{"id":53896,"date":"2019-08-01T08:34:12","date_gmt":"2019-08-01T06:34:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53896"},"modified":"2019-08-01T08:35:07","modified_gmt":"2019-08-01T06:35:07","slug":"hinweise-des-tages-3419","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53896","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (TR)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53896#h01\">SPD-Fraktion lehnt die Beteiligung an einer US-Milit&auml;rmission im Persischen&nbsp;Golf strikt ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53896#h02\">Monopoly im Pflegeheim<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53896#h03\">Bayers Problem ist jetzt um 5000 Glyphosat-Klagen gr&ouml;&szlig;er<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53896#h04\">Zwischenruf des Leipziger Oberb&uuml;rgermeisters zum &bdquo;Schnitzel-Streit&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53896#h05\">Irgendwas mit Sozialismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53896#h06\">Boykottierte M&uuml;ndigkeit &ndash; Boykottaufrufe gegen Amazon und Co. bringen nichts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53896#h07\">Gemeinsam gegen Russland &ndash; vor &uuml;ber 150 Jahren &hellip; (Krim Teil II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53896#h08\">Werner R&uuml;gemer: Die Volksrepublik China und ihre menschheitliche Bedeutung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53896#h09\">&Auml;thiopien pflanzt 350 Millionen B&auml;ume an einem Tag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53896#h10\">Missbrauch des Schengen-Informationssystems: Gro&szlig;britannien kopierte Daten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53896#h11\">Uno-Bericht: Afghanische Regierung und Verb&uuml;ndete t&ouml;ten mehr Zivilisten als die Taliban<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53896#h12\">Sterben wird teurer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53896#h13\">Drei von vier Deutschen fordern bei Investitionen Vorrang f&uuml;r Schiene<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53896#h14\">YouTuber und IG Metall setzen YouTube Frist f&uuml;r Verhandlungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53896#h15\">Japan erlaubt Experimente mit Mischwesen aus Mensch und Tier<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>SPD-Fraktion lehnt die Beteiligung an einer US-Milit&auml;rmission im Persischen&nbsp;Golf strikt ab<\/strong><br>\nDie gegenw&auml;rtigen Spannungen im Golf von Oman sind vor allem auf die Entscheidung des&nbsp;US-Pr&auml;sidenten zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, das Atomabkommen mit dem Iran zu k&uuml;ndigen. (&hellip;) Jede von den USA angef&uuml;hrte Milit&auml;rmission wird vor diesem Kontext gesehen werden.<br>\nNat&uuml;rlich tr&auml;gt auch das iranische Regime mit seinen unverantwortlichen Aktionen seinen Anteil an der zugespitzten Lage in der Region. (&hellip;) Um die Spirale von milit&auml;rischer Aktion und Gegenaktion zu durchbrechen, bedarf es dringend gemeinsamer diplomatischer Anstrengungen, um einen Fl&auml;chenbrand im Persischen Golf zu verhindern. Der beste Ort daf&uuml;r sind die Vereinten Nationen, wo Deutschland als derzeitigem Mitglied im Sicherheitsrat besondere Verantwortung zukommt. Die Beteiligung an einer robusten, durch keinen Beschluss des Sicherheitsrates gedeckten Milit&auml;rmission w&auml;re unverantwortlich und w&uuml;rde politische Spielr&auml;ume endg&uuml;ltig versch&uuml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spdfraktion.de\/presse\/statements\/flaechenbrand-persischen-golf-verhindern?fbclid=IwAR11pvQqvm6PNlnorjLQg7n9NR5kVyj_3iPPtHfrLCB12rDJMX2b1qPc_W0\">SPD Bundestagsfraktion<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Dass sich prominente Sozialdemokraten nun konsequent gegen einen Iran-Einsatz unter US-Flagge aussprechen, ist zu begr&uuml;&szlig;en. Hoffentlich bleibt das SPD-Personal auch dann bei dieser Haltung, wenn wieder eine EU-Mission ohne US-Beteiligung diskutiert wird. Denn ein Bundeswehr-Einsatz vor der iranischen K&uuml;ste verbietet sich auch ohne US-Armee: Selbst in einem  &bdquo;europ&auml;ischen Rahmen&ldquo; oder mit einem eventuellen Segen des UN-Sicherheitsrats ist er abzulehnen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Monopoly im Pflegeheim<\/strong><br>\nAggressive Investoren dringen in die Gesundheitsbranche ein und &uuml;bernehmen Krankenh&auml;user und Pflegezentren. Sie entziehen dem System viel Geld &ndash; zum Schaden der Belegschaft und der Patienten. (&hellip;) Seit Jahren f&uuml;hlt sich das Kapital von der Gesundheitsbranche angezogen. Dieses Marktgeschehen beobachtet der Soziologe Christoph Scheuplein vom Institut f&uuml;r Arbeit und Technik (IAT). Von 2013 bis Mitte 2018, so Scheuplein, gab es in der Branche knapp 130 &Uuml;bernahmen durch Investmentfirmen. Betroffen sind rund 82 000 Besch&auml;ftigte in Deutschland. (&hellip;) Denn das Gesch&auml;ft mit kranken und alten Menschen lohnt sich. IAT-Forscher Scheuplein hat 39 Fonds untersucht, die in der Gesundheitsbranche zuletzt t&auml;tig waren. &bdquo;Hier lagen die Renditen bei 18 Prozent.&ldquo; Renditen, die mit &ouml;ffentlichen Geldern und Leistungen der Sozialversicherungen erwirtschaftet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/117585_118442.htm#\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bayers Problem ist jetzt um 5000 Glyphosat-Klagen gr&ouml;&szlig;er<\/strong><br>\nWegen des Unkrautvernichters Roundup muss sich Bayer in den USA in inzwischen in 18.400 F&auml;llen verantworten. Nun r&uuml;ckt eine L&ouml;sung n&auml;her, die der Konzern anfangs immer ausgeschlossen hatte. (&hellip;) &bdquo;Wir werden einen Vergleich nur dann in Erw&auml;gung ziehen, wenn dieser finanziell sinnvoll ist&ldquo;, sagte Bayer-Chef Werner Baumann in einer Investoren-Telefonkonferenz am Dienstag. Erstmals lie&szlig; der Konzernchef selbst damit &ouml;ffentlich durchblicken, dass am Ende der langen Kette an Klagen gegen den Unkrautvernichter Roundup ein Vergleich stehen k&ouml;nnte. Seit dem Start der Klagewelle, die kurz nach der umstrittenen &Uuml;bernahme des US-Konzerns und Roundup-Herstellers Monsanto durch Bayer erst so richtig in Gang gekommen war, hatte Baumann genau diese Option lange Zeit zumindest in der &Ouml;ffentlichkeit ausgeschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article197718141\/Glyphosat-Bayers-Problem-ist-jetzt-um-5000-Klagen-groesser.html%20\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Bitte lesen Sie zu den dubiosen Hintergr&uuml;nden des Bayer-Monsanto-Deals auch den Artikel &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50355\">Bayer und Co. &ndash; wer besch&uuml;tzt die Konzerne vor ihren Investoren?<\/a>&ldquo; von Jens Berger.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zwischenruf des Leipziger Oberb&uuml;rgermeisters zum &bdquo;Schnitzel-Streit&ldquo;<\/strong><br>\nZwei Leipziger Kitas entschieden sich, das Essensangebot f&uuml;r die Kinder zu ver&auml;ndern. (&hellip;) Die Gr&uuml;nde, warum sich eine Kita und die Eltern so oder so entscheiden, f&uuml;r oder gegen Schweinefleisch, f&uuml;r vegetarische oder gar vegane Ern&auml;hrung, k&ouml;nnen vielf&auml;ltig sein: kulturell begr&uuml;ndet, ern&auml;hrungspysiologisch oder schlicht weil die Geschm&auml;cker verschieden sind. Es ist unverantwortlich, die Essensauswahl einer Kita zum Untergang unserer Kultur hochzustilisieren, wie in den letzten Tagen, von der CDU, der AfD und vor allem aus konservativen Kreisen geschehen. Nein, die Entscheidung der Leipziger Kitas ist keine kulturelle Unterwerfung sondern eine freie Entscheidung in einem freien Land. Wer das nicht akzeptiert, der akzeptiert die Freiheit nicht und bringt sie sogar in Gefahr.<br>\nQuelle:&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/burkhard.jung\/photos\/a.1456854017959654\/2234365006875214\/?type=3&amp;theater\">Burkhard Jung<\/a>\n<p><strong>Dazu: &bdquo;Bild&ldquo; zieht wieder in den Schnitzelkrieg<\/strong><br>\nUnd weil das ja eigentlich alles nicht so wirklich bedeutend ist, packt Schulers Redaktion in der Sache den gr&ouml;&szlig;ten Hammer aus, der in ihrem Werkzeugkeller liegt, und jazzt auf der Titelseite eine f&uuml;r das Land v&ouml;llig unbedeutende Entscheidung von zwei (!) Kitas zu einem nationalen Skandal hoch, auf den zahlreiche weitere Medien blindlings aufspringen und der am Ende dazu f&uuml;hrt, dass vor den Kitas Polizeiwagen* stehen m&uuml;ssen.<br>\nAls w&auml;re es mit &bdquo;elementaren demokratischen Prinzipien&ldquo; nicht vereinbar, dass ein privater Kita-Tr&auml;ger aus R&uuml;cksichtnahme freiwillig entscheidet, den Kindern kein Schweinefleisch aufzutischen &mdash; was viele Kitas deutschlandweit sowieso schon lange so handhaben, ohne dass es die &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung je gest&ouml;rt h&auml;tte &ndash;, schreibt Schuler von einem &bdquo;Minderheiten-Diktat&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/bildblog.de\/113281\/bild-zieht-wieder-in-den-schnitzelkrieg\/?fbclid=IwAR2bdOmnOB__Ops59bFaLooFQTwGsx5EUgFC8Mk1ug-F9FreUEmlIqwHaeM\">Bildblog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Irgendwas mit Sozialismus<\/strong><br>\nSeit dem Wochenende sorgt die CDU Sachsen mit einer &uuml;ber Facebook verbreiteten Bildmontage f&uuml;r Aufregung. Zu sehen sind zwei Fotos. Das eine Motiv zeigt ein mit Brettern vernageltes Gesch&auml;ft in der G&ouml;rlitzer Innenstadt im Jahr 1990, das zweite Bild die im Februar 1945 durch Bomben der Alliierten im Zweiten Weltkrieg zerst&ouml;rte Stadt Dresden. Die CDU schreibt dazu: &raquo;Sozialismus hat nur f&uuml;r Leid gesorgt. Egal ob &hellip; national oder &rsaquo;real existierend&lsaquo;&laquo;. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1123173.landtagswahl-in-sachsen-irgendwas-mit-sozialismus.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Lutz Hausstein:<\/strong> Es m&ouml;ge keiner mehr behaupten, dass die s&auml;chsische CDU sich nicht auf ihren konservativen Wertekern besinnen w&uuml;rde. Sie f&uuml;hlt sich so sehr ihren Traditionen verpflichtet, dass sie sogar auf geschichtsrevisionistische Auffassungen im Stile der f&uuml;nfziger Jahre bedenkenlos zur&uuml;ckgreift. Ob sie so ihre dramatischen W&auml;hlerabg&auml;nge, auch und vor allem in Richtung AfD, zur&uuml;ckzugewinnen versucht? &Uuml;berholen, ohne einzuholen?<\/em><\/p>\n<p><em>Mal im Ernst. Nein, ernst kann man diese d&uuml;mmliche Entgleisung der Sachsen-CDU gar nicht kommentieren. Wer Nationalsozialismus mit Sozialismus gleichsetzt, nur weil darin ein Wortbestandteil enthalten ist, ist nicht satisfaktionsf&auml;hig. Mir kommt es doch auch nicht in den Sinn, die Christlich-Demokratische Union mit christlicher N&auml;chstenliebe in einen Topf zu werfen, nur weil da das Wort &ldquo;Christ&rdquo; enthalten ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Achja. Bei Bedarf kann ich auch ein paar Fotos von verfallenen H&auml;usern im realexistierenden Kapitalismus liefern. &Uuml;berhaupt kein Problem. Und gleich dazu noch Fotos von Obdachlosen. Aber vermutlich sind diese auch Folgewirkungen des realexistierenden Sozialismus, auch 30 Jahre nach dessem Ende. Sarkasmus off.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Boykottierte M&uuml;ndigkeit &ndash; Boykottaufrufe gegen Amazon und Co. bringen nichts<\/strong><br>\nDie Politik muss diese Konzerne in die Schranken weisen. Nicht Amazon ist das Problem: Es sind die potenziellen Entscheider, die nichts entscheiden wollen, um die Missst&auml;nde zu &auml;ndern, die auf die Anklagebank geh&ouml;ren. Jene Politiker, die sich taub stellen und zugucken, wenn Konzerne Milliardenums&auml;tze einfahren, ohne sich voll umf&auml;nglich am Steueraufkommen beteiligen zu wollen. Dass die sich mittels Offshoring aus der Aff&auml;re stehlen k&ouml;nnen, ist gemeinhin ja nicht illegal. Man l&auml;sst das zu, h&auml;lt still und tut so, als sei die Politik nur der Spielraum, den die Wirtschaft ihr l&auml;sst.<br>\nEs geht im Grunde um die Frage, wer das Primat innehat: Die Wirtschaft oder die Politik? Indem man den Kundenboykott zum probaten Mittel definiert, st&uuml;tzt man die vermeintliche Erkenntnis, dass die Politik da aus dem Rennen ist. Getreu dem Motto: &raquo;Hilf dir selbst, dann hilft dir der Markt.&laquo; An sich eine fatale Botschaft, denn Regulierung braucht eine Instanz, die die Mittel hat, die unb&auml;ndigen Fliehkr&auml;fte des Marktes zusammenzuhalten. Das kann nur der Staat, das hei&szlig;t eine Politik, die die Spielr&auml;ume f&uuml;r die Wirtschaft nach den Kriterien des Gemeinsinns einrichtet und sich nicht zum Spielraum f&uuml;r Wirtschaftsinteressen degradieren l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1123676.amazon-und-co-boykottierte-muendigkeit.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gemeinsam gegen Russland &ndash; vor &uuml;ber 150 Jahren &hellip; (Krim Teil II)<\/strong><br>\nSewastopol, von den Russen gegr&uuml;ndet, von den Russen verwaltet, von den Russen verteidigt. Ein pers&ouml;nlicher Augenschein vor Ort: Sewastopol, die Stadt des Widerstands bis zum bitteren Ende! Mit heute 400&rsquo;000 Einwohnern die gr&ouml;sste Stadt auf der Halbinsel Krim, Sewastopol stand immer wieder im Zentrum der europ&auml;ischen Geschichte und ist nicht zuletzt deshalb eine echte Sehensw&uuml;rdigkeit &ndash; heute mehr denn je.<br>\nSewastopol war das Zentrum des Krimkrieges, der, erstmals in der Weltgeschichte, ein richtiger&nbsp;Weltkrieg war, kein Krieg zwischen zwei M&auml;chten, sondern ein Krieg mit etlichen Alliierten: das Osmanische Reich zusammen mit den Briten, den Franzosen und den Piemontesen als Alliierte gegen das Russische Kaiserreich. Und es gab auch eine Kriegsfront gegen Russland in Europas Norden, wenn auch milit&auml;risch weniger von Bedeutung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Krim-Sewastopol-Krimkrieg-Sanktionen\">Infosperber<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Am 22. Juli 2019 erschien der erste Bericht von Christian M&uuml;ller: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53529\">Ein Bericht &uuml;ber die Folgen der westlichen Sanktionen f&uuml;r die auf der Krim lebenden Menschen<\/a>. Ein weiterer Bericht wird am Wochenende oder Anfang n&auml;chster Woche erscheinen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Werner R&uuml;gemer: Die Volksrepublik China und ihre menschheitliche Bedeutung<\/strong><br>\nDer Aufstieg Chinas zur gr&ouml;&szlig;ten Wirtschaftsmacht erscheint f&uuml;r den US-gef&uuml;hrten Westen &uuml;berraschend, ja provozierend. Doch er hat selbst zu dieser Entwicklung beigetragen, ungewollt. Die Volksrepublik hat sich nicht nur aus kolonialer, feudaler und imperialistischer Ausbeutung und Abh&auml;ngigkeit weitgehend befreit, sondern gestaltet auch national und international einen nachhaltigen, alternativen Entwicklungsweg &ndash; nicht nur &ouml;konomisch, sondern auch in &Uuml;bereinstimmung mit dem V&ouml;lkerrecht. Die Volksrepublik praktiziert im Unterschied zur US-gef&uuml;hrten westlichen Kapital-Demokratie die Globalisierung ohne milit&auml;rische Begleitung und ohne wirtschaftliche Sanktionen. China, zudem in Verbindung mit einem weiten und differenzierten Netz an Kooperationspartnern auf allen Kontinenten, ist damit ein entscheidender und stabiler Faktor in der von sozialer Ungleichheit, Krisen und Kriegen durchzogenen Weltgemeinschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.isw-muenchen.de\/2019\/07\/die-volksrepublik-china-und-ihre-menschheitliche-bedeutung\/%20\">ISW M&uuml;nchen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&Auml;thiopien pflanzt 350 Millionen B&auml;ume an einem Tag<\/strong><br>\nAn einem Aktionstag am Montag wurden im gesamten Land 353 Millionen B&auml;ume gepflanzt. Vier Milliarden B&auml;ume sollen nach den Pl&auml;nen der Regierung bis Oktober in &Auml;thiopien gepflanzt werden. &bdquo;&Auml;thiopien wird immer anf&auml;lliger f&uuml;r Klimaschocks, Wasserst&auml;nde schrumpfen und die Fruchtbarkeit des Bodens ist wegen des Mangels an Bewaldung beeintr&auml;chtigt&ldquo;, sagte Landwirtschaftsminister Umer Husen der Deutschen Presse-Agentur. Dem wolle man mit der im Mai begonnenen Pflanzinitiative begegnen.<br>\nAllein bei einer landesweiten Aktion am Montag seien innerhalb von zw&ouml;lf Stunden 353 Millionen B&auml;ume gepflanzt worden, so Umer. Eine beachtliche Menge: Das d&uuml;rften mehr B&auml;ume sein, als etwa im Schwarzwald stehen, sagt SWR-Umweltexperte Werner Eckert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr3.de\/aktuell\/nachrichten\/Aethiopien-pflanzt-350-Millionen-Baeume-an-einem-Tag\/-\/id=47428\/did=5176818\/iiwij5\/index.html\">SWR3<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Missbrauch des Schengen-Informationssystems: Gro&szlig;britannien kopierte Daten<\/strong><br>\nDie EU-Kommission hat indirekt einger&auml;umt, dass die Briten widerrechtlich sensible Teile der Schengener Datenbank kopiert und mit US-Firmen geteilt haben. Julian King, EU-Kommissar f&uuml;r die Sicherheitsunion, hat vorige Woche einen Bericht best&auml;tigt, wonach es massive Probleme mit der Handhabe des Schengener Informationssystems (SIS) in einzelnen Mitgliedsstaaten gibt. Die Br&uuml;sseler Regierungsinstitution habe &ldquo;praktische Schritte&rdquo; unternommen, um dem Missbrauch entgegenzuwirken, betonte der Brite. Es liefen derzeit &ldquo;vertrauliche Gespr&auml;che&rdquo; mit den betroffenen EU-L&auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Missbrauch-des-Schengen-Informationssystems-Grossbritannien-kopierte-Daten-4481596.html%20\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Uno-Bericht: Afghanische Regierung und Verb&uuml;ndete t&ouml;ten mehr Zivilisten als die Taliban<\/strong><br>\nDemnach sind in Afghanistan in den ersten sechs Monaten des Jahres mehr als 1300 Zivilisten get&ouml;tet und rund 2400 weitere verletzt worden. Die Zahl ist damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 30 Prozent gesunken.Die Zahl der Zivilisten, die allein durch regierungstreue Truppen und ihre Verb&uuml;ndeten get&ouml;tet wurden, ist allerdings um 31 Prozent gestiegen: auf 717 Todesf&auml;lle. Das macht mehr als die H&auml;lfte (52 Prozent) der zivilen Opfer aus. 39 Prozent der Todesf&auml;lle gehen demnach auf militante Gruppen wie die Taliban oder den &ldquo;Islamischen Staat&rdquo; (IS) zur&uuml;ck. Bei den &uuml;brigen neun Prozent konnte nicht sicher festgestellt werden, wer f&uuml;r die t&ouml;dlichen Angriffe verantwortlich war. Die Zahl der Todesopfer durch Luftangriffe hat sich mehr als verdoppelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/afghanistan-regierung-und-verbuendete-toeten-mehr-zivilisten-als-die-taliban-a-1279785.html\">Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Sterben wird teurer <\/strong><br>\n&bdquo;&Auml;rztinnen und &Auml;rzte sollen f&uuml;r eine Leichenschau mehr Honorar erhalten &ndash; bezahlen m&uuml;ssen es die trauernden Angeh&ouml;rigen. Wer stirbt, wird derzeit automatisch zum Privatpatienten. Das ist der falsche Weg&ldquo;, erkl&auml;rt Achim Kessler, Sprecher der Fraktion DIE LINKE f&uuml;r Gesundheits&ouml;konomie, zur heutigen Entscheidung des Bundeskabinetts, die Geb&uuml;hren, die Angeh&ouml;rige f&uuml;r eine Leichenschau zu zahlen haben, von derzeit bis zu 51 Euro auf bis zu 254 Euro zu erh&ouml;hen. Kessler weiter:<br>\n&bdquo;Richtig w&auml;re es, wenn die gesetzlichen Krankenkassen diese notwendige Leistung f&uuml;r ihre verstorbenen Versicherten &uuml;bernehmen und mit den Kassen&auml;rzten &uuml;ber ein angemessenes Honorar und die Qualit&auml;t verhandeln w&uuml;rden. Denn die &Auml;rztinnen und &Auml;rzte sollen diese Leistung angemessen finanziert bekommen und die Leichenschau ordentlich und mit ausreichend Zeit leisten k&ouml;nnen. Das ist nicht nur f&uuml;r die kriminalistische Aufkl&auml;rung von Todesf&auml;llen wichtig, sondern auch, um Gefahren f&uuml;r das Leben durch Forschung an Todesursachen feststellen und verringern zu k&ouml;nnen. Die Angeh&ouml;rigen haben genug um die Ohren und k&ouml;nnen mit dem Arzt oder der &Auml;rztin keine Verhandlungen &uuml;ber angemessene Geb&uuml;hren abhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/sterben-wird-teurer\/\">DIE LINKE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Drei von vier Deutschen fordern bei Investitionen Vorrang f&uuml;r Schiene<\/strong><br>\nEine &uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit der Deutschen fordert von der Politik eine Verkehrswende und eine Abkehr von der Vorfahrt f&uuml;r die Stra&szlig;e. Mehr als drei von vier B&uuml;rgern (76 Prozent) w&uuml;nschen laut einer repr&auml;sentativen Umfrage im Auftrag der Allianz pro Schiene, dass der Staat mehr in die Schiene als in die Stra&szlig;e investiert oder zumindest gleich viel.Deutlich gewachsen ist vor allem die Gruppe der fest Entschlossen, die &bdquo;deutlich mehr&ldquo; Investitionen in die Schiene verlangen. Innerhalb eines Jahres stieg ihr Anteil von 24 Prozent auf 33 Prozent. Nur noch 13 Prozent sagen dies in Bezug auf die Stra&szlig;e, w&auml;hrend sich vor einem Jahr 16 Prozent zur Forderung nach deutlich mehr Stra&szlig;eninvestitionen bekannten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.allianz-pro-schiene.de\/presse\/pressemitteilungen\/riesige-mehrheit-draengt-politik-zur-verkehrswende\/%20\">Allianz Pro Schiene<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>YouTuber und IG Metall setzen YouTube Frist f&uuml;r Verhandlungen<\/strong><br>\nDie YouTubers Union, eine Organisation f&uuml;r Videoschaffende, hat sich mit der IG Metall zusammengeschlossen. Mit der Kampagne FairTube fordern beide von YouTube Transparenz zu Regeln und Entscheidungen, eine unabh&auml;ngige Schlichtung von Moderationsstreiten und einen Beirat, in dem auch YouTuber sitzen sollen. Falls YouTube nicht innerhalb von vier Wochen Gespr&auml;che aufnimmt, drohen sie mit einer Klage.<br>\nDie IG Metall ist mit mehr als zwei Millionen Mitgliedern die gr&ouml;&szlig;te Gewerkschaft Deutschlands. Sie vertritt neben Arbeiterinnen der Metallbranche auch die Arbeiter von IT- und Kommunikationsunternehmen. Die YouTubers Union wurde im Fr&uuml;hjahr 2018 <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/youtube-youtubers-union-1.4178786\">als Antwort auf die &bdquo;Adpocalypse&ldquo; gegr&uuml;ndet<\/a>: &Auml;nderungen an der Art, wie YouTube Werbung auf Videos verteilte, f&uuml;hrte f&uuml;r viele YouTuber zu starken Einbr&uuml;chen ihrer Eink&uuml;nfte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2019\/youtuber-und-ig-metall-setzen-youtube-frist-fuer-verhandlungen\/%20\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Japan erlaubt Experimente mit Mischwesen aus Mensch und Tier<\/strong><br>\nTiere mit menschlichen Organen: In Japan k&ouml;nnte das Realit&auml;t werden. Das Land erlaubt Versuche mit Mensch-Tier-Hybriden. Ein japanischer Stammzellenforscher darf Tierembryonen mit menschlichen Zellen anreichern und diese Mischwesen von Tieren austragen lassen &ndash; all das mit Erlaubnis und sogar F&ouml;rderung der japanischen Regierung. Ethiker &auml;u&szlig;ern Bedenken &uuml;ber die Experimente. Sie bef&uuml;rchten, dass die menschlichen iPS-Zellen sich auch in anderen Teilen der Tierk&ouml;rper ausbreiten k&ouml;nnten. Eine m&ouml;gliche Folge: Die kognitiven Leistungen der so entstandenen Chim&auml;ren k&ouml;nnten sich ver&auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/gesundheit\/id_86188318\/organe-japan-erlaubt-experimente-mit-mischwesen-aus-mensch-und-tier.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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