{"id":53290,"date":"2019-07-11T08:43:48","date_gmt":"2019-07-11T06:43:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53290"},"modified":"2019-07-11T08:43:48","modified_gmt":"2019-07-11T06:43:48","slug":"hinweise-des-tages-3404","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53290","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53290#h01\">Kandidatin im Kreuzverh&ouml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53290#h02\">Die EU schadet Italiens Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53290#h03\">Der Wohn-Wahnsinn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53290#h04\">Digitalgesetz von Spahn ist Goldgrube f&uuml;r IT-Industrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53290#h05\">Vertr&auml;ge des Verkehrsministeriums: Alleingang ins Maut-Desaster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53290#h06\">Deutsche Bank: Chefs lassen sich Anz&uuml;ge schneidern &ndash; w&auml;hrend Tausende entlassen werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53290#h07\">Mindestlohn: Nach wie vor erhalten ihn viele Besch&auml;ftigte nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53290#h08\">Das Kabinett von Kyriakos Mitsotakis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53290#h09\">Mit dem Dollar f&uuml;hren die USA die Welt am G&auml;ngelband<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53290#h10\">Eine Milit&auml;rkoalition gegen den Iran &ndash; Das Echo von 2003<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53290#h11\">Die Ukraine und ihr Bankenskandal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53290#h12\">Regenwald und indigene Landrechte im Amazonas sichern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53290#h13\">Leben nach Terrorverfahren: Ein Jahr nach dem NSU-Prozess<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53290#h14\">Hilferuf aus dem Pressehaus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53290#h15\">RT, Sputnik banned from media freedom conference in UK<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kandidatin im Kreuzverh&ouml;r<\/strong><br>\n&ldquo;Leidenschaftlich, aber wolkig&rdquo;: Ihre Skeptiker konnte von der Leyen heute in Br&uuml;ssel noch nicht &uuml;berzeugen. Die Kandidatin f&uuml;r das EU-Spitzenamt stand drei Fraktionen Rede und Antwort.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/von-der-leyen-257.html%20\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Vor allem die live gestreamte Befragung der Gr&uuml;nen-Fraktion war eine Offenbarung. Von der Leyen und die Abgeordneten fanden buchst&auml;blich in keinem einzigen strittigen Punkt eine gemeinsame Linie. Sollten dennoch einzelne Gr&uuml;nen-Abgeordnete immer noch die Kandidatur von der Leyens mittragen, so w&auml;re dies inhaltlich nicht einmal im Ansatz zu vermitteln und ein lupenreiner Betrug am W&auml;hler.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Vestagers Glanz, Von der Leyens Elend<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen legen sich fest: Sie werden gegen Ursula Von der Leyen stimmen. Und die Liberalen? Bei der ersten &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung offenbaren sie das ganze Elend der designierten Kommissionspr&auml;sidentin.<br>\nSie sonnte sich im Glanz von Margrethe Vestager und versprach jedem, was er h&ouml;ren wollte: Bei ihrem ersten &ouml;ffentlichen Hearing im Europaparlament in Br&uuml;ssel hat sich die designierte neue EU-Kommissionspr&auml;sidentin von der Leyen sehr geschmeidig gezeigt.<br>\nDennoch mu&szlig; die amtierende deutsche Verteidigungsministerin weiter um eine Mehrheit im EU-Parlament bangen. Die Gr&uuml;nen &ndash; die sich nie gegen Manfred Weber (CSU) ausgesprochen haben &ndash; lehnen die CDU-Politikerin ab. Es ist nicht das einzige Paradox an diesem Tag.<br>\nParadox ist auch, wie sich VdL bei den Liberalen anbiederte. &bdquo;Wir sind auf der gleichen Wellenl&auml;nge, ich habe gro&szlig;en Respekt vor ihr&ldquo;, lobte sie die d&auml;nische Wettbewerbskommissarin Vestager, die sich im Poker um die Topjobs in Br&uuml;ssel nicht durchsetzen konnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/vestagers-glanz-von-der-leyens-elend\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die EU schadet Italiens Demokratie<\/strong><br>\nDie italienischen Rechtspopulisten bekommen noch mehr Zulauf, weil sich die EU im Haushaltsstreit von neoliberalen Ideen leiten l&auml;sst. Ist Italiens Lage schwierig? Gewiss. Doch ein Blick nach Japan zeigt, wie Regierung und Nationalbank die Wirtschaft erfolgreich am Laufen halten k&ouml;nnen.<br>\nDie Frontlinie im Kampf des Euro ist derzeit Italien. Dessen stellvertretender Ministerpr&auml;sident Matteo Salvini erh&auml;lt momentan politischen R&uuml;ckenwind, der seine F&auml;higkeit, der Europ&auml;ischen Union nach den Wahlen zum Europaparlament schweren Schaden zuzuf&uuml;gen, steigern k&ouml;nnte. Sowohl faszinierend wie be&auml;ngstigend ist dabei, dass die Fremdenfeindlichkeit, auf die sich Salvinis immer weiter zunehmende Autorit&auml;t st&uuml;tzt, durch die fehlerhafte Architektur der Eurozone und das dadurch bedingte Schwarzer-Peter-Spiel hervorgerufen wird.<br>\nIn ihrem j&uuml;ngsten Bericht &uuml;ber die wirtschaftlichen Ungleichgewichte, unter denen die einzelnen EU-Mitgliedstaaten leiden, wirft die Europ&auml;ische Kommission der italienischen Regierung Vers&auml;umnisse bei der Schuldenbegrenzung vor, die, so die Kommission, zu einem schwachen Einkommenswachstum f&uuml;hren. Das Z&ouml;gern der Regierung, ihr Haushaltsdefizit zu verringern, habe die Zinsen in die H&ouml;he getrieben und so die Investitionen verringert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++2b9cd616-a23b-11e9-b655-52540088cada\">Yanis Varoufakis auf Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Wohn-Wahnsinn<\/strong><br>\nEin Dach &uuml;ber dem Kopf &ndash; hierzulande eigentlich eine Selbstverst&auml;ndlichkeit. Doch f&uuml;r Gering- und sogar f&uuml;r Normalverdiener ist es inzwischen eine gro&szlig;e Herausforderung, eine bezahlbare Wohnung zu mieten oder gar zu kaufen &ndash; und das nicht nur in Ballungsgebieten.<br>\nNicht selten werden Menschen wohnungslos. Wenn sie Gl&uuml;ck haben, kommen sie f&uuml;r eine Weile in Notquartieren unter. Doch auch diese Einrichtungen platzen aus den N&auml;hten. Und soziale Vermieter, die g&uuml;nstig vermieten wollen, werden vom Fiskus abgestraft.<br>\nIrene Esmann beleuchtet die Situation der Notquartiere, trifft Arbeitgeber, die kein Personal finden, weil sich Bewerber keine Wohnung leisten k&ouml;nnen, und fragt nach, was eigentlich mit leerstehenden Pfarrh&auml;usern passiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/br-fernsehen\/programmkalender\/ausstrahlung-1812096.html\">BR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die n&auml;chste Reportage zum Wahnsinn auf dem Wohnungsmarkt. Der gr&ouml;&szlig;te Irrsinn, wer aus sozialer Intention g&uuml;nstig vermietet, der wird vom Finanzamt bestraft. Eine weitere Indikation daf&uuml;r, dass der Politik die aktuelle Situation egal ist bzw. der Markt soll es richten, was nichts anderes hei&szlig;t als das die Interessen des oberen 1 %, das ein Gro&szlig;teil der Immobilien besitzt, &uuml;ber den der B&uuml;rger steht.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Bezahlbare Mieten: Bahn will Mitarbeiter mit Wohnungen locken<\/strong><br>\nDie Deutsche Bahn sucht h&auml;nderingend neue Mitarbeiter. Dabei machen dem Konzern auch steigende Mieten zu schaffen. Die geplante L&ouml;sung: Mitarbeitern nicht nur einen Job, sondern auch Wohnungen anbieten.<br>\nAngesichts knapper Wohnungen in vielen St&auml;dten will die Deutsche Bahn neue Mitarbeiter verst&auml;rkt mit g&uuml;nstigen Unterk&uuml;nften locken. &ldquo;Bezahlbare Mieten sind f&uuml;r unsere Mitarbeiter ein gro&szlig;es Thema geworden&rdquo;, sagte Personalvorstand Martin Seiler der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo;. Der gr&ouml;&szlig;te deutsche Staatskonzern will deshalb eine &ldquo;Wohnraumoffensive&rdquo; starten, wie ein Sprecher sagte. So will das Unternehmen mehr Wohnungen f&uuml;r Besch&auml;ftigte anmieten oder durch Belegungsrechte sichern. Zudem soll auf Bahnfl&auml;chen gebaut werden.<br>\nDoch ein Immobilienkonzern wird die Bahn so schnell nicht werden. &ldquo;Uns ist klar, dass wir damit nicht morgen und &uuml;bermorgen fertig sind und alle Wohnungsprobleme l&ouml;sen k&ouml;nnen&rdquo;, bekannte Seiler. Die Bahn hat nach eigenen Angaben jedoch bemerkt, dass hohe Mieten in manchen Gro&szlig;st&auml;dten die dringend ben&ouml;tigten Bewerber abschrecken k&ouml;nnen. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/deutsche-bahn-wohnungen-101.html%20\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> In den 1990iger Jahren verkaufte die Deutsche Bahn ihre Best&auml;nde an Werkswohnungen, verschleuderte also Volksverm&ouml;gen an finanzkr&auml;ftige Investoren. Zugleich wurde der Personalabbau zur Hauptaufgabe des Personalvorstands, der sich heute darin bemerkbar macht, dass die Bahn als unzuverl&auml;ssiges Verkehrsmittel wahrgenommen wird. Wenn der Bahnvorstand nun alte Unternehmenstugenden reaktiviert ist das l&ouml;blich, wirft aber die Frage auf, warum das Management &uuml;ber Jahrzehnte alles daf&uuml;r tat, das Unternehmen &ndash; auf Gehei&szlig; der Politik &ndash; nachhaltig zu schw&auml;chen. Wer haftet daf&uuml;r? und wenn nein, warum nicht?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Digitalgesetz von Spahn ist Goldgrube f&uuml;r IT-Industrie<\/strong><br>\nDieses Gesetz dient der Wirtschafts- und nicht der Gesundheitsf&ouml;rderung. Die Beitr&auml;ge der Versicherten d&uuml;rfen nicht f&uuml;r die Wirtschaftsf&ouml;rderung missbraucht werden. Es ist dringend notwendig, bei Gesundheits-Apps die Spreu vom Weizen zu trennen, bevor sie in die Anwendung kommen. Stattdessen sollen nun f&uuml;r mindestens ein Jahr alle Angebote bezahlt werden, die in den Markt dr&auml;ngen &ndash; und zwar zu selbstgew&auml;hlten Preisen der IT-Unternehmen. Eine dauerhafte Goldgrube im schnelllebigen digitalen Zeitalter&ldquo;, erkl&auml;rt Achim Kessler, gesundheits&ouml;konomischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE und Obmann im Gesundheitsausschuss. Kessler weiter:<br>\n&bdquo;Nach Mondpreisen bei Arzneimitteln bekommen wir nun auch Mondpreise bei Digitalanwendungen. Ich fordere klare Vorgaben zur Preisgestaltung in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Ebenso wichtig ist eine gute Bewertung, welche Anwendungen den Patienten nutzen und welche sogar Schaden anrichten k&ouml;nnen. Doch im Gesetz fehlen wissenschaftliche Vorgaben, nach welchen Kriterien gepr&uuml;ft werden muss. Der Gedanke liegt nahe, dass Jens Spahn die wissenschaftliche Nutzenbewertung im Gemeinsamen Bundesausschuss ein Dorn im Auge ist. Diese Aufgabe &uuml;bernimmt ein Bundesinstitut &ndash; wohl weil diesem per Dienstanweisung oder Verordnung eine lasche Methodik diktiert werden kann. Zum Schluss wird die Versichertengemeinschaft f&uuml;r viele sinnlose Anwendungen zu &uuml;berh&ouml;hten Preisen aufkommen m&uuml;ssen. Das passt in die Strategie des Wirtschaftspolitikers Spahn, der auch bei Medizinprodukten die patientenorientierte Bewertung abschaffen will.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/digitalgesetz-von-spahn-ist-goldgrube-fuer-it-industrie\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<p><strong>dazu: Digitalisierung im Gesundheitswesen: &Auml;rzte sollen Apps verschreiben d&uuml;rfen<\/strong><br>\nGesundheits-Apps auf Rezept, digitale Patientenakten und Videosprechstunden &ndash; das Gesundheitswesen soll digitaler werden. Einen entsprechenden Entwurf beschloss das Kabinett. Kritik kommt von den Gr&uuml;nen.<br>\nMit Neuregelungen m&ouml;chte Gesundheitsminister Jens Spahn das Gesundheitswesen in Deutschland an das digitale Zeitalter anpassen. &Auml;rzte sollen zum Beispiel Geld daf&uuml;r bekommen, wenn sie Daten in digitale Patientenakten einpflegen. Das Bundeskabinett beschloss Spahns Entwurf. Das Gesetz soll im Januar 2020 in Kraft treten.<br>\nDer Entwurf sieht auch vor, dass ein Arzt k&uuml;nftig nicht mehr nur Tabletten oder Kr&uuml;cken verschreibt, sondern auch Gesundheits-Apps f&uuml;r Smartphone, Tablet und Co. Die Kosten sollen von den Krankenkassen &uuml;bernommen werden. &ldquo;Im Kern geht es darum, digitale Angebote zug&auml;nglich zu machen, die dem Patienten im Alltag helfen&rdquo;, sagte der CDU-Politiker im ARD-Morgenmagazin.<br>\nGemeint seien Gesundheits-Apps wie digitale Tageb&uuml;cher f&uuml;r Diabetiker oder Apps f&uuml;r Menschen mit Bluthochdruck. &ldquo;Die helfen dem Patienten, aber auch dem Arzt, weil er &uuml;ber den Verlauf der Erkrankung unkompliziert informiert wird&rdquo;, sagte Spahn.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/digitalisierung-gesundheitswesen-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Vertr&auml;ge des Verkehrsministeriums: Alleingang ins Maut-Desaster<\/strong><br>\nWer ist verantwortlich f&uuml;r das Desaster mit der gescheiterten Pkw-Maut? Antworten auf einen Fragenkatalog der Gr&uuml;nen zeigen, dass allein das Verkehrsministerium entschied, Vertr&auml;ge mit zwei designierten Betreiberfirmen abzuschlie&szlig;en. Das Dokument liegt dem SPIEGEL vor &ndash; und wirft kein gutes Licht auf die Abl&auml;ufe und Entscheidungen im Haus von Minister Andreas Scheuer (CSU).<br>\nDie Gr&uuml;nen und die FDP hatten Scheuer aufgefordert, Fragen zu beantworten &ndash; und ihm eine Frist gesetzt. Andernfalls drohten sie mit einem Untersuchungsausschuss. Das reichte offenbar, um Antworten aus dem Ministerium zu erzwingen. Sie sind beim Thema Vertragsabschl&uuml;sse eindeutig.<br>\n&ldquo;Eine Einbeziehung des Bundeskanzleramts ist nicht erfolgt&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Schreiben, und an anderer Stelle: &ldquo;Bei Vertragsabschluss war es nicht erforderlich, das Bundesministerium der Finanzen einzubeziehen.&rdquo;<br>\nAuf die Frage, ob andere Ressorts an der Vergabe beteiligt waren, schreibt das Ministerium: &ldquo;Im Haushalt 2018 waren Verpflichtungserm&auml;chtigungen f&uuml;r die Vertragsschl&uuml;sse Erhebung und Kontrolle ausgebracht. Damit war ersichtlich, dass eine Zuschlagerteilung in 2018 noch erfolgen soll.&rdquo; Im Klartext also: Aus dem Haushalt h&auml;tten andere Ressorts schlie&szlig;en k&ouml;nnen, dass Vertr&auml;ge geschlossen werden sollten &ndash; dass sie an einer Vergabe direkt beteiligt gewesen w&auml;ren, geht aus der Antwort aber nicht hervor.<br>\nSeit der Europ&auml;ische Gerichtshof (EuGH) die von Verkehrsminister Scheuergeplante Pkw-Maut gestoppt hat, steht der Minister schwer unter Druck. Vorw&uuml;rfe, er habe die Vertr&auml;ge vorschnell abgeschlossen, wies er zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/verkehrsminister-andreas-scheuer-schloss-mautvertraege-im-alleingang-ab-a-1276760.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Pkw-Maut: Gr&uuml;ne werfen Scheuer Aussitzen vor<\/strong><br>\nZudem verteidigt das Ministerium die Vergabe kostspieliger Auftr&auml;ge zur Kontrolle und Erhebung einer Pkw-Maut, obwohl das Verfahren vor dem EuGH noch nicht entschieden war. So &bdquo;wurden s&auml;mtliche relevante Risiken identifiziert und bewertet, die einen Einfluss auf den Projekterfolg haben k&ouml;nnten&ldquo;, hei&szlig;t es in dem Schreiben.<br>\nUnd weiter: &bdquo;Im Rahmen des Risikomanagements wurde fortlaufend auch das Risiko einer m&ouml;glichen mangelnden Konformit&auml;t zu nationalen und europ&auml;ischen Gesetzgebungen bewertet. Das Risiko wurde von den externen Experten als niedrig eingesch&auml;tzt.&ldquo; Eine herausgehobene Rolle hatte dabei der vom Ministerium beauftragte Prof. Christian Hillgruber von der Universit&auml;t Bonn.<br>\nDie Gr&uuml;nen werfen Scheuer einen fahrl&auml;ssigen Umgang mit wissenschaftlicher Expertise vor. &bdquo;Verkehrsminister Scheuer hat in seinen Antworten zugegeben, dass er sich bei der Bewertung des Risikos des Vertragsabschlusses vor dem EuGH-Urteil einzig und allein auf die Gutachten des von ihm selbst beauftragten Juristen Prof. Hillgruber verlassen hat. Bei der Vielzahl der widerspr&uuml;chlichen Gutachten zur Frage der Europarechtskonformit&auml;t h&auml;tte ein weitsichtiger Minister keine Milliarden-Vertr&auml;ge mit hohen Entsch&auml;digungszahlungen unterschrieben, sondern das Urteil des EuGH abgewartet&ldquo;, sagte der Finanzpolitiker Sven-Christian Kindler dem RND.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kn-online.de\/Nachrichten\/Politik\/Pkw-Maut-Gruene-werfen-Scheuer-Aussitzen-vor\">Kieler Nachrichten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deutsche Bank: Chefs lassen sich Anz&uuml;ge schneidern &ndash; w&auml;hrend Tausende entlassen werden<\/strong><br>\nDer Schneider bedauert &ldquo;ung&uuml;nstiges Timing&rdquo;: Am Tag der Bekanntgabe von massenhaften K&uuml;ndigungen bei der Deutschen Bank wurden einige der F&uuml;hrungskr&auml;fte in London neu eingekleidet &ndash; in edlem Tuch.<br>\nEs ist sicher nur ein Detail in den Entwicklungen um den radikalen Umbau bei der Deutschen Bank &ndash; verr&auml;t aber dennoch einiges &uuml;ber die Schieflage in manchen Bereichen des Geldhauses. Als am Montag die ersten Meldungen &uuml;ber massenhafte Entlassungen bei der Deutschen Bank bekannt wurden, warteten zahlreiche Fotografen vor dem Ableger des Konzerns in London. Neben Angestellten, die ihre pers&ouml;nlichen Gegenst&auml;nde nach drau&szlig;en trugen, lichteten sie auch zwei gut gekleidete M&auml;nner ab, die mit gro&szlig;en Taschen das Geb&auml;ude verlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/deutsche-bank-banker-bekommen-massanzuege-tausende-werden-entlassen-a-1276598.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wieder eine geradezu idealtypische Illustration der Verh&auml;ltnisse im Finanzkapitalismus. Diejenigen, die den Schlamassel zu verantworten haben, machen sich mit dem sprichw&ouml;rtlichen &bdquo;Goldenen Fallschirm&ldquo; davon.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: 26 Millionen Euro Abfindung f&uuml;r drei scheidende Banker<\/strong><br>\nDie Deutsche Bank stellt sich auch in der Vorstandsetage neu auf &ndash; drei Mitglieder verlassen das Geldhaus Ende Juli. Den Abschied vers&uuml;&szlig;t die Deutsche Bank ihren Managern &ndash; mit insgesamt 26 Millionen Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/deutsche-bank-26-millionen-euro-abfindung-fuer-drei-baenker-16276648.html\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Mindestlohn: Nach wie vor erhalten ihn viele Besch&auml;ftigte nicht<\/strong><br>\nMehr als eine Million Besch&auml;ftige, denen der Mindestlohn zugestanden h&auml;tte, bekamen im Jahr 2017 weniger als 8,84 Euro pro Stunde &ndash; Trotz Mindestlohnerh&ouml;hung hat sich die positive Lohnentwicklung in unterster Lohngruppe nicht fortgesetzt &ndash; &bdquo;Fair Pay&ldquo;-Plakette k&ouml;nnte Anreize f&uuml;r Arbeitgeber setzen<br>\nSeit gut vier Jahren gilt in Deutschland ein allgemeiner Mindestlohn &ndash; doch nach wie vor erhalten ihn viele anspruchsberechtigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht. Das zeigen neue Berechnungen auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), die bisherige Zahlen zur Nichteinhaltung des Mindestlohns f&uuml;r das Jahr 2017 &ndash; das aktuellste, f&uuml;r das entsprechende Daten vorliegen &ndash; fortschreiben. Demzufolge wurden selbst bei einer konservativen Sch&auml;tzung mindestens 1,3 Millionen Besch&auml;ftige, denen der Mindestlohn zugestanden h&auml;tte, in ihrer Hauptt&auml;tigkeit unterhalb des Mindestlohns in H&ouml;he von damals 8,84 Euro pro Stunde bezahlt. Hinzu kamen rund eine halbe Million Besch&auml;ftigte, die in einer Nebent&auml;tigkeit weniger als den Mindestlohn erhielten. &bdquo;Nach wie vor bekommen in Deutschland viele Besch&auml;ftigte nicht den Stundenlohn, der ihnen gesetzlich zusteht&ldquo;, fasst Studienautor Markus Grabka, der die neuen Zahlen gemeinsam mit Alexandra Fedorets und Carsten Schr&ouml;der berechnet hat, das zentrale Ergebnis der Studie zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.635473.de\/themen_nachrichten\/mindestlohn_nach_wie_vor_erhalten_ihn_viele_beschaeftigte_nicht.html\">DIW<\/a>\n<p><strong>dazu: DIW-Studie zum Mindestlohn 1,8 Millionen werden zu schlecht bezahlt<\/strong><br>\nAuch Jahre nach der Einf&uuml;hrung eines gesetzlichen fl&auml;chendeckenden Mindestlohns verdienen in Deutschland 1,8 Millionen Arbeitnehmer zu wenig. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des DIW.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/diw-mindestlohn-studie-101.html\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die &Uuml;berschrift ist irref&uuml;hrend. Sie suggeriert, dass lediglich etwa 1,8 Millionen Arbeitnehmer\/innen zu schlecht bezahlt werden. Selbst das DIW bezieht sich dabei lediglich auf das Nicht-Zahlen des Mindestlohns, der &ndash; anders als die &ldquo;Tagesschau&rdquo; es behauptet &ndash; eben nicht fl&auml;chendeckend ist, sondern zahlreiche &ldquo;L&ouml;cher&rdquo; enth&auml;lt. Zur Wahrheit geh&ouml;rt, dass auch viele Arbeitnehmer\/innen &uuml;ber den gesetzlichen Mindestlohn hinaus zu schlecht bezahlt werden. Und allzu oft ist das sogar noch tariflich abgesichert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das Kabinett von Kyriakos Mitsotakis<\/strong><br>\nNachdem Voutsis den Amtssitz von Pavlopoulos verlassen hatte, erhielt Mitsotakis den Regierungsauftrag und meldete seinerseits umgehend die Bildung der Regierung. Das erste Kabinett von Kyriakos Mitsotakis ist gleichzeitig das personell gr&ouml;&szlig;te seit 1974, der Metapolitevsi, also seitdem mit dem Sturz der Milit&auml;rjunta die Demokratie wiederhergestellt wurde. Unter den 51 Ministern und ministeriellen Staatssekret&auml;ren befinden sich nur f&uuml;nf Frauen. Das Mammut-Kabinett steht in diametralem Widerspruch zur Wahlkampfaussage von Mitsotakis, der ein kleines, flexibles Regierungsteam versprochen hatte, aber die Riege der Minister noch gegen&uuml;ber der Tsipras-Regierung noch vergr&ouml;&szlig;erte. [&hellip;]<br>\nHinsichtlich des Wahlversprechens von Mitsotakis, der die vertraglich mit den Kreditgebern vereinbarten Prim&auml;r&uuml;bersch&uuml;sse des Staatshaushalts vermindern will, um so Kapital f&uuml;r einen Wirtschaftsaufschwung zu generieren, gibt es bereits erste negative Reaktionen der Kreditgeber.<br>\nIn den n&auml;chsten Tagen soll, direkt nach Er&ouml;ffnung des Parlaments, ein Gesetz erlassen werden, das die Einstellung von Verwandten ersten und zweiten Grades von politischen &Auml;mtertr&auml;gern in den Staatsdienst untersagen soll. Allerdings hat, Presseberichten der Mitsotakis nahe stehenden Medien zufolge, der Premier bereits seinen Neffen, Grigoris Dimitriadis, als B&uuml;rochef des Premierministeramts auserkoren. Au&szlig;erdem sind zahlreiche der neuen Minister Verwandte ersten und zweiten Grades fr&uuml;herer Granden der Nea Dimokratia.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Das-Kabinett-von-Kyriakos-Mitsotakis-4466653.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Mit dem Dollar f&uuml;hren die USA die Welt am G&auml;ngelband<\/strong><br>\nDank ihrer Weltw&auml;hrung k&ouml;nnen die USA L&auml;nder und Konzerne zu Boykotten zwingen und ihre Vorherrschaft von andern zahlen lassen.<br>\nRed. Die Vorteile, welche der Dollar den USA bringt, werden zu wenig thematisiert. Deshalb stellen wir diesen Gastbeitrag zur Diskussion. Der Autor ist emeritierter Professor f&uuml;r Politik und Wirtschaft. Der Beitrag erschien auf der alternativen Plattform Rubikon von Jens Wernicke. In dessen Beirat lassen sich Jean Ziegler, Rainer Mausfeld und viele andere zitieren. F&uuml;r die folgende Analyse ist allein der Autor verantwortlich.<br>\nJe weiter man zur&uuml;ckblickt und die weltpolitischen Ereignisse einzuordnen versucht, desto klarer erkennt man den roten Faden, der sich durch s&auml;mtliche, beinahe epochalen US-Kriege in den letzten drei Jahrzehnten zieht. Dabei sind zwei sich erg&auml;nzende Ziele offensichtlich: Erstens die Zerschlagung von grossen Staaten wie Jugoslawien, die sich auf dem Eurasischen Korridor mit Russland verb&uuml;nden k&ouml;nnten. Und zweitens Regime Change und\/oder Zerschlagung von grossen Staaten mit bedeutenden &Ouml;lvorkommen, die zur echten Gefahr f&uuml;r die Stellung des Dollars als Weltw&auml;hrung werden k&ouml;nnten.<br>\nNie zuvor ist der Welt&ouml;ffentlichkeit so &uuml;bel aufgestossen, welchen wirkungsm&auml;chtigen Hebel der Dollar als Weltgeld f&uuml;r die einzig verbliebene Supermacht darstellt, um den Rest der Welt durch Wirtschaftssanktionen in die Knie zwingen zu k&ouml;nnen. Wenn US-Pr&auml;sident Donald Trump nun immer st&auml;rker einen Staat nach dem anderen, von Russland &uuml;ber China, Venezuela, Iran bis Mexiko, bei Androhung von Wirtschaftssanktionen, mit Z&ouml;llen &uuml;berzieht und versucht, die US-&Ouml;konomie zus&auml;tzlich &mdash; nat&uuml;rlich nur kurzfristig &mdash; anzukurbeln, dann kann er dies dank des Dollars und der kompletten Kontrolle des internationalen Banken- und Finanzsystems. Worin liegen aber die Wurzeln der Macht des Dollars, die tats&auml;chlich einen neuartigen Imperialismus hervorgerufen hat? Und was folgt daraus perspektivisch f&uuml;r eine Weltordnung ohne US-Hegemonie?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Wirtschaft\/Leitwahrung-Mit-dem-Dollar-fuhren-USA-die-Welt-am-Gangelband\">Infosperber<\/a>\n<p><strong>dazu: Die &Auml;ra der Sanktionskriege (II)<\/strong><br>\nBerlin und Br&uuml;ssel suchen nach Gegenma&szlig;nahmen gegen extraterritoriale US-Sanktionen, wie sie die Trump-Administration zunehmend verh&auml;ngt. Dabei handelt es sich um einseitig beschlossene Boykottma&szlig;nahmen, die die US-Regierung weltweit durchzusetzen versucht, um auch andere Staaten inklusive ihrer Verb&uuml;ndeten auf ihren au&szlig;enpolitischen Kurs festzulegen. Prominentestes Beispiel sind die Iransanktionen, die unter anderem das Irangesch&auml;ft deutscher Unternehmen weitgehend unm&ouml;glich gemacht haben. Extraterritoriale Sanktionen hatte Washington bereits Mitte der 1990er Jahre erstmals in Kraft gesetzt, sich dann aber mit der EU geeinigt, sie nicht gegen Firmen aus Europa einzusetzen. Dies hat die Obama-Administration ge&auml;ndert und milliardenschwere Strafen von Banken aus der EU eingetrieben. Die Trump-Administration dehnt die extraterritorialen Sanktionen nun auf Russland und Kuba aus. Regierungsberater aus Berlin schlagen nach dem Scheitern des Finanzvehikels INSTEX juristische Schritte vor US-Gerichten vor. Diskutiert werden dar&uuml;ber hinaus &ldquo;asymmetrische Gegenma&szlig;nahmen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7992\/%20\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Eine Milit&auml;rkoalition gegen den Iran &ndash; Das Echo von 2003<\/strong><br>\nGeneral Joseph Dunford, Vorsitzender des Joint Chiefs of Staff, k&uuml;ndigte am Dienstag an, eine internationale Milit&auml;rallianz zu gr&uuml;nden, die im Kontext ungekl&auml;rter Angriffe auf &Ouml;ltanker im Persischen Golf vermeintlich die kommerziellen Schifffahrtsrouten in der Region absichern soll. Angesichts der sich dramatisch zuspitzenden US-Iran-Spannungen ist die weitere Provokation Teherans das eigentliche Ziel dieser Allianz.<br>\nAm Dienstag k&uuml;ndigte das Pentagon Pl&auml;ne an, eine internationale Milit&auml;rkoalition gegen den Iran auf die Beine zu stellen, die in den strategischen Gew&auml;ssern um die Arabische Halbinsel patrouillieren und dort vermeintlich kommerzielle Schifffahrtsrouten absichern soll.<br>\n&bdquo;Aktuell arbeiten wir mit einer Reihe von L&auml;ndern zusammen, um zu sehen, ob wir eine Koalition bilden k&ouml;nnen, die die Freiheit der Schifffahrt sowohl in der Stra&szlig;e von Hormus als auch im Bab al-Mandab gew&auml;hrleisten w&uuml;rde&ldquo;, erkl&auml;rt Marine General Joseph Dunford vor wenigen Stunden in einem Statement.<br>\nDunford ist Vorsitzender des Joint Chiefs of Staff, ein Pentagon-Gremium, das die h&ouml;chsten Regierungsvertreter in Milit&auml;rfragen ber&auml;t, eine Art Pentagon-interner Thinktank mit gr&ouml;&szlig;tem Einfluss auf die Regierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2019-07-10\/eine-militaerkoalition-gegen-den-iran-das-echo-von-2003\/\">Justice Now<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Ukraine und ihr Bankenskandal<\/strong><br>\nDie Kontroversen um die Pleite der &laquo;PrivatBank&raquo; sind ein Lackmustest, wie es um die Ukraine und ihren neuen Pr&auml;sidenten steht. Wolodymyr Selenskyi k&ouml;nnte vom Oligarchen Ihor Kolomoyskyi abh&auml;ngig, oder zumindest von ihm beeinflusst sein. So mutmassen die Gegner des neuen Staatsoberhaupts, und sie haben gute Argumente: [&hellip;]<br>\nKolomoyskyi galt bereits Mitte 2018, w&auml;hrend seines selbstgew&auml;hlten Exils, als der f&uuml;nftm&auml;chtigste Ukrainer, noch vor Ministerpr&auml;sident Wolodymyr Hrojsman. Er d&uuml;rfte weiter nach oben ger&uuml;ckt sein.<br>\nDie Verbindungen zwischen Selenskyi und Kolomoyskyi wecken zu Recht Argwohn.<br>\nAndererseits hat der neue Pr&auml;sident bereits erfolglos versucht, Generalstaatsanwalt Lutsenko abzul&ouml;sen. Das Parlament legte sich jedoch quer. Selenskyi betont, keineswegs Kolomoyskyi, sondern die Interessen der Steuerzahler zu verteidigen. Es gibt keine Indizien, die dem widersprechen. Gleichwohl: Die Amts&uuml;bernahme Selenskyis ermutigt den Oligarchen zu einer Offensive. Gontarewa wagt es nicht mehr, in ihr Heimatland zur&uuml;ckzukehren. Kolomoyskyis Attacken haben vor allem die &laquo;PrivatBank&raquo; im Visier, das mit weitem Abstand gr&ouml;sste Kreditinstitut des Landes.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Die-Ukraine-und-ihr-Bankenskandal#\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Regenwald und indigene Landrechte im Amazonas sichern<\/strong><br>\n&bdquo;Die L&ouml;sung des Streits zwischen Brasilien und Deutschland, der in Fragen des Umwelt- und Klimaschutzes besteht, darf nicht zu Lasten des Regenwaldbestandes im Amazonas und der Landrechte der dort lebenden indigenen Bev&ouml;lkerung erfolgen&ldquo;, erkl&auml;rt Helin Evrim Sommer, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anl&auml;sslich des aktuellen Staatsbesuchs von Entwicklungsminister Gerd M&uuml;ller in Brasilien. Sommer weiter:<br>\n&bdquo;Brasiliens Pr&auml;sident Jair Bolsonaro hat bei Fragen des Umwelt- und Klimaschutzes den R&uuml;ckw&auml;rtsgang eingelegt und der Bergbauindustrie sowie der Land- und Viehwirtschaft Vorrang einger&auml;umt. Dies hat bereits zu einem starken Anstieg der Regenwaldrodungen im Amazonas gef&uuml;hrt. Der Erhalt des nat&uuml;rlichen Regenwaldes im Amazonas-Gebiet ist eine Schl&uuml;sselfrage f&uuml;r den Schutz des Weltklimas und ebenfalls eine zentrale Aufgabe der Entwicklungszusammenarbeit. Bolsonaro tritt die Rechte der indigenen Bev&ouml;lkerung mit F&uuml;&szlig;en, indem er sie von ihrem Land vertreibt und Brasiliens Naturressourcen dem Ausverkauf preisgibt.<br>\nBei den Gespr&auml;chen mit Bolsonaro muss M&uuml;ller deshalb klare Kante zeigen und seinen vollmundigen Ank&uuml;ndigungen zum Klimaschutz in der Entwicklungszusammenarbeit nun Taten folgen lassen. Der Erhalt und die Wiederaufforstung des Regenwaldes, sowie die Landrechte der indigenen Bev&ouml;lkerung m&uuml;ssen absolute Priorit&auml;t haben. Bei einem weiteren Raubbau im Amazonas sollten Sanktionen kein Tabu sein.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/regenwald-und-indigene-landrechte-im-amazonas-sichern\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Leben nach Terrorverfahren: Ein Jahr nach dem NSU-Prozess<\/strong><br>\nZw&ouml;lf Monate nach dem Urteil stehen Mitangeklagte aus der braunen Szene wieder mitten im Leben. Einer, der bereut hat, dagegen noch nicht [&hellip;]<br>\nMehr als f&uuml;nf Jahre hatte die Hauptverhandlung gedauert, an deren Ende die Unterst&uuml;tzer von Wohlleben und Eminger aus der braunen Szene applaudierten. Eminger war bereits die meiste Zeit w&auml;hrend des Prozesses auf freiem Fu&szlig; gewesen. Als einziger Angeklagter hatte er durchgehend geschwiegen, war gern mit gewaltverherrlichenden Motiven auf der Kleidung vor Gericht erschienen und hatte seine Nachmittage und Abende in M&uuml;nchen zur Kontaktpflege mit der &ouml;rtlichen Naziszene genutzt. Er war erst wieder inhaftiert worden, nachdem die Bundesanwaltschaft in ihrem Pl&auml;doyer &uuml;berraschend zw&ouml;lf Jahre Gef&auml;ngnis f&uuml;r ihn gefordert hatte. Eminger sei wom&ouml;glich doch ein viertes Mitglied des NSU gewesen, hie&szlig; es von Seiten der Ankl&auml;ger, die zuvor lange betont hatten, der NSU habe nach ihrer Einsch&auml;tzung nur aus drei Personen bestanden. Das Oberlandesgericht M&uuml;nchen verurteilte Eminger, der fast 14 Jahre lang das 1998 untergetauchte Trio unterst&uuml;tzt hatte, dann aber nur zu zweieinhalb Jahren Haft &ndash; er verlie&szlig; den Gerichtsaal als freier Mann. Eine Woche sp&auml;ter folgte der zu zehn Jahren verurteilte Wohlleben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/358450.leben-nach-terrorverfahren-ein-jahr-nach-dem-nsu-prozess.html%20\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Hilferuf aus dem Pressehaus<\/strong><br>\nIm Stuttgarter Pressehaus ist Feuer unterm Dach. Der neue Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer k&uuml;ndigt &ldquo;massives Sparen&rdquo; zugunsten des Digitalbereichs an, der Betriebsrat warnt davor, die gedruckte Zeitung abzuschreiben. Im Grunde geht es aber um die Frage: Wie viel Journalismus bleibt da noch &uuml;brig? [&hellip;]<br>\nDie Cash Cow war das Gedruckte, das Digitale der Kostenfaktor und die Zukunft zugleich. Die Antworten der Verleger fielen unterschiedlich aus. Die einen verkauften ihre Papierbl&auml;tter (Springer\/Holtzbrinck), um sich fortan Auto-, Immo- und Datingportalen zuzuwenden. (Stefan von Holtzbrinck etwa war &uuml;bergl&uuml;cklich, seine Partnerb&ouml;rse &ldquo;Parship&rdquo; f&uuml;r einen Sack voll Geld an die britische Beteiligungsgesellschaft Oakley Capital verkauft zu haben, welche sie 2016 an ProSiebenSat.1 f&uuml;r 100 Millionen weiter reichte. Der Verhandlungsf&uuml;hrer hie&szlig; damals Christian Wegner).<br>\nDie anderen schrumpften ihre Titel und Redaktionen, schlossen Kooperationen, gr&uuml;ndeten Netzwerke (Funke\/Madsack), um beides zu stemmen, Netz und Druck. Die dritten machten von allem ein bisschen, am liebsten aber Zuk&auml;ufe. Zu ihnen geh&ouml;rte Richard Rebmann. Die &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; sollte sein Meisterst&uuml;ck werden, wurde in Wahrheit aber ein Fass ohne Boden, das insbesondere die Banken erfreute. Sie finanzierten den Gro&szlig;teil des Kaufpreises in H&ouml;he von rund 700 Millionen Euro. Dagegen waren die &Uuml;bernahmen der &ldquo;E&szlig;linger Zeitung&rdquo; und der Kreiszeitung &ldquo;B&ouml;blinger Bote&rdquo; Peanuts.<br>\nF&uuml;r die Gesellschafter der SWMH, darunter viele Provinzverleger, waren das deprimierende Zeiten. Jahr f&uuml;r Jahr hatten sie fette Dividenden ausbezahlt bekommen, und jetzt kam pl&ouml;tzlich nichts mehr. Wie sollten sie das ihren Kindern verklickern, dass die L&ouml;ffel h&ouml;chstens noch aus Silber sind, dass die Zeitung noch eine Zukunft hat, wenn der Filius, wie im Falle Esslingen geschehen, lieber einen Saftladen aufmacht?<br>\nDa braucht es einen Change. Einen digitalen Vision&auml;r. Und der hie&szlig; Christian Wegner.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/medien\/432\/hilferuf-aus-dem-pressehaus-6054.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>RT, Sputnik banned from media freedom conference in UK<\/strong><br>\nRussian Embassy accuses UK foreign office of &lsquo;months-long smear campaign&rsquo; against RT<br>\nCiting their role in &ldquo;spreading disinformation,&rdquo; Britain&rsquo;s foreign office has barred Russian news agencies RT and Sputnik from attending a media freedom conference in London this week.<br>\nSome 1,000 reporters, journalists, and members of civil society as well as 60 government ministers are set to be at the two-day conference on media freedom, but RT and Sputnik were refused accreditation.<br>\n&ldquo;We have not accredited RT or Sputnik because of their active role in spreading disinformation,&rdquo; said a foreign office statement.<br>\n&ldquo;While it&rsquo;s not possible to accommodate all requests for accreditation, journalists from across the world&rsquo;s media are attending the conference, including from Russia.&rdquo;<br>\nThe office did not mention which agencies the attending Russian journalists work for.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aa.com.tr\/en\/europe\/-rt-sputnik-banned-from-media-freedom-conference-in-uk\/1526938\">Anadolu<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> So wird &ldquo;Medienfreiheit&rdquo; zur Farce.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-53290","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/53290","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=53290"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/53290\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":53292,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/53290\/revisions\/53292"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=53290"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=53290"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=53290"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}