{"id":54522,"date":"2019-09-02T13:33:55","date_gmt":"2019-09-02T11:33:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54522"},"modified":"2019-09-13T10:30:34","modified_gmt":"2019-09-13T08:30:34","slug":"glueckliche-menschen-waehlen-nicht-die-afd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54522","title":{"rendered":"Gl\u00fcckliche Menschen w\u00e4hlen nicht die AfD"},"content":{"rendered":"<p>2014 zog die AfD im Osten Deutschlands in die ersten Landtage ein und die Aufregung des politisch-medialen Komplexes war gro&szlig;. Heute &ndash; f&uuml;nf Jahre sp&auml;ter &ndash; feiern die Volksparteien der alten Bundesrepublik es schon als gro&szlig;artigen Erfolg, ihre Rolle als st&auml;rkste Kraft auf Landesebene mit hauchd&uuml;nner Mehrheit gegen die AfD verteidigt zu haben. Der oft emotional und chronisch inhaltsleer gef&uuml;hrte &ldquo;Kampf gegen Rechts&rdquo; sollte sp&auml;testens jetzt als gescheitert gelten. Das ist kein gro&szlig;es Wunder, inszeniert die AfD sich doch sehr erfolgreich als &ldquo;Anti-Establishment-Partei&rdquo; und da passen die vorhersehbaren Reflexe des Establishments nat&uuml;rlich hervorragend ins Drehbuch. Wenn die anderen Parteien die W&auml;hler und ihre Sorgen und N&ouml;te nicht bald ernst nehmen und ihre Politik entsprechend &auml;ndern, wird der Siegeszug der AfD sich weiter fortsetzen. Wenn der Kampf gegen Rechts gewonnen werden soll, muss er auf politischer und nicht auf kommunikativer Ebene gef&uuml;hrt werden. Nur wer die Unzufriedenheit beseitigt, beseitigt auch die AfD. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2777\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-54522-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190902_Glueckliche_Menschen_waehlen_nicht_die_AfD_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190902_Glueckliche_Menschen_waehlen_nicht_die_AfD_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190902_Glueckliche_Menschen_waehlen_nicht_die_AfD_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190902_Glueckliche_Menschen_waehlen_nicht_die_AfD_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=54522-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190902_Glueckliche_Menschen_waehlen_nicht_die_AfD_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"190902_Glueckliche_Menschen_waehlen_nicht_die_AfD_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Die Zeiten, in denen die Parteien der politischen Linken die Stimmen des kleinen Mannes waren, sind endg&uuml;ltig vorbei. Laut infratest dimap war die AfD bei den gestrigen Landtagswahlen in <a href=\"https:\/\/wahl.tagesschau.de\/wahlen\/2019-09-01-LT-DE-BB\/umfrage-job.shtml\">Brandenburg<\/a> und <a href=\"https:\/\/wahl.tagesschau.de\/wahlen\/2019-09-01-LT-DE-SN\/umfrage-job.shtml\">Sachsen<\/a> bei den Arbeitern mit 44% und 41% mit gro&szlig;em Abstand die st&auml;rkste Partei. Die Linke kam bei dieser Gruppe nur noch auf 8% (Brandenburg) und 10% (Sachsen). In Sachsen holte die AfD bei den Arbeitern sogar mehr als doppelt so viele Stimmen wie das sogenannte linke Lager (SPD, Gr&uuml;ne und Linke) zusammen!&nbsp;<\/p><p>Eine zweite alte politische Weisheit, die seit gestern endg&uuml;ltig auf dem Friedhof der hohlen politischen Phrasen beerdigt werden muss, ist der Spruch &ldquo;Wer nicht w&auml;hlt, w&auml;hlt rechts&rdquo;. Sowohl in <a href=\"https:\/\/wahl.tagesschau.de\/wahlen\/2019-09-01-LT-DE-BB\/index.shtml\">Brandenburg<\/a> als auch in <a href=\"https:\/\/wahl.tagesschau.de\/wahlen\/2019-09-01-LT-DE-SN\/\">Sachsen<\/a> hat die AfD von allen Parteien mit gro&szlig;em Abstand am meisten von der steigenden Wahlbeteiligung profitiert, w&auml;hrend die Linke von den im Bundestag vertretenen Parteien hier die geringsten Zuw&auml;chse vermelden konnte. Offenbar neigen die Unzufriedenen, die sich zeitweise nicht zur Wahl einer Partei durchringen konnten und k&ouml;nnen, tendenziell eher zur AfD. Die Mobilisierung der Nichtw&auml;hler ist in einer solchen Situation ein zweischneidiges Schwert. Alte Regeln gelten heute nicht mehr.<\/p><p>&Uuml;berraschend sind diese Zahlen keinesfalls. Dass fast jeder zweite W&auml;hler, der sich selbst der Arbeiterschaft zurechnet, ausgerechnet der AfD seine Stimme gegeben hat, ist jedoch zugegebenerma&szlig;en skurril, vertritt die AfD doch lupenrein <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54484\">marktliberale Positionen<\/a>, die sich ganz explizit gegen die Interessen der meisten ihrer W&auml;hler richten. <\/p><p><em>Lesen Sie dazu auch: Tobias Riegel &ndash;  <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54484\">Vor den Landtagswahlen: Das Kaninchen und die Schlange<\/a>.<\/em><\/p><p>Eine Partei, deren Vorsitzender die gesetzliche Rente de facto <a href=\"https:\/\/www.aachener-nachrichten.de\/politik\/holger-balodis-ueber-die-rentenpolitik-von-afd-parteichef-joerg-meuthen_aid-34419107\">abschaffen will<\/a>&nbsp;und deren Fraktionsvorsitzende Mitglied der ultra-wirtschaftsliberalen Hayek-Gesellschaft ist, taugt schwerlich als Stimme des kleinen Mannes. &bdquo;Erstaunlicherweise&ldquo; konzentriert sich der politisch-mediale Komplex jedoch ausschlie&szlig;lich auf die v&ouml;lkischen und nationalistischen Str&ouml;mungen innerhalb der Partei und verliert kein Wort &uuml;ber deren markt- und wirtschaftsliberalen Standpunkte. Die AfD ist eine zutiefst elit&auml;re Partei, die es dank dieses Medienversagens wundersamerweise geschafft hat, sich als anti-elit&auml;re Partei darzustellen.&nbsp;Und solange die Medien ihr eigenes marktliberales Mantra nicht hintanstellen und auf diese Diskrepanz hinweisen, wird auch die Fokussierung in Dauerschleife auf den v&ouml;lkischen Charakter der AfD folgenlos verhallen. Wer heute immer noch nicht mitbekommen hat, dass die AfD im Kern v&ouml;lkisch und nationalistisch ist, muss die letzten f&uuml;nf Jahre wohl im Koma gelegen haben. Dass die AfD zus&auml;tzlich auch auf FDP-Niveau markt- und wirtschaftsliberal daherkommt, d&uuml;rfte indes nur wenigen W&auml;hlern dieser Partei bekannt sein. <\/p><p>Um Inhalte geht es bei der AfD jedoch offenbar nur am Rande. Das anti-elit&auml;re Gehabe und die Positionierung als Gegner des Establishments ist das eigentliche Erfolgsrezept dieser Partei. Die Menschen w&auml;hlen die AfD ja nicht, weil sie deren Programm so toll finden und auch die Spitzenkandidaten begeistern ja eher durch ihre piefige Mittelm&auml;&szlig;igkeit. Nein, die AfD wird gew&auml;hlt, weil dies der gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Protest ist, den der B&uuml;rger dem politischen und medialen Establishment entgegenschleudern kann. Die AfD ist der Schraubenschl&uuml;ssel, den man ins Getriebe des Systems wirft &ndash; nicht, um es nach seinen Vorstellungen zu reparieren, sondern um es zu besch&auml;digen, ja vielleicht sogar zu zerst&ouml;ren. Es geht hier um keine konstruktive politische Teilhabe, sondern um die destruktive Ablehnung eines Systems, das auf politischer Ebene die Interessen einer kleinen &ouml;konomisch &uuml;berprivilegierten Minderheit gegen die &ouml;konomisch unterprivilegierte Mehrheit vertritt, dies auf medialer Ebene zu verschleiern versucht und dann &bdquo;Demokratie&ldquo; nennt und sich daf&uuml;r in selbstgerechten Sonntagsreden beweihr&auml;uchert. <\/p><p>Wer die AfD nun innerhalb dieses Mechanismus kritisiert, schw&auml;cht sie nicht, sondern st&auml;rkt sie letzten Endes nur. Wenn beispielsweise die kommissarische SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig f&uuml;nf Jahre nach dem Einzug der AfD in die ostdeutschen Landtage immer noch in aufgesetzter Emp&ouml;rung gerade so tut, als w&uuml;sste der arme W&auml;hler nicht, dass die AfD eine rechte &ndash; in Teilen gar rechtsextreme Partei &ndash; ist, verkauft sie die Menschen doch letztlich nur f&uuml;r dumm. Die merken das und ihre Ablehnung f&uuml;r das Establishment w&auml;chst mit jeder inhaltsleeren Sonntagsrede von Tag zu Tag. Geradezu t&ouml;richt ist sogar, die Grenzen zwischen AfD und dem Rest der politischen Klasse durch eine Z&auml;sur festmachen zu wollen, die dann auch noch nach hinten losgehen muss. Manuela Schwesig <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/mecklenburg-vorpommern\/Schwesig-nach-Wahlen-Koalition-muss-auf-den-Osten-hoeren,ltw138.html\">teilt<\/a>&nbsp;beispielsweise die Menschen in &ldquo;diejenigen, die auf eine solide und gute Regierung setzen&rdquo; und &ldquo;die AfD, der es gelungen [sei], Protest zu sch&uuml;ren und den bei sich einzusammeln&rdquo;. Solche S&auml;tze sind in Brandenburg, wo die <a href=\"https:\/\/wahl.tagesschau.de\/wahlen\/2019-09-01-LT-DE-BB\/umfrage-regierung.shtml\">Mehrheit der W&auml;hler<\/a>&nbsp;eben nicht Schwesigs Meinung teilt, dass die Regierung &ldquo;solide und gut&rdquo; gearbeitet habe, eigentlich beste Wahlwerbung f&uuml;r die AfD, die so auch noch von au&szlig;en das Pr&auml;dikat des Interessenvertreters der Unzufriedenen verliehen bekommt. Besser k&ouml;nnte es nicht laufen.<\/p><p>Wer die AfD w&auml;hlt, zeigt dem Establishment an der Wahlurne den virtuellen Stinkefinger. Und wenn das Establishment sich dar&uuml;ber echauffiert, ist dies nat&uuml;rlich um so sch&ouml;ner. Wer die Sonntagsreden der mehr und mehr abgehobenen &ldquo;Berliner Blase&rdquo; des politisch-medialen Komplexes nicht mehr h&ouml;ren kann, der wird durch deren schrille Warnungen vor der &ldquo;b&ouml;sen AfD&rdquo; im Zweifel eher zum Kreuz bei der AfD hingezogen. Aber auch das ist keine neue Erkenntnis. Wie kontraproduktiv die Selbstgerechtigkeit des politisch-medialen Komplexes bei seinem aufgesetzten Kampf gegen einen &ldquo;Populisten&rdquo; sein kann, durften wir schon bei der Wahl Donald Trumps beobachten.&nbsp;<\/p><p>Es w&auml;re ohnehin falsch, nun nur dar&uuml;ber nachzudenken, wie man die AfD kommunikativ stellt und wie ein Wahlkampf aussehen k&ouml;nnte, bei dem man der AfD Stimmen abnimmt. Denn wenn man Politik nur auf kommunikativer Ebene und als Kampf um die Stimmen denkt, wird man auch weiterhin am Ph&auml;nomen AfD verzweifeln. Wer die AfD wirkungsvoll bek&auml;mpfen will, muss dies nicht nur auf kommunikativer, sondern vor allem auf politischer Ebene angehen. Gute Politik ist die beste Impfung gegen Erfolge der AfD. Und hier kommen wir zum eigentlichen Kern: Die Erfolge der AfD sind eine direkte Folge der schlechten Politik der vergangenen Jahre und Jahrzehnte. Nun ist der Geist aber aus der Flasche und Sonntagsreden sowie wenig &uuml;berzeugende Eigen-PR werden ihn auch nicht wieder in die Flasche bef&ouml;rdern.<\/p><p>Wenn man sieht, dass jeder dritte ostdeutsche Arbeitnehmer <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54508#h07\">dem Niedriglohnsektor angeh&ouml;rt<\/a>, und registriert, dass <a href=\"https:\/\/wahl.tagesschau.de\/wahlen\/2019-09-01-LT-DE-SN\/\">78% aller s&auml;chsischen AfD-W&auml;hler<\/a> die Aussage &ldquo;Ostdeutsche sind B&uuml;rger zweiter Klasse&rdquo; unterschreiben, ist es doch eigentlich gar nicht schwer, den ersten Hebel f&uuml;r eine wirksame Politik gegen rechts zu finden. Wer die AfD wirkungsvoll bek&auml;mpfen will, muss eigentlich nur die Gr&uuml;nde f&uuml;r die Unzufriedenheit der Menschen ernsthaft angehen. Diese Gr&uuml;nde sind nat&uuml;rlich vor allem sozio&ouml;konomischer Natur. Ordentliche Renten und gute L&ouml;hne sind der beste Kampf gegen die AfD, den man sich nur vorstellen kann. Aber auch Infrastruktur und Raumordnungspolitik spielen hier eine Rolle. Wenn die AfD vor allem in l&auml;ndlichen Wahlkreisen triumphiert, die besonders von Abwanderung betroffen sind, sollte man sich doch vielleicht zun&auml;chst erst einmal fragen, warum die Menschen abwandern und wie man diesen Trend durch eine intelligente Politik umkehren k&ouml;nnte.&nbsp;<\/p><p>Gl&uuml;ckliche Menschen w&auml;hlen nicht die AfD. Wer die AfD nachhaltig bek&auml;mpfen will, muss daher die Interessen der Menschen ernst nehmen und eine Politik umsetzen, die den Menschen ihre N&ouml;te, Sorgen und &Auml;ngste nimmt, ihnen ihr Selbstbewusstsein zur&uuml;ckgibt und sie positiv in Richtung Zukunft denken l&auml;sst. Nur durch eine solche Politik wird man den blau-braunen Geist wieder in die Flasche zur&uuml;ckbekommen. Ansonsten werden wir in sp&auml;testens f&uuml;nf Jahren die ersten Koalitionen zwischen der Union und der AfD sehen.&nbsp;<\/p><p>Titelbild: hanohiki\/shutterstock.com<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/791a44dc4e96444e8ff3310dd830d8b9\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2014 zog die AfD im Osten Deutschlands in die ersten Landtage ein und die Aufregung des politisch-medialen Komplexes war gro&szlig;. Heute &ndash; f&uuml;nf Jahre sp&auml;ter &ndash; feiern die Volksparteien der alten Bundesrepublik es schon als gro&szlig;artigen Erfolg, ihre Rolle als st&auml;rkste Kraft auf Landesebene mit hauchd&uuml;nner Mehrheit gegen die AfD verteidigt zu haben. Der oft<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54522\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":54523,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[197,105,107,190],"tags":[1201,233,835,709,1123,2671,255,426],"class_list":["post-54522","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-afd","category-aktuelles","category-audio-podcast","category-wahlen","tag-brandenburg","tag-marktliberalismus","tag-nationalismus","tag-protestwaehler","tag-sachsen","tag-schwesig-manuela","tag-wahlanalyse","tag-wahlbeteiligung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/shutterstock_1015854817.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54522","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=54522"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54522\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":54532,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54522\/revisions\/54532"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/54523"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=54522"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=54522"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=54522"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}