{"id":52932,"date":"2019-07-02T12:58:20","date_gmt":"2019-07-02T10:58:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52932"},"modified":"2019-07-02T19:46:07","modified_gmt":"2019-07-02T17:46:07","slug":"der-spiegel-und-seine-billionen-bombe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52932","title":{"rendered":"Der SPIEGEL und seine \u201eBillionen-Bombe\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Glaubt man der aktuellen <a href=\"https:\/\/magazin.spiegel.de\/SP\/2019\/27\/164644666\/index.html\">Ausgabe des SPIEGEL<\/a> (<a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/china-welt-schuldet-peking-sechs-billionen-dollar-crash-gefahr-a-1274829.html\">hier<\/a> die kostenfreie Kurzversion), stellen die Kredite, die China an Entwicklungsl&auml;nder vergeben hat, eine &bdquo;Billionen-Bombe&ldquo; dar. Von &bdquo;Schuldknechtschaft&ldquo; und einer Gefahr f&uuml;r das Finanzsystem ist da die Rede. Es geht angeblich um sechs Billionen Dollar. Doch diese Berechnung ist hoch manipulativ und grenzt schon fast an &bdquo;Fake News&ldquo;. Insgesamt taugt der Artikel vor allem als Fallbeispiel, wie sehr &bdquo;doppelte Standards&ldquo; bereits das Denken deutscher Journalisten vernebelt haben. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4353\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-52932-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190702_Der_SPIEGEL_und_seine_Billionen_Bombe_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190702_Der_SPIEGEL_und_seine_Billionen_Bombe_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190702_Der_SPIEGEL_und_seine_Billionen_Bombe_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190702_Der_SPIEGEL_und_seine_Billionen_Bombe_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=52932-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190702_Der_SPIEGEL_und_seine_Billionen_Bombe_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"190702_Der_SPIEGEL_und_seine_Billionen_Bombe_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Die Sechs-Billionen-Dollar-Manipulation<\/strong><\/p><blockquote><p>\nAuf sechs Billionen US-Dollar bel&auml;uft sich inzwischen das Auslandsverm&ouml;gen Chinas. Aber wohin das Geld zu welchen Konditionen geflossen ist und welche Risiken dadurch f&uuml;r die Empf&auml;ngerl&auml;nder entstehen, wei&szlig; au&szlig;erhalb des Pekinger Regierungsviertels so gut wie niemand.<br>\nSPIEGEL 27\/2019\n<\/p><\/blockquote><p>Wenn &bdquo;so gut wie niemand&ldquo; etwas &uuml;ber die sechs Billionen Dollar w&uuml;sste, die das Ausland China schuldet, w&auml;ren diese Forderungen wohl das wertvollste Mysterium seit dem Verschwinden des Schatzes der Nibelungen. Doch es besteht zum Gl&uuml;ck kein Grund zur Panik. Den gr&ouml;&szlig;ten Posten dieser Forderungen stellen Staatsanleihen der USA dar. Zur Zeit betr&auml;gt dieser Posten rund 1.400 Mrd. US$. An zweiter Stelle kommen Staatsanleihen der Eurozone, die rund 850 Mrd. US$ ausmachen &ndash; darunter nimmt Deutschland &uuml;brigens mit 370 Mrd. US$ den Spitzenplatz ein. Hinzu kommen japanische Staatsanleihen (210 Mrd. US$), britische Staatsanleihen (190 Mrd. US$) und Anleihen zahlreicher kleinerer L&auml;nder. Insgesamt summieren sich die von der chinesischen Zentralbank gehaltenen Staatsanleihen auf rund drei Billionen US$ und es ist &ndash; anders als der SPIEGEL unterstellt &ndash; genau bekannt, zu welchen Konditionen diese Schuldentitel ausgegeben wurden. Interessant ist, dass im SPIEGEL-Artikel an keiner Stelle &uuml;berhaupt die Rede davon ist, dass der L&ouml;wenanteil der chinesischen Auslandsforderungen an die gro&szlig;en Wirtschaftsr&auml;ume USA, Eurozone und Japan gerichtet ist und es sich dabei zu einem gro&szlig;en Teil um simple Staatsanleihen handelt. <\/p><p>Hinzu kommt ein weiterer Punkt, der dazu f&uuml;hrt, dass die chinesischen Zahlen imposanter wirken, als sie eigentlich sind. Und hier kommen die Forscher des IfW Kiel, der LMU M&uuml;nchen und die ber&uuml;hmt-ber&uuml;chtigte Harvard-&Ouml;konomin Carmen Reinhart ins Spiel, die f&uuml;r die <a href=\"https:\/\/www.ifw-kiel.de\/fileadmin\/Dateiverwaltung\/IfW-Publications\/Christoph_Trebesch\/KWP_2132.pdf\">&bdquo;wissenschaftliche Arbeit&ldquo;<\/a> verantwortlich zeichnen, auf die der SPIEGEL sich bezieht. China ist bekannterma&szlig;en ein staatskapitalistisches System, in dem die Unternehmen der Schl&uuml;sselsektoren &ndash; und hier vor allem die gro&szlig;en Banken &ndash; in Staatsbesitz sind und daher statistisch zum Staatssektor gez&auml;hlt werden. Wenn die Deutsche Bank, die HSBC oder die Citibank Auslandsforderungen haben, so z&auml;hlen diese Forderungen statistisch zu den Forderungen &ndash; je nach Spezifikation der Studie &ndash; des Unternehmens- oder Finanzsektors. Die Forderungen der gro&szlig;en chinesischen Banken werden jedoch statistisch zum Staatssektor addiert. <\/p><p>W&uuml;rde man einmal die volkswirtschaftlichen Forderungen vergleichen, k&auml;me man auf ein erstaunliches Ergebnis. Deutschland weist n&auml;mlich Brutto-Auslandsforderungen in H&ouml;he von 8,4 Billionen Euro aus und liegt damit sogar noch vor dem viel gr&ouml;&szlig;eren China an Platz Eins. An dieser Stelle sei jedoch angemerkt, dass die Zahlen von Reinhart und Co., die mit viel Mystik um angebliche &bdquo;versteckte Schulden&ldquo; (hidden debts) erg&auml;nzt wurden, sogar viel zu niedrig gegriffen sind. Nach <a href=\"http:\/\/www.globaltimes.cn\/content\/1156407.shtml\">chinesischen Quellen<\/a> betragen die Brutto-Auslandsforderungen sogar 7,32 Billionen Dollar. Bei all diesen Zahlen handelt es sich wohlgemerkt um die Brutto-Positionen. Bei den interessanteren Netto-Positionen f&uuml;hrt Japan mit einem Forderungssaldo i.H.v. <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-japan-economy-assets\/japan-keeps-top-creditor-nation-status-as-external-assets-grow-idUSKCN1SU01J\">3,2 Billionen Dollar<\/a> vor Deutschland mit 2,35 Billionen Dollar und schlie&szlig;lich China mit 2,13 Billionen Dollar. Dass dies genau die Staaten sind, die stetig die gr&ouml;&szlig;ten Export&uuml;bersch&uuml;sse vorweisen, ist <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19396\">nat&uuml;rlich kein Zufall<\/a>. Aber haben Sie schon mal gelesen, dass Japan oder Deutschland die Welt in eine &bdquo;Schuldknechtschaft&ldquo; treiben oder &bdquo;finanziell in Geiselhaft nehmen&ldquo;? Nat&uuml;rlich nicht. Deutsche Bilanz&uuml;bersch&uuml;sse sind gut und unsere Forderungen gegen&uuml;ber dem Ausland sind offenbar nach SPIEGEL-Argumentation der &bdquo;gerechte Lohn f&uuml;r unseren Flei&szlig;&ldquo;. Wenn China Forderungen gegen&uuml;ber dem Ausland aufbaut, so ist dies eine Gefahr f&uuml;r die Stabilit&auml;t der Weltwirtschaft und es droht eine neue Schuldenkrise. Das sind doppelte Standards, wie man sie sich nicht &bdquo;besser&ldquo; ausdenken kann.<\/p><p>Wie kommt der SPIEGEL &uuml;berhaupt auf diese Argumentation? Die gesamte SPIEGEL-Story dreht sich interessanterweise gar nicht um die als &bdquo;Billionen-Bombe&ldquo; titulierten Auslandsforderungen Chinas, sondern um die Auslandskredite, die von den staatlichen chinesischen Au&szlig;enhandels- bzw. F&ouml;rderbanken <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/China_Development_Bank\">China Development Bank<\/a>, <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Exim_Bank_of_China\">Exim Bank of China<\/a> und der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Asiatische_Infrastrukturinvestmentbank\">Asiatischen Infrastrukturinvestmentbank<\/a> (AAIB) vergeben wurden. In Summe handelt es sich hierbei &uuml;ber alle Sektoren verteilt um Kredite in H&ouml;he von 710 Milliarden Dollar &ndash; also keine &bdquo;Billionen-Bombe&ldquo;. In der zur Studie geh&ouml;renden Grafik markiert diese Position den kleinen roten Bereich. <\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190702-csm_IfW_WP_ChinaOverseasLending_Fig2_e850d915f2.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p>Eine Erkl&auml;rung f&uuml;r diese Diskrepanz k&ouml;nnte sein, dass Studienautorin Carmen Reinhart wieder einmal zu eifrig mit ihren Excel-Tabellen gespielt hat &ndash; war sie es doch, die zusammen mit ihrem Kollegen Kenneth Rogoff schon f&uuml;r die <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16916\">komplett unsinnige und dann auch noch fehlerhafte<\/a> Berechnung der &bdquo;zul&auml;ssigen Staatsschuldenquote&ldquo; verantwortlich war. Aber worum geht es bei der Aufregung eigentlich zwischen den Zeilen?<\/p><p><strong>Auf der Seidenstra&szlig;e <\/strong><\/p><p>Das Gros dieser <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/article\/china-bank-beltandroad\/chinas-eximbank-provides-more-than-149-bln-for-belt-and-road-projects-idUSL3N2202TI\">Auslandskredite<\/a> wurde im Rahmen des Projektes <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/One_Belt,_One_Road\">&bdquo;One Belt, One Road&ldquo;<\/a>  vergeben &ndash; also der vielzitierten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50096\">&bdquo;Neuen Seidenstra&szlig;e&ldquo;<\/a>, einem chinesischen Infrastruktur- und Freihandelsprogramm, in dessen Rahmen vor allem afrikanische und zentralasiatische Staaten von China mit vergleichsweise g&uuml;nstigen Krediten f&uuml;r Infrastrukturinvestitionen versorgt werden. <\/p><p>Aus purem Altruismus verleiht China nat&uuml;rlich kein Geld. Neben der Abh&auml;ngigkeit vom Gl&auml;ubiger ist hier vor allem der Marktzugang f&uuml;r chinesische Unternehmen als Problem zu nennen. Chinas Exportwirtschaft arbeitet bekannterma&szlig;en hoch effizient und es steht zu bef&uuml;rchten, dass vor allem die afrikanischen Staaten durch einen freien Marktzugang f&uuml;r chinesische Produkte massive Wettbewerbsprobleme bekommen d&uuml;rften. <\/p><p>Aber darin unterscheidet sich die &bdquo;Neue Seidenstra&szlig;e&ldquo; nicht vom westlichen Modell, bei dem &uuml;ber IWF und Weltbank Kredite vergeben werden, die ihrerseits an die Forderung der &Ouml;ffnung der lokalen M&auml;rkte f&uuml;r westliche Unternehmen gekoppelt sind. <\/p><p><strong>China und der Westen &ndash; wenn &bdquo;gut&ldquo; und &bdquo;b&ouml;se&ldquo; verschwimmen<\/strong><\/p><p>Es ist jedoch beileibe auch nicht so, dass sich China nun bei seinen Auslandskrediten l&ouml;blich von IWF und Weltbank unterscheiden w&uuml;rde. Die Reihe der Negativbeispiele ist vor allem in Afrika lang. Egal ob es um <a href=\"https:\/\/greenworldwarriors.com\/2018\/10\/31\/chinese-industrial-trawling-is-depleting-ghanas-fish-stocks\/\">&Uuml;berfischung<\/a>, <a href=\"https:\/\/greenworldwarriors.com\/2019\/01\/08\/china-gains-farming-rights-over-five-african-countries\/\">Landgrabbing<\/a> oder den <a href=\"https:\/\/greenworldwarriors.com\/2019\/01\/11\/chinese-bank-takes-absolute-control-over-eskom-power-facility-in-south-africa\/\">Ausverkauf der Infrastruktur<\/a> geht &ndash; China muss sich heute keinesfalls mehr hinter den <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51362\">&bdquo;Economic Hitmen&ldquo;<\/a> des Westens verstecken, sondern scheint dessen &bdquo;Erfolgsmethode&ldquo; sogar zu kopieren. <\/p><p>Die Chinesen sind keine Engel. Wenn der SPIEGEL jedoch China als einzigen Buhmann ausmacht, ist dies schon sehr kurzsichtig. Dabei mag ein Blick auf den afrikanischen Staat Sambia helfen, der immer wieder als Beispiel f&uuml;r Chinas angebliche <a href=\"https:\/\/www.worldpoliticsreview.com\/insights\/27027\/china-must-be-stopped-zambia-debates-the-threat-of-debt-trap-diplomacy\">&bdquo;Schuldknechtschaft&ldquo;<\/a> genannt wird. Nat&uuml;rlich ist Sambia &uuml;berschuldet und wird aus eigener Kraft seine Auslandsschulden wohl auch mittel- bis langfristig nicht bedienen k&ouml;nnen. Doch statt eines Schuldenerlasses haben die &bdquo;Altgl&auml;ubiger&ldquo; &ndash; allen voran der IWF &ndash; dem afrikanischen Staat eine neoliberale Politik <a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/indepth\/opinion\/china-blame-zambia-debt-problems-181009140625090.html\">aufgezwungen<\/a>, durch die die Verschuldung nur noch weiter angestiegen ist. Die &bdquo;Schuldknechtschaft&ldquo; ist also nicht neu. Es ist vielmehr so, dass Sambia von der westlichen in die chinesische Schuldknechtschaft gewechselt ist und China sich das letzte Tafelsilber als Sicherheit f&uuml;r die &bdquo;Restrukturierung&ldquo; der Schulden &uuml;berschreiben l&auml;sst. Das geht dem Westen nat&uuml;rlich zu weit und mit dem damit verbundenen Machtverlust mag man sich auch nicht abfinden. Ist es da ein Wunder, dass China pl&ouml;tzlich in den Medien als neuer B&ouml;sewicht auftaucht, der Afrika in die Schuldknechtschaft treiben will?<\/p><p>Ginge es denn tats&auml;chlich um Afrika oder die armen asiatischen Entwicklungsl&auml;nder, k&ouml;nnte man an dieser Stelle ja sogar noch ein Auge zudr&uuml;cken. Aber das ist ja noch nicht einmal der Fall. L&auml;ndern wie Sambia wird ja kein Alternativangebot gemacht. Was diese L&auml;nder br&auml;uchten, w&auml;ren Infrastrukturprojekte und ein gleichzeitiger Schuldenerlass. Doch vom Westen bekommen sie weder das Eine, noch das Andere. China bietet eine Umschuldung und ist daf&uuml;r bereit, Kredite ohne nennenswerte Auflagen zu vergeben. Am Ende steckt der Schuldner nat&uuml;rlich in einer Art Knechtschaft. Zynisch k&ouml;nnte man sagen: Beim Modell IWF ist der Staat am Ende pleite und hat gar nichts. Beim Modell China ist der Staat auch pleite, hat aber eine bessere Infrastruktur, die dann jedoch dem chinesischen Staat geh&ouml;rt. <\/p><p>An der gesamten Misere tr&auml;gt der Westen jedoch mindestens eine genau so gro&szlig;e Schuld wie China. Dies alles g&auml;be reichlich Stoff f&uuml;r eine lange, ausf&uuml;hrliche und nach allen Seiten kritische SPIEGEL-Titelgeschichte. Doch die Zeiten, in denen der SPIEGEL aufkl&auml;renden Journalismus betrieb, sind offensichtlich schon lange vorbei. Anstatt aufzukl&auml;ren und komplexe Sachverhalte kritisch zu hinterfragen, wird manipuliert, was das Zeug h&auml;lt, und dann in der typischen Selbstgerechtigkeit des Wertewestens gebadet.  <\/p><p>Titelbild: Oleg Elkov\/shutterstock.com<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/4fc0f634f6e64105a9d22d5bcda18eaf\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Glaubt man der aktuellen <a href=\"https:\/\/magazin.spiegel.de\/SP\/2019\/27\/164644666\/index.html\">Ausgabe des SPIEGEL<\/a> (<a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/china-welt-schuldet-peking-sechs-billionen-dollar-crash-gefahr-a-1274829.html\">hier<\/a> die kostenfreie Kurzversion), stellen die Kredite, die China an Entwicklungsl&auml;nder vergeben hat, eine &bdquo;Billionen-Bombe&ldquo; dar. Von &bdquo;Schuldknechtschaft&ldquo; und einer Gefahr f&uuml;r das Finanzsystem ist da die Rede. Es geht angeblich um sechs Billionen Dollar. Doch diese Berechnung ist hoch manipulativ und grenzt schon fast an<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52932\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":52933,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,134,123,183,30],"tags":[379,1532,499,589,343,2680,2645,420,637,325],"class_list":["post-52932","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-finanzen-und-waehrung","category-kampagnentarnworteneusprech","category-medienkritik","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-china","tag-entwicklungslaender","tag-handelsbilanz","tag-iwf","tag-luegen-mit-zahlen","tag-sambia","tag-seidenstrasse","tag-spiegel","tag-staatsanleihen","tag-staatsschulden"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/shutterstock_1073817737.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52932","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=52932"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52932\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":52953,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52932\/revisions\/52953"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/52933"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=52932"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=52932"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=52932"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}