{"id":52581,"date":"2019-06-17T08:10:21","date_gmt":"2019-06-17T06:10:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52581"},"modified":"2019-06-17T08:05:09","modified_gmt":"2019-06-17T06:05:09","slug":"hinweise-des-tages-3387","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52581","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52581#h01\">Irankrise: WIRD AB MORGEN &bdquo;ZUR&Uuml;CKGESCHOSSEN&ldquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52581#h02\">U.S. Escalates Online Attacks on Russia&rsquo;s Power Grid<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52581#h03\">SPD-Politiker fordern Umbruch: So kann es nicht weitergehen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52581#h04\">Rechtspopulisten sind nicht das Problem, Linkspopulisten haben sich verrannt &ndash; und die Gr&uuml;nen sind die neue Partei des Status quo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52581#h05\">Als mich ein L&uuml;gner &uuml;berzeugte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52581#h06\">Die Steuerpolitik der Europ&auml;ischen Union &ndash; wohin soll die Reise gehen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52581#h07\">Ein unglaubliches Steuerloch f&uuml;r Million&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52581#h08\">Berater im Dieselskandal kosten den VW-Konzern mehr als 1,7 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52581#h09\">H&ouml;here Mieten f&uuml;r alle!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52581#h10\">Josef Schuster, bleib bei deinem Leisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52581#h11\">Immobilienkonzern Aroundtown &ndash; Union-Fans ver&auml;rgert &uuml;ber Wahl des neuen Hauptsponsors<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52581#h12\">Berlin genehmigte Waffenlieferungen an Jemen-Kriegsparteien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52581#h13\">Cem &Ouml;zdemir: Der gr&uuml;ne US-Boy<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52581#h14\">&bdquo;Wir m&uuml;ssen befreit werden von diesem kriminellen Netzwerk&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52581#h15\">Dringender Tatverdacht gegen Rechtsextremisten im Mordfall L&uuml;bcke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52581#h16\">Franz&ouml;sische Milliard&auml;re haben noch keinen Cent gespendet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52581#h17\">Der Bamf-&ldquo;Skandal&ldquo; in Bremen war zwar ein Skandal, allerdings ein Medienskandal.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52581#h18\">Freischreiber-Report 2019: Wer verdient was?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Irankrise: WIRD AB MORGEN &bdquo;ZUR&Uuml;CKGESCHOSSEN&ldquo;?<\/strong><br>\nEs ist der &auml;lteste und mieseste Trick aller Kriegstreiber: Sie arrangieren &uuml;ber Mittelsm&auml;nner, dass sie oder ihre Verb&uuml;ndeten &bdquo;beschossen&ldquo; werden. Oder sie t&auml;uschen eine solche Beschie&szlig;ung vor. Um endlich &bdquo;zur&uuml;ckschie&szlig;en&ldquo; zu k&ouml;nnen und das als &bdquo;Verteidigung&ldquo; darstellen zu k&ouml;nnen.<br>\nIch hoffe, die Bundesregierung wird alles tun, damit die Welt nicht wieder in einen Krieg hineingelogen wird. Wenn es doch dazu kommt, hat sie die Pflicht, den gesamten deutschen Luftraum f&uuml;r alle US-Milit&auml;roperationen zu sperren. Das Grundgesetz verbietet auch die indirekte Teilnahme an verdeckten Angriffskriegen. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur indirekten Beteiligung Deutschlands am v&ouml;lkerrechtswidrigen US-Krieg gegen den Irak ist in dieser Frage an Klarheit nicht zu &uuml;bertreffen.<br>\nEs gibt leider mehrere L&auml;nder, die an einem Irankrieg gro&szlig;es Interesse haben. Der Iran geh&ouml;rt nicht dazu.<br>\nEuer JT<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/JuergenTodenhoefer\/photos\/a.10150173554135838\/10156435991675838\/?type=3&amp;theater\">J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Zu diesem Thema folgt im Laufe des Vormittags ein ausf&uuml;hrlicher Artikel auf den NachDenkSeiten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>U.S. Escalates Online Attacks on Russia&rsquo;s Power Grid<\/strong><br>\nThe United States is stepping up digital incursions into Russia&rsquo;s electric power grid in a warning to President Vladimir V. Putin and a demonstration of how the Trump administration is using new authorities to deploy cybertools more aggressively, current and former government officials said.<br>\nIn interviews over the past three months, the officials described the previously unreported deployment of American computer code inside Russia&rsquo;s grid and other targets as a classified companion to more publicly discussed action directed at Moscow&rsquo;s disinformation and hacking units around the 2018 midterm elections.<br>\nAdvocates of the more aggressive strategy said it was long overdue, after years of public warnings from the Department of Homeland Security and the F.B.I. that Russia has inserted malware that could sabotage American power plants, oil and gas pipelines, or water supplies in any future conflict with the United States.<br>\nBut it also carries significant risk of escalating the daily digital Cold War between Washington and Moscow.<br>\nThe administration declined to describe specific actions it was taking under the new authorities, which were granted separately by the White House and Congress last year to United States Cyber Command, the arm of the Pentagon that runs the military&rsquo;s offensive and defensive operations in the online world.<br>\nBut in a public appearance on Tuesday, President Trump&rsquo;s national security adviser, John R. Bolton, said the United States was now taking a broader view of potential digital targets as part of an effort &ldquo;to say to Russia, or anybody else that&rsquo;s engaged in cyberoperations against us, &lsquo;You will pay a price.&rsquo;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2019\/06\/15\/us\/politics\/trump-cyber-russia-grid.html?fbclid=IwAR1RMu2gpbGfMv76wK-9kH9iqBdRyLAFXzqxKCO2dwEwpaTNlGhHYu0xDhM\">New York Times<\/a>\n<p><strong>dazu: Trump, die &ldquo;New York Times&rdquo; und der Cyberkrieg im Stromnetz<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Trump nennt die &ldquo;New York Times&rdquo; einen &ldquo;Feind des Volkes&rdquo;, nachdem die Zeitung &uuml;ber einen US-Cyberangriff auf Russland berichtet hat.<br>\nDie USA h&auml;tten demnach Schadsoftware ins russische Stromnetz eingeschleust, die eingesetzt werden k&ouml;nne, um das Netz lahmzulegen.<br>\nIn der Tat verfolgen die USA seit geraumer Zeit eine offensivere Cyberstrategie.<br>\nNach einem Bericht der New York Times &uuml;ber eine Hacking-Aktion der USA gegen Russland hat US-Pr&auml;sident Donald Trump die Zeitung via Twitter als &ldquo;Feind des Volkes&rdquo; bezeichnet. Der Bericht sei zudem absolut falsch. Die Zeitung hatte am Samstag unter Berufung auf mehrere Mitglieder der Regierung berichtet, dass die USA Schadsoftware ins russische Stromnetz eingeschleust h&auml;tten, die, wenn n&ouml;tig, eingesetzt werden k&ouml;nne, um das Netz lahmzulegen. Die Aktion sei als Warnung an Russland zu verstehen. [&hellip;]<br>\nDazu kommt laut dem Berliner IT-Sicherheitsexperten Sven Herpig von der Stiftung Neue Verantwortung noch eine zweite Strategie der US-Cybertruppen: &ldquo;Persistent Engagement&rdquo;. Sie sehe vor, dauerhaft in den Netzwerken und Systemen ausgew&auml;hlter Gegner wie Russland und China aktiv zu sein, diese Akteure dort zu besch&auml;ftigen und diese Zug&auml;nge, wann immer n&ouml;tig, auszunutzen, um Schaden abzuwehren oder Macht zu demonstrieren. Diese Herangehensweise der Cyberstreitkr&auml;fte erkl&auml;rt m&ouml;glicherweise auch die Offenheit, mit der die US-Offiziellen mit den Reportern der New York Times &uuml;ber die in der Vergangenheit selten &ouml;ffentlich gemachten Cyberaktionen der USA sprachen.<br>\nAuch der Nationale Sicherheitsberater der USA, John Bolton, ist offenbar &uuml;berzeugt von der neuen Herangehensweise. Am Dienstag sagte Bolton auf einer Konferenz des Wall Street Journal, die USA m&uuml;ssten die m&ouml;glichen Ziele von Cyberoperationen erweitern. Es gehe darum, anderen Staaten klarzumachen, dass Attacken auf die USA nicht ungestraft bleiben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/trump-new-york-times-cyberangriff-russland-1.4488170\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>SPD-Politiker fordern Umbruch: So kann es nicht weitergehen!<\/strong><br>\nDabei gilt mehr denn je die goldene Regel aus der Volkswirtschaftslehre: &Ouml;ffentliche Investitionen sollen auch durch Kredite finanziert werden k&ouml;nnen. In Zeiten von negativen Zinsen umso mehr. Das st&auml;rkt Wirtschaftswachstum und Generationengerechtigkeit. Denn bisher erleben wir ein abschn&uuml;rendes Korsett, das einerseits &bdquo;schwarze Null&ldquo; und Schuldenbremse sowie andererseits ein im Koalitionsvertrag selbst auferlegtes Verbot f&uuml;r h&ouml;here Steuereinnahmen setzen.<br>\nMehr &ouml;ffentliche Investitionen erh&ouml;hen hingegen den gemeinsamen Kapitalstock, beschleunigen die &ouml;kologische Modernisierung der Wirtschaft und schaffen h&ouml;here Produktivit&auml;t und Wachstum. Davon profitieren auch zuk&uuml;nftige Generationen, die dies &uuml;ber den Schuldendienst mitfinanzieren. Das ist generationengerecht und zukunftsgerichtet.<br>\nF&uuml;nftens kann nur eine leistungsgerechte Steuerbeteiligung aller dazu beitragen, dass Investitionen und Innovationen zu einem h&ouml;heren Lebensstandard f&uuml;r alle f&uuml;hren. Dazu ist eine Verm&ouml;gensteuer mit progressiver Ausgestaltung ebenso notwendig wie eine effektive Besteuerung von Millionen-Erbschaften und eine Bodenwertzuwachssteuer, um leistungslose Bodenwertsteigerungen an die Gesellschaft zur&uuml;ckzugeben.<br>\nAuch wollen wir s&auml;mtliche Finanztransaktionen besteuern sowie Kapitaleink&uuml;nfte konsequent nach dem Einkommensteuersatz behandeln. Ein Ende des Solidarit&auml;tszuschlages auch f&uuml;r die oberen zehn Prozent der Einkommensbeziehenden kann es dann geben, wenn dieser Personenkreis einen entsprechend h&ouml;heren Beitrag in der Einkommensteuer leistet.<br>\nUnd schlie&szlig;lich erfordert das digitale Zeitalter, Digitalunternehmen endlich zu besteuern und die grenz&uuml;berschreitende Steuervermeidung zu beenden. Denn es darf nicht l&auml;nger sein, dass die Gewinn- und Verm&ouml;gensteuern nur ein F&uuml;nftel zum gesamten Steueraufkommen beitragen und viele gro&szlig;e Konzerne mittels aggressiver Steuervermeidung sich ihrer Verantwortung entziehen. Hinzu kommt, dass in den vergangenen Jahrzehnten die Reichen finanziell geschont und entlastet wurden, oft auf Kosten der Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen. Diesen Trend wollen wir umkehren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/standpunkt-der-spd-das-wohl-der-vielen-statt-des-profits-der-wenigen-16237109.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Dieser Ansatz ist richtig und es gilt ihn zu unterst&uuml;tzen, nur steht er im Widerspruch zu dem, was die Fraktionsspitze der SPD denkt. Hier ist man sich mit dem Koalitionspartner n&auml;mlich einig darin, bislang gut regiert zu haben. Nach der gemeinsamen Klausur der Fraktionsvorst&auml;nde von SPD und CDU\/CSU berichtete Carsten Schneider <a href=\"https:\/\/www.spdfraktion.de\/presse\/interviews\/zusammenhalt-landes-staerken\">in einem Interview<\/a> von einer Gro&szlig;en Koalition, deren Arbeit bedeutend besser sei als ihr Ruf in der &Ouml;ffentlichkeit. &ldquo;Wir haben im letzten Jahr viel erreicht. [&hellip;] Die Koalition muss ihre Erfolge noch besser kommunizieren. Wir m&uuml;ssen in der Regierungsverantwortung wieder Lust am Gestalten zeigen. Zu regieren ist eine gro&szlig;e Verantwortung und eine Ehre.&rdquo; Das sieht eben nicht nach Umbruch aus, sondern mehr nach einer Fortsetzung der desastr&ouml;sen Profillosigkeit.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Rechtspopulisten sind nicht das Problem, Linkspopulisten haben sich verrannt &ndash; und die Gr&uuml;nen sind die neue Partei des Status quo<\/strong><br>\nDer von Kommentatoren herbeigeschriebene Umsturz in der Politlandschaft Europas hat nicht stattgefunden. Es scheint vielmehr so, als wollten die europ&auml;ischen B&uuml;rger keine Revolution, sondern erst mal Ruhe. Was bedeutet das f&uuml;r die Linke? (&hellip;)<br>\nIn Deutschland zeigt sich dies gerade exemplarisch: Der Ton der Gr&uuml;nen ist nicht eskalierend, sondern moderierend. Sie halten letztlich am polit&ouml;konomischen Status quo fest &ndash; was sie wollen, ist bloss ein Kapitalismus mit gr&uuml;nem Antlitz. Darum ist eine Koalition der Gr&uuml;nen mit der radikalen Linken sehr unwahrscheinlich &ndash; die Gr&uuml;nen sind nicht konsequente und kompromisslose Linke, sondern die Alternative dazu. (&hellip;)<br>\nWas lernen Linke wie ich aus alledem? H&ouml;ren wir auf, von der grossen popul&auml;ren Mobilisierung zu tr&auml;umen, und fokussieren wir auf die Ver&auml;nderungen im Alltag. Der wahre Erfolg einer &laquo;Revolution&raquo; kann erst am Tag danach ermessen werden, wenn die Dinge sich normalisiert haben und klar ist, wie sie sich im Leben der gew&ouml;hnlichen Leute auswirken.<br>\nDas Schicksal von Syriza, urspr&uuml;nglich eine Koalition radikaler linker Gruppen, ist emblematisch f&uuml;r die schwierige Situation der radikalen europ&auml;ischen Linken. Syriza wollte die politischen Verh&auml;ltnisse in Griechenland von Grund auf &auml;ndern. Als Syriza 2015 in Zeiten der &ouml;konomischen Krise und des Umbruchs mit Alexis Tsipras an der Spitze die Wahlen in Griechenland gewann, zerst&ouml;rte sie damit zugleich die Basis-Mobilisierung, die zuvor ihre St&auml;rke ausgemacht hatte. Kaum war die Partei an der Macht, erstarrte sie. Sie setzte, zusammen mit der kleinen rechtspopulistischen Partei der Unabh&auml;ngigen Griechen, eine schmerzhafte Austerit&auml;tspolitik durch, um Griechenlands finanzpolitische Souver&auml;nit&auml;t zur&uuml;ckzuerobern. Nachdem die Arbeit nun erledigt ist, d&uuml;rfte sie in den Wahlen im Juli die Macht verlieren, so dass die Dinge ihren normalen Lauf nehmen und die konservative Neue Demokratie wieder &uuml;bernimmt.<br>\nDas ist die Welt, in der wir heute leben: Radikale Linke setzen auf Austerit&auml;t, w&auml;hrend Rechtspopulisten den Sozialstaat f&uuml;r sich entdeckt haben. Und die Leute sch&uuml;tteln den Kopf.<br>\nWas der Linken &uuml;berall fehlt, ist eine neue linke Vision f&uuml;r Europa. Ihre Ideenlosigkeit kaschiert sie, indem sie sich an den Rechtspopulisten abarbeitet. Doch der Populismus stellt nicht die grosse Bedrohung f&uuml;r Europa dar. Denn die Populisten sind bloss eine Reaktion auf das Scheitern des politischen Establishments, dem emanzipatorischen Erbe Europas treu zu bleiben. Konsequente Linke sollten hier ansetzen &ndash; denn ohne Europa gibt es auch kein emanzipatorisches Potenzial. Es gilt, Europa zu retten, um die Emanzipation zu bewahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/zizek-die-gruenen-sind-die-partei-des-status-quo-ld.1488363\">Slavoj &#381;i&#382;ek in Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Als mich ein L&uuml;gner &uuml;berzeugte<\/strong><br>\nIch bin misstrauisch, wenn jemand Beweise pr&auml;sentiert. Denn ich habe an mir selbst erfahren, wie leicht sich Menschen manipulieren lassen. Eine Erinnerung.<br>\nIch war manipuliert worden, und ich hatte mich manipulieren lassen. Das war eine schmerzhafte Erfahrung. Weltbilder st&uuml;rzten ein, Gewissheiten gerieten ins Wanken. Seitdem bin ich vorsichtig geworden, wenn mir Politiker Beweise pr&auml;sentieren, angeblich unwiderlegbare Behauptungen aufstellen. Ich bin misstrauisch, wenn Kollegen &uuml;ber Indizien reden, die keinen Zweifel erlauben. Wie kommt es nur, frage ich mich dann, dass die sich so sicher sind?<br>\nIn solchen Momenten kreist meine Erinnerung um den 5. Februar 2003, einen legend&auml;ren Tag. In fast allen L&auml;ndern der Welt sa&szlig;en die Menschen gebannt vor dem Fernseher. So auch ich. Als USA-Korrespondent berichtete ich &uuml;ber den Auftritt des amerikanischen Au&szlig;enministers Colin Powell vor dem UN-Sicherheitsrat. Powell war ein Guter, das Gegenst&uuml;ck zu Dick Cheney und Donald Rumsfeld. Ihm durfte zu trauen sein, dachte ich.<br>\nPowells Pr&auml;sentation dauerte 80 Minuten. Er spielte heimlich abgeh&ouml;rte Tonbandmitschnitte ab, auf denen angeblich zu h&ouml;ren war, wie sich irakische Regierungsvertreter und Milit&auml;rs &uuml;ber das Verstecken von Material vor den UN-Waffeninspektoren unterhalten. Auf einem der B&auml;nder ist ein irakischer Offizier zu h&ouml;ren, der befiehlt, &bdquo;Nervengas&ldquo; wegzuschaffen.<br>\nPowell zeigte Satellitenfotos, auf denen angeblich zu sehen ist, dass Bagdad Raketenstartrampen und Raketen in gro&szlig;en Palmenanlagen versteckt. Auf einem der Bilder ist eine Munitionsfabrik zu sehen, in der leere Gefechtsk&ouml;pfe f&uuml;r Chemiewaffen gefunden worden waren. Powell zitierte Augenzeugen, die von mobilen Bio-Labors berichten, in denen innerhalb von wenigen Wochen Munition hergestellt werden kann. Ein Chemieingenieur erz&auml;hlt von der Produktion von Kampfstoffen. (&hellip;)<br>\nDurch Lug und Trug war ein Krieg begr&uuml;ndet worden. Der demokratische US-Senator Henry Waxman untersuchte ein Jahr nach Beginn des Irakkrieges alle &Auml;u&szlig;erungen der Bush-Regierung und registrierte bei 125 Auftritten 237 Irref&uuml;hrungen. Ausschm&uuml;ckungen, Unterlassungen, Verdr&auml;ngungen und &Uuml;bertreibungen waren die Regel, nicht die Ausnahme. Auch ich hatte mich manipulieren lassen. Daran denke ich in diesen Tagen oft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/die-usa-und-der-nahe-osten-als-mich-ein-luegner-ueberzeugte\/24457118.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es k&ouml;nnten (oder m&uuml;ssen?) sich noch viel mehr Journalisten an Manipulationen wie diese erinnern. Politisch motivierte Manipulationen haben eine lange Tradition &ndash; nicht lediglich in den USA. Erinnert sei z.B. an den &bdquo;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hufeisenplan\">Hufeisenplan<\/a>&ldquo;. Bitte lesen Sie dazu auch &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36218\">Fake News? Das ist doch ein alter Hut<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: No 416<\/strong><br>\n&ldquo;Mit dem Ziel, die politischen Argumente f&uuml;r einen Krieg zu st&auml;rken, haben beide Regierungen ihre Einsch&auml;tzungen regelm&auml;&szlig;ig koordiniert, wie aus den Aufzeichnungen hervorgeht, und gelegentlich Unstimmigkeiten &uuml;ber die verf&uuml;gbaren Geheimdienstinformationen heruntergespielt oder sogar beseitigt. Die neuen Dokumente, die gr&ouml;&szlig;tenteils im Rahmen des britischen Informationsfreiheitsgesetzes erlangt wurden und h&auml;ufig weniger redigierte Versionen von zuvor ver&ouml;ffentlichten Aufzeichnungen enthalten, zeigen auch, dass die Regierung Blair, viel fr&uuml;her als bisher angenommen, PR-Spezialisten zur Erstellung der offiziellen &gt;&gt;Wei&szlig;b&uuml;cher&lt;&lt; zu Geheimdienstinformationen &uuml;ber das irakische Massenvernichtungswaffenprogramm hinzugezogen hat.\nObwohl die Geheimdienstbeamten skeptisch waren, gingen die Briten zu einem bestimmten Zeitpunkt so weit, in ihr Wei&szlig;buch Behauptungen &uuml;ber Saddams nukleare Ambitionen aufzunehmen, weil sie von Pr&auml;sident Bush und Vizepr&auml;sident Cheney &ouml;ffentlich verk&uuml;ndet worden waren. [&hellip;]\nDie Dokumente zeigen auch, dass:\n\n\n<\/p><ul>\n<li>von Anfang 2002 an beide Regierungen einen Regimewechsel anstrebten, doch Premierminister Blair und seine Beamten sich &uuml;ber die Notwendigkeit bewusst waren, diesen auf der Grundlage von Vorw&uuml;rfen &uuml;ber irakische Massenvernichtungswaffen stattfinden zu lassen. [&hellip;]<\/li>\n<li>Beamte, die an den Parallelpapieren arbeiteten, an mehreren abgesicherten Videokonferenzen teilnahmen, um Inkonsistenzen zwischen den Dokumenten zu vermeiden. Beide Seiten hatten die Ausarbeitung ihrer Wei&szlig;b&uuml;cher im September 2002 im Rahmen einer koordinierten Propagandabem&uuml;hung beschleunigt. [&hellip;]<\/li>\n<li>dar&uuml;ber hinaus das britische Dossier stark von Blairs Beratern und PR-Experten beeinflusst wurde, darunter Alastair Campbell, Blairs Kommunikationsdirektor. Die Verfasser der Stellungnahme waren auch bereit, sie zu &auml;ndern, um sie an die &ouml;ffentlichen &Auml;u&szlig;erungen britischer Regierungsberater anzupassen, unabh&auml;ngig davon, ob diese Aussagen wahr waren oder nicht.&rdquo;1<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.maskenfall.de\/?p=13579\">Maskenfall<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Steuerpolitik der Europ&auml;ischen Union &ndash; wohin soll die Reise gehen?<\/strong><br>\nDie Steuerpolitik in der EU ist aufgrund des Einstimmigkeitsprinzips nach wie vor in der Kompetenz der Mitgliedstaaten, und diese wollen ihre Kompetenz nur &auml;u&szlig;erst ungern abgeben. Dementsprechend schwierig ist daher die Entscheidungsfindung. Dabei zeigt die aktuelle Entwicklung deutlich den akuten Handlungsbedarf im Bereich der Steuerpolitik der EU. Globalisierung und Digitalisierung f&uuml;hren dazu, dass Konzerne trotz Rekordgewinnen kaum noch Gewinnsteuern zahlen. Der Finanzsektor ist chronisch unterbesteuert, und Steuerhinterziehung und Steuerflucht in Niedrigsteuerl&auml;nder und Steueroasen f&uuml;hren zu betr&auml;chtlichen Einnahmenausf&auml;llen. Das erh&ouml;ht den Druck, die Steuern auf immobile Faktoren wie Arbeit und Konsum zu erh&ouml;hen. (&hellip;)<br>\nEin gutes Steuersystem zeichnet sich dadurch aus, dass es wachstumsfreundlich und besch&auml;ftigungsfreundlich wirkt, auf die aktuellen &ouml;kologischen Herausforderungen R&uuml;cksicht nimmt und f&uuml;r Verteilungsgerechtigkeit sorgt. Unter diesem Gesichtspunkt sind auf europ&auml;ischer Ebene folgende Ma&szlig;nahmen zu treffen, um die notwendigen Rahmenbedingungen in der EU zu schaffen:\n<ul>\n<li>die Einf&uuml;hrung einer EU-weiten Finanztransaktionssteuer<\/li>\n<li>die Einf&uuml;hrung einer einheitlichen Konzernbesteuerung in der EU mittels der Gemeinsamen konsolidierten K&ouml;rperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage und eines Mindeststeuersatzes<\/li>\n<li>die Einf&uuml;hrung von geeigneten Ma&szlig;nahmen zur Besteuerung der digitalen Wirtschaft (hier sollen auch die Pl&auml;ne der OECD entsprechend ber&uuml;cksichtigt werden, um auch &uuml;ber die EU hinaus eine m&ouml;glichst einheitliche, koordinierte Vorgehensweise sicherzustellen)<\/li>\n<li>die Einf&uuml;hrung von Rahmenbedingungen, um sicherzustellen, dass auch gro&szlig;e Verm&ouml;gen innerhalb der EU fair besteuert werden<\/li>\n<li>die Einf&uuml;hrung von Rahmenbedingungen zur konsequenten Bek&auml;mpfung von Steuerflucht und Steuerhinterziehung<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es ist klar, dass mit einer raschen Umsetzung aufgrund der aktuellen Situation nicht zu rechnen ist, aber es sollte den politisch Verantwortlichen auch klar sein, dass &Auml;nderungen in der europ&auml;ischen Steuerpolitik unabdingbar sind. Die letzten Europawahlen sind auch ein Zeichen daf&uuml;r, dass viele B&uuml;rgerInnen mit der Politik der EU unzufrieden sind und dass auch steuerpolitische Ma&szlig;nahmen dringend notwendig sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/die-steuerpolitik-der-europaeischen-union\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ein unglaubliches Steuerloch f&uuml;r Million&auml;re<\/strong><br>\nDurch legale Steuertricks bereichert sich in Deutschland eine kleine Oberschicht, die mehrere Immobilien besitzt. Die Mieter sind dabei die Dummen &ndash; mithin &uuml;ber 90 Prozent der Bev&ouml;lkerung. Wenn die Politik jetzt den Wohnungsmarkt neu regeln will, k&ouml;nnte sie hier viel Geld f&uuml;r sozialen Wohnungsbau holen. (&hellip;)<br>\nDieses irre Steuerloch wird gern genutzt: Der Mietmarkt ist ein gigantisches Gesch&auml;ft in Deutschland, denn etwa die H&auml;lfte aller Bundesb&uuml;rger wohnt zur Miete. Doch gewerbliche Vermieter spielen fast gar keine Rolle. Der letzte Zensus von 2011 ergab, dass nur 12,3 Prozent aller Wohnungen im Besitz von privaten Gewerbeunternehmen sind. 65 Prozent geh&ouml;rt hingegen &ldquo;Privatpersonen&rdquo;. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass professionelle Vermieter so tun, als w&auml;ren sie &ldquo;nicht gewerblich&rdquo;.<br>\nFDP und CDU propagieren gern den Grundsatz &ldquo;Leistung soll sich lohnen&rdquo;. Doch wenn es um Immobilien geht, gilt das glatte Gegenteil: Leistungslose Einkommen werden steuerlich beg&uuml;nstigt. Wer Mietwohnungen besitzt, erwirtschaftet den Gewinn sozusagen im Schlaf. Man muss nur warten, bis die H&auml;user noch teurer werden.<br>\nZudem ist der steuerfreie Spekulationsgewinn gar nicht das einzige Geschenk, das die Vermieter erhalten. Mindestens genauso sch&ouml;n sind die M&ouml;glichkeiten, fiktive Wertverluste abzuschreiben. Pro Jahr sind dies 2 Prozent. Um dies erneut am Beispiel des Berliner Mietshauses vorzurechnen: Da es 2005 zwei Millionen gekostet hat, konnte der Besitzer jedes Jahr 40.000 Euro als &ldquo;Abschreibung&rdquo; beim Finanzamt geltend machen, weil das Haus angeblich weniger wert war. &Uuml;bersetzt: Pro Jahr waren 40.000 Euro an Mieteinnahmen steuerfrei. Davon kann jeder Arbeitnehmer nur tr&auml;umen, bei dem die Steuern automatisch abgebucht werden.<br>\nNun k&ouml;nnte man argumentieren, dass ein Haus tats&auml;chlich an Wert verliert, wenn nicht Fenster, D&auml;cher, Heizungen und Fassaden regelm&auml;&szlig;ig erneuert werden. Nur: Diesen &ldquo;Erhaltungsaufwand&rdquo; k&ouml;nnen die Vermieter ebenfalls komplett von der Steuer absetzen. Faktisch wird also doppelt abgeschrieben: Man macht einen Wertverlust geltend, den es gar nicht geben kann, weil man den Wert ja erhalten hat &ndash; ebenfalls steuerbefreit. Diese Doppelbeg&uuml;nstigung kennt zudem kein Ende: Nach jedem Verkauf wird ein Geb&auml;ude, das schon abgeschrieben war, wieder ganz von vorn abgeschrieben. Jedes Haus verliert also gleich mehrfach seinen Wert &ndash; sogar wenn es im Wert gestiegen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++b6e2cbbc-8e73-11e9-9b92-52540088cada\">Ulrike Herrmann in Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Berater im Dieselskandal kosten den VW-Konzern mehr als 1,7 Milliarden Euro<\/strong><br>\nF&uuml;r die Aufarbeitung der Abgasaff&auml;re besch&auml;ftigt der Wolfsburger Autobauer etliche Berater- und Anwaltsfirmen. Die Honorare erreichen Rekordniveau.<br>\nBerater, Forensiker und vor allem Anw&auml;lte: Nach Informationen des Handelsblatts hat der Volkswagen-Konzern f&uuml;r die Aufarbeitung des Dieselskandals in Summe inzwischen 1,77 Milliarden Euro ausgegeben. Der Betrag bezieht sich auf alle M&auml;rkte und alle Marken des Konzerns, wie ein Sprecher von Volkswagen best&auml;tigte.<br>\nDamit d&uuml;rfte es sich schon jetzt um den h&ouml;chsten Betrag handeln, den ein deutsches Unternehmen f&uuml;r die Aufarbeitung einer Wirtschaftsstraftat bezahlt hat. Zum Vergleich: In der Korruptionsaff&auml;re soll Siemens rund eine Milliarde Euro f&uuml;r Berater ausgegeben haben. (&hellip;)<br>\nIn Deutschland sind ebenfalls zahlreiche Kanzleien mit dem Dieselskandal befasst. In einigen Bereichen hat Freshfields Bruckhaus Deringer die Federf&uuml;hrung, etwa bei den Klagen der Autobesitzer. Es gibt inzwischen 63.000 Einzelklagen in Deutschland plus mehr als 400.000 Diesel-Besitzer, die sich der Musterfeststellungsklage der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) angeschlossen haben.<br>\nFreshfields koordiniert die Abwehr dieser Klagen und vertritt au&szlig;erdem VW in arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen mit sechs gek&uuml;ndigten Managern. In der Klage der Aktion&auml;re wegen m&ouml;glicher Verletzung von Informationspflichten setzt VW auf SZA Schilling Zutt Ansch&uuml;tz und G&ouml;hmann.<br>\nAuch strafrechtlich mischt Freshfields mit. Die erste Runde der internen Aufkl&auml;rung hat zwar die US-Kanzlei Jones Day &uuml;bernommen, dieses Mandat ist inzwischen aber beendet. Gleiss Lutz spielt als Beraterin des Aufsichtsrats eine wichtige Rolle.<br>\nInsgesamt hat der Dieselskandal VW rund 30 Milliarden Euro gekostet. Die Endabrechnung d&uuml;rfte allerdings noch um einige Milliarden Euro h&ouml;her ausfallen &ndash; auch weil die Anw&auml;lte mit ihren Arbeiten noch lange nicht am Ende sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/app.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/autohersteller-berater-im-dieselskandal-kosten-den-vw-konzern-mehr-als-1-7-milliarden-euro\/24457804.html?ticket=ST-1886299-1IXbZIxPqVVQTwZQJ1Xz-ap2\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>H&ouml;here Mieten f&uuml;r alle!<\/strong><br>\nIn Deutschland aber werden Altvertr&auml;ge systematisch gesch&uuml;tzt. Mieter k&ouml;nnen nicht gek&uuml;ndigt werden, solange sie ihre Miete bezahlen. Mieterh&ouml;hungen werden &uuml;ber Mietspiegel limitiert. Die sollen angeblich die Situation der letzten vier Jahre widerspiegeln. Faktisch gibt es aber viele Hinweise darauf, dass sich die Mietspiegelpreise &ndash; politisch gewollt &ndash; meilenweit von den Marktmieten entfernt haben.<br>\nErst k&uuml;rzlich zwang der Vermieterverband &bdquo;Haus und Grund&ldquo; die Stadt M&uuml;nchen vor Gericht, Daten &uuml;ber 30.000 Wohnungen offenzulegen, deren Mieten zwar erhoben wurden, aber nicht in den Mietspiegel einflossen &ndash; zusammen mit den 3000, die verwendet wurden. Es liegt die Vermutung nahe, dass hier Daten ausgeschlossen wurden, um die ausgewiesenen Preise k&uuml;nstlich niedrig zu halten. Die Privilegierung der Altvertr&auml;ge war und ist politisch gewollt. Denn Altmieter gibt es viele, Vermieter sind selten. Doch hier stehen nicht nur Mieter gegen Vermieter oder Arm gegen Reich, sondern hier geschieht eine andere, merkw&uuml;rdige Art der Umverteilung, die weder sozial noch effizient ist. (&hellip;)<br>\nStatt einen angemessenen Marktpreis zu zahlen und so vielleicht anderen Platz zu machen, genie&szlig;en Altmieter eine sozial kaum zu rechtfertigende Sonderstellung. Anders ausgedr&uuml;ckt: Wer schon lange sch&ouml;n und preiswert wohnt, darf das weiter tun, und die Neumieter zahlen doppelt drauf. So schafft die Aushebelung des Marktes durch die Mietspiegel und die Privilegierung der Altvertr&auml;ge eine Klasse von Regulierungsgewinnern, die ein knappes Gut weit unter Marktpreis beziehen. Durch Einschr&auml;nkungen wie den &bdquo;freiwilligen&ldquo; Verzicht auf K&uuml;ndigungen von Mietern &uuml;ber 70, wie ihn der Vonovia-Konzern ank&uuml;ndigte, wird die Lage noch verschlimmert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/wieso-alte-mietvertraege-unsozial-sind-16228587.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Clickbaiting at its best: ich hatte unter der &Uuml;berschrift &ldquo;H&ouml;here Mieten f&uuml;r alle!&rdquo; eine angemessen sarkastische Glosse &uuml;ber den Mietenwahnsinn erwartet. Stattdessen meint der Autor die Forderung todernst: dank Deregulierung des Mietrechts sollen die Mieter nicht mehr vor (unbegrenzten) Mieterh&ouml;hungen gesch&uuml;tzt sein, sondern durch j&auml;hrliche Mieterh&ouml;hungen und die (heiligen) Marktkr&auml;fte gezwungen werden, in begehrten St&auml;dten durch Umzug und Aufgabe von Wohnraum Platz freizugeben. Vor ein paar Jahren wurde als <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insider-Outsider-Theorie\">&ldquo;Insider-Outsider-Problem&rdquo; oder auch &ldquo;-Theorie&rdquo;<\/a> die wirklichkeitsfremde These diskutiert, da&szlig; Arbeitnehmer mit Stelle (&ldquo;Insider&rdquo;) durch egoistisches Festhalten an ihren Privilegien (z. B. K&uuml;ndigungsschutz) Arbeitslose aus dem Arbeitsmarkt drau&szlig;en halten (&ldquo;Outsider&rdquo;), womit die Schleifung des K&uuml;ndigungsschutzes als &ldquo;gut f&uuml;r uns alle&rdquo; begr&uuml;ndet wurde. Hier wird das Prinzip auf den Wohnungsmarkt &uuml;bertragen. Wer so etwas schreibt, ist meiner Meinung nach entweder v&ouml;llig asozial oder unbeschr&auml;nkt marktgl&auml;ubig oder hat nicht mehr alle Tassen im Schrank (&ldquo;H&ouml;here Mieten sind gut f&uuml;r alle!&rdquo;), und vom deutschen Mietrecht, das immerhin drastische Mieterh&ouml;hungen von bis zu 20 Prozent in drei Jahren, nach Modernisierungen auch &uuml;ber 100 Prozent erlaubt, hat er auch keine Ahnung. In diesem Fall trifft meines Erachtens alles gleichzeitig zu, was der Autor durch die Berufung auf Friedrich von Hayek auch bereitwillig zugibt. Wirklich zynisch ist tats&auml;chlich die Forderung, da&szlig; ggf. auch kinderreiche Familien z. B. ein Zimmer einer vielleicht schon eh zu engen Wohnung aufgeben m&uuml;&szlig;ten &ndash; oder ein Single sein 1-Zimmer-Appartement durch die 0-Zimmer-Variante ersetzen m&uuml;&szlig;te. Der Autor stellt sich bereitwillig au&szlig;erhalb der Gesellschaft, denn die Mehrheit der Menschen w&uuml;rde sicher zustimmen, da&szlig; eine Wohnung zumindest einem Sozialstaat auch sein soziales Recht sein kann und noch mehr Verarmung breiter Schichten und noch viel mehr Obdachlosigkeit als heute keine gute Idee sind. Selbst wenn man in der Gedankenwelt des Autors bleibt, gibt es erhebliche Widerspr&uuml;che: warum sollten Mieterh&ouml;hungen f&uuml;r alle (Altmieter) dazu f&uuml;hren, da&szlig; bei Neuvermietung niedrigere Mieten aufgerufen werden &ndash; welcher Mechanismus soll das in einer unregulierten Marktwirtschaft bewirken? Ist dem Autor nicht bekannt, da&szlig; auch Umz&uuml;ge eine Menge Geld kosten, schnell ein paar Tausend Euro, so da&szlig; Mieterh&ouml;hungen keineswegs so friktionslos vonstatten gehen, wie hier zusammenphantasiert? Oder da&szlig; viele Mieter (ungef&auml;hr die &auml;rmere H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung) so mittellos sind, da&szlig; erhebliche Mieterh&ouml;hungen oder ein (j&auml;hrlicher?) Umzug schnell zum Ruin f&uuml;hren k&ouml;nnen? Und warum sollte die Mehrzahl der Bev&ouml;lkerung, die Mieter, so einen Irrsinn mitmachen wollen? &ldquo;Mietenwahnsinn&rdquo; kann offensichtlich eine weitere Bedeutung haben, n&auml;mlich als volkswirtschaftliche, &auml;hem, &ldquo;Theorie&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Josef Schuster, bleib bei deinem Leisten<\/strong><br>\nPhilipp Peyman Engel &auml;rgert sich dar&uuml;ber, was aus dem renommierten J&uuml;dischen Museum Berlin geworden ist. In Wirklichkeit &auml;rgert sich Herr Engel und mehr noch sein Boss, Herr Josef Schuster, dass das J&uuml;dische Museum macht, was es will und es nicht um seine Erlaubnis fragt. Ich bef&uuml;rchte, der Zentralratsvorsitzende Josef Schuster wird wohl nichts unversucht lassen, am Stuhl des Museumsdirektor Peter Sch&auml;fer zu s&auml;gen. Und ich hoffe, dass das J&uuml;dische Museum diesem Versuch der Zensur widerstehen wird.<br>\nDas J&uuml;dische Museum Berlin geh&ouml;rt der Stadt Berlin und somit dem Steuerzahler, also uns allen. Es geh&ouml;rt nicht, wie mancher glauben m&ouml;chte, dem Zentralrat der Juden in Deutschland und noch weniger der israelischen Botschaft bzw. der israelischen Regierung. Es ist deshalb h&ouml;chste Zeit, dass Zionisten wie Benjamin Netanjahu und Josef Schuster sich aus der Politik des J&uuml;dischen Museums heraushalten. Daf&uuml;r ist deren Aufsichtsrat und Direktor zust&auml;ndig und verantwortlich sind sie gegen&uuml;ber der Kultursenatorin der Stadt Berlin und nicht den Juden, wer auch immer das sein mag. Universit&auml;ten und Museen sind nach dem Gesetz frei in der Gestaltung des Lehrplans und der Ausstellungen. Sie sind nicht der Politik unterstellt und schon gar nicht dem Zentralrat der Juden, der sich leider immer wieder in kulturelle Angelegenheiten einmischt und Zensur fordert. Wie oft ist die &bdquo;ber&uuml;hmt ber&uuml;chtigte&ldquo; Nakba-Ausstellung verhindert worden durch Stadtverwaltungen auf Betreiben j&uuml;discher Gemeinden. Immer wieder mussten Gerichte bem&uuml;ht werden, um die Meinungsfreiheit, die uns unser Grundgesetz garantiert, zu sch&uuml;tzen.<br>\nWas ist wieder geschehen? Das J&uuml;dische Museum hat einen offenen Brief von 240 j&uuml;dischen und israelischen Intellektuellen und Akademikern ver&ouml;ffentlicht, in dem sie die Bundesregierung auffordern, den Beschluss des Bundestages, BDS zu verbieten zu ignorieren. Das ist auch richtig so, denn der Beschluss des Parlaments war ein Schlag ins Gesicht eines jeden Demokraten und wird hoffentlich bei einer Verfassungsklage gegen diesen Beschluss zur&uuml;ckgenommen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/der-semit.de\/josef-schuster-bleib-bei-deinem-leisten\/\">Der Semit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Lesenswert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Immobilienkonzern Aroundtown &ndash; Union-Fans ver&auml;rgert &uuml;ber Wahl des neuen Hauptsponsors<\/strong><br>\nDer Bundesliga-Aufsteiger stellt sich gerne als etwas anderer Klub dar. Passt da eine intransparente Immobilienfirma als Hauptsponsor ins Bild?<br>\nWenige Stunden, nachdem der 1. FC Union am Freitagabend seinen neuen Hauptsponsor pr&auml;sentiert hat, ist unter den Fans des Berliner Bundesliga-Aufsteigers bereits eine Debatte &uuml;ber diesen entbrannt.<br>\nIn der kommenden Saison tr&auml;gt Union das Logo des milliardenschweren Immobilienunternehmens Aroundtown SA mit Sitz in Luxemburg auf der Brust.<br>\nDessen Unternehmenstochter Grand City Properties (GCP) sponsert bereits seit zwei Jahren die A- und B-Jugend des Vereins. &bdquo;Der 1. FC Union Berlin und Aroundtown haben vieles gemeinsam&ldquo;, wird Andrew Wallis, stellvertretender Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Aroundtown zitiert &ndash; doch genau dort liegt der Streitpunkt, denn viele Union-Fans sehen das anders.<br>\n&bdquo;Im Fall von Union und Aroundtown ist es ziemlich eindeutig, dass Union f&uuml;r etwas anderes steht als das Unternehmen&ldquo;, hei&szlig;t es etwa im von Fans gef&uuml;hrten Blog &bdquo;Textilvergehen&ldquo;.<br>\nStadtsoziologe Andrej Holm, Union-Fan und vor zweieinhalb Jahren kurzzeitig Staatssekret&auml;r f&uuml;r Wohnen, bezeichnete die Sponsorenwahl auf Twitter als &bdquo;sehr &auml;rgerlich&ldquo; und nutzte bei seinem Beitrag den Hashtag &bdquo;notmyhauptsponsor&ldquo;. [&hellip;]<br>\nUnion stellt sich stets als etwas anderer Klub dar, der zwar im hochkommerzialisierten Fu&szlig;ballgesch&auml;ft mitmischt, dabei aber Wert legt auf Tradition, Zusammenhalt und das Soziale. Schaut man sich die intransparente Unternehmensstruktur von Aroundtown an, wird schnell deutlich, dass solche Werte dort keine Rolle spielen.<br>\nUnions Pr&auml;sident Dirk Zingler versicherte noch vor zwei Wochen, dass der Klub sich durch den Aufstieg nicht ver&auml;ndern w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/sport\/immobilienkonzern-aroundtown-union-fans-veraergert-ueber-wahl-des-neuen-hauptsponsors\/24460120.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Schon dumm, wenn die Fans einen Fu&szlig;ballverein f&uuml;r &bdquo;alternativ&ldquo; halten, das Management dieses Vereins das aber irgendwie nicht mitbekommen oder verstanden hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Berlin genehmigte Waffenlieferungen an Jemen-Kriegsparteien<\/strong><br>\nDeutsche Unternehmen haben R&uuml;stungsg&uuml;ter im Wert von einer Milliarde Euro an L&auml;nder geliefert, die am Jemenkrieg teilnehmen. Auch Saudi-Arabien ist Kunde &ndash; f&uuml;r das Land gilt eigentlich ein kompletter Exportstopp.<br>\nDeutschland hat seit Jahresanfang R&uuml;stungsg&uuml;ter f&uuml;r mehr als eine Milliarde Euro an die von Saudi-Arabien gef&uuml;hrte Allianz im Jemen-Krieg genehmigt. Das geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage des Gr&uuml;nen-Abgeordneten Omid Nouripour hervor. Sie liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.<br>\nF&uuml;r die acht L&auml;nder der Allianz gelten Transportbeschr&auml;nkungen. Dennoch wurden zwischen dem 1. Januar und dem 5. Juni 122 Exportgenehmigungen f&uuml;r R&uuml;stungsg&uuml;ter im Wert von 1,1 Milliarden Euro erteilt.<br>\nDarunter waren\n<ul>\n<li>13 Exporte f&uuml;r 801,8 Millionen Euro nach &Auml;gypten<\/li>\n<li>und 43 Exporte f&uuml;r 206,1 Millionen Euro an die Vereinigten Arabischen Emirate.<\/li>\n<li>Sogar zwei R&uuml;stungsgesch&auml;fte mit Saudi-Arabien genehmigte die Regierung &ndash; f&uuml;r das Land gilt seit November eigentlich ein kompletter Exportstopp. Bei der Lieferung handle es sich um &ldquo;sondergesch&uuml;tzte Gel&auml;ndewagen&rdquo; f&uuml;r 831.003 Euro. Das sagte Ulrich Nu&szlig;baum, Staatssekret&auml;r im Wirtschaftsministerium. (&hellip;)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im November 2018 folgte ein kompletter Exportstopp f&uuml;r Saudi-Arabien, der nach der T&ouml;tung des saudischen Regierungskritikers Jamal Khashoggi verh&auml;ngt wurde. Er wurde im M&auml;rz leicht gelockert. Zwar bekommt das Land nicht direkt R&uuml;stungsg&uuml;ter aus deutscher Produktion. Doch Lieferungen f&uuml;r Projekte mit B&uuml;ndnispartnern werden genehmigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/waffenlieferungen-berlin-genehmigt-waffenlieferungen-fuer-eine-milliarde-an-jemen-kriegsparteien-a-1272658.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu: Kurz notiert: Zusammenh&auml;nge<\/strong><br>\nIm ersten Artikel &auml;u&szlig;ern sich Politiker der Gro&szlig;en Koalition besorgt &uuml;ber die Ereignisse im Nahen Osten. Die Situation sei &bdquo;bis zum &Auml;u&szlig;ersten&ldquo; angespannt und ein Krieg nicht auszuschlie&szlig;en. &bdquo;Wir brauchen eine Diplomatie der Deeskalation und der Gespr&auml;chskan&auml;le.&ldquo; Auf der anderen Seite werden weiter R&uuml;stungsg&uuml;ter in die Krisenregion verkauft. Das eine hat aber mit dem anderen selbstverst&auml;ndlich nichts zu tun. Schlie&szlig;lich dienen R&uuml;stungsexporte nur der Sicherheit und dem Frieden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/190616kurz-notiert-zusammenhange\">TauBlog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Cem &Ouml;zdemir: Der gr&uuml;ne US-Boy<\/strong><br>\nAm 19. November 2017 platzte f&uuml;r den damaligen gr&uuml;nen Parteivorsitzenden &Ouml;zdemir wohl ein Lebenstraum. Mit dem Scheitern der Verhandlungen von CDU, CSU, FDP und Gr&uuml;nen f&uuml;r eine &ldquo;Jamaika-Koalition&rdquo; entschwand sein Ziel, Vizekanzler und Au&szlig;enminister der Bundesrepublik Deutschland zu werden.<br>\nStatt Weltsicherheitsrat winkte nur noch der Vorsitz im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestags. Statt neuer chinesischer Seidenstra&szlig;e nun die Niederungen wie eine B 311- Ortsumfahrung Deppenhausen, 40 Kilometer von Bad Urach, dem Geburtsort des &ldquo;schw&auml;bischen T&uuml;rken&rdquo; entfernt.<br>\nEntsprechend fremdelt er mit dieser ungeliebten Aufgabe. Statt fr&uuml;herer markiger Worte zum Stuttgarter Milliardengrab Stuttgart 21 am nun eigentlich richtigen Platz h&ouml;rt man vom neugebackenen Verkehrsexperten weiterhin mehr zur gro&szlig;en Weltpolitik als zum Thema Verkehr. (&hellip;)<br>\nSelbst Ex-Pr&auml;sident Jimmy Carter hielt die USA k&uuml;rzlich f&uuml;r das &ldquo;kriegerischste Land der Welt&rdquo;. Frage an &Ouml;zdemir: &ldquo;W&uuml;rden Sie Carter widersprechen? Mit welcher Begr&uuml;ndung halten Sie Russland f&uuml;r aggressiver als die USA?&rdquo; Auch f&uuml;r eine Antwort hierauf findet der USA-Fan wie gewohnt &ldquo;keine Zeit&rdquo;.<br>\nWarer wenigstens schon mal in Russland, beispielsweise in Samara, der Stuttgarter Partnerstadt, in der &Ouml;zdemir erfolglos immer das Direktmandat f&uuml;r den Bundestag anstrebt? Selbst sein Stuttgarter MdB-Kollege von der CDU, Stefan Kaufmann, war immerhin mehrfach vor Ort und unterst&uuml;tzte, wie die &ouml;rtliche SPD-Frau Ute Vogt, auch schon Projekte der dortigen Germanistikfakult&auml;t. Auch daf&uuml;r: &ldquo;Keine Zeit&rdquo;. Wie &uuml;brigens sein gr&uuml;ner Parteifreund und OB der schw&auml;bischen Landeshauptstadt, Fritz Kuhn, der Samara selbst zum 25. Jubil&auml;um der Parterschaft wie die Pest mied. Gr&uuml;ne nach Russland? Igittigitt. (&hellip;)<br>\nDurchaus Zeit kann &Ouml;zdemir allerdings einem von ihm nach eigener Darstellung mitbegr&uuml;ndeten Think-Tank widmen &ndash; dem &ldquo;European Council on Foreign Relations&rdquo; (ECFR).<br>\nAuskunftsfreudig ist diese &ldquo;gemeinn&uuml;tzige Gesellschaft mit beschr&auml;nkter Haftung&rdquo; mit B&uuml;ros in London, Madrid, Paris und Warschau allerdings so wenig wie ihr &ldquo;council member&rdquo; aus Bad Urach. Dort treffen sich, so viel erf&auml;hrt man wenigstens, neben den Ex- Au&szlig;enministern Joschka Fischer und Sigmar Gabriel, wohl k&uuml;nftiger Chef der Atlantikbr&uuml;cke, oder dem Ex-Fellow Niels Annen, heute Staatsminister im Ausw&auml;rtigen Amt, auch s&auml;mtliche antirussischen Hardliner der Union wie Norbert Roettgen, ebenfalls Atlantikbr&uuml;cke. Hier versammeln sich, wie praktisch, weitere Institutionen wie die Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik (DGAP), welche das Ausw&auml;rtige Amt ber&auml;t und (nat&uuml;rlich) am b&ouml;sen Russland gleichfalls kein gutes Haar l&auml;sst. Atlantiker und NATO-Getreue, wie deren Ex-Generalsekret&auml;r Carl Bildt, wohin man sieht und unter sich partei&uuml;bergreifend bestens vernetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Cem-Oezdemir-Der-gruene-US-Boy-4427752.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&bdquo;Wir m&uuml;ssen befreit werden von diesem kriminellen Netzwerk&ldquo;<\/strong><br>\nDie kosovo-albanische Guerillaarmee UCK k&auml;mpfte f&uuml;r die Losl&ouml;sung des Kosovo von Serbien. Mutma&szlig;lich von der UCK begangene Kriegsverbrechen sind nur unzul&auml;nglich aufgearbeitet: Zeugen wurden bedroht, verfolgt, ermordet. Mancher hofft nun auf ein neues Sondergericht in Den Haag &ndash; wie Fetah Rudi. (&hellip;)<br>\nAber wer steckte hinter dem Attentat? &bdquo;SHIK&ldquo;, sagt Fetah Rudi ohne zu z&ouml;gern &ndash; der umstrittene Geheimdienst, der schon w&auml;hrend des Kriegs von der UCK aufgebaut wurde. Der Chef von SHIK war damals Kadri Veseli, heute ist er Parlamentspr&auml;sident.<br>\nDas Attentat auf Fetah Rudi war zu dieser Zeit kein Einzelfall: Rund 100 LDK-Aktivisten und Politiker oder Unterst&uuml;tzer sollen in der unmittelbaren Nachkriegszeit entf&uuml;hrt, ermordet oder bei &Uuml;berf&auml;llen verwundet worden sein. Belangt wurde daf&uuml;r fast niemand. Die ehemaligen UCK-K&auml;mpfer wiederum stehen heute an der Spitze von Staat und Gesellschaft.<br>\n&bdquo;Jedes Mal, wenn wir den Fernseher anmachen, sehen wir sie, die Leute, die diese Verbrechen begangen haben. Sie sind &uuml;berall: in der Regierung, im Parlament, bei der Polizei. Und sie haben nicht aufgeh&ouml;rt mit ihren kriminellen Aktivit&auml;ten.&ldquo;<br>\nZwei Mal wurde Fetah Rudi von internationalen Ermittlern der UN und der EU verh&ouml;rt. Aber im Kosovo Recht zu sprechen, das ist selbst f&uuml;r internationale Richter schwierig: Zeugen werden eingesch&uuml;chtert oder sogar umgebracht. (&hellip;)<br>\nSeit einiger Zeit hat er wieder neue Hoffnung.<br>\n&bdquo;Nach dem Versagen der kosovarischen Justiz, nach dem Versagen der UN-Mission Unmik, nach dem Versagen der EU-Mission Eulex: Unsere letzte Hoffnung ist nun das neue Sondergericht in Den Haag f&uuml;r die Aufarbeitung der UCK-Kriegsverbrechen.&ldquo; (&hellip;)<br>\nAber auch das neue Gericht d&uuml;rfte mit denselben Problemen zu k&auml;mpfen haben: dass Zeugen aus Angst nicht aussagen wollen. Nein, erwidert Fetah Rudi, diesmal wird es anders laufen.<br>\n&bdquo;Das Gericht wird Kosovo von dieser kriminellen Klasse befreien. Fr&uuml;her hatten die Zeugen Angst, sie sagten selbst gegen&uuml;ber Unmik oder Eulex nichts, weil die UCK-Kommandeure st&auml;rker waren. Aber das neue Sondergericht k&ouml;nnen sie nicht beeinflussen. Diese Leute werden das hinkriegen. Ich glaube fest daran.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/der-balkan-und-die-kriegsverbrechen-wir-muessen-befreit.795.de.html?dram:article_id=450829\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51413#h11\">Der Gebietstausch ist vom Tisch<\/a>&ldquo; mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Dringender Tatverdacht gegen Rechtsextremisten im Mordfall L&uuml;bcke<\/strong><br>\nIm Zuge der Ermittlungen um den get&ouml;teten Regierungspr&auml;sidenten Walter L&uuml;bcke hat die Polizei in Kassel einen 45 Jahre alten Mann festgenommen. Nach F.A.Z.-Informationen hatte er Kontakte zum rechtsextremistischen Milieu.<br>\nm Fall des Mordes an dem Kasseler Regierungspr&auml;sidenten Walter L&uuml;bcke verdichten sich die Hinweise, dass es sich um einen Anschlag mit politischem Hintergrund handeln k&ouml;nnte. Nach Angaben der Polizei wurde am Samstag ein 45 Jahre alter Mann unter dringendem Tatverdacht festgenommen. Gegen ihn wurde mittlerweile Untersuchungshaft verh&auml;ngt. Nach F.A.Z.-Informationen handelt es sich um eine Person, die fr&uuml;her in der rechtsextremistischen Szene aktiv war Gepr&uuml;ft wird derzeit, inwieweit der Mann dort j&uuml;ngst noch aktiv war. Der Verd&auml;chtige soll &uuml;ber eine DNA-Spur identifiziert worden sein, die am Tatort gefunden wurde. Offenbar war der Mann einschl&auml;gig bekannt.<br>\nWie die Staatsanwaltschaft Kassel und das hessische Landeskriminalamt am Sonntag mitteilten, wurde der Verd&auml;chtige am fr&uuml;hen Samstagmorgen gegen zwei Uhr festgenommen. N&auml;here Informationen zu der Person machten sie zun&auml;chst nicht. Sie wollen sich an diesem Montag zu den m&ouml;glichen Hintergr&uuml;nden der Tat &auml;u&szlig;ern.<br>\nEinzeltat oder mehrere potentielle Opfer?<br>\nF&uuml;r die Sicherheitsbeh&ouml;rden war am Sonntag noch unklar, ob es sich um eine Einzeltat handelte, die sich nur gegen den Kasseler Regierungspr&auml;sidenten richtete, oder ob damit weitere Taten verbunden sein k&ouml;nnten. Dem Vernehmen nach wird die M&ouml;glichkeit weiterer potentieller Opfer gepr&uuml;ft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/rhein-main\/region-und-hessen\/festnahme-im-fall-luebcke-spur-fuehrt-in-rechte-szene-16239417.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> M&ouml;glicherweise besteht ein Zusammenhang zum sogenannten NSU-Komplex. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52342\">Mordfall L&uuml;bcke &ndash; Von &bdquo;D&ouml;nermorden&ldquo; bis zur &bdquo;Kirmesspur&ldquo;<\/a>. Daraus ein Zitat:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Was w&auml;re, wenn man in alle Richtungen ermitteln w&uuml;rde, ohne Ansehen der Person, und man w&uuml;rde dabei auf NSU 2.0 sto&szlig;en, also auf neonazistische\/paramilit&auml;rische Strukturen, in denen sich Polizisten, Neonazis, Politiker und Elitesoldaten (Ex-KSK-Mitglieder) zusammenfinden, um sich auf den &bdquo;Ernstfall&ldquo; vorzubereiten &ndash; zu dem auch die T&ouml;tung von unbequemen Politkern geh&ouml;rt.<\/p>\n<p>Dann l&auml;ge der Teppich des Schweigens, der &uuml;ber den Fall &bdquo;NSU 2.0&ldquo; gelegt wurde, wieder frei und man w&uuml;rde sich auch fragen, warum man davon nichts mehr h&ouml;rt.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Franz&ouml;sische Milliard&auml;re haben noch keinen Cent gespendet<\/strong><br>\nMedienwirksam hatten franz&ouml;sische Milliard&auml;re nach dem Brand in der Pariser Kathedrale Notre Dame dreistellige Millionensummen f&uuml;r den Wiederaufbau versprochen. Milliard&auml;r und Luxuskonzern-Eigner Bernard Arnault (Platz 4 der Forbes-Liste, gesch&auml;tztes Verm&ouml;gen 75 Milliarden US-Dollar) wollte genauso spenden wie Fran&ccedil;ois Pinault (Forbes-Liste Nr. 30, knapp 30 Milliarden US-Dollar), doch bisher ist von ihnen noch kein Geld geflossen.<br>\n&ldquo;Die gro&szlig;en Spender haben nicht gezahlt. Nicht einen Cent&rdquo;, sagte Notre-Dame-Pressesprecher Andr&eacute; Finot am Freitag. Stattdessen seien es vor allem Kleinspender, die mit Spenden f&uuml;r Stiftungen wie Fondation Notre Dame und Friends of Notre Dame f&uuml;r die Geh&auml;lter der bis zu 150 Arbeiter aufgekommen seien, die auf der Baustelle arbeiten. (&hellip;)<br>\nDie gro&szlig;en Spender wollten erst wissen, wof&uuml;r das Geld ausgegeben werde, bevor sie es an die Kathedrale g&auml;ben, sagte Presseprecher Finot. Und auch sonst ist die Finanzierung schwierig, weil die rechtliche Grundlage f&uuml;r die Bezahlung der Arbeiter fehlt. Daran feilt derzeit das franz&ouml;sische Parlament. So ist man bisher ausschlie&szlig;lich auf Spenden angewiesen, um die Arbeiter auch zu bezahlen.<br>\nDie Di&ouml;zese hatte am Donnerstag mitgeteilt, die Fondation Notre Dame habe bereits 15,7 Millionen Euro erhalten. Finot sagte, die ersten 3,6 Millionen Euro an Stiftungsgeldern w&uuml;rden dieser Tage &uuml;berwiesen, um f&uuml;r die erste Phase des Wiederaufbaus zu zahlen.<br>\nDas eingegangene Geld ist nur ein Bruchteil der Summe, die zugesagt wurde. So versprach etwa Pinault, der mit seiner Firma Artemis unter anderem die Luxusmarken Gucci und Saint Laurent besitzt, 100 Millionen Euro, ebenso wie Patrick Pouyann&eacute; vom Energiekonzern Total. Arnault, dessen Konzern LVMH unter anderem Louis Vuitton und Dior im Portfolio hat, sagte 200 Millionen Euro zu, ebenso viel wie die Bettencourt-Schueller-Stiftung des L&rsquo;Or&eacute;al-Imperiums.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/notre-dame-spenden-milliardaere-paris-1.4487698\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51003\">Dutzende von Notre-Dames sind auch mit milit&auml;rischer Unterst&uuml;tzung Frankreichs in Schutt und Asche gelegt worden<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Der Bamf-&ldquo;Skandal&ldquo; in Bremen war zwar ein Skandal, allerdings ein Medienskandal.<\/strong><br>\nDabei sind viele Fehler passiert, die Journalisten immer wieder machen. Eine ern&uuml;chternde Bilanz.<br>\nDa w&auml;re zuallererst die Sache mit der Verdachtsberichterstattung, deren Inhalt zu einem gro&szlig;en Teil aus Geschichten bestand, an denen, wie man inzwischen wei&szlig;, nicht viel dran war.<br>\n&ldquo;Der Rechercheverbund hat, statt erst zu recherchieren und dann Ergebnisse zu pr&auml;sentieren, aus einzelnen, f&uuml;r eine Recherche sinnvollen Schritten, jeweils schon Beitr&auml;ge gestaltet, die sich r&uuml;ckblickend als Serie von Ger&uuml;chten erweisen.&ldquo; &hellip;. Der Bamf-&ldquo;Skandal&ldquo; in Bremen war zwar ein Skandal, allerdings ein Medienskandal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/altpapier\/das-altpapier-1022.html\">MDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Freischreiber-Report 2019: Wer verdient was?<\/strong><br>\nber Geld zu sprechen ist f&uuml;r freie Journalist*innen existenzentscheidend. Deshalb haben wir das Honorartool entwickelt, in das freie Kolleg*innen und Festangestellte ihre Honorare und Geh&auml;lter eintragen k&ouml;nnen &ndash; anonym, aber f&uuml;r alle einsehbar. Hier sind unsere ersten Erkenntnisse. [&hellip;]<br>\nGeo, Brand Eins, P.M. und der Stern erreichen Werte deutlich &uuml;ber 100 Euro pro 1.000 Zeichen. Tageszeitungen wie die WAZ oder die taz, aber auch die dpa liegen hingegen am unteren Ende der Skala.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wasjournalistenverdienen.de\/static\/honoradar\/artikel\/freischreiberreport-2019.html\">Freischreiber<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein &bdquo;normaler&ldquo; redaktioneller Artikel hat zwischen 4.000 und 6.000 Zeichen. Bei der Honorarstruktur der taz entspr&auml;che dies einem Honorarsatz von 80,40 Euro bis 120,54 Euro. Da muss man sich nicht ernsthaft wundern, wenn die Qualit&auml;t nicht &uuml;berzeugen kann. Hinzu kommt das soziale Problem. Bei derartigen Honoraren bleibt vielen Kolleginnen und Kollegen, die hauptberuflich t&auml;tig sind, nichts anderes &uuml;brig, als zum Aufstocker zu werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-52581","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52581","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=52581"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52581\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":52584,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52581\/revisions\/52584"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=52581"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=52581"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=52581"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}