{"id":53962,"date":"2019-08-05T08:46:37","date_gmt":"2019-08-05T06:46:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53962"},"modified":"2019-08-05T08:46:37","modified_gmt":"2019-08-05T06:46:37","slug":"hinweise-des-tages-3421","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53962","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53962#h01\">Gr&uuml;nen-Chef kann sich europ&auml;ische Mission im Persischen Golf vorstellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53962#h02\">EU, Vietnam to become brothers in arms<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53962#h03\">CDU-Au&szlig;enexperte warnt vor atomaren Gefechtswaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53962#h04\">&bdquo;Die deutsche Konjunktur steht auf der Kippe&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53962#h05\">Kampf ums Vereinigte K&ouml;nigreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53962#h06\">Die Deutsche Bank &ndash; ein kriminelles Unternehmen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53962#h07\">Ungleichheit durch Familienbetriebe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53962#h08\">Mobil und ausgebeutet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53962#h09\">Wie Monsanto versuchte, deutsche Politiker zu beeinflussen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53962#h10\">Grenzschutzagentur Frontex &ndash; Exzessive Gewalt, Schl&auml;ge, Misshandlungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53962#h11\">USA: Demokratischer Sozialismus oder rechte Barbarei?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53962#h12\">Bundesregierung: Drei Viertel aller strafbaren Hasspostings kommen von rechts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53962#h13\">Die EU strebt eine tiefgreifende Versch&auml;rfung des Asylsystems an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53962#h14\">Moskau: Radikale Liberale bleiben hart<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53962#h15\">Wie Trump die Demokratie und die Justiz in den USA untergraben will<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53962#h16\">Abweichler im Bundestag &ndash; Parlamentarischer Ungehorsam<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53962#h17\">Wie sich die &Ouml;ffentlich-Rechtlichen vorf&uuml;hren lassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53962#h18\">Buchbesprechung: Katharina Pistor &uuml;ber das (Vor-)Recht der Kapitalisten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gr&uuml;nen-Chef kann sich europ&auml;ische Mission im Persischen Golf vorstellen<\/strong><br>\n&ndash; Europa m&uuml;sse &ldquo;weltpolitikf&auml;hig werden&rdquo;, sagte Habeck der Passauer Neuen Presse.<br>\n&ndash; Eine Beteiligung unter dem Kommando der USA schloss der Gr&uuml;nen-Vorsitzende aus.<br>\n&ndash; Die USA versuchen bereits seit Wochen, Unterst&uuml;tzung f&uuml;r ihre Milit&auml;rmission zum Schutz von Handelsschiffen im Persischen Golf zu bekommen.<br>\nBeim Schutz von Handelsschiffen im Persischen Golf sieht Gr&uuml;nen-Chef Robert Habeck Deutschland in der Verantwortung. Erste Priorit&auml;t habe immer die Diplomatie, sagte er der Passauer Neuen Presse. &ldquo;Sind aber alle diplomatischen Mittel ausgesch&ouml;pft, k&ouml;nnen wir uns eine Beteiligung Deutschlands an einer europ&auml;ischen Mission vorstellen, wenn das hilft zu deeskalieren und es eine klare Rechtsgrundlage gibt&rdquo;, betonte er.<br>\nDeutschland m&uuml;sse &ldquo;in Verantwortung gehen und daf&uuml;r sorgen, dass Europa in dieser angespannten Situation gemeinsam und mit einer eigenen Stimme agiert&rdquo;, sagte Habeck. Europa m&uuml;sss &ldquo;weltpolitikf&auml;hig werden&rdquo;. Der Gr&uuml;nen-Vorsitzende schloss aber die Beteiligung an einer Mission unter dem Kommando der USA aus. &ldquo;In keinem Fall unter amerikanischer F&uuml;hrung. Gerade sie tragen ja zur Versch&auml;rfung des Konflikts bei&rdquo;, machte Habeck deutlich. Nach Beendigung des INF-Abkommens zwischen Russland und den USA bef&uuml;rchtet der Co-Vorsitzende der Gr&uuml;nen zudem ein neues Wettr&uuml;sten. &ldquo;Es ist unser Kontinent, auf dem diese Raketen stationiert werden, wir sind im Fadenkreuz.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/iran-konflikt-persischer-golf-gruene-habeck-1.4551541\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Nun pl&auml;dieren die Gr&uuml;nen also schon f&uuml;r Milit&auml;reins&auml;tze, weil Deutschland &bdquo;weltpolitikf&auml;hig&ldquo; werden m&uuml;sse. Wer mit dem Gedanken gespielt hat, diese Partei zu w&auml;hlen, sollte sich klar sein, dass die Gr&uuml;nen &ndash; auch unter dem Vorsitz Habecks &ndash; eine kriegsfreundliche Partei sind. Und anders als fr&uuml;her stehen die modernen Gr&uuml;nen auch ganz offen dazu. Es darf also niemand sp&auml;ter sagen, dass man dies ja vorher so nicht wusste.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>EU, Vietnam to become brothers in arms<\/strong><br>\nTwo sides will sign a new defense agreement on August 5, opening the way for stronger strategic cooperation including in the South China Sea<br>\nOn August 5, the European Union&rsquo;s (EU) chief diplomat Federica Mogherini will sign a new defense agreement with Vietnam, the first such security deal Brussels will have with a Southeast Asian nation.<br>\nIt is the latest indication that the EU is trying to forge a closer defense relationship with the region and Vietnam in particular, which is at the heart of disputes with China in the South China Sea.<br>\nAfter taking part in the Association of Southeast Asian Nations (ASEAN) Regional Forum and an EU-ASEAN Post-Ministerial Conference in Bangkok between August 1 and 2, Mogherini will head to Hanoi to sign &ldquo;an agreement on Vietnam&rsquo;s participation in our European military and civilian missions&rdquo;, she told regional media earlier this week. [&hellip;]<br>\nThe EU has good reason for prioritizing relations with Vietnam. It was one of five countries chosen in June to become non-permanent members of the UN Security Council for the next two years, which should give it more experience in international diplomacy.<br>\nVietnam is also set to take on the chairmanship of the ASEAN bloc next year, as the chair rotates between member states annually. Strong relations with Hanoi could thus allow the EU to gain more leverage in Southeast Asian affairs.<br>\nMore important, Vietnam is at Southeast Asia&rsquo;s geo-strategic center, as it remains the only rival claimant that is vocally opposing Chinese expansionism in the South China Sea, the region&rsquo;s most burning security issue.<br>\nBoth US Secretary of State Mike Pompeo and Chinese Foreign Minister Wang Yi are also in Bangkok this week to try to entice Southeast Asian nations to their side of the divide. Many analysts believe that the US and China are now in a contest for spheres of influence in Southeast Asia.<br>\nThe ASEAN Regional Forum comes just two weeks after the Wall Street Journal, quoting unnamed US officials, alleged that Cambodia had entered a deal to allow the Chinese military exclusive use of a domestic naval base, which if true would ratchet up regional concerns about Chinese expansionism.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.asiatimes.com\/2019\/08\/article\/eu-vietnam-to-become-brothers-in-arms\/\">Asia Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>CDU-Au&szlig;enexperte warnt vor atomaren Gefechtswaffen<\/strong><br>\nHorst Teltschik zu INF-Vertrag<br>\n(&hellip;) Zurheide: Fangen wir doch mal damit an: Herr Gorbatschow hat gesagt, es steht ein neues Wettr&uuml;sten bevor. Ist das aus Ihrer Sicht zu alarmistisch oder sagen Sie, ja, die Gefahr droht?<br>\nTeltschik: Ja, leider hat Michael Gorbatschow recht, denn es geht ja nicht nur um den INF-Vertrag, sondern 2021 steht die Verl&auml;ngerung des START-Abkommens &uuml;ber die strategischen Nuklearsysteme an, und die Frage ist, wie werden dann die beiden Weltm&auml;chte USA und Russland reagieren.<br>\nDann hat unser Au&szlig;enminister ja zurecht darauf hingewiesen, wir haben den Begriff des Cyberwars, also neue Gef&auml;hrdungen. Dann haben USA, Russland und auch dritte Spieler &ndash; jetzt China &ndash; Weltraumwaffen angek&uuml;ndigt. Dann geht es um den Einsatz von Drohnen als Kampfmittel.<br>\nWir haben eine breite Palette von Themen, von bisherigen Waffensystemen und neuen Waffensystemen, wir haben aber keine Struktur, die in der Lage ist, im Augenblick diesen ganzen Komplex zu verhandeln.<br>\nZurheide: Wir kommen gleich noch mal darauf, wie das vielleicht aussehen k&ouml;nnte. Ich habe hier eine Meldung gefunden, demnach haben die Amerikaner alleine in den drei Monaten nach der Aufk&uuml;ndigung des INF-Vertrags neue Raketen im Wert von einer Milliarde Dollar bestellt. Das zeigt, wohin die Reise geht oder?<br>\nTeltschik: Ja, die Frage ist nat&uuml;rlich, welche Art von Raketen sind das. Meine gr&ouml;&szlig;te Besorgnis w&auml;re, wenn jetzt die Gro&szlig;m&auml;chte in der Tat anfangen, Nuklearsysteme als Gefechtsfeldwaffen zu entwickeln, mit geringerer Sprengkraft, und damit solche Systeme einsatzf&auml;higer werden. Solche &Uuml;berlegungen gibt es ja auch, gerade auch auf amerikanischer Seite, aber auch auf russischer Seite.<br>\nUnd das ist ja das Problem, wir haben eine F&uuml;lle von Themen auf der Agenda, ich meine, Gorbatschow, den Sie eingangs erw&auml;hnt haben, und Reagan, der urspr&uuml;nglich mal als kalter Krieger galt, beide haben sogar von der Vision einer nuklearfreien Welt gesprochen. Heute sind wir an dem Punkt angekommen, wo genau das Gegenteil diskutiert wird &ndash; mit zus&auml;tzlichen Spielern.<br>\nChina ist dazugekommen, potentiell der Iran, Nordkorea, das hei&szlig;t, die Situation wird immer un&uuml;bersichtlicher und komplexer, und die Instrumente, die wir haben, werden nur begrenzt, wenn &uuml;berhaupt, genutzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/horst-teltschik-zu-inf-vertrag-cdu-aussenexperte-warnt-vor.694.de.html?dram:article_id=455456\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Die deutsche Konjunktur steht auf der Kippe&ldquo;<\/strong><br>\nDer Handelskrieg zwischen USA und China treffe die deutsche Wirtschaft bereits, sagte Sebastian Dullien vom Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung im Dlf. Deswegen m&uuml;sse die Regierung rasch ein Investitionsprogramm starten. An der schwarzen Null festzuhalten, sei &ouml;konomisch unsinnig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/oekonom-sebastian-dullien-die-deutsche-konjunktur-steht-auf.694.de.html?dram:article_id=455458\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kampf ums Vereinigte K&ouml;nigreich<\/strong><br>\nBoris Johnson wird nicht ernsthaft den Brexit neu verhandeln. Dabei k&ouml;nnte er politisch nur verlieren &ndash; auch wenn ein No-Deal-Austritt verheerend w&auml;re. Jetzt ist es an Labour-Chef Jeremy Corbyn zu zeigen, dass Johnsons Politik Gro&szlig;britannien in einen Vasallenstaat der Trump-USA und der multinationalen Konzerne verwandelt. [&hellip;]<br>\nUngeachtet der offensichtlichen Nachteile eines No-Deal-Brexit hat Johnson keine praktische Alternative. Nach Br&uuml;ssel zu reisen, um das Brexit-Abkommen seiner Vorg&auml;ngerin nachzuverhandeln, w&auml;re ein taktischer Fehler. Theresa Mays Scheitern spiegelt die Unf&auml;higkeit wider, zwischen den breiteren Interessen der EU und der konkreten Motivation ihres Establishments zu differenzieren. Vor die Wahl gestellt zwischen einer Sicherstellung der Gewinne der kontinentalen Exporteure und der Bekr&auml;ftigung des Modus Operandi ihres Beamtenapparats, werden sich EU-Verhandlungsf&uuml;hrer Michel Barnier und die hinter ihm stehenden f&uuml;hrenden Politiker ausnahmslos f&uuml;r Letzteres entscheiden. Daher wird jeder Vorschlag f&uuml;r wesentliche Korrekturen an dem Austrittsvertrag auf Ablehnung sto&szlig;en &ndash; selbst wenn er im langfristigen Interesse der EU l&auml;ge. [&hellip;]<br>\nAber Corbyn hatte Recht mit seiner nuancierten Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Remain. Es waren weder Vladimir Putin, Facebook noch die unverfrorenen L&uuml;gen der Leave-Kampagne, die den Brexit &uuml;ber die Ziellinie schoben. Und es war auch nicht die kritische Haltung derjenigen unter uns, die wie Corbyn Wahlkampf nach dem Motto f&uuml;hrten: &ldquo;In der EU. Gegen diese EU!&rdquo;<br>\nDie besten Verb&uuml;ndeten der Leave-Kampagne waren Figuren aus dem Establishment wie Tony Blair oder Christine Lagarde. Sie oszillierten zwischen &ldquo;Project Fear&rdquo; (Warnungen vor dem Weltuntergang nach einem Brexit) und einer rosigen Verkl&auml;rung der EU. So besch&ouml;nigten sie die antidemokratische Entscheidungsfindung, die menschenfeindliche Handhabung der Eurokrise und Bereitschaft zur Unterzeichnung unsozialen Handelsabkommen mit den USA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++17b1fb34-b453-11e9-ac24-52540088cada\">Yanis Varoufakis in der Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Deutsche Bank &ndash; ein kriminelles Unternehmen?<\/strong><br>\nDie Deutsche Bank ger&auml;t trotz des eigentlich schon l&auml;ngst ausgerufenen &bdquo;Kulturwandels&ldquo; immer wieder aufgrund  gesetzeswidriger Gesch&auml;ftsvorg&auml;nge in die Schlagzeilen.  Dahinter stehen keine einmaligen Verfehlungen einzelner Manager zu einer bestimmten Zeit; vielmehr hat dieses Gesch&auml;ftsgebaren eine lange Tradition und erfasst weite Teile der Bank. Dies soll im Folgenden dargestellt werden, um anschlie&szlig;end einige Forderungen zu formulieren, die gesetzgeberisch n&ouml;tig w&auml;ren, um dem Treiben ein Ende zu machen und schlie&szlig;lich die Frage zu beantworten, ob die Deutsche Bank eine kriminelle Vereinigung darstellt.<br>\nEin kurzer Blick in die Geschichte ist n&ouml;tig um zu begreifen, dass die skandal&ouml;sen Gesch&auml;ftspraktiken sozusagen in der DNA der Bank verankert sind:<br>\nSeit Gr&uuml;ndung  der Bank 1870 war diese immer aufs engste verquickt mit der Politik: als f&uuml;hrendes nationales, wenn auch nicht staatliches, Finanzinstitut. Es wurde gegr&uuml;ndet und gebraucht als Beschaffer von Monopolkapital f&uuml;r industrielle  Gro&szlig;projekte, z.B. f&uuml;r Elektrifizierung Berlins oder von Eisenbahnprojekten oder als  Finanzier von Kolonialprojekten (z.B. Bagdad-Bahn), sowie zur Finanzierung des deutschen Au&szlig;enhandels. Das ist nicht trivial: Auch heute noch meint der Finanzminister Scholz, man brauche eine global agierende Bank; so gab es immer schon eine enge Allianz mit dem Staat und Protektion durch den Staat.<br>\nIm 3. Reich war die Deutsche Bank in vielerlei Hinsicht in die verbrecherische NS-Politik involviert: bei der Finanzierung der Aufr&uuml;stung, bei Raubgold-Transfers ins Ausland, als Finanzier des Holocaust (z.B. des KZ-Krematorium-Produzenten Topf und S&ouml;hne oder der IG-Farben, die ein Werk in Auschwitz betrieb und deren Aufsichtsrat der Deutsche Bank-Vorstand H.J. Abs war); bei der Auspl&uuml;nderung eroberter Staaten und der Abwicklung der Aneignung ausl&auml;ndischen Kapitals durch die deutsche Besatzungsmacht und bei der Arisierung j&uuml;dischen Verm&ouml;gens, besonders auch der &Uuml;bernahme einiger j&uuml;discher Privat-Banken. Fast das ganze Kapital der Bank wurde im NS-Staat investiert. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theorieblog.attac.de\/die-deutsche-bank-ein-kriminelles-unternehmen\/\">Attac<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ungleichheit durch Familienbetriebe<\/strong><br>\nIWF kritisiert Familienunternehmen<br>\n(&hellip;) Die Familienunternehmen werden gerne als das R&uuml;ckgrat der deutschen Wirtschaft bezeichnet. Doch nun hat der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) eine aktuelle Studie ver&ouml;ffentlicht, in der er die Familienunternehmen f&uuml;r die Ungleichheit in Deutschland verantwortlich macht, die immer st&auml;rker werde. Laut IWF ist die Bundesrepublik eines der L&auml;nder mit der h&ouml;chsten Verm&ouml;gens- und Einkommensungleichheit der Welt. Diese Schere nehme weiter zu. Eine Ursache daf&uuml;r sieht der IWF bei den gro&szlig;en Familienunternehmen. In den H&auml;nden von wenigen konzentriere sich der Reichtum des Landes.<br>\nDemnach sei es seit dem Jahr 2000 zu folgender Situation gekommen: Die exportstarken Familienunternehmen haben durch ihre Erfolge den Effekt verst&auml;rkt. Auf der anderen Seite h&auml;tten in der gleichen Zeit die Arbeitnehmer bei den Lohnerh&ouml;hungen Zur&uuml;ckhaltung ge&uuml;bt. Die hohe Sparquote bei dem reichsten Prozent h&auml;tte wiederum die Ungleichheit bei den Einkommen und dadurch in Folge bei den Verm&ouml;gen verst&auml;rkt. Hier stellen die IWF-&Ouml;konomen fest, dass Verm&ouml;gens- und Einkommensungleichheit eng miteinander verbunden seien. Der IWF sieht es so, dass nach 2009 ein Gro&szlig;teil des Wohlstandzugewinns entstanden sei in Form einbehaltener Gewinne von Familienunternehmen. &bdquo;Dieser Gewinn kommt damit nur wenigen zugute&ldquo;, hei&szlig;t es. Die Unternehmenssteuerreformen 2001 und 2008, die einbehaltene Gewinne steuerlich beg&uuml;nstigten, h&auml;tten diesen Effekt noch verst&auml;rkt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/bremen-wirtschaft_artikel,-iwf-kritisiert-familienunternehmen-_arid,1844180.html\">Weser Kurier<\/a>\n<p><strong>dazu: No 423<\/strong><br>\n&ldquo;Nun stellt ausgerechnet der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) in einer neuen Studie fest: In Deutschland sind Familienunternehmen eine starke Triebkraft der Verm&ouml;gens- und Einkommenskonzentration. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass zu den sogenannten Familienunternehmen Gro&szlig;betriebe wie BMW geh&ouml;ren &ndash; hier geht es um Konzerne, die weltweit wirtschaften und gro&szlig;en Einfluss besitzen.<br>\nDer Bericht des IWF hebt hervor, dass es in Deutschland eine im Vergleich zu anderen L&auml;ndern hohe Konzentration der Verm&ouml;gen und der verf&uuml;gbaren Einkommen gibt. In &Uuml;bereineinstimmung mit vielen anderen Untersuchungen best&auml;tigt der IWF in diesem Zusammenhang die wachsende soziale Spaltung der Gesellschaft, die auf diese Reichtums Konzentration zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist.<br>\nAls eine wichtige Ursache f&uuml;r diese Entwicklung benennt der IWF die sogenannten Familienunternehmen. Gro&szlig;besitzerinnen und -besitzer erhalten als Dividende f&uuml;r geerbte Unternehmensanteile bis zu eine Milliarde Euro j&auml;hrlich. Die steigenden Gewinne auf den Exportm&auml;rkten kommen wegen der Trennung von Eigentum und Leitung in Eigent&uuml;mer*innenunternehmen vor allem einigen wenigen Privatpersonen und ihren Familien zugute, argumentiert der IWF. Wegen der enormen H&ouml;he der angeeigneten Gewinne und der hohen Sparquoten wachsen die Verm&ouml;gen der Reichsten in Deutschland schneller als in anderen L&auml;ndern.<br>\nDie Einkommen der Angestellten, die in solchen Unternehmen oft ohne Mitbestimmung der Arbeitnehmer*innenschaft verhandelt werden, haben dagegen in den letzten Jahrzehnten stagniert und entwickeln sich seit einigen Jahren nur sehr langsam. Laut IWF sind ein h&ouml;heres Lohnwachstum und niedrigere Steuern f&uuml;r Gering- und Normalverdiener*innen wichtig, um der Einkommensungleichheit entgegen zu wirken.<br>\nWirksame Erbschafts- und Schenkungssteuern k&ouml;nnten den immensen Zuwachs des Reichtums einiger weniger Privatpersonen abbremsen, so der IWF. Auch die Verm&ouml;gensteuer w&auml;re ein geeignetes Mittel, um die angeh&auml;uften Mittel f&uuml;r den dringend notwendigen Ausbau der Infrastruktur nutzbar zu machen und die wachsende Spaltung der Gesellschaft zu &uuml;berwinden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.maskenfall.de\/?p=13661\">Maskenfall<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Sieh an, sieh an, selbst der neoliberale IWF merkt, dass etwas faul ist im Staate D&auml;nemark und mahnt sogar Erbschafts- und Verm&ouml;genssteuern an.  Die Botschaft h&ouml;r ich wohl&hellip;  H&ouml;rt sie aber auch die Bundesregierung?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Mobil und ausgebeutet<\/strong><br>\nZur prek&auml;ren Lebens- und Arbeitssituation &raquo;tempor&auml;rer Arbeitsmigranten&laquo; in der Bundesrepublik<br>\nIn den kommenden Tagen erscheint im K&ouml;lner Papyrossa-Verlag der Sammelband &raquo;Hungerl&ouml;hne, Slums und Illegalisierung. Ausbeutung in der globalen Lebensmittelproduktion&laquo;. Wir dokumentieren daraus im folgenden den leicht gek&uuml;rzten Beitrag &raquo;Mobile Besch&auml;ftigte, tempor&auml;re Arbeitsmigration. Zur besonders prek&auml;ren Lebens- und Arbeitssituation einer besonderen Gruppe von Migrantinnen und Migranten in Deutschland&laquo; von Patrick Schreiner. Wir danken Autor und Verlag f&uuml;r die freundliche Genehmigung zum Vorabdruck. (jW)<br>\nIn Wiesbaden sind Mitte 2014 insgesamt 25 rum&auml;nische Bauarbeiter in den Streik getreten, nachdem sie zwei Monate lang &ndash; bis auf einen Abschlag von 200 Euro &ndash; keinen Lohn erhalten hatten. Im nieders&auml;chsischen Quakenbr&uuml;ck wurde Ende 2014 bekannt, dass ein Hausbesitzer Wohnungen mit Schimmel an den W&auml;nden, die seit 1933 nicht mehr saniert worden waren, f&uuml;r 350 Euro pro Monat an in der Fleischindustrie t&auml;tige Werkvertragsarbeiter vermietet hat. In Th&uuml;ringen strandeten Ende 2013 etwa 120 junge Spanierinnen und Spanier, die von Vermittlungsagenturen mit dem falschen Versprechen, hier Arbeit oder Ausbildung zu bekommen, nach Deutschland gelockt worden waren. Im nieders&auml;chsischen Buchholz wurde Anfang 2015 eine polnische h&auml;usliche Pflegekraft gefeuert, nachdem sie sich bei der von ihr gepflegten Seniorin mit einem Darmkeim angesteckt hatte. Dies sind nur vier von fast unendlich vielen F&auml;llen der Ausbeutung sogenannter mobiler Besch&auml;ftigter in Deutschland.&sup1;<br>\nMobile Besch&auml;ftigte sind Migranten, die sich zeitweilig als Arbeitsimigranten in Deutschland aufhalten. Entscheidend ist dabei, dass sie nicht notwendigerweise auch ihren Lebensmittelpunkt nach Deutschland verlegen. Und selbst wenn sie einen dauerhaften Aufenthalt beabsichtigen, so ist aufgrund ihrer prek&auml;ren Lebens- und Arbeitssituation eine erneute Migration oder eine R&uuml;ckkehr ins Herkunftsland nicht unwahrscheinlich. Branchen, in denen mobile Besch&auml;ftigte &uuml;berwiegend arbeiten, sind die Bauwirtschaft, die Pflege (einschlie&szlig;lich 24-Stunden-Pflege in Privathaushalten), Industrie, Gastst&auml;tten, Transport und Logistik sowie die Geb&auml;udereinigung. Hinzu kommen Sektoren der Nahrungsmittelproduktion und -verarbeitung, allen voran Landwirtschaft (insbesondere Erntehilfe) sowie Schlachtereien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/360137.wirtschaft-mobil-und-ausgebeutet.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wie Monsanto versuchte, deutsche Politiker zu beeinflussen<\/strong><br>\nEine PR-Agentur hat offenbar eine Art Ampel-Farbschema entworfen, in das sie f&uuml;r das Agrarchemie-Unternehmen Politiker eingeteilt hat. Darunter auch die ehemalige Bundesumweltministerin.<br>\nDie Beamten des Umweltministeriums blieben hart. &ldquo;Keine Annahme des Gespr&auml;chswunschs&rdquo;, empfahlen sie ihrer Chefin, &ldquo;da daraus kein Erkenntnisgewinn zu erwarten ist.&rdquo; Im &Uuml;brigen sei &ldquo;nicht ersichtlich, welches konkrete Ziel die Vertreter von Monsanto (&hellip;) zum jetzigen Zeitpunkt anstreben&rdquo;. So tropften die Lobbyisten des Agrarchemie-Riesen Ende 2016 bei Umweltministerin Barbara Hendricks wieder ab. Dabei bauchten sie doch gerade bei ihr Fortschritte &ndash; im z&auml;hen Kampf f&uuml;r die Wiederzulassung des Pestizids Glyphosat.<br>\nK&uuml;rzlich erhielt die SPD-Politikerin, inzwischen einfache Bundestagsabgeordnete, einen Brief aus Br&uuml;ssel. Kein Briefkopf, keine Anrede, keine Unterschrift. In einem standardisierten Text erfuhr sie, dass sie auf einer der sogenannten Stakeholder-Listen von Monsanto steht. Wenn sie wolle, k&ouml;nne sie eine Kopie anfordern, teilte ihr die Br&uuml;ssler Kanzlei mit. &ldquo;Ja, m&ouml;chte ich haben!&rdquo;, kritzelte Hendricks ihren Mitarbeitern auf den Brief.<br>\nHendricks galt als &ldquo;potentially moveable&rdquo;<br>\nDie Antwort, die der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegt, gew&auml;hrt einen tiefen Einblick in die Welt des Lobbyismus. Die von Monsanto beauftragte PR-Agentur Fleishman Hillard hat offenbar eine Art Ampel-Farbschema entworfen, in das sie Politiker eingeteilt hat: Von &ldquo;aktiven Unterst&uuml;tzern&rdquo; (gr&uuml;n) &uuml;ber &ldquo;m&ouml;glicherweise&rdquo; bewegliche (rot) bis hin zu unbelehrbaren Gegnern, in Tiefrot. Hendricks, in die Kategorie rot einsortiert, galt als &ldquo;potentially moveable&rdquo;. Die PR-Leute formulierten &ldquo;das erw&uuml;nschte Ziel des Engagements&rdquo; bei der damals obersten deutschen Umweltpolitikerin so: &ldquo;Sie dazu bringen, zu einer neutralen Position zu wechseln.&rdquo;<br>\nIm Mai war in Frankreich bekannt geworden, dass Fleishman Hillard solche Listen erstellt hatte. Darauf fanden sich 600 Namen von Politikern, Experten und Journalisten, der Aufschrei war gro&szlig;. Der Bayer-Konzern, mittlerweile Eigent&uuml;mer von Monsanto, versprach Aufkl&auml;rung und trennte sich von der Agentur. Wer hierzulande betroffen war, blieb unbekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/monsanto-lobby-politiker-1.4551909\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Grenzschutzagentur Frontex &ndash; Exzessive Gewalt, Schl&auml;ge, Misshandlungen<\/strong><br>\nLaut report M&uuml;nchen verschlie&szlig;t die EU-Grenzschutzagentur Frontex die Augen vor Menschenrechtsverletzungen durch nationale Grenzbeamte. Dar&uuml;ber hinaus versto&szlig;e sie selber immer wieder gegen Menschenrechte.<br>\nBeamte setzen Schlagst&ouml;cke und Pfefferspray ein, Hunde jagen Fl&uuml;chtende durch den Wald &ndash; diese Szenen sind in internen Dokumenten der EU-Grenzschutzagentur Frontex beschrieben, die Reporter des ARD-Politmagazin report M&uuml;nchen, der britischen Zeitung &ldquo;Guardian&rdquo; und des Recherchezentrums &ldquo;Correctiv&rdquo; einsehen konnten. Die Dokumente geben einen Einblick in das, was sich an Europas Grenzen abspielt.<br>\nEs geht auch um sogenannte Push-Backs: illegale Aktionen von nationalen Grenzbeamten, die gegen das V&ouml;lkerrecht versto&szlig;en. Jeder Mensch hat das Recht, einen Asylantrag zu stellen &ndash; auch wenn er illegal &uuml;ber die Grenze kommt. Trotzdem gibt es seit Jahren immer wieder Berichte dar&uuml;ber, dass nationale Grenzbeamte an Europas Au&szlig;engrenzen Menschen aus der EU &uuml;ber die Grenze zur&uuml;ckbringen &ndash; h&auml;ufig unter Einsatz von Gewalt und Drohungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/report-muenchen\/frontex-menschenrechte-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>USA: Demokratischer Sozialismus oder rechte Barbarei?<\/strong><br>\nBei den Vorwahlen der US-Demokraten entscheidet sich die Verlaufsform des kommenden sozio&ouml;kologischen Krisenschubs<br>\nKann der vom alten, neoliberalen Establishment kontrollierte Parteiapparat der Demokraten die sich immer deutlicher abzeichnende Linkswende in den USA nochmals torpedieren? Dies ist die zentrale Frage des gegenw&auml;rtigen Vorwahlkampfes der US-Demokraten, der inzwischen mit den ersten gro&szlig;en Diskussionsrunden in die hei&szlig;e Phase eingetreten ist.<br>\nDen letzten gro&szlig;en Schlagabtausch, eine &ouml;ffentliche Debatte in Detroit, konnten die linken Bewerber Bernie Sanders und Elizabeth Warren jedenfalls klar f&uuml;r sich entscheiden. Die Angriffe der &ldquo;moderaten&rdquo; Konkurrenten in der Debatte h&auml;tten vor allem den beiden linken Favoriten genutzt, bemerkte die FAZ, da diese sich in wesentlichen Fragen einig zeigten, &ldquo;strukturelle Ver&auml;nderungen&rdquo; anstrebten und f&uuml;r eine &ldquo;Graswurzelbewegung&rdquo; (Warren) sowie eine &ldquo;politische Revolution&rdquo; (Sanders) pl&auml;dierten.<br>\nDie Unterschiede zwischen dem rechten Fl&uuml;gel der Demokraten und Warren sowie Sanders seien klar hervorgetreten. Wobei die Angriffe des rechten Randes der Demokraten von Bewerbern, die &ldquo;zum Teil Umfragewerte unter einem Prozent haben&rdquo;, es den linken Bewerbern &ndash; die mit dem Establishment-Kandidaten Jo Biden um die Nominierung k&auml;mpfen &ndash; erlaubten, &ldquo;ihre Positionen noch einmal besonders deutlich zu machen&rdquo;, so die FAZ.<br>\nIm privatisierten, schlicht m&ouml;rderischen Gesundheitssystem der USA soll eine allgemeine &ouml;ffentliche Krankenversicherung eingef&uuml;hrt, &ouml;ffentliche Universit&auml;tsbildung kostenlos, die Oligarchie der USA st&auml;rker besteuert werden. Sanders sprach sich daf&uuml;r aus, den sich beschleunigenden Klimawandel &ldquo;aggressiv&rdquo; im Rahmen eines Green New Deal zu bek&auml;mpfen. Warren versprach, den oligarchischen Sumpf aus Korruption und Vetternwirtschaft innerhalb der Politmaschine Washingtons trocken zu legen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/USA-Demokratischer-Sozialismus-oder-rechte-Barbarei-4487701.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bundesregierung: Drei Viertel aller strafbaren Hasspostings kommen von rechts<\/strong><br>\nDer Hass kommt vor allem von rechts: Zwischen 80 und 90 Prozent aller Straftaten im Bereich Hasskriminalit&auml;t gehen auf das Konto von Rechtsradikalen. In der neuen Kategorie &bdquo;Hassposting&ldquo; stammen drei von vier der strafbaren Inhalte aus dem rechten Lager.<br>\nSeit dem Januar 2017 erfasst das Bundeskriminalamt Hasspostings in einer eigenen Kategorie. In den Jahren 2017 und 2018 dominierten rechte Hasspostings mit &uuml;berw&auml;ltigender Mehrheit die neu eingef&uuml;hrte Z&auml;hlung: Etwa drei Viertel aller Hasspostings hatten einen rechten Hintergrund. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei hervor.<br>\nDas Bundesinnenministerium hat im Jahr 2018 bundesweit 1.472 Hasspostings gez&auml;hlt. Davon wurden 1.130 der Politisch Motivierten Kriminalit&auml;t (PMK) Rechts zugeordnet, 126 PMK Links, 49 einer religi&ouml;sen Ideologie, 45 der PMK Ausl&auml;nder und 122 waren nicht bestimmbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2019\/bundesregierung-drei-viertel-aller-strafbaren-hasspostings-kommen-von-rechts\/?fbclid=IwAR3bENjLsaJY3dhpKSVSINNOLwaOblVGfPMDynXDBoy1GlEFlh7piWDL8Mg#spendenleiste\">Netzpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die EU strebt eine tiefgreifende Versch&auml;rfung des Asylsystems an<\/strong><br>\nInterview &uuml;ber Seenotrettung und Dissonanzen in der EU mit dem Migrations- und Grenzpolitik-Forscher Bernd Kasparek<br>\nBernd Kasparek forscht zum europ&auml;ischen Grenz- und Migrationsregime, mit Schwerpunkt europ&auml;ische Grenzschutzagentur Frontex, Asylpolitiken und Infrastrukturen. Er ist Vorstandsmitglied der Forschungsassoziation bordermonitoring.eu. K&uuml;rzlich ist von ihm im Verlag Bertz + Fischer das Buch Europas Grenzen. Flucht, Asyl und Migration erschienen. Telepolis sprach mit ihm &uuml;ber die &ldquo;Migrationsau&szlig;enpolitik&rdquo; der EU.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-EU-strebt-eine-tiefgreifende-Verschaerfung-des-Asylsystems-an-4487783.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Moskau: Radikale Liberale bleiben hart<\/strong><br>\nDer radikale Fl&uuml;gel der liberalen Opposition rief erneut zu nichtgenehmigten Kundgebungen gegen die Nichtzulassung von Kandidaten f&uuml;r die Stadtparlamentswahl auf. Die Macht reagierte mit der Festnahme von 685 Personen<br>\nAm Samstag fanden in Moskau erneute eine nichtgenehmigte Aktionen gegen die Nichtzulassung von oppositionellen Kandidaten zu den Stadtparlamentswahlen statt. An mehreren Orten in der Moskauer Innenstadt demonstrierten vor allem junge Leute. Der Protest richtete sich auch gegen die Festnahme von bekannten liberalen Oppositionellen, wie Ilja Jaschin, Dmitri Gudkow und Ljubow Sobol.<br>\nDas Angebot der Stadtverwaltung, auf dem Sacharow-Prospekt zu demonstrieren, lehnten die F&uuml;hrer der liberalen Opposition ab. Sie bestanden auf einem Kundgebungsplatz im Stadtzentrum. Als die Macht auf diese Forderung nicht einging, riefen die Oppositionsf&uuml;hrer dazu auf, sich um 14 Uhr an verschiedenen Stellen des Moskauer Boulevard-Rings zu versammeln. Einige Gesch&auml;fte im Zentrum von Moskau hatten aus Angst vor Ausschreitungen geschlossen.<br>\nAn den Aktionen am gestrigen Samstag beteiligten sich nach Polizeiangaben 1.500 Menschen. Nach Angaben der nationalliberalen Nesawisimaja Gaseta waren es 5.000 Menschen. 685 Teilnehmer der Aktionen wurden nach Angaben des oppositionellen OVD-Info festgenommen. Auch zehn Journalisten wurden festgenommen, aber kurze Zeit sp&auml;ter wieder freigelassen.<br>\nNeu war, dass viele Verhaftungen von schwarz maskierten Mitarbeitern der Rosgwardija vorgenommen wurden. Die Maskierung sollte offenbar der Einsch&uuml;chterung dienen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Moskau-Radikale-Liberale-bleiben-hart-4487850.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wie Trump die Demokratie und die Justiz in den USA untergraben will<\/strong><br>\nUnter Donald Trump werden immer mehr erzkonservative Juristen zu Bundesrichtern ernannt. Diese verst&auml;rken die Chancen der Republikaner auf ungerechtfertigte Wahlerfolge.<br>\nWer sich um die Zukunft der Demokratie in den USA sorgt, denkt meist an Donald Trump, der den Rechtsstaat mit F&uuml;&szlig;en tritt. Man kann aber auch an Reed O&rsquo;Connor denken. Das ist jener Bundesrichter in Texas, der Ende 2018 Barack Obamas Gesundheitsreform f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt hat &ndash; mit folgendem Argument: Obamacare sah eine Krankenversicherungspflicht mit einer Strafzahlung f&uuml;r jene Amerikaner vor, die sich nicht versichern. [&hellip;]<br>\nWas vor rund 25 Jahren begann, hat sich in diesem Jahrzehnt beschleunigt. Jeder Bundesrichter, vom Bezirksgericht bis zum Supreme Court, muss vom Senat best&auml;tigt werden. Der republikanische Senatsf&uuml;hrer Mitch McConnell verhinderte in den Obama-Jahren unz&auml;hlige Richterbestellungen, darunter auch &ndash; gegen alle politischen Normen &ndash; die Ernennung von Merrick Garland zum H&ouml;chstrichter. Denn er h&auml;tte den linksliberalen Fl&uuml;gel im Supreme Court gest&auml;rkt.<br>\nMit Trumps Hilfe l&auml;uft die Maschine nun wie geschmiert. Das Wei&szlig;e Haus nominiert nur Juristen aus dem ultrarechten Eck. Die wichtigsten Qualifikationen f&uuml;r die lebenslangen Richterposten sind eine radikale Einstellung und ein relativ junges Alter. Ein paar Nominierungen scheiterten, weil Trumps Kandidaten zu offensichtlich f&uuml;r das Richteramt ungeeignet waren. Aber die meisten &uuml;berspringen die H&uuml;rde, allen voran die neuen H&ouml;chstrichter Neil Gorsuch und Brett Kavanaugh. Selbst wenn Trump n&auml;chstes Jahr abgew&auml;hlt wird, bleiben seine Richterernennungen ein langlebiges Verm&auml;chtnis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000106995086\/wie-trump-die-demokratie-und-die-justiz-in-den-usa\">derStandard.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Abweichler im Bundestag &ndash; Parlamentarischer Ungehorsam<\/strong><br>\nBundeswehreins&auml;tze, Asyl, Finanzhilfen: Bei strittigen Themen verweigern sich manche Abgeordnete der Fraktionslinie. Die SPIEGEL-Auswertung zeigt, wer besonders oft abweicht &ndash; und welche Konsequenzen das hat.<br>\nDie Sozialdemokratinnen Hilde Mattheis und Cansel Kiziltepe sind die Bundestagsabgeordneten, die bei Abstimmungen am h&auml;ufigsten gegen die Linie der eigenen Fraktion votieren. Das geht aus den Stimmlisten der namentlichen Abstimmungen hervor, die der SPIEGEL f&uuml;r die laufende Wahlperiode ausgewertet hat. [&hellip;]\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190805-hdt-01.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>[&hellip;]<br>\nDoch in der Realit&auml;t dominiert meist die sogenannte Fraktionsdisziplin: Zwei Drittel der Volksvertreter haben bei den bislang 106 namentlichen Abstimmungen in dieser Wahlperiode noch nie gegen die Fraktionsmehrheit gestimmt. I<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundestag-diese-abgeordneten-stimmen-oft-gegen-die-eigene-fraktion-a-1279893.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>TV-KRITIK: &bdquo;SOMMERINTERVIEWS&ldquo; : Wie sich die &Ouml;ffentlich-Rechtlichen vorf&uuml;hren lassen<\/strong><br>\nBayern ein aufger&auml;umter junger Landesvater &ndash; auf dem Dar&szlig; ein fahriges Hemd, dem die F&uuml;hrung seiner Partei entgleitet: Die Interviews der ARD mit Markus S&ouml;der und des ZDF mit J&ouml;rg Meuthen zeichnen ein Bild, das gegens&auml;tzlicher nicht sein k&ouml;nnte.<br>\nOliver K&ouml;hr versucht f&uuml;r die ARD, den neuen Stil des bayerischen Ministerpr&auml;sidenten zu verstehen. Vollzieht er wegen des H&ouml;henflugs der Gr&uuml;nen einen Kurswechsel? Will Markus S&ouml;der die Gr&uuml;nen programmatisch &uuml;berholen? Um das Ausma&szlig; des Stilwechsels der bayerischen Politik zu verstehen, gen&uuml;gt ein Blick zur&uuml;ck auf das ARD-Interview Rainald Beckers mit Horst Seehofer im August 2018. [&hellip;]<br>\nInteressanter scheint da die Frage nach dem Ausbau regenerativer Energien. Windr&auml;der im Norden stehen still. Es fehlen Energiespeicher. Es fehlen auch Hochspannungsleitungen durch den Freistaat. Keine Nachfrage dazu. Der Mix zwischen den regenerativen Energien l&auml;sst zu w&uuml;nschen &uuml;brig. Warum werden Wind- und Sonnenenergie nicht f&uuml;r die Herstellung von Wasserstoff eingesetzt? Das leidige Thema Abstandsregelung bei Errichtung von Windr&auml;dern b&uuml;gelt S&ouml;der mit dem Hinweis auf die bayerischen Staatsforste ab. Auch da h&auml;tte Herr K&ouml;hr fragen k&ouml;nnen, ob die Idee, Windr&auml;der in Forste zu stellen, die daf&uuml;r extra freiger&auml;umt werden m&uuml;ssen, dem Wiederaufforstungspl&auml;nen nicht in die Quere k&auml;me.Verschenkt. [&hellip;]<br>\nZu Amerika und den Falken in Pr&auml;sident Trumps Kabinett kommt es zu keiner Nachfrage. Die ARD interessiert sich zu sehr f&uuml;r das Fernstliegende: Wird S&ouml;der eines Tages Kanzlerkandidat? Das kann sich der ehrgeizige Mann nicht vorstellen. Herrjeh!<br>\nTheo Koll, Hauptstadtstudioleiter des ZDF, trifft auf dem Dar&szlig; den AfD-Kovorsitzenden J&ouml;rg Meuthen. Auch hier &uuml;berwiegt der Eindruck, dass der Interviewer keinen Plan zu haben scheint, wie er auf vorhersehbare rhetorische Ausfl&uuml;chte reagieren k&ouml;nnte. Seine Fragek&auml;rtchen muss er abarbeiten. Wenn Antworten ins Leere f&uuml;hren, bleiben Nachfragen aus.<br>\nDer schreckliche Tod eines Kindes am Frankfurter Hauptbahnhof hat zu rhetorischen Entgleisungen gef&uuml;hrt. Was sagt Meuthen zur Verfluchung der Bundeskanzlerin durch die AfD-Bundestagsabgeordnete Hartmann? Meuthen windet sich. Der Satz sei unangemessen, die emotionale Reaktion verstehe er. Als Parteivorsitzender sieht er sich nicht gefordert, das sei eine Sache zwischen der Abgeordneten und der Bundeskanzlerin. Wie bitte?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/tv-kritik-sommerinterviews-wie-das-zdf-untergeht-16318432.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Buchbesprechung: Katharina Pistor &uuml;ber das (Vor-)Recht der Kapitalisten<\/strong><br>\nDie renommierte deutsche Rechtswissenschaftlerin Katharina Pistor hat ein Buch zu einem hei&szlig;en Thema geschrieben: &bdquo;The Code of Capital&ldquo; (deutsch: das Regelwerk des Kapitals), tr&auml;gt den Untertitel &bdquo;Wie das Recht Verm&ouml;gen und Ungleichheit produziert&ldquo;. Der Verleger verspricht &bdquo;eine machtvolle neue Art, &uuml;ber die schlimmsten Probleme unserer Zeit nachzudenken.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/buchtipps\/1160-pistor\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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