{"id":54052,"date":"2019-08-11T09:00:29","date_gmt":"2019-08-11T07:00:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54052"},"modified":"2019-08-09T10:05:59","modified_gmt":"2019-08-09T08:05:59","slug":"hinweise-der-woche-122","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54052","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54052#h01\">Alle Zeichen stehen auf Rezession &ndash; aber Berlin will nicht handeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54052#h02\">Realistischer Antikapitalismus statt moralische Umerziehungsversuche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54052#h03\">Warum Schuldenabbau kontraproduktiv sein kann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54052#h04\">Der Fachkr&auml;ftemangel zeigt sich nicht an den Geh&auml;ltern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54052#h05\">Das Fachkr&auml;fteeinwanderungsgesetz laugt den Balkan aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54052#h06\">Frankreich: Brutale Polizeigewalt bringt Regierung in Bedr&auml;ngnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54052#h07\">Rheinbad D&uuml;sseldorf: Was von der Randale &uuml;brig bleibt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54052#h08\">Hiroshima, Nagasaki und Fukushima<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54052#h09\">Ungleichheit durch Familienbetriebe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54052#h10\">Asymmetrische Berichterstattung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Alle Zeichen stehen auf Rezession &ndash; aber Berlin will nicht handeln<\/strong><br>\nZahlen l&uuml;gen nicht. Die aktuellen Wirtschaftsdaten weisen Richtung Abschwung. Darauf m&uuml;sste der Staat reagieren &ndash; und Schulden machen. Doch in Deutschland regiert der Sparfetisch.<br>\nDie Industrieproduktion ist im Juni ein weiteres Mal gefallen, und zwar mit minus 1,5 Prozent viel st&auml;rker, als von Analysten erwartet. Die Produktion folgt damit dem ebenfalls seit vielen Monaten schw&auml;cher werdenden Auftragseingang. [&hellip;]<br>\nEs gibt aber einen sehr gro&szlig;en Marktteilnehmer, der sich dieser Dynamik aus Eigeninteresse entgegenstellen kann &ndash; den Staat. Das ist die im Prinzip unbestrittene Lehre von Keynes. Denn der Staat ist &uuml;ber die Steuern am Erfolg der Privaten beteiligt und muss mehr Geld ausgeben, wenn die Arbeitslosigkeit steigt. Wenn alle sparen wollen, muss der Staat deshalb mehr Geld ausgeben, damit seine Finanzen nicht mit der Wirtschaft in den Abw&auml;rtsstrudel geraten. Dann sehen auch die privaten Akteure wieder mehr Chancen statt nur Risiken und geben wieder bereitwilliger Geld aus.<br>\nAber leider hat sich gerade in Deutschland das allzu lange einge&uuml;bte Mantra von der Urs&uuml;nde des Schuldenmachens verselbstst&auml;ndigt. Finanzminister sonnen sich im Glanz des Images als Sparfuchs und wollen auf diesen Glanz nicht verzichten &ndash; selbst wenn man mit Schuldenmachen inflationsbereinigt sogar um die zwei Prozent pro Jahr verdienen kann. Die Pr&uuml;gel bekommen ja nicht sie, sondern ihre Amtsnachfolger, die sp&auml;ter hohe Schulden machen m&uuml;ssen, wenn sinkende Steuereinnahmen, steigende Sozialausgaben und teure Bankenrettungen die Staatsfinanzen zerr&uuml;ttet haben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/analyse-alle-zeichen-stehen-auf-rezession-aber-berlin-will-nicht-handeln\/24879910.html\">Norbert H&auml;ring im Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Realistischer Antikapitalismus statt moralische Umerziehungsversuche<\/strong><br>\nWolfgang Streeck &uuml;ber Europa, Migration, Gendersternchen und die Krise der Linken.<br>\nNicht zuletzt das Thema Migration hat sich f&uuml;r linke Parteien als so schwierig wie schmerzhaft erwiesen. Wie sieht eine &uuml;berzeugende linke Position f&uuml;r Sie aus?<br>\nDie deutschen Unternehmen sind hungrig nach Arbeitskr&auml;ften, nach qualifizierten ebenso wie nach solchen, die mit der H&auml;lfte des deutschen Mindestlohns, vom Jobcenter auf Hartz IV aufgestockt, zufrieden w&auml;ren. Eine florierende regionale Wirtschaft w&auml;chst schneller als das regional nachwachsende Arbeitsangebot; dieses braucht fast zwei Jahrzehnte, um f&uuml;r Arbeitgeber und Sozialversicherer Gewinn abzuwerfen. Also Einwanderung. Man denke an den Daimler-Mann Zetsche, der im Merkel-Herbst 2015 den &bdquo;Beginn eines zweiten Wirtschaftswunders&ldquo; herbeifabulierte. Ein Zuwanderungsgesetz hat es aber erst vor ein paar Monaten gegeben, so gro&szlig; war bis dahin der Widerstand sowohl der alten CDU als auch der Ge-werkschaften, und f&uuml;r die neoliberale Utopie eines offenen Arbeitsmarkts mit unbegrenztem Arbeitsangebot h&auml;tte es oh-nehin nicht gereicht.<br>\nDa kamen der Syrienkrieg und die Kriege und B&uuml;rgerkriege in Afghanistan und Afrika gerade recht: &bdquo;Schutzsuchende&ldquo; muss man, wenn man die Verfassung und das internationale Recht entsprechend auslegt, ungepr&uuml;ft und unbegrenzt einlassen, auch die niedrig oder gar nicht qualifizierten. Dagegen konnte selbst die von ihren W&auml;hlern bedr&auml;ngte CDU\/CSU-Bundestagsfraktion nichts machen, die nicht nur von der Kanzlerin bedr&auml;ngt wurde stillzuhalten, sondern auch von den Arbeitgebern im B&uuml;ndnis mit den Kirchen, der SPD, den Gr&uuml;nen&hellip;<br>\nSo bekam &bdquo;die Wirtschaft&ldquo; mit humanit&auml;rer Begr&uuml;ndung, was sie mit wirtschaftlicher Begr&uuml;ndung nicht hatte bekommen k&ouml;nnen: ein zus&auml;tzliches Arbeitsangebot sowohl f&uuml;r qualifizierte T&auml;tigkeiten als auch f&uuml;r den Niedriglohnsektor, aus dem man sich jeweils das Beste heraussuchen und den Rest der Sozialhilfe &uuml;berstellen kann. Dass &bdquo;wir&ldquo; uns anschlie&szlig;end als &bdquo;weltoffene&ldquo; Nation loben lassen konnten &mdash; ein &bdquo;neues Deutschland&ldquo;, das &bdquo;aus seiner Geschichte gelernt&ldquo; hat &mdash; machte die Linke fast zum Merkel-Fanclub, insbesondere als sie dann die unvermeidliche Gegenbewegung als &bdquo;neofaschis-tisch&ldquo; bek&auml;mpfen durfte. Dabei entging ihr, dass Merkel sp&auml;testens im Fr&uuml;hjahr 2016 erfolgreich daran ging, die Grenzen nicht nur Deutschlands, sondern auch Europas wieder dicht zu machen, um so ihr politisches &Uuml;berleben zu sichern. &hellip;<br>\nNoch einmal zur&uuml;ck zur Schw&auml;che der Linken: Die Debatte bezieht sich oft auf die Verteilung der politischen Aufmerksam-keit zwischen einer kulturellen und einer &ouml;konomischen Konfliktachse. Welche ist aus ihrer Sicht ausschlaggebend? Auf welcher Ebene ist am dringendsten gegenzusteuern?<br>\nIch glaube nicht, dass die beiden Achsen starr rechtwinklig zueinander stehen, also nichts miteinander zu tun haben, in welchem Fall sie tats&auml;chlich f&uuml;r die Linke ein Skylla-und-Charybdis-Dilemma aufwerfen w&uuml;rden. Entstanden ist das Prob-lem meiner Erinnerung nach aus der Ratlosigkeit der &bdquo;Dritte Weg&ldquo;-Linken in den 1990er Jahren dar&uuml;ber, was sie nach ihrer globalistischen Wende den W&auml;hlern noch anbieten k&ouml;nnten &ndash; Schutz vor Marktkr&auml;ften und internationalem Wettbewerb jedenfalls nicht mehr. Die Antwort war die Propagierung liberal-libert&auml;rer, sogenannter post-materialistischer Wertorientie-rungen, die als im Trend liegend wahrgenommen wurden.<br>\nDadurch wurde die linke Basis gespalten: Diejenigen &bdquo;neuen Libert&auml;ren&ldquo;, die man bis dahin noch &ouml;konomisch hatte einbin-den k&ouml;nnen, sahen nun keinen Grund mehr, nicht gleich zu den aufsteigenden Gr&uuml;nen &uuml;berzugehen; traditionelle Linksw&auml;h-ler dagegen fanden sich einer Umerziehungsrhetorik ausgesetzt, die ihnen positive Bekenntnisse zu Lebensweisen abver-langte, die ihnen unverst&auml;ndlich, unheimlich oder gar unmoralisch erscheinen. Viele von ihnen wollten deshalb mit Politik nichts mehr zu tun haben. Andere wechselten zu rechtskonservativen oder, in Ermangelung derselben, rechten und rechts-radikalen Parteien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/interviews\/artikel\/realistischer-antikapitalismus-statt-moralische-umerziehungsversuche-3645\/\">IPG Journal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Warum Schuldenabbau kontraproduktiv sein kann<\/strong><br>\nDeutschland kann sich gratulieren: Als erstes Land nach der Finanzkrise h&auml;lt es die im Maastricht-Vertrag festgelegte Quo-te &bdquo;Verschuldung zu Bruttosozialprodukt&ldquo; von 60 Prozent wieder ein. Aber kann es sein, dass zu wenig Schulden genauso ein Problem sind wie zu viele Schulden? Es soll hier nicht um das Anschieben der Nachfrage durch den Staat gehen, son-dern um die Bedeutung von Staatsanleihen f&uuml;r das Funktionieren unseres Finanzsystems.<br>\nW&auml;hrend fr&uuml;her Banken untereinander Geld gegen &bdquo;Vertrauen&ldquo; liehen, ist aus diesem Gesch&auml;ft im wahrsten Sinne des Wortes eine Pfandleihe geworden. Man schlie&szlig;t Vertr&auml;ge, die auf Heller und Pfennig festlegen, wie offene Positionen, also Schulden, zu besichern sind. Als Sicherheit dienen in der Regel Anleihen h&ouml;chster Bonit&auml;t, da man davon ausgeht, dass diese Kredite nie ausfallen k&ouml;nnen.<br>\nNun ist leicht einzusehen, dass dem R&uuml;ckgang der Staatsverschuldung ein R&uuml;ckgang des Bestandes an Wertpapieren fol-gen muss. Wenn also erstklassige Staatsanleihen das &bdquo;Schmiermittel&ldquo; sind und wir die Analogie zu einem Motor herstel-len, droht dem Finanzsystem bei zu niedrigem &Ouml;lstand der Kolbenfresser.<br>\nEine englische Versicherung berechnete, dass Mitte der 2030er Jahre keine deutschen Staatsanleihen mehr im Umlauf sein k&ouml;nnten. Schon jetzt haben europaweite Rating-Abstufungen und die allgegenw&auml;rtige Sparpolitik dazu gef&uuml;hrt, dass das Volumen von Anleihen h&ouml;chster Bonit&auml;t in Europa nur noch zehn Prozent der Wirtschaftsleistung entspricht, w&auml;hrend es in den USA 70 Prozent sind. Auch wenn es nur um technische Aspekte geht, m&uuml;ssen die Akteure rechtzeitig darauf reagieren, um Friktionen bei der Zahlungsabwicklung zu vermeiden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/gastwirtschaft\/staatsanleihen-schmiermittel-12889777.html\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Fachkr&auml;ftemangel zeigt sich nicht an den Geh&auml;ltern<\/strong><br>\nAngeblich fehlten der Industrie noch nie so viele IT-Experten wie zurzeit. Doch die Firmen rei&szlig;en sich um die vorhandenen Softwareentwickler offenbar nicht mit entsprechend h&ouml;heren Geh&auml;ltern.<br>\nEinen &ldquo;Rekordengpass in der IT&rdquo; hat das Institut der Deutschen Wirtschaft K&ouml;ln in seinem MINT-Fr&uuml;hjahrsreport 2019 festgestellt. Wenn man dem Gesetz der freien Marktwirtschaft folgt, nach dem der Preis aus Angebot und Nachfrage entsteht, m&uuml;ssten die Geh&auml;lter von IT-Fachleuten in den vergangenen Jahren genauso exorbitant angewachsen sein wie der Mangel an diesen Menschen. Sind sie aber nicht. Das zeigt eine Auswertung von Gehaltsdaten, die Gehalt.de f&uuml;r Golem.de durchgef&uuml;hrt hat. Das Gehaltsportal verf&uuml;gt nach eigenen Angaben &uuml;ber gut eine Million aktuelle Gehaltsdaten. F&uuml;r Golem.de hat Gehalt.de die Einkommenssituation von IT-Profis in der IT-Branche nach den wichtigsten Kriterien ausgewertet, die wesentliche Auswirkungen auf die H&ouml;he des Einkommens haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.golem.de\/news\/softwareentwickler-der-fachkraeftemangel-zeigt-sich-nicht-an-den-gehaeltern-1908-142796.html?utm_source=pocket-newtab\">golem.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Das Fachkr&auml;fteeinwanderungsgesetz laugt den Balkan aus<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will mehr Fachkr&auml;fte aus Osteuropa anwerben &ndash; bald erleichtert ein Gesetz die Migration. Doch was hier hilft, richtet dort Sch&auml;den an.<br>\nDie versch&auml;rfte Personalnot im Gesundheitssektor l&auml;sst selbst den Minister in die Ferne schweifen. &bdquo;Wir k&ouml;nnen jede Pflegekraft, die mit anpacken will, gut gebrauchen&ldquo;, schl&auml;gt der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn Mitte Juli bei einem Treffen mit angehenden Krankenpflegern in der Kosovo-Hauptstadt Pristina die Anwerbertrommel.<br>\nAuf der Suche nach Arbeitskr&auml;ften sind immer mehr Rekrutierer aus dem reichen Norden im ausgezehrten EU-Wartesaal auf dem Westbalkan unterwegs. Denn in Westeuropa werden Fachkr&auml;fte h&auml;nderingend gesucht. Bei den ausgebluteten EU-Anw&auml;rtern sitzen hingegen immer mehr Auswanderwillige auf gepackten Koffern. &hellip;<br>\n2020 tritt in Deutschland das Anfang Juni vom Bundestag abgesegnete &bdquo;Fachkr&auml;fteeinwanderungsgesetz&ldquo; in Kraft. Dieses soll qualifizierten Arbeitskr&auml;ften aus Nicht-EU-Staaten die Arbeit und Arbeitssuche in Deutschland erheblich erleichtern &ndash; und das nicht nur in sogenannten Engpassberufen: Es entf&auml;llt die bisherige Vorrangpr&uuml;fung, die EU- B&uuml;rgern bisher einen Vorrang bei der Besetzung freier Stellen einr&auml;umt.<br>\nBerlin erhofft sich von dem Gesetz eine Linderung des Mangels an qualifizierten Arbeitskr&auml;ften. Im EU-Wartesaal f&uuml;rchten Arbeitgeber hingegen, dass sich der Sog in die Ferne verst&auml;rkt, dass immer mehr Fachkr&auml;fte abwandern. Schon seit 2015 h&auml;tten j&auml;hrlich mindestens 50.000 Menschen Bosnien und Herzegowina verlassen, klagt die Zeitung &bdquo;Euro Blic&ldquo; im bosnischen Banja Luka: &bdquo;Wenn in Deutschland das Gesetz in Kraft tritt, das die Auswanderungsprozeduren vereinfachen und beschleunigen wird, k&ouml;nnte es auf dem heimischen Arbeitsmarkt zu einem nie erlebten Kollaps kommen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/arbeit-in-deutschland-das-fachkraefteeinwanderungsgesetz-laugt-den-balkan-aus\/24866140.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Frankreich: Brutale Polizeigewalt bringt Regierung in Bedr&auml;ngnis<\/strong><br>\nProteste zum Tod von Steve Maia Cani&ccedil;o, seltsame Auszeichnungen f&uuml;r Polizisten, manipulierte Beweisf&uuml;hrungen und Unwahrheiten &ndash; der &ouml;ffentliche Druck w&auml;chst<br>\nM&ouml;glicherweise ist sie nicht vorbei, die Protestbewegung der &ldquo;Gelbwesten&rdquo;, die Frankreich seit Herbst 2018 in Atem hielt. Es ist eine Protestbewegung politisch und sozial heterogenen Charakters, die sich im Laufe der Monate wandelte &ndash; und von ihren anf&auml;nglich stark rechts besetzten Ausgangsmilieus abl&ouml;ste, auch Gewerkschaften gesellten sich ab Anfang Dezember 2018 hinzu &ndash; und ziemlich unterschiedliche Bewertungen erfuhr.<br>\nDarum, eine irgendwie abschlie&szlig;ende Bewertung zu treffen, kann und soll es an dieser Stelle nicht gehen. Zumal Staatspr&auml;sident Emmanuel Macron selbst laut &ouml;ffentlichen Bekundungen davon ausgeht, dass die Sache nicht abgeschlossen, also f&uuml;r seine Regierung nicht ausgestanden sei.<br>\nEbenso wenig ausgestanden ist unterdessen ein Thema, das im Zusammenhang mit den &ldquo;Gelbwesten&rdquo;-Protesten ebenfalls viele Debatten und Polemiken ausl&ouml;ste und auch aus anderen Gr&uuml;nden ins aktuelle Geschehen dr&auml;ngt: die von der franz&ouml;sischen Polizei ausge&uuml;bte Gewalt.<br>\nIm Zusammenhang mit der Protestbewegung der &ldquo;Gelbwesten&rdquo; ermittelt die Dienstinspektion IGPN &ndash; die im Folgenden noch n&auml;her vorgestellt werden wird &ndash; derzeit in 288 F&auml;llen wegen mutma&szlig;licher, nicht vom Gesetz gedeckter Gewaltanwendung durch die Polizei, wie just an diesem Montag bekannt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Frankreich-Brutale-Polizeigewalt-bringt-Regierung-in-Bedraengnis-4488530.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Rheinbad D&uuml;sseldorf: Was von der Randale &uuml;brig bleibt<\/strong><br>\nVon &ldquo;Terror&rdquo; und &ldquo;Gewalt&rdquo; war die Rede, von &ldquo;Nordafrikanern&rdquo;, die ein Freibad in Angst und Schrecken versetzt h&auml;tten. Zwei Wochen sp&auml;ter bleibt davon so gut wie nichts &uuml;brig, zeigen Recherchen von Monitor.<br>\nAm 26. Juli um 17:46 Uhr wird die Leitstelle der D&uuml;sseldorfer Polizei alarmiert: Eine gro&szlig;e Gruppe Jugendlicher blockiere die Rutsche des Rheinbades in D&uuml;sseldorf. Als die Polizei eintrifft, scheint die Lage ruhig. Dennoch wird um 18:18 die Badezeit vorzeitig beendet. Sp&auml;ter ist von R&auml;umung die Rede. Basierend auf den Angaben des Badbetreibers erkl&auml;rt ein Polizeisprecher gegen&uuml;ber Journalisten, es habe sich &ldquo;augenscheinlich (&hellip;) um 50 bis 60 Jugendliche und junge M&auml;nner nordafrikanischen Typus&rdquo; gehandelt. Diese Meldung wird einen politischen und medialen Sturm ausl&ouml;sen.<br>\nIn den Folgetagen schreibt die Presse davon, dass Jugendliche das Rheinbad belagert h&auml;tten, es habe &ldquo;Tumult&rdquo; und &ldquo;Randale&rdquo; gegeben, ein &ldquo;Klima der Angst&rdquo; geherrscht. Auch in den Nachrichtensendungen der gro&szlig;en Fernsehsender ist in den Folgetagen von Randale die Rede und davon, dass das Schwimmbad evakuiert werden musste. Und immer wieder f&auml;llt der Hinweis, die Jugendlichen h&auml;tten einen nordafrikanischen Hintergrund. Tats&auml;chlich wurden im Zuge der Schlie&szlig;ung des Bades nur die Personalien von zwei Beteiligten aufgenommen. Einer hatte die Bademeisterin beleidigt, ein anderer einen Polizisten. Beide waren deutsche Staatsangeh&ouml;rige.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/monitor\/rheinbad-duesseldorf-monitor-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Hiroshima, Nagasaki und Fukushima<\/strong><br>\nDer Mahnruf des missachteten Gewissens<br>\nVor 74 Jahren warfen US-Soldaten erstmals in der Menschheitsgeschichte eine Atombombe auf bewohntes Gebiet ab. Ihr Ziel am 6. August, morgens um 8.15 Uhr, war die s&uuml;djapanische Stadt Hiroshima. Nur drei Tage sp&auml;ter fiel die zweite Atombombe auf Nagasaki. Am 6.August 1945 starben in Hiroshima 140.000 Menschen und kurz danach in Nagasaki 73.000.<br>\nDie US-Regierung rechtfertigt ihren brutalen Einsatz bis heute mit dem Argument, dass nur durch die beiden Atombomben der Zweite Weltkrieg im Fernen Osten rasch beendet werden konnte.<br>\nBis zum Jahr 2019 sind jedoch noch einmal mehr als doppelt so viele Menschen an den Sp&auml;tfolgen nuklearer Verstrahlung gestorben &ndash; insgesamt &uuml;ber 400.000. Und das Sterben geht bis heute weiter &ndash; noch 74 Jahre nach den Atombomben.<br>\nVor einigen Jahren hatten mich die B&uuml;rgermeister von Hiroshima und Nagasaki zu Vortr&auml;gen eingeladen. Mein Thema hie&szlig; &ldquo;Vom Atomzeitalter ins Solarzeitalter&rdquo;. Wichtigere Orte zu diesem Thema gibt es wohl nicht.<br>\nWer in Hiroshima und Nagasaki mit Strahlungsopfern spricht oder die beiden eindrucksvollen Gedenkst&auml;tten besucht, dem &ouml;ffnet sich das Tor zur H&ouml;lle auf Erden. Im August 1945 geschah ein Massenmord wie ihn sich die Welt bis dahin nicht vorstellen konnte. Innerhalb von Sekunden haben sich Zehntausende von Menschen in Nichts aufgel&ouml;st, waren allenfalls ein H&auml;ufchen Asche oder f&uuml;r den Rest ihres Lebens verstrahlt und verkr&uuml;ppelt.<br>\nAm meisten ersch&uuml;ttert hat mich jedoch eine Zahl, die der Oberb&uuml;rgermeister von Hiroshima nannte: Jedes Jahr sterben heute noch in Japan &uuml;ber 3000 Menschen an den Folgen atomarer Verstrahlung aus dem Jahr 1945. Kurz vor meinem Vortrag in Nagasaki schob mir der stellvertretende Oberb&uuml;rgermeister noch einen handgeschriebenem Zettel zu, auf den er die aktuelle Zahl der in seiner Stadt bisher durch atomare Verstrahlung get&ouml;teten Menschen geschrieben hatte: 140.144!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Hiroshima-Nagasaki-und-Fukushima-4489658.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu Sahra Wagenknecht:<\/strong> Heute vor 74 Jahren zerst&ouml;rte eine Atombombe Hiroshima, drei Tage sp&auml;ter eine weitere die Stadt Nagasaki. &Uuml;ber hunderttausend Menschen starben, viele leiden bis heute an den Folgen. Die Opfer mahnen uns: Wir m&uuml;ssen auf eine Welt ohne Atomwaffen hinarbeiten. Ein erster Schritt ist der Abzug der US-Atomwaffen aus B&uuml;chel und das Ende der nuklearen Teilhabe. Die Bundesregierung muss sich f&uuml;r eine Neuauflage des INF-Abr&uuml;stungsvertrags einsetzen und dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag beitreten!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/posts\/2909241192426592\">Sahra Wagenknecht auf Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ungleichheit durch Familienbetriebe<\/strong><br>\nIWF kritisiert Familienunternehmen<br>\n(&hellip;) Die Familienunternehmen werden gerne als das R&uuml;ckgrat der deutschen Wirtschaft bezeichnet. Doch nun hat der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) eine aktuelle Studie ver&ouml;ffentlicht, in der er die Familienunternehmen f&uuml;r die Ungleichheit in Deutschland verantwortlich macht, die immer st&auml;rker werde. Laut IWF ist die Bundesrepublik eines der L&auml;nder mit der h&ouml;chsten Verm&ouml;gens- und Einkommensungleichheit der Welt. Diese Schere nehme weiter zu. Eine Ursache daf&uuml;r sieht der IWF bei den gro&szlig;en Familienunternehmen. In den H&auml;nden von wenigen konzentriere sich der Reichtum des Landes.<br>\nDemnach sei es seit dem Jahr 2000 zu folgender Situation gekommen: Die exportstarken Familienunternehmen haben durch ihre Erfolge den Effekt verst&auml;rkt. Auf der anderen Seite h&auml;tten in der gleichen Zeit die Arbeitnehmer bei den Lohnerh&ouml;hungen Zur&uuml;ckhaltung ge&uuml;bt. Die hohe Sparquote bei dem reichsten Prozent h&auml;tte wiederum die Ungleichheit bei den Einkommen und dadurch in Folge bei den Verm&ouml;gen verst&auml;rkt. Hier stellen die IWF-&Ouml;konomen fest, dass Verm&ouml;gens- und Einkommensungleichheit eng miteinander verbunden seien. Der IWF sieht es so, dass nach 2009 ein Gro&szlig;teil des Wohlstandzugewinns entstanden sei in Form einbehaltener Gewinne von Familienunternehmen. &bdquo;Dieser Gewinn kommt damit nur wenigen zugute&ldquo;, hei&szlig;t es. Die Unternehmenssteuerreformen 2001 und 2008, die einbehaltene Gewinne steuerlich beg&uuml;nstigten, h&auml;tten diesen Effekt noch verst&auml;rkt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/bremen-wirtschaft_artikel,-iwf-kritisiert-familienunternehmen-_arid,1844180.html\">Weser Kurier<\/a>\n<p><strong>dazu: No 423<\/strong><br>\n&ldquo;Nun stellt ausgerechnet der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) in einer neuen Studie fest: In Deutschland sind Familienunternehmen eine starke Triebkraft der Verm&ouml;gens- und Einkommenskonzentration. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass zu den sogenannten Familienunternehmen Gro&szlig;betriebe wie BMW geh&ouml;ren &ndash; hier geht es um Konzerne, die weltweit wirtschaften und gro&szlig;en Einfluss besitzen.<br>\nDer Bericht des IWF hebt hervor, dass es in Deutschland eine im Vergleich zu anderen L&auml;ndern hohe Konzentration der Verm&ouml;gen und der verf&uuml;gbaren Einkommen gibt. In &Uuml;bereineinstimmung mit vielen anderen Untersuchungen best&auml;tigt der IWF in diesem Zusammenhang die wachsende soziale Spaltung der Gesellschaft, die auf diese Reichtums Konzentration zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist.<br>\nAls eine wichtige Ursache f&uuml;r diese Entwicklung benennt der IWF die sogenannten Familienunternehmen. Gro&szlig;besitzerinnen und -besitzer erhalten als Dividende f&uuml;r geerbte Unternehmensanteile bis zu eine Milliarde Euro j&auml;hrlich. Die steigenden Gewinne auf den Exportm&auml;rkten kommen wegen der Trennung von Eigentum und Leitung in Eigent&uuml;mer*innenunternehmen vor allem einigen wenigen Privatpersonen und ihren Familien zugute, argumentiert der IWF. Wegen der enormen H&ouml;he der angeeigneten Gewinne und der hohen Sparquoten wachsen die Verm&ouml;gen der Reichsten in Deutschland schneller als in anderen L&auml;ndern.<br>\nDie Einkommen der Angestellten, die in solchen Unternehmen oft ohne Mitbestimmung der Arbeitnehmer*innenschaft verhandelt werden, haben dagegen in den letzten Jahrzehnten stagniert und entwickeln sich seit einigen Jahren nur sehr langsam. Laut IWF sind ein h&ouml;heres Lohnwachstum und niedrigere Steuern f&uuml;r Gering- und Normalverdiener*innen wichtig, um der Einkommensungleichheit entgegen zu wirken.<br>\nWirksame Erbschafts- und Schenkungssteuern k&ouml;nnten den immensen Zuwachs des Reichtums einiger weniger Privatpersonen abbremsen, so der IWF. Auch die Verm&ouml;gensteuer w&auml;re ein geeignetes Mittel, um die angeh&auml;uften Mittel f&uuml;r den dringend notwendigen Ausbau der Infrastruktur nutzbar zu machen und die wachsende Spaltung der Gesellschaft zu &uuml;berwinden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.maskenfall.de\/?p=13661\">Maskenfall<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Sieh an, sieh an, selbst der neoliberale IWF merkt, dass etwas faul ist im Staate D&auml;nemark und mahnt sogar Erbschafts- und Verm&ouml;genssteuern an. Die Botschaft h&ouml;r ich wohl&hellip; H&ouml;rt sie aber auch die Bundesregierung?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Asymmetrische Berichterstattung<\/strong><br>\nMan stelle sich vor, eine iranische Drohne w&uuml;rde &uuml;ber Florida abgeschossen oder ein paar Kilometer vor der amerikanischen K&uuml;ste. Niemand w&uuml;rde &uuml;ber den exakten Abschussort diskutieren, vielmehr w&uuml;rden sich alle fragen, was diese Drohne dort zu suchen hatte &ndash; 11&thinsp;000 Kilometer entfernt von Teheran.<br>\nAls Iran am 20. Juni eine US-Drohne zerst&ouml;rte, knapp au&szlig;erhalb der Landesgrenze (Pentagon-Version) oder innerhalb des iranischen Luftraums (Teheran-Version), fragte kaum jemand nach der Legitimit&auml;t der US-amerikanischen Milit&auml;rpr&auml;senz am Golf. Diese asymmetrische Berichterstattung der westlichen Medien, die sich daran orientiert, ob das Land, das internationales Recht verletzt, eine (gute) Demokratie oder ein (b&ouml;ser) autorit&auml;rer Staat ist, bleibt heute v&ouml;llig unwidersprochen.<br>\nWenn man in der aktuellen Eskalation &bdquo;Iran permanent als atomare oder sonstige Bedrohung darstellt, vermittelt man die Botschaft, dass man das Land angreifen m&uuml;sse&ldquo;, warnt Gregory Shupak. F&uuml;r den Medienwissenschaftler an der Guelph-Humber-Universit&auml;t in Toronto ist das Gegenteil der Wahrheit viel n&auml;her: dass n&auml;mlich &bdquo;die USA Teheran bedrohen und nicht umgekehrt&ldquo;. Schlie&szlig;lich sei es die Regierung in Washington, die mit ihren Sanktionen die iranische Wirtschaft zugrunde richtet und damit den Zugang der Bev&ouml;lkerung zu Nahrungsmitteln und Medikamenten einschr&auml;nkt. Und die ihren Gegner &bdquo;mit Milit&auml;rbasen sowie See-, Land- und Luftstreitkr&auml;ften eingekreist hat, wogegen Iran den USA nichts Vergleichbares angetan hat&ldquo;.<br>\nDiese ungleiche Wahrnehmung, die &bdquo;spontan&ldquo; die Gro&szlig;macht USA beg&uuml;nstigt, st&uuml;tzt sich vor allem auf ein selektives Ged&auml;chtnis, ein Gemisch aus politisch induziertem Vergessen und von Medien transportierten L&uuml;gen, die auf Auslassungen basieren. Wer erinnert sich im Westen noch an Flug 655 der Iran Air? Am 3. Juli 1988 zerst&ouml;rte der Kreuzer &bdquo;USS Vincennes&ldquo;, w&auml;hrend er in iranischen Hoheitsgew&auml;ssern patrouillierte, ein Linienflugzeug mit 290 Passagieren an Bord, das auf dem Weg nach Dubai war.<br>\nAnfangs bestritten die USA, f&uuml;r den Abschuss verantwortlich zu sein; dann erkl&auml;rte Washington, die &bdquo;Vincennes&ldquo; habe sich in internationalen Gew&auml;ssern befunden und man habe den iranischen Airbus f&uuml;r ein Jagdflugzeug gehalten, weil er bedrohlich auf den US-Kreuzer heruntergesto&szlig;en sei. Beides L&uuml;gen, wie sich sp&auml;ter herausstellte. Am Ende &auml;u&szlig;erte die US-Regierung ihr &bdquo;tiefes Bedauern&ldquo; &uuml;ber den Vorfall und zahlte 61,8 Millionen Dollar Entsch&auml;digung an die Familien der Opfer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!5602570\">Le Monde diplomatique<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54052\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-54052","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54052","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=54052"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54052\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":54055,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54052\/revisions\/54055"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=54052"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=54052"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=54052"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}