{"id":54353,"date":"2019-08-26T08:21:16","date_gmt":"2019-08-26T06:21:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54353"},"modified":"2019-08-26T08:21:16","modified_gmt":"2019-08-26T06:21:16","slug":"hinweise-des-tages-3436","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54353","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54353#h01\">The Irresponsibility of Small Nations<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54353#h02\">Fr&uuml;herer EZB-Vize fordert neue Schulden von Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54353#h03\">Union kontert SPD und will Unternehmenssteuern senken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54353#h04\">&bdquo;Wir brauchen in Sachsen Fachkr&auml;ftezuwanderung aus dem Ausland&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54353#h05\">&ldquo;Bei uns sorgt der Tourismus nur f&uuml;r Ausbeutung&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54353#h06\">Soziologe Armin Nassehi &uuml;ber Digitalisierung: &bdquo;Dritte Entdeckung der Gesellschaft&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54353#h07\">EU traut sich nicht, USA als Steueroase zu bezeichnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54353#h08\">Der neue H&auml;userkampf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54353#h09\">&raquo;Das Land steht vor grundlegenden Entscheidungen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54353#h10\">Bolsonaros Brasilien: Die Vernichtung der gr&uuml;nen Lunge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54353#h11\">Abgeordnetenhaus verklagt Bundesinnenministerium<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54353#h12\">Die Saarland-Connection<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54353#h13\">Scheuer lie&szlig; offenbar Maut-Kosten sch&ouml;nrechnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54353#h14\">Da rollt noch was<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>The Irresponsibility of Small Nations<\/strong><br>\nAfter falsely accusing Russia of violating the Intermediate-Range Nuclear Forces Treaty (INF), Washington unilaterally repudiated the treaty. Thus did the US military\/security complex rid itself of the landmark agreement achieved by Ronald Reagan and Mikhail Gorbachev that defused the Cold War.<br>\nThe INF Treaty was perhaps the most important of all of the arms control agreements achieved by American 20th century presidents and now abandoned in the 21st century by US neoconservative governments. The treaty removed the threat of Russian missiles against Europe and the threat of European-based US missiles to Russia. The importance of the treaty is due to its reduction of the chance of accidental nuclear war. Warning systems have a history of false alarms. The problem of US missiles on Russia&rsquo;s border is that they leave no time for reflection or contact with Washington when Moscow receives a false alarm. Considering the extreme irresponsibility of US governments since the Clinton regime in elevating tensions with Russia, missiles on Russia&rsquo;s border leaves Russia&rsquo;s leadership with little choice but to push the button when an alarm sounds.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.paulcraigroberts.org\/2019\/08\/23\/the-irresponsibility-of-small-nations\/\">Paul Craig Roberts<\/a>\n<p><strong>dazu auch: US-Truppen in Deutschland Trumps Drohung &ndash; fernab der Realit&auml;t<\/strong><br>\nDie Drohung von US-Pr&auml;sident Trump, Soldaten von Deutschland nach Polen zu verlegen, verunsichert manche B&uuml;rger in der Westpfalz. Doch bei n&auml;herer Betrachtung zeigt sich: Nahezu alles spricht gegen eine Verlegung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/trump-truppen-deutschland-101.html\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Die Einsch&auml;tzung, Trumps Drohung sei leer, ist sicher richtig. Aber das der Abzug der USA als Drohung und nicht als Geschenk betrachtet wird, zeugt vom R&uuml;ckschritt der politischen und medialen Debatte. 1991 hat der Ministerpr&auml;sidenten-Kandidat Scharping noch davor gewarnt, Rheinland-Pfalz zum &bdquo;Flugzeugtr&auml;ger&ldquo; der USA in Europa zu machen. Jetzt betteln sie darum, dass dies so bleibt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fr&uuml;herer EZB-Vize fordert neue Schulden von Deutschland<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Vizepr&auml;sident der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB), V&iacute;tor Const&acirc;ncio, hat das Festhalten der Bundesregierung an der schwarzen Null kritisiert. &ldquo;Ich denke, diese Haltung macht keinen wirtschaftlichen Sinn&rdquo;, sagte Const&acirc;ncio dem SPIEGEL.<br>\nIn einer Situation, in der der Privatsektor mehr sparen will als investieren, &ldquo;sollte der Staat sein Defizit ausweiten und seine Investitionen sowie das Angebot an Staatsanleihen erh&ouml;hen&rdquo;, erkl&auml;rte der portugiesische &Ouml;konom. &ldquo;Das w&uuml;rde dann auch zu h&ouml;heren Zinss&auml;tzen und einem niedrigeren Leistungsbilanz&uuml;berschuss f&uuml;hren. Damit w&uuml;rde Deutschland also gleich mehrere Probleme auf einmal l&ouml;sen.&rdquo;<br>\nDie Renditen f&uuml;r deutsche Staatsanleihen waren zuletzt ins Minus gerutscht &ndash; sogar f&uuml;r solche Papiere mit 30-j&auml;hriger Laufzeit. Der Bund kann sich also f&uuml;r sehr lange Zeitspannen Geld zum Nulltarif leihen und bekommt daf&uuml;r sogar noch Geld von den Investoren geschenkt.<br>\nZugleich steuert die deutsche Wirtschaft auf eine Rezession zu. Sogar das Bundeskanzleramt geht mittlerweile davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt im laufenden dritten Quartal zum zweiten Mal in Folge schrumpft. Entsprechend werden die Forderungen nach staatlichen Konjunkturhilfen lauter.<br>\nAuch die Europ&auml;ische Zentralbank d&uuml;rfte angesichts der schwachen Wirtschaftslage wieder aktiv werden. Const&acirc;ncio, der im Mai 2018 nach acht Jahren als Vizepr&auml;sident bei der EZB ausgeschieden war, erwartet, dass der EZB-Rat im September weitere Zinssenkungen oder Anleihek&auml;ufe ank&uuml;ndigen wird. Es sei &ldquo;wahrscheinlich&rdquo;, dass solche Ma&szlig;nahmen kommen, sagte er. &ldquo;Das Problem ist aber: Die Geldpolitik allein wird nicht ausreichen, wenn der wirtschaftliche Abschwung in eine Rezession f&uuml;hrt. Dann wird die Fiskalpolitik im gesamten Euroraum aktiver werden m&uuml;ssen. Es gibt dazu keine Alternative.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/ezb-ex-vize-vitor-constancio-fordert-neue-schulden-von-deutschland-a-1282976.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Eine Stimme der Vernunft. Aber wie sagte es Olaf Scholz: Ein deutscher Finanzminister, ist ein deutscher Finanzminister. Bei stumpfem Dogmatismus sind Vernunft und Logik fehl am Platz.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Verm&ouml;gensverwalter Fiskalpolitik soll die Aktien retten<\/strong><br>\nKonjunkturprogramme r&uuml;cken immer weiter in den Fokus. Verm&ouml;gensverwalter wie Kames Capital glauben, dass eine expansive Fiskalpolitik den B&ouml;rsen hilft.<br>\nW&auml;hrend man in Deutschland noch z&ouml;gert, sind die Niederlande schon einen Schritt weiter. Die Regierung im Nachbarland erw&auml;gt einem Zeitungsbericht zufolge, bis zu 50 Milliarden Euro neue Schulden aufzunehmen, um damit Infrastruktur- und Bildungsprojekte anzusto&szlig;en. Details k&ouml;nnten bei der Pr&auml;sentation des Haushalts f&uuml;r 2020 am 17. September bekanntgegeben werden.<br>\nEs sind solche Meldungen, die Stephen Jones zuversichtlich stimmen. Er ist sich sicher: Alles kommt an den M&auml;rkten nur halb so schlimm, wie es viele Anleger derzeit bef&uuml;rchten. Der Anlagechef von Kames Capital, einer Tochter des niederl&auml;ndischen Versicherers Aegon, sieht gute Chancen, dass der Aufschwung an den Aktienb&ouml;rsen in die Verl&auml;ngerung geht. Dabei hofft er besonders auf Konjunkturspritzen in L&auml;ndern der Europ&auml;ischen Union.<br>\nDie Verschuldung der einzelnen Staaten sei kein Problem, sagt der Chefstratege des Verm&ouml;gensverwalters, der 40 Milliarden Euro betreut, im Gespr&auml;ch mit dem Handelsblatt. Und die Finanzierung einer &bdquo;gr&uuml;nen Agenda&ldquo; zur Umsetzung klimapolitischer Ziele falle in Zeiten von Minuszinsen nicht schwer.<br>\nJones ist &uuml;berzeugt von der Effektivit&auml;t expansiver Fiskalpolitik: Die Haushaltsdisziplin, wie sie in Deutschland gegenw&auml;rtig noch zu beobachten sei, &bdquo;hat uns nirgendwo hingebracht und kein langfristiges Wachstum ausgel&ouml;st&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/anlagestrategie\/trends\/vermoegensverwalter-fiskalpolitik-soll-die-aktien-retten\/24934650.html?share=twitter\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Erstaunlich, welche Kreise das Modell der &bdquo;Schw&auml;bischen Hausfrau&ldquo; als gescheitert betrachten und inzwischen nach expansiver Fiskalpolitik rufen, doch ausgerechnet ein Sozialdemokrat im Finanzministerium steht weiterhin auf der <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/angela-merkel-und-olaf-scholz-halten-an-schwarzer-null-fest-a-1281622.html\">Bremse<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Union kontert SPD und will Unternehmenssteuern senken<\/strong><br>\nDie Pl&auml;ne der SPD zu einer Wiedereinf&uuml;hrung einer Verm&ouml;genssteuer sto&szlig;en in der Union und der Industrie auf wenig Begeisterung. Die Unionsfraktion im Bundestag fordert stattdessen eine Deckelung &ndash; und damit eine Senkung &ndash; der Unternehmensbesteuerung.<br>\nSo wirft CDU-Generalsekret&auml;r Paul Ziemiak der SPD eine &bdquo;billige Neiddebatte&ldquo; vor. Die SPD versuche, &bdquo;Die Linke&ldquo; zu kopieren, sagte Ziemiak am Freitag in Berlin. &bdquo;Mit der Union wird es keine Besteuerung von Verm&ouml;gen geben&ldquo;, stellte Ziemiak fest. &bdquo;Was wir jetzt brauchen sind nicht zus&auml;tzliche Steuern, sondern Entlastungen f&uuml;r die Wirtschaft und Investitionen in die Zukunft des Standortes Deutschland.&ldquo; (&hellip;)<br>\nStattdessen pocht die Union auf eine Senkung der Unternehmenssteuern und begr&uuml;ndet das mit dem internationalen Wettbewerbs und der konjunkturellen Abk&uuml;hlung. &bdquo;Unser Ziel ist es, die Steuerbelastung sowohl f&uuml;r Kapitalgesellschaften als auch f&uuml;r Personengesellschaften f&uuml;r nicht ausgesch&uuml;ttete Gewinne bei maximal 25 Prozent zu deckeln&ldquo;, hei&szlig;t es in einem am Freitag ver&ouml;ffentlichten Papier der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion, das von den Abgeordneten Fritz G&uuml;ntzler (CDU) und Sebastian Brehm (CSU) erarbeitet wurde. De facto liege die Belastung aber bei 30 bis 35 Prozent, bei Personengesellschaften sogar bei 45 Prozent.<br>\n&bdquo;Es gibt einen erheblichen Handlungsbedarf&ldquo;, sagte G&uuml;ntzler. Die Vereinigten Staaten h&auml;tten die Unternehmenssteuern auf 21 Prozent gesenkt, Frankreich peile 25 Prozent an, viele andere L&auml;nder wollten nachziehen. Die deutschen Unternehmen m&uuml;ssten mehr Spielr&auml;ume haben, um Investitionen t&auml;tigen zu k&ouml;nnen. &bdquo;Um weiterhin ein konkurrenzf&auml;higer Standort zu bleiben, muss Deutschland daher auf die Ver&auml;nderungen in der internationalen Steuerlandschaft reagieren&ldquo;, hei&szlig;t es in dem Papier. Die letzte gro&szlig;e Unternehmenssteuerreform liege &uuml;ber zehn Jahre zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/arm-und-reich\/union-kontert-spd-und-will-unternehmenssteuern-senken-16347911.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Warum ist die Forderung nach h&ouml;heren Steuern eine &ldquo;billige Neiddebatte&rdquo;? Ist die Erh&ouml;hung des Mehrwertsteuersatzes auch das Ergebnis einer Neiddebatte (&ldquo;die Mittelschicht hat zu viel Geld&rdquo;)? Und warum verh&auml;lt sich die Union jedes Mal so extrem destruktiv? Wer eine viel zu hohe Ungleichheit durch Versch&auml;rfung der Ungleichheit angehen will, wer angesichts einer strukturellen Unterfinanzierung des Staatshaushalts (Infrastruktur, Bildung, Soziales&hellip;) und einer Schwarzen Null noch mehr Steuersenkungen f&uuml;r die Reichsten der Reichen fordert, der will mit aller Macht unsere Gesellschaft zerst&ouml;ren, auch den Rest, der jetzt noch funktioniert. Und was f&uuml;r eine Begr&uuml;ndung soll das hier sein: &ldquo;Die letzte gro&szlig;e Unternehmenssteuerreform liege &uuml;ber zehn Jahre zur&uuml;ck.&rdquo;? Hei&szlig;t das, die Unternehmen haben das Anrecht auf eine radikale Steuersenkung mindestens alle 10 Jahre? Ich kann mich immer wieder nur wundern, welche 20 Prozent der deutschen Bev&ouml;lkerung immer noch diese extremistischen Parteien der Gesellschaftszerst&ouml;rung durch organisierte Umverteilung von unten nach oben w&auml;hlen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auff&auml;llig ist auch, dass der Lobbyverband der hiesigen Industrie, die sonst stets auf die &bdquo;Freiheit des Weltmarktes&ldquo; pocht, nun wieder einmal nach dem Staat ruft und der CDU offensichtlich nichts anderes einf&auml;llt als deren W&uuml;nschen zu folgen.<\/em><\/p>\n<p><em>Bitte lesen Sie zum SPD-Vorschlag einer Verm&ouml;genssteuer auch Wiedereinf&uuml;hrung: SPD will bis zu zehn Milliarden mit Verm&ouml;gensteuer <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54339#h01\">einnehmen<\/a> mit einer aufschlussreichen Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Wir brauchen in Sachsen Fachkr&auml;ftezuwanderung aus dem Ausland&ldquo;<\/strong><br>\nDer s&auml;chsische Ministerpr&auml;sident Michael Kretschmer (CDU) hat die Notwendigkeit ausl&auml;ndischer Zuwanderung in den neuen Bundesl&auml;ndern betont. &bdquo;Die wirtschaftliche Situation in Ostdeutschland hat sich in den vergangenen f&uuml;nf bis zehn Jahren dramatisch verbessert&ldquo;, sagte Kretschmer in einem Interview mit WELT AM SONNTAG. &bdquo;Wir brauchen jetzt in allen Regionen in Sachsen Fachkr&auml;ftezuwanderung aus dem Ausland.&ldquo;<br>\nDas sei &bdquo;f&uuml;r Ostdeutsche gew&ouml;hnungsbed&uuml;rftig, schlie&szlig;lich haben wir lange Zeit die Erfahrung mit hoher Arbeitslosigkeit und Abwanderung gemacht&ldquo;, gab Kretschmer zu. Deshalb sei es wichtig, &bdquo;dass wir in Ostdeutschland und Sachsen ein positives offenes Klima haben. In Ostdeutschland d&uuml;rfen keine Extremisten das Kommando &uuml;bernehmen und auch keine Politiker, die sagen, wir br&auml;uchten keine Fachkr&auml;ftezuwanderung&ldquo;, sagte der Ministerpr&auml;sident eine Woche vor der Landtagswahl in seinem Bundesland.<br>\nKretschmer pl&auml;dierte daf&uuml;r, f&uuml;r ausl&auml;ndische Facharbeiter die Anerkennung von Berufsabschl&uuml;ssen zu vereinfachen oder mehr Unterst&uuml;tzung bei Deutschkursen zu geben. &bdquo;Bisher machen wir all das komplizierter als n&ouml;tig&ldquo;, sagte er WELT AM SONNTAG.<br>\nEr erlebe, wie Zeitarbeitsfirmen Fachkr&auml;fte aus Polen, der Ukraine und Bosnien in die Regionen br&auml;chten. &bdquo;Sachsen ist ein fr&ouml;hliches, weltoffenes Land, aber das muss es auch bleiben&ldquo;, betonte er. &bdquo;Rechtsextremisten sind eine kleine b&ouml;sartige Minderheit, der wir uns mit Polizei und Justiz massiv entgegenstemmen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article199087241\/Kretschmer-Wir-brauchen-in-Sachsen-Fachkraeftezuwanderung-aus-dem-Ausland.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Bei einer viel zu hohen Arbeitslosenquote (&ldquo;Unterbesch&auml;ftigungsquote&rdquo;) von <a href=\"https:\/\/www.statistik.arbeitsagentur.de\/Navigation\/Statistik\/Statistik-nach-Regionen\/Politische-Gebietsstruktur\/Sachsen-ab-08-2008-Nav.html\">offiziell 7,5 Prozent<\/a> (real also eher 10 Prozent) und einem unertr&auml;glich niedrigen <a href=\"https:\/\/www.l-iz.de\/politik\/kassensturz\/2018\/01\/Der-Mindestlohn-hat-Sachsen-mehr-Lohn-und-auch-mehr-Beschaeftigung-gebracht-202106\">Lohnniveau<\/a> braucht Sachsen deutlich h&ouml;here L&ouml;hne und viel mehr (vern&uuml;nftige) Arbeitspl&auml;tze &ndash; aber ganz bestimmt nicht mehr Arbeitskr&auml;ftezuwanderung zum Niedrigstniedriglohn als Zeitarbeitskr&auml;fte. Nat&uuml;rlich hat die CDU jetzt 30 Jahre lang Sachsen zum Niedriglohnland abgerichtet, aber wie kann man solche Forderungen von sich geben? Die schlimme Arbeitsmarktlage mit den furchtbaren L&ouml;hnen ist einer der rationalen Gr&uuml;nde f&uuml;r die tiefe <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/niedriglohnland-erzgebirge-an-den-rand-gedraengt.1769.de.html?dram:article_id=395656\">Unzufriedenheit der W&auml;hler mit der Politik<\/a>. Will Kretschmer auf den allerletzten Metern der AfD noch ein paar Prozentpunkte W&auml;hler zuf&uuml;hren?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten befassen sich seit vielen Jahren mit dem Thema des sog. Fachkr&auml;ftemangels. Hier einige Beispiele:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2332\">Der neu entdeckte Fachkr&auml;ftemangel<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40366\">Ein Zuwanderungsgesetz gegen Fachkr&auml;ftemangel? Zeit f&uuml;r ein wenig simple Nachhilfe in Sachen Wirtschaftswissenschaften<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51727#h07\">Fachkr&auml;ftemangel in der Pflege: Herr Stopora sucht Krankenschwestern auf dem Westbalkan<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Anstatt die Ausbeutung anderer V&ouml;lker voranzutreiben, w&auml;re der noch amtierende Ministerpr&auml;sident von Sachsen gut beraten, seine Mitarbeiterschaft und die der betroffenen Kommunen dazu anzuregen, genau in die Jobb&ouml;rse der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit zu gucken und nach Fachkr&auml;ften zu suchen. Und nat&uuml;rlich sollte er sich f&uuml;r anst&auml;ndige Arbeitsbedingungen mit einer Bezahlung einsetzen, von der die Arbeitnehmerschaft &ndash; auch im Alter noch &ndash; gut leben kann.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&ldquo;Bei uns sorgt der Tourismus nur f&uuml;r Ausbeutung&rdquo;<\/strong><br>\n48 Stunden soll in Spaniens Touristen-Hochburgen der Ausnahmezustand gelten: &ldquo;Las Kellys&rdquo;, eine Vereinigung der Zimmerm&auml;dchen, hat f&uuml;r das ganze Wochenende Streiks und Proteste angek&uuml;ndigt &ndash; mitten in der Urlaubssaison.<br>\nDer Tourismus in Spanien boomt, die Zahl der Urlauber stieg von 68 Millionen im Jahr 2015 auf knapp 83 Millionen im vergangenen Jahr. Rund 200.000 &ldquo;Camareras de piso&rdquo; machen ihre Betten, putzen die B&auml;der, machen den Dreck weg. Der Begriff l&auml;sst sich auf Deutsch am ehesten mit Zimmerm&auml;dchen &uuml;bersetzen. 99 Prozent der Besch&auml;ftigen sind Frauen.<br>\nViele wollen nun am Sonntag in zahlreichen St&auml;dten des Landes abends auf die Stra&szlig;en gehen, um auf ihre prek&auml;ren Arbeitsbedingungen und eine aus ihrer Sicht &ldquo;zunehmend brutale Ausbeutung&rdquo; in Hotels und anderen Touristenunterk&uuml;nften aufmerksam zu machen. Auf den Balearen-Inseln Ibiza und Formentera soll die Arbeit das ganze Wochenende &uuml;ber komplett ruhen.<br>\nRegionalverb&auml;nde der &ldquo;Las Kellys&rdquo;, 2016 als Interessenvertretung gegr&uuml;ndet, organisieren die Aktionen. Myriam Barros, Pr&auml;sidentin des Vereins, will sich auf Versprechungen von Spaniens Tourismusministerin, Reyes Maroto, wonach sich die Lage bessern soll, lieber nicht verlassen. (&hellip;)<br>\nBarros: Das Problem ist, dass ein Gro&szlig;teil der Zimmerm&auml;dchen &uuml;ber Zeitarbeitsfirmen angestellt ist. Dadurch k&ouml;nnen sich die Hoteliers aus der Verantwortung stehlen. Die Arbeitsvertr&auml;ge, die von den externen Firmen mit den Reinigungskr&auml;ften abgeschlossen werden, sind meist stark befristet &ndash; manchmal auf mehrere Wochen, manchmal sogar nur auf Tage. Der K&uuml;ndigungsschutz ist schlecht und<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/zimmermaedchen-streik-in-spanien-warum-sich-viele-frauen-ausgebeutet-fuehlen-a-1283209.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Dann bekommt auch der gemeine Tourist mal mit, was die &ldquo;Unsichtbaren&rdquo; f&uuml;r ihn leisten! Die Ausbeutung wird im Urlaub vor allem auch auf Kreuzfahrtschiffen gern ausgeblendet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Soziologe Armin Nassehi &uuml;ber Digitalisierung: &bdquo;Dritte Entdeckung der Gesellschaft&ldquo;<\/strong><br>\nWir m&uuml;ssen lernen Technologie, besser zu kritisieren und einzuordnen, findet der Soziologe Armin Nassehi. Wir haben mit ihm &uuml;ber sein neues Buch &bdquo;Muster&ldquo; und seine &bdquo;Theorie der digitalen Gesellschaft&ldquo; gesprochen. In seiner &bdquo;Theorie der Digitalisierung&ldquo; geht es Armin Nassehi darum zu erkl&auml;ren, warum die digitale Technologie in der Gesellschaft so erfolgreich ist. Seine These: Technologie kann sich nur durchsetzen, wenn sie den Nerv der Gesellschaft trifft. In seinen Augen sei die Gesellschaft schon im 19. Jahrhundert eine moderne digitale gewesen. Diese habe sich durch eine steigende Komplexit&auml;t und Urbanisierung entwickelt, was dazu f&uuml;hrte, dass man sich auf vorherige, analoge Wahrnehmungsformen nicht mehr verlassen konnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/soziologe-armin-nassehi-ueber-digitalisierung-dritte.1264.de.html?dram:article_id=457185\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> So ein oberfl&auml;chliches Soziologen-Deutsch Gequassel.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>EU traut sich nicht, USA als Steueroase zu bezeichnen<\/strong><br>\nDie USA erf&uuml;llen alle Bedingungen, um auf eine schwarze Liste der EU zu Steueroasen zu kommen. Trotzdem passiert nichts. Aus Angst vor Donald Trumps Reaktion? (&hellip;)<br>\nDie EU-Finanzminister hatten die sogenannte schwarze Liste der EU-Steueroasen Ende 2017 als Reaktion vor allem auf den Lux-Leaks-Skandal eingef&uuml;hrt. Durch die &ouml;ffentliche Benennung von Steueroasen wollen sie erreichen, dass die betroffenen L&auml;nder ihr Verhalten &auml;ndern und beispielsweise am Austausch von Informationen von Finanzkonten teilnehmen.<br>\nEin Grund f&uuml;r die Zur&uuml;ckhaltung gegen&uuml;ber den USA ist wohl, dass sich die wirtschaftspolitischen Streitf&auml;lle der EU mit der Regierung Donald Trumps h&auml;ufen. Wenn die USA nun neben Belize oder den Vereinigten Arabischen Emiraten als Steueroase gelistet w&uuml;rden, k&ouml;nnte Trump das als Kampfansage verstehen.<br>\nF&uuml;hrende Parlamentarier kritisieren die weiche Linie der Europ&auml;er. &ldquo;Klare Kante ist die einzige Sprache, die Donald Trump versteht&rdquo;, sagt Fabio De Masi, Bundestagsabgeordneter f&uuml;r die Linkspartei. &ldquo;Es kann nicht sein, dass die EU-Liste ausgerechnet die gr&ouml;&szlig;te Steueroase der Welt &ndash; die USA &ndash; ausnimmt.&rdquo;<br>\nUnterst&uuml;tzung erh&auml;lt er vom CSU-Europaparlamentarier Markus Ferber. &ldquo;Viele US-Bundesstaaten wie Delaware sind Steueroasen&rdquo;, sagt er. &ldquo;Die USA geh&ouml;ren daher l&auml;ngst auf die schwarze Liste.&rdquo;<br>\nDas sehen auch die Gr&uuml;nen im Europaparlament so. &ldquo;Wenn die schwarze Liste halten soll, was sie verspricht&rdquo;, sagt Finanzexperte Sven Giegold, &ldquo;dann m&uuml;ssen die USA zwingend genannt werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/steueroasen-eu-traut-sich-nicht-usa-als-steueroase-zu-bezeichnen-a-1283306.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der neue H&auml;userkampf<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische B&uuml;rgerinitiative &bdquo;Housing for All&ldquo; fordert eine soziale Wohnungspolitik<br>\nSelbst der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) in Washington, gewiss kein Kapitalismus-Kritiker, warnt: Die Explosion der Wohnungsmieten und Wohnungspreise in den St&auml;dten der reichen Staaten gef&auml;hrdet die wirtschaftliche Entwicklung. 60 Prozent Mietsteigerung seit einem Jahrzehnt. Die Erf&uuml;llung von &bdquo;basic needs&ldquo;, der Grundbed&uuml;rfnisse f&uuml;r die Mehrheit der Menschen, n&auml;mlich ausk&ouml;mmliche Arbeit, gesunde Ern&auml;hrung, sicheres Wohnen, ist gef&auml;hrdet, so der IWF. Mit anderen Worten: Es geht um die elementaren Menschenrechte.<br>\nDie Immobilienspekulation in den USA hatte 2008 die Finanz- und Wirtschaftskrise ausgel&ouml;st. Trotzdem wurden Banken und Investoren nicht an die Kandare genommen, im Gegenteil. Der gr&ouml;&szlig;te Kapitalorganisator der westlichen Welt, BlackRock, ber&auml;t die Zentralbanken, auch die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB). Und die gaben BlackRock&amp;Co &uuml;ppige Kredite zum Nullzins, damit unter anderem in Deutschland mit Vonovia, Deutsche Wohnen, LEG und TAG in wenigen Jahren die gr&ouml;&szlig;ten Wohnungskonzerne zusammenkauft werden konnten. Berlin, M&uuml;nchen, Warschau, Barcelona, Stockholm, Salzburg &ndash; gezielt werden in den &bdquo;Schwarmst&auml;dten&ldquo; Wohnungen aufgekauft, wo &not;ohnehin schon Wohnungsnot herrscht und wo noch mehr Menschen zuziehen. (&hellip;)<br>\nDie &bdquo;Konservativen&ldquo; unter Margret Thatcher in Gro&szlig;britannien haben in der EU, der Europ&auml;ischen Union, den Anfang &not;gemacht. Die CDU\/CSU\/FDP-Regierung unter Kanzler Helmut Kohl, CDU, hat die Gemeinn&uuml;tzigkeit der Wohnungsgenossenschaften aufgehoben, hat die Eigenbedarfsk&uuml;ndigung der Wohnungsk&auml;ufer eingef&uuml;hrt, hat in ihrem Privatisierungswahn die Eisenbahnerwohnungen verkauft. Dann holte die SPD\/Gr&uuml;ne-Regierung unter Kanzler Gerhard Schr&ouml;der, SPD, die &bdquo;Heuschrecken&ldquo; Fortress, Cerberus, Permira, Whitehall ins Land. Und schlie&szlig;lich kamen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, CDU, die ganz Gro&szlig;en wie BlackRock.<br>\nGleichzeitig haben die Regierungen in der gesamten EU den sozialen Wohnungsbau zur&uuml;ckgefahren. Die EU schr&auml;nkte die Kreditaufnahme der Mitgliedsstaaten ein. Und zugleich lassen die Unternehmen die Arbeitseinkommen stagnieren, auch mithilfe der EU-weit nachgeahmten vier deutschen Hartz-Gesetze. Mit der Digitalisierung werden jetzt noch mehr prek&auml;re Arbeitsverh&auml;ltnisse geschaffen, w&auml;hrend die Mieten steigen, auch f&uuml;r die gesuchten &bdquo;Fachkr&auml;fte&ldquo; und f&uuml;r das &not;Personal in Krankenh&auml;usern und in den &ouml;ffentlichen Verwaltungen.<br>\nDa kommt nun aus Wien, der europ&auml;ischen Stadt mit den meisten &ouml;ffentlichen Wohnungen, der Ansto&szlig;: Wir starten eine europaweite B&uuml;rgerinitiative, weil Wohnen ein Menschenrecht ist. Bereits im M&auml;rz 2019 gr&uuml;ndeten sieben B&uuml;rger*innen aus &Ouml;sterreich, Kroatien, Spanien, Portugal, Schweden, Zypern und Deutschland die Europ&auml;ische B&uuml;rgerinitiative &bdquo;Housing for All!&ldquo;, &bdquo;Wohnen f&uuml;r alle&ldquo;. &bdquo;Wir m&uuml;ssen der Spekulation mit Wohnraum radikal entgegentreten. Das zerst&ouml;rt unsere Gesellschaft, das ist der &not;Boden der radikalen Rechten in Europa! Da m&uuml;ssen wir ein Zeichen setzen&ldquo;, sagt die Sprecherin der Initiative.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publik.verdi.de\/2019\/ausgabe-05\/gewerkschaft\/titel\/seite-1\/der-neue-haeuserkampf\">Werner R&uuml;gemer in ver.di-publik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&raquo;Das Land steht vor grundlegenden Entscheidungen&laquo;<\/strong><br>\nDer Vorsitzende der Labour Party und Oppositionsf&uuml;hrer im britischen Parlament hat angek&uuml;ndigt, Anfang September einen Misstrauensantrag gegen die Regierung Johnson einzubringen, um dann eine zeitlich befristete Labour-&Uuml;bergangsregierung zu bilden. Der Vorschlag hat bei den anderen Oppositionsparteien und den konservativen Johnson-Gegner*innen bisher keine ungeteilte Unterst&uuml;tzung gefunden.<br>\nUm den von der Johnson-Regierung vorangetriebenen No-Deal-Brexit zu verhindern, werden partei&uuml;bergreifend weitere Optionen ausgelotet. Unklar ist, ob mit ihnen die konstitutionellen und parlamentarischen H&uuml;rden rechtzeitig &uuml;berwunden werden k&ouml;nnen, oder der Misstrauensantrag der einzige Ausweg zu Verhinderung des Chaos-Brexit bleibt. Corbyns Vorschlag zielt auf die Verl&auml;ngerung der Austrittsfrist und auf schnelle Neuwahlen ab. In einer Rede [*] hat er jetzt ein weiteres Mal den Zusammenhang von Brexit und Neuausrichtung der Politik entwickelt. Mit der hier dokumentierten Rede von Jeremy Corbyn ist der Wahlkampf f&uuml;r ein anderes Britannien er&ouml;ffnet. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/das-land-steht-vor-grundlegenden-entscheidungen\/\">Sozialismus Aktuell<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bolsonaros Brasilien: Die Vernichtung der gr&uuml;nen Lunge<\/strong><br>\nDie n&auml;chste UN-Klimakonferenz, die w&auml;hrend der ersten beiden Dezemberwochen im polnischen Katowice tagt, steht unter einem denkbar schlechten Stern: dem der Amtseinf&uuml;hrung des neuen brasilianischen Pr&auml;sidenten Jair Bolsonaro im Januar 2019. Dessen Wahl stellt nicht nur eine Katastrophe f&uuml;r die brasilianische Demokratie dar, sondern droht zugleich zu einer Umweltkatastrophe globalen Ausma&szlig;es zu werden.<br>\nDenn Bolsonaro hat seinen Wahlerfolg nicht zuletzt einer Gruppe zu verdanken: der in Brasilien &auml;u&szlig;erst m&auml;chtigen Agrarlobby. Das zeigt sein besonders starkes Abschneiden im agrarisch gepr&auml;gten Westen Brasiliens. In den Bundesstaaten Mato Grosso und Rond&ocirc;nia erhielt er im zweiten Wahlgang teilweise sogar &uuml;ber 70 Prozent der Stimmen. Zwar hat auch hier sicherlich die Klaviatur der &Auml;ngste aus Rassismus, Sexismus und Homophobie gewirkt, derer sich der Rechtsextremist bediente. Vor allem aber erkl&auml;rt sich das Wahlergebnis aus den materiellen Erwartungen seiner dortigen W&auml;hlerschaft. Die Landwirte erhoffen sich von Bolsonaro, dass er die Politik des Naturschutzes und der Respektierung der Rechte indigener V&ouml;lker, so unvollkommen diese auch immer ist, beendet und den weiteren Raubbau an der Natur legalisiert. Genau das hat Bolsonaro auch vor: W&auml;hrend des Wahlkampfes versprach er, &bdquo;keinen Zentimeter&ldquo; der Reservate der traditionell lebenden indigenen Bev&ouml;lkerung &uuml;brig zu lassen. Diese umfassen gut ein Zehntel des brasilianischen Territoriums und gro&szlig;e Teile des Amazonas-Regenwaldes und sch&uuml;tzen den Wald bislang vor Ausbeutung und Zerst&ouml;rung durch Landwirtschaft und Bergbau. (&hellip;) Doch Umweltschutz ist in Brasilien lebensbedrohlich:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2018\/dezember\/bolsonaros-brasilien-die-vernichtung-der-gruenen-lunge%20\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<p><strong>dazu: GOP Lobbyists Help Brazil Recruit U.S. Companies to Exploit the Amazon<\/strong><br>\nThis summer, fires are being used to clear wide swaths of the Amazon at an unprecedented rate. One-fifth of the Amazon has already been destroyed in the past 50 years; further industrialization of the rainforest risks destroying another fifth, a loss that would be catastrophic for the global ecosystem.<br>\nThe disaster is widely blamed on interests seeking to clear the world&rsquo;s largest rainforest for cattle ranching, mining, and export-focused agribusiness. Documents reveal that those interests are being pushed in the U.S. by Republican lobbyists, friendly with President Donald Trump&rsquo;s administration, who entered into talks with the Brazilian government to promote corporate investment in the Amazon.<br>\nThe crisis in the Amazon comes as Brazil is now governed by an administration openly hostile to environmental concerns and Indigenous communities. President Jair Bolsonaro, a former Army captain once viewed as a fringe figure in Brazilian politics, has been referred to himself as &ldquo;Captain Chainsaw&rdquo; for his drive to promote logging and agribusiness in the Amazon.<br>\nShortly after taking office in January, Bolsonaro slashed funding for Brazil&rsquo;s main environmental agency by 24 percent. And this week, after a report by Brazil&rsquo;s space research center revealed that fires in the Amazon are up 83% this year, Bolsonaro blamed the fires on international NGOs rather than his own anti-environmental policies.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2019\/08\/23\/gop-lobbyists-help-brazil-recruit-u-s-companies-to-exploit-the-amazon\/%20\">The Intercept<\/a><\/p>\n<p><strong>und: EFTA- und Mercosur-Staaten &uuml;ber Freihandel einig<\/strong><br>\nNach der Europ&auml;ischen Union haben sich auch die Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein mit dem lateinamerikanischen Staatenbund Mercosur auf ein Freihandelsabkommen geeinigt. Damit w&uuml;rden 95 Prozent der Ausfuhren in die Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay vom Zoll befreit, teilte das schweizerische Wirtschaftsministerium am Samstag mit.<br>\nZudem w&uuml;rden technische Handelshemmnisse abgebaut und etwa Investitionen und Bewerbung um &ouml;ffentliche Auftr&auml;ge vereinfacht. Es gebe auch Bestimmungen zu Handel und nachhaltiger Entwicklung. Der Deal geriet unter anderem wegen der schweren Br&auml;nde in Brasiliens Regenwald sofort in die Kritik.<br>\nDie vier europ&auml;ischen L&auml;nder Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein bilden selbst eine Freihandelszone (EFTA). Darin ist die Schweiz mit einem Bruttoinlandsprodukt von gut 600 Milliarden Euro mit Abstand der gr&ouml;&szlig;te Partner, gefolgt von Norwegen. Die EFTA hat 13,6 Millionen, Mercosur 260 Millionen Einwohner.<br>\nDer Deal beinhalte auch Verpflichtungen zum Kampf gegen illegalen Holzschlag, teilte der norwegische Wirtschaftsminister Torbj&oslash;rn R&oslash;e Isaksen mit. Seine Regierung schaue sich die Situation und j&uuml;ngsten Entwicklungen im Amazonasgebiet genau an. Die norwegische Opposition bezeichnete es als Skandal, dass eine Vereinbarung getroffen werde, w&auml;hrend gro&szlig;e Teile des Amazonas in Flammen st&uuml;nden. Norwegen hatte angek&uuml;ndigt, Finanzhilfen an Brasilien zum Schutz des Amazonasurwalds wegen der beschleunigten Abholzung auf Eis zu legen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp.handelsblatt.com\/politik\/international\/trotz-regenwaldbraenden-efta-und-mercosur-staaten-ueber-freihandel-einig\/24938488.html\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> All das Gerede von Merkel zum Umweltschutz im EU-Abkommen mit dem Mercosur sind nicht einmal Lippenbekenntnisse, wenn Merkel vor einer Blockade warnt, nur weil der Urwald <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2019-08\/amazonas-brasilien-waldbrand-regenwald-umweltpolitik-handelsabkommen\">brennt<\/a>. Aber man muss wohl leider festhalten, dass die anderen europ&auml;ischen L&auml;nder sich h&ouml;chstens marginal weniger schlimmer verhalten. Die Gier, im Export noch ein paar Millionen oder Milliarden mehr verdienen zu k&ouml;nnen, t&ouml;tet alle Bedenken. Wenn sogar die angeblich so umweltbewusste EU &uuml;ber eine so schlimme Entwicklung einfach hinwegsieht, bin ich sehr pessimistisch, was ernsthafte Ma&szlig;nahmen gegen den Klimawandel angeht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Abgeordnetenhaus verklagt Bundesinnenministerium<\/strong><br>\nDas Pr&auml;sidium des Berliner Abgeordnetenhauses verklagt das Bundesministerium des Inneren (BMI). Vor dem Bundesverwaltungsgericht wird nun gekl&auml;rt, ob das BMI dem Berliner Anis- Amri-Untersuchungsausschuss genauere Ausk&uuml;nfte geben muss. Die vom BMI zur Einsicht bereitgestellten Akten zum Anschlag des tunesischen Asylbewerbers Amri seien &bdquo;&uuml;berwiegend nicht brauchbar&ldquo;, sagte der Ausschussvorsitzende Stephan Lenz (CDU) am Freitag. Dem stimmten die Vertreter von SPD, Linke, Gr&uuml;ne, AfD und FDP zu. (&hellip;)<br>\nDem Vernehmen nach sind Unterlagen des Bundesamtes f&uuml;r Verfassungsschutz gemeint. Massenhaft sollen Seiten geschw&auml;rzt oder Leerbl&auml;tter ausgeh&auml;ndigt worden sein; zuweilen sei nicht zu erkennen, wer genau Absender eines Gesuches war und worum es im Briefverkehr ging. Das BMI begr&uuml;nde dies damit, dass ein Landesparlament keine Kontrollpflicht f&uuml;r Bundesbeh&ouml;rden habe, hie&szlig; es. Von einer drohenden &bdquo;Kontrolll&uuml;cke&ldquo; sprachen dagegen die Berliner Abgeordneten, da auch das Landesparlament pr&uuml;fen k&ouml;nnen m&uuml;sse, was Bundesbeh&ouml;rden in Berlin getan oder nicht getan haben. Mit Pannen vor und nach dem Anschlag am Berliner Breitscheidplatz vom Dezember 2016 besch&auml;ftigt sich auch ein Untersuchungsausschuss im Bundestag.<br>\nAm Freitag war zudem bekannt geworden, dass es deutlich mehr Filmmaterial rund um die Tat gibt, als bislang bekannt. Von fast 2400 (zumeist nur sekundenlangen) Clips ist die Rede. Das Berliner Landeskriminalamt erlaubt einzelnen Abgeordneten diese Filme aus &Uuml;berwachungskameras und Handys anzusehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/zu-viele-geschwaerzte-akten-im-fall-anis-amri-abgeordnetenhaus-verklagt-bundesinnenministerium\/24936708.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Saarland-Connection<\/strong><br>\nDer Arzneimittelexperte der Deutschen &Auml;rzteschaft, Wolf-Dieter Ludwig, forderte, den Importzwang abzuschaffen, um Patienten nicht zu gef&auml;hrden. Auch Patientenverb&auml;nde, Apotheker und die AOK wollten ihn beenden. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte Anfang des Jahres ebenfalls geplant, diese Pflicht zu streichen, das zeigt ein Gesetzentwurf. Zur selben Zeit forderten 14 von 16 Bundesl&auml;ndern ihr Ende. Hessen enthielt sich, einziger Gegner der Abschaffung war das Saarland.<br>\nDass es trotz dieser Kritik den Importzwang immer noch gibt und ein k&uuml;rzlich verabschiedetes Arzneimittelgesetz nur die Regel leicht ver&auml;ndert, das hat wom&ouml;glich auch mit Kohlpharma zu tun. Wirtschaftsminister Altmaier kommt aus dem Saarland, der Firmensitz Merzig liegt in seinem Wahlkreis. Mit einem Jahresumsatz von mehr als 600 Millionen Euro bietet der Importriese dort Arbeitspl&auml;tze f&uuml;r etwa 800 Menschen. Interne E-Mails und Vorlagen aus dem Wirtschaftsministerium, die S&uuml;ddeutscher Zeitung, NDR und WDR vorliegen, zeigen, wie sich Altmaier seit November 2018 massiv f&uuml;r den Erhalt der Importklausel einsetzte.<br>\nAus den Dokumenten geht indes hervor: W&auml;hrend Altmaiers Beamte empfahlen, einer von Spahn vorgeschlagenen &Auml;nderung der Importregel zuzustimmen, ist in einer Vorlage f&uuml;r Wirtschaftsstaatssekret&auml;rin Claudia D&ouml;rr-Vo&szlig; vom 10. Dezember das Wort &ldquo;Zustimmung&rdquo; mit rotem Stift durchgestrichen und handschriftlich &ldquo;Leitungsvorbehalt&rdquo; hinzugef&uuml;gt. Einen Tag sp&auml;ter schreibt ihr B&uuml;ro an die Fachleute: Altmaier wolle &ldquo;dazu direkt mit Bundesminister Spahn sprechen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/altmaier-saarland-lobbyismus-kohlpharma-pharmakonzern-1.4573748\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Da wird doch wohl nicht jemand nach einer Karriere nach dem Ende der politischen Laufbahn schielen, oder?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Scheuer lie&szlig; offenbar Maut-Kosten sch&ouml;nrechnen<\/strong><br>\nDie Opposition wirft Scheuer dabei nun Tricksereien vor. Der Minister habe &ldquo;das Parlament und die &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber die wahren Kosten gezielt belogen&rdquo;, sagt der Gr&uuml;nen-Haushaltspolitiker Sven-Christian Kindler. &ldquo;Am Ende w&auml;re die Pkw-Maut noch massiv teurer als die bisher bekannten Kosten von zwei Milliarden Euro geworden.&rdquo;<br>\nGenau 2,08 Milliarden Euro: das war die Summe, die Bundesverkehrsminister Scheuer im Bundeshaushalt zur Verf&uuml;gung stand, um die inzwischen gescheiterte Pkw-Maut 2018 einzuf&uuml;hren und zw&ouml;lf Jahre zu betreiben. Doch aus den Dokumenten geht hervor, dass das finale Angebot der erfolgreichen Bieter zun&auml;chst bei mehr als drei Milliarden Euro lag. In einem als Verschlusssache eingestuften Vermerk aus dem Bundesverkehrsministerium von November 2018 an den zust&auml;ndigen Staatssekret&auml;r r&auml;umen die Beamten ernste Probleme ein: &ldquo;Auf Basis der noch laufenden Auswertung des Angebots zeichnet sich ab&rdquo;, dass die bisher im Haushalt hinterlegte Summe nicht ausreichend sei, &ldquo;um einen Vertragsschluss mit dem Bieter zu vollziehen.&rdquo; So ergebe sich &ldquo;ein fehlender Betrag von ca. 1,067 Milliarden Euro, der zum Vertragsschluss (&hellip;) auf Basis des vorgelegten Angebots ben&ouml;tigt w&uuml;rde.&rdquo; (&hellip;)<br>\nZwei Tage sp&auml;ter fanden im Ministerium Nachverhandlungen statt. Denn platzen lassen wollte das Ressort die Chance zur schnellen Einf&uuml;hrung der Maut nicht. Die Kosten sollten gedr&uuml;ckt werden &ndash; letztlich im Sinne des Steuerzahlers. Zumal intern klar war: Das Angebot erscheine &ldquo;nicht wirtschaftlich&rdquo;. Es h&auml;tten sich zahlreiche &ldquo;Aufkl&auml;rungsfragen&rdquo; ergeben. Wie genau die Kosten in so kurzer Zeit um ein Drittel gedr&uuml;ckt wurden? In den Dokumenten finden sich Hinweise.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/andreas-scheuer-pkw-maut-verkehrspolitik-1.4573752\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> An R&uuml;cktritt denkt Herr Scheuer offenbar nicht. Die Anzahl der Gr&uuml;nde f&uuml;r eine Entlassung dieses Bundesministers nimmt immer weiter zu. Es kann nicht oft genug betont werden: PKW-Maut &ndash; es geht nicht um die CSU, sondern um k&uuml;nftige Privatisierungen in gro&szlig;em <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37613\">Ma&szlig;stab<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Da rollt noch was<\/strong><br>\nIn deutschen Gro&szlig;st&auml;dten fahren und stehen seit Mitte Juni nun auch noch tausende Elektroscooter rum. Die Arbeitsbedingungen f&uuml;r die Menschen, die sie nachts aufladen, sind oft ausbeuterisch. Auch sind die Gef&auml;hrte nicht umweltfreundlich. Doch bei der aktuellen Aufregung ger&auml;t das zentrale verkehrspolitische Problem aus dem Blick. (&hellip;)<br>\nIm kommenden Jahr will Berlin nun vielleicht einige Autoparkpl&auml;tze als Abstellm&ouml;glichkeiten f&uuml;r E-Roller umwidmen, hei&szlig;t es. Abwarten. Auch von dem gro&szlig; angek&uuml;ndigten und sogar gesetzlich verankerten massiven Ausbau der Fahrradwege in der Hauptstadt ist bisher so gut wie nichts zu sehen. Und so kommen sich die Zweiradnutzenden immer st&auml;rker in die Quere.<br>\nFast alle E-Roller in Deutschland geh&ouml;ren bisher Leihunternehmen &ndash; manche sind Neugr&uuml;ndungen, andere international unterwegs. Sie hei&szlig;en Circ, Voi, Bird, Tier oder Lime und arbeiten alle nach einem &auml;hnlichen Prinzip. Wer einen Roller nutzen will, muss nur rasch die App des Anbieters auf sein Smartphone laden, seine Bankverbindung oder Kreditkartennummer eingeben und bekommt dann angezeigt, wo in der N&auml;he ein freier Roller rumsteht. F&uuml;r eine einst&uuml;ndige Spritztour werden 9 bis 13 Euro f&auml;llig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publik.verdi.de\/2019\/ausgabe-05\/gesellschaft\/gesellschaft\/seite-9\/da-rollt-noch-was%20\">ver.di-publik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Sehr lesenswert! Insbesondere auch die Ausf&uuml;hrungen &uuml;ber die Ausbeutung der Menschen, die nachts die E-Roller wieder laden: Vier Euro pro St&uuml;ck! Sie m&uuml;ssen alle Kosten selbst tragen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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