{"id":53378,"date":"2019-07-12T16:20:59","date_gmt":"2019-07-12T14:20:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53378"},"modified":"2019-10-29T11:41:38","modified_gmt":"2019-10-29T10:41:38","slug":"warum-sind-assange-und-manning-noch-nicht-auf-freiem-fuss-wenn-gleichzeitig-in-london-offiziell-die-pressefreiheit-diskutiert-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53378","title":{"rendered":"Warum sind Assange und Manning noch nicht auf freiem Fu\u00df, wenn gleichzeitig in London offiziell die Pressefreiheit diskutiert wird?"},"content":{"rendered":"<p>Letzte Woche erschien auf der 21stCenturyWire ein Artikel von Nina Cross, der sich mit dem langsamen Einschlafen der schwedischen Ermittlungen gegen Assange befasst. Wir haben diesen Artikel &uuml;bersetzt und ver&ouml;ffentlichen ihn hier. W&auml;hrend die Freiheitsberaubung von Chelsea Manning und Julian Assange andauert, fand am 10.\/11. Juli in London, nicht weit von Assanges Kerker, eine Konferenz statt, die mit gro&szlig;em Tamtam die Pressefreiheit beschwor, diese aber gleichzeitig in mehrfacher Hinsicht verhohnepiepelt: Keine sichtbare Erw&auml;hnung von Julian Assange, RT und Sputnik ausgeschlossen, keine offizielle Verurteilung des Kashoggi-Mordes. Hier haben wir es mit Orwellschem Neusprech in Reinkultur zu tun &ndash; w&auml;hrend Pressefreiheit gefeiert und eingefordert wird, zeichnete sich die Konferenz durch Abwesenheit derselben aus. Eindr&uuml;cke gesammelt von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDie sogenannten Leitmedien berichten von der Konferenz, der &bdquo;Global Conference for Media Freedom: London 2019&ldquo;, eher verhalten. Die <a href=\"https:\/\/www.gov.uk\/government\/topical-events\/global-conference-for-media-freedom-london-2019\">Konferenz<\/a> wurde vom britischen und vom kanadischen Au&szlig;enminister ausgerichtet, die ja eigentlich auch das Objekt von investigativer Berichterstattung sein sollten, und eine passende Nichtregierungsorganisation ist auch mit an Bord. Genannt <a href=\"https:\/\/luminategroup.com\/\">luminate<\/a> und nach Angaben auf deren Website &bdquo;&hellip;Teil der Omidyar Group, gegr&uuml;ndet von Pierre und Pam Omidyar. Pierre ist der Gr&uuml;nder von eBay.&ldquo; (We remain part of The Omidyar Group, established by Pierre and Pam Omidyar. Pierre is the founder of eBay.)&ldquo;<\/p><p>Hier scheinen sich mal wieder die Richtigen gefunden zu haben. Auf der Website gibt es ein kleines Foto von einem Plakat mit der Aufschrift &bdquo;If you search my phone get a warrant (Wenn Sie mein Telefon durchsuchen wollen, dann holen Sie sich einen Durchsuchungsbefehl)&ldquo; Es wurde nicht berichtet, ob der britische Au&szlig;enminister Jeremy Hunt nach der diesbez&uuml;glichen Praxis in Gro&szlig;britannien befragt wurde oder warum es von britischer Seite keinen Einspruch gegen die Beschlagnahmung von Julian Assanges Unterlagen in der ecuadorianischen Botschaft durch die USA gab und ob das auf der Konferenz zum Thema gemacht wurde.<\/p><p>Insgesamt scheint die Lage von Julian Assange, der ja im Moment auch von Jeremy Hunt verbal massiv bedr&auml;ngt wird, und von der Regierung, in der Herr Hunt sitzt und von der Assange auch tats&auml;chlich physisch festgehalten wird, kein gro&szlig;es Thema auf der Konferenz gewesen zu sein. Einfach vergessen haben die Pressevertreter es wohl auch nicht, da vor dem Versammlungsort eine Gruppe von Aktivisten auf das Schicksal von Assange und Manning aufmerksam machten. Hier&uuml;ber berichtet <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/kurzclips\/90076-protest-fur-assange-vor-konferenz\/\">RT Deutsch<\/a>, was so wenigstens einen Blick von au&szlig;en m&ouml;glich macht, da RT und Sputnik der <a href=\"https:\/\/www.pressgazette.co.uk\/amal-clooney-to-attend-two-day-media-freedom-conference-in-london-hosted-by-uk-and-canada\/\">Zutritt<\/a> zur Konferenz verweigert <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2019\/ironischer-fall-globale-konferenz-ueber-pressefreiheit-zeigt-wie-schlecht-es-um-die-pressefreiheit-steht\/\">blieb<\/a>.<\/p><p>Amal Clooney war allerdings anwesend, denn sie ist die neue Sonderbeauftragte Gro&szlig;britanniens f&uuml;r Pressefreiheit, und sie warnte die australische Regierung wegen der <a href=\"https:\/\/www.sbs.com.au\/news\/amal-clooney-issues-warning-to-australia-over-press-freedom\">Durchsuchung<\/a> von Redaktionsr&auml;umen des Senders ABC, allerdings haupts&auml;chlich deshalb, weil dies ein schlechtes Beispiel f&uuml;r Diktatoren sei und weniger wegen des Vorgangs an sich. Die WELT berichtet jedoch, dass Frau Clooney sich &bdquo;vorsichtig&ldquo; f&uuml;r Julian Assange, den sie ja auch schon vor Gericht vertreten hat, <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article196684055\/Pressefreiheit-Amal-Clooney-fordert-haertere-Sanktionen-gegen-die-Tuerkei.html\">eingesetzt hat<\/a>. Es zeigt sich einmal mehr, dass es ein Balanceakt ist, sich gleichzeitig mit Regierungen einzulassen und dann zu versuchen, diese zu kritisieren. Bei Frau Clooney h&auml;tte man eigentlich gedacht, dass sie finanziell und intellektuell unabh&auml;ngig genug ist, um diese Verquickung zu vermeiden.<\/p><p>Auch zur Ermordung des saudi-arabischen Journalisten Jamal Kashoggi gab es kein wirkliches Statement der Konferenz. Ob das mit Diplomatie zu tun hat oder doch mit dem Verkauf von Kriegswaffen, sei dahingestellt. Wenn das Thema nicht so ernst w&auml;re, k&ouml;nnte man eine solche Konferenz unter diesen Organisatoren nat&uuml;rlich als eine Art Kabarett w&uuml;rdigen, bei dem der Bock zum G&auml;rtner gemacht wird.<\/p><p>&Auml;hnlich verh&auml;lt es sich mit dem Gebaren der schwedischen Justiz, deren Ermittlungen im Fall Assange mittlerweile klammheimlich zum Stillstand zu kommen scheinen, wie die folgende &Uuml;bersetzung des Artikels &bdquo;Swedish Prosecutors: &lsquo;It&rsquo;s Not on the Cards&rsquo; to Interview Assange &ndash; After Hanging Arrest Warrant Over Him for Seven Years&ldquo;(Schwedische Staatsanw&auml;lte: &bdquo;Es ist nicht geplant, Assange zu befragen&ldquo; &ndash; nachdem diese sieben Jahre einen Haftbefehl &uuml;ber ihm schweben lie&szlig;en.)<\/p><p>Von <strong>Nina Cross<\/strong> aus <a href=\"https:\/\/21stcenturywire.com\/2019\/07\/06\/swedish-prosecutor-says-its-not-on-the-cards-to-interview-assange-after-hanging-arrest-warrant-over-him-for-seven-years\/\">dem englischen Original<\/a>. &Uuml;bersetzt von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<\/p><p>Schwedische Staatsanw&auml;lte haben diese Woche angek&uuml;ndigt, dass sie vorerst keine Europ&auml;ische Ermittlungsanordnung (EIO) erlassen werden, um Julian Assange, den Gr&uuml;nder von Wikileaks, zu interviewen. Laut Schwedens stellvertretender Direktorin der Staatsanwaltschaft, Eva-Marie Persson, ist es derzeit nicht vorgesehen, einen europ&auml;ischen Ermittlungsauftrag zu erteilen&hellip;.&rdquo;. Vorerst w&uuml;rden sie die Beweise analysieren, bevor sie eine Entscheidung &uuml;ber das Verfahren tr&auml;fen. Wie ist es also m&ouml;glich, dass sie jetzt nicht in der Lage ist, ihn zu befragen &ndash; nachdem sie vor zwei Monaten Julian Assanges Inhaftierung beantragt hatte, um einen Europ&auml;ischen Haftbefehl gegen ihn auszustellen und ein Auslieferungsverfahren einzuleiten?<\/p><p>Wenn schwedische Staatsanw&auml;lte diesen j&uuml;ngsten Ermittlungsversuch weiterverfolgen sollen, wird es das dritte Mal gewesen sein, dass Assange von schwedischen Beh&ouml;rden zu einer im Wesentlichen gleichen Untersuchung befragt wurde. Wenn Persson nicht in der Lage ist, mit einer EIO fortzufahren, wie kann es dann praktisch oder verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig gewesen sein, dass sie im Mai seine Inhaftierung mit dem Ziel der Auslieferung an Schweden aus dem Vereinigten K&ouml;nigreich verfolgt hat? Nach der Gesetzgebung des Europ&auml;ischen Gerichtshofs aus dem Jahr 2014 verlangen Beh&ouml;rden, die nicht in der Lage sind, eine Strafverfolgung durchzuf&uuml;hren, keinen EAW (European Arrest Warrant <strong>Anm. MMF<\/strong>), sondern sollten eine Untersuchung durch einen Ermittlungsauftrag durchf&uuml;hren. Tats&auml;chlich bezeichnete ein schwedisches Gericht den Antrag des schwedischen Staatsanwalts auf Inhaftierung von Assange als unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig und weigerte sich, ihn am 3. Juni zu gew&auml;hren, was darauf hindeutet, dass zumindest einige Richter und Beh&ouml;rden sich auf den Europ&auml;ischen Gerichtshof berufen, wenn es um die Ausstellung von EAWs und deren Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit geht.<\/p><p>Es macht einfach keinen Sinn, dass es in einer Minute mit voller Kraft weitergeht, wenn es um Verhaftung und Auslieferung geht, und in der n&auml;chsten Minute hei&szlig;t es: &ldquo;Nun, wir werden Sie auf dem Laufenden halten.&ldquo; Funktioniert die schwedische Staatsanwaltschaft so? Oder funktioniert es so f&uuml;r Julian Assange? Es gibt nur eine logische Schlussfolgerung aus der j&uuml;ngsten Entwicklung: Die schwedischen Staatsanw&auml;lte waren nicht in der Lage, Assange zu verfolgen, versuchten aber trotzdem, ihn ausliefern zu lassen. Dies verh&ouml;hnt sicherlich die Versuche von Menschenrechtsorganisationen und die des Europ&auml;ischen Gerichtshofs, den anhaltenden Missbrauch des EAW zu stoppen.<\/p><p>SIEHE AUCH: <a href=\"https:\/\/21stcenturywire.com\/2019\/06\/27\/from-9-11-to-shoplifting-assange-in-the-context-of-the-european-arrest-warrant\/\">From 9\/11 to Shoplifting: Assange in the Context of the European Arrest Warrant<\/a> &ndash; Vom 11. September bis zum Ladendiebstahl: Assange im Rahmen des Europ&auml;ischen Haftbefehls<\/p><p>Wie k&ouml;nnen sie (schwedische Beh&ouml;rden) behaupten, dass sie ein Verfahren zur Auslieferung einleiten mussten, ohne gleichzeitig die sofortige Absicht zu haben, ein Interview zu f&uuml;hren? Ist es nicht so, dass diese Art von kalkuliertem Missbrauch des EAW im Jahr 2010, gefolgt von einer behindernden Anwendung des Gesetzes, dazu f&uuml;hrte, dass Assange sieben Jahre lang in der ecuadorianischen Botschaft willk&uuml;rlich inhaftiert war? Wiederum haben die schwedischen Beh&ouml;rden jahrelang keine Interviews mit ihm gef&uuml;hrt, w&auml;hrend sie die Gefahr der Auslieferung &uuml;ber ihm h&auml;ngen lie&szlig;en, eine Situation, die von der Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen f&uuml;r willk&uuml;rliche Inhaftierung (UNWGAD) als De-facto-Haft <a href=\"https:\/\/www.ohchr.org\/EN\/NewsEvents\/Pages\/DisplayNews.aspx?NewsID=17012\">verurteilt<\/a> wurde.<\/p><p><strong>Wie &bdquo;Es ist nicht geplant einen Europ&auml;ischen Ermittlungsbefehl auszustellen&rdquo; (not on the cards to issue a European Investigation Order) zu einer Befragung zur britischen Gerichtsentscheidung, Assange auszuliefern, passt:<\/strong><\/p><p>Es sei daran erinnert, dass die britischen Gerichte &uuml;ber den EAW 2010 gegen Assange entschieden und zugestimmt haben, ihn auszuliefern. Einer der ausschlaggebenden Faktoren bei ihrer Entscheidung war, dass die schwedischen Staatsanw&auml;lte den EAW herausgaben, um ihn zu <a href=\"https:\/\/justice4assange.com\/extraditing-assange.html#SWEDEN\">verfolgen und nicht nur zu befragen<\/a>. Im Jahr 2012 verlor er seinen letzten Einspruch, um danach in die ecuadorianische Botschaft zu fliehen, um eine Auslieferung an Schweden zu vermeiden, da er f&uuml;rchtete, dass er dann von dort an die USA ausgeliefert w&uuml;rde. Er glaubte, wegen seiner Rolle bei der Aufdeckung von Kriegsverbrechen der USA gesucht zu werden, eine Angst, die heute als wahr bekannt ist. Doch in den letzten Wochen hat ein schwedisches Gericht entschieden, dass ein neuer EAW gegen Assange unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig w&auml;re, w&auml;hrend der betroffene Staatsanwalt derzeit nicht darauf vorbereitet ist, ihn zu befragen. Daher rechtfertigen die j&uuml;ngsten Ereignisse eindeutig Assanges Verteidigung w&auml;hrend seiner fr&uuml;heren Berufung: Sie deuten darauf hin, dass der EAW 2010 gegen ihn f&uuml;r eine Befragung war und nicht eine Anklage, daher lagen die britischen Gerichte falsch. Tats&auml;chlich haben die Gerichte den offensichtlichen Missbrauch des EAW legitimiert. Wenn die Gesetze jetzt fair und gerecht angewendet w&uuml;rden, dann st&uuml;nde Assange jetzt eine angemessene Entsch&auml;digung und ein Ende dieser Ungerechtigkeit zu, wie in der UNWGAD-Erkl&auml;rung beschrieben.<\/p><p>Schwedisches Muskelspiel mittels der Mainstream-Medien <\/p><p>Die gleichen Staatsanwaltschaften, die jeden Hinz-und-Kunz-Reporter der Mainstream-Medien eingeladen und ein vollst&auml;ndiges Medienspektakel organisiert haben, um die Wiederaufnahme der Untersuchung gegen Assange anzuk&uuml;ndigen, haben ihren letzten Schritt (nur <strong>Anm. MM<\/strong>) in einer Erkl&auml;rung auf ihrer Website angek&uuml;ndigt. Wenn sich die Gelegenheit bietet, Schwedens Rolle bei der Fertigmachung von Assange zu demonstrieren, dann wird die Presse herangeholt, aber wenn die Welt eine andere Version entdeckt &ndash; eine inkompetente oder h&ouml;chstwahrscheinlich befangene Anklagebeh&ouml;rde &ndash; dann erscheint pl&ouml;tzlich (nur) eine Erkl&auml;rung auf ihrer Website.<\/p><p>Hier das <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?time_continue=18&amp;v=mXq_0LdUEtI\">Medienspektakel<\/a>, das zeigt, wie schwedische Beh&ouml;rden im Fall Assange ihre Muskeln spielen lassen.<\/p><p>Es sei auch darauf hingewiesen, dass das Fehlen dieser Geschichte in den Mainstream-Medien ebenfalls beabsichtigt ist. Reuters und einige Ver&ouml;ffentlichungen erw&auml;hnten diesen R&uuml;ckzug, aber das Schweigen in den britischen (und deutschen <strong>MM<\/strong>) Medien ist wieder einmal ohrenbet&auml;ubend, besonders wenn die Risse in dieser Geschichte aufgedeckt werden.<\/p><p>Wir warten auf die n&auml;chsten Schritte der schwedischen Strafverfolgungsbeh&ouml;rden, die laut der Erkl&auml;rung auf deren Website fr&uuml;hestens im August erfolgen werden.<\/p><p>Was auch immer sie tun wollen, die Bedeutung, dass ein Antrag auf ein EIO derzeit nicht &ldquo;auf dem Pr&uuml;fstand&rdquo; steht, sollte nicht verborgen bleiben &ndash; denn Julian Assange hat bereits neun Jahre seines Lebens durch diesen Rechtsstreit verloren.<\/p><p><em>Die Autorin Nina Cross ist eine unabh&auml;ngige Autorin und Forscherin und Mitarbeiterin von 21WIRE. Um mehr von ihrer Arbeit zu sehen, <a href=\"https:\/\/21stcenturywire.com\/category\/nina-cross\/\">besuchen Sie Ninas Archiv<\/a>.<\/em><\/p><p><strong>Fazit<\/strong> ist, dass Julian Assange im Gef&auml;ngnis sitzt, verurteilt wegen Versto&szlig;es gegen Kautionsauflagen, die mit einer jetzt mangels Substanz einschlafenden Untersuchung zu tun haben. Wegen der Substanzlosigkeit dieser Verurteilung z&auml;hlt auch das Argument nicht, dass er wegen des US-Auslieferungsbegehrens in U-Haft sitzen m&uuml;sse, da er ja bewiesen habe, dass Fluchtgefahr best&uuml;nde, denn w&auml;re vor sieben Jahren alles mit rechten Dingen zugegangen, h&auml;tte Julian Assange ja gar nicht in die ecuadorianische Botschaft fl&uuml;chten m&uuml;ssen. Ginge heute alles mit rechten Dingen zu, st&uuml;nde er auch heute h&ouml;chstens unter Hausarrest. Und das auch nur, wenn man beiseitel&auml;sst, dass es sich bei den Staatsgeheimnissen, wegen denen die USA seine Auslieferung fordern, um massive Kriegsverbrechen handelt.<\/p><p>Und auch Chelsea Manning w&auml;re dann wieder auf freiem Fu&szlig;, denn auch sie hat Informationen weitergegeben &uuml;ber Kriegsverbrechen, f&uuml;r die es in der US-Administration keinen interessierten Beschwerdeweg gab.<\/p><p><strong>Sofortige Freiheit f&uuml;r Manning und Assange!<\/strong><\/p><p>Titelbild: Yavuz Sariyildiz\/Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Letzte Woche erschien auf der 21stCenturyWire ein Artikel von Nina Cross, der sich mit dem langsamen Einschlafen der schwedischen Ermittlungen gegen Assange befasst. Wir haben diesen Artikel &uuml;bersetzt und ver&ouml;ffentlichen ihn hier. W&auml;hrend die Freiheitsberaubung von Chelsea Manning und Julian Assange andauert, fand am 10.\/11. Juli in London, nicht weit von Assanges Kerker, eine Konferenz<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53378\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":53379,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[198,126],"tags":[681,630,2163,469,930,1398,1556],"class_list":["post-53378","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-einzelne-politiker-personen-der-zeitgeschichte","category-erosion-der-demokratie","tag-assange-julian","tag-eugh","tag-gefaengnis","tag-grossbritannien","tag-justiz","tag-schweden","tag-usa"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/shutterstock_312535637.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/53378","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=53378"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/53378\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":55986,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/53378\/revisions\/55986"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/53379"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=53378"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=53378"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=53378"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}