{"id":54415,"date":"2019-08-28T08:07:30","date_gmt":"2019-08-28T06:07:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54415"},"modified":"2019-08-28T07:58:59","modified_gmt":"2019-08-28T05:58:59","slug":"hinweise-des-tages-3438","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54415","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54415#h01\">Die Seele in neoliberalen Zeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54415#h02\">Berliner Mietendeckel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54415#h03\">Nach SPD-Vorsto&szlig;: OECD begr&uuml;&szlig;t Verm&ouml;gensteuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54415#h04\">Nat&uuml;rlich kann die Schuldenbremse umgangen werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54415#h05\">Macron und Merkel gehen auf Trump zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54415#h06\">USA vs. Iran: Mit &bdquo;maximalem Druck&ldquo; zur &bdquo;Mutter aller Kriege&ldquo;? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54415#h07\">Angriff auf die Ein-China-Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54415#h08\">Das gr&ouml;&szlig;te Freihandelsprojekt der Welt droht zu scheitern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54415#h09\">Klimaklage: Bundesverfassungsgericht setzt Bundesregierung und Bundestag Frist f&uuml;r Stellungnahme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54415#h10\">Bundesregierung: &ldquo;Keine Erkenntnisse&rdquo; zu US-Sanktionen gegen Venezuela<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54415#h11\">Pensionsbonus f&uuml;r Eltern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54415#h12\">Die Linke vor den Landtagswahlen: Austaktiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54415#h13\">Zwei Frauen f&uuml;r die SPD<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Seele in neoliberalen Zeiten<\/strong><br>\nWie die meisten Kriege beginnt auch der Siegeszug des Neoliberalismus mit einer L&uuml;ge. Weder f&uuml;hrt die angeblich reine Marktorientierung (die aber st&auml;ndig massive Staatseingriffe beansprucht) zu einer gerechten Verteilung, noch bewirkt sie allgemeine Zufriedenheit durch die Freiheit von Angst und Unterdr&uuml;ckung. Eher schon den Sozialrassismus, den der Staat durch &raquo;Narrative&laquo; zu verschleiern sucht. Der Neoliberalismus hat die Herrschaft der Konzerne etabliert und von der parlamentarischen Demokratie nur noch eine H&uuml;lle &uuml;briggelassen. Aber die Frage bleibt: Wie kommt eine pseudowissenschaftliche Wirtschaftstheorie in die K&ouml;pfe und beeinflusst Denken, F&uuml;hlen und Verhalten? (&hellip;)<br>\nDer Siegeszug des Neoliberalismus verdankt sich mitnichten dem &uuml;berzeugenden wirtschaftlichen Erfolg: Er bewirkte weltweit wachsende soziale Ungleichheit, bedrohliche Krisen, Zerfall der Daseinsvorsorge und der Infrastruktur. Der totale (und totalit&auml;re) &raquo;Erfolg&laquo; gr&uuml;ndet vielmehr darauf, dass er der Machtelite eine scheinwissenschaftliche Legitimation zum r&uuml;cksichtslosen Egoismus lieferte. Dieser sei in der menschlichen Natur verankert; nur ein radikal freier Markt stelle eine hierarchische Ordnung her, von der dann alle profitieren w&uuml;rden. Diese angeblich alternativlose menschenfeindliche Ideologie griffen die Macher an den Schalthebeln der Macht begierig auf; es folgten die Raubz&uuml;ge, in deren Verlauf die Bev&ouml;lkerung allenthalben ausgebeutet, das gemeinschaftliche Verm&ouml;gen enteignet und die superreichen Oligarchen mit neuen Milliarden und politischer Macht ausgestattet wurden.<br>\nDer Neoliberalismus kennt keine Moral au&szlig;er der Freiheit des Marktes, er ist asozial aus &Uuml;berzeugung und predigt den Sozialdarwinismus: Die Sieger haben das Recht, sich alles anzueignen, die Verlierer verdienen kein Mitleid, und soziale Absicherung st&ouml;rt nur die nat&uuml;rliche Auslese. Empathielosigkeit ist die neue Moral, und der Mensch gilt genauso als Ware auf dem Markt wie alles andere auch. War diese Haltung schon vorher latente Grundlage kapitalistischer Wirtschaftsweise, so wurde sie jetzt Gesetz. Ein gnadenloser Erfolgsdruck zwingt Politiker und B&uuml;rger, sich gut zu verkaufen und &uuml;berzeugend zu l&uuml;gen, ohne schlechtes Gewissen. Seit der Umsetzung dieser Ideologie in den f&uuml;hrenden westlichen L&auml;ndern durch die Regierungen Reagan, Thatcher und Schr&ouml;der gilt die radikale Lehre als Staatsdoktrin; sie begr&uuml;ndete die Agenda 2010 ebenso wie imperiale Kriege, krasse Bereicherung durch Steuergesetze und -verbrechen und die Zersetzung des V&ouml;lkerrechts und der Menschenrechte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/15-2019&amp;textfile=4852\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Berliner Mietendeckel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>B&uuml;rgerliche Bei&szlig;reflexe gegen den Mietendeckel in Berlin<\/strong><br>\nDie &ldquo;Mainstream-Presse&rdquo; als Advokat der Besserverdienenden und der Konzerne<br>\nJahrelang gab es keinen Gesetzentwurf mehr, f&uuml;r den sich die linksgerichteten, sozial- und kapitalismuskritischen B&uuml;rger mal so richtig begeistern konnten. Die Mietpreisbremse etwa h&auml;tte so ein Thema sein k&ouml;nnen, hat den Anstieg der Mieten seit 2015 aber dann nur geringf&uuml;gig abgebremst.<br>\nNun kommt ein Vorschlag von einer rot-rot-gr&uuml;nen Landesregierung, genauer von der Berliner Senatorin f&uuml;r Stadtentwicklung Katrin Lompscher von der Linkspartei. Ein Vorschlag, der endlich klare Kante zeigt gegen Mietspekulanten, Immobilienkonzerne und Renditedenken. Und prompt bricht ein Kampfgeschrei los und auf die politischen Akteure nieder, die es gewagt haben, den fast heiligen &ldquo;freien Markt&rdquo; antasten zu wollen und ihn in seine Schranken zu weisen.<br>\nEin Teil dieser Kritiker hatte zuvor kritisiert, die Mietpreisbremse sei nicht wirkungsvoll. Wenn dann aber ausnahmsweise wirkungsvolle Politik in Aussicht gestellt wird, dann steht die Front wie eine kaum &uuml;berwindbare Mauer zwischen dem m&ouml;glichen besseren Leben f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung und der marktkonformen Realpolitik eines durch Wirtschaftslobbyisten durchsetzten Politikbetriebs.<br>\nDer nun geleakte Gesetzesentwurf sieht im Prinzip vor, die Mieten in Berlin auch f&uuml;r bestehende Mietverh&auml;ltnisse fest zu deckeln. Und zwar geordnet nach dem Baujahr der Geb&auml;ude. Mehr als rund 8 Euro pro Quadratmeter netto f&uuml;r sch&ouml;ne Altbauten soll kein Mieter kassieren d&uuml;rfen, egal in welchen Geb&auml;uden, egal in welchem Stadtteil. In anderen Geb&auml;uden soll es maximal deutlich weniger sein. Dies ist eine sensationelle (angek&uuml;ndigte) Ma&szlig;nahme, um endlich der Segregation, also der sozialr&auml;umlichen Trennung von armen und reichen Menschen entgegenzuwirken &ndash; Stichwort Gentrifizierung. Damit gibt die Politik den Forderungen aus der Zivilgesellschaft nach bezahlbaren Mieten ein St&uuml;ck weit statt. Bravo, kann man da als Mieter in Berlin nur rufen!<br>\nZu diesem Anlass wollen wir doch mal schauen, was die deutsche Mainstreampresse zum geleakten ersten Gesetzentwurf f&uuml;r einen Mietendeckel im Stadtstaat Berlin so denkt:&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Buergerliche-Beissreflexe-gegen-den-Mietendeckel-in-Berlin-4507009.html%20\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Aufregung im L&auml;ndle, es rauscht im Bl&auml;tterwald. Scheinbar drohen Enteignungen, Deutschland ist auf dem Weg zum Sozialismus! Gott sei bei uns. Auch der Spiegel schl&auml;gt sich gleich auf die Seite des Privateigentums: Die uneinsichtige Frau Wagenknecht unterst&uuml;tze ihre GenossInnen in Berlin bei ihrem Vorschlag und dies &bdquo;ungeachtet heftiger Kritik&ldquo; der &bdquo;Experten&ldquo;. Die Kritik geht in den Medien in etwa so: wenn die Immobilienbesitzer nicht mehr genug Reibach bei der Vermietung ihrer Wohnungen machen, dann gibt das &bdquo;falsche Signale&ldquo; an den Markt, dann fliehen die Investoren und dann werden die Menschen in Berlin bald kein Dach &uuml;ber dem Kopf mehr haben. Das hat man dann davon, wenn man in den &bdquo;Markt&ldquo; eingreift. Teure Wohnungen oder keine Wohnungen, was wollt ihr lieber?<\/em><\/p>\n<p><em>Schauen wir doch mal ganz unaufgeregt, was ein unabh&auml;ngiger Experte sagt: <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Verfassungsrechtler Christian Pestalozza: &bdquo;Was Berlin macht, ist n&ouml;tig&ldquo;<\/strong><br>\n(&hellip;) Ist denn grundlegend der Eingriff in den Markt rechtens?<br>\nWir sind in einem Sektor, der nicht v&ouml;llig dem Markt &uuml;berlassen werden soll. Es geht ja um Daseinsvorsorge und das muss reguliert werden k&ouml;nnen. Das ist in der Tendenz in Ordnung und entspricht sogar einer sozialstaatlichen Verpflichtung.<br>\nWelche Rechtsg&uuml;ter sind ber&uuml;hrt?<br>\nEinerseits die Wohnungseigent&uuml;mer. Das Eigentum ist laut Verfassung gesch&uuml;tzt. Gleichzeitig soll Eigentum, das sozial relevant ist und auf dessen Nutzung die Bev&ouml;lkerung angewiesen ist, dem Wohl der Allgemeinheit dienen. Zwischen beiden muss vermittelt werden. Es darf auch nicht die soziale Komponente zu sehr im Vordergrund stehen, so dass der Eigent&uuml;mer daran gehindert wird, sein Eigentum bewirtschaften zu k&ouml;nnen. Er muss eine Ertragsm&ouml;glichkeit haben. Auch diese ist durch die Verfassung gesch&uuml;tzt. Und andererseits m&uuml;ssen auch diejenigen, die sehr wenig Geld haben ein Dach &uuml;ber dem Kopf haben. Das muss der Staat in eine Balance bringen. Man kann die Eigent&uuml;mer beschr&auml;nken und zugleich die Mieter unterst&uuml;tzen. Die Bewertung h&auml;ngt dann vom Ergebnis ab&hellip;<br>\nWohnen ist Teil des Gemeinwesens. Hat man das in den letzten Jahren vergessen, wenn man sich die Spekulationen vergegenw&auml;rtigt?<br>\nDie Politik hat dem Markt vertraut. Sie wollte nicht alles in die Hand nehmen. Man hat es nicht untersch&auml;tzt, aber das Vertrauen in die regulierenden Kr&auml;fte des Marktes war vielleicht zu gro&szlig;. Man war sehr zur&uuml;ckhaltend. Beim Mietspiegel etwa sieht man dieses Z&ouml;gern. Als Grundlage zul&auml;ssiger H&ouml;chstmieten wurde hier eine Statistik genommen, die bedeutet, dass der Vermieter daf&uuml;r sorgen kann, dass die Obergrenze st&auml;ndig steigt. In Berlin hat man die Zeichen der Zeit erkannt. (&hellip;)<br>\nDer Vorsto&szlig; ist also in diesem Sinne durchaus vern&uuml;nftig?<br>\nDie Ungekl&auml;rtheit dieser Rechtsfragen ist f&uuml;r das Land Berlin kein Grund, die H&auml;nde in den Scho&szlig; zu legen. Man muss das Risiko in Kauf nehmen, wenn man einen Handlungsbedarf erkennt. Wenn der Bund, aus welchen Gr&uuml;nden auch immer, nicht t&auml;tig wird, ist es v&ouml;llig legitim, dass ein Land die Dinge in die Hand nimmt. Da w&uuml;rde ich jeden Landesgesetzgeber zu ermuntern. Wenn das vor dem Verfassungsgericht keinen Bestand hat, dann wissen wir es dann zumindest.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/berlin\/mietendeckel-verfassungsrechtler-christian-pestalozza---was-berlin-macht--ist-noetig--33068670\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Berliner Mietendeckel: Das richtige Signal<\/strong><br>\n&Uuml;ber den geleakten Entwurf der Berliner Senatorin Lompscher sch&auml;umt die Lokalpresse. Dabei macht die Politikerin blo&szlig; ihren Job: linke Politik. (&hellip;)<br>\nWorum es aber wirklich geht, merkt die ortsfremde FAZ in empathischer N&uuml;chternheit an: Die Aktien von Immobilienkonzernen sinken&hellip;<br>\nBotschaft mit Drohpotenzial<br>\n(&hellip;) Lompscher macht deutlich, dass es in der Metropole eben nicht darum geht, einen f&uuml;r Investor*innen (ob gro&szlig; oder klein) attraktiven Immobilienmarkt zu schaffen, sondern bezahlbaren Wohnraum f&uuml;r Menschen. Und nein, da gibt es keinen Ausgleich ohne harte Regulierung, denn Profitinteresse und Anspruch auf Daseinsvorsorge sind schlicht unvers&ouml;hnliche Gegens&auml;tze. Das Kr&auml;fteverh&auml;ltnis zwischen beiden Polen wurde dabei immer wieder aufs Neue f&uuml;r Jahrzehnte im Voraus zugunsten der Immobilienlobby justiert. Warum sollte linke Politik diesen Zustand nicht versuchen zu &auml;ndern?&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Berliner-Mietendeckel\/!5617933\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Mietendeckel: Enteignung!!! Die DDR kommt wieder!!!<\/strong><br>\nZwei Drittel der Berliner bef&uuml;rworten einen Mietendeckel, wenn die Mieten zu stark ansteigen. Das Bundesverfassungsgericht sagt, dass &bdquo;preisrechtliche Vorschriften, die durch sozialpolitische Ziele legitimiert werden, verfassungsrechtlich nicht ausgeschlossen sind&ldquo;. Die Mietpreisexplosion in Berlin und anderen St&auml;dten muss gestoppt werden.<br>\n&bdquo;Enteignung!&ldquo;, schreien Immobilienwirtschaft, die Medien und die Bataillone der Besitzenden in CDU, CSU, AfD und FDP. Es ist ein Aufschrei der Dummheit.<br>\nEs f&auml;llt den Gegnern des Mietendeckels gar nicht auf, dass in Deutschland von Enteignung immer nur geredet wird, wenn den Wohlhabenden, den Reichen etwas weggenommen wird. Wenn der &auml;rmeren H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung etwas weggenommen wird, reden sie nie von Enteignung, sondern von &bdquo;G&uuml;rtel enger schnallen&ldquo;, von &bdquo;internationaler Wettbewerbsf&auml;higkeit&ldquo;, &bdquo;wirtschaftlicher Vernunft&ldquo; oder von &bdquo;&uuml;berzogenem Anspruchsdenken, dem Einhalt geboten werden muss&ldquo;.<br>\nSie haben es immer noch nicht kapiert: In unserer &bdquo;freien Marktwirtschaft&ldquo; wird entweder den Armen etwas weggenommen, oder den Reichen. Wer die Mieten st&auml;ndig erh&ouml;ht, nimmt der &auml;rmeren H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung etwas weg. Wer einen Mietendeckel durchsetzt, schm&auml;lert die Rendite der Immobilienwirtschaft oder die Mieteinnahmen der Wohlhabenden.<br>\nNachdem in den letzten Jahrzehnten immer nur von unten nach oben umverteilt wurde, sprich die Armen enteignet wurden und das Eigentum der Wohlhabenden immer gr&ouml;&szlig;er wurde, muss jetzt ein Deckel drauf. Der Mietendeckel ist ein Anfang. Sonst kommt nicht die DDR, sondern Adolf wieder.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/2484794194915366\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via facebook<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Nach SPD-Vorsto&szlig;: OECD begr&uuml;&szlig;t Verm&ouml;gensteuer<\/strong><br>\nEine Verm&ouml;gensteuer in Deutschland? &Uuml;ber diese Frage streiten gerade die Parteien. Die OECD ist sich da aber sicher &ndash; solch eine Steuer w&auml;re &ldquo;vorteilhaft&rdquo; und &ldquo;verteilsgerecht&rdquo;.<br>\nDie Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat sich f&uuml;r eine Verm&ouml;gensteuer in Deutschland ausgesprochen. Grunds&auml;tzliche sehe man Vorteile in einer Verm&ouml;gensbesteuerung, sagte die OECD-Deutschland-Expertin Nicola Brand der Nachrichtenagentur Reuters.<br>\nEigene Studien zeigten, dass &ldquo;sie weniger verzerrend wirkt und damit weniger negative Effekte auf das Wirtschaftswachstum hat als zum Beispiel eine hohe Besteuerung von Arbeitseinkommen&rdquo;, erl&auml;uterte Brand. Weil Verm&ouml;gen in Deutschland sehr ungleich verteilt sind, sei die Steuer zudem &ldquo;in der Regel verteilsgerecht&rdquo;.<br>\nAls weitere steuerliche Ma&szlig;nahmen in Deutschland bef&uuml;rworte die OECD au&szlig;erdem eine h&ouml;here Besteuerung von Grund und Boden durch eine Neubewertung, &ldquo;die als Steuerbemessungsgrundlage herangezogen wird&rdquo;, so Brand weiter. &ldquo;Es gibt auch Raum f&uuml;r eine h&ouml;here Erbschaftssteuer, auch f&uuml;r Familienunternehmen.&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/vermoegenssteuer-113.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>dazu: Die Wiedereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;gensteuer ist ein Gebot der Gerechtigkeit<\/strong><br>\nDie Wiedereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;gensteuer ist ein Gebot der Gerechtigkeit, denn der soziale Rechtsstaat ist ein Steuerstaat. Er finanziert die Erf&uuml;llung seiner Aufgaben nicht &uuml;ber eigenes wirtschaftliches Handeln, sondern durch Besteuerung.<br>\nSteuern sind naturgem&auml;&szlig; unbeliebt. Der Widerstand gegen die Erhebung neuer Steuern l&auml;sst sich jedoch nur &uuml;berwinden, wenn f&uuml;r die Steuerpflichtigen auch die Steuergerechtigkeit sichtbar wird.<br>\nSteuergerechtigkeit verlangt eine Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsf&auml;higkeit. Davon, dass Verm&ouml;gen Ausdruck wirtschaftlicher Leistungsf&auml;higkeit ist, geht das Grundgesetz schlie&szlig;lich ganz selbstverst&auml;ndlich aus. Und zwar indem es den Ertrag der Verm&ouml;gensteuer ebenso wie den der Erbschaftsteuer ausdr&uuml;cklich den L&auml;ndern zuweist. [&hellip;]<br>\nDie Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts steht der Erhebung einer Verm&ouml;gensteuer nicht entgegen. Das Gericht betont vielmehr immer wieder das verfassungsrechtliche Gebot, die Besteuerung an der wirtschaftlichen Leistungsf&auml;higkeit auszurichten. Beanstandet hat das Bundesverfassungsgericht 1995 die bis dahin erhobene Verm&ouml;gensteuer nur deshalb, weil sie gleichheitswidrig Immobilienverm&ouml;gen viel niedriger belastete als Kapital- und sonstiges Verm&ouml;gen. Der damalige Verfassungsrichter B&ouml;ckenf&ouml;rde hat in seinem Sondervotum zu der Entscheidung auf einen wichtigen Faktor hingewiesen: Die Abschaffung der Verm&ouml;gensteuer beschneide die M&ouml;glichkeit des Staates zur Korrektur gesellschaftlicher Entwicklungen. Das zeigt sich nun in der Ansammlung immer gr&ouml;&szlig;erer Verm&ouml;gen in den H&auml;nden immer weniger Menschen.<br>\nDas Sozialstaatsprinzip verpflichtet aber zu einem Ausgleich der sozialen Gegens&auml;tze und zu der Sorge f&uuml;r eine gerechte Sozialordnung, gerade auch durch die gerechte Ausgestaltung des Steuersystems.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp.handelsblatt.com\/meinung\/gastkommentar-die-wiedereinfuehrung-der-vermoegensteuer-ist-ein-gebot-der-gerechtigkeit\/24942932.html\">Joachim Wieland in Handelsblatt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nat&uuml;rlich kann die Schuldenbremse umgangen werden<\/strong><br>\nWer f&uuml;r eine h&ouml;here Kreditaufnahme des Bundes und der L&auml;nder pl&auml;diert, wird h&auml;ufig mit dem Verweis auf die Schuldenbremse kritisiert, die schlie&szlig;lich in der Verfassung verankert sei und der Politik quasi vorschreibe, weiterhin sparsam zu sein und ausgeglichene Haushalte samt Schwarzer Null aufzustellen. Es w&auml;re daher irgendwie illegal, diese Regel zu umgehen, mit Ausnahme des Eintritts einer Naturkatastrophe. Das ist leider grundfalsch, weil diese Behauptung erstens voraussetzt, dass die Schuldenbremse das einzige sei, was im Grundgesetz irgendwie von Bedeutung w&auml;re und zweitens es keinerlei Hintert&uuml;ren gebe, die eine Regierung nutzen k&ouml;nnte.<br>\nInvestieren ist g&uuml;nstiger als sparen<br>\nDie Schuldenbremse im Grundgesetz ist noch nicht alt, doch sie gilt bereits als Religion. Dabei stehen in der Verfassung noch sehr viel mehr Dinge von ungleich gr&ouml;&szlig;erer Bedeutung, die aber den restriktiven Vorgaben der Schuldenbremse klar widersprechen. So ist in Artikel 20 Grundgesetz, der Ewigkeitscharakter genie&szlig;t und niemals ver&auml;ndert oder gestrichen werden darf, geregelt, dass die Bundesrepublik ein demokratischer und sozialer Bundesstaat zu sein hat. Die Gebietsk&ouml;rperschaften haben also den Auftrag, &ouml;ffentliche Leistungen vorzuhalten oder bereitzustellen, um allen Menschen in der Gesellschaft eine Teilhabe zu erm&ouml;glichen. Man nennt das auch Daseinsvorsorge. (&hellip;)<br>\nDer absurde Schuldenvorwurf<br>\nEs gibt also &ouml;ffentliche Aufgaben, die zu erf&uuml;llen, einer restriktiven Schuldenregel fundamental widersprechen. Der Vorschlag, die erforderlichen Investitionen ausschlie&szlig;lich aus dem Cash Flow zu t&auml;tigen, ist dabei ein ebenso gro&szlig;er Unsinn, den man sich auch an einem einfachen Beispiel aus der eigenen Lebenswirklichkeit klarmachen kann. Wer ein Haus kaufen m&ouml;chte, um darin mietfrei zu wohnen, spart auch nicht, bis er das Geld kurz vor der Rente vielleicht zusammen hat, weil dann die Anschaffung der Immobilie vollkommen sinnlos w&auml;re. Genauso idiotisch ist es, eine notwendige Investition solange aufzuschieben, bis die H&ouml;he eines Sparbetrags erreicht ist. Eine Volkswirtschaft funktioniert eben ganz anders und zwar mit Schulden. (&hellip;)<br>\nGl&uuml;cklicherweise gibt es aber die Hintert&uuml;ren, die man nur aufschlie&szlig;en muss, um den Bl&ouml;dsinn mit der Schuldenbremse zu begraben. Am besten w&auml;re es aber in der Tat, wenn diese absurde Regelung aus dem Grundgesetz komplett wieder verschwinden w&uuml;rde&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/190826naturlich-kann-die-schuldenbremse-umgangen-werden\">TauBlog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Macron und Merkel gehen auf Trump zu<\/strong><br>\nPr&auml;sident Macron und Kanzlerin Merkel verkaufen den G7-Gipfel in Biarritz als europ&auml;ischen Erfolg. Doch die Bewegung bei Iran und beim Handel ist teuer erkauft &ndash; und sehr einseitig. So r&uuml;ckte Macron vom bestehenden Atomabkommen mit Iran ab &ndash; und brachte einen neuen Deal ins Gespr&auml;ch. Damit geht er auf US-Pr&auml;sident Trump zu, der das alte Abkommen aufgek&uuml;ndigt hat. Im Gegenzug soll es einen &ldquo;historischen&rdquo; Gipfel mit Irans Pr&auml;sident Ruhani geben. Doch das ist bisher nicht viel mehr als eine vage Hoffnung. Bewegt hat sich vor allem Macron, Trump ist im Vorteil.<br>\nDas gilt auch f&uuml;r die Man&ouml;ver von Merkel in Biarritz. Sie bot Trump eine weitere Markt&ouml;ffnung in Deutschland und der EU an. Das bisherige Verhandlungsmandat k&ouml;nne ausgeweitet werden. Auch damit ging die Kanzlerin auf Trump zu. Dabei weigern sich die USA, ihre Strafz&ouml;lle auf Stahl und Aluminium made in EU aufzuheben &ndash; und auch &uuml;ber die umstrittenen Autoz&ouml;lle zu sprechen.<br>\nImmerhin hat Trump seine Drohungen gegen Deutschland und Frankreich etwas ged&auml;mpft. Neue Strafsteuern auf franz&ouml;sischen Wein oder deutsche Karossen soll es vorerst nicht geben. Aber reicht das, damit Deutschland und Frankreich den USA noch weiter entgegenkommen? Die EU ist auf eine schiefe Ebene geraten; standhaft und souver&auml;n wirkt das alles nicht. Aber darum scheint es auch nicht mehr zu gehen. In Biarritz stand im Vordergrund, Schlimmeres zu verhindern &ndash; und Trump einzuwickeln. Das immerhin ist Macron gelungen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/macron-und-merkel-gehen-weit-auf-trump-zu-zu-weit\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Nur faule Kompromisse. Blo&szlig; nicht ver&auml;rgern, unseren &bdquo;amerikanischen Freund&ldquo; Trump. Er ist ja so schnell beleidigt und nimmt alles gleich pers&ouml;nlich. Da ist Vorsicht geboten.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Europa muss sich Trump widersetzen<\/strong><br>\nEuropa hat seine Einw&auml;nde gegen die Iran-Sanktionen der USA oft ge&auml;u&szlig;ert. Sie laufen Europas Sicherheitsinteressen zuwider. Zudem versto&szlig;en sie ausdr&uuml;cklich gegen das vom UN-Sicherheitsrat einstimmig gebilligte Nuklearabkommen von 2015. Bisher hatten die europ&auml;ischen Regierungen Angst, die Sanktionen in Frage zu stellen. Das haben sie auch nicht beim G-7-Gipfel in Biarritz. Doch Europa kann den US-Sanktionen in Partnerschaft mit China, Indien und Russland die Stirn bieten. (&hellip;)<br>\nTrump versucht aktiv, jedes Land zu brechen, das sich seinen Forderungen widersetzt. Das amerikanische Volk ist nicht so arrogant und unm&auml;&szlig;ig, aber einige von Trumps Beratern sind es mit Sicherheit. Der Nationale Sicherheitsberater John Bolton und Au&szlig;enminister Mike Pompeo verk&ouml;rpern beide einen einzigartig arroganten Ansatz gegen&uuml;ber der Welt, der im Falle Pompeos noch durch religi&ouml;sen Fundamentalismus versch&auml;rft wird. (&hellip;)<br>\nDie europ&auml;ischen Regierungen w&uuml;rden, wenn sie Trumps Get&ouml;se und Drohungen gegen&uuml;ber dem Iran, Venezuela, China und anderen nachg&auml;ben, die europ&auml;ische und globale Sicherheit gef&auml;hrden. Sie sollten anerkennen, dass auch eine deutliche Mehrheit der Amerikaner Trumps b&ouml;sartigen Narzissmus und sein psychopathisches Verhalten ablehnt. Indem sie sich Trump widersetzen und die internationale Rechtsordnung einschlie&szlig;lich des regelgest&uuml;tzten internationalen Handels verteidigen, k&ouml;nnen Europ&auml;er und Amerikaner zusammen den Weltfrieden und die transatlantische Freundschaft f&uuml;r die kommenden Generationen st&auml;rken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++849560f6-c8a8-11e9-a36d-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>USA vs. Iran: Mit &bdquo;maximalem Druck&ldquo; zur &bdquo;Mutter aller Kriege&ldquo;? <\/strong><br>\nUnd was ist Europas Rolle? Trump und Johnson gehen gemeinsam auf die Jagd (&hellip;)<br>\nNachdem der Iran einen britischen Tanker festsetzte, rief Gro&szlig;britannien die EU an, gemeinsam hinaus zu segeln und den imperialen Stolz wiederherzustellen. Diese Pl&auml;ne entstanden noch unter Theresa May. Aus Berlin und Paris kam h&ouml;fliche Zur&uuml;ckhaltung und so machte sich die Royal Navy mit zwei Kriegsschiffen zun&auml;chst alleine auf den Weg zur Stra&szlig;e von Hormus, um britische Tanker vor dem Zugriff der iranischen Revolutionsgarden zu sch&uuml;tzen. Nach der z&ouml;gerlichen Haltung Deutschlands und Frankreichs, beschloss Johnson nun, der EU den R&uuml;cken zu kehren und die eigene Marinemission in den Rahmen der US-Intervention &bdquo;Sentinel&ldquo; zu stellen.<br>\nZwar behauptet die Regierung in London, nach wie vor an dem Atomabkommen festhalten zu wollen. Aber Trump hat es geschafft, die EU zu spalten. Und in Sachen Atomabkommen k&ouml;nnte Johnson zum Wackelkandidaten werden. Mit dem Schulterschluss mit den USA zeigt er, dass er nicht l&auml;nger bereit ist, auf Ansagen aus der EU zu warten.<br>\nNun ist die Spaltung des transatlantischen B&uuml;ndnisses zur&uuml;ck &ndash; entlang der gleichen Linien wie 2003, als die USA und Gro&szlig;britannien den Irak &uuml;berfielen. Aber diesmal lehnen Frankreich und Deutschland einen eigenen Einsatz nicht generell ab. Er soll nur nicht unter US-F&uuml;hrung stattfinden, es soll, wenn dann eine europ&auml;ische Mission sein. Die Frage ist nur &ndash; und das scheinen sie in Paris und Berlin selbst nicht zu wissen &ndash; was ein solcher Einsatz bringen soll. (&hellip;)<br>\nDer Iran ist an einen Punkt gelangt, an dem er mit Gewalt aus dem Embargo ausbrechen muss oder ihm fr&uuml;her oder sp&auml;ter der wirtschaftliche Zusammenbruch droht. Um sich zu wehren, beschlagnahmt er Tankschiffe, droht mit einer kompletten Sperrung der Stra&szlig;e von Hormus und f&auml;hrt die Urananreicherung wieder hoch (&hellip;)<br>\nAuch wenn alle Beteiligten die Drohungen als Verhandlungsmittel nutzen, so sind auch kleinere Scharm&uuml;tzel in der Stra&szlig;e von Hormus bis hin zu einem offenen, die ganze Region erfassenden Krieg nicht auszuschlie&szlig;en. Der iranische Pr&auml;sident Hassan Rouhani hat sogar vor der &bdquo;Mutter aller Kriege&ldquo; gewarnt. Und tats&auml;chlich ist die Region ein Pulverfass, das die verschiedenen Akteure wie Israel, T&uuml;rkei, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate (VAE), Katar und den Iran in den Konflikt ziehen k&ouml;nnte. Die Stellvertreter*innenkriege, die heute in Syrien und dem Jemen gefochten werden, k&ouml;nnten sich in eine unmittelbare Konfrontation ausweiten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2019-08-26\/usa-vs-iran-mit-maximalem-druck-zur-mutter-aller-kriege\/%20\">Justice Now<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Die USA wollen den Iran mit allen Mitteln zur Kapitulation zwingen. Aber das wird nicht passieren, der Iran wird nicht kapitulieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Angriff auf die Ein-China-Politik<\/strong><br>\nEin Abgeordneter aus dem Bundestag pl&auml;diert nach Gespr&auml;chen mit dem taiwanischen Au&szlig;enminister f&uuml;r einen Bruch mit der Ein-China-Politik und f&uuml;r die Anerkennung Taiwans als eigenst&auml;ndiger Staat. Die westlichen M&auml;chte sollten sich zudem bem&uuml;hen, Taiwan zur Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen zu verhelfen, forderte k&uuml;rzlich der FDP-Abgeordnete Ulrich Lechte, Mitglied im Ausw&auml;rtigen Ausschuss des Parlaments, bei einem Aufenthalt in Taiwans Hauptstadt Taipeh. Seine Forderung erfolgt zu einer Zeit, zu der Washington seine Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Taiwan intensiviert und dabei auch seine R&uuml;stungsexporte auf die Insel steigert; erst vor wenigen Tagen hat US-Pr&auml;sident Donald Trump der Lieferung von Kriegsger&auml;t im Wert von acht Milliarden US-Dollar an Taipeh zugestimmt, darunter 66 Kampfjets des Typs F-16. Neben US-Kriegsschiffen queren mittlerweile auch franz&ouml;sische Marineeinheiten die Stra&szlig;e von Taiwan, um den Druck auf Beijing zu erh&ouml;hen. Auch die Forderung nach einer Entsendung deutscher Kriegsschiffe in die Stra&szlig;e von Taiwan wird laut&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8024\/%20\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu: Hinter einer TV-gefertigten Protestgeschichte aus Hongkong setzt Washington auf Nativismus und Mobgewalt.<\/strong><br>\nDie zunehmend fremdenfeindlichen Proteste in Hongkong gehen mit Hilfe von US-Regime-change-Outfits und einem rechtsgerichteten lokalen Medien-Tycoon mit engen Verbindungen zu Hardlinern in Washington ins Chaos &uuml;ber. Pr&auml;sident Donald Trump twitterte am 13. August, dass er sich &bdquo;nicht vorstellen kann, warum&ldquo; die Vereinigten Staaten f&uuml;r die chaotischen Proteste verantwortlich gemacht werden, die Hongkong erfasst haben.<br>\nTrumps Verwirrung mag verst&auml;ndlich sein, wenn man die sorgf&auml;ltig betriebene Erz&auml;hlung der US-Regierung und ihres inoffiziellen Medienapparates betrachtet, die die Proteste als organischen &bdquo;pro-demokratischen&ldquo; Ausdruck der Basisjugend dargestellt haben. Ein Blick unter die Oberfl&auml;che dieses &uuml;bervereinfachten, made-for-television-Skripts zeigt jedoch, dass das wild antichinesische Netzwerk hinter den Demonstrationen mit Hilfe von Millionen von Dollar von der US-Regierung sowie eines mit Washington verbundenen lokalen Medientycoons kultiviert wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/linkezeitung.de\/2019\/08\/21\/hinter-einer-tv-gefertigten-protestgeschichte-aus-hongkong-setzt-washington-auf-nativismus-und-mobgewalt\/%20\">Linke Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Die Unterst&uuml;tzung des Westens f&uuml;r die Regierungsgegner in HK geht Hand in Hand mit dem Versuch, Taiwan als unabh&auml;ngigen Staat neben China anzuerkennen. Die Strategie dahinter ist das Bestreben, langfristig sowohl HK als auch Taiwan China zu &bdquo;entrei&szlig;en&ldquo;.  <\/em><\/p>\n<p><em>Zu den Unruhen in HK siehe auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54247\">Massenproteste in Hong-Kong<\/a>. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: US-Pr&auml;sident Trump rastet aus<\/strong><br>\nVor seinem Abflug zum G7-Gipfel in Frankreich erkl&auml;rte US-Pr&auml;sident Donald Trump, die USA h&auml;tten &raquo;etwas Knatsch&laquo; mit China &ndash; &raquo;und wir werden gewinnen&laquo;. China habe die Vereinigten Staaten &uuml;ber viele Jahre ausgenutzt. &raquo;Wir wollen, dass das aufh&ouml;rt.&laquo; (&hellip;)<br>\nNoch vor Wochen hatte der US-Pr&auml;sident seine Einsch&auml;tzung wiederholt, es sei f&uuml;r ihn ein Leichtes, Handelskriege zu gewinnen. Jetzt muss er feststellen, dass Xi nicht bereit ist, einzulenken und den USA einen Abbau der hohen chinesischen Export&uuml;bersch&uuml;sse sowie den Verzicht auf missliebige Gesch&auml;ftspraktiken ohne amerikanische Verabredungen zuzusagen. Festzuhalten ist daher: Es wird auf absehbare Zeit kein Arrangement im Wirtschaftskrieg zwischen den USA und der VR China geben. Im Gegenteil: Diese Auseinandersetzung wird weiter eskalieren und auf andere Nationalstaaten ausstrahlen. Die Immer wieder ge&auml;u&szlig;erte Bef&uuml;rchtung von einer Versch&auml;rfung der Abw&auml;rtstendenz in der Global&ouml;konomie ist eingetreten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/us-praesident-trump-rastet-aus\/%20\">Sozialismus Aktuell<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das gr&ouml;&szlig;te Freihandelsprojekt der Welt droht zu scheitern<\/strong><br>\nDer Amazonas-Regenwald brennt &ndash; und die EU ger&auml;t unter Druck wegen ihres Handelsvertrags mit den Mercosur-Staaten. Dramatische Bilder und Online-Initiativen k&ouml;nnten das Abkommen in letzter Minute stoppen.<br>\nEs ist, als wollte die EU auch die letzten Zweifel an der Feuerkatastrophe im Amazonas-Regenwald pulverisieren. Am Wochenende hat die Br&uuml;sseler Kommission auf Wunsch Deutschlands die sogenannten Copernicus-Notfalldienste aktiviert. Die europ&auml;ischen &ldquo;Sentinel&rdquo;-Satelliten haben nun das Amazonas-Gebiet ins Visier genommen &ndash; nicht nur in Brasilien, sondern auch in Teilen von Peru, Bolivien und Paraguay. Die Bilder sind erwartungsgem&auml;&szlig; verst&ouml;rend, leuchtendes Orange markiert gigantische Fl&auml;chen, auf denen noch vor Kurzem Regenwald stand.<br>\n(&hellip;) Auch Luxemburg will &ldquo;die Rei&szlig;leine ziehen&rdquo;<br>\nNach Frankreich und Irland droht jetzt auch Luxemburg offen mit einem Veto gegen die Ratifizierung des Vertrags. &ldquo;Man muss Frankreich und Irland darin unterst&uuml;tzen, jetzt die Rei&szlig;leine zu ziehen&rdquo;, sagte Au&szlig;enminister Jean Asselborn dem SPIEGEL. Ein Handelsvertrag sei nur sinnvoll, wenn man &ldquo;zumindest in gro&szlig;en Teilen &auml;hnliche Werte habe&rdquo;. Klima- und Umweltschutz aber seien Bolsonaro offensichtlich v&ouml;llig egal. &ldquo;Damit&rdquo;, meint Asselborn, &ldquo;ist eine der Hauptbedingungen f&uuml;r den Vertrag nicht mehr erf&uuml;llt.&rdquo; Die luxemburgische Regierung habe beschlossen, &ldquo;die Prozedur auf Eis zu legen&rdquo;.<br>\nGemeint ist damit die Ratifizierung des Handelsabkommens&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/amazonas-braende-gefaehrden-mercosur-handelsvertrag-der-eu-a-1283863.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> &bdquo;Klima- und Umweltschutz aber seien Bolsonaro offensichtlich v&ouml;llig egal.&ldquo; Das f&auml;llt jetzt erst auf, kurz vor der Ratifizierung des Freihandelsabkommen. Dies zeigt nur wieder allzu deutlich, welche Interessen in Br&uuml;ssel Priorit&auml;t haben. Die Bundesregierung aber will von einem Stopp des Handelsabkommens nichts wissen. &ldquo;Ein Nichtabschluss ist nicht die geeignete Antwort darauf, was gerade in Brasilien geschieht&rdquo;, sagte ein Regierungssprecher bereits am vergangenen Freitag. Damit d&uuml;rften alle Aussagen der Bundesregierung, von CDU und SPD zum Thema Klimawandel zum wiederholten Male als hohle Phrasen entlarvt sein.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Der luxemburgische sozialdemokratische Au&szlig;enminister Asselborn ist bestimmt kein Gegner von Freihandelsabkommen. Im Oktober 2016 mussten die luxemburgischen Sozialdemokraten, die in einer Regierungskoalition beteiligt waren, auf Druck der linken Opposition in ihrer Partei einen au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Parteikongress einberufen, um ihre Zustimmung zum Freihandelsabkommen CETA durchzuboxen. Asselborn drohte auf dem Parteikongress mit seinem R&uuml;cktritt als Au&szlig;enminister, sollte der Kongress der Resolution der Parteif&uuml;hrung f&uuml;r die Unterzeichnung unter das Freihandelsabkommen nicht zustimmen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Klimaklage: Bundesverfassungsgericht setzt Bundesregierung und Bundestag Frist f&uuml;r Stellungnahme<\/strong><br>\nEin Klageb&uuml;ndnis von Solarenergie-F&ouml;rderverein Deutschland (SFV), dem Bund f&uuml;r Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und vielen Einzelkl&auml;gern wie dem Schauspieler Hannes Jaenicke und dem Ex-Bundestagsabgeordneten Josef G&ouml;ppel (CSU) hat im November 2018 Klage wegen der v&ouml;llig unzureichenden deutschen Klimapolitik vor dem Bundesverfassungsgericht erhoben&hellip;.<br>\nDie Klage hat folgenden Hintergrund: Um die Grundrechte auf Leben, Gesundheit und Eigentum zu sch&uuml;tzen, muss Deutschland mindestens die im Pariser Klima-Abkommen vereinbarte Begrenzung der globalen Erw&auml;rmung auf 1,5 Grad gegen&uuml;ber vorindustriellem Niveau einhalten und in der EU sein Gewicht daf&uuml;r in die Waagschale werfen und die Emissionen in maximal zwei Dekaden in allen Sektoren auf null bringen. Zwar hat die Politik demokratische Entscheidungsspielr&auml;ume. Diese erlauben es grundrechtlich jedoch nicht, die Grundlagen menschlicher Existenz und damit auch der Demokratie zu untergraben. Genau das riskiert aber die unambitionierte deutsche Klimapolitik&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/7666\/4357526\">Presseportal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bundesregierung: &ldquo;Keine Erkenntnisse&rdquo; zu US-Sanktionen gegen Venezuela<\/strong><br>\nNegative Auswirkungen der US-Ma&szlig;nahmen gegen Venezuela werden in Berlin nicht untersucht. Deutsche Diplomaten schweigen im UN-Sicherheitsrat<br>\nDie Bundesregierung sieht derzeit keinen Anlass, m&ouml;gliche menschen- und v&ouml;lkerrechtliche Auswirkungen der seit 2015 mehrfach versch&auml;rften US-amerikanischen Sanktionen gegen Venezuela zu untersuchen. Das geht aus den Antworten auf eine Kleine Anfrage von Linken-Bundestagsabgeordneten, darunter Andrej Hunko hervor. Die Bundesregierung vermeidet damit eine Positionierung zu der zunehmenden Kritik an den US-Ma&szlig;nahmen gegen Venezuela. Menschenrechtsorganisationen und UN-Vertreter haben in den vergangenen Wochen und Monaten mehrfach davor gewarnt, dass die US-Sanktionen die humanit&auml;re Krise in dem s&uuml;damerikanischen Land versch&auml;rfen und das Leid vergr&ouml;&szlig;ern k&ouml;nnten. Die US-Regierung begr&uuml;ndet die Strafma&szlig;nahmen offen mit ihrem Plan, die amtierende Regierung von Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro zu st&uuml;rzen und den selbsternannten Interimspr&auml;sidenten Juan Guaid&oacute; einzusetzen. Guaid&oacute; wird auch von der Bundesregierung anerkannt. (&hellip;)<br>\nHunko kritisiere &uuml;ber den Kurznachrichtendienst Twitter das &ldquo;laute Schweigen&rdquo; der Bundesregierung zu den offensichtlichen negativen Auswirkungen der US-Wirtschaftssanktionen gegen Venezuela. Durch ihr aktives Wegschauen mache sich die Bundesregierung mitschuldig an der Verschlechterung der Lage in Venezuela und dem Ausbleiben einer politischen L&ouml;sung, sagte der Linken-Abgeordnete gegen&uuml;ber der Presse: &ldquo;Offenbar ist auch sie bereit, das Leid von Millionen und den Tod von Tausenden Menschen in Kauf zu nehmen, um die Regierung Maduro zu st&uuml;rzen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2019\/08\/230629\/usa-venezuela-deutschland-sanktionen\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Pensionsbonus f&uuml;r Eltern<\/strong><br>\nNachteile f&uuml;r M&uuml;tter ausgleichen: SP&Ouml; will 600 Euro mehr Pension pro Kind im Jahr<br>\nSchlechtere Bezahlung, Teilzeitarbeit und zu wenig Kinderbetreuung wirken sich negativ auf das Einkommen von Frauen aus. Noch dramatischer wird es bei den Pensionen. Der Pensionsunterschied zwischen Frauen und M&auml;nnern ist doppelt so gro&szlig; wie der bei den Einkommen. Die SP&Ouml; fordert jetzt eine Extrapension f&uuml;r Eltern: Wer Kinder erzieht, soll um 50 Euro monatlich mehr Extrapension bekommen. Im Jahr sind das 600 Euro.<br>\nAm Ende des Arbeitslebens erhalten die meisten Frauen nur die H&auml;lfte der Pension, die M&auml;nner erhalten. Frauenpensionen liegen im Median bei 957 Euro pro Monat, M&auml;nnerpensionen bei 1.863 Euro. Grund f&uuml;r die Schieflage ist die Lohnschere, denn der Lohn ist die Grundlage f&uuml;r die Pensionsh&ouml;he. Dazu kommt: Wenn M&uuml;tter (oder auch V&auml;ter) nach der Geburt Teilzeit arbeite, wirkt sich das negativ auf die Pension aus&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/extrapension-spoe-muetter\/\">Kontrast.at<\/a>\n<p><strong>dazu: SP&Ouml; will 1.700 Euro Mindestlohn &ndash; So funktioniert der Mindestlohn in anderen L&auml;ndern<\/strong><br>\nDie SP&Ouml; will den Mindestlohn in &Ouml;sterreich auf 1.700 Euro erh&ouml;hen. Das Einkommen bis 1.700 soll au&szlig;erdem steuerfrei sein. Wem bringt das etwas und wie sind die Erfahrungen aus anderen L&auml;ndern?<br>\nJeder 2. &Ouml;sterreicher hat am Monatsende kein Geld mehr am Konto. Der Grund: Die L&ouml;hne sind zu niedrig. Denn obwohl 93 Prozent der Befragten ihre Ausgaben kontrollieren und sehr aufs Geld schauen, reicht das Einkommen nicht aus. Gerade Menschen mit kleinen Einkommen leiden unter den steigenden Kosten.<br>\nSo sind die Ausgaben f&uuml;r das Wohnen f&uuml;r Kleinverdiener 3 Mal so stark gestiegen wie f&uuml;r Gutverdiener.<br>\nDie SP&Ouml; fordert daher einen Mindestlohn von 1.700 Euro im Monat. Gleichzeitig sollen die ersten 1.700 Euro steuerfrei sein: Bei 1.700 14-mal j&auml;hrlich bringt das rund 1.216 Euro Steuerersparnis.<br>\nSeit 2017 gilt ein Mindestlohn von 1.500 Euro<br>\nIn &Ouml;sterreich gibt es keinen gesetzlich festgelegten Mindestlohn. Da allerdings 99 Prozent der Besch&auml;ftigten Kollektivvertr&auml;gen unterliegen, gibt es f&uuml;r fast alle Arbeitnehmer einen Branchen-Mindestlohn. Zuletzt hat die SP&Ouml; 2017 einen Mindestlohn von 1.500 Euro gefordert. Die &Ouml;VP unter Vizekanzler Mitterlehner hat sie dabei unterst&uuml;tzt. Die Sozialpartner haben daraufhin vereinbart, dass kein Kollektivvertrags-Abschluss mehr unter 1.500 Euro liegen darf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/diese-4-laender-zeigen-dass-der-mindestlohn-keine-arbeitsplaetze-vernichtet\/\">Kontrast.at<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Linke vor den Landtagswahlen: Austaktiert<\/strong><br>\nIn den ostdeutschen L&auml;ndern ist die Linke auf dem absteigenden Ast. Daran ist auch ihre unentschlossene Politik der vergangenen Jahrzehnte schuld. (&hellip;)<br>\nIn Sachsen steht die Linke laut der letzten Umfrage derzeit bei 16 Prozent, fast drei Prozentpunkte weniger als 2014. In Brandenburg sieht es &auml;hnlich aus. In Th&uuml;ringen, wo erst Ende Oktober gew&auml;hlt wird, liegt die Linke mit Ministerpr&auml;sident Bodo Ramelow immerhin noch bei 25 Prozent. Aber auch das w&auml;ren drei Prozentpunkte weniger als 2014. Bei diesen Landtagswahlen k&ouml;nnte zu Ende gehen, was lange ein unaufh&ouml;rliches Erfolgsduo zu sein schien: die Linke und der Osten.<br>\n&bdquo;Viele Menschen hier sind richtig b&ouml;se&ldquo;, sagt Neuhaus-Wartenberg. &bdquo;Nach der Wende haben sie geglaubt, dass richtig was losgeht. Sie haben sich selbst&auml;ndig gemacht, nicht um eine Altersversorgung gek&uuml;mmert, sind irgendwann krank geworden.&ldquo; Heute w&uuml;ssten sie oft nicht mehr, wie sie den Strom f&uuml;r den n&auml;chsten Monat bezahlen k&ouml;nnen. Sie glaubten der Linken oder der CDU nichts mehr, nur noch der AfD. Dabei galt die Linke doch als die K&uuml;mmererpartei des Ostens. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Ich h&auml;tte mir mehr Mut gew&uuml;nscht, dem Zeitgeist zu widerstehen&ldquo;, sagt Sebastian Walter, Ko-Spitzenkandidat der brandenburgischen Linken, wenn er &uuml;ber die Phase der Linken spricht, in der sie den &ouml;ffentlichen Dienst schrumpfte und &ouml;ffentliches Eigentum verkauften. &bdquo;Wir waren zu lange still.&ldquo; Walter, 29, steht f&uuml;r einen Neuaufbruch der Linken in Brandenburg: Mit Antifa-Demonstrationen sozialisiert, DGB-Regionalgesch&auml;ftsf&uuml;hrer. Walter will mehr Staat. Sogar der Rettungsdienst soll wieder in &ouml;ffentliche Hand.<br>\n&bdquo;Die Treuhanderfahrung wirkt bis heute im Osten nach&ldquo;, sagt Walter am Rande des Infostands auf dem Luckenwalder Markt. &bdquo;Es gibt kaum jemand &uuml;ber 50, der nicht eine Insolvenz oder K&uuml;ndigung erlebt hat.&ldquo; Walter ist eloquent und engagiert &ndash; das Gegenteil jener grauen Funktion&auml;rskultur, die die Linke im Osten oft kennzeichnet&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Die-Linke-vor-den-Landtagswahlen\/!5619941\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Eine Linke, die sich ganz anpasserisch verh&auml;lt und in Teilen sogar noch &uuml;ber die h&auml;rtesten neoliberale\/autorit&auml;re Phantasien hinausgeht (Verkauf kommunaler Wohnungen in Berlin und Dresden, Abbau &ouml;ffentlicher Einrichtungen bei der Kreisreform\/&rdquo;R&uuml;ckbau Ost&rdquo;, <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/beitrag\/2019\/03\/linke-protest-brandenburg-verfassungsschutz-polizeigesetz.html\">Zustimmung zum Polizeigesetz in Brandenburg<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/finanzausgleich-und-autobahngesellschaft-bundesrat-stimmt-zu-mit-bauchschmerzen\/19888834.html\">Zustimmung zur Privatisierung von Autobahnen und Schulen im Bundesrat 2017<\/a>, nat&uuml;rlich &ldquo;mit Bauchschmerzen&rdquo; und &ldquo;aus Sachzw&auml;ngen&rdquo;), ist keine Alternative, sondern genau wie die anderen Parteien. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zwei Frauen f&uuml;r die SPD<\/strong><br>\nEine weibliche Doppelspitze w&auml;re etwas wirklich Neues (&hellip;)<br>\nDie SPD muss den Mut haben, so mutig zu denken, wie Bebel einst gedacht hatte. Es geht nicht darum, Ideen aus dem 19. Jahrhundert in altem Gewand wieder aufzulegen. Es geht darum, mit dem Mut und der Ideenkraft, die Leute wie Bebel ausgezeichnet haben, Politik zu machen. Solchen Mut darf man der SPD w&uuml;nschen. Er wird ihr und der deutschen Politik guttun. Malu Dreyer, die kluge Ministerpr&auml;sidentin aus Rheinland-Pfalz, hat, wohl nicht zuletzt ihrer MS-Krankheit wegen, eine Kandidatur f&uuml;r den Parteivorsitz abgelehnt. Aber vielleicht k&ouml;nnte sie es, zusammen mit einer anderen Frau, zum Beispiel mit Manuela Schwesig, doch machen. Warum wird eigentlich nur &uuml;ber eine gemischte Doppelspitze geredet? Bebel w&uuml;rde heute sagen: &ldquo;Wir m&uuml;ssen das doch nicht den Gr&uuml;nen nachmachen. Lasst doch mal zwei Frauen ran.&rdquo; Eine weibliche Doppelspitze w&auml;re etwas wirklich Neues.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/prantls-blick-spd-frauen-1.4575634-2\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Frage, wer der SPD k&uuml;nftig vorsteht, ist doch nicht so wichtig. Entscheidend ist, ob eine andere Politik mit diesem Personal m&ouml;glich ist. Bei den bisherigen Kandidatenteams gibt es da doch zum Teil erhebliche Zweifel. Folgt man der Idee einer weiblichen Doppelspitze weiter, m&uuml;sste man ja beispielsweise einen Norbert Walter-Borjans sofort ablehnen, der eine Kandidatur jetzt auch <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/nachrichten\/landespolitik\/walter-borjans-kandidiert-spd-parteivorsitz-100.html\">in Aussicht gestellt hat<\/a>. Er w&uuml;rde immerhin der Formulierung im Koalitionsvertrag &bdquo;Wir k&auml;mpfen gegen Steuerbetrug und Steuervermeidung: Gerechte Besteuerung von Internetkonzernen. Verhinderung von Steuerhinterziehung durch Schlie&szlig;ung von Steuerschlupfl&ouml;chern und Steueroasen&ldquo; mehr Glaubw&uuml;rdigkeit verleihen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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