{"id":54261,"date":"2019-08-21T08:40:29","date_gmt":"2019-08-21T06:40:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54261"},"modified":"2019-08-21T14:30:18","modified_gmt":"2019-08-21T12:30:18","slug":"zur-vermeintlichen-unabhaengigkeit-afghanistans","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54261","title":{"rendered":"Zur vermeintlichen Unabh\u00e4ngigkeit Afghanistans"},"content":{"rendered":"<p>Am 19.8.2019 j&auml;hrte sich der Tag der Unabh&auml;ngigkeit Afghanistans zum 100. Mal. Vor allem die afghanische Regierung in Kabul, die ohne US-Unterst&uuml;tzung wohl innerhalb einer Woche zusammenbrechen w&uuml;rde, propagiert dieses Jubil&auml;um ganz gro&szlig;. Doch abgesehen von allen Abh&auml;ngigkeiten ist dieser Tag, &auml;hnlich wie in vielen anderen postkolonialen Staaten in der Region, eine gro&szlig;e Farce. Von <strong>Emran Feroz<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_9763\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-54261-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190821_Zur_vermeintlichen_Unabhaengigkeit_Afghanistans_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190821_Zur_vermeintlichen_Unabhaengigkeit_Afghanistans_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190821_Zur_vermeintlichen_Unabhaengigkeit_Afghanistans_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190821_Zur_vermeintlichen_Unabhaengigkeit_Afghanistans_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=54261-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190821_Zur_vermeintlichen_Unabhaengigkeit_Afghanistans_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"190821_Zur_vermeintlichen_Unabhaengigkeit_Afghanistans_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Ganze drei Mal hat das britische Imperium versucht, Afghanistan unter seine Kontrolle zu bringen. Dies h&auml;tte eigentlich eine Lehre f&uuml;r all jene sein m&uuml;ssen, die danach ins Land einmarschierten, sprich, Russen und Amerikaner. Doch wer meint, dass die britischen Invasoren damals einfach &uuml;ber den Khyber-Pass nach Afghanistan gingen und dort von einer homogenen Masse von afghanischen Rebellen zur&uuml;ckgedr&auml;ngt wurden, liegt falsch. Stattdessen lie&szlig; sich auch w&auml;hrend der sogenannten anglo-afghanischen Kriege im 19. sowie im 20. Jahrhundert eine Situation wiederfinden, die der heutigen nicht un&auml;hnlich ist. Es gab Zentralregierungen in Kabul, meist angef&uuml;hrt von brutalen M&auml;nnern, die ihren Bruder, Onkel oder Vetter entmachtet hatten und von ausl&auml;ndischen Akteuren unterst&uuml;tzt wurden, w&auml;hrend die l&auml;ndlichen Gebiete von Aufst&auml;ndischen kontrolliert wurden, die heute als Freiheitsk&auml;mpfer besungen werden. Zentral waren auch damals die geopolitischen Verh&auml;ltnisse. So wurde etwa das sogenannte Great Game zwischen Gro&szlig;britannien und Russland in der Region auf Kosten der afghanischen Bev&ouml;lkerung ausgetragen.<\/p><p>Jene Afghanen, die die Briten bek&auml;mpften, betrachteten sich &ndash; genauso wie die Taliban heute oder die Rebellen, die die Rote Armee und ihre afghanischen Verb&uuml;ndeten in den 1980ern bek&auml;mpften &ndash; als Mudschaheddin, sprich, als Krieger, die f&uuml;r Gott und Vaterland k&auml;mpfen. Selbst der Rassist, Massenm&ouml;rder und Gro&szlig;kolonialist Winston Churchill meinte zur damaligen Zeit nach einem Afghanistan-Besuch, dass die Krone an dieser Front wohl keine Chance haben d&uuml;rfte &ndash; aufgrund der ber&uuml;hmt-ber&uuml;chtigten b&auml;rtigen K&auml;mpfer. <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/heiliger-krieg-in-malakand-angriff-der-ur-taliban-a-459228.html\">Spiegel Online erinnerte vor einigen Jahren<\/a> etwas plump und orientalistisch daran und schrieb von Churchill und den &ldquo;Ur-Taliban&rdquo;.<\/p><p>Dennoch l&auml;sst sich Folgendes tats&auml;chlich nicht leugnen: W&uuml;rden jene afghanischen Freiheitsk&auml;mpfer in der heutigen Zeit verweilen, so w&uuml;rden sie wohl von Drohnen und CIA-Spezialeinheiten gejagt werden oder in der Folterh&ouml;lle von Guantanamo schmoren. All diese Dinge sind n&auml;mlich weiterhin mit Afghanistan verbunden, w&auml;hrend die Unabh&auml;ngigkeit, die heute nur noch eine vermeintliche ist und mit der Realit&auml;t der letzten vierzig Jahre nichts zu tun hat, gefeiert wird.<\/p><p>Von all dem will die afghanische Regierung, die den diesj&auml;hrigen Jahrestag zur afghanischen Unabh&auml;ngigkeit gro&szlig; zelebriert und propagiert, nat&uuml;rlich nichts wissen. Stattdessen l&auml;uft seit einigen Tagen eine extrem nervige Propagandashow, die erst durch Massaker gest&ouml;rt wurde. Am vergangenen Samstag wurden &uuml;ber 60 Menschen, allesamt G&auml;ste einer Hochzeitsfeier, durch einen <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/kabul-anschlag-hochzeitshalle-terrorismus-1.4566898\">IS-Anschlag in der Hauptstadt<\/a> get&ouml;tet. Die Kabuler Polit-Elite zeigte oberfl&auml;chliches Interesse, allerdings war ihr das Geschehen im Grunde egal. Wie gewohnt traf es arme, wehrlose Zivilisten. Die Frage, wie derartige Anschl&auml;ge im vermeintlich gesicherten Kabul &uuml;berhaupt passieren k&ouml;nnen, wurde gar nicht gestellt. Die gro&szlig;e Parade zum Unabh&auml;ngigkeitstag wurde nun vorerst verschoben. Bereits im Vorfeld fragten sich viele Afghanen, warum man dieses Jubil&auml;um &uuml;berhaupt feiern sollte, w&auml;hrend Krieg vorherrscht und weite Teile des Landes nicht von der Regierung, sondern von den Taliban kontrolliert werden.<\/p><p><strong>Von Amanullah Khan bis Ashraf Ghani<\/strong><\/p><p>Sowohl die Wahlen als auch das hundertj&auml;hrige Jubil&auml;um werden von Ghani und seiner technokratischen Regierung endlos ausgeschlachtet, um sich als eine Art Staatserbauer zu inszenieren. Das Wort mag vor allem im Deutschen komisch klingen, doch es ist ein wichtiger Bestandteil von Ghanis Kampagne und auf fast jedem Wahlplakat zu lesen. Im Kontext der Wahlen verk&uuml;ndete die Kabuler Regierung vor wenigen Wochen stolz, dass erstmals in der Geschichte des Landes ein Gro&szlig;teil der Wahlkosten von der Staatskasse getragen wird. Konkret geht es hier um <a href=\"http:\/\/www.iec.org.af\/en\/media-gallery\/press-releases\/661-budget-approval-20190714-en\">90 von insgesamt 149 Millionen Dollar<\/a>, die in einem der &auml;rmsten (und korruptesten) L&auml;nder der Welt gewiss woanders besser aufgehoben w&auml;ren. Dies ist vor allem der Fall, wenn man den Ausgang der letzten Wahlen im Jahr 2014 bedenkt. Damals musste n&auml;mlich der damalige US-Au&szlig;enminister John Kerry mehrmals anreisen, um einen Sieger zu w&auml;hlen. Richtig gelesen. Das afghanische Staatsoberhaupt wurde nicht vom Volk gew&auml;hlt, sondern von der US-Regierung. Ghani wurde daraufhin noch Wahlbetrug vorgeworfen. Ein Vorwurf, der bis heute im Raum steht und der niemanden mehr zu k&uuml;mmern scheint. Und ja, nat&uuml;rlich grenzt es abermals an Ironie, dass der Mann, den John Kerry ins Amt schob, nun Unabh&auml;ngigkeit ganz gro&szlig;schreibt.<\/p><p>Doch was genau hat es mit diesem Jahrestag auf sich? Am 19.8.1919 ging der Dritte Anglo-Afghanische Krieg zu Ende und der moderne afghanische Staat entstand. Zentral war in diesem Kontext vor allem der afghanische K&ouml;nig Amanullah Khan, der auch hierzulande aufgrund seiner einstig guten Beziehung zu Deutschland bekannt ist. F&uuml;r Pr&auml;sident Ashraf Ghani ist K&ouml;nig Amanullah von besonderer Wichtigkeit. Er vergleicht sich n&auml;mlich mit diesem Mann und will sein Werk vollenden. Amanullah war ein s&auml;kularer Herrscher. Zu seinem engen Freundeskreis z&auml;hlten Kemal Atat&uuml;rk und Reza Pahlavi. Er nahm sich die T&uuml;rkei und den Iran zum Vorbild und wollte Afghanistan auf &auml;hnliche Art und Weise transformieren.<\/p><p>Dabei fand sich Amanullah in einer Situation wieder, in der die Briten &ndash; vorerst und oberfl&auml;chlich &ndash; die Nase voll von Afghanistan hatten. Um von internen Problemen abzulenken &ndash; bis heute ist etwa nicht gekl&auml;rt, welche Rolle Amanullah beim Tod seiner politischen Kontrahenten, inklusive seines eigenen Vaters, spielte &ndash; marschierte der K&ouml;nig im Mai 1919 in Britisch-Indien ein. Die Briten reagierten, doch aufgrund der Folgen des Ersten Weltkrieges war man sowohl kriegsm&uuml;de als auch finanziell nicht belastbar. Nach einigen Vergeltungsschl&auml;gen, die &uuml;ber 1.000 Afghanen das Leben kosteten, lie&szlig;en sie Amanullah einen Vertrag unterzeichnen, in dem die Grenzen des afghanischen Staates definiert wurden. Hinzu kam der neutrale Status des Landes sowie das Ende des britischen Protektorats in Kabul, welches von Amanullah Khans Vorg&auml;ngern einst herbeigef&uuml;hrt wurde.<\/p><p>Die Staatsgrenzen wurden nat&uuml;rlich nicht von den Afghanen, sondern von den Briten gezogen. Die wohl wichtigste Grenze existierte bereits. Die sogenannte Durand-Linie, die heute Afghanistan von Pakistan trennt, wurde im Jahr 1893 von Emir Abdur Rahman Khan, dem Gro&szlig;vater Amanullahs, abgesegnet, nachdem die Briten ihn in Kabul an die Macht brachten. Wie aus anderen Regionen der Welt bekannt, war dieser Schritt &auml;u&szlig;erst problematisch. Zahlreiche paschtunische St&auml;mme fanden sich pl&ouml;tzlich nicht mehr in Afghanistan wieder, sondern in Britisch-Indien. Die Folgen waren Entfremdung und Zwietracht gegen&uuml;ber Kabul.<\/p><p>Bis heute sorgt die Durand-Linie f&uuml;r Probleme. Das afghanisch-pakistanische Grenzgebiet gilt als R&uuml;ckzugsort von Extremisten (warum dieses Narrativ problematisch war und weiterhin ist, wird unter anderem <a href=\"https:\/\/www.latimes.com\/opinion\/story\/2019-08-16\/terrorist-safe-havens-war-afghanistan\">hier gut erl&auml;utert<\/a>), wird vom US-amerikanischen War on Terror heimgesucht und regelm&auml;&szlig;ig von der pakistanischen Armee angegriffen. Hinzu kommen lokale paschtunische Aufst&auml;ndische, j&uuml;ngst etwa die <a href=\"https:\/\/taz.de\/Massenproteste-in-Pakistan\/!5494714\/\">zivilgesellschaftliche PTM-Bewegung<\/a>, die mit friedlichen Mitteln f&uuml;r ihre Rechte eintritt und die Kriegsverbrechen Islamabads anprangert. F&uuml;r die Briten hingegen war die Wiederbest&auml;tigung der Grenze durch Amanullah Khan im Jahr 1919 wohl der gr&ouml;&szlig;te Erfolg in der Region.<\/p><p>Und genau dies ist auch das allgemeine Problem mit zahlreichen postkolonialen Staaten, die j&auml;hrlich ihre Unabh&auml;ngigkeit zelebrieren. Sie finden sich in Grenzen wieder, die von Kolonialisten gezogen wurden und sie laufen einem Ideal hinterher, das vom einstigen Feind und Ausbeuter geschaffen wurde, n&auml;mlich der Idee des Nationalstaates, die in vielen der betroffenen Staaten bis heute nicht wirklich funktioniert. Auch hierf&uuml;r ist das heterogene Afghanistan ein gutes Beispiel. Der gute K&ouml;nig Amanullah hielt sich n&auml;mlich nicht lange in Kabul. Durch seine Reformen, die von vielen Afghanen als zu westlich empfunden wurden, zettelte er einen Aufstand an, der nicht nur von konservativen, sondern auch von armen Schichten getragen wurde. Die Monarchie in Kabul &uuml;bertrieb es n&auml;mlich nicht nur mit ihren kruden Vorschriften (etwa Zylinder statt Turban), sondern auch mit der Ausbeutung des einfachen Volkes, von dem es sich immer mehr entfremdete. Am Ende erhob sich Habibullah Kalakani, in der afghanischen Geschichte bekannt als &ldquo;Sohn eines Wassertr&auml;gers&rdquo;, und st&uuml;rzte den K&ouml;nig. Der ethnische Tadschike Kalakani war extrem arm, als Dieb bekannt und hatte mit den paschtunischen Eliten in Kabul wenig gemein. Afghanische Nationalisten betrachten ihn bis heute als britischen Agenten, w&auml;hrend seine Anh&auml;nger ihn als eine Art Robin Hood zelebrieren. Noch bevor Kalakani die Macht in Kabul &uuml;bernahm, ging Amanullah 1929 ins Exil. Dank der Millionen, die er mitgehen lie&szlig;, lebte er jahrelang in einer Villa in Rom. 1960 verstarb der K&ouml;nig in Z&uuml;rich.<\/p><p><strong>Status quo k&ouml;nnte nicht weniger mit Unabh&auml;ngigkeit zu tun haben<\/strong><\/p><p>Gegenw&auml;rtig sind sowohl die afghanische Regierung als auch ihr gesamter Sicherheitsapparat von ausl&auml;ndischen Geldern abh&auml;ngig. Es ist kein Geheimnis, dass jene Politiker, die nun mit viel Tamtam den Unabh&auml;ngigkeitstag zelebrieren, ihr Gehalt in US-Dollar erhalten, oftmals eine zweite, westliche Staatsb&uuml;rgerschaft besitzen und wahrscheinlich alles stehen und liegen lassen und sich in den n&auml;chsten Flieger setzen w&uuml;rden, sofern ihre Position bedroht w&auml;re. Hinzu kommt die Pr&auml;senz der NATO- und US-Truppen, die im Land wortw&ouml;rtlich tun und lassen k&ouml;nnen, was sie wollen. US-Kriegsverbrechen in Afghanistan d&uuml;rfen vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag nicht verfolgt werden, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2019-03\/afghanistan-ermittlungen-usa-internationaler-strafgerichtshof-sanktionen-einreiseverbot\">wie US-Au&szlig;enminister Mike Pompeo im vergangenen M&auml;rz deutlich machte<\/a>. Die Trump-Regierung hat diesbez&uuml;glich sogar Sanktionen gegen Den Haag verh&auml;ngt und gegen Mitarbeiter des Gerichtshofes ein Einreiseverbot verh&auml;ngt.<\/p><p>Zeitgleich wirft das US-Milit&auml;r seit der Macht&uuml;bernahme Trumps so viele Bomben ab wie schon lange nicht mehr. Die afghanische Regierung hat dem nichts entgegenzusetzen. Stattdessen ist oftmals das Gegenteil der Fall. US-Kriegsverbrechen in abgelegenen Teilen des Landes werden unterst&uuml;tzt und in vielen F&auml;llen beteiligen sich auch die afghanische Armee oder lokale CIA-Milizen daran. Im Neusprech der Regierungsstatements hei&szlig;t es lediglich, dass abermals &bdquo;Terroristen&ldquo; get&ouml;tet wurden &ndash; ein Umstand, der von immer mehr internationalen Beobachtern mit ungl&auml;ubigem Kopfsch&uuml;tteln verfolgt wird.<\/p><p>Solange jenes Neusprech vorherrscht, korrupte Eliten das Sagen haben, Kriegsverbrecher jegliche Straffreiheit genie&szlig;en und ausl&auml;ndische M&auml;chte das Land wie gewohnt als Schachbrett missbrauchen, ist Afghanistan von jeglichem unabh&auml;ngigen Handeln sowie jeglicher Souver&auml;nit&auml;t nicht nur Meilen, sondern Lichtjahre entfernt &ndash; und daran k&ouml;nnte sich wom&ouml;glich auch in den n&auml;chsten einhundert Jahren nichts &auml;ndern, wie die Geschichte gezeigt hat.<\/p><p>Titelbild: Natanael Ginting\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 19.8.2019 j&auml;hrte sich der Tag der Unabh&auml;ngigkeit Afghanistans zum 100. Mal. 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