{"id":52919,"date":"2019-07-02T08:00:15","date_gmt":"2019-07-02T06:00:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52919"},"modified":"2019-07-02T10:17:02","modified_gmt":"2019-07-02T08:17:02","slug":"hinweise-des-tages-3397","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52919","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52919#h01\">Stell dir vor, der INF-Vertrag kratzt ab &ndash; und keinen juckts! &ndash; &Uuml;ber ein Begr&auml;bnis vierter Klasse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52919#h02\">Eine selbstgerechte Diskussion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52919#h03\">Blamage beim Gipfel &ndash; Offene F&uuml;hrungskrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52919#h04\">Ursula von der Leyen f&uuml;r Top-Job in Br&uuml;ssel im Gespr&auml;ch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52919#h05\">Sahra Wagenknecht: &bdquo;Ich werde mich weiter einmischen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52919#h06\">Bauernverband sieht Familienbetriebe durch Freihandelsabkommen bedroht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52919#h07\">Commerzbank brockt Steuerzahlern Milliarden-Minus ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52919#h08\">Boeing lie&szlig; Software in Indien programmieren &ndash; f&uuml;r neun Dollar die Stunde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52919#h09\">&bdquo;Berlin hat es komplett versemmelt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52919#h10\">Umweltverschmutzer Schifffahrt &ndash; Ungel&ouml;ste Abgasprobleme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52919#h11\">Umweltbundesamt fordert CO2-Aufschlag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52919#h12\">Im Hamsterrad<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52919#h13\">Seit 15 Jahren flie&szlig;t &Ouml;l in den Golf von Mexiko<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52919#h14\">Geplante Kraftwerke sprengen Klimaziele<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52919#h15\">Leben im gr&ouml;&szlig;ten Fl&uuml;chtlingscamp der Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52919#h16\">Bolsonaros Brasilien: Land des R&uuml;ckschritts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52919#h17\">Die T&auml;terorganisaton kann keine Aufarbeitung machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52919#h18\">Wenn ein Terroranschlag nicht aufgekl&auml;rt werden soll<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Stell dir vor, der INF-Vertrag kratzt ab &ndash; und keinen juckts! &ndash; &Uuml;ber ein Begr&auml;bnis vierter Klasse<\/strong><br>\nIn einem Monat wird der INF-Vertrag Geschichte sein. Und zwar nicht nur, weil die Superm&auml;chte es so wollten und die nationalen Politiker nichts dagegen unternahmen. Sondern weil 99 Prozent der B&uuml;rger der betroffenen Staaten es widerstandslos hingenommen haben!<br>\nMachen wir uns nichts vor: In einem Monat wird der bedeutendste Abr&uuml;stungsvertrag der Geschichte selbst Geschichte sein! Er wird obsolet sein, weil niemand ernsthaft einen Finger krumm gemacht hat, ihn zu retten.<br>\nEine Volksfront der Ignoranz, Indolenz und Bequemlichkeit<br>\nUnd das gilt nicht nur f&uuml;r die Politiker in Ost und West, es gilt genauso f&uuml;r 99 Prozent der B&uuml;rger. Eine breitestm&ouml;gliche Koalition, nein schlimmer: eine verh&auml;ngnisvolle Volksfront der Ignoranz, Indolenz und der Bequemlichkeit &ndash; von der AfD &uuml;ber die ehemaligen Volksparteien, die FDP und GR&Uuml;NEN bis hin zum Evangelischen Kirchentag und Fridays for Future &ndash; hat in diesem unseren Lande grandios versagt<br>\nMehr lesen:&rdquo;Dann w&auml;ren wir gezwungen, einen Pr&auml;ventivschlag zu f&uuml;hren!&rdquo; &ndash; Europa und das Ende des INF-Vertrages<br>\nWerfen wir zun&auml;chst einen Blick auf Parteien und Politiker. Russlands falsche Freunde von der AfD schwiegen beredt, &uuml;ber Angela Merkel wird noch zu sprechen sein (den Rest ihrer Schwesterparteien kann man in dieser Angelegenheit eh vergessen), und die ehemalige Partei der Entspannungspolitik ist von kollektiver Amnesie geschlagen. Unerfahrene Polit-Yuppies wie der neue Russlandbeauftragte der Bundesregierung und stromlinienf&ouml;rmige Vertreter der Playbackgeneration wie ein gewisser transatlantischer Staatsminister im Ausw&auml;rtigen Amt signalisieren exemplarisch den Stellenwert, den die Themen &bdquo;Russland&ldquo;, &bdquo;Abr&uuml;stung&ldquo; und &bdquo;Entspannungspolitik&ldquo; f&uuml;r die SPD noch haben. Dabei w&auml;ren genau dies die Themen gewesen, mit denen die im Abw&auml;rtsstrudel zappelnde Partei am ehesten wieder h&auml;tte punkten k&ouml;nnen! Auf diese Idee kam aber selbst der Vorsitzende der Jusos nicht, der sich stattdessen lieber in seinem frischerworbenen Heldenimage als Westentaschenrevoluzzer sonnte. [&hellip;]<br>\nDer russische Pr&auml;sident Wladimir Putin hat Anfang Juni am Rande des Petersburger Wirtschaftsforums eindr&uuml;cklich vor den Gefahren eines unkontrollierten atomaren Wettr&uuml;stens gewarnt und in diesem Zusammenhang ebenfalls die Indolenz beklagt, mit der die Beendigung des ABM-Vertrages Anfang der Nuller Jahre, die K&uuml;ndigung des INF-Vertrages jetzt und das Ende des START-Vertrages in naher Zukunft einfach hingenommen w&uuml;rden. Er wundere sich, so sagte er, dass die ganze Welt tatenlos und schweigend zusehe, wie die Errungenschaften der Vergangenheit gef&auml;hrdet w&uuml;rden. Und dann sprach Putin die Anwesenden direkt an:<br>\nSehr geehrte Damen und Herren, ich m&ouml;chte Sie fragen: Hat einer von Ihnen aktiv protestiert oder ist mit Plakaten auf die Stra&szlig;e gegangen? Nein, es herrschte Ruhe, als ob alles w&auml;re, wie es sein sollte!<br>\nWell roared, Mr. President, indeed! Dass allerdings in Russland jemand mit Plakaten auf die Stra&szlig;e gegangen w&auml;re, um beispielsweise f&uuml;r die Rettung des INF-Vertrages zu demonstrieren, ist mir gleichfalls unbekannt. Offenbar haben wir es nicht nur mit einer Volksfront, sondern mit einer Internationale in Sachen Ignoranz, Indolenz und Passivit&auml;t zu tun! Mit einem Wort: Eine fahrl&auml;ssige, brandgef&auml;hrliche &sbquo;Wurschtigkeit&lsquo; dominiert die Stimmung im Westen wie in Russland und l&auml;hmt die Bev&ouml;lkerungen h&uuml;ben wie dr&uuml;ben komplett!<br>\nUnd der INF-Vertrag? Er stirbt! Er stirbt, weil die Superm&auml;chte es offenbar so wollen. Und er stirbt, weil die nationalen Politiker nichts dagegen unternehmen.<br>\nAber er verreckt auch j&auml;mmerlich, weil dies von den Bev&ouml;lkerungen vollkommen widerstandslos so hingenommen wird!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/89738-stell-dir-vor-inf-vertrag\/\">Leo Ensel auf RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Das ist eine treffende Beschreibung des mangelhaften Interesses f&uuml;r die Gef&auml;hrdung des Friedens mitten in Europa. Au&szlig;erdem d&uuml;rfte f&uuml;r Skeptiker gegen&uuml;ber Medien, die von Russland finanziert werden, die Schlusspassage interessant sein. Da wird in RT deutsch freim&uuml;tig der russische Pr&auml;sident kritisiert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Eine selbstgerechte Diskussion<\/strong><br>\nIn Deutschland wird Kapit&auml;nin Carola Rackete wie eine Superheldin gefeiert. Doch die Diskussion ist ziemlich selbstgerecht.<br>\nAuf Facebook, Twitter und in Leitartikeln werden Superhelden-Schlachten ausgetragen: Carola Rackete, Kapit&auml;nin der Herzen, im Kampf gegen den Hulk Matteo Salvini. Dazwischen die Migranten, kostbar sowohl f&uuml;r die eine als auch f&uuml;r den anderen.<br>\nDer Hulk treibt sein Unwesen nur in Italien, nicht auf Malta oder in Tunesien, wohin die &bdquo;Sea-Watch 3&ldquo; ihre 53 im Mittelmeer geretteten Migranten auch h&auml;tte bringen k&ouml;nnen. Aber das h&auml;tte dann keiner gemerkt: Au&szlig;enminister Maas h&auml;tte nicht getwittert, Staatspr&auml;sident Steinmeier nicht gemahnt und das Spendenkonto w&auml;re auch nicht &uuml;bergelaufen. Salvini wiederum braucht die &bdquo;Sea-Watch&ldquo; ebenso dringend wie sie ihn, am liebsten zwei Mal t&auml;glich: Dank des Medienspektakels um die &bdquo;Sea-Watch&ldquo; f&auml;llt niemandem auf, dass Salvini eigentlich regieren m&uuml;sste, statt Spr&uuml;che zu klopfen. [&hellip;]<br>\nWieder mal hat Deutschland Noten verteilt. Und wieder mal ist Italien durchgefallen. Etwas weniger Selbstgerechtigkeit w&uuml;rde Deutschland und Europa guttun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Gastkommentar-Sea-Watch-3\/!5604062\/?fbclid=IwAR1tMkhOigv2-tASsqhlzgfN1UZgbAmwOI0eScAKf8JQdNUkl3fQOy6aJQk\">Petra Reski in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Blamage beim Gipfel &ndash; Offene F&uuml;hrungskrise<\/strong><br>\nDass sich die EU mit Personalfragen schwer tut, ist nichts Neues. Nach der Europawahl 2014 dauerte es Monate, bis man sich auf Jean-Claude Juncker geeinigt hatte. Doch was diesmal passiert, ist eine Blamage. [&hellip;]<br>\nAm Montag pr&auml;sentierte er dann eine Namensliste &ndash; doch die fand auch keine Zustimmung. Frans Timmermans, Manfred Weber, Charles Michel und Kristalina Georgiewa fanden keine Gnade.<br>\nWoran liegt das? Mir fallen viele Gr&uuml;nde ein: der deutsch-franz&ouml;sische Machtkampf, das unausgegorene Spitzenkandidaten-Verfahren, das Ende des Machtmonopols der alten Volksparteien.<br>\nDazu kommt noch, dass der Rat entlang der Parteilinien tief gespalten ist &ndash; und dass die Osteurop&auml;er mitreden wollen. Sie haben massiv gegen Timmermans Front gemacht.<br>\nDen Ausschlag d&uuml;rfte am Ende aber gegeben haben, dass Merkel sich verzockt hat. Sie ist mit einem schwachen, nicht mehrheitsf&auml;higen Kandidaten (Weber) ins Rennen gegangen.<br>\nUnd dann hat sie ihn, ohne es &ouml;ffentlich zu erkl&auml;ren, &uuml;ber Nacht zugunsten von Timmermans fallen lassen. Das f&uuml;hrte zur Revolte der Konservativen &ndash; und zur Blamage beim Gipfel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/blamage-beim-gipfel-offene-fuehrungskrise\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ursula von der Leyen f&uuml;r Top-Job in Br&uuml;ssel im Gespr&auml;ch<\/strong><br>\nBeim seit Sonntagabend andauernden EU-Gipfel macht das Personalkarussel immer neue Umdrehungen. Nach FOCUS-Online-Informationen ist jetzt auch die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen f&uuml;r einen Job in Br&uuml;ssel im Gespr&auml;ch.<br>\nIn einem neuen, noch nicht beschlossenen Personaltableau sei die CDU-Politikerin f&uuml;r den Posten der Hohen Beauftragten der EU f&uuml;r Au&szlig;enpolitik vorgesehen, hie&szlig; es aus zwei voneinander unabh&auml;ngigen diplomatischen Quellen. Von der Leyen ist durch ihre T&auml;tigkeit als Verteidigungsministerin international erfahren, spricht mehrere Sprachen und kennt sich in Br&uuml;ssel gut aus.<br>\nDie Benennung von der Leyens soll nach Angaben der Diplomaten unter der Voraussetzung geschehen, dass der niederl&auml;ndische Sozialdemokrat Frans Timmermans Chef der EU-Kommission wird und sein Konkurrent Manfred Weber von der konservativen Europ&auml;ischen Volkspartei Weber Pr&auml;sident des Europ&auml;ischen Parlaments. Diese L&ouml;sung war vor dem Gipfel in der EVP auf erheblichen Widerstand gesto&szlig;en. Dennoch sollen sowohl Bundeskanzlerin Angela Merkel als auch der Pr&auml;sident des Europ&auml;ischen Rats, Donald Tusk, an ihr festhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/eu-personalpoker-ursula-von-der-leyen-fuer-top-job-in-bruessel-im-gespraech_id_10882205.html\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eigentlich hat von der Leyen als Bundesverteidigungsministerin kl&auml;glich versagt, ist von einem Skandal in den n&auml;chsten gestolpert und hinterl&auml;sst die Bundeswehr in einem beklagenswerten Zustand. Im Politikbetrieb gelten aber offensichtlich andere Gesetze als im &bdquo;normalen&ldquo; Leben.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wenn Deutschland die EU auch weiterhin als &bdquo;Endlager&ldquo; f&uuml;r ausgediente Politiker missbraucht, muss man sich wirklich nicht &uuml;ber das schlechte Image der EU wundern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht: &bdquo;Ich werde mich weiter einmischen&ldquo;<\/strong><br>\nLinken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht spricht in der FR &uuml;ber ihren Kandidaturverzicht, die Wahlverluste f&uuml;r die Linken  und ihr neues Leben mit weniger Terminen.<br>\nNoch einmal f&uuml;r ein F&uuml;hrungsamt in der Partei kandidieren will die Noch-Fraktionsvorsitzende der Linken, Sarah Wagenknecht, wohl nicht. Zur Entwicklung der eigenen Partei, das Erstarken der Gr&uuml;nen und die Zukunft der SPD hat sie dennoch eine Meinung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/sahra-wagenknecht-ich-werde-mich-weiter-einmischen-12750393.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bauernverband sieht Familienbetriebe durch Freihandelsabkommen bedroht<\/strong><br>\nInsbesondere Rindfleisch- und Gefl&uuml;gelz&uuml;chter und Zuckerbauern k&ouml;nnten betroffen sein: Am Entschluss der EU mit dem s&uuml;damerikanischen Staatenbund Mercosur die gr&ouml;&szlig;te Freihandelszone der Welt aufzubauen, hat der Deutsche Bauernverband scharfe Kritik ge&auml;u&szlig;ert.<br>\n&ldquo;Es ist nicht zu akzeptieren, dass die EU-Kommission diese v&ouml;llig unausgewogene Vereinbarung unterzeichnet&rdquo;, sagte Bauernpr&auml;sident Joachim Rukwied. Er forderte die Staats- und Regierungschefs und das Europ&auml;ische Parlament auf, die europ&auml;ischen Standards f&uuml;r Landwirtschaft und Lebensmittel zu sch&uuml;tzen. &ldquo;Die Landwirtschaft darf nicht zugunsten der Automobilindustrie geopfert werden.&rdquo;<br>\nUngleiche Anforderungen bei Umwelt- und Klimaschutz, beim Antibiotikaeinsatz und beim Pflanzenschutz sowie die fehlende ausreichende Absicherung des europ&auml;ischen Marktes w&uuml;rden zu einer dramatischen Wettbewerbsverzerrung f&uuml;hren. Das Abkommen gef&auml;hrde die Zukunft &ldquo;vieler b&auml;uerlicher Familienbetriebe, die unter den hohen europ&auml;ischen Standards wirtschaften&rdquo;.<br>\nDie politischen Verhandlungen zwischen der EU und den Mercosur-L&auml;ndern Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay waren am Freitagabend abgeschlossen worden. Sie liefen mit Unterbrechungen bereits seit dem Jahr 2000. &Uuml;ber das Abkommen sollen Z&ouml;lle und andere Handelshemmnisse abgebaut werden, um den Warenaustausch zu st&auml;rken und Unternehmen Kosteneinsparungen in Milliardenh&ouml;he zu bringen.<br>\nDurch das Abkommen w&uuml;rden aber auch die Nachhaltigkeitsziele der Bundesregierung aber konterkariert, kritisierte der Bauernpr&auml;sident. Er forderte die Staats- und Regierungschefs &ndash; auf, auf ein ausgewogenes Ergebnis hinzuwirken.<br>\nAblehnung kam auch von der Arbeitsgemeinschaft b&auml;uerliche Landwirtschaft. Sie lehne &ldquo;dieses unqualifizierte Freihandelsabkommen&rdquo; ab. &ldquo;Wir importieren aus diesen L&auml;ndern k&uuml;nftig nicht nur Rindfleisch, sondern die mit der stark industriellen Produktion verbundenen Klimasch&auml;den und menschenunw&uuml;rdigen Produktionsbedingungen&rdquo;, sagte die Handelsreferentin des Verbands, Berit Thomsen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/mercosur-freihandelsabkommen-bedroht-laut-bauernverband-familienbetriebe-a-1274983.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man muss dies explizit aus der Perspektive des Umweltschutzes sehen. Eine immer wieder erhobene Forderung bez&uuml;glich einer &ouml;kologischen Landwirtschaft ist, prim&auml;r regionale Produkte zu kaufen um den Energieverbrauch beim Transport zu verringern aber auch um kleinen regionalen Anbietern den Vorrang zu geben und nicht der Agrarindustrie mit riesigen Monokulturen und deren negativen Auswirkungen auf die Umwelt etwa durch exzessiven Wasserverbrauch und Pestizideinsatz. In S&uuml;damerika dominiert das Agrarbusiness mit riesigen Farmen. Hier kommt ein weiterer Aspekt insbesondere in Brasilien hinzu, dort befindet sich der Gro&szlig;teil des landwirtschaftlich nutzbaren Bodens im Besitz weniger reicher Familien, die sich nicht scheuen Kleinbauern mit teils brutalen Methoden von ihrem Land zu vertreiben oder die Landarbeiter unter ausbeuterischen Bedingungen zu besch&auml;ftigen. Eine Landreform ist seitjeher eine Forderung der politischen Linken in Brasilien. Es ist sicher keine &Uuml;berraschung, dass die Gro&szlig;grundbesitzer nat&uuml;rlich den Faschisten Bolsonaro unterst&uuml;tzen. Das alles spielt f&uuml;r die EU keine Rolle. <\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: &bdquo;Lateinamerikanisches TTIP&ldquo; ist Gegenteil von fairem und &ouml;kologischem Handel<\/strong><br>\n&bdquo;Der nun auf dem G20-Gipfel verk&uuml;ndete Durchbruch beim EU-Freihandelsabkommen mit Teilen der Mercosur-Staaten &ndash; ohne Venezuela &ndash; wird &auml;hnlich verheerende Auswirkungen auf die Umwelt, den Verbraucherschutz und Arbeitnehmerrechte haben wie bereits die anderen stark kritisierten Mega-Freihandelsabkommen TTIP, CETA und JEFTA. Es ist bezeichnend f&uuml;r diese EU, dass sie keinerlei Skrupel zeigt, dieses Abkommen mit dem rechtsradikalen brasilianischen Pr&auml;sidenten Bolsonaro abzuschlie&szlig;en. Es zeigt, dass sich die EU-Ratsmitglieder mehr um Postengeschacher k&uuml;mmern als um Klima- und Verbraucherschutz&ldquo;, erkl&auml;rt Heike H&auml;nsel, Sprecherin f&uuml;r internationale Beziehungen der Fraktion DIE LINKE. H&auml;nsel weiter: &bdquo;Die gr&ouml;&szlig;te Freihandelszone der Welt wird die Abholzung des Regenwaldes, wie bereits von Bolsonaro angek&uuml;ndigt, weiter versch&auml;rfen. Genmanipuliertes Soja, billiges Rindfleisch und billiger Zucker werden zudem den Druck auf die europ&auml;ischen Landwirte, noch billiger zu produzieren und damit zu noch schlechteren Standards, erh&ouml;hen. Die im Freihandelsvertrag festgelegten Klauseln bez&uuml;glich Klimaschutz und Menschenrechte sind wie immer unverbindlich und nicht sanktionierbar. Bisher wurde zudem kein einziges von der EU abgeschlossenes Freihandelsabkommen aufgrund von Menschenrechtsverletzungen oder Umweltverst&ouml;&szlig;en, zum Beispiel mit Kolumbien und Peru, ausgesetzt.<br>\nDieses Freihandelsabkommen muss gestoppt werden, weil es nur Profite f&uuml;r wenige gro&szlig;e Agrar- und Autokonzerne bringt, den Preis bezahlen Arbeitnehmer, Kleinbauern, indigene Gemeinschaften und das Klima.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/lateinamerikanisches-ttip-ist-gegenteil-von-fairem-und-oekologischem-handel\/\">DIE LINKE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Commerzbank brockt Steuerzahlern Milliarden-Minus ein<\/strong><br>\nDer Kurssturz der Commerzbank-Aktie hat beim staatlichen Bankenrettungsfonds zu einem Milliardenverlust gef&uuml;hrt. Der Finanzmarktstabilisierungsfonds (FMS) verbuchte im vergangenen Jahr ein Minus von 1,51 Milliarden Euro, weil er seine 15,6-prozentige Beteiligung an dem Bankhaus allein um 1,31 Milliarden abschreiben musste.<br>\nDas teilte die f&uuml;r den auch Soffin genannten Rettungsfonds verantwortliche Finanzagentur des Bundes am Montag mit. Es handelt sich um noch nicht realisierte Verluste, da der Staat seine Beteiligung weiter h&auml;lt. Unter dem Strich entscheidend ist der Kurs zum Zeitpunkt eines k&uuml;nftigen Verkaufs des Anteilspakets.<br>\nDer Commerzbank-Kurs hatte sich 2018 auf 5,78 mehr als halbiert. Ein Jahr zuvor hatten steigende Kurse dem FMS noch zu einem Gewinn von 1,46 Milliarden Euro verholfen. Am Montag lag die Commerzbank-Aktie mit 6,42 Euro kaum h&ouml;her als zum Jahresende.<br>\nEin Jahr zuvor hatte das Commerzbank-Aktienpaket dank steigenden Kursen f&uuml;r einen Buchgewinn von gut einer Milliarde Euro gesorgt und dem staatlichen Fonds zu einem &Uuml;berschuss von rund 1,46 Milliarden Euro verholfen.<br>\nDie Bilanz der Bankenrettung zehn Jahre nach der Finanzkrise f&auml;llt damit f&uuml;r Deutschland ern&uuml;chternd aus: 22,6 (Ende 2017: 21) Milliarden Euro hat sie den Staat bisher gekostet. Wie viel davon wirklich beim Steuerzahler h&auml;ngen bleibt, werde erst bei der Abrechnung des FMS feststehen, erkl&auml;rte die Finanzagentur des Bundes. Sie verwaltet den FMS seit Anfang 2018, mit dem der Bund 2008\/09 das deutsche Bankensystem stabilisieren wollte. Er ist auch noch an der Hypo Real Estate Holding (HRE) und an der ehemaligen WestLB (heute Portigon) beteiligt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/rettungsfonds-fms-macht-wegen-commerzbank-miese-16263095.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> So funktioniert der neoliberale Kapitalismus: Verluste sozialisieren, Gewinne privatisieren. Es ist ja nicht so, dass Neoliberale generell etwas gegen Enteignungen haben. Es m&uuml;ssen halt nur die Richtigen enteignet werden. Hier, die Steuerzahler.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42672\">Teile der HSH Nordbank werden privatisiert, ihre Schulden werden sozialisiert und niemand stellt die Frage nach den Verantwortlichen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Boeing lie&szlig; Software in Indien programmieren &ndash; f&uuml;r neun Dollar die Stunde<\/strong><br>\n&bdquo;Der Flugzeugbauer Boeing kommt nicht zur Ruhe: Laut dem Bericht einer US-Nachrichtenagentur hat der Konzern bei der Entwicklung des Problem-Jets 737 Max massiv ausgelagert, um Kosten zu sparen.<br>\nBoeing steht wegen der beiden Abst&uuml;rze von Maschinen des Typs 737 Max unter Druck. Seitdem das Flugverbot f&uuml;r Maschinen dieses Typs gilt, hat der Kurs der Aktie etwa 20 Prozent verloren.<br>\nDie j&uuml;ngsten Kursverluste gehen dabei auf einen Bericht der US-Nachrichtenagentur Bloomberg zur&uuml;ck: Das Unternehmen hat demnach bei der Entwicklung der Software der 737-Max massiv versucht, Kosten zu sparen. Konkret geht es darum, dass Boeing Teile der Software von Subunternehmern in Indien erstellen lie&szlig;, von Programmierern mit einem Stundenlohn von gerade einmal neun Dollar.<br>\nBloomberg berichtet unter anderem unter Verweis auf Mark Rabin, einen fr&uuml;her f&uuml;r Boeing t&auml;tigen Software-Ingenieur, in Indien seien reihenweise Programmierer unmittelbar nach ihrem Hochschulabschluss von einem Subunternehmer verpflichtet worden. Diese h&auml;tten dann im Auftrag von Boeing die 737-Max-Programme entwickelt.<br>\nUntersuchungsberichte zu den beiden Flugzeugabst&uuml;rzen deuten darauf hin, dass die betroffenen Maschinen Schwierigkeiten mit der Steuerungssoftware hatten. Boeing steht im Verdacht, die Entwicklung der 737-Max &uuml;berst&uuml;rzt und unter hohem Kostendruck vorangetrieben zu haben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/boeing-liess-software-fuer-737-max-in-indien-programmieren-a-1275277.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.H.:<\/strong> Besser als in dieser Meldung kann man die verheerenden Auswirkungen des Neoliberalismus kaum darstellen. Halten wir fest, ein Unternehmen, das es in seinem Marktsegment weltweit lediglich einen Konkurrenten hat (Airbus, also ein Duopol), versp&uuml;rt einen solchen Kosten- und letztendlich Zeitdruck, dass in einer der sicherheitsrelevantesten Anwendungen &uuml;berhaupt (Luftverkehr, h&ouml;here Anforderungen gibt es allenfalls in Atomkraftwerken) alle ehernen Grunds&auml;tze &uuml;ber Bord geworfen werden. Dabei ist es ganz egal, wie erfahren die indischen Softwareentwickler letztendlich wirklich waren. Wenn im Lastenheft nicht gefordert wird, mehrere Sensoren auszuwerten, baut das der Auftragnehmer auch nicht ein. Und abgenommen wird eine Software beim Auftraggeber. Doch wo kommt der Druck dann her? Richtig! Von der B&ouml;rse, den Investoren und den ergebnisabh&auml;ngigen Boni der Topmanager. <\/em><\/p>\n<p><em>P.S. nicht vergessen, der Markt schafft immer das optimale Ergebnis.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Berlin hat es komplett versemmelt&ldquo;<\/strong><br>\nDie Hauptstadt verzeichnet bundesweit den st&auml;rksten R&uuml;ckgang an Sozialwohnungen. Nur knapp 13.000 wurden in den vergangenen zw&ouml;lf Jahren gebaut.In Deutschland versch&auml;rfen sich die Probleme auf den Wohnungsm&auml;rkten durch die viel zu geringe Neubaut&auml;tigkeit. Besonders prek&auml;r ist die Lage im staatlich regulierten Segment der Sozialwohnungen, die nach einer bestimmten Zeit aus der &bdquo;Bindung&ldquo; fallen und normal am Markt vermietet werden k&ouml;nnen. Weil nicht im gleichen Umfang neue Sozialwohnungen gebaut werden, wie Sozialwohnungen auf den normalen Wohnungsmarkt kommen, sinkt ihre Zahl &ndash; teilweise dramatisch.<br>\nSo gab es zum Jahresende 2017 knapp 49.000 weniger Sozialwohnungen als noch ein Jahr zuvor. Das geht aus j&uuml;ngsten Zahlen hervor, die das Bundesinnenministerium an den Bundestag meldete. Um den Bedarf zu decken, m&uuml;ssten j&auml;hrlich rund 80.000 Einheiten zus&auml;tzlich auf den Markt kommen. Doch die L&auml;nder, in deren Zust&auml;ndigkeit diese Aufgabe f&auml;llt, tun sich schwer. [&hellip;]<br>\nBerlin verzeichnete bundesweit den st&auml;rksten R&uuml;ckgang. Die Zahl der Sozialwohnungen verringerte sich hier von 137.000 auf 116.000. Zum Vergleich: In Deutschland gab es Ende 2017 rund 1,22 Millionen Wohnungen mit Miet- und Belegungsbindung. Ein Jahr zuvor gab es noch 1,27 Millionen Sozialwohnungen. Somit sind mehr alte Sozialwohnungen aus der Mietbindung gefallen als neue gebaut wurden. [&hellip;]<br>\nIn Berlin gab es zum Jahresende 2018 nach Angaben des Amtes f&uuml;r Statistik Berlin-Brandenburg 1.949.252 Wohnungen &ndash; das sind 16.956 mehr als Ende 2017. Das Plus entspricht weniger als einem Prozent. Seit 2010 hat sich der Wohnungsbestand in Berlin um 81.579 erh&ouml;ht &ndash; viel zu wenig Wohnungen, wenn mal sich vor Augen f&uuml;hrt, dass die Hauptstadt Jahre mit rund 50.000 Neuberlinern registrierte (2018 waren es 31000 Menschen).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/immobilien\/sozialer-wohnungsbau-berlin-hat-es-komplett-versemmelt\/24478758.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Umweltverschmutzer Schifffahrt &ndash; Ungel&ouml;ste Abgasprobleme<\/strong><br>\nNoch wirkt eine klimaneutrale Schifffahrt geradezu wie eine Utopie, vor dem Hintergrund gravierender Umwelt- und vor allem Abgasprobleme, die immer noch ungel&ouml;st sind: Schwefeldioxid, Stickoxide, Feinstaub, krebserregende Verbrennungsprodukte. Das Portfolio unerw&uuml;nschter Substanzen in Schiffsabgasen ist gro&szlig;, die Liste der Verursacher ebenfalls. Nicht nur Kreuzfahrtschiffe m&uuml;ssen sauberer werden, sondern auch Containerriesen, St&uuml;ckgutfrachter und Tanker.<br>\n&Auml;ltere Schiffe im Bestand sauberer zu machen, ist eine gro&szlig;e Herausforderung. Auch f&uuml;r die Kreuzfahrtbranche. Mehr als 500 Cruiser schippern weltweit &uuml;ber die Meere. Die meisten von ihnen nutzen &ndash; wie die Handelsschiffe auch &ndash; ein Treibstoffgemisch, das in verschiedenen Anteilen Abf&auml;lle aus dem Raffinerieprozess enth&auml;lt, und zwar Schwer&ouml;l.<br>\nDer Chemiker Axel Friedrich &auml;u&szlig;ert daran deutliche Kritik: &bdquo;Das was beim Umarbeiten des Roh&ouml;ls im Kraftstoff &uuml;brig bleibt, n&auml;mlich der Dreck mit hohen Belastungen an krebserzeugenden polyaromatischen Kohlenwasserstoffen, an Schwermetallen wie Nickel, Vanadin &ndash; alles Dinge, die wir in der Umwelt nicht haben wollen, befinden sich in diesem Dreckrest.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/umweltverschmutzer-schifffahrt-ungeloeste-abgasprobleme.724.de.html?dram:article_id=452269\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Umweltbundesamt fordert CO2-Aufschlag<\/strong><br>\nDie Pr&auml;sidentin des Umweltbundesamts hat in der &ldquo;Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung&rdquo; (&ldquo;FAS&rdquo;) zu h&ouml;heren Steuern auf Heiz&ouml;l und Kraftstoffe geraten. Die H&ouml;he sollte sich nach den Kohlendioxid-Emissionen richten. Durch den Aufschlag f&uuml;r Heiz- und Kraftstoffe sollten die Treibhausgasemissionen gesenkt werden. Die Einnahmen daraus k&ouml;nnten die B&uuml;rger durch die Senkung der &Ouml;kostrom-Umlage (EEG) und auf anderen Wegen wieder zur&uuml;ckerhalten, schl&auml;gt Amtspr&auml;sidentin Maria Krautzberger vor.<br>\n&ldquo;Wichtig ist, dass wir schnell damit beginnen, CO2 einen Preis zu geben&rdquo;, sagte sie der &ldquo;FAS&rdquo;. Die Senkung der EEG-Umlage habe gleichzeitig den Effekt, dass die Elektromobilit&auml;t und andere stromgebundene &ouml;ffentlichen Verkehre konkurrenzf&auml;higer w&uuml;rden, da der Strompreis sinke, so Krautzberger. Wichtig sei es, vor allem einkommensschwachen Haushalten zu erm&ouml;glichen, klimaschonend zu wohnen und mobil zu sein: zum Beispiel durch finanzielle Hilfen beim Kauf energiesparender K&uuml;hlschr&auml;nke oder Waschmaschinen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/umweltbundesamt-co2-aufschlag-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Hier zeigt sich wieder das Dilemma wie Klimaschutz so gestaltet werden kann, dass es nicht diejenigen trifft deren &ouml;kologischer Fu&szlig;abdruck sowieso schon relativ gering ist. Dem Fahrer eines SUVs mit 300 oder mehr PS d&uuml;rfte es erst einmal egal sein ob der Liter Benzin 1,40 &euro; oder 1,80 &euro; kostet. Ebenso wird er eine h&ouml;here Heizostenrechnung f&uuml;r sein sanierte 120 qm Altbauwohnung verschmerzen k&ouml;nnen. Da in der Innenstadt gelegen kann er dann ganz &ouml;kologisch korrekt mit dem 3000 &euro; teuren E-Bike zur Arbeit fahren. W&auml;hrend die an die Peripherie verdr&auml;ngten Geringverdiener weiter auf das Auto angewiesen sind.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Im Hamsterrad<\/strong><br>\nWie wenig ein gr&uuml;nes Wachstum funktioniert, so wie es sich der Gr&uuml;nen-Vordenker Ralf F&uuml;cks w&uuml;nscht, zeigt der Blick auf den Autoverkehr. Alleine in den vergangenen acht Jahren hat der Fahrzeugbestand in Deutschland um zehn Prozent zugenommen und betr&auml;gt aktuell rund 46 Millionen St&uuml;ck. Was bringt es also, wenn die Autos zwar sauberer werden, daf&uuml;r aber noch mehr von ihnen gefahren werden? Richtig: gar nichts. Der Aussto&szlig; an klimasch&auml;dlichem Kohlendioxid durch den Autoverkehr ist in den Jahren um 6,4 Prozent gestiegen.<br>\n&Auml;hnlich unsinnige Entwicklungen gibt es in der Textilbranche. Es wird irrsinnig viel produziert, weil eine Wegwerfmode existiert. Alle wissen auch, dass Elektroger&auml;te Soll-Bruchstellen haben, damit sie nur bedingt haltbar sind. Das sind Bl&uuml;ten eines Kapitalismus, der einzig auf Konsum und Profit aus ist. Er braucht st&auml;ndiges Wachstum zur Selbsterhaltung und treibt die Menschheit damit in die &ouml;kologische Katastrophe. Und zu glauben, dass ein Wandel vom Warenverbrauch hin zu immateriellem Konsum zu schaffen ist, klingt so illusorisch wie klimaneutraler Individualverkehr.<br>\nEin erster Schritt hin zu einer Umkehr ist die Anerkennung von &ouml;kologischen Belastungsgrenzen, worauf die &raquo;Fridays for Future&laquo;-Bewegung eindringlich hinweist. Aber ebenso m&uuml;ssen auch Obergrenzen f&uuml;r Wirtschaftswachstum erkannt werden. Angesichts der dramatischen Situation fordert die Postwachstumsbewegung zum individuellen Ma&szlig;halten auf. Ein zufriedenes Leben sei auch mit einem verminderten Ressourcenverbrauch m&ouml;glich, so ihre Annahme. Spielr&auml;ume daf&uuml;r gibt es angesichts des &Uuml;berkonsums, der Wohlstand muss nicht zwangsl&auml;ufig sinken. Doch verlangt eine solche Lebensweise, soll sie denn nicht nur von einer &Ouml;ko-Subkultur ausge&uuml;bt werden, einen Mentalit&auml;tswandel: Gemeinhin dr&uuml;ckt n&auml;mlich gerade Konsum gesellschaftliche Teilhabe aus und sorgt Besitz f&uuml;r Ansehen. Es d&uuml;rfte schwierig sein, f&uuml;r ein Ma&szlig;halten Zuspruch zu bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1121964.klimakrise-im-hamsterrad.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Seit 15 Jahren flie&szlig;t &Ouml;l in den Golf von Mexiko<\/strong><br>\nAus einem seit 15 Jahren bestehenden Leck an einer &Ouml;lplattform vor der K&uuml;ste des US-Bundesstaats Louisiana k&ouml;nnte bis zu 1500 Mal mehr &Ouml;l austreten als bisher bekannt. Ein neuer Bericht der US-Ozean- und Klimabeh&ouml;rde Noaa geht davon aus, dass t&auml;glich zwischen 1440 bis 17.000 Liter des Stoffs ins Wasser gelangen. Die gro&szlig;e Spanne ist auf verschiedene Messmethoden zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.<br>\nHurrikan Ivan hatte die Plattform im Golf von Mexiko 2004 besch&auml;digt. Nach dem Ungl&uuml;ck hatte der Betreiber Taylor Energy 2008 einige der kaputten Rohre versiegelt und Kuppeln &uuml;ber drei der aufsteigenden &Ouml;lfahnen installiert. Die Firma ging bislang davon aus, dass das weiterhin ausweichende &Ouml;l aus Sedimenten im Boden austritt. Die Menge bezifferte sie mit 11,4 Litern am Tag.<br>\nZum Vergleich: Folgt man der Sch&auml;tzung von Taylor Energy, w&auml;ren seit dem Sturm 62.000 Liter &Ouml;l ausgetreten. Laut Noaa w&auml;ren es bis zu 95 Millionen Liter &Ouml;l. Das entspricht ungef&auml;hr einem Achtel der Menge &Ouml;l, die bei der verheerenden Katastrophe der Deepwater Horizon im Jahr 2010 ins Meer gelaufen ist. Die Ozeanbeh&ouml;rde geht daher nun davon, dass weiterhin &Ouml;l aus Bohrl&ouml;chern der Plattform austritt statt allein aus Sedimenten.<br>\nDie drei Autoren der Noaa und der Universit&auml;t Florida hatten den &Ouml;lgehalt im Wasser &uuml;ber akustische Tests und einem neu entwickelten &ldquo;Bubblometer&rdquo; untersucht. Letzteres erfasst &Ouml;l- und Gasblasen, die im Wasser aufsteigen. Laut dem Akustiktest gelangen t&auml;glich zwischen 1440 und 7500 Liter &Ouml;l ins Wasser. Das &ldquo;Bubblometer&rdquo; kommt auf etwa 3020 bis 17.000 Liter &Ouml;l pro Tag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/natur\/golf-von-mexiko-bis-zu-17-000-liter-oel-laufen-jeden-tag-ins-meer-a-1275148.html\">SPON<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Geplante Kraftwerke sprengen Klimaziele<\/strong>\n<ul>\n<li>Klimaforscher haben berechnet, wie stark die bestehende und geplante fossile Infrastruktur das Klima belastet.<\/li>\n<li>Demnach gef&auml;hrden bereits die existierenden Kohlekraftwerke, Fabriken und Autos das Ziel, die Erderw&auml;rmung auf 1,5 Grad zu begrenzen.<\/li>\n<li>Etliche Staaten planen zudem neue Kohle- und Gaskraftwerke, was den Spielraum weiter einengt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Rein physikalisch betrachtet gibt es auf der Erde bislang keinen Klimaschutz. Denn dies w&uuml;rde voraussetzen, dass die j&auml;hrlichen Treibhausgas-Emissionen sinken, und damit auch der Gehalt von Kohlendioxid in der Atmosph&auml;re. Jedoch ist beides auf einem Rekordhoch. Mit 42 Milliarden Tonnen CO&#8322; stie&szlig; die Menschheit 2018 so viel aus wie nie zuvor, ergibt einen gegenw&auml;rtigen Rekordwert von 415 Teilchen CO&#8322; pro eine Million Luftmolek&uuml;le.<br>\nEs kommt noch schlimmer, rechnet ein internationales Forscherteam nun im Fachmagazin Nature vor. Demnach sind nicht nur die aktuellen Emissionen auf einem Rekordhoch, sondern auch die f&uuml;r die Zukunft schon feststehenden Emissionen, die sogenannten committed emissions.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/klimawandel-co2-emissionen-kohle-kraftwerke-1.4507114\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Leben im gr&ouml;&szlig;ten Fl&uuml;chtlingscamp der Welt<\/strong><br>\n2017 flohen Hunderttausende Rohingya vor Verfolgung aus Myanmar nach Bangladesch. Als Unerw&uuml;nschte haben sie sich im Nachbarland eine kaum menschenw&uuml;rdige Existenz aufgebaut. In die Heimat trauen sie sich nicht &ndash; nach wie vor geht das burmesische Milit&auml;r mit Gewalt gegen die Minderheit vor.<br>\nAls im August 2017 muslimische Extremisten Polizeiposten &uuml;berfielen und Polizisten ermordeten, reagierte das burmesische Milit&auml;r mit fl&auml;chendeckender Gewalt: Die Soldaten &uuml;berfielen D&ouml;rfer der Region, mordeten willk&uuml;rlich, massenvergewaltigten und brandschatzten. &Uuml;berlebende berichten, dass Uniformierte Babys ins Feuer geworfen und sich an Kindern vergangen h&auml;tten. Tausende Menschen starben.<br>\nDie Vereinten Nationen sprachen von &bdquo;ethnischen S&auml;uberungen&ldquo;. UN-Ermittler sahen klare Anzeichen eines &bdquo;beabsichtigten V&ouml;lkermords&ldquo; und fordern internationale Strafverfahren gegen den Armeechef und f&uuml;hrende Milit&auml;rs in Myanmar.<br>\nDie Chefankl&auml;gerin des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag gab Ende Juni dieses Jahres bekannt, dass sie beantragen werde, mutma&szlig;liche Verbrechen gegen die Rohingya zu untersuchen.<br>\nIn jenem August 2017 setzte innerhalb weniger Wochen ein Massenexodus ein. Die Rohingya &ndash; bis dahin wenigen ein Begriff &ndash; erlangten traurige Bekanntheit als die meistverfolgte Volksgruppe der Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/rohingya-in-bangladesch-leben-im-groessten-fluechtlingscamp.724.de.html?dram:article_id=452744\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Aus den Augen, aus dem Sinn. &Uuml;ber dieses Drama hat man weder von Herren Maas noch von Herren Steinmeier in der letzten Zeit irgendein Sterbenswort vernommen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bolsonaros Brasilien: Land des R&uuml;ckschritts<\/strong><br>\nDer Mann, der nun mit Gott und den USA regiert, agiert innenpolitisch als Brandstifter. Als Pr&auml;sident hatte er nichts Eiligeres zu tun, als Verf&uuml;gungen zur Erleichterung des Waffenbesitzes zu erlassen. Plausible Gr&uuml;nde f&uuml;r den legalen Erwerb von Pistolen, Gewehren oder Munition m&uuml;ssen den Beh&ouml;rden nun nicht mehr vorgebracht werden. Die &bdquo;guten B&uuml;rger&ldquo;, also diejenigen, die sich ein Schie&szlig;eisen auch leisten k&ouml;nnen, werden ermutigt, das Recht selbst in die Hand zu nehmen. W&auml;hrend insgesamt die wirtschaftliche Flaute anh&auml;lt, wird der gro&szlig;e Waffenmarkt Brasilien kr&auml;ftig stimuliert. Dessen Lobby im Kongre&szlig;, als &bdquo;Bancada da Bala&ldquo; (Fraktion der Kugel) bekannt, wei&szlig; in Bolsonaro einen der ihren. Das gilt damit auch f&uuml;r gro&szlig;e Hersteller wie den bei Porto Alegre ans&auml;ssigen Taurus-Konzern. Die private Aufr&uuml;stung werde die Spirale der Gewalt mit mehr als 60 000 Toten j&auml;hrlich weiter anheizen, warnen Sicherheitsexperten und Menschenrechtsorganisationen. Viele Opfer gehen auf das Konto einer hochger&uuml;steten, aber schlecht ausgebildeten Polizei, die von Bolsonaros Parteig&auml;ngern wie Rios Gouverneur Wilson Witzel freie Hand bekommt, im Kampf gegen Drogenbanden Jagd auf junge schwarze M&auml;nner in den Favelas zu machen &ndash; und als erste zu schie&szlig;en. Nur als Verbrechen ist die Umweltpolitik unter Bolsonaro zu bezeichnen. Mit Landwirtschaftsministerin Tereza Cristina sitzt das gro&szlig;e, exportorientierte Agrobusiness am Kabinettstisch. In den ersten f&uuml;nf Monaten dieses Jahres wurden von ihrem Haus in Rekordtempo 169 neue Pestizide zugelassen. Nicht nur die auf dem Land Arbeitenden werden die Folgen zu sp&uuml;ren bekommen. Schon jetzt finden sich solche Stoffe im Trinkwasser jeder vierten brasilianischen Stadt wieder. Ein Anschlag auf die Gesundheit von Millionen. Die Abholzung der Regenw&auml;lder hat Fahrt aufgenommen. Die Rechte der Indigenen geraten noch mehr unter den Stiefel der Jagd auf Profite. Ihrer Schutzbeh&ouml;rde Ibama wurden Mittel und Kompetenzen entzogen. Den Amazonas-Fonds, der haupts&auml;chlich von Norwegen gespeist wird, an dem aber auch Deutschland beteiligt ist, will die Regierung nun zweckentfremden und daraus Gro&szlig;grundbesitzer finanziell entsch&auml;digen, die von Landenteignungen in Schutzgebieten betroffen waren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2019\/RF-258-07-19.pdf\">Rotfuchs<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Die T&auml;terorganisaton kann keine Aufarbeitung machen<\/strong><br>\nDer Forensiker Harald Dre&szlig;ing hat die Missbrauchs-Studie der deutschen Bischofskonferenz geleitet, und nun neue Erkenntnisse zu den gesundheitlichen Folgen f&uuml;r die Opfer ver&ouml;ffentlicht. Er fordert angemessene Entsch&auml;digungen und Einsicht in kirchliche Akten, damit T&auml;ter und Mitwisser bekannt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/missbrauch-in-der-katholischen-kirche-die-taeterorganisaton.886.de.html?dram:article_id=452549\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Im Aussitzen ist man halt ge&uuml;bt, zur Not hilft ja auch der Weihrauch alles zu vernebeln!<\/em><\/p>\n<p><em>Erinnert sei in diesem Zusammenhang an den KRIMINOLOGEN Prof. Pfeifer, der zuerst den Auftrag hatte die Missbrauchsf&auml;lle aufzuarbeiten, dann aber den Auftrag an die kath. Kirche wegen versuchter Einmischungen zur&uuml;ckgegeben hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Wenn ein Terroranschlag nicht aufgekl&auml;rt werden soll<\/strong><br>\nAmri-Ben Ammar-Komplex: Im Untersuchungsausschuss des Bundestages pr&auml;sentieren sich ranghohe Staatsanw&auml;lte als Bremser und Strafvereiteler<br>\nDer Verdacht beginnt sich zur Gewissheit zu verdichten: Die Hintergr&uuml;nde des Anschlages auf den Weihnachtsmarkt in Berlin am 19. Dezember 2016, der zw&ouml;lf Menschen das Leben kostete und Dutzende verletzte, sollen nicht aufgekl&auml;rt werden. Anders sind die j&uuml;ngsten Auftritte zweier hochrangiger Zeugen vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) des Bundestages nicht zu interpretieren: ein Oberstaatsanwalt der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe und der stellvertretende Generalstaatsanwalt von Berlin.<br>\nKlar wird au&szlig;erdem: Die Abschiebung des Amri-Freundes Ben Ammar geschah auf Gehei&szlig; von zwei Bundesministerien. Es ist wie ein Anschlag nach dem Anschlag. Und die Frage ist, seit wann die Politik im Terrorkomplex Amri-Ben Ammar die Finger im Spiel hatte. Schon vor dem Anschlag?<br>\nDie Abschiebung des Tatverd&auml;chtigen Tunesiers Bilel Ben Ammar sechs Wochen nach der Tat ist ein Schl&uuml;sselereignis. Und zwar deshalb, weil diese mutwillige politisch motivierte Aktion nicht mit den entschuldigend vorgebrachten Erkl&auml;rungen der Sicherheitsbeh&ouml;rden kompatibel ist, man habe die Gef&auml;hrlichkeit des sp&auml;teren &ndash; mutma&szlig;lichen &ndash; Attent&auml;ters Anis Amri falsch eingesch&auml;tzt. Wenn das so war, warum l&auml;sst man dann nach dem Anschlag wieder einen Verd&auml;chtigen gehen? Im Fall Ben Ammar wurde nicht etwa geirrt, sondern absichtsvoll gehandelt. Also auch im Fall Amri?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wenn-ein-Terroranschlag-nicht-aufgeklaert-werden-soll-4458025.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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