{"id":53948,"date":"2019-08-02T16:50:50","date_gmt":"2019-08-02T14:50:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53948"},"modified":"2019-08-02T16:59:45","modified_gmt":"2019-08-02T14:59:45","slug":"hinweise-des-tages-ii-405","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53948","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53948#h01\">Deutsche Reeder klagen &uuml;ber h&ouml;here Versicherungspr&auml;mien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53948#h02\">INF-Abkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53948#h03\">Tickende Zeitbombe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53948#h04\">Auto-Krise, Wald-Krise, Windkraft-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53948#h05\">Fridays for Future agiert populistisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53948#h06\">Die Klima-Aussagen der INSM im Faktencheck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53948#h07\">Schulstreik: Drohungen von Politikern, die ihre Pflichten nicht erf&uuml;llen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53948#h08\">SPD-Parteivorsitz: Simone Lange tritt an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53948#h09\">Wie ein antifaschistisches Festival aus Brandenburg vergrault wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53948#h10\">&bdquo;Eine anti-aufkl&auml;rerische Mode&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deutsche Reeder klagen &uuml;ber h&ouml;here Versicherungspr&auml;mien<\/strong><br>\nDie angespannte Lage an der Stra&szlig;e von Hormus belastet auch die deutsche Handelsschifffahrt &ndash; die Risiken der Durchfahrt steigen, das macht die Versicherung teurer. Reeder zeigen sich aufgeschlossen f&uuml;r eine europ&auml;ische Beobachtermission.<br>\nDie Stra&szlig;e von Hormus ist eine der wichtigsten Seestra&szlig;en der Welt. Fast ein Drittel des globalen &Ouml;lexports wird durch die Meerenge im Golf von Oman verschifft. Auch 20 bis 30 deutsche Handelsschiffe durchfahren dieses Nadel&ouml;hr dem Verband Deutscher Reeder (VDR) zufolge t&auml;glich &ndash; und der sorgt sich angesichts der politischen Spannungen in dem Gebiet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/strasse-von-hormus-deutsche-reeder-leiden-unter-iran-konflikt-a-1280132.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Unter welcher Flagge fahren eigentlich die Tanker der &bdquo;deutschen&ldquo; Reeder? Um Steuern zu sparen und systematisch Arbeitnehmerrechte auszuhebeln, fahren nahezu alle Schiffe &bdquo;deutscher&ldquo; Reedereien unter &bdquo;Billigflagge&ldquo; https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wer-sind-hier-eigentlich-die-Piraten-3503307.html . Dagegen ist rechtlich offenbar wenig zu machen. Wer sich aus der Gesellschaft ausklinkt, sollte jedoch auch keine Forderungen an die Gesellschaft stellen, wenn es mal Probleme gibt. Vielleicht k&ouml;nnen die &bdquo;deutschen&ldquo; Reeder ja mal in Liberia, Antigua oder auf den Marschallinseln nachfragen, ob diese Staaten eine &bdquo;Beobachtermission&ldquo; in den Golf entsenden. Viel Spa&szlig;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>INF-Abkommen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>USA best&auml;tigen Aus f&uuml;r INF-Abkommen mit Russland<\/strong>\n<ul>\n<li>Das INF-Abkommen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten von Amerika ist erloschen.<\/li>\n<li>Der 1987 geschlossene Vertrag verbot landgest&uuml;tzte Raketen und Marschflugk&ouml;rper mit einer Reichweite zwischen 500 und 5500 Kilometern.<\/li>\n<li>Washington hatte Moskau vorgeworfen, den Vertrag mit einem Raketentyp zu verletzen &ndash; Moskau dementierte.<\/li>\n<li>Bundesau&szlig;enminister Maas bedauert die Entwicklung und regt Verhandlungen &uuml;ber ein neues Abkommen an, in das auch andere Atomm&auml;chte einbezogen werden sollten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der INF-Vertrag (Intermediate-Range Nuclear Force Treaty) zwischen den USA und Russland &uuml;ber das Verbot landgest&uuml;tzter atomarer Mittelstreckenwaffen ist Geschichte. Entsprechende offizielle Best&auml;tigungen wurden in den Hauptst&auml;dten Washington und Moskau an diesem Freitag ver&ouml;ffentlicht. Damit erlischt eines der wichtigsten Abr&uuml;stungsabkommen der Welt.<br>\nDie USA hatten den INF-Vertrag Anfang Februar mit R&uuml;ckendeckung der Nato-Partner gek&uuml;ndigt &ndash; damit begann eine halbj&auml;hrige Frist, die nun endete. Beide Seiten geben sich gegenseitig die Schuld f&uuml;r die Eskalation. US-Au&szlig;enminister Mike Pompeo betonte nun erneut, Russland trage die alleinige Verantwortung f&uuml;r das Aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/inf-vertrag-russland-usa-atomwaffen-1.4550144\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em>Lesen Sie dazu auf den NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53428\">INF-Vertrag : Die Stunde der NATO-Propaganda<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Nach INF-Vertragsende Moratorium f&uuml;r Stationierung neuer Raketen in Europa<\/strong><br>\n&bdquo;Nach dem Ende des INF-Vertrags gilt es, eine neue atomare Aufr&uuml;stung in Europa zu verhindern. Eine au&szlig;en- und sicherheitspolitisch verantwortungsvoll handelnde Bundesregierung muss den Vorschlag Russlands nach einem Moratorium f&uuml;r die Stationierung von Raketensystemen mittlerer und k&uuml;rzerer Reichweite in Europa aktiv unterst&uuml;tzen. Sicherheit in Europa gibt es nur mit und nicht gegen Russland und auch nicht durch blinde Gefolgschaft f&uuml;r US-Pr&auml;sident Donald Trump&ldquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, stellvertretende Vorsitzende und abr&uuml;stungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;Wenn es Bundesau&szlig;enminister Heiko Maas ernst meint mit R&uuml;stungskontrolle und nuklearer Abr&uuml;stung, muss er endlich den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen. Die weitere Blockade dieser wichtigen UN-Vereinbarung ist nach dem Ende des INF-Vertrags und einer drohenden neuen atomaren Aufr&uuml;stung nicht zu verantworten. Die Bundesregierung muss gegen&uuml;ber der US-Administration zudem mit Nachdruck auf die Verl&auml;ngerung des New-Start-Vertrags zur Begrenzung strategischer Atomwaffen dr&auml;ngen und den Abzug der in Deutschland gelagerten US-Atomwaffen in die Wege leiten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/nach-inf-vertragsende-moratorium-fuer-stationierung-neuer-raketen-in-europa\/\">DIE LINKE<\/a><\/li>\n<li><strong>A Nuclear Arms Race Will Produce No Winners<\/strong><br>\nDespite everything, it is still in our power to avoid nuclear confrontation.<br>\nThe fate of the INF treaty has politicians and ordinary people worried on every continent. I am also concerned, and not only because I signed that treaty with former U.S. President Ronald Reagan in Dec. 1987. These events are yet another manifestation of the dangerous and destructive trends in world politics facing us today.<br>\nThe main idea guiding us on the path to signing the original treaty was expressed in a joint statement with the United States, adopted at our first meeting in Geneva: &ldquo;A nuclear war cannot be won and must never be fought.&rdquo;<br>\nThat INF Treaty was the first step, and it was followed by others &mdash; the Strategic Arms Reduction Treaty (START I) and mutual steps towards eliminating a significant part of all tactical nuclear weapons. The two states revised their military doctrines to reduce their reliance on nuclear weapons, slashing their number by more than 80 percent from their highpoint during the Cold War.<br>\nThe process started at that time had an affect beyond nuclear weapons alone. The Chemical Weapons Convention was signed in 1997 and the countries of Eastern and Western Europe agreed on a drastic reduction of their armed forces and weapons. This was the &ldquo;peace dividend&rdquo; from which everyone benefited &mdash; Europeans most of all &mdash; as a result of the end of the Cold War.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.themoscowtimes.com\/2019\/02\/14\/mikhail-gorbachev-a-nuclear-arms-race-will-produce-no-winners-op-ed-a64491\">Michail Gorbatschow in der Moscow Times<\/a><\/li>\n<li><strong>Nach dem INF-Vertrag: Umrisse einer Politik der Schadensbegrenzung<\/strong><br>\nAb sofort k&ouml;nnen sowohl die USA als auch Russland im Bereich landgest&uuml;tzter Kurz- und Mittelstrecken-Raketen wieder v&ouml;llig legal aufr&uuml;sten so viel sie wollen. Und das Ende weiterer Vertr&auml;ge zur R&uuml;stungskontrolle ist abzusehen. Gibt es wenigstens Formen der Schadensbegrenzung?<br>\nGing es Ihnen auch so? Heute Morgen beim Aufstehen war nat&uuml;rlich alles so wie immer in den letzten Tagen, Wochen, Monaten, Jahren und Jahrzehnten.<br>\nAlso exakt wie nach Tschernobyl: Die verstrahlten Salatk&ouml;pfe sahen genauso aus, sie rochen so und sie schmeckten so wie die unverstrahlten noch einen Tag zuvor! Nun ist diesmal zwar kein Atomkraftwerk in die Luft geflogen, aber die Welt ist seit heute dennoch erheblich gef&auml;hrlicher geworden. Und zwar ohne dass man davon irgendetwas sehen, riechen oder schmecken k&ouml;nnte.<br>\nHeute n&auml;mlich tritt eine K&uuml;ndigung in Kraft, n&auml;mlich des im Dezember 1987 von Ronald Reagan und Michail Gorbatschow unterzeichneten INF-Vertrages, gek&uuml;ndigt erst durch die USA und notgedrungen dann auch durch Russland. Konkret: Ab sofort d&uuml;rfen die USA und Russland wieder v&ouml;llig legal landgest&uuml;tzte atomar und konventionell best&uuml;ckte Raketen einer Reichweite von 500 bis 5.500 Kilometern und deren Abschussvorrichtungen entwickeln, erproben, herstellen und dislozieren!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/90790-nach-inf-vertrag-umrisse-politik\/\">Leo Ensel auf RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Tickende Zeitbombe<\/strong><br>\nDer politische Einfluss der Reichen f&uuml;hrt zu wachsender Ungleichheit und bedroht die Demokratie.<br>\nDie Verringerung der Ungleichheit ist zwar offizielles Ziel der internationalen Gemeinschaft geworden, doch die Einkommensunterschiede haben sich noch vergr&ouml;&szlig;ert. Dieser Trend wird allgemeinhin auf Handelsliberalisierung und technologische Fortschritte zur&uuml;ckgef&uuml;hrt, die die Verhandlungsmacht der Arbeit gegen&uuml;ber dem Kapital geschw&auml;cht haben. Das hat in vielen L&auml;ndern einen politischen R&uuml;ckschlag verursacht, wobei die W&auml;hler ihre wirtschaftliche Notlage eher auf &bdquo;die Anderen&rdquo; als auf die nationale Politik schieben. Und solche Gef&uuml;hle versch&auml;rfen die sozialen Spannungen nat&uuml;rlich nur noch, ohne die eigentlichen Ursachen f&uuml;r die Zunahme der Ungleichheit anzugehen.<br>\nIn einem wichtigen neuen Artikel argumentiert der &Ouml;konom Jos&eacute; Gabriel Palma von der University of Cambridge, nationale Einkommensverteilungen seien nicht das Ergebnis unpers&ouml;nlicher globaler Kr&auml;fte. Sie w&uuml;rden vielmehr von politischen Entscheidungen beeinflusst, die die Kontroll- und Lobbymacht der Reichen widerspiegeln. Palma beschreibt insbesondere die in j&uuml;ngster Zeit deutlich gestiegene Ungleichheit in den OECD-L&auml;ndern, den ehemaligen sozialistischen Volkswirtschaften Mittel- und Osteuropas sowie Chinas und Indiens als einen Prozess des &bdquo;umgekehrten Aufholens&rdquo;. Diese L&auml;nder, so Palma, &auml;hneln zunehmend vielen ungleichen lateinamerikanischen Volkswirtschaften, wobei zinsorientierte Eliten die meisten Fr&uuml;chte des Wachstums ernten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/global\/artikel\/detail\/tickende-zeitbombe-3627\/\">IPG<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Auto-Krise, Wald-Krise, Windkraft-Krise<\/strong><br>\nNach mehreren Auto-Gipfeln l&auml;dt jetzt die Bundesregierung zu einem &ldquo;Krisen-Gipfel f&uuml;r den Wald&rdquo; und zu einem &ldquo;Windkraft-Gipfel&rdquo; ein. Alle Gipfel demonstrieren das eklatante Versagen der Gro&szlig;en Koalition beim Umweltschutz.<br>\nDrei CSU-Verkehrsminister auf Bundesebene haben die deutsche Verkehrspolitik zu einer schieren Autopolitik verkommen lassen. Zusammen mit den deutschen Autobauern haben die letzten Bundesregierungen die Elektromobilit&auml;t der Zukunft komplett verschlafen. China, Japan, S&uuml;dkorea, Kalifornien, aber auch Frankreich, die Niederlande und Norwegen sind uns in der E-Mobilit&auml;t weit voraus.<br>\nNur ein Beispiel: In der s&uuml;dchinesischen Millionenstadt Shenzen fahren ausschlie&szlig;lich Elektro-Taxen &ndash; und zwar 22.000 &ndash; und ausschlie&szlig;lich E-Busse &ndash; und zwar 16.500. Undenkbar in einer heutigen deutschen Millionenstadt.<br>\nZum Waldgipfel: Schon im 19. Jahrhundert wussten deutsche F&ouml;rster: &ldquo;Willst du den Wald vernichten, pflanze Fichten, Fichten, Fichten.&rdquo;<br>\nDoch erst im 21. Jahrhundert entdeckt die deutsche Politik, dass &ldquo;Fichten, Fichten, Fichten&rdquo; ein Riesen-Problem f&uuml;r den deutschen Wald sind und diese Monokultur dem Sch&auml;dling Borkenk&auml;fer eine ungeahnte Verbreitung erlauben. Haupts&auml;chlich Fichten sind durch die vorausgegangene Trockenheit jetzt so geschw&auml;cht, dass sie umst&uuml;rzen &ndash; zurzeit vor allem im Nationalpark Harz zu besichtigen &ndash; und dann ideale Lebensbedingungen f&uuml;r den Borkenk&auml;fer bieten.<br>\nDer lange bekannte Sch&auml;dling bef&auml;llt fast ausschlie&szlig;lich Fichten. Bei Poly-Kulturen hat der Borkenk&auml;fer kaum eine Chance zur Ausbreitung. F&ouml;rster sch&auml;tzen, dass in diesem Jahr um die f&uuml;nf Prozent der deutschen W&auml;lder absterben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Auto-Krise-Wald-Krise-Windkraft-Krise-4487264.html?fbclid=IwAR0LtgN_mfBq8LtgH-KpKrkbm_5YidVz2xr4HYD1JL_M6sssstn3XEnSY5g\">Franz Alt auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Fridays for Future agiert populistisch<\/strong><br>\nFridays for Future wird von der radikalen Linken zunehmend instrumentalisiert. Ein Gastbeitrag von Alexander Mitsch, dem Vorsitzenden der Werteunion, in der F.A.Z. Woche.<br>\nie politische Debatte in Deutschland wird zunehmend durch eine Moralisierung bestimmt. Fakten und Analysen treten in den Hintergrund, es wird vor allem mit &bdquo;gut&ldquo; und &bdquo;b&ouml;se&ldquo; argumentiert. Besonders die politische Linke vermeidet und verhindert die inhaltliche Auseinandersetzung, indem sie durch Moralisierung Menschen mit anderen Meinungen stigmatisiert.<br>\nDie Verwendung des erhobenen Zeigefingers ist allerdings kein neues Ph&auml;nomen, wie der R&uuml;ckblick auf die fr&uuml;hen achtziger Jahre zeigt: Damals hatte die Sowjetunion atomare Mittelstreckenraketen in Europa stationiert, die besonders Deutschland bedrohten. Die Nato fasste daraufhin den Doppelbeschluss, welcher besagte, dass sie auch atomare Mittelstreckenraketen in Europa aufstellen w&uuml;rde, gleichzeitig in Verhandlungen aber anbietet, diese Raketen wieder zu entfernen, falls die Sowjetunion dies ebenfalls tut. Gegen diesen Beschluss gab es seitens der linken &bdquo;Friedensbewegung&ldquo; in Westdeutschland scharfe Proteste. Hunderttausende gingen gegen die &bdquo;imperialistische&ldquo; Nato und die &bdquo;nukleare Vernichtung des Planeten&ldquo; auf die Stra&szlig;e und bezeichneten diejenigen, die f&uuml;r den Doppelbeschluss argumentierten, sogar als &bdquo;Kriegstreiber&ldquo;. Eine sachliche Auseinandersetzung war kaum m&ouml;glich. Auch die Kirchen lie&szlig;en sich &uuml;brigens h&auml;ufig instrumentalisieren (&bdquo;Schwerter zu Pflugscharen&ldquo; und Osterm&auml;rsche).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/werteunion-wirft-fridays-for-future-populismus-vor-16312989.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0\">Alexander Mitsch in der FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers Hardy Koch:<\/strong> Ist es wirklich so, dass Fridays for Future vornehmlich moralisch argumentiert? Da w&uuml;rden die Scientist for Future sicher widersprechen. Was der Bewegung sicherlich fehlt, ist eine klare Makro&ouml;konomische Betrachtung als Basis f&uuml;r eine erfolgreiche Umweltschutzpolitik. Da ist noch eine Menge Luft nach oben. Dabei wird die &ldquo;Werteunion&rdquo; allerdings schwerlich helfen k&ouml;nnen. Schlie&szlig;lich verschweigt sie an dieser Stelle, dass z.B. an der Umweltverschmutzung in China europ&auml;ische, und insbesondere deutsche, Konzerne aktiv beteiligt sind. Die Vergleiche mit Nato-Doppelbeschlu&szlig;, Fl&uuml;chtlingskrise, Hitlerattentate, etc. sind dagegen ziemlich weit hergeholt und machen einen recht(s) hilflosen Eindruck. Im Gleichschritt dem stetigen Versiegen sachlicher Argumente von Seiten der &ldquo;Werteunion&rdquo; wird es wohl bald mit dem Antisemitismus-Vorwurf weitergehen. Dann ist Ende Gel&auml;nde. Die Behauptung, dass das agieren auf der Basis von Fakten eine konservatve Dom&auml;ne ist, kann man wirklich nur als Slapstick und ausgesprochen d&auml;mlich bezeichnen. Schlie&szlig;lich ist der konservative Mainstream momentan heillos damit &uuml;berfordert, die tats&auml;chlichen Gr&uuml;nde f&uuml;r die seit l&auml;ngerem erkennbare Rezession zu erkl&auml;ren.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Die Klimakrise wird banalisiert<\/strong><br>\nUns wird vorgeworfen, Gesetze zu brechen und grundlos Panik zu sch&uuml;ren. Dabei ist Klimaschutz ein wissenschaftlich unumstrittenes Anliegen. Ein Gastbeitrag von Fridays for Future in der F.A.Z. Woche.<br>\n&bdquo;Mehr Sachargumente und weniger Moralisierung&ldquo;: Das hat Alexander Mitsch, Vorsitzender der konservativen Werteunion, k&uuml;rzlich gefordert. Und zugleich hat er der Fridays-for-Future-Bewegung vorgeworfen, Gesetze zu brechen, populistisch zu argumentieren und sich instrumentalisieren zu lassen.<br>\nMit dieser Art von Vorw&uuml;rfen lebt FFF seit Wochen. Populismusvorw&uuml;rfe gegen Fridays for Future gibt es seit dem ersten Mal, als junge Menschen gestreikt haben. Die Klimakrise, das eigentliche Thema, wird ignoriert oder banalisiert. Stattdessen wird uns unterstellt, grundlos Panik zu sch&uuml;ren. Es ist leicht, Fridays For Future Populismus vorzuwerfen. Es scheint so leicht, weil wir uns auf ein Thema, das Klima, fixieren, die B&ouml;sen, Politik und Wirtschaft, der Unt&auml;tigkeit bezichtigen und eine d&uuml;stere Zukunftsvision prophezeien. Die L&ouml;sungen w&auml;ren so einfach &ndash; wir k&ouml;nnten das Pariser Klimaabkommen einhalten und Emissionen reduzieren &ndash;, die Zust&auml;ndigkeiten sind auch klar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/fridays-for-future-die-klimakrise-wird-banalisiert-16312921.html\">Jacob Blasel und Carla Reemtsma in der FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Klima-Aussagen der INSM im Faktencheck<\/strong><br>\nDie industrienahe Lobbyorganisation &bdquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&ldquo; hat im Rahmen einer Kampagne &bdquo;12 Fakten zum Klimaschutz&ldquo; ver&ouml;ffentlicht. Energieexperte Volker Quaschning unterzieht alle Punkte einem Faktencheck.<br>\nIn einer aktuellen Kampagne widmet sich die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) der Klimapolitik und hat zw&ouml;lf INSM-Fakten zur Klimapolitik medienwirksam publiziert [INS19b; Quellen siehe unten]. F&uuml;r Laien klingen viele der Fakten schl&uuml;ssig und nachvollziehbar. Dabei verfolgt die INSM mit der Publikation der INSM-Fakten in erster Linie ganz klar die Ziele ihrer Unternehmen und nicht unbedingt die des besseren Klimaschutzes. Grund genug, die INSM-Fakten einem Faktencheck zu unterziehen. Dabei werden besonders kritische S&auml;tze der einzelnen Fakten zitiert und kommentiert.<br>\nDie Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ist eine vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall gegr&uuml;ndete Lobbyorganisation, mit dem Ziel unternehmensfreundliche Positionen durchzusetzen [Lob19, Wik19]. Die Organisation verf&uuml;gt &uuml;ber einen Jahresetat von mehreren Millionen Euro, der &uuml;ber die den tragenden Mitgliedsverb&auml;nden zugeh&ouml;rigen Unternehmen wie VW, Daimler oder BMW finanziert wird. Zu den bisherigen Kampagnen und Forderungen der INSM z&auml;hlte unter anderem die Abschaffung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes EEG. Die INSM hat sich auch gegen die Einf&uuml;hrung eines Mindestlohns und gegen die M&uuml;tterrente eingesetzt [INS19]. Grunds&auml;tzlich fordert die Initiative eine langsamere Energiewende. Der Klimaschutz soll sich dabei den Interessen der Industrie unterordnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neueenergie.net\/politik\/deutschland\/die-klima-aussagen-der-insm-im-faktencheck\">neue energie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Schulstreik: Drohungen von Politikern, die ihre Pflichten nicht erf&uuml;llen<\/strong><br>\nPreu&szlig;elnde Schwaben drohen den Sch&uuml;lern, doch die erinnern die alternden Politiker an ihre Unterlassungen<br>\nMancherorts, wie in Berlin, gehen inzwischen die Ferien zu Ende. F&uuml;r manchen Politiker ist das offensichtlich Grund, mehr Druck auf die dauerprotestierenden Sch&uuml;ler auszu&uuml;ben. Baden-W&uuml;rttembergs christdemokratische Kultusministerin Susann Eisenmann warnt zum Beispiel, dass die Sch&uuml;ler lernen m&uuml;ssten, mit den Folgen ihres Streiks zu leben. Wenn Arbeiten nicht nachgeschrieben w&uuml;rden, k&ouml;nne es schon mal Sechsen geben.<br>\nUnd nat&uuml;rlich durfte auch der urdeutscheste aller Untertanenspr&uuml;che nicht fehlen: Die Sch&uuml;ler sollten lernen, dass sie Rechte haben. Aber eben nicht nur diese, sondern auch Pflichten. F&uuml;r CDU-Politiker scheint es eben einfach nicht m&ouml;glich, von demokratischen Rechten zu reden, ohne im gleichen Atemzug Pflichten zu beschw&ouml;ren. Vielleicht sollten Sie einfach mal einen Blick in das Grundgesetz werfen?<br>\nWie dem auch sei, von den Sch&uuml;lern kam die richtige Antwort. Die Nachrichtenagentur dpa zitiert auch Sofie Rehberg, eine Fridays-for-Future-Sprecherin aus Stuttgart, mit den Worten: &ldquo;Politiker sollten nicht so viel &uuml;ber Pflicht sprechen, wenn sie ihre eigene Pflicht nicht erf&uuml;llen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Schulstreik-Drohungen-von-Politikern-die-ihre-Pflichten-nicht-erfuellen-4486550.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>SPD-Parteivorsitz: Simone Lange tritt an<\/strong><br>\nDie Flensburger Oberb&uuml;rgermeisterin Simone Lange will gemeinsam mit dem Bautzener Oberb&uuml;rgermeister Alexander Ahrens f&uuml;r den SPD-Parteivorsitz kandidieren. Das sagte Lange NDR Schleswig-Holstein. Damit wirft sie zum zweiten Mal ihren Hut f&uuml;r den Parteivorsitz der SPD in den Ring. Bei ihrer ersten Kandidatur unterlag sie im April 2018 Andrea Nahles mit 172 von 631 Stimmen, was einem Anteil von 27,6 Prozentpunkten entspricht. Wenige Stunden zuvor hatte die schleswig-holsteinische SPD-Landesvorsitzende, Serpil Midyatli, angek&uuml;ndigt, dass es Bewegung im Kandidatenrennen um den Bundesvorsitz geben werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/schleswig-holstein\/SPD-Parteivorsitz-Simone-Lange-tritt-an,lange282.html?fbclid=IwAR1I6pdkA_o1L_jfHDmlTY5AhyObcsVVu22TLXlrJ1er5bnLtuohM3fMeBo\">NDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wie ein antifaschistisches Festival aus Brandenburg vergrault wird<\/strong><br>\nDer erzwungene R&uuml;ckzug von &ldquo;Resist to Exist&rdquo; nach Berlin ist ein klarer Erfolg f&uuml;r die Rechten<br>\nSommerzeit ist Festivalzeit. In den n&auml;chsten Wochen ist das Angebot gro&szlig;. Die Zeiten, wo Festivals noch als anst&ouml;&szlig;ig, unmoralisch und subversiv galten, sind lange vorbei. In den 1970er Jahren konnte es Festivalbesuchern noch passieren, dass sie wegen der Haarl&auml;nge oder unkonventionellen Kleidung von NS-sozialisierten Wutb&uuml;rgern angegriffen wurden.<br>\nDoch der moderne Kapitalismus hat selbst sich subkulturell gebende Festivalevents l&auml;ngst absorbiert. Hauptsache der Konsum zirkuliert, k&ouml;nnte man denken. Daher ist es um unverst&auml;ndlicher, dass die Organisatoren des explizit antifaschistisch firmierenden Festivals &ldquo;Resist to exist&rdquo; von den Brandenburger Beh&ouml;rden, speziell der Unteren Bauaufsichtsbeh&ouml;rde Oberhavel, derart schikaniert wurden, dass sie kurzfristig nach Berlin ausweichen mussten. Urspr&uuml;nglich sollte das Festival wie in den vergangenen Jahren im Brandenburgischen Kremmen stattfinden.<br>\nPunk-Festival kein &ldquo;Volksfest&rdquo;<br>\nDoch die CDU-gef&uuml;hrten &Auml;mter taten alles, um das Punk-Event aus der Provinz zu vertreiben. Der Kremmener B&uuml;rgermeister forderte eine besondere Genehmigung f&uuml;r die Zelte und Aufbauten, die ein solches Festival nun mal braucht. Das beginnt bei Bier- und Essenst&auml;nden und endet beim Regenschutz f&uuml;r die Musikanlage und nat&uuml;rlich der B&uuml;hne.<br>\nDa die Organisatoren nach den Erfahrungen der letzten Jahre davon ausgingen, dass sie f&uuml;r ein tempor&auml;res Ereignis wie ein Wochenend-Festival keine besondere Baugenehmigung brauchen, reichte die Zeit nicht mehr. Die Organisatoren wollten dann das beh&ouml;rdliche Prozedere umgehen, indem sie einen &ldquo;Spezialmarkt mit volksfest&auml;hnlichen Charakter&rdquo; anmeldeten. Doch der Kremmer CDU-B&uuml;rgermeister sprach dem Festival den Charakter eines Volksfests ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wie-ein-antifaschistisches-Festival-aus-Brandenburg-vergrault-wird-4485025.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Eine anti-aufkl&auml;rerische Mode&ldquo;<\/strong><br>\nStatt um soziale Gerechtigkeit dreht sich die Debatte derzeit vor allem um symbolisches Unrecht: um die Beleidigung und Diskriminierung von Minderheiten. Und dieser Diskurs gilt dann auch noch als &bdquo;links&ldquo; und &bdquo;progressiv&ldquo;, wundert sich Harald Welzer. [&hellip;]<br>\nWenn, um nur ein bekanntes Beispiel zu nennen, eine Parteivorsitzende sich wegen schlechter Witze im Karneval heftiger Emp&ouml;rung und dringenden Aufforderungen ausgesetzt sieht, sich bei allen Queer- und Transgender-Menschen zu entschuldigen &ndash; was m&ouml;chte man mit solcher Emp&ouml;rung eigentlich erreichen? Dass ausnahmslos alle Menschen sich nur noch in einer gleichsam klinisch reinen, hinsichtlich jeder denkbaren Mikroaggression bereinigten Weise artikulieren, obwohl sie m&ouml;glicherweise etwas ganz anderes denken und f&uuml;hlen? Politisch ist es doch weit aufschlussreicher, wenn man sieht und h&ouml;rt, welche Witze jemand ohne die Reinheitszensur macht, wie er oder sie andere Personengruppen betrachtet, welche Ressentiments er oder sie hegt &ndash; kurz, wes Geistes und Vorurteils Kind er oder sie ist.<br>\nWas w&uuml;ssten wir &uuml;ber die Gef&auml;hrlichkeit eines Donald Trump, wenn er seine Verachtung von Minderheiten sprachlich kaschieren w&uuml;rde? Was vom Menschenbild Annegret Kramp-Karrenbauers, was vom Rassismus eines Andreas Scheuer, wenn alle sich vorab einer identit&auml;tspolitischen Zensur unterwerfen w&uuml;rden, deren oberstes Ziel darin besteht, dass niemand sich verletzt f&uuml;hlen darf?<br>\nSkandalisierung symbolischer Ungleichheit<br>\nInteressanterweise sehen solche Reinheitsw&uuml;nsche &uuml;brigens regelm&auml;&szlig;ig davon ab, wie verletzend objektive Ungleichheiten in der Gesellschaft sind &ndash; wie dem&uuml;tigend es etwa ist, als Kind armer Eltern nicht am Klassenausflug teilnehmen zu k&ouml;nnen, als Sozialleistungsempf&auml;nger noch die intimsten Details seiner Lebensumst&auml;nde offenbaren zu m&uuml;ssen, oder seine Wohnung zu verlieren, weil man die erh&ouml;hte Miete nach der Sanierung nicht mehr bezahlen kann. Die Skandalisierung symbolischer Ungleichheit tritt in der antiaufkl&auml;rerischen Mode der Identit&auml;tspolitik an die Stelle der Bek&auml;mpfung sozialer Ungleichheit &ndash; eine politisch kostenlose Emp&ouml;rung, mit der man anstrengungslos ohne eigene Urteilskraft immer schon auf der richtigen Seite steht.<br>\nMerkw&uuml;rdigerweise gilt diese Verschiebung vom sozialen auf das symbolischen Unrecht sogar als &bdquo;links&ldquo; oder &bdquo;progressiv&ldquo;, obwohl sprach- und einstellungspolizeiliche Ermittlungen doch genauso dem totalit&auml;ren Formenkreis angeh&ouml;ren wie die Figur des eifrigen Sammlers von Verfehlungen anderer, also des Denunzianten. Welcher gesellschaftliche Fortschritt sollte aus solcher selbstgemachter Repression in einer freien Gesellschaft entstehen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/identitaetspolitik-eine-anti-aufklaererische-mode.1005.de.html?dram:article_id=455321\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-53948","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/53948","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=53948"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/53948\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":53952,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/53948\/revisions\/53952"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=53948"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=53948"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=53948"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}