{"id":53373,"date":"2019-07-14T09:00:31","date_gmt":"2019-07-14T07:00:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53373"},"modified":"2019-07-12T14:09:24","modified_gmt":"2019-07-12T12:09:24","slug":"hinweise-der-woche-118","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53373","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53373#h01\">Trauerspiel EU-Demokratie: Riesen oder Zwerge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53373#h02\">Iran-Krise: Es gibt nur noch einen Millimeter Hoffnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53373#h03\">Rezo rockt die AfD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53373#h04\">Mindestlohn: Nach wie vor erhalten ihn viele Besch&auml;ftigte nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53373#h05\">Kein reines Ost-West-Problem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53373#h06\">Putin ruft eindringlich nach internationalen Regeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53373#h07\">Missing Link: Kontrollverlust der liberalen Demokratien &ndash; Panik ist angebracht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53373#h08\">Die EU schadet Italiens Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53373#h09\">Eine Milit&auml;rkoalition gegen den Iran &ndash; Das Echo von 2003<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53373#h10\">Waffen f&uuml;r die Welt (IV)<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Trauerspiel EU-Demokratie: Riesen oder Zwerge<\/strong><br>\nDas Europaparlament an einem historischen Scheideweg, nachdem die Staats- und Regierungschefs die Entscheidung der W&auml;hler nicht akzeptieren<br>\nDie europ&auml;ische Union ist &uuml;berhaupt keine Demokratie. Mit diesem Vorurteil k&auml;mpft Europa seit seiner Gr&uuml;ndung. Die Kritik wurde in den letzten Jahrzehnten immer leiser. Das Parlament hatte sich mehr Macht erk&auml;mpft &ndash; St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck. Es wird direkt von den B&uuml;rgern gew&auml;hlt. Und es hat echte Machtbefugnisse. Der Machtpoker &ndash; oder besser: das Trauerspiel &ndash; um die Besetzung der Kommissionsspitze befeuert die alten Vorurteile wieder. Und das nicht zu Unrecht.<br>\nAuf europ&auml;ischer B&uuml;hne wird ein Trauerspiel aufgef&uuml;hrt. Es tr&auml;gt den Titel: Kungler und Zwerge zerst&ouml;ren die Europ&auml;ische Demokratie. Der erste Akt beginnt im Fr&uuml;hjahr. Die Europawahlen stehen vor der T&uuml;r. Die beiden gro&szlig;en Parteifamilien in Europa tun das, was Parteien vor einer Wahl tun m&uuml;ssen. Sie stellen Spitzenkandidaten auf&hellip;<br>\nDas ist die ganz archaische Bedeutung einer Wahl. Der Gewinner der Wahl bekommt den Job.<br>\n(&hellip;) Nach der Wahl schl&auml;gt in Europa die Stunde der Kungler in den Hinterzimmern<br>\nDer zweite Akt des Dramas beginnt. Die europ&auml;ischen Vertr&auml;ge sehen ein zweistufiges Verfahren vor. Die Staats-und Regierungschefs der Mitgliedstaaten machen einen Vorschlag, wer Pr&auml;sident der Kommission werden soll. Das europ&auml;ische Parlament stimmt diesem Vorschlag zu &ndash; oder es lehnt den Vorschlag ab. Gegen den Willen des Parlaments, das direkt von den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern gew&auml;hlt ist, kann niemand Pr&auml;sident der Kommission werden.<br>\nMan darf es nicht besch&ouml;nigen: Die Staats- und Regierungschefs akzeptieren die Entscheidung der W&auml;hlerinnen und W&auml;hler nicht. Das ist ein eigentlich unfassbarer Skandal, der die Grundlagen der Demokratie ersch&uuml;ttert. Europa hat ein immer schlechteres Image bei den B&uuml;rgern. Das (Vor)Urteil, Br&uuml;ssel sei viel zu weit weg von den B&uuml;rgern, ist nicht totzukriegen. Die skandal&ouml;se Politik von Macron und Co. bei der Besetzung der europ&auml;ischen Spitzenposten befeuert diese Meinung und spielt damit den antieurop&auml;ischen Populisten in die H&auml;nde&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Trauerspiel-EU-Demokratie-Riesen-oder-Zwerge-4465738.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>Dazu: Das Parlament muss den Aufstand wagen<\/strong><br>\nF&uuml;r das Europaparlament hat die Woche der Wahrheit begonnen. Die neugew&auml;hlten Abgeordneten m&uuml;ssen sich entscheiden, ob sie Verteidigungsministerin Von der Leyen w&auml;hlen wollen &ndash; oder den Aufstand wagen.<br>\nBisher sieht es so aus, als w&uuml;rden sich die MEP damit abfinden, dass sie vom Europ&auml;ischen Rat &uuml;bergangen wurden &ndash; und dass mit VdL eine Politikerin antritt, die keine Spitzenkandidatin war.<br>\nDoch das sollten sie sich zweimal &uuml;berlegen, sagte Prof. Mich&egrave;le Knodt bei einer Podiumsdiskussion der B&ouml;ll-Stiftung in Frankfurt.<br>\nDie EU sei zwar keine parlamentarische Demokratie, so die anerkannte Europa-Expertin. Mit den Spitzenkandidaten h&auml;tten die Abgeordneten ihre Kompetenzen &ldquo;z&auml;rtlich &uuml;berdehnt&rdquo;.<br>\nDennoch sei es Zeit, dem Rat Kontra zu geben. Denn nur so k&ouml;nne das Parlament seine Rechte verteidigen. &ldquo;Wenn es jetzt keinen Aufstand wagt, dann hat das Parlament verloren&rdquo;, warnt Knodt.<br>\nAllerdings geht sie nicht so weit wie manche MEP, die gleich ein Initiativrecht oder eine radikale Klimawende fordern. Das Ziel sollte vielmehr ein interinstitutionelles Abkommen mit dem Rat sein.<br>\nDarin k&ouml;nnte dann ein &ldquo;Modus vivendi&rdquo; f&uuml;r die n&auml;chste Europawahl vereinbart werden. Die Sache hat allerdings einen Haken: Wer sagt denn, dass sich der Rat &uuml;berhaupt auf Verhandlungen einl&auml;&szlig;t?<br>\nDenkbar w&auml;re auch, dass die EU-Chefs bei einem &ldquo;Nein&rdquo; auf stur schalten und auf ihrem Recht zur Nominierung beharren. Bestenfalls k&ouml;nnten sie sich auf eine Reformkonferenz einlassen &ndash; nach der Best&auml;tigung von VdL.<br>\nEine solche Konferenz hat Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron bereits ins Gespr&auml;ch gebracht. Den Vorsitz k&ouml;nnte Ex-ALDE-Chef Guy Verhofstadt &uuml;bernehmen &ndash; ein &uuml;berzeugter F&ouml;deralist, genau wie VdL.<br>\nSollte es so weit kommen, dann h&auml;tte die verkorkste Europawahl am Ende wom&ouml;glich doch noch den Weg zu &ldquo;mehr Europa&rdquo; er&ouml;ffnet. Es w&auml;re eine neue paradoxe Wendung dieser paradoxen &ldquo;Union&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/das-parlament-muss-den-aufstand-wagen\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Iran-Krise: Es gibt nur noch einen Millimeter Hoffnung<\/strong><br>\nIran will die Anreicherung von Uran schrittweise erh&ouml;hen. Die n&auml;chste Eskalations-Stufe im Konflikt mit den USA ist programmiert.<br>\nDass die iranische F&uuml;hrung irgendetwas als Antwort auf die willk&uuml;rlich verf&uuml;gte wirtschaftliche Strangulierung durch die USA und die finanzpolitische Impotenz Europas erfinden musste, ist nachvollziehbar. Aber musste es unbedingt der Beschluss sein, die Uran-Anreicherung zu erh&ouml;hen &ndash; muss der Iran nun nicht damit rechnen, dass auch die Europ&auml;er formell aus dem sogenannten Atomabkommen aussteigen und ihrerseits Sanktionen verh&auml;ngen?<br>\nUSA am l&auml;ngsten Hebel<br>\nDoch, das muss er, denn es bleibt den westeurop&auml;ischen Partnerl&auml;ndern (Gro&szlig;britannien, Frankreich, Deutschland) praktisch keine Wahl. Sp&auml;testens dann, wenn Iran noch einen weiteren Schritt weg vom Abkommen beschlie&szlig;t, m&uuml;ssen sie handeln, um glaubw&uuml;rdig zu bleiben.<br>\nAlle sind unter Zugzwang &ndash; nur einer ist es nicht: Donald Trump. Er kann die milit&auml;rische Macht der USA ebenso ausspielen wie die finanzpolitische Dominanz. Die dazu f&uuml;hrt, dass weltweit kein Unternehmen, egal ob privat oder staatlich, mit Iran gesch&auml;ften kann. Es sei denn, das betreffende Unternehmen, der betreffende Staat nehme den Verlust des USA-Gesch&auml;fts in Kauf. Wer will das schon? Das Gef&auml;lle zwischen Handel mit den USA (europ&auml;ischer Durchschnitt, gilt grob auch f&uuml;r die Schweiz) und Iran betr&auml;gt 90 zu eins. F&uuml;r dieses &laquo;eins&raquo; will kein Manager seine Firma aufs Spiel setzen.<br>\n(&hellip;) Hardliner bestimmen das Geschehen auf beiden Seiten<br>\nTrump scheint von der Idee, ja der &Uuml;berzeugung, besessen, er k&ouml;nne die Iraner durch Druck an einen Verhandlungstisch zwingen. Nur: Wor&uuml;ber sollten sie dann mit den (aus iranischer Sicht notorisch betr&uuml;gerischen) USA verhandeln?&hellip;<br>\nIn Iran ist, hinter den Kulissen, ein Machtkampf im Gang. Sogenannte Radikale (Kommandanten der Revolutionsw&auml;chter, also der wirklich wichtigen Einheiten bei den Streitkr&auml;ften, plus religi&ouml;s Konservative) wollen &laquo;N&auml;gel mit K&ouml;pfen&raquo; machen, d.h. den USA im Notfall eine Lehre erteilen&hellip;<br>\nKaum Spielraum f&uuml;r vermittelnde Diplomatie<br>\nUnd nun stellt sich, versuchsweise in Distanz von diesen &laquo;Personalien&raquo;, die Frage: Wo gibt es denn noch Spielraum f&uuml;r das, was man traditionell vermittelnde Diplomatie nannte?<br>\nSehr wenig, muss n&uuml;chtern erkannt werden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Iran-Krise-Es-gibt-nur-noch-einen-Millimeter-Hoffnung\">infosperber<\/a>\n<p><strong>Dazu: &ldquo;Der Iran wird nicht kapitulieren&rdquo;<\/strong><br>\nn-tv: Der Iran wird niemals eine Atombombe besitzen, sagt Donald Trump. Hei&szlig;t das, im Notfall wird er milit&auml;risch eingreifen?<br>\nMichael L&uuml;ders: Er h&auml;tte es ja fast im vorigen Monat schon getan, ist dann aber im letzten Moment wahrscheinlich vom Pentagon davon &uuml;berzeugt worden, dass ein solcher Angriff auf den Iran gravierende Konsequenzen haben k&ouml;nnte und nicht zuletzt seine eigene angestrebte Wiederwahl gef&auml;hrden k&ouml;nnte. Ein Angriff auf den Iran ist erst einmal vom Tisch. Die USA versuchen, den Iran wirtschaftlich in die Knie zu zwingen und gewisserma&szlig;en in die Kapitulation zu treiben. Das wird aber nicht geschehen. Die Iraner leiden zwar immens unter den US-Wirtschaftssanktionen. So ist etwa der Export des Erd&ouml;ls von rund 2,5 Millionen Barrel am Tag vor einem Jahr noch auf rund ein Zehntel geschrumpft. Das ist wirklich gravierend f&uuml;r die iranische Volkswirtschaft. Aber das Land wird nicht kapitulieren. Insoweit gibt es eigentlich keinen Ausweg aus der Krise, es sei denn, die Amerikaner sind bereit, wieder zum Atomabkommen zur&uuml;ckzukehren.<br>\nJetzt erkl&auml;rt aber der Iran, Uran st&auml;rker anzureichern als bisher vereinbart. &Auml;rgert das Land damit nicht die letzten Schlichter im Streit und Anh&auml;nger des Atom-Deals wie Japan oder die Europ&auml;ische Union?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Der-Iran-wird-nicht-kapitulieren-article21132362.html\">ntv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Rezo rockt die AfD<\/strong><br>\n[&hellip;] Es gab keine Fakten zu Rezo, die ein politisches Komplott bewiesen oder auch nur nahelegten. Ich telefonierte herum und bekam einige interessante Informationen, allerdings nur hinter vorgehaltener Hand. Was da in den alternativen Medien und bei den Parteien abgehe (was f&uuml;r eine interessante Gruppe Gleichgesinnter sich da gebildet hatte!), sei der helle Wahnsinn. Weil man mit wahrheitsgem&auml;&szlig;en Antworten auf heftige Unterstellungen nichts erreicht habe, jede Erkl&auml;rung habe die wilden Thesen nur weiter angefacht, werde man es einfach bleiben lassen, etwas zu sagen. Es gab aber ein glasklares Dementi der Gr&uuml;nen, dass sie keine, keinerlei, niente Verbindung zu Rezo oder dem Video h&auml;tten. Und Leute, die den Blauhaarigen kannten, sagten, gegen die Zusicherung des Quellenschutzes, Rezo habe einen Uni-Abschluss als Informatiker und sei sehr wohl in der Lage eigenst&auml;ndig zu denken, zu recherchieren und Videos zu drehen. Ob ich meine Videos und Filme nur mit betreutem Recherchieren und mit visueller Unterst&uuml;tzung durch den Arbeitersamariterbund hinbek&auml;me? [&hellip;]<br>\nIch war sehr &uuml;berrascht, verh&ouml;rte mich selbst unter Androhung geradezu US-amerikanischer Befragungsmethoden, und versicherte mir umgehend, dass diese gequirlte Kaninchenkacke nur Teil eines Alptraumes sein k&ouml;nne. Vielleicht w&uuml;rde es helfen, aufzuwachen?<br>\nNein, das half nicht, denn im Diesseits hat Oliver Janich eine erstaunlich gro&szlig;e Anh&auml;ngerschaft. Und er hat Telegramgruppen. Eine hei&szlig;t Konterrevolution. Mit ihr dirigiert er seine Fan-Group in die Kommentarspalten der sozialen Medien.<br>\nJetzt werde ich dutzendfach gefragt, wieso ich Anh&auml;nger der heiligen Greta und der Klimakirche sei, ich sei doch sonst nicht als au&szlig;ergew&ouml;hnlich bescheuert aufgefallen, ob ich nur ahnungslos sei, geistig verwirrt, oder ob ich doch b&ouml;sartig manipulieren wolle? Ob ich nicht wisse, dass Umweltschutz und Klimaerw&auml;rmung strikt zu trennen sei, es eine Warmphase zur R&ouml;merzeit und im Mittelalter gab, dass Gr&ouml;nland Gr&uuml;nland bedeute, dass CO2 kein Gift sei, dass es immer schon Wandel im Klima gegeben habe und vieles mehr. Ob ich die genialen EIKE Videos nicht kenne? [&hellip;]<br>\nVorher w&uuml;rde ich noch gerne darauf verweisen, dass die AfD den Rezo Erfolg nachzuahmen versucht. Sie bauen gerade eine Anti-Greta in YouTube auf. Womit klar ist, dass sie nichts gegen die Methode &bdquo;PR-Star f&uuml;r die junge Generation&ldquo; haben, sondern nur auf Gretas Erfolg neidisch sind. Die Anti-Greta hei&szlig;t Naomi Seibt, ihre Mutter ist AfD Aktivistin, was man von ihrer Tochter auch behaupten kann, ohne zu l&uuml;gen. Die AfD in Gestalt der Bundestagsabgeorneten Nicole H&ouml;chst hat Naomi Seibt einen Preis f&uuml;r ein Mut-Gedicht verliehen, das bem&uuml;ht klingt, um es h&ouml;flich auszudr&uuml;cken, sprachlich begrenzte Eleganz abstrahlt und rhythmisch stark holpert. EIKE ist sich aber sicher, dass die Abiturientin eine gro&szlig;artige akademische Karriere vor sich hat. Na dann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/tagesdosis-9-7-2019-rezo-rockt-die-afd\/\">Dirk Pohlmann bei KenFM<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Mindestlohn: Nach wie vor erhalten ihn viele Besch&auml;ftigte nicht<\/strong><br>\nMehr als eine Million Besch&auml;ftige, denen der Mindestlohn zugestanden h&auml;tte, bekamen im Jahr 2017 weniger als 8,84 Euro pro Stunde &ndash; Trotz Mindestlohnerh&ouml;hung hat sich die positive Lohnentwicklung in unterster Lohngruppe nicht fortgesetzt &ndash; &bdquo;Fair Pay&ldquo;-Plakette k&ouml;nnte Anreize f&uuml;r Arbeitgeber setzen<br>\nSeit gut vier Jahren gilt in Deutschland ein allgemeiner Mindestlohn &ndash; doch nach wie vor erhalten ihn viele anspruchsberechtigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht. Das zeigen neue Berechnungen auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), die bisherige Zahlen zur Nichteinhaltung des Mindestlohns f&uuml;r das Jahr 2017 &ndash; das aktuellste, f&uuml;r das entsprechende Daten vorliegen &ndash; fortschreiben. Demzufolge wurden selbst bei einer konservativen Sch&auml;tzung mindestens 1,3 Millionen Besch&auml;ftige, denen der Mindestlohn zugestanden h&auml;tte, in ihrer Hauptt&auml;tigkeit unterhalb des Mindestlohns in H&ouml;he von damals 8,84 Euro pro Stunde bezahlt. Hinzu kamen rund eine halbe Million Besch&auml;ftigte, die in einer Nebent&auml;tigkeit weniger als den Mindestlohn erhielten. &bdquo;Nach wie vor bekommen in Deutschland viele Besch&auml;ftigte nicht den Stundenlohn, der ihnen gesetzlich zusteht&ldquo;, fasst Studienautor Markus Grabka, der die neuen Zahlen gemeinsam mit Alexandra Fedorets und Carsten Schr&ouml;der berechnet hat, das zentrale Ergebnis der Studie zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.635473.de\/themen_nachrichten\/mindestlohn_nach_wie_vor_erhalten_ihn_viele_beschaeftigte_nicht.html\">DIW<\/a>\n<p><strong>dazu: DIW-Studie zum Mindestlohn 1,8 Millionen werden zu schlecht bezahlt<\/strong><br>\nAuch Jahre nach der Einf&uuml;hrung eines gesetzlichen fl&auml;chendeckenden Mindestlohns verdienen in Deutschland 1,8 Millionen Arbeitnehmer zu wenig. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des DIW.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/diw-mindestlohn-studie-101.html\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die &Uuml;berschrift ist irref&uuml;hrend. Sie suggeriert, dass lediglich etwa 1,8 Millionen Arbeitnehmer\/innen zu schlecht bezahlt werden. Selbst das DIW bezieht sich dabei lediglich auf das Nicht-Zahlen des Mindestlohns, der &ndash; anders als die &ldquo;Tagesschau&rdquo; es behauptet &ndash; eben nicht fl&auml;chendeckend ist, sondern zahlreiche &ldquo;L&ouml;cher&rdquo; enth&auml;lt. Zur Wahrheit geh&ouml;rt, dass auch viele Arbeitnehmer\/innen &uuml;ber den gesetzlichen Mindestlohn hinaus zu schlecht bezahlt werden. Und allzu oft ist das sogar noch tariflich abgesichert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kein reines Ost-West-Problem<\/strong><br>\nDie Ungleichheiten in der Gesellschaft seien generell gestiegen, sagte Soziologe Michael Hartmann im Dlf. Die Politik habe entscheidend zur regionalen Auseinanderentwicklung beigetragen. Diese Entwicklung l&ouml;se den Zusammenhalt innerhalb der Gesellschaft St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck auf.<br>\nHeinlein: Noch fehlen ja die Einzelheiten, aber dennoch Ihre Einsch&auml;tzung, Herr Hartmann. Ist das der gro&szlig;e Wurf, den Minister Seehofer vor einem Jahr versprochen hatte?<br>\nHartmann: Nein, ich glaube nicht. Wenn die Kommission sich nicht mal einigen kann, kann man davon ausgehen, dass es keinen Bericht gibt, der politisch wirklich wirksame Konsequenzen hat. Und wenn man sich die letzten zwei Jahrzehnte anguckt, so muss man sagen, dass die Politik ja entscheidend dazu beigetragen hat, dass die Unterschiede nicht kleiner, sondern gr&ouml;&szlig;er geworden sind. Durch Steuerpolitik, durch Arbeitsmarktpolitik hat sie dazu gef&uuml;hrt, dass das untere F&uuml;nftel der Gesellschaft heute zehn Prozent real weniger Einkommen hat als vor 20 Jahren, und das obere Zehntel hat 16 Prozent real mehr. Und das spiegelt dann solche regionalen Unterschiede wieder. Es gibt St&auml;dte im n&ouml;rdlichen Ruhrgebiet, genauso wie in den neuen Bundesl&auml;ndern oder im Saarland, wo die durchschnittlichen Einkommen relativ niedrig sind, und es gibt Regionen, an der Spitze Starnberg, aber auch im Taunus, aber auch jetzt im Rhein-Main-Gebiet, wo die Einkommen relativ hoch sind. Diese Auseinanderentwicklung, die man regional sehen kann, aber auch innerhalb einzelner St&auml;dte, wenn man jetzt Essen-Nord mit Essen-S&uuml;d vergleicht, Dortmund-Nord mit Dortmund-S&uuml;d, da hat die Politik sehr stark zu beigetragen. Und wenn man da was &auml;ndern wollte, ernsthaft, m&uuml;sste man nat&uuml;rlich viele politische Weichenstellungen anders stellen, und das kann ich mir im Augenblick nicht vorstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/soziologe-hartmann-zur-ungleichheit-kein-reines-ost-west.694.de.html?dram:article_id=453291\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Putin ruft eindringlich nach internationalen Regeln<\/strong><br>\nWas immer Putin sagt, f&uuml;r Kritik ist gesorgt. Das Interview mit ihm in der Financial Times lohnt ein genaueres Hinsehen.<br>\n&laquo;Putin-Versteher&raquo; zu sein geh&ouml;re nicht zu dem, wof&uuml;r er sich sch&auml;me, sagte vor ein paar Jahren der damals 90-j&auml;hrige ehemalige deutsche Spitzenpolitiker Erhard Eppler. Man m&uuml;sse immer versuchen, die Politiker zu verstehen &ndash; was ja nicht gleichbedeutend damit sei, ihnen zuzustimmen. &ndash; Der deutsche Publizist Kai Ehlers, ein anderer langj&auml;hriger und genauer Beobachter Russlands und Putins, hat zum Putin-Interview in der &laquo;Financial Times&raquo; auf seiner Online-Plattform bemerkenswerte Schlussfolgerungen gezogen.<br>\nAls Wladimir Putin im Vorfeld der soeben durchgef&uuml;hrten G20-Tagung Redakteure der Londoner Financial Times in den Kreml einlud, um der Welt mitzuteilen, dass er die &laquo;liberale Idee&raquo;, insbesondere den &laquo;Multikulturalismus&raquo; f&uuml;r &laquo;v&ouml;llig &uuml;berlebt&raquo; halte, ging ein Aufschrei der Emp&ouml;rung durch die westlichen Medien. Aber hat jemand genauer nach Putins Botschaft gefragt?<br>\nElitenforscher unterschiedlichster Couleur, &ouml;stliche wie der ber&uuml;chtigte Alexander Dugin, westliche wie neuerlich der literarische Shootingstar Yuval Noah Harari, oder auch bekannte Kritiker des Neoliberalismus wie der deutsche Psychologe Rainer Mausfeld haben die Vorstellung vom Ende des Liberalismus als letztem &laquo;Ismus&raquo; nach Faschismus und Stalinismus l&auml;ngst popul&auml;r gemacht. Das ist nicht neu. Weder im Westen noch im Osten. Eine Umfrage der Financial Times zu ihrem aktuellen Interview ergab zudem, dass 87 Prozent ihrer Leserschaft Putins Kritik an der Entfremdung der Eliten von der Basis der Bev&ouml;lkerung teilten. Von den franz&ouml;sischen Gelbwesten oder der deutschen AfD ganz zu schweigen.<br>\nSo what? Die Frage kann allein sein: Was meint Putin, wenn er vom Ende der &laquo;liberalen Idee&raquo; spricht? Warum outed er sich gerade jetzt in dieser Weise? Und wohin kann die Entwicklung f&uuml;hren?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Putin-Interview-Financial-Times-Migration-Regeln\">Kai Ehlers auf Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Missing Link: Kontrollverlust der liberalen Demokratien &ndash; Panik ist angebracht<\/strong><br>\nKlassischer Parlamentarismus westlicher Demokratien ist selbsterhaltend, l&ouml;st aber keine wichtigen Probleme. Studien best&auml;tigen den Machtverlust der Parlamente.<br>\n2016 wurde sie als m&ouml;gliche erste Pr&auml;sidentin f&uuml;r die Partei der Piraten gehandelt. 2019 lebt sie zur&uuml;ckgezogen in Islands Hauptstadt Reykjavik. Wegbegleiter sagen, sie hat viele Br&uuml;cken abgebrochen. Im Gespr&auml;ch mit heise online mahnt Birgitta Jonsdottir, Politikerin, Poetin und Chefin des Icelandic Modern Media Institute (IMMI), davor, sich auf den klassischen Parlamentarismus westlicher Demokratien zu verlassen: &ldquo;Das aktuelle System funktioniert nicht&rdquo;, sagt sie.<br>\nJonsdottir, die sich sehr spontan zum Gespr&auml;ch in einem kleinen Caf&eacute; am Rande der Reykjaviker Altstadt bereit erkl&auml;rt, geh&ouml;rte 2012 zu den Gr&uuml;nderinnen der Piratenpartei in Island. Nur ein Jahr sp&auml;ter zog sie ins Parlament ein. Nach dem R&uuml;cktritt des damaligen Premierministers David Gunnarlaugarson, der den von der Finanzkrise gebeutelten Isl&auml;nder Sparsamkeit verordnete, selbst aber durch die Panama Papers als jemand geoutet wurde, der Geld am Fiskus vorbei ins Ausland geschafft hatte, erlebten die Piraten einen rasanten H&ouml;henflug.<br>\nUmfragen sahen sie zwischen 30 und 40 Prozent. Islands Piraten und Jonsdottir trugen die Zahlen eine immense Medienaufmerksamkeit ein. Journalisten standen Schlange und Einladungen auf politische B&uuml;hnen weltweit, etwa zur M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz, trudelten ein. Diesen ganzen Rummel sei sie nicht gewohnt gewesen, sagt Jonsdottir, die sich selbst eher als Aktivistin, als Punk und K&uuml;nstlerin sieht. &ldquo;Alles, was ich im Parlament gemacht habe, war eine Installation&rdquo;, sagt sie und lacht.<br>\nDysfunktionales politisches System<br>\nIhr rascher R&uuml;ckzug nur ein Jahr sp&auml;ter hatte mehrere Gr&uuml;nde. Rampenlicht und Rummel, einschlie&szlig;lich der juristischen Auseinandersetzung mit den US-Beh&ouml;rden, die Jonsdottirs wegen ihrer Mitarbeit an Wikileaks ins Visier nahmen, zehrten die Kr&auml;fte auf. Vor allem aber verzweifelte der &ldquo;Punk&rdquo; an der Art, wie im Parlament Politik gemacht wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Missing-Link-Kontrollverlust-der-liberalen-Demokratien-Panik-ist-angebracht-4464581.html?seite=all\">Heise.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die EU schadet Italiens Demokratie<\/strong><br>\nDie italienischen Rechtspopulisten bekommen noch mehr Zulauf, weil sich die EU im Haushaltsstreit von neoliberalen Ideen leiten l&auml;sst. Ist Italiens Lage schwierig? Gewiss. Doch ein Blick nach Japan zeigt, wie Regierung und Nationalbank die Wirtschaft erfolgreich am Laufen halten k&ouml;nnen.<br>\nDie Frontlinie im Kampf des Euro ist derzeit Italien. Dessen stellvertretender Ministerpr&auml;sident Matteo Salvini erh&auml;lt momentan politischen R&uuml;ckenwind, der seine F&auml;higkeit, der Europ&auml;ischen Union nach den Wahlen zum Europaparlament schweren Schaden zuzuf&uuml;gen, steigern k&ouml;nnte. Sowohl faszinierend wie be&auml;ngstigend ist dabei, dass die Fremdenfeindlichkeit, auf die sich Salvinis immer weiter zunehmende Autorit&auml;t st&uuml;tzt, durch die fehlerhafte Architektur der Eurozone und das dadurch bedingte Schwarzer-Peter-Spiel hervorgerufen wird.<br>\nIn ihrem j&uuml;ngsten Bericht &uuml;ber die wirtschaftlichen Ungleichgewichte, unter denen die einzelnen EU-Mitgliedstaaten leiden, wirft die Europ&auml;ische Kommission der italienischen Regierung Vers&auml;umnisse bei der Schuldenbegrenzung vor, die, so die Kommission, zu einem schwachen Einkommenswachstum f&uuml;hren. Das Z&ouml;gern der Regierung, ihr Haushaltsdefizit zu verringern, habe die Zinsen in die H&ouml;he getrieben und so die Investitionen verringert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++2b9cd616-a23b-11e9-b655-52540088cada\">Yanis Varoufakis auf Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Eine Milit&auml;rkoalition gegen den Iran &ndash; Das Echo von 2003<\/strong><br>\nGeneral Joseph Dunford, Vorsitzender des Joint Chiefs of Staff, k&uuml;ndigte am Dienstag an, eine internationale Milit&auml;rallianz zu gr&uuml;nden, die im Kontext ungekl&auml;rter Angriffe auf &Ouml;ltanker im Persischen Golf vermeintlich die kommerziellen Schifffahrtsrouten in der Region absichern soll. Angesichts der sich dramatisch zuspitzenden US-Iran-Spannungen ist die weitere Provokation Teherans das eigentliche Ziel dieser Allianz.<br>\nAm Dienstag k&uuml;ndigte das Pentagon Pl&auml;ne an, eine internationale Milit&auml;rkoalition gegen den Iran auf die Beine zu stellen, die in den strategischen Gew&auml;ssern um die Arabische Halbinsel patrouillieren und dort vermeintlich kommerzielle Schifffahrtsrouten absichern soll.<br>\n&bdquo;Aktuell arbeiten wir mit einer Reihe von L&auml;ndern zusammen, um zu sehen, ob wir eine Koalition bilden k&ouml;nnen, die die Freiheit der Schifffahrt sowohl in der Stra&szlig;e von Hormus als auch im Bab al-Mandab gew&auml;hrleisten w&uuml;rde&ldquo;, erkl&auml;rt Marine General Joseph Dunford vor wenigen Stunden in einem Statement.<br>\nDunford ist Vorsitzender des Joint Chiefs of Staff, ein Pentagon-Gremium, das die h&ouml;chsten Regierungsvertreter in Milit&auml;rfragen ber&auml;t, eine Art Pentagon-interner Thinktank mit gr&ouml;&szlig;tem Einfluss auf die Regierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2019-07-10\/eine-militaerkoalition-gegen-den-iran-das-echo-von-2003\/\">Justice Now<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Waffen f&uuml;r die Welt (IV)<\/strong><br>\nDie Genehmigungen f&uuml;r deutsche R&uuml;stungsexporte haben im ersten Halbjahr 2019 einen neuen Rekordwert erreicht und belaufen sich auf rund 5,3 Milliarden Euro. Dies geht aus Angaben der Bundesregierung hervor, die am gestrigen Donnerstag bekannt wurden. Demnach hat Berlin in den ersten sechs Monaten dieses Jahres die Ausfuhr von mehr als doppelt so viel Kriegsger&auml;t erlaubt wie im Vorjahreszeitraum. Genehmigt wurde nicht zuletzt der Export von R&uuml;stungsg&uuml;tern im Wert von &uuml;ber einer Milliarde Euro an Staaten, die im Jemen Krieg f&uuml;hren. Der dortige Einsatz deutscher Waffen durch die Armee der Vereinigten Arabischen Emirate ist belegt. Die im Jemen k&auml;mpfende saudisch-emiratische Kriegsallianz wird dar&uuml;ber hinaus auch mit deutscher Munition im Wert einer dreistelligen Millionensumme beliefert, die an Standorten des deutschen Rheinmetall-Konzerns au&szlig;erhalb der Bundesrepublik hergestellt wird. Sie ist in den Angaben der Bundesregierung nicht enthalten. Schusswaffenproduzenten nutzen ebenso Werke im Ausland und umgehen damit den j&uuml;ngsten Beschluss Berlins, Kleinwaffenexporte in Drittl&auml;nder nicht mehr zu genehmigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7993\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. 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