{"id":54392,"date":"2019-08-27T09:00:52","date_gmt":"2019-08-27T07:00:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54392"},"modified":"2026-01-27T11:33:20","modified_gmt":"2026-01-27T10:33:20","slug":"lobbyismus-interessenpolitik-kann-sehr-destruktiv-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54392","title":{"rendered":"Lobbyismus: \u201eInteressenpolitik kann sehr destruktiv werden\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Wie gro&szlig; sind die Gefahren f&uuml;r unsere Demokratie, die von Lobbyismus ausgehen? Im NachDenkSeiten-Interview wirft der Berliner Politikwissenschaftler <strong><a href=\"https:\/\/www.wzb.eu\/de\/personen\/dieter-plehwe\">Dieter Plehwe<\/a><\/strong> einen differenzierten Blick auf die Einfl&uuml;sse, die von unterschiedlichen Interessengruppen auf die Politik einwirken. <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2018\/10\/dieter-plehwe-lobbycontrol-hat-alle-erwartungen-uebertroffen\/\">Plehwe<\/a> stellt klar, dass Interessenvertretung nat&uuml;rlich auch zu einer Demokratie geh&ouml;rt, aber der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41456\">&bdquo;privilegierte Zugang&ldquo;<\/a> zur Politik von &bdquo;Konzermacht und Reichtum&ldquo; das demokratische Gleichheitsprinzip untergr&auml;bt, wenn es um die Einbringung von Interessen geht. Das Gr&uuml;ndungsmitglied von LobbyControl schl&auml;gt ein &bdquo;Lobbyregister&ldquo; vor, um die Lobbyarbeit von Unternehmen, Verb&auml;nden, Stiftungen und Denkfabriken transparenter zu machen. Von <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Herr Plehwe, dass in einer Demokratie Interessengruppen ihre Interessen durchgesetzt sehen m&ouml;chten, ist nicht verwerflich, oder?<\/strong><\/p><p>Das sollte selbstverst&auml;ndlich sein, aber leider sind vielerorts f&uuml;r die <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/politik\/wirtschaft\/lobbyismus\/288510\/einleitung-lobbyismus-und-demokratie\">Interessenpolitik<\/a> zentrale Grundrechte wie Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Koalitionsfreiheit etc. beschr&auml;nkt oder gef&auml;hrdet. <\/p><p><strong>Wie meinen Sie das?<\/strong><\/p><p>Das Problem liegt darin, dass z.B. Gewerkschaften in einigen L&auml;ndern massiv bek&auml;mpft werden, zum Beispiel in den USA. In anderen L&auml;ndern werden NGOs zum Teil massiv in ihrer Arbeit behindert. Die Auseinandersetzung um Attac in Deutschland zeigt, dass das Problem nicht nur in Russland oder Ungarn existiert: In vielen L&auml;ndern wird es zudem f&uuml;r schw&auml;chere Gruppen in der Gesellschaft schwieriger, ihre Anliegen geltend zu machen, obwohl es nicht an den verbrieften Grundrechten mangelt. Wachsende soziale Ungleichheit und eine zunehmend asymmetrische Verteilung von wichtigen Ressourcen gef&auml;hrden die M&ouml;glichkeit, sich in das Spiel der konkurrierenden Kr&auml;fte in der Gesellschaft einzubringen. <\/p><p><strong>Nicht alle, die <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/politik\/wirtschaft\/lobbyismus\/276194\/demokratie-macht-und-einflussnahmem%C3%B6chten\">Interessen durchsetzen<\/a>, verf&uuml;gen &uuml;ber dieselben M&ouml;glichkeiten, ihren Interessen Geh&ouml;r zu verschaffen.<\/strong><\/p><p>W&auml;hrend die Gewerkschaften in der alten Bundesrepublik noch mehr als 30 Prozent der Besch&auml;ftigten vertraten und Tarifvertr&auml;ge f&uuml;r mehr als zwei Drittel der Arbeitnehmer galten, sind heute nur noch weniger als 20 Prozent organisiert und nur noch etwa die H&auml;lfte der Besch&auml;ftigten profitieren von tariflichen Regeln, die zudem flexibilisiert wurden. Aber auch bei den Unternehmensverb&auml;nden tut sich eine Kluft auf. Gro&szlig;e Konzerne und Verb&auml;nde der Gro&szlig;konzerne und ihre professionellen Dienstleister haben viele M&ouml;glichkeiten, ihre Interessen im Nationalstaat, auf europ&auml;ischer Ebene oder in den USA durchzusetzen, w&auml;hrend selbst Verb&auml;nde von kleinen und mittleren Unternehmen &auml;hnlich wie die Gewerkschaften gro&szlig;e Schwierigkeiten haben, Interessen in inter- und transnationalen politischen Zusammenh&auml;ngen zu koordinieren. Viele andere Betroffene (z.B. Arbeitslose, Jugendliche, Migranten etc.) sind meist nicht einmal in der Lage, sich ad&auml;quat zu organisieren. Interessenpolitik kann sehr destruktiv werden, wenn die Schlagseite zu gro&szlig; wird und das Spektrum der zur Geltung kommenden Interessen sehr einseitig zu werden droht.<\/p><p><strong>Hat sich Interessenpolitik und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4397\">Lobbyismus<\/a> stark ver&auml;ndert? Ist die  &bdquo;Berliner Lobbyrepublik&ldquo; Realit&auml;t?<\/strong><\/p><p>Nicht so sehr, wie Viele denken. Um die Formen der Interessenvertretung und die Strategien der Lobby-Akteure zu untersuchen, m&uuml;ssen verschiedene Aspekte bedacht werden. <\/p><p><strong>Welche sind das?<\/strong><\/p><p>Das politische System der Bundesrepublik wurde schon in den 1980er Jahren stark ver&auml;ndert, vor allem durch den Beschluss zur Vollendung des europ&auml;ischen Binnenmarktes. Damit wurden viele Dynamiken der Liberalisierung und Privatisierung auf nationaler und europ&auml;ischer Ebene angeschoben. F&uuml;r Lobby-Akteure wurden mit der &bdquo;Einheitlichen Europ&auml;ischen Akte&ldquo; Br&uuml;ssel und die europ&auml;ischen Institutionen viel wichtiger als die einzelnen Hauptst&auml;dte. Allerdings bleibt die nationale Provinz auch f&uuml;r viele europ&auml;ische Lobbystrategien sehr wichtig.<\/p><p><strong>Warum?<\/strong><\/p><p>Weil Br&uuml;ssel &uuml;ber Berlin, Paris, Warschau oder Lissabon bearbeitet werden kann bzw. muss. Weil zudem der wirtschaftliche Strukturwandel das Gewicht und die Hierarchie von Branchen und Unternehmen ver&auml;ndert, ver&auml;ndern sich die Lobbyakteure und -strategien rasant. Internet- und Plattformkonzerne wie Google, Facebook, Uber oder Airbnb fordern traditionelle Anbieter heraus und dr&auml;ngen in Wirtschaftszweige wie die Autoindustrie, wo sie keiner vermutet h&auml;tte. Die Rede von der Berliner Lobbyrepublik ist zumindest unscharf, weil wichtige Determinanten der Ver&auml;nderung von Interessenpolitik, insbesondere die enorme Internationalisierung der Einflussnahme in Europa und &uuml;ber Europa hinaus (TTIP), nicht scharf gestellt werden.<\/p><p><strong>Wie w&uuml;rden Sie Fragen zu dem Thema &bdquo;scharf&ldquo; formulieren? <\/strong><\/p><p>Wir m&uuml;ssen &uuml;ber mindestens zwei Themen viel mehr diskutieren als &uuml;ber die &bdquo;Berliner Republik&ldquo;: die supranationale Zentralisierung von Verhandlungen und politischen Entscheidungsprozessen in zum Teil gro&szlig;em Abstand von Formen der parlamentarischen Demokratie und politischer Partizipation von Betroffenen zum einen &ndash; und die Konzentration und Zentralisierung von Konzernmacht &uuml;ber viele Grenzen hinweg. Vor diesem Hintergrund l&auml;sst &uuml;brigens die sehr berechtigte Kritik an der EU viele Fragen offen, weil mehr nationalstaatliche Politik nicht hei&szlig;t, dass inter- und transnationaler Einflussnahme wirksam begegnet wird.<\/p><p><strong>Wo sehen Sie beim <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=127\">Lobbyismus<\/a> die gr&ouml;&szlig;ten Probleme?<\/strong><\/p><p>Wie bereits angef&uuml;hrt: bei der wachsenden Asymmetrie der M&ouml;glichkeiten zur unmittelbaren und mittelbaren Einflussnahme. Es gibt ein gro&szlig;es Missverh&auml;ltnis zwischen den M&ouml;glichkeiten von Gro&szlig;konzernen, selbst&auml;ndig und &uuml;ber Verb&auml;nde, aber auch &uuml;ber Medien, Stiftungen, Think Tanks und andere Organisationen in unterschiedlichen L&auml;ndern und supranationalen Arenen proaktiv Einfluss zu nehmen &ndash; und vielen schw&auml;cheren Interessen, die sich im politischen Prozess anstrengen m&uuml;ssen, das Schlimmste zu verhindern.<\/p><p><strong>Was bedeutet dieser Lobbyismus f&uuml;r die Demokratie?<\/strong><\/p><p>F&uuml;r viele B&uuml;rger ist nicht ersichtlich, wie sie sich mit ihrem Engagement und mit dem Wahlzettel angemessen in das demokratische Gemeinwesen einbringen k&ouml;nnen, wenn &ouml;konomische Konzentration von Konzernmacht und Reichtum f&uuml;r privilegierte Zug&auml;nge in Politik und Medien sorgen. W&auml;hrend die kapitalistischen Marktverh&auml;ltnisse auf dem Prinzip der sozialen Ungleichheit beruhen, lebt die Demokratie von Prinzip der Gleichheit, das &uuml;ber soziale B&uuml;rgerrechte ansatzweise realisiert wurde. T. H. Marshall sprach deshalb vom Klassenkampf zwischen dem Marktprinzip der Ungleichheit und dem Gleichheitsprinzip der sozialen B&uuml;rgerrechte. Zwar schw&auml;chte Marshall die unvers&ouml;hnliche Gegen&uuml;berstellung wieder ab, aber vielleicht gehen sozialdemokratische Parteien vielerorts ja deshalb baden, weil sie das Grundproblem des Gegensatzes nicht mehr begreifen, das heute im europ&auml;ischen und globalen Ma&szlig;stab gedacht werden muss, um Demokratie weiter zu entwickeln. <\/p><p><strong>In Ihrer Forschungsarbeit setzen Sie sich auch mit transnationalen Netzwerken auseinander. K&ouml;nnen diese auch als &bdquo;Lobbygruppen&ldquo; verstanden werden?<\/strong><\/p><p>Es gibt so etwas wie eine Wahlverwandtschaft zwischen neoliberalen Kr&auml;ften und Wirtschaftsinteressen im Allgemeinen. Neoliberale Think Tanks beschreiben sich gerne als unabh&auml;ngig, weil sie kein Geld vom Staat bekommen, obwohl sie zum Beispiel gerne von der Steuerbefreiung f&uuml;r gemeinn&uuml;tzige Organisationen profitieren und nicht sehr prinzipientreu sind, wenn die Regierungsfarben stimmen. Geld von Unternehmen und unternehmensnahen Stiftungen zu nehmen, macht diese Think Tanks aus ihrer Sicht unabh&auml;ngig. Allerdings m&uuml;ssen &uuml;berzeugte neoliberale &Ouml;konomen nicht von Unternehmen bezahlt werden, um ihre Meinung zu vertreten. Es handelt sich oft nicht um ein instrumentelles Verh&auml;ltnis. Allerdings lassen sich viele neoliberale Think Tanks und ihre Angestellten auch instrumentalisieren. Exxon und das Imperium der Koch Brothers in den USA haben viel Geld in Think Tanks investiert, um eine ambitionierte Klima- und Umweltpolitik zu verhindern. Das f&uuml;hrt innerhalb des Lagers der Neoliberalen zu einem Zerw&uuml;rfnis, weil die Leugnung des Klimawandels den wissenschaftlichen Grundkonsens untergr&auml;bt, auf den viele neoliberale Wissenschaftler ebenso bauen wie ihre Kontrahenten. Die neoliberale Debatte zur Klimapolitik konzentriert sich auf die Frage der Instrumente und ihrer Kompatibilit&auml;t mit marktwirtschaftlichen Verh&auml;ltnissen und Ans&auml;tzen. Wenn dabei &ouml;konomischen Zielen oft Vorrang vor klima- und umweltpolitischen Zielen einger&auml;umt wird, handelt es sich bei dieser marktwirtschaftlichen Umweltpolitik allerdings auch eher um eine Verz&ouml;gerungs- und Verhinderungstaktik, um m&ouml;gliche Ma&szlig;nahmen wie den Umbau der deutschen Energieversorgung zu verhindern. Solche Zusammenh&auml;nge zwischen politiknahen Expertendebatten und Lobbyinteressen bed&uuml;rfen einer eingehenden kritischen Analyse, um die &bdquo;Lobbyspreu&ldquo; vom wissenschaftlichen &bdquo;Weizen&ldquo; zu trennen. Interessen- und Zielkonflikte m&uuml;ssen ehrlich diskutiert werden, sie d&uuml;rfen nicht mit Scheindiskussionen &uuml;ber Instrumente verschleiert werden.<\/p><p><strong>Wenn Sie als kritischer Wissenschaftler auf die aktuelle politische Entwicklung und die Medienberichterstattung blicken: Gibt es ein Thema, bei dem Ihnen der Einfluss von machtelit&auml;ren Lobbygruppen besonders auff&auml;llt?<\/strong><\/p><p>Mir f&auml;llt vor allem auf, dass wir viel mehr Beitr&auml;ge wie die von Investigate Europe und anderen Rechercheteams in den meinungsbildenden und massenwirksamen Formaten brauchen. Mehr gehaltvolle Diskussion, weniger politisches Schwatzen. Wenn zum Beispiel &uuml;ber das &bdquo;Zwei-Prozent-Ziel&ldquo; der Bundeswehr geredet wird, m&uuml;sste unmittelbar &uuml;ber die Pl&auml;ne zur Verwendung der Mittel gesprochen werden: Welche Unternehmen und Konzerne sollen hier Geld f&uuml;r welche Waffen bekommen, die damit beschafft werden sollen? Auch in der Klimapolitik gibt es unendlich viel Nebel, weil &uuml;ber die Interessen der Unternehmen und Branchen kaum geredet wird, die die Politik bremsen: Transport und Verkehr, Energie, Landwirtschaft, aber auch die militanten Regulierungsgegner in den Verb&auml;nden der Familienunternehmen.<\/p><p><strong>Welche M&ouml;glichkeiten sehen Sie, um den Gefahren, die von Lobbyismus und von machtelit&auml;ren Beeinflussungsversuchen der Politik ausgehen, entgegenzutreten?<\/strong><\/p><p>Politische Verh&auml;ltnisse beruhen immer auf Macht und Gegenmacht. Zentral f&uuml;r alle Seiten ist die Frage der Organisation. Viele denken, es sei eine Illusion, gegen m&auml;chtige Interessen anzutreten, zumal in Europa oder gar dar&uuml;ber hinaus. Dabei ist es genau die Illusion der Ohnmacht der Vielen, welche den herrschenden Machtverh&auml;ltnissen in die H&auml;nde spielt, weil es scheinbar keinen Sinn macht, sich zusammenzuschlie&szlig;en, Ziele zu definieren und Schritte in die richtige Richtung zu bestimmen. Vielen Gruppen in der Gesellschaft t&auml;te eine geh&ouml;rige Portion gewerkschaftlichen Denkens in modernen und vielf&auml;ltigen Formen sehr gut, um zu erleben, dass Politik vom Einzelnen oder kleinen Gruppen nicht hingenommen werden muss. Zum anderen brauchen wir nach wie vor mehr Aufmerksamkeit auf wichtige Voraussetzungen, um einseitige Lobbymacht und unlautere Einflussnahme zu begrenzen. Es ist heute nicht mehr akzeptabel, dass wesentliche Informationen &uuml;ber Lobbyakteure aller Art schwer zu recherchieren sind, weil es an Transparenzvorschriften mangelt. Vielleicht k&ouml;nnte ja mal eine Expertenkommission eingerichtet werden, um die Mindestanforderungen an ein Lobbyregister und Transparenz bei Stiftungen und Think Tanks in Deutschland zu bestimmen. Dabei mitwirken m&uuml;ssten investigative Journalisten, Sozialforscher und Juristen ebenso wie Leute aus der Praxis.<\/p><p>Titelbild: Shutterstock \/ Rawpixel.com <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie gro&szlig; sind die Gefahren f&uuml;r unsere Demokratie, die von Lobbyismus ausgehen? Im NachDenkSeiten-Interview wirft der Berliner Politikwissenschaftler <strong><a href=\"https:\/\/www.wzb.eu\/de\/personen\/dieter-plehwe\">Dieter Plehwe<\/a><\/strong> einen differenzierten Blick auf die Einfl&uuml;sse, die von unterschiedlichen Interessengruppen auf die Politik einwirken. <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2018\/10\/dieter-plehwe-lobbycontrol-hat-alle-erwartungen-uebertroffen\/\">Plehwe<\/a> stellt klar, dass Interessenvertretung nat&uuml;rlich auch zu einer Demokratie geh&ouml;rt, aber der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41456\">&bdquo;privilegierte Zugang&ldquo;<\/a> zur Politik von<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54392\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":54393,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,209,127],"tags":[1685,1625,324,382,897],"class_list":["post-54392","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-interviews","category-lobbyismus-und-politische-korruption","tag-lobbyregister","tag-stiftungen","tag-tarifvertraege","tag-think-tanks","tag-transparenz"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/shutterstock_1067714837.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54392","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/13"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=54392"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54392\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":81595,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54392\/revisions\/81595"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/54393"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=54392"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=54392"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=54392"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}