{"id":54243,"date":"2019-08-20T08:40:17","date_gmt":"2019-08-20T06:40:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54243"},"modified":"2019-08-20T09:37:59","modified_gmt":"2019-08-20T07:37:59","slug":"vorwahlen-in-argentinien-zusammenbruch-des-macrismus-und-die-rueckkehr-der-peronisten-an-die-macht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54243","title":{"rendered":"Vorwahlen in Argentinien \u2013 Zusammenbruch des Macrismus und die R\u00fcckkehr der Peronisten an die Macht"},"content":{"rendered":"<p>Seit Wochen von Meinungsforschungs-Agenturen und konservativen Medien als &bdquo;klares Patt&ldquo; suggeriert, best&auml;tigte umgekehrt der spektakul&auml;re Ausgang der argentinischen Vorwahlen vom Sonntag, den 11. August, den Verweis der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53972\">NachDenkSeiten vom vergangenen 5. August<\/a> auf seri&ouml;se Erhebungen der W&auml;hlerpr&auml;ferenzen in Argentinien. Der Wahlsieg der peronistischen Frente de Todos (Die Front Aller) ihres Pr&auml;sidentschaftskandidaten, des Juristen Alberto Fern&aacute;ndez, sowie der Mehrheit der peronistischen Anw&auml;rter um die 23 Gouverneurs&auml;mter &ndash; von denen die Partei Cambiemos (Machen wir&acute;s anders) des bis kommenden Oktober amtierenden Pr&auml;sidenten Mauricio Macri lediglich zwei Provinzen ergatterte &ndash; war zu erwarten. Von <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nAnders ausgedr&uuml;ckt: Dass Macri Verluste einstecken w&uuml;rde, war seit Monaten sozusagen eine &bdquo;Chronik des angek&uuml;ndigten Desasters&ldquo;. Dass er jedoch der Formel Alberto Fern&aacute;ndez\/Cristina Fern&aacute;ndez de Kirchner mit mehr als 15 Prozentpunkten (47,7 zu 32,0 Prozent) unterliegen w&uuml;rde, das wagten selbst pro-peronistische Meinungsforscher nicht vorauszusagen. H&auml;lt sich der gegenw&auml;rtige Trend konstant, k&ouml;nnten Fern&aacute;ndez &amp; Fern&aacute;ndez die Pr&auml;sidentschaftswahl vom kommenden 27. Oktober bereits im ersten Wahlgang entscheiden.<\/p><p>Dass die sogenannten &bdquo;offenen, gleichzeitigen und obligatorischen Prim&auml;rwahlen (PASO)&ldquo; zwei Monate vor der entscheidenden Wahl bereits eine Art &bdquo;Generalabrechnung&ldquo; mit dem Macrismus und seiner <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45072\">ruin&ouml;sen Wirtschafts- und Sozialpolitik<\/a> signalisieren, macht die selten hohe Wahlbeteiligung deutlich: Sie betrug 75 Prozent der 33.841.837 Wahlberechtigten.<\/p><p>Spektakul&auml;r auch der Sieg des jungen ehemaligen Wirtschaftsministers von Macris Vorg&auml;ngerin Cristina Kirchner, Axel Kicillof, der die zur Wiederwahl angetretene und h&ouml;chst umstrittene Gouverneurin der Provinz Buenos Aires, Mar&iacute;a Eugenia Vidal, mit beeindruckenden 49 Prozent gegen 32 Prozent der Stimmen schlug und damit die R&uuml;ckgewinnung der Mehrheit der 23 Landesprovinzen durch die Peronisten und ihren Schlachtruf &bdquo;Volveremos &ndash; wir kehren zur&uuml;ck!&ldquo; einl&auml;utete.<\/p><p><strong>&bdquo;Rache der M&auml;rkte&ldquo;<\/strong><\/p><p>Kaum war jedoch das Wahlergebnis bekannt, schoss der Dollar-Wechselkurs von 46 auf 57,30 Pesos in nie dagewesene, stratosph&auml;rische H&ouml;hen. &bdquo;Das Wahlergebnis war ein rotes Tuch f&uuml;r die M&auml;rkte. Die Wetten der letzten Woche mit argentinischen Anleihen und Aktien erwiesen sich als schlechte Idee f&uuml;r Investmentfonds. Am Montag wurde ein Verlust von bis zu 60 Prozent f&uuml;r inl&auml;ndische Verm&ouml;genswerte an Devisen berechnet. Argentiniens Ausfallversicherung verdoppelte ihren Wert, der R&uuml;ckgang der Anleihen in Fremdw&auml;hrung &uuml;berstieg 30 Prozent und das sogenannte L&auml;nderrisiko der in den USA beheimateten Ratingagenturen erreichte mit 1.467 Punkten den h&ouml;chsten Stand der vergangenen 10 Jahre.<\/p><p>In den Superm&auml;rkten griff die Preistreiberei um sich und Wirtschaftsexperten beeilten sich, eine <a href=\"https:\/\/www.pagina12.com.ar\/211859-pronostico-sombrio-para-lo-que-viene\">&bdquo;d&uuml;stere Prognose f&uuml;r das, was kommt&ldquo;<\/a> aufzustellen. Sie sagen voraus, &bdquo;die Krise k&ouml;nne sich spiralenf&ouml;rmig ausbreiten und mit engem Spielraum der neuen Regierung erhebliche Kopfschmerzen bereiten. Mit anderen Worten: Um der Sabotage der M&auml;rkte zu begegnen, sei ein politisches Abkommen mit den Konservativen und ihrem Banken- und Finanzkapital erforderlich.<\/p><p><strong>Macris verratenes Wahlversprechen und die Folgen<\/strong><\/p><p>Wie die mexikanische Kolumnistin in Buenos Aires, Cecilia Gonz&aacute;lez, richtig beschrieb, entpuppte sich ein demagogisch angek&uuml;ndigtes, jedoch in vier Regierungsjahren niemals eingehaltenes Wahlversprechen zur Achillesferse von Macris Wiederwahl-Pl&auml;nen. W&auml;hrend der Pr&auml;sidentschaftskampagne von 2016 hatte der damalige Kandidat den Mund mit dem Versprechen von &bdquo;null Armut&ldquo; vollgenommen. &bdquo;Wenn ich nach Beendigung meiner Pr&auml;sidentschaft die Armut nicht gesenkt habe, bin ich gescheitert&ldquo;, bes&auml;nftigte er seine W&auml;hler mit dem Brustton des Heilsbringers. Im Verlauf seiner katastrophalen Administration versuchte er sich von Zeit zu Zeit zu korrigieren. Es habe sich um kein Versprechen, sondern lediglich um ein &bdquo;Streben&rdquo; gehandelt &hellip;<\/p><p>Vier Jahre sp&auml;ter lebt die H&auml;lfte der argentinischen Kinder in Armut. Allein im Jahr 2018 wurden in Argentinien <a href=\"https:\/\/actualidad.rt.com\/opinion\/cecilia-gonzalez\/323857-macrismo-crisis-fracaso-nadie-anticipo-argentina\">2,6 Millionen neue Arme<\/a> registriert. &bdquo;Eines der sichtbarsten Anzeichen der Armutszunahme ist die ausufernde Anzahl Obdachloser, die auf den Stra&szlig;en von Buenos Aires schlafen &hellip; Argentinier, die noch einen Lebensraum besitzen, kommen jedoch kaum &uuml;ber die Runden und leiden unter w&ouml;chentlichen Preiserh&ouml;hungen f&uuml;r Nahrungsmittel und Dienstleistungen. Die angeblich &acute;nur&acute; 23 Prozent hohe Inflation h&ouml;rt nicht auf zu steigen&rdquo;, beklagt Gonz&aacute;lez in ihrer Chronik.<\/p><p>Arrogant und lernunf&auml;hig lehnt Mauricio Macri es ab, Verantwortung zu &uuml;bernehmen und die richtigen Konsequenzen aus seinem Versagen zu ziehen. Als sei es eine dritte Variation des &bdquo;empowered cynicism&ldquo;, folgte er dem l&auml;cherlichen Beispiel seiner konservativen bis faschistischen Kollegen &ndash; Chiles Pr&auml;sident Sebasti&aacute;n Pi&ntilde;era und Brasiliens Jair Bolsonaro, die mit ablenkender Freudscher Projektion jeweils ihre Vorg&auml;nger f&uuml;r ihre eigene Unf&auml;higkeit verantwortlich machen &ndash; und forderte tats&auml;chlich <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=iR8OUTEe78I\">auf einer Pressekonferenz<\/a> am Montag, dem 12. August, eine &bdquo;Selbstkritik&ldquo; der in den Vorwahlen siegreichen Peronisten.<\/p><p>Deren Pr&auml;sidentschaftskandidaten Alberto Fern&aacute;ndez schob er die raubbauartige Explosion des Dollar-Wechselkurses und die Preissteigerungen in die Schuhe. Mehr noch: Er s&auml;te b&ouml;sartigen Alarmismus mit Hinblick auf seinen potenziellen Nachfolger. &bdquo;Falls der Kirchnerismus (der Peronismus unter F&uuml;hrung Cristina Fern&aacute;ndez de Kirchner) siegen sollte, ist dies nur ein Test dessen, was passieren kann. Es ist enorm, was passieren kann!&rdquo;, versuchte der 2015 zum Pr&auml;sidenten gew&auml;hlte Multimillion&auml;r die Bev&ouml;lkerung aufzuwiegeln.<\/p><p>Macris erste Auftritte nach seiner ph&auml;nomenalen Vorwahl-Niederlage signalisieren jedoch nur zwecklose Versuche seines Aufb&auml;umens. &bdquo;Nicht nur die verarmten Bev&ouml;lkerungskreise, die sich mit Cristina Kirchners Figur identifizierten, jedoch in den vergangenen Jahren noch &auml;rmer wurden als je zuvor, gaben ihre Unterst&uuml;tzung auf &hellip; Auch die Mittelschichten scheinen Macri verlassen zu haben&ldquo;, ergr&uuml;ndete Argentiniens renommierte <a href=\"https:\/\/www.iprofesional.com\/politica\/297784-elecciones-mauricio-macri-paso-Sarlo-Las-capas-medias-parecen-haber-abandonado-a-Macri\">Professorin Beatriz Sarlo<\/a>.<\/p><p>Als letzten Verzweiflungsakt, mit dem er innerhalb von zwei Monaten mehr als 15 Prozent der abgewanderten W&auml;hler zur&uuml;ckgewinnen und seine unwahrscheinliche Wiederwahl sichern will, k&uuml;ndigte Macri ein Paket <a href=\"https:\/\/www.pagina12.com.ar\/212203-que-medidas-economicas-anuncio-macri\">wirtschafts- und sozialpolitischer Notma&szlig;nahmen<\/a> an, die den von Fern&aacute;ndez f&uuml;r den 1. Dezember 2019 angek&uuml;ndigten Sofortma&szlig;nahmen den Wind aus den Segeln nehmen sollen. Hugo Moyano, Vorsitzender der einflussreichen Gewerkschaft der Transportarbeiter, erkl&auml;rte <a href=\"https:\/\/www.eldestapeweb.com\/nota\/elecciones-20219-para-hugo-moyano-mauricio-macri-se-quiere-ir--201981413280\">in einem Gespr&auml;ch<\/a> mit dem peronistischen Portal <em>El Destape<\/em>, &bdquo;diese Ma&szlig;nahmen bedeuten nichts, sie sind ein Sandwich und eine Cola, die die Lage der notleidenden argentinischen Familien nicht l&ouml;sen werden&rdquo;.<\/p><p>Der fr&uuml;here Vorsitzende des gewerkschaftlichen Dachverbandes CGT f&uuml;gte hinzu, Macris Reaktion zeige, &bdquo;im Grunde (wolle) der Pr&auml;sident gehen&ldquo; und die Regierung befinde sich bereits auf dem R&uuml;ckzug. Moyanos Worte waren allerdings eine Provokation: Die Gewerkschaften haben n&auml;mlich Macri nach seiner Wahlniederlage nahegelegt, er solle sofort seinen Hut nehmen und gar nicht auf seine absehbare zweite Niederlage bei den Pr&auml;sidentschafts-Hauptwahlen warten.<\/p><p>&bdquo;Von den opportunistischen Wahlkampf-Sofortma&szlig;nahmen mal ganz abgesehen, scheinen sowohl die gro&szlig;en internationalen Investoren als auch die Argentinier das Vertrauen in Macri und seine Chancen auf eine Wiederwahl verloren zu haben&ldquo;, <a href=\"https:\/\/elpais.com\/internacional\/2019\/08\/14\/argentina\/1565787337_120495.html\">kommentierte selbst die spanische <em>El Pa&iacute;s<\/em><\/a> und schlussfolgerte: &bdquo;Die M&auml;rkte tun so, als h&auml;tte Alberto Fern&aacute;ndez bereits die Pr&auml;sidentschaft gewonnen und die liberale &Auml;ra der letzten vier Jahre beendet, um sich auf eine Zeit gr&ouml;&szlig;erer Geldkontrollen und mehr Protektionismus vorzubereiten. Sie f&uuml;rchten aber auch, was in den Monaten vor der Staffel&uuml;bergabe passieren k&ouml;nnte. Die Anleger verkaufen weiterhin Pesos und Aktien, dessen globaler Index um mehr als vier Prozent sank &hellip; Selbstverst&auml;ndlich trug der weltweite negative finanzielle Kontext zur Verschlechterung der argentinischen Indikatoren bei&ldquo;.<\/p><p><strong>Fern&aacute;ndez im Visier der &ldquo;M&auml;rkte&rdquo;<\/strong><\/p><p>In einem <a href=\"https:\/\/www.pagina12.com.ar\/209044-alberto-fernandez-dijo-que-aumentara-20-las-jubilaciones\">Interview vom 29. Juli<\/a> kritisierte Alberto Fern&aacute;ndez Macris Wirtschafts- und Sozialpolitik mit den Worten, &bdquo;der Konsum wurde ausgeschaltet und die Wirtschaft umgebracht&rdquo;. Und warnte vor dem neoliberalen Hinriss: &bdquo;die exorbitanten Zinsraten verhindern die Entwicklung Argentiniens&rdquo;. Als soziale Rettungsma&szlig;nahme plant der Kandidat der Peronisten, Millionen Arbeiter und verelendete Rentner vor der extremen Armut zu sch&uuml;tzen: &bdquo;Am 10. Dezember werde ich ihre Geh&auml;lter und Renten aufstocken&rdquo;. Die Erh&ouml;hung solle 20 Prozent erreichen. Es g&auml;be auch keinen anderen Weg, als die Wirtschaft wieder produktiv und nicht spekulativ anzukurbeln, die Warenproduktion zu erh&ouml;hen und den Konsum anzuregen; Sofortma&szlig;nahmen aus dem Drehbuch der erfolgreichen Armutsbek&auml;mpfung des Brasilianers Luiz In&aacute;cio Lula da Silva aus dem Jahr 2003.<\/p><p>Indes, wer kann diesem Drehbuch einen Strich durch die Rechnung machen? Die Finanzm&auml;rkte selbstverst&auml;ndlich. &bdquo;Trotz aller Zweifel, die er auf dem Finanzmarkt hervorruft, gilt Alberto Fern&aacute;ndez mit seinem aufsehenerregenden Vorsprung f&uuml;r die Wall Street bereits als virtueller Pr&auml;sident Argentiniens&ldquo;, <a href=\"https:\/\/abogados.iprofesional.com\/finanzas\/297732-mercado-acciones-medida-Dolar-y-bonos-que-pide-Wall-Street-a-Alberto-Fernandez-para-frenar-el-castigo\">kommentieren Medien des argentinischen Finanzmarktes<\/a>.<\/p><p>In Widerspruch zu umgekehrt lautenden und von der konservativen Tageszeitung <em>Clar&iacute;n<\/em> kolportierten Versionen hat der virtuelle Pr&auml;sident bereits erkl&auml;rt, er werde die von Macri verursachten <a href=\"https:\/\/www.perfil.com\/noticias\/bloomberg\/bc-argentino-fernandez-dice-que-no-quiere-incumplir-pago-de-deuda.phtml\">Staatsschulden abzahlen<\/a>. Doch das reicht den sogenannten &bdquo;M&auml;rkten&ldquo; nicht. Sie bohren nach &bdquo;Hinweisen&rdquo; f&uuml;r die n&auml;chsten Schritte von Fern&aacute;ndez ab dem 1. Dezember, um die Dollar-Explosion und den Zusammenbruch von Anleihen und Aktien einzud&auml;mmen. Also dr&auml;ngen Investmentbanker und Fondsverwalter auf Treffen mit dem Pr&auml;sidentschaftskandidaten. Er solle &bdquo;bestehende Bef&uuml;rchtungen&ldquo; zerstreuen.<\/p><p>Diego Ferro, Ex-Manager von Greylock Capital, brachte die Unverfrorenheit der Banker auf den Punkt. Fern&aacute;ndez m&uuml;sse notgedrungen &bdquo;ernsthafte Haushaltsanpassungen (also noch mehr Einschnitte in die Staatsausgaben f&uuml;r Sozialpolitik) vornehmen, um die Glaubw&uuml;rdigkeit der M&auml;rkte zu gewinnen&rdquo;. F&uuml;r Ferro k&ouml;nnte Fern&aacute;ndez trotz seiner &bdquo;geringen Kreditw&uuml;rdigkeit im guten Sinne &uuml;berraschen&rdquo;. Im Klartext: &bdquo;Argentinien ist zu jetzigen Preisen billig. Es gibt nicht viele M&ouml;glichkeiten, Populismus zu betreiben, weil es keine Finanzierung gibt&rdquo; &ndash; Punkt.<\/p><p>Titelbild: Alexandr Vorobev\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Wochen von Meinungsforschungs-Agenturen und konservativen Medien als &bdquo;klares Patt&ldquo; suggeriert, best&auml;tigte umgekehrt der spektakul&auml;re Ausgang der argentinischen Vorwahlen vom Sonntag, den 11. August, den Verweis der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53972\">NachDenkSeiten vom vergangenen 5. August<\/a> auf seri&ouml;se Erhebungen der W&auml;hlerpr&auml;ferenzen in Argentinien. Der Wahlsieg der peronistischen Frente de Todos (Die Front Aller) ihres Pr&auml;sidentschaftskandidaten, des Juristen Alberto<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54243\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":54244,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[20,132,190],"tags":[965,881,290,2711,283,365,2007,2199,2042,426,1085],"class_list":["post-54243","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-landerberichte","category-ungleichheit-armut-reichtum","category-wahlen","tag-argentinien","tag-armut","tag-binnennachfrage","tag-fernandez-alberto","tag-finanzmaerkte","tag-inflation","tag-kirchner-cristina","tag-macri-mauricio","tag-vorwahlen","tag-wahlbeteiligung","tag-wechselkurse"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/shutterstock_466926890.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54243","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=54243"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54243\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":54246,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54243\/revisions\/54246"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/54244"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=54243"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=54243"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=54243"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}