{"id":53109,"date":"2019-07-06T11:45:22","date_gmt":"2019-07-06T09:45:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53109"},"modified":"2026-01-27T11:32:34","modified_gmt":"2026-01-27T10:32:34","slug":"studie-zuwanderung-erfolgt-stark-in-arme-stadtviertel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53109","title":{"rendered":"Studie: Zuwanderung erfolgt stark in arme Stadtviertel"},"content":{"rendered":"<p>Das <a href=\"https:\/\/wzb.eu\/de\/pressemitteilung\/zuwanderung-vor-allem-in-arme-stadtviertel\">Untersuchungsergebnis<\/a> ist eindeutig: Zwischen 2014 und 2017 ist Zuwanderung in Deutschland zum gro&szlig;en Teil in jene Stadtviertel erfolgt, wo arme Menschen leben. Das hat <strong><a href=\"https:\/\/www.wzb.eu\/de\/personen\/marcel-helbig\">Marcel Helbig<\/a><\/strong> vom Wissenschaftszentrum Berlin f&uuml;r Sozialforschung herausgefunden. Und dieses Ergebnis &ndash; auch wenn vorhersehbar &ndash; hat Sprengkraft, denn: Die in manchen Vierteln ohnehin bereits vorhandene soziale Spaltung nimmt noch weiter zu. &bdquo;In einigen St&auml;dten&ldquo;, sagt der Soziologe, &bdquo;sehen wir sogar Armutsquoten bei Kindern von &uuml;ber 70 Prozent.&ldquo; Und Helbig weiter: &bdquo;Insgesamt sind die Entwicklungsbedingungen in Gebieten, wo sich viele Arme ballen, schlechter.&ldquo; Obwohl hier ein brandgef&auml;hrlicher sozialer Konflikt droht, haben Medien die Studie, wie Helbig berichtet, bisher nahezu komplett ignoriert. Von <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Herr Helbig, Sie haben in einer aktuellen Studie aufgezeigt, dass Zuwanderung vor allem in arme Stadtviertel erfolgt. War das Untersuchungsergebnis f&uuml;r Sie &uuml;berraschend?<\/strong><\/p><p>Dass Untersuchungsergebnis war insgesamt wenig &uuml;berraschend, da die Zuwanderung in die armen Stadtviertel grundlegenden Marktmechanismen folgt. Da, wo die Armen wohnen, ist Wohnraum g&uuml;nstig und f&uuml;r Zuwanderer leistbar. Immerhin sind die Zuwanderer im Allgemeinen auch nur &bdquo;Arme&ldquo; ohne deutschen Pass. Was &uuml;berraschte ist, dass wir den Zusammenhang von  Zuwanderung in arme Stadtviertel nicht &uuml;berall finden. <\/p><p><strong>Kurz: Wie sind Sie denn f&uuml;r Ihre Untersuchung vorgegangen? Wie viele St&auml;dte haben Sie untersucht? <\/strong><\/p><p>Wir haben Daten zu 3700 Stadtteilen in 86 deutschen St&auml;dten dahingehend ausgewertet, wie die soziale Lage des Stadtteils (gemessen an den SGB-II-Quoten) im Jahr 2014 mit der Zuwanderung der Jahre 2014 bis 2017 zusammenh&auml;ngen.<\/p><p><strong>Worauf haben Sie noch geachtet?<\/strong><\/p><p>Wir haben dar&uuml;ber hinaus geschaut, warum wir in vielen St&auml;dten einen starken Zusammenhang zwischen Zuwanderung und sozialer Lage der Stadtteile sehen, in anderen St&auml;dten aber keinen Zusammenhang nachweisen k&ouml;nnen. Die ausschlaggebenden Stadtcharakteristika waren Leerstand und Steuereinnahmen. In den St&auml;dten mit hohem Leerstand lief die Zuwanderung stark sozial selektiv ab, in St&auml;dten mit niedrigem Leerstand nicht. Dies deutet darauf hin, dass die Zuwanderung in St&auml;dten mit hohem Leerstand schlichtweg dorthin erfolgte, wo viel Platz war. Denn gerade in den sozial benachteiligten Gebieten ist hoher Leerstand zu erwarten. In den wirtschaftlich starken St&auml;dten und den Metropolen geschah die Zuwanderung kaum nach sozialen Grenzen. Zum einen gibt es hier insgesamt weniger Leerstand, zum anderen hatten diese St&auml;dte eher die M&ouml;glichkeit,  wohnungsbaupolitisch einzugreifen.<\/p><p><strong>Gibt es Unterschiede zwischen St&auml;dten in Ost- und Westdeutschland? <\/strong><\/p><p>Im Osten sehen wir fast &uuml;berall eine starke Zuwanderung in die benachteiligten Gebiete. Dies unterscheidet die ostdeutschen St&auml;dte aber nicht von den St&auml;dten des Ruhrgebiets und vielen St&auml;dten in Norddeutschland. Auch hier gibt es teilweise hohe Leerst&auml;nde in den sozial benachteiligten Gebieten, in die viele Ausl&auml;nder zuwanderten. Insgesamt sehen wir bei der wohnr&auml;umlichen Integration von Zuwanderern nicht nur Ost-West-Unterschiede, sondern immer mehr Nord-S&uuml;d-Unterschiede. Gerade die St&auml;dte, in denen sich Armut in einigen Stadtvierteln bereits stark verfestigt hatte, kommt die Aufnahme von vielen Zuwanderern hinzu. Dies f&uuml;hrt auch dazu, dass gerade die finanziell wenig handlungsf&auml;higen Kommunen die gr&ouml;&szlig;ten Integrationsaufgaben an den sozialen R&auml;ndern der St&auml;dte zu tragen haben.<\/p><p><strong>Was sind aus Ihrer Sicht die Gr&uuml;nde daf&uuml;r, dass Zuwanderung so stark in arme Stadtviertel erfolgt?<\/strong><\/p><p>Als erstes sind eindeutig die Marktmechanismen des Wohnungsmarktes zu nennen. Auch wenn viele St&auml;dte gerne die Zuwanderungslast &bdquo;fairer&ldquo; &uuml;ber die Stadt verteilt h&auml;tten, haben es die meisten nicht geschafft. F&uuml;r die Transferleistungsbezieher bleiben in vielen St&auml;dten nur Wohnungen in den sozial benachteiligten Gebieten. Denn nur hier entsprechen die Mietkosten den Kosten der Unterkunft (KdU), die der Staat bereit ist, f&uuml;r Transferleistungsbezieher zu zahlen. Dieser Mechanismus hat allerdings vor der Zuwanderung von 2014-2017 dazu gef&uuml;hrt, dass sich immer mehr Transferleistungsbezieher in bestimmten Gebieten geballt haben. Wenn f&uuml;r die Zuwanderer nun andere Regeln auf dem Wohnungsmarkt gelten w&uuml;rden, dann w&auml;re dies f&uuml;r den sozialen Frieden nicht f&ouml;rderlich gewesen. Das Kernproblem, das durch die verst&auml;rkte Zuwanderung noch einmal offensichtlich geworden ist, ist die  zunehmende soziale Spaltung der deutschen St&auml;dte.<\/p><p><strong>Wie &auml;u&szlig;ert sich diese konkret?<\/strong><\/p><p>Wir beobachten in vielen deutschen St&auml;dten, vor allem aber im Osten, dass die ungleiche Verteilung von Armen in den Quartieren zunimmt. In der Quintessenz kommt es zu einer starken Ballung von Armen in einem Teil der Stadtviertel, w&auml;hrend in anderen Vierteln fast keine armen Personen mehr leben. Die positive wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland ist in den sozial benachteiligten Vierteln nicht angekommen. Die SGB-II-Quoten sind hier trotz brummender Wirtschaft und Arbeitsmarkt auf dem gleichen Niveau wie 2006. Die Zusammensetzung der SGB-II-Empf&auml;nger sollte seitdem aber eher ung&uuml;nstiger geworden sein. W&auml;hrend 2006 auch noch viele Facharbeiter auf den Transferleistungsbezug angewiesen waren, sind diese heute weniger in der Gruppe zu finden. Besonders dramatisch &auml;u&szlig;ert sich die Ballung von Armut bei der Gruppe von Kindern. Es gibt mittlerweile in einer Vielzahl von St&auml;dten Viertel, in denen mehr als 50 Prozent aller Kinder in Familien mit SGB-II-Bezug leben. In einigen St&auml;dten sehen wir sogar Armutsquoten bei Kindern von &uuml;ber 70 Prozent. <\/p><p><strong>Was bedeuten Ihre Untersuchungsergebnisse f&uuml;r die soziale Spaltung in den St&auml;dten? <\/strong><\/p><p>Gemessen an  den sogenannten sozialen Segregationsindizes, mit denen  man die soziale Spaltung in St&auml;dten misst, l&auml;sst sich f&uuml;r viele ostdeutsche St&auml;dte ein sehr starker Anstieg zwischen 2014 und 2017 beobachten. Aber auch in einigen westdeutschen St&auml;dten sind die Segregationsindizes dort angestiegen, wo die Zuwanderung sozial selektiv erfolgte. In einigen s&uuml;ddeutschen St&auml;dten kam es allerdings auch zu einem R&uuml;ckgang sozialer Segregation, weil eine ausgewogenere Verteilung von Zuwanderung gelang.<\/p><p><strong>Was sind die Folgen dieser Ballung von Armen und Zuwanderern?<\/strong><\/p><p>Insgesamt sind die Entwicklungsbedingungen in Gebieten, wo sich viele Arme ballen, schlechter. Dies &auml;u&szlig;ert sich z.B. daran, dass die soziale Zusammensetzung der Schulen in diesen Vierteln deutlich ung&uuml;nstiger ist. Schule und Lehrer k&auml;mpfen hier mit deutlich gr&ouml;&szlig;eren Problemen. Mit der Integration von vielen Kindern mit Migrationshintergrund werden diese Probleme aufgrund von anf&auml;nglichen Sprachbarrieren nicht kleiner. Viele Kinder aus Migrantenfamilien haben eine hohe Bildungsmotivation und einen Aufstiegswillen. Dieser w&auml;re allerdings in weniger sozial benachteiligten Gebieten einfacher umsetzbar.<\/p><p><strong>Wie war denn das Interesse der Medien bisher f&uuml;r Ihre Studie? <\/strong><\/p><p>Bisher wurde &uuml;ber die Studie so gut wie gar nicht berichtet. Bis auf die &ldquo;Th&uuml;ringer Presse&ldquo;, die prominent berichtete, gab es keine Resonanz.<\/p><p><strong>Wie erkl&auml;ren Sie sich die geringe Resonanz? <\/strong><\/p><p>Das ist relativ schwer zu erkl&auml;ren. Wir haben vor gut einem Jahr eine Studie vorgelegt, in der wir erstmals die soziale Segregation in einer Vielzahl deutscher St&auml;dte untersuchten. Damals hatten wir allein in den ersten zwei Tagen knapp 100 Pressemeldungen. Die &ouml;ffentliche Relevanz von wissenschaftlichen Studien m&uuml;ssen andere bewerten als die Autoren. Aber in der aktuellen Studie kommen die gro&szlig;en Themen der vergangenen Jahre zusammen. Auf der einen Seite Zuwanderung, vor allem von Asylbewerbern, und auf der anderen Seite die Entwicklung des Wohnungsmarktes. Dass dann nicht berichtet wird, verwundert schon sehr. Die Pressearbeit des WZB ist im Vergleich der wissenschaftlichen Institute als herausragend zu bezeichnen und sie k&ouml;nnen davon ausgehen, dass alle relevanten Redaktionen in Deutschland &uuml;ber die Studie informiert waren. Was denken Sie, warum dann doch nicht berichtet wurde?<\/p><p><strong>Wir k&ouml;nnen die Interviewsituation f&uuml;r einen Moment umdrehen und ich beantworte Ihre Frage. Wenn Medien &uuml;ber die Studie tats&auml;chlich gut informiert wurden, dann ist das fehlende Medieninteresse gar nicht so schwer zu erkl&auml;ren. Bei bestimmten Themen sind die journalistischen Kriterien der Selektion und der Gewichtung von Nachrichten und Informationen, nach denen Medien normalerweise operieren, &ndash; und das ist das Interessante &ndash; <em>kollektiv<\/em> au&szlig;er Kraft gesetzt. Denkbar ist das Folgende: Aufgrund der Sorge, dass Ihre Studienergebnisse von Rechten missbraucht werden k&ouml;nnten, legen Journalisten lieber den Mantel des Schweigens dar&uuml;ber. Wenn dem so ist, w&auml;re das schlimm, denn: Die realen Probleme der sozialen Spaltung, an denen  die Schutzsuchenden gewiss keine Schuld tragen, werden sich durch eine ignorante Medienlandschaft nicht einfach aufl&ouml;sen. Im Gegenteil: Spannungen, die sich durch Armut ergeben, spielen wahrscheinlich rechten Demagogen erst recht in die H&auml;nde. Anders gesagt: Medien erreichen genau das Gegenteil von dem, was sie wollen. Wir sehen hier ein Beispiel daf&uuml;r, wie dysfunktional unser Mediensystem mitunter ist. <\/strong><br>\n<strong>K&ouml;nnen Sie den Ausf&uuml;hrungen zustimmen? <\/strong><\/p><p>F&uuml;r mich h&ouml;ren sich diese Ausf&uuml;hrungen durchaus nachvollziehbar an.<\/p><p><strong>Welche M&ouml;glichkeiten gibt es, um der sozialen Spaltung entgegenzuwirken? <\/strong><\/p><p>Das ist nicht einfach zu beantworten. Im Allgemeinen m&uuml;ssen die Marktmechanismen beschr&auml;nkt werden. Dies kann durch Sozialwohnungen und Belegungsrechte in &bdquo;besseren&ldquo; Wohngegenden erreicht werden. Auf der anderen Seite w&uuml;rde dadurch Wohnraum in diesen Vierteln entzogen werden. Die Folge w&auml;ren steigende Mieten f&uuml;r frei handelbaren Wohnraum. Dies w&uuml;rde wiederum die Mittelschicht sp&uuml;ren. Die zweite M&ouml;glichkeit w&auml;re es, mehr Mittelschichtsfamilien in sozial benachteiligte Gebiete zu bekommen. Bei &uuml;ber 50, oder gar, wie angef&uuml;hrt, 70 Prozent Kinderarmut in einigen Stadtvierteln werden sich dies viele Familien aber dreimal &uuml;berlegen. Um kurzfristig etwas zu tun, muss es zu einer verst&auml;rkten F&ouml;rderung dieser Stadtteile kommen. Dies kann &uuml;ber herausragende Schulausstattung in den benachteiligten Gebieten, &uuml;ber Quartiersmanagement, &uuml;ber Sozialarbeiter geschehen. Da gerade die &auml;rmeren Kommunen stark von dem Problem betroffen sind, l&auml;sst mich allerdings daran zweifeln, dass diese Ma&szlig;nahmen gerade dort ausreichend finanziert werden k&ouml;nnen. Wir d&uuml;rfen beim Problem sogenannter Brennpunktviertel die Kommunen nicht alleinlassen.<\/p><p>Titelbild: hanohiki \/ Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das <a href=\"https:\/\/wzb.eu\/de\/pressemitteilung\/zuwanderung-vor-allem-in-arme-stadtviertel\">Untersuchungsergebnis<\/a> ist eindeutig: Zwischen 2014 und 2017 ist Zuwanderung in Deutschland zum gro&szlig;en Teil in jene Stadtviertel erfolgt, wo arme Menschen leben. Das hat <strong><a href=\"https:\/\/www.wzb.eu\/de\/personen\/marcel-helbig\">Marcel Helbig<\/a><\/strong> vom Wissenschaftszentrum Berlin f&uuml;r Sozialforschung herausgefunden. Und dieses Ergebnis &ndash; auch wenn vorhersehbar &ndash; hat Sprengkraft, denn: Die in manchen Vierteln ohnehin bereits vorhandene soziale Spaltung<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53109\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[165,209,183,132],"tags":[881,2268,217,1919,1174,340],"class_list":["post-53109","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-innen-und-gesellschaftspolitik","category-interviews","category-medienkritik","category-ungleichheit-armut-reichtum","tag-armut","tag-immobilienmarkt","tag-kinderarmut","tag-lueckenpresse","tag-segregation","tag-zuwanderung"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/53109","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/13"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=53109"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/53109\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":81824,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/53109\/revisions\/81824"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=53109"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=53109"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=53109"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}