{"id":52635,"date":"2019-06-19T08:16:01","date_gmt":"2019-06-19T06:16:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52635"},"modified":"2019-06-19T08:16:01","modified_gmt":"2019-06-19T06:16:01","slug":"hinweise-des-tages-3389","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52635","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nMorgen ist in Rheinland-Pfalz Fronleichnam, ein gesetzlicher Feiertag. Die Hinweise des Tages pausieren daher f&uuml;r einen Tag und kehren am Freitag zur&uuml;ck. <\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52635#h01\">Iran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52635#h02\">Nach L&uuml;bcke-Mord: Experte sieht Mitverantwortung der AfD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52635#h03\">Ist das Lesen kritischer Texte ansteckend?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52635#h04\">Die &bdquo;Big Four&ldquo; in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52635#h05\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52635#h06\">EuGH: Deutsche Pkw-Maut verst&ouml;&szlig;t gegen EU-Recht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52635#h07\">&Ouml;koprodukte zu Dumpingpreisen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52635#h08\">Kuscheln mit der Bundeswehr: Tarnfarbe Gr&uuml;n<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52635#h09\">Deutsch-franz&ouml;sisch-spanisches &ldquo;Luftkampfsystem der Zukunft&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52635#h10\">Freies Spiel der Kr&auml;fte im Parlament<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52635#h11\">Senator: USA m&uuml;ssen Venezuela besetzen, um andere L&auml;nder auf Linie zu bringen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52635#h12\">Krieg im Jemen: UN-Weltern&auml;hrungsprogramm kann nicht mehr helfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52635#h13\">Surveillance Capitalism &ndash; &Uuml;berwachungskapitalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52635#h14\">&raquo;Solidarit&auml;t kann erhebliche Auswirkungen haben&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52635#h15\">How NeoCon Billionaire Paul Singer Is Driving the Outsourcing of US Tech Jobs to Israel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52635#h16\">Habeck for president?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Iran<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Vor dem Scheitern<\/strong><br>\nMit neuen Drohungen reagiert Berlin auf die Ank&uuml;ndigung Teherans, in K&uuml;rze Auflagen des Atomabkommens nicht mehr einzuhalten. Eine &ldquo;einseitige&rdquo; Abkehr von bestimmten Verpflichtungen des Abkommens werde man &ldquo;nicht akzeptieren&rdquo;, teilte Au&szlig;enminister Heiko Maas (SPD) gestern nach einem Treffen der EU-Au&szlig;enminister mit. Iran sieht sich nach den anhaltenden Vertragsbr&uuml;chen seiner westlichen Vertragspartner nicht mehr an die Auflagen gebunden und wird nach Auskunft seiner Atomenergiebeh&ouml;rde am 27. Juni gr&ouml;&szlig;ere Mengen angereichertes Uran zur Verf&uuml;gung haben, als der Vertrag erlaubt. F&uuml;r Berlin w&auml;re dies mit dem Scheitern seiner Bestrebungen verbunden, sich in der Iranpolitik gegen Washington durchzusetzen und damit den Anspruch auf eine eigenst&auml;ndige Weltpolitik zu manifestieren. Gescheitert w&auml;re auch sein Versuch, &uuml;ber das Finanzvehikel INSTEX von extraterritorialen US-Sanktionen unabh&auml;ngig zu werden. Im Unterschied zu Berlin und der EU hat mittlerweile nicht nur China, sondern auch Indien mit einem INSTEX &auml;hnelnden Instrument eine solche Unabh&auml;ngigkeit erreicht.<br>\n(&hellip;) Unabh&auml;ngige Zahlungskan&auml;le<br>\nZum anderen ginge mit dem Scheitern des Atomabkommens auch das Scheitern des Versuchs der Bundesregierung einher, mit dem Finanzvehikel INSTEX (&ldquo;Instrument in Support of Trade Exchanges&rdquo;) eine Institution zu schaffen, mit deren Hilfe sich internationaler Handel ohne R&uuml;ckgriff auf den US-Dollar abwickeln l&auml;sst. Das gilt als strategisch bedeutsam &ndash; immer h&auml;ufiger nutzen die Vereinigten Staaten die globale Dominanz ihrer W&auml;hrung, um einseitig aller Welt die Einhaltung ihrer Sanktionen aufzuzwingen. Deshalb sei es &ldquo;unverzichtbar, dass wir europ&auml;ische Autonomie st&auml;rken, indem wir von den USA unabh&auml;ngige Zahlungskan&auml;le einrichten&rdquo;, schrieb Au&szlig;enminister Maas im August 2018.[8] INSTEX, mit gro&szlig;em Gestus angek&uuml;ndigt und unter der Leitung des ehemaligen Commerzbank-Managers Per Fischer gegr&uuml;ndet, hat bis heute keine einzige Transaktion abgewickelt. Nicht einmal f&uuml;r immer noch legale humanit&auml;re Lieferungen stand das Finanzvehikel zur Nutzung bereit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7969\/\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Neue Kriegsl&uuml;gen &ndash; USA konstruieren mit bunten Bildern Kriegsgrund gegen Iran<\/strong><br>\nPressemitteilung von Sevim Dagdelen, 18. Juni 2019<br>\nDie vom Pentagon vorgelegten Bilder zu den Angriffen auf zwei Tanker im Golf von Oman haben null Beweiskraft f&uuml;r eine Verantwortung des Iran. Die undeutlichen, jetzt bunten Aufnahmen best&auml;tigen den Eindruck, dass seitens der USA mit Kriegsl&uuml;gen zwingend ein Angriffsgrund konstruiert werden soll&ldquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, stellvertretende Vorsitzende und abr&uuml;stungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;Deeskalation ist jetzt oberste Pflicht. Bundesau&szlig;enminister Heiko Maas darf nicht einfach als Zaungast agieren und muss im UN-Sicherheitsrat auf eine unabh&auml;ngige internationale Untersuchung der Zwischenf&auml;lle im Golf von Oman dr&auml;ngen. Die Bundesregierung muss die Entsendung weiterer 1.000 US-Soldaten in den Nahen Osten verurteilen und klarstellen, dass milit&auml;rische Infrastruktur der USA in Deutschland und der deutsche Luftraum f&uuml;r einen Krieg gegen den Iran nicht genutzt werden d&uuml;rfen.<br>\nDie Bundesregierung ist in der Bringschuld, die Verpflichtungen des Atomabkommens zu erf&uuml;llen und den Handel mit Iran aufrechtzuerhalten, wie es UN-Generalsekret&auml;r Antonio Guterres angemahnt hat.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/neue-kriegsluegen-usa-konstruieren-mit-bunten-bildern-kriegsgrund-gegen-iran\/\">Die Linke<\/a><\/li>\n<li><strong>Im persischen Golf von Tonkin<\/strong><br>\nMitten im Kalten Krieg &ndash; am 4. August 1964 &ndash;  fuhr der US-Zerst&ouml;rer Maddox vor der nordvietnamesischen Stadt Haiphong in den Golf von Tonkin. Er sollte, so schrieb der Geheimdienst-Historiker James Bradford, &bdquo;als Provokateur zur See seinen scharfen, grauen Bug und die amerikanische Flagge so nahe wie m&ouml;glich in den Bauch Nordvietnams stecken&ldquo;&hellip;.<br>\nDen Torpedobeschuss im Golf von Tonkin aber hatte es nie gegeben, als  Beweis f&uuml;r den Angriff des kommunistischen Feindes, diente ein Foto mit drei unidentifizierbaren Schiffen (Foto: Wikipedia). Mit derartigen Wackelbildern kommt man aber heute nicht mehr ohne weiteres durch &ndash; wie die Reaktionen auf das von den USA ver&ouml;ffentlichte Video, auf dem sich ein angebliches Boot angeblicher iranischer Revolutionsgarden angeblich an dem in Brand geratenen Tanker zu schaffen machen und eine angeblich nicht gez&uuml;ndete Mine entfernen. Selbst die &bdquo;Tagesschau&ldquo;, eigentlich stets Seit an Seit mit Nato und Pentagon, &auml;u&szlig;erte deutliche Zweifel an der Beweiskraft der Bilder und an der eindeutigen Zuschreibung durch die USA. Auch andere Medien f&uuml;hlten sich durchaus an die falschen Massenvernichtungswaffen des Irak, die falschen Brutkastenbabys des Kuweit-Feldzugs und an den Fake des Tonkin-Zwischenfalls erinnert.<br>\nWas genau vor der iranischen K&uuml;ste geschah und wer f&uuml;r die Br&auml;nde auf den beiden Tankern verantwortlich war, dar&uuml;ber kann nur spekuliert werden.  Gehen wir die &uuml;blichen Verd&auml;chtigen einmal durch:<br>\n1.)\tDonald Trump<br>\n(&hellip;) Dem US-Milit&auml;r ist also ziemlich klar, dass ein Krieg mit einem Bombenhagel auf Teheran nicht schnell gewonnen werden kann, zumal Russland und China den Iran heute noch st&auml;rker unterst&uuml;tzen als es in dem &bdquo;Millenial Challenge&ldquo; genannten Planspiel vorgesehen war. Und ihr Commander in Chief Donald Trump, der gerade den Wahlkampf 2020 startet, kann aktuell allenfalls ein wenig S&auml;belrasseln gebrauchen &ndash; das macht sich immer gut &ndash;  ein langwieriger, desastr&ouml;ser Krieg allerdings w&auml;re jetzt Gift f&uuml;r seinen Wahlkampf.<br>\n2.)\tIran<br>\nDass sich die Eliteeinheiten der iranischen Revolutionsgarde &ndash; von den USA unl&auml;ngst als Terrororganisation eingestuft &ndash; mit billigen Schlauchbooten an japanischen Tankern just an dem Tag zu schaffen machen, an dem der japanische Pr&auml;sident Abe zum Staatsbesuch in Teheran weilt &ndash; das scheint dann doch eher wie ein plumper Versuch, diplomatische Gespr&auml;che zu unterminieren&hellip;<br>\n3.)\tDas &bdquo;B-Team&ldquo;<br>\nMit Trumps Sicherheitsberater Bolton, Israels Bibi Netanyahu, Bin Salman aus Saudi Arabien und Bin Zayed aus den Emiraten w&auml;re das &bdquo;B-Team&ldquo; der f&uuml;hrenden Kriegstreiber im Mittleren Osten benannt. Dieser unheiligen Allianz, der ihr Debakel im Syrienkrieg noch nicht genug ist und die weiter gegen Iran marschieren wollen, w&auml;ren Aktionen wie diese Angriffe auf die Tanker am ehesten zuzutrauen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/tagesdosis-18-6-2019-im-persischen-golf-von-tonkin\/\">Mathias Br&ouml;ckers in der Tagesdosis<\/a><\/li>\n<li><strong>Die seri&ouml;se New York Times &hellip;<\/strong><br>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\" data-lang=\"de\">\n<p lang=\"en\" dir=\"ltr\">Note Iran &ldquo;violates&rdquo; the deal, the US simply &ldquo;withdraws&rdquo; from it <a href=\"https:\/\/t.co\/JaPfqllZK3\">pic.twitter.com\/JaPfqllZK3<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Adam H. Johnson (@adamjohnsonNYC) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/adamjohnsonNYC\/status\/1140727925345570821?ref_src=twsrc%5Etfw\">17. Juni 2019<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Nach L&uuml;bcke-Mord: Experte sieht Mitverantwortung der AfD<\/strong><br>\nNach der Ermordung des Kasseler Regierungspr&auml;sidenten Walter L&uuml;bcke (CDU) hat der Rechtsextremismusexperte Gideon Botsch vor einer erh&ouml;hten Terrorgefahr gewarnt. &bdquo;Die n&auml;chsten 12 bis 18 Monate werden besonders gef&auml;hrlich&ldquo;, sagte der Leiter der Forschungsstelle f&uuml;r Antisemitismus und Rechtsextremismus des Moses Mendelssohn Zentrums an der Universit&auml;t Potsdam dem &bdquo;Tagesspiegel&ldquo; (Dienstag). (&hellip;)<br>\n&bdquo;Die Feindbilder sind markiert&ldquo;, sagte Botsch, der auch die AfD in diesem Kontext verantwortlich macht. &bdquo;Da hat die AfD deutlich mitmarkiert, da hat Pegida mitmarkiert. All diese Kr&auml;fte, die sich offiziell von Gewalt distanzieren, haben sehr deutlich zur Hetze beigetragen.&ldquo; (&hellip;)<br>\nDie Bundesanwaltschaft hatte den Mord an L&uuml;bcke am Montag als politisches Attentat eingestuft und geht von einem rechtsextremen Hintergrund aus. Sie ermittelt gegen den 45-j&auml;hrigen einschl&auml;gig vorbestraften Stephan E.. Er sei dringend verd&auml;chtig, L&uuml;bcke Anfang Juni heimt&uuml;ckisch durch einen Kopfschuss get&ouml;tet zu haben, berichtete die Karlsruher Beh&ouml;rde am Montag.<br>\nBei dem tatverd&auml;chtigen Deutschen handelt es sich um einen mehrfach vorbestraften Mann, der nach Angaben aus Sicherheitskreisen zumindest in der Vergangenheit Verbindungen in die rechtsextreme Szene hatte. Spezialeinheiten hatten ihn am Samstag in Kassel gefasst, seit Sonntag sitzt er unter Mordverdacht in Untersuchungshaft. Der Generalbundesanwalt hatte das Verfahren am Montag an sich gezogen.<br>\nDie Bundes-AfD glaubt nicht, dass das Attentat den Beginn einer rechtsterroristischen Welle markieren k&ouml;nnte. &bdquo;Diese Gefahr sehen wir nicht&ldquo;, sagte der Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Christian L&uuml;th, der Deutschen Presse-Agentur. Auf den von Politikern anderer Parteien erhobenen Vorwurf, die AfD habe mit Verbalradikalismus den N&auml;hrboden f&uuml;r derartige Taten bereitet, antwortete er: &bdquo;Nein, wir haben mit solchen Taten nichts zu tun.&ldquo;<br>\n&bdquo;Das war ein eiskalter Mord an einem deutschen Spitzenpolitiker&ldquo;, sagte Politikwissenschaftler Hajo Funke der &bdquo;Passauer Neuen Presse&ldquo; (Dienstag). &bdquo;Er erinnert sehr stark an den Mord an Halit Yozgat im Jahr 2006 in Kassel, der der rechtsextremen NSU zugeordnet wird&ldquo;, sagte Funke. Sowohl in Kassel als auch in Dortmund gebe es ein dichtes und gewaltbereites neonazistisches Netzwerk. Diese seien auch miteinander verbunden. &bdquo;Das sind hochgef&auml;hrliche Netzwerke&ldquo;, so Funke.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/nach-luebcke-mord-experte-warnt-rechtsextremer-terrorgefahr-12525168.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wer sich nun und vor dem Hintergrund von u.a.:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47421#h03\">Wo bleibt die Resonanz auf die &bdquo;Hannibal&ldquo;-Recherche?<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47684\">Der Geheimdienst und der gekonnte &bdquo;Kontrollverlust&ldquo; seit 62 Jahren (2\/2)<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2017\/09\/13\/besser-schneider-jobcenter-menschen-namen\/\">Jobcenter benachteiligen Menschen mit ausl&auml;ndischen Namen<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41419#h09\">Rund 500 Neonazis abgetaucht?<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Wer sich jetzt f&uuml;r eine &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/afd-ausgrenzung-gauck-fuer-erweiterte-toleranz-in-richtung-rechts-16237984.html?utm_content=bufferd89a9&amp;utm_medium=social&amp;utm_source=facebook.com&amp;utm_campaign=GEPC%253Ds6\">erweiterte Toleranz in Richtung rechts<\/a>&ldquo; ausspricht, scheint sein Feingef&uuml;hl (oder gar jeden Bezug zum realen Alltag vieler Menschen) verloren zu haben. Wenn ein solches Ansinnen aus dem Munde eines ehemaligen Bundespr&auml;sidenten kommt, d&uuml;rfte sich die rechte Szene geradezu geschmeichelt f&uuml;hlen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ist das Lesen kritischer Texte ansteckend?<\/strong><br>\nDirektor des J&uuml;dischen Museums Berlin muss nach Literaturempfehlung zur&uuml;cktreten<br>\nDer Direktor des J&uuml;dischen Museum Berlin Peter Sch&auml;fer ist vor wenigen Tagen zur&uuml;ckgetreten, um weiteren Schaden vom J&uuml;dischen Museum abzuwenden, wie es in einer kurzen Erkl&auml;rung hei&szlig;t.<br>\nDer Schritt ist besorgniserregend, weil im Fall von Peter Sch&auml;fer eine rechte Kampagne erfolgreich war. Er stand seit Jahren im Fokus ultrarechter Kritik, weil er auf der k&uuml;nstlerischen Autonomie des J&uuml;dischen Museum bestand und sich nicht darauf einlassen wollte, sie auf das Narrativ der israelischen Regierung zu beschr&auml;nken. [&hellip;]<br>\nDer unmittelbare Grund f&uuml;r den R&uuml;cktritt von Sch&auml;fer zeigt diese Geistfeindlichkeit seine Kritiker. Er hatte via Twitter einen Taz-Artikel zur Lekt&uuml;re empfohlen, in dem der Nahost-Korrespondent der linksliberalen Zeitung &uuml;ber den Protest j&uuml;discher Intellektueller gegen den Beschluss des deutschen Bundestags zur Israel-Boykott-Kampagne berichtet. Die Stellungnahme der j&uuml;dischen Intellektuellen war keine Solidarit&auml;tserkl&auml;rung mit der Boykott-Kampagne, viele lehnen sie auch ab. Sie wandten sich aber dagegen, dass sie mit staatlichen Ma&szlig;nahmen bek&auml;mpft wird.<br>\nDie Kritiker bestritten in ihrer Erkl&auml;rung auch, dass die BdS-Kampagne pauschal als antisemitisch klassifiziert werden kann. Dar&uuml;ber wird man tats&auml;chlich im Einzelfall streiten m&uuml;ssen, wie sich am Beispiel der britischen K&uuml;nstlerin Kate Tempest zeigte. Weil sie einen einseitig propal&auml;stinensischen Aufruf unterzeichnete, wurde sie gleich als in die N&auml;he des Antisemitismus ger&uuml;ckt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ist-das-Lesen-kritischer-Texte-ansteckend-4447884.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die &bdquo;Big Four&ldquo; in Deutschland<\/strong><br>\nAuswertung der Antwort der Bundesregierung (PDF) vom 05.06.2019 auf die Kleine Anfrage &bdquo;Rolle und Regulierung von Beratungs- und Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaften&rdquo; (BT-Drs. 19\/10767) von Fabio De Masi u.a. und der Fraktion DIE LINKE im Bundestag.<br>\nZusammenfassung: Die weltweit gr&ouml;&szlig;ten Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaften (&bdquo;Big Four&ldquo;) Deloitte, Ernst &amp; Young (EY), KPMG und PricewaterhouseCoopers (PwC) erwirtschaften einen Jahresumsatz von 120 Milliarden Euro und beraten 89 Prozent der 160 gr&ouml;&szlig;ten deutschen Aktienunternehmen. Ihre Macht- und Marktkonzentration kann zu Wettbewerbsverzerrungen f&uuml;hren. Seit den Luxemburg Leaks ist bekannt, dass sie aggressive Steuersparmodelle vermarkten und in Deutschland pr&uuml;ften sie Banken im Cum-Ex-Skandal. Interessenskonflikte bestehen durch die gleichzeitige Pr&uuml;fung und Beratung von Unternehmen sowie durch die Beratung der &ouml;ffentlichen Hand bei Gesetzesvorhaben und von Unternehmen, die diese Gesetze anwenden.<br>\nDie Bundesregierung verf&uuml;gt trotz ihrer dominanten Stellung in der Wirtschaft in vielen Bereichen &uuml;ber keine Informationen &uuml;ber die Big Four, etwa hinsichtlich des Marktanteils oder etwaigen Gesetzesverst&ouml;&szlig;en. Sie erkennt an, dass die Big Four Steuergestaltungsmodelle global vermarkten und verbreiten, sieht aber keinen weiteren Regulierungsbedarf. Verst&ouml;&szlig;e gegen die Regulierung von Pr&uuml;fungsgesellschaften hat es in Deutschland einmal in 10 Jahren gegeben, aber auch hier sieht die Bundesregierung keinen Handlungsbedarf. Das Europaparlament fordert wie internationale Experten die Trennung von Beratungs- und Pr&uuml;fgesch&auml;ft. Cum-Ex-Gesch&auml;fte haben die Big Four in vier F&auml;llen vor 2012 an die BaFin gemeldet.<br>\nInteressenskonflikte mit der &ouml;ffentlichen Hand sieht die Bundesregierung nicht, obwohl die Big Four seit 2008 134 Auftr&auml;ge von der Bundesregierung erhalten haben, fast 60 Prozent davon zwischen 2016 und 2018. Allein seit M&auml;rz 2018 haben sich Staatssekret&auml;re des BMF 10 Mal mit den Big Four getroffen. F&uuml;r ihre Aufsichtsratsmandate lassen sie sich bei den Unternehmen schulen. Etliche Bundesunternehmen werden von PwC gepr&uuml;ft.<br>\nO-Ton Fabio De Masi, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag:<br>\n&bdquo;Die Big Four verf&uuml;gen &uuml;ber gro&szlig;e Marktmacht, sind mit der Regierung vernetzt und pr&uuml;fen bzw. beraten in allen gro&szlig;en Konzernen. Ob Cum-Ex oder Luxemburg Leaks, immer waren die Big Four dabei. Dies schafft Interessenskonflikte. Das Europaparlament fordert die Trennung von Beratungs- und Pr&uuml;fgesch&auml;ft und Gro&szlig;britannien diskutiert gar die &ouml;ffentlich-rechtliche Wirtschaftspr&uuml;fung. Auch Deutschland muss daher handeln.&ldquo;<br>\nDie Auswertung der Ergebnisse im Einzelnen k&ouml;nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/fileadmin\/user_upload\/PDF_Dokumente\/2019\/190606_KA_Big_Four_Auswertung.pdf\">hier als PDF herunterladen<\/a>.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/die-big-four-in-deutschland\/\"> Fabio De Masi\/Die Linke<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Friedensaussichten f&uuml;r die Ostukraine besser als seit Jahren<\/strong><br>\n(&hellip;) Auch der neue Pr&auml;sident auf ukrainisch-nationalem Kurs?<br>\nDer Wahlk&auml;mpfer Selenskyi vermied, sich ukrainisch-national oder pro-russisch zu geben, anders als s&auml;mtliche Amtsvorg&auml;nger. Nunmehr gibt es Anzeichen f&uuml;r sein Einschwenken auf Poroschenkos Linie:\n<ul>\n<li>Er bat bei seiner Amtseinf&uuml;hrung die anwesenden US-Vertreter um eine Versch&auml;rfung der Russland-Sanktionen.<\/li>\n<li>Bei seinem ersten Auslandsbesuch in Br&uuml;ssel &auml;hnelte seine Rhetorik der des Vorg&auml;ngers.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der neue Pr&auml;sident ist aber nicht auf eine nationalistische Linie umgeschwenkt. Er taktiert, um die Zahl seiner Feinde zu verringern. Er will die Nationalisten, die einflussreicher sind als die &laquo;Pro-Russen&raquo;, beruhigen. Das ist taktisch klug. Selenskyi muss einen Umweg gehen, um den Widerstand des Establishments brechen zu k&ouml;nnen.<br>\nDie Bedeutung des Konflikts in der Ostukraine<br>\nSelenskyi k&uuml;ndigte bereits in seiner Antrittsrede an, der L&ouml;sung des Donbas-Konflikts und nicht der Bek&auml;mpfung der Korruption Priorit&auml;t einzur&auml;umen. Er weicht nicht vor den Seilschaften zur&uuml;ck, sondern setzt einen klugen Schwerpunkt&hellip;<br>\nEin Ansatz f&uuml;r den Frieden aber liegt vor<br>\nDie Vereinbarungen von Minsk wurden im Februar 2015 abgeschlossen und beinhalten insbesondere:<\/p>\n<ul>\n<li>einen Waffenstillstand und den Abzug schwerer Waffen;<\/li>\n<li>eine Amnestie f&uuml;r die beteiligten K&auml;mpfer;<\/li>\n<li>eine erweiterte Autonomie f&uuml;r die Rebellengebiete, die Teil der Ukraine verbleiben. Details hat Kiew mit den Rebellen abzustimmen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Am Ende des Prozesses sollen sich ausl&auml;ndische K&auml;mpfer zur&uuml;ckziehen und Kiew die Kontrolle &uuml;ber die gesamte Grenze zu Russland &uuml;bernehmen.<br>\nKiew verweigert aber direkte Gespr&auml;che mit der Rebellenf&uuml;hrung. Das Parlament lehnt eine Amnestie ab und hat im August 2015 Beratungen &uuml;ber erforderliche Verfassungs&auml;nderungen beendet. Der Druck gewaltt&auml;tiger Nationalisten war zu stark. Dies d&uuml;rfte sich auch nach der Parlamentsneuwahl nicht &auml;ndern. Aber auch die Rebellen verletzen Minsk. Und ukrainische Streitkr&auml;fte r&uuml;cken seit 2016 St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck vor&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Friedensaussichten-fur-Ostukraine-besser-als-seit-Jahren\">Infosperber<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Blamage bei BPK: Regierungssprecher kann Vorw&uuml;rfe gegen Russland zu Minsk II nicht belegen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung wirft Russland regelm&auml;&szlig;ig vor, Minsk II nicht umzusetzen. RT fragte nun auf der BPK nach, gegen welche der 13 konkreten Punkte des Abkommens Moskau aus Sicht der Bundesregierung denn verst&ouml;&szlig;t. Der sonst recht eloquente Regierungssprecher wurde sehr einsilbig.<br>\nDas Minsker Abkommen, oft auch als Minsk II bezeichnet, umfasst insgesamt 13 Punkte. Das Abkommen wurde im Februar 2015 vom damaligen franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Fran&ccedil;ois Hollande, der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem damaligen ukrainischen Pr&auml;sidenten Petro Poroschenko sowie dem russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin ausgehandelt und von den Teilnehmern der Trilateralen Kontaktgruppe am 12. Februar 2015 unterzeichnet.<br>\nAls Garantiem&auml;chte des Abkommens agieren Frankreich, Deutschland und Russland. Als Konfliktparteien werden ausschlie&szlig;lich die Regierung der Ukraine sowie, so die Formulierung im Abkommen, &ldquo;die bewaffneten Verb&auml;nde der gesonderten Kreise der Gebiete Donezk und Lugansk der Ukraine&rdquo; aufgef&uuml;hrt. Im Gegensatz zur Lesart von ukrainischer und Bundesregierung wird die Russische F&ouml;deration im Minsker Abkommen explizit als Garant und nicht als Konfliktpartei gef&uuml;hrt.<br>\nNichtsdestotrotz l&auml;sst die Bundesregierung regelm&auml;&szlig;ig verlautbaren, die Sanktionen gegen Russland k&ouml;nnen &ldquo;erst nach einer vollst&auml;ndigen Umsetzung der Minsker Abkommen aufgehoben werden&rdquo;. Als RT Deutsch-Redakteur Florian Warweg auf der aktuellen Bundespressekonferenz von Regierungssprecher Steffen Seibert allerdings wissen wollte, gegen welche konkreten der 13 Punkte bei Minsk II Russland denn nach Einsch&auml;tzung der Bundesregierung verst&ouml;&szlig;t, kam von der Sprecherbank erst einmal nur peinliches Schweigen und dann das Eingest&auml;ndnis, dass man Russland zwar gern der Nichteinhaltung von Minsk II beschuldigt, aber auf Nachfrage nicht in der Lage ist, konkrete Punkte anzuf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/89316-offenbahrungseid-regierungssprechers-steffen-seibert-minsk-zwei\/\">RT Deutsch<\/a><\/li>\n<li><strong>Ukraine-Konflikt: Merkel will Russland-Sanktionen verl&auml;ngern<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel ist beim Besuch des ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj nicht auf dessen Forderung nach einer Ausweitung der Sanktionen gegen Russland eingegangen. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz sagte die CDU-Politikerin, dass es jetzt um eine Verl&auml;ngerung der bestehenden Sanktionen gehe.<br>\n&ldquo;Das ist auch der Weg, den wir jetzt beim Europ&auml;ischen Rat beschreiten werden&rdquo;, sagte Merkel. Es gebe gro&szlig;e Einigkeit bei diesem Thema in der EU.<br>\nSelenskyj hatte gesagt: &ldquo;Wenn wir sehen, dass dieses Instrument nicht ausreichend ist, dann sollten weitere Instrumente gefunden werden.&rdquo;<br>\n(&hellip;) Merkel fordert R&uuml;ckgabe der Krim<br>\nForderungen nach einer Lockerung der Sanktionen erteilte Merkel ebenfalls eine Absage. Solange keine Fortschritte im Ukraine-Konflikt erzielt seien, k&ouml;nnten die Sanktionen nicht aufgehoben werden, so Merkel.<br>\nDie territoriale Integrit&auml;t und Souver&auml;nit&auml;t der Ukraine m&uuml;sse verteidigt werden. Die Sanktionen k&ouml;nnten nur aufgehoben werden, &ldquo;wenn die Krim wieder zur Ukraine zur&uuml;ckkehrt&rdquo;, sagte Merkel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/merkel-selenskyj-107.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Angela Merkel ist deutsche Bundeskanzlerin und kann nicht f&uuml;r die gesamte EU sprechen und daher auch keine Aussagen &uuml;ber Sanktionen treffen, die von der EU und nicht von Deutschland beschlossen werden. Man sollte nicht vergessen, dass es auch zahlreiche EU-L&auml;nder gibt, die die Sanktionen lieber heute als morgen beenden w&uuml;rden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Nach Ex-Kanzler Schr&ouml;der wurden nun auch Sahra Wagenknecht und Gysi zu Feinden der Ukraine erkl&auml;rt<\/strong><br>\nVor dem Besuch des neuen ukrainischen Pr&auml;sidenten Zelenskyi in Berlin provoziert die ukrainische Fahndungsliste Mirotworez erneut, die mit dem Geheimdienst und dem Innenministerium verbunden ist.<br>\nDie ukrainische Fahndungsliste Mirotworez (&ldquo;Friedensstifter&rdquo; bzw. Peacemaker) wurde mal wieder aktiv und zeigt, dass der neue Pr&auml;sident m&ouml;glicherweise gegen den Apparat im Hintergrund (noch) wenig ausmachen kann, zumal er nicht einmal im Parlament eine Machtbasis hat&hellip;.Jetzt wurden auf einen Schlag 11 Abgeordnete der deutschen Linkspartei ins &ldquo;Fegefeuer&rdquo; oder auf den Pranger gestellt, also als Staatsfeinde und &ldquo;russische Spione&rdquo; denunziert und damit auch bedroht&hellip;.<br>\nBundesregierung verschleppt Reaktion<br>\n(&hellip;) Offenbar akzeptiert dies die Bundesregierung und damit auch die Macht der ukrainischen Rechtsnationalisten, die auch noch in der Regierung sitzen. Die Haltung der ukrainischen Regierung hat sich offenbar nicht ver&auml;ndert.<br>\n(&hellip;) Duldung rechtsnationalistischer, antirussischer Strukturen<br>\nAber der Fall macht weiterhin deutlich, wie seit dem Maidan-Putsch der Westen die rechtsnationalistischen und auch faschistischen Teile der ukrainischen F&uuml;hrung und der in die Streitkr&auml;fte aufgenommen rechten Milizen akzeptiert werden, um den Konflikt mit Russland und auch mit Teilen der ukrainischen Bev&ouml;lkerung zu best&auml;rken. Das zeigt und zeigte sich auch daran, dass auf die Ukraine nie wirklich Druck ausge&uuml;bt wurde, das Minsk-Abkommen umzusetzen, die Morde auf dem Maidan oder das Massaker von Odessa aufzukl&auml;ren&hellip;.<br>\nHeute empf&auml;ngt die Bundeskanzlerin Angela Merkel den ukrainischen Pr&auml;sidenten Zelenskyi mit milit&auml;rischen Ehren im Bundeskanzleramt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Nach-Ex-Kanzler-Schroeder-wurden-nun-auch-Sahra-Wagenknecht-und-Gysi-zu-Feinden-der-Ukraine-erklaert-4448812.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>EuGH: Deutsche Pkw-Maut verst&ouml;&szlig;t gegen EU-Recht<\/strong><br>\nDie Richter am Europ&auml;ischen Gerichtshof meinen, die in Deutschland geplante Pkw-Maut sei nicht europ&auml;isch rechtens.<br>\nDie deutsche Pkw-Maut ist nicht mit EU-Recht vereinbar. Die Abgabe sei gegen&uuml;ber Fahrzeughaltern aus dem Ausland diskriminierend, entschied der Europ&auml;ische Gerichtshof (EuGH) am Dienstag in Luxemburg. Die Richter entschieden damit anders als der EuGH-Generalanwalt, der im Februar empfohlen hatte, die Klage &Ouml;sterreichs gegen die Pkw-Maut abzuweisen.<br>\n&Ouml;sterreich hatte geklagt, weil die Infrastrukturabgabe genannte Pkw-Maut ausl&auml;ndische Fahrer diskriminiere, denn inl&auml;ndische Autobesitzer w&uuml;rden &uuml;ber die Kfz-Steuer voll f&uuml;r die Maut entlastet. Die EU-Kommission hatte 2016 nach langem Ringen gr&uuml;nes Licht f&uuml;r die deutsche Maut gegeben, &Ouml;sterreich zog daraufhin selbst vor Gericht.<br>\nVerursacherprinzip nur f&uuml;r Halter aus dem Ausland<br>\nDer Gerichtshof der Europ&auml;ischen Union stellte nun im Sinne &Ouml;sterreichs fest, &ldquo;dass die Infrastrukturabgabe in Verbindung mit der Steuerentlastung bei der Kraftfahrzeugsteuer, die den Haltern von in Deutschland zugelassenen Fahrzeugen zugutekommt, eine mittelbare Diskriminierung aus Gr&uuml;nden der Staatsangeh&ouml;rigkeit darstellt und gegen die Grunds&auml;tze des freien Warenverkehrs und des freien Dienstleistungsverkehrs verst&ouml;&szlig;t&rdquo;, hei&szlig;t es in einer Mitteilung des EuGH. Die Steuerentlastung kompensiere die Infrastrukturabgabe genannte Maut vollst&auml;ndig, so dass die wirtschaftliche Last dieser Abgabe allein auf Haltern von Fahrzeugen aus dem Ausland liege.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/EuGH-Deutsche-Pkw-Maut-verstoesst-gegen-EU-Recht-4448985.html\">heise online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Dabei geht es bei der Maut nicht um die Einnahmen durch die PKW-Abgabe, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37613\">sondern um k&uuml;nftige Privatisierungen in gro&szlig;em Ma&szlig;stab<\/a>, worauf Jens Berger bereits vor &uuml;ber zwei Jahren hingewiesen hat.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: &ldquo;Ein zweites C&oacute;rdoba&rdquo;<\/strong><br>\n(&hellip;) Einer, der sich &uuml;ber das Urteil freut, ist der Europarechtsexperte Walter Obwexer. Die Gutachten des Innsbrucker Universit&auml;tsprofessors best&auml;rkten die damalige &ouml;sterreichische Regierung darin, eine Klage vor dem EuGH anzustrengen. W&auml;re die Maut in dieser Form gekommen, sagt Obwexer, &ldquo;h&auml;tte das eine gr&ouml;&szlig;ere Sprengkraft entfaltet als der Brexit&rdquo;.<br>\n&Ouml;sterreich h&auml;tte sich im Falle einer nur f&uuml;r Ausl&auml;nder belastenden Maut einfach revanchiert: Mit einer Verdoppelung der Vignetten-Maut f&uuml;r Ausl&auml;nder, oder einer Erh&ouml;hung der Studiengeb&uuml;hren, &ldquo;da w&auml;re sehr vieles m&ouml;glich gewesen&rdquo;&hellip;<br>\nBei Einf&uuml;hrung der Vignette (&ldquo;Pickerl&rdquo;) im Jahr 1997 wurden &Ouml;sterreicher &uuml;ber eine Erh&ouml;hung der Pendlerpauschale entlastet. Sp&auml;ter kam noch ein sogenannter &ldquo;Pendlereuro&rdquo; dazu, den Berufspendler von der Lohnsteuer absetzen k&ouml;nnen. Ist das keine Diskriminierung ausl&auml;ndischer Autofahrer? Schon, sagen Experten, aber eine zul&auml;ssige: Von der &ouml;sterreichischen L&ouml;sung profitiert nur ein kleiner Teil der Bev&ouml;lkerung, au&szlig;erdem stehen die Ma&szlig;nahmen nicht in direktem Zusammenhang mit dem &ldquo;Pickerl&rdquo;.<br>\nBeim gro&szlig;en Nachbarn w&auml;re das anders gewesen: W&auml;hrend deutsche Autofahrer &uuml;ber die Kfz-Steuer keine Nachteile durch die Maut erfahren h&auml;tten, w&auml;ren s&auml;mtliche &ouml;sterreichischen Pendler schon f&uuml;r einen kurzen Trip von Tirol nach Salzburg &uuml;bers deutsche Eck belastet worden.<br>\n(&hellip;) &ldquo;Rechtlich ist die Maut noch nicht tot&rdquo;, sagt Jurist Obwexer, Deutschland k&ouml;nne durchaus einen zweiten Anlauf unternehmen, solange man sich am &ouml;sterreichischen Modell orientiere&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/pkw-maut-oesterreicher-jubeln-ueber-maut-urteil-ein-zweites-cordoba-a-1273032.html\">SPON<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&Ouml;koprodukte zu Dumpingpreisen<\/strong><br>\nIn Superm&auml;rkten werden immer mehr &Ouml;kolebensmittel verkauft. Das setzt die Bioketten unter Druck &ndash; und bald vielleicht auch die Bauern.<br>\nDer Markt f&uuml;r Biolebensmittel hat sich durch den Eintritt von Discountern in den vergangenen Monaten rasant ver&auml;ndert. Auch die herk&ouml;mmlichen Bio-Anbieter senken deshalb ihre Preise. So k&uuml;ndigte die Biosupermarktkette Alnatura Anfang Juni an, 32 Produkte dauerhaft billiger anzubieten, zum Beispiel Kokosmehl und Bourbon-Vanille. Mit einem Umsatz von 822 Millionen Euro und 133 Filialen ist das Unternehmen der zweitgr&ouml;&szlig;te Biofachh&auml;ndler Deutschlands. [&hellip;]<br>\nIm Februar zog Kaufland nach und f&uuml;hrt seitdem Demeter-Waren im Sortiment. Deutschlands gr&ouml;&szlig;ter Lebensmittelh&auml;ndler Edeka geht noch einen Schritt weiter und k&uuml;ndigt an, fl&auml;chendeckend eigene Biofilialen er&ouml;ffnen zu wollen. Neben dem EU-Bio-Siegel findet man also auch zunehmend die strengeren privatwirtschaftlichen Label in den Regalen. Damit w&auml;chst die Konkurrenz f&uuml;r klassische Bioketten wie denn&rsquo;s, Alnatura und Bio Company.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/Preiskampf-in-der-Biobranche\/!5600467\/?fbclid=IwAR0PeYa9W25xXOzgwQAhz-ToDGJZzeaZDZ81q_VGGmrAy-I83DDC2Wo2mMw\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Zwischen den Zeilen merkt man, wie sehr die taz daran zu knabbern hat, dass nun ein Distinktionsmerkmal der neuen liberalen Eliten wegf&auml;llt und sich auch normale Werkt&auml;tige bei Aldi und Lidl Bioprodukte leisten k&ouml;nnen. Dabei macht sich die taz ohne Not zu einem Opfer eines Denkfehlers. Wenn die Nachfrage steigt, ohne dass das Angebot in gleichem Ma&szlig;e steigt, ist dies eine Verknappung, auf die M&auml;rkte mit steigenden und nicht etwa sinkenden Preisen reagieren. Wenn die Preise wirklich bei steigender Nachfrage sinken sollten, muss auch das Angebot massiv erweitert werden. Dann muss aber die taz auch erkl&auml;ren, warum eine Umstellung der Produktion auf Bio-Standards pl&ouml;tzlich schlecht sein soll. War es nicht genau das, was taz und Co. immer &ndash; zu Recht &ndash; forderten? Oder geht es doch nur um das Distinktionsmerkmal, darum, sich vom &bdquo;P&ouml;bel&ldquo; abzuheben?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kuscheln mit der Bundeswehr: Tarnfarbe Gr&uuml;n<\/strong><br>\nParteiprominenz wirbt f&uuml;rs Milit&auml;r, Kanzlerin Merkel macht mit. Proteste gegen &raquo;Tag der Bundeswehr&laquo; am Sonnabend<br>\nAlle reden &uuml;ber die Gr&uuml;nen, so scheint es zumindest. J&uuml;ngste Umfragen sahen die Partei zuletzt bundesweit mit Werten zwischen 26 und 27 Prozent an erster Stelle, noch vor der Union. Im b&uuml;rgerlichen Bl&auml;tterwald wird eifrigst spekuliert, ob nun Robert Habeck bald alleiniger Bundeskanzler wird oder eher als Doppelspitze mit Annalena Baerbock. Eines muss man derweil beiden Parteichefs sowie dem Rest der Gr&uuml;nen-Truppe zugute halten: Sie machen klar, wohin mit ihnen die Reise gehen soll.<br>\nBereits am Freitag postete der fr&uuml;here Vorsitzende Cem &Ouml;zdemir ein Foto auf dem Selbstinszenierungsportal Instagram, auf dem er zusammen mit seinem Parteifreund Tobias Lindner, dem sicherheitspolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion, in der Uniform eines Oberleutnants und mit Barett auf dem Kopf in die Kamera l&auml;chelt. Dazu frohlockt &Ouml;zdemir: &raquo;Ein Gr&uuml;ner bei der Bundeswehr &ndash; passt das zusammen? Ich finde: Ja.&laquo; Es falle ihm und seinem Kollegen Lindner &raquo;niemals leicht, die Bundeswehr in einen Auslandseinsatz zu schicken&laquo;, so &Ouml;zdemir weiter. Die Konsequenz daraus besteht allerdings nicht darin, gegen deutsche Kriegsbeteiligungen zu stimmen, sondern &raquo;eine Woche am Alltag der Truppe teilzunehmen&laquo; und sich &raquo;mit den Soldat*innen intensiv auszutauschen&laquo;.<br>\n(&hellip;) Solche T&ouml;ne d&uuml;rften in der Union, die als k&uuml;nftiger Koalitionspartner auf Bundesebene bereitsteht, gerne vernommen werden. In ihrer w&ouml;chentlichen Videobotschaft erkl&auml;rte Kanzlerin Angela Merkel (CDU), die Bundeswehr sei in der Vergangenheit &raquo;nicht ausreichend mit Mitteln versorgt&laquo; gewesen. Es sei deshalb &raquo;gut, dass wir seit einigen Jahren f&uuml;r unsere Sicherheit, f&uuml;r unsere Bundeswehr den Etat gesteigert haben, und wir werden das auch im n&auml;chsten Jahr wieder tun&laquo;, so Merkel in dem am Sonnabend ver&ouml;ffentlichten Video. F&uuml;r 2020 sind im Milit&auml;retat zwei Milliarden Euro mehr eingeplant als im laufenden Jahr&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/356778.kuscheln-mit-der-bundeswehr-tarnfarbe-gr%C3%BCn.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> In BW-Uniform posieren? Haben die Gr&uuml;nen eigentlich noch alle Tassen im Schrank. Die Gr&uuml;nen sind eine zu tiefst b&uuml;rgerlich-elit&auml;re Partei. Das waren sie schon immer. Die Gr&uuml;nen kommen nicht aus der Arbeiterbewegung. Auch die 68-er waren b&uuml;rgerlich.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Auf die Gr&uuml;nen ist stets Verlass, wenn es um Militarisierung geht. Auch vor Kriegseins&auml;tzen, Seit an Seit mit &bdquo;unseren amerikanischen Freunden&ldquo; scheuen sie nicht zur&uuml;ck. Das haben sie in ihrer Zeit als Juniorpartner unter Rot-Gr&uuml;n ja bereits zur Gen&uuml;ge unter Beweis gestellt. Jetzt, wo eine Regierungskoalition mit CDU-CSU m&ouml;glich scheint, wollen sie umso mehr zeigen, dass sie zu allen Schandtaten bereit sind, wenn man sie nur mit an die Tr&ouml;ge der Macht l&auml;sst. Die einstige Friedenspartei hat alles verraten, wof&uuml;r sie einmal stand. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutsch-franz&ouml;sisch-spanisches &ldquo;Luftkampfsystem der Zukunft&rdquo;<\/strong><br>\n(&hellip;) Die deutsche Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, ihre franz&ouml;sische Amtskollegin Florence Parly und Mar&iacute;a Margarita Robles Fern&aacute;ndez, die spanische Ministra de Defensa, haben gestern auf der Luftfahrtmesse im franz&ouml;sischen Le Bourget im Beisein des franz&ouml;sischen Staatspr&auml;sidenten Emmanuel Macron ein Rahmenabkommen zum Aufbau eines &ldquo;Future Combat Air Systems&rdquo; (FCAS) unterzeichnet, das die Franzosen &ldquo;Syst&egrave;me de combat a&eacute;rien du futur&rdquo; oder kurz &ldquo;SCAF&rdquo; nennen.<br>\nDieses &ldquo;Luftkampfsystem der Zukunft&rdquo; soll mehr umfassen als einen Eurofighter-Nachfolger, auf dessen Bau sich Macron und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits 2017 geeinigt hatten (vgl. Merkel und Macron planen Eurofighter-Nachfolger): Zum Beispiel Drohnen und die Steuerung von Satelliten.<br>\nAcht oder 50 Milliarden Euro Entwicklungskosten?<br>\n(&hellip;) Bislang werden f&uuml;r das FCAS acht Milliarden Euro f&uuml;r die Entwicklung und weitere 100 Milliarden Euro f&uuml;r die Beschaffung und den Betrieb veranschlagt. In der Vergangenheit stellten sich technisch ambitionierte Projekte, f&uuml;r die Steuerzahler aufkommen m&uuml;ssen, jedoch regelm&auml;&szlig;ig als sehr viel teurer heraus, als anfangs kommuniziert&hellip; Das Handelsblatt geht deshalb von bis zu 50 Milliarden Euro Entwicklungskosten aus.<br>\n(&hellip;) Macron und Parly hoffen deshalb, das Luftkampfsystem auch an zahlungskr&auml;ftige Kunden aus anderen Erdteilen verlaufen zu k&ouml;nnen. Als besonders zahlungskr&auml;ftig gelten derzeit &Ouml;lmonarchien wie Saudi-Arabien&hellip;<br>\nAuch T&uuml;rkei will &ldquo;das beste Jagdflugzeug in Europa&rdquo; bauen<br>\nAnsonsten lobten sowohl die deutsche als auch die franz&ouml;sische Verteidigungsministerin das noch gar nicht fertige Flugzeug mit Zubeh&ouml;r: Von der Leyen sprach von einem &ldquo;gro&szlig;en Tag f&uuml;r die europ&auml;ische Verteidigungsunion&rdquo;, Parly von einer Maschine, die &ldquo;von Europ&auml;ern gebaut wurde, um die K&auml;mpfe von morgen zu bestehen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/buch\/telepolis_buch_4164167.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Freies Spiel der Kr&auml;fte im Parlament<\/strong><br>\n&Uuml;bersicht: Jetzt kommen Glyphosat-Verbot, Karenzanrechnung, Nicht-Raucherschutz und mehr<br>\nDas freie Spiel der Kr&auml;fte im Parlament ebnet in den Sommermonaten vor der Nationalratswahl zahlreichen guten Gesetzen den Weg: Vom Rechtsanspruch auf den Papamonat, volle Karenz-Anrechnung im Job, &uuml;ber Glyphosat-Verbot bishin zum Nichtraucher-Schutz. Ein Grund: Zum ersten Mal seit 32 Jahren sitzt die &Ouml;VP nicht in der Regierung &ndash; und kann wichtige Vorhaben nicht mehr blockieren.<br>\nNach der Aufl&ouml;sung der Schwarz-Blauen Regierung sind die Abgeordneten im Parlament an keine Koalitionszw&auml;nge mehr gebunden. Im Juli-Plenum sind 7 neue Gesetze auf den Weg gebracht worden, von denen Millionen Menschen in &Ouml;sterreich profitieren werden. Die &Ouml;VP kann in Sachen Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitspolitik nicht mehr blockieren:\n<ul>\n<li>Endlich Glyphosat-Verbot<\/li>\n<li>Endlich eine Anrechnung von Karenzzeiten bei Job und Pension<\/li>\n<li>Endlich Nichtraucher-Schutz<\/li>\n<li>Endlich ein Rechtsanspruch auf den Papamonat<\/li>\n<li>Endlich eine Entgelt-Fortzahlung f&uuml;r Katastrophen-Helfer<\/li>\n<li>Endlich Recht auf Trinkwasser in der Verfassung<\/li>\n<li>Endlich eine Erh&ouml;hung des Pflegegelds<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/freies-spiel-der-kraefte-uebergangsregierung-papamonat\/\">kontrast.at.<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu: Mythos &bdquo;Wahlzuckerl&ldquo;<\/strong><br>\nSoziale Ausgaben sind keine &bdquo;Wahlzuckerl&ldquo; &ndash; Steuergeschenke f&uuml;r Gro&szlig;spender schon<br>\nBei der Nationalrats-Sitzung im Juni haben die Abgeordneten ein breites Spektrum an Beschl&uuml;ssen auf den Weg gebracht: Das Pflegegeld soll erh&ouml;ht werden, der Nichtraucherschutz in der Gastronomie kommen, V&auml;ter einen Papa-Monat mit ihrem Neugeborenen haben und die Karenzzeiten f&uuml;r M&uuml;tter sollen voll angerechnet werden. Die &Ouml;VP ist gegen diese Beschl&uuml;sse und kritisiert die Kosten. Und die Medien &uuml;bernehmen das &ndash; jeder zweite Bericht beklagt die Kosten. Doch die sind wesentlich niedriger, als die Steuergeschenke der Regierung Kurz f&uuml;r Hotels im vergangenen Jahr. &Uuml;ber die hat allerdings kaum wer kritisch berichtet.<br>\n(&hellip;) Warum spricht man von &bdquo;Wahlzuckerln&ldquo;, aber nicht von &bdquo;Steuerzuckerln an Gro&szlig;spender&ldquo;?<br>\nWarum werden Kosten dann medial zum Problem, sobald viele Menschen davon profitieren? Man k&ouml;nnte auch von Konjunkturbelebung und Kaufkraftsteigerung sprechen. Warum spricht man von &bdquo;Wahlzuckerln&ldquo;, aber nicht von &bdquo;Steuerzuckerln an Gro&szlig;spender&ldquo;, wenn die Immo-Branche, die gro&szlig;en Hotels und Konzerne Steuersenkungen bekommen?&hellip;<br>\nDie Erh&ouml;hung des Pflegegeldes kostet 50 Mio. Euro &ndash; das sind f&uuml;r die Betroffenen im Schnitt 9,25 pro Monat. Die Senkung der Mehrwertsteuer f&uuml;r Hoteliers kostet 120 Mio. &ndash; gro&szlig;e Hotelketten wie das Marriott mit einem Jahresumsatz 2015 (laut dem Tourismusmagazin TAI ) h&auml;tten eine monatliche Ersparnis von 4,7 Mio. Euro &ndash; im Monat sind das 390.000 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/pflegegeld-papamonat-rauchverbot-karenzanrechnung-kosten\/\">kontrast.at<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Senator: USA m&uuml;ssen Venezuela besetzen, um andere L&auml;nder auf Linie zu bringen<\/strong><br>\nUS-Senator Lindsey Graham ist als Falke bekannt, der Konflikte gern milit&auml;risch l&ouml;sen w&uuml;rde. Um L&auml;nder, die gegen die von den USA gef&uuml;hrte Au&szlig;enpolitik sind, auf Washingtoner Linie zu bringen, empfiehlt der Senator die Besatzung von Venezuela, um ein Exempel zu statuieren.<br>\nEr ist nicht einfach nur einer von den einhundert Senatoren des US-Kongresses. Lindsey Graham war einer der &ldquo;drei Amigos&rdquo;, wie der ehemalige General David Petraeus die Senatoren John McCain, Joe Lieberman und eben Graham selbst nannte. Fast das gesamte erste Jahrzehnt des neuen Jahrtausends hindurch beeinflusste dieses Triumvirat die au&szlig;enpolitische Debatte der Vereinigten Staaten von Amerika.<br>\n(&hellip;) So auch wieder vergangenen Freitag in einer Sendung von Fox News, in welcher es um die Migration von Lateinamerikanern &uuml;ber Mexiko in die USA ging, aber auch um den Iran und Venezuela. Dabei verbiss sich Graham insbesondere in Venezuela, wo die USA &ndash; mit Unterst&uuml;tzung u. a. von Deutschland &ndash; seit Monaten versuchen, die Regierung von Nicol&aacute;s Maduro zu st&uuml;rzen.<br>\nZwar begr&uuml;&szlig;e er die politischen &ldquo;Erfolge&rdquo; von US-Pr&auml;sident Trump in Nordkorea, wo er es geschafft habe, dass das Nuklearprogramm &ldquo;verlangsamt&rdquo; wurde oder dass er internationales Recht gebrochen hat und aus dem Atomabkommen mit dem Iran ausgestiegen ist. Damit aber andere L&auml;nder, die sich nicht dem Diktat der US-Au&szlig;enpolitik beugen wollen, wieder auf Linie zu bringen, muss Washington beweisen, dass man es ernst meint. &ldquo;Fange mit deinem eigenen Hinterhof an&rdquo;, meinte der Senator.<br>\nBring Venezuela in Ordnung, und jeder wird wissen, dass du es ernst meinst!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/nordamerika\/89303-senator-usa-muessen-venezuela-besetzen\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Krieg im Jemen: UN-Weltern&auml;hrungsprogramm kann nicht mehr helfen<\/strong><br>\nDas UN-Weltern&auml;hrungsprogramm erreicht nach eigenen Angaben hilfsbed&uuml;rftige Menschen im Jemen nicht mehr. Nahrung werde umgeleitet, Helfer w&uuml;rden gestoppt, die Huthi-Rebellen entschieden, wer essen d&uuml;rfe und wer nicht. Wenn sich das nicht &auml;ndere, werde die Hilfe in manchen Gegenden eingestellt.<br>\nEs reicht.&ldquo; Mark Lowcock, der UN-Nothilfekoordinator sitzt im Sicherheitsrat. Wieder einmal. Und ihm reicht es schon lange. 15 Mal habe er pers&ouml;nlich jetzt diesen Sicherheitsrat &uuml;ber die verheerende Lage im Jemen unterrichtet. 36 Mal seit 2015, seit Kriegsbeginn, Berichte des Grauens. Und Mark Lowcock sagt, er kommt sich vor wie der Held im Hollywoodstreifen &bdquo;T&auml;glich gr&uuml;&szlig;t das Murmeltier&ldquo;.<br>\nMonat f&uuml;r Monat sitzt Lowcock im Sicherheitsrat, aber Monat f&uuml;r Monat das gleiche Bild: Elend im Jemen. Unt&auml;tigkeit der Kriegsparteien. Hilflosigkeit des Sicherheitsrates. Vier Jahre Krieg. &bdquo;Was hat sich ge&auml;ndert?&ldquo;, fragt Lowcock mehr sich selbst:  &bdquo;Die Antwort ist klar: Tod, Zerst&ouml;rung, die Verelendung eines ganzen Volkes, die Zersplitterung einer Gesellschaft. In Summe: Die schlimmste menschengemachte humanit&auml;re Katastrophe der Welt.&ldquo;<br>\nHuthi-Rebellen entscheiden, wer essen darf<br>\nUnd dann redet David Beasley, Direktor des Weltern&auml;hrungsprogrammes. Bei seinem letzten Auftritt hier erz&auml;hlte er von sterbenden Kindern in Krankenh&auml;usern. Geistern gleich. Heute sagt er, muss ich traurigerweise berichten, dass das Weltern&auml;hrungsprogramm die Hungrigsten, die Bed&uuml;rftigsten Menschen im Jemen nicht mehr erreicht. Nahrung werde umgeleitet, Helfer w&uuml;rden gestoppt, die Huthi-Rebellen w&uuml;rden entscheiden, wer essen darf, wer hungert, wer stirbt. &bdquo;Als Chef des Weltern&auml;hrungsprogrammes kann ich ihnen nicht mehr garantieren, dass die Hilfe ankommt, wo sie hin soll&ldquo;, sagt Beasley&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/krieg-im-jemen-un-welternaehrungsprogramm-kann-nicht-mehr.1773.de.html?dram:article_id=451614\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> siehe hierzu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52581#h12\">Berlin genehmigte Waffenlieferungen an Jemen-Kriegsparteien<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Surveillance Capitalism &ndash; &Uuml;berwachungskapitalismus<\/strong><br>\nIn sieben Jahren eingehender Besch&auml;ftigung mit dem Ph&auml;nomen bin ich zu der &Uuml;berzeugung gelangt, dass die Folgen des &Uuml;berwachungskapitalismus weit hinausreichen &uuml;ber die traditionellen Dom&auml;nen des Kapitalismus und seiner &Ouml;konomien. Die tiefere Wahrheit ist, dass er die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts auf eine ebenso menschen- wie demokratiefeindliche Art und Weise umw&auml;lzen wird &ndash; und das allein um des finanziellen Gewinns aus der &Uuml;berwachung willen. So entstehen die gr&ouml;&szlig;ten Gefahren aus den &uuml;berwachungskapitalistischen Ambitionen denn auch unseren Kindern, die schon jetzt &ndash; sozusagen als Vorhut &ndash; dieses neue Terrain durchstreifen.<br>\nTobten die Titanenk&auml;mpfe des 20. Jahrhunderts zwischen Industriekapital und Arbeiterschaft, steht im 21. Jahrhundert das &Uuml;berwachungskapital der Gesamtheit unserer Gesellschaft gegen&uuml;ber, bis hinab zur und zum letzten Einzelnen. Der Wettbewerb um &Uuml;berwachungsertr&auml;ge zielt auf unsere K&ouml;rper, unsere Kinder, unsere Zuhause, unsere St&auml;dte und fordert so in einer gewaltigen Schlacht um Macht und Profit die menschliche Autonomie und demokratische Souver&auml;nit&auml;t heraus. Wir d&uuml;rfen uns den &Uuml;berwachungskapitalismus nicht als etwas &ldquo;irgendwo da drau&szlig;en&rdquo;, in den Fabriken und B&uuml;ros einer vergangenen &Auml;ra vorstellen. Vielmehr sind seine Ziele wie seine Auswirkungen hier &ndash; seine Ziele wie seine Folgen sind wir.<br>\n(&hellip;) In diesen wachsenden Best&auml;nden von propriet&auml;rem Verhaltens&uuml;berschuss finden Sie Ihre Tr&auml;nen, Ihre zornige Miene, die Geheimnisse, die Ihre Kinder mit ihren Puppen teilen, unsere Fr&uuml;hst&uuml;cksunterhaltung, unsere Schlafgewohnheiten, den L&auml;rmpegel in unserem Wohnzimmer, die Anordnung der M&ouml;bel darin, Ihre zerschlissenen Joggingschuhe, Ihr Z&ouml;gern beim Anblick eines Pullovers auf einem Ladentisch und die Ausrufezeichen in Facebook-Postings, die man fr&uuml;her einmal v&ouml;llig arglos und voll Hoffnung in die digitale Entwicklung schrieb. Diese neuen Versorgungsketten sind der Nachschubweg f&uuml;r ein neues &ldquo;Produktionsmittel&rdquo;, das uns als &ldquo;Maschinenintelligenz&rdquo; bekannt ist. Hierbei handelt es sich um New-Age-Fabriken, in denen Verhaltens&uuml;berschuss zu etwas verarbeitet wird, was ich als &ldquo;Vorhersageprodukte&rdquo; (prediction products) bezeichne: Kalkulationen, die ahnen, was wir jetzt, bald oder irgendwann tun. Diese Vorhersageprodukte werden schlie&szlig;lich in rasantem Tempo vom Marktleben absorbiert und in eigens f&uuml;r Vorhaltensvorhersagen konstituierten M&auml;rkten gehandelt, die ich &ldquo;Verhaltensterminkontraktm&auml;rkte&rdquo; (behavioral futures markets) nenne. Aufgrund der Zahl der Unternehmen, die darauf aus sind, Wetten auf unser k&uuml;nftiges Verhalten abzuschlie&szlig;en, haben &Uuml;berwachungskapitalisten es mittels dieser Handelsoperationen zu immensem Reichtum gebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/apuz\/292337\/surveillance-capitalism-ueberwachungskapitalismus?p=all\">Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Lesenswert<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&raquo;Solidarit&auml;t kann erhebliche Auswirkungen haben&laquo;<\/strong><br>\nVenezuela erh&auml;lt weltweit Unterst&uuml;tzung gegen die Invasion des US-Imperialismus. Ein Gespr&auml;ch mit Noam Chomsky<br>\nWashington hat offen zum Putsch gegen die gew&auml;hlte Regierung Venezuelas aufgerufen. Welche Interessen verfolgt die US-Regierung in dem Land?<br>\nAls Hugo Ch&aacute;vez 1999 sein Amt antrat, reagierte die US-Regierung zun&auml;chst nicht aggressiv und ging davon aus, dass er ein &raquo;b&ouml;ser Junge&laquo; war, der gez&auml;hmt werden k&ouml;nnte. Diese Einstellung &auml;nderte sich, als Ch&aacute;vez die OPEC dazu veranlasste, die &Ouml;lpreise zum Wohle des globalen S&uuml;dens hoch zu halten. Bald darauf wurde seine Regierung durch einen Milit&auml;rputsch gest&uuml;rzt, der offen von der US-Regierung unterst&uuml;tzt und von den Massenmedien der USA gelobt wurde. Der Putsch wurde durch einen Volksaufstand verhindert, und die USA wandten sich der Subversion und Unterst&uuml;tzung der Opposition zu, die aus der Elite des Landes bestand und die Ch&aacute;vez hasste. Das Ziel bleibt der &raquo;Regime-Change&laquo; und die Wiederherstellung der Rolle Venezuelas im imperialen System der USA seit der Entdeckung des &Ouml;ls vor einem Jahrhundert und der &Uuml;bernahme der Kontrolle durch die Vereinigten Staaten.<br>\nDie US-Regierung bricht das V&ouml;lkerrecht. Die venezolanische Botschaft in den Vereinigten Staaten wurde von der Polizei gest&uuml;rmt, obwohl diplomatische Vertretungen besonderen Schutz genie&szlig;en. Wie hat die Bev&ouml;lkerung in den USA darauf reagiert?<br>\nEs gab praktisch keine Reaktion und es ist unwahrscheinlich, dass viele Menschen &uuml;berhaupt davon wissen. Es wurde kaum berichtet, und die wenigen Berichte, die ausgestrahlt wurden, stellten es als Vertreibung illegaler Eindringlinge dar, die die Botschaft der authentischen Regierung Venezuelas annektiert h&auml;tten &ndash; der &raquo;Regierung&laquo; von Juan Guaid&oacute;.<br>\nWashington hat zahlreiche Sanktionen gegen die Regierung in Caracas verh&auml;ngt. Welche Konsequenzen haben diese Strafma&szlig;nahmen f&uuml;r die venezolanische Bev&ouml;lkerung?<br>\nDie sorgf&auml;ltigste Analyse stammt von den Wirtschaftswissenschaftlern Mark Weisbrot und Jeffrey Sachs. Sie legen dar, &raquo;dass die Sanktionen das Leben und die Gesundheit der Menschen erheblich beeintr&auml;chtigt und zunehmend versch&auml;rft haben, einschlie&szlig;lich gesch&auml;tzter mehr als 40.000 Todesf&auml;lle zwischen 2017 und 2018&laquo;. Und dass diese Sanktionen unter die Definition der kollektiven Bestrafung der Zivilbev&ouml;lkerung passen, wie sie sowohl in den Genfer als auch in den Haager internationalen &Uuml;bereinkommen beschrieben ist, die von den USA unterzeichnet wurden. Die Trump-Regierung hat praktisch alle Einkommensquellen der Regierung abgeschnitten, so dass es praktisch unm&ouml;glich ist, dringend ben&ouml;tigte Importe zu erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/356720.h%C3%A4nde-weg-von-venezuela-solidarit%C3%A4t-kann-erhebliche-auswirkungen-haben.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> &Uuml;ber diese und &auml;hnliche Informationen sollte und m&uuml;sste auch das deutsche Ausw&auml;rtige Amt verf&uuml;gen. Aber dessen Leiter, Bundesau&szlig;enminister Maas, zieht es vor, auf seiner S&uuml;damerikareise <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52217\">die H&auml;nde von neugew&auml;hlten rechten Pr&auml;sidenten zu sch&uuml;tteln<\/a>. M&ouml;glicherweise haben das Amt und die &ouml;rtlichen Botschaften erneut &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2016-04\/colonia-dignidad-frank-walter-steinmeier-rede-auswaertiges-amt\">die Orientierung verloren<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>How NeoCon Billionaire Paul Singer Is Driving the Outsourcing of US Tech Jobs to Israel<\/strong><br>\nSeveral U.S. tech giants including Google, Microsoft and Intel Corporation have filled top positions with former members of Israeli military intelligence and are heavily investing in their Israeli branches while laying off thousands of American employees, all while receiving millions of dollars in U.S. government subsidies funded by American taxpayers.<br>\nWith nearly 6 million Americans unemployed and regular bouts of layoffs in the U.S. tech industry, major American tech companies like Google, Microsoft and Intel Corporation are nonetheless moving key operations, billions in investments, and thousands of jobs to Israel &mdash; a trend that has largely escaped media attention or concern from even &ldquo;America first&rdquo; politicians. The fact that this massive transfer of investment and jobs has been so overlooked is particularly striking given that it is largely the work of a single leading neoconservative Republican donor who has given millions of dollars to President Donald Trump.<br>\nTo make matters worse, many of these top tech companies shifting investment and jobs to Israel at record rates continue to collect sizable U.S. government subsidies for their operations while they move critical aspects of their business abroad, continue to layoff thousands of American workers, and struggle to house their growing company branches in Israel. This is particularly troubling in light of the importance of the tech sector to the overall U.S. economy, as it accounts for 7.1 percent of total GDP and 11.6 percent of total private-sector payroll.<br>\nFurthermore, many of these companies are hiring members of controversial Israeli companies &mdash; known to have spied on Americans, American companies, and U.S. federal agencies &mdash; as well as numerous members of Israeli military intelligence as top managers and executives.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mintpressnews.com\/neocon-billionaire-paul-singer-driving-outsourcing-us-tech-jobs-israel\/259147\/\">MintPress News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Habeck for president?<\/strong><br>\nDenn Worte z&auml;hlen mehr als Taten<br>\nGr&uuml;nen-Politiker werden gerne daf&uuml;r kritisiert, gerade auch in Umweltschutzfragen allzu schnell einzuknicken, sobald sie in der Regierungsverantwortung stehen. H&auml;ufig zitierte Beispiele sind die hessischen Gr&uuml;nen mit ihrer Zustimmung zum Frankfurter Flughafenausbau sowie die nordrhein-westf&auml;lischen Gr&uuml;nen mit ihrer Zustimmung zum Abholzen des Hambacher Forstes zwecks Braunkohlef&ouml;rderung. Die aktuelle Lichtgestalt am Gr&uuml;nen-Himmel, der zur Zeit beliebteste deutsche Politiker, Robert Habeck, kann sich nahtlos in dieser Linie einreihen &ndash; ein Aspekt, der trotz des enormen Medieninteresses an seiner Person kaum beleuchtet wird.<br>\nHabeck war von 2012 bis September 2018 stellvertretender Ministerpr&auml;sident sowie Minister f&uuml;r Energiewende und Umwelt in Schleswig-Holstein. In diesen Funktionen stand er f&uuml;r den Neubau eines LNG-Terminals in seinem Bundesland, das offenkundig auf Dr&auml;ngen von Donald Trump und der US-Fracking-Industrie gebaut werden soll&hellip;<br>\nEine gr&uuml;ne Energiewende sieht anders aus. Dennoch unterschrieb Habeck 2017 einen Koalitionsvertrag, in dem es hei&szlig;t: &ldquo;Wir werden die beiden Projekte Vielzweckhafen und nationales LNG-Terminal in Brunsb&uuml;ttel vorantreiben.&rdquo;<br>\n(&hellip;) Sch&auml;den f&uuml;r Mensch und Umwelt&rdquo;.<br>\nIm benachbarten Niedersachsen k&auml;mpfen die Landes-Gr&uuml;nen gegen ein entsprechendes LNG-Terminal. Dort sitzt man aber auch auf den Oppositionsst&uuml;hlen und nicht auf der Regierungsbank.<br>\nEnde Mai legte die deutsche Umwelthilfe ein Rechtsgutachten vor: Das geplante Terminal f&uuml;r hochexplosives LNG sei in unmittelbarer N&auml;he zum Atomkraftwerk Brunsb&uuml;ttel nicht genehmigungsf&auml;hig. Die gr&uuml;ne Landtagsfraktion in Kiel sieht jedoch weiterhin keinen Anlass, ihre Zustimmung zu diesem Projekt zur&uuml;ckzunehmen. Man windet sich in folgenlosen Erkl&auml;rungen, und Habeck schweigt &ndash; ganz im Gegensatz zu seiner lautstarken Ablehnung des Pipelineausbaus f&uuml;r russisches Erdgas. Aber hier steht er wiederum nicht in der Verantwortung: &Uuml;ber Nord Stream 2 haben weder die schleswig-holsteinischen Gr&uuml;nen noch Habeck als Gr&uuml;nen-Bundesvorsitzender zu entscheiden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Habeck-for-president-4445443.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin K.J.:<\/strong> W&auml;hrend die Gr&uuml;nen vehement gegen Nord Stream 2, die Pipeline f&uuml;r russisches Erdgas, polemisieren, unterst&uuml;tzen sie aktiv den Import von US-Frackinggas. Entsprechend &ldquo;staatstragend&rdquo; sorgten sie k&uuml;rzlich im Bundesrat mit daf&uuml;r, dass die neue LNG-Verordnung eine Mehrheit findet&hellip;Mit solchen Fakten am gr&uuml;nen Lack zu kratzen, halten unsere Leitmedien offenbar nicht f&uuml;r n&ouml;tig. Und das geneigte Publikum darf weiterhin an seinen Heilsbringer glauben &ndash; der Schulz-Zug l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-52635","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52635","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=52635"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52635\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":52638,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52635\/revisions\/52638"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=52635"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=52635"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=52635"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}