{"id":54562,"date":"2019-09-04T08:39:27","date_gmt":"2019-09-04T06:39:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54562"},"modified":"2019-09-04T09:12:44","modified_gmt":"2019-09-04T07:12:44","slug":"hinweise-des-tages-3443","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54562","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54562#h01\">Wagenknecht exklusiv: Die Gr&uuml;nde f&uuml;r den AfD-Erfolg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54562#h02\">Julian Assange<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54562#h03\">War das n&ouml;tig, Herr Steinmeier?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54562#h04\">IMMER DIESELben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54562#h05\">So enden Demokratien &ndash; nicht nur in Gro&szlig;britannien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54562#h06\">Die Schuldenbremse bremst tats&auml;chlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54562#h07\">Bundesregierung will das Gesetz zur Frauenquote versch&auml;rfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54562#h08\">Jede zweite Neueinstellung ist befristet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54562#h09\">Pflege neu denken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54562#h10\">Forderung nach Beitr&auml;gen wegen ALG-II-Bezugs &uuml;berzeugt nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54562#h11\">R&auml;umung des Hambacher Forstes: L&uuml;gen f&uuml;r den Konzern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54562#h12\">IBM kassierte 115,2 Millionen Euro vom Bund<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54562#h13\">Wie die EU um die Zukunft des freien Handels ringt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54562#h14\">Regierung genehmigt Waffenlieferungen nach Indien und Algerien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54562#h15\">Geheimes Bundestagsgutachten attackiert Hackback-Pl&auml;ne der Bundesregierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54562#h16\">Zehn Jahre Kundus &ndash; Bundesregierung rechtfertigt Bombardierung von Zivilisten mit alten L&uuml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54562#h17\">Konflikte am Golf und eine neue Phase des Wettr&uuml;stens: Auf den hei&szlig;en Sommer droht ein st&uuml;rmischer Herbst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54562#h18\">Netanjahus Spiel mit dem Feuer: Kommt es zum Krieg zwischen Israel und dem Libanon<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wagenknecht exklusiv: Die Gr&uuml;nde f&uuml;r den AfD-Erfolg<\/strong><br>\nDie Linke m&uuml;sse sich entscheiden, f&uuml;r wen sie k&uuml;nftig Politik machen wolle, sagt Fraktionschefin Sahra Wagenknecht. Sie gibt ihrer Partei die Mitschuld am Erstarken der AfD und warnt sie vor einem gef&auml;hrlichen Trend&hellip;<br>\n&bdquo;Wir waren &uuml;ber viele Jahre die Stimme der Unzufriedenen&ldquo;, sagte Wagenknecht dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). &bdquo;Indem wir uns von unseren fr&uuml;heren W&auml;hlern entfremdet haben, haben wir es der AfD leicht gemacht. Insofern sind wir f&uuml;r ihren Erfolg mitverantwortlich&ldquo;, so die Linken-Politikerin.<br>\nWagenknecht sagte, viele fr&uuml;here Linke-W&auml;hler h&auml;tten schon l&auml;nger das Gef&uuml;hl, dass die Linkspartei nicht mehr ihre Sprache sprechen w&uuml;rde. &bdquo;Die wachsende Distanz zu dieser Lebenswelt zeigt sich auch in unserem Umgang mit AfD-W&auml;hlern, die gern pauschal als Rassisten beschimpft werden, obwohl viele von ihnen fr&uuml;her links gew&auml;hlt haben&ldquo;, so Wagenknecht weiter. &bdquo;Wenn wir wieder mehr Zuspruch haben m&ouml;chten, m&uuml;ssen wir uns &auml;ndern.&ldquo;<br>\n(&hellip;) Die Linke m&uuml;sse kl&auml;ren, f&uuml;r wen sie in erster Linie Politik machen wolle. &bdquo;F&uuml;r die gut ausgebildete, gehobene Mittelschicht in den Metropolen oder f&uuml;r diejenigen, die um ihr bisschen Wohlstand immer h&auml;rter k&auml;mpfen m&uuml;ssen? Wenn wir Menschen jenseits des hippen Gro&szlig;stadtmilieus erreichen wollen, m&uuml;ssen wir ihre Sicht der Dinge ernst nehmen, statt sie zu belehren, wie sie zu reden und zu denken haben&ldquo;, sagte Wagenknecht dem RND.<br>\nWagenknecht fordert Augenma&szlig; beim Klimaschutz<br>\nAls Beispiele nannte sie Debatten &uuml;ber den Heimat-Begriff oder Sicherheit. &bdquo;F&uuml;r die meisten Menschen ist Heimat etwas sehr wichtiges, sie legen Wert auf soziale Bindungen, Familie und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Beim Thema Sicherheit geht es um soziale Sicherheit, aber auch um den Schutz vor Kriminalit&auml;t.&ldquo; Wagenknecht mahnte auch beim Klimaschutz Augenma&szlig; bei ihrer Partei an. &bdquo;Wenn Teile der Linken die CO2-Steuer bef&uuml;rworten, die Pendler und die Mittelschicht au&szlig;erhalb der Gro&szlig;st&auml;dte hart treffen w&uuml;rde, m&uuml;ssen wir uns nicht wundern, dass sich viele abwenden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lvz.de\/Nachrichten\/Politik\/Wagenknecht-Linke-mitverantwortlich-fuer-AfD-Erfolg?fbclid=IwAR1uIDsKlMQiIO3uRGTvVaAc5WvubaXDgQnpxOrIg9k3WvBQ7RiLmQguFNU\">Leipziger Volkszeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Siehe dazu auch:  &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54550\">Kipping und Riexinger sollten gehen. An ihre Stelle m&uuml;ssen Personen treten, die die Breite der Linkspartei vertreten. Ohne Streit.<\/a>&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Sowie: &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54544\">LINKE h&ouml;rt (endlich) die Signale: Die Wahlschlappen m&uuml;ssen Folgen haben<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Julian Assange<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Roger Waters and John Pilger make powerful defence of Julian Assange in London<\/strong><br>\nUp to 1,000 people gathered last night in central London to hear internationally acclaimed musician Roger Waters deliver a musical tribute to imprisoned WikiLeaks&rsquo; publisher Julian Assange.<br>\nPerforming outside the UK Home Office, just miles from Belmarsh Prison where Assange is being held as a Category A prisoner, Waters sang Pink Floyd&rsquo;s iconic song &ldquo;Wish You Were Here.&rdquo; He was accompanied by guitarist Andrew Fairweather Low.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/en\/articles\/2019\/09\/03\/lond-s03.html?fbclid=IwAR0U6agKddIcS21ktNMJXEss2Y6IX2AlpHNLTTrrtCyFyMvHDzad5XQ0g-o\">world socialist web<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Das dazugeh&ouml;rige Video ist heute in den Hinweisen am Mittwoch zu sehen <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gerichtsurteil: WikiLeaks ist durch den Ersten Verfassungszusatz gesch&uuml;tzt<\/strong><br>\nDie Demokraten scheitern mit einer Klage gegen Assange und der Trump-Kampagne wegen einer angeblichen Verschw&ouml;rung, gehackte Dokumente zu Ungunsten von Hilary Clinton verbreitet zu haben.<br>\n(&hellip;) Niederlage der Demokraten in Klage gegen Assange und Trump<br>\nIn den USA wurde Assange gerade vom Bezirksgericht des Southern District of New York von Vorw&uuml;rfen entlastet. 2018 hatte das Democratic National Committee (DNC) eine Klage gegen Donald Trump und einige Wahlkampfhelfer, Russland und Assange\/WikiLeaks eingereicht&hellip;<br>\nDie an zweitrangiger Stelle Angeklagten werden beschuldigt, mitgeholfen zu haben, die gestohlenen Dokumente zu verbreiten. Sie seien zwar am Hack nicht beteiligt gewesen, sie h&auml;tten aber die russische Aktion aktiv unterst&uuml;tzt und sie f&uuml;r gut gehei&szlig;en. &Uuml;berdies gab es Treffen, die nahelegen w&uuml;rden, dass die Angeklagten sich mit der Russischen F&ouml;deration verschworen haben, um das Material zu stehlen und zu ver&ouml;ffentlichen&hellip;<br>\nKoeltl verweist auf den Ersten Verfassungszusatz, der u.a. die Rede- und Pressefreiheit sch&uuml;tzt und verhindert, Assange und die anderen Angeklagten, die der Verbreitung beschuldigt werden, anzuklagen, genauso wie Medien nicht wegen der Ver&ouml;ffentlichung von Materialien nicht angeklagt werden k&ouml;nnen, so lange sie nichts Illegales beim Erhalt von diesen begangen haben. Es gebe einen wichtigen Unterschied zwischen dem Stehlen von Dokumenten und dem Verbreiten, und es kommt nicht darauf an, ob jemand Journalist oder ein B&uuml;rger ist&hellip;<br>\nDas war&rdquo;, so der Richter, &ldquo;keine Aufforderung, Dokumente zu stehlen, sondern gestohlene Dokumente zu schicken. Journalisten ist es erlaubt, gestohlene Dokumente anzufordern und diese zu ver&ouml;ffentlichen.&rdquo;<br>\nDie Klage der Demokratischen Partei wurde von Koeltl ebenso wie die der Trump-Wahlkampagne gegen den DNC abgewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Gerichtsurteil-WikiLeaks-ist-durch-den-Ersten-Verfassungszusatz-geschuetzt-4512260.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>War das n&ouml;tig, Herr Steinmeier?<\/strong><br>\nDer deutsche Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier hat in Polen vor allem die USA hofiert. Aus welchem Anlass?<br>\nSehr geehrter Herr Bundespr&auml;sident<br>\nIhr pers&ouml;nlicher Auftritt in Wielu&#324; und Warschau vor zwei Tagen war zwar nicht so eindr&uuml;cklich wie der spontane Kniefall von Willy Brandt am 7. Dezember 1970 in Warschau. Es ehrt Sie aber sehr, dass Sie anl&auml;sslich der Erinnerungsfeiern an den Angriff Nazi-Deutschlands auf Polen vor 80 Jahren Klartext gesprochen und die gro&szlig;e Schuld Deutschlands am Ausbruch des Zweiten Weltkrieges ungeschminkt eingestanden haben&hellip;<br>\nSie, sehr geehrter Herr Bundespr&auml;sident, haben mit der stillschweigenden Akzeptanz, dass zu diesem Anlass, an dem gem&auml;ss Ihrer eigenen Ansprache Staatsvertreter aus 40 L&auml;ndern (!) anwesend waren, ausgerechnet Russland aber nicht eingeladen war, allerdings keinen Beitrag zu einem &laquo;Wunder der Vers&ouml;hnung&raquo; geleistet.<br>\nW&ouml;rtlich haben Sie gesagt: &laquo;Unsere Verantwortung, sie gilt auch der transatlantischen Partnerschaft. Wir alle blicken an diesem Jahrestag mit Dankbarkeit auf Amerika. Die Macht seiner Armeen hat &ndash; gemeinsam mit den Verb&uuml;ndeten im Westen und im Osten &ndash; den Nationalsozialismus niedergerungen. Und die Macht von Amerikas Ideen und Werten, seine Weitsicht, seine Gro&szlig;z&uuml;gigkeit haben diesem Kontinent eine andere, eine bessere Zukunft er&ouml;ffnet.&raquo;<br>\nUnd weiter: &laquo;Herr Vizepr&auml;sident, das ist die Gr&ouml;&szlig;e Amerikas, die wir Europ&auml;er bewundern und der wir verbunden sind. Dieses Amerika hat der Welt die Augen ge&ouml;ffnet f&uuml;r die unb&auml;ndige Kraft der Freiheit und der Demokratie &ndash; gerade auch uns Deutschen. Diesem Amerika war das vereinte Europa immer ein Anliegen. Dieses Amerika wollte echte Partnerschaft und Freundschaft in gegenseitigem Respekt.&raquo;<br>\nUnd dann: &laquo;Vieles davon scheint heute nicht mehr selbstverst&auml;ndlich. Deshalb: Lasst uns nicht vergessen, was uns stark gemacht hat &ndash; diesseits und jenseits des Atlantiks! Lasst uns das Gemeinsame bewahren in dieser Welt voller Ver&auml;nderung und schwindender Gewissheiten!&raquo;<br>\nUnd schliesslich: &laquo;Wir wissen wohl: Europa muss st&auml;rker und selbstbewusster werden. Aber wir wissen auch: Europa soll nicht stark sein ohne Amerika &ndash; oder gar gegen Amerika. Sondern Europa braucht Partner. Und ich bin sicher, auch Amerika braucht Partner in dieser Welt. Also lasst uns diese Partnerschaft pflegen! Lasst uns den Anspruch bewahren, dass der &lsaquo;Westen&rsaquo; mehr ist als eine Himmelsrichtung!&raquo;<br>\n(&hellip;) War Ihre Lobesrede an die Adressen der USA und der NATO ausgerechnet bei diesem Anlass, wo Sie &laquo;das Wunder der Vers&ouml;hnung&raquo; thematisieren wollten, wirklich n&ouml;tig?<br>\nEine Antwort w&uuml;rde mich freuen.<br>\nHochachtungsvoll<br>\nChristian M&uuml;ller<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Polen-Steinmeier-Entschuldigung-Dank-an-USA\">infosperber<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Steinmeiers und Merkels Auftritt in Polen zeigt, dass der deutsche Bundespr&auml;sident und die deutsche Bundeskanzlerin nicht f&uuml;r uns sondern zuallererst f&uuml;r die USA und die NATO arbeiten. Sie befeuern die von den USA, von der NATO und leider auch von Polen und anderen Staaten Osteuropas betriebene neue Konfrontation mit Russland. Das kann nicht in unserem Interesse liegen. Was hier am 1. September geschehen ist, f&uuml;hrt in Russland selbst zu einer weiteren Verh&auml;rtung der Fronten. Es ist das Gegenteil von Vertrauensbildung. Vertrauensbildung war einer der wichtigen Grundlagen der Entspannungs- und Friedenspolitik von Brandt bis Kohl. Insofern stellen Auftritt und Reden unserer Repr&auml;sentanten in Polen auch den Bruch einer erfolgreichen Au&szlig;ens- und Sicherheitspolitik dar. Weiteres zur kl&auml;glichen Rolle Steinmeiers und Merkels bei n&auml;chster Gelegenheit. Der offene Brief von Christian M&uuml;ller an Steinmeier ist jedenfalls ausgesprochen gut und lesenswert.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Die Berliner Reparationsverweigerung<\/strong><br>\nBerlin\/Warschau (Eigener Bericht) &ndash; Die polnische Regierung weist die Forderung Berlins nach entsch&auml;digungsloser &ldquo;Vergebung&rdquo; f&uuml;r die deutschen Menschheitsverbrechen in Polen zur&uuml;ck und besteht auf der Zahlung von Reparationen. Es gen&uuml;ge nicht, einfach nur um Verzeihung zu bitten, sagte der Warschauer Beauftragte f&uuml;r Reparationsforderungen am gestrigen Dienstag: &ldquo;F&uuml;r die Sch&auml;den muss man Polen bezahlen.&rdquo; Der Bericht einer polnischen Parlamentskommission, der den notwendigen Betrag auf 850 Milliarden Euro beziffert, soll in K&uuml;rze ver&ouml;ffentlicht werden. Seine Publikation zum 1. September, dem Jahrestag des deutschen Einmarschs in Polen, war mit R&uuml;cksicht auf zwei Auftritte des Bundespr&auml;sidenten in Warschau und Wielu&#324; verschoben worden. Frank-Walter Steinmeier hatte dort erkl&auml;rt, er &ldquo;verneige&rdquo; sich &ldquo;vor den polnischen Opfern der deutschen Gewaltherrschaft&rdquo; und &ldquo;bitte um Vergebung&rdquo;. Bereitschaft, der demonstrativ zur Schau gestellten Zerknirschung materiellen Ausdruck in Form von Entsch&auml;digungen zu verleihen, zeigte der Bundespr&auml;sident nicht. Berlin begr&uuml;ndet die Reparationsverweigerung mit juristischen Tricks.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8034\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>IMMER DIESELben<\/strong><br>\n[&hellip;] Passend dazu schickte mir mein klimaskeptischer Freund S. dann auch das Link zu einem Artikel mit dem Titel  &ldquo;Gerichtsurteil st&uuml;rzt CO2-Papst vom Thron&rdquo;  zu und merkte dazu an: &ldquo;Deine &ldquo;Fakten&rdquo; zum Klima sind nicht einmal gerichtsfest!&rdquo;<br>\nIn dem Artikel wird behauptet, ein kanadisches Gericht h&auml;tte die Daten des ber&uuml;hmten Hockeyschl&auml;ger-Diagramms zur Erderw&auml;rmung des Klimatologen Michael Mann &uuml;berpr&uuml;ft und verworfen. Tats&auml;chlich ging es bei diesem Verfahren gar nicht um die Daten, sondern um eine Beleidigungsklage, die Dr.Mann vor acht Jahren gegen den emeritierten Geographieprofessor Dr.Ball angestrengt hatte, weil dieser ihm in einem Interview Betrug unterstellt hatte. Jetzt hatte Ball beim Gericht ein Gnadenersuch eingereicht  &ndash; aus Gr&uuml;nden seines hohen Alters (80), schlechter Gesundheit (Herzinfarkt) sowie wegen der ohnehin geringen Glaubw&uuml;rdigkeit, die seine &Auml;u&szlig;erungen in der wissenschaftlichen Community h&auml;tten. Diesem Ersuchen hat das Gericht stattgegeben, eine schriftliche Begr&uuml;ndung liegt noch nicht vor. Sicher aber ist, dass es bei diesem Rechtsstreit gar nicht um den &ldquo;Hockeyschl&auml;ger&rdquo; geht, denn die zugrunde liegenden Daten (die seit langer Zeit &ouml;ffentlich vorliegen)  hat das Gericht gar nicht untersucht. [&hellip;]<br>\netzteres trifft auf jeden Fall zu, denn die wissenschaftliche Glaubw&uuml;rdigkeit dieses Dr. Timothy Ball ist mehr als bescheiden, in einem Gerichtsverfahren 2018, das der Klimaforscher Andrew Weaver gegen seine Behauptungen angestrengt hatte, befand das Gericht, dass der &ldquo;Skeptiker&rdquo; Dr.Ball trotz seines Doktortitels nicht ernst zu nehmen sei . Ball z&auml;hlt zu den sogenannten Kreationisten, die die Evolutionstheorie ablehnen und sa&szlig; im Vorstand des pseudo-wissenschaftlichen Think Tanks &ldquo;Friends of Science&rdquo;, der&hellip;oops&hellip; von der &Ouml;l-Industrie gesponsort wurde.  Dass es IMMER DIESELben sind &ndash; Big Oil &ndash; die hinter der &ldquo;Klimaskepsis&rdquo; auftauchen, ist kein Wunder, sie f&ouml;rdern die Verbreitung der &ldquo;Skepsis&rdquo; von Beginn an. Obwohl (bzw.: weil) eine Studie von Exxon Mobile schon 1983 dieselbe Erderw&auml;rmung prognostizierte, wie sie 15 Jahre sp&auml;ter das Hockey-Stick-Diagramm von Mann et.al. ermittelte und wie sie seitdem dutzendfach best&auml;tigt wurde.<br>\nDas jetzige Gerichtsurteil st&uuml;rzt also keineswegs einen &ldquo;CO-2 Papst vom Thron&rdquo;, der Angeklagte Tim Ball hat das Verfahren weder &ldquo;gewonnen&rdquo;, noch wurde der &ldquo;Hockey-Schl&auml;ger&rdquo; vom Gericht f&uuml;r falsch oder ung&uuml;ltig erkl&auml;rt, denn das Gericht hat sich mit dieser Frage &uuml;berhaupt nicht befasst. Auch die Behauptung, dass Michael Mann nun die Anwaltskosten von Ball bezahlen muss, ist falsch. Dass zu diesem Urteil nun ein linker Ex-Stasi-Mann wie Rainer Rupp auf KenFM dieselben triumphalistischen Fake News verbreitet wie die rechte &ldquo;Achse des Guten&rdquo; und diese merkw&uuml;rdige Querfront einen wissenschaftlichen Quacksalber als gro&szlig;en Sieger feiert, wirft ein bezeichnendes Licht darauf, wie stark die Debatte um die Erderw&auml;rmung aus dem Ruder gelaufen gelaufen und zu einem Glaubenskrieg geworden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.broeckers.com\/2019\/09\/03\/immer-dieselben\/?fbclid=IwAR1qus5DWVVdbny7jTNntbFUf26-w9knh117sG5RcFOwZGJ2JvrIlMZQxsw\">Mathias Broeckers<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Skepsis ist immer wichtig &ndash; auch und vor allem dann, wenn sie sich gegen die Aussagen der sogenannten &bdquo;Klimawandel-Skeptiker&ldquo; richtet. Es ist erstaunlich, wie gleichf&ouml;rmig sich die Fake News zu diesem Fall auch in zahlreichen (meist AfD-nahen) <a href=\"https:\/\/www.google.com\/search?safe=off&amp;biw=1533&amp;bih=845&amp;ei=j1FvXa7zIojLwQLg_pb4CA&amp;q=%22michael+mann%22+hockey+stick+gericht&amp;oq=%22michael+mann%22+hockey+stick+gericht&amp;gs_l=psy-ab.3..33i160.2288.7137..7280...0.0..1.208.715.7j0j1......0....1..gws-wiz.......0i203j0i22i30.tx735YkX6OQ&amp;ved=0ahUKEwju9pOyvbbkAhWIZVAKHWC_BY8Q4dUDCAs&amp;uact=5\">alternativen Medien in Deutschland<\/a> verbreiten. Der Eine schreibt vom Anderen ab und niemand &uuml;berpr&uuml;ft den Wahrheitsgehalt. Und da ja &bdquo;Alle das Gleiche schreiben&ldquo;, muss es auch stimmen. Oder auch nicht. Dieses Schema unterscheidet sich vom Kampagnenjournalismus der &ldquo;Gro&szlig;en&rdquo; nur marginal. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Why would Michael Mann, who invented the &ldquo;hockey stick&rdquo; model, refuse to release his cherry-picked research data in a court of law?<\/strong><br>\nThere are so much nonsense floating around regarding this silly court case, where do I even start?<br>\nThe link attached here refers to a conspiracy denier blog and the creationist Tim Ball, who again, had to use the insanity defense to weasel himself out of a court trial. As he has done several times in the past.<br>\nTakeaways:<br>\nThe BC Court never made any finding that Mann failed to produce any data.<br>\nJudge found written attack on Michael Mann too ludicrous to be libel<br>\nBall requested that the lawsuit be terminated.<br>\nThus Michael Mann didnt lose the case.<br>\nThe hockey Stick is not broken, its stronger han ever.<br>\nNo science will ever be challenged by creationists from fossil fuel funded astroturf anti-science think tanks.(Friends of science).<br>\nThis is just another attack on science and scientists from corporate polluters and their Denial for profit machine..<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.quora.com\/Why-would-Michael-Mann-who-invented-the-hockey-stick-model-refuse-to-release-his-cherry-picked-research-data-in-a-court-of-law\/answer\/Roger-Fjellstad-Olsen?ch=10&amp;share=eea3e474&amp;srid=O6Mzh&amp;fbclid=IwAR1qFIUZNphX1PWF1vfKlXKMOkjhYcH8JDUGfilYbFnJoVbE6ys1EbuPmv4\">Roger Fjellstad Olsen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>So enden Demokratien &ndash; nicht nur in Gro&szlig;britannien<\/strong><br>\nNach dem Coup von Premier Johnson hagelt es Warnungen vor einem Ende der britischen Demokratie. Doch nicht nur in Gro&szlig;britannien besteht Grund zur Sorge.<br>\nDie &ldquo;Zeit&rdquo; ist alarmiert. &ldquo;So enden Demokratien&rdquo; hei&szlig;t ein Beitrag, der viel beachtet und kommentiert wurde. Es geht um Johnsons Machtwillen, den er gegen das Unterhaus durchsetzen will. &ldquo;Die Folgen werden katastrophal sein&rdquo;, warnt das liberale Blatt aus Hamburg.<br>\nWesentlich gn&auml;diger geht die &ldquo;Zeit&rdquo; &ndash; wie die meisten anderen Medien &ndash; mit dem Coup in Italien um. Auch dort hat ein Machtwechsel ohne Wahl stattgefunden, auch dort will die neue Regierung am Volk vorbei regieren. Premier Conte wechselt die Regierung wie andere das Hemd.<br>\nImmerhin st&uuml;tzt sich Conte noch auf eine Mehrheit im Parlament. Doch das &ldquo;K&ouml;nigsrecht&rdquo; der Abgeordneten hebelt er schon seit Monaten aus. Das italienische Staatsbudget wird auch unter der neuen Regierung mit der EU-Kommission in Br&uuml;ssel ausgehandelt, und nicht in Rom.<br>\nAuch so enden Demokratien &ndash; genau wie in Griechenland, wo die EU erst der alten Linksregierung ihren Willen aufgezwungen hat, und wo nun die neue konservative Regierung mit extrem harten Sparauflagen auskommen muss, die selbst der IWF f&uuml;r surreal h&auml;lt.<br>\nUnd dann w&auml;re da nat&uuml;rlich noch die EU selbst. Die Europawahl hat sie als &ldquo;Fest der Demokratie&rdquo; (Ratspr&auml;sident Tusk) zelebriert, um hinterher den Willen des neu gew&auml;hlten Europaparlaments zu &uuml;bergehen. Auch das war ein Coup &ndash; inszeniert von den Chefs der Union.<br>\nFassen wir zusammen: In Gro&szlig;britannien, Italien und in Griechenland wurden die Parlamente entmachtet. In London und in Rom gab es einen Machtwechsel ohne Wahlen, und in der EU gab es Wahlen ohne einen Machtwechsel. Und all das in wenigen Monaten.<br>\nSo enden Demokratien &ndash; mitten in EUropa&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/so-enden-demokratien-nicht-nur-in-grossbritannien\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Schuldenbremse bremst tats&auml;chlich<\/strong><br>\nDer Bund darf laut neuen Sch&auml;tzungen in diesem Jahr maximal sechs Milliarden Euro an Krediten aufnehmen. Das behindere notwendige Investitionen, kritisieren &Ouml;konomen.<br>\nDie Schuldenbremse im Grundgesetz schr&auml;nkt den finanzpolitischen Handlungsspielraum der Regierung im Fall eines Abschwungs deutlich ein. Dies geht aus einem Schreiben von Bettina Hagedorn, Parlamentarische Staatssekret&auml;rin im Finanzministerium, an die Bundestagsfraktion der Linken hervor, das ZEIT ONLINE vorliegt.<br>\nDemnach w&auml;re im laufenden Jahr &ldquo;eine grundgesetzkonforme zul&auml;ssige Nettokreditaufnahme&rdquo; in H&ouml;he von 6,314 Milliarden Euro m&ouml;glich. Auch wenn die Konjunktur einbricht, d&uuml;rfte sich der Staat nicht mehr Geld leihen. &ldquo;Eine Variation der Annahmen f&uuml;r das Wirtschaftswachstum im Jahr 2019 wirkt sich auf die grundgesetzkonforme Nettokreditaufnahme nicht mehr aus&rdquo;, schreibt Hagedorn.<br>\n(&hellip;) &ldquo;Die vorhandenen Spielr&auml;ume sind viel zu gering, um die Investitionsl&uuml;cke zu schlie&szlig;en. Eine vorausschauende Finanzpolitik, die sich fr&uuml;hzeitig gegen die Konjunktur lehnt und auch fiskalische Kosten begrenzt, ist somit nicht m&ouml;glich&rdquo;, sagt Fabio de Masi, finanzpolitischer Sprecher der Linken&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2019-09\/bundeshaushalt-schuldenbremse-grundgesetz-konjunktur-kreditaufnahme\">Zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bundesregierung will das Gesetz zur Frauenquote versch&auml;rfen<\/strong><br>\nSeit 2016 regelt ein Gesetz den Frauenanteil von 30 Prozent in gro&szlig;en Firmen. F&uuml;r Unternehmen, die Frauen nicht st&auml;rken, soll es Sanktionen geben.<br>\nDie geplante Gesetzesnovelle zur Durchsetzung von Frauenquoten in Unternehmensgremien kommt nach Angaben von Bundesfrauenministerin Franziska Giffey (SPD) voraussichtlich im Herbst ins Bundeskabinett. Das sagte sie am Dienstag am Rande des 1. Deutschen Frauenkongresses kommunal in Mainz.<br>\nDas F&uuml;hrungspositionengesetz schreibt seit 2016 vor, dass die etwa 100 gr&ouml;&szlig;ten b&ouml;rsennotierten und voll mitbestimmungspflichtigen Unternehmen mindestens 30 Prozent der Aufsichtsratsposten mit Frauen besetzen m&uuml;ssen. F&uuml;r zahlreiche weitere Firmen schreibt es vor, sich selbst Zielgr&ouml;&szlig;en f&uuml;r den Frauenanteil in Vorstand und anderen F&uuml;hrungsgremien zu geben. Mit der Novelle solle nun eine Sanktion f&uuml;r solche Unternehmen kommen, die keine Zielgr&ouml;&szlig;e nennen oder als Ziel null Frauen angeben und dies nicht begr&uuml;nden.<br>\n&bdquo;Das wird eine Geldbu&szlig;e sein&ldquo;, sagte Giffey. Diese m&uuml;sse eine &bdquo;empfindliche Gr&ouml;&szlig;enordnung&ldquo; habe. Es gebe dank des Gesetzes mittlerweile einen Frauenanteil von &uuml;ber 30 Prozent in den Aufsichtsr&auml;ten. &bdquo;Aber wenn wir in die Vorst&auml;nde schauen, dann wird es schon viel schwieriger.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/beruf-und-buero\/the_shift\/sanktionen-geplant-bundesregierung-will-das-gesetz-zur-frauenquote-verschaerfen\/24975238.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es ist auch diese linksliberale Symbolpolitik f&uuml;r akademisch gebildete Angeh&ouml;rige der oberen Mittelschicht, die die Menschen der AfD in die Arme treibt, da die diese nur zu gut f&uuml;hlen das es nicht um ihre Interessen geht. Was ist damit beispielsweise f&uuml;r Frauen gewonnen, die als Alleinerziehende von Hartz IV leben m&uuml;ssen? Was ist damit f&uuml;r Frauen ohne akademischen Abschluss gewonnen? Richtig, absolut gar nichts.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die NachDenkSeiten hatten die Gesetzespl&auml;ne <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14528\">bereits 2012 kritisiert<\/a> &ndash; die Argumente sind (leider) bis heute g&uuml;ltig. <\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Feministische Front im Klassenkampf<\/strong><br>\nDer Feminismus muss den Sturz der Konzernmacht anstreben, statt ihr ein weibliches Antlitz zu verleihen. Nancy Fraser im Gespr&auml;ch.<br>\nSeit einigen Jahren befindet sich die Frauenbewegung im Aufschwung, sei es durch eindrucksvolle Demonstrationen gegen h&auml;usliche Gewalt und sexuelle Bel&auml;stigung am Arbeitsplatz oder durch Massenstreiks am Internationalen Frauentag in Spanien, Polen und anderen L&auml;ndern. Diese Aktionen f&uuml;hren hin zu einem antisystemischen Feminismus, der die von Hillary Clinton und Gleichgesinnten propagierte liberale individualistische Variante hinter sich l&auml;sst.<br>\nArtikuliert wird diese neue feministische Welle unter anderem in dem ber&uuml;hmten Manifest Feminismus f&uuml;r die 99%. Danach ist der Feminismus keine Alternative zum Klassenkampf, sondern vielmehr eine ma&szlig;gebliche Front im Kampf um eine Welt, die frei ist von Kapitalismus und allen Formen der Unterdr&uuml;ckung. Nancy Fraser ist Co-Autorin dieses Manifests.<br>\nWas genau ist Feminismus f&uuml;r die 99 Prozent, und warum schreiben Sie solch ein Manifest gerade heute?<br>\n(&hellip;) Das Manifest zielt darauf ab, einen neuen Weg f&uuml;r die feministische Bewegung zu formulieren, die in den letzten Jahrzehnten von einem liberal-konzernfreundlichen Fl&uuml;gel beherrscht wurde, in den Vereinigten Staaten personifiziert durch Hillary Clinton.<br>\nDieser Feminismus ging von Fach- und F&uuml;hrungskr&auml;ften aus, einer Klasse relativ privilegierter Frauen der Mittelschicht oder oberen Mittelschicht, die hochgebildet und &uuml;berwiegend wei&szlig; waren und die es in der Welt der Wirtschaft, des Milit&auml;rs oder der Medien zu etwas bringen wollten. Sie hatten sich vorgenommen, in den Unternehmenshierarchien aufzusteigen und genauso behandelt zu werden wie die M&auml;nner ihrer eigenen Klasse, mit derselben Bezahlung, demselben Prestige.<br>\n Das Manifest zielt darauf ab, einen neuen Weg f&uuml;r die feministische Bewegung zu formulieren, die in den letzten Jahrzehnten von einem liberal-konzernfreundlichen Fl&uuml;gel beherrscht wurde.<br>\nDas war kein ernsthaft egalit&auml;rer Feminismus, kein Feminismus, der f&uuml;r die gro&szlig;e Mehrheit der Frauen viel zu bieten h&auml;tte, f&uuml;r die armen Frauen und Arbeiterinnen, die diese Privilegien nicht haben, Migrantinnen, Frauen of Color, Trans- oder Nicht-Cis-Frauen. Dieser Feminismus des 1 Prozent oder bestenfalls der 10 Prozent hat dem Ansehen des Feminismus wirklich geschadet. Er assoziierte unsere Sache mit Elitarismus, Individualismus, den Belangen von Unternehmen. Er brachte den Feminismus in Verruf, weil er uns mit Neoliberalismus, Finanzialisierung, Globalisierung und einer gegen die Arbeiterschaft gerichteten Politik verkn&uuml;pfte&hellip;<br>\n(&hellip;) Diese Dimension von Klasse und Hautfarbe innerhalb des Feminismus gilt es vorrangig zu behandeln. Der Feminismus f&uuml;r die 99 Prozent muss eine antirassistische Bewegung sein. Er muss die Situation armer Frauen, Arbeiterinnen und rassifizierter Frauen &ndash; der Mehrheit der Frauen also &ndash; und ihre Bed&uuml;rfnisse in den Vordergrund r&uuml;cken, nicht die Bed&uuml;rfnisse der Aufsteigerinnen in der Wirtschaft, die die gl&auml;serne Decke durchsto&szlig;en wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/global\/artikel\/detail\/feministische-front-im-klassenkampf-3691\/\">IPG<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Absolut lesenswert. Dieser Ansatz gilt auch f&uuml;r alle anderen Bewegungen, wie die Umweltbewegung usw. Interessenpolitik allein nur f&uuml;r eine Gruppe von Benachteiligten ist eine Sackgasse. Sie spaltet und schw&auml;cht den Widerstand gegen die Herrschaftsverh&auml;ltnisse und l&auml;sst sich von der Oberschicht, den 1%, leicht kanalisieren: Gemeinsamer Kampf statt Spaltung muss die Antwort sein. Alles h&auml;ngt mit allem zusammen<\/em><\/p>\n<p><em>Die Linke besch&auml;ftigt sich leider viel zu oft mit Diversit&auml;t statt mit Gleichheit. Sie unterst&uuml;tzt individuelle K&auml;mpfe um das Recht, anders sein zu d&uuml;rfen, sich zu &bdquo;verwirklichen&ldquo;. Gemeinsam sind wir stark, das ist die Losung der Arbeiterklasse. Und je breiter die Gemeinsamkeit, desto gr&ouml;sser das Gewicht im Kampf gegen die Bourgeoisie.<\/em><\/p>\n<p><em>Mit individuellen &bdquo;K&auml;mpfen&ldquo; kann sich die Bourgeoisie wunderbar arrangieren.<\/em><\/p>\n<p><em>Nebenbei bemerkt:  Frauen in der Politik: K&ouml;nnen Margareth Thatcher, Madeleine Albright, Hillary Clinton, Marine Le Pen aber auch Frau Merkel oder Frau von der Leyen eine Reklame f&uuml;r die Frauenbewegung sein, blo&szlig; weil sie es in die Spitze geschafft haben? Wer glaubt, Politik werde barmherziger werden, wenn Frauen statt M&auml;nner regieren, wird schnell eines Besseren belehrt werden. Es kommt auf die politischen Inhalte an, nicht auf das Geschlecht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Jede zweite Neueinstellung ist befristet<\/strong><br>\nRasanter Anstieg bei Befristungen ohne Sachgrund<br>\n&Uuml;ber 3 Millionen Menschen in Deutschland hatten 2018 einen befristeten Arbeitsvertrag. Das sind doppelt so viele wie 1996. Besonders betroffen sind Frauen und junge Menschen sowie Besch&auml;ftigte in Teilzeit oder ohne deutschen Pass. Ein Ende des Trends ist nicht in Sicht.<br>\n(&hellip;) Dieses Wachstum wird gr&ouml;&szlig;tenteils vom rasanten Anstieg der sachgrundlosen Befristungen angetrieben. W&auml;hrend Befristungen mit Sachgrund seit 2001 anteilig auf mehr oder weniger demselben Niveau der Gesamtbesch&auml;ftigung bleiben, hat sich der Anteil derer ohne Grund verdreifacht&hellip;<br>\nQualifikation kein Schutz vor Unsicherheit<br>\nGravierend ist vor allem, dass eine berufliche Qualifikation oder ein Studium nicht einmal in Zeiten von verst&auml;rktem Fachkr&auml;ftemangel vor befristeten Vertr&auml;gen und Unsicherheit sch&uuml;tzen. Der Anteil der Befristungen bei Neueinstellungen ist bei Hochqualifizierten am gr&ouml;&szlig;ten und absolut gesehen sind die meisten befristet Neueingestellten ausgebildete Fachkr&auml;fte (knapp zwei Millionen)&hellip;<br>\nRegierung muss handeln<br>\nDie Regierungsparteien haben im Koalitionsvertrag vereinbart den Missbrauch von jahrelangen Kettenbefristungen und von Befristungen ohne Sachgrund abzuschaffen. Dem m&uuml;ssen jetzt endlich auch Taten folgen.<br>\nDer DGB fordert:\n<ul>\n<li>die Abschaffung von sachgrundlosen Befristungen<\/li>\n<li>die Einschr&auml;nkung von Befristungsgr&uuml;nden<\/li>\n<li>eine Maximaldauer von Kettenbefristungen mit einer Maximalanzahl von Vertragsverl&auml;ngerungen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++c4f93034-ca6d-11e9-9b3b-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Pflege neu denken<\/strong><br>\nDie Arbeitgeber in der Branche m&uuml;ssen endlich umsteuern<br>\nvon Annelie Buntenbach<br>\n13.000 neue Stellen hat Gesundheitsminister Jens Spahn mit dem Pflegepersonal-St&auml;rkungsgesetz versprochen. Aber bislang sind wegen B&uuml;rokratie und Fachkr&auml;ftequote nur 125 davon bewilligt &ndash; erfolgreich besetzt vermutlich noch weniger. Das angepriesene Sofortprogramm ist ein Rohrkrepierer, die Situation in der Pflege bleibt katastrophal&hellip;<br>\nTarifvertr&auml;ge sind das A und O<br>\n(&hellip;) Was haben private Profite und Shareholderinteressen &uuml;berhaupt in der Pflege verloren, deren Leistungen aus Sozialversicherungsbeitr&auml;gen finanziert werden? Die Antwort lautet: Nichts. Das Geld wird dringend woanders gebraucht. Wer den Pflegenotstand l&ouml;sen will, wer Fachkr&auml;fte sucht, der muss f&uuml;r gute Arbeitsbedingungen, ausk&ouml;mmliche L&ouml;hne, hohe Qualit&auml;t, gute Personalschl&uuml;ssel und geringere Belastungen f&uuml;r Angeh&ouml;rige sorgen, statt auf kurzfristige R&uuml;ckkehr- und Wechselpr&auml;mien zu setzen. Tarifvertr&auml;ge sind das A und O und m&uuml;ssen &uuml;ber die Kassen in vollem Umfang refinanziert werden. Wenn Arbeitgeber aber weiter auf Schmutzkonkurrenz setzen und Tarifflucht begehen, brauchen sie sich nicht wundern, wenn der Gesetzgeber eingreift und verbindlich daf&uuml;r sorgt, dass in Zukunft ein Tarifvertrag f&uuml;r alle gilt!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++f0737098-cd5c-11e9-b602-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Forderung nach Beitr&auml;gen wegen ALG-II-Bezugs &uuml;berzeugt nicht<\/strong><br>\nSeit rund zehn Jahren z&auml;hlt die (Wieder-) Einf&uuml;hrung von Rentenbeitr&auml;gen f&uuml;r Bezieher von Arbeitslosengeld II (ALG II) zu den sozialpolitischen Standardforderungen von Gewerkschaften, Sozial- und Wohlfahrtsverb&auml;nden sowie der Partei DIE LINKE. Der Bund soll Beitr&auml;ge zur Rentenversicherung auf Basis des halben Durchschnittsentgelts aller Versicherten entrichten. Ein Jahr ALG-II-Bezug erg&auml;be dann eine einheitliche Rentenanwartschaft in H&ouml;he von 0,5 Entgeltpunkten (EP) &ndash; und nicht nur, wie zuletzt (2010), von lediglich rund 0,08 EP. So plausibel die Forderung auf den ersten Blick erscheinen mag, so unausgegoren erweist sie sich auf den zweiten Blick. Es gibt eine &uuml;berzeugendere L&ouml;sung zur rentenrechtlichen Absicherung von (Langzeit-) Arbeitslosen &ndash; und die ist in Teilen f&uuml;r eine kleine Personengruppe arbeitsloser ALG-II-Bezieher schon heute geltendes Recht. (&hellip;)<br>\nLiegt bei Arbeitslosigkeit vor Vollendung des 25. Lebensjahres Versicherungspflicht wegen des Bezugs von Sozialleistungen (etwa ALG) vor oder wird w&auml;hrend der Arbeitslosigkeit ALG II bezogen, so gelten diese Zeiten gegenw&auml;rtig (auch) als Anrechnungszeiten wegen Arbeitslosigkeit. Als beitragsgeminderte (a) bzw. beitragsfreie (b) Zeiten unterliegen sie damit der (auf 80 Prozent) begrenzten Gesamtleistungsbewertung. Vereinfacht hei&szlig;t dies: Bei Versicherten ohne rentenrechtliche L&uuml;cken werden besagte Zeiten mit 80 Prozent der im Durchschnitt des Erwerbslebens erzielten Entgeltposition bewertet. Liegt diese am Ende beispielsweise bei 1,0 (= Durchschnittsverdienst), so w&auml;re ein Jahr Arbeitslosigkeit vor vollendetem 25. Lebensjahr mit (im Fall (a) mindestens) 0,8 EP zu bewerten. Diese Regelung lie&szlig;e sich auf alle Altersgruppen ausdehnen &ndash; und auch Arbeitslose, die nur mangels Bed&uuml;rftigkeit keine Sozialleistungen erhalten, k&ouml;nnten einbezogen werden. Entscheidend f&uuml;r die Bewertung von Zeiten der Arbeitslosigkeit w&auml;ren damit die individuelle Entgeltposition sowie die N&auml;he bzw. Ferne zur Rentenversicherung (Umfang rentenrechtlicher L&uuml;cken). Auch zur&uuml;ckliegende Zeiten der Arbeitslosigkeit lie&szlig;en sich &uuml;ber diesen Weg einbeziehen. &ndash; Gr&uuml;nde genug, die Forderung nach Absicherung von (Langzeit-) Arbeitslosigkeit in der Rente konzeptionell zu &uuml;berdenken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.portal-sozialpolitik.de\/index.php?page=arbeitslosigkeit-in-der-rente\">Portal Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>R&auml;umung des Hambacher Forstes: L&uuml;gen f&uuml;r den Konzern<\/strong><br>\nInnenminister Reul und Bauministerin Scharrenbach haben im Fall Hambacher Forst gelogen &ndash; zum Vorteil von RWE. Sie sollten gehen.<br>\nVergangenes Jahr hat der Energiekonzern RWE die R&auml;umung des Hambacher Forstes beantragt, doch die zust&auml;ndigen Kommunen und die Polizei lehnten ab. Der Aachener Polizeipr&auml;sident warnte vor Lebensgefahr f&uuml;r alle Beteiligten. Aber die NRW-Landesregierung zwang den Einsatz per Weisung herbei.<br>\nWochenlang wurden Tausende Polizist*innen aus dem Bundesgebiet dort verheizt. Ein Journalist st&uuml;rzte ab und verstarb im Wald &ndash; NRW-Innenminister Reul lie&szlig; weiterr&auml;umen. Der Einsatz hat sch&auml;tzungsweise eine mittlere zweistellige Millionensumme gekostet. Trotzdem konnte RWE den Wald nicht roden: Daf&uuml;r sorgte ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts M&uuml;nster kurz nach Einsatz&shy;ende.<br>\nBrandschutz war der Grund, den Innenminister Herbert Reul (CDU) und Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) f&uuml;r den Einsatz anf&uuml;hrten. &bdquo;Die R&auml;umung erfolgte nicht aufgrund eines Wunsches der RWE Power AG.&ldquo; Das hat Reul stets wiederholt. Vielmehr seien die Klimasch&uuml;tzer*innen im Hambacher Forst gewaltbereit, der Wald sei &bdquo;R&uuml;ckzugs- und Aufenthaltsraum f&uuml;r Straft&auml;ter&ldquo;, voll mit &bdquo;lebensgef&auml;hrlichen Baumh&auml;usern&ldquo;.<br>\nJetzt, ein knappes Jahr sp&auml;ter, haben Innen- und Bauministerium auf &ouml;ffentlichen Druck hin zwei Gutachten ins Netz gestellt. Die zeigen: Nachdem RWE die R&auml;umung beantragt hatte, begann die Landesregierung einen Grund zu suchen, um Kommunen und Polizei zur R&auml;umung zu zwingen. Und Reul geht jetzt zu einer &bdquo;Ganz normal&ldquo;-Rhetorik &uuml;ber&hellip;<br>\nIch kann mich nicht erinnern, dass es irgendwelche Absprachen [&hellip;] gegeben hat&ldquo;, sagte Reul in einer Fragestunde vor zwei Monaten. Wenige Minuten sp&auml;ter musste er sich berichtigen. Absprachen, nein, aber &bdquo;Gespr&auml;che&ldquo;, die habe es gegeben. Dem WDR sagte Reul vergangene Woche wieder, er habe sich mit RWE nicht besprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Raeumung-des-Hambacher-Forstes\/!5619469\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>IBM kassierte 115,2 Millionen Euro vom Bund<\/strong><br>\nBeraterkosten im ersten Halbjahr 2019<br>\nF&uuml;r keinen externen Berater hat die Bundesregierung in diesem Jahr bisher mehr Geld ausgegeben als f&uuml;r IBM. In den Top Ten finden sich auch zwei Firmen, die unter besonderer Beobachtung stehen.<br>\nEin guter Rat von au&szlig;en kann manchmal weiterhelfen. Im Fall der Bundesregierung allerdings ist guter Rat auch alles andere als billig. Der Technologieriese IBM war im ersten Halbjahr die Nummer eins unter den Beraterfirmen der Bundesregierung.<br>\nDie Vertr&auml;ge mit der deutschen Tochter des US-Konzerns &uuml;ber Beratungs- und Unterst&uuml;tzungsleistungen beliefen sich von Januar bis Juni auf ein Auftragsvolumen von 115,2 Millionen Euro.<br>\nDahinter folgen das mittelst&auml;ndische IT-Beratungshaus Conet aus dem nordrhein-westf&auml;lischen Hennef mit 79,5 Millionen Euro und die Wirtschaftspr&uuml;fer von PricewaterhouseCoopers mit 55,9 Millionen Euro. Das geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage des Linken-Abgeordneten Matthias H&ouml;hn hervor.<br>\nDie Parlamentarische Staatssekret&auml;rin Bettina Hagedorn weist darin allerdings darauf hin, dass es in den Ministerien keine einheitliche Definition f&uuml;r Beratungs- und Unterst&uuml;tzungsleistungen gebe und deshalb &ldquo;Unsicherheiten bzw. Unsch&auml;rfen&rdquo; entstehen k&ouml;nnten.<br>\nNach einer fr&uuml;heren Antwort des Finanzministeriums haben die 14 Bundesministerien und die ihnen nachgeordneten Beh&ouml;rden im ersten Halbjahr zusammen 333 Millionen Euro f&uuml;r externe Berater ausgegeben. Fast die H&auml;lfte davon entfiel mit 155 Millionen auf das Verteidigungsministerium, dessen Beratereinsatz derzeit von einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss gepr&uuml;ft wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/berater-ibm-kassierte-115-2-millionen-euro-vom-bund-a-1284937.html\">SPON<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wie die EU um die Zukunft des freien Handels ringt<\/strong><br>\nDie Europ&auml;er pr&auml;sentieren sich dabei gerne als Verfechter des Freihandels. Gleichzeitig sch&uuml;tzen aber auch sie ihre eigene Wirtschaft mit Strafz&ouml;llen vor Billigkonkurrenz aus dem Ausland. Auf Fahrr&auml;der und E-Bikes aus verschiedenen asiatischen wie afrikanischen Staaten wird hierzulande zum Beispiel ein Strafzoll in H&ouml;he von bis zu 80 Prozent f&auml;llig. Zu gro&szlig; ist die Angst, dass hiesige Produzenten andernfalls mit den Anbietern aus Asien und Afrika nicht mithalten k&ouml;nnten und vom Markt gedr&auml;ngt w&uuml;rden. Auch beim Kaffee zeigt sich, wie stark die EU in den internationalen Handel eingreift: Kaffeebohnen n&auml;mlich k&ouml;nnen nur dann ohne Strafzoll importiert werden, wenn sie noch nicht ger&ouml;stet sind. Deshalb ist es in der Regel g&uuml;nstiger, sie in der EU zu veredeln statt in den Erzeugerl&auml;ndern. Das aber hat Folgen f&uuml;r L&auml;nder wie &Auml;thiopien, die besonders viel Kaffee anbauen: Bei ihnen bleibt dadurch nur ein kleiner Teil des Verkaufspreises h&auml;ngen.<br>\nNicht nur wegen solcher Regelungen stehen Freihandelsabkommen immer wieder in der Kritik. Gerade bei dem mit den USA angestrebten und inzwischen auf Eis gelegten Abkommen TTIP und dem mit Kanada abgeschlossenen Vertrag Ceta sorgten sogenannte Schiedsgerichte f&uuml;r Kritik. Sie &ndash; und eben keine nationalen Gerichte &ndash; sollten in Streitf&auml;llen entscheiden. Dass das mit Japan abgeschlossene Abkommen Jefta nicht zu &auml;hnlichem Protest f&uuml;hrte, hing mit einem geschickten Schachzug der Diplomaten zusammen: Die Schiedsgerichte ebenso wie der Investitionsschutz, der das Abkommen zu einem v&ouml;lkerrechtlichen Vertrag gemacht h&auml;tte, wurden in ein separates Abkommen verlagert. Dadurch musste Jefta nicht den nationalen Volksvertretungen vorgelegt werden, sondern nur dem EU-Parlament.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/mercosur-abkommen-ttip-und-co-wie-die-eu-um-die-zukunft-des-freien-handels-ringt\/24964624.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es wirft wieder ein bezeichnendes Bild auf die EU, dass Freihandelsabkommen mit allen Tricks durchgesetzt werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Regierung genehmigt Waffenlieferungen nach Indien und Algerien<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat wohl erneut mehrere R&uuml;stungsexporte in Krisenregionen genehmigt. Laut dem &ldquo;Spiegel&rdquo; unterrichtete das Wirtschaftsministerium ausgew&auml;hlte Bundestagsabgeordnete, dass der geheim tagende Bundessicherheitsrat Waffenlieferungen nach Algerien, Indien, Indonesien und Israel erlaubt habe.<br>\nBundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, der f&uuml;r die Exportgenehmigungen zust&auml;ndig ist, soll laut &ldquo;Spiegel&rdquo; geschrieben haben, dass es f&uuml;r entsprechende Anfragen &ldquo;abschlie&szlig;ende Genehmigungsentscheidungen&rdquo; gab.<br>\n(&hellip;) Kritik an Lieferungen nach Indien<br>\nScharfe Kritik zu den neuen R&uuml;stungsgenehmigungen kommt von der Opposition. &ldquo;Die Bundesregierung hat schon wieder gezeigt, dass die &Uuml;berarbeitung der R&uuml;stungsexportrichtlinien nur Makulatur ist&rdquo;, sagte die Sicherheitspolitikerin der Gr&uuml;nen, Katja Keul. Vor allem monierte sie die Raketenlieferungen nach Indien. Der Kaschmir-Konflikt mit Pakistan spitzt sich in den vergangenen Wochen zunehmend zu. Mitten in die Krisenregion hinein Waffen zu liefern, widerspreche den Grunds&auml;tzen Deutschlands.<br>\nDeutsche R&uuml;stungsexporte sind im ersten Halbjahr 2019 stark angestiegen. In den ersten sechs Monaten des Jahres wurden Exporte im Wert von 5,3 Milliarden Euro genehmigt &ndash; und damit mehr als im gesamten Jahr 2018. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gab es 2019 ein Plus von 107 Prozent. In den vergangenen drei Jahren war das Exportvolumen jedoch kontinuierlich geschrumpft. Der Anstieg der R&uuml;stungsexporte hat bereits zu viel Kritik vonseiten der Opposition gef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/ruestungsexporte-183.html\">SPON<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Geheimes Bundestagsgutachten attackiert Hackback-Pl&auml;ne der Bundesregierung<\/strong><br>\nDeutschland sollte IT-Sicherheit defensiv ausrichten, Sicherheitsl&uuml;cken schlie&szlig;en und widerstandsf&auml;hige Systeme bauen. Das schreibt der Wissenschaftliche Dienst in einem eingestuften Gutachten, das wir ver&ouml;ffentlichen. Die Bundesregierung arbeitet an offensiven Kapazit&auml;ten und Hackbacks, doch das ist ineffektiv und gef&auml;hrlich.<br>\nOb Bundestags-Hack oder Prominenten-Doxing: Geheimdienste, Polizei und Milit&auml;rs fordern immer wieder, zur&uuml;ckzuhacken. Das Bundesinnenministerium arbeitet seit einem Jahr an einem Gesetzespaket zum &bdquo;Hackback&ldquo;. Zivilgesellschaft und Experten kritisieren diese sogenannte &bdquo;aktive Cyberabwehr&ldquo; als sinnlos, gef&auml;hrlich und verfassungswidrig.<br>\nEin neues Gutachten der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages kommt zum gleichen Ergebnis: Digitale R&uuml;ckschl&auml;ge sind der falsche Weg, Verteidigung ist die beste Verteidigung. Wir ver&ouml;ffentlichen das &bdquo;Nur f&uuml;r den Dienstgebrauch&ldquo; eingestufte Gutachten in Volltext&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2019\/geheimes-bundestagsgutachten-attackiert-hackback-plaene-der-bundesregierung\/#spendenleiste\">Netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zehn Jahre Kundus &ndash; Bundesregierung rechtfertigt Bombardierung von Zivilisten mit alten L&uuml;gen<\/strong><br>\n&bdquo;Die Bundesregierung rechtfertigt die Bombardierung von Kundus auch zehn Jahre danach immer noch mit den alten L&uuml;gen&ldquo;, erkl&auml;rt Christine Buchholz, Verteidigungspolitikerin der Fraktion DIE LINKE und von 2009 bis 2011 Mitglied im Kundus-Untersuchungsausschuss, zu den Antworten der Bundesregierung auf sechs Einzelfragen zur Aufarbeitung und den Konsequenzen aus der folgenschweren Bombardierung. Buchholz weiter:<br>\n&bdquo;Die Bundesregierung hat den Einsatz in Afghanistan stets mit der Sorge um die Zivilbev&ouml;lkerung begr&uuml;ndet. Die Antworten auf die Fragen nach dem Umgang mit den Kundus-Opfern verdeutlichen, dass ihr die afghanische Zivilbev&ouml;lkerung in Wirklichkeit reichlich egal ist.<br>\nSie behauptet, der vom deutschen Oberst Klein befohlene Angriff habe sich gegen &sbquo;legitime Ziele im Sinne des humanit&auml;ren V&ouml;lkerrechts&lsquo; gerichtet. Das ist eine Verh&ouml;hnung der Opfer und ihrer Angeh&ouml;rigen. Zivilisten sind nie &sbquo;legitime Ziele&lsquo;.<br>\nDie Bundesregierung behauptet zudem wider besseres Wissen, die Tankfahrzeuge seien angegriffen worden, um zu verhindern, dass sie &sbquo;f&uuml;r einen sp&auml;teren Angriff missbraucht werden&lsquo;. Tats&auml;chlich hatten sich die angegriffenen Tankfahrzeuge vom Lager der Bundeswehr entfernt, bevor sie im Fluss steckengeblieben waren. Die &ouml;rtliche Bev&ouml;lkerung sammelte sich an ihnen, um das enthaltene Kerosin f&uuml;r den individuellen Verbrauch abzuzapfen. Anders als die Bundesregierung heute behauptet, stellten die Tankfahrzeuge keine unmittelbare milit&auml;rische Gefahr dar.<br>\nDie Antworten der Bundesregierung bringen ansonsten ein erschreckendes Ausma&szlig; an Gleichg&uuml;ltigkeit gegen&uuml;ber den Opfern und ihren Angeh&ouml;rigen zum Ausdruck. Sie musste zugeben, dass sie sich nicht darum gek&uuml;mmert hat, die Zahl der Opfer im Nachhinein zu &uuml;berpr&uuml;fen. &Uuml;ber den Zustand der Gr&auml;ber der Opfer kann sie keine Auskunft geben, obgleich Informationen dar&uuml;ber zug&auml;nglich sind. Auf die Frage, ob sie Kontakt zu den Opferfamilien gehalten habe, antwortet die Bundesregierung gar nicht. Sie kann auch keine Aussage dar&uuml;ber treffen, ob Hinterbliebene oder Verletzte des Luftangriffs in Deutschland Recht auf Asyl bekommen.<br>\nDie Bundesregierung muss endlich ihrer Verantwortung gerecht werden. Der Angriff von Kundus muss als Kriegsverbrechen behandelt und die Angeh&ouml;rigen der Opfer m&uuml;ssen offiziell entsch&auml;digt werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/zehn-jahre-kundus-bundesregierung-rechtfertigt-bombardierung-von-zivilisten-mit-alten-luegen\/\">DIE LINKE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Konflikte am Golf und eine neue Phase des Wettr&uuml;stens: Auf den hei&szlig;en Sommer droht ein st&uuml;rmischer Herbst<\/strong><br>\nRede beim Antikriegstag in Stuttgart<br>\nvon J&uuml;rgen Wagner<br>\nLiebe Friedensfreundinnen und Freunde,<br>\nleider hatten wir dieses Jahr nicht nur klimatisch, sondern auch friedenspolitisch einen hei&szlig;en Sommer: Im schlimmsten Fall braut sich gerade ein weiterer Krieg am Golf zusammen, w&auml;hrend gleichzeitig das Wettr&uuml;sten zwischen den Gro&szlig;m&auml;chten mit dem Ende des INF-Vertrages in eine neue Runde geht.<br>\nUrspr&uuml;nglich waren mit dem Atomabkommen vom Juli 2015 (Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA)) gro&szlig;e Hoffnungen verbunden. Der Weg f&uuml;r eine schrittweise Deeskalation schien geebnet, indem im Austausch f&uuml;r die Beendigung der westlichen Sanktionen das iranische Atomprogramm mit strikten Auflagen belegt wurde.<br>\nDiesen &bdquo;Deal&ldquo; hatte US-Pr&auml;sident Donald Trump aber vom ersten Tag seiner im Januar 2017 beginnenden Pr&auml;sidentschaft auf dem Kieker.<br>\nIm Mai 2018 war es dann soweit: Die USA stiegen aus dem Atomabkommen aus und k&uuml;ndigten neue Sanktionen an.<br>\nSeither bewegt sich die Welt immer h&auml;rter am Abgrund eines neuen Golfkrieges. Als im Juni 2019 &ndash; unter bislang v&ouml;llig ungekl&auml;rten Umst&auml;nden &ndash; eine US-Drohne abgeschossen wurde, soll eine Bombardierung des Iran durch die USA Berichten zufolge sogar erst in der letzten Sekunde abgeblasen worden sein.<br>\n&hellip;das Ganze hat Gro&szlig;es Eskalationspotenzial und es besteht Anlass zur Sorge, dass zumindest manche Akteure in der US-Regierung genau das beabsichtigen.<br>\nDeshalb ist es auch v&ouml;llig richtig, dass sich Deutschland und andere EU-Staaten nicht an diesem Einsatz beteiligen wollen.<br>\n&hellip; Deshalb muss von unserer Seite klar gesagt werden:<br>\nWir wollen keine US-Kriegsschiffe am Golf! Wir wollen aber auch keine deutschen Kriegsschiffe! Wir wollen &uuml;berhaupt keine Kriegsschiffe!<br>\n&hellip; Gegen die Eskalationspolitik am Golf &ndash; gegen eine Entsendung deutscher Kriegsschiffe &ndash; und gegen ein neues Wettr&uuml;sten auch und gerade hier in Deutschland!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2019\/08\/31\/konflikte-am-golf-und-eine-neue-phase-des-wettruestens-auf-den-heissen-sommer-droht-ein-stuermischer-herbst\/\">imi<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Netanjahus Spiel mit dem Feuer: Kommt es zum Krieg zwischen Israel und dem Libanon?<\/strong><br>\nvon Karin Leukefeld, Beirut<br>\nKurz vor den israelischen Parlamentswahlen am 17. September spielt Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu mit dem Feuer. Eine milit&auml;rische Eskalation mit dem Nachbarland Libanon scheint eingeplant. Am Wochenende kam es zur ersten Konfrontation.<br>\nAm Sonntag, dem 1. September, kam es am sp&auml;ten Nachmittag zu einer ersten Konfrontation. Libanesische Medien berichteten unter Berufung auf die Hisbollah, dass die Organisation eine israelische Milit&auml;rbasis im Ort Avivim im israelischen Grenzgebiet beschossen habe. Kurz darauf reagierte die israelische Armee mit Raketenbeschuss auf den Ort Marun ar-Ras, der unmittelbar an der Grenze im S&uuml;dlibanon liegt. Seit fr&uuml;hen Sonntagabendstunden ist es an der &ldquo;Blauen Linie&rdquo; &ndash; wie die Grenze genannt wird &ndash; wieder ruhig.<br>\n(&hellip;)am 25. August wurden gezielt zwei mit Sprengstoff beladene Drohnen gegen das Medienzentrum der libanesischen Hisbollah im s&uuml;dlichen Teil der libanesischen Hauptstadt Beirut gesteuert. Im oberen Geschoss des Hauses wurde ein B&uuml;ro zerst&ouml;rt. Quer durch die politischen Lager im Zedernstaat wurde Israel f&uuml;r den Angriff verantwortlich gemacht.<br>\nPr&auml;sident Michel Aoun sprach von einer &ldquo;Kriegserkl&auml;rung&rdquo;, der Libanon habe das Recht, sich gegen israelische Angriffe zu wehren. Ministerpr&auml;sident Saad Hariri schloss sich an, und der Generalsekret&auml;r der libanesischen Hisbollah, Hassan Nasrallah, bezeichnete das israelische Vorgehen als  &ldquo;sehr, sehr gef&auml;hrlich&rdquo;. Er k&uuml;ndigte an, dass die Hisbollah in Zukunft israelische Drohnen im libanesischen Luftraum abschie&szlig;en werde.<br>\nMilit&auml;rische Eskalation als Wahlkampf<br>\n(&hellip;) F&uuml;r Benjamin Netanjahu ist die milit&auml;rische Eskalation gegen andere Staaten der Region Teil seiner Wahlkampfstrategie. Am 17. September wird in Israel gew&auml;hlt und Netanjahu will sich gegen den ehemaligen Chef der Israelischen Streitkr&auml;fte, Benny Gantz, durchsetzen, der als sein st&auml;rkster Herausforderer gilt. Milit&auml;rische Eskalationen bis hin zu Kriegen vor den Wahlen sind in Israel ein bekanntes Muster. Es soll zeigen, dass der Kandidat stark ist und W&auml;hler und Land verteidigen kann. Der Iran und seine Verb&uuml;ndeten werden gezielt zur gr&ouml;&szlig;ten Gefahr f&uuml;r Israel aufgebaut&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/der-nahe-osten\/91894-netanjahus-spiel-mit-feuer-kommt\/\">RT<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-54562","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54562","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=54562"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54562\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":54571,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54562\/revisions\/54571"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=54562"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=54562"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=54562"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}