{"id":52819,"date":"2019-06-27T08:20:27","date_gmt":"2019-06-27T06:20:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52819"},"modified":"2019-06-27T08:20:27","modified_gmt":"2019-06-27T06:20:27","slug":"hinweise-des-tages-3394","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52819","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52819#h01\">Kanzlerin sichert sich ab: Angela Merkel voraus, Ersatzflugzeug hinterher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52819#h02\">EuGH best&auml;tigt strenge Messmethode f&uuml;r Luftschadstoffe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52819#h03\">M&ouml;hrenfeld-Zoff: &bdquo;Elit&auml;r, ignorant, respektlos&ldquo; &ndash; Kl&ouml;ckner holt gegen Klima-Aktivisten aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52819#h04\">Western News Agencies Mistranslate Iran&rsquo;s President Speech &ndash; It Is Not The First Time Such &lsquo;Error&rsquo; Happens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52819#h05\">Neue R&uuml;stungsexportrichtlinien sind ein Papiertiger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52819#h06\">Sp&auml;tfolgen 9 Jahre nach der BP-&Ouml;lkatastrophe im Golf von Mexiko<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52819#h07\">Antwort auf Friedrich Merz &ndash; F&uuml;r eine neue Kultur der Finanzwelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52819#h08\">&lsquo;Eye-Popping&rsquo;: Analysis Shows Top 1% Gained $21 Trillion in Wealth Since 1989 While Bottom Half Lost $900 Billion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52819#h09\">Rechtsextremismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52819#h10\">Geplante Grundgesetz&auml;nderung: Poker um die Grundsteuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52819#h11\">Menschenrechtsverletzungen bei Frontex nicht unter den Teppich kehren!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52819#h12\">Antisemitismusbeauftragte f&ouml;rdern Antisemitismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52819#h13\">&ldquo;Verbohrt und verblendet&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52819#h14\">SPD: Mindestens f&uuml;nf Unterbezirke als Hemmnis f&uuml;r Erneuerung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52819#h15\">Zu guter Letzt: Scheuer will Kosten f&uuml;r gescheiterte Ausl&auml;nder-Maut &uuml;ber neue Ausl&auml;nder-Benzinsteuer zur&uuml;ckholen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kanzlerin sichert sich ab: Angela Merkel voraus, Ersatzflugzeug hinterher<\/strong><br>\nSeit dem abgebrochenen Merkel-Flug gilt als der unausgesprochene Super-Gau, dass die Kanzlerin noch einmal einen Gipfel verpassen k&ouml;nnte. In diesen Tagen kamen die b&ouml;sen Gedanken wieder hoch. Denn am Donnerstag fliegt die Kanzlerin erneut zu einem G20-Gipfel. Ins japanische Osaka. Damit dieses Mal nichts schiefgeht, hat die Luftwaffe vorgesorgt. Sie hat kurzerhand einen ihrer interkontinentalen Ausbildungsfl&uuml;ge ebenfalls nach Japan verlegt &ndash; zeitgleich zu dem Flug der Kanzlerin. Oder: fast zeitgleich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/rnd\/kanzlerin-sichert-sich-ab-angela-merkel-voraus--ersatzflugzeug-hinterher-32762770\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die &ldquo;Klimakanzlerin&rdquo; ist wieder mit viel Instinkt mitten am Puls der Zeit. Gibt es keinen Linienflug nach Osaka?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Das ist ja wirklich sch&ouml;n &bdquo;recherchiert&ldquo; vom Leiter des RND-Hauptstadtb&uuml;ros (Redaktionsnetzwerk Deutschland) Gordon Repinski. Interessanter als die Geschichte mit den Fliegern w&auml;re aber, &uuml;ber was denn die Bundeskanzlerin mit den anderen Industrienationen verhandeln m&ouml;chte und wie das zu bewerten ist. So wird es <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/g-20-gipfel-der-kleinste-gemeinsame-nenner-1.4500057\">erneut<\/a> um die sonderbare Vorstellung eines freien und fairen Welthandels gehen, der die Export&uuml;bersch&uuml;sse Deutschlands einerseits abzusichern und Protektionismus auf der anderen Seite zu verurteilen hat. Das wird nur nicht funktionieren, da das eine mit dem anderen zusammenh&auml;ngt. Den Protektionismus gibt es ja nur, weil L&auml;nder wie Deutschland bei der Lohnzur&uuml;ckhaltung spitze sind und somit von ungerechtfertigten Wettbewerbsvorteilen profitieren. Parallel dazu feiert man sich gerade wieder daf&uuml;r, einen <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/bundeshaushalt-2020-beschlossen-1640494\">Haushalt ohne neue Schulden<\/a> aufgestellt zu haben. Das sei stabile Finanzpolitik, hei&szlig;t es. In Wirklichkeit versch&auml;rft es aber die Probleme, nicht nur hierzulande, weil notwendige Investitionen unterbleiben, sondern auch weltweit. Merkel sollte daher einen Satz, den sie gestern im Rahmen der <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/regierungsbefragung-1641042\">Regierungsbefragung im Bundestag sagte<\/a>, zu allererst auf ihre Politik beziehen.<\/em><\/p>\n<p><em>Mich leitet das Wohl der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger bei dem, was ich tue. Ich bin zutiefst davon &uuml;berzeugt, dass wir in Zeiten der Globalisierung &ndash; ich bitte, die Endung zu beachten &ndash; <\/em><\/p>\n<p><em>(Heiterkeit und Beifall bei der CDU\/CSU und der SPD sowie bei Abgeordneten der FDP, der LINKEN und des B&Uuml;NDNISSES 90\/DIE GR&Uuml;NEN)<\/em><\/p>\n<p><em>gut daran tun, immer auch die Interessen anderer zu bedenken. Denn wenn man sich nur noch auf seine eigenen Interessen konzentriert, f&uuml;hrt man ein Land in die Katastrophe. Davon bin ich zutiefst &uuml;berzeugt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>EuGH best&auml;tigt strenge Messmethode f&uuml;r Luftschadstoffe<\/strong><br>\nBei der Messung von Luftschadstoffen in Europa gelten nach einem Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofs (EuGH) strenge Vorgaben. Bereits vereinzelte &Uuml;berschreitungen von Grenzwerten versto&szlig;en gegen EU-Recht. Entscheidend seien die Werte an individuellen Messstationen, nicht Mittelwerte, urteilten die Richter (Rechtssache C-723\/17).<br>\nDas Urteil d&uuml;rfte auch weitreichende Folgen f&uuml;r Deutschland haben. Es st&auml;rkt die bisherige Praxis, Fahrverbote in einem gr&ouml;&szlig;eren Gebiet zu verh&auml;ngen, auch wenn Grenzwerte nur an einer Stelle &uuml;berschritten werden. 2018 wurde dem Umweltbundesamt zufolge in 57 St&auml;dten gegen den EU-Grenzwert f&uuml;r Stickstoffdioxid versto&szlig;en. (&hellip;)<br>\nB&uuml;rger k&ouml;nnen zudem bei Gericht &uuml;berpr&uuml;fen lassen, ob Messstationen richtig platziert sind. Die EU-Regelungen zur Luftqualit&auml;t enthielten den Richtern zufolge einige &ldquo;klare, pr&auml;zise und nicht an Bedingungen gekn&uuml;pfte Verpflichtungen&rdquo;, auf die sich B&uuml;rger gegen&uuml;ber dem Staat berufen k&ouml;nnten. Dies gelte insbesondere f&uuml;r die Verpflichtung, Messstellen so einzurichten, dass sie Informationen &uuml;ber die am st&auml;rksten belasteten Orte liefern.<br>\nDas Urteil bezieht sich auf Feinstaub, Stickstoffdioxid und andere in der EU-Richtlinie &uuml;ber Luftqualit&auml;t und saubere Luft f&uuml;r Europa genannte Schadstoffe. Um Gesundheitssch&auml;den durch diese zu verhindern, m&uuml;ssten die Standorte dem Gericht zufolge so gew&auml;hlt werden, dass die Gefahr unbemerkter &Uuml;berschreitungen von Grenzwerten minimiert werde. Die Auslegung der geltenden Regeln durch den EuGH gilt nun f&uuml;r alle EU-Staaten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/auto\/aktuell\/fahrverbote-europaeischer-gerichtshof-bestaetigt-strenge-messmethode-fuer-luftschadstoffe-a-1274343.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Deutsche Umwelthilfe begr&uuml;&szlig;t Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofs zu Aufstellorten der Messstationen und Best&auml;tigung der unbedingten Einhaltung des NO2-Grenzwerts<\/strong><br>\nDazu Rechtsanwalt Remo Klinger, der die DUH in den Verfahren f&uuml;r &bdquo;Saubere Luft&ldquo; vertritt: &bdquo;Alle deutschen Gerichte, die Klagen der DUH stattgegeben haben, k&ouml;nnen sich best&auml;tigt f&uuml;hlen. Der EuGH hat heute den hohen Wert der Luftgrenzwerte best&auml;tigt. Der Versuch der Br&uuml;sseler Beh&ouml;rden, nur wenig belastende Stellen in der Stadt in den Blick zu nehmen und einen Mittelwert zu bilden, wurde zur&uuml;ckgewiesen.&ldquo;<br>\nJ&uuml;rgen Resch, Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer der DUH: &bdquo;Der EuGH hat sich heute erneut eindeutig f&uuml;r den Vorrang des Gesundheitsschutzes der Menschen vor den Profitinteressen der Dieselkonzerne ausgesprochen. Mit der heutigen Grundsatzentscheidung m&uuml;ssen die f&uuml;r die Einhaltung der Luftqualit&auml;tswerte zust&auml;ndigen L&auml;nder und St&auml;dte sofort handeln und k&ouml;nnen nicht l&auml;nger durch absurde Mittelwertbildungen die tats&auml;chliche Belastung ihrer innerst&auml;dtischen Atemluft sch&ouml;nrechnen. Der EuGH st&auml;rkt dabei insbesondere die Gesundheit von Kindern, alten und gesundheitlich vorbelasteten Menschen. Die Hoffnung der Bundesregierung aber auch einiger Bundesl&auml;nder, die Einhaltung des NO2-Grenzwerts sowie die Standorte von Messstationen in Frage zu stellen, ist endg&uuml;ltig gescheitert. Bundeskanzlerin Angela Merkel muss sich endlich aus dem W&uuml;rgegriff der Automobilindustrie befreien und wirksame Ma&szlig;nahmen ergreifen. Das hei&szlig;t im ersten Schritt: Hardware-Nachr&uuml;stungen f&uuml;r alle 11 Millionen Betrugsdiesel der Abgasstufe Euro 5 und 6a-c auf Kosten der Autohersteller.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.duh.de\/presse\/pressemitteilungen\/pressemitteilung\/deutsche-umwelthilfe-begruesst-urteil-des-europaeischen-gerichtshofs-zu-aufstellorten-der-messstationen\/\">Deutsche Umwelthilfe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>M&ouml;hrenfeld-Zoff: &bdquo;Elit&auml;r, ignorant, respektlos&ldquo; &ndash; Kl&ouml;ckner holt gegen Klima-Aktivisten aus<\/strong><br>\n[&hellip;] Nach Protesten f&uuml;r mehr Klimaschutz im rheinischen Braunkohle-Revier wirft Bundesagrarministerin Julia Kl&ouml;ckner den Demonstranten mangelnde Glaubw&uuml;rdigkeit vor, weil sie auch &uuml;ber Felder gelaufen sind. &bdquo;Wer achtlos &uuml;ber Gem&uuml;sefelder trampelt, Ernte und damit Eigentum zerst&ouml;rt, der geht respektlos mit Lebensmitteln um, und der hat ein Glaubw&uuml;rdigkeitsproblem bei seinem Kampf f&uuml;r das Klima&ldquo;, teilte die CDU-Politikerin am Dienstag mit.<br>\nLebensmittel und damit einen Teil der &bdquo;Grundlage von Bauern&ldquo; zu zerst&ouml;ren, sei &bdquo;elit&auml;res, ignorantes Verhalten&ldquo;, sagte Kl&ouml;ckner weiter. &bdquo;So kann sich nur jemand benehmen, der keine ordentliche Kinderstube hat und die ehrliche, harte Arbeit von Bauern nicht kennt &ndash; aber sonst sofort eine Meinung dazu hat.&ldquo;<br>\nKl&ouml;ckners Ministerium schrieb, sie kritisiere damit &bdquo;die Ignoranz so genannter Umweltaktivisten&ldquo; gegen&uuml;ber dem Eigentum von Bauernfamilien, da die Demonstranten am Wochenende in Nordrhein-Westfalen Petersilien- und Karottenfelder niedergetrampelt h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/tagebau-protest-von-ende-gelaende-bauer-frustriert-ueber-zertrampeltes-moehrenfeld-zr-12666818.html%20\">Merkur.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Sieben der zehn gr&ouml;&szlig;ten Klimas&uuml;nder Europas sind deutsche Braunkohlekraftwerke. Und Frau Kl&ouml;ckner hat keine anderen Sorgen, als dass Aktivisten beim Protest gegen diese Kraftwerke einen M&ouml;hrenacker niedergetrampelt haben? Will sie ernsthaft mit einer Lokalposse von einer globalen Bedrohung ablenken? Offenbar. Da sieht man wieder einmal, wie wichtig die CDU das Thema Klimaschutz nimmt &ndash; n&auml;mlich gar nicht. AKK, Seehofer, Scheuer, Kl&ouml;ckner &hellip; die Union dilettiert nur noch vor sich hin und ist auf dem besten Weg der SPD auf dem Weg in die Zweitklassigkeit zu folgen.<\/em><\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190627-hdt-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190627-hdt-01.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Western News Agencies Mistranslate Iran&rsquo;s President Speech &ndash; It Is Not The First Time Such &lsquo;Error&rsquo; Happens<\/strong><br>\nYesterday the news agencies Associated Press and Reuters mistranslated a speech by Iran&rsquo;s President Hassan Rouhani. They made it sound as if Rouhani insulted U.S. President Donald Trump as &lsquo;mentally retarded&rsquo;. Rouhani never said that. The agencies previously made a similar &lsquo;mistake&rsquo;. [&hellip;]<br>\nDespite the above and other explanations the false &ldquo;wipe Israel off the map&rdquo; translation never died. Years later it still reappeared in Guardian pieces which required it to issue multiple corrections and clarifications.<br>\nNow, as the Trump administration is pushing for war on Iran, a similar mistranslation miraculously happened. It were again &lsquo;western&rsquo; news agencies who lightened the fire:<br>\nThe Associated Press @AP &ndash; 7:52 utc &ndash; 25 Jun 2019<br>\nBREAKING: Iran&rsquo;s President Rouhani mocks President Trump, says the White House is &ldquo;afflicted by mental retardation.&rdquo;<br>\nFarsi speakers pointed out that the Rouhani never used the Farsi word for &ldquo;retarded&rdquo;:<br>\nSina Toossi @SinaToossi &ndash; 13:49 utc &ndash; 25 Jun 2019<br>\nA lot of Western media is reporting that Iranian President Rouhani called Trump &ldquo;mentally retarded.&rdquo; This is inaccurate.<br>\nRegarding Trump, he just said &ldquo;no wise person would take such an action [the new sanctions imposed].&rdquo;<br>\nReza H. Akbari @rezahakbari &ndash; 15:58 utc &ndash; 25 Jun 2019<br>\nAbsolutely incorrect. There is a word for &ldquo;retarded&rdquo; in Persian &amp; Rouhani didn&rsquo;t use it. Prior to him saying &ldquo;mental disability&rdquo; he even prefaced his comment by saying &ldquo;mental weakness.&rdquo; Those who speak Persian can listen &amp; judge for themselves. Here is a video clip of Rouhani&rsquo;s comment:<br>\nBut the damage was already done:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.moonofalabama.org\/2019\/06\/western-news-agencies-mistranslate-irans-president-speech-it-is-not-the-first-time-such-error-happen.html\">Moon of Alabama<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Neue R&uuml;stungsexportrichtlinien sind ein Papiertiger<\/strong><br>\nDie von der Bundesregierung verabschiedeten neuen R&uuml;stungsexportrichtlinien sind ein Papiertiger. Die Regelungen &ouml;ffnen f&uuml;r die Profitinteressen deutscher R&uuml;stungskonzerne weiter T&uuml;r und Tor&ldquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, stellvertretende Vorsitzende und abr&uuml;stungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;R&uuml;stungsexportrichtlinien, die wie im Fall des Jemen-Krieges nicht umgesetzt werden, sind wertlos. Die Bundesregierung ignoriert seit Jahren mit Waffenlieferungen an Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und die anderen L&auml;nder der Jemen-Kriegsallianz bestehende Beschr&auml;nkungen.<br>\nDas Jammern der R&uuml;stungsindustrie ist daher reines Theater. Das von der Bundesregierung fixierte Exportverbot f&uuml;r Kleinwaffen an Drittl&auml;nder ist richtig, trifft mittlerweile aber nur noch einen kleinen Bereich der j&auml;hrlichen R&uuml;stungsexporte, da die deutschen R&uuml;stungsschmieden mit Billigung der Bundesregierung ihre Produktion an Tochterfirmen im Ausland auslagern konnten. &Uuml;berdies sollen jetzt &uuml;ber den Umweg gemeinsamer europ&auml;ischer R&uuml;stungsproduktionen bestehende Beschr&auml;nkungen bei Waffenexporten an Krisenregionen und Diktaturen wie Saudi-Arabien auch noch aufgeweicht und umgangen werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/neue-ruestungsexportrichtlinien-sind-ein-papiertiger\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Sp&auml;tfolgen 9 Jahre nach der BP-&Ouml;lkatastrophe im Golf von Mexiko<\/strong><br>\nDie toxische Mischung von Erd&ouml;l und L&ouml;sungsmitteln hat Tausende in der Golfregion krank gemacht. Bei uns h&ouml;rt man kaum etwas davon.<br>\nScott Porter ist Meeresbiologe und Tiefseetaucher. Er hat viel Zeit unter Wasser verbracht. Von den mehr als 6&rsquo;000 Tauchg&auml;ngen in &uuml;ber zwanzig Jahren ist ihm einer besonders in Erinnerung geblieben. Gegen&uuml;ber dem US-Nachrichtenmagazin Newsweek sagte er: &laquo;Es f&uuml;hlte sich an, als ob ich in einem Fass voll industrieller L&ouml;sungsmittel marinierte.&raquo; Die Folgen: juckender Hautausschlag und brennende Lungenfl&uuml;gel. Nach jedem weiteren Tauchgang traten neue Symptome auf: Erk&auml;ltungen, entz&uuml;ndeter Hals, Migr&auml;ne, Lethargie und &Uuml;belkeit. Scott Porter war 40 Meilen n&ouml;rdlich der &Ouml;lplattform Deepwater Horizon getaucht, die sechs Wochen zuvor explodiert war. Der Taucher ist mit seinen Symptomen nicht allein. Viele Bewohnerinnen und Bewohner der Golfregion leiden an Migr&auml;ne, Hautausschl&auml;gen, blutigem Durchfall, Depressionen oder Ohnmachtsanf&auml;llen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Umwelt\/Spatfolgen-neun-Jahre-nach-der-BP-Olkatastrophe-in-Mexiko\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Antwort auf Friedrich Merz &ndash; F&uuml;r eine neue Kultur der Finanzwelt<\/strong><br>\nIn einem Essay f&uuml;r &bdquo;Zeit Online&ldquo; konstatierte Friedrich Merz eine Krise der Demokratie und Marktwirtschaft. Sein L&ouml;sungsvorschlag aber geht vollkommen an der Realit&auml;t des Landes vorbei &ndash; dient aber den Interessen von BlackRock. Durch seine Lobbyarbeit ist Merz selbst Teil des Problems<br>\nUnter dem Titel &bdquo;F&uuml;r eine neue Kultur des Sparens&ldquo; beschrieb der CDU-Politiker Friedrich Merz vor Kurzem bei zeit online seine wirtschaftspolitischen &Uuml;berzeugungen. Diese entsprechen zuf&auml;llig den Interessen des Finanzgiganten BlackRock, f&uuml;r den er arbeitet. Im Kern lautet seine These: Demokratie und Marktwirtschaft sind in der Krise. Und sein L&ouml;sungsvorschlag ist: Werden die Besch&auml;ftigten &uuml;ber Aktien st&auml;rker am Wachstum beteiligt, wird alles besser.<br>\nDoch Aktienbesitz in Arbeitsnehmerhand l&ouml;st das Verteilungsproblem nicht. In den letzten 20 Jahren ist die Zahl der deutschen Aktien- und Fondsbesitzer von 6,8 auf 10,3 Millionen gestiegen &ndash; ein Plus von gut 50 Prozent (1998 bis 2018). Der enormen Verm&ouml;genskonzentration in Deutschland hat das nicht entgegengewirkt. Das ist auch nicht erstaunlich:<br>\nIn Deutschland bekommen Menschen mit kleinen Einkommen auch im Fondsbereich h&auml;ufig schlechte Finanzprodukte angeboten, bei denen &uuml;ber Geb&uuml;hren, Provisionen oder verschleierte Kosten gro&szlig;e Teile des Ersparten in der Finanzbranche h&auml;ngen bleiben. Au&szlig;erdem k&ouml;nnen sie nicht so hohe Risiken eingehen, weil sie st&auml;rker auf das Geld angewiesen sind, sodass die Rendite bei Menschen mit kleinem Geldverm&ouml;gen geringer ist als bei verm&ouml;genden Menschen. Aber selbst wenn die Rendite die gleiche w&auml;re: Wenn jemand 100 Euro monatlich spart und ein anderer 1000 Euro, hat auch bei gleicher Rendite der Wohlhabende nach 10 Jahren immer noch zehnmal mehr. Die Verh&auml;ltnisse &auml;ndern sich also nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/wirtschaft\/friedrich-merz-gerhard-schick-finanzwende-blackrock\">Gerhard Schick im Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&lsquo;Eye-Popping&rsquo;: Analysis Shows Top 1% Gained $21 Trillion in Wealth Since 1989 While Bottom Half Lost $900 Billion<\/strong><br>\n&ldquo;The top one percent owns nearly $30 trillion of assets while the bottom half owns less than nothing.&ldquo;<br>\nAdding to the mountain of statistical evidence showing the severity of U.S. inequality, an analysis published Friday found that the top one percent of Americans gained $21 trillion in wealth since 1989 while the bottom 50 percent lost $900 billion.<br>\n&ldquo;We have the worst inequality in this country since the 1920s.&rdquo;  &mdash;Rep. Pramila Jayapal (D-Wash.)<br>\nMatt Bruenig, founder of the left-wing think tank People&rsquo;s Policy Project, broke down the Federal Reserve&rsquo;s newly released &ldquo;Distributive Financial Accounts&rdquo; data series and found that, overall, &ldquo;the top one percent owns nearly $30 trillion of assets while the bottom half owns less than nothing, meaning they have more debts than they have assets.&rdquo;<br>\nThe growth of wealth inequality over the past 30 years, Bruenig found, is &ldquo;eye-popping.&rdquo;<br>\n&ldquo;Between 1989 and 2018, the top one percent increased its total net worth by $21 trillion,&rdquo; Bruenig wrote. &ldquo;The bottom 50 percent actually saw its net worth decrease by $900 billion over the same period.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.commondreams.org\/news\/2019\/06\/14\/eye-popping-analysis-shows-top-1-gained-21-trillion-wealth-1989-while-bottom-half\">Commondreams<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Rechtsextremismus<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&ldquo;Revolution Chemnitz&rdquo;: Mutma&szlig;licher R&auml;delsf&uuml;hrer suchte offenbar Kontakt zum Verfassungsschutz<\/strong><br>\nDer Hauptbeschuldigte im Verfahren um die mutma&szlig;lich terroristische Vereinigung &ldquo;Revolution Chemnitz&rdquo; soll sich nach Informationen von NDR, WDR und S&uuml;ddeutscher Zeitung 2015 dem s&auml;chsischen Verfassungsschutz als V-Mann angeboten haben. Zudem habe es bereits 2005 und 2006 Kontakte zwischen K. und dem Dienst gegeben. Dies geht unter anderem aus einem Papier des Geheimdienstes hervor, das im Ermittlungsverfahren wegen Bildung einer rechtsterroristischen Vereinigung namens &ldquo;Revolution Chemnitz&rdquo; eine Rolle spielt. Der Generalbundesanwalt hat in dem Verfahren nun Anklage erhoben. (&hellip;) 2015, so steht es in Unterlagen, die NDR, WDR und SZ einsehen konnten, nahm K. seinerseits Kontakt zum s&auml;chsischen Verfassungsschutz auf. Der unterdessen 28-J&auml;hrige war zu diesem Zeitpunkt in der Justizvollzugsanstalt Dresden inhaftiert. Nach anf&auml;nglichem Z&ouml;gern sei es dann Ende 2015 zu einem Treffen gekommen, hei&szlig;t es in den Dokumenten. Nach Darstellung des LfV in dem entsprechenden Aktenblatt habe Christian K. V-Mann f&uuml;r den Verfassungsschutz werden wollen, dies habe das Amt jedoch zu keinem Zeitpunkt erwogen. Sowohl zum Tatvorwurf seiner mutma&szlig;lichen R&auml;delsf&uuml;hrerschaft bei &ldquo;Revolution Chemnitz&rdquo; als auch zu den Kontakten mit s&auml;chsischen Sicherheitsbeh&ouml;rden wollte sich Christian K. auf Anfrage nicht &auml;u&szlig;ern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/6561\/4306695\">Presseportal<\/a><\/li>\n<li><strong>Mordfall L&uuml;bcke: Das rechte Netzwerk von Kassel<\/strong><br>\nStephan Ernst war mindestens bis 2009 in der Neonaziszene aktiv. Die Wege des Tatverd&auml;chtigen im Mordfall L&uuml;bcke kreuzten sich immer wieder mit denselben M&auml;nnern. Ein &Uuml;berblick.<br>\nDer Tatverd&auml;chtige im Fall des ermordeten Kasseler Regierungspr&auml;sidenten Walter L&uuml;bcke hat ein Gest&auml;ndnis abgelegt. Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen Stephan Ernst wegen eines politischen Attentats mit rechtsextremem Hintergrund. Eine der wohl dr&auml;ngendsten Fragen f&uuml;r die Ermittler in diesen Tagen: Handelte Stephan Ernst bei seiner mutma&szlig;lichen Tat wirklich allein, wie er es den Ermittlern sagte, oder hatte er doch Unterst&uuml;tzer?<br>\nKlar ist: Stephan Ernst war seit den Neunzigerjahren bis mindestens 2009 in der Neonaziszene aktiv, war in vielen Gruppen und Kameradschaften unterwegs. Seine Wege kreuzten sich immer wieder mit denselben M&auml;nnern. Sie trafen sich in der damaligen Szenekneipe Stadt Stockholm, fielen bei gemeinsamen Straftaten auf und wohnten sogar teilweise zusammen. Mehrere der Namen spielten auch in den Untersuchungsaussch&uuml;ssen zur Terrorzelle &ldquo;Nationalsozialistischer Untergrund&rdquo; eine Rolle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/stephan-ernst-das-kasseler-umfeld-des-gestaendigen-im-fall-walter-luebcke-a-1274255.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Merkel fordert Abgrenzung von Rechtsextremismus<\/strong><br>\nBundestagspr&auml;sident Wolfgang Sch&auml;uble hat nach dem Mord an dem Kasseler Regierungspr&auml;sidenten Walter L&uuml;bcke eine konsequente Reaktion des Rechtsstaats verlangt. &ldquo;Das Machtmonopol des Staats ist dazu da, dass es auch angewandt wird. Konsequent und durchschlagend&rdquo;, sagte der CDU-Politiker im Bundestag.<br>\nSch&auml;uble sprach von einem &ldquo;erschreckendem Ausma&szlig; an rechtsextremistischer Gewalt&rdquo;. Im Zuge der Tat seien &ldquo;Abgr&uuml;nde an H&auml;me und Hass&rdquo; zutage getreten. Menschenfeindliche Hetze sei der N&auml;hrboden f&uuml;r Gewalt bis hin zum Mord. &ldquo;Wer diesen N&auml;hrboden d&uuml;ngt, macht sich mitschuldig&rdquo;, sagte er. (&hellip;)<br>\nAu&szlig;enminister Heiko Maas warnte davor, den Fall mit dem Gest&auml;ndnis als erledigt zu betrachten. Die Hintergr&uuml;nde m&uuml;ssten l&uuml;ckenlos aufgekl&auml;rt werden, sagte der SPD-Politiker und fr&uuml;here Justizminister den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz mahnte: &ldquo;Es kann nicht sein, dass in unserem Land Politiker erschossen werden von rechtsextremen T&auml;tern. Das ist etwas, das uns alle angeht und wo wir alle zusammenstehen m&uuml;ssen.&rdquo;<br>\nKanzlerin Angela Merkel nutzte den Fall f&uuml;r eine Mahnung: &ldquo;Der Kampf gegen Rechtsextremismus erfordert eine klare Absetzung vom Rechtsextremismus.&rdquo; In der Debatte d&uuml;rften keine L&uuml;cken er&ouml;ffnet werden, die Gedanken erm&ouml;glichten, die solchen Taten irgendeine Legitimit&auml;t verschafften.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/mordfall-luebcke-angela-merkel-fordert-abgrenzung-von-rechtsextremismus-a-1274478.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52729#h02\">Nach L&uuml;bcke-Mord: Seehofer und Maas warnen vor Rechtsterrorismus<\/a>&rdquo; mit einer Anmerkung.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Bundestagspr&auml;sident sagte gestern: &ldquo;Wer diesen N&auml;hrboden d&uuml;ngt, macht sich mitschuldig&rdquo;. Haben Agenda 2010 und die &ldquo;Schwarze Null&rdquo; diesen &ldquo;N&auml;hrboden&rdquo; etwa nicht mit-ged&uuml;ngt? Gibt es keinen Zusammenhang mit dem Auseinandergehen der Schere zwischen Reich und Arm?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Brandgef&auml;hrlich<\/strong><br>\nAn Lippenbekenntnissen, rechtsextreme Netzwerke zu enttarnen und rechtsmotivierte Anschl&auml;ge aufzukl&auml;ren, mangelt es nie, wenn die Verbrechen mal wieder &ouml;ffentlich werden. Die Realit&auml;t sieht anders aus. Tats&auml;chlich gibt es seit den Neunzigerjahren zahlreiche rechtsextrem motivierte Anschl&auml;ge, die bis heute nicht aufgekl&auml;rt werden konnten. Einige Beispiele.<br>\nAm fr&uuml;hen Morgen des 19. September 1991 starb der 27-j&auml;hrige Samuel Kofi Yeboah, Fl&uuml;chtling aus Ghana, bei einem Brandanschlag auf seine Unterkunft in Saarlouis. Zwei weitere Fl&uuml;chtlinge erlitten Knochenbr&uuml;che beim Sprung aus Fenstern. Unbekannte gossen Benzin in das Treppenhaus und setzten es in Brand. Schnell brannten das Treppenhaus, dann W&auml;nde und die ersten Zimmer. Die Bundesregierung stuft den Mord als rechtsmotiviert ein. Die T&auml;ter sind bis heute unbekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/430\/brandgefaehrlich-6018.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Geplante Grundgesetz&auml;nderung: Poker um die Grundsteuer<\/strong><br>\nF&uuml;r die anstehende Reform brauchen Union und SPD die Zustimmung der Opposition. Sie setzen dabei auf die Last des fehlenden Geldes. [&hellip;]<br>\nBei den Fraktionen von Union und SPD scheint die Hoffnung vorzuherrschen, keinen Preis f&uuml;r die Zweidrittelmehrheit zahlen zu m&uuml;ssen. &bdquo;Der Druck, der Grundsteuerreform und der Verfassungs&auml;nderung zuzustimmen, lastet auf allen&ldquo;, sagte Bernhard Daldrup, SPD-Parlamentarier aus dem nordrhein-westf&auml;lischen Warendorf. Er spielt damit unter anderem auf die Bundesl&auml;nder mit liberaler und gr&uuml;ner Regierungsbeteiligung an, deren Kommunen wie alle anderen auch auf die Grundsteuereinnahmen angewiesen sind.<br>\n&bdquo;Es geht um rund 60 Milliarden Euro im Verlauf einer Legislaturperiode&ldquo;, so Daldrup. &bdquo;Deshalb frage ich mich, wie stark die Verhandlungsposition der Opposition in dieser Frage ist.&ldquo; Auch die Fraktionsspitze der Union hofft auf den &bdquo;heilsamen Druck&ldquo;, den der drohende Verlust von 15 Milliarden Euro aus&uuml;bt.<br>\nOb dieses Kalk&uuml;l aufgeht, ist offen. Noch hat die FDP keine Lust, einfach Ja zu sagen. Fraktionsvize Christian D&uuml;rr signalisiert einerseits &bdquo;Gespr&auml;chsbereitschaft&ldquo;, fordert andererseits aber ein Zugest&auml;ndnis bei der Grunderwerbssteuer. Dort wollen die Liberalen ebenfalls eine &Ouml;ffnungsklausel f&uuml;r die Bundesl&auml;nder durchsetzen, damit diese einen Freibetrag f&uuml;r H&auml;uslebauer einf&uuml;hren k&ouml;nnen.<br>\nDie AfD lehnt den Vorschlag der Koalition komplett ab, inklusive Verfassungs&auml;nderung. Mit der Zustimmung der Linken kann die Regierung ebenfalls nicht rechnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Geplante-Grundgesetzaenderung\/!5603474\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Menschenrechtsverletzungen bei Frontex nicht unter den Teppich kehren!<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Union errichtet eine Grenztruppe mit 10.000 Einsatzkr&auml;ften. Auch das Budget wird auf mehrere Milliarden aufgestockt, bei Grund- und Menschenrechten hingegen gespart<br>\nDer Rat und das Parlament in Br&uuml;ssel haben die Kompetenzen der EU-Grenzagentur Frontex umfassend erweitert. Diese Ver&auml;nderungen blieben selbst in migrationssolidarischen Bewegungen weitgehend unbeachtet. In der neuen Verordnung einer Europ&auml;ischen Grenz- und K&uuml;stenwache ist beispielsweise der Aufbau einer &bdquo;st&auml;ndigen Reserve&ldquo; festgeschrieben. Nach gegenw&auml;rtigem Stand soll diese Truppe bis 2021 aus 5.000 Polizist\/innen bestehen und bis 2024 auf 7.000 anwachsen. Die volle Einsatzbereitschaft ist mit 10.000 Einsatzkr&auml;ften in 2027 anvisiert. Die deutsche Bundespolizei stellt dann rund ein Zehntel dieses Personals.<br>\nDie Grenzagentur beschafft au&szlig;erdem eigenes Material, Ausr&uuml;stung und Fahrzeuge. Erst k&uuml;rzlich hat der Frontex-Chef Fabrice Leggeri neue gel&auml;ndeg&auml;ngige Jeeps mit Frontex-Logo vorgestellt. Die ersten Flugzeuge mit Frontex-Aufdruck sind hingegen gro&szlig;e Drohnen aus Italien und Israel, die seit letztem Jahr f&uuml;r die Europ&auml;ische Union das Mittelmeer &uuml;berwachen. Polen bleibt in der neuen Verordnung Sitzstaat von Frontex, dort werden auch die eigenen Fahrzeuge zugelassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/meinungsstark-politik\/menschenrechtsverletzungen-bei-frontex-nicht-unter-den-teppich-kehren\/\">Andrej Hunko auf Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Antisemitismusbeauftragte f&ouml;rdern Antisemitismus<\/strong><br>\nEs wird heutzutage viel Unsinn &uuml;ber Antisemitismus geredet, nicht zuletzt vom Antisemitismusbeauftragten der Bunderegierung, der sich nicht entbl&ouml;det, die Mitglieder der &bdquo;J&uuml;dischen Stimme f&uuml;r gerechten Frieden in Nahost&ldquo; in die N&auml;he des Antisemitismus zu r&uuml;cken. Dieser Artikel stellt dem einige historische und sozialpsychologische Fakten gegen&uuml;ber.<br>\nHelga Drexler &uuml;berlebte Hitlers Antisemitismus. Ermordet wurden ihre Eltern und Gro&szlig;eltern. Auch Ernst Verleger &uuml;berlebte. Ermordet wurden seine Frau und seine drei S&ouml;hne, seine Mutter und sechs seiner sieben Geschwister[1]. Diese zwei &Uuml;berlebenden, 23 und 48 Jahre alt, lernten sich 1948 kennen und heirateten. In dieser verwundeten Familie bin ich aufgewachsen.<br>\nEs wird heutzutage viel Unsinn &uuml;ber Antisemitismus geredet, vor allem von Politikern und einflussreichen Medien und vom Antisemitismusbeauftragten der Bunderegierung, der sich nicht entbl&ouml;det, die Mitglieder der &bdquo;J&uuml;dischen Stimme f&uuml;r gerechten Frieden in Nahost&ldquo; (zu denen auch ich geh&ouml;re) in die N&auml;he des Antisemitismus zu r&uuml;cken. Daher m&ouml;chte ich im Folgenden einige Dinge klarstellen, und zwar:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/antisemitismusbeauftragte-foerdern-antisemitismus\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&ldquo;Verbohrt und verblendet&rdquo;<\/strong><br>\nStuttgart 21 war noch nie im Lot. Werden, wie j&uuml;ngst wieder, Belege daf&uuml;r &ouml;ffentlich, vollzieht sich das immergleiche Ritual: Namhafte Bef&uuml;rworterInnen, allen voran aus der CDU, igeln sich ein in ihrem Kokon aus Halbwissen und Realit&auml;tsverweigerung und gehen los auf ihren Lieblingsfeind Winne Hermann.<br>\nFabian Gramling ist Jahrgang 1987 und gl&uuml;hender Tiefbahnhof-Bef&uuml;rworter. Der aufstrebende CDU-Infrastrukturexperte im baden-w&uuml;rttembergischen Landtag war noch in der Grundschule, da warben die Gr&uuml;nen, darunter der heutige Verkehrsminister des Landes und Fritz Kuhn, inzwischen Stuttgarts Oberb&uuml;rgermeister,f&uuml;r eine ernsthafte Pr&uuml;fung von Alternativen zum von Anfang an zweifelhaften Projekt. Und sie fanden, dass die behaupteten Kapazit&auml;ten der unterirdischen Station n&uuml;chtern und redlich verglichen werden m&uuml;ssten mit denen im existierenden Kopfbahnhof. Was nie geschah. Nach ersten Machbarkeitsstudien, die viele Eisenbahnexperten nicht &uuml;berzeugten, war 1994 eine Leistungsunteruntersuchung gefolgt, die dem Projekt bescheinigte, mit vier Bahnsteigen &ldquo;wirtschaftlich optimal bemessen zu sein&rdquo;.<br>\nStimmt nicht, sagen die GegnerInnen schon lange. Und die renommierten Schweizer VerkehrsberaterInnen der SMA legten aktuell noch einmal nach. Ihre Berechnungen belegen, dass ausgerechnet der von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) versprochene Attraktivit&auml;tssprung der DB hin zum deutschlandweiten Halbstundentakt im k&uuml;nftigen Bahnknoten, wenn &uuml;berhaupt, nur sehr eingeschr&auml;nkt m&ouml;glich sein wird &ndash; trotz aller Nachbesserungen seit der Schlichtung vor bald neun Jahren. Aus dem von der SMA vorgelegten sogenannten Zielfahrplan ergibt sich, dass Fahrzeiten im Extremfall l&auml;nger werden als heute und viele Anschl&uuml;sse nicht funktionieren. Wer etwa von W&uuml;rzburg nach Z&uuml;rich fahren will, muss in Stuttgart nach den derzeitigen Planungen 58 Minuten warten, zwischen T&uuml;bingen und Karlsruhe sind es 27 Minuten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/430\/verbohrt-und-verblendet-6016.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>SPD: Mindestens f&uuml;nf Unterbezirke als Hemmnis f&uuml;r Erneuerung<\/strong><br>\nUm vom kommissarischen Vorstand als Bewerberpaar oder als Einzelbewerber akzeptiert zu werden, muss man ihm die Unterst&uuml;tzung eines SPD-Landesverbandes, eines SPD-Bezirks oder die von mindestens f&uuml;nf SPD-Unterbezirken nachweisen. Ein Unterbezirk entspricht bei der SPD meist einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt. Diese relativ hohe H&uuml;rde verringert die Chancen daf&uuml;r, dass es in der SPD-F&uuml;hrung mit wirklich frischem Personal wie beispielsweise der Garmischer B&uuml;rgermeisterin Sigrid Meierhofer einen grundlegenden Umbruch geben wird.<br>\nStattdessen debattiert man &uuml;ber Prominente, die bundesweit bekannt sind: &Uuml;ber die Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (die Promotionsabk&uuml;rzungsvorw&uuml;rfen mit Verweisen auf ein omin&ouml;ses amerikanisches Zitiersystem juristisch entgegentreten will) und &uuml;ber die zweimalige Bundespr&auml;sidentschaftskandidatin Gesine Schwan, die im Deutschlandfunk verlautbarte, es habe sie &ldquo;sehr beunruhigt [&hellip;], dass nach dem R&uuml;cktritt von Andrea Nahles keine der Personen, die man daf&uuml;r f&uuml;r angebracht gehalten h&auml;tte, [den Vorsitz &uuml;bernehmen] wollte&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/SPD-Mindestens-fuenf-Unterbezirke-als-Hemmnis-fuer-Erneuerung-4455537.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Scheuer will Kosten f&uuml;r gescheiterte Ausl&auml;nder-Maut &uuml;ber neue Ausl&auml;nder-Benzinsteuer zur&uuml;ckholen<\/strong><br>\nBerlin (dpo) &ndash; Die Emp&ouml;rung ist gro&szlig;: Mehr als 50 Millionen Euro hat die Bundesregierung bereits f&uuml;r die gescheiterte PKW-Maut von Andreas Scheuer (CSU) ausgegeben, weitere 300 Millionen Strafzahlungen drohen. Doch der Verkehrsminister hat einen Plan, wie er den Verlust ausgleichen kann: Eine zus&auml;tzliche Benzinsteuer f&uuml;r Ausl&auml;nder soll schon bald Millionen in die Staatskasse sp&uuml;len.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-postillon.com\/2019\/06\/maut-benzinsteuer.html\">Der Postillon<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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