{"id":52639,"date":"2019-06-19T08:47:06","date_gmt":"2019-06-19T06:47:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52639"},"modified":"2019-06-19T09:47:48","modified_gmt":"2019-06-19T07:47:48","slug":"mordfall-luebcke-nsu-2-0","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52639","title":{"rendered":"Mordfall L\u00fcbcke \u2013 NSU 2.0?"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem Beh&ouml;rden und Medien die <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52342\">anf&auml;nglichen Hinweise<\/a> auf ein rechtsextremes Tatmotiv beim Mord an dem Kasseler Regierungspr&auml;sidenten Walter L&uuml;bcke heruntergeredet  und den T&auml;ter im &bdquo;privaten Umfeld&ldquo; vermutet haben, folgte nun der Paukenschlag:  Der Haupt-Tatverd&auml;chtige stammt nicht &bdquo;nur&ldquo; aus dem rechtsextremen Umfeld, sondern steht offenbar auch in Verbindung zu einschl&auml;gigen rechtsterroristischen Gruppierungen und es gibt sogar Ankn&uuml;pfungspunkte zur NSU-Mordserie. Dies stellt auch die Staatsorgane vor eine besondere Herausforderung, da der Staat selbst &uuml;ber Beh&ouml;rden und Dienste tief in die Strukturen dieser Organisationen eingebunden ist. Von <strong>Wolf Wetzel<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nWer die Ermittlungs(un-)t&auml;tigkeit in der Mordserie in Erinnerung ruft, die elf Jahre lang als &bdquo;D&ouml;nermorde&ldquo; gef&uuml;hrt wurde und die Bereitwilligkeit vieler Medien, diese Version mitzutragen und abzuschirmen, der kann die Wut nachvollziehen, die hochkommt, wenn man den Mordfall L&uuml;bcke bis heute verfolgt.<\/p><p><strong>Die (Nicht-)Aufkl&auml;rung atmet schwer unter ihrem Wissen<\/strong><\/p><p>Die Dreistigkeit, Ermittlungssabotage zu betreiben, falsche F&auml;hrten zu legen, Fake News zu lancieren und den aktuellen Ermittlungstand immer an das anzupassen, was man nicht mehr leugnen kann, ist geradezu unverfroren. Diese verbl&uuml;ffende &Uuml;bereinstimmung und Kontinuit&auml;t ist dem gravierenden Umstand geschuldet, der in beiden F&auml;llen treibend ist: W&uuml;rde man die Aufkl&auml;rung &bdquo;in alle Richtungen&ldquo; betreiben, unabh&auml;ngig vom Ansehen der Person, w&uuml;rde man &bdquo;Beteiligungen&ldquo; aufdecken, die mehr Schutz genie&szlig;en als die Aufkl&auml;rung eines Mordfalles.<\/p><p>Die Deckung von Strukturen, die einen Mord begehen, ist schon einmal ganz knapp an ihre Grenzen gesto&szlig;en, im Zuge der Ermittlungst&auml;tigkeiten zum Mordanschlag auf Polizisten in Heilbronn 2007. Alle, die Ermittlungsstandards kennen und sie ernst nehmen, wissen, dass bei dieser &bdquo;Aufkl&auml;rung&ldquo; (weitere\/andere) T&auml;ter und Tatbeteiligte gedeckt wurden. Wenn ein Mord an Migranten nicht aufgekl&auml;rt wird, dann wird das bedauert und gleich darauf vergessen. Wenn ein Mordanschlag auf Polizisten nicht aufgekl&auml;rt werden darf, dann hat man ein dauerhaftes Problem &ndash; in den eigenen Reihen. Wenn nun ein ranghoher Politiker ermordet wird und die Aufkl&auml;rung die gleichen Z&uuml;ge annimmt wie in den vorangestellten F&auml;llen, dann ahnt man, was hier auf dem Spiel steht.<\/p><p>Mit &bdquo;Beteiligung&ldquo; ist weit mehr als eine politische Gesinnung gemeint, die man mit den T&auml;tern, mit der Ideologie der T&auml;ter teilt. Es geht hier um staatsimmanente &bdquo;Beteiligungen&ldquo;, unter anderem in Form von V-Leuten, die im NSU-Netzwerk aktiv waren und sind. Dazu geh&ouml;rt ebenso der Schutz dieser V-Leute vor Aufdeckung, selbst dann, wenn sie in schwere Verbrechen involviert sind. An diesem Schutzschirm sind auch die Parteien beteiligt, die in den jeweiligen Bundesl&auml;ndern die Regierung stellen.<\/p><p>Eigentlich m&uuml;sste das auch Kommunikationsstrategen der Polizei und der Staatsanwaltschaft auffallen. Wenn man ein Verbrechen aufkl&auml;rt und dazu guten Willens ist, dann ermittelt man tats&auml;chlich in alle Richtungen und unterl&auml;sst das Platzieren von &bdquo;Ergebnissen&ldquo;, die man faktenfreier nicht pr&auml;sentieren kann &ndash; in diesem Stadium der Ermittlungen. Wenn man all dies dennoch tut, wenn man einen Mord an einem Regierungspr&auml;sidenten &bdquo;so&ldquo; aufkl&auml;rt, ruft man geradezu nach dem &bdquo;Videobeweis&ldquo;. <\/p><p><strong>Log-Buch der Nicht-Aufkl&auml;rung<\/strong><\/p><p>Zuerst war ein rassistischer, neonazistischer Zusammenhang nicht zu &uuml;bersehen. Dann arbeitete man fieberhaft an einer nicht ganz so neuen, sehr einge&uuml;bten Sichtweise. Man legte sie erst, dann folgte man ihr gro&szlig;spurig: einer ganz zuf&auml;llig, g&auml;nzlich &bdquo;unpolitischen&ldquo; Spur. Nicht besonders originell, aber immer wieder gut genug. Ein Kirmesstreit sollte nun Ausl&ouml;ser f&uuml;r diesen Mord gewesen sein. Seitdem gehen &bdquo;<em>Polizei und Staatsanwaltschaft von einem T&auml;ter im privaten Umfeld des CDU-Politikers.<\/em>&ldquo; aus. (SZ vom 17. Juni 2019)<\/p><p>Damit alle verstehen, wohin die Irr-Reise gehen soll, wurde daf&uuml;r noch etwas draufgelegt: &bdquo;<em>Vergessen Sie die Mutma&szlig;ungen &uuml;ber einen T&auml;ter aus der radikalen Szene, daf&uuml;r gibt es keine Hinweise<\/em>&ldquo;, hie&szlig; es noch bis zum Wochenende in Ermittlerkreisen.&ldquo; (s.o.) Das war also noch der Ermittlungsstand kurz vor der Kehrtwende. Kaum hatten alle gelernt zu vergessen, kam es ganz anders. <\/p><p>Am 15. Juni 2019 wurde ein Mann in Kassel festgenommen, dessen DNA auf Kleidungsst&uuml;cken des Mordopfers gefunden wurde. Der Mann ist im BKA-Computer gespeichert. Je nach Indiskretion ist der Mann &bdquo;polizeibekannt&ldquo;, mehrfach vorbestraft, hat eine &bdquo;schwere Straftat&ldquo; begangen, hat eine &bdquo;langes Vorstrafenregister&ldquo;. &bdquo;<em>Laut Ermittler gibt es Hinweise, dass der Festgenommene der rechtsextremen Szene angeh&ouml;ren k&ouml;nnte.<\/em>&ldquo; (bild.de vom 16.6.2019) Die &ldquo;Frankfurter Allgemeine Zeitung&rdquo; (FAZ) will erfahren haben, dass der Mann &bdquo;aus dem rechtsextremen Milieu&ldquo; stamme. <\/p><p>Als ich diese Nachrichten las, skizzierte ich den Fortgang der Verlautbarungen: Der Mann bewegte sich zwar in einem neonazistischen Umfeld, aber das ist verdammt lange her. Wenn sich die neonazistische Gesinnung des Festgenommenen gar nicht (mehr) leugnen l&auml;sst, dann war es ganz sicher ein &bdquo;Einzelt&auml;ter&ldquo;, wenn m&ouml;glich &bdquo;verwirrt&ldquo;.<\/p><p>Einige Zeitungen spielten tats&auml;chlich noch die zugespielte Version von einer Nazivergangenheit, die keine Rolle mehr spiele. Als klar wurde, dass das nicht lange zu halten war, musste die zweite Version zum Zuge kommen: Okay, es ist nicht der G&auml;rtner, sondern ein Nazi, aber &hellip; &bdquo;<em>Es g&auml;be keine Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass er in eine rechtsterroristische Vereinigung eingebunden sein k&ouml;nnte<\/em>&ldquo; (FR vom 18.6.2019)<\/p><p>Das sagte der Beh&ouml;rdensprecher Markus Schmitt f&uuml;r die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe, die gerade einmal ein Wochenende Zeit hatte, sich diese profunde Meinung zu bilden. Mit Erkenntnissen hat dies also nicht das Geringste zu tun, mit panischer Angst sehr wohl. Denn man wei&szlig; aus Erfahrung, dass man nun ein Loch stopfen, Verbindungen kappen muss &ndash; die sich geradezu aufdr&auml;ngen &ndash; wie im Fall &bdquo;NSU&ldquo;.<\/p><p>Noch vor dieser Wende im Fall L&uuml;bcke <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52342\">schrieb ich f&uuml;r die NachDenkSeiten<\/a>: Man stelle sich vor, man stie&szlig;e bei den Ermittlungen auf NSU-affine Strukturen, also genau auf das Netzwerk, das es nach offizieller Lesart nicht gibt.<\/p><p>Was w&auml;re, wenn man in alle Richtungen ermitteln w&uuml;rde, ohne Ansehen der Person, und w&uuml;rde dabei auf NSU 2.0 sto&szlig;en, also auf neonazistische\/paramilit&auml;rische Strukturen, in denen sich Polizisten, Neonazis, Politiker und Elitesoldaten (Ex-KSK-Mitglieder) zusammenfinden, um sich auf den &bdquo;Ernstfall&ldquo; vorzubereiten &ndash; zu dem auch die T&ouml;tung von unbequemen Politkern geh&ouml;rt. Und genau dieses &bdquo;Loch&ldquo; tut sich mit der Festnahme eines Neonazis auf, der die Verbindung von &bdquo;Kameradschaften&ldquo;, &bdquo;blood &amp; honour&ldquo;, &bdquo;combat 18&ldquo; mit dem NSU nicht besser vorf&uuml;hren kann.<\/p><p>Der Tatverd&auml;chtige Stephan Ernst f&uuml;hrt nicht zum Einzelt&auml;ter, sondern zu einer neonazistischen Terrorstruktur, die man seit Jahren leugnet. Stephan Ernst hat einen neonazistischen Lebenslauf, den sich der NSU nicht sch&ouml;ner ausmalen k&ouml;nnte. Er politisierte sich mit den Pogromen im Zuge der Wiedervereinigung Anfang der 1990er Jahre. Aufgrund eines Anschlages auf eine Gefl&uuml;chtetenunterkunft im hessischen Hohenstein-Steckenrodt im Jahr 1993 wurde er zu einer mehrj&auml;hrigen Haftstrafe verurteilt.<\/p><p>&bdquo;Der 45-j&auml;hrige Stephan E. aus Kassel ist Antifaschist*innen seit Anfang der 2000er Jahre bekannt. Er z&auml;hlte in den 2000er Jahren zum engeren Kreis um die Neonazis Michel Friedrich und Mike Sawallich. Er beteiligte sich an NPD-Auftritten und mindestens einer Spr&uuml;haktion und war 2007 in eine Schl&auml;gerei von Neonazis mit Nazigegnern verwickelt. (&hellip;) Am 1. Mai 2009 war E. zusammen mit sechs weiteren Neonazis aus der Kasseler Neonazi-Szene nach Dortmund gereist und beteiligte sich dort an einem Angriff auf die DGB-Demonstration. Dabei wurde er festgenommen. (&hellip;) Stephan Ernst war auch 2016 Thema im hessischen Untersuchungsausschuss zur Aufkl&auml;rung der Verbrechen des &bdquo;Nationalsozialistischen Untergrunds&ldquo;. Er wurde von der Partei DIE LINKE in einem Beweisantrag als ein Beispiel f&uuml;r gewaltt&auml;tige Kasseler Neonazis erw&auml;hnt. Der Neonazi und V-Mann Benjamin G&auml;rtner best&auml;tigte auf Nachfrage des Abgeordneten Schaus, dass ihm ein &bdquo;NPD-Stephan&ldquo; bekannt sei.&ldquo; (<em>Tatverd&auml;chtiger im Fall L&uuml;bcke ist bekannter Neonazi<\/em>, Exif (Recherche und Analyse) vom 17. Juni 2019)<\/p><p>Diese Informationen hat das antifaschistische Recherchenetzwerk &bdquo;Exif&ldquo; zusammengetragen. Und es liegt schwarz auf wei&szlig; etwas vor, was das Leugnen neonazistischer Terrorstrukturen schwerer macht: &bdquo;Exif hat erst im Jahr 2018 seine Recherchen &uuml;ber dieses <a href=\"https:\/\/exif-recherche.org\/?p=4399\">terroristisch ambitionierte neonazistische Netzwerk<\/a> offen gelegt.&ldquo;<\/p><p>Woran die Aufkl&auml;rung des Mordanschlages in Kassel 2006, die Rolle des Verfassungsschutzmitarbeiters Andreas Temme (der unter anderem den erw&auml;hnten Benjamin G&auml;rtner als V-Mann gef&uuml;hrt hatte) und die Aufkl&auml;rung des Mordfalles L&uuml;bcke scheitern kann, hat &bdquo;Exif&ldquo; auch formuliert:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Es ist offensichtlich, dass dieses Netzwerk von Spitzeln verschiedener Beh&ouml;rden und Geheimdienste durchsetzt ist und deswegen seit Jahren von den Beh&ouml;rden, allen voran vom Verfassungsschutz, klein geredet und &sbquo;an der langen Leine&lsquo; laufen gelassen wird.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Es gibt viele Gr&uuml;nde, warum selbst der Mordfall L&uuml;bcke nicht aufgekl&auml;rt werden kann &ndash; ohne Verbindungen offenzulegen, die das &bdquo;Staatswohl&ldquo; tangieren. Und es gibt Gr&uuml;nde, warum das interne Ermittlungsergebnis zu dem Mordfall in Kassel 2006 bis zum Jahr 2134 geheim bleiben m&uuml;ssen.<\/p><p>Titelbild: ArtOlympic\/shutterstock.com<\/p><p><strong>Quellen:<\/strong><\/p><ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52342\"><em>Der Mord an dem Kasseler Regierungspr&auml;sidenten Walter L&uuml;bcke. Von &bdquo;D&ouml;nermorden&ldquo; bis zur &bdquo;Kirmesspur&ldquo;<\/em><\/a>, NachDenkSeiten am 6. Juni 2019<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/exif-recherche.org\/?p=6218\"><em>Tatverd&auml;chtiger im Fall L&uuml;bcke ist bekannter Neonazi<\/em><\/a>, Exif (Recherche und Analyse) vom 17. Juni 2019<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/wolfwetzel.de\/index.php\/2018\/04\/10\/der-nsu-vs-komplex-der-mord-in-kassel-2006-und-das-jahr-2134\/\"><em>Der NSU-VS-Komplex: Der Mord in Kassel 2006 und das Jahr 2134<\/em><\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem Beh&ouml;rden und Medien die <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52342\">anf&auml;nglichen Hinweise<\/a> auf ein rechtsextremes Tatmotiv beim Mord an dem Kasseler Regierungspr&auml;sidenten Walter L&uuml;bcke heruntergeredet und den T&auml;ter im &bdquo;privaten Umfeld&ldquo; vermutet haben, folgte nun der Paukenschlag: Der Haupt-Tatverd&auml;chtige stammt nicht &bdquo;nur&ldquo; aus dem rechtsextremen Umfeld, sondern steht offenbar auch in Verbindung zu einschl&auml;gigen rechtsterroristischen Gruppierungen und es gibt<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52639\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":52640,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,60,125,11,166],"tags":[2520,955,1266,1314],"class_list":["post-52639","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-innere-sicherheit","category-rechte-gefahr","category-strategien-der-meinungsmache","category-terrorismus","tag-mord","tag-neonazismus","tag-nsu","tag-tiefer-staat"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/shutterstock_446231665.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52639","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=52639"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52639\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":52647,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52639\/revisions\/52647"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/52640"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=52639"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=52639"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=52639"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}