{"id":5310,"date":"2010-04-23T14:00:41","date_gmt":"2010-04-23T12:00:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5310"},"modified":"2010-04-23T14:00:41","modified_gmt":"2010-04-23T12:00:41","slug":"hinweise-des-tages-2-130","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5310","title":{"rendered":"Hinweise des Tages (2)"},"content":{"rendered":"<p>Unter anderem zu folgenden Themen: N&auml;chste Immobilienblase auf Staatskosten; Obama fordert die Wall Street heraus; Generalstreik legt Griechenland lahm; &Auml;rzten und Apothekern drohen Strafverfahren; &ldquo;Stuttgart 21&rdquo; droht Fehlstart; Gregor Gysi: &raquo;Wir wollen nicht kopflos raus. Sie sind kopflos rein&laquo;; Runder Tisch zu Kindesmissbrauch; wenn die Eltern nicht zahlen k&ouml;nnen, jobben die Studierenden; Studie &ldquo;Studienfinanzierung 2010&rdquo;; Welpenschutz f&uuml;r den Herrn Minister; zu guter Letzt: Georg Schramm &uuml;ber die Situation in Afghanistan. (WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Immobilienkrise: Pr&auml;sidentenpoker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Obama fordert die Wall Street heraus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Generalstreik legt Griechenland lahm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">&Auml;rzten und Apothekern drohen Strafverfahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">&ldquo;Stuttgart 21&rdquo; droht Fehlstart &ndash; Der kastrierte Bahnhof<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Gregor Gysi: &raquo;Wir wollen nicht kopflos raus. Sie sind kopflos rein&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">&Uuml;ber eine Bewerbungsindustrie und &uuml;ber &bdquo;Bewerbungsp&auml;pste&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Runder Tisch zu Kindesmissbrauch: Zu wenig Opfervertreter, zu viele Juristen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Ausgestrahlt &ndash;  Samstag 24. April: Bunter Protest gegen Atomenergie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Studiengeb&uuml;hren: Wenn die Eltern nicht zahlen k&ouml;nnen, jobben die Studierenden daf&uuml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Allensbach ver&ouml;ffentlicht Studie &ldquo;Studienfinanzierung 2010&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Welpenschutz f&uuml;r den Herrn Minister<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">SPD will Gegen&uuml;berstellung in Kundus-Ausschuss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Zu guter Letzt: Georg Schramm &uuml;ber die Situation in Afghanistan <\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=5310&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<br>\n<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Immobilienkrise: Pr&auml;sidentenpoker<\/strong><br>\nIn den USA l&auml;uft das Spiel mit zweifelhaften Immobilienkrediten wieder an. Den gr&ouml;&szlig;ten Einsatz wagt Barack Obama.<br>\nDoch w&auml;hrend die alten Wetten noch aufgearbeitet werden, l&auml;uft jetzt ein neues Spiel. Wieder pumpen amerikanische Banken den H&auml;usermarkt mit Krediten auf, und wieder reichen sie ihre Risiken schnell weiter. Es ist fast wie vor der gro&szlig;en Krise, aber mit einem wichtigen Unterschied: Die Banken sparen sich den umst&auml;ndlichen Weg &uuml;ber die Wall Street. Sie &uuml;bertragen das Risiko direkt an den amerikanischen Steuerzahler. Und der wiederum versucht nach Kr&auml;ften, es an internationale Investoren weiterzureichen. Vor allem in Europa und Asien&hellip;<br>\nAm grundlegenden Modell hat sich nichts ge&auml;ndert: Fannie und Freddie finanzieren sich bis heute durch den Verkauf von Wertpapieren aus geb&uuml;ndelten Hypothekenkrediten. Diese gelten allerdings dank der Staatsn&auml;he von Fannie und Freddie als so sicher wie Staatspapiere, nur mit h&ouml;heren Zinsen&hellip;<br>\nIm hei&szlig;en Krisensommer 2008 standen die Giganten dann am Abgrund, aber der damalige Finanzminister Henry Paulson hielt sie fest. Anfang September 2008 &uuml;bernahm die US-Regierung je einen Anteil von 80 Prozent an Fannie und Freddie. Seither sind sie am Tropf des Steuerzahlers. Die Regierung musste 127 Milliarden Dollar einschie&szlig;en, um die schwankenden Riesen zu st&uuml;tzen&hellip;<br>\nObama braucht Fannie und Freddie, diese zwei klammen Giganten, die auch zweifelhafteste Immobilienkredite noch decken. Ohne sie w&uuml;rde wom&ouml;glich der Immobilienmarkt noch tiefer in die Krise getrieben und einer breiten Wirtschaftserholung der Boden entzogen&hellip;<br>\nBisher hat die Notenbank Federal Reserve die Aktivit&auml;ten der &ouml;ffentlich-rechtlichen Kreditinstitute gest&uuml;tzt. So h&auml;lt der oberste Zentralbanker Ben Bernanke den Zinssatz nahe null. Rund 1,25 Billionen Dollar an Hypothekenpapieren hat die Fed w&auml;hrend der Finanzkrise zudem bei Fannie und Freddie angekauft und damit ebenfalls Geld in die maroden Institutionen gepumpt. Doch seit Mitte M&auml;rz ist damit Schluss&hellip;<br>\nEigentlich, sagen Kritiker, m&uuml;ssten solche Schulden im staatlichen Budget aufgef&uuml;hrt werden &ndash; falls sie wirklich zur&uuml;ckgezahlt werden sollen&hellip;<br>\nWas geschieht also, wenn jetzt mit staatlicher Hilfe eine neue Immobilienblase in den USA entsteht &ndash; und wenn auch sie am Ende platzt? Dann muss der Staat Fannie und Freddie retten, und die USA rutschen weiter in die Schuldenfalle. Oder er tut es nicht, und der Wert des Dollar und das Vertrauen in den Schuldner USA sinken umso schneller.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2010\/17\/USA-Immobilienkredite?page=1\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Obama fordert die Wall Street heraus<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Barack Obama forciert die Auseinandersetzung um die Reform des amerikanischen Finanzsystems. In einer Grundsatzrede in New York kritisierte er am Donnerstag &ldquo;die w&uuml;tenden Versuche von Lobbyisten, die Reform zu verw&auml;ssern&rdquo; und forderte die Wall Street zur Umkehr auf. Unter den G&auml;sten war auch Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein.<br>\n&ldquo;Ich bin hier, weil ich &uuml;berzeugt bin, dass diese Reformen letztlich nicht nur im Interesse unseres Landes, sondern auch im Interesse des Finanzsektors sind.&rdquo; Obamas Stil war auffallend direkt. Immer wieder versuchte er, den Bankern ins Gewissen zu reden. &ldquo;Einige an der Wall Street haben vergessen, dass hinter jedem gehandelten Dollar eine Familie steht, die sich ein Haus kaufen, ein Studium finanzieren, ein Gesch&auml;ft er&ouml;ffnen oder f&uuml;r den Ruhestand sparen will. Was hier in New York geschieht, hat Konsequenzen im Rest des Landes,&rdquo; mahnte Obama. Die Rede des Pr&auml;sidenten ist auch Teil des Ringens um die &ouml;ffentliche Meinung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/102\/509236\/text\/%20\">SZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Generalstreik legt Griechenland lahm<\/strong><br>\nIn Griechenland haben am Donnerstag Zehntausende griechische Staatsbedienstete aus Protest gegen das geplante Sparprogramm der Regierung weite Teile des &ouml;ffentlichen Lebens lahmgelegt. &Auml;rzte und Krankenschwestern legten ihre Kittel ab. Steuerbeamte und Hafenarbeiter verlie&szlig;en ihren Arbeitsplatz. Zahlreiche Schulen mu&szlig;ten schliessen. Gegen Mittag war ein Demonstrationszug zum Parlament geplant, dem Tausende Griechen folgen wollten.<br>\nMit ihrem 24-st&uuml;ndigen Generalstreik wollen sie den Druck auf die sozialistische Regierung erh&ouml;hen, bei den Gespr&auml;chen mit der Europ&auml;ischen Union und dem Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) keinen weiteren Einsparungen bei den Staatsausgaben zuzustimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2571317_Protest-gegen-Sparkurs-Generalstreik-legt-Griechenland-lahm.html%20\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&Auml;rzten und Apothekern drohen Strafverfahren<\/strong><br>\nNiedergelassene &Auml;rzte werden von Pharmaunternehmen und Apothekern umworben, weil sie von deren Verschreibungen abh&auml;ngig sind. Jetzt hat ein Gericht entschieden, dass sich die Mediziner strafbar machen k&ouml;nnen, wenn sie Zuwendungen annehmen. Auf Kassen&auml;rzte k&ouml;nnte eine Lawine von Strafverfahren zurollen.<br>\nMa&szlig;geblich f&uuml;r die Grundsatzentscheidung der Oberlandesrichter war ihre Erw&auml;gung, dass Kassen&auml;rzte eine &bdquo;Schl&uuml;sselfigur der Arzneimittelversorgung&ldquo; seien. Damit seien sie &bdquo;Beauftragte&ldquo; der gesetzlichen Krankenkassen. Denn die Kassen m&uuml;ssten die Arzneien, Verb&auml;nde, Heil- und Sachmittel bezahlen, die die niedergelassenen &Auml;rzte verordnen &ndash; auch wenn diese im Gegensatz zu angestellten Klinik&auml;rzten selbst&auml;ndige Freiberufler sind (Az.: Ws 17\/10).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44\/Doc~E36AE20FA53404B9DBB1DFF11B9D4F30D~ATpl~Ecommon~Scontent.html%20\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&ldquo;Stuttgart 21&rdquo; droht Fehlstart &ndash; Der kastrierte Bahnhof<\/strong><br>\nMan muss halt sparen, nachdem sich die prognostizierten Baukosten von circa 2,5 Milliarden Euro erst verdoppelt und bald verdreifacht hatten. Hatte nicht der Oberb&uuml;rgermeister versprochen, einen B&uuml;rgerentscheid zu bewilligen, f&uuml;r dessen Einsetzung 20.000 Stimmen erforderlich gewesen w&auml;ren? Dumm gelaufen, denn auf Anhieb hatten sich schon mehr als 60.000 gegen das Projekt ausgesprochen. &ldquo;Macht nix!&rdquo;, meinte der OB gener&ouml;s. &ldquo;Den Steuerzahler kostet es fast gar nix! Den gr&ouml;&szlig;ten Anteil zahlen doch nicht wir, sondern der Bund, das Land und die DB!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/kultur_und_medien\/feuilleton\/2568178_Macht-nix.html%20\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gregor Gysi: &raquo;Wir wollen nicht kopflos raus. Sie sind kopflos rein&laquo;<\/strong><br>\nGregor Gysi in der Debatte &uuml;ber die Regierungserkl&auml;rung durch die Bundeskanzlerin zum Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/linksfraktion.de\/rede.php?artikel=1310122181\">DIE LINKE<\/a><\/li>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wir dokumentieren, weil wir sonst in den Medien kaum etwas dar&uuml;ber gefunden haben.<\/em><\/p>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&Uuml;ber eine Bewerbungsindustrie und &uuml;ber &bdquo;Bewerbungsp&auml;pste&ldquo;<\/strong><br>\nWillkommen bei den f&uuml;hrenden Experten zum Thema Bewerbung und der besten Adresse, wenn es um Bewerbungsunterlagen und Bewerbungsberatung, sowie Karriere, Beruf, Arbeitszeugnis, Personalentwicklung, Soft Skills und Trainings geht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berufsstrategie.de\/%20\">B&uuml;ro f&uuml;r Berufsstrategie<\/a>\n<p>&Uuml;ber die Kooperation mit dem Bertelsmann-Sender RTL vom 20.04.2010<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berufsstrategie.de\/_www_berlin\/HesseSchrader\/neuigkeiten.php%20\">B&uuml;ro f&uuml;r Berufsstrategie<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Runder Tisch zu Kindesmissbrauch: Zu wenig Opfervertreter, zu viele Juristen<\/strong><br>\nIn Berlin tagt heute erstmals der Runde Tisch gegen Kindesmissbrauch &ndash; auf Einladung des Familienministeriums diskutieren Experten &uuml;ber M&ouml;glichkeiten, Kindesmissbrauch vorzubeugen. Das allerdings h&auml;tte man schon vor Jahren tun k&ouml;nnen, bem&auml;ngeln Kritiker. Und: Viel zu wenige Opferverb&auml;nde s&auml;&szlig;en mit am Tisch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/rundertisch110.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ausgestrahlt &ndash;  Samstag 24. April: Bunter Protest gegen Atomenergie<\/strong><br>\nDer Konflikt um den Atomausstieg spitzt sich zu: In K&uuml;rze wird dar&uuml;ber entschieden, ob die Pannenreaktoren Kr&uuml;mmel und Brunsb&uuml;ttel vor der Haust&uuml;r Hamburgs wieder ans Netz gehen &ndash; oder f&uuml;r immer abgeschaltet bleiben. Nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen werden Bundesregierung und Atomkonzerne &uuml;ber l&auml;ngere Laufzeiten f&uuml;r Atomreaktoren verhandeln. Das richtige Energiekonzept hei&szlig;t: Abschalten und Umsteuern. Daf&uuml;r demonstrieren am Samstag Zehntausende mit einer 120 Kilometer langen Aktions- und Menschenkette zwischen den AKW Kr&uuml;mmel und Brunsb&uuml;ttel und durch Hamburg, mit einer Umzingelung des AKW Biblis und einer Demo zum Atomm&uuml;lllager Ahaus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ausgestrahlt.de\/startseite.html%20\">Ausgestrahlt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Studiengeb&uuml;hren: Wenn die Eltern nicht zahlen k&ouml;nnen, jobben die Studierenden daf&uuml;r <\/strong>\n<ul>\n<li>Neue Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW): F&uuml;r 59% der Studierenden bezahlen die Eltern die Geb&uuml;hren <\/li>\n<li>30% der Studierenden bezahlen mit Mitteln aus eigenem Verdienst <\/li>\n<li>Nur 11% nehmen Studiengeb&uuml;hren-Darlehen in Anspruch <\/li>\n<li>Deutliche Unterschiede nach sozialer Herkunft <\/li>\n<li>In hohen Herkunftsgruppen zahlen die Eltern, Studierende aus niedriger Herkunftsgruppe jobben mehr und nehmen st&auml;rker Darlehen in Anspruch.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle 1: <a href=\"http:\/\/www.studentenwerke.de\/presse\/2010\/230410c.pdf%20\">Deutsches Studentenwerk [PDF &ndash; 107KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.studentenwerke.de\/pdf\/Statement_Dobischat19SE.pdf%20\">Das vollst&auml;ndige Statement von DSW-Pr&auml;sident Dobischat [PDF &ndash; 82KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Allensbach ver&ouml;ffentlicht Studie &ldquo;Studienfinanzierung 2010&rdquo;<\/strong><br>\nTrotz vielf&auml;ltiger Bem&uuml;hungen um eine Ausweitung der Stipendienvergabe in Deutschland bewerten immer noch wenige Abiturienten und Studierende Stipendien als realistische F&ouml;rderm&ouml;glichkeit. Die gro&szlig;e Mehrheit potenzieller Empf&auml;nger von Stipendien f&uuml;hlt sich unzureichend informiert. Zweifel an der Gerechtigkeit der Auswahlverfahren belasten die Reputation der Stipendienvergabe. Dies sind einige wichtige Ergebnisse der heute ver&ouml;ffentlichten Studie &ldquo;Gro&szlig;er Bedarf &ndash; wenig F&ouml;rderung. Studienfinanzierung 2010&rdquo;, die das Institut f&uuml;r Demoskopie Allensbach im Auftrag des Reemtsma Begabtenf&ouml;rderungswerks erstellt hat.<br>\nObwohl &uuml;ber zwei Drittel (67 Prozent) der studierwilligen Abiturienten Finanzierungsprobleme im Studium erwarten, planen nur insgesamt 16 Prozent, sich f&uuml;r ein Stipendium zu bewerben. Dabei beabsichtigen dies Abiturienten aus bildungsferneren Herkunftsfamilien sogar unterdurchschnittlich (14 Prozent). Nur sechs Prozent der befragten Studierenden erhalten ein Stipendium. Eine gro&szlig;e Mehrheit der Abiturienten (70 Prozent) und Studierenden, die sich noch nie f&uuml;r ein Stipendium beworben haben (76 Prozent), sch&auml;tzen ihre Erfolgsaussichten auf ein Stipendium insgesamt als &ldquo;eher gering&rdquo; oder sogar &ldquo;sehr gering&rdquo; ein. Beide Gruppen erwarten &uuml;berwiegend in den n&auml;chsten Jahren sogar eine Verschlechterung ihrer Chancen (Abiturienten: 37 Prozent, Studierende: 26 Prozent). Lediglich Studierende in Nordrhein-Westfalen sind etwas optimistischer. Dort halten sich Erwartungen einer Verbesserung der Stipendienchancen (21 Prozent) und einer Verschlechterung (22 Prozent) in etwa die Waage.<br>\nDie Umfrage offenbart weit verbreitete Vorbehalte gegen&uuml;ber der derzeitigen Vergabepraxis. Mehr als die H&auml;lfte (52 Prozent) aller befragten Abiturienten und immerhin 43 Prozent der Studierenden sind der Meinung, dass Kinder aus Arbeiterfamilien in ihren Chancen auf ein Stipendium benachteiligt sind. Diese subjektiven Empfindungen werden durch die Erfolgsbilanzen bei der Bewerbung best&auml;tigt: W&auml;hrend bei Bewerbern aus Akademiker- und Selbstst&auml;ndigenhaushalten etwa jede zweite Bewerbung Erfolg hat, ist nur gut ein Drittel der Bewerber aus bildungsferneren Herkunftsfamilien und Arbeiterfamilien erfolgreich. Vor diesem Hintergrund fordern 77 Prozent der Abiturienten und 84 Prozent der Studierenden, dass neben einer Vergabe nach Noten auch andere Kriterien bei der Stipendienvergabe ber&uuml;cksichtigt werden, insbesondere die sozialen Verh&auml;ltnisse und das soziale Engagement der Studenten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bildungsklick.de\/a\/73063\/abiturienten-und-studierende-kritisieren-stipendienvergabe-in-deutschland\/%20\">Bildungsklick<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Welpenschutz f&uuml;r den Herrn Minister<\/strong><br>\nJa, muss der Selbst-Verteidigungsminister einr&auml;umen, neue Erkenntnisse h&auml;tte der Feldj&auml;gerbericht nicht enthalten. Doch seine schiere Existenz sei f&uuml;r ihn, den Unerfahrenen, Anlass gewesen, den Luftschlag noch einmal zu hinterfragen. Und auch die Loyalit&auml;t seiner beiden Mitarbeiter, auf deren Rat er sich offensichtlich nicht verlassen k&ouml;nne. Schlie&szlig;lich st&uuml;nde &ldquo;au&szlig;er Frage, dass der Angriff nicht h&auml;tte erfolgen m&uuml;ssen, ja nicht h&auml;tte erfolgen d&uuml;rfen&rdquo;.<br>\nVier Stunden dauert die Befragung, als Guttenberg, der als Minister angetreten ist, um Klartext zu reden, g&auml;nzlich ins Schwurbeln ger&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/2572455_Untersuchungsausschuss-Welpenschutz-fuer-den-Herrn-Minister.html%20\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>SPD will Gegen&uuml;berstellung in Kundus-Ausschuss<\/strong><br>\nDie SPD will im Untersuchungsausschuss zur Kundus-Aff&auml;re eine Gegen&uuml;berstellung von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg mit seinen ehemaligen Spitzenberatern erzwingen.\n<p>Anzeige<br>\nWegen widerspr&uuml;chlicher Aussagen soll der CSU-Politiker direkt mit seinem ehemaligen Staatssekret&auml;r Peter Wichert und dem fr&uuml;heren Bundeswehr-Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan konfrontiert werden. Es bestehe der Verdacht, dass der Minister &laquo;das Parlament, die &Ouml;ffentlichkeit bel&uuml;gt&raquo;, begr&uuml;ndete SPD-Obmann Rainer Arnold den Vorsto&szlig; am Donnerstagabend nach der Vernehmung Guttenbergs im Ausschuss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/newsticker\/2010\/4\/23\/iptc-bdt-20100423-34-24608794xml%20\">Zeit Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Georg Schramm &uuml;ber die Situation in Afghanistan <\/strong><br>\n&ldquo;Neues aus der Anstalt&rdquo; vom 13.04.2010<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=9YUDvAnoM7I\">YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter anderem zu folgenden Themen: N&auml;chste Immobilienblase auf Staatskosten; Obama fordert die Wall Street heraus; Generalstreik legt Griechenland lahm; &Auml;rzten und Apothekern drohen Strafverfahren; &ldquo;Stuttgart 21&rdquo; droht Fehlstart; Gregor Gysi: &raquo;Wir wollen nicht kopflos raus. Sie sind kopflos rein&laquo;; Runder Tisch zu Kindesmissbrauch; wenn die Eltern nicht zahlen k&ouml;nnen, jobben die Studierenden; Studie &ldquo;Studienfinanzierung 2010&rdquo;;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5310\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-5310","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5310","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5310"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5310\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5317,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5310\/revisions\/5317"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5310"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5310"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5310"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}