{"id":54614,"date":"2019-09-06T12:00:32","date_gmt":"2019-09-06T10:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54614"},"modified":"2019-09-06T15:32:52","modified_gmt":"2019-09-06T13:32:52","slug":"leserbriefe-zu-glueckliche-menschen-waehlen-nicht-afd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54614","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eGl\u00fcckliche Menschen w\u00e4hlen nicht AFD\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54522\">Zu obigem Beitrag<\/a> gab es eine gro&szlig;e Anzahl teils sehr gegens&auml;tzlicher Zuschriften, von denen wir eine Essenz hier ver&ouml;ffentlichen.  Bei den derzeitigen Wahlergebnissen f&uuml;r die AFD wird  man wohl nicht mehr darum herumkommen, sich klug und inhaltlich mit dieser Partei auseinanderzusetzen. Wie man ja auch in den USA sieht, scheint die Ausgrenzung und Beleidigung dieser &bdquo;Alternativen&ldquo; und ihrer W&auml;hler die Popularit&auml;t ja nur noch zu erh&ouml;hen.  Zusammengestellt von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag, Herr Berger!<\/p><p>Wird denn &uuml;berhaupt noch bewusst Politik gemacht?<br>\nIch glaube, ihr Appell l&auml;uft ins Leere.<\/p><p>Da gibt es Leute, die irgendwo im Rampenlicht stehen wollen.<br>\nDie haben genug damit zu tun, sich zu positionieren und Gegner wegzubei&szlig;en. Alles andere ist nicht so wichtig.<br>\nUnd dann gibt es Lobbyisten der Geldverdiener. Sie leisten die politische Arbeit, nur nicht f&uuml;r die Allgemeinheit sondern f&uuml;r ihre Auftraggeber.<\/p><p>Die AfD ist ein absolut gelungenes Ablenkungsman&ouml;ver.<br>\nMan stelle sich vor, was h&auml;tte passieren k&ouml;nnen, wenn die ganze Unzufriedenheit in einem revolution&auml;ren linken Lager gelandet w&auml;re. Und mit dem Igitt-Rechts-Gegner h&auml;lt man die nicht ganz so unzufriedenen zur&uuml;ck und zusammen.<\/p><p>Gl&uuml;ckliche Menschen erzeugen kein Bruttosozial-Produkt und sind deshalb unerw&uuml;nscht.<\/p><p>Mit freundliche Gr&uuml;&szlig;en<br>\nAndreas Hellmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger !<\/p><p>Ihrer Aussage &ldquo;Eine zweite alte politische Weisheit, die seit gestern endg&uuml;ltig auf dem Friedhof der hohlen politischen Phrasen beerdigt werden muss, ist der Spruch &ldquo;Wer nicht w&auml;hlt, w&auml;hlt rechts&rdquo;. Sowohl in&nbsp;<a href=\"https:\/\/wahl.tagesschau.de\/wahlen\/2019-09-01-LT-DE-BB\/index.shtml\">Brandenburg<\/a>&nbsp;als auch in&nbsp;<a href=\"https:\/\/wahl.tagesschau.de\/wahlen\/2019-09-01-LT-DE-SN\/\">Sachsen<\/a>&nbsp;hat die AfD von allen Parteien mit gro&szlig;em Abstand am meisten von der steigenden Wahlbeteiligung profitiert, w&auml;hrend die Linke von den im Bundestag vertretenen Parteien hier die geringsten Zuw&auml;chse vermelden konnte.&ldquo;&nbsp;kann ich nur zustimmen.&nbsp;<\/p><p>Einen ganz entscheidenden Grund liegt dabei aber auch bei den Medien. W&auml;hrend sich die Meldungen &uuml;ber die etablierten Parteien und die AfD zum Wahltermin hin immer mehr steigerten, wurde die Linke und auch die FDP v&ouml;llig ignoriert. Im medialen Rummel drehte sich alles um SPD, CDU und AfD. Dem W&auml;hler wurde damit das Blickfeld ziemlich eingeengt &ndash; im wurde als Alternative zu SPD und CDU praktisch nur die AfD offeriert.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nL. Mager<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ich m&ouml;chte eine kleine Anmerkung zu den Wahlergebnissen vom 1. September machen. Seit&nbsp;ca 1 Jahr&nbsp; arbeite ich bei der DB in Oberfranken. Ungef&auml;hr die H&auml;lfte der Kollegen wohnt in Sachsen. Sie sind fast alle AFD Anh&auml;nger, obwohl sie eine sichere Arbeit haben. AFD W&auml;hler zu sein ist in. Sie haben keine Ahnung was die AFD wirklich will. Das einzige was interessiert ist, das die Fl&uuml;chtlinge weg sollen. Die Kollegen hassen die Fl&uuml;chtlinge regelrecht.<\/p><p>Ich m&ouml;chte gerne anonym bleiben.<\/p><p>Ich bin xy Jahre, wurde mit yx Arbeitslos, bin dann von der DB eingestellt worden.<\/p><p>Mein Name<br>\n(der Redaktion bekannt)<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<br>\nsind Sie sicher, dass die AfD nicht auf politischer Ebene gew&uuml;nscht ist?<\/p><p>Mich beschleicht ein ungutes Gef&uuml;hl, wenn ich die aktuelle politische Situation sehe. Rechts wird, wie sie es in ihrem Bericht auch erkannt haben, von allen Seiten gef&ouml;rdert! Nicht nur durch die unpassenden &ouml;ffentlichen Reaktionen: St&auml;ndig pushen wir das Thema Terrorismus und schaffen Angst, w&auml;hrend wir gleichzeitig sehr offen gegen&uuml;ber Einwanderung sind und Inklusion fordern. Letzteres grenzt f&uuml;r mich schon an Absurdit&auml;t. Nicht die Einwanderer und Fl&uuml;chtlinge sollen sich anpassen, sondern die Einheimischen. Nat&uuml;rlich erwecken wir zus&auml;tzlich zumindest den Eindruck, dass Fl&uuml;chtlinge und Einwanderer besser behandelt werden, als die eigenen Bed&uuml;rftigen.<\/p><p>Und wenn dann der Unmut im Volk brodelt, dann tadelt man, mit fetten Di&auml;ten in der eigenen Tasche, die f&uuml;r Dumpingl&ouml;hne arbeitende oder gar von Hartz IV lebende Bev&ouml;lkerung f&uuml;r ihre mangelnde N&auml;chstenliebe.<\/p><p>Ich halte unsere politische Spitze nun nicht f&uuml;r d&auml;mlich. Ich gehe davon aus, dass diesen Leuten bewusst ist, welches Klima sie aufbauen. Ich vermute, es geht darum im Anschluss mit dem Finger aufs Volk zeigen zu k&ouml;nnen, denn DIE haben gew&auml;hlt und sind damit Schuld an allem, was eine rechte Spitze bringen w&uuml;rde.<\/p><p>Ich denke da auch immer an das gern und viel gezeigte Video zu Hitler , wo ins &bdquo;Volk&ldquo; gebr&uuml;llt wird: Wollt ihr den totalen Krieg?<\/p><p>Und das &bdquo;Volk&ldquo; reagiert irritierenderweise mit Jubel.<\/p><p>F&uuml;r mich pers&ouml;nlich unvorstellbar. Welcher Mensch, halbwegs bei Verstand begr&uuml;&szlig;t eine solche Frage mit jubelnder Zustimmung? Erinnert mich an die Talkshows, wo das &bdquo;Publikum&ldquo; auf Aufforderung entsprechend reagiert, damit auch wir vorm Bildschirm verstehen, wie lustig der Moderator doch grade war.<\/p><p>Umgekehrt denke ich an Vietnam, wo man den jungen M&auml;nnern einen &bdquo;Urlaub&ldquo; an fernen Str&auml;nden versprach.<\/p><p>Ich vermute, dass unser tats&auml;chlicher Einfluss auf die Politik gegen Null geht. Wahlen dienen dazu uns das Gef&uuml;hl von Mitbestimmung zu geben. Mehr aber auch nicht. Ob sich die Partei nun SPD, CDU oder AfD nennt ist dabei irrelevant, da sie am Ende von genau denselben Interessengruppen gesteuert werden. Es sind schlicht nur unterschiedliche Pferde am Start. <\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nVeronika Weinand<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>heute haben Sie Recht: &ldquo;Gl&uuml;ckliche Menschen w&auml;hlen nicht AfD&rdquo;.<br>\n&nbsp;<br>\nUnd Unrecht zugleich: Gl&uuml;ckliche Menschen in D w&auml;hlen heuer &uuml;berhaupt nicht.<br>\n&nbsp;<br>\nBesten Gru&szlig;, BJ<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo NDS und Herr Berger, <\/p><p>Zitat: &ldquo;Nein, die AfD wird gew&auml;hlt, weil dies der gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Protest  ist, den der B&uuml;rger dem politischen und medialen Establishment entgegenschleudern kann.&rdquo; <\/p><p>Und Zitat: &ldquo;Wer die AfD w&auml;hlt, zeigt dem Establishment an der Wahlurne den virtuellen Stinkefinger.&rdquo; <\/p><p>Ist das so, oder ist das nur in den K&ouml;pfen der W&auml;hlerschaft so? Sie schreiben es selbst: Purer &ldquo;neuer&rdquo; Neoliberalismus, der ma&szlig;geblich f&uuml;r die Schw&auml;chung der arbeitenden Schichten verantwortlich ist, wird aus Protest zur &ldquo;alten&rdquo; Wirtschafth&ouml;rigkeit der etablierten Parteileichen gew&auml;hlt. Absurder geht es nicht. Diese Art von Protest &ldquo;unreflektiert&rdquo; zu nennen w&auml;re eine ma&szlig;lose Untertreibung. &ldquo;Albern&rdquo; trifft es auch nicht. Warum kommt niemand darauf, tats&auml;chlich wirkungsvoll zu protestieren, statt mittels der Ernennung eines Psychopathen einen anderen Psychopathen abzusetzen? 50% f&uuml;r die APPD oder 0% Wahlbeteiligung &ndash; DAS w&auml;re Protest.<\/p><p>Dieses omin&ouml;se Establishment &ndash; wer auch immer dazu z&auml;hlt, ganz oben in den Spitzen &ndash; freut sich, unabh&auml;ngig von seiner jeweiligen wirtschaftstheoretischen Ausrichtung und vordergr&uuml;ndig transportierten Emp&ouml;rung, kollektiv ein riesiges Loch ins Knie &uuml;ber die Erfolge der AfD, und sorgt auch heute (z.B. mit der K&uuml;rzung des Bildungshaushalts um 70 Mios) wieder f&uuml;r den saftigen Rattenfang von morgen. Freilich nicht, ohne sich beim jeweils erfolgreichsten Fl&ouml;tenspieler das wirksamste Liedchen abzuschauen. <\/p><p>Ist nach soundso vielen Dekaden schwarz-brauner Suppe mit gelben Einsprengseln denn nicht endg&uuml;ltig klar geworden, da&szlig; eine Kr&auml;he der anderen kein Auge aushackt? Das Establishment &ndash; es ist clever genug sich weitr&auml;umig aufzuf&auml;chern, statt sich auf einen einzelnen Parteihafen zu konzentrieren, und was der einen Interessensgruppe die CDU oder die FDP, das ist der anderen die AfD. Das Schleppnetz im Ozean der Unzufriedenen, blo&szlig; das Boot ist anders angemalt. <\/p><p>Um K&ouml;nig Artus zu zitieren: Mir platzt gleich das Rohr. D&auml;mmert es wirklich nur so Wenigen, da&szlig; die Sch&ouml;&szlig;e der Gro&szlig;banken und &auml;hnlicher Konsorten selten etwas geb&auml;ren, das den unteren und mittleren Schichten hilft (gewisse &ldquo;Kolateralsch&auml;den&rdquo; ausgenommen)? Da&szlig; sie es nicht ernst mit ihnen meinen, viel mehr mit einem Wundertinkturverk&auml;ufer aus dem Wilden Westen gemeinsam haben als mit einem Arzt, und weder von den Armen noch von irgendjemandem in einer anderen Weise begeistert sind als ein Verbrennungsmotor von Benzin? Ist einem AfD-W&auml;hler dieser Satz schon zu kompliziert? Dann werde ich ihn vereinfachen: Mit, vor den hungrig aufgerissenen &Auml;uglein baumelnden, Karotten werden sie euch in die Maschine locken, und dort als menschlichen Brennstoff verheizen, ihr armen Socken. Das alles nur, weil ihr nicht begreifen wollt, da&szlig; der Messias ganz bestimmt nicht von Goldman Sachs herniederf&auml;hrt. <\/p><p>Es ist wirklich faszinierend und absto&szlig;end zugleich, wie die Menschen immer wieder auf dieselben Typen und dieselben Tricks hereinfallen, obschon jemand, der 1 und 1 zusammenz&auml;hlen kann, in seinem Leben inzwischen immerhin zuf&auml;llig &uuml;ber bestimmte Korrelationen gestolpert sein m&uuml;&szlig;te &ndash; da&szlig; Finanzinstitute, die ihr Personal (Weidel) in der Politik installieren, in der Regel auf gesteigerte Rendite aus sind, zum Beispiel. Und da&szlig; nun leider das genaue Gegenteil von Rendite Verteilungsgerechtigkeit bedeutet, zum Beispiel. <\/p><p>Bin schon gespannt, welche Nasen sich in zehn, f&uuml;nfzehn Jahren, wenn die Demagogie der AfD auf eine Weise aufgeflogen sein wird, die an das Debakel Agenda2010\/SPD erinnern wird, mit Versprechungen an den kleinen &ndash; bis dahin sicherlich vergleichsweise winzig gewordenen &ndash; Mann an die vorderste Front l&uuml;gen und sich sowohl &uuml;ber seinen Frust als auch seine Kurzsichtigkeit ins F&auml;ustchen lachen werden, statt zu versuchen beides zu mildern. <\/p><p>Das Verst&auml;ndnis f&uuml;r den &ldquo;Durchschnittsb&uuml;rger&rdquo; und das Mitgef&uuml;hl mit dem &ldquo;Kleinen Mann&rdquo; &ndash; langsam droht es mir abhanden zu kommen, obwohl ich selbst einer bin. Wegen seiner vermaledeiten, nervenzehrenden Begriffsstutzigkeit. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJohannes Bichler <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<\/p><p>Sie haben v&ouml;llig recht: &bdquo;Gl&uuml;ckliche Menschen w&auml;hlen nicht die AfD.&ldquo; <\/p><p>Das Problem dabei: Der Kapitalismus (meinetwegen euphemistisch: die Marktwirtschaft) lebt geradezu davon, eine immer gr&ouml;&szlig;ere Anzahl an Ungl&uuml;cklichen zu produzieren. All die abgeh&auml;ngten, in prek&auml;ren Verh&auml;ltnissen lebenden, zukunftsver&auml;ngstigten Menschen sind zwangsl&auml;ufiges Produkt der kapitalistischen Logik.<\/p><p>Der Kapitalismus f&uuml;hrt beinahe notwendig und immer zum Faschismus. Sobald die Abstiegsangst der sog. Mittelschicht gro&szlig; genug ist &ndash; und das wird sie immer &uuml;ber kurz oder lang &ndash; richtet sie ihre Augen auf einen starken Mann, der ihr in einfachen, kruden Worten erkl&auml;rt, wer die Schuldigen sind: die etablierten Eliten und als deren Erf&uuml;llungsgehilfen ausgesuchte Minderheiten (Juden, Moslems, Asylanten, Mexikaner, oder, oder).<\/p><p>Das Versagen s&auml;mtlicher progressiver Parteien &ndash; allen voran nat&uuml;rlich das der SPD &ndash; besteht darin, diese fundamentale Systemkritik aufgegeben zu haben, zugunsten von kosmetischen Korrekturen und indentit&auml;tsliberalen Pseudodiskussionen. <\/p><p>So erkl&auml;rt sich auch das vernichtende Ergebnis der Linken: wer statt die System- und Klassenfrage zu stellen, lieber &uuml;ber Genderfragen und offene Grenzen diskutiert, hat dem Arbeiter einfach nichts mehr zu bieten.<\/p><p>Eine AfD, die sich als &bdquo;Partei des kleinen Mannes&ldquo; tarnt, in Wahrheit aber, wie ihre Vorg&auml;nger in den 30ern, mit Industrie und M&auml;chtigen kungelt, erntet so nur allzuleicht die Fr&uuml;chte, die andere in Jahrzehnten ges&auml;t haben.<\/p><p>Wenn es keiner Partei aus dem linken Spektrum gelingt, eine lebenswerte Utopie in Form eines tats&auml;chlich neuen Gesellschaftsmodells zu entwickeln und auf allen Ebenen (Gewerkschaften, Kirchen, Parteien etc.) daf&uuml;r zu k&auml;mpfen, wird es leider nicht mehr zu lange dauern und der &bdquo;starke Mann&ldquo; wird mit Hilfe stets vorhandener Steigb&uuml;gelhalter, vordergr&uuml;ndig erneut demokratisch legitim, an die Macht kommen.<\/p><p>Mit Gr&uuml;&szlig;en aus Taufkirchen<br>\nMartin Sutor  <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Wertes Team der Nachdenkseiten! <\/p><p>Zu den Beitr&auml;gen von Tobias Riegel und Jens Berger m&ouml;chte ich anmerken,  dass sie den Nagel mehr als auf den Kopf getroffen haben. Es w&auml;re mehr als erfreulich und f&uuml;r viele B&uuml;rger wohl auch Horizont erweiternd, wenn unsere Leitmedien ihre (Noch vorhandene!) Leserschaft derart aufkl&auml;ren w&uuml;rde. Aber darauf wird man wohl vergeblich warten, da diese sich dem bestehenden System der Ausbeutung der Massen durch eine sich Elit&auml;r geb&auml;hrende Elite, angebiedert und verschrieben haben. Der aufgesetzte Katzenjammer um den nun stattfindenden Rechtsruck in der Gesellschaft, mit Verweiss auf Demokratie und Rechtsstaat ist, angesichts der seit Jahren betriebenen Neoliberalen Politik verbunden mit einem immensen Sozialabbau und der Abw&auml;lzung aller Kosten auf die Allgemeinheit, mehr als besch&auml;mend und beleidigend. Seit Jahren betreibt man diese Politik und wundert sich, dass der W&auml;hler dieses nicht mehr honoriert. Als Syndenbock pr&auml;sentiert man die AfD! Parallelen zu den USA sind mehr als offensichtlich, wo man die Politik von Obama ebenfalls &uuml;ber den Klee lobte. Jetzt wo Trump an der Regierung ist, wird dieser durch die Journalie f&uuml;r seine Politik kritisiert. Obwohl sie nur in Nuancen von der Obamas abweicht! Es ist und bleibt das alte Spiel der Verdummung der Massen. Egal wer regiert, das bestehende System darf nicht Frage gestellt werden. Die Menschheit geht sehenden Auges in den Untergang! <\/p><p>Trotzdem Danke, f&uuml;r ihre unerm&uuml;dliche Arbeit der Aufkl&auml;rung. <\/p><p>Mit frdl. Gr&uuml;&szlig;en Ralf Matthias, Hannover <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Unverst&auml;ndliche Tatenlosigkeit<\/p><p>Von Demokratie &uuml;berzeugte B&uuml;rger machte es sehr stutzig, als im Zentrum Solingens eine Organisation &bdquo;Pax(!!) Europa&ldquo; mit Unterst&uuml;tzung der AfD&nbsp;stundenlang lautstark Volksverhetzung betrieb und von den Insassen aus 15-20 Mannschaftswagen der Polizei nicht festgenommen, sondern &bdquo;besch&uuml;tzt&ldquo; wurde vor einer verzweifelt skandierenden Frauengruppe, die f&uuml;r Respekt und Demokratie warb. Meine ausgesucht muslimischen Gespr&auml;chspartnerinnen am Rande der Veranstaltung waren entsetzt und angewidert, als ich ihnen den Inhalt der auf Nazi-Art verdrehten Pauschalverdammnis des Islam auf Plakaten und in den Reden verst&auml;ndlich wiedergab. Wir waren uns einig: Volksverhetzung in der Art islamistischer Extremisten und Koranverf&auml;lscher muss unmittelbar und ebenso hart bestraft werden wie die europ&auml;ischer Hassprediger und Geschichtsverf&auml;lscher &ndash; auch hier in Solingen, dessen politisch-juristische Unt&auml;tigkeit mit den unverstandenen Begriffen &bdquo;Toleranz&ldquo; und &bdquo;Meinungsfreiheit&ldquo; begr&uuml;ndet wird.<\/p><p>Peter Richartz, Solingen, 1.9.2019<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger<\/p><p>Danke f&uuml;r diesen SEHR zitierf&auml;higen Beitrag<\/p><p>Mit freundlichen Gruessen<br>\nGerhard Schellmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>besten Dank f&uuml;r den guten, nachdenklichen und bedenkenswerten Artikel, der sich wohltuend von dem moralistischen Get&ouml;se abhebt, das sich sonst in den sog. Mainstream-Medien beim Stichwort AfD erhebt. Allerdings glaube ich, dass es im Grunde &uuml;berhaupt nicht verwerflich oder auch nur erkl&auml;rungsbed&uuml;rftig ist, wenn W&auml;hlerinnen und W&auml;hler ihre Unzufriedenheit bzw. ihren Protest durch Wahlen kundtun. Was soll daran falsch sein? Warum soll der W&auml;hler eigentlich nicht protestieren d&uuml;rfen? Die Alternative dazu ist doch, dass er, und hier kommt eben doch das Modell DDR ins Spiel, der Regierung bei Wahlen nur noch applaudieren kann. Wer w&auml;hlt, muss nicht konstruktiv sein. &nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p><p>Die Gef&auml;hrlichkeit der &ldquo;falschen Wahl&rdquo; beruht hingegen v.a. auf der Annahme, dass letzlich das Richtige auf CDU\/Gr&uuml;ne\/SPD aufgeteilt ist und AfD und Linke sich auf dem Rande des Tolerablen bzw. jenseits davon bewegten. Wenn nun aber, was ja mittlerweile eine Tatsache ist, die man auf absehbare Zeit nur schwer wird &auml;ndern k&ouml;nnen, jene drei Parteien mit nur noch minimalen Unterschieden dasselbe fordern, dasselbe sagen, denselben Habitus an den Tag legen, dann leuchtet unmittelbar ein, dass sich Kritik daran andere Medien, sprich: Parteien, sucht. Die inhaltlichen Unterschiede zwischen SPD und CDU\/CSU waren einst teilweise gr&ouml;&szlig;er als sie heute zwischen jenen drei und der AfD sind, zieht man mal publikumswirksames Get&ouml;n ab &ndash; das es einst selbstverst&auml;ndlich gab und vom Publikum auch goutiert wurde. Mit andern Worten: Mich befremdet die Angst vor dem Wettkampf, dem agonalen Moment, was zur demokratischen Politik geh&ouml;rt; Helmut Schmidt hat sie mal als &ldquo;eine Art Kampfsport&rdquo; beschrieben. Neoliberale, Kommunisten und Nationalliberale muss man nicht m&ouml;gen oder w&auml;hlen, als Parteien unterliegen sie ohnehin dem Wettbewerbsdruck und sterben dann aus, wenn ihre Konzepte keine Anh&auml;nger mehr finden, nicht deswegen, weil sie einem hypersensiblen Moralismus nicht passen. Wir leiden m.E. nicht an zu vielen politischen Richtungen, sondern eher an t&ouml;dlicher Langeweile. An Opposition, aus welchen Gr&uuml;nden auch immer sie an Kraft gewinnt, geht eine Demokratie nicht zu Grunde, sondern eher an der Unf&auml;higkeit, sie als Herausforderung ernst zu nehmen. Und das ist etwas anderes, als ihre W&auml;hlerschaft zu psychologisieren oder gar zu kriminalisieren. Es w&auml;re deshalb viel gewonnen, sich auf diesen agonalen Grundzug des Politischen zu besinnen, sich wieder an Fairness zu gew&ouml;hnen und die ebenso theoretisch falsche wie sch&auml;dliche Pr&auml;misse der Alternativlosigkeit des Regierungshandelns und die damit verbundene Wagenburgmentalit&auml;t endlich preiszugeben. Geschieht das nicht sehr bald, sieht es in der Tat ziemlich d&uuml;ster aus. <\/p><p>Mit guten W&uuml;nschen und freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nMichael Weichenhan<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger und die NDS,<\/p><p>wenn ich Ihre und andere alternative Medien lese, bietet sich ein anderes Bild als bei den etablierten Medien, was den Umgang mit der AfD betrifft. Anstatt auf Einzelenth&uuml;llungen wie etwa die Spendenaff&auml;re um Alice Weidel herumzureiten, vernimmt man sonst keine nennenswerten Hintergr&uuml;nde dar&uuml;ber, aus welcher Klientel sich die Partei zusammensetzt. Der Umgang mit der AfD ist ein Informationsflickenteppich, und nach Erkl&auml;rungen f&uuml;r deren Wahlerfolge zu suchen wirkt auf mich, als wolle man beim Kuchenbacken dem Mehl die Schuld in die Schuhe schieben und nicht den eigenen Backk&uuml;nsten.<\/p><p>Die AfD wird in den Mainstreammedien auch nie offen als das benannt, was Sie, Herr Berger, im Artikel getan haben &ndash; sie ist eine elit&auml;re Partei mit demselben Interessen- und Lobbyspektrum wie schwarz und gelb. Mit m&auml;chtigen Geldgebern und Teil der rechten Offensive im Steven Bannon-Plan, der vorsieht, die Welt mit alten Weltbildern zu tapezieren. Die AfD ist vieles &ndash; rechtskonservativ, rechtsnational bis hin zu rechtsextrem. Sie ist rechts, und das gef&uuml;hlt best&uuml;ckt mit Leuten, die sich alte Zeiten herbeiw&uuml;nschen, als noch die 68er Bewegung h&ouml;chstens ein Hirngespinst gewesen war.<\/p><p>Die AfD ist der Bastard von Angela Merkel und ihrer Annexionspolitik, sich bei anderen Parteien vertretbare Rosinen herauszupicken. Dieser Ideologiediebstahl hat bisher den anderen Parteien erfolgreich geschadet, die SPD kann ihre Stammthemen nicht mehr erfolgreich vermitteln, ohne dass die Menschen das Gesicht Merkels vor ihrem inneren Auge sehen. Gleichzeitig hat es diejenigen ver&auml;rgert und teils verbittert, die die CDU immer noch als stramm rechtskonservativ und wirtschaftsliberal und nun als unw&auml;hlbar betrachten. Das war der Startschuss f&uuml;r die AfD gewesen, die mal eine europakritische Partei und Bernd Lucke gewesen war und im Grunde heute noch ist.&nbsp;<\/p><p>Der Affront-Faktor wird lediglich durch den Umstand erzielt, dass gleichzeitig unter dem Eindruck von NPD-Parteiverbotsversuchen rechtsextreme W&auml;hler ebenfalls in der AfD eine alternative politische Heimat sehen. Nun ist die Partei keine reine Professorenpartei des alten Schlags mehr, sondern eine zwiegespaltene, in der &ldquo;rechts&rdquo; als weitreichender Konsens gezeichnet wird und sich die Bildungsb&uuml;rger mit den weit Rechten arrangieren k&ouml;nnen. F&uuml;r mich eine perfide Mischung mit dem Potential, die Ideologie der NSDAP in den Schatten zu stellen.<\/p><p>Ich habe mir bei der Lage eines versprochen: sollte die AfD auf Bundesebene die Wahlen gewinnen und somit die Meinung der meisten B&uuml;rger repr&auml;sentieren, sehe ich keinen Grund mehr, mich mit Deutschland zu identifizieren.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nSascha Wuttke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Team,<\/p><p>also wirklich: Seit wann ist man in einem profitorientierten Gesellschaftssystem an gl&uuml;cklichen Menschen interessiert?<\/p><p>Rechte Str&ouml;mungen sind unabdingbar und notwendig, um eben jene Ungerechtigkeiten nicht in linke politische Gedanken umzuwandeln. In diesem Sinne l&auml;uft doch alles nach Plan.Man betrachte auch mal die Herkunft der f&uuml;hrenden rechten Ideengeber (z.B. auch Versammlungsleiter der s&auml;chsischen AfD-&bdquo;Formfehler&ldquo;.Wahllistenversammlungen). Nein das sind keine zuf&auml;lligen Formfehler gewesen sondern einfach nur Prozentzahlbegrenzer f&uuml;r den evtl. &uuml;berdrehten Fall von AfD-Prozentzahlen in Sachsen.<\/p><p>Und nebenbei erh&auml;lt man noch ein systemstabilisierendes Moment der Spaltung der deutschen Bev&ouml;lkerung. Die &bdquo;Wesis&ldquo; d&uuml;rfen die &bdquo;Ossis&ldquo; als Nazis beschimpfen, was nat&uuml;rlich logischerweise an der DDR-Vergangenheit liegt. Und die &bdquo;Wessis&ldquo; sind sind die reichen gr&uuml;nen Spinner&hellip; Aber Mehrheitlich etwa 16:64 Millionen .<\/p><p>Also alles l&auml;uft bestens nach Plan.<br>\nIhr Leser I.Drechsel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger, im Gegensatz zu Ihren sonstigen Beitr&auml;gen hatte ich beim Lesen so das Gef&uuml;hl, dass auch Sie bei dem Thema &ldquo;AfD&rdquo; am Wahlabend etwas im Nebel stochern. So richtig plausibel ist Ihre These n&auml;mlich nicht. Nachdem ich Ihren Artikel gelesen hatte, sah ich einen Beitrag im Fernsehen, in dem AfD-W&auml;hler befragt wurden und ihren Unmut zum Ausdruck brachten. Da kam beispielsweise ein B&uuml;rger vor seinem schmucken Einfamilienhaus zu Wort, der seine Wut damit beschrieb, dass er nach der Flutkatastrophe 2010 keine angemessene Entsch&auml;digung vom Staat \/ Land erhalten hat. Von diesem Ereignis betroffen gewesen zu sein, ist nat&uuml;rlich hart. Den Staat daf&uuml;r verantwortlich zu machen, dass man ein Haus in der Flutrinne der Elbe gebaut hat (Baugenehmigung hin oder her), ist die Kehrseite dieses Problem. Das ist aber nicht das Thema, denn es geht darum, dass man den betreffenden B&uuml;rger sicher nicht zur verarmten Bev&ouml;lkerung z&auml;hlen kann, die vielleicht in einer f&uuml;r ihre Verh&auml;ltnisse &uuml;berteuerten Mietwohnung leben muss oder gar auf der Stra&szlig;e. Er hat das Gl&uuml;ck, in einem ziemlich neuen Einfamilienhaus wohnen zu k&ouml;nnen &ndash; und w&auml;hlt trotzdem die AfD.Vielleicht ist er auch in einem SUV zum Wahllokal gefahren.&nbsp; Also, die These, dass gl&uuml;ckliche Menschen nicht die AfD w&auml;hlen, ist ziemlich steil. Das k&ouml;nnte man auch an anderen Beispielen aus unserem Umfeld hier in unserem Bundesland Sachsen oder Brandenburg dokumentieren. <\/p><p>Das Problem ist, dass in diesem durchschnittlich reichen Staat Deutschland ein Anspruchsdenken und eine Ma&szlig;losigkeit um sich gegriffen haben, die weder eine rechte noch linke Partei befriedigen kann, ganz zu schweigen von solidarischen Grundpositionen. Aller Unmut &uuml;ber vermeintliche Defizite wird auf dem Staat abgeladen. Kein Staat kann diese Anspr&uuml;che befriedigen. Sp&auml;testens durch den Auftritt von Gauland am Wahlabend 2017 hat dieser mit seinem Spruch &bdquo;Wir werden Frau Merkel jagen&ldquo; eine T&uuml;r f&uuml;r eine verheerende politische Kultur aufgesto&szlig;en, die offenbar so recht nach dem Geschmack eines be&auml;ngstigend gro&szlig;en Anteils unter den Deutschen ist. Wo soll das hinf&uuml;hren und wer soll dem politisch beikommen? Die LINKE ist es offenbar nicht, wie sich auch nach den Landtagswahlen gezeigt hat. Mir hat es jedenfalls die Sprache verschlagen, als ich deren Absturz zur Kenntnis nehmen musste. Aus meiner Sicht hat sich vor dem Hintergrund der gegebenen Verh&auml;ltnisse der rechts-links Schematismus &uuml;berlebt. Man hat am Wahlabend schon so etwas wie Sympathie f&uuml;r Herrn Kretschmar versp&uuml;rt, dass es ihm mit seiner CDU gelungen ist, die AfD auf Abstand zu halten. Ist das f&uuml;r unser einen noch normal? Ich denke, man sollte sich &ndash; auch vor dem Hintergrund aller lager&uuml;bergreifenden Probleme dieser Welt &ndash; k&uuml;nftig auf eine Allianz der Vernunft konzipieren, auch wenn man damit an den eigentlichen Machtverh&auml;ltnissen in dieser parlamentarischen &bdquo;Demokratie&ldquo; nichts ver&auml;ndern kann. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nBj&ouml;rn Ehrlich<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>ich stimme Ihrem Artikel vollumf&auml;nglich zu. Danke f&uuml;r diese klaren Worte:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Um Inhalte geht es bei der AfD jedoch offenbar nur am Rande. Das anti-elit&auml;re Gehabe und die Positionierung als Gegner des Establishments ist das eigentliche Erfolgsrezept dieser Partei. Die Menschen w&auml;hlen die AfD ja nicht, weil sie deren Programm so toll finden und auch die Spitzenkandidaten begeistern ja eher durch ihre piefige Mittelm&auml;&szlig;igkeit. Nein, die AfD wird gew&auml;hlt, weil dies der gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Protest ist, den der B&uuml;rger dem politischen und medialen Establishment entgegenschleudern kann. Die AfD ist der Schraubenschl&uuml;ssel, den man ins Getriebe des Systems wirft &ndash; nicht, um es nach seinen Vorstellungen zu reparieren, sondern um es zu besch&auml;digen, ja vielleicht sogar zu zerst&ouml;ren.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Der gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Protest, der ja auch t&auml;glich &uuml;ber die GEZ-Medien dem B&uuml;rger geradezu in die Birne &bdquo;gehauen&ldquo; wurde, wurde gew&auml;hlt. Die Partei DIE LINKE spielte &nbsp;mit Leuten wie Kipping\/ Rixinger mit. Das sind keine Politik-Profis, sondern im schlimmsten Fall Lobbyisten von sonstwem. Weg damit!<\/p><p>Die Linke muss Mut zu sich selber haben. Man schaue mal nach Italien, wo ein &bdquo;Rechtspopulist&ldquo; mit einer sog. linken &bdquo;Spa&szlig;partei&ldquo; einen Schulterschluss auf Zeit hinbekommen hat. DIE LINKE in Deutschland h&auml;tte von Anfang an die AFD umarmen m&uuml;ssen im g e m e i n s a m e n PROTEST. Das w&auml;re positive &bdquo;populistische&ldquo; Politik gewesen.<\/p><p>Was sp&auml;ter kommt (gekommen w&auml;re), kann(h&auml;tte) man auch sp&auml;ter regeln (k&ouml;nnen).<\/p><p>Sahra Wagenknecht wurde f&uuml;r diese kluge Politik von ihren Parteigenossen&nbsp; &bdquo;gesteinigt&ldquo;. Nun hat die Wirklichkeit jene Parteigenossen gesteinigt. Geschieht ihnen recht!<\/p><p>C.O.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54522\">Zu obigem Beitrag<\/a> gab es eine gro&szlig;e Anzahl teils sehr gegens&auml;tzlicher Zuschriften, von denen wir eine Essenz hier ver&ouml;ffentlichen. Bei den derzeitigen Wahlergebnissen f&uuml;r die AFD wird man wohl nicht mehr darum herumkommen, sich klug und inhaltlich mit dieser Partei auseinanderzusetzen. Wie man ja auch in den USA sieht, scheint die Ausgrenzung und Beleidigung<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54614\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[197,103,125,190],"tags":[1201,1055,709,1352,1123,426],"class_list":["post-54614","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-afd","category-leserbriefe","category-rechte-gefahr","category-wahlen","tag-brandenburg","tag-fluechtlinge","tag-protestwaehler","tag-rechtsruck","tag-sachsen","tag-wahlbeteiligung"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54614","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=54614"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54614\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":54630,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/54614\/revisions\/54630"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=54614"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=54614"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=54614"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}