{"id":52790,"date":"2019-06-26T08:47:03","date_gmt":"2019-06-26T06:47:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52790"},"modified":"2019-06-26T08:47:03","modified_gmt":"2019-06-26T06:47:03","slug":"hinweise-des-tages-3393","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52790","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52790#h01\">Linkspartei protestiert gegen AKKs Angriff auf Parlamentsvorbehalt f&uuml;r Auslandseins&auml;tze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52790#h02\">Cyberkrieg am Golf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52790#h03\">Wir m&ouml;chten keinen Krieg, f&uuml;rchten ihn aber auch nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52790#h04\">Webers letzte Chance<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52790#h05\">Au revoir, Paris: Gelbwesten k&uuml;ndigen Strategiewechsel an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52790#h06\">Pal&auml;stina<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52790#h07\">Koalition der Willigen 2.0: Washington will weltweites Milit&auml;r-B&uuml;ndnis gegen Iran schmieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52790#h08\">US-Sanktionen gegen Iran als aggressiven Akt verurteilen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52790#h09\">Trump und die US-Medien: Kriegsvorbereitungen im Telenovela-Stil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52790#h10\">Vom Wirtschaftskrieg zum R&uuml;stungswettlauf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52790#h11\">Die &bdquo;Schwarze Null&ldquo; ist neoliberal und nicht sozialdemokratisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52790#h12\">Modernisierungsumlage: Mieter wehrt sich gegen Kosten f&uuml;r Modernisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52790#h13\">Die Stadt geh&ouml;rt nicht den Autofahrern!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52790#h14\">Sudan Protesters Were Right to Fear the Arrival of Saudi and UAE Money<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52790#h15\">Parteispenden in &Ouml;sterreich: Kurz&rsquo; reiche Spender<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52790#h16\">Entzug mit Hebelwirkung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52790#h17\">Von moralischem Totalitarismus &ndash; H&ouml;ren Sie auf, Sie beleidigen uns!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Linkspartei protestiert gegen AKKs Angriff auf Parlamentsvorbehalt f&uuml;r Auslandseins&auml;tze<\/strong><br>\nBei einem Besuch in Frankreich stellte Annegret Kramp-Karrenbauer den Parlamentsvorbehalt bei Auslandseins&auml;tzen der Bundswehr in Frage. Das war nicht das erste Mal, dass die Union diesen in Zweifel zieht. Die Opposition protestierte prompt.<br>\nAufgrund zunehmender Differenzen mit Washington solle man die europ&auml;ische Verteidigung voranbringen und dahingehend auch den deutschen Parlamentsvorbehalt anpassen, so die potenzielle Nachfolgerin Merkels im Kanzleramt.<br>\nNoch am 12. Juni hatte sich &ldquo;AKK&rdquo; bei der Deutsch-Amerikanischen Konferenz der Atlantik-Br&uuml;cke und des American Council on Germany in Berlin klar hinter die vom US-Pr&auml;sidenten Trump h&auml;ufig gegen&uuml;ber Berlin betonte Forderung gestellt, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts f&uuml;r Verteidigung auszugeben &ndash; weil es ein Signal an die osteurop&auml;ischen NATO-Partner sei, die sich von Russland bedroht f&uuml;hlten. Nach Ansicht der CDU-Vorsitzenden habe die umstrittene Investition &ldquo;etwas mit europ&auml;ischem Zusammenhalt zu tun&rdquo;.<br>\nIn Paris betonte sie weiter, dass es bereits milit&auml;rische Kooperation zwischen deutschen, franz&ouml;sischen und niederl&auml;ndischen Einheiten gebe: &bdquo;Wenn wir das weiter vorantreiben, steht Deutschland auch vor einer innenpolitischen Debatte, weil heute immer der Bundestag &uuml;ber jeden Einsatz entscheidet &ndash; die Frage ist, welchen Entscheidungsweg man bei gemeinsamen europ&auml;ischen Eins&auml;tzen einschlagen kann.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/89516-nach-akks-vorstoss-linke-gegen\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Mit Kramp-Karrenbauer sind wir noch mehr auf Kriegskurs.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Cyberkrieg am Golf<\/strong><br>\nBerlin begleitet die drohende Eskalation des Iran-Konflikts zu einem ersten umfassenden Cyberkrieg mit dem Bem&uuml;hen um eigene F&auml;higkeiten f&uuml;r Cyberangriffe. Die Vereinigten Staaten haben vergangene Woche laut &uuml;bereinstimmenden Berichten die Computersysteme, mit denen iranische Raketen gesteuert werden, und die IT-Infrastruktur einer iranischen Geheimdiensteinheit lahmgelegt. Hintergrund der Operationen ist die im vergangenen Sommer in Washington beschlossene Ausweitung der Vollmachten des U.S. Cyber Command f&uuml;r Onlineattacken, die nicht zuletzt erlaubt, die Stromversorgung feindlicher Staaten au&szlig;er Kraft zu setzen. Neben Russland gilt Iran auch daf&uuml;r als m&ouml;gliches Ziel. Die Bundesregierung ist gegenw&auml;rtig dabei, ihrerseits Cyberattacken auf Ziele im Ausland zu legalisieren. Schon im vergangenen Jahr hie&szlig; es, die Cybertruppe der Bundeswehr sei mittlerweile zu solchen Angriffen in der Lage. Kommentatoren urteilen mit Blick auf den geringen Einfluss Berlins auf den Iran-Konflikt, die EU m&uuml;sse &ldquo;f&uuml;r ein Programm &lsquo;Weltmacht'&rdquo; ihre &ldquo;milit&auml;rischen F&auml;higkeiten&rdquo; st&auml;rken&hellip;.<br>\nArtikel 51 VN-Charta<br>\nOb und, wenn ja, wie Teheran auf die Cyberangriffe reagieren wird, ist noch unklar. Die iranische Regierung zieht rechtliche Schritte gegen Washington wegen der Spionagedrohne in Betracht, die laut ihren Angaben vor dem Abschuss illegal in den iranischen Luftraum eingedrungen war. Ansonsten halten iranische Stellen sich noch bedeckt. &ldquo;Falsches Handeln&rdquo; k&ouml;nne gravierende Folgen haben, wird ein Kommandant der Iranischen Revolutionsgarden zitiert: &ldquo;Um einen Krieg zu vermeiden, wird reden alleine nicht ausreichen. &hellip; Man muss ihn auch nicht wollen und dementsprechend handeln&rdquo;. Tats&auml;chlich h&auml;tte Teheran westlichen Standards zufolge das Recht, den US-Cyberangriff per milit&auml;rischem Gegenschlag zu beantworten. So hat die Bundesregierung im vergangenen Jahr explizit ge&auml;u&szlig;ert: &ldquo;Auch eine Cyberoperation kann unter bestimmten Bedingungen einen &lsquo;bewaffneten Angriff&rsquo; im Sinne von Artikel 51 VN-Charta darstellen&rdquo;. Auf eine derartige Attacke&rdquo; k&ouml;nne die Bundesrepublik Deutschland mit allen zul&auml;ssigen milit&auml;rischen Mitteln reagieren&rdquo;. Weshalb das nun zwar f&uuml;r Berlin, nicht aber f&uuml;r Teheran gelten sollte, ist nicht ersichtlich. Tats&auml;chlich hat Iran in j&uuml;ngerer Zeit durchaus umfangreiche Cyberkriegsf&auml;higkeiten aufgebaut. Weil Washington einen iranischen Gegenschlag voraussichtlich mit neuen eigenen Angriffen beantworten w&uuml;rde, st&uuml;nde in diesem Fall wohl eine unkontrollierte Kriegseskalation bevor.<br>\n(&hellip;) Programm &lsquo;Weltmacht'&rdquo;<br>\nDas Bem&uuml;hen um eigene Kapazit&auml;ten zur Durchf&uuml;hrung von Cyberangriffen entspricht der Logik, nach der die Bundesregierung im Iran-Konflikt operiert. Sie versucht dort ihre eigene Mittelostpolitik gegen die Vereinigten Staaten zu behaupten (german-foreign-policy.com berichtete). Dass dies bislang nicht gelingt, hat vergangene Woche ein f&uuml;hrender deutscher Au&szlig;enpolitik-Kommentator auf eine mangelnde &ldquo;Weltmachtf&auml;higkeit&rdquo; Berlins und der EU zur&uuml;ckgef&uuml;hrt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7974\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wir m&ouml;chten keinen Krieg, f&uuml;rchten ihn aber auch nicht<\/strong><br>\nWer h&auml;tte gedacht, dass ausgerechnet die Supermacht, die einst die Freihandelsordnung gegr&uuml;ndet und angef&uuml;hrt hat und eigentlich die Welt in Richtung einer offenen Entwicklung leiten sollte, heute im Rahmen einer &bdquo;America first&ldquo;-Politik zur Einsch&uuml;chterung mit Z&ouml;llen droht, maximalen Druck aus&uuml;bt und immer wieder gegen ihre wichtigsten Handelspartner, darunter auch China, vorgeht. In einer Zeit der Globalisierung, in der nationale &Ouml;konomien immer mehr zusammenwachsen, geht es beim Handelskonflikt zwischen China und den USA um die Interessen aller. Protektionismus und Unilateralismus seitens der USA st&ouml;ren die globalen Wertsch&ouml;pfungs-, Industrie- und Lieferketten. (&hellip;)<br>\nVor mehr als einem Jahr stellten die USA die sogenannte Schadenstheorie auf, dass die USA immer von China &uuml;bervorteilt werden, und machten sie zum Grund f&uuml;r den Handelskrieg gegen China. Wenn man nun unbedingt von einem Schaden f&uuml;r die USA sprechen will, dann muss man meiner Meinung nach auch sagen, dass die Mittel- und Unterschicht in den USA in den vergangenen Jahrzehnten durch das irrationale Streben der amerikanischen Finanzindustrie nach Profit und durch die ungerechte Verteilung des Wohlstands Schaden genommen haben. Die USA sind de facto die Weltwirtschaftsmacht Nummer eins. Sie stehen an der Spitze der weltweiten Wertsch&ouml;pfungs- und Industrieketten und beherrschen in den Bereichen Technik, F&amp;E und Marketing die Segmente mit dem h&ouml;chsten Mehrwertpotenzial, und das mit enormen Gewinnen. Amerikanische Unternehmen haben allein im Jahr 2017 in China Ums&auml;tze von mehr als 700 Milliarden Dollar erzielt und einen Gewinn von &uuml;ber 50 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Sie haben also die Chancen und M&ouml;glichkeiten der chinesischen Entwicklung reichlich genutzt.<br>\nDie chinesisch-amerikanischen Handelsgespr&auml;che haben einen gro&szlig;en R&uuml;ckschlag erlitten, aber die Verantwortung hierf&uuml;r liegt nicht bei China, sondern bei den USA. Um immer noch gr&ouml;&szlig;ere politische und wirtschaftliche Vorteile zu erzielen, wurde die &bdquo;Schadenstheorie&ldquo; als Vorwand genutzt, um das eigene Wort zu brechen. &bdquo;Wenn man nun aber sein Wort nicht h&auml;lt, was ist man dann noch wert?&ldquo;, so fragte der chinesische Weise Konfuzius. Menschliches Miteinander basiert auf Ehrlichkeit und Vertrauen, und dies gilt auch f&uuml;r die zwischenstaatlichen Beziehungen. Das bringt uns jedoch zur Einsicht, dass die USA bei der Durchsetzung eigener Interessen und Ziele durchaus bereit sind, geltende Regeln zu missachten, Tatsachen zu verdrehen und L&uuml;gen zu fabrizieren. Wenn n&ouml;tig, wird China beschuldigt, die amerikanische Bev&ouml;lkerung &bdquo;beraubt&ldquo; zu haben. Wenn n&ouml;tig, werden die Produkte von privaten chinesischen Unternehmen grundlos als &bdquo;Sicherheitsrisiko&ldquo; eingestuft; und nat&uuml;rlich wird bei Bedarf auch die europ&auml;ische Autoindustrie zu einer Bedrohung f&uuml;r die &bdquo;nationale Sicherheit der USA&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print\/die_welt\/debatte\/article195830285\/Gastbeitrag-Wir-moechten-keinen-Krieg-fuerchten-ihn-aber-auch-nicht.html\">Wu Ken in Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Verfasser des Artikels ist chinesischer Botschafter in Deutschland.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Webers letzte Chance<\/strong><br>\nJetzt spielt er sich auch noch zum Vork&auml;mpfer des Parlamentarismus auf: Nach der doppelten Niederlage im Europaparlament und beim EU-Gipfel lanciert der deutsche Spitzenkandidat f&uuml;r die Europawahl, Manfred Weber (CSU), einen letzten Appell.<br>\n&ldquo;Nun ist die Stunde des Parlaments&ldquo;, sagte Weber der &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo;. &ldquo;Es w&auml;re ein riesiger R&uuml;ckschlag, wenn die Entscheidungen in der EU nun wieder in die Hinterzimmer der Diplomaten wandern&rdquo;, warnte der Favorit von Kanzlerin Angela Merkel (CDU).<br>\nSPD und FDP m&uuml;ssten sich nun hinter ihn stellen und &ldquo;zeigen, dass sie zur Parlamentarisierung Europas stehen&rdquo;.<br>\nLeider kommt dieser Aufruf etwas sp&auml;t. Die Stunde des Parlaments h&auml;tte n&auml;mlich gleich nach der Europawahl schlagen m&uuml;ssen. Als (relativer) Wahlsieger war Weber gefordert, eine Mehrheit f&uuml;r seine Kandidatur zu sichern.<br>\nDoch das hat er nicht geschafft. Sozialdemokraten und Liberale (nicht die deutschen, sondern die europ&auml;ischen) hatten am Donnerstag klar gemacht, dass sie Weber nicht mittragen werden.<br>\nDeshalb ist Weber gescheitert &ndash; und nicht, weil Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron oder andere EU-Politiker &rdquo; brutal&rdquo; gegen ihn vorgehen, wie deutsche Zeitungen behaupten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/webers-letzte-chance-erdogans-erste-krise\/#more-57267\">Lost in Europe<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> SPD und FDP m&uuml;ssten sich nun hinter ihn stellen und &ldquo;zeigen, dass sie zur Parlamentarisierung Europas stehen&rdquo;, so twittert Weber nun, da seine Felle den Bach hinunterschwimmen.  Das soll wohl hei&szlig;en, SPD und FDP sollen sich mit aller Gewalt hinter seine Kandidatur stellen, nur weil er ein Deutscher ist. &ldquo;Ich bin nicht der deutsche Kandidat f&uuml;r die EU-Kommission, sondern der Kandidat der EVP. Europa &ndash; das sind 28 L&auml;nder&rdquo;, so t&ouml;nte Weber noch im April. Und jetzt sollen SPD und FDP ihn unterst&uuml;tzen. Nicht weil er so kompetent ist oder so supergute Ideen hat, nein weil er ein Deutscher ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Und bei allem Respekt: Weber &bdquo;bringt&ldquo; es nicht und er w&auml;re nur ein weiters Desaster f&uuml;r Deutschland. Er, Weber, ist n&auml;mlich ein ausgemachter Russlandhasser und will aus reiner Treue zu seinen &bdquo;amerikanischen Freunden&ldquo; die bereits halb fertig gestellte Gaspipiline Nordstream 2 im letzten Moment noch mit allen Mitteln stoppen. Damit die USA daf&uuml;r ihr teureres und mit einem extrem umweltsch&auml;dlichen Verfahren gewonnenes Fracking- Gas nach Deutschland importieren k&ouml;nnen. Die Pipeline sei nicht im Interesse der EU, weil es die Abh&auml;ngigkeit von russischen Rohstoffen erh&ouml;he, so Weber. Die Position Webers steht damit der Position der Bundesregierung in dieser Sache diametral gegen&uuml;ber. Die SPD hat Weber bereits &ldquo;energiepolitischen Irrlichtern&rdquo; vorgeworfen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Au revoir, Paris: Gelbwesten k&uuml;ndigen Strategiewechsel an<\/strong><br>\nRaus aus der Stadt und zur&uuml;ck auf die Stra&szlig;en: F&uuml;r den &ldquo;Akt 32&rdquo; ihrer Demonstrationen am Samstag kehrten die Gelbwesten zu ihrer urspr&uuml;nglichen Strategie zur&uuml;ck. Vor allem Blockaden an Autobahn-Mautstellen sollen die Wirtschaft empfindlich treffen.<br>\n&ldquo;Die Gelbwesten haben beschlossen, die Wirtschaft direkt zu beeinflussen&rdquo;, erkl&auml;rte der prominente Sprecher der Bewegung, &Eacute;ric Drouet, gegen&uuml;ber RT France. Das Gespr&auml;ch mit dem Aktivisten fand am 22. Juni w&auml;hrend einer Blockade der Autobahn-Mautstation in Chamant, rund 50 Kilometer n&ouml;rdlich von Paris, statt. Die Blockade begann gegen 9 Uhr Uhr morgens, gegen 17 Uhr waren laut RT France rund 300 Gelbwesten pr&auml;sent.<br>\n&ldquo;Es ist eine Wende in der Bewegung [&hellip;] Wir stoppen die Demonstrationen und M&auml;rsche in Paris. Die Gelbwesten konzentrieren sich auf Blockaden&rdquo;, so Drouet. Der Strategiewechsel sei der Einsicht geschuldet, dass die Aufm&auml;rsche in Paris keine Wirkung mehr zeigten. &ldquo;Wir gehen seit sechs, sieben Monaten auf die Stra&szlig;e, und zu keiner Zeit an einem Samstagabend wurden Gelbwesten zu Verhandlungen empfangen, hat die Regierung irgendwelche Ank&uuml;ndigungen &uuml;ber eine dieser Demonstrationen gemacht. Es ist etwas, das &uuml;berhaupt nicht funktioniert&rdquo;, erkl&auml;rte Drouet&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/europa\/89528-on-the-road-again-gelbwesten-verkuenden-strategiewechsel\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Lesen Sie dazu bitte auch: France Culture: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52771\">Die &bdquo;Gelbwesten&ldquo;-Bewegung &ndash; gab es sie wirklich?<\/a>&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Pal&auml;stina<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>US-Initiative in Bahrain: Pal&auml;stinenser-Konferenz ohne Pal&auml;stinenser<\/strong><br>\nBei einer Konferenz in Bahrain wollen die USA &uuml;ber Milliarden-Investitionen f&uuml;r Pal&auml;stinenser beraten. Doch die sind gar nicht anwesend &ndash; aus mehr als nur einem Grund.<br>\n(&hellip;) Der US-Pr&auml;sident und seine Nahost-Gesandten arbeiten nach eigenen Angaben am &ldquo;ultimativen Deal&rdquo;, wie Trump das nennt. Frieden zwischen Israelis und Pal&auml;stinensern. Die erste Stufe des Plans wurde vor wenigen Tagen ver&ouml;ffentlicht: ein Investitionsprogramm f&uuml;r die Pal&auml;stinenser. In H&ouml;he von angeblich etwa 50 Milliarden US-Dollar&hellip;<br>\n&ldquo;Frieden durch Wohlstand&rdquo; hat die US-Regierung ihren Milliardenplan f&uuml;r die Pal&auml;stinenser genannt. F&ouml;rdergelder und Kredite sollen in die Infrastruktur flie&szlig;en, in die Bildung und in das Gesundheitssystem.<br>\nWer verstehen will, warum die Pal&auml;stinenser trotzdem so skeptisch sind, muss auf Trumps Nahost-Politik schauen: Die US-Regierung erkannte Jerusalem als Hauptstadt Israels an, ohne, dass sich Israelis und Pal&auml;stinenser auf den Status der umstrittenen Stadt geeinigt haben.<br>\nAuch Trumps bisherige Nahost-Politik l&auml;sst die Pal&auml;stinenser an der Bahrain-Konferenz zweifeln.<br>\nDie USA strichen ihre Beitr&auml;ge f&uuml;r das UN-Hilfswerk f&uuml;r die Pal&auml;stinenser und stellten Zahlungen f&uuml;r pal&auml;stinensische Krankenh&auml;user ein. Und sie stoppte sogar die F&ouml;rderung von Begegnungsprogrammen zwischen Israelis und Pal&auml;stinensern. Laut US-Regierung sollen die Pal&auml;stinenser so gezwungen werden, wieder mit den USA und Israel zu verhandeln.<br>\nAutonomiebeh&ouml;rde boykottiert die Konferenz<br>\nAuf den Stra&szlig;en in Ramallah zeigten die Menschen auf Demonstrationen, was sie vom Workshop der US-Regierung halten: gar nichts. Auf der Konferenz in Bahrain wird zwar &uuml;ber die Pal&auml;stinenser gesprochen &ndash; aber nicht mit ihnen. Die Pal&auml;stinensische Autonomiebeh&ouml;rde boykottiert die Veranstaltung, genauso wie ein Gro&szlig;teil von Gesch&auml;ftsleuten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/palaestinenser-konferenz-bahrain-101.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Pal&auml;stina-Plan: Irgendwas mit Wirtschaft<\/strong><br>\n(&hellip;) Nachdem Trump-Schwiegersohn und -Berater Jared Kushner und der langj&auml;hrige Trump-Anwalt und derzeitige Chef-Unterh&auml;ndler des Pr&auml;sidenten, Jason Greenblatt, gut zweieinhalb Jahre kreuz und quer durch die Staaten des Nahen Ostens geflogen sind, um Regierungen von einem Plan zu &uuml;berzeugen, den, darauf lassen die vorliegenden Informationen schlie&szlig;en, bislang niemand vollst&auml;ndig gesehen hat, soll es nun losgehen.<br>\nW&auml;hrend sich der Konflikt zwischen den USA und dem Iran zuspitzt, im Persischen Golf die Kriegsschiffe dicht an dicht Position bezogen haben, soll in Bahrain, einem kleinen K&ouml;nigreich am Persischen Golf, in den kommenden Tagen ein Treffen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Pal&auml;stinensischen Gebiete beginnen.<br>\nDer Plan: Westjordanland und Gazastreifen als &ldquo;Zentren der M&ouml;glichkeiten&rdquo;<br>\nAm Wochenende hatte das Wei&szlig;e Haus dann auch endlich den Wirtschaftsplan ver&ouml;ffentlicht, der in Bahrain besprochen werden soll: Korruption solle bek&auml;mpft, die pal&auml;stinensische F&uuml;hrung gest&auml;rkt, die Abh&auml;ngigkeit von ausl&auml;ndischen Geldgebern gesenkt werden. Dazu soll massiv in die wirtschaftliche Entwicklung des Westjordanlandes und des Gazastreifens investiert werden; insgesamt sollen im Verlauf von zehn Jahren 50 Milliarden US-Dollar investiert werden, um die beiden Gebiete zu &ldquo;Zentren der M&ouml;glichkeiten&rdquo; zu machen.<br>\nNur: Trotz der markigen Sprache des 136seitigen Werks ist die Skepsis gro&szlig; und fast allumfassend. Denn nicht nur wird jede Aussage zu den Kernthemen, also vor allem der pal&auml;stinensischen Eigenstaatlichkeit vermieden, auch die Vorstellungen zur wirtschaftlichen Entwicklung der pal&auml;stinensischen Gebiete wirken, als habe man alles reingepackt, was gut klingen k&ouml;nnte: Sport und Gesundheit, nat&uuml;rlich, Kampf gegen Korruption, braucht man, Digitales, geht immer, Bildung, unbedingt. Und dann auch noch das: Der Vergleich mit Dubai und Singapur als Ausblick in die Zukunft.<br>\n(&hellip;) &ldquo;Wenn man verhandeln will, muss man unvoreingenommen sein,&rdquo; sagte Erekat der israelischen Zeitung Jedioth Ahronoth, &ldquo;diese Leute haben mit Unvoreingenommenheit nichts zu tun. Sie sind nur hier, um eines zu tun: Die Zweistaaten-L&ouml;sung zu zerst&ouml;ren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Der-Palaestina-Plan-Irgendwas-mit-Wirtschaft-4454510.html?seite=all\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Kushner-Plan f&uuml;r Pal&auml;stina: die Milliarden-Dollar-Totgeburt<\/strong><br>\nAmerikaner glauben seit jeher, mit Dollars, Gewalt und salbungsvollen Reden alle Probleme der Welt l&ouml;sen zu k&ouml;nnen. Auf die Interessen, Bed&uuml;rfnisse und W&uuml;nsche der Betroffenen braucht man dabei keine R&uuml;cksicht zu nehmen. Das gilt auch f&uuml;r den amerikanischen Plan zur &bdquo;L&ouml;sung&ldquo; des schon &uuml;ber hundert Jahre w&auml;hrenden Konflikts der Zionisten mit den Pal&auml;stinensern. Das Konzept von US-Pr&auml;sident Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner (eines frommen Juden und gl&auml;ubigen Zionisten), &uuml;ber das zurzeit in Bahrain verhandelt wird, war und ist eine Totgeburt von Anfang an. Allein schon deshalb, weil Vertreter des Volkes, um das es geht, an der Konferenz gar nicht teilnehmen. Sie sagen zu Recht: &bdquo;Wir lassen uns unsere im V&ouml;lkerrecht verb&uuml;rgten Anspr&uuml;che, unsere Ehre und W&uuml;rde nicht mit Dollars abhandeln. Wir sind nicht k&auml;uflich.&ldquo;<br>\n(&hellip;) Nun sind die Pal&auml;stinenser dran im &bdquo;Deal&ldquo; der USA, Israels und &bdquo;williger&ldquo; arabischer Staaten. Milliarden von Dollars sollen den Pal&auml;stinensern in ihren von Mauer und Z&auml;unen umgebenen Reservaten oder Bantustans das Leben ein wenig erleichtern, Investitionen das Niveau ihrer Wirtschaft heben (das von der Besatzungsmacht Israel ganz bewusst auf einen niedrigen Level gedr&uuml;ckt wird), und eine Br&uuml;cke zwischen dem Gazastreifen und dem Westjordanland soll die Verbindung zwischen beiden von Israel beherrschten Gebieten verbessern &ndash; sozusagen von Gef&auml;ngnis zu Gef&auml;ngnis. Von V&ouml;lkerrecht, Menschenrechten, Ende der Besatzung und Unterdr&uuml;ckung ist in dem Konzept mit keinem Wort die Rede. Und schon gar nicht von Land, genau gesagt von der R&uuml;ckgabe von geraubtem Land oder dem Ende des t&auml;glichen Landraubs durch Israel f&uuml;r den Bau neuer Siedlungen.<br>\n(&hellip;) Die Pal&auml;stinenser sollen zusammengedr&auml;ngt und ohne Bewegungsfreiheit in ihren Reservaten weiter existieren k&ouml;nnen, man will sie mit ein paar Dollar-Brocken vom Tisch der Reichen abfinden, aber rechtlos bis in alle Ewigkeit. Israel w&auml;re bei dieser &bdquo;L&ouml;sung&ldquo; der einzige gro&szlig;e Gewinner und behielte in allen Punkten die weitere Kontrolle.<br>\nSelbst wenn die Pal&auml;stinenser von allen guten Geistern verlassen w&auml;ren und auf Trumps &bdquo;Jahrhundert-Deal&ldquo; eingingen, Beispiele aus der Vergangenheit dienen als Warnung und k&ouml;nnen aufzeigen, wie der &bdquo;Deal&ldquo; vermutlich ausgehen wird&hellip;<br>\nDer &bdquo;Deal&ldquo;, der zur Zeit in Bahrein ausgehandelt wird, ist also nichts anderes als die Fortsetzung und ein neues Kapitel des unendlichen Verrats an den Pal&auml;stinensern &ndash; ein Volk, das es eigentlich gar nicht geben soll, weil es nur die zionistische Existenz st&ouml;rt. &Uuml;ber dessen Schicksal soll nun in Bahrain &ndash; nat&uuml;rlich ohne die Pal&auml;stinenser &ndash; entschieden werden. Aber die Chancen f&uuml;r die Realisierung von Trumps &bdquo;Jahrhundert-Deal&ldquo; sind alles andere als gut, Der US-Pr&auml;sident und Kushner haben den Widerstandswillen dieses Volkes nicht auf ihrer Rechnung. Der &bdquo;Jahrhundert-Deal&ldquo; hat beste Aussichten zum Flop des Jahrhunderts zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/der-semit.de\/der-kushner-plan-fuer-palaestina-die-milliarden-dollar-totgeburt\/#more-2484\">Der Semit<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Koalition der Willigen 2.0: Washington will weltweites Milit&auml;r-B&uuml;ndnis gegen Iran schmieden<\/strong><br>\nDie j&uuml;ngste Eskalation im Iran-Konflikt schien gerade abgewendet, nun verk&uuml;nden die USA neue Sanktionen gegen Teheran. Au&szlig;erdem wirbt Au&szlig;enminister Pompeo f&uuml;r ein weltweites B&uuml;ndnis gegen den Iran. Wird es eine neue &ldquo;Koalition der Willigen&rdquo; geben?<br>\nIm Konflikt mit dem Iran will Washington jetzt eine weltweite Koalition aufbauen. US-Au&szlig;enminister Mike Pompeo sprach am Sonntag (Ortszeit) von &ldquo;einer Koalition, die sich nicht nur &uuml;ber die Golfstaaten erstreckt, sondern auch &uuml;ber Asien und Europa&rdquo;. Diese solle bereit sein, den &ldquo;gr&ouml;&szlig;ten Sponsor des Terrors auf der Welt&rdquo; zur&uuml;ckzudr&auml;ngen, sagte Pompeo vor einer Reise nach Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE).<br>\nMit beiden L&auml;ndern will der Au&szlig;enminister &uuml;ber eine gemeinsame strategische Linie reden. Pompeo traf am Montagmorgen in der saudischen Hafenstadt Dschidda ein, wo er mit K&ouml;nig Salman zusammenkam, wie die staatliche saudische Nachrichtenagentur SPA meldete. Die beiden h&auml;tten &uuml;ber die j&uuml;ngsten Ereignisse gesprochen. Die Emirate hatten am Sonntag erkl&auml;rt, dass sie eine politische L&ouml;sung des Konflikts bef&uuml;rworten.<br>\n(&hellip;) Pompeos neue weltweite Koalition erinnert an die &ldquo;Koalition der Willigen&rdquo;, die den v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriff der USA auf den Irak im M&auml;rz 2003 unterst&uuml;tzte. Der Milit&auml;reinsatz f&uuml;hrte zum Sturz des damaligen irakischen Pr&auml;sidenten Saddam Hussein. Der damals unbewiesene Vorwurf der USA lautete, dass Saddam Massenvernichtungswaffen produziere und diese auch einsetzen wolle. Pompeo gab keinen Hinweis darauf, ob die von den USA jetzt angestrebte weltweite Koalition gegen den Iran letztendlich auch milit&auml;risch gegen das Land vorgehen soll&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/89499-koalition-willigen-washington-will-weltweites\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>US-Sanktionen gegen Iran als aggressiven Akt verurteilen<\/strong><br>\n&bdquo;Die neuen einseitigen US-Sanktionen gegen den Iran sollen offensichtlich den Weg f&uuml;r eine diplomatische L&ouml;sung verbauen. Die Bundesregierung muss diesen aggressiven Akt verurteilen und dringend klarstellen, dass Deutschland die von der US-Administration geschmiedete Koalition von Kriegswilligen weder direkt noch indirekt unterst&uuml;tzt&ldquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, stellvertretende Vorsitzende und abr&uuml;stungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;Die USA konnten auch im UN-Sicherheitsrat keine Beweise vorlegen, wonach der Iran verantwortlich ist f&uuml;r die Angriffe auf Tanker im Golf von Oman. Entsprechende Anschuldigungen der US-Administration sind offensichtlich Kriegsl&uuml;gen, die Angriffe auf den Iran rechtfertigen sollen. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesau&szlig;enminister Heiko Maas m&uuml;ssen die Nutzung von US-Milit&auml;rbasen in Deutschland f&uuml;r die Vorbereitung eines Krieges gegen den Iran untersagen und den Luftraum f&uuml;r die US-Luftwaffe sperren. Der von der US-Administration forcierte Wirtschaftskrieg gegen die iranische Bev&ouml;lkerung muss auf den entschiedenen Widerstand der Bundesregierung und der EU sto&szlig;en.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/us-sanktionen-gegen-iran-als-aggressiven-akt-verurteilen\/\">DIE LINKE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Trump und die US-Medien: Kriegsvorbereitungen im Telenovela-Stil<\/strong><br>\nAm Freitag machte folgende Meldung weltweit Schlagzeilen: &bdquo;US-Pr&auml;sident stoppt Iran-Angriff zehn Minuten vor dem Start.&ldquo; &Uuml;bereinstimmend berichteten die Mainstream-Medien, Donald Trump habe einen Vergeltungsschlag der USA auf den Iran in letzter Minute verhindert, weil er den Tod von 150 Iranern nicht mit seinem Gewissen habe vereinbaren k&ouml;nnen.<br>\nWer auch immer Donald Trumps Iran-Politik und seine Auseinandersetzung mit den US-Mainstream-Medien in der j&uuml;ngeren Vergangenheit verfolgt hat, rieb sich verwundert die Augen: Wurde der Mann, der den Iran-Konflikt seit Monaten systematisch versch&auml;rft, die schlimmsten Kriegshetzer in sein Kabinett berufen und wegen der Sanktionen gegen den Iran bereits Tausende von Toten zu verantworten hat, allen Ernstes pl&ouml;tzlich von seinem Gewissen geplagt&hellip;?<br>\n(&hellip;) Trumps angeblicher R&uuml;ckzieher hat die Kriegsgefahr keinesfalls verringert. Es handelt sich dabei auch nicht um Anfall von Menschlichkeit, sondern um ein sorgf&auml;ltig inszeniertes Schauspiel, mit dem der politisch weitgehend ahnungslosen Mehrheit der US-Bev&ouml;lkerung suggeriert werden soll, ihre Regierung handle nach ethischen Ma&szlig;st&auml;ben und sei bem&uuml;ht, unschuldige Opfer zu vermeiden.<br>\nWie die statt des Luftangriffs von Trump angeordnete Cyber-Attacke und die dazu erlassene Versch&auml;rfung der brutalen Sanktionen gegen den Iran zeigen, arbeitet das Wei&szlig;e Haus nach wie vor mit aller Macht daran, den Konflikt auf die Spitze zu treiben, um einen Krieg herbeizuf&uuml;hren, den die Finanzelite fordert und auf den vor allem die US-R&uuml;stungskonzerne und die Fracking-Industrie ungeduldig warten.<br>\nWelches Ausma&szlig; dieser Krieg aller Voraussicht nach annehmen wird, hat Donald Trump in einem gestern ausgestrahlten Interview mit dem TV-Sender NBC mit folgenden Worten angedeutet: &bdquo;Wenn es dazu kommt, wird es eine Vernichtung geben, wie man sie noch nie gesehen hat.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/tagesdosis-24-6-2019-trump-und-die-us-medien-kriegsvorbereitungen-im-telenovela-stil\/\">KenFm<\/a>\n<p><strong>Dazu: Trump: Wenn es nach meinem Sicherheitsberater Bolton ginge, w&uuml;rden wir gegen die ganze Welt k&auml;mpfen<\/strong><br>\nDonald Trump hat best&auml;tigt, dass sein oberster au&szlig;enpolitischer Berater John Bolton die USA in mehrere internationale Konflikte verwickeln m&ouml;chte. Doch der US-Pr&auml;sident besteht darauf, dass er das letzte Wort dar&uuml;ber hat, ob amerikanische Raketen gegen den Iran fliegen sollen.<br>\nIn einem am Sonntag ausgestrahlten Interview der Sendung &ldquo;Meet the Press&rdquo; bei NBC fragte Moderator Chuck Todd den Pr&auml;sidenten, ob er von seinen Beratern &ldquo;in eine milit&auml;rische Aktion gegen den Iran gedr&auml;ngt&rdquo; werde &ndash; vermutlich als Hinweis auf die aggressiven &Auml;u&szlig;erungen des Nationalen Sicherheitsberaters John Bolton.<br>\nIch habe zwei Gruppen von Leuten: Ich habe Tauben und ich habe Falken&rdquo;, antwortete Trump. &ldquo;John Bolton ist absolut ein Falke. Wenn es an ihm l&auml;ge, w&uuml;rde er es mit der ganzen Welt auf einmal aufnehmen, okay?&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/nordamerika\/89497-trump-wenn-es-nach-john-bolton-ginge-gegen-ganze-welt-auf-einmal-kampfen\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Vom Wirtschaftskrieg zum R&uuml;stungswettlauf<\/strong><br>\nEin f&uuml;hrender deutscher &Ouml;konom warnt vor einer milit&auml;rischen Eskalation des US-Wirtschaftskriegs gegen China. &ldquo;Der Handelskrieg kann in einen R&uuml;stungswettlauf m&uuml;nden&rdquo;, urteilt der Pr&auml;sident des Instituts f&uuml;r Weltwirtschaft in Kiel, Gabriel Felbermayr. Hintergrund der Einsch&auml;tzung sind die eskalierenden Aggressionen der Trump-Administration, die Ende vergangener Woche ihr Embargo gegen Huawei auf f&uuml;nf weitere High-Tech-Unternehmen aus der Volksrepublik ausgedehnt hat und nun dar&uuml;ber nachdenkt, ihre 5G-Zulieferer aus der EU zum Abbau ihrer chinesischen Standorte zu zwingen. Auch deutsche Konzerne geraten ins Fadenkreuz. Die M&uuml;nchner Infineon etwa hat sich mittlerweile dem US-Boykott partiell angeschlossen. Beijing k&ouml;nnte sie deshalb auf eine Liste von Firmen setzen, die chinesischen Unternehmen aus politischen Gr&uuml;nden Schaden zuf&uuml;gen; ihnen drohen dann Gegenma&szlig;nahmen. Experten warnen ohnehin, die USA trieben die chinesische High-Tech-Industrie lediglich dazu, unabh&auml;ngig zu werden; auf lange Sicht schaffe man sich damit &uuml;berm&auml;chtige Konkurrenz.<br>\n(&hellip;) Chinesische Gegenma&szlig;nahmen<br>\nSo arbeitet die chinesische Regierung aktuell an einer Liste &ldquo;unzuverl&auml;ssiger Unternehmen&rdquo;, die als eine Art Gegenst&uuml;ck zur US-Boykottliste (&ldquo;entity list&rdquo;) gilt und in Zukunft ausl&auml;ndische Firmen verzeichnen soll, die ohne erkennbare &ouml;konomische Notwendigkeit, also aus politischen Motiven Entscheidungen zum Nachteil chinesischer Unternehmen treffen, um diese eklatant zu sch&auml;digen. Wie es hei&szlig;t, k&ouml;nnte der US-Logistikkonzern FedEx zu den ersten betroffenen Firmen geh&ouml;ren&hellip;<br>\nInfineon in Gefahr<br>\nPerspektivisch drohen auch deutsche Firmen von Beijing gelistet zu werden: dann, wenn sie sich am US-Boykott chinesischer Konzerne beteiligen. Dies betrifft etwa Infineon. Der M&uuml;nchner Konzern hat die Lieferung bestimmter Komponenten an Huawei eingestellt, weil in ihnen ein US-Anteil von mindestens 25 Prozent steckt; f&uuml;r diesen Fall untersagen die US-Boykottvorschriften den Verkauf an den chinesischen Telekomkonzern. Allerdings erf&uuml;llt Infineon nun vermutlich die Kriterien, um auf der chinesischen Liste &ldquo;unzuverl&auml;ssiger Unternehmen&rdquo; verzeichnet zu werden, weil die Firma Huawei aus rein politischen Gr&uuml;nden sch&auml;digt. Noch ist nicht klar, welche Sanktionen Beijing gegen gelistete Firmen verh&auml;ngen wird. Das Risiko f&uuml;r Infineon ist hoch: Der Konzern generiert zur Zeit 25 Prozent seines Umsatzes in der Volksrepublik &ndash; deutlich mehr als in Deutschland (15 Prozent) oder auch in den USA (9 Prozent).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7977\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>Dazu: China und &bdquo;Billiglohnland&ldquo; USA: Selbst US-Milit&auml;r ist abh&auml;ngig vom &bdquo;Reich der Mitte&ldquo;<\/strong><br>\n(&hellip;) Technologie-Blockade: &bdquo;Alte Strategie der USA&ldquo;<br>\n&bdquo;Wenn die US-Regierung den US-Konzernen den Verkauf von Technologie an China verbietet, dann ist das keineswegs neu&ldquo;, schreibt R&uuml;gemer aktuell in der Digital-Ausgabe des Magazins &bdquo;Der Freitag&ldquo;.<br>\n&bdquo;Das von den USA 1949 gef&uuml;hrte Coordinating Committee on Multilateral Export Controls (CoCom) mit Sitz in Paris verbot die Lieferung hunderter technologischer G&uuml;ter an alle sozialistischen Staaten, auch an China, um die nationale Sicherheit und die au&szlig;enpolitischen Ziele der Vereinigten Staaten zu f&ouml;rdern. US-Pr&auml;sident Donald Trump musste jetzt das Prinzip von &sbquo;America first&lsquo; nicht neu erfinden. Alle Nato-Staaten sowie Japan und Australien und sonstige Mitglieder unter US-Einfluss machten damals mit. Die schwarzen Listen wurden st&auml;ndig erneuert. Diese Praxis wurde unter Barack Obama gegen China (&sbquo;Pivot to Asia&lsquo;) wiederbelebt und wird durch Trump versch&auml;rft. Mit Huawei setzte Trump jetzt 44 chinesische Unternehmen auf die schwarze Liste.&ldquo;<br>\n&bdquo;Huawei wird L&uuml;cke schlie&szlig;en&ldquo;<br>\nInvestitionen chinesischer Unternehmen in den USA und in der Europ&auml;ischen Union (EU) sind laut R&uuml;gemer &bdquo;schon immer kritisch beobachtet und bewertet wurden. Zum Teil bis hin zum Verbot.&ldquo;<br>\nDeswegen habe sich Huawei schon seit mehreren Jahren darauf vorbereitet, Komponenten in China selbst zu produzieren, die das chinesische High-Tech-Unternehmen bisher noch haupts&auml;chlich aus dem Westen bezieht. Darunter Betriebssysteme wie Android. &bdquo;Darauf ist Huawei eingestellt. Dort geht man davon aus, dass man mit einer L&uuml;cke von ein bis zwei Jahren dann ab circa 2021 selbst in der Lage sein wird, Ersatz zu schaffen und diese Komponenten selbst herzustellen.&ldquo;<br>\nUS-Milit&auml;r und Seltene Erden aus China<br>\n&bdquo;F&uuml;r die modernsten High-Tech-Komponenten in Smartphones, Computern, Autos und R&uuml;stungsg&uuml;tern sind seltene Erden n&ouml;tig&ldquo;, so der Finanz-Experte im bereits zitierten Artikel. Seltene Erden sind etwa Cerium, Dysprosium, Erbium, Promethium, Samarium oder auch Yttrium. &bdquo;Und woher kommt das geheimnisvolle Zeug, ohne dass Milliarden Menschen sprach- und orientierungslos im Leben und im Internet herumstolpern w&uuml;rden? Es kommt zu 90 Prozent aus China.&ldquo;<br>\nDie USA stecken ihm zufolge &bdquo;in einer Zwangslage gegen&uuml;ber China. Dazu kommt heute, dass die f&uuml;r hochentwickelte technologische G&uuml;ter &ndash; darunter Handys, Betriebssysteme &ndash;  notwendigen Seltenen Erden zu 90 Prozent aus China kommen. Selbst das US-Milit&auml;r ist von Seltenen Erden aus China abh&auml;ngig.&ldquo; Jedoch rechne R&uuml;gemer nicht damit, dass Peking mit einer k&uuml;nstlichen Verknappung dieser Elemente versuchen werde, Weltwirtschaftsm&auml;chte zu &bdquo;erpressen&ldquo;. &bdquo;China ist bem&uuml;ht, dieses Mittel sehr dosiert und nicht konfliktorientiert als Element zu nutzen.&ldquo; China versuche letztlich, den von den USA angefangenen Handelskrieg zu entsch&auml;rfen.<br>\nStrebt China eine Dominanz der Weltwirtschaft an?<br>\n&bdquo;Wenn man sagt, China strebe in der Welt eine Dominanz an, denkt man an die westliche Dominanz, die man gewohnt ist&ldquo;, kommentierte R&uuml;gemer. &bdquo;Da werden weltweit Unternehmen aufgekauft, Billig-Produktionen werden verlagert. Aber so arbeiten chinesische Unternehmen bei ihren Investitionen weltweit nicht.&ldquo;&hellip;<br>\nIn seinem Buch &bdquo;Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts&ldquo; (2018) zeigt R&uuml;gemer diese Zusammenh&auml;nge in der Tiefe auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20190622325284488-usa-china-militaer-abhaengigkeit\/\">Sputnik<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Lesenswert!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die &bdquo;Schwarze Null&ldquo; ist neoliberal und nicht sozialdemokratisch<\/strong><br>\n&bdquo;Olaf Scholz hat auch im Haushaltsentwurf f&uuml;r 2020 keinen Kurswechsel zu einer gerechteren und friedlichen Politik vollzogen. Wir brauchen keinen Finanzminister, der den wirtschaftlichen Abschwung noch beschleunigt&ldquo;, kommentiert Gesine L&ouml;tzsch, haushaltspolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, den Regierungsentwurf f&uuml;r den Bundeshaushalt 2020. L&ouml;tzsch weiter:<br>\n&bdquo;Oberste Priorit&auml;t hat f&uuml;r Finanzminister Scholz ein Etat ohne neue Schulden. Das ist keine sozialdemokratische, sondern eine neoliberale Forderung: Der Staat soll bis zur Handlungsunf&auml;higkeit ausgetrocknet werden, damit die Privatisierung &ouml;ffentlicher Einrichtungen als logische Folge erscheinen kann.<br>\nDas Gerede von der &sbquo;Schwarzen Null&lsquo; ist verantwortungslos. Es soll davon ablenken, wie ungerecht unser Steuersystem ist. Mit einer gerechten Besteuerung der Verm&ouml;genden w&auml;re eine Neuverschuldung gar nicht n&ouml;tig. Wir brauchen eine Verm&ouml;genssteuer und eine Finanztransaktionssteuer. Doch eine gerechte Besteuerung von Milliard&auml;ren ist mit dieser Regierung nicht zu machen. Sie versteht sich als Verm&ouml;gensverwalter der reichsten zehn Prozent der Bev&ouml;lkerung.<br>\nF&uuml;r uns haben Investitionen in die Zukunft oberste Priorit&auml;t: mehr Geld f&uuml;r Bildung, Wohnen, Gesundheit, Klimaschutz und &ouml;ffentlichen Verkehr. Insbesondere in gut ausgebildetes Personal m&uuml;ssen wir investieren. Doch der Finanzminister will den G&uuml;rtel enger schnallen und die Investitionen f&uuml;r die n&auml;chsten Jahre einfrieren. Bei den Bruttoinvestitionen im Verh&auml;ltnis zum Bruttoinlandsprodukt liegen wir gleich hinter Malta und weit unter dem Durchschnitt der Europ&auml;ischen Union. Eine Ausnahme gibt es: Wenn es um Milliarden f&uuml;r den Eurofighter-Nachfolger geht, zeigt sich der Finanzminister gro&szlig;z&uuml;gig. Diese Politik kennen wir schon von seinem Vorg&auml;nger Wolfgang Sch&auml;uble. Es hat sich auch mit einem sozialdemokratischen Finanzminister nichts ge&auml;ndert.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/die-schwarze-null-ist-neoliberal-und-nicht-sozialdemokratisch\/\">DIE LINKE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Modernisierungsumlage: Mieter wehrt sich gegen Kosten f&uuml;r Modernisierung<\/strong><br>\nModernisierungen an Wohnungen k&ouml;nnen auf die Mieten umgelegt werden. Das Problem: Die Mieten bleiben nach den Ma&szlig;nahmen zumeist erh&ouml;ht, auch wenn die urs&auml;chlichen Modernisierungskosten l&auml;ngst abgegolten sind. Dagegen wehrt sich jetzt ein Mieter aus Berlin.<br>\n(&hellip;) Das hochgesteckte Ziel umrei&szlig;t Halmer so: &bdquo;Das Bundesverfassungsgericht erkl&auml;rt die Modernisierungsumlage in der geltenden Fassung f&uuml;r nichtig, und gibt dem Gesetzgeber auf, eine neue verfassungsgem&auml;&szlig;e Umlage zu machen, die k&ouml;nnte zum Beispiel so aussehen, dass entweder die Umlage zeitlich befristet ist, also nach zehn Jahren ausl&auml;uft, oder aber, dass es eine Kosten-Teilung gibt, dass also der Vermieter nur die H&auml;lfte der Modernisierungskosten auf den Mieter umlegen darf, und dann hat er n&auml;mlich auch ein eigenes Interesse daran, diese Kosten nicht unn&ouml;tig in die H&ouml;he schie&szlig;en zu lassen.&ldquo;<br>\n(&hellip;) Die Mieten bleiben also durch die Modernisierungsumlage erh&ouml;ht, auch wenn die urs&auml;chlichen Modernisierungskosten l&auml;ngst abgegolten sind, also nach zehn oder 13 Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/modernisierungsumlage-mieter-wehrt-sich-gegen-kosten-fuer.697.de.html?dram:article_id=452237\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Neuland f&uuml;r die Justiz! Ich bin sehr gespannt, ob es noch mutige Richter in Berlin gibt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Stadt geh&ouml;rt nicht den Autofahrern!<\/strong><br>\nWarum wir eine City-Maut brauchen<br>\nMit dem Gel&auml;ndewagen durch den Gro&szlig;stadtdschungel. Das liebt der deutsche Autofahrer &ndash; und sorgt in den St&auml;dten f&uuml;r chronisch verstopfte Stra&szlig;en. Da hilft nur, Autofahren teurer zu machen, meint Klaus Englert. Eine City-Maut w&auml;re f&uuml;r ihn nur der Anfang.<br>\n171 Millionen Tonnen. So viel CO&sup2; wurde nach der letzten Sch&auml;tzung des Bundesumweltamtes allein im Jahre 2017 durch den privaten Personenverkehr emittiert. Der h&ouml;chste Wert seit 19 Jahren und einer, der allen Bekenntnissen zum &ouml;kologischen Wandel Hohn spricht.<br>\nUnd der deutsche Autofahrer? F&uuml;r ihn gilt nach wie vor: &bdquo;Freie Fahrt f&uuml;r freie B&uuml;rger.&ldquo; Das zeigt auch die steigende Zahl der zugelassenen PKW. Autohersteller wie Volkswagen, die werbewirksam den Schwenk zur Elektromobilit&auml;t verk&uuml;nden, setzen zugleich vermehrt auf den wuchtigen Gel&auml;ndewagen f&uuml;r den st&auml;dtischen Dschungel. Dort ist es allerdings ohnehin schon eng.<br>\nDen Innenst&auml;dten droht der Erstickungstod<br>\nWeil es so nicht weitergehen kann, hat nun der Wissenschaftliche Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums den Kommunen empfohlen, eine City-Maut f&uuml;r den PKW-Verkehr einzuf&uuml;hren. Die ist dringend erforderlich &ndash; aus &ouml;kologischer, sozialer und st&auml;dtebaulicher Sicht. Ansonsten droht den Innenst&auml;dten der Erstickungstod, weil die Emissionen von Treibhausgasen, Feinstaub und Stickoxiden weiterhin zunehmen. Ohne dass die Verursacher daf&uuml;r die entsprechenden Kosten tragen.<br>\n(&hellip;) Auch wenn die ritualhaften Klagen der Autofahrer schon jetzt zu h&ouml;ren sind: etwa der Einwand, das Ganze sei ungerecht und mache die Innenstadt zum Ort f&uuml;r Reiche. Dem l&auml;sst sich entgegnen, dass der Besitzer eines kleinen Smarts oder eines massigen SUV nat&uuml;rlich unterschiedlich belangt werden, weil die Maut gestaffelt nach Entfernung und Schadstoffemission erhoben w&uuml;rde. Digitale automatisierte Systeme machen es m&ouml;glich, eine Vielzahl physikalischer Daten zu ber&uuml;cksichtigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/warum-wir-eine-city-maut-brauchen-die-stadt-gehoert-nicht.1005.de.html?dram:article_id=451793\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50872\">den vierten Teil<\/a> unserer Verkehrsreihe &bdquo;Lassen Sie uns doch mal &uuml;ber Verkehr reden&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Sudan Protesters Were Right to Fear the Arrival of Saudi and UAE Money<\/strong><br>\nThe US has found itself in an even more embarrassing situation than it did in Egypt.<br>\nThe Sudanese democracy demonstrators were the first to protest at Saudi Arabia&rsquo;s interference in their revolution. We all knew that the Saudis and the Emiratis had been funnelling millions of dollars into the regime of Omar al-Bashir, wanted for war crimes by the International Criminal Court and now chucked out of power by a Sisi-like military cabal. But it was the sit-in protesters who first thought up the slogan: &ldquo;We do not want Saudi aid even if we have to eat beans and falafel!&rdquo;<br>\nIt was shouted, of course, along with the more familiar chants of &lsquo;revolution of the people&rdquo;.<br>\nFew noticed this little development &ndash; save, to give it credit, The Washington Post&ndash; but the dozens of waterlogged bodies being dragged from the Nile should focus our attention on the support which the Emiratis and especially the Saudis are now lavishing upon the pseudo-transitional military government in Sudan.<br>\nWe should not be surprised. The frequent judicial head-chopping of Saudi prisoners after travesty trials, then the chopped-up remains of an executed Saudi journalist and now the decaying Sudanese corpses sloshing along the longest river in Africa &ndash; along with the Saudi-Emirati assault on Yemen and the subsequent slaughter &ndash; possess a kind of gruesome familiarity. Political problems resolved by cruel death.<br>\nWhat the hundreds of thousands of protesters, now hiding from the ruthlessness of the killer-militias unleashed by the new and supposedly temporary regime, want to know is simple &ndash; and it&rsquo;s not whether Omar al-Bashir will go for trial<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mintpressnews.com\/sudan-protesters-fear-saudi-uae-money\/259193\/\">Robert Fisk bei mintpress<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Parteispenden in &Ouml;sterreich: Kurz&rsquo; reiche Spender<\/strong><br>\n&Ouml;sterreichs Wahlkampf 2017 war teurer als erlaubt, vor allem die &Ouml;VP von Sebastian Kurz riss die Obergrenze. Woher das Geld kam, lag lange im Dunkeln &ndash; bis jetzt. Und Kurz ist schon wieder im Wahlkampfmodus.<br>\n&Ouml;sterreichs j&uuml;ngster Alt-Bundeskanzler ist schon wieder im Wahlkampf-Modus. In der Wiener Stadthalle lie&szlig; sich Sebastian Kurz von dem Evangelikalen und fr&uuml;heren Drogendealer, Ben Fitzgerald, segnen. Doch der Segen sch&uuml;tzt den &Ouml;VP-Chef nicht vor der Debatte &uuml;ber die Finanzen seiner Partei. Der Konservative konterte im ORF:<br>\n&ldquo;Wir melden alle Spenden die wir erhalten dem Rechnungshof, so wie das gesetzlich vorgesehen ist. Was mich in der ganzen Sache schon st&ouml;rt, ist dass es immer nur Aufregung gibt, wenn die Volkspartei unterst&uuml;tzt wird. Bundespr&auml;sident van der Bellen hat in seinem Wahlkampf rund drei Millionen Euro an Spenden erhalten.[&hellip;] Niemals gab es hier eine Diskussion dar&uuml;ber.&rdquo;<br>\n13 Millionen Euro f&uuml;r den Wahlkampf<br>\nDoch f&uuml;r den Pr&auml;sidenten van der Bellen hatte ein Personenkomitee vor allem Kleinspenden gesammelt. Mit 13 Millionen Euro dagegen wirft der Wahlkampf der &Ouml;VP im Jahr 2017 von Kurz Fragen auf. Er war fast doppelt so teuer wie erlaubt &ndash; die Obergrenze liegt bei sieben Millionen Euro&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/parteispenden-oesterreich-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>Dazu: Religi&ouml;se Extremisten beten f&uuml;r Kurz<\/strong><br>\nIn der Wiener Stadthalle tritt Sebastian Kurz an der Seite eines fundamentalistischen Predigers auf. Der rief 10.000 Gl&auml;ubige zu einem Kurz-Gebet auf. Das war aber nicht nur ein einzelner Wahlkampfauftritt: Die &Ouml;VP hat seit Jahren enge Kontakte zum rechten christlichen Rand.<br>\n&bdquo;Gott, wir danken dir so sehr f&uuml;r diesen Mann. F&uuml;r die Weisheit, die du ihm gegeben hast. F&uuml;r das Herz, das du ihm f&uuml;r dein Volk gegeben hast (..)Wir beten, dass du ihm gerechte F&uuml;hrung gibst, Weisheit und viel Schutz.&ldquo;<br>\n(&hellip;) Awakening Europe&ldquo;- Gr&uuml;nder Ben Fitzgerald war fr&uuml;her Drogendealer. Eine Begegnung im Jahr 2002 &auml;nderte ihn jedoch. Laut der Veranstaltungsseite ist er ein &bdquo;leidenschaftlicher Liebhaber von Jesus und Leiter von Awakening Europe und Godfest Ministries&ldquo;. Er ist davon &uuml;berzeugt, &bdquo;dass die Zukunft der Nationen von Europa durch radikal Glaubende ver&auml;ndert wird, die frei leben und Jesus mutig bekannt machen&ldquo;.<br>\nGott f&uuml;r Geld<br>\n&bdquo;Awakening Europe&ldquo; wird als religi&ouml;s fundamentalistisch eingestuft. Doch es geht nicht allein um den Glauben, sondern auch ums Geld: Laut dem Magazin &bdquo;das Biber&ldquo; mussten Gl&auml;ubige f&uuml;r angebliche Heilungen und Wiedergeburten nicht nur Gott danken &ndash; sondern auch Geld zahlen. Auch um Partner von Awakening Europe zu werden, braucht man neben der Liebe zu Jesus und Gott eine finanzielle Spende von mindestens 240 Euro im Jahr&hellip;<br>\nKurz-Kontakte zur christlichen Rechten<br>\nDieses Event war aber nicht das erste, bei dem sich Altkanzler Kurz mit der rechten christlichen Szene vernetzt. So sprach er im Juni 2016 beim Marsch f&uuml;r Jesus. Die Teilnehmer gingen unter anderem gegen das Recht von Frauen auf Schwangerschaftsabbr&uuml;che auf die Stra&szlig;e. Gut vernetzt mit ihnen ist auch Gudrun Kugler. Die Nationalr&auml;tin aus der Donaustadt ist die Br&uuml;cke der &Ouml;VP zu konservativen Freikirchen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/sebastian-kurz-awekening-stadthalle-oevp-christentum\/\">kontrast.at<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> In den USA sind die konservativen Politiker sogar noch &bdquo;gottesf&uuml;rchtiger&ldquo; als Kurz und seine Helfer. So erz&auml;hlte G.W. Bush des &Ouml;fteren, Gott habe ihm versprochen, Pr&auml;sident zu werden, wenn er das Trinken aufgebe. Zu Beginn seiner Kabinettsrunden wurde im Wei&szlig;en Haus stets ein Gebet gesprochen. Unter Bush&acute;s Justizminister Ashcroft waren die Mitarbeiter dazu angehalten, t&auml;glich vor Arbeitsbeginn zu einer Morgenandacht im Justizministerium zu erscheinen. Und Verteidigungsminister Caspar Weinberger begann den Tag mit einem Morgengebet im Pentagon.( Hans Leyendecker: Die L&uuml;gen des Wei&szlig;en Hauses, Rohwolt 2004).<\/em><\/p>\n<p><em>Uns&auml;glich auch <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/article211829021\/Gebet-im-Weissen-Haus-Radikaler-Pastor-dankt-Gott-fuer-Trump.html\">das Gebet mit und f&uuml;r Trump im Oval Office<\/a><\/em>.<\/p>\n<p><em>Auch Trumps &bdquo;spirituelle Beraterin&ldquo;, Paula White-Cain, <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/video\/trumps-spirituelle-beraterin-betet-gegen-daemonische-sender-video-99027884.html\">betet &ouml;ffentlich f&uuml;r ihn<\/a> sowie selbst seine Ehefrau Melania, die First Lady, <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=kuYik3GYNGY&amp;t=133s\">hier beim &ouml;ffentlichen &bdquo;Vaterunser&ldquo;<\/a> f&uuml;r ihren Mann.<\/em><\/p>\n<p><em>Wir sollten solches Gebaren nicht einfach als Marotte einiger weniger Politiker abtun. Das ist sehr ernst zu nehmen. Es zeugt vom Geisteszustand dieser Politiker. Es legt beredtes Zeugnis von ihrem Gr&ouml;&szlig;enwahn ab, davon, dass sie &uuml;berzeugt sind, in Gottes Auftrag zu handeln und dass ihre &bdquo;Untertanen&ldquo; daher auch nicht berechtigt sind, ihr Handeln zu hinterfragen. Ihre Legitimation beziehen sie von Gott, dem Allm&auml;chtigen selber. Und so f&uuml;hlen sie sich auch selber allm&auml;chtig.<\/em><\/p>\n<p><em>Und es geht um die Verbindung von Politik und Geld, legitimiert durch Religion, die sich schon immer gerne mit den Quellen von Reichtum und Macht verb&uuml;ndet hat. In Gottes Namen. Amen.<\/em><\/p>\n<p><em>Auch Strache&acute;s Ibiza-Video zeugt letztendlich nur vom Gr&ouml;&szlig;enwahn einer Elite, die sich &uuml;ber Allem erhaben f&uuml;hlt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Entzug mit Hebelwirkung<\/strong><br>\n&laquo;Das Bekenntnis&raquo;, der neue Roman von John Grisham<br>\nMit den Romanen von John Grisham ist es wie mit einer Sucht. Und das, obwohl hochgepriesene Dichter, von Kurt Vonnegut bis Michel Houellebecq, den klassischen Roman schon l&auml;ngst demontiert haben. Auch Konstantin Wecker bekennt sich zur &laquo;Grisham-Sucht&raquo;. Jede Sucht giert nach Wiedergutmachung depravierender Versuchsanordnungen aus dem richtigen Leben. Die sollen dann in fingierter Eigenregie &ndash; etwa im Computerspiel oder im Gottesdienst &ndash; antipodisch nachgestellt werden. Nur mit besserem Ausgang.<br>\nBelletristik-Sucht bietet Rausch und Entzug in einem. Der Grisham-Stoff funktioniert nicht wie eine Invasion, sondern wie eine Evasion: Im Unwirklichen einer gro&szlig;en Erz&auml;hlung kommt es zur unerwarteten Erwartung anderer Wirklichkeit. Wo Unentrinnbares auf den Leser zuwalzt, wirbelt aus einer Deckung ein unerwarteter Fakt hoch und kippt mit Hebelwirkung die ganze m&auml;chtige Niederwalze.<br>\n(&hellip;) F&uuml;r mich war &raquo;Das Bekenntnis&laquo;, das neueste Grisham-Buch, das beeindruckendste Roman-Leseerlebnis der letzten zehn Jahre&hellip;<br>\nIn Teil 2 des Romans spannt Grisham eine historische Klammer zum Krieg um die Philippinen. Er setzt Effekte, die anr&uuml;hren, ohne auf die Tr&auml;nendr&uuml;se zu dr&uuml;cken&hellip;  Der Christ Grisham ist kein Anh&auml;nger des Marxismus und doch st&auml;rkt er dessen Ansatz mehr als so mancher, der das ausdr&uuml;cklich beabsichtigt&hellip;<br>\nJohn Grisham: Das Bekenntnis. Aus dem Englischen von Kristiana Dorn-Ruhl u.a., Heyne, 592 S., geb., 24 &euro;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1120998.john-grisham-entzug-mit-hebelwirkung.html\"> Diether Dehm im Neuen Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Von moralischem Totalitarismus &ndash; H&ouml;ren Sie auf, Sie beleidigen uns!<\/strong><br>\nSvenja Fla&szlig;p&ouml;hler spricht mit taz FUTURZWEI &uuml;ber militante Intoleranz von dauerbeleidigten Identit&auml;tslinken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/!168884\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers Matthias Jehsert:<\/strong> Dieses taz-Interview mit Svenja Fla&szlig;p&ouml;hler (&bdquo;Die potente Frau&ldquo;) besch&auml;ftigt mich heute morgen.<\/em><\/p>\n<p><em>Es offenbart, da&szlig; die Pseudolinke absehbar nicht mehr in der Lage sein wird, Relevanz (oder &ndash; mit Lenin &ndash; Massenwirksamkeit) zu entfalten.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Grund liegt im identitaristischen Betroffenheits-Jargon (hier: Standpunkt-Theorie). Indem man sich, wie noch &bdquo;Der Campus&ldquo; von Dietrich Schwanitz zeigte, zun&auml;chst &bdquo;diskriminierte Gruppen&ldquo; heraussucht, um irgendwie eine Anti-Mainstream-Politik zu machen, gibt man diesem Identifikationsvorgang mit DEN Opfern eine unglaublich Macht &uuml;ber die Diskursdefinition.<\/em><\/p>\n<p><em>Wer da dann nicht mehr mitspielt, kann nur noch als rechtsreaktion&auml;rer Beleidiger aussortiert werden (wie Sarah Wagenknecht).<\/em><\/p>\n<p><em>Ich habe immer gesagt, da&szlig; der Identitarismus seit den Anf&auml;ngen der Tierschutz- und Sufragettenbewegung KEIN linkes Projekt, sondern ein bourgeoises gewesen ist!<\/em><\/p>\n<p><em>Genau das zeigt und r&auml;cht sich heute. Indem die (echte) Linke den Anspruch linker Theorie und Praxis den totalit&auml;ren links-neoliberalen Spinnern &uuml;berlie&szlig;, tat sie der Welt keinen Gefallen, weil diese Idiotien jetzt als &bdquo;links&ldquo; konnotiert sind und jedwede Alternative sich nur noch rechts davon sammeln kann.<\/em><\/p>\n<p><em>Ebenso ist es mit der Relevanz linker Diskurse. Wenn sie den neoliberalen Totalitarismus vermeiden wollen, k&ouml;nnen sie nicht mehr stattfinden. Kein Mensch au&szlig;erhalb gro&szlig;st&auml;dtischer Universit&auml;ten und ggf. Kleinverlage kann sich noch damit abgeben. F&uuml;r sie bleibt &ndash; wieder! &ndash; nur die (Ultra-)Rechte als &bdquo;Alternative&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Besch&auml;mendste daran ist, da&szlig; &ndash; wie hier offenbart &ndash; die Pseudolinke diese ihre Verantwortung nicht einmal wahrzunehmen scheint.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-52790","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52790","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=52790"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52790\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":52793,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52790\/revisions\/52793"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=52790"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=52790"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=52790"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}