{"id":53534,"date":"2019-07-22T08:24:35","date_gmt":"2019-07-22T06:24:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53534"},"modified":"2019-07-22T08:24:35","modified_gmt":"2019-07-22T06:24:35","slug":"hinweise-des-tages-3411","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53534","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53534#h01\">Putins Freund in der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53534#h02\">Kramp-Karrenbauer will h&ouml;here R&uuml;stungsausgaben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53534#h03\">Iran-Konflikt: Ist eine Drohne einen Krieg wert?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53534#h04\">Stuttgart 21 wird f&uuml;r die Bahn wohl zum Finanzdesaster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53534#h05\">Daf&uuml;r gibt Niedersachsen VWs Milliardenbu&szlig;geld aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53534#h06\">Blackrock legt jetzt 6.800.000.000.000 Dollar an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53534#h07\">S&uuml;dosteuropa blutet aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53534#h08\">Kindergeldstreichung f&uuml;r nicht-erwerbst&auml;tige Unionsb&uuml;rger*innen ab dem 18. Juli 2019<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53534#h09\">Klimapolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53534#h10\">Berateraff&auml;re als Hypothek: Ursula von der Leyen muss sich nun beweisen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53534#h11\">Scheuer stellt Mautvertrag ins Netz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53534#h12\">Space Cowboys: Privatisierung des Weltalls stoppen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53534#h13\">Mathew D. Rose &ndash; Europeans Deserve Better Than This<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53534#h14\">China verurteilt Einmischung in innere Angelegenheiten durch das Europ&auml;ische Parlament<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53534#h15\">Die NATO seit Ende des Kalten Kriegs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53534#h16\">Libanon: Gleichgewicht der Abschreckung und eine andere Art von Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53534#h17\">MH17: Wer vertuscht was? &ndash; Privatermittler will Beweise ver&ouml;ffentlichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53534#h18\">WDR stellt Strafanzeige wegen Morddrohung gegen &ldquo;Monitor&rdquo;-Chef<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53534#h19\">Vernichtung Vietnams als Kulisse f&uuml;r gro&szlig;es Kino<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Putins Freund in der Ukraine<\/strong><br>\nKeine Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer L&auml;nder fordert Russland, und h&auml;lt sich in der Ukraine selbst nicht daran. Statt mit dem gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten spricht Putin mit einem Politiker ohne Mandat.<br>\n&ldquo;Die vollst&auml;ndige Wiederherstellung der russisch-ukrainischen Beziehungen ist extrem wichtig f&uuml;r uns&rdquo; &ndash; das sagte Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin am Donnerstag bei einem Treffen in St. Petersburg. Es handelte sich jedoch nicht um eine Begegnung mit dem im April neu gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, der f&uuml;r Au&szlig;enpolitik zust&auml;ndig ist. Mit ihm lie&szlig; sich Putin bisher nur auf ein Telefongespr&auml;ch ein.<br>\nDas Gespr&auml;ch in St. Petersburg f&uuml;hrte Putin mit dem Oligarchen Wiktor Medwedtschuk. Der 64-J&auml;hrige Jurist wurde in den 1990er-Jahren zum einflussreichen Unternehmer in der Ukraine. 2002 wurde er Leiter der ukrainischen Pr&auml;sidialadministration und galt als &ldquo;Graue Eminenz&rdquo;, die im Hintergrund die Strippen zog. Im Konflikt in der Ostukraine vermittelte er ab 2014 zwischen der Regierung in Kiew und den pro-russischen Separatisten. Im Juni handelte er ohne Mandat Selenskyjs die Freilassung von vier Gefangenen aus.<br>\nKurz vor der Pr&auml;sidentschaftswahl im M&auml;rz besuchte Medwedtschuk mit seinem Verb&uuml;ndeten Jurij Bojko in Moskau den russischen Ministerpr&auml;sidenten Dmitri Medwedjew und Gazprom-Chef Alexej Miller. Sie sprachen unter anderem &uuml;ber Preisnachl&auml;sse beim Gas f&uuml;r die Ukraine &ndash; auch dies ohne Mandat der Regierung in Kiew.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/faktenfinder\/russland-aussenpolitik-ukraine-101.html\">Tagesscchau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Wie &uuml;blich bei der Tagesschau Hetze durch selektive Information.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kramp-Karrenbauer will h&ouml;here R&uuml;stungsausgaben<\/strong><br>\nDie neue Verteidigungsministerin zeigt sich entschlossen. Sie will daf&uuml;r sorgen, dass die Bundeswehr mehr Geld bekommt. Zugleich macht sie klar, was ihr in der Truppe wichtig ist.<br>\nVerteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer fordert eine deutliche Steigerung der deutschen R&uuml;stungsausgaben.<br>\nDie Bundesrepublik habe dem Nato-Ziel, die Milit&auml;rausgaben bis 2024 in Richtung zwei Prozent zu erh&ouml;hen, eine &ldquo;klare Zusage gegeben&rdquo;, sagte die CDU-Vorsitzende der &ldquo;Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung&rdquo; (FAS). Es sei klar, dass man den Weg dorthin auch wirklich gehen m&uuml;sse. Auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bekannte sich zur Erh&ouml;hung der Verteidigungsausgaben, nannte aber keine Gr&ouml;&szlig;enordnungen. Die Ank&uuml;ndigung sorgte prompt f&uuml;r Kritik beim Koalitionspartner SPD. [&hellip;]<br>\nDeutschland hat sich wie die anderen Nato-Verb&uuml;ndeten dazu bekannt, dass sich die Verteidigungsausgaben bis 2024 in Richtung zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes bewegen sollen. Dies w&uuml;rde Mehrausgaben in zweistelliger Milliardenh&ouml;he bedeuten. F&uuml;r 2020 sind nun allerdings nur 1,37 Prozent der Wirtschaftsleistung anvisiert, laut Finanzplan soll die Quote bis 2023 sogar auf 1,25 Prozent sinken. Dies sorgt f&uuml;r &Auml;rger insbesondere im Verh&auml;ltnis zu den USA. US-Pr&auml;sident Donald Trump dr&auml;ngt Deutschland, den Verteidigungsetat aufzustocken.<br>\nKramp-Karrenbauer betonte, sie habe schon immer kritisiert, dass der Verteidigungshaushalt der mittelfristigen Finanzplanung zufolge in den kommenden Jahren sinken solle. Jetzt werde sie im Kabinett und im Koalitionsausschuss diese Haltung als Ministerin und Parteichefin vertreten, sagte sie der FAS.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abendblatt.de\/politik\/deutschland\/article226542427\/Kramp-Karrenbauer-Kein-Generalverdacht-gegen-Soldaten.html\">Hamburger Abendblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Kramp-Karrenbauer plappert nach, was die R&uuml;stungslobbyisten ihr eingefl&uuml;stert haben. Man muss immer wieder unterstreichen, dass gar kein verbindliches 2%-Ziel in der NATO gibt. Was es gibt eine nicht bindende Absichtserkl&auml;rung. <\/em><\/p>\n<p><em>Lesen Sie dazu auf den NachDenkSeiten: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41774\">Trumps Forderungen an Nato-B&uuml;ndnispartner &ndash; Muss Deutschland den R&uuml;stungshaushalt auf 2 % des Bruttoinlandsprodukts erh&ouml;hen?<\/a>&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Iran-Konflikt: Ist eine Drohne einen Krieg wert?<\/strong><br>\nDie Sorge vor einem bewaffneten Konflikt zwischen den USA und dem Iran nimmt seit dem Ausstieg von US-Pr&auml;sident Donald Trump aus dem Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) zu. Josef Braml von der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik sagte im Deutschlandfunk: &bdquo;Die Zeichen zeigen auf Krieg. Es ist wahrscheinlich nur noch eine Frage der Zeit, bis dann ein neuer Zwischenfall das Ganze zum Explodieren bringt.&ldquo;[1] Ein Zwischenfall, bei dem es so schien, als k&ouml;nnte er dieser Eskalationsfunke sein, war der Abschuss einer US-Spionagedrohne &uuml;ber der Stra&szlig;e von Hormus am 20. Juni 2019. Eine sogenannte &bdquo;kinetische&ldquo; Reaktion &ndash; sprich eine Bombardierung des Iran &ndash; befand sich zwar schon in Umsetzung, wurde jedoch letztlich nicht durchgef&uuml;hrt. Doch das US-Cyber-Kommando (USCYBERCOM) des Pentagon ging gegen das ballistische Raketenprogramm des Irans vor. (&hellip;)<br>\nHier sorgte der Abschuss der Drohne beinahe f&uuml;r eine solche Eskalation. Diese konnte dieses Mal noch durch einen Pr&auml;sidenten, der die jetzige Krise selbst produziert und weiter mit Benzin (Sanktionen und Rhetorik) &uuml;bergossen hat, entsch&auml;rft werden. Er nahm diesen Vorfall nicht als Anlass, mit einer Bombardierung zu agieren, gegen den Rat seiner engsten BeraterInnen.<br>\nBei weiteren Vorf&auml;llen, wie einer Beeintr&auml;chtigung der Lieferketten des Schmiermittels der Weltwirtschaft oder einem Abschuss von bemannten Milit&auml;rflugzeugen oder Aktionen gegen amerikanische Kriegsschiffe in der Region, wird Trump durch den Druck in seiner unmittelbaren Umgebung kaum mehr in der Lage und vermutlich auch selbst nicht Willens sein, auf Milit&auml;rschl&auml;ge zu verzichten.<br>\nSo bleibt die Situation weiter extrem angespannt. Die Gefahr von solchen Vorf&auml;llen ist, dass wenn sich solche Aktionen h&auml;ufen, man stets nahe an einer Eskalation ist, die &ndash; wie von Ilan Goldberg in der Foreign Affairs beschrieben &ndash; eigentlich keine der beteiligten Parteien wollen kann. M&ouml;glicherweise kann eine gr&ouml;&szlig;ere Konfrontation vermieden werden, aber nichtsdestotrotz wird milit&auml;rische Gewalt angewendet &ndash; und zwar durch nicht weniger gef&auml;hrliche und potenziell t&ouml;dliche Nadelstiche, die aber offiziell &bdquo;short-of-war&ldquo; sind. So verwischt die Linie zwischen Krieg und Frieden immer weiter und eine permanente Gefahr von Fehlkalkulationen bleibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2019\/07\/19\/iran-konflikt-ist-eine-drohne-einen-krieg-wert\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Stuttgart 21 wird f&uuml;r die Bahn wohl zum Finanzdesaster<\/strong><br>\n3,8 Milliarden Euro des umstrittenen Gro&szlig;projekts sind noch nicht finanziert. Dabei muss die Bahn gerade jetzt in P&uuml;nktlichkeit und Qualit&auml;t investieren. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r den Bauherrn, den Staatskonzern Deutsche Bahn, ist das allerdings wenig erfreulich. Ihm laufen die Kosten davon. Die gr&ouml;&szlig;te Baustelle der Bahn wird auch zu einem der gr&ouml;&szlig;ten finanziellen Risiken des Staatskonzerns.<br>\nNur 4,5 Milliarden Euro Baukosten sind bislang abgesichert, der Gro&szlig;teil davon ist auch schon durch Auftr&auml;ge gebunden oder ausgegeben. Auf weiteren 3,8 Milliarden Euro bleibt die Bahn erst mal sitzen. Wenn es &uuml;berhaupt bei den jetzt gesch&auml;tzten Gesamtkosten von 8,2 Milliarden Euro bleibt.<br>\nRonald Pofalla, Infrastrukturvorstand der Bahn und damit zust&auml;ndig f&uuml;r das Projekt Stuttgart 21, macht auf locker. &bdquo;In der Ruhe liegt die Kraft &ndash; und fr&ouml;hlich bleiben&ldquo;, scherzte der fr&uuml;here Kanzleramtsminister auf der Bilanzpressekonferenz im Fr&uuml;hjahr. Lustig findet das eigentlich niemand.<br>\nDie Bahn braucht Milliarden f&uuml;r die Sanierung ihrer Bahnh&ouml;fe, Schienen und Signalanlagen, f&uuml;r neue Z&uuml;ge und zus&auml;tzliches Personal. Bahn-Chef Richard Lutz verspricht, dann endlich wieder p&uuml;nktlich fahren zu k&ouml;nnen und den Service zu verbessern. Lutz muss allein f&uuml;nf Milliarden Euro zus&auml;tzlich zum normalen Budget organisieren, um seine Qualit&auml;tsagenda bezahlen zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/handel-konsumgueter\/bahnhofsprojekt-stuttgart-21-wird-fuer-die-bahn-wohl-zum-finanzdesaster\/24680390.html?ticket=ST-6374208-B1dHcXeqxbVVxpdGbkRW-ap2\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Daf&uuml;r gibt Niedersachsen VWs Milliardenbu&szlig;geld aus<\/strong><br>\nSchnelles Internet, moderne Kliniken, klimafreundliche Mobilit&auml;t: Das Milliardenbu&szlig;geld, das VW wegen der Abgasaff&auml;re an Niedersachsen gezahlt hat, d&uuml;rfte das Land ein St&uuml;ck voranbringen. (&hellip;)<br>\nDie Posten im &Uuml;berblick:\n<ul>\n<li>Nach Angaben des Landeswirtschaftsministeriums flie&szlig;en 350 Millionen Euro des Bu&szlig;geldes in Breitbandausbau und Digitalisierung. Das sogenannte Sonderverm&ouml;gen f&uuml;r den Ausbau von hochleistungsf&auml;higen Daten&uuml;bertragungsnetzen und f&uuml;r Digitalisierungsma&szlig;nahmen sei damit auf eine Milliarde Euro aufgestockt worden.<\/li>\n<li>Weitere 100 Millionen Euro sind zudem fr&uuml;heren Angaben zufolge f&uuml;r die Tilgung von Altschulden bestimmt.<\/li>\n<li>200 Millionen Euro der VW-Milliarde flie&szlig;en in die Sanierung und den Neubau von Krankenh&auml;usern &ndash; laut Sozialministerium sollen vom laufenden Jahr an bis 2022 j&auml;hrlich 50 Millionen Euro daf&uuml;r verwendet werden.<\/li>\n<li>Weitere 150 Millionen Euro sind f&uuml;r die Sanierung der Medizinischen Hochschule in Hannover und der Universit&auml;tsklinik in G&ouml;ttingen bestimmt.<\/li>\n<li>100 Millionen Euro werden zur Sanierung von Sportst&auml;tten genutzt, 80 Millionen Euro davon gehen an kommunale Sportanlagen, der Rest an Vereinsst&auml;tten.<\/li>\n<li>Weitere 100 Millionen Euro der VW-Milliarde schlie&szlig;lich plant das Umweltministerium f&uuml;r klimaschonende Ma&szlig;nahmen im Verkehr ein.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Minister Olaf Lies (SPD) k&uuml;ndigte k&uuml;rzlich an, 20 Millionen Euro sollten dort eingesetzt werden, wo Stickstoffdioxidgrenzwerte 2017 &uuml;berschritten worden seien &ndash; also in Hannover, Oldenburg, Osnabr&uuml;ck und Hildesheim. Auch die Wasserstofftechnologie solle mit 40 Millionen Euro unterst&uuml;tzt werden, weitere 40 Millionen Euro flie&szlig;en demnach in umweltfreundlichere kommunale Fahrzeugflotten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/niedersachsen-was-vws-abgas-bussgeld-alles-finanziert-a-1278310.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Blackrock legt jetzt 6.800.000.000.000 Dollar an<\/strong><br>\nDer weltgr&ouml;&szlig;te Verm&ouml;gensverwalter Blackrock hat trotz Milliardenzufl&uuml;ssen im zweiten Quartal weniger verdient. Der Gewinn schrumpfte um sieben Prozent auf eine Milliarde Dollar, wie Blackrock am Freitag mitteilte. Der Konzern warb 151 Milliarden Dollar an neuen Geldern ein und verwaltete Ende Juni 6,84 Billionen Dollar &ndash; neun Prozent mehr als vor Jahresfrist.<br>\nDoch Investoren steckten ihre Mittel vor allem in kosteng&uuml;nstige Anleihenfonds oder lie&szlig;en Geld auf Konten liegen. Zudem verdiente der Verm&ouml;gensverwalter weniger mit dem Verleih von Aktien und senkte die Geb&uuml;hren f&uuml;r einige Fonds.<br>\nDie Konzernertr&auml;ge sanken daher um 2,2 Prozent auf 3,52 Milliarden Dollar. Gleichzeitig stiegen die Kosten um vier Prozent auf 2,25 Milliarden Dollar, unter anderem wegen h&ouml;herer Steuern. Blackrock geh&ouml;rten die verwalteten Milliarden nicht selbst. (&hellip;)<br>\nNach Ansicht von Blackrocks Chef und Gr&uuml;nder, Larry Fink, halten Anleger zu wenig Aktien. Besonders die amerikanischen B&ouml;rsen sieht er laut einem von der Nachrichtenagentur Bloomberg zitierten TV-Interview im Aufwind, weil die Kurse in den Vereinigten Staaten nicht allein durch lockere Geldpolitik getrieben seien, sondern auch durch die Steuersenkungen der Trump-Regierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/blackrock-waechst-doch-der-gewinn-schrumpft-16293225.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Da hilft nur noch Sarkasmus: Was f&uuml;r ein Jammer &ndash; die Zahlen sind nat&uuml;rlich sehr tragisch. Wenn sie kein Grund zum Jammern sind.<\/em><\/p>\n<p><em>Weshalb werden u.a. die Blackrock-Leute eigentlich nicht mehr z.B. Investment-Banker genannt, sondern &ndash; wohlklingender &ndash; als &bdquo;Verm&ouml;gensverwalter&ldquo; bezeichnet? Doch nicht etwa, weil Volker Pispers diese als eine jener &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=1dTswvj_-sA\">Berufsgruppen die diese Welt nicht braucht<\/a>&ldquo; &ouml;ffentlichkeitswirksam dargestellt hatte?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>S&uuml;dosteuropa blutet aus<\/strong><br>\nDeutschland wird voller. Im vergangenen Jahr sind etwa 400.000 Menschen mehr hierhergekommen, als von hier fortzogen. Die meisten Zuz&uuml;gler, fast 290.000, kamen aus Mitgliedsl&auml;ndern der Europ&auml;ischen Union oder anderen Staaten des Kontinents. F&uuml;hrend in der Statistik ist S&uuml;dosteuropa. Die rum&auml;nische Diaspora in Deutschland vergr&ouml;&szlig;erte sich um 68.000 Menschen.<br>\nAuch Kroaten (29.000) und Bulgaren (27.000) zieht es nach Deutschland. Im Schnitt kehrten t&auml;glich 74 Bulgaren, 79 Kroaten und 185 Rum&auml;nen ihrer Heimat den R&uuml;cken. Tag f&uuml;r Tag geht ein kleines Dorf. (&hellip;)<br>\nDer zentrale Anreiz f&uuml;r den Zustrom aus S&uuml;dosteuropa ist Arbeit. Rum&auml;nen, Kroaten und Bulgaren k&ouml;nnen relativ leicht kommen, denn in der EU gilt Niederlassungsfreiheit. Die Zuwanderung aus den &uuml;brigen Staaten der Region funktioniert anders. Von dort kommen manche auf eigene Faust oder &uuml;ber informelle Netzwerke nach Deutschland. Andere werden systematisch angeworben.<br>\nSchon seit sechs Jahren gibt es zum Beispiel &bdquo;Triple Win&ldquo;, ein gemeinsames Programm der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit und der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Internationale Zusammenarbeit, kurz GIZ genannt. &bdquo;Triple Win&ldquo;, also dreifacher Sieg oder Gewinn, hei&szlig;t das Programm auch deshalb, weil es angeblich allen Beteiligten Nutzen bringt.<br>\nDie GIZ wirbt f&uuml;r ihr Vorhaben, deutschen Arbeitgebern qualifiziertes Pflegepersonal vor allem aus Serbien, Bosnien, Tunesien und von den Philippinen zu vermitteln: &bdquo;W&auml;hrend in Deutschland Pflegepersonal fehlt, finden qualifizierte Fachkr&auml;fte im Ausland oft keine Arbeit. Dabei k&ouml;nnen Unternehmen in Deutschland, die Pflegekr&auml;fte selbst und ihre Herkunftsl&auml;nder von einer Kooperation gleicherma&szlig;en profitieren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/das-problem-der-abwanderung-warum-suedosteuropa-ausblutet-16295099.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die sehr neoliberal und neomerkantilistisch eingestellte FAZ plagt ein schlechtes Gewissen bei der Abwerbung von Arbeitskr&auml;ften aus S&uuml;dosteuropa (&ldquo;Vielerorts mangelt es an &Auml;rzten und Pflegepersonal. Die Lage wird von Jahr zu Jahr schwieriger.&rdquo;), aber viele sogenannte Linke st&ouml;rt das kein bi&szlig;chen (&ldquo;Offene Grenzen f&uuml;r alle Menschen!&rdquo;), genauso wenig wie der dadurch ausge&uuml;bte Druck auf die L&ouml;hne in Deutschland &ndash; das sagt schon einiges.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kindergeldstreichung f&uuml;r nicht-erwerbst&auml;tige Unionsb&uuml;rger*innen ab dem 18. Juli 2019<\/strong><br>\nIm Bundesgesetzblatt ist das so genannte &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.bgbl.de\/xaver\/bgbl\/start.xav#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl119s1066.pdf%27%5D__1563368995255\">Gesetz gegen illegale Besch&auml;ftigung und Sozialleistungsmissbrauch<\/a>&ldquo; ver&ouml;ffentlich worden und tritt damit ab dem 18. Juli 2019 in Kraft.<br>\nMit dem Gesetz werden\n<ul>\n<li>die Kontrollkompetenzen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit stark ausgeweitet,<\/li>\n<li>das Anbieten und Nachfragen von Arbeitskraft in &bdquo;Tagel&ouml;hnerb&ouml;rsen&ldquo; verboten<\/li>\n<li>und vor allem der Kindergeldanspruch f&uuml;r nicht-erwerbst&auml;tige oder arbeitsuchende Unionsb&uuml;rger*innen in vielen F&auml;llen gestrichen. Der Kindergeldausschluss gilt k&uuml;nftig f&uuml;r Unionsb&uuml;rger*innen<\/li>\n<ul>\n<li>in den ersten drei Monaten des Aufenthalts, wenn noch keine Eink&uuml;nfte aus einem Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis oder selbstst&auml;ndiger T&auml;tigkeit erzielt werden,<\/li>\n<li>und auch nach den ersten drei Monaten, wenn kein Freiz&uuml;gigkeitsrecht als Arbeitnehmer*in, Selbstst&auml;ndige, fortgeltender Arbeitnehmer*innen- oder Selbstst&auml;ndigenstatus nach unfreiwilligem Verlust der Arbeit, Freiz&uuml;gigkeitsrecht als Familienangeh&ouml;rige*r oder Daueraufenthaltsrecht erf&uuml;llt ist.<\/li>\n<li>Bei Ablehnungen des Kindergeldantrags aus diesem Grund m&uuml;ssen die Familienkassen dies der Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde melden. Es drohen somit verst&auml;rkte Verlustfeststellungen, die Familienkassen werden indirekt zu einer ausl&auml;nderrechtlichen Kontrollbeh&ouml;rde.<\/li>\n<li>Die Kindergeldausschl&uuml;sse sind f&uuml;r Kindergeldfestsetzungen anzuwenden, die Zeitr&auml;ume betreffen, die nach dem 31. Juli 2019 beginnen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/ul><\/li>\n\n<p>Die Kindergeldausschl&uuml;sse sind mit gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit und nach &Uuml;berzeugung der meisten Sachverst&auml;ndigen europarechtswidrig. Zudem werden sie auf dem R&uuml;cken von Kindern die prek&auml;re soziale Situation einiger Unionsb&uuml;rger*innen, die (noch) keine Arbeit gefunden haben, weiter verst&auml;rken &ndash; zmal diese auch von Leistungen des SGB II ausgeschlossen sind. Die Neuregelung verst&auml;rkt die Gefahr der sozialen Verelendung. Die Familienkassen werden &ndash; wie schon seit l&auml;ngerer Zeit die Jobcenter und Sozial&auml;mter &ndash;  zu einer &bdquo;Ersatz-Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde&ldquo;, die den Freiz&uuml;gigkeitsstatus zu pr&uuml;fen haben und durch die obligatorischen Meldepflichten zu verst&auml;rkten Verlustfeststellungen f&uuml;hren werden. Unionsb&uuml;rger*innen werden somit nicht nur sozialrechtlich, sondern auch ausl&auml;nderrechtlich zunehmend in einen Status permanenter Unsicherheit und Prekarisierung gedr&auml;ngt. Mit &bdquo;Bek&auml;mpfung von Sozialleistungsmissbrauch&ldquo; hat das alles &uuml;berhaupt nichts zu tun. Vielmehr geht es um die systematische Verweigerung sozialer Rechte f&uuml;r eine bestimmte Bev&ouml;lkerungsgruppe. (Text und Wertung Claudius Voigt, GGUA)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/tacheles-sozialhilfe.de\/startseite\/tickerarchiv\/d\/n\/2532\/\">Tacheles e.V.<\/a>\n\n<\/p><li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Klimapolitik<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Russlands Abschied von der Kohle ist &uuml;berf&auml;llig<\/strong><br>\n&bdquo;Fridays for Future&ldquo; finden in Russland nicht statt, kommentiert Sabine Adler. Statt auf mehr erneuerbare Energien zu setzen, w&uuml;rden Klimasch&uuml;tzer in Russland diffamiert. Darum sei es richtig, dass beim Petersburger Dialog auch die Themen Klimawandel und Kohleausstieg auf der Tagesordnung gestanden haben.<br>\nEine Au&szlig;enpolitik von unten sieht Heiko Maas im Petersburger Dialog. Doch die Teilnehmer schafften Jahr f&uuml;r Jahr nicht viel mehr als die Chefdiplomaten auf internationaler B&uuml;hne: sich gegenseitig zu erkl&auml;ren, wie weit die russischen und deutschen Positionen auseinanderliegen. Wie befreiend, dass endlich eine frische Brise durch die Tagungsr&auml;ume wehte.<br>\nDer Gr&uuml;ne, Ralf F&uuml;cks, sowie der russische Greenpeace-Chef, Sergej Zypljonkow, brachten ein neues, dr&auml;ngendes Thema auf den Tisch, von dem man sich wundert, warum es nicht l&auml;ngst diskutiert wurde. Der Klimawandel und Russlands Anteil daran. Konkret: die Nutzung von Kohle. (&hellip;)<br>\nDabei liegt es in Russlands eigenem Interesse, endlich unabh&auml;ngiger von den Energieexporten zu werden. Sie machen noch immer &uuml;ber 60 Prozent, weit mehr als die H&auml;lfte der Staatseinnahmen, aus. Doch statt auf mehr erneuerbare Energien zu setzen, die Wirtschaft grundlegend zu modernisieren, werden Klimasch&uuml;tzer diffamiert. Noch bleibt Zeit zur Zusammenarbeit. Das Ende der russischen Kohleimporte im Westen, f&uuml;r die die Menschen in den sibirischen Weiten derart bluten m&uuml;ssen, ist &uuml;berf&auml;llig. Wenn sich diese Erkenntnis herumspricht, war der Petersburger Dialog doch ausgesprochen konstruktiv.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/petersburger-dialog-russlands-abschied-von-der-kohle-ist.720.de.html?dram:article_id=454337\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Da Frau Adler gegen Russland ja bekanntlich immer sehr kritisch eingestellt ist, f&auml;llt ihr auch die Forderung leicht den russischen Abschied von der Kohle zu fordern. Orientiert sie sich bei dieser Forderung an der deutschen Regierung? Frau Merkel &ldquo;verkaufte&rdquo; gestern in den Nachrichten mit Bezug auf die Fridays for Future &ndash; Bewegung den deutschen Ausstieg aus der Kohle im Jahr 2038! als ambitionierten Schritt. Will Frau Adler das etwa als positives Beispiel anf&uuml;hren?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Neue INSM-Kampagne will die starke Klimaschutzbewegung der Jugend aushebeln<\/strong><br>\nDie Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), eine einflussreiche Lobbyorganisation, die die Interessen der gro&szlig;en Konzerne der deutschen Wirtschaft vertritt, hat eine neue Kampagne gestartet: &bdquo;Klimaschutz&ldquo; | Von Hans-Josef-Fell<br>\nDiesmal ist sie klar gegen die erfolgreichen jugendlichen Klimaproteste gerichtet, um sie einzufangen und so zu schw&auml;chen, dass sie die gro&szlig;en Gesch&auml;fte des fossilen\/atomaren Wirtschaftsgef&uuml;ges nicht ernsthaft gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Im Rahmen von Themenkampagnen &uuml;bernimmt die Initiative neue soziale Marktwirtschaft Begriffe der Gegenseite (&bdquo;sozial&ldquo;, &bdquo;Gerechtigkeit&ldquo;, &bdquo;Energiewende&ldquo;, &bdquo;Klimaschutz&ldquo;), und sorgt daf&uuml;r, eine neue Assoziation zu den Begriffen in ihrem Sinn herbeizuf&uuml;hren. Beim Thema Klimaschutz hei&szlig;t das: 2&deg;C Ziel statt 1,5&deg;C Ziel, Ausbremsen schneller, massiver Klimaschutzma&szlig;nahmen f&uuml;r die Industrie, Verhindern einer CO2-Abgabe, Erdgas-Offensive, Emissionshandel statt schnellem Kohleausstieg.<br>\nINSM-Themenkampagnen werden umgesetzt durch dauerhaftes, intransparentes, fl&auml;chendeckendes Platzieren und Erzeugen von Schlagzeilen in Print, TV, Funk und Internet &uuml;ber einen langen Zeitraum. Erg&auml;nzt wird dies durch Anzeigen- und Plakatkampagnen. Die Interessenorganisation der gro&szlig;en Konzerne stellt sich nach au&szlig;en so dar, dass sie unbedingt Klimaschutz, Energiewende, soziale Gerechtigkeit etc. will, bewirkt mit ihren Vorschl&auml;gen aber immer genau das Gegenteil das, was der jeweilige Begriff ihrer Themenkampagne ist.<br>\nDie Initiative neue soziale Marktwirtschaft ist die Tochtergesellschaft des Instituts der deutsche Wirtschaft (IW) K&ouml;ln, was wiederum von den beiden Industrieverb&auml;nden BDI und BDA finanziert und kontrolliert wird. (&hellip;)<br>\nDie INSM war erfolgreich beteiligt, die politischen Beschl&uuml;sse zur Agenda 2010 oder Einf&uuml;hrung der privaten Altersvorsorge vorzubereiten und hat federf&uuml;hrend 2012 die Kampagne gegen die Erneuerbaren Energien entworfen und geleitet, die dann zu dem massiven Einbruch im Ausbau aller Erneuerbaren Energien in Deutschland und in der EU f&uuml;hrte. Ihr Auftrag war, die Interessen der fossilen Wirtschaft gegen die schnell wachsende Konkurrenz der Erneuerbaren Energien und vor allem der B&uuml;rgerenergien zu sch&uuml;tzen. 2017 hatte ich in einer 5-teiligen Serie Details zu den Methoden und Taktiken der INSM in der Anti-EEG Kampagne aufgezeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sonnenseite.com\/de\/politik\/neue-insm-kampagne-will-die-starke-klimaschutzbewegung-der-jugend-aushebeln.html?utm_source=dlvr.it&amp;utm_medium=facebook&amp;fbclid=IwAR270KR0MEr5V-kAQ3G_RZo-cQd4QwxKuODmbdZpCpTRvisxRz0j8jDBimk\">Sonnenseite<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Momentan killt die industrielle Landwirtschaft die meisten Arten&ldquo;<\/strong><br>\nDer Zoologe Michael Schr&ouml;dl spricht im Interview &uuml;ber den Klimawandel und andere Gr&uuml;nde f&uuml;r das Aussterben von Tieren und Pflanzen. (&hellip;)<br>\nDas hei&szlig;t, Sie w&uuml;rden als Wissenschaftler keine Forderung aufstellen wie &bdquo;Wir m&uuml;ssen die Erderw&auml;rmung bei 1,5 Grad begrenzen&ldquo;?<br>\nDoch! Aber das allein bringt gar nichts. Weil die Hauptgr&uuml;nde des Artensterbens noch der Landverbrauch und die Umweltverschmutzung sind. Momentan killt die industrielle Landwirtschaft die meisten Arten. Und wenn man das nicht abstellt, dann bringt Klimaschutz nichts.<br>\nAlso m&uuml;ssten wir zuerst etwas in der Landwirtschaft tun?<br>\nOhne das wird es &uuml;berhaupt nicht gehen. Wenn Landwirtschaft weiter so Land verbraucht und die Umwelt vergiftet, macht das die B&ouml;den und die Organismen kaputt. Das hat Auswirkungen weit &uuml;ber die eigentlich bespr&uuml;hte Fl&auml;che hinaus. &Uuml;ber Gew&auml;sser und Wind werden die Pestizide &uuml;berall hin verbreitet. Es ist eine reine Illusion, dass sie lokal verwendbar sind.<br>\nLandwirtschaft muss sich massiv &auml;ndern, das hei&szlig;t, unsere Ern&auml;hrung muss sich massiv &auml;ndern. Im &ouml;kologischen Landbau gibt es keinen synthetischen Pestizideinsatz und keinen chemischen D&uuml;nger, der ja ein Riesenenergiefaktor ist. Kunstd&uuml;nger herzustellen verbraucht sehr viel Energie und damit produziert man sehr viel CO2.<br>\nAuch intensiver konventioneller Anbau von Energiepflanzen geht meist auf Kosten der Umwelt und Artenvielfalt. Dann geht es weiter mit dem Fleischverbrauch. Der wird sich nicht weiter steigern lassen, ohne weitere Urw&auml;lder zu roden, was man tunlichst bleiben lassen sollte. Also vom Fleischkonsum m&uuml;ssen wir weg und andere sollten den gar nicht erreichen.<br>\nUnd wir m&uuml;ssen weg vom kurzfristigen Profit, der ja eigentlich gar keiner ist: Natur- und Umweltsch&auml;den geh&ouml;ren genauso eingepreist wie die Kosten f&uuml;r Gesundheits- und Sozialsysteme.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/biodiversitaet-momentan-killt-die-industrielle-landwirtschaft-die-meisten-arten\/24592102.html\">Der Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Berateraff&auml;re als Hypothek: Ursula von der Leyen muss sich nun beweisen<\/strong><br>\nVon der Leyen nimmt in ihr neues Amt eine Hypothek mit: die &bdquo;Berateraff&auml;re&ldquo;. Unter ihrer F&uuml;hrung vergab das Verteidigungsministerium binnen zwei Jahren Auftr&auml;ge im Wert von 200 Millionen Euro an externe Beratungsfirmen &ndash; viele davon ohne Begr&uuml;ndung, Ausschreibung und Pr&uuml;fung. Allein der Umsatz der Beraterfirma Accenture mit der Bundeswehr stieg zwischen 2014 und 2018 von knapp 500.000 auf etwa 20 Millionen Euro. Es gab enge Kontakte zwischen der R&uuml;stungsstaatssekret&auml;rin Katrin Suder, die von der Leyen von McKinsey ins Ministerium geholt hatte, und einem Berater der Firma Accenture. Suder hatte ihm laut Spiegel erkl&auml;rt, wo sein Unternehmen im Ministerium aktiv werden k&ouml;nnte. Der Accenture-Berater Timo Noetzel hatte weitere Duz-Bekanntschaften in der Ministeriumsspitze und beschrieb in einem internen Unternehmensblog diese N&auml;he auch als Schl&uuml;ssel zum Erfolg, Auftr&auml;ge an der regul&auml;ren Pr&uuml;fung vorbei zu erhalten.<br>\nVetternwirtschaft auf Staatskosten? Das sind gravierende Vorw&uuml;rfe, an deren Aufkl&auml;rung derzeit ein Bundestags-Untersuchungsausschuss arbeitet. Ausschussvertreter machten bereits klar: Von der Leyen wird sich durch ihren Sprung nach Br&uuml;ssel nicht der Ladung vor den Ausschuss entziehen k&ouml;nnen. Das ist gut so.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2019\/07\/berateraffaere-als-hypothek-ursula-von-der-leyen-muss-sich-nun-beweisen\/\">LobbyControl<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Scheuer stellt Mautvertrag ins Netz<\/strong><br>\nVerkehrsminister Scheuer hat auf die heftige Kritik an seiner Informationspolitik reagiert: Sein Haus ver&ouml;ffentlichte einen von zwei Mautvertr&auml;gen online. Der zweite Vertrag soll bald folgen.<br>\nEiner der zwei umstrittenen Betreiber-Vertr&auml;ge zur geplatzten Pkw-Maut steht f&uuml;r jeden einsehbar im Internet. Das Bundesverkehrsministerium hat mehr als 2600 Seiten ver&ouml;ffentlicht, die bisher nur Bundestagsabgeordnete vertraulich lesen durften. Der Vertrag werde &ldquo;in der Form, zu der die Betreiber ihre Zustimmung gegeben haben&rdquo;, &ouml;ffentlich gemacht, sagte Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). In Dokument sind einige Stellen geschw&auml;rzt, um den Schutz von personenbezogenen Daten sowie von Betriebs- und Gesch&auml;ftsgeheimnissen Dritter zu wahren. Das Interesse daran ist gro&szlig;, weil Scheuer sie mit den Unternehmen Kapsch und CTS Evntim abgeschlossen hatte, bevor Rechtssicherheit bestand.<br>\nIn einem  Internet-Video sagte Scheuer, sein Ministerium habe diese Transparenz von Anfang an gewollt, aber die Unternehmen h&auml;tten eine Ver&ouml;ffentlichung bis zum Mittwoch explizit abgelehnt. Es gebe auch weiterhin Einschr&auml;nkungen durch die Betreiber, personenbezogene Daten sowie Betriebs- und Gesch&auml;ftsgeheimnisse Dritter d&uuml;rften nicht gezeigt werden. Zun&auml;chst w&uuml;rden die Vertr&auml;ge zur Erhebung und zur Kontrolle der Maut daher so ver&ouml;ffentlicht, wie es juristisch korrekt sei, sagte Scheuer. &ldquo;Wir wollen, dass beide Vertr&auml;ge vollst&auml;ndig ver&ouml;ffentlicht sind&rdquo;, sagte Scheuer mit Bezug auf den zweiten Vertrag zur Kontrolle der Maut. Daran werde gerade gearbeitet. (&hellip;)<br>\nCTS Eventim-Sprecher Steinhof sagte, das Unternehmen habe am Dienstag der vorbehaltlosen Offenlegung des Betreibervertrags zugestimmt. &ldquo;Der Bund ist offensichtlich vom Umfang der Offenlegung &uuml;berrascht, die weit &uuml;ber das &uuml;bliche Ma&szlig; hinausgeht. Wir haben selbst der Offenlegung kommerzieller Informationen zugestimmt. Der Bund fragt uns allen Ernstes, ob er sich an die Datenschutzgrundverordnung halten und personenbezogene Daten schw&auml;rzen muss.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/scheuer-maut-vertraege-netz-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wie passt das zusammen? Bundesminister Scheuer behauptet, sein Ministerium habe &bdquo;Transparenz von Anfang an&ldquo; gewollt, aber der Bund &ndash; so ist weiter unten zu lesen &ndash; sei &bdquo;vom Umfang der Offenlegung &uuml;berrascht&ldquo; gewesen. Da k&ouml;nnte der Eindruck entstehen, nicht das Unternehmen CTS Eventim, sondern der Minister bzw. sein Ministerium (oder die CSU?) wollte, dass Informationen nicht an die &Ouml;ffentlichkeit gelangen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Space Cowboys: Privatisierung des Weltalls stoppen!<\/strong><br>\nDas privatwirtschaftliche Interesse am Weltraum ist  betr&auml;chtlich. Zwischen 2000 und 2016 sind bereits 16 Milliarden US-Dollar investiert worden. Das verhei&szlig;t nichts Gutes (&hellip;)<br>\nDie USA erlie&szlig;en 2015 trotz internationaler Kritik den Commercial Space Launch Competitiveness Act. Dieser erkl&auml;rt das Weltall zum US-amerikanischen Verwaltungsraum und spricht US-B&uuml;rgern unter bestimmten Voraussetzungen das Eigentum und die Nutzungsrechte an im Weltraum abgebauten Ressourcen zu. 2017 wurde mit dem &bdquo;Weltraumressourcengesetz&ldquo; auch in Luxemburg das erste vergleichbare europ&auml;ische Gesetz erlassen und damit eine privatrechtliche Grundlage f&uuml;r Weltraumbergbau geschaffen. So will Luxemburg privaten Unternehmen, die sich in Luxemburg ansiedeln, Eigentum an im Weltraum gesch&uuml;rften Rohstoffen von Asteroiden, Kometen und Meteoriten garantieren.<br>\nIm Mai 2019 haben Luxemburg und die USA zudem eine Kooperationsvereinbarung zur F&ouml;rderung der kommerziellen Nutzung des Weltraums unterzeichnet. Frei nach dem Motto: Milit&auml;rische Supermacht und Zwergstaat mit Sonderwirtschaftszone teilen das Weltall auf.<br>\nAuch die Bundesregierung k&uuml;ndigte im Koalitionsvertrag ein nationales Weltraumgesetz an. Dort wird die Absicht bekr&auml;ftigt, ein nationales Weltraumgesetz auf den Weg zu bringen, &bdquo;um Investitions- und Rechtssicherheit f&uuml;r nichtstaatliche Raumfahrtaktivit&auml;ten zu schaffen&ldquo;. Der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) dr&auml;ngt auf ein solches Gesetz, um Unternehmen den Weltraumbergbau zu erm&ouml;glichen.<br>\nDie Vereinbarkeit nationaler Gesetze und bilateraler Abkommen mit dem internationalen Recht ist allerdings stark umstritten. Der Direktor des Instituts f&uuml;r Luft- und Weltraumrecht der Universit&auml;t K&ouml;ln, Stephan Hobe, etwa, h&auml;lt das Luxemburger Gesetz f&uuml;r &bdquo;krass v&ouml;lkerrechtswidrig, dem internationalen Recht wiedersprechend und deshalb im Kern f&uuml;r nichtig&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/causa.tagesspiegel.de\/kolumnen\/causa-autoren-1\/space-cowboys-privatisierung-des-weltalls-stoppen.html\">Fabio De Masi in Tagesspiegel Causa<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Mathew D. Rose &ndash; Europeans Deserve Better Than This<\/strong><br>\nThe EU has failed its citizens. It  runs amok directed by Germany&rsquo;s ossified and frail leader Angela Merkel, and a political class that primarily values its own entitlement.<br>\nIf you asked me for a metaphor for the European Union today, it would be the ossified, frail German leader Angela Merkel &ndash; our Abdelaziz Bouteflika &ndash; sitting in the middle of the EU web, telephoning one &ldquo;illiberal&rdquo; east European leader after the other, drumming up support for her discredited, scandal-ridden defence minister, Ursula von der Leyen, as president of the European Union.<br>\nBut the EU malaise is about much more than Ms Merkel and Germany: it is about the current state of the EU political class. Most of these people are not interested in the EU, except those aspects that benefit them personally. They care little for policy since they are paid by lobbyists in one form or another to use their power to further the interests of international corporations. And least of all do they care about the citizens they supposedly represent. As Margaret Thatcher so aptly claimed &ndash; and God knows why this was not adopted as the motto of the EU: &ldquo;There&rsquo;s no such thing as society. There are individual men and women and there are families.&rdquo; And at the top of the list of the EU&rsquo;s political class are themselves and their family&hellip;then maybe their political party&hellip;and that&rsquo;s it.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/braveneweurope.com\/mathew-d-rose-europeans-deserve-better-than-this\">Brave New Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>China verurteilt Einmischung in innere Angelegenheiten durch das Europ&auml;ische Parlament<\/strong><br>\nDas Europ&auml;ische Parlament hat eine Resolution &uuml;ber Hongkong angenommen. Dies sei, so betonte ein Sprecher der chinesischen EU-Mission am Donnerstag, eine grobe Einmischung in die inneren Angelegenheiten Chinas. China sei sehr unzufrieden damit und lehne dies vehement ab. Die chinesische EU-Mission forderte das Europ&auml;ische Parlament auf, umgehend eine Einmischung in Hongkongs Angelegenheiten sowie in Chinas innere Angelegenheiten in jeglicher Form einzustellen.<br>\nDer Sprecher f&uuml;gte hinzu, Hongkong geh&ouml;re zu China. Hongkongs Angelegenheiten seien innere Angelegenheiten Chinas. Das Europ&auml;ische Parlament habe ungeachtet der Tatsachen und der Einw&auml;nde Chinas hartn&auml;ckig eine sogenannte Resolution &uuml;ber die Situation in Hongkong angenommen, wobei die rechtm&auml;&szlig;ige Administration der Regierung der Sonderverwaltungszone Hongkong sowie die Hongkong-Politik der Zentralregierung willk&uuml;rlich kritisiert worden seien. Das Europ&auml;ische Parlament fordere sogar die Sonderverwaltungszonenregierung auf, die gewaltt&auml;tigen Demonstranten nicht juristisch zur Rechenschaft zu ziehen. Dies habe, so der Sprecher, die Ignoranz, Vorurteile und heuchlerischen &bdquo;Doppel-Standards&rdquo; des Parlaments blo&szlig;gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3185\/2019\/07\/19\/1s296083.htm\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3185\/2019\/07\/04\/1s295458.htm\">Hongkonger Gesellschaft verurteilt Gewalttat<\/a> und <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3185\/2019\/07\/04\/1s295492.htm\">Hongkong: 22 Personen wegen St&uuml;rmung von Legislativrat festgenommen<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Es war wohl eine Frage der Zeit bis sich auch Gremien der EU erneut auf die Seite von Demonstranten (und damit gegen China) stellen &ndash; auch wenn diese bei ihren Protesten Gewalt angewandt hatten. China wirft nun dem Europ&auml;ischen Parlament &ldquo;heuchlerische &acute;Doppel-Standards&acute;&rdquo; vor. Diesbez&uuml;glich sei z.B. erneut an die Erl&auml;uterungen zur Charta der Grundrechte erinnert:<\/em><\/p>\n<p><em>&bdquo;So m&uuml;ssen die in der EMRK enthaltenen &bdquo;Negativdefinitionen&ldquo; auch als Teil der Charta betrachtet werden:<\/em><br>\n<em>Artikel 2 Absatz 2 EMRK:<\/em><br>\n<em>&bdquo;Eine T&ouml;tung wird nicht als Verletzung dieses Artikels betrachtet, wenn sie durch eine Gewaltanwendung verursacht wird, die unbedingt erforderlich ist, um<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>jemanden gegen rechtswidrige Gewalt zu verteidigen;<\/em><\/li>\n<li><em>jemanden rechtm&auml;&szlig;ig festzunehmen oder jemanden, dem die Freiheit rechtm&auml;&szlig;ig entzogen ist, an der Flucht zu hindern;<\/em><\/li>\n<li><em>einen Aufruhr oder Aufstand rechtm&auml;&szlig;ig niederzuschlagen&ldquo;.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Und weiter:<\/em><br>\n<em>&bdquo;Ein Staat kann in seinem Recht die Todesstrafe f&uuml;r Taten vorsehen, die in Kriegszeiten oder bei unmittelbarer Kriegsgefahr begangen werden; diese Strafe darf nur in den F&auml;llen, die im Recht vorgesehen sind, und in &Uuml;bereinstimmung mit dessen Bestimmungen angewendet werden &hellip;&ldquo;.<\/em><br>\n<em>Die Erl&auml;uterungen sind offenbar nicht lediglich Regelungen f&uuml;r die Ausf&uuml;hrungen des Gesetzes, sondern &ndash; und das ist un&uuml;blich &ndash; dem Gesetzestext gleichgestellt. So jedenfalls nachlesbar im <a href=\"http:\/\/eur-lex.europa.eu\/LexUriServ\/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2007:303:0017:0035:DE:PDF\">Amtsblatt der Europ&auml;ischen Union vom 14.12.2007<\/a>.<\/em><br>\n<em>Au&szlig;erdem sowie aktuell und sehr konkret:<\/em><br>\n<em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49214#h08\">In Frankreich gab es Schockierende Szenen: Blendgranate rei&szlig;t einem Demonstranten in Paris die Hand ab<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48643\">Mit brutaler Gewalt wird der Klassenkampf von oben gewonnen. Das ist absehbar<\/a>.<\/em><br>\n<em>In Deutschland k&ouml;nnte sogar die Bundeswehr im Inneren eingesetzt werden. Dieser Einsatz w&auml;re dann vermutlich sogar <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14192\">h&ouml;chstrichterlich gedeckt<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die NATO seit Ende des Kalten Kriegs<\/strong><br>\nVon der Geschichte eines B&uuml;ndnisses, das angetreten war, Europas Freiheit und Sicherheit zu garantieren und dabei selbst zum Sicherheitsrisiko wurde (&hellip;)<br>\nVon Verteidigung zu Intervention: Die neue NATO<br>\n1989 sind der NATO als Verteidigungsb&uuml;ndnis faktisch die Feinde abhanden gekommen. Die Reaktion war eine Neudefinition des Auftrags. Der wurde, wie es manchmal so sch&ouml;n hei&szlig;t, an die Herausforderungen einer multipolaren Welt &ldquo;angepasst&rdquo;.<br>\nZu diesen z&auml;hlte man vor allem den internationalen Terrorismus, den Atomwaffenhandel (Nukleare Proliferation), &ldquo;failing states&rdquo;, die Bedrohung wirtschaftlicher Interessen, globale Destabilisierungen und Migrationsbewegungen (als Folge davon) sowie die weltweite Versorgung mit Energie und Rohstoffen. Dabei war die Bindung an ein UN-Mandat keine unabdingbare Voraussetzung mehr, das neue Credo lautete: &ldquo;With the UN Whenever Possible, Without When Necessary.&rdquo;11<br>\nNachdem sich die M&ouml;glichkeit zu Out-of-Area-Eins&auml;tzen bereits in der &ldquo;Rom-Erkl&auml;rung&rdquo; im November 1991 herauskristallisierte, schufen die Strategen in Washington und Br&uuml;ssel den dazugeh&ouml;rigen Pr&auml;zedenzfall schlie&szlig;lich mit dem so genannten &ldquo;Kosovo-Krieg&rdquo;.<br>\nAls das Transatlantische B&uuml;ndnis am 24. M&auml;rz 1999 mit der Bombardierung Jugoslawiens begann, stellte dies n&auml;mlich eine Z&auml;sur in der Nachkriegsgeschichte, aber auch in der Geschichte der NATO dar: Die sich abzeichnenden Out-of-Area-Eins&auml;tze wurden mit rund 35.000 Luftangriffen als &ldquo;humanit&auml;re Intervention&rdquo; ohne UNO-Mandat zur milit&auml;rischen und politischen Realit&auml;t, wobei sich das B&uuml;ndnis entgegen den Fakten darauf berief, die Kosovo-Albaner vor dem &ldquo;drohenden V&ouml;lkermord&rdquo; durch Serbien zu sch&uuml;tzen. Mitten im Krieg gab man sich dann angesichts des 50. Geburtstages in Washington auch formal ein neues strategisches Konzept, dessen Handlungsspielraum prinzipiell global ist. (&hellip;)<br>\nAus sicherheitspolitischer Sicht ist eine Wandlung der NATO weg von Konfrontation und st&auml;ndiger Erweiterung hin zu echten Kooperationsangeboten an Russland und China dringender denn je. Denn die ge&auml;nderte Rolle des B&uuml;ndnisses birgt, wie der Herausgeber der Zeitschrift &ldquo;International&rdquo; in Wien, Fritz Edlinger, im Kontext der Ukraine-Krise 2014 zutreffend schrieb, &ldquo;die eminente Gefahr in sich, das transatlantische Milit&auml;rb&uuml;ndnis von einem vermeintlichen Sicherheitsgaranten zu einem absoluten Sicherheitsrisiko &ndash; zumindest f&uuml;r die europ&auml;ischen B&uuml;ndnispartner &ndash; werden zu lassen&rdquo;.17 Dass nun nach dem Ende des INF-Vertrags wieder diskutiert wird, in Europa atomare Mittelstreckenraketen zu stationieren, weist in diese Richtung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-NATO-seit-Ende-des-Kalten-Kriegs-4421711.htm\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant und lesenswert &ndash; alle drei Teile.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Libanon: Gleichgewicht der Abschreckung und eine andere Art von Krieg<\/strong><br>\nAnl&auml;sslich des 13. Jahrestages des &ldquo;Sommerkrieges 2006&rdquo; sprach Nasrallah am vergangenen Freitag erneut &uuml;ber Krieg und Frieden in der Region. Die Hisbollah, die von der Personalst&auml;rke und Ausr&uuml;stung her st&auml;rker ist als die Libanesischen Streitkr&auml;fte, sei &ldquo;m&auml;chtiger als jemals zuvor&rdquo;. Man habe mehr und bessere Waffen, hoch motivierte Spezialkr&auml;fte, es bestehe ein Gleichgewicht der Abschreckung, dem der Libanon trotz vieler Spannungen 13 Jahre Frieden zu verdanken habe. Israel attestierte er dagegen, &ldquo;schw&auml;cher als ein Spinnennetz&rdquo; zu sein. Es habe das Vertrauen in die milit&auml;rischen F&auml;higkeiten der eigenen Streitkr&auml;fte verloren. (&hellip;)<br>\nTats&auml;chlich verfolgen die USA mit Wirtschaftssanktionen eine andere Art von Krieg. Im Rahmen seiner Anti-Iran-Strategie hat Washington am 9. Juli zwei Abgeordnete der Hisbollah sowie den Sicherheitsverantwortlichen auf die Sanktionsliste gesetzt. Einseitig verh&auml;ngte Sanktionen sind v&ouml;lkerrechtlich nicht legitimiert, werden aber von den USA und der EU immer h&auml;ufiger als Zwangsmittel gegen Staaten und Organisationen eingesetzt, die sich westlichen Pl&auml;nen nicht unterordnen. Im Libanon werden nun auch gew&auml;hlte Volksvertreter zum Ziel.<br>\nBei den drei Personen, die das US-Finanzministerium markiert hat, soll es sich demnach um &ldquo;zentrale Figuren von Politik und Sicherheit der Hisbollah&rdquo; handeln. Genannt werden die beiden Abgeordneten Amin Sherri und Mohammad Hassan Raad sowie Wafiq Safa, der offizielle Sicherheitsbeauftragte der Hisbollah. Basis der Einstufung, die einer Kriminalisierung gleichkommt, ist die Anordnung des US-Finanzministerium Nr. 13224, die sich &ldquo;gegen Terroristen und diejenigen (richtet), die Terroristen oder Terrorismus unterst&uuml;tzen&rdquo;.<br>\nDie Hisbollah benutze ihre Funktion&auml;re, die als Abgeordnete im libanesischen Parlament eine &ldquo;herausragende Stellung&rdquo; h&auml;tten, um die staatlichen Institutionen zugunsten der finanziellen und Sicherheitsinteressen der Terrorgruppe zu manipulieren und um die b&ouml;sartigen Aktivit&auml;ten des Iran abzust&uuml;tzen&rdquo;, sagte Sigal Mandelker, Staatssekret&auml;rin im US-Finanzministerium, die f&uuml;r Terrorismus und Geldw&auml;sche (&ldquo;Financial Intelligence&rdquo;) zust&auml;ndig ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/der-nahe-osten\/90392-libanon-gleichgewicht-abschreckung-und-andere\/\">Karin Leukefeld in RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das erinnert an Die Superwaffe des Mr. Glaser<\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44239\">Sanktionen gegen Russland und den Iran: Wie amerikanische Finanzbeamte zu Wirtschaftskriegern werden<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>MH17: Wer vertuscht was? &ndash; Privatermittler will Beweise ver&ouml;ffentlichen<\/strong><br>\nNeue, bisher unbeachtete Fakten zur Katastrophe des Malaysian Airlines-Fluges MH17 am 17. Juli 2014 will der Privatermittler Josef Resch an die Ermittler des Joint Investigative Teams (JIT) &uuml;bergeben. Das JIT hat den Absturz der malaysischen Passagiermaschine vor f&uuml;nf Jahren &uuml;ber der Ostukraine untersucht. Resch hat 2014 f&uuml;r einen anonymen Auftraggeber mit Hilfe einer Millionen-Pr&auml;mie nach Informationen gesucht, die den Absturz aufkl&auml;ren helfen.<br>\nDer Privatermittler enth&auml;lt sich jeder Bewertung des ihm zugespielten Materials. Es dr&auml;ngt sich aber der Eindruck auf, dass diese Informationen das tats&auml;chliche Geschehen aufkl&auml;ren helfen k&ouml;nnten. Sie k&ouml;nnten die bisherige offizielle Version in Frage stellen und Vertuschungsversuche aufdecken. Dazu ist es aber notwendig, dass erst einmal alle vorgelegten Beweise sachgerecht gepr&uuml;ft werden, bevor Urteile gef&auml;llt werden.<br>\nZum JIT geh&ouml;ren polizeiliche und strafrechtliche Ermittler jener drei Staaten, die die meisten Todesopfer zu beklagen haben (Niederlande, Malaysia, Australien), des Staates, &uuml;ber dessen Territorium der Abschuss passierte (Ukraine) sowie Ermittler aus Belgien. Geleitet wird es vom niederl&auml;ndischen Staatsanwalt Fred Westerbeke. Es st&uuml;tzt sich neben eigenen Ermittlungen vor allem auf die private Online-Plattform &bdquo;Bellingcat&ldquo;, die vorgibt, unabh&auml;ngig in solchen F&auml;llen zu ermitteln. (&hellip;)<br>\nResch hat sich nun am 5. Juli 2019 an das JIT sowie dessen Leiter, Staatsanwalt Westerbeke, gewandt. Er bietet seine Hilfe an, die Katastrophe endg&uuml;ltig aufzukl&auml;ren &ndash; durch die Fakten, die ihm 2014 ein Informant &uuml;bergeben hat. Die ihm vorliegenden Beweismittel will er im Rahmen einer &ouml;ffentlichen Aussage an das JIT komplett &uuml;bergeben: &bdquo;Aus Gr&uuml;nden unserer eigenen Sicherheit halten wir es dabei f&uuml;r erforderlich, dass bei unserer Aussage und Offenlegung der Beweismittel auch internationale Medien sowie Vertreter der betroffenen Staaten mit anwesend sind&ldquo;, hei&szlig;t es in dem Brief.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20190720325470275-mh17-wer-vertuscht-was\/\">Sputnik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>WDR stellt Strafanzeige wegen Morddrohung gegen &ldquo;Monitor&rdquo;-Chef<\/strong><br>\nMit den Folgen eines Kommentars des TV-Journalisten Georg Restle in der ARD-Sendung Tagesthemen befasst sich nun die Justiz. Der f&uuml;r den Kommentar verantwortliche WDR stellte Strafanzeige, nachdem Restle mit Mord gedroht wurde.<br>\nIn einer Mitteilung des WDR ist von einer Morddrohung in Form eines Schreibens die Rede. Dieses Schreiben sei dem Anschein nach dem rechtsextremen Spektrum zuzuordnen, sagte eine Sprecherin. Gegen wen sich die Anzeige richtet, wurde nicht gesagt.<br>\nRestle dokumentierte auf seinem Twitter-Account die Drohung eines Facebook-Accounts mit dem Namen ThomasHoferAfD, &ldquo;dieser Restle geh&ouml;rt weg, aber richtig weg, so das er nie mehr reden kann&rdquo; (Rechtschreibfehler im Original).<br>\nThomas Hofer ist laut einer nach ihm benannten Website ein AfD-Mitglied aus Oppenau in Baden-W&uuml;rttemberg. Der Autor eines anderen Posts fordert, &ldquo;Leute wie @georgrestle m&uuml;ssen konzentriert werden&rdquo; &ndash; eine Anspielung auf Konzentrationslager. Hinzu kam Kritik an Restle von Spitzenpolitikern der AfD, darunter dem Bundestagsabgeordneten Martin Renner oder dem rheinland-pf&auml;lzischen Landeschef Uwe Junge.<br>\nRestle leitete die Redaktion des Magazins Monitor, das unter anderem &uuml;ber Rechtsextremismus berichtet. In dem Meinungsbeitrag hatte er die AfD am 11. Juli als &ldquo;parlamentarischen Arm&rdquo; der v&ouml;lkischen Identit&auml;ren Bewegung (IB) bezeichnet und verlangt, die Partei m&uuml;sse als rechtsextremistisch eingestuft werden. Hintergrund sind informelle oder auch personelle Verflechtungen zwischen der Identit&auml;ren Bewegung und der AfD. So hegen etwa AfD-Mandatstr&auml;ger oder Funktion&auml;re offen Sympathie mit den Rechtsextremisten von der Identit&auml;ren Bewegung und IB-Aktivisten wurden bei AfD-Abgeordneten als Mitarbeiter besch&auml;ftigt. Offiziell hat sich die AfD von der IB abgegrenzt &ndash; wer als IB-Aktivist erkennbar wird, darf laut einer beschlossenen Liste nicht Mitglied der Partei sein oder werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2019-07\/georg-restle-monitor-rechtsextremismus-verdacht-strafanzeige-wdr-tagesthemen\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Vernichtung Vietnams als Kulisse f&uuml;r gro&szlig;es Kino<\/strong><br>\n&bdquo;Apocalypse Now&ldquo; hat runden Geburtstag. Als Geschenk gibt es eine aufwendige technische Restauration des ohnehin f&uuml;r seine Virtuosit&auml;t ber&uuml;hmten Films. Restauriert und technisch auf den aktuellsten Stand gebracht, erscheint eine neue DVD. [&hellip;]<br>\nDer Film spielt in einem Land, dessen Perspektive ihn nicht interessiert. Desto ausf&uuml;hrlicher schildert er die Gem&uuml;tszust&auml;nde seiner Hauptfiguren, der T&auml;ter. Vietnamesische Menschen, als Folie und Hintergrund, werden in diesem Film ausschlie&szlig;lich als schweigende Diener, weg rennende Fl&uuml;chtende, im Laub verborgene Heckensch&uuml;tzen, vor allem aber als in Massen herum liegende, geradezu drapierte Tote gezeigt. Nicht eine Tr&auml;ne darf auf vietnamesischer Seite geweint werden, die vietnamesischen Figuren erhalten keine Namen, Pers&ouml;nlichkeit oder Geschichte. Sie bleiben gesichtslose, exotische Staffage.<br>\nW&auml;hrend in den sp&auml;ten 1960iger Jahren die US-amerikanische Milit&auml;r-Pr&auml;senz in Vietnam eine breite Protestbewegung in Ost und West &ndash; bis hin zu prominenten Verweigerern wie Mohammed Ali (&bdquo;No Vietnamese ever called me Nigger!&ldquo;) ausl&ouml;ste, fand die Erz&auml;hl-Perspektive des Film Ende der 1970iger Jahre kaum Widerspruch, sondern wurde vielmehr als cineastisches Meisterwerk gefeiert. Krieg oder Antikrieg &ndash; das wollte niemand mehr wissen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/telegraph.cc\/vernichtung-vietnams-als-kulisse-fuer-grosses-kino\/\">telegraph<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Interessant. Bedr&uuml;ckend.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-53534","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/53534","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=53534"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/53534\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":53536,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/53534\/revisions\/53536"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=53534"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=53534"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=53534"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}