{"id":52610,"date":"2019-06-18T08:28:48","date_gmt":"2019-06-18T06:28:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52610"},"modified":"2019-06-18T08:28:48","modified_gmt":"2019-06-18T06:28:48","slug":"hinweise-des-tages-3388","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52610","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (TR)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52610#h01\">Neun fr&uuml;here SPD-Vorsitzende schreiben Aufruf an Parteibasis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52610#h02\">Die europ&auml;ischen Kampfjets kommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52610#h03\">Atomm&auml;chte investieren wieder mehr in nukleare Waffenarsenale<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52610#h04\">Von wegen Exportstopp: BRD genehmigt R&uuml;stungslieferungen an saudische Kriegsallianz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52610#h05\">EU-Kommission h&auml;lt versuchte Wahlbeeinflussung f&uuml;r erwiesen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52610#h06\">Das reiche Land, das seine Schulen verrotten l&auml;sst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52610#h07\">L&uuml;bcke-Mord: Verd&auml;chtiger hatte offenbar Kontakt zu militanten Neonazis von &ldquo;Combat 18&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52610#h08\">Grundsteuerkompromiss der Koalition &ndash; ungerechte, mieterfeindliche Kleinstaaterei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52610#h09\">Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaften: Wo die Big Four in Berlin ein- und ausgehen&nbsp;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52610#h10\">Deutsche Bank gr&uuml;ndet Bad Bank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52610#h11\">Juncker fordert h&ouml;here L&ouml;hne in Ostdeutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52610#h12\">Wie Sachsen unter den Sanktionen gegen Russland und Iran leidet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52610#h13\">Die Kunstst&uuml;cke des Herrn Spahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52610#h14\">Unfrei im Heim: Menschenrechtsverletzungen in der Altenpflege<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52610#h15\">Studie zur Bahn-Infrastruktur: Wenig Geld f&uuml;r deutsche Schienen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52610#h16\">Breitband-Internet: Bundesregierung verfehlt Ausbauziel deutlich <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52610#h17\">&Ouml;sterreich: Muslime doppelt so oft diskriminiert wie Christen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52610#h18\">20 Jahre seit NATO-Angriffskrieg gegen Jugoslawien: Handke &uuml;ber Kriegsgott Mars<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52610#h19\">Das Letzte &ndash; Israel benennt neue Siedlung auf Golanh&ouml;hen nach Trump<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Neun fr&uuml;here SPD-Vorsitzende schreiben Aufruf an Parteibasis<\/strong><br>\nEs ist ein Weckruf kurz vor den entscheidenden Weichenstellungen im Parteivorstand kommende Woche. Neun fr&uuml;here SPD-Vorsitzende wenden sich mit einem &ldquo;&ouml;ffentlichen Aufruf&rdquo; an die Basis der Partei. Sie wollen den rund 440.000 Genossinnen und Genossen in der Krise neuen Mut machen.<br>\n&ldquo;Wir sind in sehr gro&szlig;er Sorge um unsere Partei&rdquo; &ndash; so beginnt der Aufruf, der dem SPIEGEL vorliegt und von Ex-Kanzler&nbsp;Gerhard Schr&ouml;der&nbsp;initiiert wurde: &ldquo;Die SPD befindet sich in einer ernsten Krise, die existenzielle Folgen nicht nur f&uuml;r die Partei,sondern auch f&uuml;r unser Land haben kann.&ldquo; (&hellip;) Neben Gerhard Schr&ouml;der haben die fr&uuml;heren Vorsitzenden Hans-Jochen&nbsp;Vogel, Bj&ouml;rn&nbsp;Engholm, Rudolf&nbsp;Scharping, Franz&nbsp;M&uuml;ntefering, Matthias&nbsp;Platzeck, Kurt&nbsp;Beck, Sigmar&nbsp;Gabriel&nbsp;und Martin&nbsp;Schulz&nbsp;unterzeichnet.<br>\nSchr&ouml;der, SPD-Chef von 1999 bis 2004, hatte sich zuerst mit Hans-Jochen Vogel inhaltlich besprochen, der zwischen 1987 und 1991 an der Spitze der Partei stand. Danach formulierte der Altkanzler das Schreiben und kontaktierte nach SPIEGEL-Informationen alle noch lebenden ehemaligen Parteivorsitzenden &ndash; mit Ausnahme Oskar Lafontaines, der die SPD im Jahr 2005 verlassen hatte. Au&szlig;er Andrea Nahles unterzeichneten daraufhin alle Eingeladenen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/gerhard-schroeder-und-ex-spd-chefs-schreiben-aufruf-an-parteibasis-a-1272831.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin M.G.:<\/strong>&nbsp; Die Totengr&auml;ber der SPD schicken &ldquo;Weckruf&rdquo; . Genau mein Humor<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Die Paten des Untergangs der SPD wenden sich sorgenvoll an die Basis. Da lacht die Republik.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die europ&auml;ischen Kampfjets kommen<\/strong><br>\nVerteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat in Le Bourget bei Paris die Vertr&auml;ge f&uuml;r das milliardenschwere R&uuml;stungsvorhaben eines europ&auml;ischen Kampfjets unterzeichnet. Zu der Zeremonie am Rande der weltgr&ouml;&szlig;ten Luftfahrtmesse kamen auch der franz&ouml;sische Staatschef Emmanuel Macron, die franz&ouml;sische Verteidigungsministerin Florence Parly und ihre spanische Kollegin Margarita Robles. Zuvor war ein erstes Modell des Kampfflugzeugs enth&uuml;llt worden.<br>\nDas sogenannte Luftkampfsystem der Zukunft (FCAS) soll von 2040 an einsatzf&auml;hig sein &ndash; am Ende soll es nicht nur einen einzelnen Kampfflieger der neuen Generation geben, sondern auch ein Gesamtsystem, das Drohnen oder Satelliten steuern kann. Bisher ziehen Deutschland, Frankreich und Spanien bei dem milliardenschweren Vorhaben mit.<br>\nUnterzeichnet wurde laut Regierungsangaben ein Rahmenabkommen (&ldquo;Framework Agreement&rdquo;), in dem Projektorganisation und Managementstrukturen festgelegt werden. Daneben gibt es ein sogenanntes erstes Durchf&uuml;hrungsabkommen, mit dem Deutschland den Arbeiten an einer bis Ende 2021 geplanten Konzeptstudie beitritt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Die-europaeischen-Kampfjets-kommen-article21090363.html\">n-tv<\/a>\n<p><strong>Dazu: Keine Steuermilliarden f&uuml;r neues Kampfjetprojekt verpulvern<\/strong><br>\nDIE LINKE lehnt die Entwicklung eines milliardenteuren europ&auml;ischen Kampfjets ab: &bdquo;Mit Blick auf die aktuellen milit&auml;rischen Beschaffungsma&szlig;nahmen wie den A400M oder den Eurofighter ist absehbar, dass das geplante deutsch-franz&ouml;sisch-spanische Luftkampfsystem FCAS zum Berliner Flughafen BER der R&uuml;stungsindustrie werden und Steuergelder in Milliardenh&ouml;he verschlingen wird&ldquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, stellvertretende Vorsitzende und abr&uuml;stungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zur geplanten Unterzeichnung eines entsprechenden Rahmenabkommens durch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;Das auf Jahrzehnte angelegte milit&auml;rische Gro&szlig;projekt ist f&uuml;r die R&uuml;stungskonzerne eine Lizenz zum Gelddrucken. Die Milliarden-Gelder f&uuml;r Aufr&uuml;stung sollten besser in die Bereiche Bildung, Pflege und Wohnen investiert werden. Die Bundesregierung h&ouml;hlt durch das l&auml;nder&uuml;bergreifende Gemeinschafsprojekt zudem die ohnehin l&ouml;chrige deutsche R&uuml;stungsexportkontrolle weiter aus, um so noch skrupelloser als bisher Waffen auch in Krisenregionen und an Diktaturen liefern zu k&ouml;nnen. Das geplante &sbquo;Future Combat Air System&lsquo; unterstreicht erneut die Notwendigkeit eines gesetzlichen Verbots von R&uuml;stungsexporten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/keine-steuermilliarden-fuer-neues-kampfjetprojekt-verpulvern\/\">DIE LINKE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>SIPRI: Atomm&auml;chte investieren wieder mehr in nukleare Waffenarsenale <\/strong><br>\nDas Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri warnt vor besorgniserregenden Trends bei der atomaren Bewaffnung: Der Abbau der Arsenale in aller Welt habe sich in den vergangenen Jahren entscheidend verlangsamt. Zudem investierten Atomm&auml;chte wieder mehr in nukleare Waffenarsenale. Insgesamt gab es im Januar 2019 sch&auml;tzungsweise 13.865 Atomwaffen auf der Welt, wie aus dem am Montag ver&ouml;ffentlichten Sipri-Jahresbericht 2019 hervorgeht. Ein Jahr zuvor waren es demnach etwa 14.465 gewesen. Auf dem H&ouml;hepunkt des Kalten Krieges Mitte der 1980er Jahre gab es einst etwa 70.000 Atomsprengk&ouml;pfe auf dem Planeten.<br>\n&Uuml;ber 90 Prozent von ihnen befinden sich heute laut Sipri im Besitz der USA und Russlands. Die beiden L&auml;nder verf&uuml;gen den Sch&auml;tzungen zufolge &uuml;ber 6.185 beziehungsweise 6.500 Atomsprengk&ouml;pfe.<br>\nAber auch die weiteren drei UN-Vetom&auml;chte Gro&szlig;britannien (200), Frankreich (300) und China (290) sowie Israel (80-90) und die in einen internen Konflikt verstrickten Staaten Indien (130-140) und Pakistan (150-160) verf&uuml;gen &uuml;ber solche Waffen. Indien, Pakistan und auch China h&auml;tten ihre Arsenale in den vergangenen Jahren schrittweise ausgebaut, so Kile.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/friedensforscher-warnen-atommaechte-investieren-nukleare-waffenarsenale-33792190\">Web.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Von wegen Exportstopp: BRD genehmigt R&uuml;stungslieferungen an saudische Kriegsallianz<\/strong><br>\nTrotz der Exportbeschr&auml;nkungen im Koalitionsvertrag von Union und SPD hat die Bundesregierung zwischen dem 1. Januar und dem 5. Juni R&uuml;stungslieferungen im Umfang von mehr als einer Milliarde Euro an das von Saudi-Arabien gef&uuml;hrte Milit&auml;rb&uuml;ndnis im Jemen-Krieg genehmigt. Davon gingen 13 Waffenexporte f&uuml;r 801,8 Millionen Euro nach &Auml;gypten und 43 weitere f&uuml;r 206,1 Millionen Euro an die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Das geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage des Gr&uuml;nen-Abgeordneten Omid Nouripour hervor.<br>\nDie Bundesregierung erlaubte sogar zwei R&uuml;stungsgesch&auml;fte mit Saudi-Arabien, obwohl f&uuml;r das Land seit November ein kompletter Exportstopp gilt. Dabei handele es sich um die Lieferung von &raquo;sondergesch&uuml;tzten Gel&auml;ndewagen&laquo; f&uuml;r 831.003 Euro, wie der Staatssekret&auml;r im Wirtschaftsministerium, Ulrich Nu&szlig;baum, mitteilte. Insgesamt wurden f&uuml;r die acht L&auml;nder der Kriegsallianz 122 Exportgenehmigungen f&uuml;r R&uuml;stungsg&uuml;ter im Wert von 1,1 Milliarden Euro erteilt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/356784.jemen-krieg-von-wegen-exportstopp.html\">Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>EU-Kommission h&auml;lt versuchte Wahlbeeinflussung f&uuml;r erwiesen<\/strong><br>\nHaben sich russische Kr&auml;fte auch in die Europawahl eingemischt? Die Sorge gab es schon vor dem Votum. Nun berichtet die EU-Kommission von &ldquo;russischen Quellen&rdquo;, die mit Desinformation die Demokratie angreifen. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Die gesammelten Beweise haben gezeigt, dass russische Quellen weiterhin Desinformation betreiben, um die Wahlbeteiligung zu d&auml;mpfen und die W&auml;hlerpr&auml;ferenzen zu beeinflussen&rdquo;, hei&szlig;t es in dem am Freitag ver&ouml;ffentlichten Bericht der Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde.<br>\nAllerdings wird darin auch deutlich gemacht, dass es keine ausreichenden Hinweise gebe, um von einer ganz konkret auf die Europawahl ausgerichteten Desinformationskampagne zu sprechen. [&hellip;]<br>\nDie EU-Kommission betonte nun, diese Bem&uuml;hungen h&auml;tten dazu beigetragen, die Auswirkungen von Fake-News-Kampagnen auf die Wahlen zu begrenzen. F&uuml;r eine abschlie&szlig;ende Bewertung sei es jedoch noch zu fr&uuml;h.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/desinformation-aus-russland-sollte-laut-eu-kommission-wahlen-beeinflussen-a-1272474.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Man hat also Beweise f&uuml;r eine russische Wahlbeeinflussung, will diese aber nicht pr&auml;sentieren. Beweise ja, &bdquo;ausreichende Hinweise&ldquo; hat man aber nicht. Und an anderer Stelle hei&szlig;t es dann, man habe die russischen Kampagnen durch die eigenen &bdquo;Bem&uuml;hungen&ldquo; begrenzt. Genaues wei&szlig; man da aber nicht, &ldquo;f&uuml;r eine Bewertung ist es noch zu fr&uuml;h&ldquo;. Was f&uuml;r ein wirres Gebrabbel und SPIEGEL Online druckt diese widerspr&uuml;chlichen Aussagen auch noch ab, ohne auf den Widerspruch hinzuweisen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das reiche Land, das seine Schulen verrotten l&auml;sst<\/strong><br>\nVielen Gemeinden geht es finanziell so gut wie lange nicht. Doch bei den Schulen kommt das Geld besonders selten an. Mehr als drei von vier St&auml;dten ist es zuletzt nicht gelungen, die geplanten Investitionsausgaben auszuzahlen. (&hellip;)<br>\nUngeachtet aller Bekenntnisse &uuml;ber die entscheidende Bedeutung von Jugend und Bildung f&uuml;r die Zukunft des Landes im Allgemeinen und des Wirtschaftsstandortes im Besonderen schieben die Schultr&auml;ger auch nach einem Jahrzehnt Wirtschaftsaufschwung eine Bugwelle von unbearbeiteten Sanierungsma&szlig;nahmen vor sich her. Gleichzeitig klafft die Schere zwischen armen und reichen Kommunen immer weiter auseinander. (&hellip;)<br>\nAn erster Stelle unter den Problemfeldern: die Schulen. Hier hinken die Investitionen laut Umfrage derzeit um 42,8 Milliarden Euro hinter dem Bedarf her, gefolgt vom Investitionsstau bei der Sanierung der kommunalen Stra&szlig;en mit 36,1 Milliarden Euro. (&hellip;)<br>\nDoch fast jede f&uuml;nfte Kommune unterlag in einem der beiden vergangenen Jahre der Kommunalaufsicht und arbeitete unter einem Haushaltssicherungskonzept &ndash; die &uuml;bliche&nbsp;finanzielle Notbremse&nbsp;f&uuml;r Gemeinden, die nicht wissen, woher sie genug Geld f&uuml;r ihre Aufgaben nehmen sollen.<br>\nIn der Regel wird dann bei nicht zwingend notwendigen Ausgaben gespart. Stadtb&auml;der schlie&szlig;en, B&uuml;chereien verk&uuml;rzen ihre &Ouml;ffnungszeiten, Theater streichen Ensembles zusammen &ndash; oder die Schulsanierung wird wieder einmal hinausgeschoben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article195224759\/Decken-Toiletten-Fassaden-Das-reiche-Land-das-seine-Schulen-verrotten-laesst.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ja, das ist ein Armutszeugnis allerersten Ranges &ndash; aber eben ein Armutszeugnis. Ja, Deutschland ist reich, holt das Geld aber nicht bei den Reichen &ndash; kein Wort zu den massiven Steuergeschenken an Kapitalgesellschaften und Superreiche, kein Wort zur v&ouml;llig kontraproduktiven Schuldenbremse, und gerade die WELT geh&ouml;rt doch zu den Vertretern einer harten Austerit&auml;tspolitik. Irgendwo ganz unten im Artikel liest man dann, &ldquo;fast jede f&uuml;nfte Kommune unterlag&nbsp;der Kommunalaufsicht und [&hellip;] einem Haushaltssicherungskonzept&rdquo;, &ldquo;Stadtb&auml;der schlie&szlig;en, B&uuml;chereien verk&uuml;rzen ihre &Ouml;ffnungszeiten [&hellip;] &ndash; oder die Schulsanierung wird wieder einmal hinausgeschoben&rdquo;. Deutschland ist reich, aber die &ouml;ffentliche Hand, zuvorderst die Kommunen, sind vors&auml;tzlich verarmt worden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>L&uuml;bcke-Mord: Verd&auml;chtiger hatte offenbar Kontakt zu militanten Neonazis von &ldquo;Combat 18&rdquo;<\/strong><br>\nDer Hauptverd&auml;chtige im Fall des erschossenen CDU-Politikers Walter L&uuml;bcke pflegte in der Vergangenheit offenbar auch Kontakte in gewaltbereite Kreise. Nach SPIEGEL-Informationen soll der Kasseler Stephan E. unter anderem Kontakt zu Neonazis aus der militanten Gruppierung &ldquo;Combat 18&rdquo; gehabt haben.<br>\n&ldquo;Combat 18&rdquo; galt zu Beginn dieses Jahrhunderts als eine der bedeutendsten rechtsextremen Gruppierungen in Deutschland. Ihre Anh&auml;nger handelten mit Waffen, verbreiteten rechte Hetze und verfassten Anleitungen zum Bombenbau. Die Gruppe stand zudem in Verbindung mit &ldquo;Blood &amp; Honour&rdquo; &ndash; jenem Netzwerk, das auch dem &ldquo;Nationalsozialistischen Untergrund&rdquo; (NSU) half.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/walter-luebcke-verdaechtiger-hatte-offenbar-kontakt-zu-militanten-neonazis-a-1272817.html\">Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Grundsteuerkompromiss der Koalition &ndash; ungerechte, mieterfeindliche Kleinstaaterei<\/strong><br>\n&bdquo;Die Verst&auml;ndigung der Gro&szlig;en Koalition zur Grundsteuer vertieft die Steuerungerechtigkeit, belastet viele Mieter zus&auml;tzlich und belohnt die Sektiererei Bayerns. Offensichtlich konnte die CSU die Koalitionspartner bei der Grundsteuer weiter erpressen. Zwar ist es positiv, dass es &uuml;berhaupt eine Einigung gegeben hat. Sonst w&auml;ren den Kommunen zum 01.01.2020 circa 14 Milliarden Euro Einnahmen weggebrochen. Die &Ouml;ffnungsklausel stellt aber die vom Grundgesetz geforderte Einheitlichkeit der Lebensverh&auml;ltnisse weiter in Frage&ldquo;, erkl&auml;rt J&ouml;rg Cezanne, Mitglied des Finanzausschusses f&uuml;r die Fraktion DIE LINKE, anl&auml;sslich des Koalitionsgipfels von CDU\/CSU und SPD. Cezanne weiter:<br>\n&bdquo;Denn es ist v&ouml;llig offen, ob Bayern nur das Berechnungsmodell f&uuml;r die Grundsteuer &auml;ndert oder ob es auch zu deutlichen Steuernachl&auml;ssen beim Gesamtaufkommen oder zu Zusatzbelastungen f&uuml;r Mieterinnen und Mietern auf L&auml;nderebene kommt. Die LINKE h&auml;lt an ihrer Forderung fest, dass die Grundsteuer den Wert der Geb&auml;ude ber&uuml;cksichtigen muss. Auch darf sie nicht mehr auf Mieterinnen und Mieter als Betriebskosten umgelegt werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/grundsteuerkompromiss-der-koalition-ungerechte-mieterfeindliche-kleinstaaterei\/\">DIE LINKE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaften: Wo die Big Four in Berlin ein- und ausgehen&nbsp;<\/strong><br>\nObwohl sie in gro&szlig;e Steuerskandale verwickelt sind, werden die vier gr&ouml;&szlig;ten Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaften regelm&auml;&szlig;ig von der Politik engagiert. Neue Zahlen zeigen, wo die &ldquo;Big Four&rdquo; am h&auml;ufigsten verpflichtet werden.<br>\nZwischen Wirtschaftspr&uuml;fung und Wirtschaftskriminalit&auml;t liegt manchmal ein schmaler Grat &ndash; das hat sich in den vergangenen Tagen mal wieder gezeigt. In den USA wurde bekannt, dass der Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaft KPMG eine Rekordstrafe von bis zu 50 Millionen Dollar droht. Der Grund: Ex-Mitarbeiter von KPMG sollen Klienten vor drohenden Beh&ouml;rdenpr&uuml;fungen gewarnt haben. (&hellip;)<br>\nAuch in Deutschland war das Ansehen der vier gr&ouml;&szlig;ten Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaften Deloitte, EY (Ernst &amp; Young), KPMG und PricewaterhouseCoopers (PwC) schon mal besser. Denn bei den Skandalen um internationale Steuervermeidung spielten die &ldquo;Big Four&rdquo; h&auml;ufig eine prominente Rolle. Das wei&szlig; man auch im von Olaf Scholz (SPD) gef&uuml;hrten Finanzministerium.<br>\n&ldquo;Steuergestaltungen werden immer ausgefeilter und machen sich h&auml;ufig die h&ouml;here Mobilit&auml;t von Kapital, Personen und immateriellen Werten zunutze&rdquo;, hei&szlig;t es in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken, die dem SPIEGEL vorliegt. &ldquo;Global operierende Beratungseinheiten k&ouml;nnen diese Unterschiede leichter aufdecken und daher schneller nutzbar machen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/m.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/wo-pwc-kpmg-deloitte-und-ey-die-bundesregierung-beraten-a-1272538.html\">Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Strategische Neuausrichtung: Deutsche Bank gr&uuml;ndet Bad Bank<\/strong><br>\nDie britische Financial Times berichtet, dass die Deutsche Bank eine Bad Bank gr&uuml;ndet, in der sie Papiere in einem Volumen von rund 50 Milliarden Euro sammelt. Eigentlich sind Bad Banks ein Instrument, um toxische Wertpapiere auszulagern. Die geplante Bad Bank der Deutschen Bank soll jedoch laut Financial Times nur intern gebildet werden. Das h&auml;tte keinen Einfluss auf die Bilanz.<br>\nDer Grund f&uuml;r die Gr&uuml;ndung der Bad Bank: Die Deutsche Bank will sich strategisch neu ausrichten und nutzt die Auslagerung, um deutlich zu machen, von welchen Gesch&auml;ften sie sich zuk&uuml;nftig verabschieden will und welche sie f&uuml;r zukunftstr&auml;chtig h&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/strategische-neuausrichtung-deutsche-bank-gruendet-bad-bank.769.de.html?dram:article_id=451612\">DLF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> &bdquo;Strategische Neuausrichtung&ldquo; schon dieser Kampfbegriff l&auml;sst nichts Gutes ahnen, da ja meistens die Besch&auml;ftigten damit &bdquo;unter die R&auml;der&ldquo; kommen und ihre Stellen los sind; von irgendwelchen Boni- und Tantiemen-K&uuml;rzungen habe ich in diesem Zusammenhang noch nie etwas geh&ouml;rt!<\/em><\/p>\n<p><em>Ansonsten: wenn es mit den neuen Pl&auml;nen wieder schief geht, die steuerzahlenden &bdquo;L&auml;mmer&ldquo; stehen ja bereit f&uuml;r die Folge-Lasten.<\/em><\/p>\n<p><em>Mit medialem Beistand unserer Leitmedien wird dann die &bdquo;Schuldenkrise II&ldquo; herbeigeschrieben und medial serviert, so dass das von der Finanz-Lobby-Politik &bdquo;eingeseifte&ldquo; Volk &nbsp;daf&uuml;r geduldig haftet; es hat ja schon einmal blendend funktioniert und keiner hat die Finanzpal&auml;ste in Frankfurt am Main gest&uuml;rmt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Juncker fordert h&ouml;here L&ouml;hne in Ostdeutschland<\/strong><br>\nGleicher Lohn f&uuml;r gleiche Arbeit, das fordert EU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker. In Ostdeutschland m&uuml;ssten deshalb die Einkommen steigen, erkl&auml;rte der Luxemburger in Erfurt.<br>\nJean-Claude Juncker hat sich f&uuml;r eine Lohnangleichung zwischen Ost- und Westdeutschland ausgesprochen. &bdquo;Ostdeutschland braucht h&ouml;here L&ouml;hne&ldquo;, sagte Juncker am Montag im Th&uuml;ringer Landtag in Erfurt vor Studenten, Sch&uuml;lern und Landespolitikern.<br>\n&bdquo;Die W&uuml;rde der Arbeit ist ein Wert, den wir langsam aus den Augen verloren haben&ldquo;, mahnte Juncker. Seiner Meinung nach muss es f&uuml;r gleiche Arbeit am gleichen Ort auch den gleichen Lohn geben. &bdquo;Deshalb bin ich daf&uuml;r, dass wir &uuml;berall in Europa einen Mindestlohn einf&uuml;hren&ldquo;, sagte Juncker. Allerdings k&ouml;nne der Mindestlohn nicht &uuml;berall gleich hoch sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lvz.de\/Region\/Mitteldeutschland\/Juncker-fordert-hoehere-Loehne-in-Ostdeutschland?fbclid=IwAR0Lr-PS7CuFDR1lpDFhm0sXSp9fu6pPCkQicXb1ZJ2gBgM1U7VNH6da2VQ\">LVZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wie Sachsen unter den Sanktionen gegen Russland und Iran leidet<\/strong><br>\nErst Russland, jetzt Iran: Jahrelang machten s&auml;chsische Firmen gute Gesch&auml;fte mit beiden L&auml;ndern &ndash; und bekommen jetzt auch die Sanktionen gegen beide L&auml;nder zu sp&uuml;ren. Die Folge: China wird als Absatzmarkt f&uuml;r die s&auml;chsische Wirtschaft immer wichtiger.<br>\nDie wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und&nbsp;Iran liegen damit wieder am Boden, bevor sie &uuml;berhaupt so richtig aufstehen konnten. Dabei habe es seit der &Ouml;ffnung durchaus eine klare Entwicklung gegeben, sagt Lars Fieler, Sprecher der Industrie- und Handelskammer Dresden.<br>\n&bdquo;Wir sind nat&uuml;rlich auf einem doch recht geringen Niveau gestartet. Aber wenn wir uns die letzten Jahre angucken von 2016 bis 2018, dann haben sich die Exporte in den Iran schon deutlich erh&ouml;ht. Wir lagen im letzten Jahr bei gut 82 Millionen, das war nochmal ein Zuwachs von 20 Prozent gegen&uuml;ber 2017.&ldquo;<br>\nDoch das ist nun vorbei. Obwohl das Abkommen formal nach wie vor gelte, haben sich seit dem R&uuml;ckzug der USA die Bedingungen f&uuml;r deutsche Unternehmen ge&auml;ndert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/handelspolitik-wie-sachsen-unter-den-sanktionen-gegen.976.de.html?dram:article_id=451596\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Kunstst&uuml;cke des Herrn Spahn<\/strong><br>\nManchmal kann man den Eindruck haben, dass Jens Spahn, wenn er morgens ins B&uuml;ro geht, einfach die T&uuml;r verwechselt. Denn gleich neben dem Bundesgesundheitsministerium steht der Berliner Friedrichstadtpalast. Dort werden pr&auml;chtige Revuen aufgef&uuml;hrt mit Tanz und Musik und atemberaubenden Effekten. Derzeit auf der B&uuml;hne: der Herr Minister.<br>\n&bdquo;In 10 bis 20 Jahren werden wir den Krebs besiegt haben&ldquo;, ruft er ins Mikrofon. Erster Applaus, das Eis ist gebrochen. Dann seine 300-Millionen-Nummer. Spahn zaubert diese Summe direkt in die Taschen von Krankenhaus-Vertretern in der ersten Reihe. Das Publikum ist begeistert, denn niemand hat etwas gesehen, weil Spahn die Geldscheine geschickt in einem 200-seitigen parlamentarischen Papierberg versteckt hat. Jetzt h&auml;lt es auch die Apotheker nicht mehr auf ihren Sitzen. &bdquo;Wir auch&ldquo;, skandieren sie. Und noch w&auml;hrend Jens Spahn sein Autogramm schwungvoll auf einen 150-Millionen-Scheck schreibt, dreht er sich in rasendem Tempo pl&ouml;tzlich um die eigene Achse und schleudert bunte Sprechblasen in die Menge: &bdquo;Brexit&ldquo;, &bdquo;Fettabsaugen&ldquo;, &bdquo;Sch&uuml;ler-Demo&ldquo;, &bdquo;Abtreibung&ldquo;. Quelle: Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2019\/juni\/die-kunststuecke-des-herrn-spahn\">blaetter.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Unfrei im Heim: Menschenrechtsverletzungen in der Altenpflege<\/strong><br>\nDie Nationale Stelle zur Verh&uuml;tung von Folter hat Verletzungen der Menschenrechte von Pflegeheimbewohnern harsch kritisiert. Gemeint sind Freiheitseinschr&auml;nkungen wie Fixierung oder die Bedarfsmedikation. Betreiber sprechen von Fortschritten. Pflegeexperten meinen: Die Gesellschaft muss die Kontrolle leisten. (&hellip;)<br>\nFreiheitsentziehende Ma&szlig;nahmen finden in deutschen Heimen t&auml;glich statt. Darunter fallen alle Ma&szlig;nahmen, die die Bewegungsfreiheit von Bewohnerinnen und Bewohnern einschr&auml;nken. K&ouml;nnen die Betroffenen selbst nicht mehr in eine solche Ma&szlig;nahme einwilligen, weil sie zum Beispiel stark dement sind, muss ein Gericht dar&uuml;ber entscheiden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/unfrei-im-heim-menschenrechtsverletzungen-in-der-altenpflege.724.de.html?dram:article_id=451456\">DLF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Studie zur Bahn-Infrastruktur: Wenig Geld f&uuml;r deutsche Schienen<\/strong><br>\nDie Bahn hat keinen guten Ruf: Versp&auml;tungen, Ausf&auml;lle, Sch&auml;den. Teilweise liegt das auch am Schienennetz. Ein Vergleich zeigt nun: Deutschland gibt deutlich weniger Geld f&uuml;r die Infrastruktur aus als andere Nationen.<br>\nDeutschland gibt laut einer Untersuchung deutlich weniger Geld f&uuml;r die Bahn-Infrastruktur aus als andere europ&auml;ische Staaten. Wie die Allianz pro Schiene erkl&auml;rte, gab der deutsche Staat im vergangenen Jahr pro B&uuml;rger 77 Euro f&uuml;r das Eisenbahnnetz aus. Andere europ&auml;ische Nationen investieren dagegen deutlich mehr in den Erhalt und den Ausbau der Gleise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/bahn-schienenbilanz-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Lang(sam)e Leitung beim Breitband-Internet: Bundesregierung verfehlt Ausbauziel deutlich<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat das in der letzten Legislaturperiode gesetzte Ziel in Hinblick auf den Breitbandausbau deutlich verfehlt. Das ergab eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag an die Bundesregierung. Demnach hatten 88 Prozent der Haushalte Ende 2018 Zugang zu schnellem Internet mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte 2014 versprochen, dass bis zu diesem Zeitpunkt s&auml;mtliche deutschen Haushalte 50 Megabit pro Sekunde und mehr haben w&uuml;rden.<br>\nEin Grund f&uuml;r die Diskrepanz k&ouml;nnte allerdings auch die Komplexit&auml;t des F&ouml;rderprogramms sein, das unter Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) aufgelegt worden war. Bereits im vergangenen Jahr war bekannt geworden, dass die zur Verf&uuml;gung stehende Summe nicht ansatzweise ausgesch&ouml;pft beziehungsweise abgerufen werden w&uuml;rde. Allerdings werden die zur Verf&uuml;gung stehenden Mittel auch erst nach Abschluss der Ma&szlig;nahmen ausgezahlt, weswegen die im vergangenen Jahr publizierte Aussage zu dem Thema auch etwas verf&auml;lscht war.<br>\nBis heute hat der Bund Beratungsleistungen und Ausbauprojekte im Umfang von 4,5 Milliarden Euro bewilligt &ndash; und gerade einmal 150 Millionen Euro ausgezahlt. Eine Schwierigkeit, die sich hieraus ergibt, ist der fehlende &Uuml;berblick &ndash; so gebe es bisher keine bundesweite Karte oder ein Grundbuch, in dem deutlich wird, wo noch L&uuml;cken sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/t3n.de\/news\/breitband-internet-bundesregierung-netzausbau-1171473\/\">t3n<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&Ouml;sterreich: Muslime doppelt so oft diskriminiert wie Christen<\/strong><br>\nWer muslimischen Glaubens ist oder einen Migrationshintergrund hat, wird doppelt so oft diskriminiert wie Menschen mit christlichem Religionsbekenntnis oder ohne Migrationshintergrund. Das ergab eine SORA-Studie im Auftrag der Arbeiterkammer.<br>\nInsgesamt hat fast die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung Erfahrungen mit Diskriminierung gemacht. Diskriminierung geschieht am h&auml;ufigsten in der Arbeitswelt. Fast die H&auml;lfte aller Befragten (43 Prozent) gibt an, sich in den Jahren 2016 bis 2018 zumindest einmal in einem der vier abgefragten Lebensbereiche schlechter behandelt bzw. diskriminiert gef&uuml;hlt zu haben. Wer in welchem Bereich wie h&auml;ufig Diskriminierung erlebt, ist aber stark von individuellen Merkmalen abh&auml;ngig.<br>\nSo erleben Personen mit Migrationshintergrund oder einer muslimischen Religionszugeh&ouml;rigkeit doppelt so h&auml;ufig (62 bzw. 78 Prozent) eine Schlechterbehandlung als Personen ohne Migrationshintergrund (37 Prozent) oder mit einer christlichen Religionszugeh&ouml;rigkeit (39 Prozent).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/religion.orf.at\/stories\/2987018\/\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>20 Jahre seit NATO-Angriffskrieg gegen Jugoslawien: Handke &uuml;ber Kriegsgott Mars<\/strong><br>\nEine von vielen Intellektuellen unterst&uuml;tzte Medienkampagne erkl&auml;rte den NATO-Angriff auf Serbien f&uuml;r humanit&auml;r notwendig. Die wenigen Ausnahmen unter den Intellektuellen, die dem Einsatz gegen&uuml;ber skeptisch waren, gerieten selbst ins Visier.<br>\n&ldquo;Die Medienkampagne zu gewinnen, ist genauso wichtig, wie die milit&auml;rische Kampagne f&uuml;r sich zu entscheiden.&rdquo; Das d&uuml;rfte so ziemlich die einzige Wahrheit sein, die dem NATO-Sprecher Jamie Shea je &uuml;ber die Lippen kam, und dies auch erst nach Einstellung der Bombardierungen. F&uuml;r diese Medienkampagne fanden sich Willige in gro&szlig;er Zahl, und wer sie kritisierte, wurde wie der &ldquo;Feind&rdquo;, mindestens aber als dessen &ldquo;n&uuml;tzlicher Idiot&rdquo; behandelt, also &ouml;ffentlich hingerichtet. Prominentes Beispiel war und ist Peter Handke &ndash; unter den Intellektuellen leider fast eine Ausnahmeerscheinung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/89246-medienluegen-4-handke-ueber-kriegsgott-mars\/\">RT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Das Letzte &ndash; Israel benennt neue Siedlung auf Golanh&ouml;hen nach Trump<\/strong><br>\nDie israelische Regierung hat eine neue Siedlung auf den annektierten Golanh&ouml;hen nach US-Pr&auml;sident Donald Trump benannt. Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu enth&uuml;llte am Sonntag nach einer Kabinettssitzung auf dem Hochplateau ein Schild mit den Flaggen der USA und Israels sowie der Aufschrift &ldquo;Ramat Trump &ndash; Trump Heights&rdquo; (Trump-H&ouml;hen). Er w&uuml;rdigte Trump als &ldquo;gro&szlig;en Freund Israels&rdquo;. Die neue Siedlung soll auf dem Gel&auml;nde eines seit 1984 bestehenden Kibbuz entstehen. (&hellip;)<br>\nDer US-Pr&auml;sident hatte am 25. M&auml;rz die Souver&auml;nit&auml;t Israels &uuml;ber jenen Teil der Golanh&ouml;hen anerkannt, die Israel im Sechstagekrieg 1967 von Syrien erobert und 1981 annektiert hatte. Von der Staatengemeinschaft wurde die die Annexion niemals anerkannt. Nach Trumps Entscheidung betonten die Vereinten Nationen, dass sich aus ihrer Sicht am Rechtsstatus der Golanh&ouml;hen nichts &auml;ndere.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/news\/israel-benennt-neue-siedlung-auf-golanhoehen-nach-trump-8756286.html\">Stern<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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