{"id":52955,"date":"2019-07-03T08:30:51","date_gmt":"2019-07-03T06:30:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52955"},"modified":"2019-07-05T11:08:48","modified_gmt":"2019-07-05T09:08:48","slug":"roeslein-roeslein-roeslein-schwarz-warum-von-der-leyen-eine-katastrophe-fuer-europa-waere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52955","title":{"rendered":"R\u00f6slein, R\u00f6slein, R\u00f6slein schwarz \u2013 warum von der Leyen eine Katastrophe f\u00fcr Europa w\u00e4re"},"content":{"rendered":"<p>Die Nominierung Ursula von der Leyens zur k&uuml;nftigen EU-Kommissionschefin ist ein Schlag ins Kontor. Der einstmals als Friedensprojekt gestarteten EU droht nun die Militarisierung und die endg&uuml;ltige Metamorphose zu einem Projekt der europ&auml;ischen Eliten; ein rechtes Projekt zumal, da von der Leyen auf die Stimmen von Afd, Le Pen, Salvini und Co. angewiesen sein d&uuml;rfte, um im Europaparlament eine Mehrheit zu bekommen. Von der Leyen ist jedoch auch unabh&auml;ngig von Inhalten und ihrer Ideologie eine schlechte Wahl, hat sie doch bislang in jedem politischen Amt auf ganzer Linie versagt. Diese Defizite macht sie durch fanatischen Tatendrang wett. Europas Zukunft ist rabenschwarz. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Artikel ist auch als gestaltete, ausdruckbare PDF-Datei verf&uuml;gbar. Zum Herunterladen klicken Sie bitte auf das rote PDF-Symbol links neben dem Text. Weitere Artikel in dieser Form <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=54\">finden Sie hier<\/a>. Wir bitten Sie um Mithilfe bei der Weiterverbreitung.<\/em><\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_1584\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-52955-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190703_Roeslein_Roeslein_Roeslein_schwarz_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190703_Roeslein_Roeslein_Roeslein_schwarz_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190703_Roeslein_Roeslein_Roeslein_schwarz_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190703_Roeslein_Roeslein_Roeslein_schwarz_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=52955-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190703_Roeslein_Roeslein_Roeslein_schwarz_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"190703_Roeslein_Roeslein_Roeslein_schwarz_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Die Geschichte der Ursula von der Leyen ist eine Geschichte voller Missverst&auml;ndnisse, Mythen und geschickter politischer PR. Fragt man den B&uuml;rger von der Stra&szlig;e nach Ursula von der Leyen, so kommen meist folgende Assoziationen: Sie habe &bdquo;trotz&ldquo; ihrer sieben Kinder Karriere gemacht, sie sei unglaublich erfolgreich, eine echte &bdquo;Powerfrau&ldquo;, die das konservative Familienbild L&uuml;gen straft. Von welcher Frau von der Leyen ist hier die Rede? Sicher nicht von Ursula Gertrud von der Leyen, der Frau, die k&uuml;nftig die EU politisch f&uuml;hren soll.<\/p><p><strong>Die Supermutterpowertochter<\/strong><\/p><p>Woher der Mythos der erfolgreichen Powerfrau von der Leyen stammt, ist heute kaum noch nachzuvollziehen. Ursula von der Leyen wuchs in geordneten gro&szlig;b&uuml;rgerlichen Verh&auml;ltnissen auf. &ldquo;R&ouml;schen&rdquo;, wie sie seit klein auf familienintern genannt wird, ist die Tochter des ehemaligen nieders&auml;chsischen Ministerpr&auml;sidenten Ernst Albrecht, Spross einer Dynastie, die bereits unter den Welfen-K&ouml;nigen Schl&uuml;sselpositionen im Staat bekleidete. Standesgem&auml;&szlig; heiratete sie in die Dynastie der &ldquo;Seidenbarone&rdquo; von der Leyen ein, die seit dem 18. Jahrhundert zum deutschen Establishment geh&ouml;ren. Wer Ursula von der Leyen daheim besuchen will, f&auml;hrt erst einmal lange durch familieneigenes Weideland, bevor er an einem gusseisernen Tor zum Betreten des schlossartigen Familienanwesens in Burgdorf-Beinhorn eingelassen wird. Keine Frage, Ursula von der Leyen ist die personifizierte Oberschicht, ein feuchter Traum jedes Kitschromanautors. Weiter entfernt vom &bdquo;normalen B&uuml;rger&ldquo; kann man kaum sein.<\/p><p>Doch &ldquo;R&ouml;schen&rdquo; schlug zun&auml;chst ein wenig aus der Art. Ein Studium der Volkswirtschaftslehre brach sie nach drei Jahren erfolglos ab und zwischen ihrem Abitur und ihrem ersten Staatsexamen als Medizinerin liegen stolze zehn Jahre &ndash; l&uuml;ckenlose Lebensl&auml;ufe sehen anders aus. Aber Frau von der Leyen musste sich schlie&szlig;lich nicht mit derlei profanen Problemen des gew&ouml;hnlichen Volkes herumschlagen. W&auml;hrend ihrer vierj&auml;hrigen Arbeitszeit als Assistenz&auml;rztin wurde die Powerfrau dreimal schwanger und schmiss dann auch ihre Ausbildung zur Fach&auml;rztin, um mit ihrem karriereorientierten Ehemann nach Kalifornien zu ziehen.<\/p><p>Ursula von der Leyen war nie eine Powerfrau, die Karriere und Kinder unter einen Hut brachte, sondern eine typische Vertreterin konservativer Familienbilder, die sich nur allzu gerne hinter ihrem erfolgreichen Vater und ihrem Mann versteckte. Ihr kometenhafter Aufstieg begann vor fast zwanzig Jahren, als der nunmehr siebenfachen Mutter die Decke des Familienanwesens auf den Kopf fiel und es sie in Vaters Fu&szlig;stapfen in die Politik zog. Dank der Netzwerke ihres Vaters konnte sie trotz ihrer Unerfahrenheit nicht nur ein sicheres Direktmandat f&uuml;r den nieders&auml;chsischen Landtag erringen, sondern wurde auch gleich vom Familienfreund Christian Wulff zur Familienministerin ernannt &ndash; ein genialer PR-Coup, konnte die blonde, adrette Siebenfachmutter mit der z&uuml;chtigen Haartracht doch als Sinnbild erfolgreicher konservativer Ideale verkauft werden. Doch nun ging es erst richtig los &ndash; ein Jahr sp&auml;ter wurde die &ldquo;Powerfrau&rdquo; ins CDU-Pr&auml;sidium gew&auml;hlt und zwei Jahre sp&auml;ter begl&uuml;ckte sie die Republik bereits als Bundesfamilienministerin im Kabinett von Angela Merkel.<\/p><p>Dort machte sie in den klassischen Medien weniger durch ihre &ndash; bei n&auml;herer Betrachtung kaum vorhandene &ndash; politische Arbeit, sondern vor allem durch ihre &bdquo;soft skills&ldquo; Schlagzeilen. Ursula von der Leyen gelang das Kunstst&uuml;ck, sich als siebenfache Mutter, die Familie und Karriere unter einen Hut bringt, zu inszenieren. Fortan galt die &bdquo;Powermutti&ldquo; als Vorbild f&uuml;r alle Frauen; auch f&uuml;r die, die anders als von der Leyen nicht auf ein ganzes Heer an Hausangestellten zur&uuml;ckgreifen k&ouml;nnen. <\/p><p><strong>Vom eiskalten Engel zum germanischen Falken<\/strong><\/p><p>Eigentlich ist das Familienministerium eine sichere Bank. Doch Ursula von der Leyen &uuml;berspannte den Bogen, indem sie sich ohne Not in eine Kampagne zur Einf&uuml;hrung von Internetsperren einspannen lie&szlig;. &bdquo;Zensursula&ldquo; war geboren. Auch in ihrer Zeit als Arbeitsministerin machte von der Leyen keinen ordentlichen Job. Der &bdquo;eiskalte Engel der Erwerbslosen&ldquo; setzte sich vor allem dadurch in Szene, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14141\">harte Ma&szlig;nahmen<\/a> gegen materiell weniger Beg&uuml;terte mit einem zuckers&uuml;&szlig;en L&auml;cheln zu verkaufen und sich selbst als Anw&auml;ltin der &bdquo;armen Kinder&ldquo; in Szene zu setzen.<br>\nZu einem Karriereknick drohte erst ihr v&ouml;lliges Versagen im Amt der Bundesverteidigungsministerin zu werden. &bdquo;R&ouml;schen&ldquo; von der Leyen machte hier eigentlich so ziemlich alles falsch, was man falsch machen kann. Zum Aufgabenprofil eines Verteidigungsministers geh&ouml;rt an erster Stelle der Ausgleich zwischen den kommerziellen Interessen der R&uuml;stungslobby, den materiellen W&uuml;nschen der Streitkr&auml;fte und den finanziellen Interessen der Steuerzahler. Dementsprechend klar war auch das Aufgabenprofil f&uuml;r Ursula von der Leyen. Sie sollte die Personal- und Ausr&uuml;stungsprobleme aus der Welt schaffen, die unter ihren Vorg&auml;ngern immer deutlicher zum Vorschein kamen. Gemessen an dieser Aufgabe, hat von der Leyen auf der ganzen Spur versagt. Obgleich immer mehr Geld in das Milit&auml;rbudget flie&szlig;t, sind die Ausr&uuml;stungs- und Logistikprobleme der Bundeswehr heute <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42556\">schlimmer denn je<\/a>. <\/p><p>Anstatt die zugrundeliegenden Probleme politisch anzugehen, heuerte von der Leyen f&uuml;r ein neunstelliges Budget ein ganzes Heer an <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46734\">Beratern namhafter Kanzleien und Beratungsunternehmen an<\/a>, deren Aufgabe auch und vor allem darin bestand, das Versagen der Ministerin zu kaschieren und sie auf Kosten der Steuerzahler positiv zu verkaufen. Zumindest Letzteres gelang ja auch. Trotz des ungen&uuml;genden Leistungsnachweises hielt sich von der Leyen im Amt und wird nun wom&ouml;glich nur durch die &Uuml;bernahme des h&ouml;chsten politischen Amtes in der EU vor dem Untersuchungsausschuss in der Berateraff&auml;re gerettet. <\/p><p>Dramatischer als ihr politisches Versagen ist jedoch ihre ideologische Orientierung, die sich vor allem w&auml;hrend ihrer Zeit auf der Hardth&ouml;he und im Bendlerblock immer st&auml;rker radikalisiert hat. Ursula von der Leyen ist ein au&szlig;en- und sicherheitspolitischer Falke, der sich voll und ganz in die transatlantische NATO-Strategie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49026\">eingereiht hat<\/a>, ohne Wenn und Aber hinter dem Modell einer Militarisierung der EU steht und den Westen mit einer <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45460\">&bdquo;Politik der St&auml;rke&ldquo;<\/a> in eine neue &Auml;ra des Kalten Kriegs mit Russland treiben will. <\/p><p>Dies alles tat ihrer Popularit&auml;t kaum einen Abbruch &ndash; im Gegenteil. Sie ist vor allem bei der Yellow Press au&szlig;erordentlich beliebt. Wer die Namen der schwedischen K&ouml;nigskinder auswendig kennt, liebt auch die edle &Uuml;bermutter mit dem charmanten L&auml;cheln und dem Adelspr&auml;dikat. Und auch die sogenannten Qualit&auml;tszeitungen fassen Ursula von der Leyen nur mit dem Glac&eacute;handschuh an. <\/p><p><strong>Pr&auml;sidentin von der Leyen &ndash; powered by AfD?<\/strong><\/p><p>Die Nominierung von der Leyens zur Kandidatin der Staats- und Regierungschefs f&uuml;r das Amt der k&uuml;nftigen Kommissionspr&auml;sidentin ist nicht die erste Groteske im gro&szlig;en europ&auml;ischen Personalkarussell der letzten Woche. Zun&auml;chst scheiterte &bdquo;Spitzenkandidat&ldquo; Manfred Weber am schon vorab angek&uuml;ndigten Widerstand von Emmanuel Macron. Dann zauberten Merkel, Macron und Co. im fernen Osaka den zweiten &bdquo;Spitzenkandidaten&ldquo; Frans Timmermanns aus dem Hut, der jedoch den reaktion&auml;ren osteurop&auml;ischen Regierungschefs irgendwie zu kritisch und demokratisch war, da er in der Vergangenheit die Gef&auml;hrdung der demokratischen Werte in Ungarn und Polen kritisiert hatte. Die Lektion &ndash; wer sich f&uuml;r Demokratie stark macht, hat in der EU keine Chance. Es ist absurd und traurig zugleich.<\/p><p>Da kam Ursula von der Leyen nat&uuml;rlich wie gerufen. Den reaktion&auml;ren Osteurop&auml;ern ist sie als erzkonservative &bdquo;Russenfresserin&ldquo; zu verkaufen, den liberalen Skandinaviern und Westeurop&auml;ern gilt sie hingegen als &bdquo;Powerfrau&ldquo; und selbst Italiens Regierungschef Conti fand letztlich Gefallen an von der Leyen &ndash; es wird bereits gemunkelt, dass der Preis daf&uuml;r ein italienischer Haushaltskommissar sein wird. Kompromisse sind nicht immer gut.<\/p><p>Dabei ist jedoch vollkommen offen, wie Ursula von der Leyen nun die n&ouml;tige Mehrheit im Europaparlament bekommen will. Sicher d&uuml;rften ihr die Stimmen der christdemokratischen EVP- (CDU und Co.), der liberalen Renew- (Macron, FDP und Co.) und der rechtskonservativen EKR-Fraktion (u.a. die polnische PiS und die britischen Tories) sein. Das sind zusammen 352 Stimmen. F&uuml;r eine n&ouml;tige Mehrheit braucht sie jedoch 376 Stimmen. Die SPD hat bereits erkl&auml;rt, dass sie von der Leyen <a href=\"https:\/\/www.spd.de\/aktuelles\/detail\/news\/spd-lehnt-vorschlag-von-eu-ratspraesident-donald-tusk-ab\/02\/07\/2019\/\">nicht unterst&uuml;tzten wird<\/a> und auch die S&amp;D-Fraktion im Europaparlament hat sich bereits <a href=\"https:\/\/www.socialistsanddemocrats.eu\/newsroom\/sd-leader-iratxe-garcia-proposal-council-deeply-disappointing\">ablehnend ge&auml;u&szlig;ert<\/a>. &Auml;hnlich sieht es bei den Gr&uuml;nen aus. Deren &bdquo;Spitzenkandidaten&ldquo; <a href=\"https:\/\/twitter.com\/BasEickhout\/status\/1146108209532407814\">Bas Eickhout<\/a> und <a href=\"https:\/\/twitter.com\/StefanLeifert\/status\/1146124229844307974\">Ska Keller<\/a> zeigten sich sogar &bdquo;schockiert&ldquo; von dem Vorschlag der Regierungschefs. <\/p><p>Bleibt die Frage, woher von der Leyen die restlichen n&ouml;tigen Stimmen holen will. Die Linken werden ihr sicher keine Stimme geben und auch die &bdquo;Fraktionslosen&ldquo;, also vor allem Nigel Farages Brexit-Party und die italienischen F&uuml;nf Sterne sind als Mehrheitsbeschaffer eher unwahrscheinlich. Bliebe nur noch die Fraktion &bdquo;Identit&auml;t und Demokratie&ldquo;, also die Parteien, die landl&auml;ufig als &bdquo;Rechtspopulisten&ldquo; bezeichnet werden. Ohne die Stimmen von Salvinis Lega, Straches FP&Ouml;, Le Pens Sammlungsbewegung und der deutschen AfD wird von der Leyen kaum Chancen haben, vom Parlament gew&auml;hlt zu werden. <\/p><p>Im &bdquo;besten Fall&ldquo; wird sie also im Europaparlament durchfallen und die Staatschefs m&uuml;ssen einen neuen Kandidaten auskungeln. Im schlimmsten Falle wird sie mit den Stimmen der Rechtsextremen Kommissionspr&auml;sidentin. Dann h&auml;tten sich post festum und ohne Not die Sorgen best&auml;tigt, dass Europa ganz weit nach rechts rutscht. Ein schwarzbraunes marktkonformes Europa mit einem eiskalten Engel an der Spitze, der das einstige Friedensprojekt militarisieren und Seit&acute; an Seit&acute; mit den USA weltweit f&uuml;r &bdquo;Freiheit und Demokratie&ldquo; k&auml;mpft &hellip; denk ich an Europa in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht. Hoffentlich zeigt das Europaparlament nun, dass es mehr als blo&szlig;e Staffage ist. <\/p><p>Titelbild: Stefan Dimitrov\/S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/3249a3e3985e4d13b6fb64e5a9cab561\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nominierung Ursula von der Leyens zur k&uuml;nftigen EU-Kommissionschefin ist ein Schlag ins Kontor. Der einstmals als Friedensprojekt gestarteten EU droht nun die Militarisierung und die endg&uuml;ltige Metamorphose zu einem Projekt der europ&auml;ischen Eliten; ein rechtes Projekt zumal, da von der Leyen auf die Stimmen von Afd, Le Pen, Salvini und Co. angewiesen sein d&uuml;rfte,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52955\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":52956,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[105,107,198,22,54,85,125],"tags":[942,358,374,615,893,2084,1338,626,752],"class_list":["post-52955","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles","category-audio-podcast","category-einzelne-politiker-personen-der-zeitgeschichte","category-europaische-union","category-gestaltete-pdf","category-pr","category-rechte-gefahr","tag-albrecht-ernst","tag-bundeswehr","tag-eliten","tag-eu-kommission","tag-militarisierung","tag-oberschicht","tag-transatlantiker","tag-von-der-leyen-ursula","tag-wulff-christian"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/190703_titel.jpeg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52955","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=52955"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52955\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":52996,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52955\/revisions\/52996"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/52956"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=52955"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=52955"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=52955"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}