{"id":53642,"date":"2019-07-25T08:10:30","date_gmt":"2019-07-25T06:10:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53642"},"modified":"2019-07-25T08:10:30","modified_gmt":"2019-07-25T06:10:30","slug":"hinweise-des-tages-3414","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53642","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53642#h01\">Rolf M&uuml;tzenich zur Vereidigung der neuen Verteidigungsministerin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53642#h02\">How to kill 10 million Afghans and not win<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53642#h03\">Ein Appell aus Israel an meine deutschen Freunde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53642#h04\">Keine &bdquo;Fluch von Hormuz&ldquo;-Show<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53642#h05\">Transatlantische Perspektiven (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53642#h06\">Washington wird ungeduldig und will Maduro Garantien f&uuml;r Abgang anbieten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53642#h07\">Chinesische Avancen: Huawei und die neue Geopolitik &ndash; Huawei als Schlachtfeld zweier Imperien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53642#h08\">EU-Beamter Selmayr: Junckers Strippenzieher wird nach Wien abgeschoben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53642#h09\">Amerikas Finanzminister: &bdquo;Amazon hat den Einzelhandel zerst&ouml;rt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53642#h10\">Studie von Schweizer Forschern &ldquo;Die globale Erw&auml;rmung ist beispiellos&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53642#h11\">Schulen, Stra&szlig;en, Wasser: Kommunen planen f&uuml;r 2019 mehr Investitionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53642#h12\">Klassenkampf auf Schienen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53642#h13\">Verkehrsminister Andreas Scheuer: Er ist gescheitert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53642#h14\">Wahlexperte &uuml;ber AfD-Liste in Sachsen: &bdquo;H&auml;tte nicht gek&uuml;rzt werden d&uuml;rfen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53642#h15\">Das Letzte: US-Wahlkampf 2016 Welche Rolle spielte Assange?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Rolf M&uuml;tzenich zur Vereidigung der neuen Verteidigungsministerin<\/strong><br>\nDer Bundestag hat das Budgetrecht! Kein B&uuml;ndnis und keine internationale Organisation kann sich das anma&szlig;en.&ldquo; Rolf M&uuml;tzenich steht f&uuml;r ein selbstbewusstes Parlament. Auch gegen&uuml;ber dem US-Pr&auml;sidenten und zum Bundeswehreinsatz gegen den IS findet der kommissarische Vorsitzende der SPD-Fraktion klare Worte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/spdbundestagsfraktion\/videos\/2317047955279247\/\">SPD Bundestagsfraktion via Facebook<\/a>\n<p><strong>dazu: Irgendjemand wird es Donald Trump &uuml;bersetzen m&uuml;ssen.<\/strong><br>\nDer SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf M&uuml;tzenich mit einer sehr deutlichen Ansage bei der Vereidigung der neuen Verteidigungsministerin im Bundestag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/spdbundestagsfraktion\/photos\/a.147598205278554\/2364184983619854\/?type=3&amp;theater\">SPD Bundestagsfraktion via Facebook<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das 2-Prozent-Ziel wurde auf dem NATO-Gipfel 2014 in Wales bekannt gegeben. Damals waren Herr Obama US-Pr&auml;sident, Frau Merkel Bundeskanzlerin und Herr Steinmeier Bundesau&szlig;enminister. Weshalb wurde diese Zielmarke seinerzeit nicht auch von der SPD infrage gestellt? Lediglich die Linkspartei hatte fr&uuml;hzeitig Kritik ge&auml;u&szlig;ert. Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/505886\/e86b5eecc480c0415bff0d131f99789f\/wd-2-034-17-pdf-data.pdf\">in einer Stellungnahme<\/a> vom 21. M&auml;rz 2017 dazu u.a. festgestellt:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Politik- und Rechtswissenschaftler sind sich einig, dass die Zwei-Prozent-Zielvorgabe der NATO f&uuml;r die H&ouml;he der nationalen Verteidigungsausgaben als Anteil vom Bruttoinlandsprodukt keine rechtliche Bindungswirkung entfaltet. Sie begr&uuml;nden dies unter anderem mit Aussagen verantwortlicher Autorit&auml;ten. So sprach der damalige NATO-Generalsekret&auml;r Jaap de Hoop Scheffer auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz 2007 und auf einer Pressekonferenz am 13. Januar 2008 lediglich von einem &bdquo;informal benchmarkof two percent defence spending.&ldquo;12Hieran &auml;nderte auch die Aufnahme dieser Zielvorgabe in die Abschlusserkl&auml;rung des Gipfels von Wales nichts. Der NATO-Summit in Wales stellte nach Auffassung von Jan Techau, Direktordes Richard C. Holbrooke Forum for the Study of Diplomacy and Governance an der American Academy in Berlin, zwar einen historischen Schritt dar. Dennoch bleibt die auf dem Gipfelgegebene Zwei-Prozent-Zusage eine nicht-bindende Verpflichtung der Mitgliedstaaten. Sie stellt somit ausschlie&szlig;lich eine politische Willensbekundung dar.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Hinweis: Bitte lesen Sie dazu auch &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41774\">Trumps Forderungen an Nato-B&uuml;ndnispartner &ndash; Muss Deutschland den R&uuml;stungshaushalt auf 2 % des Bruttoinlandsprodukts erh&ouml;hen?<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Haltung der SPD-Fraktion ist nicht ganz klar. Ein anderer Redner der Fraktion, Fritz Felgentreu, <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/mediathek?videoid=7375127#url=L21lZGlhdGhla292ZXJsYXk\/dmlkZW9pZD03Mzc1MTI3JnZpZGVvaWQ9NzM3NTEyNw==&amp;mod=mediathek\">kritisierte<\/a> zwar auch das Verlangen der neuen Verteidigungsministerin nach mehr Geld, begr&uuml;ndete dies aber damit, dass es nur der SPD in der Regierung zu verdanken sei, dass die Mittel f&uuml;r das Ressort in den vergangenen Jahren &uuml;berhaupt gestiegen sind. Zitat:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Erst seit die SPD regiert, unternimmt das Land Jahr f&uuml;r Jahr gr&ouml;&szlig;ere Anstrengungen f&uuml;r Sicherheit und Verteidigung. [&hellip;] Seit die SPD regiert, haben wir einen Aufwuchs des Etats um fast 40 Prozent erreicht. Im Haushalt 2019, f&uuml;r den Olaf Scholz verantwortlich zeichnet, haben wir einen Anstieg von 12 Prozent. Kein Finanzminister der Union h&auml;tte das geschafft. Und wir werden weiter nicht locker lassen, um die Bundeswehr wieder dahin zu bringen, wo dieses Land sie braucht.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Das klingt ja durchaus sehr selbstbewusst, aber eben nicht sozialdemokratisch. Wann h&ouml;rt die SPD endlich damit auf, eine Kopie der Union sein zu wollen?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: AKK&rsquo;s Kotau schadet dem Land<\/strong><br>\nIm Vorfeld ihrer Vereidigung sorgt die frisch ernannte Verteidigungsministerin, Annegret Kramp-Karrenbauer f&uuml;r heftige Diskussionen. Deutschland habe dem Ziel der NATO, die Milit&auml;rausgaben auf zwei Prozent des Bruttosozialprodukts anwachsen zu lassen, &ldquo;eine klare Zusage gegeben&rdquo;, sagte sie im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und k&uuml;ndigte an, sie werde im Kabinett und im Koalitionsausschuss &ldquo;diese Haltung als Fachministerin und Parteivorsitzende vertreten&rdquo;.<br>\n&ldquo;Dazu ist ein Blick auf die Zahlen ganz hilfreich. W&auml;hrend wir im Jahr 2014 noch 32 Milliarden Euro f&uuml;r R&uuml;stung ausgegeben haben, sind wir jetzt bereits bei 43. Das hei&szlig;t, die Ausgaben werden h&ouml;her und h&ouml;her und h&ouml;her. Was die USA wollen und was tats&auml;chlich damals auch Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier best&auml;tigt hat, das sind diese zwei Prozent. Das w&auml;ren 85 Milliarden Euro, damit w&auml;re Deutschland auf Platz drei weltweit bei den R&uuml;stungsausgaben, das ist nun wirklich absurd. Warum sollten wir das tun&rdquo;, kontert Stefan Liebich im Deutschlandfunk.<br>\n&ldquo;Wer gibt Ihnen das Recht, hart erarbeitete Steuermilliarden selbstgef&auml;llig f&uuml;rs Wettr&uuml;sten zu verschleudern, statt damit f&uuml;r die Zukunft unserer Kinder zu sorgen&rdquo;, fragt Dietmar Bartsch die Ministerin und bescheinigt ihr: &ldquo;Ihr Kotau vor Trump und den R&uuml;stungskonzernen schadet unserem Land, sehr geehrte Annegret Kramp-Karrenbauer.&rdquo;<br>\n85 Milliarden Euro w&auml;ren &ldquo;rund doppelt so viel, wie f&uuml;r Bildung, Wohnen, Gesundheit und Familie ausgegeben wird &ndash; zusammen. Wenn es um Kinder- und Altersarmut geht, um marode Schulgeb&auml;ude und Br&uuml;cken oder den Pflegenotstand hei&szlig;t es stets: daf&uuml;r sei kein Geld da. Bei Panzern, Kriegsschiffen und Kampfhubschraubern fragt keiner, wie das bezahlt werden soll. Statt Militarisierung und Aufr&uuml;stungswahn brauchen wir soziale Investitionen&rdquo;, entgegnet Sahra Wagenknecht auf das Bekenntnis zu Aufr&uuml;stung der Saarl&auml;nderin Kramp-Karrenbauer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/akks-kotau-schadet-dem-land\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>How to kill 10 million Afghans and not win<\/strong><br>\nAfghanistan, bombed and invaded under the Cheney regime, was never a just war<br>\nWe&rsquo;re like policemen. We&rsquo;re not fighting a war. If we wanted to fight a war in Afghanistan and win it, I could win that war in a week. But I don&rsquo;t want to kill 10 million people. Afghanistan could be wiped off the face of the Earth. I don&rsquo;t want to go that route.&rdquo;<br>\nEven considering the rolling annals of demented Trumpism, bolstered every single day by a torrent of outrageous tweets and quotes, what you&rsquo;ve just read is simply astonishing. Here we have the President of the United States asserting that, 1) The US is not fighting a war in Afghanistan;  2) If the US wanted a war, the President would win it in a week; 3) He would kill 10 million people &ndash; although he doesn&rsquo;t want it; 4) &ldquo;Afghanistan&rdquo; as a whole, for no meaningful reason, could be wiped off the face of the Earth.<br>\nTrump said all of the above while sitting alongside Pakistani prime minister Imran Khan &ndash; who, in a deft move, is trying to appease the White House even as he carefully positions Pakistan as a solid node of Eurasia integration alongside Russia, China and Iran.<br>\nWhen Trump says the US is not fighting a war in Afghanistan, he&rsquo;s on to something, although it&rsquo;s doubtful that Team Trump have told the boss that the real game in town, from the beginning, is the CIA heroin rat line.<br>\nIt&rsquo;s also doubtful Trump would ask for input from his hated predecessor Barack Obama. Obama may not have killed 10 million people, but the forces under his command did kill scores of Afghans, including countless civilians. And still Obama did not &ldquo;win&rdquo; &ndash; much less &ldquo;in a week.&rdquo;<br>\nBarack Obama did entertain the notion of &ldquo;winning&rdquo; the war in Afghanistan. After deliberating in solitary confinement for 11 hours, as legend goes, he &ldquo;methodically&rdquo; settled for a two-step surge, 21,000 troops plus 30,000. Obama believed the war on Afghanistan was a noble crusade and during his presidential campaign in 2008 always defined it as &ldquo;the right war.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.asiatimes.com\/2019\/07\/article\/how-to-kill-10-million-afghans-and-not-win\/\">Pepe Escobar auf Asia Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ein Appell aus Israel an meine deutschen Freunde<\/strong><br>\nUnd es gef&auml;hrdet die Werte der Demokratie, sagt Amos Goldberg im Gastbeitrag.<br>\nOft habe ich wohlmeinende deutsche Freunde sagen h&ouml;ren, dass sie meine Kritik an der Politik der israelischen Regierung gegen&uuml;ber den Pal&auml;stinensern verstehen. Manchmal gaben sie sogar zu, sie zu unterst&uuml;tzen. Laut sagen wollten sie das aber nicht. Ihr eigenes Z&ouml;gern bei der &Auml;u&szlig;erung von Kritik ist mir verst&auml;ndlich. Die Last der Geschichte kann nicht abgewaschen werden.<br>\nEs gibt jedoch Zeiten, in denen der Preis f&uuml;r ein solches Verhalten zu hoch und seine Aufrechterhaltung gef&auml;hrlich wird, in denen das Versagen, zwischen Antisemitismus und legitimer Kritik zu unterscheiden, zu moralischer und intellektueller Bequemlichkeit, ja Faulheit wird. Wir erleben jetzt solche Zeiten.<br>\nBenjamin Netanjahu hat die v&ouml;lkerrechtswidrige Annexion gro&szlig;er Teile der Westbank angek&uuml;ndigt. Israels Verkehrsminister Bezalel Smotrich hat angedeutet, dass Apartheid die L&ouml;sung des Konflikts mit den Pal&auml;stinensern sein sollte. Bildungsminister Rafi Perez &auml;u&szlig;erte sich &auml;hnlich.<br>\nEs sind aber nicht nur Juden und Pal&auml;stinenser im Nahen Osten, die den Preis f&uuml;r Passivit&auml;t zahlen. Die Deutschen bezahlen auch selbst. Mit Hunderten von j&uuml;dischen und israelischen Gelehrten beobachte ich, wie das politische System in Deutschland rapide die freie Rede erodiert, wenn es um Israel und Pal&auml;stina geht, und wie der &ouml;ffentliche Diskurs in Diffamierung und Rufmord abgleitet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/meinung\/appell-meine-deutschen-freunde-12851166.html\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> ein sehr wichtiger Appell. Dabei geht es nicht zu allererst um Israel und Pal&auml;stina, sondern um uns, um den verr&uuml;ckten Zustand der deutschen Politik.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Keine &bdquo;Fluch von Hormuz&ldquo;-Show<\/strong><br>\n&bdquo;Im Tankerstreit will Gro&szlig;britannien sich nun mit einer Marinemission zum Schutz von Handelsschiffen Hals &uuml;ber Kopf mitten in den USA-Iran-Konflikt st&uuml;rzen und kurz vor dem Brexit auch noch die ganze EU mitrei&szlig;en. Diese &sbquo;Schutzmission&lsquo; ist eine Eskalationsmission, die die Kriegsgefahr erh&ouml;ht&ldquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, stellvertretende Vorsitzende und abr&uuml;stungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;Immer wieder ist im Zusammenhang mit der Festsetzung des britischen Tankers durch die iranischen Beh&ouml;rden von Piraterie und deren Bek&auml;mpfung die Rede. Aber wir brauchen jetzt keine &sbquo;Fluch von Hormuz&lsquo;-Show, sondern eine politische L&ouml;sung des Konflikts. Deutschland sollte sich der Initiative des Oman anschlie&szlig;en und auf eine diplomatische Beilegung des Tankerstreits hinwirken.<br>\nDIE LINKE fordert eine umfassende internationale Untersuchung der Festsetzungen von Tankern durch Gro&szlig;britannien und den Iran. Das Aufbringen des iranischen Tankers durch die britische Marine und dessen Festsetzung in Gibraltar muss genauso auf Konformit&auml;t mit dem internationalen Recht hin gepr&uuml;ft werden wie die Kontrolle und das Aufbringen des britischen Tankers durch die iranische Marine.<br>\nSowohl neue Sanktionen als auch eine erh&ouml;hte Milit&auml;rpr&auml;senz in der Stra&szlig;e von Hormuz sind f&uuml;r eine politische L&ouml;sung kontraproduktiv. Deutschland darf nicht mit an der Eskalationsschraube drehen. Statt herum zu lavieren, muss die Bundesregierung klipp und klar sagen, dass eine Beteiligung an der sogenannten Schutzmission f&uuml;r sie nicht in Frage kommt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/keine-fluch-von-hormuz-show\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Transatlantische Perspektiven (II)<\/strong><br>\nIm Machtkampf um Iran empfehlen Berliner Regierungsberater ein Beharren auf einem eigenst&auml;ndigen Kurs der europ&auml;ischen M&auml;chte gegen jeden Druck aus Washington. K&ouml;nne man sich im Konflikt am Persischen Golf nicht gegen die Vereinigten Staaten durchsetzen, dann drohten Deutschland und die EU insbesondere auch im US-Machtkampf gegen China unter die R&auml;der zu geraten, hei&szlig;t es beispielsweise bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Die EU bekr&auml;ftigt ihr Verlangen nach &ldquo;strategischer Autonomie&rdquo;. Gleichzeitig hei&szlig;t es in Berlin, man d&uuml;rfe Washington nicht verprellen; &ldquo;ohne die Vereinigten Staaten&rdquo; sei &ldquo;Europa schw&auml;cher&rdquo;, warnt Ex-Au&szlig;enminister Sigmar Gabriel (SPD), der seit kurzem als Vorsitzender der Atlantik-Br&uuml;cke amtiert. W&auml;hrend nur wenige Stimmen ganz vereinzelt zu &ldquo;Gefolgschaft&rdquo; gegen&uuml;ber den USA in den eskalierenden globalen Konflikten raten, hei&szlig;t es etwa beim German Marshall Fund of the United States, gegen die aktuellen Bem&uuml;hungen der Trump-Administration, &ldquo;Europa&rdquo; auf ihre Politik zu verpflichten, helfe nur Konfliktbereitschaft.<br>\nWeithin Einigkeit herrscht in den deutschen Eliten, dass die enge Kooperation mit den Vereinigten Staaten ungeachtet der Konflikte mit der Trump-Administration fortgesetzt werden soll. &ldquo;Auch wenn es Meinungsunterschiede unter Partnern gibt&rdquo;, bekr&auml;ftigte zum Wochenende etwa die neue Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer: &ldquo;Die transatlantischen Beziehungen &hellip; sind unabh&auml;ngig von einzelnen Administrationen unersch&uuml;tterlich.&rdquo;&hellip;.<br>\n(&hellip;)  &ldquo;Zur&uuml;ck zum transatlantischen Projekt&rdquo;<br>\nIn dem sich zuspitzenden Machtkampf empfehlen wenige Berater vereinzelt eine Unterordnung unter die F&uuml;hrung der USA. So verlangt ein Mitarbeiter des konservativen Washingtoner Hudson Institute in einem Beitrag f&uuml;r die Atlantik-Br&uuml;cke, Deutschland solle sich, anstatt f&uuml;r das Atomabkommen mit Iran und die Pipeline Nord Stream 2 einzutreten, &ldquo;mit den USA verb&uuml;nden&rdquo;, die versuchten, &ldquo;b&ouml;se Akteure zur Rechenschaft zu ziehen&rdquo;&hellip;<br>\n(&hellip;) Dabei kommt, wie die SWP (Stiftung Wissenschaft &amp; Politik) festh&auml;lt, dem Machtkampf um das Atomabkommen mit Iran hohe Bedeutung zu: In ihm gehe es &ldquo;unausgesprochen auch um die Demonstration der amerikanischen F&auml;higkeit, mit wirtschaftlichen Mitteln Europas Gefolgschaft &hellip; zu erzwingen&rdquo;, und das perspektivisch auch &ldquo;in den Machtkonflikten mit Russland und China&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8008\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Washington wird ungeduldig und will Maduro Garantien f&uuml;r Abgang anbieten<\/strong><br>\nIn einem zynischen Machtpoker will ausgerechnet die US-Regierung den Internationalen Gerichtshof f&uuml;r einen Regime Change instrumentalisieren [&hellip;]<br>\nIn Washington scheint man allm&auml;hlich zu zweifeln, mit Guaid&oacute; auf das richtige Pferd f&uuml;r den allerdings weiter angestrebten Machtwechsel gesetzt zu haben. Die Strategien, mit humanit&auml;rer Hilfe, einem scheinbar legalen &Uuml;bergangspr&auml;sidenten mitsamt einem Regierungsapparat, der von den USA finanziert wird, der Isolierung des Landes, verst&auml;rkten Sanktionen, einem unterst&uuml;tzten Putschversuch, Drohungen einer Intervention sowie vielleicht auch mit Sabotageaktionen &ndash; die Maduro-Regierung macht f&uuml;r die Blackouts Washington und die Guaid&oacute;-Opposition aus -, haben nicht funktioniert. [&hellip;]<br>\nAls Instrument will Washington die Lima-Gruppe einsetzen, die von Washington aus lateinamerikanischen willigen Staaten gegen das Maduro-Regime organisiert wurde. Offenbar denkt man in Washington daran, ausgerechnet den seit Gr&uuml;ndung verhassten Internationalen Gerichtshof (ICC) in Den Haag f&uuml;r seine Regime-Change-Absichten ins Spiel zu bringen (Der Internationale Gerichtshof f&uuml;gt sich den Drohungen aus Washington). Venezuela und einige der Lima-Staaten sind Mitglied im ICC.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Washington-wird-ungeduldig-und-will-Maduro-Garantien-fuer-Abgang-anbieten-4478186.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Chinesische Avancen: Huawei und die neue Geopolitik &ndash; Huawei als Schlachtfeld zweier Imperien<\/strong><br>\nDie Trump-Regierung hat im Wirtschaftskrieg gegen China vor allem den Telekomriesen Huawei im Visier. Die US-Regierung treibt dabei vor allem der schleichende Verlust ihrer geopolitischen Hegemonie um: Sie bef&uuml;rchtet, dass China seinen Einfluss mit Hilfe einer expansiven Wirtschaftspolitik mehr und mehr ausbaut &ndash; vor allem in Europa, das Pekings technologischen und finanziellen Avancen immer weniger widerstehen kann.<br>\n&bdquo;5G ist eine Revolution!&ldquo;, verk&uuml;ndet die Telekom bereits vollmundig auf ihrer Website. Der kommende Mobilfunkstandard soll Daten bis zu einhundert Mal schneller &uuml;bermitteln als die bisherigen Funkstandards 3G (UMTS) und 4G (LTE) und alles mit allem verbinden: &bdquo;Autos, Heizungen und selbst M&uuml;lleimer&ldquo;. Zukunftsvisionen wie Fernmedizin, autonomes Fahren und Smart Cities sollen so Wirklichkeit werden.<br>\nDie erste H&uuml;rde in die sch&ouml;ne, neue Kommunikationswelt haben die Mobilfunkanbieter bereits genommen. In einem wochenlangen Bieterwettbewerb ersteigerten Telekom, Vodafone, Telef&oacute;nica Deutschland sowie 1&amp;1 Drillisch f&uuml;r rund sechs Milliarden Euro die erforderlichen Frequenzb&auml;nder. Bereits im kommenden Jahr wollen sie erste 5G-Angebote bereitstellen.<br>\nDamit das superschnelle Netz dann auch die Endkunden erreicht, m&uuml;ssen die Mobilfunkanbieter zuvor noch ihre Infrastruktur modernisieren. Da 5G-Frequenzen &uuml;ber eine geringere Reichweite verf&uuml;gen als &auml;ltere Funkstandards, m&uuml;ssen daf&uuml;r bundesweit nicht nur die rund 75.000 Sendemasten modernisiert, sondern obendrein viele weitere Antennen errichtet werden. Die daf&uuml;r ben&ouml;tigten Komponenten bieten weltweit gerade einmal vier Unternehmen an: Huawei und ZTE aus China sowie Ericsson aus Schweden und Nokia aus Finnland. Branchenkennern zufolge verf&uuml;gt Marktf&uuml;hrer Huawei &uuml;ber die mit Abstand modernste und zugleich kosteng&uuml;nstigste Technologie.<br>\nDass Huawei beim 5G-Netzausbau zum Zuge kommt, will jedoch vor allem die US-Regierung verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2019-07-19\/chinesische-avancen-huawei-und-die-neue-geopolitik\/%20\">Justice Now<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>EU-Beamter Selmayr: Junckers Strippenzieher wird nach Wien abgeschoben<\/strong><br>\nUrsula von der Leyen hat klargestellt, dass der umstrittene Generalsekret&auml;r der EU-Kommission Martin Selmayr gehen muss. Nun ist klar, wohin. Aber eine R&uuml;ckkehr wird in Br&uuml;ssel nicht ausgeschlossen.<br>\nNur weg aus Br&uuml;ssel mit dem Mann, egal wohin &ndash; das scheint das Motto f&uuml;r eine Entscheidung gewesen zu sein, die die EU-Kommissare am Mittwochvormittag bei ihrer Sitzung getroffen haben. Martin Selmayr, Generalsekret&auml;r der EU-Kommission, soll ab November Chef der EU-Vertretung in Wien werden. Bis dahin soll der Beamte dem scheidenden Kommissionschef Jean-Claude Juncker noch als Berater zur Seite stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/eu-kommission-martin-selmayr-geht-nach-wien-a-1278798.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Selmayr landet sanft<\/strong><br>\nWieso geht Selmayr schon jetzt, und nicht erst im November, wenn von der Leyen kommt? Was macht er in seiner Zeit als &ldquo;Sonderberater&rdquo; Junckers? Darf er noch den Brexit &ldquo;abwickeln&rdquo;?<br>\nLief diesmal alles ordnungsgem&auml;&szlig;? Welche Rolle spielte der f&uuml;rs Personal zust&auml;ndige deutsche EU-Kommissar G&uuml;nther Oettinger, wurde das Europaparlament informiert?<br>\nUnd wie sieht es um Selmayrs Bez&uuml;ge aus? Angeblich wird er weiter 13.000 Euro im Monat erhalten &ndash; wof&uuml;r? Ist die T&auml;tigkeit als &ldquo;Sonderberater&rdquo; so viel wert wie die des Generalsekret&auml;rs?<br>\nAu&szlig;erdem w&uuml;rde ich gerne wissen, ob es stimmt, dass Selmayr gegen EU-Kommissar Frans Timmermans Front gemacht hat, und dass er Von der Leyen schlecht beriet, wie &ldquo;Lib&eacute;ration&rdquo; berichtet hat. Wenn dem so w&auml;re, dann m&uuml;sste es doch eigentlich einen Aufstand der &ldquo;politischen Kommission&rdquo; geben. Doch davon h&ouml;rt und sieht man nichts. Stattdessen wird wohl wieder alles unter den Teppich gekehrt&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/selmayr-landet-sanft\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Amerikas Finanzminister: &bdquo;Amazon hat den Einzelhandel zerst&ouml;rt&ldquo;<\/strong><br>\nDie Regierung in Washington nimmt sich die gro&szlig;en Tech-Unternehmen vor. Und zwar nicht nur eine Beh&ouml;rde.<br>\nDie amerikanische Regierung nimmt die Marktmacht gro&szlig;er Technologieunternehmen ins Visier. Kurz nachdem das Justizministerium in Washington eine ausf&uuml;hrliche Untersuchung angek&uuml;ndigt hatte, &auml;u&szlig;erte sich Finanzminister Steve Mnuchin mit drastischen Worten &uuml;ber den Interneth&auml;ndler Amazon. &bdquo;Ich denke mit Blick auf Amazon, das sie &ndash; obwohl es gewisse Vorteile gibt &ndash; den Einzelhandel in den Vereinigten Staaten zerst&ouml;rt haben, so dass es keine Frage ist, dass sie den Wettbewerb eingeschr&auml;nkt haben&ldquo;, sagte er dem Sender CNBC.<br>\nEr werde mit Interesse verfolgen, wie der Justizminister die Unternehmen nun untersuche und mit welchen Empfehlungen er sich hernach an den Pr&auml;sidenten Donald Trump wenden werde. F&uuml;r Unternehmen wie Google, Facebook und Amazon wird es damit auf ihrem Heimatmarkt zunehmend ungem&uuml;tlich.<br>\nKonkret hatte das Justizministerium eine breit angelegte kartellrechtliche &Uuml;berpr&uuml;fung der &bdquo;marktf&uuml;hrenden Online-Plattformen&ldquo; angek&uuml;ndigt. Die Beh&ouml;rde will sich damit besch&auml;ftigen, ob die Konzerne mit ihren Gesch&auml;ftspraktiken den Wettbewerb behindern, Innovationen unterdr&uuml;cken oder Verbrauchern anderweitig Schaden zugef&uuml;gt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/diginomics\/amazon-hat-den-einzelhandel-zerstoert-so-steve-mnuchin-16300612.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Studie von Schweizer Forschern &ldquo;Die globale Erw&auml;rmung ist beispiellos&rdquo;<\/strong><br>\nKlimaschwankungen gab es auch schon fr&uuml;her? Stimmt &ndash; aber Schweizer Forscher belegen nun einen entscheidenden Unterschied: Noch nie gab es einen Temperaturanstieg auf der ganzen Welt gleichzeitig.<br>\nDas g&auml;ngige Argument gegen den menschengemachten Klimawandel ist simpel: Klimaschwankungen habe es auch schon immer gegeben. Insofern sei die derzeitige Klimaerw&auml;rmung eine nat&uuml;rliche Erscheinung. Es gebe also keinen Grund zur Panik, lautet es. Diese Argumentation ist vor allem deshalb so einfach, weil sie auch ohne wissenschaftliche Grundlage funktioniert. Denn es ist eine Binse, dass sich das Klima immer &auml;ndert. Dem widerspricht auch kein Forscher. Dennoch haben Wissenschaftler der Universit&auml;t Bern das Argument nun weitgehend entkr&auml;ftet.<br>\nIn der Fachzeitschrift &ldquo;Nature&rdquo; schreiben Raphael Neukom und sein Team des Geografischen Instituts der Universit&auml;t Bern nun, dass es einen erheblichen Unterschied zwischen den fr&uuml;heren Kalt- und Warmzeiten sowie der derzeitigen Klimaerw&auml;rmung gibt. In fr&uuml;heren Zeiten traten die Klimaschwankungen vor allem regional und zu unterschiedlichen Zeiten auf. Zurzeit w&uuml;rden die Temperaturen &uuml;berall auf der Welt und gleichzeitig steigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/klimawandel-regional-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Den Klimawandelleugnern zur Kenntnis.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Kachelmann zur Hitzewelle: &bdquo;Kein Zweifel, dass das Klimawandel ist&ldquo;<\/strong><br>\nNach dem Hitzesommer 2018 schon wieder ein Ausnahmesommer &ndash; statistisch sei das unwahrscheinlich, sagte Meteorologe J&ouml;rg Kachelmann im Dlf. Die Temperaturen seien nur mit dem Klimawandel zu erkl&auml;ren. Er r&auml;t dazu, auch bei gro&szlig;er Hitze immer die Fenster zu &ouml;ffnen. [&hellip;]<br>\nKachelmann: Wir reden &uuml;bers Klima. Ich glaube, man kann und darf nicht in Zweifel ziehen, dass das Klimawandel ist, wie man ihn auch immer nennt, dass wir auch das sind, die einen gro&szlig;en Teil dieses Klimawandels ausmachen &ndash; das ist das, was passiert. Wenn Sie das gr&ouml;nl&auml;ndische Eis abschmelzen, wenn Sie dort vor allem rund um Gr&ouml;nland einen K&auml;ltepool machen und dann eine Gegenbewegung kreieren wie jetzt &uuml;ber Mitteleuropa, von S&uuml;dwest- nach Mitteleuropa, &uuml;ber uns hinweg kriecht Richtung Skandinavien, dort haben Sie dann diesen warmen Gegenstrom oder besser gesagt hei&szlig;en Gegenstrom, wie wir ihn jetzt im Moment erleben.<br>\nUnd das ist dann eine Wetterlage, die sich dann eben richtig festtackert &uuml;ber l&auml;ngere Zeit, und das ist das Problem, mit dem wir im Moment zu tun haben und wie es aussieht wom&ouml;glich nicht nur letztes Jahr, nicht nur dieses Jahr, sondern wom&ouml;glich auch die n&auml;chsten Jahre h&auml;ufiger zu tun haben werden. Das ist aber eine Besonderheit nat&uuml;rlich auch in unserer Region. Es ist jetzt nicht so, wie man auch immer liest, die Welt brennt und die Arktis brennt und so, es ist halt leider wie immer bei so was, was gerade popul&auml;r ist, es gibt Extreme und es gibt auch Bl&ouml;dsinn auf beiden Seiten.<br>\nDie einen, die einfach diesen ganzen Klimawandel in Abrede stellen, das ist v&ouml;lliger Bl&ouml;dsinn. Aber auch die andere Seite, die so tut, als ob jetzt die ganze Welt gleicherma&szlig;en davon betroffen w&auml;re, das ist auch Bl&ouml;dsinn. Wir sind hier in einem speziellen Gr&ouml;nland-Brennpunkt, weil eben Gr&ouml;nland dort ist, wo es ist, und weil wir dort sind, wo wir sind. Und deswegen ist es auch durchaus eine Besonderheit im weltweiten Vergleich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kachelmann-zur-hitzewelle-kein-zweifel-dass-das-klimawandel.694.de.html?dram:article_id=454636%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Schulen, Stra&szlig;en, Wasser: Kommunen planen f&uuml;r 2019 mehr Investitionen<\/strong><br>\nDank &Uuml;bersch&uuml;ssen in Milliardenh&ouml;he wollen viele St&auml;dte, Landkreise und Gemeinden ihre Infrastruktur sanieren. Aber vielerorts herrscht Investitionsstau.<br>\nKommunen in Deutschland wollen in diesem Jahr deutlich mehr in die Infrastruktur investieren. Die kommunalen Spitzenverb&auml;nde erwarten f&uuml;r 2019 ein Rekordwachstum bei den Investitionen von knapp 15 Prozent auf 31,7 Milliarden Euro. Im Jahr 2020 wird ein Plus auf 34,9 Milliarden Euro erwartet. Das Geld soll zum Beispiel in die Stra&szlig;en- und Verkehrsinfrastruktur, in die Wasser- und Abwasserversorgung sowie in Schulen und Kinderbetreuung flie&szlig;en.<br>\nIm vergangenen Jahr hatten die St&auml;dte, Landkreise und Gemeinden einen Finanzierungs&uuml;berschuss &ndash; also die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben &ndash; von 9,8 Milliarden Euro verzeichnet.<br>\nDie gute wirtschaftliche Lage spiegele sich mittlerweile auch in wachsenden kommunalen Investitionen wider, teilten die Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer der kommunalen Spitzenverb&auml;nde, Helmut Dedy (Deutscher St&auml;dtetag), Hans-G&uuml;nter Henneke (Deutscher Landkreistag) und Gerd Landsberg (Deutscher St&auml;dte- und Gemeindebund) mit. Sie sagten aber zugleich: &ldquo;Es besteht weiterhin ein hoher Investitionsstau.&rdquo;<br>\nIm vergangenen Jahr konnte rund ein Drittel der geplanten Investitionsvorhaben der KfW zufolge nicht umgesetzt werden. Wegen ausgelasteter Baufirmen und fehlenden Personals in den Verwaltungen haben 83 Prozent der St&auml;dte, Gemeinden und Landkreise nur einen Teil ihrer geplanten Investitionsausgaben ausgezahlt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/kommunen-planen-fuer-2019-mehr-investitionen-a-1278703.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Was f&uuml;r ein Irrsinn. Erst l&auml;sst man einen Investitionsstau von &uuml;ber 100 Milliarden Euro <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2019-01\/infrastruktur-investitionsstau-staedte-kommunen-rekordhoehe-verzoegerung-grossprojekte\">auflaufen<\/a>, um irgendwelchen Fetischen wie einer Schwarzen Null hinterherzulaufen, w&auml;hrend gleichzeitig Gro&szlig;unternehmen und Gutverdiener Steuergeschenke von zig Milliarden Euro pro Jahr bekommen. Dann f&auml;ngt man pl&ouml;tzlich mit dem Investieren an, um festzustellen, dass das Personal f&uuml;r die Umsetzung fehlt (kein Bauunternehmer h&auml;lt Personal nur auf Vorrat &uuml;ber die 15 Jahre vor, in denen nicht investiert wurde), aber zum Ausgleich die Leistungen besonders teuer eingekauft werden m&uuml;ssen. Bei einer mehr oder minder gleichm&auml;&szlig;ig durchgehenden Beauftragung &uuml;ber die Jahre w&auml;re Personal vorhanden gewesen und die Preise nicht &uuml;bertrieben. Die kurzsichtige, v&ouml;llig falsche Politik hat also sowohl den Kommunen als auch den Bauunternehmen und ihren Besch&auml;ftigten als auch dem Steuerzahler massiv geschadet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Klassenkampf auf Schienen<\/strong><br>\nDie S-Bahnen sind bis zum Bersten gef&uuml;llt. Doch nicht &uuml;berall: Die Wagen der 1. Klasse nutzt kaum jemand. In Hamburg entpuppte sich das als Verlustgesch&auml;ft &ndash; arm subventioniert reich. Wie sieht das in Stuttgart aus? Die Deutsche Bahn r&uuml;ckt lieber keine Zahlen raus.<br>\nGerade in den Morgenstunden kann es kuschlig werden in den Stuttgarter S-Bahnen. Nach einer Umfrage des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS) empfinden es Fahrg&auml;ste als unangenehm, wenn in Langz&uuml;gen mit drei Waggons mehr als 138 Menschen stehen m&uuml;ssen. Doch jeden Tag gibt es laut Statistik 14 Zugfahrten in der Landeshauptstadt, bei der etwa 280 Personen keinen Sitzplatz finden. Dann wird&rsquo;s eng.<br>\nDoch ab wann ist ein voller Zug zu voll? Hierf&uuml;r gebe es &ldquo;unterschiedliche Bewertungsma&szlig;st&auml;be&rdquo;, wie es in einer Vorlage f&uuml;r den Verkehrsausschuss der Stuttgarter Regionalversammlung hei&szlig;t. Dort wurde am 17. Juli dar&uuml;ber debattiert, wie die S-Bahn-Fahrzeuge in der Metropolregion rund um die Landeshauptstadt bis 2027 &ldquo;redesignt&rdquo; werden sollen. Gemessen an der Zahl der Sitzpl&auml;tze, teilt die Verwaltung mit, ist nach den Angaben des Herstellers Bombardier eine Auslastungsquote von bis zu 268 Prozent zumutbar &ndash; hei&szlig;t also, dass auf jeden Sitzenden fast zwei Leute stehen k&ouml;nnen sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/debatte\/434\/klassenkampf-auf-schienen-6082.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Verkehrsminister Andreas Scheuer: Er ist gescheitert<\/strong><br>\nDie CSU stellt den vierten Verkehrsminister in Folge. Erfolgreich war keiner von ihnen. Der jetzige Ressortschef ist aber ein besonderer Kandidat. [&hellip;]<br>\nDass ein Schaden entstanden ist, inszeniert er als einkalkulierten Faktor, den es wert war zu riskieren. Seelenruhig erkl&auml;rte Scheuer, dass er rechtens gehandelt habe durch die direkte Gr&uuml;ndung einer Taskforce zur K&uuml;ndigung der Vertr&auml;ge und Aufarbeitung der Sch&auml;den, umgehend nachdem das EuGH sein Urteil gef&auml;llt hatte.<br>\nZudem seien beim Abschlie&szlig;en der Vertr&auml;ge &bdquo;Ma&szlig;nahmen&ldquo; verfasst worden, die bei Scheitern vor dem EuGH den Schaden begrenzen w&uuml;rden. Er habe wohl schon am Tag vor dem Urteil Vers&auml;umnisse festgestellt. Welche, sagt er nicht. Zu der Summe, die zu Beginn 53 Millionen, nun 1,9 Milliarden Euro betragen soll, verliert er kein Wort.<br>\nDie Zwischenrufe w&uuml;tender FDP-Abgeordneter, weshalb er die Vertr&auml;ge &uuml;berhaupt abgeschlossen habe, ignorierte er fast g&auml;nzlich.<br>\nDie Vertr&auml;ge legte er, l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llig, nun offen. Jedoch mit Schw&auml;rzung von Personalien und Betriebsgeheimnissen. Den Vertrag zur Kontrolle der Maut des Bundesministeriums k&ouml;nne er noch nicht vorlegen, es w&uuml;rde daran gearbeitet werden laut Scheuer. Offen bleibt jedoch: Wieso hat er den Betreibern eine &uuml;ppige Entsch&auml;digung zugestanden? War das vorherige Abschlie&szlig;en der Vertr&auml;ge kalkuliertes Risiko oder pure fachliche Arroganz?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Verkehrsminister-Andreas-Scheuer\/!5607745\/%20\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wahlexperte &uuml;ber AfD-Liste in Sachsen: &bdquo;H&auml;tte nicht gek&uuml;rzt werden d&uuml;rfen&ldquo;<\/strong><br>\nIn Sachsen d&uuml;rfen viele AfDler bei der Landtagswahl nicht antreten. Der Gr&uuml;nen-Wahlrechtsexperte Wilko Zicht h&auml;lt das f&uuml;r falsch. Warum?<br>\ntaz: Herr Zicht, warum ergreifen Sie als Gr&uuml;ner nun Partei f&uuml;r die s&auml;chsische AfD?<br>\nWilko Zicht: Es geht nicht um eine politische Frage, sondern um eine Rechtsfrage. Nach allem, was wir wissen, h&auml;tte die AfD-Liste zur s&auml;chsischen Landtagswahl nicht gek&uuml;rzt werden d&uuml;rfen.<br>\nDer Landeswahlausschuss hatte das Anfang Juli aber mehrheitlich so entschieden und nur 18 der 61 KandidatInnen zugelassen.<br>\nDie AfD hat sich ungeschickt angestellt und war ersichtlich &uuml;berfordert. Aber letztlich hat sich der Landeswahlausschuss recht engstirnig in formalen Fragen verheddert, die sich so gar nicht stellen.<br>\nWieso? Die AfD hatte ihre KandidatInnen auf zwei verschiedenen Versammlungen im Februar und M&auml;rz aufgestellt &ndash; mit unterschiedlichen Voraussetzungen.<br>\nEs ist nicht verboten, eine Liste auf mehreren Versammlungen zu w&auml;hlen. Zul&auml;ssig ist sowohl eine blo&szlig;e Fortsetzung der ersten Versammlung als auch eine neue Versammlung zur &Auml;nderung oder Erg&auml;nzung der auf der ersten Versammlung beschlossenen Liste. Es muss sich dann nur insofern um die gleiche Versammlung handeln, als man nicht von Mitglieder- auf Delegiertenversammlung wechseln oder die Delegierten zwischendurch neu w&auml;hlen darf.<br>\nAber durfte die AfD einen anderen Versammlungsleiter bestellen?<br>\nJa, das ist kein Problem. Der potenziell kritischere Punkt ist, dass das Wahlverfahren zwischendurch ge&auml;ndert wurde. Allerdings gab es daf&uuml;r Gr&uuml;nde: Die AfD wollte zun&auml;chst alle 61 Pl&auml;tze in Einzelwahl besetzen. Nach dem ersten Wochenende war man nur bis Platz 18 gekommen, also w&auml;re man wohl auch am zweiten Wochenende nicht fertig geworden. Weshalb ab Platz 30 dann im Gruppenwahlverfahren weitergemacht wurde. Das halte ich f&uuml;r ein legitimes Vorgehen.<br>\nVerletzt das nicht die Chancengleichheit?<br>\nIm konkreten Fall sehe ich das nicht, zumal die &Auml;nderung wohl vor Platz 19 beschlossen wurde, sich also alle KandidatInnen mit ordentlich Vorlauf auf den Wechsel einstellen konnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Wahlexperte-ueber-AfD-Liste-in-Sachsen\/!5608608\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Letzte: US-Wahlkampf 2016 Welche Rolle spielte Assange?<\/strong><br>\nWenn US-Ermittler Mueller vor dem Kongress aussagt, d&uuml;rfte es auch um WikiLeaks-Chef Assange gehen. Seine Rolle bei der Kampagne gegen Hillary Clinton wirft zahlreiche Fragen auf.<br>\nF&uuml;r das Team von US-Sonderermittler Robert Mueller waren Julien Assange und WikiLeaks von gro&szlig;em Interesse. F&uuml;nf Seiten seines Berichts sind den Verbindungen zwischen zwei vom russischen Milit&auml;rgeheimdienst betriebenen fiktiven Online-Personen und Assange bzw. WikiLeaks gewidmet. Weitere neun Seiten drehen sich um Kontakte zu Trumps Wahlkampfteam.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/mueller-report-assange-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.R.:<\/strong> Es gibt in der NZZ ein positives Beispiel f&uuml;r den Umgang von Journalisten mit dem Fall Assange, es gibt aber auch jede Menge negative. Eines davon, wen wundert&rsquo;s, in der Tagesschau. Dort konstruiert Silvia St&ouml;ber, bekannt f&uuml;r ihre Russland-Phobie, eine Verbindung von Assange zu Russland.  <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Media obsession: Broadcast news airs 44 hours of &lsquo;Russian collusion,&rsquo; study says<\/strong><br>\nA timely Newsbusters.org study reveals just how obsessed the &ldquo;Big Three&rdquo; broadcasters have been with compromising President Trump&rsquo;s character and reputation.<br>\nThe evening newscasts on NBC, ABC and CBS spent 2,634 minutes &mdash; nearly 44 hours &mdash; covering investigations into alleged Russia collusion and obstruction of justice from Jan. 20, 2017, to July 20, 2019.<br>\n&ldquo;These TV news reports centered upon the Mueller report accounted for nearly 20% of all coverage of the president and his administration since inauguration day, said Rich Noyes, senior editor of Newsbusters and study author.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.washingtontimes.com\/news\/2019\/jul\/24\/media-obsession-broadcast-news-airs-44-hours-of-ru\/\">Washington Times<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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