{"id":53525,"date":"2019-07-19T16:52:59","date_gmt":"2019-07-19T14:52:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53525"},"modified":"2019-07-19T16:52:59","modified_gmt":"2019-07-19T14:52:59","slug":"hinweise-des-tages-ii-403","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53525","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53525#h01\">Elitenforscher Michael Hartmann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53525#h02\">Russland-Politik der EU: Ernst (Linke): &bdquo;Sanktionen sind die falsche Medizin&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53525#h03\">Geschacher um Menschenrechte: Wie Deutschland UN-Standards ausbremst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53525#h04\">Marktstudie: Fr&uuml;hst&uuml;cksflocken und Joghurts f&uuml;r Kinder fast alle &uuml;berzuckert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53525#h05\">Rochen sehen Rot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53525#h06\">Anwerbung: Keine langfristige Entlastung zu erwarten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53525#h07\">Die Medikalisierung depressiver Erkrankungen bis hin zum Ungl&uuml;cklichsein. Ein kritischer Blick auf den Einsatz von Antidepressiva<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53525#h08\">Ungesch&uuml;tzte Betriebsrente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53525#h09\">Arbeitsbedingungen in Nagelstudios: Schlimme Finger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53525#h10\">Iron Sky und die Militarisierung des Weltalls<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53525#h11\">Kostenexplosion &ldquo;Puma&rdquo;-Sch&uuml;tzenpanzer doppelt so teuer wie geplant<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53525#h12\">Bad Banks &ndash; Als Milliarden Euro auf der M&uuml;llhalde landeten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53525#h13\">Die Internetgiganten (Google, Amazon, Facebook und Apple) sind ein Fall f&uuml;r das EU-Missbrauchsrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53525#h14\">Klarer Fall von Rassismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53525#h15\">&Uuml;berwachung von Passagieren: Justizministerin Lambrecht gegen Erfassung von Zug- und Busreisenden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Elitenforscher Michael Hartmann<\/strong><br>\n&ldquo;Exzellenzstrategie gef&auml;hrdet hohe Qualit&auml;t in der Breite&rdquo;<br>\nHeute werden die Gewinner der Exzellenzstrategie bekannt gegeben: Diese Entscheidung wird deutsche Universit&auml;ten in eine erste und eine zweite Liga einteilen. Der Elitenforscher Michael Hartmann h&auml;lt das f&uuml;r den falschen Weg. [&hellip;]<br>\nDie Vorstellung, man k&ouml;nne dank der Exzellenzstrategie mit US-Spitzenhochschulen, wie Harvard, konkurrieren, sei nicht realistisch, sagt Hartmann. Die Mittel dieser Universit&auml;ten l&auml;gen weit &uuml;ber den Etats deutscher Hochschulen. Harvard habe im Jahr etwa die gleiche Summe zur Verf&uuml;gung wie alle Hochschulen in Baden-W&uuml;rttemberg zusammen. &bdquo;Das hei&szlig;t, es ist eine Illusion zu glauben, mit denen konkurrieren zu k&ouml;nnen.&ldquo; Die Spitzenuniversit&auml;ten in den USA litten allein deswegen nicht unter der schlechten Qualit&auml;t ihrer Nachwuchsf&ouml;rderungen, weil sie weltweit Forscher einkauften. &bdquo;Wenn man sich Harvard, Stanford, Yale und so anguckt, in der Wissenschaft kommt jeder zweite da aus dem Ausland.&ldquo; Die US-Hochschulen k&ouml;nnten das bezahlen, die deutschen dagegen trotz Exzellenzstrategie nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/elitenforscher-michael-hartmann-exzellenzstrategie.1008.de.html?dram:article_id=454269\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Erinnert sei an Michael Hartmanns Beitr&auml;ge f&uuml;r die NachDenkSeiten zum selben Thema:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11649\">Die Folgen der Exzellenzinitiative &ndash; Funktionale oder vertikale Differenzierung<\/a> von Ende 2011<\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1974\">Michael Hartmann: Die Exzellenzinitiative &ndash; ein Paradigmenwechsel in der deutschen Hochschulpolitik<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Russland-Politik der EU: Ernst (Linke): &bdquo;Sanktionen sind die falsche Medizin&ldquo;<\/strong><br>\nEin Aufrechterhalten der Sanktionen gegen Russland sei auch f&uuml;r deutsche Unternehmen sch&auml;dlich und f&uuml;hre dazu, dass Russland sich auf Dauer nach China hinwendet, sagte Klaus Ernst (Linke), der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im Bundestag, im Dlf. &bdquo;Wir m&uuml;ssen mehr Zusammenarbeit hinkriegen.&ldquo; [&hellip;]<br>\nHeinemann: Die designierte EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen hat jetzt gesagt, der Kreml verzeiht keine Schw&auml;che, aus einer Position der St&auml;rke heraus sollten wir an den Russlandsanktionen festhalten. Warum sollte man dieses Druckmittel aus der Hand geben?<br>\nErnst: Ja, weil es nichts nutzt. Ich habe es ja schon angesprochen, es hat keine Wirkung. Es hat die Wirkung, dass es den europ&auml;ischen Unternehmen, insbesondere den ostdeutschen Unternehmen deutlich schlechter geht, aber auch den anderen Unternehmen. Ich war vor Kurzem bei einer Wirtschaftskonferenz, da hat der Vorsitzende der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung von Knorr-Bremse eindeutig darauf hingewiesen, dass es auch im Westen negative Auswirkungen hat. Man kann jetzt so weitermachen, wie von der Leyen das m&ouml;chte, ich bedaure sehr, dass eine ihrer ersten Aussagen genau in diese Richtung ging, statt dar&uuml;ber nachzudenken, was man vielleicht anders machen muss. Weiter f&uuml;hrt uns das nicht, sondern das f&uuml;hrt weiter zu dem Tatbestand, dass Europa Russland eben nicht vern&uuml;nftig einbezieht in die eigene Politik und damit nat&uuml;rlich auch sich selbst schw&auml;cht. Ich sage einfach, so richtig erfolgreich kann ich mir so eine Politik nicht vorstellen.<br>\nHeinemann: Sollten Krieg und Annexionen in Europa folgenlos bleiben?<br>\nErnst: Nein, keinesfalls. Nur wenn wir den Ma&szlig;stab der Europ&auml;er so nehmen, wie wir ihn gegen&uuml;ber Russland nehmen, dann m&uuml;ssten wir ja die Sanktionen gegen Amerika haben, die nun v&ouml;lkerrechtswidrig zum Beispiel im Kosovo aktiv waren, die v&ouml;lkerrechtswidrig im Irak aktiv waren, die v&ouml;lkerrechtswidrig Guantanamo betreiben. Auch die Eins&auml;tze in Syrien waren mit V&ouml;lkerrecht nicht gedeckt. Also, wenn wir &uuml;berall mit Sanktionen handeln oder reagieren, dann m&uuml;ssten wir das bittesch&ouml;n gegen&uuml;ber allen machen &ndash; und dann w&auml;ren die Ersten, die dran w&auml;ren die USA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/russland-politik-der-eu-ernst-linke-sanktionen-sind-die.694.de.html?dram:article_id=454270\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Geschacher um Menschenrechte: Wie Deutschland UN-Standards ausbremst<\/strong><br>\nHungerl&ouml;hne und miserable Arbeitsbedingungen geh&ouml;ren h&auml;ufig noch immer zum Alltag der Menschen, die in &auml;rmeren L&auml;ndern f&uuml;r deutsche Unternehmen Produkte herstellen oder Rohstoffe abbauen. Dabei hatte die Bundesregierung im Koalitionsvertrag versprochen, die &bdquo;Menschenrechtsleitprinzipien&ldquo; der Vereinten Nationen verbindlich umzusetzen &ndash; notfalls per Gesetz. Doch das Verfahren zieht sich hin, die Kriterien werden immer weiter aufgeweicht. Gegen&uuml;ber MONITOR kritisiert jetzt der Berichterstatter des zust&auml;ndigen UN-Komitees, Deutschland halte sich nicht an die UN-Vereinbarungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/menschenrechte-108.html\">Monitor<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Marktstudie: Fr&uuml;hst&uuml;cksflocken und Joghurts f&uuml;r Kinder fast alle &uuml;berzuckert<\/strong><br>\nF&uuml;r die Marktstudie hat foodwatch alle verf&uuml;gbaren Fr&uuml;hst&uuml;cksflocken und Joghurts in Filialen der sechs gr&ouml;&szlig;ten Einzelh&auml;ndler Deutschlands (Aldi, Edeka, Kaufland, Lidl, Real und Rewe) unter die Lupe genommen, die mit Tieren, Cartoons, Spielzeug oder durch den Zusatz von beliebten S&uuml;&szlig;igkeiten an Kinder beworben werden. Insgesamt 110 Produkte &ndash; 78 Fr&uuml;hst&uuml;cksflocken und 32 Joghurts  &ndash; wurden auf ihren Zuckergehalt &uuml;berpr&uuml;ft. Das Ergebnis: Alle Joghurts und 90 Prozent der Fr&uuml;hst&uuml;cksflocken enthalten mehr Zucker als die Weltgesundheitsorganisation (WHO) f&uuml;r Kinderlebensmittel empfiehlt. (&hellip;)<br>\nBundesern&auml;hrungsministerin Julia Kl&ouml;ckner hatte sich k&uuml;rzlich mit den Herstellern darauf verst&auml;ndigt, dass diese bis 2025 freiwillig den Zuckergehalt in Kinder-Fr&uuml;hst&uuml;cksflocken um durchschnittlich 20 Prozent und in Kinder-Joghurts um durchschnittlich zehn Prozent verringern wollen. Auch damit w&auml;ren immer noch 94 Prozent der Joghurts und 87 Prozent der Fr&uuml;hst&uuml;cksflocken aus der Marktstudie zu zuckrig. Um die WHO-Ziele zu erreichen, m&uuml;sste der Zuckergehalt bei Flocken doppelt so stark gesenkt werden, bei Joghurts sogar dreimal so stark. (&hellip;)<br>\nfoodwatch verlangt von Julia Kl&ouml;ckner, das Marketing f&uuml;r unausgewogene Lebensmittel an Kinder zu verbieten. Kl&ouml;ckner muss endlich daf&uuml;r zu sorgen, dass nur noch ausgewogene Lebensmittel an Kinder beworben werden d&uuml;rfen. Bereits im Mai 2018 hatten mehr als 2.000 &Auml;rztinnen und &Auml;rzte sowie 15 Fachorganisationen eine gesetzliche Beschr&auml;nkung des Kindermarketings als einen Baustein im Kampf gegen Fehlern&auml;hrung und ern&auml;hrungsbedingte Krankheiten gefordert. Zudem sprachen sie sich f&uuml;r eine verbraucherfreundliche N&auml;hrwertkennzeichnung in Ampelfarben sowie eine Herstellerabgabe auf ges&uuml;&szlig;te Getr&auml;nke aus. 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen sind &uuml;bergewichtig oder fettleibig. Im Vergleich zu den 80er- und 90er-Jahren ist der Anteil &uuml;bergewichtiger Kinder um 50 Prozent gestiegen. Zuletzt hat sich der Anteil auf dem hohen Niveau stabilisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/de\/aktuelle-nachrichten\/2019\/marktstudie-fruehstuecksflocken-und-joghurts-fuer-kinder-fast-alle-ueberzuckert\/\">foodwatch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die n&auml;chste Bundesministerin, die am besten entlassen geh&ouml;rt. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51481#h11\">Interne E-Mails zeigen: Julia Kl&ouml;ckner verheimlicht Studie zur N&auml;hrwertkennzeichnung<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52819#h03\">M&ouml;hrenfeld-Zoff: &bdquo;Elit&auml;r, ignorant, respektlos&ldquo; &ndash; Kl&ouml;ckner holt gegen Klima-Aktivisten aus<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52368#h01\">Kl&ouml;ckner und das Nestl&eacute;-Video: Die Politik sollte mehr Distanz schaffen<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Rochen sehen Rot<\/strong><br>\nRochen, Primaten, Giraffen: Update zur Roten Liste \/ WWF: &bdquo;Menschheit ist wie Asteroideneinschlag f&uuml;r biologische Vielfalt.&ldquo;<br>\nDas gr&ouml;&szlig;te Artensterben seit Verschwinden der Dinosaurier geht weiter. Und Schuld daran tr&auml;gt der Mensch. Diese beiden Befunde zieht die Umweltschutzorganisation WWF Deutschland aus dem Update zur Roten Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten, das die Weltnaturschutzunion IUCN am Donnerstag in Gland (Schweiz) ver&ouml;ffentlicht hat. 105.732 Arten werden nun auf der Internationalen Roten Liste gef&uuml;hrt, 27 Prozent davon gelten als bedroht (28.338 Arten).  &bdquo;Was der Asteroideneinschlag f&uuml;r die Dinosaurier war, ist die Menschheit f&uuml;r die heute vorkommende Tier- und Pflanzenwelt. Lebensraumzerst&ouml;rung, Wilderei und &Uuml;bernutzung von Ressourcen sowie die Klimakrise dezimieren die biologische Vielfalt in schwindelerregendem Tempo&ldquo;, erkl&auml;rt J&ouml;rg-Andreas Kr&uuml;ger, Gesch&auml;ftsleiter &Ouml;kologischer Fu&szlig;abdruck beim WWF Deutschland. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Der globale Notstand bei Tieren und Pflanzen wird zur Gefahr f&uuml;r den Menschen. Wir brauchen ein ambitionierteres UN-Abkommen f&uuml;r Mensch und Natur &ndash; getrieben von den Staats- und Regierungschefs pers&ouml;nlich und unterf&uuml;ttert mit ambitionierten Zielen, funktionierenden Pr&uuml;fmechanismen und konsequenter nationaler Umsetzung&ldquo;, so Kr&uuml;ger. Deutschland m&uuml;sse sich auf internationaler Ebene hierf&uuml;r einsetzen und auf der anstehenden Konferenz zum Washingtoner Artenschutzabkommen Ende August als starker F&uuml;rsprecher der bedrohten, biologischen Vielfalt auftreten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wwf.de\/2019\/juli\/rochen-sehen-rot\/\">WWF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das Thema Artenvielfalt ist auch f&uuml;r die NachDenkSeiten wichtig. Bitte lesen Sie dazu u.a.:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51660\">Zerst&ouml;rung der Artenvielfalt. Dramatisch am Montag. Vergessen am n&auml;chsten Montag. Wo bleibt die Wegweisung der Bundesregierung?<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37184\">Gro&szlig;e Mengen von Plastikm&uuml;ll in den Meeren, die Artenvielfalt schrumpft &ndash; es l&auml;uft sehr schlecht mit unserer Umwelt<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>dazu: Anfrage der Gr&uuml;nen: Viele Pflanzen in Deutschland ausgestorben<\/strong><br>\nDie Pflanzenwelt in Deutschland wird immer kleiner. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Gr&uuml;nen hervor. Demnach starben in den vergangenen 150 Jahren etliche Arten und Unterarten.<br>\nIn den vergangenen 150 Jahren sind zahlreiche Pflanzen auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik ausgestorben oder nicht mehr auffindbar. Viele weitere gelten als gef&auml;hrdet, wie die &ldquo;Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung&rdquo; unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Gr&uuml;nen berichtete.<br>\nDemnach sind in dem Zeitraum 149 sogenannte Pflanzentaxa verschwunden. Dabei handelt es sich um ganze Arten oder deren Unterarten. Wom&ouml;glich ist also eine deutlich h&ouml;here Zahl an Pflanzen ausgestorben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/pflanzen-ausgestorben-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Anwerbung: Keine langfristige Entlastung zu erwarten<\/strong><br>\nUm die Situation in der Pflege zu verbessern, will Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verst&auml;rkt Pflegekr&auml;fte aus dem Ausland anwerben. Schon bald sollen Fachkr&auml;fte aus dem Kosovo Pfleger hierzulande entlasten. Wie steht der Deutsche Berufsverband f&uuml;r Pflegeberufe (DBfK) zu diesem Vorhaben? Wir fragten nach bei DBfK-Sprecherin Johanna Kn&uuml;ppel.<br>\nFrau Kn&uuml;ppel, durch eine Zusammenarbeit mit dem Kosovo will Gesundheitsminister Spahn Pflegekr&auml;fte f&uuml;r den deutschen Arbeitsmarkt gewinnen. Wie bewerten Sie diesen Vorsto&szlig;?<br>\nKn&uuml;ppel: Wir sehen das aus verschiedenen Gr&uuml;nden kritisch. Es wird so sein wie bei anderen Anwerbeversuchen in der Vergangenheit auch, beispielsweise in Vietnam. Es werden einige engagierte Fachkr&auml;fte kommen. Zu einer dauerhaften, sp&uuml;rbaren Entlastung in den Pflegeeinrichtungen f&uuml;hrt das nicht. Nur ein geringer Teil der angeworbenen Pflegefachpersonen bleibt langfristig. Daf&uuml;r sind die Arbeitsbedingungen f&uuml;r Pflegende in Deutschland zu schlecht. Und das ist das Kernproblem. Andere L&auml;nder k&ouml;nnen hier ein deutlich attraktiveres Arbeitsumfeld bieten. Auch bei der Integration und Einarbeitung der Kollegen aus Drittl&auml;ndern hapert es h&auml;ufig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.springerpflege.de\/politik\/keine-entlastung\/16956592\">SpringerPflege<\/a>\n<p><strong>dazu: Unternehmen suchen verzweifelt Fachkr&auml;fte, doch kaum welche werden kommen<\/strong><br>\nVom Handwerker bis zum Pfleger: Deutschland braucht mehr Fachkr&auml;fte. Ein Gesetz soll ihren Zuzug erleichtern. Aber es hilft nicht viel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/zuwanderung-nach-deutschland-unternehmen-suchen-verzweifelt-fachkraefte-doch-kaum-welche-werden-kommen\/24677104.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Jetzt werden wieder Krokodilstr&auml;nen geheult. Diese Entwicklung ist seit langer Zeit bekannt, doch Wirtschaft und Politik haben das Problem auf die lange Bank geschoben. Warum wurden die Berufe hierzulande nicht attraktiver gemacht, z. B. durch eine bessere Bezahlung? Und warum wurde hier nicht mehr ausgebildet? Die Studienpl&auml;tze f&uuml;r Mediziner erh&ouml;ht. Seit wann ist Angela Merkel im Amt? Seit 2005! Jetzt wird im Ausland &ldquo;gewildert&rdquo;, wie die Initiative von Jens Spahn im Kosovo zur Anwerbung von Pflegekr&auml;ften zeigt. Dass dort L&uuml;cken ins Versorgungssystem gerissen werden interessiert hier niemanden. Und auch nicht, dass die abgeworbenen Kr&auml;fte auf Kosten der dortigen Steuerzahler ausgebildet worden sind.   <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Medikalisierung depressiver Erkrankungen bis hin zum Ungl&uuml;cklichsein. Ein kritischer Blick auf den Einsatz von Antidepressiva<\/strong><br>\nDie Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Soziale Psychiatrie (DGSP) ist ein unabh&auml;ngiger Fachverband, der sich f&uuml;r eine menschenrechtsbasierte psychiatrische Behandlung und Versorgung und bessere Lebensbedingungen f&uuml;r psychisch erkrankte Menschen einsetzt. Hierbei versteht die DGSP psychische Krankheit und Gesundheit im sozialen und gesellschaftlichen Kontext und tritt daher f&uuml;r ein gemeinsames Handeln aller Beteiligten ein. Ihre Mitglieder sind psychiatrisch T&auml;tige aller Berufsgruppen, Psychiatrieerfahrene und deren Angeh&ouml;rige sowie Tr&auml;ger sozialpsychiatrischer Angebote. So die Selbstdarstellung der DGSP.<br>\nUnd die DGSP hat einen Fachausschuss Psychopharmaka. Der hat sich seit 2016 intensiv mit dem Thema Antidepressiva auseinandergesetzt und dazu nun ein interessantes Positionspapier ver&ouml;ffentlicht: [&hellip;]<br>\nDer Hintergrund in einigen trockenen Zahlen: &raquo;In der Behandlung von depressiven Erkrankungen nimmt die Verschreibung von antidepressiven Medikamenten konstant zu. Aktuell werden in Deutschland 1,5 Milliarden Tabletten pro Jahr verordnet. Das ist eine Versiebenfachung im Vergleich zu 1991 &ndash; bei nur geringer Erh&ouml;hung der Bev&ouml;lkerungszahl &hellip; Gleichzeitig zeigt sich keine Verringerung der krankheitsbedingten Ausf&auml;lle und sogar eine lineare Erh&ouml;hung der Anzahl der Berufsunf&auml;higkeitstage und der Berufsunf&auml;higkeitsrenten wegen Depressivit&auml;t.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2019\/07\/18\/die-medikalisierung-depressiver-erkrankungen\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ungesch&uuml;tzte Betriebsrente<\/strong><br>\nF&uuml;r regulierte Pensionskassen ist eine Insolvenzsicherung im Gespr&auml;ch. Es ist h&ouml;chste Zeit. Denn im Extremfall k&ouml;nnten Besch&auml;ftigte sonst einen Teil ihrer Altersbez&uuml;ge verlieren.<br>\nZuletzt hatte eine Schieflage bei der Pensionskasse der Steuerberater f&uuml;r Schlagzeilen gesorgt, die Pensionskasse der Caritas und die Schwestergesellschaft K&ouml;lner Pensionskasse haben Leistungsk&uuml;rzungen beschlossen. Die Niedrigzinsen machen Pensionskassen gro&szlig;e Probleme. Sie haben sich auf Jahrzehnte zu bestimmten Leistungen verpflichtet. Gleichzeitig f&auml;llt es ihnen immer schwerer, die gegebenen Garantien am Kapitalmarkt zu erwirtschaften. Wie Lebensversicherer investieren auch Pensionskassen die Beitr&auml;ge der Sparer vor allem in festverzinste Papiere, die aber kaum noch Rendite abwerfen.<br>\nSogenannten regulierten Pensionskassen sind Leistungsk&uuml;rzungen unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. Die Finanzaufsicht Bafin muss ihnen allerdings zustimmen. F&uuml;r die Anspruchsberechtigten soll eine K&uuml;rzung keine Konsequenzen haben, weil die Arbeitgeber dann gesetzlich zur Haftung f&uuml;r den Differenzbetrag verpflichtet sind. Allerdings warnen Kritiker davor, dass Arbeitgeber ihrerseits ebenfalls zahlungsunf&auml;hig werden k&ouml;nnen. So ein Fall war der Ausl&ouml;ser des Verfahrens, der jetzt vor dem europ&auml;ischen Gerichtshof verhandelt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/altersvorsorge-ungeschuetzte-betriebsrente-1.4529055\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Arbeitsbedingungen in Nagelstudios: Schlimme Finger<\/strong><br>\nDie Arbeit in Nagelstudios liegt in Berlin in vietnamesischer Hand. Nach Medienberichten &uuml;ber moderne Sklaverei ist die Branche in Verruf geraten.<br>\n&Ouml;ffnet man die T&uuml;r, riecht es nach L&ouml;sungsmitteln. Hinter den Tischen arbeiten die jungen Frauen an den H&auml;nden und F&uuml;&szlig;en der Kundinnen. Es sind kleine Kunstwerke aus haltbarem Gel, die sie auf die N&auml;gel auftragen. Bl&uuml;ten, Vogelfedern, abstrakte Muster in Wei&szlig;, Pink und Bunt.<br>\nGut 1.000 Nagelstudios gibt es laut der Industrie- und Handelskammer in Berlin, und oft sind es Vietnamesinnen, die dort arbeiten. Seit der RBB im Juni &uuml;ber die Versklavung und das Verschwinden vietnamesischer Fl&uuml;chtlingskinder in Europa berichtete, bei der Nagelstudios offensichtlich eine Rolle spielen, steht die Branche im Verruf.<br>\nStellt man sich als Presse in einem Nagelstudio vor, will niemand sprechen. &bdquo;Ich kann kein Deutsch&ldquo;, sagt eine Studioinhaberin aus Lichtenberg zur Begr&uuml;ndung. Die taz hat viele T&uuml;ren von Nagelstudios ge&ouml;ffnet. Nirgendwo gibt es Antworten.<br>\nDer Grund f&uuml;r die Verschwiegenheit l&auml;sst sich erahnen, wenn man in Facebook-Gruppen Berliner Vietnamesen liest: Dort werden die Berichte &uuml;ber verschwundene viet&shy;namesische Kinder, &uuml;ber Schwarzarbeit in Nagelstudios und &uuml;ber das Dong Xuan Center in Lichtenberg als Drehscheibe des Menschenhandels als Fake News abgetan. Dahinter stecke eine b&ouml;swillige Strategie der deutschen Medien, um die von Vietnamesen dominierte Nagelstudiobranche systematisch zu zer&shy;st&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Arbeitsbedingungen-in-Nagelstudios\/!5607181\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Iron Sky und die Militarisierung des Weltalls<\/strong><br>\nLange achteten die Staaten tunlichst darauf, nicht offen einer Militarisierung des Weltraums das Wort zu reden, sie aber selbstredend dennoch zu betreiben. Nun sind die Masken aber wohl endg&uuml;ltig gefallen: &bdquo;Der Kampf um die milit&auml;rische Dominanz des Weltraums ist entbrannt&ldquo;, erkl&auml;rt G&ouml;tz Neuneck vom Hamburger Institut f&uuml;r Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH).<br>\nErst gingen die USA in die Offensive und nun ziehen die NATO, Frankreich &ndash; und wom&ouml;glich sogar Deutschland &ndash; im Weltraum in den Krieg, indem sie ihn auch offiziell zu einem potenziellen Schlachtfeld erkl&auml;ren und dementsprechende Kommandos aufstellen wollen. Gleichzeitig torpediert der Westen seit Jahren Versuche durch China und Russland, einen Vertrag gegen R&uuml;stungsspiralen im Weltall ins Leben zu rufen, nur um im selben Atemzug ausgerechnet diesen beiden L&auml;ndern die Schuld daran zu geben, dass man sich um die Aufr&uuml;stung des Alls bem&uuml;hen m&uuml;sse.<br>\nDas selbstgerechte Auftreten des Westens erinnert dabei fatal an den erst wenige Jahre alten B-Movie-Klassiker &bdquo;Iron Sky&ldquo;, wobei selbst einige seiner aberwitzigsten Szenen mittlerweile von der Realit&auml;t &uuml;berholt wurden. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2019\/07\/18\/iron-sky-und-die-militarisierung-des-weltalls\/%20\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kostenexplosion &ldquo;Puma&rdquo;-Sch&uuml;tzenpanzer doppelt so teuer wie geplant<\/strong><br>\nVorgesehen waren drei Milliarden Euro f&uuml;r neue Sch&uuml;tzenpanzer vom Typ &ldquo;Puma&rdquo;. Nun wird bekannt: Das Verteidigungsministerium zahlt 2,9 Milliarden Euro mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundeswehr-kostenexplosion-beim-schuetzenpanzer-puma-a-1278052.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das hat mit politischer Korruption nat&uuml;rlich nichts zu tun, wenn Steuergelder so gro&szlig;z&uuml;gig in die Taschen der R&uuml;stungsindustrie umverteilt werden. Wer war bis vor kurzem noch Bundesverteidigungsministerin?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bad Banks &ndash; Als Milliarden Euro auf der M&uuml;llhalde landeten<\/strong><br>\nVor zehn Jahren wurde das Bad-Banks-Gesetz beschlossen, das von der Finanzkrise gebeutelte Geldh&auml;user vor der Pleite rettete. Wie teuer das den Steuerzahler am Ende kommt, ist noch unklar. Und ein erneuter Crash nicht ausgeschlossen.<br>\nDie schlimmste Phase der Finanzkrise schien allm&auml;hlich &uuml;berwunden, die B&ouml;rsenkurse erholten sich langsam wieder &ndash; kein Wunder, die Notenbanken lie&szlig;en ja auch weltweit Geld auf die Kapitalm&auml;rkte regnen. Doch damals, im Sommer 2009, zeigten sich auch die ersten Folgen. Die Bankbilanzen sahen verheerend aus. Zu jener Zeit, vor exakt zehn Jahren, wurde in Deutschland das Gesetz &uuml;ber die sogenannten Bad Banks beschlossen, die Schrotthalden der Banken, auf denen sie ihre wertlosen Papiere loswerden konnten. Eine Zwischenbilanz heute, zehn Jahre sp&auml;ter, f&auml;llt gemischt aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article196623887\/Bad-Banks-Dieses-Gesetz-rettete-Banken-vor-der-Pleite.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Internetgiganten (Google, Amazon, Facebook und Apple) sind ein Fall f&uuml;r das EU-Missbrauchsrecht<\/strong><br>\nAmazon steht als Sinnbild der vier Plattformgiganten (Google, Amazon, Facebook und Apple, GAFA). Das Unternehmen ist der gr&ouml;&szlig;te Plattformh&auml;ndler Europas. Sein Umsatz ist doppelt so hoch wie der seiner 20 gr&ouml;&szlig;ten Konkurrenten. W&auml;hrend der Vorstandsvorsitzende von Amazon 2017 ein Jahreseinkommen von rund 900 Mio. Euro hatte, m&uuml;ssen die Besch&auml;ftigten dankbar sein, wenn sie den jeweiligen gesetzlichen Mindestlohn, das sind in der EU zwischen 1,42 &euro; und 11,27 &euro; pro Stunde, also zwischen 3.500 &euro; und 30.000 &euro; im Jahr verdienen. Akkordarbeit, 10-Stunden-Schicht und Tragen von Lasten bis zu 50 Tonnen pro Tag sind Standard. Lohndruck und Ausbeutung sind aber in der Europ&auml;ischen Union kein Kavaliersdelikt, sondern unfairer Wettbewerb. Gewerkschaften sind gefordert, das EU-Missbrauchsverbot als Waffe im Arbeitskampf f&uuml;r sich zu nutzen.<br>\nAmazon erwirtschaftete 2018 einen weltweiten Umsatz in H&ouml;he von rund 210 Mrd. Euro, eine Steigerung um rund 31 Prozent im Vergleich zum Jahr davor. Das Unternehmen besch&auml;ftigt weltweit &uuml;ber 600.000 ArbeitnehmerInnen. Mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 730 Mrd. Euro ist es eines der weltweit wertvollsten b&ouml;rsennotierten Unternehmen. Der Betriebsgewinn belief sich auf rund 11 Mrd. Euro, dennoch zahlte Amazon in einem Zeitraum von 2003 bis 2014 f&uuml;r 75 Prozent seiner EU-Ums&auml;tze aufgrund eines mit den Luxemburger Finanzbeh&ouml;rden vereinbarten Steuervorbescheides keine Steuern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/internetgiganten-fall-fuer-eu-missbrauchsrecht\/\">A&amp;W Blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Klarer Fall von Rassismus<\/strong><br>\nWer Trump bislang als Populisten bezeichnete, erlebt jetzt den Moment der Wahrheit.<br>\n1981 erkl&auml;rte der ber&uuml;hmte republikanische Politikberater Lee Atwater in einem Interview, wie seine Partei gelernt hat, mithilfe von Nebelkerzen Rassenvorurteile auszunutzen. &bdquo;1954 begann man damit, &sbquo;Nigger, Nigger, Nigger&rsquo; zu sagen.&ldquo; Aber in den sp&auml;ten 1960ern &bdquo;schadete das, und es ging nach hinten los. Also sagten wir Sachen wie &sbquo;Zwang zur Rassenvermischung&rsquo;, &sbquo;Rechte der Bundesstaaten&rsquo;, und all so etwas, also viel abstrakter. Heute reden wir zum Beispiel &uuml;ber Steuersenkungen, also nur &uuml;ber Wirtschaftsfragen, aber ein Nebeneffekt von diesen Ma&szlig;nahmen ist, dass Schwarze st&auml;rker darunter leiden als Wei&szlig;e.&ldquo;<br>\nNun, die Zeiten der Nebelkerzen sind vorbei. Die Republikaner sind wieder kurz davor, &bdquo;Nigger, Nigger, Nigger&ldquo; zu sagen.<br>\nWie alle wissen, hat Donald Trump am Sonntag vier progressive Kongressmitglieder angegriffen. Er sagte, sie sollten &bdquo;zur&uuml;ckgehen und helfen, die v&ouml;llig kaputten und kriminellen Gegenden in Ordnung zu bringen, aus denen sie kommen.&ldquo; Allerdings wurden drei der vier in den USA geboren, und die vierte ist eine v&ouml;llig legale Staatsb&uuml;rgerin. Alle sind jedoch farbige Frauen.<br>\nTut mir leid, es gibt keine M&ouml;glichkeit, dies irgendwie zu rechtfertigen oder zu behaupten, Trump habe nicht gesagt, was er gesagt hat. Dies ist ganz klarer Rassismus &ndash; nichts daran ist irgendwie unklar. Und Trump macht sich offensichtlich keine Sorgen dar&uuml;ber, dass es nach hinten losgehen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/nordamerika\/artikel\/detail\/klarer-fall-von-rassismus-3606\/\">IPG Journal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&Uuml;berwachung von Passagieren: Justizministerin Lambrecht gegen Erfassung von Zug- und Busreisenden<\/strong>\n<ul>\n<li>Die EU-Mitgliedstaaten diskutieren, ob auch Anbieter wie die Deutsche Bahn oder Flixbus Datens&auml;tze von Passagieren erheben und an die Polizei weiterleiten sollen. Bislang sind dazu nur Fluglinien verpflichtet.<\/li>\n<li>Bundesjustizministerin Christine Lambrecht ist gegen diese Vorschl&auml;ge. Sie sagt: &ldquo;Das Gef&uuml;hl, dass der Staat wei&szlig;, wann ich wohin reise, kann zu gravierenden Einschr&auml;nkungen der pers&ouml;nlichen Freiheit f&uuml;hren.&rdquo;<\/li>\n<li>Die Erfassung dieser sogenannten Passenger Name Records ist umstritten, da auch alle unverd&auml;chtigen Passagiere durchleuchtet werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) kritisiert &Uuml;berlegungen, Anbieter von Bahn-, Fernbus- und Schiffsreisen zu zwingen, Profile &uuml;ber ihre Passagiere automatisiert an die Polizei weiterzuleiten. Sie sagte der S&uuml;ddeutschen Zeitung, das w&auml;re &ldquo;ein erheblich weitergehender Eingriff in Grundrechte als nur die Speicherung von Fluggastdaten&rdquo;. Und weiter: &ldquo;Hier ger&auml;t das Verh&auml;ltnis von Freiheit und Sicherheit ins Wanken.&rdquo; Es k&ouml;nnten Bewegungsprofile entstehen, auch von v&ouml;llig unverd&auml;chtigen B&uuml;rgern.<br>\nDerzeit erheben in der EU nur Fluglinien den sogenannten Passenger Name Record (PNR). Sie &uuml;bermitteln ausgew&auml;hlten Sicherheitsbeh&ouml;rden f&uuml;r jeden Flug Namen und Adresse des Reisenden, Buchungscode, Reiseverlauf sowie Informationen &uuml;ber Bezahlung, Vielflieger-Status, Sitzplatz und Gep&auml;ck. Mit dem System sollen Terroristen und Schwerverbrecher aufgesp&uuml;rt werden. Erfasst wird jedoch jeder einzelne Flugpassagier. In Deutschland sollen die Daten vom Bundeskriminalamt bald auch mit speziellen Algorithmen durchleuchtet werden, die vorhersagen sollen, welche Person in der Zukunft eine Straftat begehen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/ueberwachung-zug-bus-fernbus-schiff-pnr-fluglinien-bka-lambrecht-1.4529860\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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