{"id":53877,"date":"2019-07-31T14:36:09","date_gmt":"2019-07-31T12:36:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53877"},"modified":"2019-08-16T09:36:07","modified_gmt":"2019-08-16T07:36:07","slug":"greta-und-ihre-kritiker-woher-kommt-all-die-boshaftigkeit-auf-etwas-das-eigentlich-doch-nur-positiv-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53877","title":{"rendered":"Greta und ihre \u201eKritiker\u201c \u2013 woher kommt all die Boshaftigkeit auf etwas, das eigentlich doch nur positiv ist?"},"content":{"rendered":"<p>Die junge Klimaaktivistin Greta Thunberg folgt einer Einladung von Ant&oacute;nio Guterres und wird an der UN-Klimakonferenz in New York <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/thunberg-friday-for-future-klima-1.4545338\">teilnehmen<\/a>. Den Weg dorthin wird sie &ouml;ffentlichkeitswirksam auf einer emissionsfreien Renn-Segelyacht zur&uuml;cklegen. Eine junge Frau erdreistet sich, f&uuml;r die Sache, an die sie glaubt, zu k&auml;mpfen und die M&ouml;glichkeiten zu ergreifen, die sich ihr bieten? F&uuml;r <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article197638945\/Greta-Thunberg-segelt-nach-Amerika-Filmemacher-an-Bord.html\">1.518 Leser von welt.de<\/a> ist dies offenbar eine Kampfansage. Es gibt wohl nur wenige Artikel, die h&auml;ufiger kommentiert wurden und nur selten hat man so viele boshafte und h&auml;mische Leserkommentare gelesen. Warum sehen so viele Menschen die blo&szlig;e Forderung nach mehr Klimaschutz vor allem als Bedrohung? Was haben Greta und Co. verbrochen, dass sie in den Kommentarspalten derart angefeindet werden? Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_9917\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-53877-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190801_Greta_und_ihre_Kritiker_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190801_Greta_und_ihre_Kritiker_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190801_Greta_und_ihre_Kritiker_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190801_Greta_und_ihre_Kritiker_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=53877-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190801_Greta_und_ihre_Kritiker_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"190801_Greta_und_ihre_Kritiker_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><em>Lesen Sie dazu auch: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49942\">Den Eliten gef&auml;llt das &hellip; Sch&uuml;lerproteste sto&szlig;en auf Hass und H&auml;me<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><p>F&uuml;r ihre Anh&auml;nger mag Greta Thunberg ein Idol sein, f&uuml;r ihre Kritiker ist sie die Leibhaftige. Anders ist die Fixierung auf die schwedische Klimaschutzaktivistin kaum zu erkl&auml;ren. Seit die Medien sie als Gesicht der Klimaproteste gesetzt und zahlreiche Politiker sie umgarnt haben, ist die junge Frau das <a href=\"https:\/\/taz.de\/Klimaaktivistin-reagiert-auf-Geruechte\/!5570085\/\">Lieblingsopfer reaktion&auml;rer, schreibender M&auml;nner<\/a> wie Henryk M. Broder oder Roger K&ouml;ppel. Richtig zur Sache geht es bei den &bdquo;Skeptikern des menschgemachten Klimawandels&ldquo; und einschl&auml;gigen rechten Internetmedien. Dort hat man alle Hemmungen &uuml;ber Bord gehen lassen und lebt seinen Hass auf den &bdquo;Schweden-Mongo&ldquo; &bdquo;Gr&auml;te Thunfisch&ldquo; ganz offen aus und w&uuml;nscht ihr offen den Tod. Aber es ist beileibe nicht nur der rechte Rand; auch aus der Mitte der Gesellschaft und Teilen der Gegen&ouml;ffentlichkeit sind immer wieder derbe Spr&uuml;che gegen &bdquo;Gretel&ldquo; zu h&ouml;ren. Was hat das M&auml;dchen diesen Menschen nur getan? <\/p><p>Beispielhaft f&uuml;r die intellektuelle Seichtigkeit dieser &bdquo;Kritik&ldquo; ist die Aufregung &uuml;ber Greta Thunbergs Reise zum Weltwirtschaftsforum in Davos. Klimafreundlich reiste die Schwedin mit der Bahn und postete davon auch ein Foto. Dies fachte den Groll ihrer Kritiker jedoch erst richtig an, die sich nun auf ein B&uuml;ndel Bananen am Bildrand st&uuml;rzten, das offenbar <a href=\"https:\/\/utopia.de\/weltwirtschaftsforum-greta-thunbergs-lange-anreise-124165\/\">zu ihrer Wegzehrung geh&ouml;rte<\/a> &ndash; gerade so, als habe Thunberg durch den Verzehr von Bananen, die ja aus dem fernen Afrika importiert werden, ihr Recht verspielt, sich zu klimapolitischen Fragen zu &auml;u&szlig;ern. <\/p><p>&Auml;hnlich ist das Schema der aktuellen Kritik. Die Yacht, mit der sie den Atlantik als Passagier &uuml;berquere, sei aus Carbon gefertigt, teuer und einer ihrer Skipper ein monegassischer Prinz. Na und? Darf man etwa nicht mit Aktionismus auf eine Sache aufmerksam machen, an die man glaubt und die ja auch niemandem schadet? Ist es so schlimm, dass ein PR-interessiertes Profi-Segelteam die pressetaugliche Atlantik&uuml;berfahrt kostenlos erm&ouml;glicht? Nicht Greta, sondern die Medien h&auml;tten den Auftrag, auf eine Vereinnahmung hinzuweisen.<\/p><p>H&auml;tte sie stattdessen fliegen oder mit einem Kreuzfahrtschiff den Atlantik &uuml;berqueren sollen? Wahrscheinlich w&auml;re die Kritik leiser, wenn sie den Atlantik durchschwimmen w&uuml;rde. Aber selbst dann g&auml;be es sicher schlaumeiernde Kritiker, die darauf hinweisen w&uuml;rden, dass ihr Neopren-Anzug ganz sicher nicht klimaneutral produziert wurde. Am besten, man l&auml;sst sich auf derartige &bdquo;Diskussionen&ldquo; gar nicht ein, sagen sie doch mehr &uuml;ber die &bdquo;Kritiker&ldquo; als &uuml;ber das Thema selbst aus.<\/p><p>Aber es ist ja nicht nur Greta Thunberg, die ins Visier einer p&ouml;belnden Meute geraten ist. Ihrer deutschen Mitstreiterin Luisa Neubauer ergeht es da kaum besser. Die 22-j&auml;hrige Studentin ist n&auml;mlich &ndash; man glaubt es kaum &ndash; in ihrer Jugend schon einmal privat geflogen, was ihr in einschl&auml;gigen Kreisen auch gleich den Spitznamen &bdquo;LangstreckenLuisa&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.volksverpetzer.de\/schwer-verpetzt\/neubauer-flug\/\">eingetragen hat<\/a>. Die dieser Kritik zugrundeliegende &bdquo;Logik&ldquo; &auml;hnelt schon sehr den Vorw&uuml;rfen an bestimmte Politiker der Linkspartei, die in einer &bdquo;Villa leben&ldquo;, einen &bdquo;Porsche fahren&ldquo; oder  schon mal &bdquo;Hummer gegessen&ldquo; haben und denen daher von interessierter Seite das Recht abgesprochen wurde, sich f&uuml;r die Belange von Niedrigl&ouml;hnern, Armen und Erwerbslosen einzusetzen. Na klar, wenn man derart abstruse Anforderungen an die Vita anlegt, w&uuml;rde es schwer, &uuml;berhaupt noch Politiker oder Aktivisten zu finden, die weiterhin f&uuml;r soziale oder &ouml;kologische Forderungen zu streiten. Cui bono? <\/p><p>Ein beliebter Trick der zugrundeliegenden Meinungsmache ist, dass die Botschaft bei derartigen Debatten stets ignoriert und sich stattdessen nur noch &uuml;ber die &Uuml;berbringer der Botschaft gestritten wird. Was hat beispielsweise Thunbergs Forderung nach einer forcierten Klimapolitik mit ihrem Bananengenuss zu tun? Nichts! Und was hat Neubauers Forderung nach einem strukturellen Wandel der Energieerzeugung und des Verkehrssystems mit ihrem Reiseverhalten in ihrer Jugend zu tun? Nichts! Wenn ein Raucher Rauchverbote fordert, ist dies eigentlich ja sogar glaubw&uuml;rdiger, als wenn diese Forderung von einem Antiraucher vorgebracht wird. <\/p><p>Aber das trifft es ja noch nicht einmal. Thunberg, Neubauer und Co. fordern ja gar nicht, dass wir alle es ihnen nachtun sollten und &bdquo;S&uuml;nder&ldquo; im Fegefeuer landen. Sie fordern von der Politik, dass sie die strukturellen Weichenstellungen vornimmt, damit die Gesellschaft die n&ouml;tige Wende beim Klimaschutz meistert. Das pers&ouml;nliche Verhalten mag ein Teil in diesem Gesamtkonzept sein; mehr aber auch nicht. Prim&auml;r geht es darum, die politischen Rahmenbedingungen zu schaffen. Es ist unverst&auml;ndlich, warum eine derart positive Forderung die Menschen derart aufbringt. W&auml;hrend Kriegstreiber und Ausbeuter ignoriert werden, haut man lieber verbal auf zwei junge Frauen ein, die den Klimawandel b&auml;ndigen wollen. <\/p><p>Gerade von linker Seite kommt an dieser Stelle schnell der Verdacht auf, die Forderungen von Thunberg, Neubauer, Fridays for Future und Co. seien &bdquo;elit&auml;r&ldquo; und w&uuml;rden letztlich vor allem dazu f&uuml;hren, dass die Armen den Preis f&uuml;r den Klimaschutz zahlen m&uuml;ssten. Dieses Argument ist zumindest im Kern interessant und sollte viel h&auml;ufiger bei den Debatten thematisiert werden. Denn eine wichtige Forderung von Fridays for Future ist ja gerade eben, dass Klimaschutz eben keine Frage des Geldes sein darf und es keine Privatisierung des Klimaschutzes geben darf. Dass diese Forderung von Politik und Medien stets unter den Tisch gekehrt wird, ist traurig, aber nicht Schuld der Aktivisten. <\/p><p>Meist picken sich die Kritiker in diesem Zusammenhang nur einen Punkt aus der gesamten Debatte heraus, der isoliert betrachtet in der Tat kritisch ist. So ist eine CO2-Steuer isoliert betrachtet nat&uuml;rlich problematisch, da sie vor allem &auml;rmere Menschen trifft. Daher kann eine CO2-Steuer nur Teil eines Gesamtkonzepts sein, das auch einen sozialen Ausgleich garantiert. Sinn macht eine derartige Steuer ja ohnehin nur dann, wenn sie eine Lenkungswirkung hat. Dazu geh&ouml;rt jedoch, dass es Alternativen gibt. Wenn beispielsweise der Kraftstoff einfach nur teurer wird und Pendlern kein besseres Angebot gemacht wird, auf Bus und Bahn umzusteigen, ist die ganze Steuer sinnlos, zumal sie dann ja auch gar nicht zu einer Einsparung von CO2 f&uuml;hrt. Das wird jedoch von den Medien und vor allem von der Politik so nicht kommuniziert. Die Politik ist vielmehr dabei, sich ein paar Rosinen aus dem &bdquo;Klimakuchen&ldquo; zu picken und die Sache mit dem Gesamtkonzept tunlichst zu verdr&auml;ngen. Das muss man kritisieren. Aber auch daf&uuml;r k&ouml;nnen doch die Klimaaktivsten nichts. Man darf die Politik nicht mit derlei durchschaubarer Vereinnahmung der Aktivisten durchkommen lassen.<\/p><p><em><em>Lesen Sie dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51665\">&bdquo;Wer sich die CO2-Steuer &bdquo;sch&ouml;nl&uuml;gt&ldquo;, tut sich und der Debatte damit keinen Gefallen&ldquo;<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51572\">&bdquo;Die Soziale Frage darf kein Totschlagargument gegen Umwelt- und Klimaschutz sein&ldquo;<\/a>.<\/em><\/em><\/p><p>Was soll also die H&auml;me und der latente Hass gegen einzelne Aktivistinnen? Hat der Arbeiter etwa Angst, dass Greta ihm seinen Privatjet im Tessin wegnehmen will? Oder geht es vielleicht schlicht darum, dass die Aktivisten uns zeigen, dass man sehr wohl auch auf pers&ouml;nlicher Ebene seinen Teil dazu beitragen kann, klimafreundlicher zu leben? Das mag unbequem sein und von vielen als Affront betrachtet werden. Sicher spielen auch noch andere Motive eine Rolle. Oft geht die Kritik an Greta und Co. Hand in Hand mit einer Kritik an den Gr&uuml;nen. Das ist zwar verst&auml;ndlich, gibt es an den Gr&uuml;nen doch einiges zu kritisieren. Aber das diskreditiert die Forderung nach einem besseren Klimaschutz ja nicht. <\/p><p>Schlussendlich mag die harsche Kritik vereinzelt sogar Ausdruck verletzter M&auml;nnlichkeit und der Angst vor dem Verlust der Deutungshoheit sein. Es ist wohl kein Zufall, dass der Gro&szlig;teil der harschen Kritik von &auml;lteren M&auml;nnern stammt, deren politischen Hintergrund man wohl als konservativ bis reaktion&auml;r beschreiben k&ouml;nnte. Dass diese Klientel sich durch junge Frauen &ndash; und dann auch noch eine Schulschw&auml;nzerin &ndash; ihre Deutungshoheit &uuml;ber die Fragen der Welt nicht entrei&szlig;en lassen wollen, mag als Erkl&auml;rung f&uuml;r die Ablehnung der Klimaproteste ja durchgehen. Aber warum die H&auml;me, warum die Boshaftigkeit? <\/p><p>Der Gewinner der entgleisten Debattenkultur und der Emotionalisierung und Polarisierung der Klimadebatte steht jedenfalls schon fest. Je schriller die Kritik und je aufgeregter die Debatte, desto &bdquo;vern&uuml;nftiger&ldquo; wirken die &bdquo;Kompromissvorschl&auml;ge&ldquo; der Industrielobbyisten. Nun hat sogar die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft <a href=\"https:\/\/hans-josef-fell.de\/neue-insm-kampagne-will-die-starke-klimaschutzbewegung-der-jugend-aushebeln\">das Thema entdeckt<\/a> und ist dabei, &bdquo;den Kindern&ldquo; die Debatte abzunehmen und endlich &bdquo;erwachsen und seri&ouml;s&ldquo; aufzukl&auml;ren &ndash; dass man dabei 1:1 den Forderungskatalog der Industrie, die kein Interesse am Klimaschutz und schon gar kein Interesse an einem umfassenden Konzept hat, bei dem die Soziale Frage mit dem Klimaschutz verbunden wird, versteht sich von selbst. <\/p><p>Bildnachweis: Liv Oeian\/shutterstock.com<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/290e690faa784d5395f9f18d93a45f43\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die junge Klimaaktivistin Greta Thunberg folgt einer Einladung von Ant&oacute;nio Guterres und wird an der UN-Klimakonferenz in New York <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/thunberg-friday-for-future-klima-1.4545338\">teilnehmen<\/a>. 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