{"id":54566,"date":"2019-09-04T09:10:55","date_gmt":"2019-09-04T07:10:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54566"},"modified":"2019-09-04T10:30:18","modified_gmt":"2019-09-04T08:30:18","slug":"hunger-ist-der-beste-koch-wie-hessen-seine-immobilien-verhoekerte-und-damit-anleger-mit-traumrenditen-saettigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54566","title":{"rendered":"Hunger ist der beste Koch. Wie Hessen seine Immobilien verh\u00f6kerte und damit Anleger mit Traumrenditen s\u00e4ttigt."},"content":{"rendered":"<p>Die hessische Landesregierung will eine teure Hinterlassenschaft der &Auml;ra Roland Koch auf den Pr&uuml;fstand stellen. Mit der sogenannten Leo-Strategie waren vor 15 Jahren Dutzende landeseigene Liegenschaften unter den Hammer gekommen. Im Gegenzug m&uuml;ssen Polizeipr&auml;sidien, Finanz&auml;mter und Beh&ouml;rdenzentren voraussichtlich bis 2035 von Staats wegen zur&uuml;ckgemietet werden. Der Fall folgt einer g&auml;ngigen Privatisierungslogik, deren Ziel nicht die Ent-, sondern Belastung der Steuerzahler im Interesse profithungriger Investoren ist. Verfahren wird danach allerorten und partei&uuml;bergreifend. Den Zeigefinger sollten deshalb auch SPD, Gr&uuml;ne und Linke besser steckenlassen. Von <strong>Ralf Wurzbacher<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nEinen besseren Mieter kann sich ein H&auml;uslebesitzer nicht w&uuml;nschen: &Uuml;berweist alle Monat brav die &uuml;berteuerte Miete. Zahlt selbst dann weiter, wenn die W&auml;nde schimmeln und er deshalb das Weite hatte suchen m&uuml;ssen. Und &uuml;bernimmt am Ende noch die Kosten f&uuml;r die Instandsetzung. Unglaublich, aber wahr &ndash; in Hessen sogar v&ouml;llig normal. Denn hier wohnt es sich ganz ungewohnt, sofern nur der Staat der Mieter ist. <\/p><p>M&ouml;glich macht&rsquo;s eine Immobilienstrategie namens &bdquo;Leo&ldquo;, die einst die Regierung Roland Koch (CDU) ausgeheckt hatte. Die ver&auml;u&szlig;erte zwischen 2004 und 2006 mehr als 50 landeseigene Liegenschaften an Privatinvestoren, um sie im Gegenzug f&uuml;r bis zu 30 Jahre zur&uuml;ckzumieten. Dass die langfristigen Verbindlichkeiten die kurzfristigen Verkaufserl&ouml;se bei weitem &uuml;bersteigen werden, war schon damals ausgemacht, hielt die Macher aber nicht davon ab, den Deal noch aberwitziger zu gestalten. Laut Vertr&auml;gen muss die &ouml;ffentliche Hand n&auml;mlich auch f&uuml;r alle Sanierungen aufkommen und, sofern oder solange man sich das nicht leisten kann, den dann f&auml;lligen Leerstand finanzieren. <\/p><p><strong>Realer Wahnsinn<\/strong><\/p><p>Dabei geht es nicht um irgendwelche Geb&auml;ude. Es geht um Polizeipr&auml;sidien, Finanz&auml;mter und andere Beh&ouml;rden. Am Beispiel der Landeshauptstadt Wiesbaden l&auml;sst sich der reale Wahnsinn an zwei Beispielen beleuchten. Der ehemalige Dienstsitz des Sozialministeriums in der Dostojewskistra&szlig;e steht, weil in die Jahre gekommen, seit Jahren leer. Zu den gesch&auml;tzten Sanierungskosten in H&ouml;he von 19 Millionen Euro kommen laut Presseberichten pro Jahr Miet- und Betriebsausgaben von 1,75 Millionen Euro. Obendrein zahlt das Land j&auml;hrlich 2,7 Millionen Euro an Miete f&uuml;r die neue Dependance. Der Bund der Steuerzahler Hessen hat das Gesch&auml;ftsgebaren in sein Schwarzbuch aufgenommen. Es sehe so aus, als w&auml;re das Land &bdquo;in gleich mehrere Sanierungsfallen getappt&ldquo;, sagte dessen Sprecher Moritz Venner der <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/rhein-main\/wiesbaden\/behoerdenzentrum-schiersteiner-berg-wird-verkauft-12875518.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>.<\/p><p>Es geht noch irrer. Die rund 700 Mitarbeiter der Finanz&auml;mter I und II klagen seit Jahren &uuml;ber unhaltbare Zust&auml;nde an ihrem Arbeitsplatz in einem Hochhaus auf dem Gel&auml;nde des Beh&ouml;rdenzentrums am Schiersteiner Berg. Fahrst&uuml;hle sind defekt, Heizung und L&uuml;ftungsanlagen zicken und bis 2015 waren &uuml;ber zwei Jahre unbemerkt Rostschutzmittel in die Trinkwasserleitung eingespeist worden. Aber Abhilfe ist in Sicht: Wie zuletzt entschieden wurde, wird eine H&auml;lfte der Besch&auml;ftigten in eine neu angemietete Immobilie eines privaten Investors umziehen, die ab Herbst gebaut werden und bis 2022 bezugsfertig sein soll. F&uuml;r die andere H&auml;lfte <a href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/wirtschaft\/wiesbaden-muss-doppelte-miete-fuer-seine-finanzaemter-zahlen,finanzamt-wi-sanierung-100.html\">wird noch ein Mietobjekt gesucht<\/a>.<\/p><p><strong>Minusgesch&auml;ft<\/strong><\/p><p>Au&szlig;erdem wurde j&uuml;ngst bekannt, dass das gesamte Beh&ouml;rdenzentrum, das unter anderem auch das Landeskriminalamt beherbergt, den Besitzer gewechselt hat. Neuer Eigent&uuml;mer ist die OFB-Projektentwicklungsgesellschaft, ein Tochterunternehmen der Landesbank Hessen-Th&uuml;ringen (Helaba). Dieses hat das Objekt von einem &bdquo;Spezialfonds&ldquo; &uuml;bernommen, der es seinerzeit im Rahmen des &bdquo;Leo&ldquo;-Programms erworben hatte. Obwohl die Liegenschaft damit quasi r&uuml;ckverstaatlicht wurde &ndash; zu welchem Preis ist unbekannt &ndash; muss das Land daf&uuml;r bis 2035 Miete  abdr&uuml;cken. Mit dem sch&ouml;nen Geld und dem nach und nach von Staats wegen sanierten Geb&auml;udebestand kann die Helaba dann eifrig Kasse machen. <\/p><p>Auf Anfrage der Opposition im Landtag ist Hessens Finanzminister Thomas Sch&auml;fer (CDU) mit Zahlen herausger&uuml;ckt. Mit dem Verkauf des Beh&ouml;rdenzentrums hat das Land demnach 156 Millionen Euro eingenommen. Inzwischen w&auml;ren 132 Millionen Euro an Miete und Bauunterhaltung gezahlt worden, bei j&auml;hrlichen Mietkosten von 9,4 Millionen Euro. Hochgerechnet k&ouml;nnten sich die Ausgaben damit bis 2035 auf deutlich &uuml;ber 250 Millionen Euro summieren. Der Verkauf des Sitzes der Polizeihochschule Hessen, der damals 77 Millionen Euro einbrachte, entpuppt sich jetzt schon als Minusgesch&auml;ft. Bisher sind laut Sch&auml;fer schon &uuml;ber als 81 Millionen Kosten angefallen und bei der anstehenden Sanierung kalkuliere man mit weiteren 14 Millionen Euro. <\/p><p><strong>&bdquo;Neoliberales Projekt&ldquo;<\/strong><\/p><p>Immerhin ist nun offenbar auch der amtierenden, von CDU und Gr&uuml;nen gestellten Koalition nicht mehr ganz wohl bei der Sache. Ziemlich &uuml;berraschend k&uuml;ndigte Sch&auml;fer am Mittwoch in der Vorwoche im Haushaltsausschuss an, die Gesch&auml;fte nach dem sogenannten Sale-and-Rent-Back-Modell auf den Pr&uuml;fstand zu stellen. In den n&auml;chsten sechs bis neun Monaten solle &bdquo;mit externem Sachverstand&ldquo; zu jeder der fraglichen Immobilien ermittelt werden, wie es mit ihr weitergeht. &bdquo;Es wird Standorte geben, an denen wir Mietvertr&auml;ge verl&auml;ngern wollen, andere, die wir auslaufen lassen.&ldquo; Mitunter k&ouml;nnten &bdquo;einzelne Geb&auml;ude&ldquo; auch zur&uuml;ckerworben oder von &bdquo;Dritten&ldquo; weiterentwickelt werden. Sogar einen Funken gesunden Menschenverstand lie&szlig; der Minister aufblitzen: &bdquo;Wir m&uuml;ssen nicht drumherum reden: Es klingt nicht auf Anhieb einleuchtend, warum es wirtschaftlicher sein soll, ein Geb&auml;ude zu verkaufen, daf&uuml;r im Laufe der Jahre aber eine h&ouml;here Summe an Miete zahlen zu m&uuml;ssen.&ldquo;<\/p><p>Das ist wohl wahr. Aber folgen daraus die richtigen Schl&uuml;sse? Jan Schalauske von der Fraktion Die Linke hat seine Zweifel. Zwar gestehe die Koalition ein, &bdquo;dass die Praxis, eigene Immobilien zu verschachern und anschlie&szlig;end teuer zur&uuml;ck zu mieten, nicht ohne weiteres fortgesetzt werden kann&ldquo;. Dennoch rechnet er nicht mit einer Evaluierung, &bdquo;die zu dem Ergebnis k&auml;me, dass die Verk&auml;ufe von Landesimmobilien wirtschaftlich ein Misserfolg gewesen seien&ldquo;. Zumal &bdquo;Erfolg&ldquo; eine Frage des Betrachtungswinkels ist, wie auch Schalauskes Fazit nahelegt: &bdquo;Dieses neoliberale Privatisierungsprojekt hat vor allem private Investoren <a href=\"https:\/\/linksfraktion-hessen.de\/site\/fraktion\/abgeordnete\/jan-schalauske\/pressemitteilungen\/5190-privatisierungsprogramm-leo-bleibt-teure-hinterlassenschaft-von-roland-koch.html\">reicher gemacht<\/a>.&ldquo; <\/p><p><strong>Kochs S&uuml;ndenregister<\/strong><\/p><p>Genau darum ging es bei all dem. Und nicht darum, den Staat von seiner ach so schweren Schuldenlast zu befreien, effizienter zu wirtschaften oder die B&uuml;rokratie zu entschlacken, wie stets zur Rechtfertigung vorgebracht wird, wenn sich der Staat seiner Aufgaben entledigt. &bdquo;Privat vor Staat&ldquo; ist ein Schlachtruf aus dem Megafon marktradikaler Propagandisten und nichts, was dem Gemeinwesen und Gemeinwohl irgendwelche Vorteile bescheren w&uuml;rde. Im Gegenteil: Mit jeder Privatisierung macht sich der Staat auf lange Sicht &auml;rmer und b&uuml;&szlig;t mehr an Gestaltungsm&ouml;glichkeiten ein. Gerade die aktuelle Wohnungsmisere beweist eindr&uuml;cklich, wo es hinf&uuml;hrt, wenn die Politik sich aus der sozialen Daseinsvorsorge zur&uuml;ckzieht und den Privaten das Feld &uuml;berl&auml;sst. <\/p><p>Hessen liefert hierf&uuml;r reichlich Anschauungsmaterial. Der langj&auml;hrige Ministerpr&auml;sident Roland Koch, erzkonservativ mit Tuchf&uuml;hlung nach Rechtsau&szlig;en, war die Traumbesetzung der mit der &Auml;ra Gerhard Schr&ouml;der (SPD) in die Offensive gelangten Privatisierungslobby. Auf sein Konto geht etwa die &Uuml;bernahme der Uniklinik Gie&szlig;en-Marburg durch die Rh&ouml;n-Klinikum AG, die Teilprivatisierung der Justizvollzugsanstalt H&uuml;nfeld oder die Entlassung der Technischen Universit&auml;t Darmstadt in die Hochschulautonomie. In allen drei F&auml;llen war das Land bundesweiter Vorreiter und Vorbild f&uuml;r zahllose Nachahmer. <\/p><p>&Uuml;berdies hat der Landkreis Offenbach neue &bdquo;Ma&szlig;st&auml;be&ldquo; bei der Privatisierung des Schulbaus gesetzt. 2005 wurden dort auf einen Schlag 89 Bildungsanstalten in &ouml;ffentlich-privater Partnerschaft (&Ouml;PP) in die Regie von Investoren &uuml;berf&uuml;hrt, damit diese sie 15 Jahre lang betreiben. Der Deal geriet zum Fiasko: Der Landesrechnungshof hat bis Auslaufen der Vertr&auml;ge Mehrkosten von 367 Millionen Euro ermittelt, womit die Ausgaben fast doppelt so stark ins Kontor schlagen wie urspr&uuml;nglich veranschlagt. Den Betrieb der Schulen k&ouml;nnen die Kommunen allein mithilfe von Kassenkrediten aufrechterhalten, w&auml;hrend die Unternehmen Hochtief und die SKE Schul-Facility-Management GmbH bis zu 120 Millionen Euro Gewinn einstreichen werden. Gleichwohl hat die Bundesregierung im Rahmen der 2017 neu geordneten Bund-L&auml;nder-Finanzbeziehungen ein Gesetz beschlossen, mit dem &Ouml;PPs im Schulbau gezielt gef&ouml;rdert werden sollen.  <\/p><p><strong>&bdquo;Taschenrechner reicht&ldquo;<\/strong><\/p><p>Der Fall Hessen liefert blo&szlig; einen Beweis mehr daf&uuml;r, dass der Ausverkauf &ouml;ffentlichen Eigentums f&uuml;r B&uuml;rger und Steuerzahler praktisch ausnahmslos nach hinten losgeht. Wo ein Investor Profit einstreicht, muss es am Ende teurer werden &ndash; f&uuml;r gew&ouml;hnlich viel teurer. Nach Regierungsangaben hat das Land mit den Paketen &bdquo;Leo 0&ldquo; bis &bdquo;Leo II&ldquo; knapp 2,1 Milliarden Euro eingenommen. Dem stehen jedoch laut Immobilien Zeitung Mietausgaben von 1,5 Milliarden Euro nur bis 2018 <a href=\"https:\/\/www.immobilien-zeitung.de\/1000064250\/hessen-streiten-mal-wieder-ueber-leo\">gegen&uuml;ber<\/a>. Rechnet man die f&uuml;r das laufende Jahr veranschlagten 133 Millionen Euro bis ins Jahr 2035 hoch, k&ouml;nnte sich die Gesamtlast allein durch die Mieten auf weit &uuml;ber drei Milliarden Euro belaufen. Dazu kommen noch immense Kosten f&uuml;r Sanierungen. <\/p><p>&bdquo;Die LEO-Gesch&auml;fte sind ein Millionengrab f&uuml;r Hessen &ndash; und alle, die auf Seiten der Landesregierung jemals damit zu tun hatten, wussten und wissen das&ldquo;, monierte der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Marius Wei&szlig;. &bdquo;Um darauf zu kommen, dass das ein krasses Minusgesch&auml;ft f&uuml;r das Land sein w&uuml;rde, brauchte man eigentlich keine besonderen Kenntnisse der Immobilienwirtschaft &ndash; ein einfacher Taschenrechner h&auml;tte ausgereicht&ldquo;. Jedoch sollte auch Wei&szlig; wissen, dass sich seine Partei bei allerhand anderen Gelegenheiten auf Bundes- und Landesebene nicht zu schade war, wertvolles Tafelsilber zum Schaden der Allgemeinheit zu verscherbeln. Erinnert sei nur an den Verkauf riesiger Wohnungsbest&auml;nde durch den Berliner Senat unter Klaus Wowereit. Oder daran, dass SPD, Gr&uuml;ne und Linkspartei gerade drauf und dran sind, den Ausverkauf der Hauptstadtschulen ins Werk <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54195\">zu setzen<\/a>.<\/p><p><strong>Aus Fehlern (nicht) lernen<\/strong><\/p><p>Hessens Finanzminister Sch&auml;fer &uuml;bt sich derweil in Ausfl&uuml;chten. Seinerzeit h&auml;tte der Landesrechnungshof dem Konzept die Wirtschaftlichkeit bescheinigt und dem Verkauf seinen Segen erteilt, erkl&auml;rte er vorm Haushaltsausschuss. Dass die Finanzpr&uuml;fer so danebenliegen konnten, ist allerdings bemerkenswert. Sonst verfolgen die Rechnungsh&ouml;fe in Bund und L&auml;ndern einen eher privatisierungskritischen Kurs, etwa im Hinblick auf &Ouml;PPs im Stra&szlig;enbau. Mindestens eine Mitschuld trifft den Minister selbst. Er war zum Verkaufszeitpunkt B&uuml;roleiter von Roland Koch. Es gehe bei der bevorstehenden Evaluierung nicht darum, &bdquo;hinterher schlauer sein zu wollen als die damals Handelnden&ldquo;, lie&szlig; er wissen. Nat&uuml;rlich nicht, denn das hie&szlig;e ja, aus Fehlern zu lernen und den Mist von gestern nicht morgen noch einmal zu verbocken. Darum geht es nun wirklich nicht &ndash; wetten dass!<\/p><p>Titelbild: KarepaStock \/ Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die hessische Landesregierung will eine teure Hinterlassenschaft der &Auml;ra Roland Koch auf den Pr&uuml;fstand stellen. Mit der sogenannten Leo-Strategie waren vor 15 Jahren Dutzende landeseigene Liegenschaften unter den Hammer gekommen. Im Gegenzug m&uuml;ssen Polizeipr&auml;sidien, Finanz&auml;mter und Beh&ouml;rdenzentren voraussichtlich bis 2035 von Staats wegen zur&uuml;ckgemietet werden. Der Fall folgt einer g&auml;ngigen Privatisierungslogik, deren Ziel nicht die<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54566\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":54567,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[160,144,28],"tags":[557,1302,250,257],"class_list":["post-54566","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-markt-und-staat","category-private-public-partnership","category-privatisierung","tag-cross-border-leasing","tag-daseinsvorsorge","tag-hessen","tag-koch-roland"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/shutterstock_1188599263.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54566","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=54566"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54566\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":54572,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54566\/revisions\/54572"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/54567"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=54566"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=54566"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=54566"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}