{"id":54280,"date":"2019-08-22T08:37:43","date_gmt":"2019-08-22T06:37:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54280"},"modified":"2019-08-22T08:37:43","modified_gmt":"2019-08-22T06:37:43","slug":"hinweise-des-tages-3434","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54280","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54280#h01\">Viele Sparer m&uuml;ssen weiter Soli zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54280#h02\">Uns droht ein Szenario, das f&uuml;r die DDR typisch war<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54280#h03\">Kritik vom Bundesrechnungshof: Mehr als jede zweite Eingliederungsvereinbarung ist fehlerhaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54280#h04\">Regionale Auswertung: Wo die armen Deutschen leben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54280#h05\">Anrainer- und Regionalstaaten in der Persischen Golfregion r&uuml;cken zusammen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54280#h06\">Idlib und die Heuchelei des Westens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54280#h07\">Rekrutenfang im Zockermilieu Bundeswehr polarisiert auf der Gamescom<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54280#h08\">Eiskalte Geopolitik (III)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54280#h09\">&laquo;Alpeninitiative&raquo; entlarvt Handels-Horror<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54280#h10\">Zellulose aus Chile: Unser Papier sch&auml;digt ihre Umwelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54280#h11\">Schule als Werbebanner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54280#h12\">Pisa-Alptraum CDU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54280#h13\">Schweizer Z&uuml;ge ins &ldquo;Billiglohnland&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Viele Sparer m&uuml;ssen weiter Soli zahlen<\/strong><br>\nF&uuml;r die meisten Bundesb&uuml;rger soll der Solidarit&auml;tszuschlag ab 2021 entfallen, sagt Finanzminister Scholz. Was er verschweigt: F&uuml;r den Gro&szlig;teil der Sparer und Anleger gilt das nicht &ndash; und das sind nicht nur Gro&szlig;verdiener. [&hellip;]<br>\nDoch das gilt alles nur, sofern man kein Sparer oder Anleger ist, kritisiert der Bund der Steuerzahler (BdSt). Scholz verschweige, dass viele Normalverdiener dar&uuml;ber weiter den Soli zahlen m&uuml;ssen. Auch kleine und mittelst&auml;ndische, familiengef&uuml;hrte Unternehmen seien weiter betroffen. &bdquo;Es ist nicht immer der Million&auml;r, den keiner liebt, der eigentlich alles bezahlen kann&ldquo;, sagt Verbandspr&auml;sident Reiner Holznagel. Auch kleine und mittelst&auml;ndische, familiengef&uuml;hrte Unternehmen seien weiter betroffen.<br>\nViele Sparer und Anleger zahlen weiter<br>\nIm Referentenentwurf werde nicht erl&auml;utert, aus welchem Grund der Solidarit&auml;tszuschlag bei Sparern weiter erhoben werde, so der BdSt in einer ausf&uuml;hrlichen Stellungnahme. Der Sparerfreibetrag von 801 Euro pro Person und Jahr sei gerade bei Senioren schnell ausgesch&ouml;pft. Denn diese bes&auml;&szlig;en h&auml;ufig noch hoch verzinste langj&auml;hrige Anlagen, die auch bei einem m&auml;&szlig;igen Sparguthaben noch einen guten Ertrag abwerfen und damit gegebenenfalls Abgeltungsteuer und Solidarit&auml;tszuschlag ausl&ouml;sen. Meist verf&uuml;gten diese Personen neben der Sparanlage nur &uuml;ber eine Rente und geh&ouml;rten damit bei weitem nicht zu den immer wieder in der &Ouml;ffentlichkeit genannten Spitzenverdienern.<br>\nGrunds&auml;tzlich werden auch Aktion&auml;re unabh&auml;ngig vom Einkommen weiter belastet. Dazu braucht es nicht einmal ein gro&szlig;es Portfolio. Wer etwa aktuell rund 18.000 Euro in Aktien des R&uuml;ckversicherers M&uuml;nchener R&uuml;ck besitzt, wird den Freibetrag mit der Dividendenzahlung 2020 ausgesch&ouml;pft haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/meine-finanzen\/steuern-sparen\/sparer-muessen-trotz-reform-weiter-solidaritaetszuschlag-zahlen-16344097.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sonst wird immer gejammert, dass die Sparer unter den Niedrigzinsen leiden oder gar keine Zinsen bekommen&hellip; &ndash; und wer keine Zinsen bekommt, zahlt darauf auch keine Steuern. Selbst die Menschen, die Steuern auf Zinsen zahlen (d&uuml;rfen!), geh&ouml;ren zu den Gl&uuml;ckspilzen: erst einmal muss der Steuerfreibetrag von 801 Euro ausgesch&ouml;pft sein &ndash; z. B. bei 2% Zinsen entspricht das einem angelegten Verm&ouml;gen von 40.000 Euro. Nur auf den Betrag, der den Steuerfreibetrag &uuml;berschreitet, sind 25% Abgeltungsteuer zu zahlen; gegen&uuml;ber der Lohnsteuer f&uuml;r echte Arbeit eh schon ein unversch&auml;mt reduzierter Satz. Der Bund der Steuerzahler spricht &uuml;ber die zus&auml;tzlichen 1,375% Solidarit&auml;tsteuer, eine absolute Marginalie, die mindestens mehrere Zehntausend Euro angelegt haben. Nat&uuml;rlich interessieren den BdSt nur vordergr&uuml;ndig &ldquo;Senioren [, die] neben der Sparanlage nur &uuml;ber eine Rente [verf&uuml;gen]&rdquo;, sondern er setzt sich f&uuml;r die Interessen von Multimillion&auml;ren ein. Nur bei Multimillion&auml;ren ergeben 1,375% auf z. B. 5% Dividenden auf das Grundkapital einen relevanten Betrag.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Uns droht ein Szenario, das f&uuml;r die DDR typisch war<\/strong><br>\nDer Kriechgang bei der Arbeitsproduktivit&auml;t als Konsequenz der zur&uuml;ckhaltenden Investitionst&auml;tigkeit und eines damit einhergehenden langsamen Innovationstempos wird sich r&auml;chen und die wirtschaftliche Prosperit&auml;t in Deutschland mehr als alles andere infrage stellen &ndash; mehr auch als Donald Trumps Aggression, Chinas Drohungen und ein ungeregelter Brexit zusammen. Denn das Wachstum der Arbeitsproduktivit&auml;t ist die Grundlage, aus der sich der Anstieg der L&ouml;hne ableitet.<br>\nUnd da gilt die einfache Regel: Schwache Investitionst&auml;tigkeit heute f&uuml;hrt morgen zu geringen Fortschritten bei der Arbeitsproduktivit&auml;t, was L&ouml;hne stagnieren oder lediglich noch langsam wachsen l&auml;sst &ndash; langsamer als in L&auml;ndern, in denen auf breiter Front das bargeldlose Einkaufen ohne Kassen, das papierlose B&uuml;ro ohne Sekretariat, Softwareroboter f&uuml;r das Inkasso, die Belegverarbeitung und zur Kl&auml;rung von Versicherungsf&auml;llen oder k&uuml;nstliche Intelligenz bei medizinischer Diagnostik sowie Auswertung von R&ouml;ntgenbildern allt&auml;glicher Standard sind.<br>\nF&uuml;r die geringe Investitionst&auml;tigkeit und den daraus folgenden schwachen Arbeitsproduktivit&auml;tsfortschritt gibt es eine Menge von Ursachen. Aber eine davon verdient spezielle Beachtung, weil sie auch mit Blick auf eine k&uuml;nftige Verbesserung entscheidend sein wird.<br>\nDie Mitte der vorigen Dekade unter dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der und seiner rot-gr&uuml;nen Regierung auf den Weg gebrachte Agenda 2010 und die nach Peter Hartz benannten Arbeitsmarktreformen des &bdquo;F&ouml;rderns und Forderns&ldquo; waren darauf ausgerichtet, m&ouml;glichst viele Personen in Arbeit zu bringen. [&hellip;]<br>\nAllerdings war der deutsche Besch&auml;ftigungserfolg mit einem Nebeneffekt verbunden. Er basierte auf einer Lohnzur&uuml;ckhaltung der Arbeitnehmer als Gegenleistung zur Schaffung und Erhaltung von Besch&auml;ftigung. Wenn aber f&uuml;r Unternehmen Arbeitskr&auml;fte billig(er) werden, fehlen betriebswirtschaftliche Anreize, in Maschinen, Roboter und neue digitale Technologien zu investieren. Warum auf teure(re) Automaten setzen, wenn Arbeit so billig ist? Entsprechend unterblieb ein Modernisierungsschub.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article198895433\/Rezessionsgefahr-Es-ist-der-Investitionsstau.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Viele gute Gedanken und auch der sehr richtige Hinweis auf die katastrophalen Auswirkungen von Hartz IV auf das Lohnniveau &ndash; ein zu niedriges (oder sogar sinkendes) Lohnniveau f&uuml;hrt zu einem niedrigen Niveau von Rationalisierungsinvestitionen, durch die die Produktivit&auml;t steigt. Nur leider hat der Autor Straubhaar Hartz IV und die Agenda 2010 von Anfang an bef&uuml;rwortet bzw. mit angetrieben; noch 2012 meinte er im <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/im-gespraech-oekonom-thomas-straubhaar-hartz-reformen-waren-fuer-deutschland-ein-segen-11869714.html\">Interview<\/a>: &ldquo;Hartz-Reformen waren f&uuml;r Deutschland ein Segen&rdquo;. Vom Saulus zum Paulus, oder schlicht ein Wendehals? Auch hier wieder wird das Pferd von der falschen Seite aufgez&auml;umt: nicht h&ouml;here Investitionen (f&uuml;r die die Unternehmer keinen Grund haben) f&uuml;hren zu h&ouml;heren L&ouml;hnen, sondern h&ouml;here L&ouml;hne f&uuml;hren zu mehr Investitionen &ndash; was Straubhaar ein paar Abs&auml;tze vorher selber geschrieben hat. Deshalb ist der Appell an die Unternehmer sinnlos und w&auml;re ein Appell an die Politik (und die Arbeitnehmervertretungen) richtig, f&uuml;r deutlich steigende L&ouml;hne zu sorgen. Nat&uuml;rlich w&uuml;rde sich Straubhaar damit selber widersprechen und das neoliberale Dogma verlassen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kritik vom Bundesrechnungshof: Mehr als jede zweite Eingliederungsvereinbarung ist fehlerhaft<\/strong><br>\nErneut hat eine &Uuml;berpr&uuml;fung des Bundesrechnungshofs massive qualitative M&auml;ngel an den Eingliederungsvereinbarungen im Hartz-IV-System festgestellt. Diese seien h&auml;ufig fehlerhaft und enthalten schwammige Formulierungen. Da der Missstand bereits seit Jahren besteht, stellt der Bundesrechnungshof nun die Sinnhaftigkeit der fl&auml;chendeckenden Abschl&uuml;sse von Eingliederungsvereinbarungen infrage.<br>\nDie Arbeitsvermittler in den Jobcentern sind per Gesetz dazu verpflichtet, mit allen Erwerbsf&auml;higen im Hartz-IV-Bezug eine Eingliederungsvereinbarung abzuschlie&szlig;en. Die Eingliederungsvereinbarung soll der Integration in Arbeit und der Beendigung des Hartz-IV-Bezugs dienen. Sie beinhaltet sowohl die T&auml;tigkeiten, die das Jobcenter hierzu unternimmt, wie zum Beispiel die &Uuml;bernahme von Bewerbungskosten oder die Finanzierung einer Weiterbildung, als auch die Pflichten der Leistungsbeziehenden, wie zum Beispiel das Schreiben von Bewerbungen oder die Teilnahme an einer Ma&szlig;nahme. Die Eingliederungsvereinbarung wird im Regelfall am Ende eines pers&ouml;nlichen Gespr&auml;chs zwischen Leistungsbeziehendem und Arbeitsvermittler abgeschlossen und soll eigentlich individuell abgestimmte und konkrete Inhalte festschreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.o-ton-arbeitsmarkt.de\/o-ton-news\/kritik-vom-bundesrechnungshof-mehr-als-jede-zweite-eingliederungsvereinbarung-ist-fehlerhaft\">O-Ton Arbeitsmarkt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Regionale Auswertung: Wo die armen Deutschen leben<\/strong><br>\nDie Einkommen in Ost- und Westdeutschland klaffen auseinander, die Lebenshaltungskosten aber auch. Wer ist also wirklich arm &ndash; gemessen an seinem Wohnort? Eine Studie gibt Antworten.<br>\nIm Westen wird gut verdient, im Osten sind die Geh&auml;lter mau. Das gilt, 30 Jahre nach dem Fall der Mauer, als Gewissheit &ndash; Ausnahmen best&auml;tigen die Regel.<br>\nAber stimmt das? Und was bedeutet es konkret f&uuml;r den Alltag der Menschen? Schlie&szlig;lich unterscheiden sich die fr&uuml;here DDR und die Alt-BRD auch bei den Verbraucherpreisen, den Lebenshaltungskosten, den Mieten.<br>\nWie wirkt sich das aus? Werden Gehaltsunterschiede dadurch ausgeglichen, wenigstens abgemildert? Oder, umgekehrt, versch&auml;rft? [&hellip;]<br>\nDas IW kommt zu diesen Zahlen, indem f&uuml;r relativ kleine Regionen das Preisniveau und das Lohnniveau ins Verh&auml;ltnis gesetzt werden. An einem Beispiel erkl&auml;ren die IW-Forscher, warum das wichtig ist. &ldquo;In M&uuml;nchen liegt das Preisniveau 23 Prozent &uuml;ber dem Bundesdurchschnitt&rdquo;, schreiben sie. Damit ergibt sich f&uuml;r M&uuml;nchener ein h&ouml;herer Schwellenwert, ab dem man sozialwissenschaftlich davon spricht, dass ein Arbeitnehmer von Armut gef&auml;hrdet ist. Legt man den bundesweiten Ma&szlig;stab an, sind M&uuml;nchener mit einem Einkommen von weniger als 969 Euro pro Monat arm (relativ einkommensarm). Bezieht man auch das regionale Preisniveau mit ein, sind sie es bis zu einem Einkommen von 1201 Euro (relativ kaufkraftarm).<br>\nZ&auml;hlt man nun, wie viele Menschen unter diese Schwelle fallen, wei&szlig; man, wie viele Menschen in ihrer Region arm sind, also &ndash; um im Beispiel von M&uuml;nchen zu bleiben &ndash; weniger als 1201 Euro verdienen.<br>\nMeist taucht in der politischen Diskussion die g&auml;ngige Armutsquote auf: Sie gibt an, wie viele Menschen weniger als 60 Prozent des bundesweiten Medianwerts der Einkommen verdienen &ndash; sie gelten als arm. In M&uuml;nchen sind das zehn Prozent (die eben weniger als 969 Euro verdienen). Die Armutsquote nach Kaufkraft (mit dem M&uuml;nchener Schwellenwert von 1201 Euro) liegt deutlich h&ouml;her: 18,3 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/armut-und-kaufkraft-wo-die-meisten-armen-deutschen-leben-a-1282716.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Was f&uuml;r Zahlen: in K&ouml;ln sind 26% der Menschen (kaufkraft)arm, in Berlin 20%, und sogar im reichen Hamburg 19% und im reichen M&uuml;nchen 18,3%. Und das sind Zahlen nicht eines Sozialverbands, sondern aus einer arbeitgeberfinanzierten (!!) Studie des IW f&uuml;r die INSM. Zugegeben, nach der &ndash; wie ich finde, plausiblen &ndash; Systematik liegen dann die Armutsquoten in vielen Kleinst&auml;dten &ldquo;nur&rdquo; zwischen 10 und 15% (statt &uuml;ber 20% gem&auml;&szlig; dem Bundesdurchschnitt), aber diese brutalen Armutsquoten in den wichtigen und auch reichen Gro&szlig;st&auml;dten (neben den abgeh&auml;ngten Regionen im Ruhrgebiet und in Ostdeutschland) m&uuml;ssten doch wirklich laute Alarmsignale an die Politik senden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Anrainer- und Regionalstaaten in der Persischen Golfregion r&uuml;cken zusammen<\/strong><br>\nAm 20. August geht es im UN-Sicherheitsrat um &ldquo;Herausforderungen f&uuml;r Frieden und Sicherheit im Mittleren Osten&rdquo;. Erwartet wird, dass US-Au&szlig;enminister Mike Pompeo auftreten und unter anderem &uuml;ber den Iran sprechen wird. Ein Ausblick von Karin Leukefeld.<br>\nPompeo gilt als Hardliner gegen den Iran und als Architekt der US-&ldquo;Politik des maximalen Drucks&rdquo; gegen das Land. Voraussichtlich wird Pompeo &uuml;ber die US-Initiative IMSC (International Maritime Security Construct) sprechen. Dabei geht es um die &ldquo;&Uuml;berwachung und Sicherheit zentraler Seefahrtswege im Mittleren Osten&rdquo;. Gemeint ist eine internationale Milit&auml;rmission, in der die USA m&ouml;glichst viele Staaten zusammenbringen wollen, um den Iran aus der Golfregion zur&uuml;ckzudr&auml;ngen. Gro&szlig;britannien hat bereits zugesagt, auch Israel hat seine Unterst&uuml;tzung angeboten. Deutschland und Frankreich denken derweil &uuml;ber eine europ&auml;ische Milit&auml;rmission zum gleichen Zweck nach.<br>\nRussland hat bereits in Moskau (23.7.2019) und in New York (8.8.2019) sein &ldquo;Konzept f&uuml;r kollektive Sicherheit in der Persischen Golfregion&rdquo; vorgestellt. Danach soll die Sicherheit der Region einzig Angelegenheit der Anrainer- und Regionalstaaten sein, ausl&auml;ndische Truppen sollen aus der Region abziehen, ein permanenter Dialog und vertrauensbildende Ma&szlig;nahmen sollen den Iran und die arabischen Golfstaaten zusammenbringen. Vereinbarungen &uuml;ber den Kampf gegen den Terror, L&ouml;sung der Kriege im Jemen und Syrien und Bildung einer Zone frei von Massenvernichtungswaffen werden angestrebt. Langfristiges Ziel ist demnach die Bildung einer &ldquo;Organisation f&uuml;r Sicherheit und Kooperation am Persischen Golf&rdquo;, der der Iran und die arabischen Golfstaaten angeh&ouml;ren sollen. Russland, China, die USA, die EU, Indien und weitere interessierte Staaten sollen einen Beobachterstatus erhalten. F&uuml;r diesen Plan strebt Russland die Unterst&uuml;tzung des UN-Sicherheitsrates an. Der russische Pr&auml;sident Putin wird &uuml;ber den Plan voraussichtlich am 20. September sprechen, drei Tage vor dem Beginn der diesj&auml;hrigen UN-Vollversammlung. In deren Mittelpunkt werden neben dem Klimawandel voraussichtlich der Mittlere Osten und die Lage in der Golfregion stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/der-nahe-osten\/91415-anrainer-und-regionalstaaten-in-persischen-golfregion-ruecken-zusammen\/\">Karin Leukefeld auf RT deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Idlib und die Heuchelei des Westens<\/strong><br>\nDie Medien verschweigen, wie es zur Eskalation in Idlib kam. Sie beschuldigen zu einseitig Assad und seine Verb&uuml;ndeten.<br>\nEs ist ein D&eacute;j&agrave;-vu: In Idlib wiederholt sich das traurige Spektakel, das der Welt bei den K&auml;mpfen in Ost-Gouta vor Damaskus und im nordsyrischen Aleppo geboten wurde. Der Westen beklagt h&auml;nderingend das Schicksal der Dschihadisten und ihrer Anh&auml;ngerschaft und nennt sie &laquo;Rebellen&raquo;. Es sind jedoch dieselben Dschihadisten, die der Westen im irakischen Mossul als terroristischen Abschaum dargestellt und in Grund und Boden bombardiert hat.<br>\nDie USA und ihre Verb&uuml;ndeten geben nach eigenen Angaben Milliarden Dollar f&uuml;r den sogenannten &laquo;Krieg gegen den Terror&raquo; aus. Doch in der syrischen Region Idlib stellen sie sich auf die Seite von radikalislamischen Kampfgruppen und erheben ein lautes Wehgeschrei, wenn die syrische Armee mit Unterst&uuml;tzung Russlands gegen Al-Kaida-Dschihadisten vorgeht, die jede Abmachung und jeden Waffenstillstand gebrochen und immer wieder Terroranschl&auml;ge ver&uuml;bt haben. &laquo;Die Provinz Idlib wird milit&auml;risch weitgehend von einer Miliz kontrolliert, die der al-Kaida nahesteht&raquo;, berichteten der Tagesanzeiger und die S&uuml;ddeutsche Zeitung am 27. Juli.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Medien\/Syrien-Die-Bombardierung-Idlibs--Heuchelei-des-Westens\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Rekrutenfang im Zockermilieu Bundeswehr polarisiert auf der Gamescom<\/strong><br>\nVideospiele und Informationstechnik liegen nicht weit auseinander. Das wei&szlig; auch die Bundeswehr, die auf der Gamescom um neue Rekruten wirbt. Der Auftritt steht bei vielen Zockern jedes Jahr in der Kritik &ndash; und die Truppe profitiert sogar davon.<br>\nEin gro&szlig;er Stand mit uniformierten Soldaten und viel High-Tech &ndash; da bleibt kein Platz mehr f&uuml;r den &uuml;blichen R&auml;umpanzer. In diesem Jahr pr&auml;sentiert sich die Bundeswehr auf der Spielemesse Gamescom in K&ouml;ln von der modernen Seite. &ldquo;Wie k&ouml;nnen aus dem spielerischen Umgang mit IT echte berufliche Qualifikationen und Karriere-Perspektiven werden?&rdquo;, lautet die Kernfrage der Streitkr&auml;fte. Der Ansatz f&uuml;r den Rekrutenfang klingt plausibel, die begleitende Werbekampagne und auch die blo&szlig;e Anwesenheit polarisiert jedes Jahr aufs Neue.<br>\n&ldquo;Multiplayer at its best&rdquo; oder &ldquo;Mehr Open World geht nicht&rdquo; prangte es letztes Jahr von cineastisch angehauchten Plakaten, die Bundeswehrsoldaten im Einsatz zeigten. In diesem Jahr w&auml;hlt das Verteidigungsministerium einen deutlich moderateren Ansatz. &ldquo;Entwickle deinen Skill-Tree&rdquo;, &ldquo;Pay2Win vs echte Skills&rdquo; und &ldquo;Single-Player oder Kamerad (m\/w\/d)?&rdquo; lauten die Plakatslogans im Gamingjargon. Rund 400 Plakate sind im Stadtgebiet K&ouml;ln verteilt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Bundeswehr-polarisiert-auf-der-Gamescom-article21218385.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Eiskalte Geopolitik (III)<\/strong><br>\nUngeachtet aller plakativ vorgetragenen Bekenntnisse zum Klima- und Umweltschutz strebt Deutschland nach Zugriff auf die in der Arktis vermuteten Rohstoffvorkommen. Entsprechend stellen sich die neuen &ldquo;Arktisleitlinien&rdquo; der Bundesregierung dar. Diese gehen davon aus, die rasant voranschreitende Eisschmelze an den Polkappen habe bereits zu einem &ldquo;geopolitischen Wettlauf&rdquo; um die Ausbeutung der dadurch zug&auml;nglich werdenden &ldquo;nat&uuml;rlichen Ressourcen&rdquo; gef&uuml;hrt. Gleichzeitig forcieren Think-Tanks der deutschen Streitkr&auml;fte vehement die Militarisierung der arktischen Gebiete und begr&uuml;nden dies mit den Interessen Deutschlands als &ldquo;maritimer Wirtschaftsmacht&rdquo;. Gefordert werden unter anderem der Aufbau einer &ldquo;arktischen Brigade&rdquo; der Bundeswehr, die Beschaffung von Eisbrechern und die Ausr&uuml;stung der sogenannten EU-Battlegroups f&uuml;r die Kriegf&uuml;hrung unter Bedingungen extremer K&auml;lte. Erst unl&auml;ngst haben Gebirgsj&auml;ger des deutschen Milit&auml;rs erneut den &ldquo;Winterkampf&rdquo; jenseits des Polarkreises trainiert. Die teilnehmenden Soldaten wurden dabei von ihren Ausbildern bewusst in lebensgef&auml;hrliche Situationen gebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8020\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&laquo;Alpeninitiative&raquo; entlarvt Handels-Horror<\/strong><br>\nDer weltweite Freihandel beschleunigt die Zerst&ouml;rung der Erde. Die &laquo;Alpeninitiative&raquo; zeigt an konkreten F&auml;llen, wie das geht.<br>\n&laquo;Aus der Region f&uuml;r die Region!&raquo; So lautet der zwar lokalchauvinistische &ndash; aber durchaus einleuchtende und umweltm&auml;ssig l&ouml;bliche Werbespruch der Migros. Konkret: R&uuml;ebli und Kopfsalat, die der Gem&uuml;sebauer im nahen Seeland anpflanzen und ernten kann, sollten eher nicht aus dem Thurgau oder gar aus Spanien in die Berner Lebensmittell&auml;den &uuml;ber weite Wege herangekarrt werden. Das leuchtet jeder Erstkl&auml;sslerin ein.<br>\nNun k&ouml;nnte die Migros nat&uuml;rlich sagen, auch &laquo;aus der Region Nordeuropa f&uuml;r die Region Zentraleuropa&raquo; habe sie mit ihrem Spruch mitgemeint. Doch da w&uuml;rde wohl sogar ein Kinderg&auml;rtler entgegnen: &laquo;Dir spinnts &auml;u&auml; chlei!&raquo; Konkret geht diese &laquo;Spinnerei&raquo; so: Aus Norwegen importiert die Migros per Schiff und Camion simples Trinkwasser in schweren Glasflaschen 1500 Kilometer weit ins &laquo;Wasserland&raquo; Schweiz. Dabei h&auml;tten wir das &laquo;k&uuml;hle Nass&raquo; hierzulande doch w&ouml;rtlich &laquo;im &Uuml;berfluss&raquo;: Wir &laquo;verbrauchen&raquo; keine 10 Prozent des weitgehend sauberen Wassers aus unseren Alpen, das durch Aare, Rhein oder Rhone weiter dem Meer zufliesst. Vor allem aber: Der v&ouml;llig unn&ouml;tige Freihandels-Unfug der Migros mit ihrem norwegischen Import-Wasser der Marke &laquo;Voss&raquo; (nachgewogen: 380 Gramm Wasser in 291 Gramm Glas, womit die Verpackung nur um einen Viertel leichter ist als der Inhalt) verursacht &laquo;einen CO2-Fussabrduck, der 7180 Mal gr&ouml;sser ist, als jener unseres Leitungswassers&raquo;. Das hat die &laquo;Alpeninitiative&raquo; soeben berechnet und auf ihrer Webseite publiziert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Wirtschaft\/Alpeninitiative-entlarvt-Handels-Hor\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Zellulose aus Chile: Unser Papier sch&auml;digt ihre Umwelt<\/strong><br>\nKaffeebecher, Internetbestellungen, Werbeprospekte &ndash; Industriel&auml;nder verbrauchen immer mehr Papier. Davon profitiert ein Unternehmen aus Chile, das gerade zum zweitgr&ouml;&szlig;ten Zellulose-Produzenten der Welt aufsteigt. Mit Folgen f&uuml;r die Umwelt.<br>\nMit Trommeln und Trillerpfeifen machen Tausende Leute L&auml;rm f&uuml;r sauberes, bezahlbares Wasser. Jedes Jahr im April steigt in Chile dieser &bdquo;Marcha por el Agua&ldquo;. Organisiert wird er von der &bdquo;Bewegung f&uuml;r das Wasser und die Territorien&ldquo;. Mit dabei ist auch Carolina Lagos, 48 Jahre, Agrar&ouml;konomin.<br>\nSie kritisiert wie die anderen, dass Chile das einzige Land der Welt ist, in dem Wasserressourcen und Wassermanagement fast vollst&auml;ndig privatisiert sind. So bestimmen Konzerne &uuml;ber das lebenswichtige Gut. Vor allem die Forstindustrie gilt als Verursacher von Wasserkonflikten in Chile.<br>\n&bdquo;In Chile passieren so unglaubliche Dinge: In Regionen, wo die Forstindustrie ist, fehlt es an Wasser &ndash; die H&auml;lfte der Gemeinden muss mit Tankwagen versorgt werden, damit die Leute trinken und sich waschen k&ouml;nnen. Aber f&uuml;r die Landwirtschaft oder Tierhaltung reicht das Wasser nicht mehr. Obwohl es dort bis zu 2500 Millimeter im Jahr regnet. Schuld sind die B&auml;ume der Forstindustrie. Sie verbrauchen so viel Wasser, dass sie die Grundwasserbest&auml;nde aufbrauchen. Das Hauptziel der Forstindustrie in Chile ist die Produktion von Zellulose. Die Zellulose-Fabriken verursachen viele Probleme f&uuml;r die Gemeinden und das &Ouml;kosystem.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/zellulose-aus-chile-unser-papier-schaedigt-ihre-umwelt.979.de.html?dram:article_id=455891\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Schule als Werbebanner<\/strong><br>\nWarum d&uuml;rfen Sch&uuml;ler eigentlich Litfa&szlig;s&auml;ulen f&uuml;r ein Unternehmen sein?<br>\nEin kleinerer Skandal kocht dieser Tage hoch: Die Firma Autodoc, ein Onlineh&auml;ndler f&uuml;r Autoersatzteile, soll laut &raquo;Tagesspiegel&laquo; (der sich auf die &raquo;New York Times&laquo; beruft), N&auml;he zum rechtsradikalen Milieu pflegen. Die Firma stritt dies ab, gab aber zu, dass es vor zwei Jahren wohl Autodoc-Werbebanner auf sechs schwedischen Portalen mit rechtsextremen Hintergrund gab. Als man das erfuhr, habe man die Anzeigen sofort gestoppt. Dieser an sich unspektakul&auml;re Vorfall wurde nur prominent, weil Autodoc 34.000 Warnwesten f&uuml;r Berliner Erstkl&auml;ssler sponserte. Nachdem die Geschichte publik wurde, haben die Beh&ouml;rden die Aktion mit den Westen sofort gecancelt. Das war nat&uuml;rlich eine Nachricht wert.<br>\nDie Angelegenheit ist tats&auml;chlich ein Skandal. Weil ein Unternehmen mutma&szlig;lich rechte Verbindungen hat? Weil die Beh&ouml;rden gleich abspringen, wenn nur ein Verdacht im Raum ist? Nein, deswegen nicht. Der Skandal beruht auf einer ganz anderen Betrachtung des Vorfalls. Warum eigentlich m&uuml;ssen sechsj&auml;hrige Kinder Litfa&szlig;s&auml;ulen f&uuml;r ein Unternehmen sein? Und warum zum Henker stellen Kommunalpolitiker das als allt&auml;gliche Routine hin?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1124644.bildung-im-kapitalismus-schule-als-werbebanner.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Pisa-Alptraum CDU<\/strong><br>\nIn Baden-W&uuml;rttemberg f&auml;llt Kindern aus sozial schwachen Familien der Aufstieg durch gute Schulnoten schwer. Bildungsarmut nennen das Fachleute und empfehlen Ganztagsschulen. Davon will die CDU nichts wissen, ebenso wenig wie von ehrlicher Gleichberechtigung. Und die Gr&uuml;nen leisten keinen Widerstand.<br>\n&ldquo;Da muss sich der Koalitionspartner bewegen&rdquo; &ndash; mit Fug und Recht k&ouml;nnten das die Bildungsfachleute in der gr&ouml;&szlig;eren Regierungsfraktion, bei den Gr&uuml;nen sagen. Und das bis hinauf zu Winfried Kretschmann h&ouml;chstpers&ouml;nlich, der selber Erfahrung als P&auml;dagoge hat. Tats&auml;chlich aber stammt der Satz vom CDU-Fraktionschef Wolfgang Reinhart. Der ist zwar noch nie mit besonderen bildungspolitischen Detailkenntnissen aufgefallen, wei&szlig; aber ganz genau, dass das Land wieder zur&uuml;ck m&uuml;sste in die Kreidezeit. Denn nichts anderes w&auml;re die von der CDU gewollte &ldquo;flexible Ganztagsbetreuung im Sinne der Eltern und keine Zwangsvorgaben&rdquo;. Die entsprechenden Kabinettsvorlagen, moniert Jurist Reinhart, seien bisher von den Gr&uuml;nen blockiert worden, aber bleiben k&ouml;nne das so nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/438\/pisa-albtraum-cdu-6134.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Schweizer Z&uuml;ge ins &ldquo;Billiglohnland&rdquo;<\/strong><br>\nDie Schweizerischen Bundesbahnen lassen ab 2020 Eisenbahnwagen in Deutschland erneuern. Schweizer Politiker reagieren ver&auml;rgert: Sie fordern nun strengere Regeln f&uuml;r die Vergabe von Auftr&auml;gen.<br>\nAls Komplettdienstleiter f&uuml;r Kunden aus aller Welt preist die Deutsche Bahn auf ihrer Webseite Fahrzeuginstandhaltung an. Nun hat die gleichnamige Deutsche-Bahn-Tochter einen Auftrag aus der Schweiz ergattert. Fast 100 Fernverkehrswagen der Schweizerischen Bundesbahnen SBB sollen ab dem n&auml;chsten Jahr modernisiert werden. Die Waggons sollen vom Rost befreit werden und neue Sitze und Teppiche erhalten. Geplant ist, dass die Arbeiten im brandenburgischen Wittenberge und in Neum&uuml;nster in Schleswig-Holstein ausgef&uuml;hrt werden.<br>\n&ldquo;Wir haben uns auf die Ausschreibung beworben und freuen uns, dass wir im Verfahren den Zuschlag f&uuml;r die Modernisierung der rund 100 Wagen erhalten haben. Wir danken der SBB f&uuml;r das erneute Vertrauen, dass sie in die DB Fahrzeuginstandhaltung setzt. Vor allem f&uuml;r unsere Werke in Neum&uuml;nster und Wittenberge bedeutet das vor allem eine stabile Auftragslage, die uns Planungssicherheit f&uuml;r die n&auml;chsten Jahre gibt&rdquo;, sagt Gorden Falk, Vorsitzender der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung DB Fahrzeuginstandhaltung. &hellip;<br>\nDeutschland ist aus Schweizer Sicht ein Billiglohnland, denn das Lohnniveau ist deutlich niedriger. Ein sozialdemokratischer Abgeordneter forderte gar neue Vergaberegeln f&uuml;r derartige Auftr&auml;ge. Laut den Schweizerischen Bundesbahnen w&uuml;rden die Wagen in Deutschland erneuert, weil es im Inland nicht gen&uuml;gend Kapazit&auml;ten gebe. Ein Gro&szlig;teil des Bestands des betreffenden Waggontyps werde im &Uuml;brigen von den SBB selbst modernisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/deutsche-bahn-schweizer-bundesbahn-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> &ldquo;Deutschland ist aus Schweizer Sicht ein Billiglohnland, &hellip;.&rdquo; Ist das nicht die Bankrotterkl&auml;rung der deutschen Politik der letzten 20 Jahre!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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