{"id":52729,"date":"2019-06-24T08:51:31","date_gmt":"2019-06-24T06:51:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52729"},"modified":"2019-06-24T08:51:31","modified_gmt":"2019-06-24T06:51:31","slug":"hinweise-des-tages-3391","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52729","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52729#h01\">Donald Trump begr&uuml;ndet gestoppten Iran-Angriff mit zu hoher Opferzahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52729#h02\">L&uuml;bcke-Mord<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52729#h03\">Oskar Lafontaine in Ramstein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52729#h04\">Forget Bernie vs. Warren. Focus on Growing the Progressive Base and Defeating Biden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52729#h05\">Das M&auml;rchen von den Spitzenkandidaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52729#h06\">Der griechische Kanarienvogel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52729#h07\">22 Millionen Million&auml;ren geh&ouml;rt die H&auml;lfte des weltweiten Verm&ouml;gens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52729#h08\">Quandt-Familie will BMW vor fremden Investoren sch&uuml;tzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52729#h09\">&bdquo;Ein vergiftetes Angebot&ldquo; &ndash; Die Reaktionen auf den Mietendeckel der Deutsche Wohnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52729#h10\">No 417<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52729#h11\">Wir brauchen endlich mehr Personal im &ouml;ffentlichen Dienst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52729#h12\">Wie Deutschland im Kampf gegen Plastikm&uuml;ll versagt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52729#h13\">Die Justiz muss in der P&ouml;belh&ouml;lle Internet f&uuml;r Ordnung sorgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52729#h14\">Mit einer Auflage trifft das Verwaltungsgericht das Neonazi-Festival schwer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52729#h15\">&Uuml;bersprungshandlungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52729#h16\">Vorsitzende Dreyer bekr&auml;ftigt Anspruch der SPD aufs Kanzleramt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52729#h17\">Die Gr&uuml;nen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52729#h18\">Kein Krieg gegen den Iran!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Donald Trump begr&uuml;ndet gestoppten Iran-Angriff mit zu hoher Opferzahl<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump hat best&auml;tigt, dass er einen milit&auml;rischen Angriff auf den Iran kurzfristig gestoppt hat. Auf Twitter begr&uuml;ndete Trump diese Entscheidung mit einer unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hohen Zahl zu erwartender Opfer. Ein General habe ihn informiert, dass mit 150 Toten zu rechnen gewesen sei.<br>\nDie Sanktionen gegen den Iran m&uuml;ssten bestehen bleiben, schrieb er weiter: Der Iran d&uuml;rfe niemals Atomwaffen haben.<br>\nDer Milit&auml;rschlag war nach Aussage Trumps als Reaktion auf den Abschuss einer US-amerikanischen Aufkl&auml;rungsdrohne geplant gewesen. In der Nacht zum Donnerstag hatte der Iran eine unbemannte Drohne des US-Milit&auml;rs mit einer Boden-Luft-Rakete abgeschossen. Die iranische Regierung gibt an, dass die Drohe in iranischen Luftraum eingedrungen sei. Nach Darstellung der US-Regierung befand sie sich hingegen &uuml;ber internationalen Gew&auml;ssern. Irrt&uuml;mlich nannte Trump in seinen Tweets den Montag als Zeitpunkt des Abschusses der Drohne. Er schrieb weiter, er habe &ldquo;keine Eile&rdquo;, der iranischen F&uuml;hrung eine milit&auml;rische Antwort zu geben. Das US-Milit&auml;r sei einsatzbereit.<br>\nDazu, welche Ziele im Iran angegriffen werden sollten, machte der US-Pr&auml;sident keine Angaben. Die New York Times berichtete, der Milit&auml;rschlag h&auml;tte sich gegen Radarstationen und Raketenbatterien im Iran richten sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2019-06\/donald-trump-bestaetigt-kurzfristigen-stopp-eines-angriffs-auf-den-iran\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Da f&auml;llt einem nichts mehr ein und die Bundesregierung r&uuml;hrt in einer unglaublichen Unterw&uuml;rfigkeit gegen&uuml;ber der Kriegstreiberei der USA keinen Finger, die kommende Eskalation zu verhindern. Merkel als angeblich gro&szlig;e Gegnerin Trumps, eigentlich nur noch zum Weinen. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Be&auml;ngstigend und verst&ouml;rend ist auch, dass kein Leitartikler &uuml;berhaupt noch die Idee kommt, die Handlungsoptionen der USA am V&ouml;lkerrecht zu messen. Wir sprechen hier immerhin &uuml;ber einen nicht vom V&ouml;lkerrecht gedeckten kriegerischen Akt. <\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: &bdquo;Iran hat keinen Jagdschein f&uuml;r den Nahen Osten&ldquo;<\/strong><br>\nDer Nationale Sicherheitsberater des amerikanischen Pr&auml;sidenten, John Bolton, hat am Sonntag eine klare Warnung in Richtung Teheran ausgesprochen. &bdquo;Unser Milit&auml;r ist wieder aufgebaut, neu und jederzeit einsatzbereit, bei weitem das beste der Welt&ldquo;, sagte Bolton bei einem Treffen mit dem israelischen Ministerpr&auml;sidenten Benjamin Netanjahu in Jerusalem. Pr&auml;sident Donald Trump habe einen geplanten Angriff auf Iran nur &bdquo;zum gegenw&auml;rtigen Zeitpunkt&ldquo; gestoppt, sagte Bolton.<br>\nDie Vereinigten Staaten werden laut Bolton weitere scharfe Sanktionen gegen Iran verh&auml;ngen. &bdquo;Iran darf nie Atomwaffen haben&ldquo;, sagte Bolton. Die F&uuml;hrung in Teheran dementiert Vorw&uuml;rfe, sie strebe nach dem Bau einer Atombombe. Nach Angaben der Internationalen Atomenergiebeh&ouml;rde (IAEA) hat Iran die Auflagen des Wiener Atomabkommens bislang nicht verletzt. Das Abkommen soll den Bau einer iranischen Atombombe verhindern.<br>\nBolton warf Iran auch eine Destabilisierung der gesamten Nahost-Region vor. &bdquo;Weder der Iran noch andere feindliche Akteure sollten die Vorsicht der Vereinigten Staaten als Schw&auml;che missverstehen&ldquo;, sagte Bolton. &bdquo;Niemand hat ihnen einen Jagdschein f&uuml;r den Nahen Osten ausgestellt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/bolton-iran-hat-keinen-jagdschein-fuer-den-nahen-osten-16249931.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Aber die USA d&uuml;rfen offensichtlich einen &bdquo;Jagdschein&ldquo; haben &ndash; und zwar nicht lediglich f&uuml;r den Nahen Osten, sondern f&uuml;r die ganze Erde, oder was m&ouml;chte der Nationale Sicherheitsberater vom US-Pr&auml;sidenten der Weltbev&ouml;lkerung mitteilen? Rund um den Globus haben die USA ihre Soldaten stationiert. In etliche Konflikte sind die USA mittel- oder unmittelbar beteiligt. Ist daher der Gedanke, dass vielmehr die USA eine Politik der internationalen Destabilisierung betreiben, nicht naheliegend?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>L&uuml;bcke-Mord<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Seehofer will Entzug von Grundrechten pr&uuml;fen<\/strong><br>\nBundesinnenminister Horst Seehofer will als Konsequenz aus dem Mordfall L&uuml;bcke den Kampf gegen den Rechtsextremismus deutlich verst&auml;rken. Wenn sich die Annahmen im Fall des get&ouml;teten Kasseler Regierungspr&auml;sidenten best&auml;tigten, &bdquo;ist die Entwicklung brandgef&auml;hrlich&ldquo;, warnte der CSU-Politiker in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Der Rechtsextremismus sei &bdquo;zu einer echten Gefahr geworden&ldquo;. Seehofer stellte den Rechtsextremismus auf eine Stufe mit dem islamistischen Terror und mit der Gefahr durch Reichsb&uuml;rger.<br>\nPr&uuml;fen will der Minister, Demokratiefeinden Grundrechte zu entziehen. Einen entsprechenden Vorsto&szlig; hatte der ehemalige CDU-Generalsekret&auml;r Peter Tauber unternommen. &bdquo;Wir sind das Verfassungsressort. Wir werden die M&ouml;glichkeiten ernsthaft pr&uuml;fen&ldquo;, betonte Seehofer.<br>\nIn Artikel 18 des Grundgesetzes, der laut Tauber noch nie angewendet wurde, hei&szlig;t es: &bdquo;Wer die Freiheit der Meinungs&auml;u&szlig;erung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Abs. 1), die Lehrfreiheit (Artikel 5 Abs. 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a) zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mi&szlig;braucht, verwirkt diese Grundrechte. Die Verwirkung und ihr Ausma&szlig; werden durch das Bundesverfassungsgericht ausgesprochen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/seehofer-zu-tauber-idee-entzug-von-grundrechten-pruefen-16248474.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das ist wirklich irre. Nat&uuml;rlich ist Rechtsextremismus nicht akzeptabel und w&uuml;rden Rechtsextreme gerne fremden Menschen die Rechte beschneiden &ndash; aber die Grundrechte hei&szlig;en &ldquo;Grundrechte&rdquo;, weil sie das Fundament sind und f&uuml;r alle gelten, auch f&uuml;r Menschen, deren politische Einstellung einem nicht pa&szlig;t. F&uuml;r alles andere (Beleidigung, Bedrohung, K&ouml;rperverletzung, Mord&hellip;) ist das Strafrecht zust&auml;ndig, und zwar ebenfalls f&uuml;r alle Menschen gleicherma&szlig;en. Das letzte Mal, als Grundrechte f&uuml;r einzelne Gruppen (z. B. aufgrund der politischen Gesinnung) abgeschafft wurden, war 1933, und dahin wollen wir hoffentlich nicht zur&uuml;ck. Besonders schlimm, wo Seehofer als Innenminister das Grundgesetz sch&uuml;tzen, nicht demontieren soll.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Nach L&uuml;bcke-Mord: Seehofer und Maas warnen vor Rechtsterrorismus<\/strong><br>\nSollten sich die Annahmen im Fall L&uuml;bcke best&auml;tigen, sei die Entwicklung brandgef&auml;hrlich, warnte Innenminister Seehofer von der CSU in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Der Rechtsextremismus sei zu einer echten Gefahr geworden. Der Minister stellt den Rechtsextremismus dabei auf eine Stufe mit islamistischem Terror und der Gefahr durch Reichsb&uuml;rger.<br>\n&ldquo;Dieser Mord motiviert mich, alle Register zu ziehen, um die Sicherheit zu erh&ouml;hen.&rdquo; Bundesinnenminister Horst Seehofer, CSU<br>\nSeehofer erkl&auml;rte weiter, es sei Pflicht, das Menschenm&ouml;gliche zu tun, um jene zu sch&uuml;tzen, die bedroht werden.<br>\n&ldquo;Beleidigung, Verleumdung und Volksverhetzung geh&ouml;ren offline wie online verfolgt.&rdquo; Bundesinnenminister Horst Seehofer, CSU (&hellip;)<br>\n&Auml;hnlich &auml;u&szlig;erte sich Au&szlig;enminister Heiko Maas. Der SPD-Politiker schreibt in einem Gast-Beitrag f&uuml;r die Bild-Zeitung, der L&uuml;bcke-Mord erinnere ihn an die Mordserie des NSU. 80 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs w&uuml;rden Politiker wegen ihrer &Uuml;berzeugungen wieder Opfer von Rechtsterroristen. Das zeige, wovor viele auch jetzt noch die Augen verschl&ouml;ssen: Deutschland habe ein Terrorproblem.<br>\nMaas forderte, Rechtsterrorismus als solchen zu benennen und nicht von Einzelf&auml;llen oder Amokl&auml;ufen zu sprechen. Der Au&szlig;enminister rief dazu auf, auch im pers&ouml;nlichen Umfeld deutlich Stellung zu beziehen.<br>\n&ldquo;Halten wir gegen, wenn Diskussionen in der Familie, im Freundeskreis, im Betrieb oder im Sportverein in dumpfe Vorurteile abgleiten! Das erfordert Mut und Haltung. Das ist anstrengend, aber es geht um unser Miteinander, um die Zukunft unserer Gesellschaft.&rdquo; Bundesau&szlig;enminister Heiko Maas, SPD<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/nach-luebcke-mord-seehofer-und-maas-warnen-vor-rechtsterrorismus,RU6BqYU\">BR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wie passend. Der Eine verantwortet als Bundesinnenminister die vertuschte Verwicklung der Inlandsgeheimdienste in rechtsterroristische Strukturen, der Andere sch&uuml;ttelt als Au&szlig;enminister lupenreinen Faschisten wie Bolsonaro die Hand &ndash; unglaubw&uuml;rdiger kann ein Appell gegen Rechtsterrorismus kaum ausfallen. <\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu vor allem die Beitr&auml;ge zum NSU-Komplex auf den NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45074\">Der NSU-Jahrhundertprozess und ein Scheinurteil<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>L&uuml;bcke stand auf Liste des NSU<\/strong><br>\nDer Name des mutma&szlig;lich von einem Rechtsextremisten ermordeten Walter L&uuml;bcke findet sich auch auf einer Liste des &ldquo;Nationalsozialistischen Untergrunds&rdquo; (NSU). Die Rechtsterroristen f&uuml;hrten den Kasseler Regierungspr&auml;sidenten in einer Liste mit 10.000 Namen von Personen und Objekten, die dem SPIEGEL vorliegt. Zun&auml;chst hatte der &ldquo;Tagesspiegel&rdquo; dar&uuml;ber berichtet.<br>\nL&uuml;bckes Name findet sich weiter hinten auf der Liste, in der das rechtsextreme Terrornetzwerk nach SPIEGEL-Informationen auch seine Privatanschrift sowie die Telefonnummer gespeichert hatte. Ob f&uuml;r den CDU-Politiker wegen dieses Eintrags eine Gefahr bestand, ist unklar. Der NSU war 2011 enttarnt worden, die massiven Anfeindungen aus dem rechten Milieu gegen L&uuml;bcke wegen seiner liberalen Haltung in Asylfragen begannen im Jahr 2015. L&uuml;bcke war seit Mai 2009 Regierungspr&auml;sident in Kassel.<br>\nInzwischen pr&uuml;ft das Landeskriminalamt in Sachsen im Mordfall L&uuml;bcke m&ouml;gliche Kontakte des Tatverd&auml;chtigen zur Neonazi-Szene im Freistaat, wie Landesinnenminister Roland W&ouml;ller sagte. &ldquo;Wir m&uuml;ssen alle Anzeichen, alle Hinweise ernst nehmen&rdquo;, so der CDU-Politiker. &ldquo;Rechtsextremistische Gruppierungen sind eine Gefahr und dem m&uuml;ssen wir fr&uuml;hzeitig entgegentreten.&rdquo;<br>\nZuvor hatte die &ldquo;Tagesschau&rdquo; unter Berufung auf Recherchen des ARD-Magazins &ldquo;Monitor&rdquo; berichtet, dass der Tatverd&auml;chtige Stephan E. im M&auml;rz 2019 an einem Neonazitreffen im s&auml;chsischen M&uuml;cka teilgenommen haben soll. Dort soll er demnach zusammen mit Mitgliedern des Neonazi-Netzwerks &ldquo;Combat 18&rdquo; und der Neonazi-Vereinigung &ldquo;Brigade 8&rdquo; fotografiert worden sein.<br>\nSPD und Gr&uuml;ne forderten von Sachsens Innenminister Roland W&ouml;ller (CDU) rasche Aufkl&auml;rung. Das Treffen in M&uuml;cka mit rund 200 Teilnehmern sei dem Verfassungsschutz in Sachsen bekannt gewesen, sagte ein Beh&ouml;rdensprecher. Auch das Innenministerium in Th&uuml;ringen pr&uuml;ft m&ouml;gliche Verbindungen, wie Innenminister Georg Maier (SPD) auf SPIEGEL-Anfrage best&auml;tigte (&hellip;).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/walter-luebcke-stand-auf-liste-des-nsu-a-1273763.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Sofortiges Verbot von &bdquo;Combat 18&ldquo; und Abzug aller V-Leute &ndash; neonazistische Terror-Struktur muss zerschlagen werden<\/strong><br>\nNach einem Bericht des Magazins Monitor in Zusammenarbeit mit der Rechercheplattform EXIF soll mit Stephan E. der mutma&szlig;liche M&ouml;rder des hessischen Regierungspr&auml;sidenten Walter L&uuml;bcke noch am 23. M&auml;rz 2019 an einem konspirativ organisierten Konzert im s&auml;chsischen M&uuml;cka teilgenommen haben, das auf &bdquo;Combat 18&ldquo; zur&uuml;ckgeht. Die Veranstaltung zeigt die bundesweite Vernetzung der Gruppe, die sich auf die bereits im Jahr 2000 verbotene &bdquo;Blood &amp; Honour&ldquo;-Organisation bezieht und als deren bewaffneter Arm gilt. Bei dem Veranstaltungsort handelt es sich um das &bdquo;Clubhaus&ldquo; der ebenfalls bundesweit aktiven neonazistischen Rocker-Gruppierung &bdquo;Brigade 8&ldquo;. Neben Stephan E. beteiligte sich an der Veranstaltung u.a. Stanley R., der als einer der Anf&uuml;hrer von &bdquo;Combat 18&ldquo; gilt. Bereits im vergangenen Jahr hatte EXIF belegt, dass &bdquo;Combat 18&ldquo; in mehreren Bundesl&auml;ndern ausgedehnte Strukturen aufbaut und mit Schusswaffen trainiert.<br>\n&bdquo;Eine m&ouml;gliche Mitgliedschaft von Stephan E., aber auch eine m&ouml;gliche Verwicklung der Gruppe in den Mord an Walter L&uuml;bcke, m&uuml;ssen jetzt in den Mittelpunkt der Ermittlungen r&uuml;cken. Die zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden in Bund und L&auml;ndern m&uuml;ssen sofort aktiv werden &ndash; hier ist Gefahr im Verzug. Geheimdienste m&uuml;ssen ihr Wissen umfangreich offenlegen und durch Abzug aller V-Leute den Weg frei machen, damit Quellenschutz nicht die Strafverfolgung hindert.<br>\nUns ist unverst&auml;ndlich, warum nicht l&auml;ngst gehandelt wurde. Auch m&ouml;gliche Verbindungen von Stephan E. und seinem politischen Umfeld zum NSU-Komplex m&uuml;ssen schleunigst ausgeleuchtet werden &ndash; hier sehen wir den Generalbundesanwalt gefordert. Mehrere Kontaktpersonen von E. waren bei den Ermittlungen zu der rassistischen Mordserie bekannt geworden. Deren Rolle k&ouml;nnte jetzt in einem neuen Licht erscheinen. Die Gefahr, dass sich erneut rechtsterroristische Strukturen ausbilden &ndash; oder sie weiterhin geschont bleiben &ndash; ist akut. Wir fordern auf zur Solidarit&auml;t mit allen Betroffenen rechter Drohungen und Gewalt&ldquo;, erkl&auml;ren die LINKE-Abgeordneten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.martinarenner.de\/nc\/uebersicht\/aktuelles\/detail\/news\/sofortiges-verbot-von-combat-18-und-abzug-aller-v-leute-neonazistische-terror-struktur-muss-zerschla-1\/?fbclid=IwAR3mEvuYone0cVWlZC0cN9BUXBcSMllHZ-BKeUb5F7iFzAsYullnSVX-PG8\">Martina Renner<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Oskar Lafontaine in Ramstein<\/strong><br>\nHeute morgen haben Sahra und ich uns mit J&uuml;rgen und Frederic Todenh&ouml;fer in M&uuml;nchen getroffen. Unser Thema: Auch wenn Trump in letzter Sekunde einen Milit&auml;rschlag gegen den Iran abgesagt hat, wollen die Kriegsverbrecher Verteidigungsminister Mike Pompeo und Sicherheitsberater John Bolton trotz des Elends, dass sie in Afghanistan, im Irak, in Libyen und Syrien angerichtet haben, einen weiteren Krieg.<br>\nUnsere Forderung: Die US-Milit&auml;reinrichtungen in Deutschland und der Luftraum &uuml;ber der Bundesrepublik d&uuml;rfen nicht f&uuml;r weiteres v&ouml;lkerrechtswidriges Morden genutzt werden. Es ist eine Schande, dass vor allem von Ramstein aus in aller Welt Menschen ermordet werden.<br>\nKommt zur Kundgebung am Samstag, 29.Juni, in Ramstein. Ich spreche ab etwa 14.45 Uhr.<br>\nVon deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/2372922899435830\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Forget Bernie vs. Warren. Focus on Growing the Progressive Base and Defeating Biden<\/strong><br>\nA few days ago, I shared what I thought was a fairly innocuous observation about a fundamental difference between Elizabeth Warren and Bernie Sanders. Warren spends most of her campaign unpacking and explaining detailed policy proposals, many of them excellent, while Sanders splits his emphasis between his own strong plans and his calls for the political revolution he has consistently said will be required for any substantive progressive policy wins.<br>\n&ldquo;Smart policies are very important,&rdquo; I tweeted. &ldquo;But we don&rsquo;t lose because we lack smart policies, we lose because we lack sufficient power to win those policies up against entrenched elite forces that will do anything to defeat us.&rdquo;<br>\nWithin seconds, I was in the grip of a full-on 2016 primary flashback. I was accused of being a shill for Bernie and an enemy of Warren (I&rsquo;m neither). My feed filled up with partisans of both candidates hurling insults at each other: She gets things done, he is all talk; she&rsquo;s a pretender, he&rsquo;s the real deal; he has a gender problem, hers is with race; she&rsquo;s in the pocket of the arms industry, he&rsquo;s an easy mark for Donald Trump; he should back her because she&rsquo;s a woman, she should back him because he started this wave. And much more too venal to mention.<br>\nI immediately regretted saying anything (as is so often the case on that godforsaken platform). Not because the point about outside movement power is unimportant, but because I had been trying to put off getting sucked into the 2020 horserace for as long as possible.<br>\nLiberals in the U.S. often say the Trump presidency is Not Normal. And yeah, it&rsquo;s a killer-clown horror show. But the truth is that from most outsider perspectives, there is nothing about U.S. politics that is normal &mdash; particularly the interminable length of campaigns. Normal countries have federal elections that consume two, maybe three months of people&rsquo;s political lives once every four to five years; Canada caps federal campaigns at 50 days, Japan at 12. In the U.S., on the other hand, there&rsquo;s a total of about nine months in every four-year cycle when politics is not consumed by either a presidential or midterm horserace.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2019\/06\/21\/bernie-sanders-elizabeth-warren-progressive\/\">Naomi Klein in The Intercept<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Das M&auml;rchen von den Spitzenkandidaten<\/strong><br>\nNun ist das Spitzenkandidatenmodell, auf das sich das Europaparlament verst&auml;ndigt hatte, auch offiziell beerdigt. Weder Manfred Weber noch Frans Timmermans werden EU-Kommissionspr&auml;sident. Die Staats- und Regierungschefs k&ouml;nnen sich auf keinen von beiden verst&auml;ndigen und auch das EU-Parlament bekommt keine Mehrheit f&uuml;r irgendwen oder irgendetwas organisiert. Doch die Idee eines Spitzenkandidaten war von vornherein zum Scheitern verurteilt. Man kann eben nicht einfach etwas erfinden und die Vertr&auml;ge der EU, die etwas v&ouml;llig anderes regeln, unangetastet lassen.<br>\nIn Br&uuml;ssel ist alles wie immer. Um die Spitzenposten wird geschachert. Bei der Wahl des Kommissionspr&auml;sidenten triumphiert Macron &uuml;ber Merkel, so berichten es die Medien. Europa ist eben nicht die Antwort, k&ouml;nnte man in Abwandlung eines schlechten Wahlkampfslogans sagen. In Europa prallen vielmehr die nationalen Interessen ganz offen aufeinander. Bisher gaben die deutschen Oberlehrer stets den Ton an. Das hat sich mittlerweile ge&auml;ndert. Die Lame Duck Merkel hat mit Manfred Weber und Jens Weidmann, der f&uuml;r den Posten des EZB-Chefs gehandelt wird, ordentlich daneben gegriffen. (&hellip;)<br>\n&Uuml;ber den einflussreichen Spitzenbeamten Martin Selmayr wird aber nur wenig diskutiert.<br>\nDer Generalsekret&auml;r der EU-Kommission, der unter skandal&ouml;sen Umst&auml;nden und ohne Beteiligung des Parlaments an seinen Top-Job gelangte, ist auch verantwortlich daf&uuml;r, dass die mittlerweile vom EuGH abgelehnte deutsche Pkw-Maut von der Kommission &uuml;berraschend gebilligt wurde. Manfred Weber und Martin Selmayr im Duett, das w&auml;re der Albtraum unter den Albtr&auml;umen. Zudem stimmt der Eindruck einfach nicht, dass die Deutschen bei der Besetzung der Posten seit l&auml;ngerer Zeit zu kurz gekommen w&auml;ren. Mit diesem Mythos hat schon Eric Bonse im letzten Jahr aufger&auml;umt.<br>\nDeutsche f&uuml;hren die Europ&auml;ische Investitionsbank, den Euro-Rettungsschirm, den Rechnungshof und das Sekretariat im Europaparlament, wo fast alle Fraktionen von Deutschen gef&uuml;hrt werden.<br>\nEs ist h&ouml;chste Zeit f&uuml;r weniger deutschen Einfluss in der Europ&auml;ischen Union.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/190623das-marchen-von-den-spitzenkandidaten\">TauBlog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Besonders grotesk ist, dass nun ausgerechnet die EVP in der Position ist, sich selbst als Gralsh&uuml;ter der parlamentarischen Demokratie auf europ&auml;ischer Ebene zu feiern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der griechische Kanarienvogel<\/strong><br>\nGriechenlands Wirtschaft leidet immer noch unter dem Spardiktat, w&auml;hrend seine Staatsanleihen hohe Ertr&auml;ge abwerfen. Diese Diskrepanz muss &Ouml;konomen und Politikern zu denken geben. Sie sollten Griechenland so sorgf&auml;ltig beobachten wie einst Bergleute den Kanarienvogel in der Kohlemine. Wenn der von der Stange fiel, drohte Gefahr. (&hellip;)<br>\nDa 85 Prozent der griechischen Schulden au&szlig;erhalb der M&auml;rkte liegen, R&uuml;ckzahlungen auf die Zeit nach 2032 verschoben wurden und weitere 30 Milliarden Euro an offiziellen Krediten an die griechische Regierung vergeben werden, damit ihre R&uuml;ckzahlungen an alle gedeckt sind, k&ouml;nnen sich Investoren auf den kleinen Teil der griechischen Schulden konzentrieren, der sich noch in privater Hand befindet. Solange die griechische Regierung den europ&auml;ischen Beh&ouml;rden unterworfen ist, k&ouml;nnen H&auml;ndler kein Geld bei Anleihen verlieren, die Griechenland mit Zinsen von &uuml;ber 3 Prozent ausgibt, zu einer Zeit, in der sich die Renditen deutscher Bundesanleihen um die Null bewegen.<br>\nDie meisten Kommentatoren sind entschlossen, optimistisch zu bleiben, und verweisen darauf, dass die durchschnittliche griechische Schuldenlaufzeit 26 Jahre betr&auml;gt. Das sei mehr als die sieben Jahre f&uuml;r Italien und Spanien oder zehn Jahre f&uuml;r Portugal. Die griechische Wirtschaft habe somit die Chance, sich richtig zu erholen. Was sie verschweigen, sind die unm&ouml;glichen Sparauflagen, die f&uuml;r griechischen Gl&auml;ubiger verbunden sind: permanente prim&auml;re Haushalts&uuml;bersch&uuml;sse (ohne Schuldentilgung) von 2,2 bis 3,5 Prozent des BIP bis 2060. Mit anderen Worten: griechische Unternehmen m&uuml;ssen weiterhin durchschnittlich 75 Prozent ihrer Gewinne (einschlie&szlig;lich Sozialversicherungsbeitr&auml;ge) an den Staat zahlen, w&auml;hrend die Gesamtsteuerbelastung im benachbarten Bulgarien nicht mehr als 22 Prozent betr&auml;gt.<br>\nKurz gesagt ist Griechenland vom &bdquo;Ground Zero&ldquo; der Eurokrise und dem besten Beispiel f&uuml;r ihr Missmanagement durch die EU-Beh&ouml;rden zu einem perfekten Beispiel daf&uuml;r geworden, wie finanzielle &Uuml;berschw&auml;nglichkeit auf dem R&uuml;cken wirtschaftlichen Elends ausgetragen werden kann. Der beunruhigendste Aspekt dieser Disparit&auml;t ist, dass gewinnorientierte H&auml;ndler nicht falsch liegen, wenn sie die Wertpapiere eines untergehenden Landes aufkaufen. Aus ihrer kurzfristigen Perspektive ist es ein unwiderstehliches Spiel &ndash; und ihre Gewinnmarge gibt ihnen recht. Doch nur weil H&auml;ndler mit griechischen Verm&ouml;genswerten eine Menge Geld machen, verbessert sich die zugrunde liegende Realit&auml;t nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++c4e8be8a-9402-11e9-9aaf-52540088cada\">Yanis Varoufakis in Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>22 Millionen Million&auml;ren geh&ouml;rt die H&auml;lfte des weltweiten Verm&ouml;gens<\/strong><br>\nDie Schere zwischen Arm und Reich geht immer mehr auseinander. So ist die Zahl der Million&auml;re im vergangenen Jahr erneut gewachsen, wie aus dem am Donnerstag ver&ouml;ffentlichten &ldquo;Global Wealth Report&rdquo; der Beratungsfirma Boston Consulting (BCG) hervorgeht. Demzufolge gab es 2018 insgesamt 22,1 Millionen Million&auml;re auf der Welt, ein Plus von zwei Prozent.<br>\nZwei Drittel dieser Million&auml;re leben in den USA. &ldquo;Dahinter folgen mit den meisten Million&auml;rshaushalten China (1,3 Millionen), Japan (1,1 Millionen) und die Schweiz (0,5 Millionen)&rdquo;, hei&szlig;t es in der am Donnerstag ver&ouml;ffentlichten Studie. Mit 0,4 Millionen Reichen landeten Gro&szlig;britannien, Frankreich, Italien, Kanada und Deutschland auf Platz f&uuml;nf.<br>\nDabei besitzen die US-Amerikaner 74 Billionen Dollar und die Chinesen 18 Billionen Dollar. Das Finanzverm&ouml;gen aller Deutschen ist der Studie zufolge 2018 um 1,9 Prozent auf 6,5 Billionen Euro gestiegen. Die Deutschen legten 41 Prozent ihres Finanzverm&ouml;gens auf Sparkonten oder bar zur&uuml;ck, fast gleich viel h&auml;tten sie in Pensionskassen und Lebensversicherungen, nur 19 Prozent in Aktien. (&hellip;)<br>\nDie 22,1 Millionen Million&auml;re &ndash; etwa drei Promille der Weltbev&ouml;lkerung &ndash; besitzen laut BCG etwa die H&auml;lfte des weltweiten Verm&ouml;gens. Vor drei Jahren waren es nur 43 Prozent.<br>\nDas private Finanzverm&ouml;gen in Bargeld, Aktien, Wertpapieren und Fonds sei 2018 um 1,6 Prozent auf gut 206 Billionen Euro gewachsen, teilte BCG weiter mit. Damit ist das Verm&ouml;gen der Reichen allerdings langsamer gewachsen als noch im Vorjahr, als das Plus noch sieben Prozent betrug. Grund f&uuml;r den D&auml;mpfer war zum einen die Talfahrt an den Aktienm&auml;rkten zum Ende des Jahres, die auch auf die Anlageportfolios durchschlug. Zudem wachse die Wirtschaft in Asien langsamer als zuletzt und die niedrigen Zinsen in Teilen Europas lasteten auf den Verm&ouml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/lifestyle\/artikel\/boston-consulting-group-millionaere-besitzen-haelfte-des-weltweiten-vermoegens-a-1273343.html\">manager magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Quandt-Familie will BMW vor fremden Investoren sch&uuml;tzen<\/strong><br>\nEs sind die Sorgen der Superreichen. Vor allem, wenn es sich um &uuml;ber mehrere Generationen angeh&auml;uftes Verm&ouml;gen handelt, das auf die Nachkommen &uuml;bertragen werden soll. Die BMW-Hauptanteilseigner Susanne Klatten und Stefan Quandt haben jetzt in einem Interview mit dem &bdquo;Manager Magazin&ldquo; klargestellt, dass sie sich als &bdquo;unternehmerische Aktion&auml;re&ldquo; bei dem bayerischen Automobilkonzern verstehen und die Langfristperspektive im Blick h&auml;tten.<br>\nMit Blick auf einen m&ouml;glichen Todesfall und die Erbschaftsteuer erkl&auml;rte Stefan Quandt, dass alle m&ouml;glichen Vorkehrungen getroffen w&uuml;rden, &bdquo;dass wir dann nicht an die Substanz gehen m&uuml;ssen&ldquo;. Der 53-j&auml;hrige Milliard&auml;r warnt davor, dass sich die Anteilsverh&auml;ltnisse am Konzern andernfalls &auml;ndern k&ouml;nnten: &bdquo;T&auml;ten wir das nicht, k&ouml;nnten pl&ouml;tzlich weite Teile von BMW den Chinesen oder arabischen Scheichs geh&ouml;ren&ldquo;, die dann m&ouml;glicherweise die Aktienpakete aufkaufen w&uuml;rden, falls die Erbschaftsteuer in Cash f&auml;llig w&auml;re.<br>\n&bdquo;Das kann volkswirtschaftlich und gesellschaftlich nicht der richtige Weg sein&ldquo;, sagte der Unternehmer in einem gemeinsamen Interview mit seiner Schwester im &bdquo;Manager Magazin&ldquo;. Daher hoffe er, dass BMW auch in der n&auml;chsten Generation einen Gro&szlig;aktion&auml;r Quandt habe.<br>\nDie Geschwister als BMW-Hauptanteilseigner versuchen offensichtlich zu wiederholen, was ihre 2015 verstorbene Mutter Johanna Quandt vorexerzierte. &Uuml;ber eine zeitliche Streckung der Verm&ouml;gens&uuml;bertragung wurden dabei f&auml;llige Steuern &uuml;ber Jahre verteilt und m&ouml;glichst niedrig gehalten. Wie viel Schenkungsteuer ihr Familienzweig bezahlt hat, deckten die Geschwister, die zusammen knapp 47 Prozent am BMW-Kapital halten, nie auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article195714875\/BMW-Grossaktionaere-muessen-hohe-Erbschaftssteuer-zahlen.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Die armen Superreichen mussten Schenkungssteuern zahlen. Ist das nicht  ersch&uuml;tternd? Dabei wollen Quandt\/Klatten mit ihren Milliarden doch nur BMW vor fremden Investoren sch&uuml;tzen. Als was soll man so etwas bezeichnen? Hofberichterstattung? Journalismus ist das sicher nicht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Ein vergiftetes Angebot&ldquo; &ndash; Die Reaktionen auf den Mietendeckel der Deutsche Wohnen<\/strong><br>\nDie Deutsche Wohnen kommt dem Mietendeckel des Berliner Senats mit eigenen Ma&szlig;nahmen zuvor. Daf&uuml;r erntet der Immobilienkonzern viel Kritik &ndash; aber auch Lob. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Es handelt sich um ein vergiftetes Angebot&ldquo;, kritisierte etwa Katrin Schmidberger, Sprecherin f&uuml;r Wohnen bei den Gr&uuml;nen: &bdquo;Die Deutsche Wohnen versucht, ihre Anleger zu beruhigen, indem sie notgedrungen eigene Vorschl&auml;ge zur Wohnungspolitik unterbreitet.&ldquo; Das Unternehmen wolle mit dem Vorsto&szlig; blo&szlig; die Einf&uuml;hrung des Mietendeckels torpedieren, sagte sie dem Tagesspiegel.<br>\n&Auml;hnlich sieht das auch das B&uuml;ndnis &bdquo;Zwangsr&auml;umung verhindern&ldquo;. Auf Twitter schrieben die Aktivisten am Sonntag: &bdquo;Die Deutsche Wohnen will einen eigenen Deckel einf&uuml;hren, jetzt wo der berlinweite Mietendeckel beschlossen ist. &ldquo; Das klinge nach dem peinlichen Versuch, den Image-Schaden zu begrenzen ohne die Profitgier abzulegen. [&hellip;]<br>\nOb Mieter mit diesem Argument auch nachtr&auml;glich ihre Miete senken k&ouml;nnen &ndash; etwa, wenn sie schon jetzt mehr als 30 Prozent f&uuml;r das Wohnen ausgeben &ndash; l&auml;sst das Papier offen. Das bem&auml;ngelt auch Rouzbeh Taheri, Sprecher der Initiative &bdquo;Deutsche Wohnen und Co enteignen&ldquo;. Er verweist auf die vielen offenen Fragen. Mit unzureichenden Zugest&auml;ndnissen versuche das Unternehmen jetzt noch, den stadtweiten Mietendeckel zu verhindern.<br>\nUnklar ist auch, wie das Unternehmen die Finanzlage seiner Mieter &uuml;berpr&uuml;fen will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/ein-vergiftetes-angebot-die-reaktionen-auf-den-mietendeckel-der-deutsche-wohnen\/24485280.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>No 417<\/strong><br>\n&ldquo;Deutschland steht vor einer neuen Wohnungsfrage. Der anhaltende Boom am Immobilienmarkt spaltet die Gesellschaft in Gewinner und Verlierer. Auf der einen Seite haben die Preissteigerungen seit 2011 deutsche Immobilienbesitzer um etwa 3 Billionen Euro reicher gemacht. Diese Verm&ouml;genzuw&auml;chse entsprechen in etwa dem deutschen Bruttoinlandsprodukt eines Jahres und &uuml;bersteigen die gesamte deutsche Staatsverschuldung um gut eine Billion Euro. Mehr als die H&auml;lfte der Kapitalgewinne entfiel auf die reichsten 10% der Deutschen, aber auch Haushalte der oberen Mittelschicht (80stes Perzentil) haben stark profitiert. Ihr Verm&ouml;gen ist durch den Boom um etwa 50% auf 380.000 Euro gestiegen. St&auml;dtische Mieterhaushalte mit geringem Einkommen sind die gro&szlig;en Verlierer des Booms. In den St&auml;dten sind die Mieten im letzten Jahrzehnt dort am st&auml;rksten gewachsen, wo einkommensschwache Haushalte leben (&gt;&gt;Gentrifizierung&lt;&lt;). Obwohl steigende Mieten zeigen, dass das zu geringe Angebot von Wohnraum und nicht das niedrige Zinsumfeld den Boom am Immobilienmarkt treiben, vers&auml;umt es Deutschland weiterhin, die niedrigen Zinsen f&uuml;r zus&auml;tzliche Investitionen zu nutzen. Unsere Prognose des Wohnungsbedarfs bis 2030 l&auml;sst erwarten, dass das soziale Konfliktpotential der neuen Wohnungsfrage weiter zunehmen wird: Im Jahr 2030 werden knapp eine Million Wohnungen fehlen, davon allein 340.000 in den sieben gr&ouml;&szlig;ten St&auml;dten.&rdquo;\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.maskenfall.de\/?p=13589\">Maskenfall<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wir brauchen endlich mehr Personal im &ouml;ffentlichen Dienst<\/strong><br>\nZu neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes, nach denen es beim Personal im &ouml;ffentlichen Dienst im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs um 1,3 Prozent gegeben hat, erkl&auml;rt die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack:<br>\n&ldquo;Ein Zuwachs von insgesamt 1,3 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahr ist ein Witz, angesichts der Tatsache, dass in den kommenden zehn Jahren mehr als ein Viertel* des Personals in den Ruhestand gehen wird. Wenn die Politik nicht endlich massiv gegensteuert, wird die Personaldecke noch l&ouml;chriger. Die Handlungsf&auml;higkeit des Staates ist damit gef&auml;hrdet.<br>\nWir brauchen endlich mehr Personal im &ouml;ffentlichen Dienst. In vielen Verwaltungen, Schulen, Polizeidienststellen, Gerichten und Krankenh&auml;usern ist die Personalausstattung dramatisch schlecht &ndash; die Besch&auml;ftigten gehen vielfach auf dem Zahnfleisch.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++bf8c695e-9403-11e9-a757-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wie Deutschland im Kampf gegen Plastikm&uuml;ll versagt<\/strong><br>\nWeltweit steigt die Plastikproduktion rasant an. W&auml;hrend 1950 noch 105 Millionen Tonnen Plastik in einem Jahr produziert werden, wird diese Menge heute an nur einem Tag hergestellt. Insgesamt 8,3 Milliarden Tonnen Plastik gibt es schon auf der Welt, mehr als zwei Drittel davon sind inzwischen M&uuml;ll.<br>\nDeutschland Spitzenreiter beim Verpackungsm&uuml;ll<br>\nDie Deutschen sind beim Thema Verpackungsm&uuml;ll Spitzenreiter in Europa &ndash; 220 Kilogramm entfallen auf jeden Bundesb&uuml;rger. Das ist deshalb &auml;rgerlich, weil die meisten Verpackungen nicht wiederverwertet oder recycelt werden k&ouml;nnen &ndash; oft handelt es sich um sogenannte Verbundverpackungen, also Verpackungen aus verschiedenen Stoffen, die sich nur mit gro&szlig;em Aufwand oder gar nicht voneinander trennen lassen.<br>\nZwei Drittel der Kunststoffabf&auml;lle werden verbrannt<br>\nNach Angaben der Unternehmensberatung Conversio landen 67 Prozent der deutschen Kunststoffabf&auml;lle letzendlich in der Verbrennung &ndash; sei es direkt oder als sogenannter Ersatzbrennstoff, zum Beispiel in Zementwerken. Nur 17,5 Prozent des Plastiks w&uuml;rden recycelt. Der Rest wird ins Ausland verschifft oder landet auf Deponien. Da aber bei der Verbrennung Strom erzeugt wird und auch der Export als Verwertung gilt, erreicht Deutschland auf dem Papier eine Verwertung von 99,7 Prozent (Quelle: Umweltbundesamt). Tats&auml;chlich aber wird das meiste verfeuert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.daserste.de\/information\/wirtschaft-boerse\/plusminus\/sendung\/ndr\/plastikmuell-plastiktueten-verkaufsstopp100.html\">plusminus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Justiz muss in der P&ouml;belh&ouml;lle Internet f&uuml;r Ordnung sorgen<\/strong><br>\nDer Fall L&uuml;bcke zeigt: Gift, Galle, Hass beherrschen nach wie vor das Netz. Es ist Zeit f&uuml;r spezielle Internet-Gerichte.<br>\nEs gibt Gesetze, die sind schlecht. Es gibt Gesetze, die sind sehr schlecht. Und es gibt Gesetze, die spotten jeder Beschreibung. Zu den Gesetzen, die jeder Beschreibung spotten, geh&ouml;rt das Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Dieses Gesetz mit dem martialischen Namen sollte, das war die gesetzgeberische Absicht, daf&uuml;r sorgen, dass das Internet keine P&ouml;belh&ouml;lle mehr ist. Das war und ist ein sehr gutes, ein notwendiges, das war und ist ein so ungeheuer wichtiges Vorhaben. Aber es funktioniert nicht. Das Gesetz ist objektiv ungen&uuml;gend und unzureichend. &hellip; Vor zwei Jahren, als &uuml;ber das Netzwerkdurchsetzungsgesetz wacker und aufgeregt gestritten wurde, bef&uuml;rchteten viele Kritiker ein Overblocking, ein Zuviel an L&ouml;scherei. Tats&auml;chlich ist es zu einem Underblocking gekommen. &hellip;<br>\nDas Netzwerkdurchsetzungsgesetz leidet an zwei Geburtsfehlern. Erstens: Es hat die Rechtsdurchsetzung im Internet outgesourct, es hat sie an die Netzbetreiber &uuml;bertragen. &hellip; Geburtsfehler Nummer zwei: Der Staat hat seine Strafgewalt nicht gesichert. Der Staat und seine Strafverfolgungsorgane kommen an die Hetzer im Internet nicht heran, weil das Netzwerkdurchsetzungsgesetz keine Auskunftspflicht der Provider etabliert hat. &hellip;.<br>\nWenn man gro&szlig; denkt und der Bedeutung des Internets im Alltag und im Gesch&auml;ftsleben Rechnung tr&auml;gt &ndash; dann sollte man sogar an die Einrichtung eines eigenen Gerichtszweigs denken, an die Einrichtung einer Internet-Gerichtsbarkeit also, so wie es eine Arbeits-, eine Finanz-, eine Sozial- und Arbeitsgerichtsbarkeit gibt.<br>\nDiese Internet-Gerichtsbarkeit k&ouml;nnte in der Justiz der Vorreiter bei der Digitalisierung sein. Das braucht die Justiz. Und die Gesellschaft braucht eine Justiz, die internetf&auml;hig ist. Sie braucht eine Justiz auf der H&ouml;he der Zeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/prantl-kolumne-internet-justiz-luebcke-1.4493486\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die &bdquo;Privatisierung des Rechtssystems&ldquo; udn die damit verbundenen Probleme haben auch wir <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34836\">schon vor fast drei Jahren kritisiert<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Mit einer Auflage trifft das Verwaltungsgericht das Neonazi-Festival schwer<\/strong><br>\nAm Wochenende werden Hunderte Neonazis in Ostritz zum rechtsextremen &bdquo;Schild und Schwert Festival&ldquo; reisen. Kurz vor der Veranstaltung best&auml;tigt das Verwaltungsgericht Dresden allerdings eine Auflage, die bei einigen Besuchern f&uuml;r &Auml;rger sorgen d&uuml;rfte.<br>\nBeim rechtsextremen &bdquo;Schild und Schwert Festival&ldquo; in Ostritz gibt es keinen Alkohol. Das Verwaltungsgericht Dresden best&auml;tigte das Alkoholverbot als Auflage des Landkreises G&ouml;rlitz, wie ein Gerichtssprecher am Freitag sagte (Az.: 6 L 489\/19). Der Anmelder des Festivals hatte sich dagegen gewehrt, weil vorherige Veranstaltungen trotz Alkoholkonsums friedlich geblieben seien.<br>\nDie Verwaltungsrichter sahen dagegen im Ausschank alkoholischer Getr&auml;nke ein erh&ouml;htes Gefahrenpotenzial. &bdquo;Vor dem Hintergrund der weiteren Veranstaltungen und der damit einhergehenden Begegnung der verschiedenen politischen Lager sowie des offensichtlich k&auml;mpferisch-aggressiven Charakters der Veranstaltung w&uuml;rde ein Alkoholkonsum unzweifelhaft die Gefahr von gewaltsamen Auseinandersetzungen weiter erh&ouml;hen&ldquo;, hei&szlig;t es in dem Beschluss.<br>\nZu dem Festival mit Rechtsrock-Bands sind 750 Teilnehmer angemeldet. Dagegen wird in der osts&auml;chsischen Stadt vielfacher Gegenprotest erwartet. Am Samstag ist unter dem Titel &bdquo;Rechts rockt nicht&ldquo; eine Demonstration gegen das Neonazi-Festival angemeldet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article195706313\/Ostritz-Mit-einer-Auflage-trifft-das-Verwaltungsgericht-das-Neonazi-Festival-schwer.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Trifft diese Auflage das Neonazi-Festival tats&auml;chlich schwer? Viel schlimmer f&uuml;r Demokratie und Rechtsstaat hierzulande d&uuml;rfte sein, dass dieses Festival &uuml;berhaupt stattfinden durfte. Oder erhoffen sich Ermittlungsbeh&ouml;rden eventuell durch aktuelle Beobachtungen neue Erkenntnisse?<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: &bdquo;Hier treffen sich die Paten des Rechtsterrors&ldquo;<\/strong><br>\nDas Festival dient den Netzwerkern, die die rechtsextreme Szene zusammenbringen wollen. Heise, der Veranstalter, ist genau daf&uuml;r bekannt. In seinem Heimatdorf Fretterode im th&uuml;ringischen Eichsfeld empf&auml;ngt er regelm&auml;&szlig;ig Kader anderer Parteien. Enge Kontakte hat er zu &bdquo;Combat 18&ldquo;. Auf den Kasseler Mordverd&auml;chtigen Stephan E. angesprochen sagt Heise: &bdquo;Ich kenne den nicht, der flog auch schon aus der Partei, bevor ich eintrat.&ldquo;<br>\nKlar ist, dass Unterst&uuml;tzer von &bdquo;Combat 18&ldquo; dem &bdquo;Schwert und Schild&ldquo;-Festival zugeneigt sind. Mehrere traten hier als Musiker auf. Zum Beispiel Marko Gottschalk, S&auml;nger der Dortmunder &bdquo;Combat 18&ldquo;-Band Oidoxie. An diesem Wochenende l&auml;uft ein Besucher &uuml;ber das Gel&auml;nde, der sich den Schriftzug &bdquo;Combat 18&ldquo; auf den Unterarm hat t&auml;towieren lassen. Die Zahlen hat er mit Filzstift &uuml;bermalt.<br>\nDas Spiel mit Symbolen und Codes ist dieser Szene wichtig. Allein der Name des Festivals: &bdquo;Schwert und Schild&ldquo;, kurz &bdquo;SS&ldquo;. Als Heise vergangenes Jahr auf der B&uuml;hne die Initialen aussprach, johlte das Publikum. Oder der Zeitpunkt: 2018 fand das Fest am 20. April statt, Hitlers Geburtstag. Dieses Mal zum Jahrestag der Kriegserkl&auml;rung an die Sowjetunion. (&hellip;)<br>\nHeise ist mit Bj&ouml;rn H&ouml;cke bekannt, Th&uuml;ringens AfD-Rechtsau&szlig;en. Die beiden wohnen nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Unter dem Pseudonym &bdquo;Landolf Ladig&ldquo; hat H&ouml;cke mutma&szlig;lich mehrfach in einer NPD-Zeitung geschrieben, die Heise betreute &ndash; auch wenn der AfDler das bis heute bestreitet. Der Verfassungsschutz h&auml;lt die These, hinter Landolf Ladig stecke H&ouml;cke, f&uuml;r &bdquo;nahezu unbestreitbar&ldquo;. Sein Versprechen, jeden zu verklagen, der ihn mit Landolf Ladig in Verbindung bringt, hat H&ouml;cke nie wahr gemacht. W&auml;re H&ouml;cke tats&auml;chlich Ladig, w&uuml;rde Heise sein Geheimnis kennen. Er h&auml;tte ihn in der Hand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/neonazi-festival-schild-und-schwert-hier-treffen-sich-die-paten-des-rechtsterrors\/24483544.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&Uuml;bersprungshandlungen<\/strong><br>\nDie Debatte um das J&uuml;dische Museum zeigt, wie emotional und ambivalent das deutsch-j&uuml;dische Verh&auml;ltnis bis heute ist<br>\nDer renommierte Judaist Peter Sch&auml;fer ist als Direktor des J&uuml;dischen Museums Berlin zur&uuml;ckgetreten, &bdquo;um weiteren Schaden&ldquo; von seinem Haus abzuwenden. Das Haus vermittelt seit 2001 deutsch-j&uuml;dische Geschichte, lebhaft und unkonventionell. Es pr&auml;sentiert unterschiedliche Sichten und greift kontroverse Fragen auf, die Besucher zum Nachdenken anregen, anstatt sie mit einfachen Antworten abzuspeisen. F&uuml;r Sch&auml;fers Nachfolger d&uuml;rfte es schwierig sein, diesem Anspruch weiter gerecht zu werden. (&hellip;)<br>\nDer Kampf um Deutungshoheiten und Narrative ist h&auml;rter denn je. F&uuml;r viele nicht j&uuml;dische Deutsche, Juden und Israelis sind die Themen Antisemitismus und Israel zu Identit&auml;ts- und Glaubensfragen geworden. Ihre Debatten zeigen, wie emotional und ambivalent das deutsch-j&uuml;dische Verh&auml;ltnis bis heute geblieben ist.<br>\nDass ausgerechnet deutsche Politiker mit ihrem BDS-Beschluss einseitig Position bezogen haben und damit j&uuml;dische Funktion&auml;re und Intellektuelle gegeneinander ausspielen, ist das eigentlich Besch&auml;mende. Dahinter verbirgt sich ihr Unverm&ouml;gen, sich mit der NS-Zeit und den Lehren aus dem Holocaust konstruktiv auseinanderzusetzen. Das zeugt weniger von verantwortungsvollem Umgang mit der Vergangenheit als von &Uuml;bersprungshandlungen, die eine unzul&auml;ngliche Antwort auf den weltweiten Auftrieb der Rechten sind. Destruktiv daran ist, dass gerade die Rechtsradikalen mit ihren monolithischen und spalterischen Ideologien von dieser Kopflosigkeit profitieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/uebersprungshandlungen\">der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten begleiten den Prozess gegen die BDS-Bewegung seit langer Zeit kritisch. U.a. haben St&auml;dte sich geweigert, Veranstaltungen mit diesem Zusammenhang einen Saal zur Verf&uuml;gung zu stellen. Bitte lesen Sie dazu mehr u.a. hier:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40439\">Frankfurt schafft w&auml;hrend der Buchmesse die Meinungsfreiheit ab<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48172\">Israel-Kritik &ndash; M&uuml;nchner Gericht h&auml;lt Saalverweigerung f&uuml;r Diskussion &uuml;ber Stadtratsbeschluss f&uuml;r zul&auml;ssig<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51727#h03\">Streit um Israel-Beschluss im Bundestag<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51882\">Schande &uuml;ber dich, Deutschland, und deinen Anti-BDS-Beschluss<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Vorsitzende Dreyer bekr&auml;ftigt Anspruch der SPD aufs Kanzleramt<\/strong><br>\nDie kommissarische SPD-Vorsitzende Malu Dreyer glaubt weiter an das sozialdemokratische Potenzial und sagt mit Blick auf die n&auml;chste Bundestagswahl: &bdquo;Die SPD kann st&auml;rkste Kraft werden.&ldquo; Zudem beklagt sie die &bdquo;Verharmlosung&ldquo; des Rechtsextremismus.<br>\nTrotz des dramatischen Umfragetiefs will die SPD f&uuml;r die n&auml;chste Bundestagswahl einen eigenen Kanzlerkandidaten aufstellen. &bdquo;Selbstverst&auml;ndlich!&ldquo; , sagte die kommissarische SPD-Chefin Malu Dreyer auf eine entsprechende Frage im Interview mit der D&uuml;sseldorfer &bdquo;Rheinischen Post&ldquo;. &bdquo;Wir behalten den Anspruch, dieses Land f&uuml;hren zu wollen und gute, sozialdemokratische Politik durchzusetzen&ldquo;, sagte Dreyer. Sie f&uuml;gte hinzu: &bdquo;Die aktuelle Umfrageschw&auml;che sagt dar&uuml;ber nichts aus. Das sozialdemokratische Potenzial bleibt, und die SPD kann st&auml;rkste Kraft werden. Klar!&ldquo; Allerdings kamen die Sozialdemokraten im j&uuml;ngsten ZDF-&bdquo;Politbarometer&ldquo; nur auf 14 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article195709419\/Malu-Dreyer-bekraeftigt-trotz-Umfragetief-Anspruch-der-SPD-aufs-Kanzleramt.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sicher m&uuml;ssen Politiker ihre Partei auch in schwierigen Umst&auml;nden stark reden, aber diese Aussage von Dreyer ist angesichts von Umfragewerten von 14 (oder meinetwegen schon mal 17) Prozent einfach v&ouml;llig neben der Realit&auml;t und klingt fast nach Gr&ouml;&szlig;enwahn. Zumal das Umfragetief anhand der aktuellen Wahlergebnisse best&auml;tigt wurde und die Wahlergebnisse sich in den letzten 15 Jahren fast durchg&auml;ngig nach unten bewegt haben, also eine Verbesserung auf ein Wahlergebnis von &uuml;ber 25 oder 30 Prozent, mit dem die SPD realistisch eine\/n Kanzler\/in stellen k&ouml;nnte, &uuml;berhaupt nicht absehbar ist.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> &bdquo;Die SPD kann st&auml;rkste Kraft werden&ldquo; &ndash; das scheint die aktuelle, neue Durchhalte-Parole des derzeitigen Spitzenpersonals dieser Partei zu sein. SPD-Vize Olaf Scholz &auml;u&szlig;erte sich vor wenigen Tagen &auml;hnlich: Scholz glaubt, <a href=\"http:\/\/kann%20https:\/\/www.fr.de\/politik\/spd-scholz-sieht-chance-staerkste-partei-werden-12351805.html\">dass die SPD st&auml;rkste Partei werden<\/a>. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52496#h13\">Die vielleicht gef&auml;hrlichste Psychogruppe Deutschlands<\/a>. Wie die SPD ohne inhaltlich-programmatischen Kurswechsel &bdquo;st&auml;rkste Kraft&ldquo; werden k&ouml;nnte, verschweigt die jetzige SPD-Spitze.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Die Gr&uuml;nen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Das Konzept &bdquo;Merkel&ldquo;<\/strong><br>\nRadikale Klarheit? Von wegen. Diffuse Indifferenz ist ein Wesensmerkmal der Gr&uuml;nen geworden. Jeder soll sich bei ihnen wohlf&uuml;hlen.<br>\nDie Gr&uuml;nen haben in dieser Woche mal wieder ein Meisterst&uuml;ck der politischen Kommunikation vorgelegt. Allen in der Partei ist klar, dass sie vor dem n&auml;chsten Wahlkampf einen Kanzlerkandidaten benennen, wenn die Umfragewerte so gut bleiben. Gleichzeitig lobt Robert Habeck die Doppelspitze &uuml;ber den Klee. Das neue Verst&auml;ndnis von F&uuml;hrung sei, dass &bdquo;nicht einer der gro&szlig;e Zampano ist&ldquo;, sagt er.<br>\nWas soll die interessierte &Ouml;ffentlichkeit davon halten? Na ja, alles, was sie will. Die quotenbegeisterten Feministinnen d&uuml;rfen hoffen, die regierungswilligen Pragmatiker, die Klarheit und einen einzigen Kandidaten wollen, auch. Die Habeck\/Baerbock-Gr&uuml;nen erfinden eben die erste Doppelspitze der Welt, in der einer KanzlerkandidatIn ist, der oder die andere aber v&ouml;llig gleichberechtigt ist. Man k&ouml;nnte auch sagen: Sie erz&auml;hlen charmanten Unfug, aber keiner soll es merken.<br>\nDer Vorgang ist interessant, weil er pars pro toto f&uuml;r das Erfolgsrezept der Gr&uuml;nen von heute steht. Sie behaupten zwar, f&uuml;r radikale Klarheit zu sein, bleiben aber unbestimmt genug, um niemanden zu verschrecken. Klug ausgespielte Indifferenz ist ein Wesensmerkmal der Gr&uuml;nen geworden. Sie ist nicht das schlechteste Rezept f&uuml;r un&uuml;bersichtliche Zeiten.<br>\nWer Dosenbier trinken, Diesel fahren oder hemmungslos um die Welt fliegen will, darf das aus gr&uuml;ner Sicht gerne tun &ndash; solange er sein Kreuzchen an der richtigen Stelle macht. Wer will schon individuelle Lebensstile beurteilen? Radikale Wachstumskritik, wie sie etwa der Volkswirtschaftler Niko Paech vertritt, spielt in der gr&uuml;nen Kommunikation keine Rolle mehr. W&auml;re &ouml;kologisch sinnvoll, ist aber unbequem.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Kommentar-Gruene-im-Hoehenflug\/!5604236\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sehr sch&ouml;ner Hinweis auf die vielen inneren Widerspr&uuml;che bei den Gr&uuml;nen &ndash; besonders erfreulich, da&szlig; er von der taz kommt.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Jenseits der Gutverdiener<\/strong><br>\nDie Bilanz der schwarz-gr&uuml;nen Regierung in Baden-W&uuml;rttemberg offenbart die gleiche Stagnation wie die Groko. &bdquo;Erfolge im Klimaschutz&ldquo;, &bdquo;Erh&ouml;hung der Wohnraumf&ouml;rderung&ldquo; und &bdquo;Wandel der Automobilindustrie zur Elektromobilit&auml;t&ldquo; &ndash; aber was k&ouml;nnen die Gr&uuml;nen sonst vorweisen? Nichts, wie der Abschlussbericht der Regierung in Baden-W&uuml;rttemberg zeigt. G&auml;hnende Innovationslosigkeit.<br>\nBaden-W&uuml;rttemberg zeigt, wie Schwarz-Gr&uuml;n auf Bundesebene aussehen k&ouml;nnte. Die Themen &uuml;berschneiden sich. Gro&szlig;es, fundamentales Umdenken in der Umweltpolitik? Gute Sozialpolitik? Nirgends zu finden. Nur den Beleg eine Status-quo-Partei im S&uuml;den zu sein, kann sie vorweisen. Das sollte ein Alarmsignal sein.<br>\nDer Wechsel von links zu konservativ wurde insbesondere angetrieben von dem Wunsch, sich von der SPD zu distanzieren. Dabei haben sich die Gr&uuml;nen kein eigenes sozialpolitisches Profil erarbeitet, sondern sich einfach an eine neue Partei angepasst, um regieren zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Debatte-die-Gruenen-und-Sozialpolitik\/!5600506\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Erfreulich, da&szlig; gerade die Gr&uuml;nen-Zeitung taz angemessen hart kritisiert &ndash; als unsozial, unpazifistisch, konservativ. Selbst mit dem &Ouml;ko-Anspruch ist es nicht weit her &ndash; &ldquo;gr&uuml;ne Anpassung [&hellip;] auf dem Weg nach oben&rdquo;&hellip; Allerdings konnte man sp&auml;testens beim Kosovokrieg 1999 und bei der &ldquo;Agenda 2010&rdquo; ab dem Jahr 2003 merken, da&szlig; die Gr&uuml;nen s&auml;mtliche verbliebenen pazifistischen und sozialen Anwandlungen abgelegt hatten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gr&uuml;ne Regierungsbeteiligung: &Ouml;zdemir scharrt mit den Hufen<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen sind aus Sicht ihres fr&uuml;heren Parteichefs Cem &Ouml;zdemir bereit f&uuml;r die Besetzung der Ministerien f&uuml;r Verteidigung oder Inneres. &raquo;Wir Gr&uuml;nen haben inzwischen die Scheu verloren vor Ressorts, die sich um Fragen der Sicherheit k&uuml;mmern&laquo;, sagte der Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Bundestag der Tageszeitung (Freitag). Es gebe &raquo;nichts, was gegen eine gr&uuml;ne Verteidigungsministerin spr&auml;che&laquo;.<br>\nAuf Nachfrage signalisierte &Ouml;zdemir, der sich zuletzt in Bundeswehruniform pr&auml;sentiert hatte (siehe jW vom 17.6.), seine Bereitschaft, selbst Minister zu werden: &raquo;Ich werde mein Gewicht gerne f&uuml;r die Partei in die Waagschale werfen, wenn uns das als Gr&uuml;ne n&uuml;tzt&laquo;, sagte er. &raquo;Das letzte Mal hat es einer verlindnert, das ist ja bekanntlich nicht an mir gescheitert.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/357429.gr%C3%BCne-regierungsbeteiligung-%C3%B6zdemir-scharrt-mit-den-hufen.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Ein Gr&uuml;ner Verteidigungsminister. Schwer zu glauben, dass die Nachricht nicht eine des Postillons ist.  Das zugeh&ouml;rige Foto ist eigentlich nicht mehr kommentierbar. Damit bleiben die Gr&uuml;nen aber konsequent auf ihrem, sp&auml;testens seit der Zustimmung zum v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriff auf Rest-Jugoslawien eingeschlagenen Weg. Wetten, dass dies den Wahlerfolgen der Gr&uuml;nen keinen Abbruch tun wird. Was dann ein durchaus bezeichnendes Licht auf die W&auml;hler der Gr&uuml;nen wirft.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Kein Krieg gegen den Iran!<\/strong><br>\nFriedenskundgebung, 27. Juni 2019, 17:00 &ndash; 20:00, Brandenburger Tor, Berlin<br>\nFoto: celafon<br>\nAbr&uuml;stungsvertr&auml;ge erhalten!<br>\nGesicht zeigen gegen Aufr&uuml;stung und nukleare Drohpolitik!\n<ul>\n<li>Wie 2003 im Vorfeld des Irakkrieges bereiten die USA mit &auml;u&szlig;erst fragw&uuml;rdigen Beschuldigungen einen Krieg gegen den Iran vor. Es ist die Zeit neuer Kriegsl&uuml;gen.<\/li>\n<li>Mit der K&uuml;ndigung von INF-Vertrag und Iran-Abkommen z&uuml;ndelt US-Pr&auml;sident Trump am Weltfrieden. Die USA setzen wieder auf atomare Aufr&uuml;stung. Die Bundesregierung schaut zu und macht sogar mit.<\/li>\n<li>Dagegen hei&szlig;t es: Gesicht zeigen auf dem Pariser Platz vor der US-Botschaft!<br>\nDie LINKE. im Bundestag l&auml;dt Sie\/Dich ein, um Stellung zu beziehen gegen die wachsende Kriegsgefahr, Aufr&uuml;stung und nukleare Drohpolitik.<\/li>\n<li>F&uuml;r eine neue Entspannungspolitik &ndash; weltweit!<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mit dabei sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch, Fraktionsvorsitzende<\/li>\n<li>Viktor Mizin (Moskau), ehemaliger Verhandler des INF-Vertrags<\/li>\n<li>Prof. G&ouml;tz Neuneck, Physiker und Abr&uuml;stungswissenschaftler<\/li>\n<li>Prof. Mohssen Massarat, Nahostwissenschaftler, Attac<\/li>\n<li>Elsa Rassbach (Code Pink Deutschland)<\/li>\n<li>Sevim Dagdelen, MdB und stellvertretende Fraktionsvorsitzende<\/li>\n<li>Alexander Neu, MdB, Obmann der Linksfraktion im Verteidigungsausschuss<\/li>\n<\/ul>\n<p>Musikalische Begleitung: Tino Eisbrenner<\/p>\n<p>Moderiert von den stellvertretende Fraktionsvorsitzenden Gesine L&ouml;tzsch und Heike H&auml;nsel<\/p>\n<p>Anwesende MdB:<br>\nSahra Wagenknecht, Dietmar Bartsch, Sevim Dagdelen, Heike H&auml;nsel, Gesine L&ouml;tzsch, Alexander S. Neu<\/p>\n<p>Berlin, Pariser Platz, Brandenburger Tor<br>\n27. Juni 2019, 17:00 &ndash; 20:00<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/termine\/detail\/kein-krieg-gegen-den-iran\/\">Linksfraktion<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-52729","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52729","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=52729"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52729\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":52732,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52729\/revisions\/52732"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=52729"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=52729"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=52729"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}