{"id":53471,"date":"2019-07-18T08:33:49","date_gmt":"2019-07-18T06:33:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53471"},"modified":"2019-07-18T08:42:01","modified_gmt":"2019-07-18T06:42:01","slug":"hinweise-des-tages-3409","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53471","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53471#h01\">Der national-soziale Anstrich der AfD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53471#h02\">Farce auf Schienen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53471#h03\">EU-Kommission<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53471#h04\">Konjunktur: Deutsche Industrieauftr&auml;ge gehen den sechsten Monat in Folge zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53471#h05\">Die gro&szlig;e Flurbereinigung: Viel weniger ist angeblich viel mehr. <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53471#h06\">Der IWF hat Recht: Erfolgreiche Familienunternehmen &ndash; Triebkraft der Verm&ouml;gens- und Einkommenskonzentration<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53471#h07\">Verm&ouml;gen von mehr als 100 Milliarden Euro: Franzose ist zweitreichster Mensch der Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53471#h08\">&ldquo;In Uniform gestopft, bewaffnet, losgeschickt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53471#h09\">Russland-Sanktionen schaden vor allem ostdeutschen Unternehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53471#h10\">Uniter im Auslandseinsatz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53471#h11\">MDK-Reform: Spahn attackiert erneut die soziale Selbstverwaltung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53471#h12\">Jahrestag des G20-Gipfels in Hamburg: Jugendliche am Pranger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53471#h13\">Plastikm&uuml;ll aus Industriel&auml;ndern: &ldquo;Kambodscha ist kein M&uuml;lleimer&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53471#h14\">Einladung zum Friedensturnier und -fest &ldquo;abr&uuml;sten jetzt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53471#h15\">Zu guter Letzt: Karriereplanung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der national-soziale Anstrich der AfD<\/strong><br>\nAfD-Rechtsau&szlig;en Bj&ouml;rn H&ouml;cke f&auml;llt mit scheinbar sozialen Forderungen zur Rente auf. Der Rentenexperte Gerd Bosbach erkl&auml;rt, was wirklich dahinter steckt. [&hellip;]<br>\nAlso glauben Sie der AfD nicht, dass sie die Rente wirklich sozial denkt.<br>\nDer Gesamt-AfD sowieso nicht, die wollen in wichtigen Teilen sogar die gesetzliche Rente zugunsten der unsozialen Privat-Rente opfern. Aber auch die H&ouml;cke-AfD scheint mir &uuml;berwiegend andere Absichten zu haben.<br>\nWoraus schlie&szlig;en Sie das?<br>\nH&ouml;cke selber hat seine sozialen Aktivit&auml;ten 2018 so begr&uuml;ndet: &bdquo;Die soziale Frage war das Kronjuwel der Linken, es war ihre Existenzgarantie. Und wenn wir als AfD glaubw&uuml;rdig bleiben und entschlossen bleiben, dann k&ouml;nnen wir der Linken dieses Kronjuwel jetzt abjagen! Und das sollten wir tun!&ldquo; Es sind also taktische Motive, nicht Sorge und Einsicht &uuml;ber steigende Altersarmut. Au&szlig;erdem verdreht seine th&uuml;ringische AfD richtige soziale Analysen zu nationalistischen und damit unsozialen Forderungen.<br>\nGeht das etwas genauer?<br>\nIm H&ouml;cke-Rentenpapier hei&szlig;t es: &bdquo;Doch nicht nur die gebrochenen Erwerbsbiographien bedingen zunehmend die Altersarmut. Hinzu kommt: Deutschland beherbergt den gr&ouml;&szlig;ten Niedriglohnsektor Europas &hellip;&ldquo;. Richtig! Aber dem begegne ich doch nicht mit einer Staatsb&uuml;rgerrente &ndash; nur f&uuml;r Deutsche. Gerade ausl&auml;ndische Kollegen sind im besonderen Ma&szlig;e von Arbeitslosigkeit, Niedrigl&ouml;hnen und daraus folgenden Armutsrenten bedroht. Da werden nationalistische Gedanken scheinbar aus sozialen Analysen gefolgert. Deshalb glaube ich H&ouml;cke die sozialen Absichten nicht. Statt der Wertsch&auml;tzung der Arbeit interessiert die AfD die Wertsch&auml;tzung der richtigen nationalen Herkunft. Aber soziales Denken ist nicht teilbar. [&hellip;]<br>\nWelche Ideologie sehen Sie hinter dem Konzept?<br>\nAls Nutznie&szlig;er der Ver&auml;nderungen der letzten Jahrzehnte wird fast nur &bdquo;das internationale Versicherungskapital&ldquo; oder an anderer Stelle &bdquo;das grenzenlose internationale (Finanz-)Kapital&ldquo; genannt. Da schimmern schon die rechten Feinde durch, das Ausland und das Geldkapital &ndash; bei Rechten oft mit Juden assoziiert. Dass die Hauptnutznie&szlig;er und Betreiber der Rentenreformen alle Arbeitgeber sind, also auch die deutschen, die bei ihren Beitr&auml;gen zur Rente massiv sparen, das haben die AfDler beim Abschreiben aus der sozialen Bewegung bewusst &bdquo;&uuml;bersehen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/rentenkonzept-afd-national-soziale-anstrich-rechten-zr-12829626.html\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Zur Orientierung der AfD auf &bdquo;soziale&ldquo; Themen folgt auch noch ein redaktioneller Beitrag auf den NachDenkSeiten. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Farce auf Schienen<\/strong><br>\nIn seinem Heimatland Gro&szlig;britannien gilt Go-Ahead als &ldquo;das schlechteste Bahnunternehmen&rdquo;. Ein Ruf, der offenbar auch in Baden-W&uuml;rttemberg verpflichtet, wo der Konzern seit Juni auf einigen Strecken f&auml;hrt. So schlimm ist die Lage, dass Verkehrsminister Hermann mit dem Geld seiner B&uuml;rger nun einen &ldquo;Lokf&uuml;hrer-Pool&rdquo; schaffen will &ndash; in ganz Europa sucht er daf&uuml;r das Personal.<br>\nBis vor Kurzem war das so: Man sah &uuml;berall auf dem Land, also dort, wo es noch Schienen gibt, die roten Nahverkehrsz&uuml;ge der Deutschen Bahn. Jetzt, seit Anfang Juni, geht es auf den Schienen in Baden-W&uuml;rttemberg etwas bunter zu: Man sieht nun im Nah- und Regionalverkehr um Stuttgart gelbe Z&uuml;ge mit der Aufschrift Go-Ahead und Abellio. Das sind b&ouml;rsennotierte Unternehmen. Abellio ist eine Tochter der niederl&auml;ndischen Staatsbahn und Go-Ahead ist ein britisches Konsortium, das in vielen L&auml;ndern prim&auml;r Busse fahren l&auml;sst, und bei dem die SNCF, die franz&ouml;sische Staatsbahn, mitbeteiligt ist.<br>\nUnd warum sind diese Gesellschaften nun hier aktiv? Etwa zwischen Stuttgart und Mannheim, Pforzheim, T&uuml;bingen, Ulm, Aalen, Karlsruhe? Wegen des gr&uuml;nen Verkehrsministers Winfried Hermann. Aber vor allem deswegen: Weil sich hier sehr leicht sehr viel Geld verdienen l&auml;sst &ndash; dank Unterst&uuml;tzung des Steuerzahlers.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/433\/farce-auf-schienen-6070.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>EU-Kommission<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Heckensch&uuml;tzen im eigenen Lager: Viele Christdemokraten stimmten gegen von der Leyen<\/strong><br>\nIhren Wahlsieg hat Ursula von der Leyen vor allem den Rechtspopulisten zu verdanken. Denn die proeurop&auml;ischen Fraktionen stimmten mehrheitlich gegen sie.<br>\nDie Wahl des Kommissionspr&auml;sidenten ist geheim &ndash; und das haben viele Abgeordnete im Europaparlament ausgenutzt. So geriet die Abstimmung zur Stunde der Heckensch&uuml;tzen: Obwohl sich die Chefs der drei gr&ouml;&szlig;ten Fraktionen &ndash; die Konservativen, Sozialdemokraten und Liberalen &ndash; &ouml;ffentlich f&uuml;r Ursula von der Leyen ausgesprochen hatten, stimmten eine ganze Reihe von Fraktionsmitgliedern heimlich gegen sie. Das gilt ausgerechnet und vor allem f&uuml;r die Parteifreunde der CDU-Politikerin. In Kreisen der christdemokratischen EVP-Fraktion hie&szlig; es am Mittwoch, dass wahrscheinlich mindestens 20 der 182 EVP-Abgeordneten gegen von der Leyen gestimmt h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp.handelsblatt.com\/politik\/international\/kommissionspraesidentin-heckenschuetzen-im-eigenen-lager-viele-christdemokraten-stimmten-gegen-von-der-leyen\/24670492.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Diese Deals mu&szlig; von der Leyen honorieren<\/strong><br>\nDie neue Kommissionschefin hat bei ihrer Rede im Europaparlament den Eindruck geweckt, als k&ouml;nne sie Wunder wirken. In Wahrheit darf sie kaum etwas frei entscheiden &ndash; die EU-L&auml;nder haben ihr eine lange Wunschliste hinterlassen. Au&szlig;erdem mu&szlig; sie einige mehr oder weniger heimliche Deals honorieren.<br>\nSo w&uuml;rde Frankreich gern den n&auml;chsten Generalsekret&auml;r der Kommission stellen. Der bisherige Amtsinhaber, der umstrittene deutsche Jurist Martin Selmayr, r&auml;umt seinen Posten, nachdem ihm von der Leyen bedeutet hatte, in der F&uuml;hrungsetage der EU-Beh&ouml;rde sei nur Platz f&uuml;r eine Deutsche. Pr&auml;sident Emmanuel Macron lauert seit langem auf eine Gelegenheit, Selmayr auszuwechseln.<br>\nItalien fordert einen m&auml;chtigen Wirtschaftskommissar, Polen und Ungarn hoffen auf Nachsicht bei den laufenden Rechtsstaats-Verfahren. D&auml;nemark und die Niederlande erwarten, dass ihre EU-Kommissare &ndash; Margrethe Vestager und Frans Timmermans &ndash; zu m&auml;chtigen Vizepr&auml;sidenten ernannt werden. Und Spanien pocht auf den EU-Beschluss, Josep Borrell zum Au&szlig;enbeauftragten zu machen.<br>\nViel &bdquo;Beinfreiheit&ldquo; bleibt von der Leyen also nicht mehr, zumal sie ein weiteres Wahlversprechen des Rates einl&ouml;sen will: Mindestens die H&auml;lfte ihrer Kommission soll weiblich sein. Bisher haben die Staaten aber kaum Frauen nominiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/diese-wunschliste-muss-von-der-leyen-abarbeiten\/\">Lost in Europe<\/a><\/li>\n<li><strong>&raquo;Einzig Lobbyh&ouml;rigkeit entscheidet&laquo;<\/strong><br>\nGerade einmal neun Stimmen mehr als die erforderliche absolute Mehrheit erhielt Ursula von der Leyen am Dienstag bei der Wahl zur EU-Kommissionspr&auml;sidentin. 383 von 747 Europaabgeordnete stimmte f&uuml;r die 60-J&auml;hrige, 327 Parlamentarier stimmten gegen sie. Damit tritt die bisherige deutsche Verteidigungsministerin zum 1. November die Nachfolge des Luxemburgers Jean-Claude Juncker an.<br>\nIn der Wahl von der Leyen best&auml;tige sich, &ldquo;dass in der #EU weder Kompetenz noch Zukunftsvisionen gefragt sind, sondern einzig Lobbyh&ouml;rigkeit entscheidet&rdquo;, kommentiert Sahra Wagenknecht die Wahl: &ldquo;Wer von der neuen Kommission Impulse f&uuml;r ein gerechteres Europa erwartet, glaubt auch an den Weihnachtsmann. So wird das nichts, EU.&rdquo;<br>\nDietmar Bartsch w&uuml;nschte von der Leyen unmittelbar nach der Wahl auf Twitter &ldquo;Erfolg als EU-Kommissionspr&auml;sidentin. Den ist sie den B&uuml;rgern schuldig &ndash; auch wegen der unglaublichen Menge Porzellan, das die EU-Regierungschefs gerade zerdeppert haben. Am Ende des Tages messen wir sie an ihren Taten&rdquo;.<br>\nAls &ldquo;Taschenspielertrick&rdquo; kritisiert Gregor Gysi die Nominierung von der Leyens. &ldquo;Damit wurde die Demokratie verletzt. Die Regierungschefs versuchen immer, aus der EU einen Regierungsf&ouml;deralismus zu machen, was mir &uuml;berhaupt nicht gef&auml;llt. Da kommen sich die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler mindestens veralbert vor, um kein schlimmeres Wort zu benutzen&rdquo;, sagte er im NDR.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/einzig-lobbyhoerigkeit-entscheidet\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a><\/li>\n<li><strong>Unternehmen warnen von der Leyen<\/strong><br>\nDeutsche Wirtschaft und &Ouml;konomen warnen die k&uuml;nftige EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen vor einer st&auml;rkeren Regulierung wie durch einen europ&auml;ischen Mindestlohn. &bdquo;Wenn sie den Mittelstand wirklich st&auml;rken will, wie sie es in ihrer Bewerbungsrede ansprach, w&uuml;rde das einen Schub f&uuml;r Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt in der EU bedeuten&ldquo;, sagte der Pr&auml;sident des Verbandes der Familienunternehmer, Reinhold von Eben-Worl&eacute;e, am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. &bdquo;Sie sollte allerdings davon Abstand nehmen, mit einer europ&auml;ischen Arbeitslosenversicherung das Umverteilungskarussell immer schneller zu drehen.&ldquo; &Auml;hnlich &auml;u&szlig;erte sich Arbeitgeberpr&auml;sident Ingo Kramer: &bdquo;Die Wettbewerbsf&auml;higkeit muss im Vordergrund stehen, nicht neue europ&auml;ische Regulierungen.&ldquo;<br>\nKritik kommt auch vom Kieler Institut f&uuml;r Weltwirtschaft (IfW). &bdquo;Zentralistische Ma&szlig;nahmen wie etwa ein EU-Mindestlohn schw&auml;chen die Wettbewerbsf&auml;higkeit der EU, anstatt sie zu st&auml;rken&ldquo;, sagte IfW-Pr&auml;sident Gabriel Felbermayr. &bdquo;M&ouml;glicherweise musste von der Leyen solche Zusagen machen, um ausreichend Stimmen zu bekommen, doch damit bezahlt sie einen hohen Preis f&uuml;r ihre Pr&auml;sidentschaft.&ldquo; Lohnpolitik m&uuml;sse Sache der Nationalstaaten bleiben. F&uuml;r schw&auml;chere Volkswirtschaften &bdquo;kann ein EU-Mindestlohn zur Belastung werden&ldquo;, warnte Felbermayr.<br>\nArbeitgeberpr&auml;sident Kramer fordert, dass die EU unter von der Leyen st&auml;rker als jemals zuvor als Verteidigerin des Freihandels auftritt. &bdquo;Deshalb muss die Kommission noch besser gegen Protektionismus im Binnenmarkt vorgehen &ndash; denn dieser ist das Herzst&uuml;ck der europ&auml;ischen Integration und bleibt zentral f&uuml;r alle Unternehmen und B&uuml;rger in Europa&ldquo;, sagte der Chef der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&auml;nde (BDA).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen-warnen-von-der-leyen-zu-eu-regulierungen-16288978.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man muss das nat&uuml;rlich &uuml;bersetzen. &ldquo;Die Wettbewerbsf&auml;higkeit muss im Vordergrund stehen, nicht &hellip;&rdquo; die Interessen der B&uuml;rger. Aber wo ist das Problem? Die EU handelte bisher stets, siehe das j&uuml;ngste Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten, im Interesse der herrschenden Oligarchie und Frau von der Leyen wird f&uuml;r die Interessen ihrer eigenen Klasse bestimmt immer ein offenes Ohr haben.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Konjunktur: Deutsche Industrieauftr&auml;ge gehen den sechsten Monat in Folge zur&uuml;ck<\/strong><br>\nN&auml;chster Tiefschlag f&uuml;r die Konjunktur: Die deutsche Industrie verzeichnet den sechsten Monat nacheinander weniger Bestellungen. Auch die wichtigen Pkw-Neuzulassungen sinken weiter.<br>\nDie Wirtschaft in Deutschland schw&auml;chelt nach wie vor: Den sechsten Monat in Folge sind die Auftr&auml;ge der Industriebetriebe zur&uuml;ckgegangen. Der Bestand nahm im Mai um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat ab, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit. Als Bestand wird die Summe der Auftragseing&auml;nge eines Monats gewertet, die bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu Ums&auml;tzen gef&uuml;hrt haben und die nicht storniert wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/deutschland-auftraege-an-industrie-gehen-deutlich-zurueck-a-1277715.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Schon erstaunlich. Allm&auml;hlich beginnt man zu merken, dass der Abschwung da ist. Das war aber schon vor rund einem Jahr absehbar, also zu einem Zeitpunkt, als die Wirtschaftsforschungsinstitute noch nichts von einem Rezessionsrisiko wissen wollten und die Medien an die Fortsetzung eines &bdquo;Booms&ldquo; glaubten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die gro&szlig;e Flurbereinigung: Viel weniger ist angeblich viel mehr. <\/strong><br>\nDer mit betriebswirtschaftlichen Furor anvisierte Umbau der deutschen Krankenhauslandschaft wird mit der medialen Brechstange vorangetrieben<br>\nDie zuf&auml;lligen &Uuml;berschneidungen von Ereignissen sind immer wieder sehr illustrativ. In diesen Tagen klingelte es in den Kassen derjenigen, die im Besitz von Aktien der Rh&ouml;n-Klinikum AG sind. Die b&ouml;rsennotierte Betreibergesellschaft von Krankenh&auml;usern und Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) hat 2018 einen Umsatz von 1,23 Mrd. Euro erwirtschaftet und dabei einen Gewinn von 51,2 Mio. Euro erzielt. Der Bilanzgewinn 2018 belief sich sogar auf 190 Mio. Euro (darin enthalten ein Gewinnvortrag aus dem vorherigen Jahr in H&ouml;he von mehr als 157 Mio. Euro). Da sollen die Aktion&auml;re auch was von haben und so hat man beschlossen, den Anteilseignern 19,4 Mio. Euro als Dividende auszusch&uuml;tten. Das sage einer noch, mit Krankenh&auml;usern k&ouml;nne man kein Profit machen.<br>\nZugleich gibt es immer mehr Berichte &uuml;ber Kliniken in den roten Zahlen, &uuml;ber Betten- und sogar Stationsstilllegungen vor allem aufgrund fehlenden Pflegepersonals, &uuml;ber Insolvenzen von Krankenhaustr&auml;gern und das alles eingebettet in einem seit Jahren kontinuierlich vorgetragenen Klagegesang von nat&uuml;rlich interessierter Seite, dass es in Deutschland viel zu viele Kliniken geben w&uuml;rde und dass die Krankenhauslandschaft nun endlich bereinigt werden muss, weil &ndash; aufgepasst &ndash; die Patienten in den kleinen H&auml;usern schlecht behandelt werden und wenn sie die beste und modernste Behandlung bekommen wollen, dann k&ouml;nne man das &bdquo;nat&uuml;rlich&ldquo; nur in den gro&szlig;en Kliniken leisten. Also m&uuml;ssen die anderen weg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2019\/07\/17\/die-grosse-flurbereinigung-der-deutschen-krankenhauslandschaft\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der IWF hat Recht: Erfolgreiche Familienunternehmen &ndash; Triebkraft der Verm&ouml;gens- und Einkommenskonzentration<\/strong><br>\nZweifellos, im ersten Teil kann diese IWF-Studie als eine Lobrede auf den Erfolg der vielen deutschen Familienunternehmen genutzt werden. Im Mittelpunkt steht die Erfolgsmarke steigende Gewinne, die auch auf expandierenden Exportm&auml;rkten etwa in China erzielt werden. Die Gewinnexpansion f&uuml;hrt jedoch am Ende zur Wohlstandssteigerung der Eigent&uuml;merunternehmen.<br>\nWie die hohe Sparquote zeigt, die Verm&ouml;gen wachsen massiv und daraus werden wiederum zus&auml;tzliche Verm&ouml;genseink&uuml;nfte bezogen. Die Reproduktion der Verm&ouml;genseliten auf erweiterter Stufenleiter ist unbestreitbar.<br>\nErstmals weist der IWF, der das Konzept sozial inklusiven Wirtschaftsentwicklung unterst&uuml;tzt, mutig auf die angeeigneten Gewinne und die hohen Sparquoten hin, &uuml;ber die das Verm&ouml;gen w&auml;chst. Dagegen entwickeln sich die Arbeitseinkommen in oftmals nicht mitbestimmten Familienunternehmen sehr langsam.<br>\nHier setzen die politischen Vorschl&auml;ge des IWF gegen die durch Familienunternehmen vorangetriebene soziale Spaltung an.<br>\nDazu geh&ouml;ren Lohnerh&ouml;hungen, die die Binnenwirtschaft st&auml;rken. Wichtig ist eine sp&uuml;rbare Erbschaft und Schenkungsteuer. Dadurch l&auml;sst sich der derzeit steuerlich viel zu billige Wechsel des Reichtums ohne pers&ouml;nliche Leistung des Bevorteilten unterbrechen. Aber auch die Verm&ouml;gensteuer ist ein Beitrag, die &ouml;konomischen Profiteure in die Finanzierung staatlicher Infrastruktur einzubeziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.alternative-wirtschaftspolitik.de\/de\/article\/10656265.der-iwf-hat-recht-erfolgreiche-familienunternehmen-triebkraft-der-verm%C3%B6gens-und-einkommenskonzentration.html\">Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik<\/a>\n<p><strong>dazu: Internationaler W&auml;hrungsfonds will Erbschafts-, Schenkungs- und Verm&ouml;gensteuer<\/strong><br>\nEine wirksame Besteuerung von Verm&ouml;gen, Schenkungen und Erbschaften, die der &Uuml;berwindung der Spaltung der Gesellschaft dient, geh&ouml;rt zu den Gr&uuml;ndungsforderungen von Attac. Dabei k&auml;mpfen wir &uuml;blicherweise gegen massiven Widerspruch aus Politik und Wirtschaft.<br>\nNun stellt ausgerechnet der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) in einer neuen Studie fest: In Deutschland sind Familienunternehmen eine starke Triebkraft der Verm&ouml;gens- und Einkommenskonzentration. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass zu den sogenannten Familienunternehmen Gro&szlig;betriebe wie BMW geh&ouml;ren &ndash; hier geht es um Konzerne, die weltweit wirtschaften und gro&szlig;en Einfluss besitzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/internationaler-waehrungsfonds-will-erbschafts-schenkungs-und-vermoegensteuer\/\">attac<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Verm&ouml;gen von mehr als 100 Milliarden Euro: Franzose ist zweitreichster Mensch der Welt<\/strong><br>\nDen Namen kennen nur Eingeweihte, mit den schillernden Ber&uuml;hmtheiten der Internetbranche hat er wenig gemein. Der franz&ouml;sische Unternehmer Bernard Arnault ist jetzt der zweitreichste Mensch der Welt.<br>\nDer franz&ouml;sische Unternehmer Bernard Arnault hat Bill Gates als zweitreichsten Menschen der Welt abgel&ouml;st. Laut der Onlineausgabe des US-Magazins &ldquo;Forbes&rdquo; verf&uuml;gt der 70-j&auml;hrige Chef des Luxusg&uuml;terkonzerns LVMH derzeit &uuml;ber ein Verm&ouml;gen von 105,1 Milliarden Dollar (93,7 Milliarden Euro) und lag damit knapp vor Microsoft-Gr&uuml;nder Gates mit 103,7 Milliarden Dollar. Reichster Mensch bleibt Amazon-Chef Jeff Bezos mit einem gesch&auml;tzten Verm&ouml;gen von 164,8 Milliarden Dollar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/lvmh-chef-bernard-arnault-steigt-zum-zweitreichsten-mensch-der-welt-auf-a-1277788.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ganz zuf&auml;llig soll Arnault mit Macron recht gut <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/europa\/bernard-arnault-chef-von-louis-vuitton-wirbt-fuer-emmanuel-macron-a-1146260.html\">bekannt sein<\/a>. Macron ist der Pr&auml;sident der franz&ouml;sischen Oligarchie.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;In Uniform gestopft, bewaffnet, losgeschickt&rdquo;<\/strong><br>\nVor einiger Zeit ging im B&uuml;ro des Bundestagsabgeordneten Fabio De Masi (Linke) ein anonymer Brief ein. Aus den acht eng beschriebenen Seiten spricht gro&szlig;e Frustration. Der Absender, offenbar ein Mitarbeiter des Zolls, beklagt unter anderem &ldquo;massive selbstverschuldete B&uuml;rokratie&rdquo;, &ldquo;fehlende Anerkennung und Wertsch&auml;tzung&rdquo; sowie einen Mangel an &ldquo;qualifiziertem Fachpersonal&rdquo;. Unterm Strich sei &ldquo;die Stimmungslage innerhalb der FKS katastrophal&rdquo;.<br>\nDie Finanzkontrolle Schwarzarbeit, kurz FKS, ist Teil der Zollverwaltung. Ihre derzeit 6725 Mitarbeiter k&auml;mpfen gegen Schwarzarbeit, die illegale Besch&auml;ftigung und Ausbeutung von Ausl&auml;ndern oder Verst&ouml;&szlig;e gegen den Mindestlohn. Wichtige Aufgaben, die nun noch erweitert wurden: Durch das Anfang Juni vom Bundestag verabschiedete Gesetz gegen illegale Besch&auml;ftigung und Sozialleistungsmissbrauch sollen die FKS-Kontrolleure k&uuml;nftig auch gegen sogenannte Arbeiterstriche und Kindergeldbetrug vorgehen. Ihre Zahl soll bis 2026 auf mehr als 10.000 steigen.<br>\nIm Finanzministerium, dem der Zoll untersteht, ist man stolz auf die Reform. Er erhoffe sich davon &ldquo;insgesamt ein gerechteres Deutschland&rdquo;, sagte Ressortchef Olaf Scholz (SPD). In der FKS teilt nicht jeder diese Hoffnung. &ldquo;Leider macht eine Vielzahl von Problemen die t&auml;gliche Arbeit zu einer Farce&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Brandbrief. Dessen Herkunft l&auml;sst sich nicht &uuml;berpr&uuml;fen, wesentliche Details und Kritikpunkte wurden dem SPIEGEL aber von aktuellen und fr&uuml;heren FKS-Mitarbeitern best&auml;tigt. Mehr Planstellen allein werden den Frust der Schwarzarbeitsj&auml;ger demnach kaum beseitigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/schwarzarbeit-warum-bei-der-zoll-einheit-fks-frust-herrscht-a-1276872.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Situation scheint also noch schlimmer zu sein als bef&uuml;rchtet. Bitte lesen Sie dazu auch &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53264#h10\">Beim Zoll stauen sich Verdachtsmeldungen<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Russland-Sanktionen schaden vor allem ostdeutschen Unternehmen<\/strong><br>\nWenn das Medikament nicht wirkt, hat es keinen Sinn, die Einnahmezeit zu verl&auml;ngern oder die Dosis zu erh&ouml;hen. Ich fordere die Bundesregierung auf, die Sanktionen gegen Russland endlich zu beenden. Sie bringen nichts und gehen massiv zu Lasten vor allem ostdeutscher Unternehmen&ldquo;, kommentiert Klaus Ernst, Vorsitzender des Bundestagsausschusses f&uuml;r Wirtschaft und Energie und wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die j&uuml;ngste Aufstellung des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft zum wirtschaftlichen Schaden der Russland-Sanktionen. Ernst weiter:<br>\n&bdquo;Es ist dringend notwendig, selbstbewusst und mit aufrechtem Gang f&uuml;r friedliche und vern&uuml;nftige Beziehungen zwischen den Staaten in Europa zu sorgen. Das bedeutet gleichzeitig, sich von der Sanktionspolitik der USA unabh&auml;ngig zu machen. F&uuml;r die USA sind Sanktionen eine Fortsetzung ihrer &sbquo;America first&lsquo;- Strategie. Das zeigt sich immer wieder auch daran, wie deutsche Unternehmen von US-Seite durch Androhung extraterritorialer Sanktionen unter Druck gesetzt werden, wenn ihre Aktivit&auml;ten nicht mit US-amerikanischen Interessen konform gehen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/russland-sanktionen-schaden-vor-allem-ostdeutschen-unternehmen\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Uniter im Auslandseinsatz<\/strong><br>\n&ldquo;Uniter&rdquo;, ein privater Verein aktiver und ehemaliger deutscher Soldaten und Polizisten insbesondere aus Spezialeinheiten, hat seinen ersten Auslandseinsatz gestartet. Wie die Organisation berichtet, hat sie ihre &ldquo;Medical Response Unit&rdquo; auf die Philippinen entsandt; dort sollen &ndash; vor dem Hintergrund, dass in der Hauptstadt Manila &ldquo;ein sehr hoher Anteil der Bewohner, vor allem in den &auml;rmeren Gebieten, bewaffnet&rdquo; sei &ndash; unter anderem &ldquo;gezielt Kenntnisse des Eigenschutzes trainiert&rdquo; werden. Uniter ist wegen seiner Kontakte in die extreme Rechte sowie zu &ldquo;Preppern&rdquo; ber&uuml;chtigt, die sich auf einen k&uuml;nftigen Kollaps der staatlichen Ordnung vorbereiten. Der seit 2016 auf den Philippinen regierende Pr&auml;sident Rodrigo Duterte f&uuml;hrt einen brutalen Anti-Drogen-Krieg, dem Tausende Drogendealer und -abh&auml;ngige zum Opfer fallen. Seine Regierung wird deshalb international scharf kritisiert. Beobachter haben Uniter mit der &ldquo;Schwarzen Reichswehr&rdquo; aus der Zeit der Weimarer Republik verglichen. Der Verein unterh&auml;lt ein &ldquo;Diplomatisches Korps&rdquo; und will seine Auslandsaktivit&auml;ten ausdehnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7997\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>MDK-Reform: Spahn attackiert erneut die soziale Selbstverwaltung<\/strong><br>\nBundesgesundheitsminister Spahn plant eine Reform des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen. Dabei attackiert er nicht nur die soziale Selbstverwaltung, sondern auch die Interessen der Versicherten und Beitragszahlenden. DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach nennt Spahns Pl&auml;ne &ldquo;skandal&ouml;s und eine Kampfansage&rdquo;. [&hellip;]<br>\nGerade diese Selbstverwaltung ist Bundesgesundheitsminister Spahn offenbar ein Dorn im Auge: Wie auch schon beim &bdquo;Faire-Kassenwahl-Gesetz&ldquo; attackiert er die soziale Selbstverwaltung. Den Verwaltungsrat will er &ouml;ffnen f&uuml;r &Auml;rzte und Patientenorganisationen, also Vertreter der Seite der Leistungserbringer. &bdquo;Dies w&uuml;rde dann zu der absurden Situation f&uuml;hren, dass sich die Leistungserbringer selbst kontrollieren&ldquo;, warnt Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied. Au&szlig;erdem wird so ein k&uuml;nstlicher Unterschied aufgemacht: Patienteninteressen sind bereits heute durch die Einbindung der Versicherten in die Verwaltungsr&auml;te sowie durch Patientenbeir&auml;te umfassend repr&auml;sentiert. Zus&auml;tzlich will der Minister die Pr&uuml;fungen der Krankenh&auml;user empfindlich einschr&auml;nken. Die Krankenhausrechnungen werden aber aus den Beitr&auml;gen der Versicherten beglichen. Im letzten Jahr konnten die Krankenkassen &ndash; und damit die gesetzlich Krankenversicherten &ndash; allein 2,8 Milliarden Euro wegen falscher Abrechnungen von Kliniken und Krankenh&auml;usern zur&uuml;ckfordern. Auch dieser Plan steht also im Widerspruch zu den Interessen der Versicherten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++cc7737ea-a892-11e9-a966-52540088cada\">DGB<\/a>\n<p><strong>dazu: Spahns Apothekengesetz ist eine Mogelpackung<\/strong><br>\nDas &sbquo;Apothekenst&auml;rkungsgesetz&lsquo;, das heute vom Bundeskabinett gebilligt wurde, ist eine Mogelpackung. Denn das im Koalitionsvertrag vereinbarte Versandhandelsverbot soll nun endg&uuml;ltig doch nicht kommen. Stattdessen strebt Jens Spahn eine europarechtlich arg wacklige Regelung an, die Boni f&uuml;r Privatversicherte oder Selbstzahler weiterhin erlaubt. Das ist die zweitschlechteste aller L&ouml;sungen, die Spahn als heimlicher Bef&uuml;rworter von Online-Apotheken hier vorlegt&ldquo;, kritisiert Sylvia Gabelmann, arzneimittelpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, den aktualisierten Entwurf eines Gesetzes zur St&auml;rkung der Vor-Ort-Apotheken, der heute vom Bundeskabinett beschlossen wurde. Gabelmann weiter:<br>\n&bdquo;Patientinnen und Patienten m&uuml;ssen im Notfall schnell, in der N&auml;he und auch nachts sowie an Wochenenden Medikamente und gute Beratung erhalten. F&uuml;r Schn&auml;ppchenjagd im Internet, die zu Lasten der Vor-Ort-Apotheken geht, eignen sich Medikamente nicht. Aufgrund falscher politischer Weichenstellungen sind allein im vergangenen Jahrzehnt zehn Prozent aller Apotheken geschlossen worden. In einigen Bundesl&auml;ndern und vor allem auf dem Land sieht es zum Teil noch weit dramatischer aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/spahns-apothekengesetz-ist-eine-mogelpackung\/%20\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Jahrestag des G20-Gipfels in Hamburg: Jugendliche am Pranger<\/strong><br>\nZwei Jahre nach dem G20-Gipfel l&auml;uft die Fahndung weiter auf Hochtouren. Bislang wurde keine Anklage gegen Polizisten erhoben. [&hellip;]<br>\nPolitische Aufarbeitung: Ein parlamentarischer Sonderausschuss zur G20-Aufarbeitung verlief weitgehend ergebnislos. Viele Zeugen mauerten, neue Erkenntnisse gab es kaum, einen gemeinsamen Abschlussbericht &uuml;berhaupt nicht.<br>\nMitgegangen, mitgehangen: Eine ver&auml;nderte Rechtsprechung versucht die Hamburger Staatsanwaltschaft im Prozess um die Ausschreitungen in der Elbchaussee durchzusetzen. Sie fordert hohe Haftstrafen ohne Bew&auml;hrung f&uuml;r f&uuml;nf junge M&auml;nner, die nachweislich keine Gewalttaten und Sachbesch&auml;digungen begangen haben. Ihr Rechtskonstrukt: Der Aufmarsch an der Elbchaussee sei keine Demo gewesen, aus der heraus Straftaten begangen wurden, sondern eine Verabredung s&auml;mtlicher TeilnehmerInnen, schwere Straftaten zu begehen.<br>\nDies sei arbeitsteilig geschehen: Einige Personen h&auml;tten gepl&uuml;ndert und gebrandschatzt, der Rest der Menge habe sie durch seine Anwesenheit gesch&uuml;tzt. Deshalb seien allen Teilnehmerinnen der Versammlung s&auml;mtliche Straftaten zuzuordnen, die aus der Versammlung heraus begangen wurden &ndash; auch denen, die die Versammlung schon nach wenigen Minuten verlie&szlig;en.<br>\nKann die Staatsanwaltschaft diese Rechtssicht im laufenden Verfahren durchsetzen, sehen kritische Juristen, etwa der Republikanische Anwaltsverein, das Demonstrations- und Versammlungsrecht grundlegend in Gefahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Jahrestag-des-G20-Gipfels-in-Hamburg\/!5606059\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Plastikm&uuml;ll aus Industriel&auml;ndern: &ldquo;Kambodscha ist kein M&uuml;lleimer&rdquo;<\/strong><br>\nViele Industriel&auml;nder versuchen, ihren Plastikm&uuml;ll loszuwerden, indem sie ihn in andere L&auml;nder verschicken. Auch in Kambodscha sind Tausende Tonnen Abfall gelandet &ndash; doch der soll per Retoure an den Absender zur&uuml;ckgehen.<br>\nKambodscha folgt dem Beispiel anderer s&uuml;dostasiatischer Staaten und wehrt sich gegen die Einfuhr von Plastikm&uuml;ll aus anderen L&auml;ndern. Konkret geht es um 83 Container mit rund 1600 Tonnen Plastikabfall.<br>\nSeit Oktober stehen diese Container im Hafen der Stadt Sihanoukville. Ihr Inhalt wurde offiziell als Recycling-Rohstoffe deklariert. Beim &Ouml;ffnen der Container stie&szlig;en Kontrolleure auf die Ballen mit Plastikm&uuml;ll. 70 Container stammen laut kambodschanischem Umweltministerium aus den USA, 13 aus Kanada.<br>\n&ldquo;Kambodscha ist kein M&uuml;lleimer, wo andere L&auml;nder veralteten Elektronikschrott entsorgen k&ouml;nnen&rdquo;, kritisierte der Sprecher des Ministeriums, Neth Pheaktra. Der M&uuml;ll soll in seine Ursprungsl&auml;nder zur&uuml;ckgeschickt werden. Das Importunternehmen m&uuml;sse mit einer hohen Strafe rechnen. Pheaktra betonte, Kambodscha habe die Einfuhr von Plastikm&uuml;ll immerhin bereits vor zwei Jahrzehnten verboten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/kambodscha-plastik-muell-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers:<\/strong> H.M.: Richtig so!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Einladung zum Friedensturnier und -fest &ldquo;abr&uuml;sten jetzt&rdquo;<\/strong><br>\nWir, der Allgemeine Sport-Verein Berlin e.V. &amp; die Kampagne &bdquo;abr&uuml;sten statt aufr&uuml;sten&ldquo; laden Euch herzlich zu unserem Fu&szlig;ball-Friedensturnier und Friedensfest &bdquo;abr&uuml;sten jetzt&ldquo;, vom 19. bis 21. Juli 2019, im Sportpark Poststadion Berlin ein. Mit dem Fu&szlig;ball-Friedensturnier m&ouml;chten wir uns aktiv f&uuml;r Frieden, Verst&auml;ndigung, Entspannung und Kooperation einsetzen und das Anliegen der Kampagne &ldquo;abr&uuml;sten statt aufr&uuml;sten&rdquo; unterst&uuml;tzen. Es geht uns ebenfalls um die F&ouml;rderung eines friedlichen Miteinanders, um Abr&uuml;sten im allt&auml;glichen Miteinander.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.friedensturnier.berlin\/programm\/\">Friedensturnier Berlin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Karriereplanung<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikatur\/7129\">Stuttmann Karikaturen<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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