{"id":52700,"date":"2019-06-22T14:00:57","date_gmt":"2019-06-22T12:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52700"},"modified":"2022-03-11T12:02:18","modified_gmt":"2022-03-11T11:02:18","slug":"interview-mit-einer-unbekannten-aus-dem-donbass","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52700","title":{"rendered":"Interview mit einer Unbekannten aus dem Donbass"},"content":{"rendered":"<p>Es gibt Prominente aus der Ukraine und dem Donbass, &uuml;ber die man lesen kann bzw. die in Interviews zu Wort kommen. Politiker, Aktivisten, humanit&auml;re Helfer auf beiden Seiten der Frontlinie findet man &ndash; zwar selten, aber doch immer wieder &ndash; in den Medien. Das sind Menschen, die eine aktive Rolle in dem herrschenden Konflikt spielen, und sei sie noch so klein. Aber wie geht es den einfachen Menschen, die in diesem Kriegsgebiet leben (m&uuml;ssen)? Die unpolitisch sind, die einfach nur &uuml;berleben wollen &ndash; die &bdquo;99%&ldquo; &ndash; die Opfer, die es in jedem Konflikt gibt. <strong>Andrea Drescher<\/strong> sprach f&uuml;r die NachDenkSeiten mit einem dieser Opfer: einer Frau aus dem Donbass, die ihre Identit&auml;t nicht offenbart, weil sie Angst hat und anonym bleiben m&ouml;chte [<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52700#foot_*\" name=\"note_*\">*<\/a>]. <\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4349\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-52700-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190622_Interview_mit_einer_Unbekannten_aus_dem_Donbass_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190622_Interview_mit_einer_Unbekannten_aus_dem_Donbass_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190622_Interview_mit_einer_Unbekannten_aus_dem_Donbass_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190622_Interview_mit_einer_Unbekannten_aus_dem_Donbass_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=52700-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190622_Interview_mit_einer_Unbekannten_aus_dem_Donbass_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"190622_Interview_mit_einer_Unbekannten_aus_dem_Donbass_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Warum hast du Angst?<\/strong><\/p><p>Ich lebe in der DNR (Volksrepublik Donezk), meine Eltern sind tot. Ich fahre aber h&auml;ufig in die Ukraine, weil meine Schwiegereltern dort leben. Sie wohnen gut 65 Kilometer von Donezk entfernt auf dem Territorium der Ukraine in einer Siedlung. Au&szlig;erdem verreise ich gerne und m&ouml;chte das auch in Zukunft tun. Da ich einen ukrainischen Pass habe, muss ich &uuml;ber die Ukraine ausreisen. Das Passieren der Grenze ist so schon schwer genug, da m&ouml;chte ich keine zus&auml;tzlichen Probleme bekommen. <\/p><p><strong>Was gibt es denn an der Grenze f&uuml;r Probleme?<\/strong><\/p><p>Ich warte meist zwischen 3-4 Stunden am Blockposten, um die DNR zu verlassen, und dann nochmals gut 20 Minuten bei der Einreise in die Ukraine.<\/p><p><strong>Bedeutet das, dass die Grenzposten der DNR das eigentliche Problem sind?<\/strong><\/p><p>Leider ja. Man kann nat&uuml;rlich auch schneller &uuml;ber die Grenze kommen &ndash; das ist alles eine Frage des Geldes. Korruption gibt es auf beiden Seiten, besonders aber leider auf Seiten der DNR-Milizen.<\/p><p><strong>Das hei&szlig;t, du hast vor beiden Seiten Angst?<\/strong><\/p><p>Ja. Ich stecke zwischen zwei M&uuml;hlsteinen. Ich lebe in der Republik und fahre immer wieder in die Ukraine. Man kann mir die Ein- und Ausreise verbieten. Ich kann von beiden Seiten verhaftet werden, und das, obwohl ich immer gesetzestreu lebe. Ich habe Angst, etwas zu sagen, was &bdquo;ihnen&ldquo; nicht gef&auml;llt. Ich wei&szlig; nicht einmal, was ich sagen darf und was nicht. Sie machen, was sie wollen. Beide Seiten. Ich f&uuml;hle mich nicht rechtlich abgesichert. Auch in Donezk nicht. So etwas m&ouml;gen Sie vermutlich nicht h&ouml;ren, ist aber so.<\/p><p><strong>Kannst du mir etwas zu deiner Person erz&auml;hlen?<\/strong><\/p><p>Ich bin Mitte Vierzig, verheiratet und habe zwei Kinder. Ich habe Lehramt studiert und arbeite als Lehrerin. Ich bin also in einer wirklich privilegierten Situation.<\/p><p><strong>Inwiefern privilegiert?<\/strong><\/p><p>Ich habe Arbeit und bin schon lange in der Schule t&auml;tig. Ich unterrichte mehr als die &uuml;blichen 18 Stunden in der Woche. Daher ist mein Gehalt nicht so niedrig wie bei vielen jungen Lehrern. Mit ca. 140 Euro im Monat ist es zwar knapp, aber da ich nebenbei noch Privatunterricht gebe und mein Mann neben seiner Pension auch noch arbeiten geht, haben wir ein halbwegs gutes Auskommen, so dass ich auch ab und zu reisen kann. Wer weiss, wie lange noch. Den meisten Menschen geht es viel, viel schlechter. Die Preise sind hoch, der Durchschnittslohn gering.<\/p><p><strong>Wie schaut denn die Preissituation aus?<\/strong><\/p><p>Die Preise f&uuml;r Miete, Heizung und Strom sind niedrig, niederiger noch als in der Ukraine, da sie von der Regierung gest&uuml;tzt werden. Auch hier stellt sich nat&uuml;rlich die Frage, wie lang noch, denn der Regierung fehlen ja auch die notwendigen finanziellen Mittel. Bei Lebensmitteln ist es unterschiedlich. Einfache Grundnahrungsmittel wie Brot sind bei uns auch g&uuml;nstiger als in der Ukraine, daf&uuml;r ist die Qualit&auml;t von vielen Produkten auch nicht besonders. Ca 5 Euro zahlt man f&uuml;r ein Kilo Schweinefleisch, 7 Euro f&uuml;r ein Kilo Rindfleisch. Gem&uuml;se oder Obst sind teilweise fast so teuer wie in Deutschland, qualitativ gute Waren sind &uuml;berhaupt sehr, sehr teuer. <\/p><p>F&uuml;r meine Familie ist das alles noch handhabbar, aber eine Veteranin muss sich von 30 Euro Rente im Monat nicht nur Lebensmittel, sondern auch noch ihre Medikamente kaufen. Brutal gesagt: Manche m&uuml;ssen entscheiden, ob sie an mangelnder medizinischer Versorgung oder an Hunger sterben wollen. Es gibt sehr viele, die mit 50 Euro Lohn im Monat auskommen oder keine Arbeit mehr haben.<\/p><p><strong>Wie &uuml;berleben die Menschen denn mit so wenig Geld?<\/strong><\/p><p>Es bedeutet sehr viel Stress, fast alle m&uuml;ssen enorm viel tun, um zu leben, zu &uuml;berleben. Ob es &uuml;berhaupt genug Arbeit gibt, wei&szlig; ich nicht. Auf jeden Fall gibt es kaum gut bezahlte T&auml;tigkeiten mehr, oft wird die Arbeit sehr schlecht entlohnt. Welcher Familienvater kann seine Familie mit 50 Euro im Monat durchbringen? Immer mehr Menschen gehen nach Russland, Polen oder Tschechien, um dort zu arbeiten. Drei Monate kann man ja fast &uuml;berall hin, aber das zerrei&szlig;t die Familien. Man kommt ja oft nur noch alle drei Monate f&uuml;r ein paar Tage zusammen. Die Kinder einer Nachbarin von mir sehen ihren Vater kaum noch. Sie bleibt jetzt wegen ihrer Kinder zuhause. Die meisten werden immer &auml;rmer. Unsere Mittelschicht ist fast komplett verschwunden. Einige wenige leben heute deutlich besser als fr&uuml;her, die Unterschiede zwischen Arm und Reich sind aber viel krasser geworden.<\/p><p>Viele kommen nur dank ihres eigenen Gartens &uuml;ber die Runden. Fast jeder, der ein Grundst&uuml;ck besitzt, baut Kartoffeln und Gem&uuml;se an. In der Stadt haben wir diese M&ouml;glichkeit nat&uuml;rlich nicht &ndash; da ist auch das Wasser zu teuer, das man ben&ouml;tigt, um Pflanzen zu bew&auml;ssern. <\/p><p><strong>Gibt es Unterst&uuml;tzung aus Russland?<\/strong><\/p><p>Ohne die Hilfe Russlands k&ouml;nnte die DNR nicht &uuml;berleben. So werden Altersheime oder Kliniken  mit Hilfsg&uuml;tern versorgt. Russland stellt Lebensmittel und auch Medikamente zur Verf&uuml;gung, die ich aber, wenn ich ins Krankenhaus gehe, teuer bezahlen muss. Auch fast jede Operation muss ich selbst finanzieren, w&auml;hrend sie f&uuml;r Ukrainer im Krankenhaus von Donezk kostenlos ist.<\/p><p><strong>Wie bitte &ndash; kostenlose Operationen f&uuml;r Ukrainer?<\/strong><\/p><p>Ja. Es gibt ein Programm &bdquo;Wiederkehr des Volkes&ldquo;, mit dem man die Bev&ouml;lkerung wieder zusammenf&uuml;hren will. Da es bei uns in Donezk sehr gute &Auml;rzte gibt, kommen viele Menschen von der anderen Seite der Frontlinie zu uns ins Krankenhaus.<\/p><p><strong>Sind du und deine Familie direkt vom Krieg betroffen?<\/strong><\/p><p>Ich lebe in einer Wohnung gut 5 Kilometer vom Flughafen und ziemlich weit vom Stadtrand entfernt. Trotzdem gab es zweimal massiven Beschuss, den wir aber ohne Sch&auml;den &uuml;berstanden haben.  Direkten Beschuss erleben wir jetzt keinen mehr &ndash; aber drei Mal pro Woche knallt es sicher bei uns in der N&auml;he. Besonders schlimm ist es meist abends, in der Nacht bis etwa morgens um f&uuml;nf Uhr. <\/p><p><strong>Wie schaut denn die Lage der alten Menschen aus?<\/strong><\/p><p>Es ist eine Katastrophe. Um ihre Rente von der Ukraine zu bekommen, m&uuml;ssen sie einmal alle 60  Tage in die Ukraine ausreisen und sich dort ihr Geld holen. Tun sie das einmal nicht, entf&auml;llt ihr Rentenanspruch. Sie m&uuml;ssen sich erneut bei den &Auml;mtern registrieren und die Rente wieder beantragen. F&uuml;r viele kranke alte Menschen eine unm&ouml;gliche Prozedur. Die Ger&uuml;chte besagen, dass pro Woche drei Rentner beim Warten an der Grenze umkommen. Ich habe es selbst schon erlebt, dass Menschen dort gestorben sind, w&auml;hrend wir auf die Einreise warteten. Die Rente der DNR reicht bei weitem nicht aus, schon gar nicht, wenn man die Kinder noch unterst&uuml;tzen muss.<\/p><p><strong>Verstehst du dich als Ukrainerin, Russin oder DNR-lerin?<\/strong><\/p><p>Mein Eltern sind Ukrainer, mein Bruder lebt in Russland, hat aber in der ukrainischen Armee gedient. Ich bin Ukrainerin und m&ouml;chte das auch bleiben. Es gibt ja auch vieles, mit dem ich in der DNR nicht einverstanden bin. Viele gute Ideen, viele Hoffnungen, die wir am Anfang hatten, sind inzwischen zerst&ouml;rt. Die Lage ist heute wirklich nicht gut. <\/p><p><strong>Was denkst du &uuml;ber die neuen russischen P&auml;sse?<\/strong><\/p><p>Das ist in meinen Augen ein zweischneidiges Schwert. F&uuml;r Menschen, die von der Ukraine keinen Pass bekommen, deren Pass ausgelaufen ist oder die beispielsweise in der Armee sind oder waren, ist es sicher ein unverzichtbares Dokument. Da ich selbst &uuml;ber einen biometrischen Pass der Ukraine verf&uuml;ge, ist ein russischer Pass f&uuml;r mich aber keine Option. Man bekommt ihn nur in Rostov am Don. Das bedeutet Reisekosten, dann die &Uuml;bersetzungskosten f&uuml;r die Geburtsurkunde und die Kosten f&uuml;r den Pass selbst &ndash; da kommen schnell 200 Euro zusammen. Au&szlig;erdem muss ich dann f&uuml;r Reisen nach Europa ein Visum beantragen, das mir mit Wohnsitz Donezk auch verweigert werden kann. Mit dem Pass der Ukraine kann ich jederzeit in die EU einreisen.<\/p><p><strong>Bist du selbst politisch aktiv?<\/strong><\/p><p>Nein. Ich war und bin nicht organisiert, in keiner Partei. Ich habe kein Vertrauen zu politischen Organisationen. Bei den Festen zum 1. Mai oder zum 9. Mai bin ich gerne dabei, aber schon wenn von der Schuldirektion angeordnet wird, dass zum Tag der Republik 20 Lehrer zu erscheinen haben, habe ich keine gro&szlig;e Lust, dabei zu sein. Ich habe auch genug zu tun, mein eigenes Leben und das meiner Familie zu organisieren.<\/p><p><strong>Wie beurteilst du die Lage in der DNR allgemein?<\/strong><\/p><p>F&uuml;r mich war der Krieg von Anfang an ein Wahnsinn, der nur zu menschlichem Leiden f&uuml;hren konnte. Wie bereits erw&auml;hnt, es gab in der DNR anf&auml;nglich gute Ideen, die aber dann von machtorientierten Menschen missbraucht wurden. Der Tod von Pr&auml;sident Alexander Zakharchenko war f&uuml;r fast alle Menschen in der DNR eine gro&szlig;e Trag&ouml;die. Er war sehr menschlich und problemorientiert, wollte den Menschen helfen.  <\/p><p>Die neue Regierung der DNR ist &hellip; immer noch neu. Neue Besen kehren gut. Es wird aber wieder privatisiert &ndash; auch das, was erst durch die fr&uuml;here Regierung ins Volkseigentum &uuml;bertragen wurde. Man sieht zunehmend mehr Oligarchen. Die sind zwar noch nicht ganz so reich wie in der Ukraine, die Mechanismen dahinter sind aber leider die gleichen. Kriegsgewinnler sieht man &uuml;berall, teure Autos, teure Wohnungen, purer Luxus, w&auml;hrend die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung immer &auml;rmer wird.<\/p><p>Das Bewusstsein, dass letzten Endes die normale Bev&ouml;lkerung nur leidet, w&auml;hrend einige wenige sich bereichern, wird auf beiden Seiten der Frontlinie immer st&auml;rker! W&auml;hrend ich in der Anfangszeit oft mit meinen ukrainischen Freunden und Bekannten gestritten habe, merken sie es jetzt immer deutlicher, dass auch sie zu den Verlierern geh&ouml;ren. Arbeitspl&auml;tze gehen verloren, die Wirtschaft wird immer schw&auml;cher, vieles wurde privatisiert. In Notf&auml;llen fehlt jegliche soziale Absicherung. Auch wenn die Menschen in der Ukraine nicht unter Beschuss leiden m&uuml;ssen, ihre Lage hat sich in den letzten 5 Jahren erheblich verschlechtert. <\/p><p>Besonders schlimm ist die Situation f&uuml;r junge Menschen, Kinder und insbesondere die Jugendlichen. Sie f&uuml;hlen sich teilweise isoliert, im Stich gelassen, eingesperrt. Sie sehen keine Zukunft f&uuml;r sich, haben jetzt 5 Jahre Leid hinter sich. Das belastet mich nat&uuml;rlich als Lehrerin, da ist nicht sehr viel Freude auf die Zukunft zu sp&uuml;ren, was in diesem Alter eigentlich normal w&auml;re.<\/p><p><strong>Hast du denn Hoffnung f&uuml;r die Zukunft?<\/strong><\/p><p>Ich hoffe sehr, dass dieser Krieg, dieser Wahnsinn irgendwann endet. Das Leid kann nicht endlos so weitergehen. Ohne Hoffnung geht es nicht.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>[<a href=\"#note_*\" name=\"foot_*\">&laquo;*<\/a>] Den NachDenkSeiten ist die Identit&auml;t der Gespr&auml;chspartnerin bekannt.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Titelbild: IgorGolovniov \/ shutterstock.com<br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/cd837a872d2a405392ea37e4bdd5a944\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt Prominente aus der Ukraine und dem Donbass, &uuml;ber die man lesen kann bzw. die in Interviews zu Wort kommen. Politiker, Aktivisten, humanit&auml;re Helfer auf beiden Seiten der Frontlinie findet man &ndash; zwar selten, aber doch immer wieder &ndash; in den Medien. 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