{"id":54290,"date":"2019-08-22T11:52:41","date_gmt":"2019-08-22T09:52:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54290"},"modified":"2019-08-30T10:50:01","modified_gmt":"2019-08-30T08:50:01","slug":"co2-steuerplaene-der-politik-sind-eine-vorsaetzliche-sabotage-des-klimaschutzgedankens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54290","title":{"rendered":"CO2-Steuerpl\u00e4ne der Politik sind eine vors\u00e4tzliche Sabotage des Klimaschutzgedankens"},"content":{"rendered":"<p>Es gibt wohl kaum ein Thema, das die &Ouml;ffentlichkeit zur Zeit derart polarisiert wie eine CO2-Steuer. Einerseits k&ouml;nnte eine solche Steuer als Teil eines innovativen und sozial austarierten Gesamtkonzepts sinnvolle Lenkungsimpulse zu klimafreundlichen Alternativen <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51572\">er&ouml;ffnen<\/a>; andererseits k&ouml;nnte eine solche Steuer jedoch auch als sozial ungerechte Erh&ouml;hung der Verbrauchssteuern ohne Lenkungsimpulse den Wunsch nach einem besseren Klimaschutz diskreditieren. Die momentanen Pl&auml;ne der gro&szlig;en Parteien laufen leider genau auf Letzteres hinaus. Da muss man sich schon fragen, ob hier nicht vielmehr der Wunsch nach einem besseren Klimaschutz durch eine vors&auml;tzlich irregeleitete Politik sabotiert werden soll. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2401\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-54290-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190822_CO2_Steuerplaene_der_Politik_sind_Sabotage_des_Klimaschutzgedankens_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190822_CO2_Steuerplaene_der_Politik_sind_Sabotage_des_Klimaschutzgedankens_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190822_CO2_Steuerplaene_der_Politik_sind_Sabotage_des_Klimaschutzgedankens_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190822_CO2_Steuerplaene_der_Politik_sind_Sabotage_des_Klimaschutzgedankens_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=54290-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190822_CO2_Steuerplaene_der_Politik_sind_Sabotage_des_Klimaschutzgedankens_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"190822_CO2_Steuerplaene_der_Politik_sind_Sabotage_des_Klimaschutzgedankens_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Dass Deutschland seinen CO2-Aussto&szlig; massiv reduzieren muss, ist weitestgehend unstrittig. Wie das geschehen soll, ist indes eine der strittigsten Fragen der aktuellen gesellschaftlichen Debatte, bei der die Grenzen in der Praxis offenbar zwischen Utopisten und Realisten verlaufen. Wer an die F&auml;higkeit der Politik glaubt, die Stellr&auml;der unseres Wirtschafts- und Steuersystems so zu justieren, dass nachhaltiges umwelt- und klimafreundliches Verhalten belohnt wird und gleichzeitig kein Luxusthema sein darf, das Gering- und Normalverdiener in der Praxis ausschlie&szlig;t, sieht in einer Steuer zur Lenkung des Verbrauchsverhaltens mit dem Ziel der Minimierung des CO2-Aussto&szlig;es nat&uuml;rlich ein sehr sinnvolles Instrument. Wer jedoch den Glauben an die F&auml;higkeit, die Handlungsfreiheit und die Integrit&auml;t der &bdquo;gro&szlig;en Politik&ldquo; verloren hat, wird derart vision&auml;re Vorstellungen h&ouml;chstens m&uuml;de bel&auml;cheln und die praktische Umsetzbarkeit einer solchen Neujustierung per se in Frage stellen. <strong>Die Gretchenfrage der Klimapolitik ist also, wie man es mit seinem Vertrauen in die Politik h&auml;lt.<\/strong> Und leider zeigt die Realit&auml;t tagein, tagaus, dass die Hoffnung auf Visionen und Utopien wohl vergebens ist.<\/p><p>Wie k&ouml;nnte eine sinnvolle CO2-Steuer innerhalb eines ganzheitlichen klimapolitischen, sozial ausgeglichenen Konzepts denn aussehen? Nehmen wir einen Pendler als Beispiel, der eher zur niedrigen Einkommensgruppe geh&ouml;rt und sich keine teure Wohnung in der N&auml;he seines Arbeitsplatzes leisten kann. Der Umwelt, dem Klima und dem Pendler w&auml;re dadurch geholfen, wenn man ihm eine realistische und preiswerte Alternative zum motorisierten Individualverkehr anbietet. Daf&uuml;r m&uuml;sste in den &ouml;ffentlichen Nahverkehr investiert werden, um eine bessere Netzabdeckung bei besseren Taktzeiten und niedrigeren Preisen zu erm&ouml;glichen. Das kostet Geld. Um dies zu finanzieren und gleich auch noch eine Lenkungswirkung aufzubauen, k&ouml;nnten daher durchaus die Verbrauchssteuern f&uuml;r fossile Brennstoffe angehoben werden. <strong>Es geht hier jedoch im Kern um die Lenkung. Und eine Lenkungswirkung ist nur dann gegeben, wenn es eine Alternative gibt.<\/strong> Wenn der Pendler vor der Wahl steht, f&uuml;r seinen Arbeitsweg mit dem eigenen Auto 300 Euro pro Monat einzukalkulieren oder f&uuml;r 40 Euro mit Bus und Bahn zu fahren und diese Alternative auch ganz real besteht, ist dies ein Musterbeispiel f&uuml;r eine positive Lenkung. Die Realit&auml;t sieht jedoch g&auml;nzlich anders aus.<\/p><p>SPD und Gr&uuml;ne <a href=\"https:\/\/taz.de\/Preis-fuer-CO2\/!5616274&amp;s=co+steuer\/\">setzen<\/a> beispielsweise bei ihren CO2-Steuerpl&auml;nen auf eine stupide Erh&ouml;hung der Steuern auf Kraftstoffe und Energietr&auml;ger gem&auml;&szlig; deren CO2-Emissionen. Ohne zuvor(!) realistische Alternativen aufzubauen, ist dies jedoch ein Musterbeispiel daf&uuml;r, wie man es nicht machen sollte. <strong>Denn wenn keine realistischen Alternativen bestehen, kann es auch keine Lenkungswirkung geben.<\/strong> Wenn unser Pendler an seinem Wohnort keine Bushaltestelle hat oder der Nahverkehr mit seinen Arbeitszeiten im Schichtdienst nicht kompatibel ist, wird auch eine Erh&ouml;hung des Steueranteils auf den Kraftstoff ihn nicht zum Umsteigen bewegen k&ouml;nnen &hellip;. auf was soll er denn auch umsteigen? F&uuml;r den Pendler stellt sich die Situation dann folgenderma&szlig;en dar: Anstatt 200 Euro zahlt er nun 300 Euro pro Monat und st&ouml;&szlig;t dabei genau so viel CO2 aus wie zuvor. Vielleicht fehlen die 100 Euro dann sogar noch an anderer Stelle, um auf anderen Bereichen nachhaltigere Alternativen, die ja meist teurer sind, zu w&auml;hlen. &Ouml;konomisch betrachtet[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>] k&ouml;nnte dies &uuml;brigens sogar zu h&ouml;heren CO2-Emissionen f&uuml;hren.<\/p><p>Eine solche Steuerpolitik ist nicht nur kontraproduktiv, sondern auch im h&ouml;chsten Ma&szlig;e zynisch. W&auml;hrend die Unternehmerin aus Steuermitteln bis zu 8.000 Euro Zuschuss f&uuml;r ein teures &ndash; und &ouml;kologisch keinesfalls zwingend sinnvolleres &ndash; Elektroauto kassiert, wird der Pendler, der sich schlicht kein umwelt- oder klimafreundlicheres Auto leisten kann, zus&auml;tzlich abkassiert. So subventioniert der Leiharbeiter den schicken Tesla der Chefin. Und am Ende muss er sich von selbstgerechten Besserverdienenden auch noch anh&ouml;ren, was f&uuml;r ein &bdquo;Umweltschwein&ldquo; er ist und dass er die Zukunft unserer Kinder ruiniert. So etwas f&uuml;hrt den Klimaschutz ad absurdum und wird vollkommen zu Recht von der Masse der Menschen auch nicht akzeptiert.<\/p><p>Keinesfalls besser sehen &uuml;brigens die alternativen Konzepte der CDU aus. Dort geht man zur Zeit mit der Idee schwanger, ein Zertifikatemodell f&uuml;r einen &bdquo;Emissionshandel&ldquo; zu implementieren. Wie genau das funktionieren soll, wei&szlig; die CDU jedoch selbst nicht &ndash; nur, dass die Zertifikate auf &bdquo;oberster Ebene&ldquo; ansetzen sollen und es nur rund 120 &bdquo;Marktteilnehmer&ldquo; geben soll. Solche Modelle gibt es ja schon auf internationaler Ebene und dort f&uuml;hrten sie nur dazu, dass die Finanzm&auml;rkte ein neues Spielzeug fanden, <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/politik\/frontal-21\/der-grosse-betrug-vom-7-mai-2019-100.html\">das sich auch vortrefflich zum Steuerbetrug eignet<\/a>. Die Klimaschutzwirkung blieb &ndash; wenn &uuml;berhaupt &ndash; marginal. Es ist nicht anzunehmen, dass ausgerechnet die Industrie-Lobby-Partei CDU nun ein Modell entwickelt, bei dem dies anders sein k&ouml;nnte. Und auch hier ist das Kernproblem die reine Orientierung auf die Preise ohne das vorherige Schaffen von Alternativen. Oder zugespitzt: Beim SPD-\/Gr&uuml;nen-Modell zahlt der Pendler 100 Euro Steuern und muss weiter mit seinem alten Auto fahren. Beim CDU-Modell zahlt der Pendler 100 Euro mehr, die von den &Ouml;lkonzernen auf den Endkunden umgelegt werden, und muss ebenfalls weiter mit seinem alten Auto fahren. <strong>In beiden F&auml;llen f&uuml;hrt die Bepreisung der CO2-Emissionen jedoch nicht zu deren Reduktion, sondern nur zu einer Mehrbelastung des Endkunden. <\/strong><\/p><p>Als besonders problematisch k&ouml;nnte sich zudem herausstellen, dass diese kontraproduktive finanzielle Mehrbelastung den Klimaschutzgedanken vollends desavouiert. Schon heute verbinden viele Menschen die Idee des Klimaschutzes mit einer &bdquo;Luxusdebatte&ldquo;, die am Ende nur dazu f&uuml;hrt, dass die Umverteilung von unten nach oben nun auch noch unter dem Banner des &bdquo;Klimaschutzes&ldquo; forciert wird. Dies war &uuml;brigens auch die Initialz&uuml;ndung der Gelbwesten-Bewegung in Frankreich und hierzulande hat sich die AfD als Schutzpatron des &bdquo;deutschen Diesels&ldquo; gegen die &bdquo;&Ouml;kostalinisten&ldquo; in Position gebracht. <\/p><p>Am 20. September &ndash; also erst nach den Landtagswahlen im Osten &ndash; wird das &bdquo;Klimakabinett&ldquo; tagen und man geht davon aus, dass die Bundesregierung dann auch ein Konzept f&uuml;r eine CO2-Steuer vorlegen wird. Vision&auml;re und Utopisten werden dabei sicher kein Geh&ouml;r finden. Es sieht vielmehr so aus, als wolle die Bundesregierung den Klimaschutz im Namen des Klimaschutzes beerdigen. Denn wenn das Gros der W&auml;hler mit Klimaschutz nur noch unsoziale Preissteigerungen ohne Lenkungswirkung und ohne Alternativen verbindet, kann das Thema auch gleich wieder auf das politische Abstellgleis geschoben werden, auf dem es schon die letzten Jahrzehnte ignoriert wurde. Den Wirtschaftslobbyisten d&uuml;rfte das sehr recht sein. Und hier muss man schlussendlich die Frage stellen, ob die Politik den Klimaschutz nicht vielleicht gar absichtlich durch derartig schlechte Gesetze sabotiert. <strong>Irgendwann reichen Dummheit, Fantasielosigkeit und Mutlosigkeit als Erkl&auml;rungsmuster f&uuml;r das stete Versagen nicht mehr aus.<\/strong> Hier wird der Klimaschutz mit vollem Vorsatz vor die Wand gefahren. <\/p><p>Titelbild: Nicole Lienemann\/shutterstock.com<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/399ee9d38ad140988ee9a24446b78175\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] &Ouml;konomen kennen solche Situationen als &bdquo;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Giffen-Paradoxon\">Giffen-Paradoxon<\/a>&ldquo;. Wenn die Preise f&uuml;r n&ouml;tige G&uuml;ter steigen, kann es durchaus sein, dass vor allem bei einkommensschwachen Haushalten die Nachfrage nach diesen G&uuml;ter nicht etwa sinkt, sondern steigt. Das liegt daran, dass man durch die Preissteigerung erst recht kein Geld mehr f&uuml;r teurere Alternativen hat und dadurch gezwungen ist, noch mehr vom urspr&uuml;nglichen Gut zu konsumieren. Wenn am Ende des Monats nicht mehr genug Geld f&uuml;r einen Familienausflug mit der Bahn auf dem Konto ist, nimmt man halt das Auto. Ob Kraftstoffe wirklich ein &bdquo;Giffen-Gut&ldquo; sind, d&uuml;rfte jedoch umstritten sein, da der Preis im weitesten Sinne vor allem durch Monopole gesteuert wird und es keine nennenswerte &bdquo;Preiselastizit&auml;t der Nachfrage&ldquo; gibt.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt wohl kaum ein Thema, das die &Ouml;ffentlichkeit zur Zeit derart polarisiert wie eine CO2-Steuer. 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