{"id":53844,"date":"2019-07-31T08:36:53","date_gmt":"2019-07-31T06:36:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53844"},"modified":"2019-07-31T08:36:53","modified_gmt":"2019-07-31T06:36:53","slug":"hinweise-des-tages-3418","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53844","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53844#h01\">Bundeswehreinsatz im Persischen Golf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53844#h02\">Bundesregierung stellt sich gegen USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53844#h03\">Russland stellt Sicherheitskonzept f&uuml;r Persischen Golf vor: Keine Auslandseins&auml;tze als Grundsatz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53844#h04\">Neue INSM-Kampagne will die starke Klimaschutzbewegung der Jugend aushebeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53844#h05\">US-Sanktionen: T&ouml;dlich, illegal und erfolglos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53844#h06\">Kampf gegen Geldw&auml;sche: Regierung nimmt Makler st&auml;rker in die Pflicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53844#h07\">Niedersteuerlande<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53844#h08\">&bdquo;Billigflaggen&ldquo; erm&ouml;glichen Ausbeutung und Umweltverschmutzung auf hoher See<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53844#h09\">Machtpoker um Nord Stream 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53844#h10\">Das Geld muss bei den Kindern ankommen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53844#h11\">Aufforstungen? Gegen das Waldsterben gibt es ein besseres Mittel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53844#h12\">Oettinger will seine Kontakte vergolden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53844#h13\">Afghanistan-Einsatz gescheitert &ndash; Bundeswehr endlich abziehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53844#h14\">&bdquo;Unsere Alliierten und Gegner militarisieren den Weltraum &hellip; Wir m&uuml;ssen handeln&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53844#h15\">Venezuela: Kriener trifft sich erneut mit Guaid&oacute;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53844#h16\">Ghana: Auf dem Reisfeld verk&uuml;mmert die Hoffnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53844#h17\">Kritik an Hongkong &ndash; Der alte Trick der Doppelmoral zieht nicht mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53844#h18\">Der Glaubw&uuml;rdigkeits-T&Uuml;V f&uuml;r Nachrichtenseiten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bundeswehreinsatz im Persischen Golf<\/strong><br>\nW&auml;hrend die USA und Gro&szlig;britannien eine Koalition der Willigen aufbauen, schwankt Deutschland zwischen milit&auml;rischem Mitaufmarschieren und Diplomatie<br>\n(&hellip;)  Deutsche Wirtschaftsinteressen = Bundeswehreinsatz<br>\nVerteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer will eine deutsche Beteiligung an einem Bundeswehreinsatz im Persischen Golf nicht grunds&auml;tzlich ausschlie&szlig;en, ein Auslandseinsatz zum Amtsantritt gilt jedoch als sehr unwahrscheinlich. Sie will sich zuerst dem Image der Bundeswehr widmen. Ebenfalls abwartend zeigt sich Au&szlig;enminister Heiko Maas, der mehrfach betonte, sich der amerikanischen Strategie des maximalen Drucks auf den Iran nicht anschlie&szlig;en zu wollen.<br>\nDer Leiter der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, spricht sich hingegen f&uuml;r einen Einsatz der Bundeswehr aus. Kaum ein Land h&auml;nge von der Freiheit der internationalen Schifffahrt so stark ab wie der Exportweltmeister Deutschland, sagte Ischinger in der &bdquo;Welt am Sonntag&ldquo;. Deshalb d&uuml;rfe Berlin nicht von der Reservebank aus zuschauen, wenn eine maritime europ&auml;ische Schutzmission am Golf diskutiert werde.<br>\nEbenfalls spricht sich der Pr&auml;sident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, f&uuml;r einen Einsatz aus. Eine funktionierende Handelsschifffahrt sei f&uuml;r die Exportnation und das Industrieland Deutschland von herausragender Bedeutung, sagte Kempf der dpa.<br>\nDer au&szlig;enpolitische Sprecher der Gr&uuml;nen, Omid Nouripour, fordert in einem Interview mit der Passauer Neuen Presse eine Beteiligung Deutschlands an einer EU-Schutzmission im Persischen Golf. Notwendig sei &bdquo;eine besonnene Reaktion auf die iranische Provokation&ldquo;, um eine iranisch-amerikanische &Uuml;berreaktion zu verhindern, so Nouripour.<br>\nDie Linke warnt vor einer deutschen Beteiligung. &bdquo;Diese Region ist ein Pulverfass. Die Gefahr ist riesengro&szlig;&ldquo;, sagte die Parteivorsitzende Katja Kipping. &bdquo;Von deutscher Seite sollte es nur ein klares Signal geben: Wir werden uns an einer Eskalation, einem Einsatz in dieser Region auf keinen Fall beteiligen.&ldquo;<br>\nDer au&szlig;enpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Nils Schmid, warnt ebenfalls: &bdquo;Bei einem Einsatz der Bundeswehr in dieser Region besteht die Gefahr, in einen milit&auml;rischen Konflikt hineingezogen zu werden.&ldquo; Es gebe ein gro&szlig;es Risiko von Missverst&auml;ndnissen, die in einen Krieg m&uuml;nden k&ouml;nnten. &bdquo;Jetzt ist nicht der Moment, &uuml;ber Milit&auml;reins&auml;tze zu spekulieren &ndash; jetzt ist Diplomatie und Deeskalation gefordert.&ldquo;<br>\nNahezu vergessen scheint in aktuellen Stellungnahmen und Kommentaren die iranische Bev&ouml;lkerung. Sie lebt seit Trumps ergebnisoffenem Ausstieg aus dem Atomabkommen (wieder) unter erdr&uuml;ckenden wirtschaftlichen Sanktionen und auch unter der wieder erstarkten Herrschaft der konservativ-religi&ouml;sen Hardliner; gezwungen stillschweigend diesen zugestehen zu m&uuml;ssen, dass sie Recht hatten: Den Regierungen der USA und Gro&szlig;britanniens darf man nicht vertrauen; seit 1953 nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Bundeswehreinsatz-im-Persischen-Golf-4483326.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bundesregierung stellt sich gegen USA<\/strong><br>\nIm Konflikt mit Iran wird sich Deutschland nicht einer von den USA gef&uuml;hrten Mission zum Schutz des Handelsverkehrs durch die Stra&szlig;e von Hormus anschlie&szlig;en. &bdquo;Eine Beteiligung an der amerikanischen Strategie des maximalen Drucks kommt f&uuml;r uns nicht infrage&ldquo;, hie&szlig; es am Dienstag aus dem Ausw&auml;rtigen Amt. Die USA h&auml;tten &bdquo;vor Kurzem&ldquo; einer Reihe von Verb&uuml;ndeten, darunter Deutschland, ihr Konzept f&uuml;r eine Seeraum&uuml;berwachungsmission am Persischen Golf vorgestellt und um Beitr&auml;ge gebeten.<br>\nDie Bundesregierung habe dies zur Kenntnis genommen, aber keinen Beitrag in Aussicht gestellt, hie&szlig; es. Eine Sprecherin der US-Botschaft in Berlin hatte die Anfrage an Deutschland am Dienstag &ouml;ffentlich gemacht. Man habe Deutschland &bdquo;f&ouml;rmlich&ldquo; ersucht, &bdquo;zusammen mit Frankreich und Gro&szlig;britannien bei der Sicherung der Stra&szlig;e von Hormus mitzuhelfen und iranische Aggression zu bek&auml;mpfen&ldquo;, zitierte die Deutsche Presse-Agentur die Sprecherin. Mitglieder der Bundesregierung h&auml;tten &bdquo;klar gesagt, dass die Freiheit der Seefahrt gesch&uuml;tzt werden sollte. Unsere Frage ist, von wem?&ldquo;<br>\nNach Informationen der S&uuml;ddeutschen Zeitung hatte Bundesau&szlig;enminister Heiko Maas (SPD) bereits bei einer Sondersitzung des Ausw&auml;rtigen Ausschusses am vergangenen Mittwoch klargestellt, dass die Bundesregierung das US-Ansinnen ablehne. Au&szlig;enminister Maas habe wiederholt betont, &bdquo;dass aus unserer Sicht die Priorit&auml;t auf einer Deeskalation der Spannungen und diplomatischen Bem&uuml;hungen liegen muss&ldquo;, hie&szlig; es aus dem Ausw&auml;rtigen Amt. Dazu sei man mit &bdquo;Frankreich und Gro&szlig;britannien in enger Abstimmung&ldquo;. Gro&szlig;britannien hatte nach der Festsetzung eines britischen Tankers durch Iran in der Stra&szlig;e von Hormus vor gut einer Woche eine rein europ&auml;ische Mission angeregt, r&uuml;ckt davon aber seit dem Amtsantritt des neuen Premiers Boris Johnson offenbar ab&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/iran-usa-deutschland-bundeswehr-hormus-1.4546280?fbclid=IwAR2Xo_0ovWQfG-3Ohho0Y0-MUNFQH-zMq68Irr6iiPJ3RMxJkPQKpvKVzww\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><strong>Dazu: Europa wird im Golf vorgef&uuml;hrt<\/strong><br>\nEine europ&auml;ische Sicherheitsmission an der Stra&szlig;e von Hormus hatte London gefordert und zaghafte Zustimmung aus Berlin und Paris erhalten. Nun wollen die Briten unter US-F&uuml;hrung segeln. Vor allem die Bundesregierung ger&auml;t so in ein Dilemma.<br>\n(&hellip;) Denn in den vergangenen Tagen ver&auml;nderte sich der Grundgedanke des Projekts zusehends, was viel mit einem anderen europ&auml;ischen Problem zu tun haben d&uuml;rfte, das Gemeinsamkeiten eher erschwert &ndash; dem Brexit.<br>\nAls Gro&szlig;britannien am 22. Juli eine Initiative zur maritimen Sicherheit in der Stra&szlig;e von Hormus ergriff, da geschah dies ausdr&uuml;cklich unter europ&auml;ischen Vorzeichen und in Abgrenzung zu den USA. &bdquo;Wir werden nun die Aufstellung einer europ&auml;isch gef&uuml;hrten Schutzmission anstreben, um die sichere Durchfahrt sowohl der Besatzungen als auch der Ladungen in dieser Region zu unterst&uuml;tzen&ldquo;, hatte der damalige britische Au&szlig;enminister Jeremy Hunt erkl&auml;rt. Die Mission solle nicht &bdquo;Teil der Politik des Drucks der USA auf den Iran&ldquo; sein &ndash; im Gegenteil: &bdquo;Wir suchen keine Konfrontation mit dem Iran.&ldquo;<br>\nF&uuml;hrungsnationen sollten Gro&szlig;britannien, Frankreich und Deutschland sein, also jene drei EU-Staaten, die mit den USA, Russland und China das Atomabkommen mit dem Iran ausgehandelt haben. Und die es, anders als Washington, auch erhalten wollen.<br>\nDoch zwei Tage sp&auml;ter musste die britische Premierministerin Theresa May ihr Amt an Boris Johnson abgeben. Statt Hunt ist nun Dominic Raab Au&szlig;enminister, wie sein Chef entschiedener Brexit-Fan und auch in Sachen europ&auml;ischer Marinemission anderer Ansicht&hellip;.<br>\nMit den USA will niemand im Boot sitzen<br>\nGerade aus politischen Gr&uuml;nden w&auml;re eine Teilnahme an &bdquo;Sentinel&ldquo; ein Problem f&uuml;r viele europ&auml;ische Nationen, die sich f&uuml;r Londons urspr&uuml;ngliche Initiative offen gezeigt hatten. Denn damit w&uuml;rden ihre Streitkr&auml;fte wom&ouml;glich zum Teil jener US-Politik, die bei ihren Diplomaten und W&auml;hlern so unbeliebt ist. Vor allem die Bundesregierung ger&auml;t so in ein Dilemma &ndash; zumal jetzt Washington auch ganz offiziell in Berlin Schiffe anfordert&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article197721927\/Strasse-von-Hormus-Europa-wird-im-Golf-vorgefuehrt.html\">Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Mal schauen, wie lange es dauert bis die Bundesregierung wieder einmal umf&auml;llt und sich in der einen oder anderen Art und Weise doch beteiligt. Irgendeinen Vorwand wird man daf&uuml;r schon finden. Schlie&szlig;lich hat Gerard Schr&ouml;der ja &bdquo;unseren amerikanischen Freunden&ldquo; schon &bdquo;uneingeschr&auml;nkte Solidarit&auml;t&ldquo; versprochen. Da kann man nicht so zickig sein. Wenigsten ein paar Kriegsschiffe, logistische Unterst&uuml;tzung, vielleicht noch ein paar Tornados zur &bdquo;Luftaufkl&auml;rung&ldquo; und nat&uuml;rlich noch ein wenig Kohle obendrauf sollten es schon sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Russland stellt Sicherheitskonzept f&uuml;r Persischen Golf vor: Keine Auslandseins&auml;tze als Grundsatz<\/strong><br>\nRussland hat sein Konzept der kollektiven Sicherheit f&uuml;r den Persischen Golf vorgestellt. Wichtige Punkte sind R&uuml;stungskontrolle, gemeinsame Anti-Terror-Bem&uuml;hungen und das Aufgeben jeglicher ausl&auml;ndischer Milit&auml;rpr&auml;senz als Eckpfeiler f&uuml;r die Stabilit&auml;t in der Region.<br>\nIn dem Konzept wird die Sicherheit im Persischen Golf als &bdquo;eines der wichtigsten regionalen Probleme von heute&ldquo; bezeichnet. In dem Dokument, das der stellvertretende Au&szlig;enminister Michail Bogdanow am Dienstag im Au&szlig;enministerium in Moskau mit Diplomaten aus dem Iran, den arabischen Golfstaaten, den USA, dem Vereinigten K&ouml;nigreich Gro&szlig;britannien, China, der EU und weiteren L&auml;ndern vorstellte, wird festgestellt, dass die eskalierenden Spannungen in der strategisch wichtigen Region das politische und wirtschaftliche Wohlergehen weltweit gef&auml;hrden.<br>\nIn Moskau ist man der Ansicht, dass die Schaffung eines Mechanismus der kollektiven Sicherheit und Zusammenarbeit im Persischen Golf unter gleichberechtigter Beteiligung aller regionalen Akteure eine angemessene Antwort auf die derzeitigen Herausforderungen w&auml;re. Ein solches internationales Gremium k&ouml;nnte auch Russland, China, die USA, die EU und Indien als Beobachter oder assoziierte Mitglieder umfassen.<br>\nDazu sollten die Anrainerstaaten des Persischen Golfs die Anwendung von Gewalt ablehnen, die Souver&auml;nit&auml;t der anderen respektieren, zu ihren internationalen Verpflichtungen stehen und alle Streitigkeiten und Interessenkonflikte allein am Verhandlungstisch l&ouml;sen. Zwischen den Armeen der L&auml;nder m&uuml;ssen Dialog und Transparenz erreicht werden, so das Dokument. Daf&uuml;r geeignete Ma&szlig;nahmen seien etwa die Einrichtung von Hotlines und gegenseitige Warnungen &uuml;ber bevorstehende milit&auml;rische Man&ouml;ver und &Uuml;bungen.<br>\nDer Verzicht auf die dauerhafte Stationierung von milit&auml;rischen Verb&auml;nden seitens Staaten au&szlig;erhalb der Region in dem Gebiet des Persischen Golfs&ldquo; wurde zu den wichtigsten Voraussetzungen f&uuml;r Stabilit&auml;t gez&auml;hlt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/der-nahe-osten\/90529-russland-stellt-sicherheitskonzept-fur-persischen\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Neue INSM-Kampagne will die starke Klimaschutzbewegung der Jugend aushebeln<\/strong><br>\nDie Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), eine einflussreiche Lobbyorganisation, die die Interessen der gro&szlig;en Konzerne der deutschen Wirtschaft vertritt, hat eine neue Kampagne gestartet: &bdquo;Klimaschutz&ldquo;<br>\nDiesmal ist sie klar gegen die erfolgreichen jugendlichen Klimaproteste gerichtet, um sie einzufangen und so zu schw&auml;chen, dass sie die gro&szlig;en Gesch&auml;fte des fossilen\/atomaren Wirtschaftsgef&uuml;ges nicht ernsthaft gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Im Rahmen von Themenkampagnen &uuml;bernimmt die Initiative neue soziale Marktwirtschaft Begriffe der Gegenseite (&bdquo;sozial&ldquo;, &bdquo;Gerechtigkeit&ldquo;, &bdquo;Energiewende&ldquo;, &bdquo;Klimaschutz&ldquo;), und sorgt daf&uuml;r, eine neue Assoziation zu den Begriffen in ihrem Sinn herbeizuf&uuml;hren. Beim Thema Klimaschutz hei&szlig;t das: 2&deg;C Ziel statt 1,5&deg;C Ziel, Ausbremsen schneller, massiver Klimaschutzma&szlig;nahmen f&uuml;r die Industrie, Verhindern einer CO2-Abgabe, Erdgas-Offensive, Emissionshandel statt schnellem Kohleausstieg.<br>\nINSM-Themenkampagnen werden umgesetzt durch dauerhaftes, intransparentes, fl&auml;chendeckendes Platzieren und Erzeugen von Schlagzeilen in Print, TV, Funk und Internet &uuml;ber einen langen Zeitraum. Erg&auml;nzt wird dies durch Anzeigen- und Plakatkampagnen. Die Interessenorganisation der gro&szlig;en Konzerne stellt sich nach au&szlig;en so dar, dass sie unbedingt Klimaschutz, Energiewende, soziale Gerechtigkeit etc. will, bewirkt mit ihren Vorschl&auml;gen aber immer genau das Gegenteil das, was der jeweilige Begriff ihrer Themenkampagne ist.<br>\nDie Initiative neue soziale Marktwirtschaft ist die Tochtergesellschaft des Instituts der deutsche Wirtschaft (IW) K&ouml;ln, was wiederum von den beiden Industrieverb&auml;nden BDI und BDA finanziert und kontrolliert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/hans-josef-fell.de\/neue-insm-kampagne-will-die-starke-klimaschutzbewegung-der-jugend-aushebeln\">Hans-Josef Fell<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>US-Sanktionen: T&ouml;dlich, illegal und erfolglos<\/strong><br>\n(&hellip;) Eine Kl&auml;rung des R&auml;tsels, wer f&uuml;r die Sabotage der beiden Tanker im Golf von Oman verantwortlich ist, steht noch aus &mdash; klar ist jedoch, dass die Regierung von [US-Pr&auml;sident Donald] Trump iranische Erd&ouml;ltransporte seit dem 2. Mai sabotiert. An diesem Tag k&uuml;ndigte sie ihre Absicht an, &bdquo;die iranischen Erd&ouml;lexporte auf null zu reduzieren und damit das Regime um seine Haupteinnahmequelle zu bringen&ldquo;. Diese Ma&szlig;nahme soll China, Indien, Japan, S&uuml;dkorea und die T&uuml;rkei treffen; sie alle kaufen iranisches Erd&ouml;l und sehen sich nun &mdash; sollten sie dies weiterhin tun &mdash; mit US-Drohungen konfrontiert. Das US-Milit&auml;r mag keine iranischen Roh&ouml;ltanker in die Luft gesprengt haben &mdash; seine Ma&szlig;nahmen haben jedoch die gleiche Wirkung und sollten als Wirtschaftsterrorismus betrachtet werden.<br>\nUnd Iran ist auch nicht das einzige Land, das unter dem Wirtschaftsterrorismus der USA leidet. Die Trump-Regierung begeht auch einen gigantischen Erd&ouml;lraub, indem sie venezolanisches &Ouml;lverm&ouml;gen im Wert von sieben Milliarden US-Dollar beschlagnahmt und die Regierung [von Pr&auml;sident Nicol&aacute;s] Maduro somit daran hindert, an ihr eigenes Geld zu kommen&hellip;<br>\nOb nun im Iran, in Venezuela, Kuba, Nordkorea oder in einem der 20 L&auml;nder unter der Knute der US-Sanktionen &mdash; die Trump-Regierung nutzt gerade ihre wirtschaftliche Macht aus, um in L&auml;ndern auf der ganzen Welt Regime Changes oder wesentliche politische Ver&auml;nderungen herbeizuf&uuml;hren.<br>\nT&ouml;dlich<br>\nDie US-Sanktionen gegen den Iran sind ganz besonders brutal. Es ist ihnen zwar in keiner Weise gelungen, die Regime-Change-Ziele der USA durchzusetzen &mdash; daf&uuml;r haben sie jedoch weltweit wachsende Spannungen mit den Handelspartnern der USA verursacht und den einfachen Menschen im Iran furchtbares Leid zugef&uuml;gt&hellip;<br>\nIllegal<br>\n(&hellip;) &bdquo;Umfassende Sanktionen sind, wenn sie vom Sicherheitsrat der UN oder von einem Staat gegen ein souver&auml;nes Land verh&auml;ngt werden, eine Art der Kriegsf&uuml;hrung, eine stumpfe Waffe, die zwangsl&auml;ufig unschuldige B&uuml;rger bestraft&ldquo;, sagte uns Danis Halliday. &bdquo;Wenn sie vors&auml;tzlich verl&auml;ngert werden, obwohl ihre t&ouml;dlichen Folgen bekannt sind, k&ouml;nnen Sanktionen als V&ouml;lkermord erachtet werden&hellip;<br>\n&bdquo;Heutige Wirtschaftssanktionen und -blockaden sind mit der mittelalterlichen Belagerung von St&auml;dten zu vergleichen&ldquo;, schrieb de Zayas. &bdquo;Sanktionen des 21. Jahrhunderts versuchen nicht nur eine Stadt, sondern souver&auml;ne L&auml;nder in die Knie zu zwingen.&ldquo; De Zayas&acute; Gutachten empfahl, dass der Internationale Strafgerichtshof die US-Sanktionen gegen Venezuela als ein Verbrechen gegen die Menschheit untersuchen sollte&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/229181\/us-sanktionen-toedlich-illegal-unwirksam\">Amerika 21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kampf gegen Geldw&auml;sche: Regierung nimmt Makler st&auml;rker in die Pflicht<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will den Kampf gegen Geldw&auml;sche ausweiten und dabei auch die Immobilienbranche st&auml;rker in die Pflicht nehmen. Darauf zielt ein Gesetzentwurf ab, der an diesem Mittwoch im Kabinett verabschiedet werden soll. Er sieht unter anderem vor, dass die Anti-Geldw&auml;sche-Einheit des Bundes mehr Kompetenzen bekommen soll. &ldquo;Geldw&auml;sche ist in unserem Land ein ernstes Problem. Das m&uuml;ssen wir beseitigen&rdquo;, sagte Finanzminister Olaf Scholz (SPD) den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstag). &ldquo;Vor allem auf dem Immobilienmarkt m&uuml;ssen wir genauer hinschauen.&rdquo;<br>\nIn dem Gesetz werden dem Bericht zufolge mehr Berufsgruppen als bisher dazu verpflichtet, einen Verdacht auf Geldw&auml;sche zu melden und Vorsorge gegen Geldw&auml;sche zu betreiben. Dazu sollen k&uuml;nftig unter anderem auch Immobilienmakler, Edelmetallh&auml;ndler und Auktionsh&auml;user z&auml;hlen. Zugleich solle die beim Zoll angesiedelte Financial Intelligence Unit (FIU) einen besseren Zugriff auf die Daten anderer Ermittlungsbeh&ouml;rden bekommen. Damit werde Deutschland k&uuml;nftig &ldquo;international die h&ouml;chsten Standards beim Kampf gegen Geldw&auml;sche haben&rdquo;, sagte Scholz.<br>\nNach Informationen des &ldquo;Tagesspiegels&rdquo; (Mittwoch), will Scholz au&szlig;erdem mit einem weiteren Gesetzentwurf Steuersparmodelle und Steuerschlupfl&ouml;cher bei Immobiliengesch&auml;ften eind&auml;mmen: Der Gesetzentwurf richtet sich gegen sogenannte &ldquo;share deals&rdquo;. Dabei werden statt Grundbesitz lediglich Anteile &uuml;bertragen. Durch solche Modelle entgehen dem deutschen Staat pro Jahr gesch&auml;tzt bis zu einer Milliarde Euro Steuereinnahmen.<br>\nDie finanzpolitische Sprecherin der Gr&uuml;nen-Fraktion, Lisa Paus, warf der Bundesregierung vor, wichtige Reformen verschlafen zu haben. &ldquo;Der Finanzminister gesteht endlich Fehler bei der Geldw&auml;schebek&auml;mpfung ein&rdquo;, erkl&auml;rte sie am Dienstag. &ldquo;Der Weg zu einer funktionierenden Geldw&auml;schebek&auml;mpfung ist aber noch weit.&rdquo; Es m&uuml;sse klar sein, wer die St&auml;dte aufkaufe und woher das Geld stamme. &ldquo;Leidtragende sind die Mieterinnen und Mieter &ndash; denn auch schmutziges Geld l&auml;sst die Immobilienpreise steigen.&rdquo; Andere europ&auml;ische L&auml;nder wie Gro&szlig;britannien und Italien seien l&auml;ngst weiter.<br>\nAuch Linken-Fraktionsvize Fabio De Masi nannte die Pl&auml;ne des Finanzministers unzureichend. &ldquo;Deutschland ist Gangster&rsquo;s Paradise und braucht einen echten Masterplan gegen Geldw&auml;sche&rdquo;, sagte er. Der Kabinettsentwurf sei eine Verbesserung, es m&uuml;sse aber mehr geschehen. Gegen die &ldquo;Geldw&auml;sche-Party in Betongold&rdquo; sei unter anderem ein umfassendes Immobilienregister notwendig&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/app.handelsblatt.com\/wirtschaft-handel-und-finanzen-roundup-kampf-gegen-geldwaesche-regierung-nimmt-makler-staerker-in-die-pflicht\/24854318.html?ticket=ST-2756582-NIEWMwslquFXoDDc5W5T-ap2\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Niedersteuerlande<\/strong><br>\n(&hellip;) Ups, jetzt ist es passiert! Wie peinlich! Jahrelang hat eine Regierung nach der anderen es geschafft, die moralisch allzeit hochstehenden Niederlande vor der Schmach zu bewahren, offiziell unter die Steueroasen dieser Welt einsortiert zu werden. Diesmal nicht. Erst stimmte das EU-Parlament im M&auml;rz dieses Jahres mit satter Mehrheit f&uuml;r eine Resolution, die Klartext spricht: Ein Gro&szlig;teil der Steuerparadiese, ohne die die weltweit praktizierte Steuervermeidung und -hinterziehung gro&szlig;er Verm&ouml;gensverwalter und Konzerne nicht m&ouml;glich w&auml;re, befindet sich in Europa. In L&auml;ndern wie den Niederlanden, in Luxemburg, Irland und Zypern. Der Antrag wurde vom niederl&auml;ndischen EU-Parlamentarier Paul Tang eingebracht, der seit Jahren versucht, die Sch&ouml;nrednerei &uuml;ber den &bdquo;innereurop&auml;ischen Steuerwettbewerb&ldquo; zu beenden. Dann beschloss auch die EU-Kommission, die Niederlande in die offizielle schwarze Liste der Steueroasen aufzunehmen.<br>\nDie Niederlande sind das gr&ouml;&szlig;te Steuerparadies in Europa f&uuml;r multinationale Unternehmen, Belgien folgt auf dem zweiten Platz. Den Spitzenplatz haben die Niederl&auml;nder nicht nur wegen der formell unabh&auml;ngigen, faktisch aber vollst&auml;ndig vom niederl&auml;ndischen Staat abh&auml;ngigen Karibikinseln Aruba und Cura&ccedil;ao. Auch in den Niederlanden selbst zahlen multinationale Konzerne kaum Steuern, im Durchschnitt etwa f&uuml;nf Prozent. Sobald ein Unternehmen seinen offiziellen Sitz in die Niederlande verlegt &ndash; daf&uuml;r reicht eine Postadresse &ndash;, kann es seine Gewinne dorthin schleusen. Dort, wo die Gewinne des Unternehmens tats&auml;chlich erwirtschaftet werden &ndash; und wo die Konzerne auch Infrastrukturen und &ouml;ffentliche Dienste nutzen &ndash;, hat der Fiskus das Nachsehen.<br>\nWer &uuml;ber ein derart weitgespanntes Netz von bilateralen Steuer- und Investitionsschutzabkommen verf&uuml;gt wie die Niederlande, die Schweiz, Irland oder Luxemburg, wird f&uuml;r global operierende Unternehmen besonders attraktiv. Das f&uuml;hrt zu dem f&uuml;r diese L&auml;nder typischen &bdquo;finanziellen Wasserkopf&ldquo;. Denn ein extrem hoher Anteil der internationalen Kapitalstr&ouml;me flie&szlig;t in und durch diese L&auml;nder. Ein Gro&szlig;teil der Gewinne und Kapitalien, ein Gro&szlig;teil der schwarz verdienten Geldsummen, die an den nationalen Steuerbeh&ouml;rden in Europa vorbeigeschleust werden, wandert &uuml;ber die Niederlande, &uuml;ber die Konten der Briefkastenfirmen bzw. der Anw&auml;lte, Notare und Steuerberater, die sie vertreten, weiter in andere Steuerparadiese.<br>\nIn Europa sind die Niederlande die Nummer eins unter den Steueroasen, im weltweiten Vergleich belegen sie immerhin noch den vierten Platz, hinter britischen &Uuml;berseegebieten wie den Jungferninseln, Bermuda und den Caymans. Ganz gleich, wer in den vergangenen Jahren an der Regierung war, ob Konservative, Liberale oder Sozialdemokraten, alle strickten an den Gesetzen und Regelungen mit, um die Niederlande zur gr&ouml;&szlig;ten Steueroase Europas zu machen. Stets gest&uuml;tzt von dem Argument ausl&auml;ndischer Investitionen und Schaffung von Arbeitspl&auml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.Freitag.de\/autoren\/der-Freitag\/niedersteuerlande\">Der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Billigflaggen&ldquo; erm&ouml;glichen Ausbeutung und Umweltverschmutzung auf hoher See<\/strong><br>\n90 Prozent des Welthandels findet heute auf dem Seeweg statt. Auf den Schiffen steht es um ArbeitnehmerInnen- und Umweltschutz oft sehr schlecht. Grund daf&uuml;r ist auch eine Rechtsl&uuml;cke: Reedereien steht es frei, den Flaggenstaat ihrer Schiffe zu w&auml;hlen und sich so geltende Arbeits- und Umweltstandards quasi auszusuchen.<br>\nDer Wettbewerb mit den Flaggen<br>\nAuf einem Schiff gilt das Recht des Flaggenstaates. Also das Recht jenes Staates, dessen Flagge auf dem Schiff gehisst ist. Durch diese Besonderheit des Seerechtes ist ein Wettbewerb zwischen Flaggenstaaten entstanden. Staaten mit sogenannten offenen Registern buhlen um Reedereien. Offenes Register hei&szlig;t, dass es jeder Reederei freisteht, die Flagge des Landes anzunehmen &ndash; auch wenn keine weitere &bdquo;echte Verbindung&ldquo; zwischen Person und Land besteht.<br>\nFast 73 Prozent der Schiffe der internationalen Flotte fahren unter Flaggen von L&auml;ndern mit offenen Registern. Die versprochenen Wettbewerbsvorteile k&ouml;nnen unterschiedlichster Natur sein, oft geht es um Steuervorteile und Verg&uuml;nstigungen bei bestimmten Routen.<br>\nEinige Reedereien w&auml;hlen daher besonders solche Flaggen aus, die ihnen bestimmte Wettbewerbsvorteile verschaffen. Panama, das als &bdquo;Steuerparadies&ldquo; sp&auml;testens seit den Panama-Papers bekannt ist und au&szlig;erdem am viel befahrenen Panamakanal liegt, ist mit Abstand der bedeutendste Flaggenstaat (siehe Abbildung). Andere Flaggenstaaten locken mit niedrigen Strafen bei Verst&ouml;&szlig;en gegen internationales Seerecht, bei illegaler Umweltverschmutzung oder durch niedrigen ArbeitnehmerInnenschutz, der Lohnkosten senkt (Lohndumping).<br>\n(&hellip;) Doch der Transport &uuml;ber den Ozean ist nur so billig, weil massiv Kosten externalisiert werden, soziale wie &ouml;kologische. Der niedrige Preis ergibt sich vor allem aus dem relativ geringen Treibstoffverbrauch pro Tonne\/Kilometer und aus geringen Lohnkosten. Au&szlig;erdem werden die Schiffe mit schmutzigem und g&uuml;nstigem Schwer&ouml;l betrieben, welches als R&uuml;ckstand bei der Erd&ouml;lverarbeitung entsteht.<br>\nGef&auml;hrliche Arbeit auf hoher See<br>\nDie ITF prangert schon seit vielen Jahren die Bedingungen auf den Schiffen, die unter Billigflaggen fahren, an&hellip;<br>\n(&hellip;) Umweltschutz auf hoher See<br>\nUmwelt- und Klimaschutz auf dem Meer sind ebenfalls heikle Themen. Der internationale Seetransport ist im Jahr f&uuml;r 17-mal so viel CO2-Emissionen verantwortlich wie ganz &Ouml;sterreich. Nationale Gesetzgebung ist auf internationalen Gew&auml;ssern wenig wirksam, und Klimaabkommen, wie z. B. das Pariser Abkommen oder in der Vergangenheit das Kyoto-Protokoll, besch&auml;ftigen sich nicht mit diesem Thema&hellip;<br>\n(&hellip;) Steuervermeidung<br>\nSteuervermeidung und -flucht ist ein weiteres Problem, das die Ausflaggungspraxis mit sich bringt. Panama, der bedeutendste Flaggenstaat, ist genau wie Liberia, welches den zweiten Platz im Flaggenstaat-Ranking k&uuml;rzlich an die Marshallinseln verloren hat, als Steuerparadies bekannt. Die Republik Marshallinseln ist eines der elf L&auml;nder auf der aktuellen sogenannten &bdquo;schwarzen Liste f&uuml;r Steueroasen&ldquo; der EU.<br>\n(&hellip;) Was tun?<br>\nIm V&ouml;lkerrecht ist eigentlich vorgeschrieben, dass zwischen Reederei und Flagge eine echte Verbindung bestehen muss. Bisher ist diese echte Verbindung nicht ausreichend definiert und deshalb praktisch unwirksam. Dies zu &auml;ndern und das Recht konsequent anzuwenden w&uuml;rde offene Register kriminalisieren und damit die Probleme mit den Billigflaggen weitgehend beenden. So ist zumindest die Forderung der ITF&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/ausbeutung-und-umweltverschmutzung-auf-hoher-see\/\">A&amp;W Blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Machtpoker um Nord Stream 2<\/strong><br>\nD&auml;nemark z&ouml;gert Genehmigung zugunsten der mit EU-Geldern finanzierten Baltic Pipe hinaus, EU hat eine Anti-Nord-Stream-2-Richtlinie beschlossen, die das Konsortium durch den EUGH kippen will<br>\nDer republikanische Senator Rand Paul ist k&uuml;rzlich daran gescheitert, den Beitrag der USA zur Nato an die Zahl der Mitglieder anzupassen. Die aktuelle Situation sei untragbar, meinte er, wenn viele Nato-Mitgliedsl&auml;nder nicht einmal ihre zugesagten R&uuml;stungsausgaben in H&ouml;he von 2 Prozent des BIP zahlen. Er wollte auch Waffenlieferungen an Saudi-Arabien blockieren und gesetzlich festlegen, dass ein milit&auml;risches Vorgehen gegen den Iran nur nach Billigung durch den Kongress m&ouml;glich w&auml;re.<br>\nDas ist nicht Trumps Politik, allerdings spielen die beiden zusammen Golf, und Trump hat ihn zum Gesandten f&uuml;r Verhandlungen mit dem Iran ernannt, um den Konflikt zu deeskalieren. &Uuml;berhaupt scheint er von Sanktionen wenig zu halten und stimmte 2017 zusammen mit Bernie Sanders gegen den Countering America&rsquo;s Adversaries Through Sanctions Act (CAATSA), mit dem die von Trump beliebten Sanktionen gegen Russland, Iran oder Nordkorea leicht und schnell umgesetzt werden k&ouml;nnen. Auf der anderen Seite schlie&szlig;t er sich Trumps Ausf&auml;llen gegen die nicht-wei&szlig;en Kongressfrauen an und erkl&auml;rte sich bereit, der Abgeordneten Ilhan Omar, die als Kind aus Somalia in die USA kam, ein Ticket nach Somalia zu schenken, um zu lernen, dankbarer gegen&uuml;ber den USA zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Machtpoker-um-Nord-Stream-2-4483945.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Das Geld muss bei den Kindern ankommen!<\/strong><br>\nZum 1. August 2019 treten &Auml;nderungen beim sogenannten &bdquo;Bildungs- und Teilhabepaket&ldquo; (BuT) in Kraft, wonach Kinder und Jugendliche aus einkommensarmen Haushalten etwas mehr Geld f&uuml;r Ausgaben im Bereich Schule und f&uuml;r Freizeitaktivit&auml;ten bekommen k&ouml;nnen. Nur ist das Geld aus dem Bildungspaket &ndash; das es seit 2011 gibt &ndash; wegen absurder b&uuml;rokratischer H&uuml;rden bisher selten bei den Kindern angekommen. Um diesen Missstand zu beenden, fordert das B&uuml;ndnis AufRecht bestehen* gemeinsam mit der Nationalen Armutskonferenz (NAK) die Kommunalpolitiker*innen und Sozialverwaltungen nun zum Handeln auf. Bisher musste f&uuml;r fast alle Leistungen des BuT (z.B. Klassenfahrten oder Schulmittagessen) ein umfangreicher Antrag gestellt werden und zwar bevor die Leistung ben&ouml;tigt wurde &ndash; also bevor beispielsweise die Klassenfahrt stattfand. Bei einem zu sp&auml;t eingereichten Antrag gab es keine Leistung. Zudem werden die BuT-Leistungen bisher zum gr&ouml;&szlig;ten Teil in Form von Gutscheinen angeboten bzw. direkt mit den Leistungsanbietern &ndash; z.B. Schulen oder Sportvereine &ndash; abgerechnet&hellip;<br>\nDie Kritik scheint nun auch beim Gesetzgeber angekommen zu sein, der mit der &Auml;nderung zum 1. August 2019 nicht nur einzelne Leistungen des BuT erh&ouml;ht (z.B. gibt es nun 150 &euro; anstatt bisher 100 &euro; j&auml;hrlich f&uuml;r Schulmaterial), sondern auch die Vergabebedingungen verbessert. Au&szlig;er f&uuml;r die Lernf&ouml;rderung ist nun kein besonderer Antrag f&uuml;r jede einzelne Leistung mehr erforderlich. Zuk&uuml;nftig k&ouml;nnen &ndash; wenn einmal ein Hartz-IV-, Kinderzuschlag- oder Wohngeld-Antrag gestellt ist &ndash; die ben&ouml;tigten BuT-Leistungen bei Vorlage eines Nachweises beim zust&auml;ndigen Amt abgerufen werden &ndash; auch nachtr&auml;glich. Zudem ist die Gew&auml;hrung der Leistungen in Form von Gutscheinen oder Zahlung an die Leistungsanbieter im Gesetz nicht mehr zwingend vorgeschrieben. Jetzt ist es den St&auml;dten und Gemeinden, die die BuT-Leistungen bewilligen, auch m&ouml;glich, diese als Geldzahlung zu gew&auml;hren.<br>\nDie Tr&auml;gheit der Sozialverwaltungen kennend, fordert das B&uuml;ndnis AufRecht bestehen die Kommunalpolitiker*innen nun auf, die &ouml;rtlichen Richtlinien zum BuT kurzfristig zu &auml;ndern und ab dem 1.8.2019 alle Leistungen als Geldzahlung direkt an die Eltern zu erbringen. Nur dies gew&auml;hrleistet ein m&ouml;glichst unb&uuml;rokratisches Verfahren, mit dem Kindern und Familien signalisiert wird, dass Politik und Verwaltung sie tats&auml;chlich unterst&uuml;tzen und ihnen die Mittel f&uuml;r Bildung und Teilhabe in die Hand geben wollen. Und da die niedrigschwelligen Vergaberichtlinien wohl nicht sofort erarbeitet werden (k&ouml;nnen), sollen sie r&uuml;ckwirkend zum 1.8.2019 in Kraft gesetzt werden, um es den Berechtigten so zu erm&ouml;glichen, auch nachtr&auml;glich Geldzahlungen f&uuml;r ben&ouml;tigte BuT-Leistungen zu erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.awo-potsdam.de\/aktuelles-und-presse\/news-details\/aenderungen-beim-bildungspaket-das-geld-muss-bei-den-kindern-ankommen.html\">AWO<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Aufforstungen? Gegen das Waldsterben gibt es ein besseres Mittel<\/strong><br>\nAngesichts des Waldsterbens 2.0 fordern Politiker Aufforstungen im gro&szlig;en Stil. Wenn die Klimakrise sich versch&auml;rft, ist das rausgeworfenes Steuergeld<br>\nZum Wald haben die Deutschen ja ein besonderes Verh&auml;ltnis. Er geh&ouml;rt zum Deutschsein irgendwie dazu &ndash; auch wenn viele gar nicht wissen, was in ihm eigentlich vorgeht. Das hat sich zuletzt ge&auml;ndert: Jetzt schaffen es Fichte und Buche sogar in die 20-Uhr-Nachrichten. Weil sie verdursten. Und weil die geschw&auml;chten, sterbenden und toten B&auml;ume ein gefundenes Fressen sind f&uuml;r Borkenk&auml;fer und Co. Forstleute sprechen schon von einem Waldsterben 2.0. Das ruft nat&uuml;rlich auch f&uuml;hrende Politiker auf den Plan.<br>\nSo hat Armin Laschet, Ministerpr&auml;sident von Nordrhein-Westfalen und m&ouml;glicher Kanzlerkandidat, k&uuml;rzlich &ouml;ffentlichkeitswirksam ein staatliches Hilfsprogramm angek&uuml;ndigt. Nicht nur sollen Borkenk&auml;fer bek&auml;mpft werden, der Chef der Landesregierung will Waldbesitzern auch dabei helfen, neuen Wald zu pflanzen. Der Zustand der W&auml;lder, so Laschet beim Ortstermin im Forst, mache ihn traurig. Und weil B&auml;ume wichtig sind als lebende Kohlenstoffsenken, will er nun zehn Millionen Euro aus Landesmitteln in Aufforstungen investieren&hellip;<br>\nKlimaschutz ist Waldschutz<br>\nDie Bedeutung der W&auml;lder f&uuml;r das Klima hervorzuheben, mutet vor diesem Hintergrund geradezu zynisch an. Denn mit seiner Pro-Kohle-Politik sorgt Laschet in seinem Bundesland f&uuml;r weiterhin hohe CO2-Emissionen &ndash; die ihrerseits die Klimakrise befeuern und so dem Wald zusetzen. Statt jetzt den Wald als Klimasch&uuml;tzer zu promoten, h&auml;tte sich Laschet f&uuml;r einen wesentlich fr&uuml;heren Kohleausstieg stark machen sollen.<br>\nDenn ohne einen wirksamen Klimaschutz wird der Wald ein Dauerpatient bleiben. Und gut gemeinte Anpflanzungen k&ouml;nnten schon im n&auml;chsten Hitze- und D&uuml;rrejahr vertrocknen: Millionen Euro an Steuergeldern, zum Fenster hinausgeworfen&hellip;<br>\nDas Waldsterben in Deutschland macht deutlich: Der Wald ist zwar ein Klimasch&uuml;tzer, weil er der Atmosph&auml;re CO2 entzieht und es dauerhaft speichert. Aber er kann das nur tun, wenn er nicht selber unter den Folgen der Klimakrise leidet. Sie muss also zuerst angegangen werden. Und das nicht erst Ende September, wenn das Klimakabinett sein Ma&szlig;nahmenpaket beschlie&szlig;en will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.geo.de\/natur\/nachhaltigkeit\/21746-rtkl-klimakrise-aufforstungen-gegen-das-waldsterben-gibt-es-ein-besseres\">GEO<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Oettinger will seine Kontakte vergolden<\/strong><br>\nDass er in die Wirtschaft wechseln wollte, war bekannt. Doch dass der scheidende deutsche EU-Kommissar G&uuml;nther Oettinger (CDU) eine eigene Beraterfirma gr&uuml;ndet, ist neu &ndash; und sorgt f&uuml;r Wirbel in Br&uuml;ssel.<br>\nKommissionschef Jean-Claude Juncker werde den Ethikrat anrufen, erkl&auml;rte eine Sprecherin. Der soll kl&auml;ren, ob Oettingers Pl&auml;ne mit dem Verhaltenskodex der Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde vereinbar ist.<br>\nNormalerweise darf Oettinger w&auml;hrend seiner T&auml;tigkeit als Kommissar keinen neuen Job annehmen oder gar Firmen gr&uuml;nden. Die Amtszeit endet aber erst Ende Oktober, danach gilt noch eine zweij&auml;hrige &ldquo;Abk&uuml;hlfrist&rdquo;.<br>\nOettinger m&uuml;sste also noch einige Monate warten. Doch dazu hat er offenbar keine Lust. So schnell wie m&ouml;glich, so scheint es, will der fr&uuml;here Energie- und Digitalkommissar seine in Br&uuml;ssel erworbenen Kontakte vergolden.<br>\nWarum f&uuml;r eine Firma arbeiten, wenn man (fast) alle beraten kann?<br>\nIn seiner Br&uuml;sseler Zeit ist Oettinger so gut wie mit allen wichtigen EU-Themen in Ber&uuml;hrung gekommen. Sein &ldquo;Transparenzregister&rdquo; zeigt, dass bei ihm Lobbyisten ein und ausgingen &ndash; mehr als bei anderen Kommissaren.<br>\n&ldquo;Herr Juncker muss nun schnell handeln&ldquo;, erkl&auml;rt Nina Katzemich von LobbyControl. &bdquo;Viele Seitenwechsel von ehemaligen Kommissar*innen haben in der Vergangenheit das Vertrauen in die Politik besch&auml;digt. &ldquo;<br>\nNeben Junckers Amtsvorg&auml;nger Jos&eacute; Manuel Barroso, der zu Goldman Sachs wechselte, waren dies auch die neuen Posten der ehemaligen Wettbewerbs- und Digitalkommissarin Neelie Kroes bei Uber und salesforce sowie des ehemaligen Handelskommissars de Gucht bei ArcelorMittal.<br>\nJuncker wollte mit dieser unseligen Serie brechen. Doch schon die Blitzbef&ouml;rderung seines Buddy Martin Selmayr hat Zweifel an seiner Glaubw&uuml;rdigkeit geweckt. Selmayrs Karrieresprung wurde von niemand anderem als Oettinger durchgewunken; der CDU-Politiker kennt auch alle Hintergr&uuml;nde.<br>\nOb er vielleicht deshalb glaubt, dass Juncker f&uuml;r ihn ein Auge zudr&uuml;ckt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/oettinger-will-seine-kontakte-vergolden\/?utm_source=getresponse&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=Lost+in+Europe+Update&amp;utm_content=Lost+in+Europe+Update\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Afghanistan-Einsatz gescheitert &ndash; Bundeswehr endlich abziehen<\/strong><br>\n&bdquo;Immer mehr Zivilisten werden laut neuestem UN-Bericht bei Luftangriffen und Bodeneins&auml;tzen der afghanischen Regierungstruppen und ihrer NATO-Verb&uuml;ndeten get&ouml;tet. Die Bundesregierung kann diese Entwicklung nicht l&auml;nger ignorieren. Der Afghanistan-Einsatz, der bereits fast 18 Jahre andauert, ist v&ouml;llig gescheitert, ein &sbquo;Weiter so&lsquo; kann es nicht geben&ldquo;, sagt Heike H&auml;nsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. H&auml;nsel weiter:<br>\n&bdquo;Die Gewalt in Afghanistan h&auml;lt unvermindert an. Bei Anschl&auml;gen der Taliban sterben regelm&auml;&szlig;ig Menschen, aber zunehmend auch durch afghanische Regierungstruppen und deren Verb&uuml;ndete, wie aus dem neu vorliegenden Bericht der United Nations Assistance Mission in Afghanistan (UNAMA) hervorgeht. Dem Bericht zufolge sind allein in der ersten Jahresh&auml;lfte 1.366 Menschen get&ouml;tet und 2.446 verletzt worden. Die Truppenpr&auml;senz kann die Menschen also nicht sch&uuml;tzen &ndash; im  Gegenteil. Trotzdem verl&auml;ngert die Bundesregierung das Afghanistan-Mandat Jahr um Jahr, und es zeichnet sich keinerlei Ver&auml;nderung der verfehlten westlichen Afghanistan-Politik ab. Die damit verbundene Abschiebepraxis in das Land ist unverantwortlich und menschenfeindlich.<br>\nSterben und Elend in Afghanistan k&ouml;nnen nur durch einen sofortigen Waffenstillstand, den vollst&auml;ndigen Abzug der NATO-Truppen und entschiedene Friedensinitiativen beendet werden. Dazu geh&ouml;ren vor allem transparente, demokratische Friedensverhandlungen, die alle Teile der Gesellschaft sowie zivilgesellschaftliche Organisationen einbeziehen, statt intransparente Deals zwischen der US-Administration, den Warlords und den Taliban. Angesichts der Ausweitung der Kriegshandlungen in Afghanistan muss zudem ein sofortiger Abschiebestopp f&uuml;r das Land verh&auml;ngt werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/afghanistan-einsatz-gescheitert-bundeswehr-endlich-abziehen\/\">Die Linke<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&bdquo;Unsere Alliierten und Gegner militarisieren den Weltraum &hellip; Wir m&uuml;ssen handeln&ldquo;<\/strong><br>\nDie franz&ouml;sische Verteidigungsministerin Parly will mit dem neuen Weltraumkommando auch zur &bdquo;aktiven Verteidigung&ldquo; Nanosatelliten zum Patrouillieren und Laserwaffen zum Blenden gegnerischer Satelliten<br>\nFrankreich will nicht zur&uuml;ckstehen, wenn es um die Militarisierung des Weltraums geht. Nachdem Donald Trump mit der Einrichtung eines Weltraumkommandos das Final gesetzt hat, braucht sich jetzt kein anderes Land mehr zur&uuml;ckhalten, Weltraumprogramme zu betrieben, die darauf abzielen, im Wettr&uuml;sten mitzuhalten und nicht ausgespielt zu werden. Dabei sind neben den Gro&szlig;m&auml;chten USA, China und Russland auch Israel, Indien und der Iran. Die Nato findet die Aufr&uuml;stung im Weltall auch wichtig. Jetzt hat sich auch Frankreich angeschlossen, die st&auml;rkste Milit&auml;rmacht der EU, wenn Gro&szlig;britannien mit dem Brexit ausschert.<br>\nAm 14. Juli verk&uuml;ndete Staatspr&auml;sident Macron bereits, dass Frankreich mit den USA mitziehen und ein Weltraumkommando bis September einrichten will (Iron Sky und die Militarisierung des Weltalls. Das blieb ziemlich nebul&ouml;s, bis sich die franz&ouml;sische Verteidigungsministerin Florence Parly meldete und ank&uuml;ndigte, dass Frankreich auch seine Satelliten mit Weltraumwaffen sch&uuml;tzen werde. &bdquo;Unsere Alliierten und Gegner militarisieren den Weltraum &hellip; Wir m&uuml;ssen handeln.&ldquo; Handeln hei&szlig;t, im Wettr&uuml;sten mitziehen, aber Parly meint wenig &uuml;berzeugend, das habe mit offensiven Kapazit&auml;ten nichts zu tun.<br>\n(&hellip;) Es gehe nun darum, die Satelliten der Gegner zu st&ouml;ren, auszuschalten oder zu zerst&ouml;ren. Zu dieser Bedrohung kommen die Nanosatelliten, die ein amerikanisches Unternehmen letztes Jahr in den Weltraum schickte. Diese von der USA schlecht kontrollierten neuen Akteure w&uuml;rden eine Gefahr f&uuml;r die franz&ouml;sischen Satelliten darstellen, weil sie eine Verschmutzung des Weltraums sind und die Gefahr von Kollisionen steige: &bdquo;Der Weltraum darf kein neuer Wilder Westen werden.&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Unsere-Alliierten-und-Gegner-militarisieren-den-Weltraum-Wir-muessen-handeln-4482984.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Venezuela: Kriener trifft sich erneut mit Guaid&oacute;<\/strong><br>\nCaracas. Nach seiner R&uuml;ckkehr nach Venezuela ist der deutsche Botschafter Daniel Kriener von dem selbsternannten &raquo;Interimspr&auml;sidenten&laquo; Juan Guaid&oacute; empfangen worden. &raquo;Das Regime ist isoliert&laquo;, sagte Guaid&oacute; am Dienstag nach einem Treffen mit dem Diplomaten in der Nationalversammlung: &raquo;Dass wir den Botschafter heute willkommen hei&szlig;en konnten und die Anerkennung unserer &Uuml;bergangsregierung durch das deutsche Au&szlig;enministerium zeigen, dass wir auf dem internationalen Parkett vorankommen.&laquo;<br>\nDie venezolanische Regierung hatte Kriener Anfang M&auml;rz zur unerw&uuml;nschten Person erkl&auml;rt und des Landes verwiesen. Sie warf ihm wiederholte Einmischungen in die inneren Angelegenheiten Venezuela und offene Parteinahme f&uuml;r die rechte Opposition vor. Anfang Juli teilte die venezolanische Regierung mit, dass sie Kriener nicht l&auml;nger als unerw&uuml;nschte Person einstuft. Am vorvergangenen Wochenende kehrte der Botschafter nach Caracas zur&uuml;ck. Dort traf er sich auch mit dem venezolanischen Au&szlig;enminister Jorge Arreaza.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/360161.deutscher-botschafter-venezuela-kriener-trifft-sich-erneut-mit-guaid%C3%B3.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Kaum wieder im Land arbeitet Kriener schon an seiner erneuten Ausweisung<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ghana: Auf dem Reisfeld verk&uuml;mmert die Hoffnung<\/strong><br>\nPrivate Unternehmen als Entwicklungshelfer &ndash; das birgt gro&szlig;e Risiken. Fallstudie einer Schweizer Agrarfirma in Ghana.<br>\nDie Zusammenarbeit mit dem Privatsektor steht in der internationalen Entwicklungspolitik hoch im Kurs. UNO und Weltbank sind der Ansicht, private Unternehmen m&uuml;ssten sich st&auml;rker an der Entwicklungshilfe beteiligen. Ohne deren Ressourcen sei die UNO-Agenda 2030 f&uuml;r nachhaltige Entwicklung in den &auml;rmsten L&auml;ndern nicht umzusetzen. Auch Geberl&auml;nder wie die Schweiz wollen k&uuml;nftig vermehrt auf die Kooperation mit privaten Unternehmen setzen.<br>\nAllerdings ist diese Form der Entwicklungshilfe mit gro&szlig;en Risiken behaftet, wie das Engagement im Reisanbau des &ndash; inzwischen konkursiten &ndash; Agrarunternehmens Gadco in Ghana zeigt. Der f&uuml;r eine Dissertationsarbeit wissenschaftlich dokumentierte Fall macht deutlich, dass man privaten Unternehmen sehr genau auf die Finger schauen muss, wenn sie sich in der Entwicklungshilfe engagieren und sie dabei von verschiedenen Entwicklungsakteuren finanzielle Unterst&uuml;tzung erhalten.<br>\n(&hellip;) &laquo;Wir mischen uns nicht ein&raquo;<br>\nF&uuml;r angerichtete Sch&auml;den f&uuml;hlte sich Gadco nicht verantwortlich. Verhandlungen wurden generell &uuml;ber die Chiefs abgewickelt. Diese schlugen Widerstand und Proteste der Lokalbev&ouml;lkerung von Fall zu Fall auch unter Einsatz von Gewalt nieder. Dabei war sich Gadco der verschiedenen Probleme durchaus bewusst. Der ehemalige Manager Adidakpo Abimbola r&auml;umte sogar ein, man leihe den Chiefs regelm&auml;ssig einen Pick-Up Truck aus, wenn es Probleme mit der lokalen Bev&ouml;lkerung gebe. Die Chiefs bewaffneten dann einige Jugendliche mit St&ouml;cken und schlugen die Aufst&auml;ndischen in die Flucht.<br>\nAuf die Frage, ob sich Gadco bewusst sei, dass hier im Namen von nachhaltiger Entwicklung gesprochene Gelder f&uuml;r Profitinteressen einiger Weniger zweckentfremdet w&uuml;rden, meinte der neue Manager Satyendra Kumar Singh nur: &laquo;Wie die lokale Bev&ouml;lkerung mit dem Geld umgeht, geht uns nichts an. Wir haben unsere Gesch&auml;ftsstrukturen und sie haben ihre. Wir mischen uns nicht ein.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Wirtschaft\/Entwicklungshilfe-Gadco-Ghana\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Kritik an Hongkong &ndash; Der alte Trick der Doppelmoral zieht nicht mehr<\/strong><br>\nSeit Mitte Juni ist es in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong zu einer Reihe von Gewaltverbrechen gekommen. Angesichts der gewaltt&auml;tigen Delikte der extremistischen Demonstranten in Hongkong zeigen einige westliche L&auml;nder wie die USA und Gro&szlig;britannien st&auml;ndig mit dem Finger auf China. Diese L&auml;nder kritisierten die vollkommen legale und weltweit &uuml;bliche Durchsetzung des Rechts mithilfe der Polizei in Hongkong scharf. Sie r&uuml;gten, dass die chinesische Regierung die Freiheit und Rechte der Hongkonger Bev&ouml;lkerung gesch&auml;digt habe. Andererseits &ndash; Ausdruck einer Doppelmoral &ndash; verurteilten sie die Gewalttaten der Demonstranten nicht, sondern sie begr&uuml;&szlig;ten diese offenbar noch oder ermunterten sogar zu weiteren.<br>\n(&hellip;) Westliche Medien prahlen oft mit ihrer Objektivit&auml;t und Gerechtigkeit. Doch angesichts der Einmischung in die Angelegenheiten Hongkongs durch einige westliche L&auml;nder und Politiker verhalten sie sich jedoch pl&ouml;tzlich, als w&auml;ren sie taub und blind&hellip;<br>\nDie Einmischung in innere Angelegenheiten anderer L&auml;nder verst&ouml;&szlig;t nicht nur gegen das V&ouml;lkerrecht, sondern auch gegen die Grundprinzipien der internationalen Beziehungen. Dass einige westliche Politiker und Medien mit Doppelstandards andere L&auml;nder beurteilen und sich in die inneren Angelegenheiten dieser L&auml;nder einmischen, ist l&auml;ngt bekannt und daher als Propaganda-Trick unwirksam. Die westliche Kritik bez&uuml;glich der Reaktion in Hongkong auf die j&uuml;ngsten Demonstrationen zielt offenbar nur darauf ab, Unruhe in Hongkong zu stiften und somit die gesamte Entwicklung Chinas zu bremsen. Doch weder die Hongkonger Regierung, noch die Bev&ouml;lkerung und Polizei werden es dulden, dass &auml;u&szlig;ere Kr&auml;fte und einzelne Agitatoren versuchen, die rechtstaatliche Grundlage Hongkongs mutwillig zu zerst&ouml;ren. Die Volksrepublik China wird ebenso wenig auch nur die kleinste Sch&auml;digung der eigenen Souver&auml;nit&auml;t und Sicherheit sowie eine weitere Eskalation der Situation in Hongkong durch solche Kr&auml;fte hinnehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3071\/2019\/07\/30\/1s296532.htm\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass die USA und ihre Verb&uuml;ndeten die Unruhen in Hong-Kong direkt angezettelt haben, so kommen sie ihnen aber mit Sicherheit zu Pass. Pompeo und Bolton empfingen den Hong-Konger Medienmogul Jimmy Lai <a href=\"http:\/\/www.thestandard.com.hk\/breaking-news.php?id=131200&amp;sid=4\">am 11. Juli in Washington<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Jimmy Lai hat sein ganzes Leben dem Kampf gegen den Kommunismus gewidmet. Er hat laut Wiki-Leaks gute Beziehungen zur CIA und hat bereits mehrmals Unruhen in Hong-Kong gegen China gesch&uuml;rt. Seine Zeitungen Next Magazine und die Apple Daily sind die Hong-Konger Version der britischen Zeitung &bdquo;The Sun&ldquo; und der deutschen Bild-Zeitung. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Der Glaubw&uuml;rdigkeits-T&Uuml;V f&uuml;r Nachrichtenseiten<\/strong><br>\nKampf der Desinformation: Newsguard will Netznutzern helfen, die Vertrauensw&uuml;rdigkeit einer Website auf einen Blick beurteilen zu k&ouml;nnen. Das Urteil dar&uuml;ber treffen keine Algorithmen, sondern Journalisten. Deren Bewertungen sind teilweise heftig umstritten. [&hellip;]<br>\nNewsguard musste viel Kritik daf&uuml;r einstecken, dass es den Online-Auftritt der BILD-Zeitung mit Gr&uuml;n bewertet hat. &bdquo;Wer der BILD, die nachweislich Fakten verdreht und durch Auslassungen Stimmung gegen&uuml;ber bestimmten Bev&ouml;lkerungsschichten sch&uuml;rt, den Status Gr&uuml;n gibt, ist unseri&ouml;s und Steigb&uuml;gelhalter der Medien, die den Rechtsruck bef&ouml;rdern&ldquo;, hei&szlig;t es etwa in einem Kommentar im Chrome Web-Store. [&hellip;]<br>\nVor allem auf der Firefox-Add-on-Seite gab es zuletzt einige Bewertungen, die Newsguard eine Parteinahme zugunsten der USA bzw. der NATO unterstellten, so etwa diese: &bdquo;Ein Add-on von hochrangigen NATO-Mitarbeitern m&ouml;chte mir erz&auml;hlen, was glaubw&uuml;rdige und seri&ouml;se Medien sind? Seltsamerweise wird jedes Medium, welches NATO-\/USA-kritisch berichtet, mit fragw&uuml;rdigen Argumenten als nicht seri&ouml;s abgestempelt.&ldquo;<br>\nTats&auml;chlich geh&ouml;ren einige illustre Pers&ouml;nlichkeiten zu den &bdquo;Advisory Board&ldquo; genannten Beratern von Newsguard: Ex-NATO-Generalsekret&auml;r Anders Fogh Rasmussen, Ex-CIA- und Ex-NSA-Chef Michael Hayden sowie Elise Jordan, die als Redenschreiberin f&uuml;r die ehemalige republikanische Au&szlig;enministerin Condoleeza Rice t&auml;tig war. Darauf angesprochen sagt Brill: &bdquo;Desinformation und Propaganda werden in verschiedenen L&auml;ndern von Geheimdiensten verbreitet. Deswegen hielten wir es f&uuml;r sinnvoll, auch Geheimdienst-Experten unter unseren Beratern zu haben&ldquo;. Die Berater h&auml;tten aber keinerlei Einfluss darauf, welche Seiten untersucht und wie sie bewertet werden. Zum Newsguard-Advisory-Board z&auml;hlen auch ehemalige Mitarbeiter der demokratischen Pr&auml;sidenten Clinton und Obama sowie Wikipedia-Gr&uuml;nder Jimmy Wales, weswegen Brill sein Beratergremium f&uuml;r &bdquo;sehr ausgewogen&ldquo; h&auml;lt.<br>\nDas US-amerikanische Unternehmen Newsguard verfolgt mit seinem Browser-Plugin ein hehres Ziel: Es will Seiten entlarven, die systematisch Desinformation und Falschnachrichten verbreiten. Die roten oder gr&uuml;nen Labels k&ouml;nnen ein guter Anhaltspunkt daf&uuml;r sein, ob eine Nachrichten- oder Informationswebsite journalistisch sauber arbeitet oder nicht. Allerdings bewertet Newsguard nur Seiten als Ganzes und nicht die Tatsachenbehauptungen in einzelnen Beitr&auml;gen.<br>\nEin Akzeptanzproblem ergibt sich dadurch, dass einige Nutzer aufgrund ihrer pers&ouml;nlichen, oft politisch gepr&auml;gten Meinung nicht mit der auf handwerklichen Kriterien beruhenden Newsguard-Bewertung einer Seite einverstanden sind, wie sich am Beispiel der BILD-Zeitung zeigt.<br>\nAbzuwarten bleibt, wie gut und schnell der Dienst in Breaking-News-Situationen reagiert, wenn neue, noch unbekannte Seiten Falschnachrichten verbreiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fachjournalist.de\/der-glaubwuerdigkeits-tuev-fuer-nachrichtenseiten\/\">Fachjournalist<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-53844","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/53844","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=53844"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/53844\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":53847,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/53844\/revisions\/53847"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=53844"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=53844"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=53844"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}