{"id":52916,"date":"2019-07-02T08:17:10","date_gmt":"2019-07-02T06:17:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52916"},"modified":"2019-07-02T12:49:01","modified_gmt":"2019-07-02T10:49:01","slug":"warum-man-phrasen-hinterfragen-sollte-zum-beispiel-haltung-zeigen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52916","title":{"rendered":"Warum man Phrasen hinterfragen sollte \u2013 zum Beispiel \u201eHaltung zeigen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Phrasen wie &bdquo;Haltung zeigen&ldquo; oder &bdquo;Wir schaffen das&ldquo; kann man in der Politik jeden Tag h&ouml;ren. Der Journalist und Cicero-Redakteur Alexander Kissler meint: Solche Phrasen t&auml;uschen etwas vor, was nicht da ist: einen klugen Gedanken, eine tiefe Einsicht, eine hohe Moral. Deshalb hat er sich etliche Phrasen aus dem politischen Leben vorgenommen und ein ganzes Buch dazu geschrieben: &bdquo;Widerworte. Warum mit Phrasen Schluss sein muss&ldquo;. Unser Autor <strong>Udo Brandes<\/strong> hat es f&uuml;r die NachDenkSeiten gelesen.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>&bdquo;Lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur&ldquo;<\/strong><\/p><p><strong>Was hinter den Phrasen so steckt<\/strong><\/p><p>Eine Rezension von Udo Brandes<\/p><p>Wenn es eine politische Phrase gibt, die mir zutiefst zuwider ist, dann ist es die Phrase, man m&uuml;sse jetzt &bdquo;Haltung zeigen&ldquo;. Eine Phrase, &uuml;ber die die ARD-Journalistin Anja Reschke (Leiterin Innenpolitik beim NDR, bekannt u. a. aus &bdquo;Panorama&ldquo;) gleich ein ganzes Buch geschrieben hat (Titel: &bdquo;Haltung zeigen&ldquo;). Und das die eigene Gesinnung zur &uuml;berlegenen Moral macht. Deshalb fand ich die Idee von Alexander Kissler wunderbar, diese ganzen Politikphrasen einmal zu durchleuchten und zu analysieren. Und war neugierig auf sein Buch. <\/p><p>Kissler zitiert in der Einleitung zu seinem Buch den Ex-Chefredakteur des Handelsblattes und Herausgeber des &bdquo;Morning-Briefings&ldquo;, Gabor Steingart.  Dieser liebt eine eindeutige, klare und sehr bildhafte Sprache, weshalb er des &Ouml;fteren schon angeeckt ist. Unter anderem bei Annegret Kramp-Karrenbauer, deren Schw&auml;chen er gnadenlos seziert. Steingart habe mal Folgendes geschrieben (eine pr&auml;zise Quellenangabe fehlt): <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Andrea Nahles sagt &sbquo;Erneuerung&rsquo; und meint doch nur wieder sich selbst. Horst Seehofer spricht von &sbquo;gr&uuml;ndlicher Analyse&rsquo; und &uuml;bersetzt das mit &sbquo;jetzt nicht&rsquo;. Alle Wahlverlierer verlangen nach &sbquo;Klarheit und Wahrheit&rsquo; und meinen damit die Vertuschung derselben. Wer &rsquo;R&uuml;cktritt&rsquo; sagt, hat ausschlie&szlig;lich den des Gegners im Sinn. Jeder erkl&auml;rt jeden zum &sbquo;Populisten&rsquo; und will damit doch nur den Andersdenkenden diffamieren&ldquo; (S. 9).\n<\/p><\/blockquote><p>Ich denke, dieses Zitat bringt gut auf den Punkt, was das Problem mit politischen Phrasen ist. Schauen wir also mal, was Kissler zu meiner &bdquo;Lieblingsphrase&ldquo; &bdquo;Haltung zeigen&ldquo; zu sagen hat. Zun&auml;chst beschreibt er, dass die Phrase &bdquo;Haltung zeigen&ldquo; schon einmal in der deutschen Geschichte auftauchte. N&auml;mlich in der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft. Er zitiert aus der Schrift eines Pfarrers aus Aachen (Dr. Friedrich Gr&uuml;nagel), die den Titel &bdquo;Haltung statt Hetze&ldquo; trug. Der Autor Gr&uuml;nagel pl&auml;dierte darin f&uuml;r eine protestantische Reichskirche und kritisierte die &bdquo;Hetze&ldquo; der Bekennenden Kirche gegen die &bdquo;Deutschen Christen&ldquo;. Wer &bdquo;die neue Staatsf&uuml;hrung wie den Satan hasse&ldquo;, so hei&szlig;t es darin, vers&uuml;ndige sich am Protestantismus. Darum m&uuml;sse gelten: &bdquo;Haltung statt fanatische Hetze!&ldquo; Kissler kommentiert dieses Beispiel wie folgt: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Keine Frage: Hier wurde die Haltung der neuen Herren gelobpreist und Kritik an diesen als Hetze diffamiert. (&hellip;.) Auch in diese Richtung (f&uuml;r das Naziregime und gegen die Bekennende Kirche; UB) lie&szlig; sich das heute so beliebte Begriffspaar von der Haltung und ihrem Gegenteil verwenden. Der moralische Druck, den es aufbaut, ist hinreichend gro&szlig;, um Einw&auml;nde verschiedenster Art zum Verstummen zu bringen. Nat&uuml;rlich l&auml;sst sich dieser damalige Gebrauch nicht jenen vorwerfen, die heute in gegenteiliger Absicht auf die begriffliche Alternative zur&uuml;ckgreifen, um gegen Rassismus und Chauvinismus &ouml;ffentlich aufzubegehren. Die theoretisch unbegrenzte Einsetzbarkeit sollte indes zur Vorsicht mahnen bei allzu gro&szlig;em Triumphgef&uuml;hl nach allzu leicht errungenem Einverst&auml;ndnis&ldquo; (S. 174).\n<\/p><\/blockquote><p>Ich denke, Kissler hat Recht, was klar wird, wenn man die Formel &bdquo;Haltung zeigen&ldquo; mal etwas anders ausdr&uuml;ckt: N&auml;mlich mit dem Wort &bdquo;Gesinnung&ldquo;. Das ist meines Erachtens der Punkt: Es geht um &bdquo;Gesinnung zeigen&ldquo;. Also nicht darum, zu denken und zu begr&uuml;nden und inhaltlich zu argumentieren, sondern zu glauben und auszuschlie&szlig;en. Auszuschlie&szlig;en aus einer Gesinnungsgemeinschaft. Und die eigene Gesinnung als moralisch h&ouml;herstehende aufzuwerten. <\/p><p>Hinter der angeblich so demokratisch-menschenfreundlichen Einstellung der Haltungsfreunde steckt im &Uuml;brigen nicht selten ein ger&uuml;tteltes Ma&szlig; genau der Mentalit&auml;t, die in diesem Milieu so gerne angeklagt wird. Etwa wenn die Journalistin Mely Kiyak, die wie Anja Reschke ebenfalls ein Buch &uuml;ber das &bdquo;Haltung zeigen&ldquo; geschrieben hat (&bdquo;Haltung. Ein Essay gegen das Lautsein&ldquo;),  Thilo Sarrazin eine &bdquo;lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur&ldquo; nennt. Kann man noch menschenverachtender &uuml;ber andere Menschen schreiben? Dieses Zitat zeugt von einer unglaublichen Scheinheiligkeit in dem Milieu, das sich selbst gern als linksliberal bezeichnet &ndash; aber de facto weder links noch liberal ist. Denn einem wirklich linksliberal eingestellten Menschen w&auml;re so eine menschenverachtende &Auml;u&szlig;erung niemals &uuml;ber die Lippen gekommen. Kisslers Kritik kann ich deshalb voll zustimmen. Er schreibt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Haltungsforderung ist die Eintrittskarte in die jeweilige Haltungsgruppe, das VIP-Abzeichen am Revers derer, die dazugeh&ouml;ren. Der Haltungsmensch ist der gute Mensch mit der richtigen Ansicht. Weltanschauliche Differenz wird zur Moralstraftat. Haltung freilich verfehlt ihr Ma&szlig;, fungiert sie nur als Meinungsabwehr und Begriffszauber besserverdienender Gutb&uuml;rger. Haltung ist auch immer der Einsatz, den es kostet, am richtig Erkannten selbst dann festzuhalten, wenn damit keine Ansehens- und Machtgewinne verbunden sind. (&hellip;) Haltung hat die Frau, die am Arbeitsplatz eine Kollegin verteidigt, obwohl sie nicht wissen kann, ob der Chef  ihr Engagement billigt; hat der Mann, der im Kreis der Kumpels einem Freund beispringt, der allen auf die Nerven geht, aber einen klugen Gedanken ge&auml;u&szlig;ert hat. (&hellip;) Sie alle haben nie die eigene Meinung als Haltung verkauft. Und niemanden als sich selbst auf diese ihre Meinung verpflichtet. Haltung, die nichts kostet, kann man sich schenken&ldquo; (S. 177-178).\n<\/p><\/blockquote><p>Mir ist dazu noch ein Beispiel f&uuml;r die billige Form des &bdquo;Haltung-zeigens&ldquo; eingefallen: Der Gratismut des Marius M&uuml;ller-Westernhagen. Er gab 2018 seine Echopreise zur&uuml;ck, weil damit die Rapper Kollegah und Farid Bang ausgezeichnet worden waren. Was einen Sturm der Entr&uuml;stung ausl&ouml;ste, weil ihre Texte als antisemitisch kritisiert wurden. Viele K&uuml;nstler gaben deshalb ihre Echopreise aus den Jahren zuvor zur&uuml;ck. Und irgendwann tat dies dann auch &ouml;ffentlichkeitswirksam Marius M&uuml;ller-Westernhagen. Ich konnte darin allerdings keine besonders ehrbare Haltung erkennen. Denn ich finde: Wer genau dann, wenn es opportun ist, &bdquo;Haltung zeigt&ldquo; und dies in der &Ouml;ffentlichkeit zelebriert, dessen Haltung verdient eher die Bezeichnung &bdquo;opportunistisch&ldquo;. Westernhagen h&auml;tte ja auch in aller Stille seine Preise zur&uuml;ckgeben k&ouml;nnen. Aber es geht beim &bdquo;Haltung zeigen&ldquo; eben darum, Ansehensprofite zu kassieren.<\/p><p><strong>&bdquo;Wir schaffen das&ldquo; &ndash; Merkels Rhetorik der Schicksalhaftigkeit und Machtlosigkeit<\/strong><\/p><p>Auch Merkels ber&uuml;hmte Phrase &bdquo;Wir schaffen das&ldquo; wird von Kissler aufs Korn genommen. Zu Recht weist er darauf hin, dass Merkel ihre Verantwortlichkeit f&uuml;r die Migrationskrise rhetorisch verschleiert, indem sie immer wieder von einer &bdquo;Situation&ldquo; spricht &ndash; so als ob es keine handelnden Akteure g&auml;be, die etwas verursachen. Hier ein Beispiel aus der Talkshow &bdquo;Anne Will&ldquo; vom 7. Oktober 2015, in der Merkel ihren ber&uuml;hmten Satz &bdquo;Wir schaffen das&ldquo; wiederholte und rechtfertigte: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wir schaffen das. Da bin ich ganz fest von &uuml;berzeugt. (&hellip;.) Aber richtig ist, dass wir eine <strong>Situation haben, keine Politik, sondern eine Situation<\/strong>. Und die muss politisch bew&auml;ltigt werden, wo unsere Au&szlig;engrenzen nicht richtig gesch&uuml;tzt sind zwischen Griechenland und der T&uuml;rkei und zwischen Italien und Libyien. (&hellip;.) Es liegt ja nicht in meiner Macht. Es liegt &uuml;berhaupt in der Macht keines Menschen aus Deutschland, wie viele zu uns kommen. (&hellip;.) Es hat ja keinen Sinn so zu tun, als h&auml;tten wir das in der Hand, wie viele Fl&uuml;chtlinge morgen kommen&ldquo; (S. 45-46, S. 47-48).\n<\/p><\/blockquote><p>Kissler kommentiert dies treffend: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Schicksal als Situation betrachtet, verengt die Handlungsspielr&auml;ume des Politischen auf einen winzigen Korridor. Nur f&uuml;r diesen erkl&auml;rt Angela Merkel sich zust&auml;ndig. (&hellip;.) Der Machtmensch redet sich klein zum Objekt der Sachzw&auml;nge, zum Spielball der Launen des Schicksals. So exkulpiert (exkulpieren = sich von Schuld freisprechen; UB) er sich im Voraus von den Folgens seines Tuns, des wenigen Tuns, das ihm blieb&ldquo; (S. 48).\n<\/p><\/blockquote><p>&bdquo;Es gibt eine Situation. F&uuml;r diese Situation bin ich nicht verantwortlich. Aber wir m&uuml;ssen sie bew&auml;ltigen. Und die gute Nachricht ist: Ich kann euch Mut machen. Denn ich bin sicher: Wir schaffen das.&ldquo; Das ist die argumentative Logik, von Angela Merkel. Und Kissler kritisiert zutreffend, dass sie damit das Politische &ndash; den politischen Kampf darum, wie gesellschaftliche Verh&auml;ltnisse gestaltet werden (sollen), &ndash; rhetorisch aufl&ouml;st in ein Nichts. Ein Nichts, in dem es nichts zu gestalten gibt, sondern nur zu reagieren auf objektive Sachzw&auml;nge. Was Kissler aber nicht sagt: Dass dies die typisch neoliberale Rhetorik ist. Denn in der neoliberalen Logik ist auch der Markt und mit ihm der Wettbewerb und die Globalisierung unser aller Schicksal, und nichts, was politisch hergestellt wurde. <\/p><p>Um daf&uuml;r mal eine bei den Liberalen beliebte Vokabel zu benutzen (In vollem Bewusstsein dessen, dass es sich dabei um einen neoliberalen Kampfbegriff handelt. Aber warum nicht die Waffen der Neoliberalen gegen sie selbst ausrichten?): Es ist ein &uuml;bler, neoliberaler Schicksals-Populismus, den Merkel als Politik darstellt. Und es zeigt sich darin ein antidemokratisches Denken, das sich auch noch in anderen politischen Parolen von Merkel wiederfindet: N&auml;mlich in der Formulierung &bdquo;Das ist alternativlos&ldquo; (die auch von Kissler noch abgehandelt wird) und dem ber&uuml;hmten Wort von der &ldquo;marktkonformen Demokratie&ldquo;. <\/p><p><strong>Kritik<\/strong><\/p><p>Was ist nun von Kisslers Buch im Ganzen zu halten? Die Idee von ihm, Phrasen aus der politischen Debatte zu analysieren, ist hervorragend. Leider hat er sie aber nicht besonders gut umgesetzt. Auch wenn es einige sehr gute Passagen in dem Buch gibt, ist es doch eher ein schwerf&auml;lliger, nicht besonders gut zu lesender Text. Ich h&auml;tte mir wesentlich mehr klar formulierte Argumente und Gedankeng&auml;nge gew&uuml;nscht. Bisweilen kamen mir seine Beispiele und Argumente etwas herbeigezogen vor und zu wenig naheliegend. Gest&ouml;rt hat mich auch seine Bildungshuberei. Das Buch enth&auml;lt unn&ouml;tig viele, wirklich seltene Fremdw&ouml;rter, die auch ein einigerma&szlig;en gebildeter Mensch nachschlagen muss (Fatum S. 45; drapiert S. 51; solipsistisch S. 51; Impromptu S. 55). Seine Sprache ist nicht klar und pr&auml;gnant, sondern wirkt auf mich sehr umst&auml;ndlich. Man merkt: Hier schreibt ein konservativer Bildungsb&uuml;rger, der mit seiner Bildung gl&auml;nzen m&ouml;chte. Dem politischen Anliegen, die Phrasen in der politischen Auseinandersetzung zu kritisieren und Menschen f&uuml;r deren Inhaltslosigkeit sensibel zu machen, schadet dies. Leider ist sich der Autor offenbar zu schade daf&uuml;r, popul&auml;r zu schreiben. <\/p><p>Ein weiterer Punkt der Kritik ist durch den politischen Standpunkt des Autors bedingt: Kissler ist ein Konservativer und kann oder will deshalb in seiner Kritik an der Migrationspolitik von Angela Merkel das Naheliegende nicht sehen: Dass in dieser Frage unterschiedliche Interessenlagen und unterschiedliche Betroffenheiten von zentraler Bedeutung sind. Damit lie&szlig;e sich die Scheinheiligkeit der hochmoralischen &bdquo;Haltungsfreunde&ldquo;, die Gegnern der Einwanderung schnell Rassismus unterstellen, viel besser verdeutlichen. Denn es ist nun einmal so, dass die Kapital- oder Unternehmerseite ein gro&szlig;es Interesse an Einwanderung hat, weil so weiterhin niedrige L&ouml;hne durchgesetzt werden k&ouml;nnen. Und es ist leicht nachvollziehbar, dass umgekehrt Menschen, die Globalisierung und die Offene Gesellschaft nur als verwahrlosende Stadtteile, Armut, Kriminalit&auml;t, Obdachlosigkeit und st&auml;ndige Unsicherheit kennengelernt haben, kein Interesse an Einwanderung haben k&ouml;nnen. Weil sie dadurch neue Konkurrenten auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt und um sonstige Ressourcen bekommen. Deshalb: W&auml;re dies eine Amazon-Rezension, w&uuml;rde ich maximal drei von f&uuml;nf m&ouml;glichen Sternen vergeben. <\/p><p>Hier nun noch die Inhaltsangabe zum Buch: <\/p><p><strong>Inhaltsangabe<\/strong><\/p><ul>\n<li>Einleitung\t&bdquo;F&uuml;nfzehn Phrasen, denen widersprochen werden muss&ldquo;<\/li>\n<li>Kapitel 1\t&bdquo;Heimat gibt es auch im Plural&ldquo;<\/li>\n<li>Kapitel 2\t&bdquo;Vielfalt ist unserer St&auml;rke&ldquo;<\/li>\n<li>Kapitel 3\t&bdquo;Wir schaffen das&ldquo;<\/li>\n<li>Kapitel 4\t&bdquo;Jeder verdient Respekt&ldquo;<\/li>\n<li>Kapitel 5\t&bdquo;Religion ist Privatsache&ldquo;<\/li>\n<li>Kapitel 6\t&bdquo;Europas Werte ertrinken im Mittelmeer&ldquo;<\/li>\n<li>Kapitel 7\t&bdquo;Willkommenskultur ist der beste Schutz vor Terror&ldquo;<\/li>\n<li>Kapitel 8\t&bdquo;Solidarit&auml;t ist keine Einbahnstra&szlig;e&ldquo;<\/li>\n<li>Kapitel 9\t&bdquo;Unser Reichtum ist die Armut der anderen&ldquo;<\/li>\n<li>Kapitel 10\t&bdquo;Menschlichkeit kennt keine Obergrenze&ldquo;<\/li>\n<li>Kapitel 11\t&bdquo;Angst hat man vor dem, was man nicht kennt&ldquo;<\/li>\n<li>Kapitel 12\t&bdquo;Gewalt ist keine L&ouml;sung&ldquo;<\/li>\n<li>Kapitel 13\t&bdquo;Haltung zeigen&ldquo;<\/li>\n<li>Kapitel 14\t&bdquo;Das ist alternativlos&ldquo;<\/li>\n<li>Kapitel 15\t&bdquo;Wir m&uuml;ssen zur Sacharbeit zur&uuml;ckkehren&ldquo;<\/li>\n<\/ul><p><strong>Alexander Kissler: Widerworte. Warum mit Phrasen Schluss sein muss, G&uuml;tersloher Verlagshaus 2019, 18,00 Euro<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Phrasen wie &bdquo;Haltung zeigen&ldquo; oder &bdquo;Wir schaffen das&ldquo; kann man in der Politik jeden Tag h&ouml;ren. Der Journalist und Cicero-Redakteur Alexander Kissler meint: Solche Phrasen t&auml;uschen etwas vor, was nicht da ist: einen klugen Gedanken, eine tiefe Einsicht, eine hohe Moral. Deshalb hat er sich etliche Phrasen aus dem politischen Leben vorgenommen und ein ganzes<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52916\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[123,208,11],"tags":[315,690,2155,2299,419,340],"class_list":["post-52916","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kampagnentarnworteneusprech","category-rezensionen","category-strategien-der-meinungsmache","tag-merkel-angela","tag-neusprech","tag-opportunismus","tag-sprachkritik","tag-steingart-gabor","tag-zuwanderung"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52916","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=52916"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52916\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":52931,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52916\/revisions\/52931"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=52916"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=52916"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=52916"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}