{"id":53763,"date":"2019-07-26T16:16:08","date_gmt":"2019-07-26T14:16:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53763"},"modified":"2019-07-26T16:16:08","modified_gmt":"2019-07-26T14:16:08","slug":"hinweise-des-tages-ii-404","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53763","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53763#h01\">Antwort der Bundesregierung: Mehr als H&auml;lfte der Renten unter 900 Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53763#h02\">Pflegegesetz mit Nebenwirkungen: Angeh&ouml;rige im Ausnahmezustand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53763#h03\">F&uuml;r Lehrkr&auml;fte hei&szlig;t es wieder: Arbeitslos in die Sommerferien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53763#h04\">Sommerloch oder tolle Erlebnisse: Bildungsungleichheit, die in den Sommermonaten entsteht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53763#h05\">Nord Stream 2 AG fordert bei EU-Gerichtshof Aufhebung benachteiligender Ma&szlig;nahmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53763#h06\">Nach Abst&uuml;rzen der Boeing 737-Max: US-Luftfahrtbeh&ouml;rde im Visier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53763#h07\">USA schicken Kriegsschiff in Stra&szlig;e von Taiwan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53763#h08\">Kommentar: US-Versandunternehmen FedEx l&uuml;gt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53763#h09\">US-Abgeordnete wollen wissen, ob Lyme-Borreliose durch Biowaffenexperimente entstanden ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53763#h10\">Brasilien: Ankl&auml;ger &uuml;berzeugt von Verbrechen von Pr&auml;sidentensohn Fl&aacute;vio Bolsonaro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53763#h11\">Sri Lanka und der Klimawandel: Landwirtschaft wird zum Gl&uuml;cksspiel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53763#h12\">Deutsche Unternehmensinteressen haben in der Entwicklungspolitik nichts zu suchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53763#h13\">Keiner will sich um Seenot k&uuml;mmern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53763#h14\">Die klimapolitische Nullnummer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53763#h15\">Sondersitzung Verkehrsausschuss &ndash; Scheuers Maut-Desaster: Kommen neue Gesetze?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53763#h16\">Skandalrekorde und andere Eklats<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Antwort der Bundesregierung: Mehr als H&auml;lfte der Renten unter 900 Euro<\/strong><br>\n&ldquo;Nicht mehr armutsfest&rdquo; nennt die Linken-Abgeordnete Zimmermann die gesetzliche Rente in Anbetracht der Zahlen: Unter 900 Euro bek&auml;me mehr als jeder zweite Rentner. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung hervor. Mehr als jede zweite deutsche Rente liegt unter 900 Euro. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Sabine Zimmermann hervor, die dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt. Zuvor hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) dar&uuml;ber berichtet.<br>\nNach Angaben der Bundesregierung bekamen 51,4 Prozent der Altersrentner im Jahr 2018 weniger als 900 Euro &ndash; mehr als 9,3 Millionen Menschen. 58,6 Prozent erhielten demnach weniger als 1000 Euro. Bei den Daten handelt es sich um Rentenzahlbetr&auml;ge &ndash; also nach Abzug von Sozialbeitr&auml;gen und vor Steuern. Die Bundesregierung weist allerdings darauf hin, dass das nicht bedeutet, dass alle betroffenen Rentner weniger als 900 Euro zum Leben h&auml;tten und verweist beispielsweise auf das Einkommen von Ehepartnern oder auf andere Einnahmen wie Betriebsrenten oder Mieteink&uuml;nfte. Verglichen mit der Gesamtbev&ouml;lkerung sei das Armutsrisiko von Rentnern nicht wesentlich h&ouml;her.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/rente-283.html%20\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>dazu: Darum sollten wir Abschied von der Riester-Rente nehmen<\/strong><br>\nEtliche Versicherungen w&auml;lzen die steigenden Risiken des Finanzmarktes auf ihre Kunden ab und k&uuml;rzen nachtr&auml;glich deren Gewinnbeteiligungen &ndash;  eine vom Bundesgerichtshof rechtlich abgesicherte Praxis . Auch dadurch sinkt das Vertrauen der B&uuml;rger in diese Form der Altersvorsorge. Die Zahl der Neuabschl&uuml;sse von Lebensversicherungen nimmt merklich ab, zugleich steigt der Anteil der beitragsfrei gestellten Policen von 20,9 Prozent im Jahr 2016 auf 27,2 Prozent 2017.<br>\nVor diesem Hintergrund m&uuml;sste die Bundesregierung eigentlich von der Riester-Rente Abschied nehmen. Stattdessen k&uuml;ndigt sie im Koalitionsvertrag deren Weiterentwicklung an. Dieses staatlich gef&ouml;rderte Modell der privaten Altersvorsorge hat, wie verschiedene Untersuchungen zeigen, als Instrument zur Vermeidung von Altersarmut versagt und kommt nur den h&ouml;heren Gehaltsklassen zugute. Die daf&uuml;r verwendeten Steuermittel w&auml;ren in der gesetzlichen Rentenversicherung besser aufgehoben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/rente-darum-sollten-wir-abschied-von-riester-rente-nehmen-10956952.html%20\">Hartmut Reiners auf FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Pflegegesetz mit Nebenwirkungen: Angeh&ouml;rige im Ausnahmezustand<\/strong><br>\nParadox: Wegen des Pflegest&auml;rkungsgesetzes wandern Fachkr&auml;fte von ambulanten Diensten ab. Familien m&uuml;ssen zu Hause vermehrt einspringen. [&hellip;]<br>\nDas Gesetz erlaubt es Krankenh&auml;usern und Pflegeheimen, zus&auml;tzlich medizinisches Pflegepersonal einzustellen, das von den Kassen refinanziert wird. Doch das versch&auml;rft die Konkurrrenz um knappes Pflegepersonal. Und zwar zulasten ambulanter Dienste, die sich etwa um Menschen wie Jascha Behrendt k&uuml;mmern.<br>\n&bdquo;Das Pflegepersonal-St&auml;rkungsgesetz bevorteilt die Akutkrankenh&auml;user bei der Anwerbung von Pflegefachkr&auml;ften&ldquo;, sagt Bernd Tews, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste (bpa). &bdquo;Die Krankenh&auml;user werden durch das Gesetz in die Lage versetzt, jede gew&uuml;nschte Pflegekraft einzustellen und sofort tariflich zu entlohnen.&ldquo; Krankenh&auml;user bezahlen h&auml;ufiger nach Tarif als ambulante Dienste. Das best&auml;tigt auch Thorsten Weilguny, Referent bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Hauskrankenpflege (B.A.H): &bdquo;Im ambulanten Bereich haben wir keine so hohe Tarifbindung&ldquo;. Im station&auml;ren Bereich k&ouml;nnten Fachkr&auml;fte, die eine dreij&auml;hrige Ausbildung absolviert haben, bis zu 1.000 Euro mehr im Monat verdienen als bei den ambulanten Diensten, sagt Behrendt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Pflegegesetz-mit-Nebenwirkungen\/!5608900\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>F&uuml;r Lehrkr&auml;fte hei&szlig;t es wieder: Arbeitslos in die Sommerferien<\/strong><br>\nRegelm&auml;&szlig;ig mit Beginn der Sommerferien steigt die Zahl der arbeitslos gemeldeten Lehrkr&auml;fte sprunghaft an. Das liegt daran, dass die Bundesl&auml;nder bei Neueinstellungen vor allem befristete Arbeitsvertr&auml;ge abschlie&szlig;en. Damit sollen ein paar Wochen lang Gehaltskosten gespart werden. F&uuml;r die Lehrenden stellt das allerdings einen gro&szlig;en Unsicherheitsfaktor f&uuml;r die Gestaltung von Alltag und Leben dar, f&uuml;r die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler einen Bruch zu jedem neuen Schuljahr und m&ouml;glicherweise fehlende Kontinuit&auml;t im Unterricht. Susanne Ferschl hat die Bundesregierung nach Zahlen zu Befristungen und Arbeitslosigkeit vopn Lehrkr&auml;ften befragt (PDF) und die Zahlen hier ausgewertet.<br>\nAcht von zehn Lehrkr&auml;ften werden befristet eingestellt. 2018 belief sich die Zahl der begonnenen sozialversicherungspflichtigen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse bei Lehrt&auml;tigkeit an allgemeinbildenden Schulen auf bundesweit 65.000, davon waren 51.000 befristet. Im Juni 2019 waren 5.281 Lehrkr&auml;fte arbeitslos gemeldet. Es ist zu erwarten, dass sich der Trend der letzten Jahre fortsetzt und sich diese Zahl in den n&auml;chsten zwei Monaten nahezu verdoppelt. Im August erreicht die Arbeitslosigkeit immer ihren H&ouml;chststand. Sie lag 2018 bei 9.102 und 2017 bei 9.222 (siehe Tabelle1).<br>\nDie Anzahl der arbeitssuchenden Lehrkr&auml;fte erreicht im Juni bzw. im Juli ihren H&ouml;chststand. Sie ist wieder sprunghaft auf 16.736 angestiegen und ist der Vorbote der drohenden Arbeitslosigkeit. 2019 sind zwar 200 Lehrkr&auml;fte weniger als 2018 arbeitssuchend, doch im Vergleich zu 2016 sind es 1.100 mehr (siehe Tabelle 18). Besonders gravierend sind die Ausschl&auml;ge bei Lehrkr&auml;ften der Sekundarstufe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/fuer-lehrkraefte-heisst-es-wieder-arbeitslos-in-die-sommerferien\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sommerloch oder tolle Erlebnisse: Bildungsungleichheit, die in den Sommermonaten entsteht<\/strong><br>\nSommerferien unterbrechen den Lernrhythmus und f&uuml;hren bei den meisten Kindern durch Vergessen des Lernstoffes zu Kompetenzverlusten. Manche Sch&uuml;lerInnen, in der Regel Kinder aus sozial bessergestellten Familien, erwerben &uuml;ber den Sommer aber zus&auml;tzliches Wissen und K&ouml;nnen: etwa durch Reisen in andere L&auml;nder, vielf&auml;ltige Freizeitaktivit&auml;ten oder die intensive F&ouml;rderung durch erwachsene Bezugspersonen. Das f&uuml;hrt dazu, dass bei Beginn des neuen Schuljahres der herkunftsabh&auml;ngige Abstand der Kompetenzniveaus angewachsen ist. Je niedriger der soziale Status, desto gr&ouml;&szlig;er ist der Kompetenzverlust. Untersucht werden in den meisten Studien die Lese-, Rechtschreib- und Mathematikkompetenzen. Der Sommerlocheffekt gilt f&uuml;r alle Schulstufen, wird besonders aber f&uuml;r die 1. bis 8. Schulstufe beforscht. (&hellip;)<br>\nDie Vererbung von Bildungschancen muss in Ferienzeiten nicht verst&auml;rkt werden, Erholung und Bildungschancen f&uuml;r jedes Kind m&uuml;ssen kein Widerspruch sein. Vielmehr zeigt sich, dass qualit&auml;tsvolle Ferienprogramme und der Schulstart &uuml;ber die Auswirkungen des Sommerlochs entscheiden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/bildungsungleichheit-die-in-den-sommermonaten-entsteht\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nord Stream 2 AG fordert bei EU-Gerichtshof Aufhebung benachteiligender Ma&szlig;nahmen<\/strong><br>\n&bdquo;Nord Stream 2 fordert bei dem Europ&auml;ischen Gerichtshof Aufhebung von benachteiligenden Ma&szlig;nahmen&ldquo;, teilte das Unternehmen am Freitag auf seiner Website mit. Dabei soll es sich um die &Auml;nderung der im April beschlossenen EU-Gasrichtlinie 2019\/692 handeln, die angeblich darauf abziele, &bdquo;ung&uuml;nstige und behindernde Bedingungen f&uuml;r die Umsetzung von Nord Stream 2&ldquo; zu schaffen. (&hellip;)<br>\nZuletzt hatte sich D&auml;nemark stark gegen das Projekt gestellt und verschiedene b&uuml;rokratische H&uuml;rden gegen Nord Stream 2 aufgebaut. Experten betrachten dieses Vorgehen auch als einen Versuch, das eigene Konkurrenzprojekt &ndash; die Pipeline Baltic Pipe &ndash; durchzudr&uuml;cken, f&uuml;r den das Land vor Kurzem die Genehmigung erteilt hat. (&hellip;)<br>\nDas Projekt Nord Stream 2 sieht die Verlegung von zwei Str&auml;ngen von der russischen K&uuml;ste &uuml;ber den Meeresgrund der Ostsee bis zur K&uuml;ste Deutschlands parallel zur bereits bestehenden Pipeline Nord Stream vor. Die geplante Durchsatzkapazit&auml;t betr&auml;gt insgesamt 55 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr. Die Leitung verl&auml;uft im Territorialgew&auml;sser von Deutschland, Finnland, Schweden und Russland.<br>\nDie USA stehen dem Projekt kritisch gegen&uuml;ber. Sie &uuml;ben weiterhin Druck auf die europ&auml;ischen L&auml;nder und insbesondere auf Deutschland aus, um sie zum Verzicht auf den Pipeline-Bau zu bewegen.<br>\nZuvor hatte der Ausschuss f&uuml;r ausw&auml;rtige Angelegenheiten des US-Repr&auml;sentantenhauses einen Gesetzentwurf gebilligt, der Sanktionen gegen diejenigen vorsieht, die an der Umsetzung des Projekts Nord Stream 2 beteiligt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/wirtschaft\/20190726325513400-nord-stream-2-eu-gerichtshof\/\">Sputnik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Nach Abst&uuml;rzen der Boeing 737-Max: US-Luftfahrtbeh&ouml;rde im Visier<\/strong><br>\nDie US-Luftfahrtbeh&ouml;rde FAA ist nach den Abst&uuml;rzen zweier Boeing 737-Max-Maschinen dem Vorwurf mangelhafter Zertifizierungsprozesse, laxer Oberaufsicht und allzu gro&szlig;er N&auml;he zur Industrie ausgesetzt. Die Vorf&auml;lle rund um die Unfallflugzeuge k&ouml;nnten das Machtgef&uuml;ge in der Luftfahrt verschieben. [&hellip;]<br>\nEiner der Vorw&uuml;rfe: Boeing habe zu sp&auml;t und zu z&ouml;gerlich auf die Abst&uuml;rze reagiert. Tats&auml;chlich war Piloten weltweit bis zu dem Lion-Air-Unfall nicht einmal bekannt, dass die Boeing 737 Max &ndash; ein Mittelstrecken-Flugzeug, das in dieser Version erst seit zwei Jahren im Betrieb ist &ndash; mit einer neuartigen Trimmautomatik ausgestattet ist und deshalb anders reagiert als die alten 737-Modelle. Die Lion-Air-Piloten wussten also gar nicht, dass sie gegen eine Software ank&auml;mpften. Nach dem Absturz der Lion Air im Oktober 2018 ver&ouml;ffentlichte Boeing ein Sicherheitsupdate im Piloten-handbuch, das auf die MCAS-Trimmautomatik hinwies &ndash; eine Ma&szlig;nahme, die die FAA als ausreichend befand. Und selbst nach dem Absturz des Ethiopian-Airlines-Flugs am 10. M&auml;rz sah die FAA zun&auml;chst keinen Anlass, ein Flugverbot f&uuml;r das Ungl&uuml;cksmodell in den USA zu verh&auml;ngen. In einem Statement der FAA vom 11. M&auml;rz hei&szlig;t es:<br>\n&bdquo;Externe Berichte sehen &Auml;hnlichkeiten zwischen diesem Unfall und dem Unfall des Lion Air Flugs 610. Allerdings hat die Untersuchung gerade erst begonnen, und sie hat bislang keine Daten generiert, die diesen Vergleich rechtfertigen oder konkrete Ma&szlig;nahmen erfordern.&ldquo;<br>\n&bdquo;Grounding&ldquo; erst drei Tage nach dem Absturz<br>\nErst nachdem die anderen gro&szlig;en Luftfahrtbeh&ouml;rden in China, Brasilien und Europa, die Boeing 737 Max stillgelegt hatten und als US-Pr&auml;sident Donald Trump ein so genanntes &bdquo;Grounding&ldquo; der Maschinen in den USA anordnete, zog die FAA am 13. M&auml;rz nach &ndash; drei Tage nach dem Absturz des Ethiopian-Airlines-Fluges. &bdquo;I think that&rsquo;s extraordinary and a bit embarrassing for us in America.&ldquo; Ein ungew&ouml;hnlicher und eigentlich ziemlich peinlicher Vorgang, findet Alan Armstrong.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/nach-abstuerzen-der-boeing-737-max-us-luftfahrtbehoerde-im.724.de.html?dram:article_id=454683%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>USA schicken Kriegsschiff in Stra&szlig;e von Taiwan<\/strong><br>\nSpannungen zwischen den USA und China gibt es seit l&auml;ngerer Zeit, der neueste US-Vorsto&szlig; d&uuml;rfte eher wenig zur Entspannung der Lage beitragen. Die USA haben ein Kriegsschiff die Stra&szlig;e von Taiwan passieren lassen.<br>\n&ldquo;Der Transit durch die Taiwan-Stra&szlig;e zeigt das Engagement der USA f&uuml;r einen freien und offenen Indopazifik&rdquo;, sagte Clay Doss, Sprecher der Siebten Flotte der US-Marine, am Mittwochabend (Ortszeit) in Washington. &ldquo;Die US-Navy wird weiterhin fliegen, fahren und operieren, wo immer es das internationale Recht erlaubt.&rdquo;<br>\nDie 180 Kilometer breite Meerenge trennt die chinesische Provinz Fujian und die Insel Taiwan. Obwohl die U.S.S. &ldquo;Antietam&rdquo; abgesehen von der Durchfahrt nach bisherigem Stand keine weiteren Aktionen in dem Seegebiet durchgef&uuml;hrt hat, sind Botschaft und Empf&auml;nger eindeutig.<br>\nDie Entscheidung d&uuml;rfte von Peking als Provokation aufgefasst werden. Schlie&szlig;lich betrachtet die Volksrepublik Taiwan als &ldquo;unabtrennbaren Bestandteil des chinesischen Territoriums&rdquo;. Wegen des Handelsstreits sind die Beziehungen mit den USA derzeit ohnehin schwer belastet. Immerhin sollen in diesem Konfliktbereich bald wieder Gespr&auml;che aufgenommen werden. (&hellip;)<br>\nChina hatte sich bereits &uuml;ber die US-Pl&auml;ne, Waffen im Wert von 2,2 Milliarden US-Dollar an Taiwan zu verkaufen, ver&auml;rgert gezeigt. Die USA haben zwar keine offiziellen Beziehungen zu Taiwan. Sie sind aber der wichtigste politische Unterst&uuml;tzer und gr&ouml;&szlig;ter Waffenlieferant des Inselstaats.<br>\nAm Mittwoch hatte der Sprecher des chinesischen Verteidigungsministeriums deutliche Worte gefunden: &ldquo;Sollte es irgendjemand wagen, Taiwan von unserem Land abspalten zu wollen, wird das chinesische Milit&auml;r bereitstehen. Es wird die nationale Einheit, Unabh&auml;ngigkeit und territoriale Integrit&auml;t besch&uuml;tzen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/signal-an-china-usa-schicken-kriegsschiff-in-strasse-von-taiwan-a-1278873.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wie kann das US-Verhalten erkl&auml;rt werden? Der Erkl&auml;rungsansatz, die USA haben ein Imperium erschaffen, in dem sie jederzeit milit&auml;risch pr&auml;sent sein wollen, scheint richtig zu sein. Der Aufschrei seitens der USA w&auml;re wohl sehr gro&szlig;, wenn Russland oder\/und China Kriegsschiffe in US-K&uuml;stenn&auml;he schicken w&uuml;rden &ndash; die Kuba-Krise und die Situation um Venezuela lassen gr&uuml;&szlig;en.<\/em><\/p>\n<p><em>Und wie reagiert Deutschland? Nach <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2019-04\/25\/spannungen-zwischen-paris-und-peking-nach-schiffs-vorfall-in-strasse-von-taiwan-20190425-doc-1fx3pl\">Spannungen zwischen Paris und Peking nach Schiffs-Vorfall in Stra&szlig;e von Taiwan<\/a> und anstatt sich endlich von den USA zu emanzipieren, <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article195075355\/Taiwan-Strasse-Das-waere-das-Ende-der-deutschen-Zurueckhaltung.html\">ist u.a. das zu lesen<\/a>: <\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Deutschland erw&auml;gt einen Bruch mit der jahrzehntelangen Praxis milit&auml;rischer Nichtkonfrontation. Hochrangige Beamte in Berlin stellen &Uuml;berlegungen an, ein Kriegsschiff durch die 180 Kilometer breite Meerenge zwischen Taiwan und dem chinesischen Festland zu schicken.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>dazu: Experten: Wei&szlig;buch zeigt Chinas Entschlossenheit zur Wahrung der Souver&auml;nit&auml;t<\/strong><br>\nAm Mittwoch hat die chinesische Regierung das Wei&szlig;buch &uuml;ber &bdquo;Chinas Landesverteidigung in der neuen &Auml;ra&rdquo; ver&ouml;ffentlicht. Darin wird Chinas defensive Landesverteidigungspolitik in der neuen &Auml;ra systematisch erl&auml;utert.<br>\nEs handelt sich dabei um das zehnte Wei&szlig;buch &uuml;ber die Landesverteidigung Chinas. Wie Wang Jianfei, Mitarbeiter der Abteilung f&uuml;r strategische Forschung des Kriegsforschungsinstituts der chinesischen Akademie der Milit&auml;rwissenschaften, mitteilte, sei zum ersten Mal das System der defensiven Verteidigungspolitik Chinas dargestellt worden:<br>\n&bdquo;Die Ver&ouml;ffentlichung des neuen Wei&szlig;buchs hat nicht nur dem In- und Ausland die Entschlossenheit des Lands zur Wahrung der eigenen Souver&auml;nit&auml;t und Sicherheit, der Entwicklungsinteressen und zur Unterst&uuml;tzung des gro&szlig;artigen Wiedererstehens der chinesischen Nation gezeigt, sondern das Wei&szlig;buch ist gleichzeitig auch eine Erkl&auml;rung zur Ablehnung der Hegemonie, Gew&auml;hrleistung des Friedens und der Stabilit&auml;t der Welt und F&ouml;rderung des Aufbaus der Gemeinschaft der geteilten Zukunft der Menschheit.&rdquo;<br>\nLaut Wang ist China in diesem Wei&szlig;buch die sensiblen Probleme unmittelbar angegangen und hat aktiv auf die internationalen Anliegen reagiert. (&hellip;)<br>\nObendrein weist das Wei&szlig;buch darauf hin, dass China nie eine Hegemonie, eine Expansion oder einen Einflussbereich anstreben werde. Dies sei das deutliche Kennzeichen der chinesischen Landesverteidigung in der neuen &Auml;ra.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3071\/2019\/07\/25\/1s296330.htm\">CRI online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es wird betont, &ldquo;dass China nie eine Hegemonie, eine Expansion oder einen Einflussbereich anstreben werde.&rdquo; Auch das unterscheidet China wohlwollend von den USA und vom Kapitalismus des Westens.<\/em><\/p>\n<p><em>Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40470\">Werner R&uuml;gemer: Varianten des Kapitalismus &ndash; Ein Vergleich des westlichen mit dem chinesischen Kapitalismus<\/a>&rdquo; und als ein Beispiel &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46547\">Gr&ouml;nland: US-Milit&auml;r gegen chinesischen Ausbau der Infrastruktur<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kommentar: US-Versandunternehmen FedEx l&uuml;gt<\/strong><br>\nJ&uuml;ngste Untersuchungen der chinesischen Regierung bez&uuml;glich des US-Versandunternehmens FedEx haben ergeben, dass dessen Behauptungen nicht den Tatsachen entsprechen. Fedex hatte die Weiterleitung von Paketen des chinesischen Telekommunikationsunternehmens Huawei in die USA als &bdquo;Fehlfunktion&rdquo; bezeichnet. Die chinesische Regierung fand auch &uuml;berzeigende Hinweise daf&uuml;r, dass FedEx mehr als hundert Eilsendungen an Huawei zur&uuml;ckh&auml;lt. Im Zuge der Ermittlungen fanden sich ebenfalls Hinweise auf weitere Gesetzesverst&ouml;&szlig;e.<br>\nDamit ist der Verdacht mehr als berechtigt, dass der US-Expressdienst nicht etwa sehr schlampig gearbeitet hat, was schon schlimm genug w&auml;re, sondern vors&auml;tzlich seine Gesch&auml;fte mit dem &bdquo;Long-arm Statute&rdquo; der US-Regierung koordiniert hat. FedEx handelte politisch und nicht wirtschaftlich &ndash; dies aber wohl nicht ganz freiwillig. So hatte das Unternehmen im Juni das US-Handelsministerium wegen der Verletzung der Verfassung verklagt: Dessen verfassungswidrige Verwaltungsregeln f&uuml;r den Export h&auml;tten FedEx als &ouml;ffentlichen Auftragnehmer schwer belastet. Durch diese Klage wurden die geheimen Beziehungen zwischen FedEx und der US-Regierung enth&uuml;llt.<br>\nIn China wurden Anfang Juni die Untersuchungen gegen FedEx eingeleitet. Ziel ist es, die Wahrheit aufzukl&auml;ren, die legetimen Rechte und Interessen der Kunden zu sch&uuml;tzen und das Gesch&auml;ftsumfeld zu optimieren. FedEx verpflichtet sich, bei den Untersuchungen mit den zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden zusammenzuarbeiten und den Fall gr&uuml;ndlich zu kl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3185\/2019\/07\/26\/1s296404.htm\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Im Kampf gegen Huawei ist den USA offensichtlich jedes Mittel recht. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51897\">Google vs. Huawei sollte vor allem f&uuml;r die EU ein letztes Warnsignal sein, um sich von den USA zu emanzipieren<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>US-Abgeordnete wollen wissen, ob Lyme-Borreliose durch Biowaffenexperimente entstanden ist<\/strong><br>\nDas Haushaltsgesetz f&uuml;r das Pentagon ist noch nicht verabschiedet. Das Repr&auml;sentantenhaus, in dem die Demokraten eine Mehrheit haben, und der Senat haben ihre Version verabschiedet. Es d&uuml;rfte noch einiges ver&auml;ndert werden, um eine gemeinsame Version zu finden, die dann US-Pr&auml;sident Donald Trump vorgelegt wird. In den Entwurf des Repr&auml;sentantenhauses hat der demokratische Abgeordnete Chris Smith von New Jersey mit Unterst&uuml;tzung des Demokraten Collin C. Peterson und des Demokraten Andy Harris einen Zusatz eingef&uuml;gt, der vermutlich keine Chancen haben d&uuml;rfte, auch im Senat durchzugehen, aber doch Aufsehen erregt hat.<br>\nSmith fordert in dem Zusatz, dass der Generalinspektor des Verteidigungsministeriums &uuml;berpr&uuml;ft, ob das Pentagon in den Jahren zwischen 1950 und 1975 mit Zecken und anderen Insekten als Biowaffen experimentiert hat. Wenn dies geschehen ist, dann sollen die Ausma&szlig;e der Forschung untersucht und berichtet werden, ob Zecken versehentlich oder absichtlich aus dem Labor freigesetzt wurden.<br>\nHintergrund ist, dass Smith vermutet, dass die von Zecken &uuml;bertragene und von Borrelia burgdorferi verursachte Infektionskrankheit Lyme-Borreliose aus den milit&auml;rischen Labors stammen k&ouml;nnten. New Jersey sei davon besonders betroffen, insbesondere Kinder. J&auml;hrlich k&ouml;nnte es in den USA, wie die CDC vermuten, 300.000 Erkrankungen und mehr geben, Tendenz ansteigend. Behandelt wird sie meist mit Antibiotika. (&hellip;)<br>\nM&ouml;glich w&auml;re, dass versucht wurde, das Bakterium infekti&ouml;ser zu machen. Das Bakterium ist nach einer Studie, die die evolution&auml;re Geschichte von B. burgdorferi in Nordamerika anhand des Genoms untersuchte, weit verbreitet und gab es bereits vor 20.000 Jahren. Die Forscher vermuten, dass das epidemische Aufkommen der Lyme-Borreliose nicht mit einer evolution&auml;ren Ver&auml;nderung, sondern mit dem Klimawandel und ver&auml;nderter Landnutzung zu tun hat. Eine Studie will genetisch nachgewiesen haben, dass die Bakterien vermutlich in Europa entstanden sind. So wurden auch beim &Ouml;tzi, der vor &uuml;ber 5000 Jahren gelebt hat, Borrelia burgdorferi gefunden.<br>\nSchon 1990 hatten Wissenschaftler Zecken in Museen nach der Pr&auml;senz von DNA von B. burgdorferi untersucht. Sie kamen zu dem Schluss, dass die Bakterien schon einige Zeit vor dem Bekanntwerden der Krankheit bei Tieren in den USA vorhanden waren. Einer der Autoren erkl&auml;rte zu Smith jetzt, dass dann, wenn ver&auml;nderte Bakterien aus dem Labor gekommen w&auml;ren, man dies auf einen einzigen Ursprung zur&uuml;ckf&uuml;hren k&ouml;nnte. Das sei aber nicht der Fall. Die Ausbreitung von Lyme-Borreliose f&uuml;hrt er auf das Wachstum der W&auml;lder zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/US-Abgeordnete-wollen-wissen-ob-Lyme-Borreliose-durch-Biowaffenexperimente-entstanden-ist-4475868.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Brasilien: Ankl&auml;ger &uuml;berzeugt von Verbrechen von Pr&auml;sidentensohn Fl&aacute;vio Bolsonaro<\/strong><br>\nIntercept-Leaks: Ankl&auml;ger f&uuml;rchteten politischen Druck des Pr&auml;sidenten. Ex-Richter Moro blieb passiv. Bundesrichter unterbindet Korruptionsermittlungen<br>\nDer Leiter der Anti-Korruptionsbeh&ouml;rde Lava Jato, Deltan Dallagnol, hat sich von den Korruptionsvorw&uuml;rfe gegen den Pr&auml;sidentensohn und heutigen Senator, Fl&aacute;vio Bolsonaro, &uuml;berzeugt gezeigt. &Ouml;ffentlich dazu &auml;u&szlig;ern wollte sich Dallagnol jedoch nicht, weil er die Reaktion des Staatschefs Jair Bolsonaro f&uuml;rchtete. Ferner mutma&szlig;te Dallagnol gegen&uuml;ber Kollegen, dass der fr&uuml;here Richter und heutige Justizminister, S&eacute;rgio Moro, Senator Bolsonaro vor Ermittlungen sch&uuml;tzen werde, um seine Karriere sowie die Arbeit der Lava Jato nicht zu gef&auml;hrden.<br>\nDies geht aus Ver&ouml;ffentlichungen vom vergangenen Sonntag der geleakten Telegram-Kommunikation von Dallagnol mit Kollegen sowie Moro hervor, die das Investigativportal The Intercept Brasil in Zusammenarbeit mit Brasiliens gr&ouml;&szlig;ter Zeitung, Folha de S&atilde;o Paulo, schrittweise publiziert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2019\/07\/229284\/lava-jato-bolsonaro-schuld-ueberzeugt\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Sri Lanka und der Klimawandel: Landwirtschaft wird zum Gl&uuml;cksspiel<\/strong><br>\nSri Lanka leidet unter extremen Wetterlagen, Hitze und Wassermangel. Der Monsun, der Regen und Abk&uuml;hlung bringt, ist aus dem Takt geraten. Unter diesen Bedingungen Tee, Reis und Gem&uuml;se anzubauen, wird immer schwieriger.<br>\nAuf den ersten Blick scheint alles in Ordnung auf dem Feld von Bauer Darmadasa und seiner Frau Wimalawathie. Dicke gr&uuml;ne Wassermelonen wachsen da zwischen sich am Boden schlingenden Bl&auml;ttern. Langbohnenpflanzen winden sich an Kletterhilfen empor und die Gurkenernte ist fast reif. Aber der Eindruck tr&uuml;gt. Diese Region im n&ouml;rdlichen Zentrum Sri Lankas leidet unter Wassermangel, sagt Wimalawathie. Wie viele Menschen auf dem Land verwendet sie nur einen Namen. Die hochgewachsene &auml;ltere Frau mit sanftem faltigem Gesicht und tiefer Stimme zeigt auf die Wassermelonen.<br>\n&bdquo;Wegen des Wassermangels geben diese Pflanzen hier nicht so viele Fr&uuml;chte. Manchmal sterben sie vorzeitig. Wenn sie nicht genug Wasser bekommen, dann fallen die Bl&auml;tter ab und sie gehen ein.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/sri-lanka-und-der-klimawandel-landwirtschaft-wird-zum.979.de.html?dram:article_id=454627\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Deutsche Unternehmensinteressen haben in der Entwicklungspolitik nichts zu suchen<\/strong><br>\n&bdquo;Das Bundesministerium f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung muss seine Wirtschaftsh&ouml;rigkeit ablegen, wenn es um die grunds&auml;tzliche Ausrichtung der Entwicklungszusammenarbeit und die Vergabe von Projekten und Mitteln geht&ldquo;, erkl&auml;rt Helin Evrim Sommer, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Mitglied des Parlamentarischen Beirates des Deutschen Evaluierungsinstituts der Entwicklungszusammenarbeit (DEval). Sommer weiter:<br>\n&bdquo;Seit Ende der 90er Jahre werden in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit verst&auml;rkt Partnerschaften mit privaten Unternehmen eingegangen. Diese nutzen die Unternehmen vor allem als T&uuml;r&ouml;ffner, um in Entwicklungsl&auml;ndern neue M&auml;rkte zu erschlie&szlig;en und Regierungskontakte zu etablieren. Laut DEval tragen die Entwicklungspartnerschaften jedoch kaum dazu bei, die Not der &auml;rmsten Bev&ouml;lkerungsschichten zu mindern und so eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung in den Partnerl&auml;ndern zu f&ouml;rdern. Ebenfalls ist die Einhaltung menschenrechtlicher Prinzipien nicht gew&auml;hrleistet.<br>\nDie vollmundigen Aussagen von Entwicklungsminister Gerd M&uuml;ller zur Rolle der deutschen Unternehmen in der Entwicklungszusammenarbeit halten der Realit&auml;t nicht stand. Als Konsequenz dessen fordert DIE LINKE, dass kommerzielle Unternehmensinteressen die Ausrichtung und die Mittelvergabe in der bundesdeutschen Entwicklungszusammenarbeit nicht bestimmten d&uuml;rfen. Entwicklungspolitik muss eine staatliche Aufgabe sein.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/deutsche-unternehmensinteressen-haben-in-der-entwicklungspolitik-nichts-zu-suchen\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Keiner will sich um Seenot k&uuml;mmern<\/strong><br>\nIn der Fl&uuml;chtlingsfrage ist der italienische Innenminister derzeit EU-weit Buhmann Nummer eins. Das ist eine einfache und bequeme L&ouml;sung, um sich der Verantwortung zu entziehen. So einfach ist die Migrationsfrage im Mittelmeer aber nicht. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend Matteo Salvini die Aufmerksamkeit der Medien monopolisiert, was er durchaus zu seinen Gunsten zu nutzen wei&szlig;, schaut ganz Europa weg. Die osteurop&auml;ischen L&auml;nder weigern sich, bisher ohne jegliche Folgen, Gefl&uuml;chtete aus dem Mittelmeerraum aufzunehmen; die nordeurop&auml;ischen L&auml;nder, darunter Deutschland und Frankreich, schaffen ihre Grenzkontrollen innerhalb Schengen nicht ab, um Migranten zur&uuml;ckweisen zu k&ouml;nnen &ndash; und finden in Salvini den perfekten Buhmann, um ihr Nichthandeln zu rechtfertigen; die s&uuml;deurop&auml;ischen L&auml;nder behaupten, seit Jahrzehnten allein gelassen zu werden, und f&uuml;hlen sich deshalb nicht zust&auml;ndig.<br>\nGleichzeitig bleibt das Mittelmeer ohne europ&auml;ische Mission. Und die &bdquo;libysche K&uuml;stenwache&ldquo;, die einen Gro&szlig;teil der Gefl&uuml;chtete wieder inhaftiert und unter grausamsten Bedingungen in Gef&auml;ngnissen, in denen Folter, Vergewaltigungen und Hinrichtungen dokumentiert sind, festh&auml;lt, wird weiterhin von der Europ&auml;ischen Union ausger&uuml;stet, damit das Thema Migration endlich unterm Teppich verschwindet, bevor es &uuml;berhaupt in Europa ankommt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2019\/07\/26\/das-gaestezimmer-keiner-will-sich-um-seenot-kuemmern\/\">Migazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die klimapolitische Nullnummer<\/strong><br>\nWer von der CO2-Steuer redet, kann &uuml;ber die Aufhebung der schwarzen Null nicht schweigen. [&hellip;]<br>\nDie Frage ist also, wer diese Rechnung zahlt. Die Gelbwesten in Frankreich haben Ende letzten Jahres deutlich gemacht: Wir nicht! Insbesondere dann nicht, wenn diejenigen, die Geld haben, nicht zur Kasse gebeten werden. H&ouml;here Besteuerung von Verm&ouml;gen und Erbschaften, eine Steuer auf Finanztransaktionen und Gewinne von Digitalkonzernen sowie das Schlie&szlig;en von Steuerschlupfl&ouml;chern geh&ouml;ren eben auch zu einer klimagerechten Transformation unserer Gesellschaft.<br>\nUnd selbst das wird nicht ausreichen: Um eine Schuldenfinanzierung der sozial-&ouml;kologischen Transformation werden wir angesichts des immensen Investitionsbedarfs nicht herumkommen. Wer von Klimapolitik redet, kann daher &uuml;ber die Aufhebung der schwarzen Null nicht schweigen. Es ist richtig, wenn der Finanzminister sagt, ihm seien bei der Aufstellung des Haushalts und bei der Erh&ouml;hung der Investitionen wegen der verfassungsm&auml;&szlig;igen Verankerung der Schuldenbremse die H&auml;nde gebunden. Aber die von der Politik angelegten Fesseln muss die Politik selbst auch wieder l&ouml;sen. N&ouml;tig ist daher eine politische Debatte dar&uuml;ber, wie wir uns wieder von dieser schwarzen Nullnummer befreien k&ouml;nnen. Eine Nullnummer, die auch die Zukunft der deutschen Industriebesch&auml;ftigten in ohnehin unsicheren Zeiten gef&auml;hrdet. Ein klimapolitisches Investitionsprogramm muss sichere und gut bezahlte Arbeit f&ouml;rdern. Dann steckt darin sogar die historisch gro&szlig;e Chance, Arbeit und Umwelt, Sozial- und Klimapolitik gemeinsam voranzubringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/nachhaltigkeit-energie-und-klimapolitik\/artikel\/die-klimapolitische-nullnummer-3618\/\">IPG Journal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Sondersitzung Verkehrsausschuss &ndash; Scheuers Maut-Desaster: Kommen neue Gesetze?<\/strong><br>\nDie Pkw-Maut sollte in den n&auml;chsten Jahren viele Milliarden in die Kassen sp&uuml;len, doch nach dem Urteil des EuGH und der K&uuml;ndigung der Mautvertr&auml;ge durch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer droht nun das Gegenteil: Ein finanzielles Fiasko. Zun&auml;chst brechen erwartete Einnahmen in Milliardenh&ouml;he weg. Aus den nun ver&ouml;ffentlichten Maut-Vertr&auml;gen ergibt sich zudem, dass das Bundesverkehrsministerium den Unternehmen, die die Maut organisieren sollten, nicht nur Schadenersatz zusichert, sondern sich zur Auszahlung s&auml;mtlicher entgangener Gewinne bis ins Jahr 2032 verpflichtet hat.<br>\nNach Recherchen des Handelsblatts droht ein Schaden von &uuml;ber einer halben Milliarde Euro. Nun muss Minister Scheuer im Verkehrsausschuss erkl&auml;ren, warum er eine Vertragsklausel absegnet hatte, die die Unternehmen unabh&auml;ngig von einer Leistungsbringung so g&uuml;nstig stellt, als h&auml;tten sie die Maut tats&auml;chlich organisiert. Unter anderem wegen eines Gutachtens des Wissenschaftlichen Dienstes, das die Rechtwidrigkeit der Maut prognostiziert hatte, w&auml;re besondere Vorsicht bei der Vertragsunterzeichnung angezeigt gewesen. Stattdessen attestierte Scheuer dem Wissenschaftlichen Dienst auf Twitter &ldquo;fachliche Ignoranz&ldquo; und stellte den Sinn des Dienstes in Frage. Diese Einsch&auml;tzung k&ouml;nnte nun auf ihn zur&uuml;ckfallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute\/zimmermann-verkehrsausschuss-wie-weiter-mit-mautdesaster-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Skandalrekorde und andere Eklats<\/strong><br>\nHeute steckt im Grunde gar keine Arbeit mehr im Skandalismus. Er ist ein durch und durch billiges Metier geworden. Man f&uuml;ttert die Leute nicht etwa am Zeitungsstand an, sondern w&auml;hrend sie Kaffee trinken und in Onlineshops surfen. Eine kleine Meldung, die so tut, als sei Unerh&ouml;rtes geschehen, reicht schon aus. Sie sollen ja nicht kaufen, sie sollen blo&szlig; klicken. Dort findet sich dann ein drei Abs&auml;tze langer, schlecht verfasster Text. Selten waren vermeintliche Eklats g&uuml;nstiger zu fabrizieren. [&hellip;]<br>\nDa aber die Summe von Unerh&ouml;rtem oder potenziell Skandal&ouml;sem recht eingeschr&auml;nkt ist, produziert man solche Meldungen, destilliert aus recht normalen Geschehnissen einen Eklat, um die Superlativindustrie f&uuml;ttern zu k&ouml;nnen. So entstehen dann Meldungen wie jene, die ich k&uuml;rzlich angeklickt habe. Man skandalisiert ganz normale Dialoge, macht eine fehlende &Uuml;bereinstimmung in einem Gespr&auml;ch zur Meldung, um dem Konsumenten seinen Schuss zu garantieren. Dieser Superlativismus &auml;u&szlig;ert sich als Uniformismus, denn er macht jedes Verhalten au&szlig;erhalb der harmonischen Norm zu einem Fall f&uuml;r die Skandalpresse. Wer dann in einer Talkshow nicht nickt und farblose Statements von sich gibt, k&ouml;nnte schnell zum Fall f&uuml;r jenen Teil der Medienlandschaft werden, der mit wenig Aufwand viele skandalhungrige Klicks generiert. Das erzeugt eine schier paranoide Wahrnehmung, die Geschehnisse nur noch rei&szlig;erisch einordnen kann.<br>\nAuf seiner uners&auml;ttlichen Jagd nach neuen Top- und noch neueren Noch-Topperen-Meldungen muss der Skandalismus jeden Furz zum Orkan aufblasen. Der gr&ouml;&szlig;te Skandal ist insofern genau dieser Skandalismus. Dass wir solche Meldungen dann doch immer wieder anklicken, kann f&uuml;r mich nur eine Erk&auml;rung haben: Rekord-Dummheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2019\/07\/skandal-rekorde-und-andere-eklats\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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