{"id":54128,"date":"2019-08-14T08:35:16","date_gmt":"2019-08-14T06:35:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54128"},"modified":"2019-08-14T08:35:16","modified_gmt":"2019-08-14T06:35:16","slug":"hinweise-des-tages-3428","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54128","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54128#h01\">Merkel findet Konjunkturpaket derzeit unn&ouml;tig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54128#h02\">Raus muss er!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54128#h03\">&ldquo;Thanks for leaving Germany!&rdquo; &ndash; Richard Grenell und der US-Truppenabzug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54128#h04\">Ist Salvini eine Gefahr f&uuml;r die EU?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54128#h05\">Kommunalfinanzen: Wo und wie Deutschland seine Infrastruktur ruiniert hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54128#h06\">EU-Mercosur-Handelsabkommen entspricht nicht dem 21. Jahrhundert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54128#h07\">Zu viele Sozialausgaben &ndash; f&uuml;r gro&szlig;e Konzerne!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54128#h08\">Private Energiewende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54128#h09\">Zahl der Waldtiere drastisch gesunken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54128#h10\">Umgang mit Lobbyisten bleibt undurchsichtig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54128#h11\">G7 wirft mit Schnellabschiebung von Frankreich nach Deutschland Schatten voraus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54128#h12\">Vorwahlen in Argentinien: Hoher Wahlsieg f&uuml;r die Peronisten &ndash; Niederlage f&uuml;r Pr&auml;sident Macri<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54128#h13\">T&ouml;dlicher Einsatz f&uuml;r Umwelt, Rechte und Frieden in Kolumbien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54128#h14\">Hong Kong<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54128#h15\">Wende im Jemenkrieg: Wie die Emirate den Saudis zum Problem werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54128#h16\">Epstein&rsquo;s Death &amp; the Investigation of Powerful Networks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54128#h17\">Newsrooms: Zu wei&szlig;, zu urban, zu elit&auml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54128#h18\">Algorithmus soll &ldquo;externe&rdquo; Einfl&uuml;sse auf Medienberichte transparent machen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Merkel findet Konjunkturpaket derzeit unn&ouml;tig<\/strong><br>\nDie Konjunktur in Deutschland kippt &ndash; sollte die Regierung mit Staatshilfen z&uuml;gig gegensteuern? Bundeskanzlerin Merkel pl&auml;diert f&uuml;r andere Ma&szlig;nahmen.<br>\nDie Wirtschaftslage tr&uuml;bt sich ein. Gerade etwa hat das Zentrum f&uuml;r Europ&auml;ische Wirtschaftsforschung (ZEW) gemeldet, dass sein Konjunkturbarometer dramatisch gefallen ist.<br>\nDennoch lehnt Bundeskanzlerin Angela Merkel staatliche Finanzspritzen f&uuml;r die Wirtschaft ab: &ldquo;Im Augenblick sehe ich f&uuml;r ein Konjunkturpaket keine Notwendigkeit.&rdquo;, sagte die CDU-Politikerin bei einer Veranstaltung der &ldquo;Ostsee-Zeitung&rdquo; in Stralsund. Sie wolle &ldquo;situationsgerecht agieren&rdquo; und pl&auml;diere f&uuml;r &ldquo;best&auml;ndige Investitionen&rdquo;.<br>\nDie Wirtschaft bewege sich auf eine &ldquo;schwierigere Phase&rdquo; zu, sagte Merkel. Dies sei auf die internationalen Handelskonflikte zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sowie auf &ldquo;viele Fehler&rdquo;, die in der deutschen Automobilindustrie gemacht worden seien. Derzeit werde die Wirtschaft vom Binnenkonsum getragen.<br>\nMerkel verwies darauf, dass die Bundesregierung Entlastungen beim Solidarit&auml;tszuschlag plane. Au&szlig;erdem wolle sie den B&uuml;rokratieabbau vorantreiben und f&uuml;r Investitionen in den Klimaschutz sorgen: &ldquo;Das sind Sachen,&rdquo; so Merkel, &ldquo;mit denen wir die Binnenkonjunkturnachfrage noch einmal ankurbeln k&ouml;nnen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/bundeskanzlerin-angela-merkel-gegen-konjunkturpaket-a-1281791.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> immer wieder taucht die Frage auf, ob Schr&ouml;der oder Merkel der\/die schlechteste und in Wirtschaftsdingen inkompetenteste Bundeskanzler\/in ist. Wahrscheinlich doch Merkel: denn sie hat vor zehn Jahren schon einmal eine Wirtschaftskrise (die schlimmste seit 80 Jahren) lange nur verwaltet und erst im letzten Moment fast gegen ihren Willen ein (zu) kleines Konjunkturprogramm (&ldquo;Abwrackpr&auml;mie&rdquo;) aufgelegt. Zehn Jahre sp&auml;ter also nichts gelernt, obwohl es wieder so kommen wird und Deutschland sich schon seit Mitte 2018 in einer Rezession befindet, und immer noch werden die angebotsorientierten Spr&uuml;che (&ldquo;B&uuml;rokratieabbau&rdquo;) heruntergenudelt. Merkels Inkompetenz ist schon sehr schlimm, aber ihre verbohrte Weigerung, aus eigenen Fehlern zu lernen, ist eine einzige Katastrophe. Es sei denn, man vermutet hinter ihrer Politik blanke Absicht, eben die Interessen des 1 Prozent zu verfolgen, z. B. indem die Krise wieder zum Anla&szlig; genommen wird, &ldquo;die Wirtschaft&rdquo; mit weiteren sinnlosen und unbezahlbaren Steuergeschenken zu m&auml;sten.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Die &uuml;blichen neoliberalen Konzepte zur L&ouml;sung aller Probleme: &bdquo;Entlastungen beim Soli&ldquo;, also weitere Steuergeschenke f&uuml;r die Reichen um damit den Staat noch handlungsunf&auml;higer zu machen sowie &bdquo;B&uuml;rokratieabbau&ldquo;. Und Investitionen in den Klimaschutz: womit will sie die denn finanzieren, wenn sie zus&auml;tzlich zur Schuldenbremse auch noch auf Steuereinnahmen verzichtet? Das &uuml;bliche bla-bla, leere Floskeln und weiter so w&auml;hrend der Abgrund immer n&auml;her r&uuml;ckt. Augen zu und durch.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Raus muss er!<\/strong><br>\nDie Linke in Bayern will einen B&uuml;romitarbeiter rauswerfen &ndash; der wehrt sich vor Gericht. Kritiker sagen: Der Mann m&uuml;sse gehen, weil er Wagenknecht-Anh&auml;nger ist.<br>\n(&hellip;) Was ist los bei den bayerischen Genossen?<br>\nIm Freistaat kommt der ungew&ouml;hnliche Rausschmiss manchen Linken so falsch, so unpassend, so sonderbar vor, dass bereits ein Verdacht die Runde macht: Es sei in Wahrheit gar nicht um Geld gegangen &ndash; sondern um Seidel selbst. Die F&uuml;hrung habe ihn loswerden wollen. Weil er zu Sahra Wagenknecht h&auml;lt.<br>\nWie keine andere Genossin hatte die Noch-Chefin der Bundestagsfraktion in den vergangenen Jahren polarisiert, vor allem mit ihren Rufen nach einer strikteren Fl&uuml;chtlingspolitik. Und mit ihrer Sammlungsbewegung &ldquo;Aufstehen&rdquo;.<br>\nWer steht auf Wagenknechts Seite? Wer nicht? Das wurde bei einigen Genossen durchaus zur Glaubensfrage. Doch w&uuml;rden Linke auch so weit gehen, wegen des Streits Angestellte rauszuwerfen? Seidel selbst meint: ja. Er habe immer offen gesagt, dass er Wagenknechts Positionen gut finde.<br>\nDas Problem: Der M&uuml;nchner Linken geh&ouml;rt auch eine der prominentesten Wagenknecht-Kritikerinnen an. Die Bundestagsabgeordnete Nicole Gohlke steht gemeinsam mit Landeschef Ates G&uuml;rpinar auch an der Spitze des Kreisverbandes an der Isar. Sie wurde sogar schon als k&uuml;nftige Fraktionschefin im Bundestag gehandelt.<br>\nGohlke z&auml;hlt zu jenen Parteilinken, die sich von Wagenknecht distanziert haben. Seidels Vermutung: Es habe ihr schlicht nicht gepasst, dass im M&uuml;nchner B&uuml;ro ein Wagenknecht-Anh&auml;nger arbeite.<br>\nGlaubt man Tamara Rohleff, sei im M&uuml;nchner Kreisvorstand &ouml;fter dar&uuml;ber gesprochen worden, dass man Seidel rausschmei&szlig;en m&uuml;sse &ndash; &ldquo;weil Nicole ihn loswerden will&rdquo;. Rohleff sa&szlig; selbst zwischen 2017 und 2018 in dem Gremium, mittlerweile ist sie aus der Partei ausgetreten.<br>\nUnd der zu jener Zeit f&uuml;r Seidel zust&auml;ndige Gewerkschaftssekret&auml;r, ebenfalls einst bei den Linken, behauptet: Gohlke habe &uuml;ber eine B&uuml;romitarbeiterin im Sp&auml;tsommer 2017 bei ihm nachfragen lassen, wie man Seidel &ldquo;am besten loswerden k&ouml;nne&rdquo;&hellip;<br>\n(&hellip;) Wer mobbt nun wen bei den Linken? Werden die Wagenknecht-Leute unterdr&uuml;ckt? Oder l&auml;uft eine Schmutzkampagne gegen Gohlke? So oder so, ein schneller Frieden ist bei den bayerischen Linken nicht in Sicht&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/linke-in-bayern-streit-um-geschasstes-mitglied-wolfgang-seidel-eskaliert-a-1280940.html\">SPON<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&ldquo;Thanks for leaving Germany!&rdquo; &ndash; Richard Grenell und der US-Truppenabzug<\/strong><br>\nDie Trump-Administration zieht gegen&uuml;ber dem r&uuml;stungsfaulen Verb&uuml;ndeten in Mitteleuropa ab sofort andere Saiten auf: Der als Botschafter verkleidete US-Gouverneur in Deutschland droht mit Truppenabzug &ndash; und der Mainstream zittert. Wieso eigentlich?<br>\n(&hellip;)  Da der Skandal schon seit L&auml;ngerem andauert und der deutsche R&uuml;stungsanteil trotz wiederholter devoter Versprechen sich immer noch auf lumpige 1,36 Prozent des Bruttoinlandsproduktes beschr&auml;nkt, hat sich die Trump-Administration nun offenbar entschlossen, andere Saiten aufzuziehen. So t&ouml;nte Grenell:<br>\nEs ist wirklich beleidigend, zu erwarten, dass der US-Steuerzahler weiter mehr als 50.000 Amerikaner in Deutschland bezahlt, aber die Deutschen ihren Handels&uuml;berschuss f&uuml;r heimische Zwecke verwenden.<br>\nUnd der Mainstream sprang ihm und seinem Chef prompt hilfreich zur Seite. So hie&szlig; es in der S&uuml;ddeutschen Zeitung:<br>\nDie Bundesrepublik ist das Land, in dem die meisten US-Truppen in Europa stationiert sind: Insgesamt sind es 35.000 Soldaten. Hinzu kommen 17.000 amerikanische und 12.000 deutsche Zivilisten, die von den US-Truppen besch&auml;ftigt werden.<br>\nDies ist, da Deutschland nach wie vor von Freunden umzingelt ist, in der Tat ein Skandal, aus dem es umgehend die Konsequenzen zu ziehen gilt: Die Amerikaner sollten dem guten Beispiel der Russen folgen, die ihre Truppen bekanntlich schon vor einem Vierteljahrhundert aus Deutschland abgezogen haben!<br>\nDer Charme des amerikanischen Versprechens besteht zudem darin, sowohl Deutschland als auch den USA Vorteile zu gew&auml;hren: Deutschlands Infrastruktur und Staatss&auml;ckel w&uuml;rden geschont &ndash; und die USA w&auml;ren n&auml;her am prospektiven Schlachtfeld. Eine Win-Win-Situation also!<br>\nMein Vorschlag zur G&uuml;te: Teilen wir den USA mit, wir sind einverstanden! Unter einer Bedingung: Wenn ihr eure Truppen abzieht, dann bitte zusammen mit den noch hier im rheinland-pf&auml;lzischen B&uuml;chel lagernden 20 Atomsprengk&ouml;pfen! Und nehmt Eure Airbase in Ramstein gleich mit. Und last but not least: Eure Kommandozentrale in Stuttgart, das Hauptquartier in Wiesbaden und den Truppen&uuml;bungsplatz in Grafenw&ouml;hr bitte auch noch schlie&szlig;en und besenrein &uuml;bergeben.<br>\nWenn schon, denn schon! Wir bestehen auf dem All-inclusive-Paket!<br>\nOder, in Watte verpackt: &ldquo;Thanks for leaving Germany!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/91167-thanks-for-leaving-germany-richard-grenell-us-truppenabzug\/\">Leo Ensel auf RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Absurd ist auch, dass der Mainstream Grenell gleich doppelt auf den Leim geht &ndash; denn nat&uuml;rlich denken die USA im Traum nicht daran, ihre St&uuml;tzpunkte in Deutschland freiwillig zu r&auml;umen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ist Salvini eine Gefahr f&uuml;r die EU?<\/strong><br>\nItalien kommt nicht zur Ruhe. Nun will Innenminister Matteo Salvini die Regierung st&uuml;rzen und selbst die Macht in Rom &uuml;bernehmen. Salvini werde zur &ldquo;Gefahr f&uuml;r Europa&rdquo;, titelt &ldquo;Le Monde&rdquo;. Stimmt das?<br>\nDer F&uuml;hrer der rechtsradikalen Lega fordere die EU &ldquo;existentiell&rdquo; heraus, schreibt das franz&ouml;sische Blatt. Die Kriminalisierung der Fl&uuml;chtlingshilfe und sein Wirtschaftsprogramm seien eine Gefahr.<br>\nIm Prinzip ist das nicht falsch, dennoch w&uuml;rde ich es differenzierter sehen. Die Hauptgefahr ist die Wirtschaftskrise, aus der Italien einfach nicht herauskommt &ndash; obwohl sich Salvinis Amtsvorg&auml;nger an die EU-Regeln hielten.<br>\nProminente Pro-Europ&auml;er wie Mario Monti oder Matteo Renzi haben all die neoliberalen Reformen und Sparprogramme geschluckt, die Br&uuml;ssel verordnet hat &ndash; ohne Erfolg. W&auml;re es anders, w&auml;re Salvini nicht so stark.<br>\nDie zweite Gefahr kommt von den Finanzm&auml;rkten. Sie k&ouml;nnten nicht nur Italien, sondern die gesamte Eurozone unter Druck setzen. Dies ist auch der Grund, weshalb sich die EU bisher zur&uuml;ckh&auml;lt &ndash; man will keine schlafenden Hunde wecken&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/ist-salvini-eine-gefahr-fuer-die-eu\/?utm_source=getresponse&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=Lost+in+EUrope+Update&amp;utm_content=Lost+in+EUrope+Update#xsid=a62b_cWDVBu\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kommunalfinanzen: Wo und wie Deutschland seine Infrastruktur ruiniert hat<\/strong><br>\nSystematische Fehlentwicklungen haben einen riesigen Investitionsstau in Deutschlands St&auml;dten und Gemeinden anschwellen lassen. Um das Problem zu l&ouml;sen, reicht selbst ein einmaliges Sonderprogramm nicht mehr aus. Vielmehr m&uuml;ssen strukturschwache Kommunen langfristig und generell finanziell ert&uuml;chtigt werden &ndash; doch einer solchen L&ouml;sung steht die Schuldenbremse im Weg.<br>\nDeutschland hat ein gewaltiges Infrastrukturproblem. Neben schlechten digitalen und &uuml;berregionalen Verkehrsnetzen zeigt sich dieses Problem vor allem in den St&auml;dten und Gemeinden &ndash; also dort, wo der Kontakt der Menschen mit dem Staat besonders unmittelbar und eng ist.<br>\nSeit der Wiedervereinigung sind die staatlichen Investitionen im kommunalen Bereich dramatisch eingebrochen. Sechzehn Jahre in Folge sind die Nettowerte mittlerweile negativ &ndash; die Bruttoinvestitionen decken also nicht einmal die rechnerischen Abschreibungen. Die deutschen Kommunen leben von der Substanz.<br>\nDiese mangelhafte Infrastruktur ist im Alltag nicht mehr zu &uuml;bersehen: marode Schulen, Stra&szlig;en und Br&uuml;cken, das &ouml;ffentliche Schwimmbad ist zu, der Bus kommt nicht mehr. Die Liste ist lang. Die KfW beziffert den Nachholbedarf bei den kommunalen Investitionen auf Basis von Umfragen auf sage und schreibe 138 Milliarden Euro. Auch die allermeisten &Ouml;konomen sehen das mittlerweile als ein gravierendes Problem an.<br>\nAber woran liegt das? Wie konnte es in einem reichen Land wie Deutschland soweit kommen? In der aktuellen Diskussion werden vor allem die seit 2009 in der Verfassung verankerte Schuldenbremse und die seit 2012 vom Bund praktizierte Politik der &bdquo;schwarzen Null&ldquo; als Hauptschuldige genannt. Darin steckt auch viel Wahrheit.<br>\n(&hellip;) Denn egal welche konkrete Reformoption gew&auml;hlt wird &ndash; sie wird Geld kosten: bei den L&auml;ndern f&uuml;r die Altschuldentilgung und beim Bund f&uuml;r eine konsequente Umsetzung des Konnexit&auml;tsprinzips. Diese Spielr&auml;ume k&ouml;nnten er&ouml;ffnet werden, wenn der Bund zum Beispiel seine eigenen Investitionen &uuml;ber Anleihen finanziert und damit Spielr&auml;ume im Bundeshaushalt schafft, um die Kommunen zu st&auml;rken. Oder indem die L&auml;nder den Kommunen ihre Altschulden abnehmen und &uuml;ber einem gemeinsamen Anleihen basierten Fonds refinanzieren.<br>\nDie Zeit zur L&ouml;sung dieser Probleme k&ouml;nnte g&uuml;nstiger kaum sein. Der Bund (und auch die L&auml;nder) k&ouml;nnen sich aktuell zu negativen Zinsen verschulden. Diese einmalige Zinskonstellation sollte man nutzen, um die kommunale Finanz- und Investitionskrise gr&uuml;ndlich zu bereinigen. Bildlich gesprochen: um das Eigenheim der schw&auml;bischen Hausfrau endlich wieder flott zu machen.<br>\nWird das Problem verschleppt und in die Zukunft geschoben, dann kann eine sp&auml;tere L&ouml;sung eigentlich nur teurer werden. Wenn in der Zwischenzeit nicht schon das Dach eingest&uuml;rzt ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makronom.de\/kommunalfinanzen-schuldenbremse-wo-und-wie-deutschland-seine-infrastruktur-ruiniert-hat-32460\">Jens S&uuml;dekum auf Makronom<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>EU-Mercosur-Handelsabkommen entspricht nicht dem 21. Jahrhundert<\/strong><br>\nDie EU hat sich im Juli mit den Mercosur-Staaten (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) auf ihr bisher wichtigstes Handelsabkommen geeinigt. Es soll die weltweit gr&ouml;&szlig;te Handelszone begr&uuml;nden. Doch es steht zu bef&uuml;rchten, dass mit dem Abkommen der Handel auf Kosten von Klima, ArbeitnehmerInnen und der Gesundheit aller gehen wird.<br>\n(&hellip;) Zus&auml;tzliche Klimabelastung durch das Handelsabkommen<br>\nDie EU-Kommission br&uuml;stet sich damit, dass das Abkommen neben steigenden Exportchancen f&uuml;r die EU hohe Standards f&ouml;rdern w&uuml;rde. Beide Handelspartner w&uuml;rden sich dazu verpflichten, das Pariser Klimaschutzabkommen umzusetzen. Doch in Wirklichkeit ebnet die brasilianische Regierung unter Pr&auml;sident Bolsonaro mit dem Abkommen vor allem den m&auml;chtigen Vieh- und Sojakonzernen den Weg, die die Abholzung des weltweit gr&ouml;&szlig;ten Regenwaldes beschleunigen. Im brasilianischen Amazonasgebiet legte die Abholzung im Januar 2019 &ndash; dem ersten Monat von Pr&auml;sident Bolsonaros Amtszeit &ndash; laut Angaben des Forschungsinstituts Imazon um 54 Prozent im Vergleich zum J&auml;nner 2018 zu. Die geschl&auml;gerten Fl&auml;chen Amazoniens kommen v. a. der Rinderzucht zugute.<br>\nBrasilien z&auml;hlt erstmals zu den zehn L&auml;ndern mit den schlimmsten Arbeitsbedingungen weltweit<br>\nMit der enormen Zunahme der Viehzucht und der Abholzung der daf&uuml;r notwendigen Weidefl&auml;chen stieg auch die fleischverarbeitende Industrie enorm an. Brasilien ist der zweitgr&ouml;&szlig;te Produzent und gr&ouml;&szlig;te Exporteur von Rindfleisch weltweit. Diese Entwicklung zog eine nahezu unregulierte Ausbreitung von Schlachth&ouml;fen nach sich; ein gro&szlig;er Teil davon ist illegal. In den Zulieferbetrieben f&uuml;r die gro&szlig;en Fleischverarbeiter werden sklaven&auml;hnliche Arbeitsverh&auml;ltnisse beobachtet. Der Arbeits- und Gesundheitsschutz wird h&auml;ufig ignoriert. So auch in der brasilianischen Zuckerindustrie, die systematisch Umwelt- und ArbeitnehmerInnenschutzgesetze bricht. Die Gesundheit der LandarbeiterInnen und BewohnerInnen von umliegenden Siedlungen wird durch den massiven Einsatz von Pestiziden und Herbiziden anhaltend gesch&auml;digt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/eu-mercosur-handelsabkommen\/\">A&amp;W Blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zu viele Sozialausgaben &ndash; f&uuml;r gro&szlig;e Konzerne!<\/strong><br>\nProfessor Robert Reich nennt offene und verdeckte Subventionen an Konzerne beim Namen: Es sind Sozialausgaben f&uuml;r die Reichen.<br>\nRobert Reich, Professor f&uuml;r &ouml;ffentliche Politik und US-Arbeitsminister unter Pr&auml;sident Bill Clinton, pl&auml;diert f&uuml;r das Abschaffen von Subventionen an Luftfahrt- und Erd&ouml;lkonzerne, Pharma- und R&uuml;stungsindustrien, McDonald&rsquo;s oder die Landwirtschaft.<br>\nReich zerpfl&uuml;ckt das Argument, dass Konzerne dank Subventionen oder Steuererleichterungen mehr Arbeitspl&auml;tze schaffen. Ein Beispiel: Der US-Bundesstaat Washington schenkte dem Luftfahrtkonzern Boeing im Jahr 2013 die gewaltige Summe von 8,7 Milliarden Dollar, damit der Konzern seine Produktionsst&auml;tten in diesem US-Bundesstaat stehen l&auml;sst. In den Jahren darauf entlie&szlig; Boeing dort 12&rsquo;000 Besch&auml;ftigte.<br>\nDie Konzerne k&ouml;nnten sich die Sozialausgaben in Milliardenh&ouml;he sichern, indem sie Hunderte von Millionen Dollar f&uuml;r Lobbying und f&uuml;r Kandidatinnen und Kandidaten bei Wahlen ausgeben, erkl&auml;rt Reich.<br>\nKleine und mittlere Unternehmen k&ouml;nnten von solchen &laquo;Wohlfahrtsprogrammen&raquo; nur tr&auml;umen.<br>\nWas Professor Reich in seiner kurzen Zusammenfassung nicht erw&auml;hnt: Konzernen werden branchenweise fl&auml;chendeckend Subventionen oder Steuererleichterungen gew&auml;hrt, ohne dass der Staat je kontrolliert, ob die einzelnen Unternehmen etwa Arbeitspl&auml;tze schaffen oder in effizientere Produktionsanlagen investieren, oder ob sie ihre Gewinne vielmehr dazu missbrauchen, in grossem Stil eigene Aktien aufzukaufen oder dem Management und dem Verwaltungsrat exorbitante Entsch&auml;digungen zu zahlen.<br>\nIm Gegensatz dazu m&uuml;ssen individuelle Sozialhilfeempf&auml;nger gegen&uuml;ber Beh&ouml;rden alle ihre Einnahmen und Ausgaben offenlegen und sich st&auml;ndig kontrollieren (und h&auml;ufig schikanieren) lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Wirtschaft\/Zu-viele-Sozialausgaben--fur-grosse-Konzerne\">Infosperber<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Sehen Sie dazu unbedingt auch <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?time_continue=238&amp;v=8Qq8LQqT_bw\">das dazugeh&ouml;rige kurze Video<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Private Energiewende<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen setzen auf vollst&auml;ndige Zerschlagung des Bahn-Konzerns<br>\nDie Gr&uuml;nen haben die Parole ausgegeben: &raquo;Mehr Wettbewerb bei Fernz&uuml;gen.&laquo; Ihr Bundestagsabgeordneter und stellvertretender Fraktionsvorsitzender Oliver Krischer forderte gegen&uuml;ber dem Spiegel Zugriff f&uuml;r private Bahngesellschaften wie Flixtrain auf das Vertriebssystem und die Fahrkartenautomaten der bundeseigenen Deutschen Bahn AG (DB). Damit sollten Kunden ihre Tickets f&uuml;r Privatbahnen auch aus DB-Automaten ziehen k&ouml;nnen. Dar&uuml;ber hinaus verlangt Krischer, dass Privatbahnen beim Aufstellen der Fahrpl&auml;ne f&uuml;r die Trassennutzung eine Art &raquo;Erstzugriffsrecht&laquo; gegen&uuml;ber der DB f&uuml;r attraktive Fernverbindungsstrecken bekommen sollten.<br>\nHintergrund des Vorsto&szlig;es ist die Tatsache, dass die DB im Bereich Personenfernverkehr mit Z&uuml;gen der Gattung ICE, IC und EC nach wie vor einen Marktanteil von &uuml;ber 99 Prozent h&auml;lt. Aus neoliberaler Sicht ist diese &raquo;Monopolstellung&laquo; besorgniserregend und &auml;rgerlich. Gr&uuml;ne dr&auml;ngen daher ebenso wie FDP, Unionsparteien und AfD auf eine rasche weitere Liberalisierung des Schienenfernverkehrs und St&auml;rkung der Konkurrenz zur DB.<br>\n(&hellip;) Angesichts des hartn&auml;ckigen gr&uuml;nen Rufs nach &raquo;mehr Wettbewerb&laquo; gehen viele Eisenbahner davon aus, dass eine m&ouml;gliche k&uuml;nftige Bundesregierung mit Beteiligung der Gr&uuml;nen den Konzern Deutsche Bahn endg&uuml;ltig zerschlagen und faktisch das britische Modell der Bahnprivatisierung durchsetzen wird. Grundgedanke ist, dass die teure und zuschussbed&uuml;rftige Infrastruktur (Netz und Bahnh&ouml;fe) in Staatsh&auml;nden bleiben und aus dem Bundesetat finanziert werden soll. Profitable Transportgesellschaften und Serviceunternehmen sollen nach dieser Denke ruhig in privaten H&auml;nden ruhen. Dass der ruin&ouml;se Wettbewerb zwischen Schienenverkehrsunternehmen jedoch das Gesamtsystem Schiene im Wettbewerb mit den besonders umweltsch&auml;dlichen Verkehrstr&auml;gern Stra&szlig;e und Luftverkehr schw&auml;cht und somit auch &raquo;gr&uuml;ne&laquo; Ziele unterl&auml;uft, zeigt die weltweite Erfahrung in allen L&auml;ndern, in denen die Bahnprivatisierung besonders weit und ungehindert vorangetrieben wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/360585.verkehr-private-energiewende.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> &Uuml;ber die Gr&uuml;nen sollte man sich wirklich keine Illusionen mehr machen. Siehe hierzu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53985\">Wer gr&uuml;n will, w&auml;hlt den Krieg. Eine Einsch&auml;tzung von Willy Wimmer <\/a> sowie: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?paged=3\">Robert Habeck und der Schutz der Handelswege &ndash; von welchen deutschen Schiffen ist hier eigentlich die Rede?<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zahl der Waldtiere drastisch gesunken<\/strong><br>\nRodungen, Wilderei oder Krankheiten: F&uuml;r Waldtiere haben sich die Lebensbedingungen verschlechtert. Ihr Bestand ging laut WWF seit 1970 um mehr als 50 Prozent zur&uuml;ck. Besonders schlecht sehe es im Amazonas-Regenwald aus.<br>\nDie weltweiten Best&auml;nde vieler Tierarten in W&auml;ldern haben sich laut einer Untersuchung in den vergangenen Jahrzehnten mehr als halbiert. Zwischen 1970 und 2014 schrumpften die weltweit 455 untersuchten Populationen um durchschnittlich 53 Prozent, teilte die Umweltstiftung WWF unter Berufung auf eine eigene Analyse mit.<br>\nBesonders betroffen seien die Tropen und der Amazonas-Regenwald. Als Hauptgrund f&uuml;r die Entwicklung wurde &ldquo;durch Menschen verursachter Lebensraumverlust&rdquo; genannt. Entwaldung und Degradierung der W&auml;lder seien zu 60 Prozent f&uuml;r den Einbruch der Tierbest&auml;nde verantwortlich. Au&szlig;erdem bedrohten auch Wilderei, invasive Arten, die Erderhitzung oder Krankheiten das Leben der Tiere.<br>\n(&hellip;) Bedeutung f&uuml;r den Klimaschutz<br>\nF&uuml;r die Studie untersuchte der WWF die Daten von 268 Wirbeltierarten und 455 Tierpopulationen, die in W&auml;ldern leben oder komplett von ihnen abh&auml;ngig sind. Mehr als die H&auml;lfte der erfassten Tierarten lebt in Amerika.<br>\nDer WWF weist auch auf die Bedeutung der W&auml;lder f&uuml;r den Klimaschutz hin: &ldquo;W&auml;lder sind unser gr&ouml;&szlig;ter nat&uuml;rlicher Verb&uuml;ndeter im Kampf gegen die Erderhitzung. Wenn wir den weltweiten R&uuml;ckgang der biologischen Vielfalt umkehren und die Klimakrise verhindern wollen, m&uuml;ssen wir die W&auml;lder und die dort lebenden Arten sch&uuml;tzen&rdquo;, sagte Susanne Winter, Programmleiterin Wald beim WWF Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/wwf-studie-wald-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Umgang mit Lobbyisten bleibt undurchsichtig<\/strong><br>\nEuroparat r&uuml;gt Bundestag<br>\nDas Antikorruptionsgremium des Europarats kritisiert die mangelnden Anstrengungen gegen Bestechung im Bundestag. Vor allem der Umgang mit Lobbyisten und Unternehmensbeteiligungen der Abgeordneten w&uuml;rden nicht gen&uuml;gend offengelegt. Bis Juni 2020 soll Deutschland nachbessern.<br>\nDeutschland trifft nach Angaben des Antikorruptionsgremiums des Europarats (Greco) nicht gen&uuml;gend Vorkehrungen gegen Bestechung im Bundestag und muss nachbessern. Die deutsche Europarats-Delegation m&uuml;sse dem Gremium in dieser Sache nun bis sp&auml;testens Juni 2020 einen Bericht vorlegen, in dem sie aufzeige, dass Greco-Empfehlungen im Kampf gegen Korruption im Parlament und in der Justiz auch umgesetzt w&uuml;rden, teilte das Gremium mit Sitz im franz&ouml;sischen Stra&szlig;burg mit.<br>\nGreco kritisierte, deutsche Parlamentarier brauchten klarere Regeln f&uuml;r den Umgang mit Lobbyisten, au&szlig;erdem m&uuml;ssten private Interessenkonflikte und Unternehmensbeteiligungen der Abgeordneten detaillierter offengelegt werden. Bisherigen Greco-Empfehlungen sei Deutschland nur unzureichend nachgekommen. Neben Deutschland gibt es laut Greco unter anderem auch Nichteinhaltungsverfahren gegen Wei&szlig;russland, Ungarn, die T&uuml;rkei, Frankreich, Irland oder &Ouml;sterreich.<br>\n(&hellip;) Fehlende Transparenz bei Parteienfinanzierung<br>\nDas Greco-Gremium r&uuml;gte konkret, dass der Bundestag die Offenlegung von Unternehmensanteilen der Abgeordneten, die unterhalb einer Grenze von 25 Prozent der Stimmrechte l&auml;gen, ablehne. CDU-Bundestagspr&auml;sident Wolfgang Sch&auml;uble sagte der Zeitung, der Bundestag befasse sich mit den Greco-Empfehlungen nach der Sommerpause. &ldquo;Ich bin sicher, dass die Fraktionen die Empfehlungen des Berichts in der Rechtsstellungskommission genau pr&uuml;fen werden, um die deutsche Rechtslage und die Empfehlungen aus Stra&szlig;burg in Einklang zu bringen.&rdquo;<br>\nDas Antikorruptionsgremium erkl&auml;rte in seinem Jahresbericht, die generelle Rate der Umsetzung von Greco-Empfehlungen gehe zur&uuml;ck. Nur knapp 34 Prozent der Empfehlungen seien im vergangenen Jahr komplett in den Mitgliedstaaten angewendet worden. Der Europarat mit Sitz im franz&ouml;sischen Stra&szlig;burg und seine Gremien sind f&uuml;r Menschenrechtsfragen zust&auml;ndig und nicht Teil der Europ&auml;ischen Union. Greco wurde vor 20 Jahren ins Leben gerufen und z&auml;hlt insgesamt 49 Mitgliedstaaten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Umgang-mit-Lobbyisten-bleibt-undurchsichtig-article21202173.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>G7 wirft mit Schnellabschiebung von Frankreich nach Deutschland Schatten voraus<\/strong><br>\nVor dem G7-Gipfel im franz&ouml;sisch-baskischen Biarritz wurde ein Mitarbeiter von Radio Dreyeckland in Freiburg im Eilverfahren aus dem Land geworfen, ihm drohen nun 3 Jahre Haft bei Wiedereinreise<br>\nIn Frankreich reagiert man einigerma&szlig;en panisch darauf, dass es eine breite Gegenmobilisierung gegen den G7-Gipel von 24.-26. an der baskischen Atlantikk&uuml;ste in Biarritz gibt. Gegen den Gipfel der Staats- und Regierungschefs der sieben f&uuml;hrenden Industrienationen &ndash; Russland ist ja inzwischen vom fr&uuml;heren G8 ausgeschlossen &ndash; wird nicht nur beidseits des Bidasoa im franz&ouml;sischen und spanischen Baskenland mobilisiert, sondern aus ganz Europa werden Gegner ins Baskenland reisen, um gegen den G7 und dessen Politik zu protestieren, auch die Gelbwesten in Frankreich sind dabei.<br>\nEin deutscher Aktivist &ndash; zugleich freier Mitarbeiter von Radio Dreyeckland (RDL) in Freiburg &ndash; wurde nun ganz offensichtlich Opfer der sogenannten &ldquo;PMK Links&rdquo;. So geriet Luc am 8. August in der N&auml;he von Dijon, wo er derzeit wohnt und arbeitet, in eine Polizeikontrolle. Er wurde sofort festgenommen und nach fast 24 Stunden in einer Abschiebezelle ad hoc nach Deutschland verfrachtet, wie er gegen&uuml;ber Telepolis erkl&auml;rte. &ldquo;Mit Hand- und Fu&szlig;fesseln versehen wurde ich mit 160 Kilometern pro Stunde mit Blaulicht nach Kehl gefahren und dort abgesetzt.&rdquo; Die deutsche Polizei wollte ihn allerdings nicht haben&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/G7-wirft-mit-Schnellabschiebung-von-Frankreich-nach-Deutschland-Schatten-voraus-4496143.html\">Heise<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Vorwahlen in Argentinien: Hoher Wahlsieg f&uuml;r die Peronisten &ndash; Niederlage f&uuml;r Pr&auml;sident Macri<\/strong><br>\nDie Vorwahlen zur Pr&auml;sidentschaftswahl in Argentinien hat mit 47 Prozent &uuml;berraschend deutlich das peronistische Oppositionsb&uuml;ndnis &ldquo;Front f&uuml;r Alle&rdquo; gewonnen. Der amtierende neoliberale Pr&auml;sident Mauricio Macri erlitt eine klare Niederlage&hellip;<br>\nDamit ist der endg&uuml;ltige Sieg bei den Pr&auml;sidentschaftswahlen im Oktober f&uuml;r Alberto Fern&aacute;ndez und dessen Vize-Pr&auml;sidentin Cristina Fern&aacute;ndez de Kirchner zum Greifen nah. Die Vorwahlen der Kandidaten f&uuml;r die Pr&auml;sidentschaft und die Provinzregierungen gelten in Argentinien allgemein als Vorschau zu den Hauptwahlen.<br>\n&ldquo;Wir wollen ein neues Argentinien schaffen, in dem die Risse, die Spaltungen und die Rachegedanken keinen Platz mehr haben&rdquo;, rief der Kandidat Fern&aacute;ndez vor einer Menge von euphorischen Anh&auml;ngern. Und: &ldquo;Wir werden wieder aufbauen, was andere zerst&ouml;rt haben.&rdquo;<br>\nDie Reaktion der Finanzm&auml;rkte auf den Wahlsieg der Progressiven war am Montag entsprechend panisch. Der argentinische Peso wurde um 30 Prozent abgewertet. Noch am vergangenen Freitag, als die letzten Umfragen Mauricio Macri beg&uuml;nstigten, stiegen alle Werte in die H&ouml;he. Die argentinische B&ouml;rse beendete diesen Tag mit einem hohen Abschluss, der Vertrauensindex in die argentinische Wirtschaft stieg an, ebenso der Dollar.<br>\n(&hellip;) Es wird sich in den n&auml;chsten Tagen und Wochen zeigen, inwieweit das gro&szlig;e internationale Kapital bereit und in der Lage sein wird, demokratische Wahlen zu respektieren, ohne das entsprechende Land durch Wirtschafts- und Finanzsanktionen in den Abgrund zu treiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/amerika\/91171-vorwahlen-in-argentinien-hoher-wahlsieg-peronisten\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><strong>Dazu: Argentinien: Finanzm&auml;rkte gehen von Staatspleite aus<\/strong><br>\n(&hellip;) Die Finanzm&auml;rkte f&uuml;rchten, dass Kirchner und Fernandez Anlauf nehmen werden, die Schulden des Landes zum wiederholten Mal neu zu verhandeln. Macri hatte das Vertrauen der Investoren in den vergangenen Jahren m&uuml;hsam errungen.<br>\nZahlungsausfall gilt als sehr wahrscheinlich<br>\nDer Markt beginne, einen abermaligen Zahlungsausfall einzupreisen, sagte Edwin Gutierrez, Leiter der Abteilung f&uuml;r Staatsanleihen aus Schwellenl&auml;ndern der Fondsgesellschaft Aberdeen der Nachrichtenagentur Bloomberg. Der Markt sei nicht willens, Fernandez einen Vertrauensvorschuss zu gew&auml;hren. Die Preise der Kreditabsicherungen stiegen deutlich an. Implizierten sie am Freitag noch eine Ausfallwahrscheinlichkeit von immerhin 49 Prozent, so sind es am Dienstag schon 75 Prozent. Argentinien hatte erst 2016 unter Macri mit den Nachwehen der Staatspleite von 2001 abschlie&szlig;en k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/finanzmarkt\/argentinien-finanzmaerkte-gehen-von-staatsbankrott-aus-16330924.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Eine neue Regierung ist noch nicht einmal gew&auml;hlt, schon entziehen die &bdquo;M&auml;rkte&ldquo; ihnen das Geld und das &bdquo;Vertrauen&ldquo;, um eine einigerma&szlig;en verteilungsneutrale Politik finanzieren zu k&ouml;nnen. Fernandez und Kirchner sind ja nun durchaus keine Revolution&auml;re, die das Kapital enteignen wollen. Sie wollen nur eine gerechtere Verteilung der geschaffenen Werte im Rahmen des bestehenden Systems. Selbst das ist schon zu viel. Das Kapital &bdquo;vertraut&ldquo; nur einer Regierung, die den Kapitalisten alles gibt und nichts an die Arbeiterschaft weitergibt. Nach der bereits von Adam Smith angeprangerten Devise: &bdquo;alles f&uuml;r uns und nichts f&uuml;r die Anderen.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>T&ouml;dlicher Einsatz f&uuml;r Umwelt, Rechte und Frieden in Kolumbien<\/strong><br>\nKolumbien ist derzeit eines der gef&auml;hrlichsten L&auml;nder f&uuml;r Umwelt- und soziale Aktivisten weltweit. Laut der neuesten Studie der britischen Nichtregierungsorganisation Global Witness belegte Kolumbien im Jahr 2018 auf der Rangliste der L&auml;nder mit der h&ouml;chsten Mordrate an Umweltaktivisten den zweiten Platz. Doch auch indigene und afrokolumbianische F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeiten, soziale Aktivisten, Menschenrechtsverteidiger und Gewerkschafter stehen ganz oben auf der Abschussliste: &Uuml;ber 1.350 Aktivisten haben pers&ouml;nliche Todesdrohungen erhalten und allein in den vergangenen vier Monaten sind knapp 300 Anf&uuml;hrer von sozialen Organisationen und Bewegungen ermordet worden.<br>\nIm Jahr 2018 wurden weltweit im Durchschnitt jede Woche drei Umweltaktivisten umgebracht, mehr als die H&auml;lfte davon in Lateinamerika. Mit 24 Morden allein in Kolumbien steht das s&uuml;damerikanische Land zusammen mit den Philippinen und Brasilien das dritte Jahr in Folge an der Spitze. Zu den Mitteln der Repression von Umweltprotesten z&auml;hlen auch die Kriminalisierung des Engagements, die oft in langen Haftstrafen endet, sowie gezielte Taktiken zur Diffamierung und Einsch&uuml;chterung&hellip;<br>\nEine weitere stark gef&auml;hrdete Gruppe sind Gewerkschafter. Besonders bedroht sind F&uuml;hrungskr&auml;fte der gr&ouml;&szlig;ten Gewerkschaft Kolumbiens, der Zentralen Arbeitervereinigung (Central Unitaria de Trabajodores, CUT). Landesweit haben insgesamt 200 ihrer Mitglieder Todesdrohungen erhalten. Dahinter stecken laut dem Vorsitzenden der CUT, Francisco Maltes, vor allem kriminelle und paramilit&auml;rische Gruppen wie die &ldquo;Aguilas Negras&rdquo;&hellip;<br>\nAngesichts der immer weiter ausufernden Gewalt haben verschiedene Organisationen im Departamento Choc&oacute; vom 5. bis zum 13. August zum &ldquo;Marsch der Menschlichkeit f&uuml;r das Leben&ldquo; aufgerufen. Ziel ist es, auf die prek&auml;re Lebenssituation der Bev&ouml;lkerung dieses Departamentos aufmerksam zu machen, die seit vielen Jahre unter den Folgen von Umweltzerst&ouml;rung durch Rohstoffabbau, Klimawandel und Gewalt aufgrund des Drogenhandels leidet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2019\/08\/229869\/kolumbien-toedlicher-einsatz-fuer-umwelt\">amerika 21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Hong Kong<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>China must pick the least bad option to resolve Hong Kong crisis. A PLA crackdown is not it<\/strong>\n<ul>\n<li>Hongkongers would almost certainly treat Chinese government forces as invaders, and resistance would be fierce and casualties unavoidable<\/li>\n<li>An exodus of expats and elites would follow, and the Hong Kong economy &ndash; still a bridge between China the rest of the world &ndash; would almost immediately collapse<\/li>\n<\/ul>\n<p>Chinese soldiers take part in a drill open to the public at the Stonecutters Island naval base in Hong Kong on June 30, to mark the 22nd anniversary of the handover of Hong Kong. Photo: AFPChinese soldiers take part in a drill open to the public at the Stonecutters Island naval base in Hong Kong on June 30, to mark the 22nd anniversary of the handover of Hong Kong. Photo: AFP<br>\nChinese soldiers take part in a drill open to the public at the Stonecutters Island naval base in Hong Kong on June 30, to mark the 22nd anniversary of the handover of Hong Kong. Photo: AFP<br>\nThe crisis in Hong Kong appears to be careening towards a devastating climax. With China&rsquo;s government now using rhetoric reminiscent of what preceded the Tiananmen Square massacre in June 1989, Hong Kong&rsquo;s pro-democracy protesters &ndash; and, indeed, its democracy &ndash; could well be in grave danger. [&hellip;]<br>\nHong Kong&rsquo;s residents would almost certainly treat Chinese government forces as invaders, and mount the fiercest possible resistance. The resulting clashes &ndash; which would likely produce high numbers of civilian casualties &ndash; would mark the official end of the &ldquo;one country, two systems&rdquo; arrangement, with China&rsquo;s government forced to assert direct and full control over Hong Kong&rsquo;s administration.<br>\nWith the Hong Kong government&rsquo;s legitimacy destroyed, the city would instantly become ungovernable. Civil servants would quit their jobs in droves, and the public would continue to resist. Hong Kong&rsquo;s complex transit, communications, and logistics systems would prove easy targets for defiant locals determined to cause major disruptions.<br>\nAfter the Tiananmen crackdown, the Communist Party&rsquo;s ability to reinstitute control rested not only on the presence of tens of thousands of PLA troops, but also on the mobilisation of the party&rsquo;s members. In Hong Kong, where the party has only a limited organisational presence (officially, it claims to have none at all), this would be impossible.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.scmp.com\/comment\/opinion\/article\/3022555\/china-must-pick-least-bad-option-resolve-hong-kong-crisis-pla\">SCMP<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Proteste in Hongkong<\/strong><br>\nDie Bundesrepublik nutzt die Proteste in Hongkong, um den Rivalen China zu schw&auml;chen, und f&ouml;rdert in der Stadt die Beijing-feindliche Opposition. Im Juli, als die Proteste l&auml;ngst eskalierten, ist eine hochrangige FDP-Delegation in Hongkong mit Mitgliedern der oppositionellen &ldquo;Democratic Party&rdquo; zusammengetroffen. Aktivisten, die f&uuml;r die Abspaltung Hongkongs von China eintreten und wegen ihrer Beteiligung an Angriffen auf Polizisten angeklagt sind, erhalten in Deutschland Fl&uuml;chtlingsschutz. Parallel f&ouml;rdert eine Vorfeldorganisation der US-Au&szlig;enpolitik oppositionelle Zusammenschl&uuml;sse mit Millionensummen; US-Vizepr&auml;sident Mike Pence empf&auml;ngt einen Milliard&auml;r aus Hongkong, der seit Jahren Beijing-feindliche Kr&auml;fte in der Stadt finanziert sowie sie mit seinem Medienunternehmen unterst&uuml;tzt. Die Ma&szlig;nahmen, die als selbstloser Einsatz f&uuml;r &ldquo;Demokratie und Menschenrechte&rdquo; angepriesen werden, nutzen schon lange bestehende innere Spannungen in der ehemaligen britischen Kolonie, um die Kontrolle der Volksrepublik &uuml;ber die &ouml;konomisch wichtige Metropole zu unterminieren-<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8011\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Siehe hierzu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53844#h17\">Kritik an Hongkong &ndash; Der alte Trick der Doppelmoral zieht nicht mehr<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wende im Jemenkrieg: Wie die Emirate den Saudis zum Problem werden<\/strong><br>\nDie Emirate waren bisher treue Verb&uuml;ndete von Saudi-Arabiens Kronprinzen Mohammed bin Salman. Doch ist nun Vergangenheit &ndash; mit Folgen f&uuml;r die Region.<br>\nAls aufst&auml;ndische Separatisten im Jemen vorige Woche den Pr&auml;sidentenpalast in der geostrategisch bedeutenden Hafenstadt Aden eroberten, &uuml;berraschte das die regionale Gro&szlig;macht Saudi-Arabien. Denn die Rebellen unter Befehlshaber Aidarus al Zubaidi geh&ouml;ren nicht zu den Huthis, die im Jemen seit &uuml;ber vier Jahren gegen ein B&uuml;ndnis unter saudischer F&uuml;hrung k&auml;mpfen.<br>\nZubaidis &bdquo;&Uuml;bergangsrat des S&uuml;dens&ldquo; wird vielmehr von den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) unterst&uuml;tzt &ndash; einem bisher treuen Verb&uuml;ndeten der Saudis. Der Coup war Konsequenz eines au&szlig;enpolitischen Kurswechsels der VAE, der Folgen f&uuml;r die Region haben k&ouml;nnte.<br>\n(&hellip;) Unter Mohammed bin Salman steuert Saudi-Arabien einen strikt antiiranischen Kurs und liegt damit auf der Linie der Teheran-Gegner in der amerikanischen Regierung, die nach Ansicht von Kritikern einen Krieg mit dem Mullah-Regime provozieren wollen. Dagegen schickten die Emirate k&uuml;rzlich erstmals seit sechs Jahren eine Delegation ihrer K&uuml;stenwache nach Teheran, um mit der iranischen F&uuml;hrung &uuml;ber bilaterale Sicherheitsfragen zu sprechen.<br>\nSchon nach den mutma&szlig;lich iranischen Anschl&auml;gen auf &Ouml;ltanker im Persischen Golf im Mai fiel auf, dass die VAE auf eine direkte Schuldzuweisung an Teheran verzichteten. Die Emirate sehen den Iran als Gefahr, wollen einen Krieg aber verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/wende-im-jemenkrieg-wie-die-emirate-den-saudis-zum-problem-werden\/24899950.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Epstein&rsquo;s Death &amp; the Investigation of Powerful Networks<\/strong><br>\nCraig Murray delves into allegations against Jeffrey Epstein and another suspicious death that the case recalls.<br>\nThere are a number of royal palaces and grand residences of former presidents and prime ministers where the inhabitants have a little bit more spring in their step following the death of Jeffrey Epstein. The media is rushing to attach the label &ldquo;conspiracy theory&rdquo; to any thought that his death might not have been suicide. In my view, given that so many very powerful people will be relieved he is no longer in a position to sing, and given that he was in a maximum-security jail following another alleged &ldquo;suicide attempt&rdquo; a week ago, it would be a very credulous person who did not view the question of who killed him an open one.<br>\nThere has been a huge amount of obfuscation and misdirection on the activities of Epstein and his set. To my mind, the article which remains the best starting point for those new to the scandal is this one from Gawker.<br>\nA few days ago a federal court unsealed 2,000 pages of documents related to the allegations against Epstein. Of these the most important appears to be a witness statement from Virginia Giuffre alleging that while a minor she had sex at Epstein&rsquo;s direction with then Senate Majority Leader George Mitchell and former New Mexico Gov. Bill Richardson, plus a variety of senior foreign politicians.<br>\nEpstein&rsquo;s sexual activities and partying with young girls were carried out in full view of key friends, his domestic and office staff, his pilots and of course the participants. There is no shortage of potential witnesses. Several of these really ought to be taking great care &ndash; though if I were them I would certainly eschew any protection involving U.S. security services or law enforcement. Ghislaine Maxwell might take heed of her father&rsquo;s fate and avoid swimming for a few years.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2019\/08\/13\/epsteins-death-the-investigation-of-powerful-networks\/?fbclid=IwAR2ikiB3CUwIH5CkIvU4egH1aVWM6rwt-TovTyTZoLgAgLZAvuol2S90ZdA\">Consortium News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Newsrooms: Zu wei&szlig;, zu urban, zu elit&auml;r<\/strong><br>\nMehr Vielfalt im Journalismus ist n&ouml;tig, da sind sich Medien und Ausbilder einig. Konkrete Programme gibt es aber nur wenige.<br>\n(&hellip;) Die meisten Redaktionen wollen mehr Diversit&auml;t, gleichzeitig wird die Nachwuchssuche schwieriger. Mit den Herausforderungen der Digitalisierung und der Suche nach Finanzierungsm&ouml;glichkeiten geh&ouml;rt die Suche nach neuen Talenten und das Bestreben nach Vielfalt zu den drei Top-Priorit&auml;ten der meisten Medienh&auml;user, stellten f&uuml;nf Forscherinnen und Forscher nun fest. Dazu befragten sie F&uuml;hrungspersonal grosser Medienorganisationen, Journalistenschulen und Journalistensch&uuml;ler. &laquo;Alle deutschen Newsrooms, die ich kenne, sind sehr homogen&raquo;, best&auml;tigte etwa Sven G&ouml;smann, Chefredaktor der Nachrichtenagentur dpa: &laquo;die einzige Frau, die im dpa-B&uuml;ro ein Kopftuch tr&auml;gt, ist die Putzfrau&raquo;. Das Personal bildet die Gesellschaft, die es versorgt, nicht ab.<br>\nDer durchschnittliche Newsroom ist homogen<br>\nGanz besonders trifft das auf Grossbritannien zu. Absolventen der Universit&auml;ten Oxford und Cambridge stellen nicht nur die Mehrzahl aller Politiker, sondern auch derjenigen, die &uuml;ber diese Politiker berichten. Das ist erstaunlich, denn in Grossbritannien lebt schon l&auml;nger eine diverse Bev&ouml;lkerung. Die Klassenunterschiede spielen bei der Berufswahl allerdings eine grosse Rolle, im Gegensatz etwa zum eher egalit&auml;ren Schweden, wohin erst in j&uuml;ngster Zeit viele Einwanderer aus dem globalen S&uuml;den gekommen sind. Deutschland liegt in beiden Punkten dazwischen&hellip;<br>\n(&hellip;) In den Redaktionen dominiert die Mittelklasse<br>\nEin Ziel der befragten F&uuml;hrungskr&auml;fte ist es, mehr Nachwuchs aus finanziell weniger gut gestellten Familien zu gewinnen. Der Anteil der Journalisten mit &laquo;working-class background&raquo; sinke immer mehr, sagt zum Beispiel Ian Carter (Kent Media Group)&hellip;<br>\n(&hellip;) Zwischen Bekenntnis und Umsetzung hapert es<br>\nTrotz aller Beteuerungen: Konkrete Programme zur F&ouml;rderung der Diversit&auml;t unter den Medien-Schaffenden gibt es nur wenige. Und wenn, kommen sie &laquo;unten&raquo; nicht an, sagen die befragten deutschen Journalistensch&uuml;ler und Berufsanf&auml;nger. Arroganz, fehlende Offenheit und das Gruppendenken der Etablierten verhindern bereits viele Bewerbungen, sagen sie. Den Rest besorge die Routine. Selbst wenn eine Redaktion divers aufgestellt sei, werde die Berichterstattung nicht notwendigerweise breiter. Daf&uuml;r sorgten schon der hohe Takt in den 24\/7-Newsrooms, der Gruppendruck, die Blattlinie und die Zielgruppenfestlegungen.<br>\nAber auch die Medienschaffenden selbst sehen das Problem. Sie empfinden die Medienlandschaft als einseitig, homogen und wenig offen. Bekenntnisse zu mehr Diversit&auml;t erleben sie als reine Lippenbekenntnisse. &laquo;In meiner bisherigen Karriere habe ich niemanden in meinem Alter getroffen, der auch aus Ostdeutschland stammt. Ich war die einzige in der Journalistenschule, und nun bin ich wieder die einzige&raquo;, sagt beispielsweise eine junge deutsche Journalistin. Da fehle im Resultat einfach ein gro&szlig;er Teil der Perspektive. Sie glaubt, dass das auch auf andere Gruppen zutrifft&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Medien\/Newsrooms-Zu-weiss-zu-urban-zu-elitar\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Algorithmus soll &ldquo;externe&rdquo; Einfl&uuml;sse auf Medienberichte transparent machen<\/strong><br>\nSchweizer Forscher haben ein lernendes System entwickelt, das Gemeinsamkeiten in der Berichterstattung und die Medienkonzerne im Hintergrund aufdeckt.<br>\nDie meisten Mediennutzer wissen, dass viele tagesaktuelle Berichte im Internet, in der Presse oder im Rundfunk von gro&szlig;en Nachrichtenagenturen wie AFP, dpa oder Reuters stammen. Weniger durchsichtig ist aber, dass auch gro&szlig;e Medienkonzerne und -konglomerate vorgefertigte Text- oder Bildbeitr&auml;ge f&uuml;r ihre einzelnen Kan&auml;le produzieren und so massiv Themen setzen. Hier setzt ein Medienobservatorium der &Eacute;cole polytechnique f&eacute;d&eacute;rale de Lausanne (EPFL) an.<br>\n(&hellip;) Meinungswechsel und Medienkonzentration<br>\n&ldquo;Schon der einfache Akt der Auswahl von Stories verweist auf eine inh&auml;rente Voreingenommenheit&rdquo;, erl&auml;utert J&eacute;r&eacute;mie Rappaz, der zu den Hauptautoren der Studie geh&ouml;rt. Das Team habe daher entschieden, tausende Nachrichtenquellen zu vergleichen und sie nach &Auml;hnlichkeiten zusammenzugruppieren. Damit soll auch offenbar werden, wenn sich die Redaktionslinie eines Kanals pl&ouml;tzlich &auml;ndert. Dies verweise meist auf einen Eigent&uuml;merwechsel, da die zu behandelnden Themen in der Regel von ganz oben vorgegeben w&uuml;rden. Zugleich werde damit der weit fortgeschrittene Grad der Medienkonzentration deutlich&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Algorithmus-soll-externe-Einfluesse-auf-Medienberichte-transparent-machen-4495265.html\">Heise<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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