{"id":54214,"date":"2019-08-16T16:15:15","date_gmt":"2019-08-16T14:15:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54214"},"modified":"2019-08-16T16:01:16","modified_gmt":"2019-08-16T14:01:16","slug":"hinweise-des-tages-ii-407","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54214","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54214#h01\">Donor with deep Ukraine ties lent $500,000 to Biden&rsquo;s brother<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54214#h02\">Das Bundesamt und die BIP-Zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54214#h03\">Soli-Abschaffung: Da lacht die Rezession<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54214#h04\">Der Krieg gegen die Armen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54214#h05\">Familienpolitik in Bayern: Bayern braucht 30 000 neue Kita-Fachkr&auml;fte in vier Jahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54214#h06\">Pkw-Maut: Vertrauliche Unterlagen bringen Scheuer in Erkl&auml;rungsnot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54214#h07\">Der irische Textilriese Primark zeigt, wie Erfolg offline funktioniert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54214#h08\">Brasilien rodet den Regenwald: Gewinner und Verlierer im Amazonas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54214#h09\">Seehofer versch&auml;rft &Uuml;berwachung: Staatstrojaner im Schachtelsatz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54214#h10\">Linssen ist kein w&uuml;rdiger Verdienstorden-Tr&auml;ger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54214#h11\">USA zeigen &uuml;berraschende Merkmale eines Drittweltlandes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54214#h12\">USA: Agrarlandschaft 48-mal giftiger als vor 25 Jahren<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Donor with deep Ukraine ties lent $500,000 to Biden&rsquo;s brother<\/strong><br>\nThe mortgage came as the vice president was leading the response to Russia&rsquo;s takeover of Crimea.<br>\nA donor with deep ties to Ukraine loaned Joe Biden&rsquo;s younger brother half-a-million dollars at the same time the then-vice president oversaw U.S. policy toward the country, according to public records reviewed by POLITICO.<br>\nThe 2015 loan came as Biden&rsquo;s brother faced financial difficulties related to his acquisition of a multimillion-dollar vacation home, nicknamed &ldquo;the Biden Bungalow,&rdquo; in South Florida.<br>\nThere is no indication that the loan influenced Joe Biden&rsquo;s official actions, but it furthers a decades-long pattern, detailed in a POLITICO investigationearlier this month, by which relatives of the former vice president have leaned on his political allies for money and otherwise benefited financially from the Biden name.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.politico.com\/story\/2019\/08\/15\/james-biden-bungalow-ukraine-donor-1463645%20\">Politico<\/a>\n<p><strong>dazu: Biden Inc.<\/strong><br>\nOver his decades in office, &lsquo;Middle-Class Joe&rsquo;s&rsquo; family fortunes have closely tracked his political career.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.politico.com\/magazine\/story\/2019\/08\/02\/joe-biden-investigation-hunter-brother-hedge-fund-money-2020-campaign-227407%20\">Politico<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die NachDenkSeiten hatten 2014 schon <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21712\">&uuml;ber Unstimmigkeiten berichtet<\/a>. Gegen diese Vorw&uuml;rfe ist &bdquo;Russiagate&ldquo; Peanuts. Und wieder einmal zeigt sich, mit welch zweierlei Ma&szlig; die Medien dies- und jenseits der Atlantiks messen. W&auml;hrend bei &bdquo;Russiagate&ldquo; aus jeder M&uuml;cke ein Elefant gemacht wurde und von New York Times bis SPIEGEL Online gef&uuml;hlt Tausende &bdquo;Top-Artikel&rdquo; zum Thema herausgehauen wurden, ignoriert man die krummen Gesch&auml;fte des Biden-Clans mit der Ukraine vollkommen. Politische Korruption ist offenbar nur dann von Interesse, wenn sowohl die Korrupten als auch die Korrumpierenden die &bdquo;Richtigen&ldquo; sind.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Das Bundesamt und die BIP-Zahlen<\/strong><br>\nDie &bdquo;Berechnung&ldquo; eines BIP-R&uuml;ckgangs von nur 0,1 Prozent im zweiten Quartal 2019, wie sie das Statistische Bundesamt f&uuml;r heute vorgelegt hat, ist von der Prim&auml;rstatistik nicht gedeckt. Die Begr&uuml;ndung des Amtes kann man nur als absurd bezeichnen. [&hellip;]<br>\nDas Statistische Bundesamt hat heute f&uuml;r die Entwicklung des BIP eine Zahl von minus 0,1 als amtliche Statistik ver&ouml;ffentlicht, die wiederum (wie schon die Zahl f&uuml;r das vierte Quartal 2018, vgl. unsere Kritik hier) durch nichts zu rechtfertigen ist. Angesichts des starken R&uuml;ckgangs bei den bekannten Zahlen aus der Prim&auml;rstatistik, in erster Linie bei der Produktion des Verarbeitenden Gewerbes, kann von einer Beinahe-Stagnation des BIP nicht die Rede sein.<br>\nAuch die Begr&uuml;ndung, die vom Statistischen Bundesamt gegeben wird, ist, man kann es nicht anders ausdr&uuml;cken, absurd. Das Amt schreibt:<br>\n&bdquo;Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich (real, saison- und kalenderbereinigt) nach vorl&auml;ufigen Berechnungen aus dem Inland: Die privaten Konsumausgaben waren h&ouml;her als im 1. Quartal, und auch der Staat steigerte seine Konsumausgaben. Daneben wurde mehr investiert als im 1. Quartal, wobei die Bauinvestitionen r&uuml;ckl&auml;ufig waren. Die au&szlig;enwirtschaftliche Entwicklung bremste das Wirtschaftswachstum&hellip;&ldquo;<br>\nAngesichts einer deutlich fallenden Inlandsnachfrage nach Investitionsg&uuml;tern und bei klar sinkender Produktion in der Investitionsg&uuml;terindustrie von einer Zunahme der Investitionen zu sprechen, ist durch nichts gerechtfertigt. Der Auftragseingang f&uuml;r Investitionsg&uuml;ter aus dem Inland, das ist eindeutig der wichtigste Indikator f&uuml;r die inl&auml;ndische Investitionsneigung, liegt im zweiten Quartal um fast f&uuml;nf Prozent unter dem Wert des ersten Quartals. Die Produktion von Investitionsg&uuml;tern liegt um fast zwei Prozent unter der des ersten Quartals.<br>\nDer private Konsum ist, nach dem, was man aus der Prim&auml;rstatistik wei&szlig;, ebenfalls schwach. Der Einzelhandelsumsatz ist vom ersten auf das zweite Quartal praktisch nicht gestiegen und der Auftragseingang bei der Kraftfahrzeugindustrie (Kraftfahrzeuge z&auml;hlen nicht zum Einzelhandel), ist ebenfalls stark r&uuml;ckl&auml;ufig gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2019\/08\/das-bundesamt-und-die-bip-zahlen\/\">Makroskop<\/a>\n<p><strong>dazu: Was die Regierung jetzt gegen die Krise und f&uuml;r die Zukunft unserer Industrie tun muss<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaftsleistung ist im zweiten Quartal geschrumpft und alle Indizien deuten darauf hin, dass es im dritten Quartal, das gerade Halbzeit hat, eher schlechter gelaufen ist als besser. Das liegt nur vordergr&uuml;ndig an Donald Trump und seinen Handelskriegen. Die deutsche Wirtschaft war auf einem in mehrfacher Hinsicht nicht durchhaltbaren Pfad. Jetzt ist die Regierung gefordert, durch mutiges und planvolles Handeln eine tiefe Umstellungskrise zu vermeiden.<br>\nDas deutsche Erfolgsmodell war nicht nachhaltig, weil es die Grenzen der Verschuldungsf&auml;higkeit der &uuml;brigen Welt ignorierte und weil es ignorierte, dass wir schon sehr nahe an den Grenzen der &ouml;kologischen Belastbarkeit unseres Heimatplaneten sind. Was die &ouml;konomischen Grenzen angeht, so kann es nicht auf Dauer funktionieren, dass neben dem aufholenden Riesenreich China mit 1,5 Milliarden Menschen auch das reiche Deutschland versucht, seinen Wohlstand durch Export und Sparsamkeit zu steigern, und auf Dauer jedes Jahr sieben oder acht Prozent seiner Wirtschaftsleistung mehr exportiert als zu importiert. Das Gegenst&uuml;ck zu den Exporterfolgen dieser beiden Nationen ist, dass die &uuml;brige Welt immer h&ouml;here Auslandsschulden aufbaut. Je l&auml;nger das geht, desto mehr L&auml;nder erreichen ihre Verschuldungsgrenze und wollen oder k&ouml;nnen dieses Spiel nicht mehr mitmachen. H&auml;tte Trump sich nicht quergestellt, h&auml;tten es fr&uuml;her oder sp&auml;ter andere getan. Oder es w&auml;ren einfach immer mehr L&auml;nder &ndash; auch EU-L&auml;nder &ndash; in Krisen geraten und h&auml;tten uns unsere Exporte nicht mehr abnehmen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/1164-nicht-nachhaltig%20\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Soli-Abschaffung: Da lacht die Rezession<\/strong><br>\nSolange kein Geld vom Himmel f&auml;llt, sollte die Abschaffung des Solidarzuschlags besser verschoben werden &ndash; statt sie vorzuziehen. Gerade weil Deutschlands Konjunktur gef&auml;hrlich kippt. [&hellip;]<br>\nWegen diverser Freibetr&auml;ge zahlt nach g&auml;ngigen Sch&auml;tzungen die untere H&auml;lfte der Einkommensbezieher in Deutschland so gut wie keinen Soli &ndash; kann sich also mangels steuerlichen Entlastungspotenzials auch gar nicht als Konjunkturmotor bet&auml;tigen. Obwohl bei dieser Gruppe eine recht hohe Bereitschaft vorliegt, mehr Geld auszugeben. Wenn es denn da w&auml;re. Nach Sch&auml;tzungen geben zwei von drei der untersten Einkommensgruppen monatlich mehr aus, als sie haben. Die g&auml;ben den Zaster sofort konjunkturwirksam aus, w&uuml;rden bei der Soli-Abschaffung nur eben gar nichts kriegen.<br>\nBliebe die einkommensm&auml;&szlig;ig obere H&auml;lfte des Landes. Bei deren Vertretern umgekehrt das Problem vorliegt, dass sie s&auml;ttigungsbedingt mit dem Ausgeben ihres Geldes &uuml;berfordert sind, also gar nicht mehr alles ausgeben, was sie haben &ndash; was sie als Konjunkturbeschleuniger ebenfalls nur bedingt geeignet macht, wie Daten belegen.<br>\nW&uuml;rde der Soli in ein paar Monaten sogar vollkommen abgeschafft, blieben zwar fast zwei Drittel des Geldes als Netto-Einkommensplus auf den Konten der Einkommens-Top-Zehn-Prozent der Bev&ouml;lkerung &ndash; immerhin gut elf Milliarden Euro. Bl&ouml;d nur: Selbige Top Ten geben nach Berechnungen des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) im Mittel rund 40 Prozent ihres Einkommens gar nicht aus &ndash; von jedem zus&auml;tzlichen Euro, der etwa durch Soli-Aus netto mehr bleibt, d&uuml;rften es noch mehr sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/rezession-soli-abschaffung-besser-verschieben-kolumne-a-1282149.html%20\">Thomas Fricke auf Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Krieg gegen die Armen<\/strong><br>\nDer Krieg gegen die Armen wird mit einer Sprache vorbereitet, die die weniger Erfolgreichen als schlechtere Menschen hinstellt. Als disziplinlos, als Durchschummler, als gescheiterte Existenzen, die sich ihres Scheitern wegens sch&auml;men und deswegen die Klappe halten sollen. So werden sie mundtot gemacht, zu Subjekten, &uuml;ber die geredet wird, aber die nicht mitreden sollen.<br>\nDer Kampf gegen die Armen, statt gegen die Armut, wie sie in unserer Zeit gef&uuml;hrt wird und nicht nur im Koalitionsvertrag der &ouml;sterreichischen Regierung zum Programm geworden ist, der kommt nicht so einfach und so pl&ouml;tzlich in die Welt. Er muss vorbereitet werden und vorbereitet wird er mit Rhetoriken. Mit Rhetoriken der Diffamierung, mit einer Sprache der Verrohung.<br>\n&bdquo;Durchschnummler&ldquo;, so ein Wort, gesprochen von der Regierungsspitze herab &ndash; Parasiten, Sozialschmarotzer &ndash; die Unterstellung, dass die, die wenig haben, immer noch zu viel haben, n&auml;mlich etwas, was ihnen nicht zusteht. Entsolidarisierung wird mit Sprache vorbereitet, und sie ist zum Zeitgeist geworden, weil schon global seit Jahrzehnten so gesprochen wird. Es ist eine Einheitssprache, die hier durchgesetzt wurde. Eine Sprache von Leistung, von Erfolg, dass jeder f&uuml;r sich selbst verantwortlich ist, eine Sprache auch von Minderleistung, von durchschummeln eben, von Losertum. I am a Loser baby, so why dont you kill me. Die Sprache der Individualisierung und des Propaganda des individuellen Erfolges.<br>\nWo der Sozialstaat zur&uuml;ckgebaut wird und seine Institutionen delegitimiert, wo das Kollektive in schlechten Ruf gesetzt und der Erfolg nie dem Gemeinsamen und stets der Anstrengung des Einzelnen zugeschrieben wird, da wird auch der Angsthemmer Sozialstaat durch den Angsttreiber &bdquo;individuelles Risikomanagement&ldquo; ersetzt. Stets h&auml;ngt alles vom Einzelnen ab, dass der keine Fehler macht, Gefahren fr&uuml;hzeitig erkennt, vorausblickend in sich selbst investiert, seine Kompetenzen aktiv sichert und ja nicht ausschert. Der wei&szlig;, wenn es nicht rund l&auml;uft, ist niemand anderer schuld als er selbst. Das neoliberale Selbst wei&szlig; stets, dass der Boden wankend ist, auf dem sein Hamsterrad steht. Es ist ein Ich, das von der Angst gebeutelt ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/misik.at\/2019\/08\/der-krieg-gegen-die-armen\/\">Robert Misik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> &ldquo;Endsolidarisierung wird mit Sprache vorbereitet &hellip;.&rdquo;, ist genau der Punkt, der auch auf Deutschland zutrifft. Auch die Einf&uuml;hrung des Hartz IV Repressionsregimes wurde durch eine massive Diffamierungskampagne gegen Erwerbslose und F&uuml;rsorgebezieher begleitet und dann wundern sich wieder alle &ldquo;woher der Hass kommt?&rdquo;. Der Neoliberalismus ist eine grunds&auml;tzlich menschenverachtende Ideologie, der Menschen eben in Gewinner und Verlierer, in Verwertbare und nicht Verwertbare einteilt. Das blenden die Links(neo)liberalen aber mit ihrer Diversit&auml;ts- und Identit&auml;tsvernarrtheit einfach aus.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Familienpolitik in Bayern: Bayern braucht 30 000 neue Kita-Fachkr&auml;fte in vier Jahren<\/strong>\n<ul>\n<li>Dem Sozialministerium zufolge werden im Freistaat von 2018 bis 2023 zus&auml;tzlich 19 400 Erzieher 10 000 Kinderpfleger zus&auml;tzlich ben&ouml;tigt.<\/li>\n<li>Fachkr&auml;fte und Einrichtungsleitungen berichten, dass bereits jetzt ein eklatanter Personalmangel herrsche und die Anreize f&uuml;r Berufsanf&auml;nger oder Bewerber gering seien.<\/li>\n<li>Die Staatsregierung hat einen F&uuml;nf-Punkte-Plan, der unter anderem vorsieht, die Ausbildung auch f&uuml;r Abturienten interessanter zu machen.<\/li>\n<li>Experten kritisieren jedoch, dass der Freistaat das Geld aus dem Gute-Kita-Gesetz des Bundes nicht daf&uuml;r einsetze, etwas gegen den Personalnotstand zu unternehmen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Alleine mit 25 Kindern, wenn die Kollegin wieder einmal krank ist, schlechte Bezahlung, Stress und ein Ger&auml;uschpegel wie auf dem Rollfeld &ndash; das w&auml;re wohl eine ehrliche Stellenausschreibung f&uuml;r Erzieherinnen in vielen bayerischen Kinderg&auml;rten. So sieht das Christine Hofner vom &ldquo;B&uuml;ndnis Kita Bayern&rdquo;. Sie ist Erzieherin und arbeitet bei einem Kindertagesst&auml;ttentr&auml;ger in M&uuml;nchen. Ihr Partner im B&uuml;ndnis, Tobias Kimura, Leiter eines Hortes, berichtet ebenfalls von einem &ldquo;st&auml;ndigen Spagat&rdquo; zwischen individueller Betreuung der Kinder und Zeitnot.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/bayern-erzieher-kitas-fachkraefte-mangel-fuenf-punkte-plan-1.4564662\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Pkw-Maut: Vertrauliche Unterlagen bringen Scheuer in Erkl&auml;rungsnot<\/strong><br>\nVerkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ger&auml;t wegen der geplatzten Pkw-Maut st&auml;rker unter Druck. Pr&uuml;fer des Bundesverkehrsministeriums sahen noch Ende Mai 2019 keine Gr&uuml;nde, die f&uuml;r eine K&uuml;ndigung der Vertr&auml;ge mit den Betreiberfirmen des umstrittenen Mautprojektes sprachen. Das geht aus vertraulichen Dokumenten hervor, die dem WDR und der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegen. [&hellip;]<br>\nAuch aus einer E-Mail eines externen Gutachters an das Kraftfahrtbundesamt und das Bundesverkehrsministerium, die WDR und SZ vorliegt, geht hervor, dass die externen Pr&uuml;fer im Hinblick auf die Feinplanungsdokumentation noch Ende Mai keine un&uuml;berbr&uuml;ckbaren Probleme sahen. Zwar sei laut dem Pr&uuml;fer &ldquo;eine Anzahl von 42 Defiziten der Schwere 2 aufgef&uuml;hrt, die kurzfristig behoben werden sollten&rdquo;, aber im gleichen Satz hei&szlig;t es auch: &ldquo;Wir konnten kein kritisches Defizit identifizieren, das gegen eine Fortsetzung des Projektes nach Plan spr&auml;che.&rdquo;<br>\nDie Vertr&auml;ge mit einer zw&ouml;lfj&auml;hrigen Laufzeit und einem Gesamtvolumen von &uuml;ber zwei Milliarden Euro waren noch in letzter Minute am 30. Dezember 2018, einem Sonntag, unterzeichnet worden. Hintergrund war eine sogenannte Verpflichtungserm&auml;chtigung, die es Scheuer und seinem Haus erm&ouml;glichte, die zugesagten Haushaltsmittel aus dem Bundeshaushalt 2018 in erheblicher H&ouml;he verplanen zu k&ouml;nnen. Voraussetzung daf&uuml;r war jedoch ein Vertragsabschluss noch im Jahr 2018. Bei Vertragsunterschrift zwei Tage sp&auml;ter w&auml;re die Verpflichtungserm&auml;chtigung erloschen.<br>\nDas gescheiterte Prestigeprojekt ist den Steuerzahler bereits teuer zu stehen gekommen. Nach Angaben aus dem Ministerium kostete die Planungsphase von 2014 bis zum Stopp des Projektes 2019 den Steuerzahler bislang &uuml;ber 53 Millionen Euro. Davon gingen allein rund 40 Millionen Euro an externe Beraterfirmen. So erhielten etwa die Beraterfirmen Greenberg Traurig und PricewaterhouseCoopers sowie deren Unterauftragnehmer im Zeitraum von 2016 bis Mitte 2019 insgesamt &uuml;ber 28 Millionen Euro aus Steuergeldern f&uuml;r Beratungsleistungen zum gescheiterten Mautprojekt. Bis zum Jahresende rechnet das Ministerium mit weiteren Kosten in H&ouml;he von 19,3 Millionen Euro, etwa f&uuml;r bereits in Auftrag gegebene Umbauma&szlig;nahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/andreas-scheuer-pkw-maut-vertraege-kosten-1.4565980\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu: Neuanlauf f&uuml;r Einf&uuml;hrung einer Pkw-Maut<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat Millionen mit dem gescheiterten Verkehrsprojekt der CSU versenkt. Doch nun fordert der Gemeindetagspr&auml;sident in Baden-W&uuml;rttemberg eine noch viel umfassendere Abgabe. Und sein bayerischer Amtskollege schlie&szlig;t sich an.<br>\nDie Pkw-Maut ist tot, die CSU und Verkehrsminister Andreas Scheuer sind damit gescheitert. Endg&uuml;ltig? Offenbar nicht, nun kommt von anderer Seite ein neuer Vorsto&szlig; f&uuml;r eine Stra&szlig;ennutzungsgeb&uuml;hr &ndash; die alle zahlen sollen. Und zwar aus S&uuml;ddeutschland, aus den Autol&auml;ndern Bayern, bekannterma&szlig;en CSU-regiert, und aus Baden-W&uuml;rttemberg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article198505877\/Pkw-Maut-CSU-Politiker-will-neuen-Anlauf-zahlen-sollen-dabei-alle.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der irische Textilriese Primark zeigt, wie Erfolg offline funktioniert<\/strong><br>\nDer 50 Jahre alte Textildiscounter w&auml;chst schnell, explizit ohne Online-Angebot. Shopping soll ein Kreislauf sein &ndash; oder wenigstens ein schneller Durchlauf. [&hellip;]<br>\nDer Preis ist Primarks entscheidender Vorteil. Primark bietet T-Shirts ab 2 &pound;, Schuhe ab 6 &pound; und Jacketts ab 17 &pound;. Die Klientel f&uuml;r solche Angebote ist bunt gemischt &ndash; es sind l&auml;ngst nicht nur jene, die erkennbar auf g&uuml;nstige Kleidung angewiesen sind. Vielmehr legt Primark grossen Wert auf modische Produkte und passt die Kollektionen schneller an Trends an als mit dem branchen&uuml;blichen viertelj&auml;hrlichen Kollektionswechsel. Das erm&ouml;glicht es dem meist jungen Publikum, die j&uuml;ngsten Fashion-Ideen f&uuml;r wenig Geld auszuprobieren. Der niedrige Preis erlaubt es auch, die Kleidung nach einmaligem oder zweimaligem Tragen wegzuwerfen und etwas Neues zu kaufen.<br>\nDiese Philosophie zeigt sich in den Filialen an zwei Punkten: Erstens erhalten die Kunden f&uuml;r den Bummel Einkaufstaschen, die ein gr&ouml;sseres Volumen aufweisen als mancher Reisekoffer. F&uuml;r manche Besucher ist selbst das an diesem Samstag in Birmingham noch zu wenig. Um noch mehr Platz in der Tasche zu schaffen, entfernen sie die Kleiderb&uuml;gel aus den ausgesuchten Kleidungsst&uuml;cken und lassen sie auf dem Boden zur&uuml;ck. Zweitens stellt Primark seit diesem Jahr Recycling-Boxen in den Filialen auf, in denen Besucher ihre alten Kleidungsst&uuml;cke entsorgen k&ouml;nnen. Shopping soll ein Kreislauf sein &ndash; oder zumindest so aussehen.<br>\nNat&uuml;rlich wirft die Billigstrategie Fragen auf, etwa zu dem Kostendruck auf die asiatischen Textilbetriebe, die Primark beliefern, zu den Bedingungen f&uuml;r die Arbeiter sowie zur Umweltvertr&auml;glichkeit. Das Unternehmen will beruhigen: Der Erl&ouml;s aus den zur&uuml;ckgebrachten Kleidern geht an das Kinderhilfswerk Unicef, unverkaufte Artikel werden an eine andere Wohlfahrtsorganisation gespendet. Primark betont, es werde mehr Bio-Baumwolle zur Produktion verwendet. Auch habe die Firma ihre Zulieferer auf einen Arbeitsrechtekodex verpflichtet, unter anderem zu Bezahlung und Arbeitssicherheit, dessen Einhaltung regelm&auml;ssig &uuml;berpr&uuml;ft werde. [&hellip;]<br>\nZum Erfolg geh&ouml;rt, dass Primark billig ist, aber nicht billig wirkt. Die Qualit&auml;t der Ware ist annehmbar, und die Filialen haben wenig mit Discountern gemein. In Birmingham ist die Einrichtung modern und grossz&uuml;gig, viel Weiss, viel Silber. Hunderte Deckenstrahler schaffen viel helles, aber kein grelles Licht. Geboten wird mehr als Textilien. Primark entwickelt Warenhauscharakter und verkauft auch Reisekoffer, Duschvorleger und Bluetooth-Kopfh&ouml;rer. Ausserdem geht die Firma Kooperationen ein, um von ber&uuml;hmten Marken zu profitieren. Es gibt Nasa-Pullover f&uuml;r 12 &pound; oder Nirvana-Shirts f&uuml;r 6 &pound;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/primark-zeigt-wie-erfolg-offline-funktioniert-ld.1501704\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Primark kann fast als paradigmatisch f&uuml;r die herrschenden Verh&auml;ltnisse angesehen werden. Denn Primark steht f&uuml;r Ausbeutung der Mitarbeiter in den Filialen und f&uuml;r gnadenlose Ausbeutung der Arbeiter in den Bekleidungsfabriken in Indien, Pakistan und Bangladesch. Primark steht f&uuml;r Umweltzerst&ouml;rung durch die Produktion von billiger Wegwerfkleidung und dem Anheizen sinnlosen Konsums. Alles daf&uuml;r, dass die Eigent&uuml;merfamilie, die Familie Weston, die zu den kanadischen Superreichen geh&ouml;rt, noch reicher wird. Das durchdenken solcher Kausalit&auml;ten fehlt leider oft in der aktuellen Klimadiskussion, gerade auch, da Primark bei jungen Menschen sehr beliebt ist. Auch wenn es penetrant erscheint, aber wer &uuml;ber den Kapitalismus nicht reden will, sollte zum Klimawandel schweigen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Brasilien rodet den Regenwald: Gewinner und Verlierer im Amazonas<\/strong><br>\nWer das Klima retten will, der braucht ohne den Amazonas gar nicht erst anzufangen. Doch in Brasilien wurde im Juli drei Mal so viel Regenwald abgeholzt wie im selben Monat des Vorjahres. Ganz im Sinne des brasilianischen Pr&auml;sidenten Bolsonaro.<br>\nTr&auml;ge treibt der Fluss durch den Amazonasdschungel, rechts und links am Ufer undurchdringlicher Regenwald. Das Boot tuckert durch einen der unz&auml;hligen Flussarme des wasserreichsten Stroms der Welt. Im Bug sitzt ein dicker Mann mit vernarbtem Gesicht und Sonnenhut. Jos&eacute; Dalla Rosa ist Goldsch&uuml;rfer und auf dem Weg zu einem Gel&auml;nde mitten im Urwald, in dem gegraben wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/brasilien-rodet-den-regenwald-gewinner-und-verlierer-im.979.de.html?dram:article_id=456272\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Seehofer versch&auml;rft &Uuml;berwachung: Staatstrojaner im Schachtelsatz<\/strong><br>\nMit komplizierten Gesetzen greift Innenminister Horst Seehofer in die Grundrechte ein &ndash; und will die Computer von B&uuml;rgern und Journalisten durchsuchen lassen.<br>\nHorst Seehofer, der Bundesinnenminister, hat vor einer Weile etwas Kritik auf sich gezogen, als er erl&auml;uterte, wie man brisante Versch&auml;rfungen der Sicherheitsgesetze am effektivsten auf den Weg bringe, ohne viel Gegenwind auszul&ouml;sen. Ganz einfach: Man m&uuml;sse die Gesetze kompliziert machen. &ldquo;Dann f&auml;llt es nicht so auf.&rdquo; Manche haben ihm vorgeworfen, das sei undemokratisch. Dabei sieht, wer jetzt Seehofers riesiges, 41 Seiten pralles Gesetzespaket zur St&auml;rkung des Verfassungsschutzes studiert: Es geht sogar noch besser.<br>\nEs ist nicht nur dieser besondere Stil: &ldquo;Auf Aufzeichnungen nach Absatz 3 Satz 2 und &sect;&sect; 9d, 9e Absatz 1 (&hellip;) ist &sect; 3a Absatz 1 Satz 4 bis 6 und Absatz 2 des Artikel-10-Gesetzes entsprechend anzuwenden&rdquo;, so liest man im dritten, dem zentralen Paragrafen dieses Geheimdienst-Gesetzespakets. Einer der heiklen S&auml;tze kurz darauf verstr&ouml;mt ebenso stickige, schl&auml;frig machende Beh&ouml;rdenluft: &ldquo;Erfolgen Ma&szlig;nahmen bei einer in &sect; 53 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 bis 3b oder Nummer 5 der Strafprozessordnung genannten Person &hellip;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/staatstrojaner-seehofer-ueberwachung-1.4564648\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Linssen ist kein w&uuml;rdiger Verdienstorden-Tr&auml;ger<\/strong><br>\nDer ehemalige NRW-Finanzminister Helmut Linssen (CDU) bekommt f&uuml;r seine politische Leistungen den Landesverdienstorden. Das ist &ndash; angesichts seines pers&ouml;nlichen Umgangs mit Steuern &ndash; eher problematisch. Ein Kommentar:<br>\nHelmut Linssen hat sich Verdienste um das Land Nordrhein-Westfalen erworben, das ist keine Frage. Er hat sich in den Dienst der Politik gestellt, war Oppositionsf&uuml;hrer, Spitzenkandidat seiner Partei und sp&auml;ter Finanzminister der ersten schwarz-gelben Koalition. Er hat den Weg in die Politik gew&auml;hlt, obwohl &ndash; oder vielleicht &ndash; weil er unabh&auml;ngig war und weder die Di&auml;ten noch das Ministergehalt f&uuml;r seinen Lebensunterhalt je gebraucht hat.<br>\nDaneben hat er das eine oder andere Ehrenamt bekleidet und am Ende seiner beruflich-politischen Karriere als Vorstand der RAG Stiftung noch einmal richtig viel Geld verdient. Ja, so einem Mann darf der Ministerpr&auml;sident des Landes den Landesorden verleihen &ndash; er hat ihn genauso verdient, wie zahlreiche seiner Vorg&auml;nger oder Vorg&auml;ngerinnen, die im Ministeramt f&uuml;r das gr&ouml;&szlig;te Bundesland gearbeitet haben.<br>\nAber: Bei Helmut Linssen liegt der Fall etwas anders, denn in seiner Biographie findet sich ein Punkt, der ihn erheblich von anderen unterscheidet: in der &ndash; zugegeben b&ouml;swillig kurzen &ndash; Fassung muss er sich vorhalten lassen, dass er als Person in den Panama Papers aufgetaucht ist und viel Geld &ndash; mehr als 800000 Euro &ndash; in einem den sogenannten Steuerparadiese gebunkert hatte.<br>\nUnter freundlicher Mithilfe der HSBC Bank, fr&uuml;her Trinkhaus in D&uuml;sseldorf, hatte der pfiffige Helmut Linssen diese Summe dort angelegt und auf den Bankunterlagen angekreuzt, dass ihm die Kontoausz&uuml;ge um Gottes Willen nicht nach Hause geschickt werden, er sie immerzu selbst in Luxemburg abholen wolle. Sein Pech war, dass all diese unsch&ouml;nen Details auf einem Datentr&auml;ger standen, den die nordrhein-westf&auml;lischen Finanzbeh&ouml;rden im Jahre 2011 ankauften.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr5\/sendungen\/westblick\/verdienstorden-linssen-falsch-100.html\">WDR 5<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>USA zeigen &uuml;berraschende Merkmale eines Drittweltlandes<\/strong><br>\nSechs Merkmale eines Entwicklungslandes erkennt Professor Robert Reich in einem kurzen Videobeitrag. [&hellip;]<br>\nIn vielen L&auml;ndern der Dritten Welt gebe es besonders grosse Ungleichheiten, eine Anzahl Oligarchen und wenig Chancen f&uuml;r Arme. Die USA seien auf dem Weg dazu, wenn man folgende sechs Kriterien betrachte, erkl&auml;rt Robert Reich.\n<ol>\n<li>Konzentration der politischen Macht<\/li>\n<li>Sehr tiefe L&ouml;hne<\/li>\n<li>Sch&uuml;ren innergesellschaftlicher Konflikte<\/li>\n<li>Schlecht gesch&uuml;tzte Menschenrechte<\/li>\n<li>Je reicher, desto weniger Steuern<\/li>\n<li>Geringe Aufstiegschancen<\/li>\n<\/ol>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Wirtschaft\/USA-zeigen-uberraschende-Merkmale-eines-Drittweltlandes\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>USA: Agrarlandschaft 48-mal giftiger als vor 25 Jahren<\/strong><br>\nDie US-Agrarlandschaft ist heute f&uuml;r Insekten 48-mal giftiger als vor 25 Jahren. Schuld sind vor allem Neonicotinoid-Pestizide.<br>\nDie US-Agrarlandschaft ist heute 48-mal giftiger f&uuml;r Honigbienen &ndash; und sehr wahrscheinlich auch f&uuml;r andere Insekten &ndash; als noch vor 25 Jahren. Diese erschreckende Erkenntnis ist auf den weit verbreiteten Einsatz der sogenannten Neonicotinoid-Pestizide zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Das belegt eine neue Studie, die in der Zeitschrift &laquo;PLOS One&raquo; ver&ouml;ffentlicht wurde.<br>\nZwei der drei Neonicotinoid-Pestizide, die gem&auml;ss der Studie am meisten zur Gesamttoxizit&auml;t beigetragen haben, werden von &laquo;Bayer-Monsanto&raquo; hergestellt. Das dritte erw&auml;hnte Produkt stammt von &laquo;Syngenta\/ChemChina&raquo; mit Hauptsitz in der Schweiz.<br>\nDie Schweiz hat den Einsatz der hochgiftigen Neonicotinoid-Pestizide im Freiland Ende 2018 verboten, womit sie auf einen entsprechenden EU-Entscheid reagierte. Bis es soweit war, musste aber einiges geschehen. Es ist immer dasselbe Spiel: Pestizid-Konzerne stellen sich auf den Standpunkt, ihre Produkte seien &laquo;bei vorschriftsm&auml;ssiger Anwendung&raquo; harmlos. Drohende Verbote bek&auml;mpfen sie bis vor Gericht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Umwelt\/USA-Agrarlandschaft-48-mal-giftiger-als-vor-25-Jahren\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-54214","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54214","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=54214"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54214\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":54217,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54214\/revisions\/54217"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=54214"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=54214"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=54214"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}