{"id":53914,"date":"2019-08-02T08:13:37","date_gmt":"2019-08-02T06:13:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53914"},"modified":"2019-08-02T08:13:37","modified_gmt":"2019-08-02T06:13:37","slug":"hinweise-des-tages-3420","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53914","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53914#h01\">Klinik&auml;rzte: Bis nix mehr geht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53914#h02\">INF-Abkommen l&auml;uft aus &ndash; Wie weiter nach dem Ende des Abr&uuml;stungsvertrags?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53914#h03\">Deutsche Industrie w&uuml;nscht sich europ&auml;ische Schutzmission<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53914#h04\">WikiLeaks durfte Mails aus Demokraten-Hack ver&ouml;ffentlichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53914#h05\">France&rsquo;s Richest People Get Richer Faster Than Everyone Else<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53914#h06\">Die Steuerpolitik der Europ&auml;ischen Union &ndash; wohin soll die Reise gehen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53914#h07\">Kritik an Krankenhauskonzern Asklepios &ndash; Nur f&uuml;r profitable Patient*innen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53914#h08\">H&ouml;herer Rentenbeitrag w&uuml;rde weder Wachstum noch Besch&auml;ftigung bremsen &ndash; positive und negative Effekte heben sich auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53914#h09\">2019 bringt Hitzerekorde in elf L&auml;ndern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53914#h10\">Aufforstungen? Gegen das Waldsterben gibt es ein besseres Mittel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53914#h11\">Die gro&szlig;e Windkraftkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53914#h12\">Wie Putin seine neoimperiale Politik jetzt ausbauen wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53914#h13\">Keine Post-Zustellung mehr am Samstag? Altmaier will das Postgesetz &auml;ndern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53914#h14\">So begeistert Bernie Sanders die Basis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53914#h15\">Unter BDS-Verdacht: Der neue McCarthyismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53914#h16\">Printmedien auf Talfahrt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53914#h17\">Ex-Verfassungschef Hans-Georg Maa&szlig;en: &bdquo;Ich bin sozial und damit eher links&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Klinik&auml;rzte: Bis nix mehr geht<\/strong><br>\nEs begann mit Kopf- und Magenschmerzen. Gegen die Kopfschmerzen nahm ich Ibu, dazu Pantoprazol. T&auml;glich die gleichen qu&auml;lenden Fragen: Wohin mit den Patienten? Schaffe ich es heute, die Kinder abzuholen? Und dann fing mein Herz an zu stolpern.<br>\nEs mag sein, dass dieser Text von einigen als zu pers&ouml;nlich empfunden wird und vielleicht gebe ich zu viel von mir preis. Aber wie soll man sonst auf Missst&auml;nde aufmerksam machen? Wie kann man der Welt begreiflich machen, dass das, was in vielen Krankenh&auml;usern passiert, gef&auml;hrlich ist?<br>\nF&uuml;r Arzt und Patient. Ich war auch schon auf der anderen Seite, n&auml;mlich Patientin. Es ging mir schlecht und ich hatte tolle &Auml;rzte, die sich Zeit nahmen und tolle Pflegerkr&auml;fte, die sich ein Bein f&uuml;r mich ausrissen.<br>\nGenau so war und bin ich eine &Auml;rztin, die sich f&uuml;r ihre Patienten ein Bein ausgerissen hat. Und die gearbeitet hat, bis die Pumpe streikte.<br>\n36&ndash;48 Zusatzstunden im Monat<br>\nMit einer angeborenen St&ouml;rung ist mein Herz in Stresssituationen nicht so stabil wie das Herz anderer Menschen. Aber als ehemalige Leistungssportlerin mit einer w&ouml;chentlichen Trainingszeit von 10 Stunden zu Spitzenzeiten habe ich mein Herz auf Stress und H&ouml;chstleistung gedrillt. [&hellip;]<br>\nWie viele Kollegen (ich rede von &Auml;rzten und Pflegekr&auml;ften) habe ich weinen sehen, vollkommen &uuml;berfordert mit den Anforderungen und den Massen an Patienten.<br>\nWie viele Kollegen habe ich gesehen, die ihre Gesundheit vollkommen herunter wirtschafteten, weil sie entweder gar nichts a&szlig;en, zu viel rauchten oder ihre Ern&auml;hrung auf Cola-Basis aufbauten. Wie viele Kollegen fielen monatelang depressionsbedingt aus. Wie viele hatten kaputte Familien, weil die Arbeitsbelastung sich mit einem gesunden Familienleben nicht vertrugen.<br>\nWie viele sah ich nach der Arbeit zum Auto rennen, weil der Kindergarten gleich schlie&szlig;en w&uuml;rde. Wie viele Ober&auml;rzte traten kr&auml;ftig nach unten, weil sie zu viel Verantwortung tragen m&uuml;ssen und keinen anderen Weg wissen. &bdquo;Das Leben ist kein Ponyhof, Frau Doktor.&ldquo; Danke, schon mal geh&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.doccheck.com\/de\/detail\/articles\/21877-klinikaerzte-bis-nix-mehr-geht\">DocCheck<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>INF-Abkommen l&auml;uft aus &ndash; Wie weiter nach dem Ende des Abr&uuml;stungsvertrags?<\/strong><br>\nEs war ein Vertrag des Vertrauens und Grundlage f&uuml;r weiteres Vertrauen: 1987 unterzeichneten Russland und die USA den INF-Abr&uuml;stungsvertrag. Am Freitag l&auml;uft die Vereinbarung &uuml;ber ein Verbot von Mittelstreckenraketen aus. Dann k&ouml;nnte die Welt ein ganzes St&uuml;ck unsicherer werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/hintergrund.723.de.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers Engelbert Volks:<\/strong> Ein schreckliches Propagandast&uuml;ck des DLF, alle russophoben Scharfmacher und Kriegstreiber kommen zu Wort, die andere, die russische Seite kommt nat&uuml;rlich nicht zu Wort, Fakten wie das Inspektionsangebot durch Russland werden verschwiegen, daf&uuml;r darf Herr Pindur wie gewohnt wieder eine st&auml;rkere Aufr&uuml;stung, Zweiprozentziel, fordern. <\/em><\/p>\n<p><em>Und als Propagandazugabe fordert Pindur nur wenige Minuten sp&auml;ter in seinem Kommentar eine deutsche Beteiligung an einer Milit&auml;r&rdquo;mission&rdquo; gegen den Iran.<\/em><\/p>\n<p><em>Es ist ein Trauerspiel!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Deutsche Industrie w&uuml;nscht sich europ&auml;ische Schutzmission<\/strong><br>\nDie Schifffahrt solle gesichert werden: Der Bundesverband der Deutschen Industrie fordert eine europ&auml;ische Schutzmission am Persischen Golf &ndash; gegen einen US-gef&uuml;hrten Einsatz spricht sich auch der BDI aber aus.<br>\nEine funktionierende Handelsschifffahrt sei f&uuml;r die Exportnation und das Industrieland Deutschland von herausragender Bedeutung: Die deutsche Industrie hat sich f&uuml;r einen europ&auml;ischen Schutzeinsatz zur Sicherung der Schifffahrt im Persischen Golf ausgesprochen.<br>\n&ldquo;Eine defensive, europ&auml;isch gef&uuml;hrte Schutzmission w&auml;re nach wie vor ein starkes und wichtiges Signal&rdquo;, sagte Stefan Mair vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) dem &ldquo;Redaktionsnetzwerk Deutschland&rdquo;. Die bisherige Haltung der Bundesregierung, sich nicht an einem US-gef&uuml;hrten Einsatz zu beteiligen, h&auml;lt der BDI allerdings f&uuml;r richtig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/strasse-von-hormus-deutsche-industrie-fordert-europaeische-schutzmission-a-1280081.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>WikiLeaks durfte Mails aus Demokraten-Hack ver&ouml;ffentlichen<\/strong><br>\nGute Nachricht f&uuml;r Julian Assange: Ein Gericht hat eine Klage der Demokraten gegen ihn, WikiLeaks und Trumps Wahlkampfteam abgewiesen. Sie drehte sich um den E-Mail-Hack russischer Geheimdienste von 2016.<br>\nEs besteht l&auml;ngst kein Zweifel mehr, dass russische Geheimdienste 2016 mehrere Institutionen und Mitarbeiter der US-Demokraten gehackt und die dabei erbeuteten E-Mails und Dokumente ver&ouml;ffentlicht haben &ndash; erst im Alleingang, sp&auml;ter &uuml;ber WikiLeaks. Sp&auml;testens mit dem Bericht von Sonderermittler Robert Mueller muss das als hinreichend belegt gelten. Aber welche Konsequenzen das f&uuml;r wen hat, ist weniger eindeutig.<br>\nDas Democratic National Comittee (DNC) jedenfalls, eine der gehackten Organisationen, ist nun mit dem Versuch gescheitert, neben Donald Trumps engsten Vertrauten auch WikiLeaks und dessen Gr&uuml;nder Julian Assange gerichtlich f&uuml;r die Hacks und ihre Folgen f&uuml;r den US-Pr&auml;sidentschaftswahlkampf mitverantwortlich zu machen.<br>\nDer New Yorker Bezirksrichter John Koeltl hat eine Klage des DNC gegen Assange, WikiLeaks, Donald Trump junior, Jared Kushner und das ganze Trump-Wahlkampfteam sowie den russischen Staat abgewiesen. Der Vorwurf der Demokraten lautete zusammengefasst auf Verschw&ouml;rung: Trumps Team und WikiLeaks h&auml;tten zwar nicht am eigentlichen Hack teilgenommen, die illegale russische Operation aber aktiv unterst&uuml;tzt und gebilligt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/wikileaks-durfte-mails-aus-demokraten-hack-veroeffentlichen-a-1279824.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Dass es &bdquo;keine Zweifel&ldquo; an einer T&auml;terschaft &bdquo;russischer Geheimdienste&ldquo; gibt, ist schlicht falsch. Dazu hatten wir schon mehrfach Stellung genommen &ndash; <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53688\">zuletzt hier<\/a>. Und die Zweifler sind nicht &bdquo;nur&ldquo; irgendwelche Blogger, sondern mit den VIPS geh&ouml;ren auch ehemals leitende amerikanische Geheimdienstmitarbeiter dazu. Wenn SPIEGEL Online das einfach ignoriert, ist dies unlauter.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>France&rsquo;s Richest People Get Richer Faster Than Everyone Else<\/strong><br>\nThe first half of 2019 brought continued civil unrest to France, with throngs of protesters taking to the streets to demand higher wages and pensions amid widening wealth inequality. But for the nation&rsquo;s richest citizens, the first six months have been filled with good fortune.<br>\nThe 14 people from France on the 500-member Bloomberg Billionaires Index added a combined $78 billion to their collective net worth since Dec. 31, a 35% increase. That&rsquo;s more than double the pace of China&rsquo;s richest, at 17%, and the U.S.&rsquo;s 15%. The best returns outside of France came mostly from Asia as Thailand&rsquo;s wealthiest were a close second at 33%, followed by Singapore&rsquo;s 31% and 24% for Japan.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2019-07-01\/france-s-richest-people-get-richer-faster-than-everyone-else?fbclid=IwAR3yOi0ZwKI2-rcWe7bi6_wiugROnX5o875GCAdmOTcBkA7ku130q56U9JM\">Bloomberg<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Mission accomplished, Moniseur Macron.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Steuerpolitik der Europ&auml;ischen Union &ndash; wohin soll die Reise gehen?<\/strong><br>\nDie Steuerpolitik der EU ist aufgrund des Einstimmigkeitsprinzips nach wie vor in der Kompetenz der Mitgliedstaaten, und diese wollen ihre Kompetenz nur ungern abgeben. Entsprechend schwierig ist die Entscheidungsfindung. Dabei zeigt die aktuelle Entwicklung deutlich den akuten Handlungsbedarf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/die-steuerpolitik-der-europaeischen-union-wohin-soll-die-reise-gehen--2319.html?cm=6HH4J4EO\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kritik an Krankenhauskonzern Asklepios &ndash; Nur f&uuml;r profitable Patient*innen<\/strong><br>\nMitarbeiter*innen der Rheumatologie an der Asklepios Klinik Altona k&uuml;ndigen offenbar reihenweise. Aus Sicht des Konzerns ist alles halb so schlimm.<br>\nImmer wieder steht der private Krankenhauskonzern Asklepios in der Kritik. Das neueste Beispiel: Die Situation der rheumatologischen Abteilung an der Asklepios-Klinik Altona. Dort h&auml;tten innerhalb weniger Monate fast alle Fach- und Assistenz&auml;rzt*innen gek&uuml;ndigt. So steht es in einem anonymen Schreiben, das der taz zugeschickt wurde. Pflegekr&auml;fte der Rheuma-Ambulanz h&auml;tten die Klinik bereits verlassen. Die Verfasserin arbeitet nach eigenen Angaben in der Klinik.<br>\nDie Rheuma-Abteilung breche nun auseinander, weil &bdquo;aufgrund von Managementfehlern der Personalplaner&ldquo; die freien Stellen nicht nachbesetzt w&uuml;rden. Asklepios&rsquo; Ziel sei offenbar, die Abteilung zu schlie&szlig;en, weil sie nicht genug Profit abwerfe.<br>\nDie Mitarbeiterin berichtet auch &uuml;ber die Suspendierung der Chef&auml;rztin. Nachdem diese gek&uuml;ndigt hatte, sei ihr befohlen worden, Dienste in der Notaufnahme zu machen. &bdquo;Als sie ablehnte, wurde sie suspendiert, was sie daran merkte, dass bei Dienstantritt am n&auml;chsten Tag ihr Computeraccount gel&ouml;scht war&ldquo;, schreibt die anonyme Mitarbeiterin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Kritik-an-Krankenhauskonzern-Asklepios\/!5614015\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>H&ouml;herer Rentenbeitrag w&uuml;rde weder Wachstum noch Besch&auml;ftigung bremsen &ndash; positive und negative Effekte heben sich auf<\/strong><br>\nH&ouml;here Ausgaben f&uuml;r die Rente sind kein Problem f&uuml;r die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland, sagt die neue Studie der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<br>\nIn den kommenden Jahren gehen viele Besch&auml;ftigte aus geburtenstarken Jahrg&auml;ngen &ndash; die sogenannten Babyboomer &ndash; in den Ruhestand. Das wird nicht ohne Folgen f&uuml;r das deutsche Rentensystem bleiben.<br>\nDass die Beitragss&auml;tze steigen werden, erscheint l&auml;ngerfristig unvermeidlich. Denn ohne eine finanzielle St&auml;rkung der gesetzlichen Rentenversicherung l&auml;sst sich k&uuml;nftig kein ausk&ouml;mmliches Sicherungsniveau f&uuml;r alte Menschen erreichen.<br>\nSind h&ouml;here Ausgaben f&uuml;r die Rente ein Problem f&uuml;r die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland?<br>\nNein, ergibt eine neue Studie des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nEine Ausweitung der Finanzierung ist m&ouml;glich, ohne Wirtschaftswachstum und Besch&auml;ftigung zu bremsen. Das liegt daran, dass dann Menschen im Ruhestand insgesamt mehr Geld f&uuml;r ihren Konsum zur Verf&uuml;gung haben.<br>\nEs geht also keine Kaufkraft verloren, sondern sie wird zwischen Rentnern, aktiv Besch&auml;ftigten und Unternehmen umverteilt, zeigt die Untersuchung von Dr. Fabian Lindner, Dr. Rudolf Zwiener und Dr. Florian Blank (Hans-B&ouml;ckler-Stiftung) sowie Prof. Dr. Camille Logeay (Hochschule f&uuml;r Wirtschaft und Technik Berlin).<br>\nDie &Ouml;konomen st&uuml;tzen ihre Untersuchung auf umfassende Berechnungen mit dem makro&ouml;konomischen Modell des IMK, das die Verflechtungen der deutschen Gesamtwirtschaft Daten gest&uuml;tzt nachbildet.<br>\nNach einer weit verbreiteten Meinung schaden h&ouml;here Rentenbeitr&auml;ge der Wirtschaft, weil sie die Arbeitskosten steigern und damit die internationale Wettbewerbsf&auml;higkeit gef&auml;hrden. Sie w&uuml;rden das Wirtschaftswachstum bremsen und zu steigender Arbeitslosigkeit f&uuml;hren, wird argumentiert.<br>\nSo einfach ist der Zusammenhang jedoch nicht, erkl&auml;ren die Wissenschaftler. Sie haben berechnet, wie sich das Bruttoinlandsprodukt langfristig entwickelt, wenn die Beitragss&auml;tze um einen Prozentpunkt steigen.<br>\nErgebnis: Es bleibt nahezu unver&auml;ndert, nominal w&uuml;rde es sogar minimal um 0,3 Prozent h&ouml;her ausfallen als ohne Erh&ouml;hung. Die Besch&auml;ftigungsentwicklung w&auml;re nicht negativ betroffen.<br>\nDas liegt daran, dass sich verschiedene Effekte gegenseitig aufheben: Zwar fallen die Lohnst&uuml;ckkosten dann tats&auml;chlich etwas h&ouml;her aus. Das d&uuml;rfte in erster Linie die Exportwirtschaft treffen. Auf der anderen Seite k&auml;men die h&ouml;heren Beitr&auml;ge einer gro&szlig;en Zahl von Rentnerinnen und Rentnern zugute. Diese h&auml;tten in der Summe mehr Geld zur Verf&uuml;gung, was wiederum die Binnennachfrage st&auml;rken w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.matthias-w-birkwald.de\/de\/article\/2091.h%C3%B6herer-rentenbeitrag-w%C3%BCrde-weder-wachstum-noch-besch%C3%A4ftigung-bremsen-positive-und-negative-effekte-heben-sich-auf.html?fbclid=IwAR0l7kOM_vdHiqEx3J7_yoGQaMwijxQ5rvYnJoQ9NBcTmPWl7H-uN7mK9xw\">Matthias Birkwald<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>2019 bringt Hitzerekorde in elf L&auml;ndern<\/strong><br>\nDer Klimawandel dr&uuml;ckt dem Wetter seinen Stempel auf &ndash; keineswegs nur in Europa. Und das Jahr ist noch nicht vorbei: Im hohen Norden k&uuml;ndigen sich weitere Rekorde an.<br>\nDie Welt wird w&auml;rmer, und die Hitzerekorde fallen: Der neue deutsche H&ouml;chstwert von 42,6 Grad ist bei Weitem nicht die einzige nationale Marke, die 2019 &uuml;bertroffen wurde. Zehn andere L&auml;nder meldeten dieses Jahr ebenfalls neue Maximaltemperaturen; viele der Rekorde sind Teil Europas Rekordhitze am 25. Juli, zum Beispiel die H&ouml;chstwerte von Gro&szlig;britannien und Belgien, doch keineswegs alle. Im s&uuml;dfranz&ouml;sischen Verargues waren bereits im Juni 46 Grad gemessen worden &ndash; und auch Vietnam und Kuba, die fast auf entgegengesetzten Seiten des Erdballs liegen, meldeten in diesem Jahr schon Rekordhitze. Und 2019 ist noch nicht vorbei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/news\/2019-bringt-hitzerekorde-in-elf-laendern\/1664418\">Spektrum.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Aufforstungen? Gegen das Waldsterben gibt es ein besseres Mittel<\/strong><br>\nAngesichts des Waldsterbens 2.0 fordern Politiker Aufforstungen im gro&szlig;en Stil. Wenn die Klimakrise sich versch&auml;rft, ist das rausgeworfenes Steuergeld [&hellip;]<br>\nDenn ohne einen wirksamen Klimaschutz wird der Wald ein Dauerpatient bleiben. Und gut gemeinte Anpflanzungen k&ouml;nnten schon im n&auml;chsten Hitze- und D&uuml;rrejahr vertrocknen: Millionen Euro an Steuergeldern, zum Fenster hinausgeworfen.<br>\nGeradezu klug wirkt im Vergleich dazu ein Vorsto&szlig; des bayerischen Ministerpr&auml;sidenten S&ouml;der. Man mag von der Wandlung des CSU-Manns zum Gr&uuml;nen halten, was man will: Dass der Staatswald nicht mehr in erster Linie dem Geldverdienen dienen soll, klingt weniger populistisch, hat aber bessere Aussichten auf Erfolg. Weil der geschundene Wald dadurch entlastet wird.<br>\nDas Waldsterben in Deutschland macht deutlich: Der Wald ist zwar ein Klimasch&uuml;tzer, weil er der Atmosph&auml;re CO2 entzieht und es dauerhaft speichert. Aber er kann das nur tun, wenn er nicht selber unter den Folgen der Klimakrise leidet. Sie muss also zuerst angegangen werden. Und das nicht erst Ende September, wenn das Klimakabinett sein Ma&szlig;nahmenpaket beschlie&szlig;en will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.geo.de\/natur\/nachhaltigkeit\/21746-rtkl-klimakrise-aufforstungen-gegen-das-waldsterben-gibt-es-ein-besseres?utm_source=Newsletter&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=geo-newsletter\">GEO<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die gro&szlig;e Windkraftkrise<\/strong><br>\nMit eklatanten Steuerungsfehlern hat die Regierung eine Schl&uuml;sselbranche der Energiewende in die Existenzkrise gest&uuml;rzt. Wirtschaftsminister Altmaier muss nun zum Windgipfel bitten. Wie konnte es so weit kommen?<br>\nBienenv&ouml;lker in der Staatskanzlei, Elektroflitzer f&uuml;r Beamte, raus aus der Kohle, billigere Bahntickets: Seit Tagen bombardiert Markus S&ouml;der die Republik mit Ideen, wie man den Klimaschutz aus seiner Sicht voranbringen kann. Der Wandel des CSU-Chefs vom industriefreundlichen Saulus zum &ldquo;Fridays for Future&rdquo;-tauglichen Paulus hat nur einen kleinen Sch&ouml;nheitsfehler.<br>\nF&uuml;r die mit Abstand wichtigste Technologie der Energiewende ist Bayern zurzeit Feindesland: Im gesamten ersten Halbjahr 2019 wurde in dem Freistaat kein einziges Windrad gebaut.<br>\nRhetorisch ergr&uuml;nen, aber nicht danach handeln: So geht nicht nur S&ouml;der vor. Auch die Bundesregierung redet viel &uuml;ber L&ouml;sungsans&auml;tze f&uuml;r die drohende Klimakrise &ndash; und torpediert gleichzeitig durch politische Fehler den deutschen Windkraftsektor.<br>\nDabei sollen die Rotoren an Land der Regierung doch eigentlich helfen, ihre Klimaziele zu erreichen. Bis 2050, so der Plan, soll sich die Gesamtleistung der Windanlagen eigentlich fast vervierfachen. Nun aber pfeift die Branche sprichw&ouml;rtlich aus dem letzten Loch:\n<ul>\n<li>Von Anfang Januar bis Ende Juni kamen in ganz Deutschland unterm Strich nur 35 neue Windr&auml;der hinzu. Es war die niedrigste Neubaurate seit dem Jahr 2000.<\/li>\n<li>Im gesamten Jahr 2019 werden nach Sch&auml;tzungen des Bundesverbands Windenergie (BWE), wenn &uuml;berhaupt, neue Anlagen mit einer Leistung von 1500 Megawatt ans Netz gehen. Im Rekordjahr 2017 waren es 5300 Megawatt.<\/li>\n<li>Im Jahr 2017, dem letzten bislang statistisch erfassten, sind laut Deutschem Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) rund 26.000 Jobs in der Windenergiebranche verloren gegangen. Laut DIW-Energieexpertin Claudia Kemfert d&uuml;rften seitdem noch viele weitere Jobs verloren gegangen sein.<\/li>\n<li>Die Zahl der Insolvenzverfahren im Windsektor nimmt deutlich zu. Prokon, Windw&auml;rts und Windreich sind nur drei der bekannteren Unternehmen, die in den vergangenen Jahren betroffen waren; aktuell droht der Firma Senvion mit ihren rund 4000 Mitarbeitern die Zerschlagung.<\/li>\n<li>Selbst Branchenriesen wie Siemens Gamesa, Enercon oder Nordex k&auml;mpfen mit schwindenden Ums&auml;tzen und Gewinnen. Wer kann, verlagert seinen unternehmerischen Schwerpunkt ins Ausland.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/windenergie-die-grosse-windkraftkrise-a-1279820.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wie Putin seine neoimperiale Politik jetzt ausbauen wird<\/strong><br>\nRussland agiert heute keineswegs mehr nur als &bdquo;Regionalmacht&ldquo;, wie Ex-US-Pr&auml;sident Barack Obama das Land noch vor wenigen Jahren bezeichnet hat. L&auml;ngst verfolgt der Kreml wieder eine aggressive Globalstrategie, deren Maxime lautet, den Einfluss des Westens, und namentlich der USA, so weit wie m&ouml;glich zur&uuml;ckzudr&auml;ngen. Moskau st&ouml;&szlig;t dann in jene R&auml;ume vor, die von den globalpolitisch erm&uuml;deten, zunehmend desorientierten und untereinander streitenden transatlantischen Demokratien freigegeben werden.<br>\nDer Kreml verbindet dies mit dem Versuch der Durchsetzung einer internationalen Ordnung, die im Gegensatz zu den Werten und Prinzipien der vom Westen vertretenen liberalen Weltordnung steht. Das beinhaltet ein taktisches Verh&auml;ltnis zur Einhaltung internationaler Vertr&auml;ge und Abkommen. [&hellip;]<br>\nAuch in Europa weicht die Front gegen Putins imperialistisches Gebaren und die immer unverhohleneren Versuche der Einflussnahme auf. Zwar verl&auml;ngert die Europ&auml;ische Union bisher im Sechs-Monats-Rythmus die gegen Moskau verh&auml;ngten Sanktionen. Doch selbst Konservative in Deutschland wie der s&auml;chsische CDU-Ministerpr&auml;sident Michael Kretschmer denken inzwischen laut &uuml;ber ein Ende der Russland-Sanktionen nach. Das ist europ&auml;ischer Wahlkampf im Jahr 2019, wie er Wladimir Putin gefallen d&uuml;rfte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus197644875\/Russland-Wie-Putin-seine-neoimperiale-Politik-jetzt-ausbauen-wird.html\">Richard Herzinger in der WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein Artikel mitten aus dem Absurdit&auml;tenkabinett des Springer-Verlags. Wirklich &uuml;berraschend ist das aber nicht. Richard Herzinger hetzt in der WELT schon seit mehr als einem Jahrzehnt gegen Putin und erweist sich als treuer Parteig&auml;nger des US-Imperialismus.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Keine Post-Zustellung mehr am Samstag? Altmaier will das Postgesetz &auml;ndern<\/strong><br>\nNoch kommt die Post an sechs Tagen in der Woche. Doch geht es nach Wirtschaftsminister Peter Altmaier, k&ouml;nnte sich das &auml;ndern. Nach vielen Problemen bei der Post will er das Postgesetz reformieren &ndash; im Sinne der Kunden, wie der Minister betont.<br>\nIm Zuge einer Reform des Postgesetzes will Wirtschaftsminister Peter Altmaier pr&uuml;fen, ob die Post k&uuml;nftig noch an f&uuml;nf Tagen zustellen muss. Au&szlig;erdem will er die Rechte von Verbrauchern st&auml;rken und den Wettbewerb im Briefmarkt f&ouml;rdern. Die Bundesnetzagentur soll mehr Befugnisse erhalten mit mehr M&ouml;glichkeiten f&uuml;r Sanktionen. Das sehen Eckpunkte vor, die der CDU-Politiker am Donnerstag vorlegte.<br>\nDas EU-Recht verlangt nur eine Postzustellung an f&uuml;nf Tagen pro Woche. Dirk Klasen, Sprecher der Deutschen Post, sagte: &bdquo;Wir begr&uuml;&szlig;en es, dass das Postgesetz nach 20 Jahren auf den Pr&uuml;fstand kommt.&ldquo; Das Kommunikationsverhalten der Menschen habe sich deutlich ver&auml;ndert.Die Briefmenge gehe jedes Jahr um zwei bis drei Prozent zur&uuml;ck. &bdquo;Es ist nachvollziehbar, dass das Bundeswirtschaftsministerium auch die Zahl der Zustelltage zur Diskussion stellt, um diese am tats&auml;chlichen Bedarf zu orientieren. Bei uns macht die Briefzustellung montags zum Beispiel weniger als zwei Prozent der Wochenmenge aus.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lvz.de\/Nachrichten\/Wirtschaft\/Wirtschaftsminister-Altmaier-will-das-Postgesetz-aendern?fbclid=IwAR0RH3xkjqa6F7uBjy3r4ZkAmSPRYqTSRYavR2m-xkiErdx67C4voQ_tvZY\">LVZ<\/a>\n<p><strong>dazu:  Postreform darf nicht zu weiterer Absenkung der Zustellqualit&auml;t f&uuml;hren<\/strong><br>\n&bdquo;Die Vorschl&auml;ge aus dem Bundeswirtschaftsministerium sind wenig durchdacht und in sich widerspr&uuml;chlich &ldquo;, erkl&auml;rt Pascal Meiser, dienstleistungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE und stellvertretendes Mitglied im Beirat der Bundesnetzagentur, zu den heute vorgestellten Eckpunkten f&uuml;r eine Reform des Postgesetzes. Meiser weiter:<br>\n&bdquo;Es ist in der Tat l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llig, die Rechte der Verbraucher gegen&uuml;ber den Postdienstleistern zu st&auml;rken und die Bundesnetzagentur als zust&auml;ndige Aufsichtsbeh&ouml;rde mit zus&auml;tzlichen Kontroll- und Sanktionsinstrumenten auszustatten. Doch die Lizenzpflicht f&uuml;r Briefdienstleister abzuschaffen und durch eine einfache Meldepflicht zu ersetzen, wie sie heute bereits f&uuml;r die Paketbranche gilt, w&uuml;rde das Gegenteil bewirken. Eine weitere Absenkung der Qualit&auml;tsstandards bei der Briefzustellung w&auml;re die Folge<br>\nStattdessen muss die Lizenzpflicht endlich auch auf die Paketbranche ausgeweitet werden, damit Zuverl&auml;ssigkeit, Leistungsf&auml;higkeit und Fachkunde k&uuml;nftig auch von Paketdienstleistern nachgewiesen werden m&uuml;ssen. Schlie&szlig;lich sollten auch sie die Einhaltung des grundgesetzlich gesch&uuml;tzten Postgeheimnisses garantieren.<br>\nDer Vorschlag, f&uuml;r mehr Wettbewerb auch bei der Briefzustellung zu sorgen, l&auml;uft darauf hinaus, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Die desastr&ouml;se Entwicklung bei den Paketzustellern zeigt, wohin blinde Marktgl&auml;ubigkeit f&uuml;hrt und was das f&uuml;r die Arbeitsbedingungen der Zusteller und die Qualit&auml;t der Zustellung bedeutet.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/postreform-darf-nicht-zu-weiterer-absenkung-der-zustellqualitaet-fuehren\/\">DIE LINKE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>So begeistert Bernie Sanders die Basis<\/strong><br>\nAnders als noch vor vier Jahren ist Bernie Sanders heute nicht mehr der Au&szlig;enseiter im Vorwahlkampf der Demokratischen Partei. Doch w&auml;hrend sich die Botschaften Sanders&rsquo; nicht gewandelt haben, ist seine Kampagne jetzt professioneller als damals &ndash; mit eigener App und Mailinglisten. Eine Reportage von Maria Alexander.<br>\nIn einer Feuerwehrstation im Westen Los Angeles&lsquo; wird die Hoffnung sp&uuml;rbar. Gut 50 AktivistInnen des &bdquo;Feel the Bern Democratic Club Los Angeles&ldquo; treffen sich hier an diesem Dienstag. Der Raum ist eher karg, die Stimmung konzentriert. W&auml;hrend der ersten 30 Minuten m&uuml;ssen st&auml;ndig neue Sessel geholt werden, immer mehr Leute kommen. Es sind neue Gesichter dabei, aber auch viele, die bereits 2016 aktiv waren.<br>\nSie sind hier, um ihre Kampagnenaktivit&auml;ten zu planen und die Herausforderungen des anstehenden Parteitags der kalifornischen Demokraten zu diskutieren. Michelle etwa, die von sich sagt, dass sie ein Jahrzehnt darauf gewartet hat, dass Sanders kandidiert und die dieses Mal alles geben wird, damit er gewinnt. Auch Tally ist hier, die als Kellnerin 2,30 Dollar in der Stunde verdiente und sich seither f&uuml;r den Mindestlohn einsetzt. Und dann ist da noch Melissa, die Pr&auml;sidentin des Klubs, die einen ansteckenden Optimismus verspr&uuml;ht: &bdquo;Alles ist dieses Mal viel besser vorbereitet, fr&uuml;her fertig, professioneller.&ldquo;<br>\nEiner von vielen Progressiven?<br>\nVieles ist dieses Mal anders als bei Bernie Sanders&lsquo; erstem Antritt 2016. Damals war er Au&szlig;enseiter, verr&uuml;ckter Linker, &Uuml;berraschungskandidat. Doch die politische Situation hat sich gewandelt. Der politische Diskurs der USA und der Demokratischen Partei ist nach links ger&uuml;ckt. 15 Dollar Mindestlohn, eine &ouml;ffentliche Krankenversicherung f&uuml;r alle, der Green New Deal, eine radikale Einwanderungsreform &ndash; diese Forderungen teilen heute die Mehrheit der US-Bev&ouml;lkerung und formell auch die meisten der 23 demokratischen Pr&auml;sidentschaftskandidatInnen, die sich darum bem&uuml;hen, m&ouml;glichst progressiv zu erscheinen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mosaik-blog.at\/sanders-wahlkampf-usa\/\">Mosaik Blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Unter BDS-Verdacht: Der neue McCarthyismus<\/strong><br>\nNach wochenlangen politischen Turbulenzen trat Mitte Juni der Direktor des J&uuml;dischen Museums Berlin, Peter Sch&auml;fer, von seinem Amt zur&uuml;ck. Seit Jahren hatte es um das Haus und seine Leitung immer wieder Streit gegeben &ndash; wegen Sch&auml;fers vermeintlicher N&auml;he zur BDS-Bewegung, der Einladung eines hohen Vertreters des iranischen Regimes oder auch der Jerusalem-Ausstellung des Hauses, die im Mai dieses Jahres auslief. Das Fass zum &Uuml;berlaufen brachte aber ein vom Museum geteilter Tweet der &bdquo;taz&ldquo;. Der dazugeh&ouml;rige Text kritisierte den Bundestagsbeschluss vom 17. Mai, wonach der BDS eine antisemitische Bewegung sei.[1] Vor allem der Zentralrat der Juden in Deutschland emp&ouml;rte sich daraufhin, das J&uuml;dische Museum sei scheinbar &bdquo;g&auml;nzlich au&szlig;er Kontrolle geraten&ldquo;. Unter diesen Umst&auml;nden m&uuml;sse man dar&uuml;ber nachdenken, ob die Bezeichnung &bdquo;j&uuml;disch&ldquo; f&uuml;r das Museum noch angemessen sei.<br>\nDas Haus selbst bem&uuml;hte sich zwar eilig um Schadensbegrenzung: Es habe sich nicht gegen den Bundestagsbeschluss positioniert, sondern nur auf einen Diskussionsbeitrag hingewiesen. Doch es half nichts: Am Ende war der Druck zu gro&szlig;, und Sch&auml;fer musste seinen Hut nehmen.<br>\nDieser Vorgang ist in der Tat skandal&ouml;s &ndash; allerdings aus v&ouml;llig anderen Gr&uuml;nden, als der Zentralrat der Juden anf&uuml;hrt. Denn was wir hier erleben, ist nichts anderes als die Neu- und Wiedergeburt einer spezifischen Form des McCarthyismus. McCarthyismus &ndash; so der in diesem Fall treffende Eintrag bei Wikipedia &ndash; ist ein f&uuml;r die demagogische Kommunistenjagd in den USA der fr&uuml;hen 1950er Jahre benutzter Begriff, &bdquo;bei der die hysterischen &Auml;ngste der Bev&ouml;lkerung ausgenutzt worden seien, um Unschuldige oder relativ harmlose Andersdenkende zu verfolgen; er wird assoziiert mit Verschw&ouml;rungstheorien und einer &sbquo;Herrschaft des Terrors&rsquo;&ldquo;. Und ganz &auml;hnlich werden derzeit jene verfolgt, die auch nur in den Verdacht geraten, eine &bdquo;falsche&ldquo; Meinung zu vertreten oder einer bestimmten Haltung auch nur nahezustehen &ndash; n&auml;mlich der des BDS-Umfeldes.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2019\/august\/unter-bds-verdacht-der-neue-mccarthyismus\">Micha Brumlik in den Bl&auml;ttern<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Printmedien auf Talfahrt<\/strong><br>\nAktuelle Zahlen zeigen: Gedruckte Zeitungen verlieren weiter an Auflage. Digitalausgaben k&ouml;nnen den R&uuml;ckgang nicht ausgleichen<br>\nDie letzte gedruckte Zeitung erscheint 2034. Diese beklemmende Aussicht hatte der Eichst&auml;tter Journalistikprofessor Klaus Meier, gest&uuml;tzt auf Trendberechnungen, vor sieben Jahren formuliert. Im M&auml;rz 2019 hat er die Frist sogar noch um ein Jahr verk&uuml;rzt. Er wolle damit kein Todesdatum setzen, sondern &raquo;wachr&uuml;tteln&laquo;, erkl&auml;rte er, denn die Lage sei dramatisch.<br>\nMeldungen aus dem ersten Halbjahr 2019 sind nicht dazu angetan, dies zu relativieren. Die Essener Funke-Gruppe wird bei ihren NRW-Zeitungen zehn Prozent Personal &raquo;einsparen&laquo;; in Th&uuml;ringen musste sie den Verdacht ausr&auml;umen, sie wolle dort bald keine gedruckten Ausgaben mehr anbieten. Bei Springer will der US-Finanzinvestor KKR gro&szlig; einsteigen (jW berichtete), weshalb in den Redaktionen von Bild und Die Welt die Angst umgeht. Beim K&ouml;lner Pressekonzern DuMont haben die Eigent&uuml;merfamilien ihr gesamtes Zeitungsgesch&auml;ft zum Verkauf gestellt: sieben Titel und zwei Beteiligungen mit einer Gesamtauflage von &uuml;ber 700.000 Exemplaren.<br>\nDie Zeitungen haben ernste wirtschaftliche Probleme. Zwei negative Trends verst&auml;rken sich gegenseitig: Die Zahl der K&auml;ufer, besonders der j&uuml;ngeren, sinkt. Und gleichzeitig schrumpfen die Werbeerl&ouml;se. Diese gingen zwischen 2000 und 2018 von 6,6 auf 2,2 Milliarden Euro zur&uuml;ck. Im selben Zeitraum ist die Zahl der verkaufte Exemplare von 23,9 auf 14,3 Millionen gefallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/359915.zeitungskrise-printmedien-auf-talfahrt.html\">Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Ex-Verfassungschef Hans-Georg Maa&szlig;en: &bdquo;Ich bin sozial und damit eher links&ldquo;<\/strong><br>\nEr wolle nicht in die rechte Ecke gestellt werden, erkl&auml;rte Maa&szlig;en jetzt in einem Interview. Der einstige Verfassungschef bekr&auml;ftigte dennoch seine Kritik an der Migrationspolitik von Kanzlerin Angela Merkel.<br>\nDer fr&uuml;here Verfassungsschutzpr&auml;sident Hans-Georg Maa&szlig;en, Mitglied der konservativen CDU\/CSU-Splittergruppe Werte-Union, h&auml;lt sich selbst nicht f&uuml;r rechts. &bdquo;Menschen, die mich n&auml;her kennen, halten mich f&uuml;r sozial und damit f&uuml;r eher links &ndash; und f&uuml;r einen Realisten. So sehe ich mich auch&ldquo;, sagte Maa&szlig;en der &bdquo;Rheinischen Post&ldquo;.<br>\nEr wolle nicht in die rechte Ecke gestellt werden. &bdquo;Nur weil man die Klimapolitik und die Migrationspolitik kritisiert, nur weil man Bedenken hat, was einige Punkte der Sicherheitspolitik angeht, ist man nicht automatisch rechts. Der Ausdruck Rechts wird heute inflation&auml;r verwendet, um Personen auszugrenzen und um sich mit den Sachargumenten nicht auseinandersetzen zu m&uuml;ssen&ldquo;, sagte das CDU-Mitglied Maa&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lvz.de\/Nachrichten\/Politik\/Ex-Verfassungschef-Maassen-Ich-bin-sozial-und-damit-eher-links?fbclid=IwAR1vmNKL17EDEYwFkuUVF5bHnlH_-3K4OTE70bsroBmpZ0R7sxAAMCjSo8g\">LVZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Es ist halt alles eine Frage der Perspektive. Vom extremen rechten Rand aus ist alles &bdquo;links&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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