{"id":53595,"date":"2019-07-23T12:45:38","date_gmt":"2019-07-23T10:45:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53595"},"modified":"2019-07-24T07:29:52","modified_gmt":"2019-07-24T05:29:52","slug":"treuhand-ein-raubzug-wird-auf-fehler-reduziert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53595","title":{"rendered":"Treuhand: Ein Raubzug wird auf \u201eFehler\u201c reduziert"},"content":{"rendered":"<p>Die Wut &uuml;ber die w&auml;hrend der DDR-Abwicklung ver&uuml;bten Verbrechen und Ungerechtigkeiten bricht sich Bahn. Um das zu kanalisieren, werden verschiedene Strategien angewendet: Der politische Wille hinter der Schocktherapie nach der &bdquo;Wende&ldquo; wird verleugnet, indem von &bdquo;Fehlern&ldquo; gesprochen wird. Zudem ist eine Konzentration auf Einzelpersonen festzustellen. Beides setzt aktuell die ehemalige Pr&auml;sidentin der Treuhand, Birgit Breuel, in einem Interview um. Von <strong>Tobias Riegel<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6010\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-53595-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190723_Treuhand_Ein_Raubzug_wird_auf_Fehler_reduziert_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190723_Treuhand_Ein_Raubzug_wird_auf_Fehler_reduziert_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190723_Treuhand_Ein_Raubzug_wird_auf_Fehler_reduziert_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190723_Treuhand_Ein_Raubzug_wird_auf_Fehler_reduziert_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=53595-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190723_Treuhand_Ein_Raubzug_wird_auf_Fehler_reduziert_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"190723_Treuhand_Ein_Raubzug_wird_auf_Fehler_reduziert_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Im Umgang mit der &bdquo;Wende&ldquo; von 1989 sind aktuell drei Tendenzen zu beobachten. Zum einen ist festzustellen, dass sich die damals an den Ostdeutschen ver&uuml;bten Ungerechtigkeiten und Ungesetzlichkeiten nicht l&auml;nger romantisieren lassen: Zu offensichtlich sind mittlerweile die gesellschaftlichen Verwerfungen, die aus den damaligen Handlungen und der Verweigerung einer Aufarbeitung entstehen. Die Wut dar&uuml;ber wird zunehmend deutlich ge&auml;u&szlig;ert. Die widerspr&uuml;chliche mediale Mischung aus Heiligsprechung (&bdquo;friedliche Revolution&auml;re&ldquo;) und Diffamierung (&bdquo;Jammer-Ossis&ldquo;) hat ihre Wirkung abgenutzt. Es ist ohnehin erstaunlich, wie lange im Zusammenhang mit dem Ende der DDR das Offensichtliche unter einer politisch-medialen Decke gehalten werden konnte. Dieses Vorgehen muss man als ein Meisterst&uuml;ck der langfristigen Propaganda bezeichnen, an der sich alle relevanten Medien und zahlreiche Politiker beteiligt haben. <\/p><p><strong>Die Wut &uuml;ber die DDR-Abwicklung soll kanalisiert werden<\/strong><\/p><p>Die anderen Tendenzen folgen aus dieser ersten Feststellung &ndash; sie sind als Strategien der Abwehr der damals und heute Verantwortlichen zu deuten: Eine Aufarbeitung, die eine Nennung von Ross und Reiter einschlie&szlig;t, soll weiterhin verhindert werden. Eine daf&uuml;r genutzte Strategie ist die Kanalisation der Wut auf exponierte Einzelpersonen. Diese Individuen waren nach dieser Lesart gutmeinende &bdquo;Reformer&ldquo;, denen bedauerliche &bdquo;Fehler&ldquo; unterlaufen sind.  Diese Position vertritt ganz aktuell etwa die Ex-Treuhand-Pr&auml;sidentin Birgit Breuel in einem Interview mit der <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/treuhand-chefin-birgit-breuel-im-interview-16294586.html?premium\">&bdquo;FAZ&ldquo;<\/a>  und in der an diesem Dienstag ausgestrahlten <a href=\"https:\/\/programm.ard.de\/TV\/arte\/d-mark--einheit--vaterland\/eid_287241766904044\">Arte-Dokumentation<\/a> &bdquo;D-Mark, Einheit Vaterland &ndash; Das schwierige Erbe der Treuhand&ldquo;. Durch das &bdquo;FAZ&ldquo;-Interview, auf das im Text noch eingegangen wird, versucht Breuel nicht nur, die von ihr umgesetzte desastr&ouml;se Politik zu rechtfertigen. Sie dr&auml;ngt sich zudem als Blitzableiterin f&uuml;r die B&uuml;rgerwut geradezu auf. <\/p><p>Durch die Konzentration auf Einzelpersonen und auf ausf&uuml;hrende Beh&ouml;rden wie die Treuhand soll der eindeutige politische Wille verdeckt werden, der hinter den Ersch&uuml;tterungen der Nachwendezeit stand: Die Zerst&ouml;rung der ostdeutschen Wirtschaft und die infame und sich heute r&auml;chende Dem&uuml;tigung von Millionen von Ostdeutschen ist nicht zuerst den Handlungen &bdquo;wildgewordener&ldquo; Treuhand-Funktion&auml;re zuzuschreiben. Denn die waren &bdquo;nur&ldquo; die (willigen) Vollstrecker einer im Bundestag beschlossenen Politik &ndash; wodurch die handelnden Individuen hier nicht freigesprochen werden sollen. Zudem soll durch die Betonung von &bdquo;Fehlern&ldquo;, die gemacht worden seien, suggeriert werden, die Vors&auml;tze der westlichen DDR-Abwickler seien &bdquo;eigentlich&ldquo; gute gewesen. <\/p><p><strong>Forderung nach Aufarbeitung wird als &bdquo;rechts&ldquo; diffamiert<\/strong><\/p><p>Ein weiteres Vorgehen besteht darin, die Forderung nach einer Aufarbeitung der Wende-Wirtschafts-Kriminalit&auml;t indirekt als &bdquo;rechts&ldquo; zu bezeichnen. Das geschieht etwa, indem die langj&auml;hrigen Forderungen der LINKEN nach einer Wende-Aufarbeitung nun stets mit &auml;hnlich klingenden Forderungen der AfD verbunden werden. Die <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2019-07\/birgit-breuel-treuhand-chefin-fehler-privatisierung-ddr-betriebe\">&bdquo;Zeit&ldquo;<\/a> meldet dementsprechend etwa: &bdquo;Linke und AfD fordern Einrichtung eines Treuhand-Untersuchungsausschusses&ldquo;. Und beim <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/afd-und-die-linke-wahlkampf-mit-der-treuhand.1773.de.html?dram:article_id=452528\">&bdquo;Deutschlandfunk&ldquo;<\/a> klingt diese Verkn&uuml;pfung so: &bdquo;AfD und die Linke &ndash; Wahlkampf mit der Treuhand&ldquo;. Zus&auml;tzlich zu diesen Versuchen der medialen Diffamierung einer LINKEN-Forderung ist festzustellen, dass es sich bei der (ausbleibenden) Analyse der DDR-Abwicklung &auml;hnlich verh&auml;lt wie bei der (ausbleibenden) Verst&auml;ndigung mit Russland: Wer solche essenziellen Themenfelder unbearbeitet l&auml;sst, macht Platz f&uuml;r Rechte.<\/p><p>Die enge Fokussierung auf die Treuhand bei einer Thematisierung der Wendejahre ist, als w&uuml;rde man etwa die Polizei f&uuml;r die Umsetzung von im Parlament beschlossenen Sicherheitsgesetzen verantwortlich machen. Die ist jedoch gehalten, wie die Treuhand, politische Weisungen auszuf&uuml;hren. Zudem muss immer wieder betont werden, dass der Begriff &bdquo;Fehler&ldquo; angesichts der systematischen Zerst&ouml;rung der ostdeutschen Volkswirtschaft massiv in die Irre f&uuml;hrt: Die Entwicklungen w&auml;hrend der Wendejahre sind mutma&szlig;lich weitgehend so verlaufen, wie es von den verantwortlichen Konzernchefs, Redakteuren und Politikern im Westen gew&uuml;nscht war. Diese Elemente des Vorsatzes und der niedrigen Beweggr&uuml;nde w&auml;ren bei einer Beurteilung des Falles vor Gericht wichtige Kriterien.<\/p><p><strong>Nur &bdquo;Fehler&ldquo; gemacht: Treuhand-Chefin Breuel als Blitzableiterin<\/strong><\/p><p>Das aktuellste Beispiel der versuchten Verkl&auml;rung der DDR-Abwicklung hat Birgit Breuel, Treuhand-Pr&auml;sidentin von 1991 bis 1994, im erw&auml;hnten Interview mit der &bdquo;FAZ&ldquo; geliefert. Das Gespr&auml;ch erf&uuml;llt Zweierlei: Zum einen die beschriebene Ablenkung von einem politisch beschlossenen Willen, den die Treuhand &bdquo;nur&ldquo; umgesetzt hat sowie das Anbieten einer belasteten Einzelperson als &bdquo;Blitzableiter&ldquo;: &bdquo;Ich war die Hassfigur im ganzen Land.&ldquo;  Zum anderen ist das Interview ein dreistes Dokument der Unbelehrbarkeit, das von den betroffenen Menschen als weitere Ohrfeige empfunden werden muss. So wird etwa Kritik an der von ihr noch heute verteidigten &bdquo;Transformation&ldquo; von Breuel einerseits mit Naivit&auml;t begr&uuml;ndet und andererseits durch die Gleichsetzung mit Ostalgie diffamiert: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Ich glaube, die Ostdeutschen haben sich damals die Freiheit einfacher vorgestellt, nicht so kompliziert, nicht so hart im Wettbewerb. Deswegen wird die DDR heute im R&uuml;ckblick von vielen als gerechter angesehen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Nur Wessis wussten, wie &bdquo;der Wettbewerb&ldquo; funktionierte <\/strong><\/p><p>Die als kolonialistisch empfundene Macht&uuml;bernahme durch westliches Personal wird einerseits durch eine ostdeutsche &bdquo;Unwissenheit&ldquo; gerechtfertigt, andererseits wird der westliche Gang in die ostdeutsche &bdquo;Wildnis&ldquo; als Leistung &uuml;berh&ouml;ht: <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Wir haben h&auml;nderingend Leute gesucht. Nat&uuml;rlich vor allem aus dem Westen, denn die wussten, was Marktwirtschaft und Wettbewerb f&uuml;r Unternehmen bedeuten. (&hellip;) Die Niederlassungsleiter sind wirklich in die Wildnis gekommen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Doch Breuel erw&auml;hnt auch Richtiges, ohne daraus jedoch (damals wie heute) angemessene Konsequenzen f&uuml;r ihre Analyse zu ziehen.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Einf&uuml;hrung der D-Mark im Verh&auml;ltnis 1 zu 1 machte viele Produkte wegen der Lohnkosten unbezahlbar. Auch solche, mit denen die DDR den Weltmarkt belieferte. Auf D-Mark-Basis waren sie nicht mehr konkurrenzf&auml;hig. Dazu kam der Zusammenbruch der Absatzm&auml;rkte in Osteuropa (&hellip;).&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Ehrungen f&uuml;r die &bdquo;friedliche Revolution&ldquo;: Warme Worte statt Brot und Arbeit<\/strong><\/p><p>Nicht fehlen d&uuml;rfen die Lobpreisungen f&uuml;r die &bdquo;friedliche Revolution&ldquo;. Diese Preisungen sind eine Konstante seit 1989: Durch sie wird einerseits die DDR als &bdquo;Unrechtsstaat&ldquo; gebrandmarkt, den man ruhigen Gewissens st&uuml;rzen durfte. Zum anderen sind die Floskeln ein preiswerter &bdquo;philosophischer&ldquo; Ausgleich f&uuml;r die materiellen Raubz&uuml;ge, die die Ostdeutschen nach der Wende erdulden mussten. Verbunden werden sie von Breuel mit einer Diffamierung Westdeutscher als nicht leidensf&auml;hig:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Bei mir wuchs schnell der Respekt vor den Ostdeutschen, die durch ihren ungeheuren Mut die Mauer zu Fall gebracht haben. Wir Westdeutschen haben dazu nichts beigetragen. Diese gro&szlig;artige Leistung wurde nicht ausreichend gew&uuml;rdigt, genauso wenig wie die Leistungen der Menschen im Transformationsprozess. In Westdeutschland w&auml;re es nicht m&ouml;glich gewesen, den Leuten eine Ver&auml;nderung dieses Ausma&szlig;es zuzumuten. Sie h&auml;tten das nicht durchgehalten, davon bin ich &uuml;berzeugt.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>&bdquo;Ganz Deutschland&ldquo; hatte sich entschieden<\/strong><\/p><p>Am Ende steht wieder das infame Beharren auf &bdquo;einzelnen Fehlern&ldquo; und auf der grunds&auml;tzlichen Richtigkeit der Handlungen der Treuhand:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Nat&uuml;rlich haben wir Fehler gemacht. Das war sehr bitter. Aber ich fand den Weg, f&uuml;r den sich ganz Deutschland damals entschieden hat, grunds&auml;tzlich richtig. Das denke ich auch heute noch.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Mehr zum Thema:<\/strong><\/p><ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50523\">Das schlimme Wirken der Treuhand und die Verweigerung der Aufarbeitung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52621\">&bdquo;Alle gegen Alle&ldquo;, aber blo&szlig; nicht: &bdquo;Arm gegen Reich&ldquo; &ndash; Wie manche Medien die Gesellschaft aufteilen<\/a><\/li>\n<\/ul><p>Titelbild: Alex Mit \/ Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wut &uuml;ber die w&auml;hrend der DDR-Abwicklung ver&uuml;bten Verbrechen und Ungerechtigkeiten bricht sich Bahn. Um das zu kanalisieren, werden verschiedene Strategien angewendet: Der politische Wille hinter der Schocktherapie nach der &bdquo;Wende&ldquo; wird verleugnet, indem von &bdquo;Fehlern&ldquo; gesprochen wird. Zudem ist eine Konzentration auf Einzelpersonen festzustellen. Beides setzt aktuell die ehemalige Pr&auml;sidentin der Treuhand, Birgit Breuel,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53595\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":53596,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,165,28,11],"tags":[2688,1543,2586,575,776,276],"class_list":["post-53595","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-innen-und-gesellschaftspolitik","category-privatisierung","category-strategien-der-meinungsmache","tag-breuel-birgit","tag-deutsche-einheit","tag-gewaltenteilung","tag-ostdeutschland","tag-schockstrategie","tag-treuhand"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/shutterstock_52242547.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/53595","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=53595"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/53595\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":53612,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/53595\/revisions\/53612"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/53596"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=53595"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=53595"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=53595"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}