{"id":52551,"date":"2019-06-16T09:00:09","date_gmt":"2019-06-16T07:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52551"},"modified":"2019-06-14T15:01:57","modified_gmt":"2019-06-14T13:01:57","slug":"hinweise-der-woche-114","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52551","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52551#h01\">Das w&auml;re das Ende der deutschen Zur&uuml;ckhaltung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52551#h02\">Die NZZ verbreitet diplomatische Fake-News zu Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52551#h03\">F&uuml;r eine neue Kultur des Sparens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52551#h04\">15 Jahre nach dem NSU-Nagelbombenanschlag: Noch immer kein Mahnmal f&uuml;r die Opfer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52551#h05\">Big Brother Awards 2019: Von faustischen Pakten und Seriensiegern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52551#h06\">USA und Nato: Trump ist doch kein Trottel?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52551#h07\">Beim Klima hat Merkel jahrelang nichts getan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52551#h08\">Das Giftgas im syrischen Duma haben Medien fahrl&auml;ssig abgehakt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52551#h09\">Ostdeutsche Einwohnerzahl so niedrig wie zuletzt 1905<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52551#h10\">Die &bdquo;wahre SPD&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Das w&auml;re das Ende der deutschen Zur&uuml;ckhaltung<\/strong><br>\nIn Berlin &uuml;berlegt man, ein Kriegsschiff durch die Meerenge zwischen Taiwan und China zu schicken. F&uuml;r die Regierung w&auml;re das eine au&szlig;ergew&ouml;hnliche Revision ihrer Haltung in der Konfliktvermeidung. Unser Gastautor ist skeptisch, dass es so kommt.<br>\nDeutschland erw&auml;gt einen Bruch mit der jahrzehntelangen Praxis milit&auml;rischer Nichtkonfrontation. Hochrangige Beamte in Berlin stellen &Uuml;berlegungen an, ein Kriegsschiff durch die 180 Kilometer breite Meerenge zwischen Taiwan und dem chinesischen Festland zu schicken.<br>\nDamit w&uuml;rde sich Deutschland den Vereinigten Staaten und Frankreich anschlie&szlig;en, um die Anspr&uuml;che Pekings auf das anzufechten, was der Westen als internationale Wasserstra&szlig;e betrachtet.<br>\nWenn die Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel hier tats&auml;chlich voranschreitet, w&auml;re dies eine au&szlig;ergew&ouml;hnliche Revision ihrer bisherigen Haltung der Konfliktvermeidung. Deutschland w&uuml;rde seine Verb&uuml;ndeten offen in einer Strategie unterst&uuml;tzen, die von den Apologeten einer milit&auml;rischen Passivit&auml;t des Landes als provokant empfunden werden muss.<br>\nJ&uuml;ngere Beispiele f&uuml;r die Zur&uuml;ckhaltung Deutschlands sind der R&uuml;ckzug der Marine aus der Kampfzone w&auml;hrend der Intervention des Westens in Libyen 2011, die Vorbehalte gegen Truppeneins&auml;tze in Afghanistan und die Entscheidung, sich nicht direkt an Angriffen auf Truppen des Islamischen Staates in Syrien zu beteiligen &ndash; ganz im Gegensatz zu den Nato-Nachbarn Belgien, den Niederlanden, D&auml;nemark und Frankreich.<br>\nEin deutscher Beamter informierte mich im vergangenen Monat &uuml;ber den Plan zur Taiwanstra&szlig;e. Letzte Woche best&auml;tigte ein zweiter deutscher Beamter auf meine Bitte hin eine entsprechende Diskussion im Verteidigungsministerium. Eine Entscheidung werde es aber fr&uuml;hestens Ende des Sommers geben. [&hellip;]<br>\nWarum sollte sich Deutschland engagieren? Einige Personen in Merkels Regierung sehen darin eine doppelte Chance &ndash; angesichts der lausigen Beziehungen Berlins zu US-Pr&auml;sident Donald Trump und der weit verbreiteten Kritik an Deutschland, sich immer wieder &bdquo;unter dem Bett zu verstecken&ldquo;.<br>\nEs w&uuml;rde sicherlich nicht schaden, die USA zu einem Zeitpunkt zu unterst&uuml;tzen, da Washington die Drohung mit Z&ouml;llen auf deutsche Autos f&uuml;r sechs Monate ausgesetzt hat.<br>\nDie Marinemission w&auml;re auch eine Gelegenheit, Frankreich auf Augenh&ouml;he zu begegnen, das sich gerne als die einzige funktionierende Milit&auml;rmacht der EU darstellt und das wegen der Ablehnung Merkels der meisten Reformvorschl&auml;ge von Pr&auml;sident Emmanuel Macron f&uuml;r die EU zu einem der sch&auml;rfsten Kritiker Deutschlands geworden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article195075355\/Taiwan-Strasse-Das-waere-das-Ende-der-deutschen-Zurueckhaltung.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Um sich bei den USA lieb Kind zu machen und gleichzeitig Frankreich die &bdquo;neue deutsche Macht&ldquo; zu demonstrieren, will die Bundesregierung sich also an milit&auml;rischen Operationen der USA in der Taiwan-Stra&szlig;e beteiligen, die gegen China gerichtet sind? Ein Ungeheuerlichkeit. Was sagt eigentlich die SPD dazu? Und warum taucht diese Meldung, die zuerst in Politico erschienen ist, &bdquo;nur&ldquo; im Gastkommentarbereich der WELT auf? Finden Tagesschau.de, Heute.de, SPIEGEL.de und Co. diese Entwicklung etwa nicht berichtenswert?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die NZZ verbreitet diplomatische Fake-News zu Russland<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Europarat-Botschafter Paul Widmer schreibt gegen das Stimmrecht Russlands im Europarat &ndash; mit falschen Fakten. Der ehemalige Schweizer Botschafter beim Europarat in Strassburg zwischen 2007 und 2011, Paul Widmer, macht sich in der NZZ vom 6. Juni in seinem Gastkommentar &laquo;Europas Gewissen wankt&raquo; Sorgen um die Glaubw&uuml;rdigkeit des Europarates. Denn es sei zu bef&uuml;rchten, dass dessen Parlamentarische Versammlung in K&uuml;rze Russland das Stimmrecht wieder zuerkennen werde. Die Aussenminister der 46 &uuml;brigen Mitgliedstaaten des Europarates haben dies auf ihrem Mai-Treffen in Helsinki vorgeschlagen, nachdem der Europarat Russland nach der Annexion der Krim das Stimmrecht entzogen hatte. Seit l&auml;ngerem zahlt Russland deshalb auch keine Beitr&auml;ge mehr an den Europarat. Widmer fordert nun: &laquo;Einen Staat, der seinen Beitragsverpflichtungen zwei Jahre lang nicht nachkommt, muss der Europarat gem&auml;ss Satzung ausschliessen&raquo;.<br>\nDiese Darstellung ist falsch, denn eine solche Bestimmung findet sich nicht in dessen Satzung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Medien\/Paul-Widmer-Russland-Europarat-NZZ-verbreitet-Fake-News\">Infosperber<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> lesenswert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>F&uuml;r eine neue Kultur des Sparens<\/strong><br>\nDie Agenda 2010 der rot-gr&uuml;nen Bundesregierung war der Versuch, die deutsche Volkswirtschaft in einem sch&auml;rfer werdenden globalen Wettbewerb zukunftsf&auml;hig und zugleich die Sozialversicherungen demografiefest zu machen. Von diesem Anspruch ist in den letzten Jahren immer weniger &uuml;brig geblieben. Stattdessen befinden sich Union und SPD in einem sozialen &Uuml;berbietungswettbewerb, der durch Populisten am linken und rechten Rand noch zus&auml;tzlich befeuert wird. Das Missverh&auml;ltnis zwischen Sozialleistungen und Zukunftsinvestitionen wird immer gr&ouml;&szlig;er: gerade einmal drei Milliarden Euro f&uuml;r die Forschung zur k&uuml;nstlichen Intelligenz bis zum Jahr 2025 und j&auml;hrlich fast 100 Milliarden Euro Bundeszuschuss in die gesetzliche Rentenversicherung &ndash; viel krasser kann eine Regierung ihre Priorit&auml;ten kaum noch zum Ausdruck bringen. (&hellip;)<br>\nIch bin, anders als fr&uuml;her, heute auch der Auffassung, dass der Gesetzgeber eine Verpflichtung zur privaten, kapitalmarktorientierten Vorsorge f&uuml;r das Alter ernsthaft pr&uuml;fen sollte, in welcher Form auch immer. (&hellip;)<br>\nIch kenne den Einwand: Dann sollen also Arbeitnehmer ihr hart verdientes Geld auf dem Kapitalmarkt verzocken und von den Kapitalisten gleich noch ein zweites Mal ausgebeutet werden! Nur bitte, warum sehen das in so vielen L&auml;ndern der Welt, nicht nur im Ursprungsland des Kapitalismus, den USA, sondern auch in vielen L&auml;ndern Europas so viele Menschen so grunds&auml;tzlich anders? Warum ist fast &uuml;berall die Aktienquote in Europa h&ouml;her als bei uns? Und warum ist gerade in diesen L&auml;ndern die Kapitalismuskritik so viel leiser als hierzulande?<br>\nDie bessere Beteiligung der Besch&auml;ftigten am Erfolg der Unternehmen ist nur einer von mehreren Bausteinen. Aber Deutschland steht vor gewaltigen demografischen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen, die wir nur mit einer R&uuml;ckbesinnung auf die soziale Marktwirtschaft als dritten Weg zwischen purem Kapitalismus und Sozialismus meistern k&ouml;nnen. Unser Leitbild f&uuml;r das 21. Jahrhundert sollte das &ldquo;magische Viereck&rdquo; einer aktiven B&uuml;rgergesellschaft sein, die das gro&szlig;e soziale Kapital unserer Gesellschaft aktiviert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2019-04\/wirtschaftspolitik-deutschland-wohlstand-soziale-gerechtigkeit-demokratie-kapitalismuskritik\/komplettansicht\">Friedrich Merz in Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Dieser gelernte Jurist hat von &Ouml;konomie absolut keine Ahnung. Das belegt der Text recht eindeutig. Der Spruch &ldquo;Ein Einser-Jurist und auch sonst von m&auml;&szlig;igem Verstand&rdquo; k&ouml;nnte hier seine Berechtigung haben. Wieso Herr Merz die USA als &ldquo;Ursprungsland des Kapitalismus&rdquo; bezeichnet, bleibt sein Geheimnis. Die hiesige soziale Marktwirtschaft (Rheinischer Kapitalismus) hat eine gro&szlig;e Koalition aus SPD, Gr&uuml;ne, FDP und Unionsparteien zerst&ouml;rt oder zumindest massiv besch&auml;digt. Und nun m&ouml;chte dieser angebliche Vordenker der CDU, &ldquo;dass der Gesetzgeber eine Verpflichtung zur privaten, kapitalmarktorientierten Vorsorge f&uuml;r das Alter ernsthaft pr&uuml;fen sollte, in welcher Form auch immer.&rdquo; Wikipedia hat wohl recht &ndash; dort ist zu lesen:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Friedrich Merz (&hellip;) ist ein deutscher Rechtsanwalt, Lobbyist und Politiker der CDU.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Es gibt ja eine viel bessere M&ouml;glichkeit, die Arbeitnehmer am Erfolg der Unternehmen zu beteiligen und damit gleichzeitig etwas f&uuml;r die Altersvorsorge zu tun. Die L&ouml;hne erh&ouml;hen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>15 Jahre nach dem NSU-Nagelbombenanschlag: Noch immer kein Mahnmal f&uuml;r die Opfer<\/strong><br>\nAm 9. Juni 2004 explodierte in der K&ouml;lner Keupstra&szlig;e eine Nagelbombe. Dabei wurden 22 Menschen verletzt, vier davon schwer. Erst 2011 wurde bekannt, dass der Anschlag auf das Konto des NSU geht. Der Jahrestag ist von Missstimmung &uuml;berschattet. Denn bis heute hat die Stadt K&ouml;ln keine Form des Gedenkens gefunden, die dem Leid der Opfer gerecht w&uuml;rde. Nur einmal machte sich kurz die Hoffnung auf ein gemeinsames Gedenken breit, so Peter Bach von der Geschichtswerkstatt M&uuml;lheim: &bdquo;Es war vielleicht 2014 so ein Gef&uuml;hl aufgekommen: Die Stadtgesellschaft hat verstanden, wir gehen jetzt einen gemeinsamen Weg und dieses Gef&uuml;hl war sehr stark.&ldquo; Damals, ein Jahr nach Beginn des NSU-Prozesses, hielt die Stadt eine gro&szlig;e Gedenkveranstaltung unter dem Namen &bdquo;Birlikte&ldquo; &ndash; &bdquo;Zusammenstehen&ldquo; ab. Unter lauter medialer Begleitmusik wurden zahlreiche Stars aufgefahren, der K&ouml;lner Oberb&uuml;rgermeister gab den Zeremonienmeister und sogar der Bundespr&auml;sident war zugegen. Ein Strohfeuer des Gedenkens, denn das Zusammenstehen w&auml;hrte nicht lange.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/15-jahre-nach-dem-nsu-nagelbombenanschlag-noch-immer-kein.1013.de.html?dram:article_id=450967\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Big Brother Awards 2019: Von faustischen Pakten und Seriensiegern<\/strong><br>\nIm letzten Jahr hatte das schwarz-gr&uuml;n regierte Bundesland Hessen einen Big Brother Award f&uuml;r den Hessentrojaner kassiert, in diesem Jahr &ldquo;siegte&rdquo; es mit Hessendata in der Kategorie &ldquo;Beh&ouml;rden und Verwaltung&rdquo;. Die von der Firma Palantir gelieferte und adaptierte Software unterst&uuml;tzt eine vorausschauende Polizeiarbeit durch die Zusammenf&uuml;hrung h&ouml;chst unterschiedlicher Datenquellen. Vom Land Hessen f&uuml;r einen symbolischen Cent gekauft, erzeugt sie neben Hinweisen auf terroristische T&auml;tergruppen vor allem Schulungskosten, gilt aber als gro&szlig;er Hoffnungstr&auml;ger der k&uuml;nftigen Polizei-IT-Landschaft. Die Suche nach Gef&auml;hrdern ist juristisch umstritten. (&hellip;)<br>\nIn der neuen Kategorie &ldquo;Biotechnik&rdquo; haben die Big Brother Awards einen Datenkraken geehrt, der sich auf die Familienzusammenf&uuml;hrung spezialisiert hat. Im Dezember 2018 warnte der Datenschutzexperte Thilo Weichert vor den unzureichenden Datenschutzbestimmungen von Ancestry. Das auf Familienstammb&auml;ume spezialisierte Unternehmen bietet neben der Suche in Passagierlisten oder Kirchenb&uuml;chern gegen Aufpreis eine Gendatenanalyse an, damit die biogeografische Herkunft (PDF-Datei) einer Person ermittelt werden kann. (&hellip;) Neben der Firma Ancestry, die aus der Ahnenforschung herkommend in die Gen-Analyse eingestiegen ist, gibt es noch Firmen wie 23andme oder deCODEme, die sich ausschlie&szlig;lich mit Gentests besch&auml;ftigen, aber ebenfalls unklare Datenschutzbestimmungen aufweisen. Bekannt ist, dass 23andme seine Gendaten auch an pharmazeutische Unternehmen verkauft, die neue Medikamente entwickeln. Im Fall von Ancestry kommt nach Meinung der Big Brother-Jury erschwerend hinzu, dass die Firma keine, auch keine humangenetische, Beratung anbietet, wie sie nach dem deutschen Gendiagnostikgesetz vorgeschrieben ist. &ldquo;Die deutschen Datenschutz- und Aufkl&auml;rungspflichten werden aber von Ancestry aus Profitinteresse bewusst ignoriert. Wir sehen hier einen Trend: Nach der Ausbeutung von Internetdaten wird die Ausbeutung von Gendaten das n&auml;chste ganz gro&szlig;e Ding&rdquo;, hei&szlig;t es in der Preisbegr&uuml;ndung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Big-Brother-Awards-2019-Von-faustischen-Pakten-und-Seriensiegern-4442934.html\">heise online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>USA und Nato: Trump ist doch kein Trottel?<\/strong><br>\nIn der Nato h&auml;ufen die Deutschen Export&uuml;bersch&uuml;sse an und kassieren Dollar. Kritik daran gab es schon von JFK &ndash; Trump ist also in bester Gesellschaft.<br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump war bei seinem Staatsbesuch in Gro&szlig;britannien schwer besch&auml;ftigt. Er musste die scheidende Premierministerin Theresa May dem&uuml;tigen, sich in die Tory-Nachfolge einmischen und Demonstranten ignorieren. Doch Trump w&auml;re nichtTrump, wenn er nicht ein paar Sekunden Zeit gefunden h&auml;tte, um sich einemseiner Lieblingsthemen zu widmen: der Nato.<br>\nBei einer Pressekonferenz in London klagte Trump einmal mehr, dass die Lasten im B&uuml;ndnis nicht fair verteilt seien: &bdquo;Alle Mitglieder m&uuml;ssen ihre Verpflichtungen erf&uuml;llen. Doch einige L&auml;nder w&uuml;rden sich entziehen. Trump nannte zwar keine Namen, aber es war klar, wen er meinte: die Bundesrepublik.<br>\nIn Deutschland h&auml;lt man Trump gerne f&uuml;r einen Trottel. Diese Verachtung ist meist angemessen, aber ausgerechnet beim Thema Nato ist Trump in bester Gesellschaft. Auch seine Vorg&auml;nger Eisenhower, Kennedy und Johnson waren geradezu besessen von der bundesdeutschen Eigenwilligkeit, st&auml;ndig Export&uuml;bersch&uuml;sse anzuh&auml;ufen, (&hellip;) die Verteidigung der westlichen Welt aber lieber den USA zu &uuml;berlassen.<br>\nDieser Konflikt w&auml;hrte von 1960 bis 1976 und ging unter dem Titel &bdquo;Truppendollar in die Geschichte ein. Heute ist diese Episode weitgehend vergessen, aber sie war f&uuml;r die Bundesrepublik sehr kostspielig. Die Truppendollar-Aff&auml;re kann als Lehrst&uuml;ck dienen, warum Export&uuml;bersch&uuml;sse kein Segen sind und Deutschland schaden.<br>\n(&hellip;) Akribisch hatte man in Washington n&auml;mlich nachgerechnet, wie viele Dollar pro Jahr in der Bundesrepublik h&auml;ngen blieben, weil die US-Kasernen westdeutsche Zivilangestellte besch&auml;ftigten und sich die GIs in den umliegenden Bars vergn&uuml;gten. Ergebnis: 1956 hatte die Bundesrepublik dank der US-Army 316 Millionen Dollar zus&auml;tzlich eingenommen, 1959 waren es schon 686 Millionen.<br>\nDiese westdeutschen &bdquo;Truppendollar wollten Eisenhower und Kennedy wieder nach Hause holen. Trump erscheint daher geradezu als Reinkarnation Kennedys: Derzeit sind zwar nur noch 35.000 US-Soldaten in Deutschland stationiert, aber auch Trump droht gern damit, das amerikanische Milit&auml;r zu verlegen, falls die Bundesrepublik nicht bald zahlt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-USA-und-Nato\/!5598533\/\">Ulrike Herrmann auf taz.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Beim Klima hat Merkel jahrelang nichts getan<\/strong><br>\nKanzlerin Merkel (CDU) ist Physikerin. Sie wei&szlig;, was die &bdquo;Kipp-Punkte&ldquo; im Weltklima sind &ndash; gef&auml;hrliche Ph&auml;nomene, die das System pl&ouml;tzlich ins Rutschen bringen. Zum Beispiel, wenn die Permafrostb&ouml;den in Sibirien, Nordkanada und Alaska gro&szlig;fl&auml;chig auftauen. Wenn der Amazonas-Regenwald austrocknet. Oder wenn der Eispanzer von Gr&ouml;nland abschmilzt. Wird eine Schwelle &uuml;berschritten, ist die Entwicklung nicht mehr zu stoppen. Dann droht ein sich selbst verst&auml;rkender Klimawandel, der die bisherigen Ver&auml;nderungen in den Schatten stellt &ndash; mit fatalen Folgen. (&hellip;)<br>\nIn dieser Woche hat Merkel, die &bdquo;Klimakanzlerin a. D.&ldquo;, die Mitglieder der Bundestagsfraktion von CDU und CSU an dieser Erkenntnis teilhaben lassen. Speziell den Permafrost-Kipppunkt sprach sie auf deren Sitzung an, wie Teilnehmer berichteten. Also die Gefahr, dass beim Auftauen gigantische Mengen des Treibhausgases Methan frei werden, was die Erderw&auml;rmung stark beschleunigen w&uuml;rde. Man muss wissen: Allein im oberen Teil der dauergefrorenen B&ouml;den steckt mit 1500 Milliarden Tonnen fast doppelt so viel Kohlenstoff, wie es derzeit in der gesamten Atmosph&auml;re gibt. Man ahnt, welches Treibhauspotenzial darin steckt.<br>\nEine Zeitbombe. Und eine, die in nicht mehr allzu ferner Zeit z&uuml;nden k&ouml;nnte, wie Merkel betonte. Mit dieser Mahnung stimmte die Kanzlerin die Unionisten auf gr&ouml;&szlig;ere Anstrengungen beim Klimaschutz ein. Zwar nicht mehr vor der Sommerpause, man m&uuml;sse noch das Gutachten zur CO2-Steuerreform abwarten, das die Regierung in Auftrag gegeben hat. Aber dann d&uuml;rfe es von der Regierung &bdquo;kein Pillepalle mehr&ldquo; geben, mit vielleicht ein paar Cent mehr Steuern auf Benzin und Diesel, sondern Beschl&uuml;sse, die zu &bdquo;disruptiven&ldquo; Ver&auml;nderungen f&uuml;hrten. Schlie&szlig;lich sei seit Jahren beim Klimaschutz seit 2012 nichts mehr passiert.<br>\nMan reibt sich die Augen. Kippunkt, Pillepalle, disruptiv? Man kann nur hoffen, dass die notorische Abwartekanzlerin da intern f&uuml;r eine gro&szlig;e Rede an die Nation geprobt hat, in der sie uns B&uuml;rgern in verst&auml;ndlichen Worten endlich mal die tats&auml;chliche Dramatik der Klimafrage erkl&auml;rt. Und am besten auch, warum sie alle die vielen Jahre so regiert hat, als finde der Klimawandel auf dem Mars statt, nicht auf der Erde. Und warum es streikende Sch&uuml;ler, ein Internet-Video und eine vergeigte Europawahl braucht, bis ihr ein Licht aufgeht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/meinung\/merkels-pillepalle-12359990.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das Giftgas im syrischen Duma haben Medien fahrl&auml;ssig abgehakt<\/strong><br>\nAm 15. oder 16. Mai 2019 ver&ouml;ffentlichte ein Whistleblower einen bisher geheim gehaltenen Bericht (&laquo;OPCW sensitive &ndash; Do not circulate&raquo;), den Ian Hederson am 27. Februar 2019 OPCW-intern in eine Vernehmlassung schickte. Der Bericht kam zum Schluss, dass &laquo;Beobachtungen vor Ort mit nachfolgenden Analysen nahelegen, dass es wahrscheinlicher ist, dass die beiden Bomben von Hand platziert wurden und nicht von einem Flugzeug abgeworfen wurden.&raquo;<br>\nHenderson arbeitete immer wieder als Experte f&uuml;r die OPCW und soll ein &laquo;Challenge Inspection&raquo;-Team geleitet haben. Die Erkenntnisse der OPCW aus Duma standen ihm zur Verf&uuml;gung. Warum die OPCW seine offensichtlich dissente Beurteilung in ihrem Bericht von 1. M&auml;rz 2019 nicht einmal erw&auml;hnte, bleibt unbeantwortet. &Uuml;ber dieses geleakte Originaldokument haben grosse Medien in der Schweiz und in Deutschland bis heute nicht informiert. [&hellip;]<br>\nEs mutet seltsam an, dass das Mandat der OPCW erlaubt zu sagen, dass die beiden Bombenzylinder wahrscheinlich aus der Luft kamen [also woher denn sonst als von einem Helikopter oder Flugzeug], nicht aber, dass sie von Hand hingelegt worden sein k&ouml;nnten. Russland hatte eingewandt, dass man aus dem OPCW-Bericht schliessen k&ouml;nne, dass die Bomben aus einer H&ouml;he von weniger als 200 Meter aufs Dach abgeworfen worden seien: &laquo;Doch Helikopter der syrischen Armee fliegen aus Sicherheitsgr&uuml;nden nie tiefer als 2000 Meter &uuml;ber Boden, damit sie von leichten Waffen nicht abgeschossen werden k&ouml;nnten.&raquo;<br>\nAuf dieses Argument ging die OPCW nicht ein, weil sie keine Beurteilung der Verantwortlichkeiten macht. Brian Whitaker, der fr&uuml;her f&uuml;r die britische Zeitung Guardian und heute auf einer eigenen Webseite Al-Bab.com &uuml;ber die Politik im Nahen und Mittleren Osten schreibt, kritisiert, dass die OPCW die Details nicht &ouml;ffentlich diskutieren wolle. Zahlreiche konkrete Fragen, die er unterbreitet hatte, habe die Organisation nicht beantwortet, sondern nur die oben zitierten allgemeinen Aussagen gemacht. [&hellip;]<br>\nWelchen Stellenwert der geleakte OPCW-Bericht von Ian Henderson hat, ist ohne Offenlegung aller von der OPCW gesammelten Daten schwierig zu beurteilen. Dass aber grosse Medien diesen bisher geheim gehaltenen Bericht einfach verschweigen, l&auml;sst nicht auf eine unvoreingenommene Information schliessen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Medien\/Das-Giftgas-im-syrischen-Duma-haben-Medien-fahrlassig-abgehakt#\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ostdeutsche Einwohnerzahl so niedrig wie zuletzt 1905<\/strong><br>\nDie Bev&ouml;lkerungszahl in Westdeutschland hat sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts mehr als verdoppelt. Und im Osten? Dort wohnen etwa so viele Menschen wie damals.<br>\nIn Ostdeutschland leben einer Studie zufolge fast so wenige Menschen wie seit 1905 nicht mehr. Gleichzeitig z&auml;hlt das Gebiet der alten Bundesrepublik so viele Einwohner wie niemals zuvor in der Geschichte. Das geht aus einer wirtschaftshistorischen Studie der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts hervor.<br>\nIm Jahr 1905 lebten laut der Studie im heutigen Westdeutschland etwa 32,6 Millionen Menschen. Das Gebiet, das sp&auml;ter zur DDR wurde, umfasste 13,6 Millionen Einwohner. Seitdem hat sich die Zahl im heutigen Westdeutschland mehr als verdoppelt &ndash; auf 68,7 Millionen. In Ostdeutschland hingegen hat sich die Zahl im Vergleich zu 1905 fast gar nicht ver&auml;ndert: Heute leben hier 13,9 Millionen Menschen. Das sagte Studienautor Felix R&ouml;sel dem SPIEGEL.<br>\n&ldquo;Die Einwohnerzahlen beider Landesteile driften trotz Wiedervereinigung nahezu ungebremst auseinander&rdquo;, schreibt R&ouml;sel in der Studie. &ldquo;Die anhaltende Wucht der deutschen Teilung wird bis heute in der &Ouml;ffentlichkeit v&ouml;llig untersch&auml;tzt. Dieser Aspekt wird h&auml;ufig &uuml;bersehen und bedarf besonderer politischer Ber&uuml;cksichtigung.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/ostdeutschland-einwohnerzahl-auf-stand-von-1905-zurueckgefallen-a-1271986.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die &bdquo;wahre SPD&ldquo;<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Initiative &bdquo;Die wahre SPD&ldquo; will Linksruck verhindern<\/strong><br>\nDie Diskussion &uuml;ber eine Verstaatlichung von Firmen und Rot-Rot-Gr&uuml;n ruft besorgte Genossen auf den Plan. Sie wollen &bdquo;verhindern, dass auf dem n&auml;chsten Bundesparteitag nur &uuml;ber Linksau&szlig;en gest&uuml;rmt wird&ldquo;. &bdquo;Uns eint der Wille zu verhindern, dass auf dem n&auml;chsten Bundesparteitag nur &uuml;ber Linksau&szlig;en gest&uuml;rmt wird&ldquo;, sagt der fr&uuml;here nordrhein-westf&auml;lische Verkehrs- und Bauminister Michael Groschek im Gespr&auml;ch mit FAZ.NET. Groschek hat die Initiative vergangene Woche mit ins Leben gerufen. Er geh&ouml;rt dem SPD-Bundesvorstand an und war bis vor einem Jahr Vorsitzender der nordrhein-westf&auml;lischen SPD. Nach Angaben Groscheks haben sich spontan unter anderem mehrere B&uuml;rgermeister, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer, ehemalige Wirtschaftsminister und Bundestagsabgeordnete der Initiative angeschlossen. (&hellip;) Im September will die Initiative eine Konferenz veranstalten, auf der Anregungen f&uuml;r den Bundesparteitag formuliert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/initiative-die-wahre-spd-will-linksruck-verhindern-16229066.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reiman:<\/strong> Es war zu erwarten, dass sich gegen einen vermeintlich anstehenden &ldquo;Linkskurs&rdquo; der SPD Widerstand organisieren wird. Was Herr Groschek gegen&uuml;ber &ldquo;FAZ.NET&rdquo; &auml;u&szlig;ert, ist charakterisiert durch einen Mangel an Analyse und Geschichtsvergessenheit.<\/em><\/p>\n<p><em>Herr Groschek fordert, die SPD d&uuml;rfe &ouml;konomische Kompetenz nicht vernachl&auml;ssigen. H&auml;lt er etwa z.B. die Privatisierungen im Rentensystem und die Benachteiligungen durch die &ldquo;Hartz IV&rdquo;-Gesetze f&uuml;r angemessen und anst&auml;ndig? Sind die Schaffung des gr&ouml;&szlig;ten Niedriglohnsektors innerhalb der EU und die Einf&uuml;hrung eines l&ouml;chrigen und viel zu niedrigen Mindeslohns gerecht? Das sind nicht die &ldquo;Erfolge&rdquo; von Konservativen und Neoliberalen (diese haben lediglich mitgewirkt), sondern das ist die Folge neoliberaler Politik der rot-gr&uuml;nen Schr&ouml;der\/Fischer-Regierung. Haben Leute wie Herr Groschek das vergessen oder halten sie die Bev&ouml;lkerung schlicht f&uuml;r dumm?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Das &ldquo;wahre&rdquo; SPD-Problem<\/strong><br>\nAls Sprecher der &ldquo;Wahren SPD&rdquo; stellte sich Michael Groschek zur Verf&uuml;gung. Der 62-j&auml;hrige ist Mitglied des Parteivorstandes der SPD, inzwischen ehemaliger Bauminister des Landes Nordrhein-Westfalen, von 2017 bis 2018 SPD-Landesvorsitzender. In der Eigenschaft als Landesvorsitzender sorgte er tatkr&auml;ftig daf&uuml;r, dass die Delegierten aus NRW &ndash; immerhin der gr&ouml;&szlig;te Landesverband &ndash; beim Bundesparteitag in Bonn f&uuml;r die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der Union stimmten.<br>\nNun aber warnte er also vor einem Linksruck und davor, sich mit Enteignungen von Konzernen und Wohneigentum auseinander zu setzen. Die SPD, so Groschek, m&uuml;sse eine Partei der linken Mitte sein. (&hellip;) K&uuml;rzlich wurde Michael Groschek nun zum Vorsitzenden des Deutschen Verbandes f&uuml;r Wohnungswesen gew&auml;hlt. Der Verband hat seinen Sitz nahe des Berliner Regierungsviertels, seine Mitarbeiter beraten gern Bundes- und Kommunalpolitik in Sachen Immobilienwirtschaft. Doch f&uuml;r wen macht Groschek da eigentlich Politik? [&hellip;]<br>\nGroschek war vor seinem Eintritt in die Berufspolitik als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer eines Immobilienunternehmens t&auml;tig. Das politische Mandat inne gehabt zu haben, d&uuml;rfte sich bei der Wahl zum Verbandspr&auml;sidenten sicher nicht negativ ausgewirkt haben. Wieder einmal entsteht der Eindruck, dass sich manche Politiker linker Parteien sehr gut mit den herrschenden Verh&auml;ltnissen zu arrangieren wissen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krisentheorie.de\/das-wahre-spd-problem\/\">Krisentheorie<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52551\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-52551","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52551","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=52551"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52551\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":52553,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52551\/revisions\/52553"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=52551"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=52551"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=52551"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}