{"id":52752,"date":"2019-06-25T08:18:42","date_gmt":"2019-06-25T06:18:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52752"},"modified":"2019-06-25T08:21:03","modified_gmt":"2019-06-25T06:21:03","slug":"hinweise-des-tages-3392","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52752","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52752#h01\">Drohnen-Abschuss: Iran ist im Recht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52752#h02\">Zehn Thesen zum Wahlergebnis der Linken bei der Europawahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52752#h03\">Millionen vom Pentagon f&uuml;r deutsche Unis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52752#h04\">Janine Wissler: &bdquo;Der Verfassungsschutz ist Teil des Problems&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52752#h05\">Besteuert uns st&auml;rker!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52752#h06\">Kauf von Monsanto mit Steuergeldern finanziert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52752#h07\">Die Zerst&ouml;rungen der WiWi<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52752#h08\">12 Prozent mehr atypische Besch&auml;ftigung in Westdeutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52752#h09\">Nach EuGH-Urteil Scheitern der Pkw-Maut kommt Bund teuer zu stehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52752#h10\">Istanbul-Wahl: Die Demokratie ist noch lange nicht zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52752#h11\">Europarat: R&uuml;ckkehr russischer Abgeordneter als &ldquo;diplomatische Revolution&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52752#h12\">Sozialdemokratische Besch&auml;ftigungstherapie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52752#h13\">AKK bei Anne Will: Unmissverst&auml;ndliche Aussage zur AfD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52752#h14\">Holzpellets &ndash; klimapolitischer Holzweg?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52752#h15\">GEW: &bdquo;Nicht Bologna ist das Problem, sondern Bonn!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52752#h16\">Dysfunktion der Macht um acht: Abbild unserer Scheindemokratie: die Bundespressekonferenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52752#h17\">Wie Facebook mich zeitweise sperrte &ndash; und keinen Grund nennen will<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52752#h18\">Regierungen sollen soziale Netzwerke regulieren<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Drohnen-Abschuss: Iran ist im Recht<\/strong><br>\nEin Flugzeug, das sich dem territorialen Luftraum n&auml;hert und sich nicht zu erkennen gibt, kann abgeschossen werden.<br>\nDonald Trump sagt, er habe auf einen &laquo;Vergeltungsangriff&raquo; gegen Iran verzichtet, als ein General ihm sagte, man m&uuml;sse bei dem geplanten Angriff mit 150 Toten rechnen. M&ouml;glicherweise waren es aber nicht nur seine milit&auml;rischen, sondern vor allem seine juristischen Berater, die ihm von Milit&auml;rschl&auml;gen abrieten.<br>\nIran gibt an, die Drohne sei innerhalb des iranischen Luftraums abgeschossen worden. Die US-Regierung erkl&auml;rt, der Abschuss sei ausserhalb erfolgt.<br>\nLaut Milit&auml;rpiloten und Experten in internationalem Recht spielt es aber keine Rolle, ob die Drohne schon in den Luftraum eingedrungen war oder dies zu erwarten war.<br>\nDie Rechtsprofessorin Marjorie Cohn, ehemalige Pr&auml;sidentin der liberalen US-Anwaltsorganisation National Lawyers Guild, erkl&auml;rt, dass es internationale Rechtspraxis sei, von Flugobjekten, die sich dem territorialen Luftraum n&auml;hern, eine Identifikation zu verlangen. Falls dieser Aufforderung nicht nachgekommen wird, kann ein Abschuss erfolgen.<br>\nCohn zitiert unter anderen den ehemaligen US-Milit&auml;rpiloten H. Bruce Franklin, welcher schreibt: &laquo;Es ist das unbestreitbare Recht des Iran, von jeglichem Flugobjekt, welches so nah an seinen Luftraum kommt, eine Identifikation zu fordern.&raquo;<br>\nDie USA h&auml;tten bis 200 Meilen vor ihren Grenzen eingegriffen<br>\nIn den USA erstrecke sich diese &laquo;Identification Zone&raquo; auf eine Breite von 200 Meilen oder 322 Kilometer von der K&uuml;ste. Dringt ein Flugzeug in diese Zone ein, ohne sich zu identifizieren, so wird es von US-Kampfjets abgefangen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Dronen-Abschuss-Iran-ist-im-Recht#\">Infosperber<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Bundespressekonferenz &ndash; Wir tun so, als w&auml;re der Iran schuld<\/strong><br>\nNachdem sich die Lage am Persischen Golf kurz vor dem Wochenende gef&auml;hrlich zugespitzt hatte und die Region vorerst von einem Krieg verschont blieb, &uuml;bt sich die Bundesregierung in Augenwischerei. Ein Lehrst&uuml;ck dieses Schauspiels bot sie bei der heutigen Bundespressekonferenz.<br>\nDer nach Meinung des deutschen UN-Botschafters Christoph Heusgen &ldquo;Bruch von internationalem Recht&rdquo; durch die USA im Falle des US-Ausstiegs aus dem Atomabkommen mit dem Iran bringt die deutsche Bundesregierung immer mehr in Bedr&auml;ngnis. Denn die Machtlosigkeit vor allem der europ&auml;ischen Vertragspartner angesichts der US-Sanktionen gegen den Iran, Drohungen und Erpressungen gegen Unternehmen, die mit dem Iran Gesch&auml;fte machen wollen, zwang die iranische Regierung, seinerseits den Druck auf die verbliebenen Vertragspartner zu erh&ouml;hen.  [&hellip;]<br>\nW&uuml;rde sich Deutschland einer &ldquo;globalen Koalition gegen den Iran&rdquo; anschlie&szlig;en, die US-Au&szlig;enminister Mike Pompeo auch explizit mit europ&auml;ischen L&auml;ndern bilden m&ouml;chte? Darauf gab es ebenfalls keine konkrete Antwort. Obwohl Burger es trotz RT-Nachfrage nicht verneint hatte, so scheint es zumindest bisher keine offizielle Anfrage der Vereinigten Staaten von Amerika bei der Bundesregierung gegeben zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/89515-bpk-wir-tun-so-als\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Zehn Thesen zum Wahlergebnis der Linken bei der Europawahl<\/strong><br>\nVon Sevim Dagdelen (MdB, stellvertretende Fraktionsvorsitzende), Heike H&auml;nsel (MdB, stellvertretende Fraktionsvorsitzende), Sabine Zimmermann (MdB, Sprecherin f&uuml;r Arbeitsmarktpolitik), Brigitte Freihold (MdB, Sprecherin f&uuml;r Bildung f&uuml;r nachhaltige Entwicklung), Alexander S. Neu (MdB, Obmann im Verteidigungsausschuss), Zaklin Nastic (MdB, menschenrechtspolitische Sprecherin), Fabio de Masi (MdB, stellvertretender Fraktionsvorsitzender), Diether Dehm (MdB, Sprecher f&uuml;r Mittelstandspolitik), Katrin Werner (MdB, Sprecherin f&uuml;r Familien- und Seniorenpolitik), Andreas Wagner (MdB, Sprecher f&uuml;r &Ouml;PNV und Fahrradmobilit&auml;t), S&ouml;ren Pellmann (MdB, Sprecher f&uuml;r Inklusion und Teilhabe), Alexander Ulrich (MdB, Sprecher f&uuml;r Industriepolitik), Eva Maria Schreiber (MdB, Sprecherin f&uuml;r Weltern&auml;hrungspolitik)<br>\nMit 5,5 Prozent f&uuml;r DIE LINKE bei der Europawahl ist das historisch schlechteste Ergebnis der Linken bei Europawahlen. Selbst die PDS erzielte bis auf 1994 noch bessere Ergebnisse, sogar noch 2004, als die PDS im Bundestag gar nicht mehr vertreten war. Alle Versuche das katastrophale Ergebnis durch Verweise zu relativieren, dass man im Osten besonders stark verloren habe, oder auch in einzelnen St&auml;dten in Baden-W&uuml;rttemberg bei Kommunalwahlen, wie etwa in T&uuml;bingen (+1,6 Prozent) im Gegensatz zu Mannheim (-0,2 Prozent) besser als beim letzten Mal abgeschnitten habe, taugen nicht. Das machen gerade auch die Ergebnisse bei der Europawahl im Westen von beispielsweise von nur 2,4 Prozent (-0,6 Prozent) in Bayern und 3,1 Prozent in Baden-W&uuml;rttemberg (-0,5 Prozent) deutlich. Stattdessen zeigt das Ergebnis der Europawahl insgesamt, dass DIE LINKE vor einer existenziellen Herausforderung steht.<br>\n[&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sevimdagdelen.de\/zehn-thesen-zum-wahlergebnis-der-linken-bei-der-europawahl\/\">Sevim Dagdelen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Lesenswert. Man kann nur hoffen, dass sich diese Analyse innerhalb der Linkspartei durchsetzt und dass man daraus auch die richtigen Schl&uuml;sse zieht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Millionen vom Pentagon f&uuml;r deutsche Unis<\/strong><br>\nNicht-milit&auml;rische Forschung &ndash; dazu bekennen sich die meisten deutschen Hochschulen. Trotzdem haben etliche in den vergangenen Jahren Geld vom US-Verteidigungsministerium kassiert.<br>\nMal sind es nur ein paar Tausend Dollar zur Finanzierung einer Konferenz, mal Hunderttausende f&uuml;r die Erforschung von Sprengstoffen oder Radarsystemen: Deutsche Universit&auml;ten und Forschungseinrichtungen kassieren zum Teil seit Jahren Forschungsgelder des US-Verteidigungsministeriums.<br>\nInsgesamt geht es um Drittmittel des Pentagon, so genannte Grants, im Wert von 21,7 Millionen US-Dollar. Diese Summe ist seit 2008 in verschiedenen Forschungsprogrammen an deutsche Forscher &uuml;berwiesen worden. Das geht aus einer Datenbank mit US-Haushaltsdaten von 2008 bis 2019 hervor, die der SPIEGEL ausgewertet hat.<br>\nInsgesamt 260 dieser Grants sind in den Daten erfasst. Manche Unis haben nur einmal Geld erhalten, andere immer wieder &ndash; in einem Fall gab es 23 Zuwendungen seit 2008. Das Pentagon f&ouml;rderte dabei Forschungsprojekte in der gesamten Republik, konzentrierte sich allerdings &ndash; wenig &uuml;berraschend &ndash; auf technische und naturwissenschaftliche Wissenschaftsbereiche.<br>\nGr&ouml;&szlig;ter Einzelempf&auml;nger bei den Universit&auml;ten &ndash; sowohl bei der Anzahl der Projekte als auch bei der F&ouml;rdersumme &ndash; ist die Ludwig-Maximilians-Universit&auml;t (LMU) M&uuml;nchen. Sie kassierte beim US-Verteidigungsministerium seit 2008 insgesamt fast 3,7 Millionen US-Dollar in 23 Einzelsummen. Darunter befindet sich auch die h&ouml;chste Einzelf&ouml;rderung unter den ausgewerteten Daten: Insgesamt 1,72 Millionen Dollar gingen verteilt &uuml;ber mehrere Summen an ein Projekt, in dem nach Chemikalien gesucht wurde, die den schon lange beim Milit&auml;r genutzten Sprengstoff RDX ersetzen k&ouml;nnen. Das Projekt wurde 2012 noch einmal verl&auml;ngert &ndash; mit zus&auml;tzlichen 475.000 US-Dollar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/lebenundlernen\/uni\/us-militaerforschung-an-deutschen-unis-21-millionen-dollar-in-zehn-jahren-a-1273282.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Janine Wissler: &bdquo;Der Verfassungsschutz ist Teil des Problems&ldquo;<\/strong><br>\nWas Hessens Linken-Fraktionsvorsitzende Janine Wissler &uuml;ber den L&uuml;bcke-Mord und seine Folgen denkt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/janine-wissler-verfassungsschutz-teil-problems-12567071.html?fbclid=IwAR3CUVECHvsY5YS3pE3zGvy1O3Npj9rdJyp_Yh-sTMYVdNSElxq4Q_HYqJE\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Besteuert uns st&auml;rker!<\/strong><br>\nF&uuml;r den Kampf gegen den Klimawandel oder zur St&auml;rkung der Wirtschaft: In den USA haben ausgerechnet Milliard&auml;re h&ouml;here Steuern f&uuml;r Superreiche gefordert. Welche Motive hat ihr Vorsto&szlig;?<br>\nJahrzehntelang w&auml;ren im Kernstaat des Kapitalismus viele Politiker wohl eher zur&uuml;ckgetreten, als dass sie h&ouml;heren Steuern zugestimmt h&auml;tten. Doch die Stimmung in den USA scheint sich zu drehen. Die Demokratin und m&ouml;gliche US-Pr&auml;sidentschaftskandidatin in spe, Elisabeth Warren, schlug zuletzt eine Superreichensteuer vor, die laut Umfragen sogar viele republikanische W&auml;hler gut finden. Nun haben sich auch rund 20 Milliard&auml;re zu Wort gemeldet &ndash; die selbst mehr zahlen wollen.<br>\nMit der Botschaft &ldquo;besteuert uns st&auml;rker&rdquo; haben die Superreichen die Wettbewerber um die Pr&auml;sidentschaftskandidatur in einem offenen Brief aufgefordert, sich f&uuml;r h&ouml;here Steuern f&uuml;r Superreiche einzusetzen. &ldquo;Amerika hat eine moralische, ethische und wirtschaftliche Verantwortung, unser Verm&ouml;gen st&auml;rker zu besteuern&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Schreiben der Gruppe, das die &ldquo;New York Times&rdquo; ver&ouml;ffentlichte.<br>\nZu den Unterzeichnern z&auml;hlen demnach unter anderem der US-Milliard&auml;r George Soros, Facebook-Mitbegr&uuml;nder Chris Hughes, Erben von Walt Disney oder die Besitzer der Hotelkette Hyatt. Sie loben ausdr&uuml;cklich auch die Steuerpl&auml;ne von Senatorin Warren. Danach sollen Steuern f&uuml;r diejenigen angehoben werden, die mehr als 50 Millionen Dollar an Abgaben zahlen. Diese w&uuml;rde die 75.000 reichsten Familien des Landes treffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/reichensteuer-us-milliardaere-schreiben-an-politik-besteuert-uns-staerker-a-1274119.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><strong>dazu: A Message From the Billionaire&rsquo;s Club: Tax Us<\/strong><br>\nEnthusiasm for a wealth tax on the country&rsquo;s thin sliver of multimillionaires and billionaires may be unsurprising &mdash; after all, most Americans wouldn&rsquo;t have to pay it. But now the idea is attracting support from a handful of those who would.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2019\/06\/24\/business\/economy\/wealth-tax-letter.html\">New York Times<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kauf von Monsanto mit Steuergeldern finanziert<\/strong><br>\nDie Bundesbank unter Jens Weidmann, der EZB-Chef werden will, hat mit dem Wertpapierkaufprogramm der EZB die Monsanto-&Uuml;bernahme mit finanziert<br>\nVor drei Jahren verk&uuml;ndete Bayer-CEO Werner Baumann, stolz wie Bolle, den Kauf des US-Pestizid- und Saatgutkonzerns Monsanto, und seine Aktion&auml;re klatschten Beifall. Er verhie&szlig; den Aufstieg zum globalen Player und ungeahnte Dividende. Ihre Gier verhinderte eine besonnene Risiko-Analyse. Heute ist die Aktie im Keller, aus den USA kommen astronomische Schadensersatzforderungen, dem Leverkusener Konzern droht die &Uuml;bernahme oder der Bankrott. Man k&ouml;nnte schadenfroh grinsen: Geschieht euch recht!<br>\nDoch leider l&ouml;ffeln die Suppe nicht die Shareholder und die Manager aus, sondern der Steuerzahler. Angesichts eines drohenden Konkurses wird wohl die deutsche Bundesregierung einspringen &ndash; so geschehen bei der Bankenkrise. Auch die Bundesbank wird in diesem Fall erhebliche Verluste einfahren, denn es war Jens Weidmann, der den Kauf Monsantos finanziert hat. Das Geld nahm er aus dem Wertpapierkaufprogramm der Europ&auml;ischen Zentralbank, EZB.<br>\nDas Public Sector Purchase Progamme (PSPP) war nach der letzten Finanzkrise 2007 entstanden und sollte, so hie&szlig; es, durch Ausgabe von Billiggeld eine Deflation verhindern und durch den Erwerb von Staatsanleihen den in die Krise geratenen Staaten zur Seite stehen.<br>\nDas PSPP war aus neoliberalen Kreisen kritisiert worden, weil vor allem die s&uuml;dlichen L&auml;nder und nicht Mitteleuropa von ihm profitieren w&uuml;rden. Bundesbankchef Weidmann hatte als einziger im Euro-Rat gegen dieses &ldquo;Billiggeld&rdquo; gestimmt.<br>\nDer Berliner Jurist Markus Kerber rief das Bundesverfassungsgericht an, das diese Sorgen teilte und die Sache an den Europ&auml;ischen Gerichtshof verwies. Kerber h&auml;lt den Anleihekauf f&uuml;r &ldquo;Geldzerst&ouml;rung&rdquo; und pl&auml;diert stattdessen f&uuml;r einen &ldquo;harten Reformkurs&rdquo;. Der EuGH billigte aber im Dezember 2018 das EZB-Programm; am 30. Juli will das BVerfG in m&uuml;ndlicher Verhandlung entscheiden.<br>\nW&auml;hrend Weidmann jahrelang gegen den Kauf von Staatsobligationen wetterte, blieb er stumm, als im M&auml;rz 2016 die EZB das Corporate Sector Purchase Progamme (CSPP) beschloss. Ab diesem Zeitpunkt ergoss sich das Billiggeld aus Br&uuml;ssel auch &uuml;ber die Konzerne. Nur wenige Stimmen erhoben sich gegen dieses neue F&uuml;llhorn; es &ldquo;diskriminiere die nicht b&ouml;rsennotierten Firmen&rdquo; (Kerber) und benachteilige die Konkurrenz aus dem Mittelstand und Startups.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Kauf-von-Monsanto-mit-Steuergeldern-finanziert-4453665.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Zerst&ouml;rungen der WiWi<\/strong><br>\nVon &bdquo;Komplizen der Sachzw&auml;nge&ldquo; und warum es nach dem &bdquo;Rezo-Effekt&ldquo; erst richtig losgehen muss!<br>\nWenn es darum geht, die Klimakrise und soziale Probleme auf der Welt nachhaltig zum Besseren zu ver&auml;ndern, muss nicht zuletzt darauf geschaut werden, auf welchen (unhinterfragten) Ideen und Gedankengeb&auml;uden die herrschende (Wirtschafts-) Politik beruht. Der Fokus liegt &ndash; trotz etwa 20 Jahren globalisierungskritischer Bewegung und fundierter Kritik &ndash; in den Mainstream-Wirtschaftswissenschaften immer noch vor allem auf dem &bdquo;freien Markt&ldquo;. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.alternative-wirtschaftspolitik.de\/de\/article\/10656260.die-zerst%C3%B6rungen-der-wirtschaftswissenschaften.html\">Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>12 Prozent mehr atypische Besch&auml;ftigung in Westdeutschland<\/strong><br>\nDie Zahl der atypischen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse in Deutschland verharrt auf hohem Niveau. Besonders stark betroffen sind nach wie vor Frauen in Westdeutschland, die aus famili&auml;ren Gr&uuml;nden oft in Teilzeit oder Minijobs arbeiten, zudem j&uuml;ngere Besch&auml;ftigte, geringer Qualifizierte und Besch&auml;ftigte ohne deutschen Pass. Dementsprechend unterscheiden sich die Quoten in Ost- und Westdeutschland erheblich, und sie haben sich in den vergangenen Jahren noch auseinanderentwickelt: In den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern liegt der Anteil atypisch Besch&auml;ftigter nach den aktuellen Zahlen &uuml;berall unter 18 Prozent, in Brandenburg sogar unter 15 Prozent. Im Westen reicht sie von knapp 18 Prozent in Hamburg bis 23 Prozent und mehr in Baden-W&uuml;rttemberg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Bremen. Das zeigt eine neue Auswertung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nTeilzeit, Befristung und Leiharbeit waren von Anfang der 1990er-Jahre bis zur Finanzkrise auf dem Vormarsch. Seit 2010 ist der Anteil dieser atypischen Arbeitsverh&auml;ltnisse an der sogenannten Kernerwerbst&auml;tigkeit &ndash; darin sind etwa Auszubildende, Sch&uuml;ler, Studierende oder jobbende Rentner nicht enthalten &ndash; wieder ein wenig gesunken und verharrte zuletzt bei rund 21 Prozent. 1991 waren es erst knapp 13 Prozent, auf dem H&ouml;hepunkt 2007 22,6 Prozent, geht aus der neuen WSI-Analyse hervor. Bei ihrer Untersuchung st&uuml;tzen sich Dr. Eric Seils und Dr. Helge Baumann auf Sonderauswertungen des Statistischen Bundesamtes. Auf dieser Basis haben die Forscher detaillierte Werte f&uuml;r 2017 berechnet &ndash; dem aktuellsten Jahr, f&uuml;r das derzeit Daten vorliegen.<br>\nDie WSI-Studie zeigt: Atypische Besch&auml;ftigung verteilt sich keineswegs gleichm&auml;&szlig;ig auf Bev&ouml;lkerungsgruppen und Regionen. Zwei Drittel des Zuwachses seit der Wiedervereinigung geht auf die Ausweitung der Teilzeitbesch&auml;ftigung unter Frauen in Westdeutschland zur&uuml;ck. Dementsprechend sind bundesweit 30,5 Prozent aller kernerwerbst&auml;tigen Frauen atypisch besch&auml;ftigt, wobei Minijobs und Teilzeitarbeit dominieren. Unter den M&auml;nnern haben 12,2 Prozent einen atypischen Job. Bei ihnen spielen Leiharbeit und befristete Besch&auml;ftigung eine vergleichsweise gro&szlig;e Rolle. Das ergibt insgesamt eine durchschnittliche Quote von 20,8 Prozent im Jahr 2017 (siehe auch die Grafiken in der Studie; Link unten).<br>\nSchaut man auf den Durchschnitt beider Geschlechter, stecken vor allem j&uuml;ngere Besch&auml;ftigte in atypischen Jobs. Unter den 15-24-J&auml;hrigen gilt dies f&uuml;r 30,9 Prozent. Wesentlicher Grund: Berufsanf&auml;nger erhalten h&auml;ufig erst einmal nur einen befristeten Vertrag. Die Quote geht dann in der Altersgruppe zwischen 25 und 34 Jahren auf 22 Prozent zur&uuml;ck, sinkt danach weiter leicht, um in der Altersgruppe 55 Plus wieder etwas anzusteigen. Allerdings sind die Trends unter M&auml;nnern und Frauen zeitweilig unterschiedlich: Bei weiblichen Besch&auml;ftigten steigt die Quote in der Phase der Familiengr&uuml;ndung zwischen 35 und 44 Jahren zun&auml;chst wieder kr&auml;ftig an.<br>\n&Uuml;berdurchschnittlich h&auml;ufig atypisch besch&auml;ftigt sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne deutschen Pass. Der Anteil reicht von 25,3 Prozent unter Ausl&auml;nderinnen und Ausl&auml;ndern aus den &bdquo;alten&ldquo; EU-15-L&auml;ndern bis zu 35,3 Prozent unter Menschen, die aus Staaten au&szlig;erhalb der EU stammen. W&auml;hrend die Zahl atypisch Besch&auml;ftigter ohne deutsche Staatsangeh&ouml;rigkeit in den vergangenen Jahre um knapp 500.000 zugenommen hat, ging sie unter deutschen Frauen (-447.000) und M&auml;nnern (-183.000) um insgesamt 630.000 zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/14_120630.htm\">Hans Boeckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Nach EuGH-Urteil Scheitern der Pkw-Maut kommt Bund teuer zu stehen<\/strong><br>\nDem Bund droht durch ein Scheitern der Pkw-Maut ein enormer finanzieller Schaden. FDP, Gr&uuml;ne und Linke drohen mit einem Untersuchungsausschuss.<br>\nF&uuml;r die Einsetzung eines U-Ausschusses braucht es ein Viertel der 709 Abgeordneten des Deutschen Bundestags, Gr&uuml;ne, FDP und Linke w&uuml;rden das Quorum erf&uuml;llen. Der EuGH hatte die Maut gekippt, da inl&auml;ndische Fahrer komplett die Mautkosten &uuml;ber die KfZ-Steuer erstattet bekommen sollten und somit unterm Strich nur Ausl&auml;nder gezahlt h&auml;tten.<br>\nDas Bundesverkehrsministerium hatte trotz der noch ausstehenden Klage &Ouml;sterreichs beim EuGH dem Konzertveranstalter CTS Eventim und seinem &ouml;sterreichischen Partner Kapsch TrafficCom einen rund zwei Milliarden Euro schweren Auftrag zur Organisation der Maut erteilt. Nach dem Scheitern des Maut-Projekts soll es um eine Entsch&auml;digung in H&ouml;he von 300 Millionen Euro gehen. Zusammen mit den bisherigen Vorbereitungskosten f&uuml;r den Bund in H&ouml;he von 128 Millionen Euro droht damit ein Schaden von knapp einer halben Milliarde Euro. Ganz zu schweigen von den Summen, die die zahllosen Arbeitsstunden f&uuml;r Minister und Spitzenbeamte gekostet haben, die &uuml;ber Jahre versucht haben, passend zu machen, was europarechtlich nicht passt.<br>\n&ldquo;Untersuchungsausschusses zur Maut-Aff&auml;re ins Auge fassen&rdquo;<br>\nAls erster Schritt sei dem Verkehrsausschuss &#61572;unverz&uuml;glich eine vollst&auml;ndige und detaillierte Auflistung der bereits entstandenen Kosten, die mit der Einf&uuml;hrung und Vergabe der Infrastrukturabgabe zusammenh&auml;ngen, vorzulegen, hei&szlig;t es in einem FDP-Antrag. Der FDP-Verkehrsexperte Oliver Luksic sagte dem Tagesspiegel, die CSU habe im Alleingang ihr Prestigeprojekt einer Ausl&auml;ndermaut vorangetrieben und die Vertr&auml;ge mit den Mautsystemanbietern vorzeitig abgeschlossen, ohne auf das ausschlaggebende Urteil des EuGH zu warten. &#61572;Die Folge sind &uuml;berfl&uuml;ssige bereits angefallene Verwaltungs- und Beraterkosten und im Raum stehende Schadensersatzforderungen in H&ouml;he von 300 Millionen Euro, die nun oben draufkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/nach-eugh-urteil-scheitern-der-pkw-maut-kommt-bund-teuer-zu-stehen\/24487616.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Istanbul-Wahl: Die Demokratie ist noch lange nicht zur&uuml;ck<\/strong><br>\n&ldquo;Es gibt in dieser Stadt keine Minderheiten&rdquo;, sagte der neue Istanbuler B&uuml;rgermeister Ekrem Imamoglu am gestrigen Abend vor einer riesigen Menschenmenge, nachdem bekannt wurde, dass er auch die Neuwahl gewonnen hat. &ldquo;Wir werden Griechen, Armenier, Syrer und Juden umarmen, wir werden jeden umarmen. Wir werden in dieser Stadt Demokratie und Gerechtigkeit schaffen. Ich verspreche euch: Wir werden in dieser Stadt die Zukunft aufbauen.&rdquo;<br>\nEr kn&uuml;pfte damit an den Wahlkampf an: W&auml;hrend die AKP jedes Mittel nutzt, um die Bev&ouml;lkerung zu spalten, um die unterschiedlichen Gruppen gegeneinander auszuspielen, pr&auml;sentierte Imamoglu sich von Anfang an als einer, der Gr&auml;ben zusch&uuml;ttet, der einigen will.<br>\nKaum eine Stunde zuvor hatte der Kandidat der regierenden AKP, Binali Yildirim, seine Niederlage eingestanden. Staatspr&auml;sident Recep Tayyip Erdogan trat nicht an die &Ouml;ffentlichkeit, gratulierte Imamoglu aber via Twitter.<br>\nEin solches vers&ouml;hnliches Verhalten ist man von Erdogan und seiner Partei nicht gewohnt. Andererseits ist es f&uuml;r Erdogan eine neue Erfahrung, zu verlieren. Als er den ersten Wahlgang von Ende M&auml;rz annullieren lie&szlig;, hat er hoch gepokert, wie so oft. Aber dieses Mal hat er sich verzockt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Istanbul-Wahl-Die-Demokratie-ist-noch-lange-nicht-zurueck-4454098.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Europarat: R&uuml;ckkehr russischer Abgeordneter als &ldquo;diplomatische Revolution&rdquo;<\/strong><br>\nFrankreich und Deutschland setzen sich daf&uuml;r ein. Gegner warnen vor &ldquo;katastrophalen Folgen&rdquo;<br>\nRussland wird wieder Abgeordnete in die parlamentarische Versammlung des Europarates (PACE) entsenden. Davon gehen laut deutschen und franz&ouml;sischen Berichten sowohl Bef&uuml;rworter wie Gegner der R&uuml;ckkehr aus.<br>\nDie Abstimmung &uuml;ber die &ldquo;kleine diplomatische Revolution&rdquo; (Le Monde) erfolgt am heutigen Montag. Frankreich und Deutschland h&auml;tten beide in den letzten Monaten daraufhin gearbeitet, dass Russland seine Mitgliedschaft im Europarat nicht aufk&uuml;ndigt, sondern stattdessen wieder Parlamentarier nach Stra&szlig;burg entsendet und wieder Mitgliedsbeitr&auml;ge bezahlt, hei&szlig;t es.<br>\nBis 2017 hatte Russland 33 Millionen j&auml;hrlich bezahlt, was etwa 7 Prozent des Gesamtbudgets entspricht, und nach Angaben von Le Monde durchaus ein Argument f&uuml;r die Wiedereingliederung in das erste parlamentarische Gremium auf europ&auml;ischer Ebene nach dem Zweiten Weltkrieg ist.<br>\nRussland hatte vor zwei Jahren die Zahlungen an den Europarat eingestellt, da man seinen Abgeordneten 2014 das Stimmrecht und andere Rechte entzogen hatte. Grund daf&uuml;r war die Abspaltung der Halbinsel Krim von der Ukraine und der Anschluss an die Russische F&ouml;deration, die vom Europarat als &ldquo;v&ouml;lkerrechtswidrige Annexion&rdquo; eingestuft wurde (zu den v&ouml;lkerrechtlichen Aspekten siehe hier). Infolge dieser Sanktion boykottierte die russische Delegation die Sitzungen der parlamentarischen Versammlung des Europarates.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Europarat-Rueckkehr-russischer-Abgeordneter-als-diplomatische-Revolution-4453680.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Sozialdemokratische Besch&auml;ftigungstherapie<\/strong><br>\nHeute bestimmt die SPD das Verfahren zur Wahl eines oder mehrerer Parteivorsitzenden. Parteif&uuml;hrung und Medien nehmen diesen absurden Vorgang total ernst. Generalsekret&auml;r Lars Klingbeil ist sogar regelrecht euphorisch, weil es in den vergangenen Tagen so viele Vorschl&auml;ge gegeben habe, wie ein Verfahren aussehen k&ouml;nnte. &ldquo;Der Optimismus und die Aufbruchstimmung, die ich aus euren Antworten mitnehme, sind ansteckend! So mag ich die SPD&rdquo;, sagt Klingbeil. Das Ganze erinnert allerdings ein wenig an Monty Python&rsquo;s Life of Brian. Nur das die Volksfront von Jud&auml;a bei ihren Debatten viel unterhaltsamer war. Die SPD dagegen ist inzwischen sterbenslangweilig mit ihren albernen Versuchen, Mitglieder und &Ouml;ffentlichkeit zu besch&auml;ftigen.<br>\nEigentlich ist das Verfahren f&uuml;r Wahlen in der SPD klar geregelt. Daf&uuml;r gibt es ein Organisationsstatut. Darin hei&szlig;t es, dass die Wahl des Parteivorstandes durch einen Parteitag in getrennten Wahlg&auml;ngen erfolgt. Erst der oder die Vorsitzende, danach die &ldquo;sechs&rdquo; Stellvertreter, der Generalsekret&auml;r, Schatzmeister usw. usf. Da muss man kein neues Verfahren erfinden. Entscheidend ist das ja auch nicht, sondern vielmehr die Frage, wer den Job des Vorsitzenden &uuml;bernimmt und welches inhaltliche Profil er oder sie vertreten soll. Da sieht es bislang weiterhin sehr mau aus. (&hellip;)<br>\nDabei liegen die Vorschl&auml;ge schon lange auf dem Tisch. Die NachDenkSeiten haben eine Reihe von Beitr&auml;gen dazu geliefert. Sie sollten Beachtung finden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/190624sozialdemokratische-beschaftigungstherapie\">TauBlog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offensichtlich sind dem derzeitigen Spitzenpersonal der SPD ihre &Auml;mter und Funktionen w&auml;hrend dieser Legislaturperiode wichtiger als das Wohl der Partei &uuml;ber diesen kleinen, &uuml;berschaubaren Zeitrahmen hinaus. Ablenkung und Durchhalteparolen charakterisieren die aktuelle SPD-Spitze (nicht lediglich das Trio) &ndash; blo&szlig; keine inhaltlich-programmatische Erneuerung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>AKK bei Anne Will: Unmissverst&auml;ndliche Aussage zur AfD<\/strong><br>\nAnnegret Kramp-Karrenbauer war zu Gast bei Anne Will. Das Thema lautete: &bdquo;Hass, Drohungen, Gewalt &ndash; wie kann sich unsere Demokratie wehren?&ldquo; Und man tut der amtierenden CDU-Vorsitzenden sicher nicht unrecht, wenn man vermutet, dass sie diesen &ouml;ffentlichen Auftritt auch deshalb gew&auml;hlt hatte, weil er wenig Fettn&auml;pfchen-Potenzial barg. Denn 70 Jahre nach seiner Gr&uuml;ndung setzt sich in dem Land, das in seiner j&uuml;ngeren Geschichte f&uuml;r Verbrechen ohnegleichen verantwortlich war, doch die Erkenntnis durch, dass es dem Rechtsextremismus entschiedener entgegentreten muss. Das haben die meisten nach den Morden des NSU und jetzt nach dem Mordanschlag auf den Kasseler Regierungspr&auml;sidenten Walter L&uuml;bcke verstanden &ndash; au&szlig;er den rechtspopulistischen Parteien &agrave; la AfD und ihren Gesinnungsgenossen, wie etwa einem Herrn Maa&szlig;en, dessen Amtsf&uuml;hrung ma&szlig;geblich f&uuml;r die eklatante Sehschw&auml;che des Verfassungsschutzes auf dem rechten Auge verantwortlich war, so dass Neonazis und ihre Zusammenrottungen oft unbehelligt blieben.<br>\nUnd Annegret Kramp-Karrenbauer nutzte ihre Chance. Sie distanzierte sich eindeutig von Maa&szlig;ens Geschwurbel &uuml;ber eine m&ouml;gliche Ann&auml;herung der CDU an die AfD, und sie grenzte vor allem von dieser Partei ab. Sie zieh die AfD der &bdquo;indirekten Verantwortung&ldquo; f&uuml;r den Mordfall L&uuml;bcke, denn Gewalt, Hass und Zersetzung beginne bei der Sprache. Wer sich das verdeutliche, k&ouml;nne &bdquo;nie mehr auf die Idee kommen, mit einer Partei wie der AfD zusammenzuarbeiten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/anne-will-ard-akk-klare-ansage-12660833.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Unmissverst&auml;ndlich waren AKKs Aussagen bei Anne Will ganz sicher nicht. Als Anne Will nachhakte und einen zeitlichen Rahmen f&uuml;r die &bdquo;Kooperationsabsage&ldquo; erfahren wollte, wurde AKK pl&ouml;tzlich wachsweich und wollte sich noch nicht einmal darauf festnageln lassen, dass es schon in zwei Jahren anders kommen k&ouml;nnte (<a href=\"https:\/\/daserste.ndr.de\/annewill\/Hass-Drohungen-Gewalt-wie-kann-sich-unsere-Demokratie-wehren,annewill6090.html\">ab 58:20<\/a>)<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Holzpellets &ndash; klimapolitischer Holzweg?<\/strong><br>\nEs klingt nach einer klimafreundlichen Variante: Aus Abf&auml;llen Holzpellets herzustellen, die dann an klimabewusste Konzerne verkauft werden, die die Pellets anstelle von Kohle zur Energiegewinnung nutzen. Das ist das Konzept des US-Konzerns Enviva, der seine Produkte auch nach Europa verkauft. Beim n&auml;heren Hinsehen aber zeigen sich die Schw&auml;chen. (&hellip;)<br>\nDass W&auml;lder in den USA abgeholzt werden, um in der EU als klimafreundliche Energie verfeuert zu werden, h&auml;lt Tim Searchinger, ein Forscher f&uuml;r Umweltpolitik an der Princeton Universit&auml;t, f&uuml;r einen gro&szlig;en Fehler:<br>\n&bdquo;Mindestens ein Dutzend wissenschaftlicher Studien belegen, dass das F&auml;llen und Verbrennen von B&auml;umen in Kraftwerken das CO2 in der Atmosph&auml;re sehr wahrscheinlich f&uuml;r mindestens 30 oder sogar hunderte von Jahren erh&ouml;ht&ldquo;.<br>\nWarum? Weil die Verbrennung von Holz mehr CO2 freisetzt als Kohle, w&auml;hrend es l&auml;nger dauert, bis neu gepflanzte B&auml;ume gro&szlig; genug sind, um das CO2 wieder aufzunehmen, sagt Searchinger. (&hellip;)<br>\nWeitere Ausl&ouml;ser der Kritik an der schnell wachsenden Holzpellet-Branche sind die zunehmende Verschmutzung der Luft in der N&auml;he ihrer Betriebe und das Abholzen ganzer Waldgebiete. Das sei ein Angriff auf Biodiversit&auml;t und &Ouml;kosysteme, finden Umweltsch&uuml;tzer wie der Gutsbesitzer Jack Spruill aus North Carolina.<br>\n&bdquo;Sie nehmen ganze B&auml;ume. Es gibt viele Fotos von LKWs, die bei den Holzpellet-Anlagen von Enviva ganze Baumst&auml;mme abliefern. Es stimmt nicht, dass sie nur &uuml;briggebliebenes Holz benutzen, das andere nicht wollen&ldquo;. (&hellip;)<br>\nDas Unternehmen erhielt bereits neue Gro&szlig;auftr&auml;ge von RWE f&uuml;r die Niederlande und Mitsubishi in Japan. Unterst&uuml;tzung erh&auml;lt es auch von der Trump-Regierung: Die Umweltschutzbeh&ouml;rde EPA will Biomasse noch in diesem Sommer zur erneuerbaren Energie erkl&auml;ren &ndash; gegen den Willen ihres wissenschaftlichen Beirats.<br>\nUnd weil der globale Holzpellet-Markt laut Grand View Research bis 2025 um j&auml;hrlich fast 10 Prozent auf einen Umfang von 16 Milliarden Dollar weiter wachsen soll ist klar, dass Envivas Produkte auch weiterhin sehr gefragt sind &ndash; auch wenn die industrielle Holzverfeuerung mehr Co2 emittiert als Kohle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/us-konzern-enviva-holzpellets-klimapolitischer-holzweg.1197.de.html?dram:article_id=452013\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>GEW: &bdquo;Nicht Bologna ist das Problem, sondern Bonn!&ldquo;<\/strong><br>\nDie Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die L&auml;nder gemahnt, Fehler bei der Umsetzung der vor 20 Jahren gestarteten Bologna-Reform zu korrigieren. &bdquo;Die 1999 in Bologna initiierte europ&auml;ische Studienreform steht f&uuml;r viele gute Ziele: die F&ouml;rderung der Mobilit&auml;t im europ&auml;ischen Hochschulraum, vergleichbare Studienstrukturen und -abschl&uuml;sse oder die Verbesserung der Chancengleichheit im Studium. Bei der Umsetzung der Reform haben die L&auml;nder und die Hochschulen jedoch gravierende Fehler gemacht: vollgestopfte Curricula, eine zu hohe Pr&uuml;fungsdichte oder eine zu hohe Arbeitsbelastung f&uuml;r Studierende und Lehrende. Nicht Bologna ist das Problem, sondern Bonn&ldquo;, sagte der stellvertretende GEW-Vorsitzende und Hochschulexperte, Andreas Keller, mit Blick auf den Sitz der Kultusministerkonferenz (KMK), der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und des Bundesministeriums f&uuml;r Bildung und Forschung (BMBF) in der fr&uuml;heren Bundeshauptstadt.<br>\nBei der Umsetzung der Reformen m&uuml;ssten die Verantwortlichen kr&auml;ftig nachjustieren, betonte Keller. &bdquo;Die L&auml;nder m&uuml;ssen ihre strengen Vorgaben f&uuml;r Bachelor- und Masterstudieng&auml;nge entr&uuml;mpeln, um sowohl die Studierbarkeit als auch die Studierfreiheit zu sichern. Weiter m&uuml;ssen sie das Recht auf freien Zugang zum Masterstudium f&uuml;r alle Bachelorabsolventinnen und -absolventen durchsetzen. Wenn die L&auml;nder dazu nicht in der Lage sind, darf sich der Bund nicht scheuen, endlich von seiner Gesetzgebungskompetenz f&uuml;r Hochschulabschl&uuml;sse und -zulassung Gebrauch zu machen, und das Recht auf freien Masterzugang gesetzlich garantieren&ldquo;, appellierte der GEW-Vize.<br>\nEntscheidend f&uuml;r ein qualit&auml;tsvolles und erfolgreiches Studium seien aber auch die Lehrenden, mahnte Keller. &bdquo;Solange an Universit&auml;ten auf eine Professur &uuml;ber 60 Studierende kommen und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach dem Hire and Fire-Prinzip eingestellt und wieder auf die Stra&szlig;e gesetzt werden, kann keine optimale Betreuung der Studierenden gew&auml;hrleistet werden. Wir brauchen bessere Betreuungsrelationen und mehr Kontinuit&auml;t in der Lehre durch mehr Personal und Dauerstellen f&uuml;r Daueraufgaben&ldquo;, betonte der GEW-Hochschulexperte. &bdquo;Dozentinnen und Dozenten sollten dar&uuml;ber hinaus das Recht auf regelm&auml;&szlig;ige hochschuldidaktische Fort- und Weiterbildung im Rahmen ihrer Arbeitszeit bekommen. Auf europ&auml;ischer Ebene wird sich die GEW gemeinsam mit den anderen Bildungsgewerkschaften daf&uuml;r stark machen, dass die aktive Unterst&uuml;tzung der Lehrenden ganz nach oben auf die Agenda des Bologna-Prozesses kommt&ldquo;, unterstrich Keller.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gew.de\/presse\/pressemitteilungen\/detailseite\/neuigkeiten\/gew-nicht-bologna-ist-das-problem-sondern-bonn\/\">GEW<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben den Bologna-Prozess stets kritisch begleitet:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2538\">Der Bologna-Prozess f&uuml;r einen &bdquo;Europ&auml;ischen Hochschulraum&ldquo; &ndash; oder wie ein europ&auml;ischer Traum an der Wettbewerbsideologie zerplatzte<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3978\">Humboldts Begr&auml;bnis &ndash; Zehn Jahre Bologna-Prozess<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4092#h24\">Gustav Seibt: Bologna und Hartz IV: Reformen aus einem Geist<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Dysfunktion der Macht um acht: Abbild unserer Scheindemokratie: die Bundespressekonferenz<\/strong><br>\nJournalisten lassen sich von den Regierungspapageien mit Leerformeln und faulen Ausreden abfertigen. Nachbohren und Widerspruch gelten als unfein<br>\nDie Bundespressekonferenz (BPK) in Berlin ist ein untypischer Verein von Journalisten. Er l&auml;dt Kanzler, Minister, Regierungssprecher sowie die Spitzenvertreter von Wirtschaft und Gesellschaft dazu ein, auf seiner B&uuml;hne Rede und Antwort zu stehen. W&auml;hrend im Ausland Medienleute &uuml;blicherweise von den politisch M&auml;chtigen einberufen werden und deren Informationen in Empfang zu nehmen haben, sollte es in Deutschland genau andersrum vonstatten gehen: Journalisten erfragen eigenst&auml;ndig Ausk&uuml;nfte von ihren G&auml;sten, Nachrichten werden offen erarbeitet, nichts wird &ldquo;off the records&rdquo; durchgestochen, nichts im Hinterzimmer gekauft oder als Auftragsbotschaft vergeben. Falls dies Konzept je funktioniert hat, so kann heute davon keine Rede mehr sein. Die BPK ist zum Demonstrationsort programmierter Regierungsverlautbarung und journalistischer R&uuml;ckgratlosigkeit verkommen.<br>\nDie versammelten Repr&auml;sentanten von Presse, Funk und Fernsehen  &ndash; wenige Ausnahmen best&auml;tigen die Regel  &ndash; lassen sich in der BPK Woche f&uuml;r Woche von Politikern und speziell von den Regierungssprechern ebenso abspeisen, wie man quengelnde G&ouml;ren mit Gummib&auml;rchen abwimmelt. Das verbale Manna des Staatssekret&auml;rs Steffen Seibert und seiner Gefolgschaft aus den Pressereferaten der Ministerien besteht meist aus einem Gemisch von Halbwahrheiten, Desinformation, Sch&ouml;nf&auml;rberei, faulen Ausreden und Auskunftsverweigerung, dargereicht in bleiernen Floskeln und in einer verklemmten, steifen Atmosph&auml;re. Die Auftritte der beamteten Sprechautomaten sind an Schamlosigkeit und Arroganz kaum zu &uuml;berbieten. Sp&uuml;rbar reden sie oft wider besseres Wissen und letztlich daran interessiert, sich ihre Posten zu erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/deutschland\/dysfunktion-der-macht-um-acht-abbild-unserer-scheindemokratie-die-bundespressekonferenz\">Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Wie Facebook mich zeitweise sperrte &ndash; und keinen Grund nennen will<\/strong><br>\n2018 hatte ich ein Facebook-Konto er&ouml;ffnet, um dort sporadisch Hinweise auf eigene Artikel zu ver&ouml;ffentlichen. So zuletzt Anfang Mai, als ich einen Link postete, der auf meinen Artikel &uuml;ber intransparente Bewertungen und Kontensperrungen bei Twitter verwies. Als ich mich einige Wochen sp&auml;ter, Ende Mai, erneut bei Facebook einloggen wollte, wurde mir das verwehrt.<br>\nIch sollte zun&auml;chst ein Captcha l&ouml;sen, was ich tat. Au&szlig;erdem forderte das Unternehmen mich auf, meine Handynummer zu &uuml;bermitteln. Dazu war ich nicht bereit &ndash; mit der Folge, dass mein Facebook-Konto f&uuml;r mich fortan gesperrt blieb und mir somit der Zugang zu meinen Abonnenten dort verwehrt wurde.<br>\nIch wandte mich daraufhin an den Support, fragte nach dem Grund der Sperre, und erhielt am n&auml;chsten Tag eine automatisierte, nicht namentlich unterschriebene Antwort, in der auf meine Frage nicht eingegangen und auch nichts zur L&ouml;sung des Problems beigetragen wurde. Auf eine nochmalige Nachfrage und die Aufforderung, die Sperre umgehend aufzuheben, reagierte Facebook mit einer E-Mail von einem gewissen &ldquo;Horst&rdquo; (ein Nachname wurde nicht angegeben), Abteilung &ldquo;Community Operations&rdquo;, welcher den Eindruck erweckte, selbst ein programmierter Bot zu sein. Wie ein Autist wiederholte &ldquo;Horst&rdquo;, der mich ungefragt duzte, stoisch Phrasen, die nichts zur L&ouml;sung des Problems beitrugen und schloss mit dem weitgehend sinnfreien Hinweis: &ldquo;Bitte beachte, dass wir an dieser Stelle auf keine weiteren Fragen eingehen k&ouml;nnen.&rdquo; An welcher Stelle dies stattdessen m&ouml;glich sein sollte, wurde nicht erl&auml;utert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wie-Facebook-mich-zeitweise-sperrte-und-keinen-Grund-nennen-will-4449035.html\">Paul Schreyer auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Regierungen sollen soziale Netzwerke regulieren<\/strong><br>\nDer Kommunikationschef von Facebook, Nick Clegg, findet, dass Politiker sich um die Regulierung sozialer Netzwerke k&uuml;mmern sollen &ndash; und spricht sich f&uuml;r eine Digitalsteuer f&uuml;r internationale Konzerne aus.<br>\nF&uuml;r die Regulierung der sozialen Netzwerke sind nach Ansicht von Facebook-Kommunikationschef Nick Clegg die Regierungen zust&auml;ndig, nicht die Netzwerke selbst. &bdquo;Es ist nicht die Aufgabe privater Unternehmen, wie gro&szlig; oder klein auch immer sie sein m&ouml;gen, solche Regeln festzulegen&ldquo;, sagte der fr&uuml;here britische Vize-Premier am Montag der britischen Rundfunkgesellschaft BBC. Die Zust&auml;ndigkeit liege bei &bdquo;demokratischen Politikern in der demokratischen Welt&ldquo;.<br>\nEs gebe &bdquo;keine Beweise&ldquo; f&uuml;r eine russische Einmischung in das Brexit-Referendum vom Juni 2016, sagte Clegg. Das habe eine betriebsinterne Auswertung der bei Facebook vorliegenden Daten ergeben. Es bestehe die Versuchung, das vom Brexit-Votum ausgehende politische &bdquo;Erdbeben&ldquo; auf eine &bdquo;Verschw&ouml;rung&ldquo; zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Er gehe hingegen davon aus, dass die gegen die EU bestehende Skepsis in Gro&szlig;britannien &bdquo;viel tiefere Wurzeln&ldquo; habe. [&hellip;]<br>\nClegg sprach sich im ZDF zudem f&uuml;r eine Digitalsteuer aus, die Steuerschlupfl&ouml;cher f&uuml;r internationale Konzerne schlie&szlig;en k&ouml;nnte. Er wisse nicht genau, wie viele Steuern Facebook zuletzt in Deutschland gezahlt habe. &bdquo;Aber wir sind uns &auml;u&szlig;erst bewusst, dass die Steuergesetze in Deutschland, der EU und weltweit modernisiert werden m&uuml;ssen &ndash; weil sich unsere Wirtschaft komplett von einer Offline- in eine Online-Welt gewandelt hat.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/diginomics\/facebooks-kommunikationschef-fuer-digitalsteuer-16252126.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wenn Facebook schon selbst darum bettelt, sollte die Politik diesem Wunsch auch folgen. Und wenn die Mehrkosten f&uuml;r eine staatliche Regulierung durch eine Digitalsteuer ausgeglichen werden k&ouml;nnen, ist dies um so besser. Worauf wartet die Politik?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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