{"id":5319,"date":"2010-04-26T08:55:55","date_gmt":"2010-04-26T06:55:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5319"},"modified":"2010-04-26T08:55:55","modified_gmt":"2010-04-26T06:55:55","slug":"hinweise-des-tages-1127","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5319","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Die Banken und die Krise, Griechenland in der Krise, Steuerreform, Reportage aus dem Krisenzentrum in Iowa City, Stoiber und die BayernLB, Massenprotest gegen schwarz-gelbe Atompolitik, Geheimnisverrat ist B&uuml;rgerpflicht, Die Trickkiste der Pharmalobby, Bummeln im Studium: Ein Lob der Langsamkeit, Kundus-Aff&auml;re und: Guttenberg k&uuml;ndigt weitere Kriege an, Honduras: Morde an der Tagesordnung (KR)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Die Banken und die Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Griechenland in der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Steuersenkungspl&auml;ne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Als Ingenieur arbeitslos: &ldquo;Ich bin gefrustet bis zum Anschlag&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Reportage aus dem Krisenzentrum in Iowa City: &ldquo;Armen-Lotto&rdquo; &ndash; Ziehung jeden Montag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Stoiber und die BayernLB: Der Mann, der sich nicht erinnern kann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Massenprotest gegen schwarz-gelbe Atompolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Die M&auml;r von der sicheren R&uuml;rup-Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Geheimnisverrat ist B&uuml;rgerpflicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Die Trickkiste der Pharmalobby: Wie die Industrie R&ouml;slers Einsparpl&auml;ne stoppen will<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">S&uuml;&szlig;stoff Stevia: Lebensmittelriesen starten die Zucker-Revolution<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Lassen wir ihn drau&szlig;en!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Hochschulpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Kreditverk&auml;ufe: Schutz f&uuml;rs Heim &ndash; das &ldquo;gro&szlig;e Fressen&rdquo; ist gebremst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Schlag gegen Schlecker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Kundus-Aff&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Italien: Die Zeit des Abnickens ist vorbei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Honduras: Morde an der Tagesordnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Stichwahl in Ungarn: Rechte endg&uuml;ltig mit Verfassungsmehrheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Filmtipp: THE NAVIGATORS &ndash; GESCHCHTEN VON DEN GLEISEN<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Banken und die Krise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Fricke &ndash; Die Banken m&uuml;ssen zahlen<\/strong><br>\nDie Kreditinstitute haben mehr als die H&auml;lfte des Anstiegs der Staatsschulden seit 2008 zu verantworten &ndash; bezahlen sollen andere. Das ist absurd und gesellschaftlich schwer vertr&auml;glich. Zeit f&uuml;r eine richtige Abgabe. Von Thomas Fricke.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:kolumne-fricke-die-banken-muessen-zahlen\/50104631.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Pl&auml;ne f&uuml;r Derivateregulierung: Soros gei&szlig;elt &ldquo;Lizenz zum T&ouml;ten&rdquo;<\/strong><br>\nHedge-Fonds-Legende George Soros mischt sich mit drastischen Worten ein: Kreditderivate b&ouml;ten Spekulanten Mittel, L&auml;nder und Unternehmen zu attackieren &ndash; bis zum Letzten. Der US-Investor George Soros pocht auf strikte Regeln f&uuml;r Derivate. Die Instrumente w&uuml;rden benutzt, &ldquo;um aus Luft imagin&auml;ren Wert zu schaffen&rdquo;, steckten aber voller &ldquo;versteckter Gefahren&rdquo;, schreibt Soros in einem am Freitag ver&ouml;ffentlichen Gastbeitrag in der Financial Times. &ldquo;Der Einsatz von Derivaten und anderen synthetischen Instrumenten muss reguliert werden, selbst wenn alle Akteure erfahrene Investoren sind.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/derivate\/:plaene-fuer-derivateregulierung-soros-geisselt-lizenz-zum-toeten\/50104919.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Alexander und Angela<\/strong><br>\nGoldman Sachs ist auch hierzulande einer der Hauptverursacher der Finanzkrise. Nicht nur deren Deutschland-Chef gilt als politisch gut verdrahtet&hellip;<br>\nOtmar Issing, bis 2006 Chef&ouml;konom der Europ&auml;ischen Zentralbank EZB, wurde im Krisenjahr 2007 Berater von Goldman, und die Bundeskanzlerin machte ausgerechnet ihn zum Vorsitzenden jener Kommission, die Vorschl&auml;ge zur Neuordung der Finanzm&auml;rkte machen soll. Damit er hier nicht alleine ist, schickte der neue US-Pr&auml;sident Barack Obama Philipp Murphy als US-Botschafter nach Berlin: Murphy leitete von 1992 bis 1997 die Goldman-Niederlassung Deutschland, bevor er Finanzchef in Obamas Wahlkampfteam wurde &ndash; und an der Wall Street erfolgreich Spenden eintrieb.<br>\nDibelius kritisierte im Januar 2010 in einer Rede vor der privaten Otto Beisheim Management School zwar nicht die staatliche Bankenrettung, aber die Regulierung der Branche. &raquo;Banken haben keine Verpflichtung, das Gemeinwohl zu f&ouml;rdern.&laquo; Diesen Ratschlag befolgen Angela und ihre Entourage offenbar sehr gut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/04-26\/002.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Griechenland in der Krise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Jetzt braucht Griechenland die Finanzspritze<\/strong><br>\nMonatelang hat die griechische Regierung gezaudert, weil das Land einen Gesichtsverlust und vor allem die harten Bedingungen der Geldgeber f&uuml;rchtet. Jetzt muss Athen doch um Finanzhilfen der EU-Staaten und des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IMF) bitten. &laquo;Ich habe die entsprechende Anweisung an das Finanzministerium gegeben&raquo;, sagte der griechische Ministerpr&auml;sident Giorgos Papandreou in einer Fernsehansprache an das griechische Volk. &laquo;Es ist zwingend, dass wir um die Aktivierung des Rettungsmechanismus bitten&raquo;, f&uuml;gte der Regierungschef hinzu. Die Regierung in Athen reagiert damit auf den massiven Vertrauensverlust an den Finanzm&auml;rkten. Am Donnerstag war bekanntgeworden, dass das Haushaltsdefizit 2009 mit 13,6 Prozent noch h&ouml;her ausfiel als urspr&uuml;nglich angegeben. Der Schuldenberg wuchs auf 273 Milliarden Euro &ndash; das entspricht 115 Prozent des Bruttoinlandprodukts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/international\/griechenland_geht_der_schnauf_aus_1.5527480.html?printview=true\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> In der sogenannten Tequilakrise (1994\/95) haben die USA nach Ausbruch der Krise gerade einmal zwei Monate gebraucht um Mexiko 48 Milliarden US-Dollar zur Verf&uuml;gung zu stellen. Wenn die EU nicht zu einer vertieften politischen Union bereit ist, wird sie, Wirtschaftsmacht hin oder her, nie zu der Handlungsf&auml;higkeit finden, zu der ihre globalen Wettbewerber in der Lage sind. H&auml;tte Europa fr&uuml;her gehandelt, w&auml;re es kaum zu den jetzigen Risikoaufschl&auml;gen f&uuml;r griechische Staatspapiere gekommen. Und es geht nicht nur um Griechenland. Auch die Aufschl&auml;ge f&uuml;r portugiesische, spanische und irische Anleihen stiegen an.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Deutsche &Ouml;konomen und die Griechenlandkrise<\/strong><br>\nDie Situation wird ernst: Griechenland bittet um Hilfen und Deutschland wird helfen. Doch was bezweckt die Regierung Merkel und wer profitiert vom Rettungspaket? Von Jens Berger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/2464\/deutsche-okonomen-und-die-griechenlandkrise\">Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<li><strong>Wer Athen in die Knie zwang &ndash; und wer bezahlt<\/strong><br>\nWeil die Refinanzierung auf den Finanzm&auml;rkten zu teuer geworden ist, muss Griechenland die Waffen strecken und EU-Hilfen beantragen. Nicht nur die zerr&uuml;tteten Staatsfinanzen haben das Land so weit gebracht, auch Spekulanten haben die Krise versch&auml;rft. Bezahlen muss das auch der deutsche Steuerzahler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/griechenland520.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Steuersenkungspl&auml;ne<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Steuersenkung: Keine Chance auf Selbstfinanzierung &ndash; Neue Studie des IMK<\/strong><br>\nSteuernachl&auml;sse f&uuml;r Haushalte und Unternehmen finanzieren sich nur zu einem geringen Anteil durch h&ouml;heres Wachstum selbst. K&uuml;rzt der Staat gleichzeitig Ausgaben, geht das Wachstum sogar zur&uuml;ck, zeigt eine neue Analyse des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Eine Steuersenkung zum falschen Zeitpunkt versch&auml;rft somit entweder die Konjunkturschw&auml;che oder den staatlichen Konsolidierungdruck.<br>\nHintergrund: Verringerte S&auml;tze bei Einkommen- und Gewinnsteuern haben zwar eine positive Wirkung auf Nachfrage und Produktion. Die daraus erwachsenden Zusatzeinnahmen f&uuml;r Fiskus und Sozialversicherungen k&ouml;nnen die urspr&uuml;nglichen Einnahmeausf&auml;lle aber nicht ann&auml;hernd ausgleichen. IMK-Steuerexperte Dr. Achim Truger sch&auml;tzt, dass sich eine Senkung der direkten Steuern nur zu etwa 25 Prozent selbst finanziert. Gar kein positiver Effekt bleibt &uuml;brig, wenn der Staat gleichzeitig Ausgaben k&uuml;rzt, um die Steuersenkung nicht durch h&ouml;here Verschuldung kompensieren zu m&uuml;ssen: Dann bremst die Finanzpolitik das Wirtschaftswachstum, statt es zu st&uuml;tzen.<br>\nDies ergibt sich der IMK-Studie zufolge aus den Erfahrungen mit der Steuerreform 2000, der umfangreichsten Steuersenkung der Nachkriegszeit. Das Institut hat die Finanzpolitik der Jahre 2001 bis 2005 analysiert und berechnet, wie die Steuersenkung in Kombination mit einer strikten, an den Maastricht-Kriterien ausgerichteten, Konsolidierungspolitik wirkte. Obwohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen damals ungleich besser waren als heute, ging die Kalkulation der rot-gr&uuml;nen Regierung nicht auf. Die Konsolidierungsstrategie &ldquo;scheiterte dramatisch&rdquo;, res&uuml;miert Truger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news365721\">IMK<\/a><\/li>\n<li><strong>Wer viel hat, dem wird gegeben<\/strong><br>\nMit ihrem Stufenmodell m&ouml;chte die FDP vor allem Klein- und Normalverdiener besserstellen. Dieses Versprechen l&ouml;st ihr Modell allerdings nur bedingt ein. Zwar profitieren alle Steuerzahler. Das allerdings muss bei Einnahmeausf&auml;llen von 16 Milliarden Euro f&uuml;r den Staat als Selbstverst&auml;ndlichkeit gelten.<br>\nDen gr&ouml;&szlig;ten Nutzen aber hat, wer mehr als 53.000 Euro im Jahr zu versteuern hat. Dann verlangt der Fiskus nach dem FDP-Modell 1543 Euro weniger als derzeit. Wer mit einem zu versteuernden Einkommen von 10.000 Euro auskommen muss, wird um 36 Euro beg&uuml;nstigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/2575749_FDP-Steuerbild-Wer-viel-hat-dem-wird-gegeben.html\">FR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Als Ingenieur arbeitslos: &ldquo;Ich bin gefrustet bis zum Anschlag&rdquo;<\/strong><br>\nHei&szlig; begehrt und trotzdem ohne Arbeit? Jahr f&uuml;r Jahr schaltet die Industrie in den Jammermodus, klagt &uuml;ber Fachkr&auml;ftemangel. Tats&auml;chlich suchen Tausende Ingenieure zunehmend verzweifelt einen Job. Wie passt das zusammen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/jobundberuf\/0,1518,690572,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Roger Strassburg:<\/strong> Alle Jahre wieder: Fachkr&auml;ftemangel, trotz Arbeitslosigkeit bei Fachkr&auml;ften. Dieses Gejammer hat uns vor mehreren Jahren die &ldquo;Green Card&rdquo;-Kampagne beschert. Die sog. &ldquo;Green-Card&rdquo; hat sich allerdings nicht als der gro&szlig;e Renner herausgestellt, u.a. deshalb, weil auch ausl&auml;ndische Fachkr&auml;fte die irrwitzige Vorstellung hatten, von ihrem Verdienst ihren Lebensunterhalt finanzieren zu k&ouml;nnen.<br>\nAuch das Alter ist hier ein Stichwort, denn dieses ist an sich normalerweise kein sachlicher Grund, jemanden nicht einzustellen. Doch darauf geht der Spiegel nat&uuml;rlich nicht ein &ndash; wie jedes Mal, wenn dieses Thema aufkommt.<br>\nEs ist aber beim Spiegel so, das kenne ich seit Jahren. Wenn es um Arbeitslose geht, wird selbstverst&auml;ndlich thematisiert, dass diese zu unflexibel mit ihren Forderungen seien. Wenn aber Unternehmen nicht bereit sind, jemanden wegen Alters oder Gehaltsvorstellungen anzustellen, und dann deshalb jammern, ist von mangelnder Flexibilit&auml;t seitens der Arbeitgeber nicht die Rede. Die Forderungen nach Flexibilit&auml;t gelten also nur Arbeitnehmern. Arbeitgeber sollen nach wie vor das Recht haben, sich die Rosinen auszupicken, Arbeitnehmer sollen sich dem f&uuml;gen, was Arbeitgeber wollen. Es lebe der Fr&uuml;hkapitalismus &ndash; oder gar der Feudalismus.<br>\nDeutschland strebt seit Jahrzehnten die Flexibilisierung des Arbeitsmarkts an, allerdings nur bei Arbeitnehmern. Der Spiegel denkt nat&uuml;rlich nicht dar&uuml;ber nach, ob diejenigen, die Flexibilit&auml;t fordern, selbst flexibel sind. Vielleicht stellt sich diese Frage f&uuml;r das ehemalige Sturmgesch&uuml;tz der Demokratie erst gar nicht, weil es nicht ins Weltbild des inzwischen zum St&uuml;rmer der neoliberalen Demagogie gewordenen Spiegel gar nicht passt, dass man mit einerlei Ma&szlig; misst.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Reportage aus dem Krisenzentrum in Iowa City: &ldquo;Armen-Lotto&rdquo; &ndash; Ziehung jeden Montag<\/strong><br>\nIowa City, eine Stadt im Mittleren Westen der USA: 18 Prozent der Menschen sind hier ohne Arbeit, viele sind auf Hilfe angewiesen. Der Andrang im Krisenzentrum von Iowa City ist inzwischen so gro&szlig;, dass man ein &ldquo;Armen-Lotto&rdquo; einrichten musste. Nur wer das richtige Los zieht, bekommt Hilfe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/armenlotto100.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Die Sozialstaatsdebatte zeigt, dass ein Gro&szlig;teil der Anscheinselite solche Verh&auml;ltnisse auch in Deutschland sehen will.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Stoiber und die BayernLB: Der Mann, der sich nicht erinnern kann<\/strong><br>\nStoiber wurde zweimal vor dem waghalsigen Kurs der BayernLB gewarnt. Trotzdem ignorierte er alle Hinweise auf Misswirtschaft bei der Hypo Alpe Adria.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/263\/509396\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Massenprotest gegen schwarz-gelbe Atompolitik<\/strong><br>\nWie es aussieht, hat die Bundesregierung ein neues Problem. Die Verl&auml;ngerung der AKW-Laufzeiten, die sie noch in diesem Jahr unter Dach und Fach bringen will, werden wohl nur gegen erheblichen Widerstand durchzusetzen sein. Das machten am heutigen Samstag die Demonstrationen der Anti-AKW-Bewegung deutlich, die an drei Orten nach Angaben der Veranstalter fast 150.000 Menschen auf die Stra&szlig;e brachten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/2\/147503\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die M&auml;r von der sicheren R&uuml;rup-Rente<\/strong><br>\nVersicherungsvertreter preisen die R&uuml;rup-Rente als pf&auml;ndungsgesch&uuml;tzte Altersvorsorge. Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich die Behauptung jedoch als Marketing-Trick.<br>\nKlarer k&ouml;nnen sich Beh&ouml;rden nicht ausdr&uuml;cken. In einem aktuellen Schreiben des Bundesfinanzministers (Az. IV C 3 &ndash; S 2222\/09\/10041) wird unmissverst&auml;ndlich klargestellt: R&uuml;rup-Kapital ist fast vollst&auml;ndig pf&auml;ndbar. F&uuml;r viele Kunden ein Schock &ndash; verhei&szlig;en doch die Werbebrosch&uuml;ren, mit denen Versicherungen und Vertriebler ihren Kunden diese Produkte schmackhaft machen wollen, etwas v&ouml;llig anderes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/altersvorsorge\/privatrente\/altersvorsorge-die-maer-von-der-sicheren-ruerup-rente_aid_501378.html\">FOCUS<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Geheimnisverrat ist B&uuml;rgerpflicht<\/strong><br>\nBankenrettung, B&ouml;rsenfahrplan der Bahn, Privatisierung, Public Private Partnership, Cross Border Leasing: Die Vertr&auml;ge sind geheim. Das zerst&ouml;rt die Demokratie und kommt die B&uuml;rger teuer zu stehen.<br>\nOrganisierte Geheimhaltung auf Dr&auml;ngen privater Unternehmen geh&ouml;rt zum &raquo;normalen&laquo; parlamentarischen System. Die Mehrheit der gew&auml;hlten Volksvertreter nimmt das hin, manchmal murrend. Einzelne liberale Abgeordnete sollen schon mal ihren Unmut ge&auml;u&szlig;ert haben, kurzzeitig. Linke und B&uuml;rgerinitiativen, Organisationen wie ATTAC fordern immer wieder mal die Offenlegung. Aber bisher ist es noch nicht dazu gekommen, die Geheimhaltungspraxis grunds&auml;tzlich und nachhaltig infrage zu stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/04-24\/013.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Trickkiste der Pharmalobby: Wie die Industrie R&ouml;slers Einsparpl&auml;ne stoppen will<\/strong><br>\nVersuche gab es schon viele, doch gelungen ist es nie, die st&auml;ndig steigenden Kosten der Krankenkassen f&uuml;r Arzneimittel wirksam zu begrenzen. Ob Positivliste oder Kosten-Nutzen-Analyse: Immer gelang es den Lobbyverb&auml;nden der Pharmaindustrie, gut gemeinte Initiativen zur Kostend&auml;mpfung ins Leere laufen zu lassen. Jetzt l&auml;uft die Maschinerie der Lobbyisten wieder an. Diesmal gegen die Pharmapl&auml;ne des neuen Gesundheitsministers Philipp R&ouml;sler. MONITOR blickt in die Trickkiste der Pharmalobby.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2010\/0422\/pharma.php5\">ARD Monitor (Video)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/\/sendungen\/2010\/0422\/pdf\/pharmalobby.pdf\">ARD Monitor [Text, PDF, ca. 69 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>S&uuml;&szlig;stoff Stevia: Lebensmittelriesen starten die Zucker-Revolution<\/strong><br>\nEine gigantische PR-Maschinerie l&auml;uft an: Die gro&szlig;en Lebensmittelkonzerne verdienen immer weniger mit klassischen S&uuml;&szlig;stoffen, nun kreieren sie einen neuen Absatzmarkt. Das Wundermittel hei&szlig;t Stevia, ein indianischer Zuckerersatz ohne Kalorien &ndash; die Branche hofft auf ein Milliardengesch&auml;ft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,687925,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Lassen wir ihn drau&szlig;en!<\/strong><br>\nAlles kommt wieder. Das scheint auch f&uuml;r tagesaktuelle Themen zu gelten. Heimkinder und Arbeitsunwillige waren schon einmal en vogue. Es waren die 60er Jahre und die Stimmung war pr&auml;-68. 1962 hatte der Gesetzgeber im Bundessozialhilfegesetz &sect; 73 festgelegt, wie den &bdquo;Gef&auml;hrdeten&ldquo; mittels einer speziell f&uuml;r sie erdachten &bdquo;Hilfe&ldquo; zu einer lebenswerteren Existenz zu verhelfen sei: &bdquo;Die Hilfe soll den Gef&auml;hrdeten zu einem geordneten Leben hinf&uuml;hren, insbesondere ihn an regelm&auml;&szlig;ige Arbeit und erforderlichenfalls an Se&szlig;haftigkeit gew&ouml;hnen.&ldquo; Ist er &bdquo;besonders willensschwach oder in seinem Triebleben besonders hemmungslos&ldquo; oder etwa &bdquo;verwahrlost&ldquo; und weigert sich, von sich aus ein Arbeitshaus aufzusuchen, wird er h&ouml;flich aber bestimmt aufgefordert, sich in eines zu begeben. Das &ldquo;Bewahrungsgesetz&rdquo; ist geboren.<br>\nFreiheitsentzug? Der Gesetzgeber schaut ahnungslos, w&auml;hrend das Bundesverfassungsgericht den &sect; 73 wegen Versto&szlig;es gegen Artikel 2 des Grundgesetzes f&uuml;r nichtig erkl&auml;rt. Es ist 1967, die Arbeitsh&auml;user werden abgeschafft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/community\/blogs\/pploeger\/lassen-wir-ihn-draussen\">Peter Pl&ouml;ger<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Hochschulpolitik<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Studentenvermessung 2010: Warum Studieren ein Knochenjob ist <\/strong><br>\nWie verkraften Studenten das Bachelor-Studium? Wie stark belasten sie die Studiengeb&uuml;hren? Eine neue Studie zeigt: Wer es aus kleinen Verh&auml;ltnissen an die Uni schafft, den treffen die Geb&uuml;hren hart. Die Gesamtarbeitszeit aus Hochschulstudium und Job ist allerdings betr&auml;chtlich: Im Schnitt kommt ein Student auf eine 44-Stunden-Woche. Ein knappes Drittel arbeitet sogar gut 50 Stunden f&uuml;r Job und Uni &ndash; g&auml;be es eine Studentengewerkschaft, w&auml;re die vermutlich auf den Barrikaden. Das Bild vom faulen Studenten, das in grauer Vorzeit aus anti-studentischen Ressentiments entstand, ist mehr als pass&eacute;. Zwei von drei Studenten arbeiteten neben dem Studium, um Geld zu verdienen. Jeder vierte Student geht Woche f&uuml;r Woche 17 Stunden und mehr einer Erwerbsarbeit nach, im Mittel sind es 13,5 Stunden pro Woche und damit eine Stunde mehr als noch 2006. Unter der gestiegenen Last leiden Studium und Freizeit gleicherma&szlig;en, ermittelten die Forscher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,druck-690718,00.html\">SPIEGEL<\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialerhebung.de\/pdfs\/Soz19_Haupt_Internet_A5.pdf\">Bundesministerium f&uuml;r Forschung und Bildung [PDF &ndash; 2 MB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Hessische Sparpl&auml;ne: Warnung vor &bdquo;Hungertod&ldquo; der Hochschulen<\/strong><br>\nStudenten und Unternehmer kritisieren die geplanten K&uuml;rzungen der Landesregierung. F&uuml;r die n&auml;chsten Wochen wurden Protestaktionen angek&uuml;ndigt.<br>\n[&hellip;]<br>\nDie Vereinigung der hessischen Unternehmerverb&auml;nde (VhU) bef&uuml;rchtet, dass unter den Hochschulen eine &bdquo;Zwei-Klassen-Gesellschaft&ldquo; entsteht, wenn das Land seine Etatvorstellungen durchsetzt. Die forschungsstarken Universit&auml;ten Frankfurt und Darmstadt w&uuml;rden k&uuml;nftig zur &bdquo;Bundesliga&ldquo; z&auml;hlen, allen anderen Unis und den Fachhochschulen drohe der Abstieg in<br>\ndie &bdquo;Kreisliga&ldquo;, warnt VhU-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer J&ouml;rg Feuchthofen. Es sei fraglich, ob man das Grundbudget der Hochschulen so stark wie jetzt geplant senken k&ouml;nne, &bdquo;ohne Magersucht und Hungertod zu bewirken.<br>\nDer Hochschulrat der Hochschule Rhein-Main &auml;u&szlig;erte angesichts der Steuerausf&auml;lle zwar Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Sparbem&uuml;hungen der Landesregierung. Die geforderten Einsparungen seien jedoch f&uuml;r den insgesamt zwei Milliarden Euro umfassenden Wissenschaftshaushalt eine &bdquo;unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig starke Belastung&ldquo;. Der Hochschulrat verlangte, Geld aus den Forschungs- und Bauprogrammen Loewe und Heureka in das Grundbudget umzuschichten. Die Schw&auml;chung der Lehre zugunsten von Forschung und Exzellenz sei &bdquo;unakzeptabel&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub5785324EF29440359B02AF69CB1BB8CC\/Doc~EC0818ECF5CC54AEBAB4DAE4652AAE504~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a> (!!)\n<p><em><strong>Anmerkung des NDS-Lesers J.A.:<\/strong> Wenn schon die Unternehmer (!!!) vor der Zwei-Klassen-Hochschule und dem Kaputtsparen der Universit&auml;ten warnen, m&uuml;&szlig;ten doch bei der Landesregierung alle Warnlampen angehen. Und schuld an der Situation ist im &Uuml;brigen ma&szlig;geblich die hessische SPD, die im November 2008 die Abl&ouml;sung von Koch verhindert hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bummeln im Studium: Ein Lob der Langsamkeit<\/strong><br>\nImmer mehr Studenten sehen die Universit&auml;t als Wettlaufarena. Aber auch Bummeln hat Vorteile. Im besten Fall reift dabei die Pers&ouml;nlichkeit. Dar&uuml;ber freuen sich Arbeitgeber mehr als &uuml;ber 22 Jahre alte Absolventen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub1A09F6EF89FE4FD19B3755342A3F509A\/Doc~EFCDAA6FCBAF541239B0047FFFBF79495~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a> (!)<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kreditverk&auml;ufe: Schutz f&uuml;rs Heim &ndash; das &ldquo;gro&szlig;e Fressen&rdquo; ist gebremst<\/strong><br>\nDas ist die Urangst aller Haus- oder Wohnungsk&auml;ufer: Einmal Pech im Job, K&uuml;ndigung oder Kurzarbeit, schon reicht es nicht mehr f&uuml;r die Hypothek. Wird es dann finanziell eng, kann die Immobilie im Handumdrehen verloren sein &ndash; insbesondere, wenn die Bank das notleidende Darlehen weiterverkauft. Dann bleiben oft nur Schulden zur&uuml;ck. Der Bundesgerichtshof hat jetzt mit einem Urteil zu den Kreditverk&auml;ufen an sogenannte Heuschrecken (Wagnisfinanzierungsgesellschaften) eine neue Leitlinie aufgestellt, die Hausbesitzern in Not vor allem mehr Zeit verschaffen wird, die Dinge vern&uuml;nftig zu regeln. Das Urteil zwingt die &bdquo;Heuschrecken&ldquo;, sich an die selben Rechte und Pflichten zu halten wie die Hausbanken auch. Die Entscheidung, sagte Ulrich Wiechers, Vorsitzender des 11. Senats, nicht ohne Stolz zum Urteil des BGH, zeige Wege auf, wie &bdquo;Schuldner bei Darlehensverk&auml;ufen gesch&uuml;tzt werden k&ouml;nnen&ldquo; (AZ: XI ZR 200\/09).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/immobilien\/schutz-fuers-heim-das-grosse-fressen-ist-gebremst-\/1806936.html?view=print\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Schlag gegen Schlecker<\/strong><br>\nMarburger Arbeitsgericht schiebt Lohndumpingstrategie der Drogeriekette Riegel vor. Der Richterspruch bedeute, da&szlig; Schlecker-Besch&auml;ftigte deren Filialen in XL- oder XXL-Gro&szlig;m&auml;rkte umgewandelt werden, generell keine neuen Vertr&auml;ge mit schlechteren Bedingungen unterschreiben m&uuml;ssen, so ver.di-Sekret&auml;r Joachim Haucke . Das gelte auch, wenn es sich nicht um &raquo;Modernisierungen&laquo; bereits bestehender Filialen, sondern um Neubauten handele. Schlecker versucht seit etwa einem Jahr, bestehende Filialen durch sogenannte XL- und XXL-Gro&szlig;m&auml;rkte zu ersetzen. 500 Gesch&auml;fte sollen geschlossen werden. Dabei orientiert sich das Unternehmen offensichtlich an Konkurrenten wie Rossmann oder dm, die Schlecker mit erweitertem Warensortiment und gr&ouml;&szlig;eren Verkaufsfl&auml;chen zunehmend die Kunden streitig machen. Im Grunde sei gegen diese Strategie nichts einzuwenden, sagt Achim Neumann, Schlecker-Beauftragter von ver.di, gegen&uuml;ber junge Welt. Das Problem sei, da&szlig; der Konzern dadurch versuche, tarifvertragliche Bedingungen zu unterlaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/04-26\/028.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Kundus-Aff&auml;re<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Merkel offenbart hilflose Arroganz <\/strong><br>\nWarum m&uuml;ssen deutsche Soldaten in Afghanistan sterben? &Uuml;berzeugende Antworten bietet die Regierung nicht. Stattdessen gibt sie sich selbstgerecht. Das haben die Soldaten nicht verdient. (&hellip;)<br>\nAngela Merkel hat im Bundestag den Deutschen den Krieg erkl&auml;rt. Wieder einmal ist die Kanzlerin jedoch bei dem Versuch gescheitert, &uuml;berzeugend darzulegen, weshalb in Afghanistan deutsche Soldaten sterben und weshalb deutsche Soldaten dort Zivilisten t&ouml;ten. (&hellip;)<br>\nAll diesen Perspektiven wird das Totschlagargument entgegen gehalten: Wer den R&uuml;ckzug aus Afghanistan fordert, handelt unverantwortlich. Da Merkel so argumentiert, muss sie sich fragen lassen, weshalb dann bereits heute ein Ende des Engagements auf der Londoner Konferenz fixiert worden ist, wenngleich ohne klares Datum. Schon n&auml;chstes Jahr soll die &Uuml;bergabe der rechtsstaatlichen Verantwortung an die afghanische Regierung beginnen. Unbeantwortet blieb dabei auch die Frage, ob eine Regierung, die demokratischen Ma&szlig;st&auml;ben nur halbwegs gen&uuml;gt, dort erreichbar ist. Jeder wei&szlig; doch, dass das amtierende Regime in Afghanistan bereits heute mit Taliban-nahen Gebietsf&uuml;rsten kooperiert. F&uuml;r die Zeit, wenn die Deutschen weg sind.<br>\nDer Einsatz deutscher Soldaten in diesem Land steht auf dem d&uuml;nnen Papier staatspolitischer Erkl&auml;rungen &ndash; des Bundestags wie der Vereinten Nationen. Die deutsche Politik will sich, nur ein Beispiel, partout nicht mehr daran erinnern, dass es einst die USA waren, die die Taliban im Kampf gegen die Sowjetunion unterst&uuml;tzt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/regierungserklaerung-zum-afghanistan-einsatz-merkel-offenbart-hilflose-arroganz-1560649.html\">STERN<\/a><\/li>\n<li><strong>Kundus-Aff&auml;re: Der Fall nach dem Fall<\/strong><br>\nDie Kundus-Aff&auml;re ist vorbei. Die Bundesanw&auml;lte in Karlsruhe, die den Fall so gr&uuml;ndlich gepr&uuml;ft haben wie sonst kaum jemand, stellten am Montag ihre Ermittlungen ein.Das war zwar zu erwarten, doch sensationell ist die Begr&uuml;ndung. In einer Klarheit, die keine Zweifel mehr zul&auml;sst, attestierten die Anw&auml;lte den Soldaten, dass sie &bdquo;nach gewissenhafter und immer wieder aktualisierter Pr&uuml;fung aller ihnen zum Geschehensablauf bekannten Fakten und Umst&auml;nde annehmen konnten, dass ausschlie&szlig;lich Aufst&auml;ndische vor Ort waren&ldquo;. In einem &bdquo;nichtinternationalen bewaffneten Konflikt&ldquo; wiederum d&uuml;rfe der Gegner bek&auml;mpft werden &ndash; und zwar unabh&auml;ngig davon, ob er gerade selbst angreift oder eine akute Gefahr von ihm ausgeht. Mit anderen Worten: Das Ziel des Angriffs war legitim, die Wahl der Mittel stand in einem vertretbaren Verh&auml;ltnis zum erwartbaren Erfolg. Weder verstie&szlig;en die Soldaten gegen die Vorschriften des V&ouml;lkerstrafgesetzbuches noch gegen die des Strafgesetzbuchs.<br>\nWer wann was gewusst, verheimlicht, unterschlagen hat: Das wird uns intensiv ebenso weiter besch&auml;ftigen wie der blamable Zickzackkurs des Bundesministers der Verteidigung, Karl-Theodor zu Guttenberg (milit&auml;risch angemessen, milit&auml;risch nicht angemessen &ndash; und nun wieder zur&uuml;ck?). Auch Oberst Klein muss sich immer noch des Verdachts erwehren, Fehler gemacht zu haben. Nur f&uuml;rs Prinzipielle taugt der Fall nicht mehr. Kundus markiert keine Wende in diesem Krieg, nach dem Motto: Wie aus Helfern T&auml;ter wurden. Das deutsche Parlament hat die Bundeswehr nach den Terroranschl&auml;gen vom 11. September 2001 in einen Krieg geschickt, in dem die Soldaten im Rahmen des V&ouml;lkerrechts und des Isaf-Mandats der Vereinten Nationen k&auml;mpfen d&uuml;rfen. So einfach ist die Sache und doch f&uuml;r so viele Menschen so schwer zu verstehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/der-fall-nach-dem-fall\/1805428.html?view=print\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Mein Gott, wie obrigkeitsh&ouml;rig sind wir Deutschen doch. Die Bundesanwaltschaft hat gesprochen und die Welt ist in Ordnung. Das ist die Tonlage in den meisten Medien. Dass nichts in Ordnung ist, mu&szlig; der Autor des Tagesspiegels zumindest unbewu&szlig;t geahnt haben, denn sonst h&auml;tte er nicht fein s&auml;uberlich zwischen der Ebene des V&ouml;lkerstrafgesetzbuches bzw. des Strafgesetzbuchs und noch offenen Fragen unterschieden, n&auml;mlich dem Verdacht, Oberst Klein habe Fehler gemacht. Fehler? Es steht doch wohl fest: Oberst Klein hat sich &uuml;ber Befehle hinweggesetzt, Oberst Klein hat gelogen, um den Luftschlag in Kundus durchzuf&uuml;hren. Wie kommen die Bundesanwaltschaft&nbsp; und der Journalist dazu zu glauben, dass Oberst Klein bez&uuml;glich eines drohenden Angriffs auf das deutsche Feldlager und &nbsp;bez&uuml;glich der Zivilisten bei den Tanklastz&uuml;gen die Wahrheit gesagt hat. Auf welcher Grundlage die Bundesanwaltschaft der Darstellung Oberst Kleins folgt, ist nicht zu erfahren. Sie hat es nicht einmal f&uuml;r n&ouml;tig erachtet den Endbericht des Untersuchungsausschusses zu Kundus abzuwarten, der zumindest potentiell weitere Erkanntnisse gebracht h&auml;tte. Jetzt haben wir die Situation, dass der Abschlu&szlig; einer nicht sehr gr&uuml;ndlichen Untersuchung der Bundesanwaltschaft von der CDU\/CSU zum Anla&szlig; genommen wird, auf eine rasche Beendigung des Untersuchungsausschusses zur Kundus-Aff&auml;re zu <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub0CCA23BC3D3C4C78914F85BED3B53F3C\/Doc~E023AFDF9452F40DB879D9D58847C662F~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">dr&auml;ngen<\/a>.<br>\nDas Vorhaben von CDU\/CSU ist durchsichtig. Da die leidige Aff&auml;re aus juristischer Sicht erledigt ist, m&ouml;chten die Parteien gleich den f&uuml;r Sie unangenehmen Ausschu&szlig; entsorgen. Seitens der Bundesanwaltschaft dr&auml;ngt sich der Verdacht auf, dass sie zu keiner kritischen Distanz zu den Vorg&auml;ngen f&auml;hig war oder sein wollte, dass sie sich einfach die den Standpunkt der Regierung bzw. der Milit&auml;rs zu eigen gemacht hat. Noch einmal, dass Oberst Klein mit dem Befehl zum Bombenabwurf gegen die &bdquo;Rules of Engagement&ldquo; verstie&szlig;, ist f&uuml;r die Bundesanwaltschaft ohne Belang. Hier macht die Bundesanwaltschaft aber den einen entscheidenden Fehler, denn dass er sich &uuml;ber Befehle hinwegsetzte und was die Situation vor Ort betraf log, ersch&uuml;ttert auch seine Glaubw&uuml;rdigkeit hinsichtlich der Beachtung des Paragraphs 11 des V&ouml;lkerstrafgesetzbuchs: Ein Kriegsverbrechen begeht, wer &bdquo;mit milit&auml;rischen Mitteln einen Angriff durchf&uuml;hrt und dabei als sicher erwartet, dass der Angriff die T&ouml;tung oder Verletzung von Zivilpersonen oder die Besch&auml;digung ziviler Objekte in einem Ausma&szlig; verursachen wird, das au&szlig;er Verh&auml;ltnis zu dem insgesamt erwarteten konkreten und unmittelbaren milit&auml;rischen Vorteil steht&ldquo;.<br>\nEinen Militaristen m&uuml;sste vor allem irritieren, dass es die Bundeswehr anscheinend &uuml;berhaupt nicht k&uuml;mmert, das sich dieser Oberst einfach &uuml;ber Einsatzregeln hinweggesetzt hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Guttenberg k&uuml;ndigt weitere Kriege an<\/strong><br>\nBundeswehrminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat am Samstag eine Trauerfeier f&uuml;r vier in Aghanistan get&ouml;tete Soldaten dazu genutzt, weitere deutsche Angriffskriege anzuk&uuml;ndigen. &raquo;Tod und Verwundung sind Begleiter unserer Eins&auml;tze geworden, und sie werden es auch in den n&auml;chsten Jahren sein, nicht nur in Afghanistan&laquo;, sagte er in Ingolstadt. Die deutsche Gesellschaft, die &raquo;diesen Dienst bislang allenfalls freundlich-distanziert zur Kenntnis nimmt&laquo;, m&uuml;sse umdenken. Ohne auf strategische und wirtschaftliche Ziele der USA und der BRD einzugehen, sagte der Minister, in Afghanistan gehe es um die Sicherheit aller Deutschen, dort werde &raquo;f&uuml;r jeden von uns gek&auml;mpft und gestorben.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/04-26\/053.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Italien: Die Zeit des Abnickens ist vorbei<\/strong><br>\nEs ist der H&ouml;hepunkt einer Sitzung, bei welcher der Regierungschef etwas erlebt, was ihm noch nie passiert ist: &Ouml;ffentlicher Widerspruch in der eigenen Partei. Und &uuml;bers Fernsehen schaut auch noch das ganze Land zu. Gianfranco Fini hat seine rechtskonservative &bdquo;Alleanza Nazionale&ldquo; vor gut einem Jahr mit Berlusconis &bdquo;Forza Italia&ldquo; zum &bdquo;Volk der Freiheit&ldquo; zusammengef&uuml;hrt. Aber dass in der Partei heute nur einer regiert, in &bdquo;monarchischer, c&auml;saristischer Weise&ldquo;, dass noch nicht mal ein Parteitag einberufen worden ist, das kann Fini als &bdquo;Mit-Parteigr&uuml;nder&ldquo; nicht l&auml;nger ertragen.&nbsp; Am Ende der Parteiratssitzung l&auml;sst Berlusconi sich als einziger Chef best&auml;tigen. Das mit 117 zu 12 Stimmen verabschiedete Abschlussdokument lautet in Berlusconis Zusammenfassung so: &bdquo;Entweder passt Fini sich an, oder er fliegt raus.&ldquo;<br>\nDoch Fini will das &bdquo;Volk der Freiheit&ldquo; nicht verlassen. Er will mit seiner &bdquo;politisch-kulturellen Minderheit&ldquo; &uuml;ber den k&uuml;nftigen Kurs einer rechten Partei diskutieren, &uuml;ber eine humane Behandlung von Ausl&auml;ndern, &uuml;ber einen &bdquo;Finanzf&ouml;deralismus&ldquo;, der nach bisheriger Koalitionsplanung den reichen Norden Italiens reicher und den Mezzogiorno noch &auml;rmer macht. Fini &auml;rgert sich &uuml;ber jene Privatgesetze, mit denen Berlusconi sich pers&ouml;nlich vor der Justiz rettet, die aber auch &bdquo;zur getarnten Amnestie&ldquo; f&uuml;r zehntausende von Straft&auml;tern f&uuml;hren. &bdquo;Ich bin nicht Angestellter seiner Firma. Er kann mich nicht rausschmei&szlig;en&ldquo;, hat Fini einmal gesagt. Jetzt, sagt er, sei in der Regierungspartei die &bdquo;Zeit der Einm&uuml;tigkeit vorbei. Jetzt beginnt die Konfrontation. Das ist Demokratie.&ldquo; Der Machtkampf hat begonnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/die-zeit-des-abnickens-ist-vorbei\/1808472.html?view=print\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Respekt Gianfranco Fini. Fini wird hierzulande immer noch von vielen wegen seiner Vergangenheit in der neofaschistischen, Partei Movimento Sociale Italiano, als verkappter Faschist bewertet, w&auml;hrend in Italien Fini der Weg vom Neofaschisten zum demokratischen Rechtskonservativen abgenommen wird. Nur konsequent ist Finis jetziger Versuch, sich nach rechts gegen die Lega Nord abzugrenzen und Berlusconi Servilit&auml;t gegen&uuml;ber dem eigentlichen Wahlsieger der Kommunalwahlen vorzuwerfen. &ndash; Ich wage einmal zu behaupten, dass diese &ouml;ffentliche Kritik des ansonsten eher zur&uuml;ckhaltenden Fini der Anfang vom&nbsp; Ende der &Auml;ra Berlusconi ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Honduras: Morde an der Tagesordnung<\/strong><br>\nMit Zynismus versuchen honduranische Beh&ouml;rden, die zunehmende politische Gewalt gegen Journalisten und Oppositionelle unter den Tisch zu kehren. In den vergangenen vier Monaten sind mindestens sieben Journalisten und zehn prominente Mitglieder der Nationalen Widerstandsfront (FNRP) gegen den Putsch vom 28. Juni 2009 auf offener Stra&szlig;e ermordet worden. Zuletzt fiel am 20. April der Fernsehjournalist Jorge Alberto Orellana t&ouml;dlichen Sch&uuml;ssen in seiner Heimatstadt San Pedro Sula zum Opfer. Der Sicherheitsminister des aus einer Wahlfarce hervorgangenen Regimes von Porfirio Lobo, Oscar &Aacute;lvarez, erkl&auml;rte dazu, da&szlig; der Journalist Orellana einem gew&ouml;hnlichen Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sei und riet allen Me&shy;dienvertretern &raquo;nach Einbruch der Dunkelheit besser aufzupassen&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/04-26\/008.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Stichwahl in Ungarn: Rechte endg&uuml;ltig mit Verfassungsmehrheit<\/strong><br>\nDie zweite Runde der Parlamentswahl in Ungarn hat am Sonntag den massiven Rechtsruck im Lande noch weiter verst&auml;rkt.<br>\nDer rechts-konservative Bund Junger Demokraten (FIDESZ) wird nach dem Regierungswechsel sogar mit einer verfassungs&auml;ndernden Zweidrittelmehrheit im neuen Parlament regieren k&ouml;nnen.<br>\nNach Ausz&auml;hlung von 97,4 Prozent der abgegebenen Stimmen kommen Orbans Jungdemokraten auf insgesamt 263 Mandate, teilte die Landeswahlkommission (OVB)am Sonntagabend in Budapest mit. Die Zweidrittelmehrheit im 386-sitzigen Parlament ist mit 258 Mandaten erreicht. Nach acht Jahren an der Regierung muss die Ungarische Sozialistische Partei (MSZP) in die Opposition. Bei der Stichwahl am Sonntag konnte sie nur zwei der 57 noch umk&auml;mpften Direktmandate erringen.<br>\nIhre Fraktion wird 59 Abgeordnete umfassen. Die sozialistische Vorsitzende Ildiko Lendvai und das Parteipr&auml;sidium boten am Sonntagabend ihren R&uuml;cktritt an Zwei weitere Parteien werden &uuml;berhaupt zum ersten Mal Abgeordnete in die ungarische Volksvertretung entsenden: die rechtsextreme Jobbik (Die Besseren), die eine offen antisemitische und roma-feindliche Rhetorik pflegt, wird auf 47 Sitze kommen. Die links-&ouml;kologische Partei &ldquo;Politik kann anders sein&rdquo; (LMP), die sich der Familie der europ&auml;ischen gr&uuml;nen Parteien zugeh&ouml;rig f&uuml;hlt, erh&auml;lt 16 Sitze. Au&szlig;erdem errang noch ein von der Jobbik unterst&uuml;tzter unabh&auml;ngiger Kandidat ein Mandat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/2582445_Stichwahl-in-Ungarn-Rechte-endgueltig-mit-Verfassungsmehrheit.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Filmtipp: THE NAVIGATORS &ndash; GESCHCHTEN VON DEN GLEISEN<\/strong><br>\nEngland, Mitte der neunziger Jahre. Nach der Privatisierung der staatlichen Eisenbahngesellschaft British Rail brechen f&uuml;r die Gleisarbeiter harte Zeiten an: Staatliche Sicherheit und soziale Gerechtigkeit weichen einem gnadenlosen Kapitalismus-Denken. Zahllose Arbeiter werden zur K&uuml;ndigung getrieben und m&uuml;ssen sich bei Zeitarbeits-Agenturen verdingen. Wer die haarstr&auml;ubenden Arbeitsbedingungen kritisiert, wird kurzerhand nicht mehr engagiert. Auch die Freunde und Kollegen Paul, Mick, John, Jim und Gerry sind von den Umbr&uuml;chen betroffen. Zun&auml;chst wollen sie sich nicht klein kriegen lassen. Aber es f&auml;llt ihnen immer schwerer, gegen die &ldquo;neuen Zeiten&rdquo; anzuk&auml;mpfen.<br>\nhr-Fernsehen, Montag-Nacht, 26.\/27.04.2010 um 1:10 Uhr<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/fernsehen\/sendungen\/programm_popup.jsp?key=hr-fernsehen_2010-04-27&amp;row=0\">Hessischer Rundfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Ken Loach, der alte zornige Mann des britischen Sozialkinos, schildert in seinem Spielfilm auf kritische, bedr&uuml;ckende und durchaus auch humorvoll-am&uuml;sante Weise die Folgen der britischen Bahnprivatisierung. Dialogzeilen wie &ldquo;Die Zahl der t&ouml;dlichen Unf&auml;lle muss wieder auf ein akzeptables Ma&szlig; zur&uuml;ck gehen&rdquo; lassen zusammenzucken.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Die Banken und die Krise, Griechenland in der Krise, Steuerreform, Reportage aus dem Krisenzentrum in Iowa City, Stoiber und die BayernLB, Massenprotest gegen schwarz-gelbe Atompolitik, Geheimnisverrat ist B&uuml;rgerpflicht, Die Trickkiste der Pharmalobby, Bummeln im Studium: Ein Lob der Langsamkeit, Kundus-Aff&auml;re und: Guttenberg k&uuml;ndigt weitere Kriege an, Honduras: Morde an<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5319\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-5319","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5319","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5319"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5319\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5322,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5319\/revisions\/5322"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5319"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5319"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5319"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}