{"id":54323,"date":"2019-08-25T09:00:13","date_gmt":"2019-08-25T07:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54323"},"modified":"2019-08-23T14:58:33","modified_gmt":"2019-08-23T12:58:33","slug":"hinweise-der-woche-124","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54323","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54323#h01\">Treffen in Island &ndash; Merkel sieht Folgen des Klimawandels auch in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54323#h02\">20.000 Luftschl&auml;ge &ndash; ein historischer Tag im Jemenkrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54323#h03\">Bundesregierung gibt Hunderte Millionen f&uuml;r US-Truppen aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54323#h04\">The World Has a Germany Problem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54323#h05\">Wie Europa vom Spielzeug zum echten Mitspieler werden kann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54323#h06\">Idlib und die Heuchelei des Westens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54323#h07\">Wie sich Eliten selbst entlarven &ndash; die T&ouml;nnies-Signatur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54323#h08\">Olaf Scholz: Bitte nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54323#h09\">Finanzminister Scholz setzt bei Bildung den Rotstift an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54323#h10\">Agenda 2010 &ndash; die Abrechnung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Treffen in Island &ndash; Merkel sieht Folgen des Klimawandels auch in Deutschland<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Merkel hat mit den Regierungschefs Skandinaviens in Island &uuml;ber Klimafragen gesprochen. Gerade wurde dort ein Gletscher f&uuml;r &ldquo;tot&rdquo; erkl&auml;rt &ndash; f&uuml;r Merkel ein Zeichen, dass gehandelt werden m&uuml;sse.<br>\nHunderte Menschen hatten in Island vor wenigen Tagen Abschied genommen: Vom Gletscher Okj&ouml;kull, der offiziell nicht mehr als solcher gilt, da er zu weit abgeschmolzen ist. Nicht weit entfernt davon hat sich nun Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Regierungschefs Skandinaviens getroffen.<br>\nSie seien sich dar&uuml;ber einig, dass der Klimawandel gerade in den nordischen L&auml;ndern, aber auch in Deutschland inzwischen sichtbar werde, sagte Merkel. &ldquo;Der Preis des Nichtstuns wird mit Sicherheit h&ouml;her sein als der Preis des Handelns.&rdquo;<br>\n(&hellip;) Abstimmung &uuml;ber Schutz des Regenwaldes<br>\nDie L&auml;nder aus dem Norden wollen deutlich fr&uuml;her als die Bundesregierung das Ziel der Klimaneutralit&auml;t schaffen, Island beispielsweise bereits 2040 und damit zehn Jahre vor Deutschland. Deutschland bekenne sich zum Zieljahr 2050, sagte Merkel.<br>\nNorwegens Ministerpr&auml;sidentin Erna Solberg k&uuml;ndigte an, dass die nordischen L&auml;nder Island, Norwegen, Schweden, D&auml;nemark und Finnland dazu auch &uuml;ber neue Klimaschutzziele nachd&auml;chten, damit die Erderw&auml;rmung auf maximal 1,5 Grad begrenzt werden k&ouml;nne. N&ouml;tig sei auch eine Abstimmung etwa &uuml;ber den Schutz des Regenwaldes. Sowohl Deutschland als auch Norwegen als gr&ouml;&szlig;ter Geldgeber f&uuml;r den Erhalt des Amazonas-Waldes haben Mittel zur&uuml;ckgezogen, weil der brasilianischen Regierung eine verst&auml;rkte Abholzungspolitik vorgeworfen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/angela-merkel-sieht-folgen-des-klimawandels-in-deutschland-a-1282876.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das kann man eigentlich nur zynisch kommentieren &ndash; bzw. die eigentliche Zynikerin ist Merkel. Merkel war mal in den 1990er Jahren Bundesumweltministerin und ist inzwischen 14 Jahre Bundeskanzlerin. JETZT f&auml;llt ihr auf, &ldquo;dass gehandelt werden m&uuml;sse&rdquo;??? Oder ist das nur die Einsicht, dass sie bisher &ndash; in den letzten 25 (!!) Jahren &ndash; tats&auml;chlich praktisch nichts zugunsten der Umwelt unternommen, sondern stattdessen z. B. die Automobilindustrie nach Kr&auml;ften gepampert und die gr&ouml;&szlig;ten Stromfresser in der Industrie durch <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/oekosteuer-industrie-wird-bis-2022-befreit-a-847637.html\">Ausnahmeregelungen von der &Ouml;kosteuer<\/a> subventioniert hat? Glaubt wirklich noch jemand das Propaganda-M&auml;rchen von der &ldquo;Klimakanzlerin&rdquo;?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>20.000 Luftschl&auml;ge &ndash; ein historischer Tag im Jemenkrieg<\/strong><br>\nGenozid vor unseren Augen<br>\n(..) Der Counter des Yemen Data Project &uuml;berschritt heute die historische Zahl von 20.000 Luftangriffen der Saudi-Emirate-Koalition. Neben den K&ouml;pfen der Koalition m&uuml;ssen sich die Komplizen im Westen vor internationalen Kriegsverbrechertribunalen f&uuml;r den Genozid im Jemen verantworten.<br>\nDas Yemen Data Project (YDP) ist eine privat finanzierte non-profit NGO, die seit Kriegsbeginn akribisch Buch &uuml;ber den Krieg im Jemen f&uuml;hrt. Seit Tag 1 z&auml;hlt das YDP die Luftschl&auml;ge der Saudi-Emirate-Koalition auf die Zivilbev&ouml;lkerung des Jemen.<br>\nHeute, am 20. August 2019, &uuml;berschritt der &bdquo;Coalition Air Raids&ldquo;-Counter die Marke von 20.000 und steht aktuell bei 20.025 Luftschl&auml;gen. Der Krieg begann am 26. M&auml;rz 2015. Das macht knapp 13 Luftschl&auml;ge jeden Tag. Seit fast viereinhalb Jahren. Jeden Tag.<br>\nUnter diesen Luftschl&auml;gen befanden sich t&ouml;dliche Angriffe auf so glorreiche milit&auml;rische Ziele wie unz&auml;hlige Hochzeitsfeiern und Beerdigungen, Fl&uuml;chtlingsboote und -lager, Fischerboote, Hunderte Krankenh&auml;user, Moscheen, eine Blindenschule und eine Kartoffelchipsfabrik, in der zehn Angestellte eingeschlossen wurden und elendig in den Flammen verbrannten.<br>\nNach dem &ndash; anhaltenden &ndash; V&ouml;lkermord in Darfur ab 2003 wird die Menschenfamilie im Jemen Zeugin des zweiten Genozids im 21. Jahrhundert. Neben Zehntausenden Kriegstoten implementiert die Saudi-Emirate-Koalition eine hermetische Luft-, See- und Landblockade &ndash; und h&auml;lt so Millionen von Menschen buchst&auml;blich in Geiselhaft.<br>\nDie Koalition setzt die historische Hungersnot und die gr&ouml;&szlig;te Choleraepidemie der Menschheitsgeschichte als Kriegswaffen ein. Neben lebenswichtiger Infrastruktur wie Wasseraufbereitungsanlagen und Krankenh&auml;user zerst&ouml;rt sie systematisch die Industrie und entsprechende Infrastruktur des Landes und sorgt so daf&uuml;r, dass sich der Jemen auch Jahrzehnte nach Kriegsende nicht vom Genozid erholen wird.<br>\nDie UN spricht vollkommen zutreffend von der &bdquo;schlimmsten humanit&auml;ren Katastrophe der Welt&ldquo;.<br>\nArtikel II c) der UN-V&ouml;lkermordkonvention verbietet die &bdquo;vors&auml;tzliche Auferlegung von Lebensbedingungen f&uuml;r die Gruppe, die geeignet sind, ihre k&ouml;rperliche Zerst&ouml;rung ganz oder teilweise herbeizuf&uuml;hren&ldquo; &ndash; eine 1-zu-1-Beschreibung von dem, was wir im Jemen erleben. Die Saudi-Emirate-Koalition macht sich des Genozids schuldig.<br>\nUnd der Westen ist der Komplize dieses Verbrechen. Weit &uuml;ber die H&auml;lfte der Waffen der Kriegskoalition stammt aus den USA, gefolgt von Frankreich, Russland, Gro&szlig;britannien und Deutschland in den Top-5 der Waffenlieferanten &ndash; die 20.000 Bomben, die den Jemen verw&uuml;stet haben, sind westliche Bomben&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2019-08-20\/20-000-luftschlaege-ein-historischer-tag-im-jemenkrieg\/\">Justice Now<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bundesregierung gibt Hunderte Millionen f&uuml;r US-Truppen aus<\/strong><br>\nZehntausende US-Soldaten sind in Deutschland stationiert &ndash; und sie verursachen dem Bund erhebliche Kosten. Wie viel genau, erkl&auml;rte nun das Finanzministerium.<br>\nNirgendwo in Europa sind so viele US-Soldaten untergebracht wie in Deutschland. Billig ist das nicht, auch nicht f&uuml;r die deutschen Steuerzahler. Die Bundesregierung hat die US-Truppen in Deutschland in den vergangenen sieben Jahren mit 243 Millionen Euro unterst&uuml;tzt.<br>\nDamit wurden unter anderem Versorgungsleistungen f&uuml;r ehemalige Mitarbeiter oder die Bewirtschaftung von Grundst&uuml;cken und Geb&auml;uden bezahlt. Hinzu kommt eine Beteiligung an den Baukosten der US-Streitkr&auml;fte. Die 480 Millionen Euro, die der Bund von 2012 bis 2019 f&uuml;r alle milit&auml;rischen Bauma&szlig;nahmen von Nato-Partnern in Deutschland verplant hat, entfallen &ldquo;fast ausschlie&szlig;lich&rdquo; auf die USA.<br>\nDas geht aus einer Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Brigitte Freihold hervor, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt.<br>\nDanach haben die USA derzeit rund 35.700 Soldaten in vier Bundesl&auml;ndern stationiert &ndash; mehr als die H&auml;lfte davon (18.459) in Rheinland-Pfalz, 11.689 in Bayern, 3036 in Baden-W&uuml;rttemberg und 2471 in Hessen. Laut US-Botschaft werden zus&auml;tzlich 17.000 amerikanische und 12.000 deutsche Zivilisten von den US-Streitkr&auml;ften besch&auml;ftigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundesregierung-gibt-hunderte-millionen-fuer-us-truppen-aus-a-1282906.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Diese Zahlen sollten sich auch die Polen ganz genau anschauen, hat US-Botschafter doch mit der Verlegung der Truppen in unser &ouml;stliches Nachbarland &bdquo;gedroht&ldquo;. Aber die Polen k&ouml;nnen sich entspannen, stellt Grenells &bdquo;Drohung&ldquo; doch einen ziemlich leicht zu durchschauenden Bluff dar.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>The World Has a Germany Problem<\/strong><br>\nThere is, however, an obvious solution: European governments, and Germany in particular, should stimulate their economies by borrowing and increasing spending. The bond market is effectively begging them to do that; in fact, it&rsquo;s willing to pay Germany to borrow, by lending at negative interest. And there&rsquo;s no lack of things to spend on: Germany, like America, has crumbling infrastructure desperately in need of repair. But spend they won&rsquo;t.<br>\nMost of the costs of German fiscal obstinacy fall on Germany and its neighbors, but there are some spillovers to the rest of us. Europe&rsquo;s problems have contributed to a weak euro, which makes U.S. products less competitive and is one reason American manufacturing is sliding. But characterizing this as a situation in which Europe is taking advantage of America gets it all wrong, and is not helpful.<br>\nWhat would be helpful? Realistically, America has no ability to pressure Germany into changing its domestic policies. We might be able to provide a little moral suasion if our own leadership had any intellectual or policy credibility, but, of course, it doesn&rsquo;t. There&rsquo;s a sense in which the whole world has a Germany problem, but it&rsquo;s up to the Germans themselves to solve it.<br>\nOne thing is for sure: Starting a trade war with Europe would truly be a lose-lose proposition, even more so than our trade war with China. It&rsquo;s the last thing either America or Europe needs. Which means that Trump is probably going to do it.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2019\/08\/19\/opinion\/trump-germany-europe.html\">Paul Krugman, New York Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wie Europa vom Spielzeug zum echten Mitspieler werden kann<\/strong><br>\nDas Wiederaufleben globalen Gro&szlig;machtstrebens setzt der EU zu. Sie muss sich im chinesisch-russisch-amerikanischen Gerangel behaupten. (&hellip;)<br>\nUm Br&uuml;ssel f&uuml;r ein geopolitisches Zeitalter zu r&uuml;sten, muss die EU sich angew&ouml;hnen, strategisch zu denken. Au&szlig;enpolitik wird zunehmend auf der Ebene von Staats- und Regierungschefs gemacht. Der Pr&auml;sident des Europ&auml;ischen Rates sollte zudem eine proaktivere Rolle in der EU-Au&szlig;enpolitik &uuml;bernehmen und eine globale Pr&auml;senz, etwa in Form eines &bdquo;Chairman of the Board&ldquo;, aufbauen.<br>\nDer Europ&auml;ische Rat sollte sich auf eine Agenda zum Thema &bdquo;Souver&auml;nit&auml;t der EU in einer multipolaren Welt&ldquo; einigen. Diese sollte wirtschaftliche und finanzielle Elemente (Bew&auml;ltigung von Sekund&auml;rsanktionen, die Rolle des Dollars, Zahlungssysteme, Investitionsscreening, Technologieregulierung), Sicherheits- und Verteidigungselemente (F&ouml;rderung einer gr&ouml;&szlig;eren europ&auml;ischen Verantwortung und Widerstandsf&auml;higkeit gegen konventionelle, hybride und Cyberbedrohungen) und politische Diplomatie umfassen. Und um diese Agenda umzusetzen, m&uuml;ssen wir den Hohen Vertreter f&uuml;r Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik durch m&auml;chtige Stellvertreter st&auml;rken.<br>\nEine M&ouml;glichkeit w&auml;re ein Team von europ&auml;ischen Kommissaren, die verschiedene Teile der Welt abdecken. Eine andere w&auml;re, nationale Au&szlig;enminister mit Aufgaben im Namen Europas zu beauftragen. Zur Reorganisation der europ&auml;ischen Verteidigung: Die Nato wird weiterhin die zentrale Institution f&uuml;r die territoriale Verteidigung Europas gegen Russland und anderen Angreifer sein. Aber f&uuml;r alle anderen Bereiche der europ&auml;ischen Sicherheit bedarf es neuer Wege, um sich besser zu organisieren und mehr Verantwortung zu &uuml;bernehmen &ndash; ob als besserer Partner f&uuml;r die USA oder um bei Bedarf allein handeln zu k&ouml;nnen. (&hellip;)<br>\nDie Europ&auml;er sollten verst&auml;rkt dar&uuml;ber nachdenken, mehr Milit&auml;rbasen im Ausland zu etablieren, auch dauerhaft. Polens Vorschlag einer &bdquo;Fort Trump&ldquo;-Basis ist kontraproduktiv, weil er allen voran wieder die USA in die Pflicht nimmt und dabei die Nato umgeht. Zumindest aber zeigt der Vorschlag, dass der Nato-Gipfel in Wales damals danebenlag, als man sich gegen eine permanente Stationierung von Truppen in Osteuropa entschied. Wenn die EU-Mitgliedstaaten auch nur eine kleine Milit&auml;rbasis in Polen gr&uuml;nden w&uuml;rden, w&auml;re dies ein starker Beweis f&uuml;r die Solidarit&auml;t der europ&auml;ischen Verteidigung.<br>\nIm Kosovo sollte die EU die F&uuml;hrung der dortigen Nato-Mission &uuml;bernehmen, um ihrem amerikanischen Partner zu beweisen, wie ernst sie es meint und wie wirksam sie sein kann. Schritte wie diese werden f&uuml;r die USA besonders &uuml;berzeugend sein, wenn die EU innerhalb der Nato ein europ&auml;isches Ambitionsniveau formuliert und gemeinschaftliche Verantwortung f&uuml;r die Bereitstellung eines gewissen Teils der zuk&uuml;nftig geplanten F&auml;higkeiten der Nato &uuml;bernimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/softball-in-einer-hardball-welt-wie-europa-vom-spielzeug-zum-echten-mitspieler-werden-kann\/24891002.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Wenn das der Weg ist, den Europa geht, dann bleibt von Friedenspolitik nichts mehr &uuml;brig.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Idlib und die Heuchelei des Westens<\/strong><br>\nDie Medien verschweigen, wie es zur Eskalation in Idlib kam. Sie beschuldigen zu einseitig Assad und seine Verb&uuml;ndeten.<br>\nEs ist ein D&eacute;j&agrave;-vu: In Idlib wiederholt sich das traurige Spektakel, das der Welt bei den K&auml;mpfen in Ost-Gouta vor Damaskus und im nordsyrischen Aleppo geboten wurde. Der Westen beklagt h&auml;nderingend das Schicksal der Dschihadisten und ihrer Anh&auml;ngerschaft und nennt sie &laquo;Rebellen&raquo;. Es sind jedoch dieselben Dschihadisten, die der Westen im irakischen Mossul als terroristischen Abschaum dargestellt und in Grund und Boden bombardiert hat.<br>\nDie USA und ihre Verb&uuml;ndeten geben nach eigenen Angaben Milliarden Dollar f&uuml;r den sogenannten &laquo;Krieg gegen den Terror&raquo; aus. Doch in der syrischen Region Idlib stellen sie sich auf die Seite von radikalislamischen Kampfgruppen und erheben ein lautes Wehgeschrei, wenn die syrische Armee mit Unterst&uuml;tzung Russlands gegen Al-Kaida-Dschihadisten vorgeht, die jede Abmachung und jeden Waffenstillstand gebrochen und immer wieder Terroranschl&auml;ge ver&uuml;bt haben. &laquo;Die Provinz Idlib wird milit&auml;risch weitgehend von einer Miliz kontrolliert, die der al-Kaida nahesteht&raquo;, berichteten der Tagesanzeiger und die S&uuml;ddeutsche Zeitung am 27. Juli.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Medien\/Syrien-Die-Bombardierung-Idlibs--Heuchelei-des-Westens\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wie sich Eliten selbst entlarven &ndash; die T&ouml;nnies-Signatur<\/strong><br>\nNach einer rassistischen &Auml;u&szlig;erung entschuldigte sich Clemens T&ouml;nnies bei Schalke 04 &ndash; aber nicht bei den Betroffenen. Der Fall und die Nicht-Reaktionen auf ihn zeigen, wie Herreneliten zur Normalisierung von Menschenfeindlichkeit beitragen.<br>\nHerrn T&ouml;nnies, Fleisch-Milliard&auml;r und Aufsichtsratsvorsitzender des Bundesligavereins Schalke 04, gilt ein gewisser Dank. Ihm gelingt vor der Kulisse von etwa 1600 geladenen G&auml;sten auf dem &ldquo;Tag des Handwerks&rdquo; am 1. August 2019 in Paderborn mit einem Satz die Selbstentlarvung von Eliten. Selbstentlarvung als unkontrollierte Aufdeckung verdeckter Denkmuster. Und &uuml;berall sind Herren am Werk.<br>\nHerr T&ouml;nnies pl&auml;diert zur Vermeidung einer Klimasteuer in den Industriegesellschaften zur Begrenzung des Klimawandels f&uuml;r die Finanzierung von 20 Kraftwerken in Afrika:<br>\n&ldquo;Dann w&uuml;rden Afrikaner aufh&ouml;ren B&auml;ume zu f&auml;llen, und sie h&ouml;ren auf, wenn&rsquo;s dunkel ist, Kinder zu produzieren.&rdquo;<br>\n&ldquo;Produzieren&rdquo;: Klarer kann eine Selbstentlarvung, man kann auch sagen Selbst-Demaskierung, von Eliten nicht gelingen. Es ist eine Signatur, also eine Einkerbung in der &ouml;ffentlichen Debatte, die nicht vergehen wird.<br>\nIm Kern geht es um eine Aussage zur Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, indem Menschen allein aufgrund ihrer Gruppenzugeh&ouml;rigkeit &ndash; hier Afrikaner &ndash; und unabh&auml;ngig von ihrem individuellen Verhalten der Abwertung und Diskriminierung ausgeliefert werden. Diese Ideologie der Ungleichwertigkeit korrespondiert mit Attit&uuml;den von &Uuml;berlegenheit der eigenen Gruppe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/clemens-toennies-wilhelm-heitmeyer-ueber-selbstentlarvung-von-eliten-a-1281087.html\">Wilhelm Heitmeyer auf SPON<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Olaf Scholz: Bitte nicht<\/strong><br>\nOlaf Scholz kandidiert f&uuml;r die SPD-Spitze. Ein Mann, dessen Strategie im Imitieren von konservativen Hardlinern besteht. W&uuml;nschen wir der SPD, dass er scheitert.<br>\nWas kann man tun, um eine seit zwanzig Jahren verkommende SPD zu retten? Seit heute gibt es eine neue m&ouml;gliche Antwort: Den seit mehr als zwanzig Jahren aktiven Olaf Scholz zu ihrem Chef machen. Bisher wei&szlig; man nur von einigen Vorstandsmitgliedern, dass sie das f&uuml;r eine gute Idee halten. Aber sicher werden noch einige hinzukommen, die meinen, die SPD m&uuml;sse vor allem wie eine Partei wirken, deren Spitze jederzeit Regierungspressekonferenzen abhalten k&ouml;nnte.<br>\nScholz&rsquo; Entscheidung hat etwas von den Bewerbungen Hillary Clintons um die demokratische Pr&auml;sidentschaftskandidatur 2008 und 2016: Kaum einer ist begeistert, aber die meisten halten es f&uuml;r unvermeidlich. Clinton legte es damals auf diese Aura an &ndash; und scheiterte. Scholz k&ouml;nnte es genauso ergehen. Hoffen wir es zumindest. [&hellip;]<br>\nJedenfalls beschloss die Hamburger SPD drei Monate vor der Wahl, Scholz zu ihrem Innensenator zu machen. Und Scholz&rsquo; Idee war bahnbrechend: Er f&uuml;hrte einfach selbst Brechmitteleins&auml;tze ein. Sein ber&uuml;hmt gewordener Satz dazu lautete: &ldquo;Ich bin liberal, aber nicht doof.&rdquo; Schill holte bei der Wahl trotzdem fast 20 Prozent, die SPD verlor das Hamburger Rathaus. Die Erkenntnis h&auml;tte sein k&ouml;nnen: Scholz war doof, aber nicht liberal.<br>\nH&auml;tte. Doch kurz darauf, 2002, folgte die zweite bedeutende Episode. Scholz wurde zum Generalsekret&auml;r der SPD, ausgerechnet in jener Zeit, in der die Sozialdemokraten zusammen mit den Gr&uuml;nen Hartz IV einf&uuml;hrten und damit die gesellschaftliche Mittelschicht in eine dauerhafte Angst vor dem sozialen Absturz versetzten. Die Botschaft dieser neoliberalen Gewalttat lautete kurz gesagt: H&auml;ng dich besser rein, sonst musst auch du bald Unkraut im Stadtpark j&auml;ten. &ldquo;Zumutbar&rdquo; lautete das Schlagwort dieser Jahre, gemeint war, dass, wer staatliche Hilfe in Anspruch nehme, jeden Job annehmen m&uuml;sse, der ihm vom Amt angeboten werde. Als jemand aus der SPD sagte, das bedeute ja auch, dass ein Minister unter Umst&auml;nden k&uuml;nftig W&uuml;rstchen verkaufen m&uuml;sse, antwortete Scholz kalt, er w&uuml;rde W&uuml;rstchen verkaufen. Was sei denn das f&uuml;r eine Welt, in der man Arbeit f&uuml;r unw&uuml;rdig halte, die man anderen zumuten will. So war der Umgang mit Leuten, denen es Sorgen machte, dass sie auch nach jahrzehntelangem Berufsleben im Fall unverschuldeter Arbeitslosigkeit in Arbeitskolonnen eingeteilt werden k&ouml;nnten.<br>\nWas folgte, war der Niedergang der SPD. Scholz aber verkaufte keine W&uuml;rstchen, er scholzte jahrelang in gro&szlig;en Koalitionen mit und genoss vereinzelte Stimmen der Verzweiflung, nach denen er Kanzlerformat habe. Bis er, Episode Nummer drei, von einer Laune der Geschichte im Jahr 2017 zum Finanzminister gemacht wurde. Er folgte auf Wolfgang Sch&auml;uble, der mit seiner Austerit&auml;tspolitik im Begriff war, halb S&uuml;deuropa zugrunde zu richten. Und die schwarze Null in Deutschland zu einem politischen Fetisch machte. M&ouml;gen die Infrastruktur kaputtgehen und die Schulen vergammeln: Hauptsache, wir geben nicht mehr aus, als wir haben. Und die anderen in Europa auch nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2019-08\/olaf-scholz-spd-vorsitz-finanzminister-konservatismus\">ZEIT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Finanzminister Scholz setzt bei Bildung den Rotstift an<\/strong><br>\nDer Etat f&uuml;r Bildung und Forschung im Bundeshaushalt soll 2020 um rund 69 Millionen Euro auf 18,2 Milliarden Euro sinken. Das geht aus dem Haushaltsentwurf der Bundesregierung hervor, den Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) vorgelegt hat. (&hellip;)<br>\nDer stellvertretende Vorsitzende der Bildungsgewerkschaft, Andreas Keller, kritisierte die geplante K&uuml;rzung des Bildungsetats als &bdquo;v&ouml;llig falsches Signal&ldquo;. &bdquo;W&auml;hrend die Ausgaben des Bundes insgesamt 2020 um ein Prozent ansteigen sollen, setzt die Gro&szlig;e Koalition ausgerechnet bei der Bildung den Rotstift an. Dabei brennt es gerade dort an allen Ecken und Enden&ldquo;, mahnte er.<br>\n&bdquo;Die K&uuml;rzung zeigt auch: Sowohl bei der BAf&ouml;G-Reform als auch beim Hochschulpakt-Nachfolgeprogramm Zukunftsvertrag &sbquo;Studium und Lehre st&auml;rken&lsquo; w&auml;re deutlich mehr drin gewesen&ldquo;, sagte der GEW-Vize. Die Bildungsgewerkschaft hatte die am 1. August in Kraft getretene BAf&ouml;G-Novelle als unzureichend kritisiert. Bei der Hochschulpakt-Nachfolge hatte sich die GEW mit ihrem Budenheimer Memorandum und als Partner der Kampagne &bdquo;Frist ist Frust&ldquo; f&uuml;r eine kr&auml;ftige Aufstockung und j&auml;hrliche Erh&ouml;hung (Dynamisierung) des Zukunftsvertrags stark gemacht.<br>\n&bdquo;Die Bundesregierung setzt ihre eigenen Priorit&auml;ten: Das Zwei-Prozent-Ziel bei den Verteidigungsausgaben, die schwarze Null und Steuersenkungen scheinen dazuzugeh&ouml;ren, die Bildung aber muss Federn lassen &ndash; ein Armutszeugnis&ldquo;, so Keller. Den Bundestag forderte er auf, den Haushaltsentwurf &bdquo;gr&uuml;ndlich gegen den Strich zu b&uuml;rsten&ldquo; und daf&uuml;r zu sorgen, dass im Bildungs- und Forschungsetat noch &bdquo;eine kr&auml;ftige Schippe draufgelegt&ldquo; wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gew.de\/aktuelles\/detailseite\/neuigkeiten\/finanzminister-scholz-setzt-bei-bildung-den-rotstift-an\/\">GEW<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bedarf es noch weiterer Belege f&uuml;r die &ouml;konomische Inkompetenz des derzeitigen Bundesfinanzministers?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Agenda 2010 &ndash; die Abrechnung<\/strong><br>\nHaben Hartz IV und die anderen Arbeitsmarktreformen mehr Jobs gebracht &ndash; oder mehr Armut? Die SPD-Linken Karl Lauterbach und Ottmar Schreiner im Streitgespr&auml;ch.<br>\nHerr Schreiner, Herr Lauterbach, lassen Sie uns mit einer Assoziationskette beginnen. Was verbinden Sie mit der Agenda 2010?<br>\nOttmar Schreiner: Eine Versch&auml;rfung der gesellschaftlichen Spaltung: mehr Lohnarmut. Mehr Kinderarmut. Mehr Altersarmut.<br>\nKarl Lauterbach:Mehr Arbeitspl&auml;tze. Bessere Bildungschancen f&uuml;r Kinder.<br>\nWie bitte?<br>\nLauterbach: Arbeitsmarktreformen sind nicht automatisch schlecht, nur weil Schr&ouml;der sie durchgesetzt hat. Wir steckten damals in einer historischen Krise. Wir hatten die h&ouml;chste Arbeitslosigkeit nach der Vereinigung. Jetzt haben wir die niedrigste Arbeitslosigkeit seit 15 Jahren. Insofern sind die Arbeitsmarktreformen ein gro&szlig;er Erfolg. Wenn der Union das gelungen w&auml;re, w&uuml;rden im Konrad-Adenauer-Haus t&auml;glich die Sektkorken knallen. Die SPD verurteilt sich selbst. Das ist absurd.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/agenda-2010-abrechnung-11610068.html\">Frankfurter Rundschau vom 23. September 2008<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Da Karl Lauterbach sich ja aktuell f&uuml;r den SPD-Vorsitz bewirbt und sich selbst als progressiven &Ouml;konomen und Agenda-2010-Kritiker verkauft, ist dieses 11 Jahre alte Dokument hoch interessant. So spricht kein progressiver &Ouml;konom. Vielleicht haben ja einige unserer Leserinnen und Leser, die Mitglied der SPD sind, die M&ouml;glichkeit, Lauterbach im Rahmen seiner Wahlkampftour auf die Aussagen anzusprechen, die er damals im Streitgespr&auml;ch mit Ottmar Schreiner vorgebracht hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54323\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-54323","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54323","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=54323"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54323\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":54326,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54323\/revisions\/54326"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=54323"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=54323"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=54323"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}