{"id":52958,"date":"2019-07-03T08:17:54","date_gmt":"2019-07-03T06:17:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52958"},"modified":"2019-07-03T08:17:54","modified_gmt":"2019-07-03T06:17:54","slug":"hinweise-des-tages-3398","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52958","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p><p><!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52958#h01\">Deutsch-Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52958#h02\">Sea Watch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52958#h03\">Bremen: Rot-Gr&uuml;n-Rot steht &ndash; Sieling geht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52958#h04\">Widerspr&uuml;che, nichts als Widerspr&uuml;che<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52958#h05\">D&auml;nemark mauert: Nord Stream 2 muss verlegt werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52958#h06\">Klimakiller Fl&uuml;ssiggas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52958#h07\">Ein &bdquo;Warnsignal&ldquo;: Ausf&auml;lle im Onlinebanking rufen Politik und Bafin auf den Plan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52958#h08\">Freihandel mit Folgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52958#h09\">Kriegerische Wirtschaftspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52958#h10\">Warum Trumps Politik der Z&ouml;lle voll die US-Konsumenten trifft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52958#h11\">Amazonasgebiet: Jede Minute zwei Hektar Wald abgeholzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52958#h12\">Tag der Bundeswehr in Pfullendorf &ndash; ein R&uuml;ckblick<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52958#h13\">Neue Regierung in D&auml;nemark<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52958#h14\">Die Fl&uuml;sse der Welt sind voll mit Antibiotika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52958#h15\">Ein guter Feind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52958#h16\">Gericht in Brasilien beschlagnahmt Verm&ouml;gen von Lula da Silva<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52958#h17\">#Freitag13: Hochschul-Industrie<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deutsch-Europa<\/strong><br>\nDie deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen soll das Amt der EU-Kommissionspr&auml;sidentin &uuml;bernehmen. Dies haben die EU-Staats- und Regierungschefs am gestrigen Dienstag nach erbitterten Machtk&auml;mpfen beschlossen. Damit geht der wohl einflussreichste Posten in der Br&uuml;sseler B&uuml;rokratie an eine deutsche Politikerin. Kurz zuvor hatten auch hochrangige Politiker aus anderen EU-Staaten noch geurteilt, &ldquo;bei der St&auml;rke&rdquo;, die Deutschland in der EU habe, sei eine Deutsche an der Spitze der Kommission f&uuml;r viele nur &ldquo;schwer zu vermitteln&rdquo;. In der Tat wird nicht nur die EU-Politik in zunehmendem Ma&szlig; von Berlin gepr&auml;gt. Auch F&uuml;hrungsposten in den EU-Beh&ouml;rden sind immer h&auml;ufiger in deutscher Hand, vor allem auf dem Feld der Finanzen, aber auch im Europaparlament &ndash; insbesondere dort, wo die gesetzgeberische Arbeit koordiniert wird &ndash; sowie in der Au&szlig;enpolitik. Ein bekannter franz&ouml;sischer EU-Experte urteilt, Deutschland bleibe nicht zuletzt deshalb &ldquo;europ&auml;isch&rdquo; orientiert, &ldquo;weil es ein &lsquo;deutsches Europa&rsquo; geformt hat, das einzig deutschen Interessen dient&rdquo;.<br>\n(&hellip;) Die neue deutsche Frage<br>\nEU-Experte Quatremer urteilt, die &ldquo;extrem enge Vernetzung&rdquo; deutscher EU-B&uuml;rokraten und -Politiker erkl&auml;re nicht nur, &ldquo;weshalb die europ&auml;ischen Institutionen nie Deutschland kritisieren&rdquo; &ndash; auch nicht etwa wegen seines exzessiven Handels&uuml;berschusses, das seit vielen Jahren offen gegen die EU-Normen verst&ouml;&szlig;t (german-foreign-policy.com berichtete). Man m&uuml;sse dar&uuml;ber hinaus konstatieren, dass Deutschland auch deshalb &ldquo;europ&auml;isch&rdquo; bleibe, &ldquo;weil es ein &lsquo;deutsches Europa&rsquo; geformt hat, das einzig deutschen Interessen dient&rdquo;. Quatremer, der vor allem f&uuml;r die linksliberale Tageszeitung Lib&eacute;ration schreibt, stellte schon vor zwei Wochen fest: &ldquo;Die Schlacht um die europ&auml;ischen &Auml;mter wirft ein Schlaglicht auf diese neue deutsche Frage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7983\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu: Der falsche Weg, die falsche Frau &ndash; Aufwertung f&uuml;r die EZB<\/strong><br>\nDie Entscheidung des EU-Gipfels, die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen f&uuml;r den Kommissionsvorsitz zu nominieren, ist wie eine Bombe eingeschlagen. Sie offenbart gravierende Fehlentwicklungen.<br>\nIn Berlin hat sich die SPD dem Vorsto&szlig; von Kanzlerin Angela Merkel widersetzt &ndash; Merkel mu&szlig;te sich deshalb in Br&uuml;ssel enthalten. Ein irrwitziger Vorgang, der der GroKo ersch&uuml;ttert.<br>\nIn Stra&szlig;burg proben Sozialdemokraten und Gr&uuml;ne den Aufstand. Sie sprechen von Verrat und einem Anschlag auf die Demokratie &ndash; und k&ouml;nnten in zwei Wochen gegen VdL stimmen.<br>\nSollte es so weit kommen, so k&ouml;nnte die CDU-Politikerin nur mithilfe von Liberalen und Rechtskonservativen gew&auml;hlt werden. Schon beim Gipfel hat sich Merkel auf die rechtslastigen Visegrad-Staaten gest&uuml;tzt!<br>\nDas zeigt, dass hier die falsche Methode gew&auml;hlt wurde. Der Europ&auml;ische Rat hat versucht, das Europaparlament auszustechen, um nicht zu sagen zu &uuml;berrumpeln &ndash; und das einen Monat nach der Europawahl!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/der-falsche-weg-die-falsche-frau-aufwertung-fuer-die-ezb\/\">Lost in Europe<\/a><\/p>\n<p><em>Auf den NachDenkSeiten wird in wenigen Minuten eine ausf&uuml;hrliche Kommentierung der Personalentscheidung folgen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sea Watch<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Das moralische Dilemma der &bdquo;Sea Watch 3&ldquo;<\/strong><br>\nEuropa darf nicht zusehen, wenn Menschen im Mittelmeer ertrinken. Helfer d&uuml;rfen aber auch keine Anreize schaffen, dass weitere Migranten ihr Leben aufs Spiel setzen. Die einzige L&ouml;sung ist eine gemeinsame EU-Einwanderungs- und Asylpolitik. Doch die ist leider unrealistisch.<br>\n (&hellip;) Private Helfer tun gut daran einzuspringen, wo die EU versagt, und dabei bewusst das Verbot von Salvini zu missachten. Ihnen geb&uuml;hren Dank und Anerkennung und den Geretteten Solidarit&auml;t. Denn der Tod Tausender im Mittelmeer ist ein anhaltender Skandal. Und eine Schande f&uuml;r Europa.<br>\nExtraprofite und h&ouml;here Gefahr<br>\nAuf der anderen Seite ist es auch ein moralisches und humanit&auml;res Gebot, niemanden dazu zu verleiten, sich selbst in Seenot zu begeben. Das tun die privaten Retter jedoch &ndash; sicherlich nicht absichtlich. Aber doch im Ergebnis. Bis die Balkan-Route geschlossen wurde, fuhren die Schleuser die Migranten und Fl&uuml;chtlinge noch selbst an die K&uuml;sten Griechenlands und Italiens. Seit die EU auf Dr&auml;ngen Italiens die Operation Mare Nostrum gestoppt hat und Salvini versucht, jede Einreise selbst von Asyl- und Schutzsuchenden zu verhindern, haben die Schlepper und ihre gutverdienenden Hinterleute ihr Gesch&auml;ftskonzept ge&auml;ndert. Sie spekulieren darauf, dass private Rettungsschiffe die Fl&uuml;chtlinge und Migranten kurz hinter den libyschen Hoheitsgew&auml;ssern aufnehmen und weiter nach Europa transportieren. Sie setzen deshalb nur noch seeuntaugliche billige Schlauchboote mit schwachen Motoren und wenig Benzin ein. Das verschafft ihnen Extraprofite, mindert ihr Risiko und bringt die Passagiere erst recht in Gefahr.<br>\nNat&uuml;rlich darf man diese Menschen nicht dem sicheren Tod &uuml;berlassen. Aber indem die privaten Helfer die L&uuml;cke f&uuml;llen, die Salvini und die EU sowie die Schlepper geschaffen haben, werden sie unfreiwillig zu einem Teil des zynischen politischen und des Milliardengesch&auml;fts mit dem Schicksal Zehntausender. Und verleiten wom&ouml;glich &ndash; ob sie wollen oder nicht &ndash; weitere Menschen, in die Schlauchboote zu klettern und daf&uuml;r auch noch jeweils Tausende Dollars zu bezahlen. In der Hoffnung, dass die Retter sie an die ersehnten europ&auml;ischen Gestade bringen.<br>\nWege aus der Krise<br>\nDer einzige Ausweg aus diesem schrecklichen moralischen Dilemma best&uuml;nde darin, dass die EU endlich eine gemeinsame abgestimmte Einwanderungs- und Asylpolitik nicht nur verspricht, sondern beschlie&szlig;t und verwirklicht&hellip;<br>\nGenauso wie die Flucht- und Migrationsursachen abzubauen. Also vor allem den ungerechten Handel zwischen Afrika und der EU grundlegend zu &auml;ndern, Waffenexporte in diese L&auml;nder zu stoppen und auf die kleptokratischen Regierungen dort einzuwirken, damit die Menschen Chancen bek&auml;men, in ihren Heimatl&auml;ndern ein Leben ohne Not und in W&uuml;rde zu f&uuml;hren&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/aussenpolitik\/seenotrettung-sea-watch-3-rackete-italien-fluechtlingspolitik\">Cicero<\/a><\/li>\n<li><strong>Die &ldquo;Seenotrettung&rdquo; und der Moralimperialismus der Gutdeutschen<\/strong><br>\nCarola Rackete, die Kapit&auml;nin, die 40 Migranten illegal nach Italien brachte, wird in Deutschland als Heldin gefeiert. Wer Menschenleben rette, kann kein Verbrecher sein. Doch wieder einmal gilt: Nicht alles, was sich moralisch gibt, ist am Ende auch moralisch.<br>\nDer politisch-mediale Mainstream in Deutschland hat eine neue Heldin &ndash; Carola Rackete, Kapit&auml;nin des Schiffes &ldquo;Sea-Watch 3&rdquo; der gleichnamigen Hilfsorganisation. Mit ihrem Schiff sammelte Rackete vor der libyschen K&uuml;ste Migranten auf, um sie von dort in die EU zu bringen, nach Italien.<br>\nNach zwei Wochen auf See, in denen Rackete auch nach Tunesien oder Sylt h&auml;tte fahren k&ouml;nnen, erzwang sie in der Nacht zum Samstag das Anlegen im Hafen von Lampedusa, entgegen dem ausdr&uuml;cklichen Verbot der italienischen Regierung. Dabei dr&uuml;ckte sie ein Boot der Guardia di Finanza, das das Man&ouml;ver zu verhindern suchte, an den Pier und zwang es so zum R&uuml;ckzug.<br>\nRackete wurde vorl&auml;ufig festgenommen und unter Hausarrest gestellt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen sie wegen Beihilfe zur illegalen Einreise und Verletzung des Seerechts. Der italienische Innenminister Matteo Salvini nannte sie &ldquo;verbrecherisch&rdquo;, ihr Schiff ein &ldquo;Piratenschiff&rdquo;.<br>\nIn Deutschland wird Rackete dagegen als Heldin gefeiert, die von einer skrupellosen italienischen Regierung kriminalisiert werde, weil sie Menschen gerettet habe. Der Tonfall ist schrill, die moralische Emp&ouml;rung gro&szlig;&hellip;<br>\n(&hellip;) Fatal ist auch die &uuml;bersteigerte Gegen&uuml;berstellung von Gut und B&ouml;se. Hier die deutsche Heldin, die das &ldquo;gute Deutschland&rdquo; hinter sich hat, also das die Medien dominierende linksliberale B&uuml;rgertum, dort der b&ouml;se &ldquo;Faschist&rdquo; Salvini, der allerdings in dieser Frage die Meinung einer klaren Mehrheit der Italiener vertritt.<br>\nVerheerend ist, dass nach Meinung der Betrachter das &ldquo;Gute&rdquo; quasi &uuml;ber dem Gesetz steht, dass sogar Gewalt f&uuml;r diese Sache in Kauf zu nehmen sei. Hier wird im Grunde leichtfertig die B&uuml;chse der Pandora ge&ouml;ffnet, werden die Grundlagen des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage gestellt. Dass f&uuml;r die vermeintlich gute Sache Regeln gebrochen werden, ist freilich eine Entwicklung, die immer weiter um sich greift.<br>\nDas Ganze hat auch eine internationale Komponente. Sicher, Rackete hat auch in Italien viele Unterst&uuml;tzer, so wie es in Deutschland nicht wenige Kritiker ihrer Aktionen gibt. Doch grunds&auml;tzlich ergibt sich der Eindruck, dass die Deutschen den Italienern wieder einmal erkl&auml;ren, wo es langgeht, was richtig ist und was falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/europa\/89745-seenotrettung-und-moralimperialismus-gutdeutschen\/\">RT Deutsch<\/a><\/li>\n<li><strong>Carola Rackete &ndash; die neue Greta Thunberg?<\/strong><br>\n(&hellip;) Es widerspricht eigentlich s&auml;mtlichen b&uuml;rgerlichen Anspr&uuml;chen der Trennung von Justiz und Politik, die ja nicht nur Ideologie sind, sondern f&uuml;r eine kapitalistische Gesellschaft sehr kompatibel. Doch nachdem die Sea-Watch-Kapit&auml;nin Carola Rackete in Italien festgenommen und unter Hausarrest gestellt wurde, erkl&auml;rte Bundesau&szlig;enminister Heiko Maas unmissverst&auml;ndlich, welches Urteil er nur zu akzeptieren bereit ist. &ldquo;Aus unserer Sicht kann am Ende eines rechtsstaatlichen Verfahrens nur die Freilassung von #CarolaRackete stehen&rdquo;, twitterte der Minister.<br>\nWarum dann noch ein Verfahren, wenn das Urteil schon feststeht? Auch Bundespr&auml;sident Steinmeier machte der italienischen Justiz klar, was er erwartet. &ldquo;Italien ist nicht irgendein Staat. Italien ist inmitten der Europ&auml;ischen Union, ist Gr&uuml;ndungsstaat der Europ&auml;ischen Union. Und deshalb d&uuml;rfen wir von einem Land wie Italien erwarten, dass man mit einem solchen Fall anders umgeht.&rdquo;<br>\n(&hellip;) Es gibt gute Gr&uuml;nde, gegen dieses Vorgehen der Justiz zu protestieren oder sich ihm m&ouml;glichst entgegenzustellen. Es sollte allerdings misstrauisch machen, wenn deutsche Politiker vom Bundesau&szlig;enminister bis zum Bundespr&auml;sidenten pl&ouml;tzlich den Spontispruch &ldquo;legal, illegal, schei&szlig;egal&rdquo; anstimmen, wenn es gerade in die politische Konjunktur passt&hellip;.<br>\nUnd da wird Italiens Innenminister Salvini als einflussreicher Exponent des rechten Modells ausgemacht. Rackete und die Migranten sind da eher Schachfiguren in diesem Spiel. Denn, wenn ihnen daran gelegen w&auml;re, dass den Menschen am Schiff schnell geholfen wird, h&auml;tte doch Deutschland sie aufnehmen k&ouml;nnen, als die Kapit&auml;nin tagelang um Hilfe bat. Das w&auml;re sicher im Interesse eines Gro&szlig;teils der Migranten gewesen, die lieber in Deutschland als in Italien leben wollen.<br>\nDoch Deutschland will daf&uuml;r sorgen, dass ein Gro&szlig;teil der Migranten dort bleiben muss, wo sie als erste im EU-Raum an Land gehen. Und das ist nun mal aus geografischen Gr&uuml;nden eher Italien als Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Carola-Rackete-die-neue-Greta-Thunberg-4460116.html?seite=all\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bremen: Rot-Gr&uuml;n-Rot steht &ndash; Sieling geht<\/strong><br>\nDie rot-gr&uuml;n-rote Koalition in Bremen steht. Am Montag gaben die Koalition&auml;re die Verteilung der Regierungsressorts bekannt. B&uuml;rgermeister Carsten Sieling will nicht wieder Regierungschef werden und zieht damit die Konsequenz aus dem schlechten Wahlergebnis der SPD.<br>\nSPD, Gr&uuml;ne und Linke haben sich auf einen Vertrag f&uuml;r eine rot-gr&uuml;n-rote Regierung in Bremen verst&auml;ndigt, die aber nicht mehr von B&uuml;rgermeister Carsten Sieling (SPD) angef&uuml;hrt wird. Die Koalition&auml;re versprachen am Montag bei der Vorstellung des 140-seitigen Vertragswerkes f&uuml;r das Bundesland ein neues Kapitel und einen Neuaufbruch. Daf&uuml;r machte Sieling auch personell den Weg frei. Er k&uuml;ndigte seinen R&uuml;ckzug an, will aber sein Mandat im Landesparlament wahrnehmen.<br>\nAuch beim Thema Seenotrettung sind sich Linke, Gr&uuml;ne und SPD einig, hier die Spitzenkandidaten Krisitna Vogt, Maike Schaefer und Carsten Sieling<br>\nDie Verhandlungen waren in der Nacht zum Montag nach knapp drei Wochen abgeschlossen worden. Rot-Gr&uuml;n-Rot ist eine Premiere nicht nur in Bremen, sondern &uuml;berhaupt in einem westdeutschen Bundesland. Allerdings sahen die Spitzen aller drei Parteien wenig Anlass, das Regierungsb&uuml;ndnis als Modell oder Signal f&uuml;r den Bund zu werten. &ldquo;Ich bin eher skeptisch, was die Ausstrahlung auf den Bund angeht, weil die Fragen die im Bund beantworten werden m&uuml;ssen, ganz andere sind&rdquo;, sagte der Co-Vorsitzende der Gr&uuml;nen, Hermann Kuhn&hellip;<br>\nDie Parteien wollen die Schuldenbremse beibehalten, aber auch andere Finanzierungsmodelle testen. Notwendige Schulneubauten k&ouml;nnten &uuml;ber die Wohnungsgesellschaften Gewoba und Brebau gebaut und finanziert und dann langfristig an die Stadt vermietet werden, erl&auml;uterte Kuhn. Ab dem Jahr 2020 sollen j&auml;hrlich im Schnitt 80 Millionen Euro Schulden getilgt werden. Bremen steht mit &uuml;ber 20 Milliarden Euro in der Kreide&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/89762-bremen-rot-grun-rot-steht\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> F&uuml;r Schuldenbremse und &Ouml;PP also. Mit Beteiligung und Zustimmung der PdL. Realpolitik hei&szlig;t auch: Mithelfen den b&uuml;rgerlichen Staat zu verwalten. Ob es das wert ist?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Widerspr&uuml;che, nichts als Widerspr&uuml;che<\/strong><br>\nDas System ben&ouml;tigt, vor allem in der Krise, die kompensierende Staatsnachfrage auf Kredit. Der Staat muss sich antizyklisch verhalten. Dies gebietet die widerspr&uuml;chliche &raquo;einzelwirtschaftliche Rationalit&auml;tsfalle&laquo;. Die Privaten sind in der Krise unf&auml;hig, diese zu beseitigen. Ein Unternehmer verh&auml;lt sich eben kapitalistisch absolut rational, indem er die L&ouml;hne senkt und Besch&auml;ftigte entl&auml;sst. Ja, er kann gar nicht anders, will er betriebswirtschaftlich betrachtet nicht in die Insolvenz geraten und untergehen&hellip;<br>\nVerhalten sich systemisch nun aber alle Unternehmer betriebswirtschaftlich rational, so sitzen sie alle in der &raquo;Falle&laquo; und sch&auml;digen sich am Ende selbst. Wenn in der Krise s&auml;mtliche Unternehmer auf Austerit&auml;t, auf K&uuml;rzen und Kostensenken, setzen, dann sind auch alle Verlierer. In der Krise muss es aber noch jemanden geben, der mehr ausgibt als er selbst einnimmt. Dies kann nur der Staat sein, so Keynes. Er muss helfen und die Krise mit zus&auml;tzlichen Staatsausgaben auf Kredit beenden. Die herrschende Politik setzt heute dagegen auf &raquo;Schuldenbremsen&laquo; und einen ausgeglichenen Staatshaushalt &ndash; eine Politik der &raquo;schwarzen Null&laquo;. Mehr &ouml;konomische Borniertheit geht nicht.<br>\nUnd was unternimmt ansonsten die demokratisch gew&auml;hlte b&uuml;rgerliche Politik in dieser widerspr&uuml;chlichen Welt des Kapitalismus? Sie sichert den Widerspruch f&uuml;r die Profiteure des Systems durch eine entsprechende Politik im heute vom Finanzkapital getriebenen staatsmonopolistischen Kapitalismus ab. Zum Beispiel durch ein kapitalfreundliches Steuersystem mit niedrigsten Gewinnsteuers&auml;tzen und einer nicht ad&auml;quaten Besteuerung von Verm&ouml;gen und Erbschaften, mit Steueroasen und einer Beseitigung aller Kapitalverkehrskontrollen. Auch das Arbeitsrecht hilft den Kapitalprofiteuren. Gleichberechtigte Mitbestimmung zwischen Kapital und Arbeit ist deshalb Fehlanzeige. Daf&uuml;r aber eine Beschneidung des Sozialstaats und eine Bek&auml;mpfung von Arbeitslosen umso beliebter. (&hellip;) L&auml;ngst ist der Primat der Politik auf die Wirtschaft &uuml;bergegangen. Womit auch die grunds&auml;tzliche und wesentliche Ursache f&uuml;r den nach 2008 einsetzenden Rechtsrutsch in Europa identifiziert ist und die j&uuml;ngsten Wahlergebnisse in der EU dies nur noch weiter best&auml;tigt haben. Die &raquo;einfachen&laquo; Menschen haben in Politik schlicht kein Vertrauen mehr und zus&auml;tzlich immer mehr Existenzangst, also Angst &ndash; auch wegen der weitgehend kriegsbedingten Fluchtbewegungen &ndash;, das Wenige, das sie eh nur haben und das ihnen das Kapital zugesteht, auch noch zu verlieren&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/12-2019&amp;textfile=4813\">Heinz- J. Bontrup auf Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>D&auml;nemark mauert: Nord Stream 2 muss verlegt werden<\/strong><br>\nEntt&auml;uscht teilte Unternehmenschef Matthias Warnig schriftlich mit: &bdquo;Wir sehen uns zu diesem Schritt verpflichtet, da die d&auml;nische Regierung in den zwei Jahren seit der Antragstellung keinen Hinweis auf eine Entscheidungsfindung gegeben hat.&ldquo; Soll hei&szlig;en: D&auml;nemark mauert. D&auml;nemark will die Leitung nicht und spielt auf Zeit.<br>\nSkepsis auch bei anderen Ostsee-Anrainern<br>\nWie die anderen Ostseeanrainer Finnland, Schweden und Polen hat D&auml;nemark politische Vorbehalte. Durch die Leitung k&auml;me das Gas aus Russland an allen anderen Anrainerstaaten vorbei direkt nach Deutschland.<br>\nDie Abh&auml;ngigkeit Deutschlands und der Europ&auml;ischen Union von russischem Gas w&uuml;rde steigen, sagt etwa die konservative d&auml;nische Europa-Abgeordnete Pernille Weiss: &bdquo;Es macht absolut keinen Sinn, f&uuml;r eine Energieunion zu stimmen und politisch darauf hinzuarbeiten, dass die EU Selbstversorger wird, und dann North Stream 2 zuzulassen.&ldquo;<br>\nTrump droht mit Sanktionen<br>\nUnd die Ukraine w&uuml;rde geschw&auml;cht. Heute flie&szlig;t russisches Gas durch die Ukraine nach Europa. Auf die Durchleitungsgeb&uuml;hren ist das Land finanziell angewiesen. Mit Nord Stream 2 k&ouml;nnte Russland das Gas f&uuml;r Europa an der Ukraine vorbei direkt nach Deutschland leiten. Die Ukraine h&auml;tte das Nachsehen.<br>\nUnd D&auml;nemark hat Angst vor dem gro&szlig;en Bruder USA. US-Pr&auml;sident Donald Trump hat L&auml;ndern mit Sanktionen gedroht, die mit Russland bei der Gasleitung zusammenarbeiten.<br>\nIm gro&szlig;en Bogen an Bornholm vorbei<br>\nNord Stream h&auml;lt aber an der zweiten Direktleitung fest und will sie bereits zum Jahresende in Betrieb nehmen. Finnland, Schweden, Deutschland und Russland haben f&uuml;r ihre Seegebiete bereits die Baugenehmigungen erteilt. 1.000 der insgesamt 1.200 Kilometer Leitung sind bereits verlegt. Die Zeit dr&auml;ngt.<br>\nNun will Nord Stream die Leitung in einem gr&ouml;&szlig;eren Bogen um Bornholm herum verlegen. Damit w&auml;re das d&auml;nische Hoheitsgebiet umgangen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ostsee-pipeline-daenemark-mauert-nord-stream-2-muss-verlegt.795.de.html?dram:article_id=452800\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Wieso wird die EU dadurch zum Selbstversorger, wenn sie  teures amerikanisches Fracking-Gas anstelle von billigerem russischem Erdgas kauft?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Klimakiller Fl&uuml;ssiggas<\/strong><br>\nFl&uuml;ssiggas gilt als umweltfreundlichere Alternative zu Schiffsdiesel. Nun belegt eine Studie, dass es eine schlechtere &Ouml;kobilanz hat als Kohle.<br>\nFl&uuml;ssiggas &ndash; englisch abgek&uuml;rzt LNG &ndash; gilt als umweltfreundlichere Alternative zu Schiffsdiesel. Weltweit wird die Technik daher ausgebaut. Eine neue Studie belegt aber, dass LNG eine schlechtere &Ouml;kobilanz hat als Kohle. Die Nachricht platzt in den ohnehin schwelenden Streit um das geplante Fl&uuml;ssiggas-Terminal im schleswig-holsteinischen Brunsb&uuml;ttel.<br>\nDie Stadt am Nord-Ostseekanal soll der erste Fl&uuml;ssiggas-Umschlagplatz Deutschlands werden. F&uuml;r den Ausbau der n&ouml;tigen Infrastruktur hatte die Bundesregierung im M&auml;rz eine Verordnung beschlossen.<br>\nDenn bei Fl&uuml;ssiggas handelt es sich um Gas, das auf minus 162 Grad heruntergek&uuml;hlt wird &ndash; so verringert sich sein Volumen deutlich, es braucht aber auch K&uuml;hlung, Spezialschiffe f&uuml;r den Transport und Terminals, um es zur&uuml;ck in Gas zu verwandeln. LNG besteht gr&ouml;&szlig;tenteils als Methan, es verbrennt ru&szlig;frei. Als Ersatz f&uuml;r Diesel gilt es als ein Mittel, um die Klimaziele zu erreichen.<br>\nAber wenn F&ouml;rderung und Transport mitgerechnet werden, ist der Aussto&szlig; von Treibhausgasen bei LNG h&ouml;her als bei Kohle &ndash; das sagt zumindest eine neue Studie, die von den US-ExpertInnen Ted Nace, Lydia Plante und James Browning vorgelegt wurde. Sie sind Teil des Global Energy Monitors. Dahinter steckt eine Reihe internationaler ForscherInnen, die die Auswirkung der Verwendung von fossilen und alternativen Energieformen untersuchen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Studie-zu-Oekobilanz\/!5608950\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ein &bdquo;Warnsignal&ldquo;: Ausf&auml;lle im Onlinebanking rufen Politik und Bafin auf den Plan<\/strong><br>\nDeutsche Geldh&auml;user k&auml;mpfen immer &ouml;fter mit Ausf&auml;llen im Onlinebanking. Das sorgt f&uuml;r einen ungew&ouml;hnlich Auftritt von DKB-Chef Stefan Unterlandst&auml;ttner.<br>\nEs gibt Erkl&auml;rungen, die neue Fragen aufwerfen. Eine solche hat am Dienstag der Vorstandschef der Deutschen Kreditbank (DKB) geliefert. Stefan Unterlandst&auml;ttner &auml;u&szlig;erte sich auf Youtube &ndash; und brach mit der bisherigen Zur&uuml;ckhaltung der DKB. Die Direktbank der BayernLB, die in den vergangenen Jahren rasant gewachsen ist, setzte bisher auf eher leise Kommunikation.<br>\nNach der gr&ouml;&szlig;ten IT-Panne ihrer Geschichte musste nun der Chef pers&ouml;nlich ran. Und was er sagte, war au&szlig;ergew&ouml;hnlich: &bdquo;Liebe Kundinnen, liebe Kunden, es tut uns leid, dass wir unser Serviceversprechen &sbquo;24\/7&lsquo; erstmals seit Bestehen der DKB nicht halten k&ouml;nnen. Sie k&ouml;nnen sich vorstellen, dass das auch meinem Anspruch als Vorstandsvorsitzender nicht gerecht wird. Wir haben Serverkapazit&auml;ten erweitert, um unsere Webseite zu stabilisieren. Ich kann Ihnen versichern, dass Ihr Geld jederzeit sicher ist auf Ihrem Konto.&ldquo; [&hellip;]<br>\n&bdquo;Viele Banken haben eine veraltete IT-Infrastruktur und wahrscheinlich oftmals auch zu wenig investiert&ldquo;, warnt Thomas Heilmann, Finanzexperte der CDU\/CSU-Fraktion. Das sieht die Opposition &auml;hnlich: &bdquo;In einer digitalen Wirtschaft mit Konkurrenz durch Finanztechnologie-Start-ups und private Bezahlsysteme sind IT-Pannen wie ein Stromausfall zur Mittagszeit&ldquo;, meint Fabio de Masi, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linken im Bundestag.<br>\nEin &bdquo;Warnsignal&ldquo; sieht die finanzpolitische Sprecherin der Gr&uuml;nen, Lisa Paus: &bdquo;Die aktuellen Probleme sind geradezu symptomatisch f&uuml;r die stockende Digitalisierung im Bankensektor.&ldquo; Die Banken m&uuml;ssten trotz geringer Profitabilit&auml;t notwendige Zukunftsinvestitionen angehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/banken-versicherungen\/it-pannen-ein-warnsignal-ausfaelle-im-onlinebanking-rufen-politik-und-bafin-auf-den-plan\/24515634.html?fbclid=IwAR25grbsaAlci7BBJaPPlMkMEroaYwectawA_mrgSf4PCxfD5rOVugoPYsk\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Freihandel mit Folgen<\/strong><br>\nMit Applaus begr&uuml;&szlig;t die deutsche Exportindustrie die Einigung auf ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem s&uuml;damerikanischen Staatenbund Mercosur. Das Abkommen, das Ende vergangener Woche nach 20 Jahre w&auml;hrenden Verhandlungen fertiggestellt wurde, senkt die Z&ouml;lle dramatisch, mit denen die vier Mitgliedstaaten des Mercosur, darunter Brasilien, bislang ihre Industrie sch&uuml;tzten. Es &ouml;ffnet die L&auml;nder damit f&uuml;r Exporteure aus der EU. Die EU-Kommission spricht von Zolleinsparungen in H&ouml;he von vier Milliarden Euro. Ein guter Teil davon wird den gr&ouml;&szlig;ten Mercosur-Lieferanten der EU, deutschen Unternehmen, zugutekommen. Umgekehrt &ouml;ffnet das Abkommen die Agrarm&auml;rkte der EU f&uuml;r die s&uuml;damerikanische Agrarindustrie &ndash; zum Schaden insbesondere franz&ouml;sischer und irischer Bauern. Tats&auml;chlich hat Berlin das Abkommen gegen Widerstand aus Paris durchgesetzt. Protest wird auch in S&uuml;damerika laut: Dort warnen Gewerkschaften vor einem &ldquo;Todesurteil&rdquo; f&uuml;r die einheimische Industrie und der Reduktion des Mercosur auf einen kolonialen Status als Rohstofflieferant der EU und Absatzmarkt f&uuml;r europ&auml;ische Konzerne.<br>\n(&hellip;) Die Hauptprofiteure<br>\nAuf Seiten der EU erhoffen sich von dem Abkommen vor allem Industrieunternehmen steigende Profite&hellip;<br>\nRohstofflieferant und Absatzmarkt<br>\n&hellip; Faktisch f&uuml;hrt dies aller Voraussicht nach zu einer St&auml;rkung der Rolle des Mercosur als Rohstoff- und Agrarlieferant der EU, w&auml;hrend gleichzeitig die Industrie des Mercosur &ndash; soweit vorhanden &ndash; unter wachsenden Konkurrenzdruck ger&auml;t. S&uuml;damerikanische Kritiker warnen bereits ausdr&uuml;cklich, das Freihandelsabkommen werde &ldquo;katastrophale Auswirkungen&rdquo; haben; es k&ouml;nne sich als &ldquo;Todesurteil f&uuml;r unsere Industrie&rdquo; erweisen, hei&szlig;t es in einer Erkl&auml;rung von insgesamt 20 Gewerkschaften aus den Mercosur-Staaten und Chile. Tats&auml;chlich ist die Vereinbarung geeignet, den Mercosur auf eine klassisch koloniale Stellung festzulegen &ndash; als Absatzmarkt f&uuml;r EU-Industrieprodukte und Lieferant von Rohstoffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7982\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> CETA et cetera: Nun also ein Freihandelsabkommen mit Mercosur. Es geht aber nicht um freien Handel, es geht um die Interessen der Gro&szlig;konzerne. <\/em><\/p>\n<p><em>Venezuela wird boykottiert, mit Faschisten macht die neue EU Handelsvertr&auml;ge. Dass dieser Vertag gerade jetzt, wo der Faschist Bolsonaro Brasilien terrorisiert, nach 20 Jahren Verhandlung zustande gekommen ist, ist besonders traurig. Es sagt aber auch genug dar&uuml;ber, wem er n&uuml;tzt. Den Kleinbauern weder in Lateinamerika als auch in Europa bringt er jedenfalls nichts. <\/em><\/p>\n<p><em>Wer sich mehr f&uuml;r die Fleischwirtschaft Brasiliens, die damit verbundene Umweltzerst&ouml;rung, die Sklaverei-&auml;hnlichen Arbeitsbedingungen, die dort herrschen und wer davon profitiert interessiert, dem sei die Brosch&uuml;re &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.iatp.org\/sites\/default\/files\/2018-04\/final_zusammenfassung_De.pdf\">Die Fleischwirtschaft Brasiliens. Ausbeutung frisch auf den Tisch<\/a>&ldquo; empfohlen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Frankreich will Mercosur-Abkommen nicht ratifizieren<\/strong><br>\nDas Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur-Block gilt vielen als Fanal gegen Donald Trumps Egopolitik. Jetzt, nachdem man sich eigentlich schon geeinigt hat, stellt sich Frankreich pl&ouml;tzlich quer.<br>\nWegen harscher Kritik von Landwirten und Umweltsch&uuml;tzern sperrt sich Frankreich gegen das Handelsabkommen zwischen der EU und dem s&uuml;damerikanischen Wirtschaftsblock Mercosur.<br>\n&ldquo;Frankreich ist derzeit nicht bereit, das Abkommen zu ratifizieren&rdquo;, sagte Regierungssprecherin Sibeth Ndiaye am Dienstag im franz&ouml;sischen Rundfunk. Man verlange zus&auml;tzliche &ldquo;Garantien&rdquo;, etwa f&uuml;r den Schutz des Amazonas-Regenwaldes und f&uuml;r die franz&ouml;sischen Rinderz&uuml;chter.<br>\nUmweltminister Fran&ccedil;ois de Rugy sagte dem Sender Europe 1, Brasilien m&uuml;sse seinen Verpflichtungen im Kampf gegen die Abholzung im Amazonas-Gebiet nachkommen, ansonsten werde das Abkommen nicht ratifiziert. Die k&uuml;nftige EU-Kommission und vor allem die neue Mehrheit im EU-Parlament m&uuml;ssten das Abkommen &ldquo;auseinandernehmen&rdquo;, bevor sie es ratifizierten, forderte de Rugy.<br>\nRegierungssprecherin Ndiaye sagte, Paris habe &ldquo;H&auml;rtefallregeln&rdquo; f&uuml;r Zuckerr&uuml;benbauern und Rinderz&uuml;chter gefordert. Sie m&uuml;ssten einen Importstopp aus S&uuml;damerika m&ouml;glich machen, wenn sich in diesen Branchen negative Folgen zeigen sollten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/mercosur-frankreich-will-handelsabkommen-nicht-ratifizieren-a-1275365.html\">SPON<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kriegerische Wirtschaftspolitik<\/strong><br>\nAmerikas Wirtschaftsblockaden &auml;hneln in Funktion und Ergebnis Milit&auml;rblockaden. Sie haben verheerende Auswirkungen auf die Zivilbev&ouml;lkerung und k&ouml;nnen Kriege provozieren. Es ist an der Zeit, dass die internationale Gemeinschaft dagegen angeht.<br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump st&uuml;tzt seine Au&szlig;enpolitik auf harsche Wirtschaftsblockaden. Sie sollen das jeweilige Zielland erst unter Druck und dann in Angst zu versetzen und letztlich sogar hungern lassen, damit es den amerikanischen Forderungen nachgibt. W&auml;hrend diese Praxis weniger gewaltt&auml;tig ist als ein milit&auml;rischer Angriff, sind die Folgen f&uuml;r die Zivilbev&ouml;lkerung h&auml;ufig katastrophal. Insofern sollten die US-Wirtschaftsblockaden vom UN-Sicherheitsrat auf ihre Vereinbarkeit mit dem V&ouml;lkerrecht und der UN-Charta &uuml;berpr&uuml;ft werden.<br>\nTrumps Wirtschaftspolitik ist kriegerisch<br>\n(&hellip;) W&auml;hrend Trump bisher einen neuerlichen Krieg gescheut hat, hat er die auf Regimewechsel ausgelegten Bem&uuml;hungen der USA mit anderen Mitteln fortgesetzt. Trump wird h&auml;ufig als Isolationist bezeichnet, aber er ist genauso interventionistisch wie seine Amtsvorg&auml;nger. Seine Strategie besteht zumindest bisher darin, sich st&auml;rker auf die Wirtschaftsmacht der USA zu st&uuml;tzen als auf ihre milit&auml;rische Macht, um Gegner unter Druck zu setzen &ndash; was seine eigene Art von Grausamkeit und Destabilisierung hervorruft. Obendrein birgt es das st&auml;ndige Risiko mit sich, in kriegerische Handlungen &uuml;berzugehen, wie es in diesem Monat beim Iran fast passiert w&auml;re&hellip;.<br>\nDie Sanktionen gegen den Iran versto&szlig;en gegen die Resolution des UN-Sicherheitsrates<br>\n(&hellip;) Die US-Sanktionen gegen&uuml;ber dem Iran sind seit 1979 mehr oder weniger kontinuierlich in Kraft. Die j&uuml;ngsten und deutlich drakonischsten Ma&szlig;nahmen, die im August 2018 eingef&uuml;hrt und in der ersten H&auml;lfte dieses Jahres versch&auml;rft wurden, zielen darauf ab, den Iran vom Au&szlig;enhandel abzuschneiden. Die US-Sanktionen stellen einen direkten Versto&szlig; gegen die Resolution 2231 des UN-Sicherheitsrates dar, der dem Nuklearabkommen von 2015 mit dem Iran zugestimmt hatte. Die Auswirkungen sind fatal. Der Internationale W&auml;hrungsfonds prognostiziert, dass die iranische Wirtschaftsleistung zwischen 2017 und 2019 um 10 Prozent schrumpfen wird, und dass die Inflation dieses Jahr 30 Prozent erreichen wird. Es fehlt schon jetzt an wichtigen Medikamenten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++abae339a-9be2-11e9-b5c3-52540088cada\">Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Warum Trumps Politik der Z&ouml;lle voll die US-Konsumenten trifft<\/strong><br>\nSondersteuern auf chinesische Waren und Gegenz&ouml;lle von China sind eine Perversion von &laquo;America First&raquo;. Klartext von Robert Reich.Robert Reich, Professor f&uuml;r &ouml;ffentliche Politik und US-Arbeitsminister unter Pr&auml;sident Bill Clinton, zeigt auf, warum von den USA eingef&uuml;hrte Z&ouml;lle keine Arbeitspl&auml;tze schaffen, sondern haupts&auml;chlich die Preise f&uuml;r Konsumentinnen und Konsumenten in den USA erh&ouml;hen. Eine f&uuml;r die US-W&auml;hlerschaft kontraproduktive Aktion.<br>\nIm Kern allerdings trifft Trumps Kritik am heutigen Welthandel einen wunden Punkt. Denn der gigantische weltweite Warenaustausch findet zu &auml;u&szlig;erst unfairen Bedingungen statt. Er tr&auml;gt die Kosten nicht f&uuml;r die verursachten gigantischen Umweltsch&auml;den. Er beutet Menschen mit Lohn- und Sozialdumping aus. Und er profitiert von einem stark subventionierten Schiffs-, Luft- und Schwerverkehr.<br>\nDiese unfairen Bedingungen versuchen Konzerne m&ouml;glichst auszun&uuml;tzen, um billiger produzieren zu k&ouml;nnen als die jeweilige Konkurrenz. Deshalb lassen sie zum Beispiel lieber in China, Vietnam, Myanmar oder Bangladesch produzieren als in den USA oder in Westeuropa.<br>\nAls eine Folge davon exportiert China viel mehr Waren in die USA als es Waren von den USA importiert. Das st&ouml;&szlig;t Trump sauer auf, weil in den USA Arbeitspl&auml;tze verloren gingen.<br>\nDoch dass Z&ouml;lle gegen China Arbeitspl&auml;tze in den USA schaffen, ist weitgehend eine Illusion, weil die Produktionsst&auml;tten wegen der einseitig auf chinesischen Waren erhobenen Z&ouml;lle nicht in die USA verlegt werden, sondern in andere Billigl&auml;nder, gegen die Trump keine Z&ouml;lle verh&auml;ngt, zum Beispiel nach Vietnam, &Auml;gypten oder in s&uuml;damerikanische Staaten.<br>\nMit Ausnahme des Automobilsektors nimmt die US-Administration fast ausschlie&szlig;lich China ins Visier. Trump versucht China, das er als geopolitischen Erzfeind sieht, mit Z&ouml;llen zu g&auml;ngeln, w&auml;hrend er gegen die weiteren Feinde Russland und Iran die halbe Welt sogar zu einem f&uuml;r diese L&auml;nder einschneidenden Wirtschaftsboykott zwingt&hellip;<br>\nTats&auml;chlich bekommen die einseitig gegen China verh&auml;ngten &laquo;Strafz&ouml;lle&raquo; dummerweise in erster Linie die Konsumentinnen und Konsumenten sowie KMUs in den USA zu sp&uuml;ren&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Wirtschaft\/Warum-Trumps-Politik-der-Zolle-voll-die-US-Konsumenten-trifft\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Amazonasgebiet: Jede Minute zwei Hektar Wald abgeholzt<\/strong><br>\nIm Jahr 2018 sind im westlichen Amazonasgebiet zwei Hektar Wald pro Minute abgeholzt worden. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Monitoring-Projekts der Amazonischen Anden MAAP (Proyecto de Monitoreo de los Andes Amaz&oacute;nicos), das Daten zum Waldverlust analysiert, die von der University of Maryland erhoben und von der Nichtregierungsorganisation Global Forest Watch pr&auml;sentiert worden sind. Dieses Gebiet umfasst Teile von Kolumbien, Peru, Ecuador, Bolivien und Brasilien.<br>\nAus dem Bericht geht hervor, dass dort allein im vergangenen Jahr fast eine Million Hektar Wald verloren gegangen sind. Davon entfielen knapp die H&auml;lfte (49 Prozent) auf Brasilien, 20 Prozent auf Peru, 20 Prozent auf Kolumbien, acht Prozent auf Bolivien und drei Prozent auf Ecuador. Laut MAAP wurde die Analyse mit Hilfe einer statistischen Kerndichtesch&auml;tzung durchgef&uuml;hrt. Dieses Verfahren hilft bei der Identifizierung der &ldquo;intensivsten und transnationalen Entwaldungspunkte&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2019\/07\/228262\/amazonasgebiet-entwaldung\">Amerika 21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Tag der Bundeswehr in Pfullendorf &ndash; ein R&uuml;ckblick<\/strong><br>\nAm Tag der Bundeswehr (TdB) in Pfullendorf am 15. Juni 2019 &ouml;ffnete das Ausbildungszentrum Spezielle Operationen der Bundeswehr seine T&uuml;ren, um f&uuml;r Bundeswehr und Auslandseins&auml;tze zu werben. Zuvor hingen die St&auml;dte &uuml;ber Wochen voll mit makaberster Werbung der deutschen Armee. Erwartet wurden 20.000 Besucher*innen &ndash; letztendlich verirrten sich &bdquo;nur&ldquo; 12.500 in die Kaserne in Pfullendorf.<br>\nZum Programm, das die Bundeswehr vorbereitet hatte, geh&ouml;rte auch ein Milit&auml;rkonzert des Heeresmusikkorps Ulm, eine H&uuml;pfburg, Feldpost schreiben, eine dynamische Vorf&uuml;hrung des Kommando Spezialkr&auml;fte (KSK) und Fallschirmspringen. Interessant dabei: Das gesamte Programm wurde so gestaltet, dass es vor allem auf Kinder m&ouml;glichst ansprechend wirken sollte. Kinder wurden sogar mit &bdquo;Hallo liebe Kinder, hallo liebe Besucher&ldquo; explizit angesprochen. Immer wieder waren Kinder zu sehen, die auf Panzern kletterten. So verankert sich eine Normalisierung und Verharmlosung von Krieg und Milit&auml;r schon im Kindesalter und ebnet den Weg f&uuml;r eine sp&auml;tere &bdquo;Karriere&ldquo; als Soldat*in, wie auch das Offene Treffen gegen Krieg und Militarisierung Stuttgart, das sich an Protesten gegen den TdB beteiligte, kritisiert<br>\nProtest<br>\nDas B&uuml;ndnis &bdquo;Keinen Tag der Bundeswehr&ldquo;, an dem sich neben elf weiteren Gruppen auch die IMI beteiligte, rief zu einer Kundgebung vor den Kasernentoren auf. Dem Aufruf folgten etwa 50 Demonstrierende&hellip;<br>\nGewaltbereitschaft und rechte Bez&uuml;ge<br>\nDie Friedensaktivist*innen waren best&uuml;rzt &uuml;ber die Gewaltbereitschaft, die ihnen teilweise seitens der Besucher*innen entgegenschlug. So wurde beispielsweise eine vierk&ouml;pfige Gruppe, die ein Transparent mit der Aufschrift &bdquo;No war&ldquo; zeigte, von mehreren Besuchern*innen k&ouml;rperlich angegriffen. Die Aktivist*innen wurden gew&uuml;rgt, geschubst und gekniffen, sie erlitten Prellungen&hellip;<br>\nErfolg f&uuml;r die Friedensbewegung<br>\nDas B&uuml;ndnis, das zu den Protesten gegen den TdB aufgerufen hatte, verbucht den Tag dennoch als Erfolg. Gerade die genannten Vorf&auml;lle verdeutlichen, dass es wichtig ist, die Bundeswehr nicht ungest&ouml;rt agieren zu lassen, sondern der Normalisierung von Milit&auml;r und rechtem Gedankengut entgegenzuwirken&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2019\/06\/28\/tag-der-bundeswehr-in-pfullendorf-ein-rueckblick\/\">imi<\/a>\n<p><strong>Dazu: Kampf um die Jugend<\/strong><br>\nSchul-Referate, Karriere-St&auml;nde, Web-Serien: Mit gro&szlig;em Aufwand bem&uuml;ht sich die Bundeswehr um die Zielgruppe der Unter-18-J&auml;hrigen. Ist das legitim? Oder handelt es sich um Schleichwerbung unter dem Deckmantel sachlicher Informationsarbeit?<br>\n(&hellip;) Die Gewerkschafterin Ilka Hoffmann ist Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Und sie hat eine klare Meinung. &bdquo;Viel zu viele staatliche Gelder werden f&uuml;r die Rekrutierung ausgegeben.&ldquo; Allein im Grundschulbereich fehlten in Deutschland 25.000 Lehrkr&auml;fte, im Pflege- und Sozialbereich noch einmal deutlich mehr. &bdquo;Dort wird jeder Mensch gebraucht, aber die Bundeswehr investiert 35 Millionen Euro in Werbespots&ldquo;, echauffiert sich Hoffmann.<br>\nIhr Hauptkritikpunkt: Junge Menschen seien besonders empf&auml;nglich f&uuml;r markige Spr&uuml;che. &bdquo;Dabei ist die Bundeswehr eben kein Arbeitgeber wie jeder andere. Wir reden von einem Arbeitsumfeld, in dem man lernt, Menschen zu t&ouml;ten.&ldquo; Diese Kontroverse komme bei den Unterrichtsbesuchen viel zu kurz&hellip;<br>\nIn Schulen in Baden-W&uuml;rttemberg wurden Jugendoffiziere im vergangenen Jahr 538 Mal vorstellig (in Gesamtdeutschland gab es etwa 4300 Vortr&auml;ge)&hellip;<br>\nIlka Hoffmann hingegen findet: &bdquo;Das ist keine politische Bildung, wenn eine Organisation f&uuml;r sich selbst spricht.&ldquo; Besonders st&ouml;rt sie, dass auch Unter-18-J&auml;hrige dienen d&uuml;rfen. Im Jahr 2018 waren von 20.012 eingestellten Soldatinnen und Soldaten 1.679 minderj&auml;hrig. &bdquo;Das ist nicht vereinbar mit der UN-Kinderrechtskonvention, der sich Deutschland verpflichtet hat&ldquo;, so Hoffmann. Gemeinsam mit dem Kinderhilfswerk &bdquo;Terre des hommes&ldquo; hat die GEW eine Kampagne gestartet, mit der sie die Bundesregierung unter Druck setzen m&ouml;chte (&bdquo;Unter 18 nie&ldquo;)&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/430\/kampf-um-die-jugend-6009.html\">Kontext<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Neue Regierung in D&auml;nemark<\/strong><br>\nD&auml;nische Sozialdemokraten machen Klimaschutz zur obersten Priorit&auml;t<br>\nNeue Regierung f&uuml;r D&auml;nemark: Nach 20 Tagen Verhandlungen hat sich die Chefin der d&auml;nischen Sozialdemokraten Mette Frederiksen mit drei weiteren Mitte-links-Parteien auf eine Regierungsvereinbarung geeinigt. Das Land wird zuk&uuml;nftig von einer sozialdemokratischen Minderheitsregierung gef&uuml;hrt&hellip;<br>\nKontrast: Mette Frederiksen wird neue d&auml;nische Premierministerin. Was sind die wichtigsten Vorhaben ihrer Regierung?<br>\nFabio Wolkenstein: Die Sozialdemokraten haben sich mit den zwei linken Parteien Socialistisk Folkeparti und Enhedslisten, sowie der liberalen Partei Radikale Venstre, &uuml;ber eine Reihe von Vorhaben verst&auml;ndigt, die sie gemeinsam umsetzen wollen. Ganz oben auf der Liste steht die Klimapolitik: Die Regierung m&ouml;chte im ersten Jahr ein umfassendes Klimagesetz vorlegen, das unter anderem bindende Klimaziele f&uuml;r den Transportsektor und die Landwirtschaft beinhaltet. Die Parteien haben sich auch dazu verpflichtet, mit der konservativen Sozialpolitik der letzten Jahre zu brechen. Hier war ein gro&szlig;es Wahlversprechen der Sozialdemokraten die Einf&uuml;hrung einer &bdquo;differenzierten&ldquo; Pension, die Arbeitern und Angestellten, die von ihrer Arbeit k&ouml;rperlich stark beeintr&auml;chtigt sind, erlaubt, fr&uuml;her in Pension zu gehen. In einem Land, in dem das Pensionsalter stetig erh&ouml;ht wird, ist das ein radikaler Vorschlag.<br>\n(&hellip;) Kontrast: Was waren die wesentlichen Gr&uuml;nde daf&uuml;r, dass der so genannte rote Block eine Parlamentsmehrheit erreichen konnte?<br>\nFabio Wolkenstein: Das Klimathema war sehr wichtig f&uuml;r den Wahlerfolg des roten Blocks. Die konservativen Parteien haben schlichtweg verkannt, dass unter den W&auml;hlerInnen ein breiter Konsens dar&uuml;ber besteht, dass der Klimawandel die gr&ouml;&szlig;te Herausforderung unserer Zeit ist. Der Parteivorsitzende der D&auml;nischen Volkspartei, Kristian Thulesen Dahl, hat in den Wochen vor der Wahl darauf bestanden, dass Migration am Ende immer noch das gr&ouml;&szlig;ere Problem sei. Das ging nach hinten los&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/daenemark-regierung-mette-frederisken\/\">kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Fl&uuml;sse der Welt sind voll mit Antibiotika<\/strong><br>\nVom Tigris bis zur Themse: Eine Studie findet gef&auml;hrliche Antibiotika-Konzentrationen in vielen Fl&uuml;ssen weltweit.<br>\nEine Forschungsarbeit der Universit&auml;t York, die im Mai in Helsinki pr&auml;sentiert wurde, zeigt, dass einige der bekanntesten Fl&uuml;sse der Welt gef&auml;hrliche Mengen Antibiotika enthalten. Die am meisten verschmutzten Fl&uuml;sse befinden sich in Asien und Afrika. Aber auch in Europa sind mehr Antibiotika in den Fl&uuml;ssen, als die Wissenschaftler f&uuml;r ungef&auml;hrlich halten.<br>\nDie Forscher testeten dabei Fl&uuml;sse in 72 L&auml;ndern auf 14 gebr&auml;uchliche Antibiotika, von Mekong bis zur Seine. Sie verglichen die gefundene Menge mit Grenzwerten der &laquo;AMR Industry Alliance&raquo;. Die Gruppe von Fachpersonen und Unternehmen aus Biotechnologie, Pharmazie und Diagnostik besch&auml;ftigt sich mit der Erfassung und Bek&auml;mpfung von Antibiotika-Resistenzen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Gesundheit\/Die-Flusse-der-Welt-sind-voll-mit-Antibiotika\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ein guter Feind<\/strong><br>\nWiderwillig war Europa zur Koexistenz bereit. Das d&uuml;rfte bald vorbei sein<br>\n(&hellip;) Vermutlich nichts zu retten<br>\n&hellip; Allein das Nuklearabkommen und die sich darin spiegelnden Sicherheitsbed&uuml;rfnisse der westlichen Signatarstaaten Gro&szlig;britannien, Frankreich und Deutschland (EU-3) haben bewirkt, dass es vor&uuml;bergehend moderater zuging. Dem lag der Glaube an eine Gesch&auml;ftsgrundlage dieses Agreements zugrunde, der auf einer T&auml;uschung (oder Selbstt&auml;uschung) beruhte. Sie wurde durch die Annahme erzeugt, dieser Vertrag sei von den sieben Vertragsstaaten (USA, Iran, den EU-3, Russland, China) in gleicher Weise gewollt, hervorgebracht und abh&auml;ngig. In Wirklichkeit bestand sein Kern stets im pragmatischen Interessenabgleich zwischen Amerikanern und Iranern, w&auml;hrend die anderen sekundierten. Als Donald Trump am 8. Mai 2018 den Vertrag aufk&uuml;ndigte, war dieses Fundament zerst&ouml;rt, woraufhin sich auch die Sekundanten aus ihren Rollen entlassen sahen, ob sie es wahrhaben wollten oder nicht.<br>\nDass es dazu keine Alternative und daher nichts zu retten gibt, wird sp&auml;testens dann vollends zu Bewusstsein kommen, sollte der Iran ab 7. Juli wie angek&uuml;ndigt zu einer 20-prozentigen Anreicherung von Uran zur&uuml;ckkehren. Was kein Versto&szlig; gegen ein Abkommen, sondern eine Reaktion auf einen de facto vertragslosen Zustand w&auml;re. Sobald das geschieht, wird es f&uuml;r die EU-3 keine Abw&auml;gungs-, sondern wieder eine Systemfrage sein, sich bei allem Unbehagen &uuml;ber die erratische Iran-Politik Donald Trumps auf die Seite Washingtons und gegen Teheran zu stellen. Womit ein neuer Vertrag weder verspielt noch verhindert wird, weil es den nicht geben muss bzw. kann. Kommt es im Iran zum Regimewechsel, wei&szlig; eine prowestliche Vasallenregierung auch ohne Deal, was zu tun ist. Wenn nicht, wird sich die iranische F&uuml;hrung kein zweites Mal auf ein Projekt einlassen, das nicht an ihr gescheitert ist und dem Land mehr geschadet als genutzt hat. Die von der US-Regierung soeben nochmals versch&auml;rften Sanktionen besitzen l&auml;ngst nicht mehr den Charakter von Strafma&szlig;nahmen an sich, sondern richten sich in kriegerischer Absicht gegen die iranische Volkswirtschaft. Von der beabsichtigten Wirkung her erinnert das Ganze an die Blockade des Gazastreifens durch Israel<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/ein-guter-feind\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Gericht in Brasilien beschlagnahmt Verm&ouml;gen von Lula da Silva<\/strong><br>\nDer Bundesrichter Luiz Antonio Bonat hat angeordnet, rund 80 Millionen Reais (circa 20 Millionen Euro) aus dem Verm&ouml;gen des Ex-Pr&auml;sidenten Luiz In&aacute;cio Lula da Silva zu beschlagnahmen. Der Richter folgte damit dem Antrag der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsbeh&ouml;rde Lava Jato. Diese wirft Lula vor, vom Baukonzern Odebrecht zwei Immobilien im Wert von 12 Millionen Reais (2,7 Millionen Euro) bekommen zu haben. Im Gegenzug soll das Unternehmen bei der Auftragsvergabe des staatlichen Erd&ouml;lkonzerns Petrobras Vorteile erhalten haben. Richter Bonat ist am Gericht in Curitiba der Nachfolger des fr&uuml;heren Lava Jato-Richters und heutigen Justizministers, S&eacute;rgio Moro.<br>\nZur Festsetzung der Summe orientierte sich Bonat am gesch&auml;tzten Gesamtwert von vermeintlichen Schmiergeldzahlungen des Baukonzerns, die in Form von acht &uuml;berteuerten Auftr&auml;gen der Petrobras geflossen sein sollen. Indes wird Lula nicht beschuldigt, selbst diese Gelder erhalten zu haben. Sie sollen in Immobilien seiner Stiftung, dem Instituto Lula, sowie an die linke Arbeiterpartei PT gegangen sein.<br>\nLulas Pressestelle teilte mit, dass dieser &ldquo;keinesfalls auch nur ann&auml;hernd ein Verm&ouml;gen von solch einem Umfang besitzt oder jemals besa&szlig;&rdquo;. Die Verteidigung des Ex-Pr&auml;sidenten nannte die Beschlagnahmungen illegal. &ldquo;Die Ermittlungsbeh&ouml;rde Lava Jato wei&szlig; sehr gut, dass es sich um eine grobe L&uuml;ge handelt, denn die Staatsanw&auml;lte und das Finanzamt haben bereits die Konten von Lula, seiner Familie und seiner Stiftung durchk&auml;mmt ohne auch nur einen illegal erhaltenen Cent gefunden zu haben&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2019\/07\/228312\/gericht-beschlagnahmt-vermoegen-von-lula\">amerika<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Die Verbissenheit, mit der Lula von der faschistischen Bolsonaro &ndash; Regierung verfolgt wird, nimmt immer groteskere Z&uuml;ge an. Bolsonaro und sein Justizminister Moro sind wahrscheinlich selber die korruptesten Politiker auf diesem Planeten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>#Freitag13: Hochschul-Industrie<\/strong><br>\nWarum haben wir Unis, Hochschulen und ihre Sub-Unternehmer f&uuml;r den Schwarzen Freitag am 13. September 2019 nominiert?<br>\nHochschul-Industrie: Schluss mit der Niedrigl&ouml;hnerei!<br>\nStudentische Hilfskr&auml;fte werden als Lehrkr&auml;fte, als Tutorinnen (die Klausuren korrigieren), in der Forschung, in der Verwaltung von Projekten (inklusive &Ouml;ffentlichkeitsarbeit, Social Media, Veranstaltungsorgane), in Sekretariaten, im IT-Bereich und als ungenannte Hilfs-Rechercheure f&uuml;r ihre ProfessorInnen eingesetzt. Die Arbeitsvertr&auml;ge sind befristet. Kettenbefristungen k&ouml;nnen bis zu 6 Jahren laufen: Auch dieses Arbeitsunrecht ist verrechtlicht, nicht in einem der vier Hartz-Gesetze, sondern im Wissenschafts-Zeitvertrags-Gesetz&hellip;<br>\n(&hellip;) Erpressbar<br>\nZwei Drittel der Studierenden (68 Prozent) sind auf einen Nebenjob angewiesen. Da ist ein Nebenjob an der Hochschule mehrfach attraktiv: Der hat (hoffentlich) mit dem Studieninhalt zu tun, man ist mit anderen Studierenden oder auch mal mit dem Professor zusammen, und: kein Extraweg!<br>\nDas macht aber zugleich erpressbar. Die Niedrigl&ouml;hne werden hingenommen. Da werden schon mal &Uuml;berstunden gemacht, wenn es eilig ist, auch wenn sie nicht bezahlt werden. Und wer verklagt notfalls den eigenen Professor oder die eigene Professorin?&hellip;<br>\nKosteng&uuml;nstiger Universit&auml;tsbetrieb<br>\nDie neoliberale Gewinnschinderei hat l&auml;ngst auch die Hochschulen erfasst. Konzerne, auch die Bundeswehr und das US-Pentagon finanzieren Forschungen (deren Ergebnisse geheim bleiben). Konzerne wie Deutsche Bank, die Energie- und Versicherungskonzerne finanzieren allein in Deutschland hunderte von Stiftungs-Lehrst&uuml;hlen und Institute im Bereich Energie, Finanzen, Materialwirtschaft, K&uuml;nstliche Intelligenz u.&auml;. Sie wollen zeit- und ortsnah das wissenschaftliche Potential billig absch&ouml;pfen&hellip;<br>\n(&hellip;) Streiken n&uuml;tzt! Mehr davon!<br>\nWenn der Betrieb der Hochschulen schon so abh&auml;ngig geworden ist von den immer mehr Hilfskr&auml;ften, dann haben die auch eine wachsende Macht, eigentlich. Man muss sich nur zusammentun.<br>\nDer gro&szlig;e Streik an der Berliner Hochschulen im Jahre 2018, auch unterst&uuml;tzt von der Bildungsgewerkschaft GEW, hatte Erfolg. Die zeitlich unbegrenzte Besetzung des Audimax der TU Berlin geh&ouml;rte zu den Ma&szlig;nahmen. &bdquo;Revolution first, studies second &ndash; Streik jetzt&ldquo; und &bdquo;Lernfabriken meutern&ldquo; und &bdquo;Mitbestimmung statt Ausbeutung&ldquo; waren die Parolen.<br>\n<a href=\"https:\/\/aktion.arbeitsunrecht.de\/schwarzer-freitag\">Online-Voting #Freitag13: &gt;&gt; Zur Abstimmung<\/a><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktion.arbeitsunrecht.de\/es\/freitag13-unis\">Aktion Arbeitsunrecht<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Werner R&uuml;gemer:<\/strong> Unsere Aktion gegen arbeitsunrecht schl&auml;gt damit vor, die Ausnutzung der 400.000 studentischen und der 40.000 wissenschaftlichen Hilfskr&auml;fte an den Hochschulen in Deutschland anzuprangern. Das soll konzentriert am Kampagnentag &ldquo;Schwarzer Freitag der 13.&rdquo; am 13. September 2019 geschehen, in Zusammenarbeit mit studentischen Initiativen in m&ouml;glichst vielen St&auml;dten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-52958","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52958","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=52958"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52958\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":52961,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52958\/revisions\/52961"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=52958"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=52958"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=52958"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}