{"id":53155,"date":"2019-07-05T16:37:23","date_gmt":"2019-07-05T14:37:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53155"},"modified":"2019-07-05T16:37:23","modified_gmt":"2019-07-05T14:37:23","slug":"hinweise-des-tages-ii-401","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53155","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53155#h01\">Bei Rossmann, Rewe und Penny schuften Aushilfen &ndash; doch die schmei&szlig;en jetzt hin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53155#h02\">Filialsterben der Banken und Sparkassen beschleunigt sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53155#h03\">Ruhestand ab 63: Fr&uuml;hrente wird immer popul&auml;rer <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53155#h04\">&raquo;Angebracht w&auml;re statt einer Bef&ouml;rderung eine Entlassung&laquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53155#h05\">&bdquo;Die Lage in Venezuela ist sehr kritisch&ldquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53155#h06\">&bdquo;Da ist mehr los als beim BVB&ldquo;- Massenandrang vor der deutschen Botschaft in Prishtina<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53155#h07\">&Ouml;lriese &laquo;Total&raquo; will in ugandischem Nationalpark nach &Ouml;l bohren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53155#h08\">Brasilien: Justizminister Moro rechtfertigt sich vor Abgeordneten nach Intercept-Leaks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53155#h09\">Winnetou und die Missachtung der kulturellen Identit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53155#h10\">Troika Laundromat und Strafakte Deutsche Bank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53155#h11\">Munition liegen lassen und als Helfer wiederkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53155#h12\">Plastikm&uuml;ll: Mehr als Tausend F&auml;lle von verhedderten Haien und Rochen dokumentiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53155#h13\">Der gr&uuml;ne Biedermann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53155#h14\">Vielen Deutschen fehlt das Geld: Jeder Siebte kann sich keine Reise leisten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bei Rossmann, Rewe und Penny schuften Aushilfen &ndash; doch die schmei&szlig;en jetzt hin<\/strong><br>\nBei Rossmann, Rewe und Penny r&auml;umen Mitarbeiter eines Subunternehmens die Regale ein &ndash; unter fragw&uuml;rdigen Bedingungen. Doch nun laufen die Leute der Firma davon. Das System aus Druck und Frust scheint nicht mehr zu funktionieren. [&hellip;]<br>\nIn vielen Rossmann-L&auml;den wie auch in manchen Superm&auml;rkten von Rewe und Penny schuften Mitarbeiter eines Subunternehmens als Einr&auml;umer f&uuml;r die Regale.<br>\nDer Arbeitgeber der Einr&auml;umer hei&szlig;t Promota.de, Ro&szlig;mann und seinen S&ouml;hnen geh&ouml;rt fast die H&auml;lfte der Firmenanteile. An die 10.000 Menschen besch&auml;ftigt die Potsdamer Unternehmensgruppe. Mitarbeiter klagten dort &uuml;ber extremen Druck und schlechte Bezahlung. Der stern sprach nun mit weiteren ehemaligen Mitarbeitern und sichtete neue Unterlagen, die Einblicke in die Arbeit der Rossmann-Beteiligungsfirma in Superm&auml;rkten von Rewe und Penny in Berlin und Brandenburg gew&auml;hren.<br>\nDie Recherchen zeigen: Vielfach bestimmen Druck und H&auml;rte den Arbeitsalltag der Mitarbeiter. F&uuml;hrungskr&auml;fte werden danach pr&auml;miert, ob ihre Untergebenen beim Einr&auml;umen die Zeitvorgaben erf&uuml;llen und den festgelegten &ldquo;Zielerl&ouml;s&rdquo; schaffen. [&hellip;]<br>\nJahrelang schien es, als erduldeten viele Mitarbeiter dieses Regime des Arbeitgebers still und brav. Nun aber bekommt die Firma ein Problem: Unterlagen zeigen, dass inzwischen nicht wenige Mitarbeiter selbst Konsequenzen ziehen &ndash; und die Firma verlassen. Dem stern liegt eine deutschlandweite sogenannte Austrittsliste von Impuls One aus dem Dezember 2018 vor, f&uuml;r das ganze Bundesgebiet von Sassnitz auf R&uuml;gen bis Weilheim in Oberbayern. Etwa 530 Mitarbeiter haben der Firma w&auml;hrend dieses Monats den R&uuml;cken gekehrt. Einige waren bei Rewe oder Penny eingesetzt, viele offenbar bei Rossmann. Einige der 530 wurden entlassen, bei anderen lief der Vertrag aus &ndash; aber um die 230 Menschen k&uuml;ndigten von sich aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/news\/rossmann--rewe-und-co---warum-aushilfen-im-grossen-stil-kuendigen-8783632.html\">Stern Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Filialsterben der Banken und Sparkassen beschleunigt sich<\/strong><br>\n2018 haben deutsche Institute eine vierstellige Zahl an Gesch&auml;ftsstellen geschlossen. Und das Filialsterben wird sich noch schneller fortsetzen als bisher.<br>\nDie deutschen Banken und Sparkassen machen bei Filialschlie&szlig;ungen mehr Tempo. Im vergangenen Jahr sank die Zahl der Gesch&auml;ftsstellen um genau 2239 auf 27.887 Filialen, wie die Bundesbank am Donnerstagnachmittag mitteilte. Das ist ein Minus von 7,4 Prozent und ein deutlich st&auml;rkerer R&uuml;ckgang als in den Vorjahren. So hatten die Kreditinstitute in Deutschland 2017 rund 1900 Filialen dichtgemacht. Auch in den zehn Jahren davor sank die Filialzahl nicht so deutlich wie 2018. Der Trend hin zu weniger Filialen zeigt sich bereits seit Jahren. 2007 betrug die Zahl der Gesch&auml;ftsstellen noch rund 40.000. Reine Selbstbedienungsterminals, also Standorte nur mit Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker, bleiben in der Bundesbank-Statistik au&szlig;en vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp.handelsblatt.com\/unternehmen\/banken\/bundesbank-bericht-filialsterben-der-banken-und-sparkassen-beschleunigt-sich\/24525966.html%20\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Erinnert sei in diesem Zusammenhang auch an die fl&auml;chendeckenden Geb&uuml;hrenerh&ouml;hungen der Banken, um die Branchenprobleme in den Griff zu bekommen und unter denen vor allem die weniger wohlhabenderen Kunden st&auml;rker zu leiden haben. Lesen Sie dazu auch: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37425\">Geb&uuml;hrenerh&ouml;hungen statt Negativzinsen &ndash; die Banken w&auml;lzen ihre Branchenprobleme g&auml;nzlich unsolidarisch auf die Kleinen ab<\/a>&ldquo; oder &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40239\">Unsolidarische Kontof&uuml;hrungsgeb&uuml;hr<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ruhestand ab 63: Fr&uuml;hrente wird immer popul&auml;rer<\/strong><br>\nF&uuml;r viele ist es ein kaum erf&uuml;llbarer Traum: deutlich fr&uuml;her in Rente zu gehen, ganz ohne Abschl&auml;ge beim Altersruhegeld. Vor allem Gutverdiener haben seit einiger Zeit die M&ouml;glichkeit, sich diesen Traum zu erf&uuml;llen &ndash; billig ist es n&auml;mlich nicht. Und lange Zeit galt es als Geheimtipp, inzwischen aber wird es zunehmend bekannter und popul&auml;rer. In Deutschland &uuml;berweisen gesetzlich Versicherte &ndash; freiwillig &ndash; immer h&ouml;here Summen an die Rentenkasse, damit sie sp&auml;ter ohne finanzielle Abstriche um Jahre eher in Rente gehen k&ouml;nnen, am liebsten schon ab 63.<br>\nWie die Deutsche Rentenversicherung (DRV Bund) jetzt bekannt gab, erhielt sie 2018 rund 207 Millionen Euro als &ldquo;freiwillige Beitragszahlungen zum Ausgleich von sp&auml;teren Rentenminderungen&rdquo;. Dies sei gegen&uuml;ber 2015 eine &ldquo;Erh&ouml;hung um mehr als das Achtfache&rdquo;; damals seien es lediglich 24 Millionen Euro gewesen. Und mit erkennbarer Genugtuung f&uuml;gt Dagmar K&ouml;nig, Vorstandsvorsitzende der DRV Bund, noch hinzu: Der Anstieg der freiwillig gezahlten Beitr&auml;ge wirke sich nicht nur &ldquo;positiv auf die Finanzen der Rentenversicherung aus&rdquo;, es sei &ldquo;auch ein Zeichen f&uuml;r das hohe Vertrauen der Beitragszahler in die Sicherheit und Rentabilit&auml;t der gesetzlichen Rente.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/fruehrente-63-rentenkasse-1.4509707\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&raquo;Angebracht w&auml;re statt einer Bef&ouml;rderung eine Entlassung&laquo;<\/strong><br>\nvon Matthias H&ouml;hn, sicherheitspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag:<br>\nUrsula von der Leyen hat als Bundesministerin eine desastr&ouml;se Bilanz. Ihre Bef&ouml;rderung nach Br&uuml;ssel ist ein politischer Offenbarungseid, der das ohnehin schon angeschlagene Vertrauen in die Europ&auml;ische Union und ihre Institutionen weiter sch&auml;digt. Angebracht w&auml;re gewesen, wenn Bundeskanzlerin Merkel Frau von der Leyen wegen der Missst&auml;nde und Skandale bei der Bundeswehr entlassen h&auml;tte. F&uuml;r eine Bef&ouml;rderung nach Br&uuml;ssel allerdings spricht &uuml;berhaupt nichts.<br>\nDie Bilanz der Verteidigungsministerin k&ouml;nnte kaum schlechter ausfallen. Alle Versprechen, die sie abgegeben hat, als sie ins Amt kam, hat sie gebrochen. R&uuml;stungsprojekte sollten z&uuml;giger abgeschlossen werden und die Qualit&auml;t &ndash; also die Einsatzbereitschaft des Materials &ndash; sollte deutlich verbessert werden. Davon ist nichts zu sehen. R&uuml;stungsprojekte werden weiter um Jahre versp&auml;tet ausgeliefert und werden h&auml;ufig um Milliarden Euro teurer als dies im Bundestag zu Beginn eines Projekts versprochen wurde. Einziger Profiteuer dieses Elends ist die R&uuml;stungsindustrie, bei der seit Jahren die Sektkorken knallen. Die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler hingegen bleiben auf den Rechnungen der Bilanz von Frau von der Leyen sitzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/angebracht-waere-statt-einer-befoerderung-eine-entlassung\/?fbclid=IwAR1UMxIQ07X8sz7QKrzHo3JIty_YK3vPjLGDxofkmiwM-B6r3vjf45izTWg\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Entlassung von Bundesministerin von der Leyen fordern die NachDenkSeiten bereits seit langer Zeit. Bitte lesen Sie dazu u.a.<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42556%20\">Warum fordert eigentlich niemand Ursula von der Leyen zum R&uuml;cktritt auf?<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48444#h13\">Von der Leyen und das &ldquo;Gorch Fock&rdquo;-Debakel<\/a> (mit einer Anmerkung)<\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49796#h02\">Von der Leyen heuert Berater f&uuml;r Berateraff&auml;re an<\/a>. Doch statt der Entlassung droht nun die Bef&ouml;rderung nach Br&uuml;ssel. Das Chaos in der EU d&uuml;rfte vorprogrammiert sein.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Die Lage in Venezuela ist sehr kritisch&ldquo;<\/strong><br>\nHeinemann: Wieso h&auml;lt sich Nicolas Maduro an der Macht?<br>\nGebauer: Er h&auml;lt das venezolanische Volk in einem Zustand der Unterwerfung. Die Leute sind mit den Erfordernissen des t&auml;glichen Lebens besch&auml;ftigt: Elektrizit&auml;t, Wasser. Und mit Polizeigewalt. Er verf&uuml;gt &uuml;ber eine Art Pr&auml;torianergarde: der Geheimdienst Sebin, Nationalgarde, Milizen, die FARC. Wenn wir Venezolaner auf die Stra&szlig;e gehen, um zu demonstrieren, antworten sie uns mit Repression. (&hellip;)<br>\nHeinemann: Es gibt Kritik, weil Sie wegen Ihrer Verstrickung in den Staatsstreich gegen Hugo Chavez von April 2002 im Gef&auml;ngnis gesessen haben. Sie haben als Offizier Chavez auf die Insel La Orchila gebracht und ihn dort gefangen gehalten. Sind Sie ein lupenreiner Demokrat?<br>\nGebauer: Wir m&uuml;ssen &uuml;ber den 11. April 2002 sprechen, der mit einem Staatsstreich von Pedro Carmona Estanga endete in der Nacht des 12. April. Ich war einer der Offiziere, die Chavez bewacht haben. Seine Menschenrechte und seine k&ouml;rperliche Unversehrtheit waren garantiert. Das war mein Vergehen. Ich habe zw&ouml;lf Jahre lang im  Gef&auml;ngnis gesessen. Und seither arbeitet ich politisch in Venezuela, um zur Demokratie zur&uuml;ckzukehren. Ich bin ein Demokrat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/proteste-gegen-maduro-die-lage-in-venezuela-ist-sehr.694.de.html?dram:article_id=453077%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Die devote Interviewf&uuml;hrung von Christoph Heinemann ist inakzeptabel &ndash; von der &Uuml;bernahme des &bdquo;offiziellen&ldquo; Titels von &bdquo;&Uuml;bergangspr&auml;sident&ldquo; Juan Guaid&oacute; durch den DLF bis zur unwidersprochenen Diffamierung der deutschen LINKEN. Vor allem aber ist schwer ertr&auml;glich, wie hier einem (zugegebenen) Putschisten von 2002 eine unkritische B&uuml;hne bereitet wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Da ist mehr los als beim BVB&ldquo;- Massenandrang vor der deutschen Botschaft in Prishtina<\/strong><br>\nIn der Tat, jeden Tag sammeln sich tausende Menschen in den engen Gassen vor der deutschen Botschaft, um legal Arbeitsvisa f&uuml;r Deutschland zu erhalten. Schuld daran sind im wesentlichen zwei Dinge:<br>\n1.Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn, l&auml;sst gezielt Arbeitskr&auml;fte f&uuml;r den Gesundheits- und Pflegebereich in Kosova anwerben. Es gibt sogar in Albanisch Werbeplakate der &bdquo; Bundesagentur f&uuml;r Arbeit&ldquo; welche gezielt das Pflegepersonal in Kosova abwirbt. Als Resultat wird Kosova ohne Pfleger, Krankenschwestern und &Auml;rzte dastehen.<br>\n2.Viele Menschen in Kosova wollen das annehmen. Kosova ist das &auml;rmste Land in Europa mit der h&ouml;chsten Arbeitslosigkeit. Schuld ist im wesentlichen der Privatisierungsprozess welcher bis dato mehr als 80.000 Arbeitspl&auml;tze vernichtete. In Kosova existieren keine Arbeiterrechte. Damit sind die neuen Kolonialisten zufrieden. Kosova soll dauerhaft den Status eines Rohstoffexporteurs ( ohne Verarbeitung) eines Transitlandes, sowie eines Landes mit billigen Arbeitskr&auml;ften f&uuml;r europ&auml;isch kapitalistische Staaten abgeben.<br>\nVon der deutschen Botschaft in Prishtina wurden innerhalb eines Jahres rund 13.000 Arbeitsvisa f&uuml;r Kosovaren ausgestellt. Solchen Visa erhalten die B&uuml;rger auch von den Botschaften Kroatiens, Sloweniens und anderen L&auml;ndern. Die Zeitung &ldquo;Z&euml;ri&rdquo; schreibt: &bdquo;In Ermangelung von Arbeitspl&auml;tzen in Kosova sind junge Menschen massiv auf Europa hin ausgerichtet&ldquo; Ein Visa erh&auml;lt aber nur derjenige dessen Arbeitskraft als kapitalverwertbar eingesch&auml;tzt wird. (&hellip;)<br>\nKosova soll mit der Mafia, mit Rentnern und Kindern in Armut dahinvegetieren. Eine Alternative dazu kann nur ein Bruch mit dem neoliberal kapitalistischen System sein. Die &bdquo; Bewegung f&uuml;r Selbstbestimmung&ldquo; VV in Kosova hat ein linkssozialdemokratisches Programm mit vielen konkreten sozialpolitischen Forderungen. F&uuml;r diese Forderungen gilt es zu k&auml;mpfen. Gleichzeitig muss VV noch weiter nach links. Die Lage ist dramatisch, nur mit massivem Widerstand der Arbeiter, Bauern und Studenten haben die Menschen in Kosova und auf dem gesamten Balkan eine Perspektive. Ziel muss eine demokratisch sozialistische Gesellschaft sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/scharf-links.de\/44.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=70110&amp;tx_ttnews[backPid]=56&amp;cHash=32e519cc7c\">scharf-links<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43265#h08\">Spahn will Personalmangel mit ausl&auml;ndischen Pflegekr&auml;ften l&ouml;sen<\/a>&rdquo; und &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26058\">Knebelvertr&auml;ge binden ausl&auml;ndische Pflegekr&auml;fte an besonders &uuml;ble Arbeitgeber<\/a>&rdquo;.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das ist die gro&szlig;artige EU mit ihren gro&szlig;artigen Werten, die S&uuml;dosteuropa, unbenommen, ob die betroffenen L&auml;nder in der EU sind oder nicht, als Reservoir f&uuml;r billige Arbeitskr&auml;fte betrachtet. Die Situation in Bulgarien und Rum&auml;nien ist nicht anders, auch dort wandern massiv junge und gut ausgebildete Menschen aus mit fatalen Folgen f&uuml;r die &ouml;ffentlichen Gesundheitssysteme und die Rentenversicherung. Und es ist genau so, wie immer bef&uuml;rchtet, anstatt die Situation im Pflegebereich in Deutschland zu verbessern etwa durch h&ouml;here L&ouml;hne und bessere Arbeitsbedingungen rekrutiert man lieber billige und willige Arbeitskr&auml;fte im Kosovo. Das darf man durchaus als Neo-Kolonialismus bezeichnen. So geht die Forderung der Linksliberalen nach offenen Grenzen Hand in Hand mit der gleichen Forderung der Neoliberalen. Von den Gr&uuml;nen, als gl&uuml;hende &ldquo;Europafreunde&rdquo;, h&ouml;rt man dazu, wie nicht anders erwartet, kein Sterbenswort.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&Ouml;lriese &laquo;Total&raquo; will in ugandischem Nationalpark nach &Ouml;l bohren<\/strong><br>\n&laquo;Total&raquo; will 400 &Ouml;lquellen in einem gesch&uuml;tzten ugandischen Nationalpark erschliessen &ndash; und die gr&ouml;sste &Ouml;lpipeline der Welt bauen.<br>\nDer franz&ouml;sische &Ouml;lriese &laquo;Total&raquo; hat grosse Pl&auml;ne: In einem ugandischen Nationalpark will er auf insgesamt sechs Feldern 400 &Ouml;lquellen erschliessen. Das &Ouml;l soll mit Hilfe einer neuen Pipeline transportiert werden &ndash; es w&auml;re die gr&ouml;sste der Welt. Gem&auml;ss franz&ouml;sischen Medien werde die lokale Bev&ouml;lkerung vertrieben. Nichtregierungs-Organisationen erw&auml;gen, eine Beschwerde einzureichen.<br>\nSeit einigen Monaten nimmt die Kritik am &Ouml;lriesen &laquo;Total&raquo; zu. Nichtregierungsorganisationen und 14 franz&ouml;sische B&uuml;rgermeister kritisierten das Unternehmen f&uuml;r seine Unt&auml;tigkeit bei der Reduzierung von Treibhausgasen und sprachen von einer mangelnden Bereitschaft, die Unternehmensziele so zu entwickeln, dass das Ziel von einem Temperaturanstieg von maximal 2 Grad Celcius erreicht werden k&ouml;nne. Eine Konsultation blieb erfolglos, B&uuml;rgermeister und Nichtregierungs-Organisationen versendeten daraufhin ein Aufforderungsschreiben. Nun erhielt der franz&ouml;sische &Ouml;lriese erneut Post von sechs Verb&auml;nden, dieses mal aufgrund von seinen Aktivit&auml;ten in Uganda.<br>\nDer Grund ist ein &Ouml;lf&ouml;rder-Projekt, an dem &laquo;Total&raquo; zurzeit arbeitet: 400 Bohrungen auf sechs Feldern, die in einem ugandischen Nationalpark liegen. Das &Ouml;l w&uuml;rde dann mit einer ebenfalls geplanten 1445 Kilometer langen Pipeline &uuml;ber Tansania bis zum indischen Ozean transportiert.<br>\nDas Interesse von &laquo;Total&raquo; an Uganda kommt nicht von ungef&auml;hr: Uganda hat seine &Ouml;lreserven erst im Jahr 2006 gesch&auml;tzt. Sie belaufen sich auf mindestens 1,7 Milliarden Barrel, was das Land mindestens auf den 30. Platz in der internationalen Rangliste der f&ouml;rdernden L&auml;nder bringen k&ouml;nnte. Das Problem: Die ugandischen &Ouml;lvorkommen befinden sich auch im 4000 km2 grossen &laquo;Murchison Falls Nationalpark&raquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Wirtschaft\/Olriese-will-Quellen-in-ugandischem-Nationalpark-erschliessen#\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Brasilien: Justizminister Moro rechtfertigt sich vor Abgeordneten nach Intercept-Leaks<\/strong><br>\nDie Zeitung Folha de S.Paulo analysierte die Verteidigungs- und Rechtfertigungsstrategien Moros in der sieben Stunden andauernden Anh&ouml;rung. W&auml;hrend er einerseits die Echtheit der Nachrichten in Frage stellte und die Angelegenheit einen &ldquo;Fake-Skandal&rdquo; nannte, inszenierte er sich selbst als Opfer eines Hacker-Angriffs. Seine politischen Gegner w&uuml;rden beabsichtigen, ihn zu diffamieren und die Legitimit&auml;t des Prozesses gegen Lula in Abrede zu stellen.<br>\nAm Mittwoch forderten mehrere Abgeordnete der Arbeiterpartei (PT) Moro dazu auf, sein Mandat niederzulegen und Einblick in seine Telefonate und Nachrichten-Chats zu geben. Die Parlamentarier verlangten au&szlig;erdem Klarheit in der Sache der angeblich von Moro in Auftrag gegebenen Untersuchungen gegen den Intercept-Journalisten Glenn Greenwald, der den Skandal um den Ex-Richter ins Laufen gebracht hatte.<br>\nZudem stellte der Senator und Oppositionsf&uuml;hrer Randolfe Rodrigues (Rede-AP) den Antrag an Moro und seinen Kabinettskollegen, Wirtschaftsminister Paulo Guedes, zu erkl&auml;ren, ob die Regierung bereits durch die Staatliche Beh&ouml;rde zur Bek&auml;mpfung von Finanzkriminalit&auml;t (COAF) oder die Bundespolizei Ermittlungen gegen Greenwald eingeleitet habe. Wenn dem so sei, sollte die Motivation und der Zweck der Untersuchung offengelegt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2019\/07\/228494\/moro-intercept-lula-anhoerung\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Winnetou und die Missachtung der kulturellen Identit&auml;t<\/strong><br>\nIn einem Interview zieht die Philosophin und Feministin Svenja Fla&szlig;p&ouml;hler gegen die Betroffenheitsideologie und den beleidigten Opferstandpunkt zu Felde, wie er sich in alternativen, linken und feministischen Kreisen nicht erst seit heute beharrlich eingehaust hat.<br>\nFla&szlig;p&ouml;hler wirbt stattdessen f&uuml;r die intellektuelle Reflexion, die es f&uuml;r eine kritische, tabufreie Diskussion von Diskriminierung braucht &ndash; sonst verfehlt man den Witz und Grund der Sache und ertrinkt in seiner beleidigten Betroffenheit, die einen Mangel an rationaler Distanz zum Ph&auml;nomen erkennen l&auml;sst und sich mit moralisierenden Nebens&auml;chlichkeiten, bisweilen an der Grenze zum L&auml;cherlichen, aufh&auml;lt.<br>\nDie darin implizierte Kritik der Identit&auml;tspolitik lohnt eine ausf&uuml;hrlichere Analyse und theoretische Einordnung. Dabei bietet sich die aktuelle Diskussion um die Karl-May-Festspiele in Bad Segeberg als ebenso plastisches wie drastisches Beispiel an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Winnetou-und-die-Missachtung-der-kulturellen-Identitaet-4459827.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Troika Laundromat und Strafakte Deutsche Bank<\/strong><br>\nAuswertung der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage &bdquo;Juristische Auseinandersetzungen im Finanzsektor&rdquo; von Fabio De Masi und der Fraktion DIE LINKE im Bundestag.<br>\nDie Deutsche Bank war in den vergangenen Jahren an vielen Finanzskandalen beteiligt und hat daf&uuml;r hohe Strafzahlungen geleistet, insbesondere au&szlig;erhalb Deutschlands. Hierzulande verl&auml;uft die Strafverfolgung teils schleppend bzw. es fehlt ein Unternehmensstrafrecht.<br>\nDie Bundesregierung verf&uuml;gt quasi &uuml;ber keine Informationen zur &bdquo;Strafakte&ldquo; der Deutschen Bank. Kenntnis besteht neben dem Emissionshandelsbetrug nur zu jeweils einer Ermittlung im Fall Offshore-Leaks bzw. Panama Papers. Im Rahmen des Betrugs mit Emissionshandelsscheinen musste das Institut in Deutschland ca. 410 Mio. Euro zahlen. Die BaFin hat in zehn Jahren lediglich zehn rechtskr&auml;ftige Bu&szlig;geldbescheide (mit unbekanntem Umfang) gegen die Deutsche Bank erlassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/troika-laundromat-und-strafakte-deutsche-bank\/%20\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<p><strong>dazu: Undurchsichtige Transaktionen Deutsche Bank meldete mehr als 26.000 Mal Verdacht auf Geldw&auml;sche<\/strong><br>\nWenn es bei verd&auml;chtigen Transaktionen um Geldw&auml;sche gehen k&ouml;nnte, m&uuml;ssen Finanzinstitute Alarm schlagen. Die Deutsche Bank tat dies in den vergangenen zwei Jahren nach SPIEGEL-Informationen ziemlich oft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/deutsche-bank-meldet-haeufig-verdacht-auf-geldwaesche-a-1274825.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Munition liegen lassen und als Helfer wiederkommen<\/strong><br>\nEin seit Tagen w&uuml;tender Waldbrand in Mecklenburg-Vorpommern geistert aktuell durch alle Nachrichtenkan&auml;le. Zeitweise war der Geruch des gr&ouml;&szlig;ten Waldbrandes in der Geschichte des Bundeslandes bis nach Berlin wahrnehmbar. Zwischenzeitig mussten drei D&ouml;rfer evakuiert werden. Momentan sind rund 3.000 Einsatzkr&auml;fte von Feuerwehr, Polizei, Technischem Hilfswerk, Rettungsdiensten, Bundes- und Landesforst, sowie der Bundeswehr im Schichtsystem im Einsatz um die Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Neben der eher ungew&ouml;hnlichen Nutzung von 22 Wasserwerfern der Polizei fliegen Hubschrauber von Bundespolizei und Bundeswehr L&ouml;scheins&auml;tze &uuml;ber dem Waldbrandgebiet. Als gr&ouml;&szlig;tes Problem der Katastrophenschutzbeh&ouml;rden stellt sich allerdings die Munitionsbelastung des ehemaligen Truppen&uuml;bungsplatzes dar. Die Einsatzkr&auml;fte konnten &uuml;ber Tage die befestigten Wege nicht verlassen und hielten wegen Explosionsgefahr eine Sicherheitsabstand von &uuml;ber 1.000 Metern zum eigentlichen Brandort. Seit dem 02. Juli inszeniert sich die Bundeswehr verst&auml;rkt als Retter in der Not. Neben den bereits eingesetzten L&ouml;schhubschraubern wurden schwere Pionierpanzer auf Tiefladern in die Region verlegt. (&hellip;)<br>\nDabei handelt es sich bei Gro&szlig;br&auml;nden mit besondere Gefahr durch Munition oder direktes Zutun der Bundeswehr in den letzten Jahren nicht um einen Einzelfall. Bereits im August 2018 wurden die L&ouml;scharbeiten bei einem Waldbrand in Brandenburg durch explodierende Weltkriegsmunition zeitweise verunm&ouml;glicht. Noch h&auml;rter traf es im letzten Jahr eine Moorlandschaft im nieders&auml;chsischen Emsland. Durch Raketentests der Bundeswehr bei extremer Trockenheit wurde diese grob fahrl&auml;ssig in Brand gesetzt und konnte erst &uuml;ber einen Monat sp&auml;ter vollst&auml;ndig gel&ouml;scht werden. W&auml;hrend Bundeswehr und Regierung in der Frage nach einer m&ouml;glichen Vergiftung der Einsatzkr&auml;fte durch alte Uranmunition und Quecksilber eine Antwort schuldig bleiben, hat die Wehrtechnische Dienststelle 91 der Bundeswehr die Schie&szlig;&uuml;bungen im Moor seit Februar 2019 wieder aufgenommen.<br>\nDa bleibt nur zu hoffen, dass in der L&uuml;btheener-Heide nach den L&ouml;scharbeiten nicht die Bundeswehr im Zuge der aktuellen Aufr&uuml;stung f&uuml;r eine Reaktivierung des Truppen&uuml;bungsplatzes vor der T&uuml;r steht. Die Munitionsbelastung und die Kosten f&uuml;r eine Ber&auml;umung, die f&uuml;r eine zivile Nutzung n&ouml;tig gewesen w&auml;re, waren in der Colbitz-Letzlinger Heide n&ouml;rdlich von Magdeburg 2004 der Anlass um den ausgehandelten &bdquo;Heidekompromiss&ldquo; &uuml;ber Bord zu werfen. Mittlerweile befindet sich dort ein zentrales &Uuml;bungsgel&auml;nde, auf dem alle Einsatzkontingente der Bundeswehr vor ihrem Abflug den letzten Schliff bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2019\/07\/04\/munition-liegen-lassen-und-als-helfer-wiederkommen\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Plastikm&uuml;ll: Mehr als Tausend F&auml;lle von verhedderten Haien und Rochen dokumentiert<\/strong><br>\nForscher haben mehr als Tausend F&auml;lle von in Plastikm&uuml;ll verhedderten Haien und Rochen dokumentiert. Grundlage der Auswertung sind &auml;ltere Fachstudien und Twitterbeitr&auml;ge, wie die Wissenschaftler von der britischen Universit&auml;t Exeter im Fachblatt &bdquo;Endangered Species Research&ldquo; schreiben. Vermutlich sei die Zahl der tats&auml;chlich betroffenen Tiere wesentlich h&ouml;her.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/panorama\/plastikmuell-mehr-als-tausend-faelle-von-verhedderten-haien-und-rochen-dokumentiert-32806902\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der gr&uuml;ne Biedermann<\/strong><br>\nWinfried Kretschmann: &raquo;Der anst&auml;ndigste Mensch, der je in Deutschland Regierungschef wurde&laquo;<br>\nHerr Kretschmann ist ein katholischer, bodenst&auml;ndiger, schw&auml;bischer Biedermann, eine zweibeinige Inkarnation der landestypischen Sittlichkeit, die seine Landsleute mit ihrem ebenso landestypischen Humor in br&uuml;derlicher Verachtung &raquo;Schwoba-Seggl&laquo; nennen. Weil Herr Kretschmann aber auch der Herr Ministerpr&auml;sident von Baden-W&uuml;rttemberg ist, ist bei ihm alles, was ihn zu einem typisch schw&auml;bischen Ekel macht, etwas ganz Besonderes.<br>\nWinfried Kretschmann kommt aus kleinen Verh&auml;ltnissen, und das erz&auml;hlt er einem im Unterschied zu den Leuten, die aus solchen Verh&auml;ltnissen nie so recht herauskommen, ausgesprochen gerne. &raquo;Meine Eltern haben hier bei null angefangen. Sie sind aus Ostpreu&szlig;en geflohen und haben am Fu&szlig;e der Schw&auml;bischen Alb ihre zweite Heimat gefunden: in Spaichingen, wo ich am 17. Mai 1948 geboren wurde. Unser Leben war damals nicht einfach.&laquo; (winfried-kretschmann.de) Der regierende Chef des Landes winkt mit seiner bescheidenen Herkunft, um so die vielen anderen, die sein Schicksal teilen, davon in Kenntnis zu setzen, dass er einer von ihnen sei. Da ist einer, der wie sie bei null angefangen hat, jetzt das politische Kommando &uuml;ber die Geschicke im Land, also &uuml;ber sie f&uuml;hrt, aber nie vergessen hat, dass es &raquo;nicht einfach&laquo; ist, dieses Anfangsstadium hinter sich zu bringen. Die N&ouml;te und Sorgen derer, die sich Zeit ihres Lebens daran versuchen, kennt er also nicht nur, sie sind bei ihm auch in den besten H&auml;nden, weil er sie so gut kennt. Er ist ihr geborener Anwalt &ndash; geboren, weil er aus demselben Milieu wie die vielen Nullnummern kommt, die mehr oder weniger solche geblieben sind, und ihr Anwalt, weil er an den Schalthebeln der Macht sitzt und sich auch dort gut daran erinnert, wie beschwerlich der Weg nach oben in seinem Fall war, also f&uuml;r alle anderen, &uuml;ber die er regiert, immer ist: So einfach geht die Metamorphose vom Regierungschef zum Landesvater, vom Machthaber zur guten Herrschaft, mit der das Volk in seiner Gestalt beschenkt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/357777.gr%C3%BCne-der-gr%C3%BCne-biedermann.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Vielen Deutschen fehlt das Geld: Jeder Siebte kann sich keine Reise leisten<\/strong><br>\nVor allem w&auml;hrend der Sommerferien m&ouml;chte jeder gerne in den Urlaub fahren. Doch viele Menschen k&ouml;nnen sich das hierzulande nicht leisten. Vor allem f&uuml;r Alleinerziehende ist eine Reise oft unbezahlbar. Aber auch bei unseren europ&auml;ischen Nachbarn ist das Geld knapp.<br>\nSommer, Sonne, Ferienzeit &ndash; doch lange nicht f&uuml;r alle: Millionen Bundesb&uuml;rger sind so arm, dass sie sich keine Urlaubsreise leisten k&ouml;nnen. Etwa jeder Siebte konnte im vergangenen Jahr nicht einmal eine Woche weg von zuhause bezahlen, wie aus Daten des Europ&auml;ischen Statistikamts Eurostat hervorgeht. Allerdings ist der Anteil in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken.<br>\nIn vielen L&auml;ndern Europas sieht es zudem noch schlechter aus. In Deutschland sind besonders Alleinerziehende betroffen. F&uuml;r 31,1 Prozent von ihnen war im vergangenen Jahr keine Reise drin. &ldquo;Man muss sich das vor Augen f&uuml;hren: Ein Drittel aller alleinerziehenden Eltern ist nicht in der Lage, seinen Kindern einen Urlaub zu erm&ouml;glichen&rdquo;, sagte Linken-Chef Bernd Riexinger. Auch bei Alleinstehenden ist es oft knapp: Fast jeder Vierte musste seine Urlaubstage zuhause verbringen. &ldquo;Eine Urlaubsreise ist f&uuml;r viele Menschen ein unerf&uuml;llbarer Luxus&rdquo;, sagte die Sozialpolitikerin der Linken, Sabine Zimmermann. &ldquo;Nicht verreisen zu k&ouml;nnen, ist auch Ausdruck von Armut, die endlich wirksam bek&auml;mpft werden muss.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Jeder-Siebte-kann-sich-keine-Reise-leisten-article21127630.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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