{"id":53007,"date":"2019-07-04T10:00:30","date_gmt":"2019-07-04T08:00:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53007"},"modified":"2019-07-04T14:28:10","modified_gmt":"2019-07-04T12:28:10","slug":"putin-und-die-homosexuellen-eine-merkwuerdig-verschoben-gefuehrte-diskussion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53007","title":{"rendered":"Putin und die Homosexuellen &#8211; eine merkw\u00fcrdig verschoben gef\u00fchrte Diskussion"},"content":{"rendered":"<p>Am 26. Juni <a href=\"https:\/\/m.lenta.ru\/news\/2019\/06\/26\/homophobia\/?utm_medium=social&amp;utm_source=facebook&amp;fbclid=IwAR1LqTsEaLtdX-eH_dnIfc7kgsgyvi3IOGQG0djRjCQsbpuCfTkM5Jo2M4I\">titelte<\/a> die russische Nachrichtenplattform lenta.ru &ldquo;In Russland wurde begonnen, offene Homophobie mit Geldstrafe zu ahnden&rdquo;. Ein Mann hatte in einem sozialen Netzwerk ein Posting homophob kommentiert. Die Strafe betr&auml;gt im genannten Fall 5000 Rubel, was in etwa 70 Euro entspricht. Ria Novosti <a href=\"https:\/\/ria.ru\/20190627\/1555993965.html\">berichtet<\/a> am darauffolgenden Tag, Putin h&auml;tte in einem Interview mit der Financial Times gesagt, &ldquo;Gott m&ouml;ge LGBT-Menschen Gesundheit schenken. Jeder m&ouml;ge leben, wie er es f&uuml;r richtig h&auml;lt.&rdquo; Putin stellte in dem Interview klar, niemand in Russland h&auml;tte etwas gegen sexuelle Minderheiten. Allerdings d&uuml;rfe man Werte wie Tradition und Familie nicht vergessen. Von <strong>Gert-Ewen Ungar<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3122\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-53007-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190704_Putin_und_die_Homosexuellen_merkwuerdige_Diskussion_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190704_Putin_und_die_Homosexuellen_merkwuerdige_Diskussion_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190704_Putin_und_die_Homosexuellen_merkwuerdige_Diskussion_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190704_Putin_und_die_Homosexuellen_merkwuerdige_Diskussion_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=53007-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190704_Putin_und_die_Homosexuellen_merkwuerdige_Diskussion_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"190704_Putin_und_die_Homosexuellen_merkwuerdige_Diskussion_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Die urspr&uuml;ngliche Quelle, die Financial Times, <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/670039ec-98f3-11e9-9573-ee5cbb98ed36\">&uuml;berschrieb<\/a> das Interview rei&szlig;erisch mit &ldquo;Vladimir Putin says &lsquo;liberalism has become obsolet&rsquo;&rdquo;, &ldquo;Liberalismus wurde &uuml;berfl&uuml;ssig&rdquo; und verbirgt den Rest des Interviews hinter einer Einladung, ein Abo abzuschlie&szlig;en. Russland pflegt hier den deutlich besseren, weil offeneren Informations-Stil.<\/p><p>Wenig sp&auml;ter gr&auml;tschte kein Geringerer als Elton John in die laufende Diskussion und warf Putin Zynismus vor. Aus dem Film &ldquo;Rocketman&rdquo; &uuml;ber Elton John waren in Russland gerade alle Szenen herausgeschnitten worden, in denen gleichgeschlechtlicher Sex und Drogengebrauch gezeigt wird. Auch das ging durch die entsprechenden deutschen Publikationen. Allerdings nicht durch staatliche Zensur. Es war der Vertrieb, der das veranlasst hat. Der Film &ldquo;Bohemian Rapsody&rdquo; &uuml;ber Freddy Mercury lief in Russland unzensiert. Das blieb nat&uuml;rlich ungenannt.<\/p><p>Putin, der sich gerade auf dem G20-Gipfel in Osaka befand, antwortete auf die Kritik. Er halte Elton John zwar f&uuml;r einen genialen Musiker, aber in Bezug auf die Situation von LGBT-Menschen in Russland irre er sich. Aus dem kleinen Schlagabtausch, der w&auml;hrend des G20-Gipfels im japanischen Osaka stattfand, machte die deutsche Onlineplattform <a href=\"https:\/\/www.queer.de\/detail.php?article_id=33957\">queer.de<\/a> die &Uuml;berschrift &ldquo;Putin warnt Lesben und Schwule: &lsquo;Lasst die Kinder in Ruhe!&rsquo;&rdquo; Das ist so ziemlich genau das Gegenteil von dem, was er im Kontext gesagt hat und um was es urspr&uuml;nglich ging. Eine Suche bei queer.de zum Thema der Geldstrafe f&uuml;r homophobe Kommentare verl&auml;uft dagegen ergebnislos.<br>\nDas ist nicht &uuml;berraschend. Das LGBT-Thema ist ein Instrument der Spaltung und inzwischen in einer Weise aufgebl&auml;ht, dass es andere Themen in den Hintergrund dr&auml;ngt. Selbst bei einer Veranstaltung wie dem G20-Gipfel kommt Putin um das Thema nicht drumrum &ndash; es gibt ja sonst auch wenig zu besprechen.<br>\nSicherlich: Das LGBT-Thema ist wichtig, denn es geht um Diskriminierung. Doch Identit&auml;tspolitik greift vielfach einfach zu kurz, wenn es um die Benennung von Diskriminierung geht. Und das ist kein Zufall, denn sie verk&uuml;rzt die Diskussion auf sexuelle und geschlechtliche Identit&auml;ten und den gesellschaftlichen Umgang mit ihnen. <\/p><p>Es stimmt, es gibt einiges in Russland nicht, was es in der EU gibt. Es gibt das Institut der gleichgeschlechtlichen Ehe nicht und Gay-Prides sind verboten. Es gibt im Rahmen des Jugendschutzes das Verbot, Jugendlichen Pornographie, Prostitution und eben auch Informationen zug&auml;nglich zu machen, die homosexuelle Beziehungen gleichwertig zu heterosexuellen darstellen. Man kann sicherlich im Hinblick auf all diese Ma&szlig;nahmen dar&uuml;ber streiten, wie sinnvoll sie sind. Aber es gilt auch bei diesem Streit die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit zu beachten, denn Homosexualit&auml;t steht in Russland nicht unter Strafe. Es gibt dar&uuml;ber hinaus eine queere Infrastruktur aus Bars, Clubs, Vereinen und Gruppen, die weitgehend unbehelligt von staatlichen Eingriffen und Kontrollen existiert. Ein staatlicher Eingriff findet nur dann statt, wenn die Organisationen aus dem Ausland finanziert werden. Dann m&uuml;ssen sie sich als &ldquo;Ausl&auml;ndischer Agent&rdquo; registrieren und die Finanzierung offenlegen. <\/p><p>Es gilt in diesem Zusammenhang auch, immer die Begr&uuml;ndungen zu h&ouml;ren. Das Verbot von Gay Prides hat weniger mit Homophobie zu tun als mit der Angst Russlands vor von au&szlig;en initiierten Farbrevolutionen. Diese Furcht ist berechtigt, denn die LGBT-Vereinigungen, die in Russland am aggressivsten und forderndsten auftreten, werden alle aus dem Ausland gef&ouml;rdert und unterst&uuml;tzt. Auch aus Deutschland. Der Lesben- und Schwulenverband Deutschlands f&ouml;rdert das LGBT-Netzwerk in Sankt Petersburg, das mit illegalen Aktionen in regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden bereitwillig die Bilder produziert, die der deutsche Mainstream so liebt: russische Polizisten, die Demonstranten abf&uuml;hren. <\/p><p>Die Darstellungen in westlichen Medien beachten die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit des Themas zu seiner gesellschaftlichen Bedeutung regelm&auml;&szlig;ig nicht. Die Berichte sind einseitig, v&ouml;llig &uuml;bertrieben und unterschlagen Informationen, die nicht in das Bild vom homophoben, autorit&auml;ren Russland passen. Sie berichten nicht &uuml;ber Gegenbewegungen in der russischen Gesellschaft und Entwicklungen, die nicht in das Narrativ vom totalit&auml;ren, korrupten und r&uuml;ckst&auml;ndigen Russland unter Zar Putin passen. Sie berichten beispielsweise nicht vom einleitend genannten Urteil, denn es passt nicht ins Bild. Russland, so ist der Tenor, hat ein Problem mit Gleichberechtigung.   <\/p><p>Golineh Atai berichtete in ihrer Zeit als ARD-Russland-Korrespondentin 2017 in einem halbst&uuml;ndigen <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=leXyl1OL2Z4\">Weltspiegelbeitrag<\/a> beispielsweise dar&uuml;ber, dass russischen Frauen der Zugang zu &uuml;ber 400 Berufen verschlossen ist. Das Gesetz stammte aus dem Jahr 1974 und war urspr&uuml;nglich dazu gedacht, Frauen vor schwerer k&ouml;rperlicher Arbeit zu sch&uuml;tzen.<\/p><p>Atai vergisst in ihrem Beitrag zu erw&auml;hnen, dass die Diskussion &uuml;ber das Gesetz bereits am Laufen war, als sie ihre Dokumentation produzierte. Das <a href=\"https:\/\/lenta.ru\/articles\/2017\/02\/02\/woman\/\">Arbeitsministerium<\/a> k&uuml;ndigte bereits im Februar 2017 an, die Liste der f&uuml;r Frauen unzug&auml;nglichen Berufe &uuml;berarbeiten zu wollen. Atai hat entweder schlecht recherchiert oder es ist eine absichtliche Auslassung. Beides w&auml;re mit dem Begriff des Qualit&auml;tsjournalismus allerdings nicht zu vereinbaren, den sie f&uuml;r sich in Anspruch nimmt. Als die Liste dann in diesem Jahr weitgehend zusammengestrichen wurde, findet das &uuml;berhaupt keine Erw&auml;hnung in deutschen Medien. Das hat System. Allerdings stimmt das Ergebnis des Beitrags aus westlicher Sicht, denn der Russe, so suggeriert Atai, ist ein pr&uuml;gelnder Saufbold, der den Frauen alle m&ouml;glichen Rechte verweigert. Das hat mit der gesellschaftlichen Realit&auml;t in Russland nichts, mit dem im Westen wohl gepflegten Klischee aber alles zu tun.<br>\nEs ist ein merkw&uuml;rdiger, inverser &ldquo;Whataboutism&rdquo;, der sich in der westlichen Berichterstattung &uuml;ber Russland festgesetzt hat. Mit dem Verweis auf Diskriminierung dort wird verdeckt, wie sehr bei uns diskriminiert wird. <\/p><p>Damit sind zum Beispiel die Sprachgesetze und die offene Diskriminierung der russischen Minderheit in den baltischen Staaten gemeint. Dort gibt es bis hin zur Denunzier-App alles, wovon ein strammer Nationalist tr&auml;umt. &Uuml;ber diese Formen der massiven Verst&ouml;&szlig;e gegen die EU-Grundrechtecharta, die in der EU stattfinden und in Gesetz gegossen sind, erfahren wir in Deutschland regelm&auml;&szlig;ig nichts. Diese Form der Diskriminierung wird in der deutschen Berichterstattung ausgeklammert, denn es handelt sich um Diskriminierung nach Herkunft und nicht nach sexueller Identit&auml;t oder Geschlecht.  <\/p><p>Aber auch in Deutschland gibt es Diskriminierung, &uuml;ber die kaum gesprochen wird. Die h&auml;ufigste Form ist allgemeiner Natur und richtet sich ebenfalls nicht gegen sexuelle Minderheiten. Die h&auml;ufigste und vor allem ganz systematische Form der Diskriminierung kann daher mit den Mitteln der Identit&auml;tspolitik noch nicht einmal benannt werden. Es ist auch in Deutschland die Diskriminierung durch die Herkunft. Insbesondere die deutsche Gesellschaft ist vertikal kaum durchl&auml;ssig. Geburt und famili&auml;rer Hintergrund bestimmen in hohem Ausma&szlig; die weitere individuelle Entwicklung. F&uuml;r die so Diskriminierten gibt es weder Paraden noch nehmen sich politisch engagierte Pop-Stars ihrer an. Sie liegt so offen vor uns, ist so selbstverst&auml;ndlich und allt&auml;glich, dass wir sie best&auml;ndig &uuml;bersehen, es ist dar&uuml;ber hinaus auch nicht chic, sich damit auseinanderzusetzen, denn es ist nicht sch&ouml;n bunt, sondern ziemlich grau und deprimierend, was hier passiert. <\/p><p>So sind die medialen Attacken gegen Russland immer auch der Versuch, die hiesigen Formen der Diskriminierung und Stigmatisierung im Unbewussten und Ungenannten zu halten. Man kann als Homosexueller in Russland gut leben, mit einem schwierigen sozialen Hintergrund in Deutschland jedoch nicht.<br>\nDie gesellschaftliche Diskussion &uuml;ber LGBT verl&auml;uft in Russland zudem dynamisch und komplex. Die deutschen Medien lassen ihre Zuschauer und Leser dar&uuml;ber genauso in Unkenntnis, wie sie hiesige Defizite nicht benennen. Der Skandal ist nicht der Umgang Russlands mit seinen sexuellen Minderheiten, der Skandal ist die wachsende, sich verfestigende Ungleichheit hier, die medial verdeckt wird. Dazu dient auch Identit&auml;tspolitik, mit der eine Kritik an den &ouml;konomischen Verh&auml;ltnissen verunm&ouml;glicht wird, die sich aber dazu eignet, ein Feindbild Russland aufzubauen, weil es westliche Ideen nicht unmittelbar umsetzt. <\/p><p>So l&auml;sst sich festhalten, dass sich in Bezug auf das LGBT-Thema in Russland gerade viel bewegt. Putin selbst wirbt f&uuml;r Toleranz und einen respektvollen Umgang der unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen miteinander. In Bezug auf Ungleichheit bewegt sich bei uns allerdings kaum etwas, denn mit Identit&auml;tspolitik als inzwischen nahezu exklusivem Ma&szlig;stab f&uuml;r gesellschaftlichen Fortschritt l&auml;sst sich das bedeutend wichtigere Thema der &ouml;konomischen und sozialen Ungleichheit noch nicht einmal benennen. <\/p><p>Titelbild: Jugoslav Drobnjak\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 26. Juni <a href=\"https:\/\/m.lenta.ru\/news\/2019\/06\/26\/homophobia\/?utm_medium=social&amp;utm_source=facebook&amp;fbclid=IwAR1LqTsEaLtdX-eH_dnIfc7kgsgyvi3IOGQG0djRjCQsbpuCfTkM5Jo2M4I\">titelte<\/a> die russische Nachrichtenplattform lenta.ru &ldquo;In Russland wurde begonnen, offene Homophobie mit Geldstrafe zu ahnden&rdquo;. Ein Mann hatte in einem sozialen Netzwerk ein Posting homophob kommentiert. Die Strafe betr&auml;gt im genannten Fall 5000 Rubel, was in etwa 70 Euro entspricht. Ria Novosti <a href=\"https:\/\/ria.ru\/20190627\/1555993965.html\">berichtet<\/a> am darauffolgenden Tag, Putin h&auml;tte in einem<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53007\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":53008,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,123,20,183],"tags":[2408,1256,2402,915,259,408,827],"class_list":["post-53007","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-kampagnentarnworteneusprech","category-landerberichte","category-medienkritik","tag-atai-golineh","tag-homosexualitaet","tag-lgbtq","tag-putin-wladimir","tag-russland","tag-soziale-herkunft","tag-stigmatisierung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/shutterstock_1321111535.jpeg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/53007","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=53007"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/53007\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":53029,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/53007\/revisions\/53029"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/53008"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=53007"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=53007"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=53007"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}